Französischen Aerzte bewiesen in Alexandrien nicht geringere Auf- Ein Brief von daher, datirt vom 24. März, nennt die Herren Rigand und Aubert, die, nicht genug, denjenigen, welche sie rufen ließen, ihre Sorgfalt zu widmen, die Kranken selbst aufsucheen, ihnen Muck) zuspraehen, sie berührten, um ih- nen Vertrauen einzufidßen, und außerdem noch Zeit Übrig behiel- ten, um fich anatomischen Untersuchungen an den Opfern der Seuche zu widmen.“
Dcr Garde National macht die Grundlagen der von dem Französischen Kommandanten von Bugia mir dem Ober- haupte der Araber geschlossenen Uebereinkunft bekannt; fie lautet folgendermaßen: „Die Französischen Trappen werden alle Forts und befestigten Punkte der Stadt und der 'Umgebung besekzen; die Franzosen können die Ebene durchziehen Und sie anbauen, wie es Ihnen angemessen erscheinen wird; ihrer Person und ih- rem Eigenthume wird unverbrüchliche Achtung bewiesen; den Tingebornen soll es freistehen, in die verlassen und in aller Sicherheit daselbst zu verweilen, gerade wie es in Algier geschieht; Achtun und S son und ihrem Eigenthum zu Thei werden. werden in Bugia eincn Konsul haben Je ihm geben), der Über ihre Angel [ischxn Behörden korrespondiren, ihre genicicige Differenzen aus und unverlelzlici) seyn.“
Großbritanien und Irland. Herzogin von Cambridge stern mit dem Königlichen Pacietschiff „Crusader“ von in Dover angekommen.
Der Lord-Licutrnant von Irland, Graf Musgrave, will sich am 9. d. in Holyhead nach Dublin einschiffen, wo ihm, wie es heißt, ein Triumphzug bereitet wird.
Heute wird in der City einc Versammkung des Gemeinde- raths von London gehalten, um we en einer an Se, Majo ät zu richtendcn Dank-Adrcffe für die z"'ntlassung des vorigen ! ?i- nisieriums zu brrathschlagcn, Das Resultat der Bcrathungen
Lord John Russell bei der
opferung.
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Stadt zu kommen, fie zu
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soll ihrer Per- ir Eingebornen (diesen Namen wollen enheitcn mit den Franzö- eschäfte betreiben und ge- gleichcn soli. Seine Person soll heilig
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London, 5. Mai.
ist noch nicht bekannt. Es scheint nun fasi gewiß, da Wahl i:! Süd-Devonshire durchfalen wird, denn gesrern [iand dir Stimmen-Zahl sehr zu Gunsten seines Gegners, des konser- vativen Kandidaten, Herrn Parker; Lehterer Und Ersterer nur 2732 Stimmen auf der Liste. Die Wahl be- gann am Freitage. Lord John Ruisell und Herr Parker hielten Reden an die Wähler, und die Gunsten des Ersteren aus; Her förmliche Abstimmung, und nun fing das Blatt an, sich zu wen- den. Beide Parteien boten alle ihre Kräfte auf, um ihrem Kan- didaten den Sieg zu verschaffen. hatte sich am 1 sien d. eine ungeheure IJIenschenmcnge zu Exeter, wo der Wahl:?skc vor fich geht, eingefunden. Die Farben der Refor- mer waren Purpur und Orange mit einemLorbeerzweige, die derTo- ricsHellblau und Blaßroth. Auf den Bannern der Ersteren las man die Worte: „Seyd treu Eurem Könige und stimmt für den Mann seiner Wahl! Bürgerliche und reli Das Volk ist die Quelle aller Herr Parker, erschien zuerst und wurde von den Reformern mit Zischen und Geheul empfangen; auf dieselbe Weise ward Lord Ruffell von den Tories begrüßt. laments-OJTitglied für Devonshire, John Nujsell, aber seine Rede wurd guß und Hagel unterbrochen , und d allen Seiten hin aus
zählte nämlich 3372
Aufhebung der Hände fiel zu r Parker aber verlangte eine
Trotz des schlechten Wetters
giöse Freiheit der ganzen Welt! Der Tory-Kandidac,'
err Bultcrk, ehemaliges Par- antragtc die Wahl des Lord durch einen starken Regen- ie Versammlung lief nach einander. Als das Unwetter allmälig nachx ließ, fand fich eine Menge nach und nach wieder ein, aber die Tory-Partei in stärkerer Anzahl, Partei schwer wurde, sich Lord John Russell konnte [ange „Meine Herren, ich mag nun Sie im Parlamente zu vertreten, so das Recht, zu verlangen, höre; ich werde deshalb warten, bis die Er lehnte sich darauf mit über ci men ganz gelassen an einen Pfeiler und wartete. wurde aber immer ärger.
so daß es den Rednern von der Reform x Gehör zu verschaf- nicht zu Worte kom- men; end1ich sagte er: seyn oder nicht, doch jedenfalls daß man mich ruhig an- Ruhe wieder hergestellt nander geschlagenen Arx
, Die Aufforderung des Sheriffs, der , voti einem der Herren auf dem Wahlgerüsi an sein Amt ernmert, seine Stimme erschallen ließ ,
blieb gleichfalls fruchtlos. Erst dem Sir Thomas Acland gelang es,
durch die Bitte, seine alten uten Freunde möchten doch wenigstens ihm Ge- uhe wieder herzustellen.
Land:;leute und dr geben, die usseli, wie oben bemerkt,
ker mit der seinigen.
