dem Präßdenten der Deputirten-Kammer lebhafte Vorwürfe ge- macht worden, weil seine Rede nicht der Ausdruck der Gesin-
uungen der Majorität gewesen sey.
Neuerdings smd Gerüchte über ernste Unruhen, die in Lis- Die Minister, heißt es, Englischen Fahr eugen einzu- egel zu gehen. sichert, es sey die offizielle Nachricht davon im Ministerium des
sabon ausgebrochen wären, verbreitet, wären genöthigt worden, slch a 1chiffen und nach England unter
Innern eingetroffen.
Von der Spanischen Gränze lonnen der Christinos waren am 2 . Pampelona vereinigt; fie halten auf Valdez Ororbio, Orcoyen, [aba besetzt. AndiaGebérgen Position genommen. Salinas de Oro, Arguinano
ten entfernt smd.“ Die Sentinellc tet ebenfalls über das
schreibt man: April in der Gegend von Befehl des Kriegs-Miniskers Arazuri, Barrios“, Huarte und Vil- Zumalacarreguy hat mit _zwölf Bataillonen in den
Lr hält Viezu, Vidaurre, und Goni besetzt, die nur vier Lieues von den durch die TrUppen der Königin okkUpirten Punk-
des Pyrénées vom 28. April berich- Treffcn bei Estella zwischen den Karlisten
530
bitterung als Tags zuvor, Es wird ver-
„Alle Ko- ral Valde
drid vom 25. April:
und beschloß, daß bloß die
und néchtzweiDrittheile derselben, konsolidirt werden sollen. _ Die 2
unter Zumalacarreguy und den Cht'istinos. Nach diesem Blatte währte der Kampf vier Tage hindurch; er begann am 20sten Abends bei der Eremitage von St. Fermin, jedoch ohne Erfolg. Beide Theile behaupteten ihre Positionen und bivouakirten. Am 21sten begann der Kampf wieder, und hielt bis zum 23sten an. Der“
und
Verlust war auf beiden Seiten bedeutend. kannt, wer fich den Sieg zuschreiben darf. Die Sentinelle weicht in manchen, nicht unwesentlichen Punkten von Phare ab; so sagt sie z. B. nicht, die constitutionnellen Tru nur mit J 1111)? und Verlust nach E
Hiesige Blätter enthalten fo „Das Ministerium Prokuradoren-Kammer eine unerwartete Niederlage erlitten. Die Kammer entschied sich für die Vorschläge
daß in diesem Treffen Gene- ppen angeführt habe und stha gekommen sey.
[gende Nachrichten aus Ma-
der Finanz-Kotnmisston Hälfte der nicht konsolidirten Vales wie es das Ministerium wünschte, [nkunft des Obersten Grasse in der Mancha hat dort die Ruhe wiederhergeftellt. Das Gleiche läßt sick)
zwar mit mehr Er; haben.
Es ist noch unbe- Toledo.“
dem Berichte des 103 [()-14
u 100 G. 2]. nl. 981. G.
hat gestern in der .)9. 287 “ "11- 11“-
Frankfurt a. M., 0“. Mai.
Loose 7112» 70-1. 5proc. Span. Rente «171. 47-3.
aber nicht auch von Valencia sagen, wo seit der Abreise des G,
nerals Valdez die '
Yeneral-CYitain die] C arltsken- '“ chaaren das Fort aner jedoch erfolglos an e r'“
Die Thätigkeit des Genera1s Llauder hält 11,18Z11s111lg'TI1
ten in Cacalonien im Schach, **
Jusurrection ihr HaUpr erhoben hat. De,.
er Provinz schreibt, daß mehrere vereinigt,
und der Brigadier Paleara jn
Oesterr. 5proc. 4proc. 97-1. 97-3. ?xxxproc. 557€. G. _ Loo" Preuß. Pram. - Sch. 651. 65. do. 4pro1e 5proc. Obl. von 1832 101€». 101.1. '
Zproc. do. per„“
4. B1". Holl.
Redacteur 09 1101.
Gedruckc bei A. W. Hayn.
'W- Allgem
Bekanntmachunge11
A u s z u g.
Alle diejenigen , welche an das nachgelassene Ver- mögen des als Pächter zn Neparméß_ auf Rügen ver- siorbenen Hauptmanns Ernß Lgdwrg Friedrich von Kahlden, über wclches_ der förmliche Concurs eröffnet worden, aus ir end emem Grunde Rechtens _Forde- rungen und An prüche haben,.werden mit Be tehung auf die den StralsundtsPen_Zettungen au51übrlich cingxrückten Ladungen btermxt aufgefordert, solche in etncm der folgenden Termme, als _
am 4. und 26. Mai oder am _19_. Juni d. J., Morgens 10 Uhr, vor dem Kdmgltchen Hofgericht speciell anzumelden, zu beglqubtgcn _und 110 111-1111111110 solcherhalb zugleich zu deductrext, bee Strafe der Prä- cluson und gänzlicher Abweisung vom ancurse, welche durch den am 10. Juli d. “1. zu publectrenden Präcluffv-Abstbied erkannt und vo11zogen werden wrrd.
