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ro um Er 01 bar «11111 Aber auch als broke Uebun und ati Bu§chgangfsp11nkt Zürfte die neue Kunßart se r empfe lenswerth- seyn, 111111 11: so bestimmt daran Whrt, das Auge auf die Momente zn i'ckärfkn, welche für das Ko orit entscheidxnd siiid, und weil [ke zu einer schnellen und entschlossenen Fertigkeit ndthtgt.
„herr Sachse hat uns nun von seiner letzten Pariser Reise eine reiki" Auswahl dicser neusn Kunstleiiiungen mitgebracht, worunter 11111 Stüée von den namhafteüeu Künüicrn befinden. Der Beifall konnte 1011111 nicbt _auöbleiben, und daß ße alöbald Einüuß udien- soZ-ir anf dic Oelvtlder unserer Künsiler, i_ü cyon h_esproäzen. Da- g'1g1'n veranlaßte die Kunsjvandlun die die gen Kunstler- ckck mit dxnsexbxn 7501-1101 in derselben Man er zu vexsuclyn, um diese wieder als Gegengade dem Pariser Publikum darbieten zu können: es isl geschehen, und die kleine Ausstellung enthält eine nicht unbedeutende A ab! von kleinen Aquareaaücken, die auf diese Weise entüanden 11T. Dazu haben sich . noch andere. aus Düseldor „eingefun- dcn, 11110 es ist interessant, zu vergleichen, iyi: ver_ch1eden sich die Künsilcr benommen haben , _welchen die Pariser Werke vor A-ugen lagen, und wiederum diejenigen, welche sie nicht kann- tm. Man hat gemeint, auch jene hätten den Einfluß lieber von 1111) 1101131111111 "und lieber ihrer eigenen Art treu bleiben Hollen, mit der se in der remde mehr Knkercffe erregen würden, 11 5 wenn sie 171!) bsoß als achahmer dessen zeigten, was von dort ausgeht. sts hat etwas Scheinbarcs; allein es wäre weder recht noch na- 1111-111'11, wenn man dem Alten noch treu bleiben wollte, wenn man das Bessere gesehen. Die!- auf eigene“ Art auszubilden und sich vor Uebertrcivungen zu hüten, zu depen dec ranzosen geneigt snd, dar- auf kam es an, und daß dabei noch 9111 5011110111th werde, war an sich schon unyermeidlicb. In der That, ver le1ck1t man diese Arbeiten mit den Partfertx, so bleiben lev- ikke im 21 gemeinen viel freier und leichter, und die hiesigen ßehen koiorirten Blättern noch um 0111“ näher, namenxltct) eZnige der aus Düsseldorf gekommenen. Hierin nun eine E-lgenkb11mlichkéit suchen zu woncn, kann nicht wohbgeltcn. Auch haben 1a unsere Küxsiécr 11:11 der That schon selbü etngeßanden, daß uns die qun- zoicn auf dieser Seite voran 111111. Behalten wir nun das Umrtge 111, so werdcn wir es ihnen zuvortbun können, indem Wik von iZ-m'n lernen. _
Anf die einzelnex Siücke etwas näher einzugeben, behalten wir uns noch vor. Er.
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Meteorologische Beobachtung.
1335. Mor ens Na mitt. Abends Nach einmaliger 11.111111, suxdr. * 22,110“. 1 10 Uhr. Beobachtung.
Luftdruck . 2336, 6 1 "'Bak.[334,s 0 ""PaktZZöm S“"PÄr Queüwärme 7,0 ' N,
Lu wärme. 4 * "R+ 9 1"R.+ 4,4" . „
Tbßuppnkt:T l;, . N. ___- 0;L .N- + 1,- "N- Flussväkm, 11,0 0 N
Duntsattgi 79 pCt. 15 pCt. 80 „pCt. Vodenwärmt 0,3 o 31. -
Wetter. . . ; trübe. balbbetter. better. 1! "W"". 0,0 7 3 .. Rb. Niedersaylag 0, 0 2 7 Rd.
Wind . . . . * NW. NW. [ NNW. Wolkenzugi » NNW. » Tagclmiieel: 334,-1/“ Par... 0,19 R... 1,2“ N... 08 pCt.
Königliche Schauspiele. .
Sonnkag, 17. Mai. Im Opernhause: Fig Diavolo, komt- sche Oper in 3 Abth„ mit Tanz. :))Tusik von Anbei“.
Im Schauspielhause: Fi'anzöyische Vsrstellung.
Zu dieser Vorstellung wcrden Schauspielhaus-Billcts, mit Donnerstag bezeichnct, verkauft. _ _ . .