Icßt erst hielt Lord seine Rede und ihm folgte Hr. Par-
Für Essex ist der Tory-Kandidat F err Elwes den; er hatte 1031 Stimmen mehr als ein Gegner,
In Leith ergab sich bei der Aufhebung der Stimmenmehrheit für den Lord-Advokatcn, Herrn Archibald Sir D. Milne, drang aber aus eine die nun begonnen hat. err Callwey als Gegen- Herrn O'Loughlin,
gewählt wor; r. .Di-Zney. ände eine
Murray; sein Gegner, schriftliche Abstimmung, Zu Dungarvan in Irland ist H Kandidat des General-Fiswls, die ministeriellen Zeitungen glauben aber, Wiedererwählung ganz gewiß seyn könne. welchen Bedingungen und ob überhaupt die neuen uf den Beistand der Radikalen ten, zeigte sich in einer Versammlung, dieser Partei in dem Hörsaale gehalten wurde,
aufgetreten ; daß Letzterer seiner
Minister a zu zählen haben dürf- welche am Dienstag von des hiesigen Gewerbe-Inskituts atce, über die Mittel zu ung der Stempel-Steuer In dieser Versammlung bemerkte man [ieder des Unterhauses, Wakeley und Fergus ( der Anwesenden un- !) wurde Herrn Wakeley er Secretair mehrere Schreiben es und anderen StaatSmännern, usbleibens entschuldigcen, daß sie dem Zweck der Versammlung vollkom Schreiben von Herrn H u m e lautete folgendermaßen : daß mir meine Abwesenheit von London Ihrer Versammlung beizuwohnen. Ick mache Ihnen anzuzeigen, daß ich lt orp und Lord Brou ham eitungen lastendenA gabe s allen „Kräften zu betrei- dieser Steuer als ein wesentliches gham hatte folgendes mein Bedauern über die r indert, bei der Ver- rittel zurBewirkung schlagen will, ein Ge- nehme. - Ich *theile in
und die zum Zweck berathschlagen, durch welche die Aufhe bewirkt werden könnte. mehrere der angesehensten radikalen Mitg namentlich die Herren Roebuck, Ward, Q'Conner. Im Gan en belief fick) die Zak) gefähr auf 2000 Per onen. Der Vorfi Zuvördersr verla von„Mitgliedern des ;“Unterha worm diese sich wegen ihres aber erklärten, pflichteten. Ei „Lebhaft beda nicht gestatter, ck em Vergnügen daraus fest entschlossen bm, die von Lord versprochene Abschczffung der auf den
bei dem gegenwdrtigen Ministerium au ben, weil ich die Abschaffun Reform-Element ansehe.“
Schreiben eingesandt: „Ich bitte Sie, Unmöglichkeic zu enehm:gen, die mich ve u ers einen, welche über die der Abs a ung der Stempel-Steuer berath genstand, an dem ich das größte Interesse
uere ich es,
532
diesem Punkt ganz die Ansichten aller Freunde der fortschreiten- den Aufklärung und sittlichen Erziehung des Volks.“ NachVer- lesung dieser Schreiben nahm der Vorsiizer, Herr Wakeley, das Wort und sagte: ' .
„Seit dem Monat Februar habe irh die Ehre, Mitglied _des Parlaments zu seyn, und noch habe ich tnxUnterhause kcm einziges Wort zu Gunüen des Volkes gehört. Es :| also nothwendig, daß das Volk fich selbst mit seinen Angelegenheiten beschäftigt und seine starke Stimme vernehmen läßt, obnc„nuf seine angeblichen Stcüvcr- treter zu zählen. Ich für mein Theil erklare, daß ich fest beschlos- sen habe, die Aufhebung der aiif det! öffentlichen Bl„ättern lastenden Auflage zum Probierstctn der nxuen Mtniüer zu machen (Beifaü), und wenn se quf der Beibehaltung diescr verhaßten Taxe, dieser Quelle der Unwissenheit imd also auch der Dcmoralisation des Volkes, bestehejn, so werde ich mich der Mel- bourncschcn Verwaltung eben so widersxhcn, wir ich mich derPeel- schen widersetzt habe. Es ist endlich tht, daß dte Minister, wer sie auch seyn mögen, einmal aufhören, dre Hz_nde fortwährend in den Taschen des Volks zu haben.“ (Lauter BeifaÜ-Y „
Hierauf erhob sich Herr Roebuck und ließ sich in folgen- der eise vernehmen: „
„In Amerika, wo die Zeitunqrn von _nneti Ab nden free find, giebt es kein Städtchen, keinen Flecken, m selbsk kin Dorf/ das Mibt sein eigenes Biatt hätte; keinen Meyscbcn, und wenn er auch zu der ärmsten Klasse gehörte, der nicht die dffenilichrn Blätter 1e- sen könnte, um siti) darin über die Angelxgenbciten de_s Landes zu unterrichten. So lange es in England nicht eben so :|, wird die moralische und politische Erziehung-des Vollei? Üets unvollkommen seyn. Eben deshalb haben alle Mmeüer, die bis 1etzt„am Ruder gx- wesen, zu welcher Farbe se auch gehören mochten, die auf dechz- tungen lasende Taxe aufs sorgsamsie bei ubchaiten gesucht, weorl ne Unwissenheit des Volks für eines der be en Mittel zur Ansplunde- run und Unterdrückung derselben halten. Ungeachtet ihrer Be- mü ungen aber hat sich der, Wunsch„ std) zu unxerrichtcnx und das Bedürfniß, die poliitschen Ereignisse und die Ange- legenheiten des Landes kennen zu lernen, unter den arm'en und arbeitenden Klasen immer nichr vrrbrcitct, und es mus- sen nuit dieHinderniffe entfernt werden, dir der Vcrwxrkléchung dix- ser Wünsche entgegenstehen. Was, xtuizxn deanolke jene erbärmlt- cbm Partei: und Portefeuillc-Strettegkritcn zwcschen den Tories und Whigs? (Beifall.) Was kann es bei )en-“n parlamentarischen Kilm- pfen gewinnen, die weiter nichts bezwxcken, als den Triuwpb dieser oder jener Meinungs-Nüance? Was kann es hoffen yon einem ber- abgewürdigten und verderbtcn Unterhause, dessenWhtg- oder Tory- Majorität sci) nur mit ihr-n «rtci- dder Privar-Intereffen be- schäftigt. Nur dann wird das olk fret _und glucklcci) sern, wenn es selbst in seinen Angelegenheiten einschxcitct; und um dahin xu ge- lan cn, muß es die Mittel haben, sich moral:sch_ und poli- tis unicrrichten zu können. Deshalb babrn seine wahren Freunde ßets die Aufhebung der aiif deit „Zeitungen laslrndcn Steuer verlangt, da diese die Vervrclsältc- izng der öffentlichen Blätter und ihre allgemeine „ Zuaänglick) eit verhindert. Ich erkläre ebenfaUs, daß ich die Jiufdebung „ dieser “Taxe bet den gegenwärtéizen Minésiern auf aur “mögliche Werse betret- ben werde, obg eich ich mir die Säzwicregkeit der Aufgabe nicht verhehle. Dic Whig-Miniüer werden ohne chtfel kom- men und uns bitten,„daß wir uns gedrzidrn mdchten. Sie werden uns das Dkfi'jtt vorbaitrn, welches eme 1olche Siewer- Verminderung in den öffentlichen Einkünfren verursqchen wurde. Allein, wenn auch wirklich ein Defizit daraus entstehen sollte, sonönntc uns doch diese RücksichtUtcht abhalten, sobald es iich darum bgndelt, den Unterricht des _Volks zu sichern. DieVerwaltUUg wird "ck wobl darein ergeben muffen, bei anderen minder wichtigen Gegenüändcn svarsanxer zu verfahren. So kann ick) z. B. die Noihwendigkeit nicht cinieben, wrshalb ein io zahl- reiche: Generalstab, weshalb alle jene Garde-Ncgtmcnrer unterhalten werden.“ (Lange anhaltrnder Beifall.)
