1835 / 121 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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Mereorologische Beobachtung.

1835. Mor ens Nachmitt. Abends Nachrinmaliger 29. April.1 . sugvr. 1 2Ubr. 1 10 Uhr. Beobachtung.

'*' 1 U- --- .. o u tdruck. 3311-27 Par.;332,z : Par. 333,1 *; Par. Quellwarme 6,3 N, Z:;Hthrme + 6, 3 N. + 15,5 “R. + 8,6 " R. Flußwärme 8,3 “R.-

Thauyunkt«+ 55,8 9 R. + 5,0 'N. + 2,7 “N. Bodenwarme 7,9 "N.

uni? ätt 82 th. 41 pCt. 62 th. . UuSdiinsi. 0,07, 911, Zetteks. . .“ balbhÜttk. beiter. trub-. .Niedersii)la90,0 2 3 Rh, Wind . . . . SO. SO. SSO. Nachw. 6 11131- Gewitter Wolkenxug - SO. 1 _ in WSW.

Tagesmittel: 333,42/“Par... 10,1" 01... 3,ao*N... 63 Cpt.

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Königliche Schauspiele. .

Freitag, 1. Mai. Jm Schauspielhause: Der Freischükz, Oper in 3 Abts). Musik von C. M. 1). Weber:

Sonnabend, 2. Mai. Jm Schauspielhame. Nathan der Weise, dramatisches Gedichc in 5 Abti)., von G. E. Lessng. (Hr. Seydeimann: Nathan, als Gastrolle.)

Sonntag, 3. Mai. Jm Opernhausc: Auf Begeixren: Ro- bert der Teufel, Oper in 5 Abri)., mit Ball_ecs. Munk von I.

.?euerbccr.

'Im Schanspielhause: Des Goldschmiede? Töchcerlein, Alt- deutschcs Sittenchmäide in 2 Abti)., von C. Blum. Hierauf : Die Novize, Lustspiel in 1 Akt, von C. Blum. (Dise. Helene ““))?k'igge, Swülerin der Mad. Crclinger: T'hrresr.) Und: Zum er- sxenmale: Die Verräthcrin , Original-Lusi peel m 1 Akt, von F. v. Holbein.

Königskädtisches Theater,

Freitag, 1. Mai. Alle für Eine und Einer für Alle, Posse in 2 Akten, von A. Glasbrenner. Hierauf: Die Hchsenmenuct, Singspiel in 1 Akt, von Hoffmann. Musik nach Haydn's Com- positionen arrangirt vom Kapellmeister v. Seyfried.

Sonnabend, 2. Mai. Anna Boulen, Oper in 2 Akten, nach dem Ztaliänischen des Felix Romani. MFE von Donizetti. (Neu eiiiscudirt. Dlle. Vial, vom „Königl. ardinischen Hof- Thearer zu Turin: Anna Boulen, als Gastrolle. Johanna Sey- mom": Dile. Beckär. Smeton: Dlle. Hähnel.)

Preise der Pläizc: Ein Platz in den Logen uiid im Balkon dcs ersten Ranges 1 Rthlr. :c.

Sonntag, 3. Mai. - mantiscßes Drama in 6 Tableaux, von Charlotte Birch-Pfeiffev.

Der Glöckner von Notre- Dame, ro-

492»

Neueste Nachrichten.

Paris, _24. April. Der König begab sich gestern nach Versailles. '

In der heutigen Sitzung der Deputirten-Kammer wurde zunäch| eine zweite Abstimmung Zber den Gesexz-Encwurf wegen des Zuschusses zu dem Pensions-Jonds des_Finanz-Mini- steriums veranstaltet, da die Abstimmung vom vorigen Tage für ungültig hatte erklärt werden müssen. Der betreffende Gesc - Entwurf ging jetzt mit 220 gegen 19 Stimmen durch. -- n der Tagesordnung war darauf die Debatte über die Verlänge- rung des Gesehes vom 23. Februar 1834 (wodurch den Quar- tier-Meisiern und Brigadiers der Gendarmerie in den. 10 west- lichen Departements die Befugnisse von GerichtSyolizeichamten beigelegt werden) bis zum 31. März 1836. HerrLacrosse verlangte, daß man das Departement des thsterre von dieser Bestimmung ausschlich. Herr Dubois wrdersekzte fich jedoch diesem Antrags, da ionir ,die Ruhcstdrer dcr Übrigen Departements in dem des Finisrerre Zufiucht, ju- chen und fich dort ihrer Verfolgung und Verhaftung entzirHen möchten. Sechs andere Depurirce begehrten eine Ausnahme zu Gunsten des Departements dcr Nordküsccn. Allein dieser An- trag sowohl als der obige des Herrn Lacrosse wurdcn verwxrsen und der Gesetz * Entwurf unverändert mit 234 gegen 56 Stim- men angenommen. _ Bevor die Vcrsannnlung [ich trenizte, lrgte noch der Minister des Innern zwei neue Yesekz ; Entwurfe- vor; in dem einen werden neuerdings 560,000 Ji". zur 111118011113- zun der politischen Flüchtlinge, in dem andern 250,000 Jr. ziir Za resfeier der Juli-Revolittion vcriangc,

Wie versauter, soll wieder ein ordentlicher Gottesdienst, wie

unter den früheren Königen, in der Kapelle der Tuilerieerz ein.- erichtet werden. Man nennt bereits einige Geistliche, die 915

&eichiväter der verschiedenen Mitglieder der Königlichen Familie angestellt werden sollen. .

Graf Appony, der Botschafter Oesterreichs, hatte 9911er" früh mit dem ?érzoge von Broglic eine Konferenz im Ministe- rium der ausw rtigen Angelegenheiten.

Lord Cowley reist heute nach London zurück. .

