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rung nicht zu Kürzen, sondernzuscbwächen und in Mtßkrcdit zu bringen. Die zwischen uns stattfindende Differenz in Ansehung dcx'Mttxel ifi indeß nicht so unbedeutend„ wie Herr Jouffroy es pdteoxophisch zeigen wollte. Wir oncn kerneswe es am Alten fortklebcn; ncm,
wer wollen die Verbcsserungrn nach “räftcn bcschleum'gcn. Anüatt -
den Parteien" gewaltsam entgegen zu treten, wollen wir lieber Her- zcn für unsere Jrrßitutionen erobern,. die nur warten; das; man th- nen entgegen komme.-- Was schließlich das uns vorliegende Aincn: dement h_ctrifft, so betrachtet man es lediglich als e_me verürllte und schwache Kritik der Regierung. Ick aber kann nech: glauben, _dag die Annahme des Amrndcmems mit der röntgen Vcrrvcrtung ()!kahe Resultate habcn würde“ Hexe Thiers: „Wir haben uns erklart.“ Herr Tcüe: „Ja“) kann einen solchen Entschluß dcn Ministern nicht zutrauen. Schon ihr Rz'sckzug tm „Nevrmber und das Inter- regnnm im Februar waren nur unbegrcefiecb; dock) wert „Weniger könnte ich es begreifen, wenn, "um eines möglichen und i_tlLtganv- uges winen, die Minister ihren,?)lah m einem Augenbltrke verlas.- 1éen wolltcn, wo sie ihr Werk zu tönen im Begriffe sichrn. Wollte das Ministerium also handcln, so würde [ck es mcincrsrirs sshr br- dauern; dcssenungenchtct aber würde m_ct_n Votum mtr nicht leid Wu, denn vor Alicm wia ich meinem Gcwsnen soigcn.“
Großbritanien und Jriand.
London, 1. Mai. Der Lord-ONayor hat gestern das Geruch Um Einberufung eines Gcmcinde- Raths zur Bcrath!ch[ag011kg über eine we en des lckzten OJTinister-Wechsels an Se. Majcsiat zu richtende ank-Adressc entgegengenommen, dic Zintworc dar,- auf aber bis zum Dienstag verschoben. „
Dcr Türkische Botschafter, Nuri Efendi, besuchte am Mitr- woch mit einem anderen Türken, Namens Mahmud, den die Ziesigen Blätter für einen Sohn des Sultans ausgebe11„die )?arine-Anstalten in Portsmouth.
In der Rede, welche Lord John Russell bei dem ihm zu Ehren veranstalteten Diner in Tcignnwuth hielt, gab er uerik eincn Ueberblick Über das, was er zu Gunsten der Teform gethan, und setzte dann auseinander,? wodurch das vorige Ministerium genöthigt worden, kick) zuruckzuztchen, wobei er namentlich hervorhob, daß , obgleich bei den lekzxrn all- gemeinen Wahlen manche unrechtliche Mittel von den Tories an- gewandt worden, um darauf einzuwirken, dennoch eme ck11?" feindliche Majoritäi des Unterhauses daraus hervorgeganch jeh. Fer- ner sprach er die Hoffnung aus, daß die von dcinielzigcn ;))?mqrcriuw beabsichtigten Maßregeln dem Unterhause und dem Lande gewi- gen würden, fügte jedoch hinzu, daß die Minister nur idl- ä)e Maßregeln vorzuschlagen gedächtcn, die sie mir autem (Ge- wissen anempfehlen könnten, und daß sie, wenn das Liind dcamit nicht ufriedcn seyn sollte, jeden Augenblick gern bereit Waren, ihre iegcl wieder in die Hände des „Königs Fkurüikzugebciz. !? drt! und Beifall.) C'r äußerte sich nun ausführ eher über die e anntcn Gegenstände der Reform, die Mumzipal-Lorporattonen Und die Kirche. In [cßtcrer Beziehung freuxe er sich, daß aueh das vorige I)iinisterium die „Nothwendigkeiremigcr Reformen in England eingesehen und selbsk eine .Komnnxston zu diesem Zweck ernannt habe, in deren Bericht als“ Grundrakz ayfgeskeiit werde, daß 4500 bis 5500 Pfund als das durch1chnittleche Einkommen anzunehmen sey, welches für_einen Bisthof hinreiche. Liuf die Kirche in Irland Übergexend, jagte der Redner unterAnderem:
„Dies ist ein Gegen and, in Bezug auf welchen ich den hef-
!iJücn Angriffen und Entüeliungcn ausgesetzt bin, die sich für den C a
rakter der christlichen Lirbe wahrsten nicht ziemcn (Betf-xli.) Ich bin aber geneigt, zu glaubrn, mxine Hirten, "daß solche Vcricum- dungen nur von denen ausgehen, „dre von der Kirche Nuhcn ztehetx, von denen, die von der Kirche Einnahmen havßn, von denen, die ron der Kirche Macht entiebnen, nber nicht von wichen, Welche diese Macht und diese Einkünfte “dazu verwendete, untcr dcm Polke Rcie- gionö-Untrrricht und die Wohiehatcn der Kirche zu verbreiteix, _(Iin- daitender Beifau.) Jef) habe meine Ngchrichtcn yon Gceüitxx-en, dir in dcr Jriändaschxn Kirche angcsirlit und, und die zu vcrschn'de- nxn Personen geäußert haben, daß bei dem jetzigen Zyügnde dcr dor- ttgcn Kirche zwar einerseits dasMEinkomnn-tx derjenigcn, Wclche fxir das Seelenrcil der zu dieser Kirche ngdrtgen Pr xcstanten zu sorgen haben, oft unzureichend, andererseits aver doch eit) großer Theil von Einnahmen vorhanden 1er), dcr zn al1gemctn rei!- gidsen Zwecken "und zur chdrderung der Eintracht unter der Jr- ]ändischen Bevölkerung angcqudt „wcrdctx kiinnte. „(Hört, hört!) Ick sage also nochmals, daßtci) dre Frlandtsche Kira)c11sqc1)e (Fils cine Prinzivicnfrage ansehe, mit der U) sieben ckund faucn wxll. „sch kann sie nicht anfgcbcn, und wenn auch “neun „zehntel der Bcvdike: rung dieses Landes anderer Meinung wären; „ich kann yotx meiner Pflicht nicht wciwcn; ich wcrde mrckxgenöthtgt schktZ, ne m- Pirr- 1amentc durchzuseßcm und ich werde ite m den Conseils des Kdnegs behaupten müsscn. (Großer Beifall.), Mit solcher Grundsatzen, meine Herren, kümmere iel) mic!) wenig un) ane'dxe Verleumdun- gen und Eisndnngcn, die man gegen umi) hquxe'n mag. . Ick weiß sehr wohl, daß es bei „einem sx) konsittutrtcn Mumie- rium, wie das jeßige, sobald tkgknd exne von ihm vorgeschla- gene Maßregel eine nur _ctwaz tyryttinche Tendenz zu ha- ven scheinen möchte, saglktch Porionen geben werd, welche sagen werden: „„Da seht, nun müßt Ihr drn Torics zu gcxaüen suchen““, und umgekehrt Andere, die bct jeder Maßregel, m wel- cher ein radikales Element als vorherrschend erscheinenwöchte, uns zurufen werden: „„Da seht, nun müßx Ihr den Radikalcn zu ge- fallen suchcn.