Nun trat noch Herr Fergus O'Connor auf und sagte unter Anderem:
„Ich thxile ganz die Ansicht des vorigen Redncrs, index_n auch ich sehr geringe Hoffnung hege, daß wir von den neuen Mmisiern Maßregeln der Reform und der Ersparniß erhaiten werden. Ich "om überzeugt, daß die Whigs eben so wenig wie die Torres geneigt find, die Lasten, unter denen das Vo k seufzt, zu 'vermmdern. Nur die Radikalen können die An elegenbeitewdcs Landed or- dentlich leiten. (Großer Be fall.) Die Whigs Ware:) niemals karg mit herrlichen Versprechun en, aber fie haben bis jest im,- mer furchtsam und vcrächt ichsgehandelx. (Beifall.) Wte dem auch sey, wir wollen sie noch einmal auf der Probe üeücn und die Aufhebung der auf den Zeitungen lasienden Abgabe „verlangen. Die Radikalen haben den Whigs dazu verholefen, dre Tories, hoffentlich auf immer, zu ßürzen; man „Wurde sich aber sehr täuschen, wenn man sich_ einbilden wolltee, daß wir nun üill seyn und nicht den Lohn f_ur unseren Beistand begehren würden. Nein, dem Wird nicht so seyn. Wir werden nur dann aufhören, unsere Stimme im Par- lament und in den Versammlun en zu erheben-„wmn man alle Wünsche des Volks ganz und vo kommen befriedt t haben wird. Die Bischöfe müssen aus dem Oberbause ausqescblo en, die Lords müssen der Wahl unterworfen, die gchcimeeAbstemmung muß ein- eführt und die Dauer der arlamcnte verkurzt wcrden; _ dre Stel- en in der Armee müssen an hören käuflichezu seyn; das Wahl-Mo- nopol muß verschwinden; „die Smekuren mussen abgeschafft und un- beschränkte Religions-Freibeit muß prokbamirt werden.“
Die Versammlung spe'ndete auch dieser Rede den rauschendx sien Beifall, und es wurden darauf einige radikale Beschlüsse ,in Bezug auf die Abschaffung des Zeitungs-Stempels ganz im Sinne obiger Reden gefaßt, in denen alle Gleichgesinnte aufge- fordert werden, so viel Petitionen als möglich gegen ]ena Steuer dem Unterhause zuzusenden.
Die LZeitungen enthalten einen weitläuftigen Briefwechsel zwischen ord Alvanley und Herrn Morgan O'Connell, drm Sohne Daniel O'Connell's, die ein Pistolen-Duell gehabt, sich jedoch keinen Schaden zugefügt haben. Lord Alvanley hatte nämlich den neulich im Unterhause von Herrn D. O'Connell gebrauchten Ausdruck „aufgeblähter Possenreißer“ auf sich be o- en und Leßteren zum Zweikampf herau§gefordert. Nun_ e- Zauptete die Morning Post, Herr O'Connell habe die .Her- ausforderung unbeantwortet gelassen und sey dcshalb, dem Ge- brauch zufolge, aus allen Klubs im Westende der Stadt ausge- stoßen worden. Der Courier entgegnete aber darauf, dies körme nicht seyn, da Herr O'Connell, als die Herausforderung an ihn ergangen, gar nicht mehr in London gewesen sey, da er schon am Listen v. M. die Stadt verlassen habe, um sch nachJrland zu begeben, ohne daß ihm von Seiten des Lord Alvanley irgend eine Znfinuatton Jgekommen wäre; erst mehrere Tage nachher habe dieser einen
rief an Herrn O'Connell abgesendet, worin er seinerseits ]ede beleidigende Absicht desavouirt und dagegen von O'Connell eine Entschuldigun oder Genugthung gefordert; da dieser Brief, welcher der erspätung wegen nicht zu rechter Zeit an seine Adresse gelangen gekonnt, eine Zeit lang unbeantwortet geblieben sey, so habe er in einer Abschrift in den Klubs zirkulirt, und es Ybe nun natürlich an gchässigen Bemerkungen über O'Connell's
enehmen nicht gefehlt, und selbst Sir „James Graham und der Herzog von Norfolk hätten ein Schreiben mit unterzeichnet, wor- in die Direktoren des Klubs bei Brooke's aufgefordert worden seyen, so bald als möglich eine General-Bcrsammlung zu berufen, um das Betragen des errn O'Connell gegen Lord Alvanley, beides Mitglieder dieses lubs, zu untersuchen; die Direktoren
"Aufsehen als allgemeine Freude erregt.