Herr von Medem hat gestern der Regierung angezeigt, dax; Graf Pahlen , der zum Botschafter Rußlands in Pgris ernannt ist, erst Ende September von St, Petersßurg abreiien werde.

In den hiesigen Zeitungen ließ man heute cinezi Tages- befehl des Grafen Jacqucminot, Lhefs dcs Generalstabes drr National-Gardc, wodurch dixse angewiesen wird, vom 5. Msi, als dem Tage der Eröffnung des großen Prozcffes an, _tägltch ein .Detascizement von 2-16, ananrerißru und 17 Kav_allcriscrn zur Disposition des Pairshofes *11 stellen. Ueberdies 1011 sich wai- rend der ganzen Dauer drs ' rozrsses cin Bataillon der 9., 10., 11, und 12. Legion, aus den Umwohnern des Palastes Luxem- bourg bestehend, bereit haltrn, um auf die erste Aufforderung zu den Waffen greifen zu können.

Nach dem Tagesbefehle, der von dem General Jacqueminoc in Bezug auf den Dienst der National-Garde während der De- batten des vor dem Pairshofe schwebenden Pro esses erlassen

-worden ist, "wird der Pairshdf wöchentlich fünf Oilzungen hal-

ten; am Donnerstag und Sonntag wird er seine Silzungen aus- setzen.

Bei der Abstimmung über den Gescsz-C'ntwurf wegen der Nord-Amerikanischen Schuldforderung hatte Herr Bande in der Kammer. laut ausgerufen, es sey eine wahre Schande, so das Staats-Vermögen zu Gunsken Fremder zu verschleudern. Herr Bcssiixres , der in seiner Nähe saß , hatte hierin eine persönliche Beleidigung gefunden und von Herrn Bande Genugthuung ver.- langt. In Folge dieser Herausforderung fand vor einigen Ta- gen ein Duell im Gehölze von Vincennes statt, bei welchem die beiden Gegner Zwei Kugeln wechselten, ohne einander zu treffen, worauf die Se undanten fick) ins Mittel legten.

Marschall Soult ist am 18. April zu Toulouse angekommen.

Die politischen Flüchtlinge haben von den Präfekten der De- partements ein Cirkular er?)?lcen, das sie mit einer Vermii-ide- Lung der ihnen von der . cgierung ausZcsekzten Unterstüxzung

edro t.

. er Constitutionncl sa t, er habe jelzc Gewißheit dar-

über erhalten, daß der Marscha Gérard, Pair von Frankreich,

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an dem roßen Prozeffc nicht Theil nehmen werde. Diem Beispiel ?oÜ-auch schon Nachahmengejfunden haben. *

Die Briggs „Assas“ und mrassier“ find gestern von ' Brest aus nach Para unter Segel „gegangen.

Auch das Journal de Paris meldet nunmehr daß Lord Elliot am 18ten von Tolosa abgegangen sey und in ecuinberry mit dem Obersten Wilde zusammentreffen werde, um sich mit diesem in das Karlisrische Hauptquartier zu begeben. Zumaja, carreguw war am 18. nach der Borunda- marschirc, nachdem er alle in der Nähe stehende Trappen an „slch ngen. D'on Car; _; los ist in Oüate geblieben. » In den heefigrn lättern liesi Man - nunmehr das Entlaffungs-Gesuck), das Mina unterm 8. April _ dein "Kriegs-Minister eingesandt hat; ,er gründet dasselbe auf sei, . nen Übeln Gesundheits-Zustand, der ihn, so oft er versiicht, sein Haaptquarcier Pampelona zu verlasseii und sich „an die Spiße der Truppen zu stellen, -- was, zu ;) ver1chiedenen Malen ge- schehen, -- immer wieder genöthigt h_abe,„alsbald in das Kran: kenbett zurückzukehren; so lange. indexien die Zahl seiner Truppen nur schwach und ihre Organisation schlecht gewesen, habefer, „Um nicht für feigherzig gehalten zu “werden, um seinen Abschied 11: : bitten mögen; jekzt aber, wo diese R11ckfichtc11_ wegfielen, glaux er in dem Interesse des Ruhmes der Spanqchen Waffen, sem EntlaffunZS-Gesuä) nicht länger zuriicßhaltrn zu dürfen.

Aus „Bayonne vom 20. April 1chrcibt man: „Bergxa-ra ist am 17ten d. in die Gewalt Zumglacarrcguy's gefallen. . “).),terzi? Häuser smd durch das von den Karlisten aus Zwölf Arrrllercestß. kén unterhaltene Feuer zerstört, 350 Mann, c ails Ltn1entk11p-pen und Tiraiiieurs, theils Urbanos, find gefangen genommen 11110 3000 Flinte11,-1Kanonen und Effekten jeder Art erbrutet wdrdrnxDic Stadt .

at durch dieGranatrn und Bomben,we1che die Karlistrn_hineinge1v_or- », 12611, sehr gelitten. Die Belagerer hatten am 10th beieinem21ngriße auf die Redouten 40 Mann verloren. .Die Garnison von Bergara hat 1275 Mann Todte und Verwuiidctr gehabt. Dem General Valdez kann der Fall Bergaras nicht z_ur Last gelegt werden. Valdez ist gerade cin dem Tage, wo 11.1) Zu: maiacarreguy dieses Piaizes brmächxcgtr, in _dem Hauytquartier von Logroiio angekommen. Nach ddr Einrzahme Bergaras ac Zmnalacarreguy, als er von dem 2113111111111» des „Generals , Valdez mit einem bedeutenden Truvpen 2001136 Kenntnis erhielt, a11r seineLeuce zusammengezogen und Urin die unzugängiichen »; Distrikte der Borunda zurückgekehrt.“ ' _!