[):-111111 Greifswald, den 4._April 1835. Königl. Preuß. Honxtcht von Pommern und ugen. (11. 8.) v. Möller, 1)1a0803,
Subhaßat ons-P
Die im Großberzqgtbnme Posen,_ belegen:, zur Graf Victor v. Szoidrskescben Concurs- Masse gehörige adelige Herrschaft Tomyil, besic- hend aus:
1? der Stadt Neu-Tomyzl;
*)
::
arent.
den Dörfern Alx-Tomyzl,
den Hauländerctey Gltnno, Przyleg, Santop, Pavrocfik/ SLkowskU/ Nowa Roza, Kozielas,
Lipka/ „
4) der Mühle Bobrowka nut einem Kruge;
5“) der MMZ“! Mmszek, Welche gerichtlich a11f_154,375_Thlr, 23 sgn 5;- pf_ taxirt worden ist, soll 1111 Termine
den14.J*uli18_35,
früh 10 Uhr, vor dem Landgerichtö-Rathx Culcmann in unserem Inüruettons-Ztmmer bffentlrch an den Meistbietenden verkauft werden, wozu wir Kauflußige hiermit einladen. _ _
Die Taxe, der neueüe Hypotheken-Schetn und dte Kauf-Bedmgungcn, können in der chtstratur einge- sehen werden.
Zugleich werden folgende, dem Aufenthalte nach unbekannte Neal-Gläubiger: _ _
:.) die Adelaide Ludowika Cectlte und Josephine
Helena-„Adamitzc, Geschwiücr von Mtelxxcka: 11) die Loutse Mgrmnna Eleonora Amalte, verehr- lichte von_ Miele:.cka: 11) ?_ixs-Francesca v. Wilczyüska, geborne v. Go;- 11 a; 11) die Johann Gottfried Gablcrschen Minorennen, respective deren Vormund; _
0) der Pächter Eduard v. RnczynSkt, 1117111111111 zur Wahrnehmung ihrer Gcrrchtsame vor- ? a 1311. g Posc11,_den_ 29 December 1834. _
Kdncgltch Preußisches Landgertcht.
Wotomyzl und Koza;
Publicandum. __
Der aus Berenshausen gebürtige Johann Heinrtch Trümper wird, da er der öffentlichen Bekanntma- chung vom 20. März v. Z=. gemäß im Termine vom 15. d. M. nicht erschienen is?, angedrohtermaßen mm- mehr für todt erklärt.
Gérboldcb-auscn, den 27. April 1835. Königlich Großbritannisch-Hannoverscbes
„ Amt. Kollegs. H.Günthcr. Winfeld.
Dcr Rittersctmstsrath Herr Ernst ; re'edrich v. 1
Seydliß bat 111-112311“an für Gcwerb eiß in Prru: ßen zu scincm U111ve1'111lcrbcn_ eingesetzt, so das; der größte Thcél der Rente aus seinem über 90,000 Thlr. vetragcndcn Vermögen “111 Stipendien für Zöglinge dcs Königl. (cherbc Jnüttuts verwendet wcrden soll, dercn ein jedes für jetzt .'100Thl1. jährlich beträgt.
Außer den unten 1olgcnden Vorschriften des “711-1
11111115: 1111; die Aufnahme solcher Stipendiaten, hat' der Crolanrk folgende L?cdéttgnngen vorgeschrieben: 1) 11111 Löhne aus den hdbern Ständen dcm Be- triebe technischer bürgerlicher Gewerbe zuzu- wenden, dürfen die Eltern der jungen Lcutc 1111111 Handwerker sein;
_:2) msoxxrn der Aufzunebmende sich nicht einem tc_c1)n1schrn Gewerbe widmet, welches im Kd- mgl. waerbc-Irzüitut praktisch gelehrt wird, wozu 1111 Mechamk, das Formen und Gießen gehören, muß derselbe naa)1vc1sen, daß er bereis c1'nH1111d111erk getcrnt und sich hinreichende (He- s11)1ch11c1)kc1_t zu dcsscn Betriebe erworben habe. Das Studtum des Baufachs überhaupt, ohne ein Bauhandwerk erlernt 111 haben, berechtigt
Baker Kreises t|
1111er Anzeigsr
geseylich als Maxiimmr zulässig sind;
Erblassers (eines von la Roche: Starken- fels) und deren Descendenten des Herrn von
1e13t1n_Ehe mik einer vo_n la Roche.
Das Kdntgl. Gewerve:Jnüttut selbt? fordert von dem Aufzunehmcndcn:_cin Alter von wenigstens 17 „Fahren, keine Kc_nntmß alter Sprachen, abcr mög- léchü_v11“l allgemxmeBildung. Unerläßlicl) ist: voll- ständige Kenntnrsx dcr Deutschczt Sprache, die F1“- higkett, fich schrtskltch le1cht darm auszudrücken und das gemeine Rcchnen, in dem Umfange etwa, wie es“ yon dem Sckundaner emcs Gymnasiums zu fordern
Anmeldungen zu diesen Stipendien geschehen bei dem Unterzeechneten_ Ü15_Vokschkndkn des Vereins, und zwar für den jährl-ch1e11, mit dem 1. Oktober beginnenden L:"brgang bes svätcücns zum 1. August 11. J., und mussen, wenn sie bei der Wahl berück- sichtsigt werden sollen, mit folgenden Attesien beglei- tet em:
a) dem Taufschxine: _
11 einen) Zeugmß über die Schulkenntmffe Und sonüigen Attcsicn , welche das etwa schon er- lernte Gewerbe _des Angemeldeten nachwäsen:
0) einem Gesundheits- 11.Impfuyg=A1te17emMo.3;
11) einem Atteste über der Mtlitaer-Verhältniffe des Aufzunebmendcn. _
Das 1111 1111. 4 vorgeschrtrbene gerichtléche Ver- pßick1tungs-Dokument braucht ert? 0111111 bcigcbrarbt zu werden, wenn der AYZeercte 1111111111) als Sti- pendiat gewählt worden 1 . Dée Wahl geschieht in den ersieu Tagen des Monats Augusi. _
Berlin, am 1. Mai 1835._ _
Der Vorsitzcnde _des Vereins für Gcwrrbfictß
tn Preußen. V e u t h.