““ Fa) gedenke abrr keine andere Zugeständnisse zu machen, als solche, die iii) für recht halte, und ich werde bei dtqscm Entschluß beharren, das Land möge mich nun unterstutzen oder 1115111. Ich kümmere mich Wenig um Namen; “man mag uns Vorwurfe darüber machen, daß wir uns der Unterstiitzung dcs Hrn. O'Connell erfreuen, und was sonst für Personen geneigt_ünd, der_ jetzigen Ver- waltung ihren Beisiand zu leihen. Es nnd Pcrwnen, welche die Verwaltung auch während des Verlaufs der : Rcfdcmbiu unterüühten, die “se “damals dnrchqihre kräftige „Pulse !" den Stand setzten, dtcse Bill durchzumhren. e(Bettag) Niemand dachte damals daran, diesen Bctüand zuruckzuwetscn, und wrr dürfen dies 1“th bei dckUnternrbmang irgend eines großen Werkes eben so wcni thun. Niemand sagte: „„Ihr gehttn„andcret_1Punk- ten weiter, a 5 ich; und ich Werde daher auch tn deesem mit Euch nicht Hand in Hand gehen, die Ihr ]Mt fahren [a.sset.“/_/ (Hökk_?) Jene Partei verbarg dem Ministerium, welches dre Rexoxm-Bxu durchseytc, ibre Meinungs-Verschiedenheit„m Betreff derjenigen Fra- en nicht, hinsichtlich dercn sie mit „ibm,"!cht uberetnsiimmte; aber 71: sagte: „,-Jene Punkte können wer kunsttg z-tr S_vrache britxgcn; was jedoch die Reform-Bill anbetrtfjt, fo haven ne unsere eifrige und ehrliche Unterüüyun , und wrr geben sie Zhnrn aus freern Stücken, sobald wir es ür recht halten.““ Ja) bm gexxxxgt, die unterüülzunkx von Jedermann anzupehmen/ Was er quei) von drin jesigen'Min fierium denken oder bei welcher Gelegenheit er _uns mit gutem Gewissen unterstützen mag. Dagegen bin ich andererseits nicht genei t-wetterzu geben, a15es isch mitmcinem (Hewiffen verträgt, wenn es sich um.Maßkcgcl_n handelt, die Andere fur recht hglten mögen, mit deren Zweckmäßtheit und Zulässgieit ich aber nicht überein- Üimmen kann. (Bei!!! .) Ich möchte wtncn, wer in etnem solchen Benehmen eine Charakteriofigkeit schen'will? Erlaubcn Ste mir, schließlich noch dafur, daß Swmir bei Ausbringung des letzten der heutigen Togfis die Ehre crwusen, den Namen einer Dame da- mit zu verbinden, „die mir tbeuer iii- im Namen dieser Dame, ich kann wohl sagen, dtcser proteüantischen Dame, zu dankext.“ - (Hier wurde Lord Russen von seinen Gefühlen so überwzilxtgt, daß er nicht writer spkechen konnte. Es 'war nämlich von “negen Tory-Bläitern dcr reli idse Charakter seiner xeßigen Gattin, dcr gewesenen Lady Ntbblcs ale, verdächtigt worden; man hatte sogar
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behauptet, tie sci) cine Katholikin, und ihr neuer Ganahl neige 176)
daher jetzt auch zum Katholizismus hin.)
Der Statthalter von Unter -anada hat das Versamm- lungs-Haus am 18. März prorogirt, wobei er das" gänzliche Fehlschlagen aller so dringenden Maßregeln und Mittel zur Be- seitigung der finanziellen Schwierigkeiten der Provinz und das Ausbleiben cini er aus England erwarteten wichtigen Aktcnstücke beklagte. Die Britischen Einwohner des Distrikts von Montreal wollen Herrn Neilson aus Quebek nach London senden, um ihre Ansprüche auf einen größeren Antheil an der Repräsentation zu vcrthcidigen.
Niederlande.
A us dem Haag, 2. Mai. Nachrichten aus Amsterdam zufolge, erfreuen Ihre Majestären das dortige Publikum fort- während durch Ihr Erscheinen an öffentlichen Orten. Auch Ihre Königl. Hoheiten der Prinz und dir Prinzesin von Oranien und der Prinz und die Prinzessin Friedrich werden von den treuen C'itrwohnern der ersten Sxadc des Königreichs nicht minder mit herzlicher Liebe begrüßt.
Die [rierte in dieser Residenz vcranffalrrte „Kollekte zu Gun,- sien der Fonds für Ausmuntcrnng und Untersiitizung des Mili- tair-Dicnsccs in Holland hat die Smnme von 2167 F1. einge- bracht. Der Zweck" dieses Jnsricixis is', es möglich zu machen, eine echte Marional-Armee zu erhalten. Freilich bedi'irfte es dazu unendlich größerer Summen. Doch findet man in dcr [eiztcn Zeit bcdcurend weniger Fremde in den Reihen unsers Militairs, als dieses früher der Fall war, und der Belgische Aufstand hat den miiitairischcn Geist der Hoisänder sehr geweckt.
In den meisten Holländischen Städten treffen nun Mann- schafren der mit unbestimmten: Urlaub entlassenen Schutterct-Ar- tillcrie ein, und werden überall sehr WVHÜVVUMÖ aufgenommen. Hier wurde die he'imgckchrte I)iannschafc der Haager Schutte- rci-Artilleric durch die Militair,Aucoricätcn und die Hdrnermunk des mobilen Bataillons cmpfamgcn.
Bekannt isl“, daß die Herren C'nsor Und Powcl sich wie ih: rer bedeutenden Tüll-Fabrir von Gent nach Holland Überyiedeln. Wie man vernimmr, wird diese Fabrik, die emzige in ihrer Art in Belgien, und die 800 *))?enschcn beschäftigt, in Amsterdam ctablirt werden. Der Licivcrzuq wird in Belgien, namentlich in
Gent, eincn ungünstigen Eindruck machen.
23 e l g i e n.
Brüssel, ]. Mai. Dcr König hat zum ersten Maie von der ihm durch die Constitution bewilligten Prärogative, Adels- Titel zu verleihen, Gebrauck) _gemachc und dem jüngsten Sohne des Senators Du Bois die Erlaubnis; ertheilt, den Titel Baron Du Bois de chcle zu führen.
Schweden und Norwegen.
Stockholm, 1. Mai. Vorgestern hatten die verschiedenen
Sprecher ( “!*.-011155660") des Reichstages abermals eine Audienz-
bei Sr. Majestät dcm „Könige, Allerhöchstwelche denselben eröff- neten, daß Sie nunmehr die Schließung des Reichstages bis zum 20, “Mai aufgcsihoben hätten. Der „König sprach dqbce das Vertrauen aus, daß die Stände in tödlicher Uebereinstimmung bemüht seyn werden, das Beste dcs Vaterlandes zu fördern, sd wie gemeinschaftlich mit Ihm selbst die Freiheit der Nation „aut- recht zu erhalten und dcrselßen jedes wirkliche Giüch zu bereiten, das sie derselben in ihrem gegenseitigen Verhältmffe vcrichaffen könnten. '
P o [ e n.