In Folge der höheren Notiru'ng 13011 Lotidon sind die Spi,“- 11ischen Fonds hcure niche mwedeUtcnd 111 die Höhe gegangen,- es hieß , es würde eine großexAnzahl Mönchs-Klöstrr eingezo-ejn werden, um die öffentliche Schuld Spaniens zu tilgen. '1 Nachricht von der Einnahme des JortsNBergara durch du Truppen Zumalacarreguy's hat nur wenig Eindruck an der Börse ' gemacht. ,

Den ncucskrn Nachrichten aus Madrid *ufolge, war der Brigadier Palarea nac! Toledo, und der Obcrä Grase nach der Provinz La Mancha a grfercigt worden, um den daselbst ausge- brochenen Aufstand zu dämpfen. , . *

Der Spanische Finanz-Miniscer Toreno hat nch zu Madrid mit der Sennorita de Vcliamanos, einer Tochter des Grafen Carnicer, vermählt. -

_- Heute schloß öproc. Rente [)1“. 0011101. 107. 70. 1111 00111

107. 75. 3proc. [pr. 0011101. 82, 20. [in sour. 82. 25. 5proc Reap. )1'. 00111111. 93. 95. 1111 00111". 90. 5. 5proc. Span 50-1. Äproc. 3271. Ausg. Schuld 231. Cortes 51-1. prroc

Holl. 57. 90.

Frankfurt a. M. , 27. April. Ocpskcrr. 5proc. Meta 1025, 1023, 4proc, 961. 962. L*;proc. ,37. B. 1proc. 25 «')r. BankxActien1613. 1613. Part.;Ool. 1412-1401. Loos u 100G. 213. Br. Preuß. Präm.;Sch. 65-1. 60. do. 4proc

“nl. 972. G. Holl. 5proc. Obl. von 1832 1015, 101. Pol Loose 70.1. „V. 5proc. Span. Rente 481. 47.1. sproc. do. perp 20.7. 29.1.

Redakteur Carras.

““..-4.4.

Gedruckt bei A. W. Hayn,

4

Al gemeiner Anzeiger

Bkkannt'm ach U NSW,]. lichten Margarethe Stine Regine Ti). N'. Ty. sgi"- pf. voncntcn in die AUSscvüitung der Devostül-BSÜÉUN Xn dem Kkkisßkk1chéltchen Ocvostorto hteselbfi be- Meyer zu Lwaigsburg ...... 11 als siiUschwctgend erthetit bestätigt, auch solbanc finden sich nach; ebend benannxe Gelder, deren Abs 13) für die Na.1)laßmafsc der un- Muffen, als dem rexio 11500 vcrxallcn erkannt und

forderung bisher nicht zu erreichen gewesen:

Pom. Crx, “137, Ert. ]) aus dem Hacker-Helmeäger 20.17. Tb. (gr. pf.

Coucurse für den Pächter Heiden ?. 36, 2. 4. 5. 2) aus dxm Fröhlichschen Con-

ursc: _ , ;.) fürdcnSchäierStuwe, und b) für den Schäfer Denman 13. 171.

3) aus dem Müller Lctnbkcsach

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oncar c: .............. 1. 34.1; 1.12. 2. 18) als affescheHaus-Kauf cldcr 7. 431. 1. 23. 8, 6116 (110 um 'x- .]11111 111111" worclexnäen 21118011 10 den Schilderungen der Hanse 111 Koeln und L111 C f "01111101: 19) clnHBrandenburgijchcsg Des : 1131311111 2:1 81'117011011 W'111180116J. 17811101] 1116101111 11111- de'c Bau: und Maicrkunsk, dcr Gewerke, des R1' 51) für Schneiderschc Erbin postum .„ ............... 3. 203. 1. 4. 7- geknx'ckm'i. (110 botreMnäikn 041111111115 1115 8911143319115 thums U11d dcr KUW: im 13ten „xahrbimdertx aus den Belauf von . . . . . . . . 1. 30 20) ein Oüerreickxsches Dcpofitnm 127. [11011 28. 111.1; 3. c. bei (11-11 01111212010111161011 yorxoi- währen v_telfältige Yelebrung, odoni dem Versa i,) für die Gchringschcn Er- 21-23) drei unbekannte Devos- Zs", 113111 mii (10111 ort'm-iiariicixon )'ormnric 7015011011 nicht bcitcdt hat, [:ck an das Korium jener Zcit

ben dito ---------------- 1-151- talmaffen von resp .......... 11.17. 211 11155011. -- "('-[' 1311111151111ZZ-k1'01'm111 (181' 1101 1110.70 halten. . , , 4) aus dem Müller Engeischrn : ; ......... 8. 281. 170150 :!!1Z131111511181611 8011110118 11-110 8. 21. 111111711 (110 Dics-Blzcb warde bci dcffcn NUTZUYUUJ dcs [, Concurse: . - ......... 25. 26. 6. 6110111116110" 3101181' 1113114111111 13-11-3901 «9111011. baltz nnd 1ciyöner Gpraxhe zii dcn vorzuglichücn) n.) für den Stadthaltcr Wahl 4.11. 24) als Harloffschc Masse , . . . 3. 32 130-112", 3111 30. 119.11 1835; schchen en der gegxnwartigcii Literaturägezähit -

1) fiir den Kaunnann Girryw 4. 471- 25) als Nachlaßmasse des Ziegler: 11111311 unc] anonor, den mit xen, 1011th die Kompoßtion gedt; ngter gi

c für den Müller Flemming 3. 45. gesellen Kruse zu HoUendorff . . . 4.12. 6. 131'111101'311'0150 Ka. 5. ten: -- die gehaurxen Adeniheixer ermuden, ovxv