, annover, 5. Mai. Aus dem in der vorgestri en General- Versammlung des Kunst-Vereins erstatrrten Berichte 11 er die Wirk- “amkeit und die Verwaltung des Vereins vorn 1. Mai 1834 bls ' 1835 entnehmen wir Folgendes: Von den Mitgliedern des Kurts- Vcreins smd nur 14 im Laufe des Jahres ausgetreten , 8 sind durch den Tod ausgeschieden, dagegen beträgt die Zahl der neu
aber seven auf dies Begehren nicht eingegangen, hätten erklärt, daß es unzweckmäßig seyn würde, Privac- händel der Mitglieder vor das Forum des Klubs zu ziehen. Da nun aber die Sache auf diese Weise zum Stadtgespräch gewor- den war, so übernahm es der Sohn des Herrn O'Connells Morgan O'Connell, den Streit zu schiichten, Und sandte dur“ , „ , dcn Oberst Hodges dem Lord Alvanley eine Herausforderung zu („zugekommenen 330, [„Md dt? säMMtitcher Actten 1521. Unrer denn Herr O'Connell hatte selbst früher zu verschiedenen Male,; den im letzten Jahre beigetreterteri Actionairen befindet sich eme erklärt, daß er nie mehr ein Duel! annehmen werde, weil er ein; nicht unbedeutende Zahl UUswiJkklgel'; so hat fich UUFU' andereii mal das Unglück gehabt, bei einem Zusammentreffen dieser Art ein in der Stadt Detmold gebildeter Kunst-Verem Mit allen „set- seinen Ge ner zu erschießen. Gestern Abend fand das Duca nen Mitgliedern dem hiesigen angeschlossen. Derffreundschaftlcche wischen 'ord Alvanley und Herrn Morgan O'Connell statt, Verkehr mit den Übrigen Deutschen Kunft-Yereuzen hat fortge- achdem drei Schüsse gewechselt worden waren, ohne daß einer dauert und sick) erweiterx, wodurch namentlich eme gegenseitige der Duellanten getroffen wurde, entfernte sich Lord Alvanley mix Erleichterung der sich außerordentlich vermehrenden Ausstellungen seinerZ SLundanten. ß T1 sch I“ hat bewirkt werden können. ie imes will wissen, da die irki e re ierung da x x - . ' a «. Unmöglichkeit emeem-sh zwischen Ar...... „.;.Ziirxxi Hi..??zr- ..irr.r“§.§§i2dr«;3rd.??rriit beiden Nebenbuhlcr in Tripolis herrschenden Erbitterung ej der, „ “ , . Ab b * - “ Auf dee Nachricht von dem plötzlich erfolgten le en des Ende zu machen, den Beschluß gefaßt habe, weder M Ansprüche 'sseici en Gesandten in Stuttgart Freiherrn von Tautphöus des Einen, noch die des AWM" zu begünstigen, sondern den die s(chgder bci unserm Ministerium, des Auswärtigen aggreqirté Befehlshaber dcr Truypen, die in Tripolis landen sollen, Red- “,t - . - - - - - b [, “ . . . ittmeisier Graf von Holnsretn, iogletcl) dahin cge en. schib Pascha zum Gouverneur dieser Regentschaft zu erklären, Der König[ Preußiscl)e*Gesandte am Hofe zu Turin Graf indem sie einen sehr hohen Werth auf den Befikz von Tripolis W [db . “T' 1 : - 2 M - k “ , , . on a urg, rui)se[„ ist am cen d. . . hier ange ommen. setze, der ihr mcc Hinsicht auf Aegypten sehr vortheilhafc sey, v Darmstadt, 4. Mai. Heute Mittag um halb ein Uhr
Der „Iupiter“ von 52 Kanonen wird in PortSmouth er- . wartet, UW einige Blätter glauben noch immer, daß sich Lord _' hatte eine Deputation der ersten Kammer, bestehend aus den bei- „??eytesbury auf demselben nach Ostindien einschiffen werde. D den Präsidenten, beiden Secretairen, drm Grafen von Isenburg- ? orning Post indeß versichert, der Lord werde nicht dorthj hilippseich und Kanzler 1):-. Linde, die Ehre„ Sr. Königl. Ho- gehen, so wie auch LOW Amherst's Reise nach Kanada ausZcseß heir dem Groß erzoge die' Dank-Adreffeduf die Thron-Rede zu überreichen. ir heben aus derselben folgende Stellen aus:
und die Ernennung des Sir Howard Douglas zum Lord-Obw . - Commissair- der Ionischen Inseln zurückgenoMMen sey. Der „Wenn die Mittel, welche Ew. Königl. „Hoh. kKur Untersküsung des öffentlichen Unterrichts für ndthig erachtet aben, der ersten
Courier hofft, daß auch die Sendung Sir Robert Wilson? „ nach dem Mittelländischen Meere rückgängig gemacht seyn werde. Kammer der Stände zur „Berathung vorgelegt werden, sd wird Das Damyfscksff “PWW“ hat Befehl erhalten, sich am sie diese mit der Aufmerksamkeit führen, welche em so Wichtiger 8ten d. in Woolwich fertig zu halten, um die Infantin von Gegenstand erhrischt; sie kann aber den eben_ so chrfurchtsvollen Beira nach Rotterdam zu bringen und dort den Herzog von Cam- als lebhaften Wunsch nicht unterdrücken, da]; besonders, für den Volks-Unterricht mehr und mehr unsere geheiligte Religion als
bridge aufzunehmen. , , Die Expedition nach dem Euphrat hat am 21. wichtigste Grundlage angenommrn, und beim Unterrichts auf solche Gegeéiisrände vorzugsweiw Bedacht genommen werde,
verlassen. , Dem Bildhauer Chantrey ist vom Könige der Auftragge- Welche den', Zwecke und den Verhälcniffen desselben voklsian-