Zn Potsdam: Von Sieben die äßlichste, Lustipiel 111 3 Abth. und einem Vorspiele, von L., .ngely. Hierauf: Das schlechtbewachte *“.Nädchen, pantomim1schcs Ballet in 2 Abth. LON. Angioletta Mayer, ersie Pantomimrskin vom Königl. Hof-
heater zu München: Lisette.) . '
Montag, 18. Mai. Jm Opernhause: Ludwrg K!. 111 Pe- konne, historisch-romantisches Schauspiel in 5 Abtk)., von Auffcn- berg, (Hr. Seydclmann: Ludwig )(1. als Gastrolle.)
„Jm Schauspielhause: Franzöfische Vorstellung.
Königstädtisches Theater.
Sonntag, 17. Mai. Iulerl, die Pußmacherin, parodlrende Posse mit Gesang in 2 Akten, von Meisl. Mufik von A. Mül- ler. Vorher: Zum erstenmale wiederholt: Der Lügenfeind, Lust- spiel in 1 Akt, von Adolph Roland. '
Montag , 18. Mai. (In Ztaliänischer Sprache): Die Fa- milien Capuleti und Montecchi, Oper in 4 Akten, voti Felix R0- mani. Musk von Bellini. (Dlle. Vial, vom Königl. Sardi- nischen of-Theater zu Turin: Giulietta, als Gastrolle.)
Pre se der Pläße: Ein Platz 111 den Logen und im Balkon des ersten Ranges 1 Rthlr. :e.
W Neueste Nachrichten.
Paris, 10. Mai. Der König arbeitete gestern mit dem Intendanten dcr Civillisie und mit den Ministern des öffentli- chen Unterrichts und des Innern. Später ertheilte Se. Maj. dem Marschall Gérard eine Audienz. „
Die Deputirten-Kammer beschloß in ihrer Zxstrigen Sihung auch noch, dem Antrage dcr Kommisson gem ß, daß fick) der General Sebastiani, eben sowohl wie Herr Laurence, ciner Wiedererwählung zu unterwerfen hätte , weil er den 2301- schafter-Pokien in Neapel mit dem in London vertauscht.
Im weiteren Verlaufe der gesiri en Sißung des Pairs- hofes wurde mit der Verlesung der ' nklage-Akte fortgefahrcn; fie währte bis um fünf Uhr, und es wurde nur der auf die ail- gemeinen Thatsachen be üglicve Theil zu Eride gebracht. Dr_e Sißun wurde um funk Uhr von dem Prändenren fiir gcschlop set'x erk är! nnd die nächste auf den kommenden Dienstag fest- e e t. 9 IE: heißt, der Prozeß vor demPairshofe werde nun in Ab; wesenhait des größten Theiies der Angeklagten und aller Ver- theidiger focmeseßc werden, und die Entlastun szcugen hätten erklärt, sie w1 rden jetzt nur auf Verlangen der ngeklagten selbst wieder in den Audienzen erscheinen und nur dann ihre Aus- saZen thun, wenn fie von den Angeklagten dazu aufgefordert w rden. „
Der Herzo von Roaiües hat fich von dem Pgirshofe los- gesagt. Seine Zlbdication sieht in der „Gazette“ (die heute aus- geblieben ist). ,
Nach dem Journal du Commerce haben mehrere
den schrecklichsken Zeiten der revblutionnairxn Fxriode Analogie," vorgekommen seyen, Znterpellateonen an die imsker zu richten,
Dasselbe B(atc meldet, dgß gestern Abend um 6 Uhr viele der Angeklagten in wanzig Fiakern „aus dem Gefängnjß des Palastes Luxembour ua der Conciergerie gebracht worden seyem Nach der gestrigen udienz wurde Niemand mehr zu den Ge, fangenen gelassen. .
Jm Journal de Paris liest man heute; _„Der Präfek- tur-Rath der Seine hatte Herrn Hulot. Captxatn der Hcen L„ gion, von seinem Grade suspendirt, weil cr-eine von ihm Un- terzeichnete Protestation gegen die auf den Dienst der Ngtional, Garde während der Dauer de.- vor dein Pmrshofe anhangjgen Prozesses bezüglichen Bess le verb entireht hat_te. Der_Präfek, tur-Rath hat heute eben o acht. ffizeere derkeiben Legion sus, pendict, die sich durch die öffentlichen Blätter als Unterzeichner eben dieser Protcsraxion bekannt hatxen.“ . _
Der neue Kriegs-Minisier, Mgmchall Ma1s0n,Zc1111n Umlaus, schreiben an die Generale, welche 111 _den Mtlttaik- evtfionen kom- mandiren, erlassen. Tan findet 0111111 außer den hcrkizmmlichm Formeln, folgende Bemerkungen: dte, rmee habe durch ihre FBW Stellung, so wie durch ihre Einigkeit 11111 der Nattynalgarde, 3111 efe- stigung des constitutionnellen Thrones m_ächtig beigetragxn; „ste sen be: rcitgewesen, den Patriotismus, den fie 1mZnnc1'n gezeigt, a„uch nach Außen zu entfalten;C'u1'opa aber habe glücklicherweise die Not!)- wendigkeit eines Friedens begriffen, auf wxlchem alle Interessen beruhten; die Politik, übereinstimmend mit der Memchlichkeit, habe den Frieden der Welt erhalten.