5) aus der Koepke-Kasowcr On 26) alsNacblaßmaffedesSMUidt- MUMM» die Schilderung eines jeden em_geschloffenes lie bit-Angelegcnhcit: gescllxn Behrendt zu CarlSdurg . 15, 2. W _ ck?s "d“" _“stßlichks BW darbietet. A" F..“W „F für den Wundarzi Kock) . 1 3. 4 Bei der Unbekanntscimft mit den Aufenthaltsdrtern Liter a 131111) e 91113ng rn Thiergottesdienß u. s. w. im höchsten Norden » ,

1; für den Kdnxgl. Fiscus . . 3.22. .F.-der benannten Personen und- bei dem Mangel an ' * ' * dens möchte mit Reiht Answß genommen Wk

6) aus dem Klündcrschen Com

für den Knecht Martens . . . 3. 271. 7) aus Bauer Hachcrsche Masse 16. 21. 8) für den MnurergescUcn Sai. (11011) aus der Salchow-KahoWer Vcrlassensxb -Sach„e ......... 0) in einer Bruscki-MÜUerfckzen Pfändunglssache als Caution 20 Thlr. Go d; , 10) in der ukntcrsuchungs-Sacb'e c't. die unvereblichte Christine Mam Holz aus Hohcndorff. . . . . . . . 15. 30. 11) für den Schafer Weber aus der Holländer Remcrschen Nacho ?

iaßsache. . . . . ..

1 10, 5 0.12. 6

Q. 23.

vereblichtcn Maria Carolina Krey

auf de_m Axtclammcr Peendamm . 40. 14) tür cinen Müller Heldt. . .. 15) in dcr 23rüsch-Ocüerrcichschen ForüFertchtltchcn Unters. - Sache

r. Gold . „_

16) für dex: Pqtcr Stoldt . . . , 17.131, 17) für die chk-Boltcnhägcr

Erben ................. *.

Aufklärung _für die ungemein und respective ohne curse: Benennung aufgeführten zum „Theil von frübcrxn Gerichten an das vormali e Kdntgl Amts: jeytKreis- (Stechbahn Nr. 3) zu haben: Gericht abgeliefertcn Mm cn »werden daher die 11a- mcntiich bcmrldetcn Interessenten und deren ctwanige Erben, so jvthUUe und Jede, welche sonst an d_ercn Deposital-Beuände und an die übrigen Depontai- Maffen Ansprüche 511 machen gemeint seyn sollten * bierdiirch,geladen , tn den auf den 18ten uno LMM 0.- mgletchen den 30. Mai d. Lngesksten Termine bein) Königl. Kreisgericht hier- ielvsi zu erscheinen über ihre Berechtigunq, auch un- ter axkachender Legitimation, sich vouüandig aus- zuwcijen und darauf die weitere Erkenntniß zu er- warten 1:0 8111] pmp'aäiciu. daß durch die im letzten Termine ergebende räclusch die Ausschließung aller

„“..-...um- *“

fiir

die

werden abgegeben werdcn.

0.30, 1.12. 8. U;.mm Greifswaid, em 4. April 1835; Königl. Preuß. Krcngericht bteselbsk [)1*.Anderssen. .......... . 1.17.11.

Preuiziéchrn Sraaren.

12) für die Erben der andere!): Pom.C1'k- Pr. Cre. Ansprüche" verhängt und die Einstimmung der De: Erwin von Steinbach, odcr Geist der Deutsch

dieselben demgemäß, nach Abzuz; dcr Kosten, an jenen man gedichtet- wird ihm eine große Anzahl Leser ,

Baukunsi. Ein Roman von Theddor Meins. Theile. Hamburg, Verlizg von F riedr. Perthc Die frische Lebendigkeit, mit weicher diescr 7“

wenden und keiner wird ihn aus der Hand leg obne Krb durch das dgrin gefundene Edrlgedaéo Zartgcfüblte und Christlichsttliä)? gestärkt zu [ len.- im Gemüth werden 11951) lange nachhalien' fürs Leben Frucht tragen die hohen Gestalten ei

800.

I., Morgens 10 Udr,'

ViejeniN-n 1111101161“ 7011 6071111001811 1101 111155. 11ti Erich und Hakan, und die fasi beilig-M [101]. 111111311113 1101110912 & C01119., 310 881'10, wel- n

n der literaris -arti|i chen Anstalt in München -- Die Kritik wird nicht schweizer), denn dies 21 111Icrschienen undc_h bei EsS. Mittler in Berlin isi recht geeignet in Liebe und Hag aufgenommen

Wahrheit uber die Gorbaer Bank von 01: A. M. Anselm. Preis 11-1;_1gr. - . . VDfu11' VersÉmtl in dieser SFW? die nc111ril1ch 911%“ era un s-- crchungen.-un an ere anqe wc 1- , . e ,. 37 i u aben: verhältni e der Gothaer Bank aufgewqrfcn und durch Schröder, KFWSMMÜ N ) | 3 b 1verschiedene darüber erschienene H(hktffen ntgxt cr- ledigte Fragen ruhig„ unvariheiisci) und gxundlick) geprüft. Der Inhalt ist wichtig, nicht nur rurxrdrn Theilnehmer der. Gothaer Bank, sondern auch fur Staats=Beamtc m 11an deutschen Ländern.

Meister Dieterich , eines Bischof Serenius, der

c' cr Elisabeth, cincr Freya: *- die gcifivou 1101

werden. Der Verfasser wer er auch sey - 1" oder alt? -- bat sci) als, reich begabter Mann er sen und seinem Werke wird Raum werden.

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In aUcn Buchhandlungen (in Berlin bei E-

Tboms Wetberlcy. Ein Wunder neuester Das mystificirte Deutschland uni)t Streich .:. [. 1'111101101111110. Ausgefü von v. Gschwindt. Leipzig bei L F“ Preis 2; sgr, .