worden, die Büsten des Grafen Grey und Sir Robert Peeks dig enisprechen. Wir hegen keinen eifrigcren Wunj'cl), für die Gallerie in Windsor aZLussl'U'gen- _ als daß sämmtliche Staaten Deutscher Zunge dem Zoll-Vereme Die Gemahlin des Sir obert Peel ist, wie der Globe beitreten und freuen uns daher einer ]edrn Vergrößerung erzählt, zu Trinchinopoly in Ostindien geboren worden, wo ihr desselben. Erst eine allZcmeincre ZoU-Berbixidung der Deux- Vater, ÖU' General Sir John Floyd, in dem Kriege gegcn schen Staaten wird die nükzlichen Folgen im vollsten Maße zei- Tippdo Sahib diente. Ihre einzige noch lebende Schwester gen, welche der freie Verkehr im Innern De-Utschlands dus die ist an den Generai-Lieutenant Sir Joseph Fuller verheirathet. Einzelnen, wie auf die Gesammcheir haben wcrd. Ntcht§ konnte Lord Brougham hat auf die Anfragen des Courier, ob größeren Anklang bei-uns*finden, als die Wortr, welche Civ. Kö- er fich für den Verfasser der BroschÜrc Über die Englische Ari; nigliche Hoheit fiber die Einigkeit uiid Festigkeit des Deutschen stokratie bekenne, nicht weiter geantwortet und wird daher jeßt Bundes zu uns gesprochen [)gbcn..21lle Maßregeln , welche da- allgemein als der Autor derselben angesehen. hin zielen, das ge1nctn1ch§iitcky Band, noch etigcr zu knüpfrn, Hiesige Blätter wollen wissen, es sey zu Madrid das Ge- ; welches alle Deutschen Staaten verbmdex, eure selbstständig; rächt gegangen , man habe in Galizien einen Sohn des Mars Macht auszubilden, wrlchr fremden Cinqrtnew mcc Kraft zu wi- schalls Bourmont ergriffen und sogleich erschossen. verstehen weiß, und die inneren, dem „Deutichen Charaxter er- Die Blätter des jetzigen O)?inijieriu1ns geben jeßt zu, daß gentlich fremden Befördrrer der Unzufriedenheir iind Widersctx- der Herzog von Wellington bei der Sendung des Lord Elliot lichkeit mit Ernst zu beieerigcn vermag, finden bei uns nur die nach Spanien ganz offen im Sinne seiner Vorgänger im Amte *- gerechtcsie WW dankbarske, 2111erkenn„ung,| zumal, da WW so POU- gehandelt, und daß diese Mijsion nur den Zweck gehabt habe, kommen mac Ew. König!. Hoheit die Ueberzcugung theilen, die kämpfenden Parteien zur OJTenschlichkcic und, wo mögiici), zu! daß die“ Regierungen dlc]?- Krafr dazu anwenden, , erworbene einem Vergleich zu bewegen. Rechte, wohlbcgrkmdete Verhältnisse der Völker, wre der Re- Nachrichten aus Cadix vom 20. AprilTYu girrungcn, zu achten undzu erhalren. Danxbar gerührt erken- und in Malaga die Einfuhr von fremdem *aizen freigegeben nen wir die hohen Verdienste, uwlcbrsicl) C'. K. H. um soiche worden, jedoch nur bis zu einem beschränkten Belauf, nämlich Kräftigung des „Bundes erworbrn haben. Tiefer Schmerzhat fÜr Cadix bis zu 120,000 Fanegas. auch uns bei der Kunde von dem Tode de_s verehrungswürdigen Zu York in Kanada hat sich eine Britische Emigranteri“ Monarchen ergriffen, welchen hier auSzuipreMn das tiefe u_nd Gesellschaft gebildet , um den Einwanderern Unterstützung und rührende Beileid C'. K. H. uns das chhc giebt._ Gan Demio)- Unterricht ufiießen zu lassen. _ land theilt diesen Schn1_crz um den Kaner, glorreichen ndenkens, Aus alkutt-«i smd ZeitUngen vom 5. Januar hier einge; der auch ihm einfi_Kaixer war, der der letzte war in der ehrwür- gangen, wclchc melden, daß der Feldzug gegen die Streckawai- digen Reihe Deumcher Kaiicr, unter denen Deutschland so groß tihs begonnen hatte, und daß schon ein Fort derselben in die Lust und mächtig dgstand.“ , . ' gesprengt worden war. Der Großherzog erwiederte: „ Ich habe schon m fruhereii „ ...;... Zeiten so viele Beweise der guten Gesmnungen, der Ergebenheit N * e d e r l “ n d e. und Anhänglichkeic der ersten Kammer empfangen„ daß die Be- Aus dem Haa g , 5. O)?ai. Se. *Majesiät haben den * skäxigung derselben, welche diese Adresse enthält, Mich nicht über- Präsidenren der zweiten Kammer, Baron Collot d'EScury, zum WWW kann, aber gerade deswegen verursacht fie Mir wahre Mitgliede dcs Staats-Raehs ernannt.
Freude. Ich ersuche Sie, der Kammer mit Meinem Danke zu- Für alle aus der Levante und aus Aegypten ankommende :
*“ glrich dic erneuerte Versicherung Meines Wohlwollens zu hinter; Schiffe ist jetzt in Holland eine strenge Quarantaine angeordnet ' bringen.“ Worden.
Darmstadt, 5. Mai. In der heutigen Sitzung der er- en Kammer der Stände le te das Präsidiuni derselben einrn ntrag des Freiherrn von "agern vor: „Dre „Staats-Regie-
rung z)ur Einleitung zu bewcqen, damit von Seiten des Deuc- schen Bundes die behufigen Schritte geschehen, daß der bürger- liche Krieg in Spanien menschlicher und dem Völkerrecht gemä- ße? geführt werde.“ Sodann wurde ein von dem Sekretariat Über den Druck und Verlag der VerhandluriZen mtt dem Brich- händlcr Heil abgeschlossener Vertrag von der ammer genehMigt,
sondern
Tärz Malia
Dänemark.
Kopenhagen, 2. Mai. (Alt. Merk.) Die Gesellschaft für den richtigen Gebrauch der Preßfreiheit hielt am verwichi- nen Montag bestimmtermaßen ihre General-Versammlung, in welcher die Diskussion Über die Grund-Besrimmungen zu En)? geführt, und diese, nachdem einige Veränderungen und Modtß cationen mit dem ursprünglichen Entwurfe vorgenommen, gli Geseß angenomtßien wurZen. Téls ZF? thGeseUYkaft [word im §. 