Warschau, 3. 'Mai. Jm Staatsrath des .Königreichs Po- len führt während der Abwesenheit des Fürsien Statthalters von Warschau dcr Kriegs-Gorwerneur der Hauptstadt, General-Lieu- tenant und Gcneral-Adjutanc Pankratjrff, den Vorsijz, dem zu- gleich die „Korrespondenz, so wie alle Angelegenheiten Überwiejen sind," welche den Fürsten von Warschau in seiner Eigenschaft als Skarthalcer des Königreichs direkt betreffen.
Der General-Adjucant Graf Orloff isc nach einem Aufent- halt von wenigen Stunden am Dienstage von hier nach St. Pe- trrsburg weiter gereist.
Deutschland.
Han 11 over, 4. »))?ai. (Lannov. Ztg.) Wie wir bereits gemeldet haben, werden Se. önigliche Hoheit der Vice-König, Herzog von Cambridge, die angetretene Reiie nicht in dem früher beabsichtigten Umfange ausführen, vielmehr, in Folge einer Ein- ladung Sr. Majestät des Königs, von Berlin aus unmittelbar nach England reisen, und am 10ten d. PT. in Rotterdam ein- treffen, wo ein Englisches Dampfschiff Se. Königl. Hoheit“ er- wartet, - Se. Excellcnz dcr Kriegs-Minister General Graf v. Alten hat mit seiner Begxeitung die Reise nach Wien von hier angetreten.
München, 2. Mai. Dem Vernehmen nach wird der „Königl. Hof sich erst nach dem Frohnlcichnamsfesie nach Brückenau begeben.
Mit dem Befinden Ihrer I)iajestät der Kdnigin-Witcwe, A(lerhöchstwelche vor einigen Tagen von Unwohlseyn befallen wurde, geht es besser.
Münchener Blätter melden: „Herr Graf v. Mejan und Herr Baron von Belin werden Ende dieses Monats von Lissa- bon hier zurückerwartet, und die Ucberbringer des Herzens des verblichenen Dom Augusco, Herzogs von Leuchtenberg, seyn.“
chiundzwanzig Stadcräthe von Neustadt an der Hardt, welche der Beleidigung der öffentlichen Autorität und der be,- waffnccen Macht durch Unterzeichnung der Druckschrift: „Dar- stellung der blutigen Ereignisse am Pfingstfcske 1833“ angeklagt waren, sind am 27. April von dem Zuchtpolizei-Gericht zu Frau.- kenthal freigesprochen worden, weil es nicht erwiesen ich, daß das von ihnen unterschriebene IJTanuskript mit der inkriminirten Druckschrift gleichlautend gewesen und daß Druck und Verbrei- tung der Schrift von ihnen besorgt worden sev.
Darmstadt, 2. »)?ai. Die Wahl der Adreß-Kommisfion in unserer zweiten Kammer läßt mit Bestimmtheit erwarten, daß in den Entwurf der Adresse nicht das Mindeske komme, was Anstoß errege, und eben so wenig wird etwas" dieser Art in die Adresse selbst übergehen. Sogar ist noch unwahrscheinlich, ob Abänderungen in einem entgegengeseßten Sinne bei der Bera- thung gestellt werden, da namentlich von Gagern nicht in der Kammer ist. Wahrscheinlich wird auch die Sitzung, in welcher die Adresse berathen wird, diesmal nicht öffentlich, was sie die beiden vorigen Male war, wovon man wohl diesmal unter allen Umständen abweichen, indem man wieder zu der früheren Sitte zurückkehren wird. Die Gesundheit Sr. Hoheit des Prin en Emil von Hessen, über welche beunruhigende Gerüchte umliean, scheint fich wieder zu befestigen.
In der gestrigen Sißung der zweiten Kammer legte der erste Secretair, Abg. Tarot), der Kammer die Punctationen eines mit einer hiesigen uchdruckerei, bezüglich des Drucks und
Von allen Seiten vernahm
gen abzuschließenden Ver- eschminkten Worten.“
selben ihre Gcnchmi Un , auf den E g g
Verlags dcr landsrändischen Verhandlun Die Kammer“ ertheilte den und ermächtigte ihren ersten Secretair Punctationen einen definitiven Vertrag abzuschließe . Präsident bcnachrichtigte die Kammer, daß die zur eines Entwurfs der Dank-Adresse erwählte Kommisfio beix vollendet habe, worauf der starter den betreffenden Entwurf In der heutigen sechsten Sißun der Dank-Adreß-Entwurf diskutirt O e | e r r e i ch- _ DerOesterreichische Beobachter Mel- srolische LRajeskäc haben Ihrem d bevollmächtigten Minister qm fen von Trauttmansdorff, dcn Ludwigslust zu begeben, zog von OIchklenbui-g, r Seiner funfzigjährj, nsignicn dcs Ihm aus s (wie gestern bereits gemet- ajeskät verliehenen Großkrcuzcs des König!. Un- rcphan-Ordens zu überbringen.“ die feierliche Huldigung statt- fi'erncuburg der Oesterreichi- Deputation der Oesterreichi- Am Tage selbß in nachfolgender Ordnung aus dcr„;.x;'_ g
che11 verbreitete allgemeine Freude, man den Ansoruck derselben in ung
Italien.
Das Diario di Roma meldet: ajeskäc Dom Privatmannes Allerhöchsk
der Via Lata beehrt und so wie die heilige Osker-Communion Pfarrers dieser Kirche em- , als das anwesende ige und fromme Reli- baur worden.“
trags VN'. ['UUÖ dieser
Rom, 25. April. GrünxDonnerskage haben Se. A(lergetreueske M Miguel ]. in der „Kleidung cines Ihre PKUOckikals-KÜ'M S. Maria in Fort vor dem Altare gebetet, aus den Händen des Kanoni f Die Gemeinde derselben so
011 überhaupt, isi durch diese ehrwürd gionsübung auf das Trostreichske er
Inland.
H a l b e r | a d t bestehendeKunskverein sein Wirken herausgegeben, aus denen wir sk-Ausstellung fand im Juni usikfesres in Halberstadt statt, die e betrug 100, von denen 6 Stück Die Ausstellung vom Jahre Künstler mit einem Werthe ser Ausstellung betrugen 214 Die Ausstellung vom Jahre 230 verkäuflich waren; die (lung betrug 404 Rthlr., die Aus; In den Privat-Befilz gingen für Im Jahre 1833 fand die und im folgenden Jahre wurde dem it für alle vom Auslande eingehenden Kunstsachen, so wie die Portofrciheit für Briefe unter Kreuz- Couverc und für Packete bis 5 Pfund be Se. „Königl. Hoheit der Prinz Wilhelm, des Königs, die Gnade, unterm 10. TL schaft des Vereins zu Übernehmen, ?; wurde demselben Gesellschaft verliehen. 2. April 1834 Und die selben Monats und Jai) _ mäiden waren - ;?sz- 2800 Rthlr. verkauft. , betrug 356 Rthlr., die Ausgabe 362 stellung fand im Januar stellung wird im März Kasse für das Jahr 1835 betrug 608 Rthlr. *itglieder-Zahl beträgt 200. Bezirke Magde- Umsetzung neu besetzc worden; zwar 45 durch holische Schullehrer- chen-Ko11ekten betru
Abg. Wehland als Berichter,
g der zweiten Kammer würde und angenommen. é“
Wicn, 2. Mai. der amtlich: außerordentlichen Gesandten un Königl. Preußischen Hofe, Auftrag zu crtheilen gcruht, si um Sr. „Königlichen Hoheit dem Grdßh Schwerin die Glückwünsche zur Zubelfcie gen Regierung und zu gleicher Zeit die Z Anlaß dieses erfreulichen Ercigniffe
„Se. .K. K. Apo
Berlin,7.Mai.Derin cjeßtNachrichten über ,olgendes niittheilen. Die erste Kun 1828, zur Zeit_'des großen M
„ahl der eingelieferten Gcmäld
für 150 Rthlr. verkauft wurden.