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AckWlck0eMachrichtmr Kroni-k des Tages.

* Se. Hoheit der Geticral der Infanterie und kommandirrndc General drs Garde-Corps, Her*zog_Karl von T))?ccklcnburg- StreliH, ist von indwigslnsc zureickgrkchrt.

Angekommen; Zhrr Durchiauchten der Prinz ?le-ert uSciwvaerurg-RUdolskadc [Md der Prinz Alcxandcr zu Solnis-BraUUY-“rls, von Ludwigslusr.

Sr. Erlallchkder Kaiicrl. Ritsfisäw General der Infanterie, Fürst Andrxas 0591-00, akow, von Drwsdcn.

Der Generai-Major imd Commandeur der Iren Kavallerie- Brigade, Graf von der: Gröben, von Pasewalk.

Abgereisk: Sc. (;:“xccllenz dsr Wirkliche Geheime Staats- und Kriegs-Miniscer, General-Liemetmixc und Generalx'Ikdjucant von Wikzlcben, nach Kissingen.

Se. ÉZTWULUZ der Kaiseriici) Russische Hofmeister, Graf MUsin-Puschkin, imc!) Dresden.

ZLUUNZS-NäwéiÉTeW AuSland.

F r a n k r e i ci).

Pciris, 25. April. Der König fiihrkr gescrrn O.“)?itiaa den VorsiH im Minisicr-Rachc. 11211 2 Uhr harre der Königl. Säcl); sische Gcsandtr, Herr von Kdnnerikz, die Ehre, Sr. Majestät in einer Privat"; Audienz die Ankwori seines Souvcrains auf das Abberufungs ; Schreiben des Barons von Bourgoing zu Über- reichen.

Dcr Moniteur widerspricht heute der von mehreren Zci-

tungcn gcmacHtcii AnJge, das; am Namenstage des Königs eine Revue der Natioiml- 5"arde srarkfindcn würde. Der 1. OJTai, be- merkc das gedachte „Blair, und die Jahresfeier dcr Juli-Rcvdlu- tion folgten zu nahe an einander, als daß der König sich, um geachtet seines Wunsches, die National; Garde wieder um sich versammelt zu ichen, dazu enr1chließen könnte, sie in einem so kUrzcn Zcitraume zweimal ihren bürgerlichen Geschäften zu ent- ie en. 3 h .Die Pairs-Kammer wird am Mowtag wieder eine öffent- liche Sißung halten. Es isi fiir diesen Tag eine amtliche Mir,- theiliiitg aiigekiindiZc; man vermuthct, sie werde den, von der Depnrirten-Katnmer gerichmißten Gesczx» - Entwurf über die 25 Milk. zum Gegenstande haben.

Zu der Rede, mit welcher der Ménifker des Innern in der gestrigen Silzmig dcr Deputirrcn-Kammer den Gcseß-thwixrf vorirgte, wodurch eine UntersrÜßunZs-Summe von 0611,i)-011F1*.f1*ir die politischen Flüchrlinge verlangt wird, bemerkte er, die Kairimer 0006 bisher alljährlich eine Summe von 21Miliioncn zn diesem: Zwecke bewilligr, alljährlich aber auch hätten die Minisker eincn Nachschuß vcrlangen müssen, dergestalt daß z. B. im Jahre 18:33 die Gesammc-Ausgabe sich auf/j Mill., im Jahre 18:11 aber auf I,680,000 Fr, belaufen habe; für 1835 werde dagegen ein Inschriß von 500,000 Fr. hinreichen, wonach die ganze AUSgabr in diesem Jahre nur noch 3,060,000 Fr. be- tragen würde. Der IJTinisccr fügte hinzu, daß am [. Jan, 1834 noch 570/- Liiisländcr uncersriilzc worden wären, rxnd man am 1. Jan. 18:13 nur 5.128 gezählchabc, nämlich 4 Spanier, 1 Hannoveraner, 2 Neucharcllcr, 708 anliäner und 4713 Polen. Zu diesen m:“iffe man aber 2022111släi1der Hinzuzählen, die zumTheil, nach- dem sie frÜHcr arif cinr Unrerstüxzung verzichrct, kürzlich wicderwcgen cines gänzlichen Tikißangels an Erwerb, dir Hülfe der Regierung hätccn in Anspriicl) ncanrn im'iffen, zum Theil aus" Triest, von wo aus sir nach Aixierika härten cingeschiffc werden sollen, die Erlaixbniß imchgesiicht hätten, sich mit ihren Unglück's-Grfährten in FrajiFrcicl) verewigen zii diirfen. Da hier von 60 Polen die Rede sey, brmcrkie Herr Thirrs, so habe das »))Tinisrerium gegiaubt, sich der Zußiiimiimg dcr Kariimcr versichert halten zu diirfen, wenn es- ihnen ihr Gesuch bewilligc. Cr schloß seinen Vortrag mit folgeixdcti Wortrn: „Es läßt sich freilich noch nicht mit Gc- Wißhcic abschii, wann der bisher von Jhnrn bcwiiligie Unter- ßl'ikzungs-Fonds wird eingezogen Werden kötinen. Mittlerweile aber fügen sich die Flüchtlinge je mehr und mehr in die Ruhe und Ordnung, welche die Regierung ihnen bei ihrer "Aufnahme zur BedingUng gemarht harte. Jm Uebrigen sollen die verlang- ten 560,000 Fr. auch noch dazu dienen, denjenigen Spaniern zu Hülfe 311 kommen," die ein Opfer der gegenwärtigen Kriegs- Ercigniffo werden und, VON Allem cncblößr, auf unserem Gebiete Zufiucizr suchcxi. Schon haben mehr als 500 Spanier auf diese Weise ihre Waffen in unsere Hände niedergelegt; Um sie_ vom Kriegs-Schaiipiaize 3,11 entfernen, mußte man ihnen einen „Wohn- iiz 1111 Zuncrii Frankreichs anweiscn; hier suchrrn sie Anfangs rbcit, jedoch Utiisonsk, Mid nachdem sie bald in das tiefste Elend versunken, verlangten sie als lelzte Gunst, daß man sie zu ihren LKndsleuten zurückbringc. Drr Quadrupel-Ailianz-Traktac machte es uns aber zur Pfiicyt, dafiir Sorge zu tragen, daß fie nicht die Reihen déi" Karlisxcn verstärkten; zugleich aber mußten wir ihnen einige Untrrüüßung bewilligen, damit sie sich wenigstens die ersten Lebens-Bcdfirfniffe verschaffen könnten. Eine Summe pon 80,000 Fr. wird „Ihnen gewiß nicht übertrieben erscheinen, Msöfrrn der Krieg auf der Halbinsel sich in die Länge ziehen sdllte.“ Diese “letzte Acußerung des Redners erregte einige Sen- sation. Nachdem der Miniiier dcn Geselz-Cntwurf selbst vorgelesen, morivirte er den zweiten Entwurf wegen eines Kredits von 250,000 1. zu der diesjährigen Julifcier, wobei er bemerkte, daß die im Yorigen Jahre 311 diesem Zwecke bewilligten 200,000 Fr, schwer,- ltjch hinreichcn möchten, um das Fcsc dcr leßten Revolution auf eine würdige Weise zu brgehen. . *