])1010111Z1-11 1111101101" 1011 (1011111011100 1101 111158. 1101]. 1111101110 1101 110110 & ()011111., 310 80110, 1701- 0110 1110 11111 1'1- 1111111 1111113" "“es-1101111011 711118011 111 [3011111 211 0111011011 1111118011011, 170111011 [110111111 11111“- 20101'11011. 1110 1101101100110" 60111"an 1118 8111110810118 1011 28, 111111 11. 0. 1101 (1011 11111012010111101011 1111201- g011. 111111 11111 110111 1-1'1'111110111011011 7011111111 7018011011 111 11158011. _- 1)01' 1211111181111Z8-'1*01111111 1101" 11111" 111080 1170180 1111Z0111011101011601100118 111111 8. 711. 11111011 1110 6110111110110" 131111101 [101011111 311111111111 111-111011. 15011111, 11111 30. 110111 1835. 1111111111 111111 179115101101, 13111110181111180 1111. 5.
Literarische Anzeigen.
M a g a z i n für die Literatur des AuSlandes.
Vcrzeichniß der 1111 Monat März 1835 von dieser Zeitschr1ft gelieferten Artikel:
_ _Portngal.
Dre Portugiesisch; Literatur im 1141111 und 1010: Jahrhundert. _ Bibliographi1ck1'e Mitthctlungen.
S p a n i c 11. Die Kircbhöfe von Madrid. 1. Das Campo Santo por dcm Thore vo_n Toledo. _ Die _Anixsdcwerdcr im heutigen Spanien. _ Bébliographtxche Mitthei- ungen.
F r 11 n k r e 1 cl).
Das qunxval zu Marscille. (Schluß.) _ Dcr chte _Z'ctaxtäntschc Räubcr-Hauptmann. Von MM). _ Htüortsche Arbrcnlcse. Einige Details 1121er die Ermordung Heinrichs 11. _ Eine Scene an der ?lfktkanksr'ben Küüe. _ Dnvuytrcn. _ Dic Fraucn 1111 Unglück. _ Dcr unscvtbarc Cav-Ftaéu. _ Die diesjähyme Partscr Kunst Ausfüllung und der Zusjand der Malerei tn Frankreich. _ ZurGeschichte des Kostüms. _ Bibleochxphißckxe Mittheilungen. „
“ a e n. Bartolini's Kunüs-Wrrküatt in Florenz. _ Dic “Frayzdüsche u_nd die Englisché Nationalsthuld. Von Adrmn _Balbt. _ Em_ Frühüück in Aqnapendcntc. _ Bibliographische Mtttheilnngen. , E n g l a 11 d.
_ Nattonal-Charaktcr drr Engländer, Franzosen, Jta- 11111111" und Nord-Amerikaner. _ Das Englische und das Französxscbe Heer Zweiter Artikel. _ Zur al].- gcmemcn Bdlkcr-Statiüik. Nach dem eben erschie- nenen Werke von Mac Gre_ or. _ Riesen, Gigan- ten und Cyklopen. Von Le gh Hunt. _ Die Lon-
nicht zur Aufnahme ;
donerZeétungcn und ihre Herausgeber. _ Die Poesie
5) den Vorzug haben bei gleicher Qualifikation die rechten Schwestcrkinder der Mutter des
Bassewiß auf Schönhof beé Wismar aus der
theilungen.
theilungen.
Skizze aus
lungen.
Schiller. _ leridge über
bothra'“ _
England. Literatur. _
peditéon der
Bci A. W. Hayn
erschienen un
lungen zu haben: _ N08 1-110180-111111111) 11011 1011 (J. 17. 11111111. 1ch11111Z1. (1101101111011 [)(181-Ü67180l'.
1110110 1' 0111
1. 1111811111111. _ 111 111-11 1'2111'01151181211011 5111111011 111 150211Z 11111" 1110 1101511101010; 1101" 1101801111011 010.
11. /1 1151'11 11 1 11. 1101101810111 1101" 11111112-, 11'0150111111118- 111111 („1011101118-1701'111111111880 111 131110110.
1111111111x. 1)10 11'101111Z01'011 1101801011100.
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Händlerinnen. _ Die
Frobischer. _ Per1ischer Ehrensold. _ Treue ciner Australischen thden. _ Colcrédge über die Ameri- 1911er. _ _Colcrtdge über lTjon Quixote. - Die Bri- tische Nateonalschuld. __ Em Denkmal für Schöll, _ Alt-Calabar. _ Dir Baumonen-Fnbrication in _ Das Leben in Neapel. --
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der Biographie meiner
C51'tccl1c111_and. _ Bibliographische Mitthei-
na
Aegypten.
Mehmed 21118 Harem. _ Strafgxsekßc dcr Aegyptcr. 7 t a.