- 1830 enthielt 180 Werke lebender von 1500 Rth[r.; die Unkosrcn die Rch1r., die Einnahme 207 Rthlr. 1832 zählte 300 Kunswcrke, wovon Kassen;C'inna1)1ne die1er Aussce
abe dagegen nur 350 Rchlr.
1600 Rthlr. Werth Gemälde ü
vierte Ausstellung scart,
Bcrcin dic Stcuer-Frcihe
det) von Sr. M garischen St. S Sonntags den 14. Juni wird Tags vorher wird von Klo sche Herzogshut durch eine solcnne schcn Stände abgeholt und hierher geht der Zug um 10 Uhr Hofbiirg nach St. Steph betrifft, die Trauer beideh 2) Livree-Dienersclwfr der Stände. 5) Hof-Livree. 7) Ständischc und städti dcr landesfürstiichen Städte und Märkte. von Wien. 10) Die städtischen Secretair beamte, 12)DcrOberst-Erbland-Bannr 13) Die Landschaft:? ; PTit Unter diesen werden auch Beamte, welche bei dem Zuge getheilt, nämlich: der Oberst - C'rbland - Küchenmeister; Oberst ; Erbiqnd - M 15) K. K. Edciknaben. . Geheime Räthe und OJTinisker. n Hirschfänge
an, wobei, was den Hof unmittelbar ]) Der Landschafcs-Por; 3) Haus-Osfiziere. i) _. 6) Landschafts-Trompcter und “ 8) Abgeordnete 9) Die Abgeordneten - e. 11) Räthe und Staati- . rträ ermicbedecktem Hauytc,
alien wird :
Landschaftsbotcn. auch hatten
Sohn Sr, Majestät ?ärz 1834 die Schutzherr- und unterm 22. Juli 1834 genehmigter: al-Versammlung fand am fünfte Kunsk-Ausstcllung am 27sken des- res statt; von den eingelieferten 280 Ge- Werth von ahme dieser Ausstellung Die sechste AUS! d. J. skatt, und die nächste große Aus- 1836 erfolgen. Der Zustand der Vereins- C'innahmc und 593
sche Beamte.
glieder mit ent lößtem Haupte, Paa- diejenigen obersten Erblm tungen haben, c:
Die erste Gener keine Verrich ::) der Obersi-C'rbland-Siiber-Kämmerer; l;), (1) der Obrrsk-C'rbland- ünzmeisier.
verkäuflich und wurden um den Die Kaß'en-C'inn
Land - OJTarschall, allein. Truchseße , „Kämmerer , Der Obersc- Falkenmeisce einer Falkcn-Kappe auf dem Hut, das Faikonicr- Personale im Erfolg . meister, mit einem schwar 19) Der Oberst- behangen, an einer grünseidcncn Schnur folgt das K. K. Jagd rold, in Herolds-Kleidung. mit dem mit Silber bcschlagenen Hofmeisterstab . Kämmerer; er trägt auf einem mit Goldstoff 1“: einem goldenen Bande über der Achsel fe Sceptcr. 23) Der Ober-Truchscß Goldstoff liegenden Reichsapfel. trägt auf einem Kissen von Goldstoff den C“ Oberst-OJTarsclwll zu Pferde , dem Schwerdte Kaiser und die Kaiserin, in Gala ,- Trauerwagen welcher, seiner antiken Pracht wegen berühmt, Gebrauche neu hergerichtet wurde;
gehen am Schlage Lcib-Lakaicn, er nen Seite der Oberstschiidträger, reichischen Wappenschilde am Art Oesterreische Stallmeisce wärts zu beiden Se
1: an der Seite, einem Falken auf der Faust; 18) .Der Oberst-Stabcl- zen , mit Silber beschlagcnen Stocks. . mit dem Hist-Horn
stmeisier an der Linken,
einen großen Leithund; hinte Oesterreichische He-
eichische Hofmeister *- 22) Der Obersf- „[ berzogenen, mie
r mit einer
Rthlr. Ausgabe.
-- Im Jahre 1834 sind im Regierungs- ' burg 30 evangelische Pfarrstellen, davon 16 durch und 14 neu, so wie eim: "katholische Stelle evangelische Schullehrer-Stellcn wurden Verseizung und 52 neu, Steile neu besetzt.
. Jägermeister im Jagd-Kieide, fuhrt, mit einem K.K. For
so wie eine kat Der Ertrag der „Kir Jahre 1834 im Regierungs-Bezirk 1978 Rthlr.
_ „Im Verbande der Magdeburger Land-Feucr-Socjecäc " haben im verflossenen Jahre 136 Feuersbrünste Wofür an anemnisarion [64,398 Rthlr. ge Die Tocal-Versicherungs-Summe betrug 31,8 ' Verbande der Magdeburger Städte-Feuer-
20) Der
Personal. 21) Der Oeskcrr
stattgefunden, ahlc worden sind. 5,725 Rthlr. Im Societät kamen im Versicherungs; und es wurden an Bei der Halberstädter Brände 46,998 Rthlr. aus- umme war 8,278,419 Rthlr. , welche 5,358,327 die ein Ausschreiben von
Von den gedach- 3/1 169,527 Rthlr. ufzubringcn gewesen.