In der heutigen Sil;,01ig dei“ Depucircen-Kammer ßauete zunächst der Graf Moilien dcn gewößnlichen Bericht

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iiber den Zustand des Tilgungs-Fonds und der Depofiten-Kasse aH. * Herr Dufaure berichtete sodann fiber die in Antrag gc- hrackgre Wiedererwählung der Herren Laurence und Sebastiani. Cr 1prach_yich im Namen der betreffenden Kommission dahin aus, daß, da Herr LUUWUCC cin besoldetrs dffentliches Amt angenom- men, der Graf Sebastian:“ aber zu einem höheren diplomatischen Posten, mit weichem Überdies ein stärkeres Gehalt verknüpft sey, brfördcrt worden, Beide sich auch, dem GeseZe von 1830 gemäß, einer nexicn Wahl unterwerfen müßten. Demgemäß brachte er eme Rewlution in Vorschlag, wonach jene beiden Deputircen als aus dcr Kammer ausgeschieden betrachtet werden sollen. -- An der Tagesordnung waren jetzt verschiedene unerhebliche Bitcschrif- tcn-Berichte. - Dic Berathungen iiber den Gcse ;Entwurf we- gen der geheimen Fonds sollen" erst am Montage eginnen.

Der Gazette de France zufolge würden im Hotel des Nord-“Éimerikanischen Gesandten die Vorbereitungen zur Abreise mic großer Thätigkeit betrieben.

' Das Journal des Débats bemerkt zu einem (unten un- ter London mitgetheilten) Artikel des Sun über den Gesetz- Entwurf wegen der Nord-Amerikanischen Schuldforderung und 11amet111ich_l*!bcr den Zusaiz, wonach von den Vereinigten Staa- ten eine Genugthuung fiir die Botschaft des Präsidenten noch vor der _Zahlung des ersten Termins der Entschädigung verlangt werden 1011, Folgendes: „Diese Betrachtungen sind wichtig; nnr dies wollen wir hier in Erinnerung bringen, daß die Verfassung der Vcreinigien Staaten es" nicht gestattet, den General Jackson zum drittcnmalc zu wählen; und wenn die Genugthuung nicht vor der Wahk des neuen Präsidenten ge eben wird, so müßte nothwendig der Nachfolger des Generals “zarkson die von Frank- reich gemachte Bedingung erfüllen.“

Es haben sich neuerdings drei Theilnehmer an den [eiz- ten Unruhen in der Hauytskadt, die sich bisher den Nach- forschungen der Polizei zu entziehen gewußt, freiwillig ge- skcllt, um mit ihren Mitangeschuisdigtrn vor dem Pairshofe zu erscheinen.

Im Consiiturionnel liest man: „Wir erfahren, daß an- ßer drm Marschall Soulf und dem Grafen von Preissac auch noch mehrere andere?)?itglieder der Pairs-Kammer der von dem Marschall Gérard abgegebenen Erklärung, an dem Prozeffe kei; nen Theil zu nehmen, beigetreten sind. Man zählt den ehren- werthcn Grafen von Pontécoulant und den Vicomte Dubouchage zu denjenigen Pairs, welche beschlossen haben, sich zurückzuziehen.“

„Bekanntlich“, äußert die Gazette de France, „ist das Urtheil des Königlichen Gerichtshofes zu Paris, wodurch die Berathschlagnng des Disziplinar-Ratk)cs dcs Advokatensrandes aimullirt worden ist, vor den Caffacionshof gebracht worden. Wie dringend das Geschäft auch sei), noch hat man den Tag für die Führung des Prozesses nicht angesetzt. Kassirt nun aber der Caisationshof das Ui'theil des Königlichen Gerichtshofes zu Pa; ris, so muß er die Sache vor einen anderen Königlichen Ge- richtshof verweisen, und wenn dieser leßtcre wie der Pariser König- liche Gerichtshof entscheidet, so spricht der Cassationshof alsdann in einer Plenar-Sikzung das Urthril. Man fragt sich nun, wie diese Debatten noch vor dem 5. Mai beendigt werden köniien; und doch muß die Frage, welche zwischen dem Königlichen Ge- richtshofe und dem Advokatensrande von Paris obschwebt, vor dicser Epoche erledigt werden, wenn anders man will, daß der Prozeß mit einiger Würde von statten gehe.“