N o r d - A m e 1 Von Washington Irving. _ f a l t t g e s
SucnoskStein in Schottland. _ _; Dée_Zagd drs Känguru in Netxbarken dcr MuSkrln des Hat'-
Musikalisches aus Nord:Amerika. _ Co- Shnkesveare. _ Cobbet und die Papier- _ Sage_vo1n Ursprungs Pali- Wclt-Lttcratur:Zeitung. _ Sir Martin
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3) muß der Aufzunebmende durch ein Gesundheits- des Familienlebens in Attest des Kreis-Phyfikus nachweisen, daß er die Gesundheit und Körperkräste befihe, welchc sein Gewerbe erfordern, auch daß er die Blat- tern durch vafung oder sonst überßanden have;
4) die Eltern oder Vorn11'111dcr_ dss Stipen11111111 müssen, wenn er nicht dtSpontionsfähtg ist, 1711) verpflicht_en, für den Fall, daß er 111 den Staats: dienst trttt, alles, was er an _Sttpendéen oder Prämien_aus der Sttftung erhielt, Von seinem Gehalte m solchen 21 bzügen 311 erüatttcn, welchc
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111111111111. 01 171111111g„ 011
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Berlitz. 433?- Thlx. Nuü=s Magazin f. 18]1"1_1829, 28 Bande. Bcrltn. 2/1 Thlr. Weil's Archiv fd. Phystologic f. 1796-1815, 12 Bde. Halje. Mecrcl*s Archiv f. Anatomie und Physiologie für 1815-1832, 14 111111“. 1211111: und Leipzig. 18421111. Hesselbach, Bibliothek d. Deutschen Medizin und ,'
Bde. b u (l) rät zu
Würzdurg. 7 Thlr. d. medtz. Wissenschaften, hcraußg. v. d. Fakul- Brrlm, Bd. 1- 9. Berlin, 1833. 111Tblr. .?
Halle, 1815_20. 4Z-Thlr. 1110111. 0111101110. 6 111111 111 9 11111118. 01 111100. 1792-1821. 11,1 “*
1). ]“ 111 11 [(
11111. 11. Naturwisscnj111aftléche Werke: Herbü und Jablonsky, Insekten. 21 Bände.
1; Bdcn. 11111111. Kupfertas“. 111 Querfolio. 1782 “1806. Ganz voUsiändig. 55 Thlr. 01 11111011010111108, 1118111110 11111111". 1108
Berlin, € 11 11 111
43111111". 142851) 11. ]1i;t„_ 11111. 110811180111111-11101101105,
11700 86 ]1]. 170101". 911118, 1829. 17 “11111. „[,-65801]. ., ! . - .
11. 11. 1103 O1111111'1.2. 117. 60 111. 00101.
1408K 011, 108 '1'1'0121111111608. 111'. 611 [1]. 00101.
20 Hefte mit 1211 color. Taf. Fol. 1820 ff., vollständig. 24le11r. „, ncrleZkon, 2:1 Bände. Berlin, 1803-1820. H.!bfrzßd 18? -hlr. [).-111111; 1111111 110881011, 2 701. 17, 1011. 1.111). 00101. 1701. 1,0110», 1784_88. 1911111“. 11111"-
11111. Z*““'"1*'"7 0. 218 11111. 00101. 101. (1'111'188.)1 141:- 11111'. .).-101111111. 111111111. 11011111. 11181:. .“; 01, 4. c. 1110 (1111111. 1311101, 1110. 01 00101". 1111111.) 1701. 110- 1111111. 1750-73, mit 1011 11111111. vartnf. u. 3 Por- traits. 111-",Thlr. Lacrvcdc's Naturg. d. Amvbi- been, herausg. v Be Kpfrtaf Wei11111r-181111-L1802, 9,2s Thlr. lius' Jahresbericht tc.- berausg. v. G Wöl1ler,Jahrg.1-12. Tübing.,1822_33. ZFThkk- _K11n|_-n_nd Gewerbsblatt dcs polytechnFn- ütt. d. Kdnrgr. Bayern, ganz vonüändig 181511s _, 18321, nebst dem Monatsblatt für Bauwesen, ganz vollständég 1821 bis 1829, München. -Zu- sammen 34 Thlr. R15. außerdem_ noch mehrere vollständige Exemplare, die wir z11_btllig*cn Preisen abgeben. _
Bcrltn, Buchhandlung I. 21- LM; Burgstr. Nr.?-
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11111 (10110111111Z1111Z 13111118 11011011 11U8112*1111111§1ek11 11011111530Z011011 1011 11. „1. 1110011110011,
[(6111-51. 9101118. 1ch1'018--|118112111111 111111 8136131011011;- E __ B d b _]311500__101.AU („__ 11 1 er an ent 11 ten_ as g. Landrecht, & k ] Tit. 1_23. Subscriptkons-Preis für alle sechs Bände 7Thlr. Der Lte und 5111 „Band erschrim." im August und die denn noch fehlenden Bände Mi-
chaelis dieses Jahres.
_ Meran „ _ _ proc. 2 .- G. Bank-Actien 1630. 1635. Part.-Obl. 1411. 141.1. 57
.
Bkßklllmg nn. _ Aquührlicher Prospectus und Probe
Lcépzig, 1831. 4252111, 11.15001- 1111Z11. 13111, 1725. „* 111111111111.-1)1111101.. 4 1'1180.c, *; 0110111 11101111. 26 U11]. in 29 1111111211110. 111115, 1- Journal f. 1795-1830, 71 Bde. nebst 4 Supplem. und 3 Register-Bänden, Die erste
9 Thlr. _
Chirurgie 1". 1828-1830, nebü 2 Supp1_=Bden., 8 „ Enryclop. Wörter: abgefertigt werden.
Meckel's Hdbch- d- manschl. Anatomie. 4 Bande. * (10 17111". 11. _,
111111111, 111111115'.