sigemachten Kissen, den „;;-:* mit dem auf einem Kissen von “;. 2-1) Der Oberft-Mundschenk; er
r ero s uc. 25 * r, zh zgh )Oc vcrwichenen Jahre 75 Feuersbrünsre vor; die “Summe bei dieser betrug 21,011,086 Rthlr. Beiträgen 68,081 Rrhlr. ausgeschrieben. Städte-Feuer-Societär sind für 6 geschrieben worden; die Assekuranz-S Bei der Halberstädter Land- Rthlr. versichert hat, sind 18 Brände, 12,994 Rthlr. nöthig machten, vorgeko ten 4 Socickäten zitsammen sind im Jahre 18 weniger als im Jahre 1833 c:. - Man meldet aus Koblenz unterm 2ten d.: Zeugen eines seltenen Ratur-Schauspieles. 3 Uhr bildete sich bei einem Nordwescwinde, wo die Mosel sich mit dem Rheine vcrbin n'eiche gleich Über dem Waffel“ die Viertel-B einnahm, und als eine hohe Wasser * Firmament hinanskrebte. Nachdem , ungefähr 10 ?Ninuten auf dem Wa am Ehrenbreitüeincr Ufer gegen das Land, _, nenStaubwirbel,entwurzclte einige : schehoch in die Lust übereinHaus for . * den ausgerissen und fortgeschleudert. brücke, an der J)?Ündung der Mosel in den R Hause des Gcrbermeistcrs »))Tümch scheint die Wi Sie hob das Dach auf, und führte 44 Schritte vom Hause nieder. ,', Stunde weit davon zur Erde. Auf Wände auseinander
mit entblößtem Haupte, undi ONajeskäten der _ acht Pferden be- .Kaiser Karls des Fünften, zu dem jetzigen an der Seite des Wagens was rückwärts auf der ci- Kampfrichter, mit dem Oester- ne, auf der andern Seite der r mit einem Stocke in der Hand; rück- unmittelbar
in der Hand. 26) Ihre
Feuer - Societät
„Wir waren Gestern Mittag vor gerade an der Stelle, , eine Windhose, _ reite des Rheims 1ä_u[e spilz verlaufend zum dicielbe iw stärksten Wirbel gekreti'c hatte, prallte sie _ verwandekke sich da in ei- Bäume und trieb eine PartieWä- [uch Thüren und Fenster wur,-
An dem vor d
icen die Trabanten-Leibgarde; inter dem Wagen die Capitains der Lcibgardcn; dann der Ober- * die Deutsche und Ungarische zu Pferde, mit Trompeten er Hofwagen mit der * ke Abtheilungen'zx die „Bürger- “ Nach dem in dcr,- chamte kehrt d
Hofburg zurück, uldigung erfolgt. en, dann Cercle oße Bankett im Rittersaale in l)) für den Herren- geordneten des Bür- Abends wird chauspielhäuser Wiens freigegeben, ' jedem derselben zeigen. aber wahrscheinlich. nin hat, seines vorgerück- f-Theater niedergelegt; der Landgraf von Fürstenberg, ist in
daß die kürzlich cr“ * teskem Sohne und bestimmte Zeit ver-
ofmcisier der Kaiserin; Garde in ihren Gala-Uniformen zulekzt ein sechdspänn hofmcisrerin und zwei Palast- anantcrie und Kavallerie beschließen den Zu - Regimenter Wiens“ bilden die Einzäunung. Mctropolitankirche abgehaltenen feierlichen Ho Zug in eben beschriebener Ordnung nach der schuß der drei Stände die H urgkapelle wird das Tedeum gesung Hieraus folgt das gr _ i)) für die Hofämterz stand und die Geistlichkeit; c:) für die Ab gcrskandes; leßcrres besteht aus 80 Gedecken. der Eintritt in alle fünf S und der Hof wird sich in leuchtung der Stadtisk noch nicht angeordnet, Der Oberst-Kämmerer Graf Czer ten Alters wegen, die Leitung der Ho Oberst- Landes - Küchenmeister, diese Functionen eingetreten. Konstantinopel wird berichtet, wähnte Beschneidung von des Großherrn äl die damit verbundenen Feierlichkeiten auf un schoben worden seyen. Süddeutsche Blätter melden aus Wien vom 27- eute zeigte sich Se.-Majestät der 1er Thron - Besteig ßerer Zahl versammelten Publ Ende Aprils die Ablösung des den Kavallerie ; Regiments; in Fo vauxlegcrs - Regiment so wie das abgehen Vormittag auf dem Gla ser die ONuskerung zu passiren. schienen Se. Majestät zu Pferde i von seinem Durchlauchtigsten Bruder det seinen Adjutanten und Leibgar deren erstexn sich Ihre M gin Therese, Tochter des sammelte Generalitäc war de ritt dann im Gefolge des Monarchen gimenter, welche endlich vor Gr. M war die schaulustige M und als nach dem Desi Gefolges mitten durch einschlug, ertönte aus Aller 9) nicht aufhörte, bis Se. Der Anblick der blühenden
wo von dem Aus In der B
drci Abtheilungen:
. cr '))?oselx hem gelegenen ndhose entstan- es hoch in die
den zu seyn. Die davon abge-
LÜfte; es fiel iderten Schiefer kamen dem Speicher wurden die weise fortgeschleuderc, gcschloffene Fenster a Von allen den aufgespannt ahmen 43 Pfd. wiegt, und die theils ind sind nur einige wiedergefunden wor- den? sich auf dem Speicher und im Gar- ; so daß der dadurch dem schon frü- chten Familienvater
gedrückt und theil- ufgertssen und mit Häuten, wovon
fortgenommen. ie Mosel, theils
jedemitden R m dcnRhcin ' den; sonstiges Hausgeräthe, fand, isk verschwunde er durch Unglück“ heimgesu f 150 Thaler geschähe wird. Bemerkens r Werkstätte das Fenster sten herauszog,
geworfen wurden,
entstandene Scha- werth ist, daß die einen fest schäftigtcn
gkorb auf dem Windhoseplöß- ben ihr gehenden . Der Tragkorb und fiel in den d großem Regen-
aufriß, und ohne daß die daneben be uftng wahrgenommen hä orf mit einem Tra en wurde von der ck von einem ne Seite geworfen fortgerissen,
, ose an de ein esclzten Pfo Ar eiter nur einmal einen L vom Felde nach Neuend Kopfe zurückkehrendes Bauer [[ck anfgchoben, doch zum Gli": Landmanne festgehalten und bei Stunde weit mit Gewitter mit Hagelschlag un
Kaiser zum ersten ung öffentlich vor einem in grö- Gewöhnlich geschieht zu ur Aufwartung hier liegen- af heute das Che“ und stellte sich- Regiment, dieicn
Mal seit seit
e dessen tr „Fürst Windischgräß“ de Palatinal ; Husaren ; cis der Stadt auf, um vor dem Kai- : Um die bestimmte Stunde el“ „ pp angespren c, begleitet n Erzherzog den; dann folgten drei Wagen, in eskät die Kaiserin mit der Er rzherzogs Karl, befand. entgegengeeilt und durch“ die lange Fronte der R?“
Unterdesscn “
iedoch wurde :*,-
hein. Ein starkes --guß folgte unmittel Berichtigung. Jm gestrigen Blatte , Spalte 3, Zeile 45,1111d 46 lese man . „osk-nord-östlich“.
der Staats-Ztg.
Seite 515 statt „ost-nord-
ranz Karb :-.-*“
Haupt - Momente neuerer Finanz- und Polizei-Geseßgebu weit selbige den Handel
in «Kaiser des Auslandes, so ajeskät defilirten. _
enge von Minute zu Minute gewach1ew [tren der Monarch an der Spilze seines Rückweg nach der Burg kunde ein freudiges, Vivat, das e Appartements erreicht Gefichtsfarbe des Monat“
Veri" 30» ' 183. das Volk den m- April 5
ßland. Durch Ukas
_ _ girenden Senats vom 11. Mär wurde UU? zweschen Rußland 1
, Schweden und Norwegen am
Majestät Ihr
519
;H-Junx v. I..grschioffene Handels-Conventiqn ublixirt. Sie ist mit einigen ihrer Beilagen vollständig abgedruckt m en Nummern 26-28 der dicsxahxt en St. Petersburgtscben Havdels-Zeétung- Folgende sind dre wesentit )sien_„darin enthaltenen Besttiiiiittingen.