Der chovateur enthält “Fo"i'gendes: „Es ist überraschend, weiche Aehnlichkeit bei dem xerannahenden großen Prozeffe der Anblick der Hauptstadt zu ? nfang des Jahres 1835 mit dem- jenigen zu Anfang von 1832, unseligen Andenkens, darbietet. „Wie im Jahre 1832 wird der Handel, vorzüglich mit Luxus- Artikeln, bald ganz und gar srillsiehen; wie im Jahre 1832 waren die, sonst so glänzenden Tage von Longchamps _traurig und todt; wie im Jahre 1832 endlich soll eines der Hauptfeste dcs Orleanismus, der 1. Mai, nicht gefeiert werden, aus Besorg- niß, die National-Garde möchte diese Gelegenheit ergreifen, um ihrem Unwillen über den großen Prozeß Luft zu machen. Sollte man sich nicht noch mitten unter die Verheerungen dcr Cholera versth glauben? So war es denn der doccrinairen Partei, die- ser politischen Cholera, vorbehalren, jene Tage der Furcht und der Trauer, welche uns die Gegenwart der Asiatischen Pest brachte, fÜr die Hauptsiadc von neuem ins Leben zu rufen.“

In Bezug auf den April-szeß bemerkt die Tribune: „Dcr abenteuerliche Prozeß nimmt die Königliche Buchdruckerei so in Anspruch, daß a[[es für diese Anstalt bewilligte Geld dazu hergrgebcn wird, die zu dieser Angelegenheit gehörigen volumi- nösen Berichte zu drucken. Dagegrn hat seit länger als 6 Mo- naten keine der von den gelehrten Gesellschaften angeordneten Ar- beiten mehr Fortgang. Eo isc die Fortsetzung der von den Be- nedikrinern begonnenen Literatur - Geschichte Frankreichs gänzlich unterbrochen worden; ein Gleiches traf die Sammlung der Verordnungen unserer Könige, und eben so alle Ueber- 1cl§ungen ausländischer Werke, wozu aueh die projektirte Samm- lung der Geschichtschreiber der Kreuzzüge gehört, für welche der Minister des öffentlichen Unterrichts einen besonderen Kredit verlangt hat.

In Bezug auf das von Franzöfisck)cn Blättern mitgetheiste angebliche Dueis zwischen den beiden Dcputirten, Herren Baude und Bcssiéres, erklärt [)euc das Journal du Commerce im Namen dieser Deputirtcn selbst, daß jene Angabe ungegründet sey.

Dcr National enthält ein Schreiben von einem Zuhörer der Vorlesungen in der Gesellschaft fiir Civilisation, worin derselbe sick) Über die Auflösung dieser Gciellschaft auf den Grund des Asiociations-Geseßes beschwerc, da dieselbe lediglich wissenschaft- liche Zwecke verfolgt habe, was sie vor der Anwendung jenes Geseßcs hätte sichern sollen.

er Präfekt des Departrmrnks des Nieder-Rhcins hat am “151811 d.4M. auf den Grund des Associations-Geseizes vom 10. „April 18:14 den Befehl zur Auflösung des patriotischen Cirkels in Straßburg, als eines nicht autorisirten Vereines, ertheilt.

In einem Privat: Schreiben aus Bayonne vom 20111311 heißt es: „Die Einnahme Bergara“; durch Zumalacarreguy be-

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stätigt sich. Bergara ist eine offene Stadt: auf dcr Straße von Bavonne nach Madrid, an dem Punkte, wo die Straße nach Bilbao abgeht. Als miiitairische Station ist fie ohne Bcdeutnng, und daher werden dieKarlisken sie auch wahrschrinlich nicht lange [31:- seizt halten. Mina's System, Plätze, die einem Handékrcici) QUO; gesetzt sind, zu befestigen und mit einer Garnison von 4 bis 7100 Mann zu verseYen, fängt seine Früchte zu tragen an. Goch,": schwache Garni onen sind, wenn sie von 12 odrr 10 feindlichcti Bataillonen umzingelt werden , bald genörhigr, sich zu LkchN, odcr fallen nach einem nutzlosen Widerstande. Valdez wird o:)nr Zweifel ein ganz anderes System in der Leitung dieses fck)wirri- gen Krieges befolgen. Allr Truppen-Bewegungen im'is'en kombi- nirt seyn; denn getrennte Divisionen werden nie etwas ausrich- ten gegen Zumalacarreguy, der sein Terrain so gut kcnvc. »- Don Carlos hat den Grafen von Alcudia, eincn vormaligenMi- nister Ferdinand's 1711, zu seinem Gesandten nach Wien ernannr, um den Kaiser 11 seiner Thronbesteigung zu beglückwünschen.“

Einige Zieszige Blätter bemerken über die Eroberung von Bergara , da sie gleichsam unter den Augen des Gemrals Val- dez vollbracht worden sey, der sie nicht habe hindern können, und daß, dem neuen Ober-Befehlshaber gewissermaßen zum Troße, alle Berge in der Umgegend mit Freudeiifeuern über die- ses Ereigniß bedeckt gewesen seyen, was die Quotidienne als ein Zeichen der Sympathie dieser Landschaft mit den Karlifi'en ansieht. Der “Messager sa t, daß man aus dem Stillschwei- gen des Moniteurs Über den ?Fall von Bergara gegen die Wahr,- heic dieser Nachricht allenfalls hätte Verdacht schöpfen kdiuicn, wenn man nicht wüßte, daß das Ministerium nur solche Dcrrschcn, die ihm gefielen, zur öffentlichen Kcnntniß brächte.