Rech, zum Pfarrer in Ticks, _ferner die vakante Pfaxrskelle zu “Amel dem bisherigen Pfarrer in Weywerkz, Mathias Lan- (11 Bde. Schmetterlinge 1111?) 10 Bde. Käfer), mtr . fcrirt worden. _ 1101880118. ;_;1 9 11701. 11100 236 [)1111]('11**§ 0111111. 1,111'18, ]828-1833.111
“8
14»; 11111. _ ' 141]- 11111". 5 Ruppelßs Atlas z. der Reise im nördl. Afrika. “Z:, „ Frkft. a. M, Dtetrech's 031111: 15-1:
50 '"!" "0191" lx"!- 9?“ MÜ"- k[*NEU* 111-“1111110 50100 "7"? . ' "F?"; 11111 von Neu-Rußland und „Bessarabien, Graf Wordnzow, _isk am 11ten mir dem Dampfschiffe „ Peter der Große“ m Kert1ch angekommen und am folgenden Tage Abends nach Taganrog
chüexin, 5 Bde., mit 167 color. Yabgereisk.
melin und
.. gend dcr Meerenge statt gefunden haben sollen. _
* gab war wit1ch
Allgemeine
PreußiscHeStaats-Zeitung. _
130.
Berlin, Montag den 11“m Mai
„_.-___- "_ck-___
Amtliche Rachréchte11
Kronik des Tages.
Se. Königliche Majestät haben den Ober-Landesgcrichts- . ae von Hartmann in Münster zum Geheimen Justizrach Allergnädigsc zu ernennen geruht.
Se- Durchlaucht der regierende Herzog von Sachsen- Loburg-Gokhax und _ _ _
Ihre Durchlauchten _der Erbprinz mid dcr Prtnz Ill- rechtvon Sachsen-Koburg-Gotha xind nach Dresden
aögereisr.
Bekanntmachung. Außer der wöchentlich zweimal zwischen „Berlin und__Dre1_1ch cn coursrenden Schnellpoft wird auch in diesem Jaßre sur die Sommerzeit, vom 9. Mai bis zum 20. September, eme dritte
0chnel1post-Fahrt zwischen den genannten beiden Städten einge-
ichtet werden. _ _ _ _ Der Gang der alsdann wöchentlich dretmal zwrschen .Berlcn
Rosenmüller“s (11irnrg.:atmtom. Abvild. nebst Er: und Dresden coursirenden Schnelkposten wird, von gedachtem Termine an, folgender seyn:
aus Berlin Montag, Donnerstag, Sonnabend _ 9 Uhr Morgens, in Dresden Dienstag, Freitag, Sonntag _ 9_10 Uhr Morgens, aus DIFsden Sonntag, Dienstag, Freitag _ 6 Uhr ends, in Berlin Montag, Mittwoch, Sonnabend _ 6_7 Uhr Abends. Sommer-Post geht Sonnabend den 0. Mai an:? Berlin und Sonntag den 10. Mai arts Dresden ab;
die letzte dagegen wird
Sonnabend den 19. September aus Berlin und Sonntag den 20. September aus „Dresden
Berlin, den 4_. Mai 1835. _ General-Post-Amc,
Jm Bezirk“? der Königl. Regierung zu Lichen ist der bisherige Vikar in Deux, , Johann
ger, und die dadurch erledigte Pfarre zu_We_ywerß dcm bishe- rigen Pfarrer zu Hollerath, Johann Heinrich Hynen, kon-
Abgercisc: Der General-Major, außerordentliche Gcsandre
€1md bevollmächtiitc *))?énisker am Königl. Sardinischen Hose,
Graf zu Wald urg-Truchseß, nach Königsberg in Pr.
Zcianö-NachricHt-xn. A u s l a n d.
R u ß [ a n d. Odessa, 21. April. Se. Excellenz der General-Gouvew
Man schreibt aus Konstantinopxlpdm 10.21pril: _„D_i_e Türkische Flotte, aus funfzehn Kriegsychtffen, worunter em 11-
; nicnschiff und mehrere Fregatten ersren Ranges, bestehend, isk ; noch immer in den Dardanellen.
Ueber die Bestimmung derse_l- 11111 sind verschiedene Gerüchte in Umlauf; unter Anderem 11111131 's auch, sie seven nach Tripolis bestimmt. _ Dic Truppen-Wen-
„ dlingen zur Armee des Groß-Wesirs dauern fort und in_ dem Von dem “Monatsblatt“ bcnhen wir Kkicgs-IJTiUiy'kcriUin herrscht große Thätigkeit. _: Die Pest, ,le- 'kZ.ch211ch von Alexandrien nach Cnpern, „Bold, Cuboca und Me-
- telino verbreitet hat, beginnt auch wieder die „Hauptstadt und ck74"
Umgebung zu beunruhigen. Ein Ocsrerreichisches nnd cinTürkisches
7 Fahrzeug, beide vonMetelino kommend, sind für verdächtig erklärt.
lle aus Alexandrien kommende Schiffe sind in dem in den Dar- danellen errichteten Lazareth der Quarantaine unterworfen. Dyck) Und die Behörden so lcichtsirznig in der Ertheilung dcr frrten iHraktika, daß diese Maßregcl fast unnüß ist, um so mehr, da Irix dte Menschen und nicht die Waaren, welche fast immer der (51115 der Krankheit sind, der Quarantaine unterworfen werden. Die_s byunquigt uns für den Sommer. _ Am 5. Aprcl hatten wrr emen „errlichrn Sommertag, am folgenden Tage wurde das Wetter sehr schlecht und am 7ten fiel eine bedeutend; Mcnge chnee auf den Bergen, wo er noch [iegx Die Heftigkett des Windes hat die Ankunft des Dampfdchines ems Smyrna vcr-
zdgert, und man spricht von acht Schiffbrüchen, die in der G?“
Es heißt,
daß acht Französische Kriegsschiffe im Archipel angekommen smd.“
P o l e 11.