1) Dre Ruspischen und Finnländtschen,„wie die Schwedischcn und Norwegischen Schiffe so_llez; in- den gegenseitigen Häfen, sowohl bei der Ankunft als Abfahrt, hmjrchtlich alle_r Abgaben, den National-Fahr- zeugen gleich bchandc1t werden. _, Bis _zur Einführung gleichförmiger Abgaben-Reglements m den Ruststhen Hafen des Baltischen, Schwar- ien und Asowschcn Meeres wird daselbst dee Behandlung der Schwe- den ZNorwcgrsrhcn Schiffe aiif den Fuß der begünstigcesien Nationen stattfinden. Den offrnen mit keinem Verdeck versehenen, direkt zwi- schen anlqnd und Schweden und umgekehrt gehenden_ Fahrzeugen Lud gegenseitig noch besondere_Vorthecle, selbst gegen dre Natiynal- ;Zahkießge gleicher meart, iugcixandctt, und den ahrzeugen der Finni- c_hen_ Bauern ihre bisher schon in Schwedischen yäfen genoffenen Pri- vilegien konservirc worden. "
2) Alle dcn National-Sckyiffen der Einen kontrahirenden Macht unbcdtngx oder unter Bedingungen erlaubte Ein: oder Ausfuhr von Waarcn irgend einer Art soll, gleichfalls unbedingt oder unter _denscl- den Bedingungen, auch den Schiffen „der anderen kontrahtrenden Macht erlaubt seyn. Doch soll diese Stwulgtion auf die Schwedisch- Norwegxsche Flagge in Finnländischxn und die Finnländtsche Flagge in S;1)wedisch-Norwegischen Häfcxi nicht anwendbar seyn. ;Anch wollen dir hohen Kontrahenten sich dre Bcftigmß vorbehalten, irgend einer dritten Macht hrsondcrc Vorthrtie ber Em- odrr Ausfuhr gewisser Waarcn zu bewilligen, ohne daß dieselben deshalb auch gegenseitig von ihren Unterthanen auf den Grund der gegenwärtigen Convention in Anspruch genommen werden diirfen,
_ 3) Dergietchcn besondere Vertrage der Einen kontrahirendc'n Macht mtc einer dritten sollen jedoch niemals fur die Untcrchanen dcr ande- ren den aus der allgemeinen Disyosltton „Ns vorstehenden Lirtikcls cr- worbem'n Rechten (*;mtrag thun können in Bezug auf Salz-Ein- f 11 hr, welche, von woher. es sey,_m1d fur derselben Abgaben, weiche die Ngttonaien bezahlen, gegenseitig siatcn'ndcn soll. Doch sind hier- von dte Rusnschen Hafen am Schwarzen Meere auf so lange. aus- geschloncn, als daselbsi die Salx-Eixxfnhr allgemein verboten seyn wird.
4) NacMchrnde Tarifs-Modixicattoncn smd besonders vereinbart:
::) Alarm, Brannroth (range 5011106) und Häringe können aus Schweden und Norwegen, sowohhauf Schwedischen und Norwe- Zxsckrrn als «m_f Rusnscheu 1111d aniändischen Schiffen, in die
uspischcn F äsctrdrs Baltischen und Weißen Meeres, gegen
ÉYTZMNUUZ er Hälfte des Rusnschen Zoll-Tarif-Sakzes, eingefiihrt
* r en.
11) Wallfcschthran,_ aus Schweden ,oder Norwegen, auf Schiffen den Unterthanen Einer der kontrahtrcndcn Mächte gehörig, gcgen ; des NYKtsÉMU Zoll-Satzes.
c') Yon grmlxcncn Fischen, außer H_äringcn, und von getrockneten Fischeri, eben so eingefiihrt, soll 1111 „Hafen von St. Petersburg x1lchc ubrr 1 Rubel Silber vom Pnd an Zoll erhoben wcrden; m den Häfen dcs Wrtßen Merker? mehr über 5 Kopeken Silber
vom Pud; m den anderen Häfen dcs Rusüscheu Reichs dic
.syqifte_ dcs Tarif-Saizrs.
41) Die Felle von rothen Fiichsen, Fischottern, Mardern, Renychtcrcn und Scekrihen, wem: Norwegischen Ursprungs, smd tm Archangclcr Hafer; auf Schiffen des einen oder anderen hohcnKonrrahcuccn znläsng, und zwar die rothen Fuchsfelle ge- gen emen Zoll von 75 Kopeken Silber vom Pfund, die Fisch- octer-Felle gegen ] Rubel Silber vom Pfund, die annchier- und S_eekuh-Fclle zoiifrei.
S*) Die Zähne von Seekiihey, Norwegischcn Ursprungs, sollen im Yk'lixchiejr Hafen nicht uber 1 Rubel Silber vom Pud Einfuhr;- ; „ agei. „
s) Der 111 St. Petxrsburg ciygcführtc Schwedische Aiaun soll von der Brake fret, 1eyn,_ so wie von den Kosten dafür.
8) Die Abgabe sur Ayrlcgen m Magazinen, bei Schwedischen und Norwegischen m d10s011 Hafen eingeführten Häriugen, soll nicht iiber 80 Kop. B. A. iiir-xcdc'. wirkliche volle und nach dcr qkschx lichen Brakc zugeschlagcne Toxine betragen. "'
11) Die 111 Archangrl auf Norwegischen Srhiffcn eingeführten gesal- zenen oder getrockneten Tische können, unmittelbar nach gemach- ter _Yngahe vor der La ung und gesetzlichen Besichtigung des Schiffes, innerhalb des Zoli-Amrs-Bczirks und unter zollbramt- licher 2111016» an Bord verkatzfc werden. Die Declaration braucht das Gcwccht nur approximactv anzugeben, und nicht mit Ton,- noisexncntcir helegc zu sehr), Der Zou wrrd aufgemacht nach einer gehorrg vermztrten_Specmcntton des verkauften Quantums. Talg uond Talgl_t„ck)te, aus Russischen Häfen, auf Schwedischen, Norwegischen, Rmsxschen oder anliindischen Schiffen nach Schwe- den eingefuhrt, zahlen daselbst nur die Hälfte der dafür allgemein festgesetzter: Zoll- und anderen Abgaben.