1. angege en: dur die i„rz„u e ot e enden_ itte „ti rank urt a D* 30 A [„U Un er Senat at das i m richtigen Gcbrakck) dZT-cépl*eßfrethe't zu beförödern, ihren, ZN; vor.tzee'lFegte thncmzprojekIce ,in Betryeff der Vseränderungh unserer höf- brauch, nach "Te ckck“ .' FURL“ au?) FY ZL ge, zu yrrhm “* ' fentlichen Schuld und deren Verzinsung noch nicht in Berathung und dtesrrgesttic f r M Ust rung e o es zu wnken. “rd gezogen, und es wäre also die desfallsige Angabe anderer Blät- sdlches emen rich-tigen “Gebrauch der Prrsse fördertides Mitteln“ ter d ahin zu berichtigen. Zur Zeit der politischen Aufregung, dieHeraus abe-einer ergeben Wochenschriftdurcl) dieGesellschafcan; Welche die Ereignisse von 1830 in vielen Gegenden Deutschlands gekündigtl? owieehrBeserbsn durchPramxenanafoandermLtWebIej Verursachten, kamen bekanntlich viele Bewohner der Frankfurter IZM YoRsbschktstY ';"?! e L's 5." mdlfen'Ab . “; d onCtxngeunschaft Ortschaften auf den Gedanken, staatsbürgerliche Gleichstellung mit trägt i ck r. ] hrt '). „K :| W fich d er esle l-An; den Bürgern Frankfurts zu verlangen, unter Anderm, daß die Hand- welche ähh“? Hauptfilsz d openthgetz hat, fidch' urch F*k,“ [ck, Werker dicser Ortschaften in der Stadt frei arbeiten dürften. Der stalten 3“ das ganze Z') zu ver reiten, un 'st hmschttch 2,4 Rechtsanwald,1)r. Tabor,den sie zur Realifirungihrer Ansichtenan- terer bestimmt, „daß sel ige durch das ysaZMYtreten vonlcher "abwen, war -- merkwürdig genug _ zugleich der Auwald dcr Mitgliedern gebildet werden körmten. ieb ese schaft, wehen, hiesigen Handwerker zur Aufr e chthaltung ihrer Zunfcgerechtsame. allem das Recht zusteht, neue Gesetze zu gefen, "WNW besteZah Da die Landbewohner von der hiesigen Staatsbehörde mit ihrem den zu vrrändern, versammelt fich regelmäßig zw“ 9 al des Ge“ Gesuch bestimmt abgewiesen wurden, so wendeten fie fich an den res. Die laufenden Geschäfte werden von den durch die ren eutschen Bundestag, und baten um Einschreiten desselben. Auf sell)chgft "?.Wählte" 36 Repräsentanten „wahrgenommen, „dev w»! die Beschwerdeschrift der Landbewohner entgegnete der Senat in Wirkjamkett auf 2 ZaZre dergesialc bestimmt ist, daß wir e ?- 'einer, wie man hört geschickt abgefaßten Schrift. Darauf hin Schlusse des ersten Ja res die eme Hälfte ausmtt. hat nun der Bundeétag in seiner Sißung vom Neu 13. M. den
Kopenha en, 7. Mai. Der Kjöbenhavns-Poskß "Mn Bescheid erlassen, daß er keine Veranlassung zum Ein- folge, wird die tände-Versammlung in Roeskilde zum 1. Okto “
-chretten finden könne. d. I. zusammenberufen werden. , Durch ein Königl. Reskript vom 4. d. M. ist der Konft- * . , O ? skpe r r e t ck- renz-Rath Oerstedc zum Köni [. Kommissarius bei der Stände -v Wien, 4; _ eal- DU" rürstSchwarzenberg isk am 1. d.M. Versammlung im Königreich DZnemark ernannt worden.- Hi“ „ on setqer Mission nach Berlin hierher zurückgeke rt. sigen „Blättern zufolge, hat diese Ernennung eben so groß“ PUVUTZNaMkchkM szolge- sMd M BWW ber 300 Häu- cr durch eine Feuersbrunst verzehrt worden. Der Verlust soll unermeßlich seyn. Deutschland.
Schw erin 7. Mai. ZZ. K.K. H . der Ersgroßherzos und die Erbgroßöerzogin, welche am 5ten K von hier nach Lud- wigswst zurückkehrten, sind heute von dort hier wieder eingetroffen;-
S ck W e i z. _ . NLUchatel, 2. Mai. Die hiesi e städtische Behörde hatte ich “" den Französischen Deputirten rn. Paturle mit der Bitte
*
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Rivandt, ihr das in dessen Befikz befindliche leßte Bild Leopold oberts: „Die Fischer am Adriatischen Meere“ käuflich zu über-
lassen, um es Lier 'als ein Denkmal für den vaterländischen
Künstler aufzusie en. Hr. Paturle hat jedoch geantwortet , daß
er Robert's Meisterwerke der Betrachtung der Französischen
Künstler und Kunstfreunde nicht entziehen könne.
Italien.
Florenz 29. April. Am vorigen Donnerstag M.Sc. Königl. Hoheit Don Leopoldo, Graf von Syrakus, Bruder unserer Großherzogin, aus Neapel hier eingetroffen.
Neapel, 23. April. In der Provinz Terra di Lavoro M eine große eiserne Brücke über den Calore erbaut und am 5ten d. M. eingeweiht worden. Zhre Majestäten waren die Ersten, welche bei dieser Gelegenheit die neue Brücke passirten.
Unter dem Namen „der Vesuv“ ist hier ein belletristisches Journal gegründet worden, das sehr anziehende Artikel enthal- ten soll und das JNotto „l)ariuriunt 111011108 etc.“ nicht verdie- nen würde.
P o r t u g a l.
-- -- L issabon, 4. April. Mein [eßtes Schreiben hat die Gründe aufgezählt, die das Palmellasche Ministerium als befestigter anzusehen berechtigten. *) Verschiedene Umstände ha- ben diese Sachlage rasch verändert. Die Königin hatte ihrem Gemahl den Ober-Befehl über die Armee übertragen. Es war dies eine Reminiscenz aus der früheren Portugiesschen ONonar- chie, und Dom Miguel hatte noch diesen Ober-Befehl seit dem Umsturze der Verfassung der Cortes im Jahre 1823 bis zu sei- nem ersten Exil bekleidet. Die constitutionnelle Partei nahm dessenungeachtet an jener Ernennung, deren unangenehmen Ein- druck die gleichzeitige des Grafen Villareal, Schwagers von Palmella, noch vermehrte, einen lebhaften Anstoß, indem se be- !Fuptete, daß, nach dem Sinn der Charte, ein so wichtiger
osten, als derjenige des Ober-Befehls der Armee, einer ver- antwortlichen Person übertragen werden müsse. In beiden „Kammern entstand darüber ein Sturm, und in der Deputirten- Kammer wurde die Regierung bei dieser Veranlassung von ei- nem Theile ihrer gewöhnlicizen Mehrheit verlassen und mit einer Stimme Übersiimmc, fast in dem Augenblicke, wo ein eben so ra1cher als unerwarteter Tod den Prinzen selbst dahinraffce. DerFx-er- zog von Leuchtenberg war nach PortUgal bereits mit einer geschwächten KörpewConsticution gekommen, auf welche dasKlima von Italien, bei einer früheren Reise nach diesem Lande, nicht ohne Einfluß geblieben seyn soll. chhaft, wie man es in seinem Altergewöhnlich ist, hatte der Herzog die Vorfichts-Maßregeln, die jedrm Nordländer, der in ein südliches Klima Übertritt, zu empfehlen sind, oft vernachläs- sigt, und zuletzt