An der heuti en Börse wollte man behaupten, Gen.?r-xl Valdez habe eine '[nzahl Karlisken umzingelt und gefangen g:“- nommen; die Gefangenen seyen aber nicht erschossen wordrxx. Man sagte ferner, Lord Elliot habe keine Audienz bei Don Car- los erhalten können, weil er ihn nicht als König habe behandriti wollen. „In den Spanischen Fonds war es heute sehr lebhaft; sie stiegen um 1 bis 11 pCt.

Großbritanien und Irland.

London, 25. April. Der König kehrte vorgesrern Aöend wieder nach Windsor zurück.

Lord Melbourne arbeitete gestern zum ersten Mal in seiner Amiswohnung in Downing Street; vorgestern gab er das er.“,xxr KabinetS-Diner. **

Lord Rugent, der vorige Lord ;Ober-Commissair der Irmi- schen Inseln, hatte gestern im .Kolonial-Amte eine Zusammenkiinsr mit F errn Charles Grant,

&as ießxe 931411, wo sich das große Siegel in den Händcii ' einer Kommission befand, war vom Mai 1792 bis Anfang Fc- bruar 1793, während weicher Zeit Lord Kenyon, der Oberrichcrr von England, den Vorfi im Oberhause führte, Das Sieges war damals dcm Lord TFurlow abgenommen worden , und die drei Kommiffarien waren der Präident des Scha§kammeraw richts, Herr Eyre, und die Richter shhursk und Wilson. *“

Unter den neuen Ministern befinden sich 9, welche Parka- mcnts-O)2itgiieder für Schottische Orte und Grafschaften smd.

_ Der“ Albion munterc die Bittsteller der konservativen Par- tei auf, immer mehr Adressen an den König und an Sir Rc»- l_ierc Peel zu Stande zu bringen. Es muß dahin kommeii“, xggr dieses Blatt, daß an dem Tage, wo das Unterhaus seiiir Stkzungen Wieder beginnt, seine Tafel in buchstäblichem Sinns unrer der Last dieser Adressen zusammenbricht. Man wird 11“? freilich nicht lesen, aber das schadet nichts, es muß nicht:? vernd- 1äumd werden, um eine Demonstration hervorzubringen, dir iéw'c moralische Wirkung nicht verfehlen wird.“ ,

DteyTtmes ]agt in ihrem Börsen-Bericht, daß man sick; in der City sehr Über die gezwungene Vertagung des Parlamcnrs und über den daraus hervorgehenden Verzug in den Gaschäfc-xn heklage. Dies Alles, meint das genannte Blatt, wäre nichr qr; schehen, wenn nicht eine rachsüchtige und ehrgeizige Partei dBm König gcnöchigt hätte, sein Ministerium wider Willen zu ent- lassen und ein anderes zu ernennen, das nun fask einen Monat brauche, um dahin zu gelangen, etwas unternchrn zu könncxi.

“*Der Courier findet sich zu einer Rechtfertigung der 001“- sönlichxn Eigenschaften der ]cßigen »))?iniskcr gegen die Angriffe der Times veranlaßt, ohne jedoch deS?alb.dcm Charakter 06-49- nigen Mitglieder des, Peelschen Mini! rrimns zu nabe xu irc:- ten, welche die Times ihren Nachfolgern qegesquxiriix. Lesßteres .Blatc hatte nämlich eine Vergicickwäq“ dci“ 4051- glieder der gegenwärtigen mit denen der vorigen chkwai- tung unternommen und in dieser Beziehung folgende Bower. kuiigen gemacht: „Da ist zuvörderfk Herr Spring Rico. Dieser Herr trat vor 3 oder 4 Jahren zuerst als einer““der Cc,- cretaire dcs Schal,;amts auf und verblieb alls diesem ll!1kE1'-.;:*01'O; netrn Posten 'bis zum voriÖen Jahre, wo er p:“ökziiié) 30:11 Ko; lonial-Secretair, zu nichts 'eringcrcm als ziim Nachfolger Lgx-d Stanley's befördert ward! Und jelzit finden wir 1.31! 01:7.“ ?um Mac?»- fdlger eines Mannes, wie Sir Robert Peel, ernant1r.! SÜW; Vielleicht die Taufpathen des neuen Kanzlers" dci' Sch.".xzéammer 'dchc , Sprünge“ voraus", als sie ihm den Namen „ch)2*mg“7 Rise anden".- xxedcnfalls kann nichts lächerlicher und abgeschxnacöt'ri“ sew1,““a[s «,', soicher Wechsel, wie der zwischen Sir R. Perl und Herrn Rico es sey denn die Vertauschung des Herzogs du?: Weliin 111011- des erfahrensten Diplomaten Europa's, wir einem Match *Vjé Lord Palmerston, oder die Vertauschung cincs dcr aiin-"zc'iaz- netsken Advokaten Englands, des Sir Wiixiam Follcéé 11111 dem kaum seinem Namen nach bekannten Herrn Rölfe als? (85-- neral-Fiskal. Und sqgehc es weiter. Lord Lrndhurs/i 101161“- scheinlich_der beste Richter des Reichs, wird, ohne daß 1114111 ein- mal weiß, wem er Plaß- machen soll, mit rinrr jäbrsichcn Pensjßn dort 5000 Pfiznd bei Seite geschoben, obgleich 01310 "(“-N» öffentlich im Oberhauye erklärte , daß es kein Ricbicrmnk drin:,

welches Lord Lyndhurst nicht zieren würde, und 150150 also, 11

dessen Annahme er, als Premier-Ministrr, ihn 0 ndri :* cn Az.- ßand nehmen könnte. In Irland ist der Fall nz“) 1716211130") 1:91:17