Karawanxnthce, aus Rußiayd, aus Schwedischen Norwegi- schen, Rusiischcn oder Finniandtschcn Schiffen in Srhwedrn an- gebracht, grmeßc dasqlbü eme Ermäßigung von 10 pCt. der ge- wöhtilichen dieset) Artikel treffenden Zou- und anderen Abgabcn. Mehl, Getraide,d)anf, Tauwerk, Segeltuch, Theer und Baumqterialten soilrn, aus Russischen .d" (1er des Wei- ßen Meeres tn das Norwegrs-Oe Gouvernement innmarken, einschließlich der Kreise Tromsoe und Senjen, zollfrc-i einac- fiihrrwerdcn diirfen. *
5) ,Die Schwedischen und Norweg'schcn Kaufleute sollen das
Lagerungschcht (iiroit cl'e-xxrx-e*;m|) fiir Alarm, Braunroth, Hiiringe und andere gesalzene, wie auch fiir getrocknete Fische, in St. Peters- burg und Riga 8 Monate, 111 :Urchangcl 12 Monate lang hach, vom Ankunftstage derzWaaren gercchr1c_t, ohne irgend einen Zoll oder eine Aufiage zu entrichten. Das aux Schwedischen odcr Norwegischen Schiffen in „Gr. Prccrsbnrg, Reval odcr dre Häfen Liefiands und Kur- ]ands emgcfuhrte Salz kann dort gleichfalls ohne ZrU-Encrichcung un- xer den bestehenden chlemcnrs-Bedingungen gelagert werdenö -- Auch m_ Abo und Helsmqfors findet die Lagerung von Waaren statt, welche E_lgéüt_l)1111t Schwedischer odcr Norwegischer Kaufleute und nicht ctwa fur aniand zur Einfuhr verboten und. Es wird dafiir ,', pCt. .*.11 m]. entrichtet, wenn die Lagerung iibcr LJahre dauert, diese Entrich- tung dann jährlich, und jedenfalls noch einmal bei der Ausfuhr wie-
derholt. _ Russische Produkte und Waaren, auf Russischen Schiffen
eingefiihrrcsSalz und alle Waarcn, wclche Eigenthum Finnländischcr Kaufleute imd, können gelagert werden _zu Stockholm, Gothenburg Karlshamm nnd Landskrona, wie auch in Christiania und Hämmer- fest, und jedem anderen Norwegischen Hafen, wo eine Zoll - Kammer
ist, unter den fiir Waarcn derselben Art, auf Schwedischen oder Nor-
wegischen Schiffen eingefiihrt, bcstchcndrn Bedingungen. - Von Waa-
rcn, _m emen- dritcen Lande erzeugt oder fabrizirt, fiir die innere Con- i'umtton dcchancs, wo jic cingcfiihrt, angegeben, und dort gelagert, solle!) der Eunuhr-Zolj imd die anderen Abgaben, sowohl in Schwrdcn als 111 Norwegen und Finnland, nach der Qualität des sie einführen- den Schiffes erhoben werdcn; mid ts_i tn solchen Fiillen die Zulage, Ofri-Tull getrgmir, auf die von 111-:_1;-_t privilegirten Schiffen ange- brachten Gegenüandr anwendbar. 7- Wird das, auf Schiffen, den ac- genseicigen Unterthancn gehörig, cmgcmdrxr Salz, nachdem es in La,- gerung gelegen, zurConsumcion angrgcbcn, so soll es den Scipulatio- nen des 3ten_ Artikels gemäß "911on werden, ohne dabei in'!"- schen prtvtlcgtrcen und nicht privtirgtrten Schiffen einen Unter- schied zu „ machen. "Vom Lagerutlgs-Jicchtc in Norwegen sind fol- gende Artikel, woher ste auch sammen mögen, auf so lange ausgenom- men, als sie daselbot allgemein verboten seyn werden, nämlich: Korn- uud Wachholder;Branntwein, Spielkarten, erösirter Kaffee oder an- dere solchergcstalc zubereitete qucrabtizen as Kaffce-Surrogate. _ Wiederqusfuly gelagerter Waaren ist fur beide Theile aus den im ge- genwarctgen Artikel gcnannccirHäfcn Erlaubt.
6) Se. Maxesrär der König von Grbwrden wird das Recht haben, 6116 den Sr. Maxestat dem Kaiser von Rußland gch'o'ri en Häfen drs Finnischen Meerdusens und Bairischen Merres jährlich bis 200,0()() Tschetwert Getratde zollfrei ,gusfuhren zu lassen. Bei der Ausfuhr muß der geschehene Ankauf fur Rechnung oder auf Befehl Sr. Maje-
.
jiärznachgewtesey werden. Das in einem Jahre etwa weniger aus- gefuhrte kann mcht wehr verlatx t werden im folgenden. - Norwe- en Yann, aus_den Hafen des Wet en Meeres auf Norwegischen Schii- enxahr1_tch bis 25,000 Tschetwert zollfrei ausführen und eine gleiche Quanctrat anf RUsUséhen Schiffen. Statt des Getraides kann auch eme gleiche Quantitat Mehl genommen werden, welche dann gleichfalls zollfrei ausgeht. (_ -
' 7) Russischx, aus dem Weißen Meere in den Häfen der Norwegi- schen Provinz anmarken ankommende Schiffe sonen nicht nur den Ein- wohnern, sondern guck) den Norwegischen Fahrzeugen, ihre Waaren am Bord verkaufen durfen, und „zwar binnen der an den verschiedenen Orten gesetzlich bestehenden Fristen vpn resp. 4 und 2 Wochen.
_ Den Bewohnern der Gememdey Utsjoki und Enara im melandischen Lgppland wnd mrt Rusnschen Fahrzeugen aus einen: bestimmten Theile des Meerbtxsens Waratxger ein abgabenfreier Tansch11axidel gestartet, welcher jedoch ihrerseits nur eigene Produkte und Rusnscber Seits nur die nachbenanncen Artikel ersten Bedürfnis; ses - Getratde, Mehl, Grulze, Erbsen, Hanf, Segeltuch, Tauwerk, Theer, Taig, TalgltchteZ-nd Salz zuxn Gegenßande haben darf.
())-Die HandelSschtne beider Theile könxien künftig, wie schon bis- hrr, direkt aus Schweden oder Norwegen 01 Finnland alle Manufak- cur-Artckel, Produkte und Wa_arcn, die das Erzeugniß des Bodens oder der Industrie der genannten Königreiche sind, und deren Einfuhr all- gemein erlauhr ist, gegen dceHälfte der Zoll-Abgaben einfiihrexr, welehe ne tragen mußten, wenn auf anliindischen Schiffen dirrkc aus je- dem a_ndegn Lande, als dessen Produkte, eingefiihrt, Derselbe Vorzu ward 111 Schweden (111911 aniändtschen Waaren, Lebensmitteln un Produkten zugesiandcn, insofern dercn Einfuhr allgemein erlaubt ist, und ire m Schaffen des Landes oder der Unterrhanen des andern Kon- trahenten angebracht werden. - Theer geht ganz zollfrei ans Finn- lau nach Schweden.
10) Produkte des Bodens oder _der Industrie Schwedens und Nor- wegens, dercn Einfuhr cm 2111 emcmen in Finnland verboten ist, sol- len dennoch ferner, wre schon röhcr, wcnn direkt aus Schweden oder Norwegen kommend, zugelassen, und mit keinem höheren Zolls belegt werdcn, als 10 pCt.“.n1 "21“ Schweden wird hinürhxkich der Finniän- deschctrProd_1:krc gleieher Raccgorcc dic q-cnaue Rcciprocitäc beobachten. Doch send Braquchm, Salpeter uud Spielkarten grgrwseitig von dir- sem Etnfuhr-Prcvtlegmm ausgeschlossen.
11) _Von deri vorstehend _unter 9 und 10 festgesexzxen angemxixxen Regeln und die an einer Beilage der Convention verzeichneten Pro- dxtkce nnd Fabrikate ausgenommen, „als welche bei ihrer Einfuhr i:: dre drcsp. Gebiete niit den speziell dafur ausgeworfencn Zollsätzen belegt . wer en.
12) Fitmländische _Schiffe, _offrn oder mit Verdeck, können aus ei- nem Schwedtschcxi Hasen m Finnland entführen: Wein, Gewürze und Koiontglerzrugmsse, drrcn Einfuhr allgemein im Großfiirücnrhum cr- iaubc ist, ohne höheren Zoll davon zu zahlen, als wenn sie, direkt vom Orte der Produgtcotx „selbst, auf anländtschen Schiffen, welche das Recht, grtiqnnc .Hcliirthet, haben, angebracht wären.