noch mit einer schon fich entwickelnden Hals- C'ntzündung noch eine ermüdende Zagd-Partie gemacht. Er war todt, bevor noch ein großer Theil der Bevölkerung von Lissabon ihn nur ernstlich krank wußte. Die Leichen-Eröffnung hat es, für jeden Unbefangencn, wohl bis zur höchsten Evidenz, darge- than, daß bei diesem Tode kein Gift im Spiele war, welches überhaupt den Portugiesischrn Gewohnheiten fremd ist. Aber die Regierung, die vor einem Vierteljahre die „Bekanntmachung so komischer Büüetins in Betreff eines Schnupfens der Köni- gin gestattet, hatte in diesem Falle, wahrscheinlich durcl den Sport, den jene Büllerins auf sich gezogen, bewogen, die rank- heit des Prinzen zu verheimlichen gesucht, und als einen bloßen Schnupfen angekündigt, den das Büiletin vom Morgen des To- destages sogar als in der Bes'erung begriffen angab. -- Diese Um- stände erleichterten es den Parteien, das Volk in Lissabon auf- uregen, und dessen Aufregung demnächsk gegen den Herzog von éL)almrlla zu wenden. Ich habe schon öfters erwähnt, daß die,- ser Staatsmann, bei allen seinen anerkannten Eigenschaften und Verdiensten um seine Sache, in Portugal schon von früher her u.:populair ist. Lissabon und Porto, die einen so vorherrschenden Einfiuß auf Portugal ausüben und gewissermaßen die Leitung der jeßt fiegenden Partei haben, sind, wie fast alle große Han- dels-Städte, von einem wesentlich demokratischen Geiste beseelt, und dem Herzoge von Palmella, der "als der Wortführer der Fidalgia gilt, insbesondere nicht sehr zugethan; und die Listen, welche die Opposition von den Titeln, Stellen und Ehrenzeichen in Umlauf selze die der Herzog allerdings reichlich in seiner Fa- milie vertheilt bat, dienten dazu, die Aufregung gegen ihn noch u steigern. So brach denn eine Volks-Bewegung, an der viele
ational-Gardisten Theil nahmen, gegen den Präsidenten des Conseils aus. Seine Wohnung wurde gestürmt, und diejenigen seiner näheren Anhänger, denen die Tumultuanten begegneten, bedrohet oder gar mißhandelc. Der Herzog selbst hatte fich vor- sichtigerweise bei den ersten Anzeichen des Sturmes aus seiner Wohnung entfernt und sicher versteckt. Die Tumultuanten ver- fehlten daher ihren, wahrscheinlich gegen sein Leben gerichteten Zweck und nachdem die Heftigkeit des ersten Ausbruchs ver- dampft war, gelang es den inzwischen herbeigeeilten Bataillonen, die Ruhe wieder herzustellen, die auch bis heute ungestört ge- blieben isi, und es wahrscheinlich auch vorerst bleiben wird. Deffenungeachtec kann man sich nicht verbergen, daß die politische Stellung des Herzogs von Palmella eini ermaßen an ihrer frü- heren Festi keit verloren hat:. Auch der ang, den in der De- putirten- ammer die Berathung in Betreff des sogenannten ancmnisations-Gesekzes, dcs Paradepferdes der liberalen Oppo- sition, die sich desselben zur Aufregung der Parcei-Leidenschaften bedient, genommen hat, droht dem Fusions-Syskem des Her- zogs mit neuen Schwierigkeiten, gegen welche er in der lauen Unterstützung des populairen Theils seiner Colle- gen nur eine mittelmäßige Stüße finden dürfte. Ferner scheint Saldanha, den sein unleugbar großer Einfluß auf die Armee um so gefährlicher in einer OppositionS-Parcei macht, als diese leßtere zu dem Mittel der Volks-Bewegungen zu greifen entschlossen wäre, die Vorkehrungen zu seiner Abreise nach Paris sehr langsam u betreiben, und manche Personen bezweifeln überhaupt, da? er jetzt noch in jenes ehrenvolle Exil abgehen dürfte. -- Charakteriftisch für dieses eigenthümliche Land ist es, daß, ebe noch Dom Augusto in dieGruft gesenkt war, am ofe, in den „Kammern und im Publikum die Köpfe bereits eifrigstmic ie- dervermählungs-Plänen der jungen Köni in beschäftigt waren, und es ist nicht unwahrscheinlich , daß die ammern, ohne Rücksicht auf die noch so frische Wunde, die dem Herzen dieser Fürstin geschlagen , fie vielleicht, binnen wenigen Ta en, mit einem An- rrgge auf baldigste Wahl eines neuen GemaFls angehen werden.
Columbien.
New-Yorker Blätter melden Folgendes aus der Repu- blik Columbien: „Der General Flores erschien am 29. No-
*) Es snd einige mit Schiffs-GkkEZLUbeit abgegangene Briefe
unseres Korrespondenten in Lissabon so pat hier eingegangen, daß ihre Mittheilung ohne Interesse gewesen wäre. Dasjenige Schrei- bei;, auf welches hier Bezug genommen wird, befand sich auch dar- an er.
vember wieder im Felde. Mann nach der „Küste, um Die Zuversicht des kommandi daß er nur 40 Mann aus nabi marschirten und den der Partei des Generals Flores an us und da er die geringe Anzahl der er einen Ausfall, gri die Klinge springen. schaft war indeß an ein Puertoviejo eingedrungen, gezündet und sämmtliche Einwohner, rung in Quito erklärt hatten , Hidalgo's ungeachtec der Capitulation, ohne Gnade ermordet. Provinz fiel in die Gewalt des Generals Flores, desse 200 Gefangene nach Guayaquil abführten. wenig Hoffnung auf einen dauernden Frieden zwischen den Re- gierungen von Quito und Guayaquil. -- Nach Briefen aus Bogot_a vom 13. Februar hat der Grneral Flores die Liberalen geschlagen und war im Begri , in Quito einzurücken. fürchtete, er werde die zu New ranada gehörende Provinz Cauca besehen. Einem Schreiben aus Cartagena zufolge, soli Flores ppen von Neu-Granada geschlagen haben und auf dem e nach Quito und Bogota seyn.“
Inland.