Warschau, 5. Mai. Vorgestern wurde hier der Namens- tag Ihrer Majestät der Kaiserin aufs feierlichsce begangen. Zn dU“111a1hed1'alkirc111» und in der Schloßkapellc war festlicher Got- kesxdiensr, dem alle Militair- und Civilbehdrden und eine große
“MI? Personen vom Adel- und Bürgersrande beiwohnten. Während des Tedeums wurde das Geschükz abgefe_uert. _Zn den "1111112111 des Schlosses nahm der General Rüdiger dte Glück- wÜnftbe der Behörden und des hohen Militaire"; entgegen und dann in seiner Wohnung ein glänzendes Diner. _ Abends große Gesellschaft bei ihrer Durchlaucht der Fürsten Paske- , und in der Stadt war Illumination.
4“-
Morgen wird die hiesige Bank den Ja resbericht über ihre Geschäftsführung abstatten. h
Auf den l_eßten Warschauer Märkten bezahlte man den Kor- zez Roggen Mit 17 _ 18 F1. und Weixen mit 19; _ 22 Fl.
Frankreich.
Paris, 3. Mai. Dcr Moniteur fährt fort, die am 1ften d. M. von den verschicde11en Behörden an den König gehaltenen Anreden, so wie die von Seiner Majestät darauf ertheilten Antworten zu geben. Dem Herrn Guézot, der an der Spitze des Mathes für den öffentlichen Unterricht erschien, erwiederte der König Folgendes: „Die moralische Besserung der Jugend ist zugleich auch eines der mächtigsten 9321101, das Land vor Gefah- ren zu bewahren und Mir die große Aufgabe zu erleichtern, die Ich zu lösen berufen bin, Wenn der Mensch sein wahres Be- sres richtig erkennt, so ist es ein Leichtrch, ihn zu leiten; schwer aber ist das Amt der Regierenden, wenn sie zugleich gefährliche Täuschungen bekämpfen und die Gemächer von Abwegen abbrin- gen 1ollen, die oft zu einem Ziele führen, das den Wünschen Derer, die jene Wege eingeschlagen, vdélig entgegen ist, gewiß aber dem wohlversrandcnen Interesse des Landes zuwider- läuft. Ick) will daher mit Ihnen hoffen, daß Unsere Jugend, nach beendigten Studien, künftig mit solchen Gesinnungen in die Gesellschaft eintreten werde, die nicht bloß zu ihrem per- sönlicßen, sondern zu dem Wohle und dem Gedeihen Aller gerei- chen. Wer zu diesem großen Resultate mitwirkt, macht s1ch um das Vaterland wohlverdienr. Sie wissen, wie sehr Ich Ihren Eifer zu schäßen weiß, und wie gern Ick Ihnen hierfür und für alle die Gesinnungen danke, die Sie Mir zu erkennen geben.“
Mehrere hiesige Blätter wollen wissen, daß vier Minister, nämlich die Herren von Broglie, Guizot, Humann und Persil, am Namensfeske des Königs das Großkreuz der Ehrenlegion er- halten hätten; Herr von Broglie sey galant gering gewesen, die betreffende Königliche Verordnung für Herrn Persil, und Herr Persil die für Herrn von Broglie zu contrafigniren.
Man findet es auffallend, daß das Gesel; Über die Abschaf- fung der DKajorate, nachdem solches von beiden Kammern ange- nommen, noch nicht promulgirr worden ist. .
Außer den (gestern unter den treuesten Nachrichten mitge- theilten) Bestimmungen, die der Pairshof in seiner ersten vorbe- reitenden Sitzung getroffen hat, verdienen noch folgende einer be- sonderen Erwähnung. In der Anredxk, womit der Präfident die Sißung eröffnete, belobte er zUnächst alle diejenigen Pairs, denen ihr Alter und schwacher Gesundheits- Zustand einen Anlaß, sich der Theilnahme an dem Prozesse zu entziehen, geboten, und die dessenungeachtet nur ihrem Eifer für die Sache Gehör gegeben hätten. Als namentliche Beispiele führte er die Herren Barbéx Marbois und Lemercier an. Die erste Frage, welche hierauf zur Sprache kam, war die, ob die Minister, die zugleich Pairs sind, 11 dem Richteramte zuzulaffcn wären. Herr von Broglie beja- 1)ete diese Frage auf das entschiedenste, und seine 'Meinung be- hielt, ungeachtet die Herren Villemain und Dubouchage mir vie- ler Wärme die entgegengesetzte Ansicht verfochten, die Oberhand. .Der General Bernard fragte, ob nicht seine Ernennung zum Pair n a ck bereits erfolgter Verweisung des Komplotts vor den Pairshof ein gcselzlick1e1' Grund sey , fich zu- rückzuziehen. Dieses wurde ei11srinzmig bejaht. Rücksichtlici) der Wahl der Vertheidiger bestand I)err Berenger darauf, daß man den Angeklagten die grdßtmdglichsre Freiheit gewähre. Der Vicomte Dubouchage unterstükzte ihn; der Präsident glaubte je- doch diese Freiheit in dem Jntereffe der Angeklagten selbst be- schränken zu müssen, indem einige von ihnen unbedachtsamer Weise unter ihren, früher in den Prozeß verwickelt gewesenen, späterhin aber wieder auf freien Fuß gesrkxten Bekannten ihre Vertheidiger wählen wollten. C's sep daher sein fester Entschluß, den Angeklagten Niemanden zum Verthcidiger zu gestatten, der m'cku zum Advokatenjkande gehöre, mit alleiniger Ausnahme ih- rer Väter und Brüder. Als die Frage Über die Vertheilung der Billers besprochen wurde, nahm sich der Vicomte Dubouchage der Journalisten an. Der Herzog Decazes erklärte, die Herren Pairs würden während der ganzen uner drs Prozesses, jeder von einem Tage zum anderen thr Btl- let erhalten. Für vcrschicdetjc Behörden pollen Tribunen rescrvirc werden; darunter auch eine für die Söhne der Pairs. Herr Dubouchage widersckzte sich zwar, chf) ohne Erfolg, dieser letzteren Bestimmung, und wollte die betrenxtide T_ribune den Zei,- tungsschreibern noch besonders eingeräumt wrüen, indem er zugleich den, den Söhnen der Pairs zugedachten Vorng als eine Rückkehrzur Erblichk'eit schilderte. Der alte Saal wird während des Prozes- ses zum Berathungs-Saal dienen, und die Kammer wird 1111) zu ihren Berathungen jedesmal dahin zurückÉiehen. „Kur vor dem Schlusse, der um 5 UHr aufgehobenen '" ißung las der Präsi- dent noch eine, von dem Grafen d721111bra11 Unter der Restauration adgefaßte Instruction vor, welche bestimmt, das; die_Pairs mit Fragen an die Angeklagten und die Zeugen nur 1ehr _mäßig semi, und diese Fragen stets durch den Mund des Präsidenten an sie gelangen lassen sollen.