. 13)„Dte Form der Ursprung-Zchrtificate, welche die Waaren bc- giciten sollen, 01, verschiedenartig far die aus Städten und vom piat- ten Lanchommcnden, sehr gejnau festgeseßc werdcn, wir auch die da- fur zu zahlende Gebühr; zugleich wtrdin zwci Beilagen eine Anzahl von Waarcn verzeichner, welche resp. cn Schweden und in Finnland dcr Ursprungs;Erzeugmffc ubcrgll nicht bedürfen, » was alles in der dConvention selbst, wenn man cm Interesse dabei hat, nachgesehen wer-
en mag. *
_ 14) Die Eigcnthiimcr _dcr Eiscnhiimmer in_Finnland können jähr- lich 6000 Skeppund Gußeisen aller Art, wo ne wollen, und 23,767
* Skeppund Eisenerze aus bestimmten Gruben in Schweden ankanfen,
undzu einem ermäßigter; Zollsaße ausführen, wclchrr nicht über 6 Schäl. Schwed. Kl. M. fur das, Skcppund Gußeisen, und nicht über 1; Schill. fur das S_keppund Eisenerz betragen darf. Was sie in ei- nem Jahre ctwa weniger 911sfiil)r_en, kann tm folgenden nicht nach c- holc werdcn. Bet der Einfuhr 111 Finnland isi iibrigens dieses Ei en und Eisenerz den bestehenden Gesetzen unterworfen.
. 15) Der Einfuhr dcs Brennhoizcs ans ,'"innland nach Schweden bletbcerlaubt, und soll der Zoll bri der Aus uhr“ in inniand wie bei der E11!fuhk_éti Schweden nicht iiber 20Sch111. S )und. Banka in Siiher fiir die Kleister Birkenhoiz, und 12 Schill. Silber fiir die Kins- ter xcdcr aridercn Holzart brtragen._
16) Die Dauer der gegenwärtigen Convention it auf drei Jahre besckYänkc, vom 16ten Tage nach Auswechseiung drr acißcationrn aa gere net. _ _
17) Rateßcations-Klausel.
Hinsichtlich der Effekten anreiscyder Passagiere isi vom Departe- ment des auswärtigen „Handels kiirzlich dic Verordnung getroffen wor- den, dak; nach Sonderung der onfreicn, dem Passagiere sogleich aus- zuhändrgcndexr Effekten, yon denen, die dem Zoll oder der Consiscation unterliegen, dtr. 21115händtgung der ersteren nur gegen einen Empfang- schcm_ des Passagiersgeschehrn soll, mfofern derselbe nicht warten will, bis die uber letztere gcscßlach aufzunehmcnde specificirte Linie hat an- gefertigt und von ihm unterzeichnet werden können.
Auf Allerhöchsx beßänLten Beschluß des Miniüer-Comité vont 19 Februar d. I. ist. die St. Petersburger Ausfuhr von Holzwaarcn ins Ausland, ohne Brake, noch fur ferner sechs Jahre auf derselben Grundlage erlaubt worden, als im Jahre 1833 gestattet war; daß näm- lich die Kaufmanyschafc zu gcgenseitigcr Ucbrrrinkunst über Qualität der Waarc berechtigt sry, Streitigkeiten abcr drm Urtheil zweier Schieds- richter unterliegen, und im Fall ihrer Nichc-Emiqimq nach dem 11. Art. 1820 des „Handels-Reglements vom Käufer und Verkäufer ein drirter Schiedsrichter hmzugewählt, unter diesen dreien aber die rntscheidrnde Stimme durch das Loos bestimmt werde.
Als Tarifs-Vcrvoilüändtgting hat der Finanz-Miniüer befohlen, das Moos t'ncux crixxmx „drm Artikel [101101] 1313111111: im Verzeichnis; der Apdclxkrr-Waarcn _brizirzahlcn _ zur Einfuhr eriaudc grgcn eincn Zoll von 10 Kopekcxi Silber voxn 1111), und zur Ausfuhr zollfrei,
Um ctwamgcxi Mißvernän mssen vorzubeugen, hat das Departement des auswärtigen „Handels bekannt gemacht, daß, auf Grundlage §. 254 des Getränke;Yachc-Koticxaktö, vom Jahre 1835-1830 auslandiscixrr Rum, Arrak 11_nd Franzonscher Branntwein während des Vcriaufs jr: ner Koxicraktzetc, außer den Häfen von St. Petersburg und Od-*;“5:*., noch bee folgenden ZoU-Acmtcrn x_ugeiascn werdcn: Arrhangel, Nigd, Reval, Liban, Taganrog, Theodosta, Kerrsck), Ismail, Radsiwiiow ::::d Gcorgcnbrirg.
Um m der durch Alicrrlwm berühmten Stadt Kiew Bcvdiirrmrg und Gewerbsbecrtcb zu fördern, sind durch AUcrh'o'chsrrn Ukas vom 8. Miirz d. I. den Kaufleuten, wclche dort Häuser anlaufen odcr erbauen wcrden, gewxsse Befreiungen odcr Erleichcerungcn ron Giidc-Abgabrn eingeräumt wdrdcn; größrre noch fiir den Fall, wenn sie mit dem Haus,- Erwcrbe zugleich eine Fabrik-Anlage vcrbindcn werdcn.
l_icbcr die an einigen Orten besiandcnc Abgaden-Erhcbung von Kaufmhrtcischiffcti fiir das Löschen des Ballasts und uber die bei dirsrm zu fiihrende Aufptcht erschien unterm 20. März d_ I. ein 2111erhöchß bcscätigccs Rcichsmcl)s.-Gucachtcn folgenden wesentlichen c“inhairs:
]) Die durch das Reglement iiberVerwairnng der_Didmiralitäccn nnd Schiffswerfte vom Jahre 1722 rmgrinhrre, jetzt 111 Pccershurg, Archangei, Reval, Libau und _Kronsiadc bestandene obgedachre Abgabe soll künftig iiberall ankh'o'rcn, mtc Aysnahme von Liban und Kroxiüadt, wo sie lediglich zum „561791: der Sczidte verwendet wird.
2) Mit Ausnahme diLsér sribtgcn beider) Srädcc, wo besondere Vcrfiigun cn bestehen, _blcibx dle Pewckkicrlltgmiq dcs Ballaßlösrhcnö den Schi cm oder Schiffs-Exgcnthumern durch eigene oder „qcmiethrte Leute und Fahrzeuge, 111165031)“- uberiassrn.
3) Die ?iufjicht daruber, zur Vcrhutung von Unordnungcn, bc,- sondersdcr Loschung an andern als den besiimmtrn Maßen, und der Vcrschutcung von Rhcdcn, Fahrwassern, Häfen, Kanälen und Flüssen wird, nach Verschiedenhgxr der Fälle, durch die Marine-, Zou- oder Quarantaxanchvrdc gefuhrt.
4) Den Schiffcrn dient zur Nachachtun und Warnun :
«) Linswerfcn des Ballaües aus einemchhiffe odcr c“al;!rzeuge auf
Jiheden, Fgl)r=.raffer,_ Hafen, Kanal oder Fluß, wir zum ersten-
mal Mit einer Gcldjtrafe von 100 Rubel S:“!ber geahndkt- das