Berlin, 10. Mai. Die Rhein; und Mosel-Zeitung meldet aus Trechtingshausen im Regierungs-Bezirk Coblenz unterm 3tcn d. M. Folgendes: Schloffe Rheinstein gelegene, in würdige Klemenskirche war schon seit de Innern ganz zerstört; ihre Wiederherstellung abcr iesige Gemeinde, die fich im Dorfe selbst eine neue auc hatte, kein wesentliches Bedürfnis; und Erhaltung eines altert ümlichen Denkmals zu iosrspic a ren wenigstens vor weiteren Z emeinde den sie umgebenden Platz er- weitern, mit einer Mauer umfassen, einem schönen eisernen Thore schließen, und hieraus zum Tddcenhofe einrichten, zu diesem Zwecke auch die neben der „Kirche befindliche Kapelle wieder in Stand seßrn ließ. Dem frommen Sinne Ihrer „Königl. Hoheic der Frau Prinzessin Friedrich von Preußen war es vorbe- halten, die Kirche selbst für ihre ursprüngiiche Bestimmung auf eine würdige Weise wieder einzurichten. hat nämlich die Jnstandscßung unter der Brdingung Überndm- men, daß das Gebäude auch fÜr den evangelischen Goctcsdirnsk von den Bewohnern der Burg Rheinstein benukzc werden dürfe. Hierzu bot der karholische Kirchen-Vorsiand hiersclbsc schr bereic- willig die Hand, und nachdem das desfallsige Urbercinkdmmen die Genchmisung der geistlichen und weltlichen Ober ,- Behörden erhalten hatte, wurde rasch zur Ausführung geschritten. Dach der Kirche isi schon wieder hergestellt, das Innere dersel- ben vcrpußr; Altar und Stühle sind in Arbeit, Und eine neue Orgel zu Düsseldorf in Bestellung gegeben. Einwohnern, welche den erhabenen Bes so manches Gute verdanken, erregt dir nen so ehrwürdigen alten Kirche die lebhaftesie Freude. schmeicheln sich mit der Ho“nung, daß die Einweihung in diesem nwcscnheic der höchjien Herrschaften
Er schickte eine Abtheilung von 500 Manabi zu bemäch- ffiziers war so groß, schiffen ließ , die nach der Stadt Ma- idalgo aufforderten, fich Er wei erte slch o machte
Gouverneur
einde wahrnahm, das„Detaschement an und ließ er mcht ausgeschiffte Theil dieser Mann- em anderen Punkte an's Land gegangen, diese Stadt die sich für die Regie- Die Trudpen eingeschlossen Die ganze n Truppen Dieser Sieg giebt:
und hatte
ermordet .
„Die zwischen hier ,und dem konischer Hinsicht merk- m Jahre 1797 verlassen und in ihrem Kirche er ur bloßen wurde sie vor einigen „„; gen gesichert, indem die
Höchstdirselbe
Bei den hiesigen 11 von Rheinsrcin schon iederherskellung der ik)-
Sommer, während der auf der Burg, iattfinden werde.“
*- ))?an s*)rcibt aus Stettin unterm 9ten d. M.: „Vor- gestern Nachmittag traf auf der Swinemünder Rhede bei seiner rigen Reise von Lübeck nach Riga das Dampfichiff „Alexander - icolajewitscl)“ ein, um mit der diesseitigen Dampf- schifffahrts ; Verwaltung die nähere Vereinigung wegen der An- schlüffe der hiesigen Dampf-Fahrzeuge zu treffen. Die Ueberein- kunft, wclche binnen kurzem bekannt gemacht wcrden soll, be- weck'c, den Reisenden vermittelst der hiesigen D
erbindungen künftig auch Gelegenheit zur beq ligsicn Ueberkunft nach und von Riga und Lübe so wie dies für die Fahrten nach und von Ko durch das Dampfschiff „Dronning Maria“ tere in dem Sturme am 29sren v. und unter gewöhnlichen Umständen die Fahrt zwischen hier und Kopenhagen so rasch zurüdklcgt, daß es dazu häufig nur 21-921;- Stundcn bedarf. Der Nußen der leßgenannrcn Dampfschifffahrtck Verbindung wird allgemein und vorzüglich von dem Handel und Schifffahrt treibenden Publikum anerkannt, welches auf diesem Wege die Nachweisung der den Sund passirren Schiffe 2-3 Tage früher empfängt, als es dieselben auf dem bisherigen Wege über Ystadt und durch die Hamburger Börsen-Liste erhalten konnte. -- Auf der am 2ten d. M. vollendeten Fahrt des Dampfschiffes „Dronning WWW“ von „Kopenhagen nach Stettin brachte das- selbe, nach Abrechnun des Aufenthalts 40 Stunden zu, indem es von einem Orkanä nlichen Sturms aus Osr-SÜd-Osr befallen wurde, der mit einer solchen Gewalt wüthetr, daß alle von Swi- nemünde ausgegangenen Segelschiffe sich zum Hafen zurückfiüchx ten mußten und dem einen derselben durch die Gewalt der See 3 Mann vom Verdeck gespült wurden, welche jedoch gerettet wor- den seyn sollen. Die ungestüme See stiftete auch einigen Séba- den an den Außenwerken des Dampfschiffes, zerbrach ihm 6 Stück seiner starken Schaufeln, wurde jedoch durch die Tüchtigxeic des Schiffes und seiner Maschinen insoweit besiegt, als die1e nicht rem Gange unterbrochen wurden und jenes e See halten konnte.
ersten diesjä
ampfschifffahrts- uemsten und bil- ck zu gewähren, penhagrn bereits geschieht, welches leh- ON. seine Tüchtigkeit bewährte,
einen Augenblick in i mic Ausdauer dic ho bewies von neuem die treffliche Construction des Fahrzeuges, wel- ches sich so ungeschwächt von der schweren Reise zeigte, daß es einige Stunden nach seinem Eintreffen in Stettin, nachdem die zerbrochenen Schaufeln aus seiner Reserve er neue Fahrt nach Kopenhagen antreten konnte.“
Meteorologische Beobachtung. Nach einmaliger Beobachtung.
Diese harte Probe
;gänzt worden, die
u tdruck . 837,1 7“"Par.,337,o 1 “"Mr. 337,4 S*"Par. Querärme 7,0 'N- Zuxtwärme+ 7,6 “'N. +- 14,7 “R. + 9,5 “N Tbauvunkt+ 7,0 “ R. + 5,7 “N. + 6,4 'N. Dunftsättg 94 pCt. Wetter. . .
Wolkenzu'g
Flusiwärme 10,0 “N, Bodenwärme 9,9 " R, Ausdünsi. 0,0 7 6 '“ Nh, Niederschlag 0. Tagesmittel: 337,59“- Par... 9,70 N z,.o R 73 pCt.
Quasürtigo 861-1181]. zmztoräam, 5. Uni. Kistler]. Wirkl. Jobu1ä 584. 53110. 103.
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