Die hiesigen Blätter theilrn folgendes Schreiben des Marquis von Dreux-Brczé an den Präsidenten der Pairs-Kam- mer mit:
Herr Präsident!
„Brezé, den 28. April 1835. Erst vor zwet_Tagen empfing ich das Ein- berufungs-Sci)reiben, Womit Sie _nnch deehrt haben, und in Folge desen ich mich am 1. Mai zu Paris ccnstnden fonte. Ohne meinen sehr kränklichen Zustand, der auch mehreren meiner Kollegen hinläng- lich bekannt ist, wäre ich schon läpgü dort und hätte es_als meine Püicht betrachtet, an den Gesci1ä1tcn„ dxr Sißxmg Thetl zu neh- men; heute jedoch muß ich Ihnen fretmmhig die Erklärung abge- bcn, Herr Präsident, daß ich, auch wenn_ ich mich ntcht an meinen einsamen Aufenthalt gefesselt fühlte, kernesweges mech dazu VU“- sieben würde, an den gerichtlichen Verhandlungen, für Welche Sie méch einberufen, Theil zu nehmen; im Gegentbeil würde ich, wenn .ich mich zu dieser Sisung zu begevtn auch im Stande gewesen
wäre 1th durch eine freiwillige E1tsggun so viel als möglich gege11 einen Prozeß protestért haben, de' mer gebagssg und unpolttiscb
scheint: gehässig, sobald ich an die Steüung der Männer denke- die ihn den Angeklagten gegenüber verfol_gen; unvoltxisch, wctl ick) Frankreich friedlich und ruhig sehe, we (, meiner Mcmung nach, die bevorstehenden Debatten nur geeignet sind, aufs neue Haß 111.11 Zwiespalt anzustiften, skatt daß man beide zu erüécken bemüht seyn sollte. Wenn ei_ne Regierung, fie möge Namen haben,_ welche 111 wolle, so lückltcl) odcr _vielmebr ungiücklich gewesen in, mit den Waffen in 1er Hand über tbre Gegner zu siegen- so isi es das schema, vielleicht das einzige Mittel, nxuen Kampfer: zu begegnen, dak, man fich roßmüthig zeigt;. Dies" 111 der Grund, wesyalb ich jede Art der Zheilnabme an diesem Prozeffe von mir weise. (gez.) Dcr Marquis von Dreux-Brezé.“
Nachstehend“; ist der Inhalt der (gestern erwähnten) Pro,- teftation, welche zur Unterzeichnung in der Iten Legion der Na- tional-Garde zirkulirte:
„„Die Unterzeichnexcn, Ofß'ziere, Unteroffiziere und National- Gardtsten der Sten Legion, erklaren, nachdem ße von dem Tages: Befehle des Generalstabes vom 16. April bloß durch die Zci- tungen Kenntniß erhalten, daß fie: in Betracht, daß über die Ab: fasung des besagten Tagcs-Befebls, welcher die zum Diensie 1111 dem Pairöhofe berufenen Detaschements unter den Befehl des Mi- litair-Kommandanten dex! Palastes Kent, kein Mißverüä ndniß obwal- ten kann; daß dieschtensi, welcher in den Dienst der durch die Geseße zur Désvofitton derIg_crichtléchcn Behörden geüenten (Hen: darmerie-Corpseingreést,der ational-Gardenurdurck1einegewaltsnmx Ausdehnung und einen offenbaren Mißbrauch des Gesetzesvom 24.501111; 1831 aufgebürdet werden kann; daß er überdies den Bürger-(Hesühlen der National-Garde und den schon seit einem Jahre vergebens gr- hegten Wünschen widerstreht, eine Amneßic proklamirt zu sehen, als ein Pfand der Vergeffenhett der Fehler, welche alle Parteien began-
en haben mögen, so wie der Versöhnung zwischen AUM, die den Xriumvb der :xulixNevolutjon aufrichtig onen; daß dée National- Garde diescxt außergewöhnltchen Dienst nicht übernehmen kann, ohne sch der Av1ichr anzuschließen, wonach zu den schrecklichen Auftrit- ten in der Straße Transnonain die véeüeicht noch schrecklicher“: De: batten eines Wegen seines Cbarakxers und seiner monürdsen Formen unerhörten Prozesses, weleher mrt dem gcbässigen Angriffe auf die heilige Freiheit der Vertbetdigung begonnen hat, hinzutrcten sollen; daß dieser Prozeß auf aUen Punkten des Landes die Herzen empört und Schreck und Unruhe unter die Familien verbreitct; daß er die übelsten Besorgnisse weckt _und daß seine unberechenbarr Dauer schon im voraus den nachtbeiltgßen Emfluß auf den Verkehr geübt hat; daß die National- Garde, welche noch nie ein von drm all- emeinen Besten geborenes Opfer gescheut hat und sets bereit 111, bre Ergebenheit für die durch die Charte von 1830 geheiligten Fkt:- ftitutionen an den Tag zu legen, gleichwohl in dem vorliegcnden Fall durch ihre freiwillige Theilnahme nicht Maßregeln der Skrenge zu befördern helfen darf, Welche ehren Gefühlen des Friedens und der Eintracht wrderscreben _; daß es mithin Schuldigkeit 11er 911111: Bürgers ifi, seine Mitwrrkung zu einer weder durch das (Hescy noch durch das Gebot der Nothwendégkxit gerechtfertigten Hand- lung zu versagen, _ erklären also, daß ste in ihrer Eigenscßaft als Bür er und Métglecdex der National-Garde egen den vorerwähn- ten Za esbefebl protesitren, und sick) untcr e nander und auf Ehre verpfii ten, jeden außerordentlichen Décnsk, der ihnen bei Gelegen- heit des vor die Pairs-Kammer gebrachten Prozesses aukgermgrn werden mdchte, zu verwctgern.“
Es heißt heute, daß das militairische Kommando des linken Seine1Ufers dem General-Lieutenant Tiburtius Sebastiani an- vertraut, und daß der General Bugeaud, so wie noch ein ande,- rer General-Major unter ihm zu stehen kommen würden.
“die Gemälde-Gallerie im Pallasre Luxembourg wird während des Prozesses geschlossen seyn; doch haben die Direktoren des Theaters Robineau bisher noch nicht Befehl erhalten, ihre Bow stellungen einzustellen. .
Die Quotidienne giebt heute einen Plan von dem neUen Saale des Pairshofes, indem sie zugleich verspricht, 111111“ die bevorstehenden Debatten eben so genau als ausführlick) zu 111-- richten.
Die Gazette de France und die Quotidienne embiel- ten vor einiger Zeit eine royaliskische Erklärung (S. Nr. 44 der St.-Ztg.) um deren Willen der Königl. Prokurator einen Prö- Jeß gegen sie anhängig machte. Die Raths-Kammer des Tri.-
unals erster Instanz war aber der Meinung, daß der angesch11k-
digte Artikel zwar nachtheilige Folgen haben, aber doch nicl1t al:? ein direkter Angriff gegen die Rechte des Königs betrach- tet werden könne. Der Prokurator that gegen diese Entscheidung Einspruch, worauf der Königliche Gerichtshof im entgegengeselzten Sinne erkannte und die Geschäftsführer der gedachten beiden Journale vor die Assisen verwies. Hier sollte der Prozeß schon in den ersten Tagen des April verhandelt wcr- den, als der Geschäftsführer der Gazette an den Capsations- hof ging und auf Kassirung der Entscheidung des Königlicher: Gerichtshofes antrag. Demnach beschäftigte sich der höchste Ge,- richtshof gestern mit dieser Rechtssache, und fällte zuleßt folgen.- den Urtheilsspruch: „In Betracht, daß der Königl. Gerichtshof seine Entscheidung zur Genüge motivirt hat, indem er erklärte, daß sich aus der Instruction des Prozesses gegen den Ge- schäftsf11hrer die Beschuldigung hinlänglich ergebe, in einer gedruckten, publizirten und vertheilten Schreft das Ver: gehen des Angriffs auf die Rechte begqngen zu_ Haben, die der König den Wünschen der Französtschey Narrow vcr- dankt, verwirft der Gerichtshof das Cassattons ; Ge1ucl).“ Hiernach werden die Geschäftsführer der_Gazctte und 13.09sz dienne nächstens vor dem Assisenhofe _cr1che1ncn.
Herr Leo von Joannis, Cap1t11l11_ drs „Luxox'“ Obelisken aus Aegypten geho1x_und_hterk)er gebracht einen Bericht über diese Mejston_ tm Drucke herausgegeben. „Herr Joannis“, sagt drt“ Momteux, „belehrt Uns in einer“ lebendigen Schilderung, und ayßcrdem in einer Reihe von selbs? verfertigten und gestochenen ZslchUUUIW_Übkr die geringsten mit diesem denkwürdigen Unternehmekx vcrknupfken Umstände. Alles, was geschehen ksk/ UM ]ene herrlrche Säule von dem Orte, wo sie seit 3000 Jahren gestanden, von der Stelle zu bringen und wegzuführen, ward von Herrn von Joannis umständlich erzählt, so daß sein Buch großes Interesse gewährt.“
Wer haben .die NEUBAU gegeben, bemerkt das Jour; nal_du Commerce, daß der St. Simonisc, ])1. Fourcade, i11 Kahira seinen Tod gefunden, als ein Opfer seines Eifers, womit er sch der Cholera-Kranken angenommen hatte. Die anders:-
, der den hat, hat