hat er" im 80117611t 1111 *1'61111112 seine erste ONLsse gelesen.
worden smd. „ . daß am 30. April ein Vertrag uber die AuStvechselung der G;, fangenen zwischen Valdez und Zuinalacarreguy zu Stayde ge, kommen und unterzeichnet worden ist. DxrBrigadier Figueira, der am 22sien mit 2 Offizieren der Kömgltchen Garde zu den Karlisren übergegangen war, ist von Zumaiaca-rreguy zum Chef des Generalstabxs ernannt worden. Lord Cilio: isi am 51611 2161an in Bayotme angekommen und am 6ten weeder abgereist, Um W nach Paris zu begeben. ,
Die hier eingegangenen'Madrider Zeitungen vom 2, Mai enthalten einen Bericht 1118 Generals Valdez an den inte; rimiskischen Kriegs-Minisker. Er ist aus Eskella_ vom 24. Aprés datirc und enthält viele Details übex die Lokalitäten, zerstreut aber die allgemein verbreitete Ungewißheic über das Resultat der ersten Operationen des neuen Ober Befihlshabers keinesweges. Es läßt sich s ogar aus seiner Darfkellung ichiießen, daß er den Zweck sein11 ersken Expedition nicht erreichte, und da[; erauf unüberskeiglicheHjnx derniffe stieß , weil die Armee 11'015 0er A11ftren911ngen dex Divisionen Aldama und Corßova nicht 111 das Amescoaö-TM eindrinZen konnte und gcnöchégc wurde, sich auf einem anderen Wege nach Estella zu begeben. Valdez 1chäkxc „den Verlust 111 Insurchcen auf 400 Mann, die kaxnpfunfahig 1131110111, sei nen eigenen auf 47 Todte, 21) Offiziere und 21 Soldaten, und 30 Verwundete, 15_Offiziere und 15 Solda1en.-Die Abreise des Hofes nach Aranjuez ist auf den 61en_ 0. fesxgeseßt; vielleicht wird sie schon am 4ten stattfinden. “- Die Session der Cortes wird wahrscheinlich nicht 1101“ dem Ende dieses Monates geschlossen werden. Die Disrusjion Üchr die innere Schuld isi noch nicht beendigt: es ifi noch em endlicßer Beschluß iiber da Loos der Käufer von Narional-Güccrn „111 den 3111211111322 und 1823 zu fassen. - Catalonixun fiößt einige Beiorgmsse 111; es vervielfältigen sich dort die Karl;,“ixn-SÄmaxsn. ---- An der Befestigung vvn Burgos läßt die Regierung chatig arbeiten.
Frankfurt a. M., 13. Mai. Oesterr. Sproc. Meta 1024. 10271. äproc. 97-2. 0714. 2Zproc. 58. G. 1010025; G. Bank-Actien 1632. 1030. Part.-Obl. 1414. 1411. Loos u 100 G. 21-1. „Br. Preuß. Präm.-Sch. 63. 04-2. do.4pro
111. 98,7. G. Hoil. 5prvc. Obl. von 1832 101,7. 101,57. Po Loose 701. 70. öproc. Span. Renee 473. 474, Zproc. do. pe 281. 281.
Redacteur (,'-1 ;ck (. 4,
Mitglieder der Oppofition in der Deputircen-Kammer beschleis- sen, über den Testen Beschluß des Pairshofes, für den nur 111
' .; Gedruckt bei A. 20.131111-
Herr von Genyude, H0u01;Redacteur der „Gcizette z, France“, tft zum Priester OWM“ worden; am letzten Sonntage FZ.- » 1605. 019 7111910502116 KabineTs-O1*d1'e vom 81111 [. TN.-
Dcr „Phare von Bayonne“ vpm 7ten- bestätigt alle Details, die früher über das Treffen bei Guernica mitgetheilt ZF)", Ein Schreiben aus Bayonne vom 6ten berichtet, !
I'-
“ 1“:-
' .'- WI:“: -1 11277 ksWROd'i's-W“ a- MHÄ-Ik- "'*'!“
_AllZeMciliér Anzeiger für
Bekannkmachungxn.
Gerichtliche Vorladung. _
Der Gutsbcsisér Gustav Sch11bert auf TOF bat h'icfelbü“ angezeigt, daß er dieses" Gut mit be eurer “1111111110101 und Rcker-ereit ncht! einem Theile des GutI-anenrminmsx 1111511911 verkauft und zur recht-:5 11111111 Vcrgewiffcruns “über 1111111 vorhandene latiti-““ rende Sebuldcn, so 101c zur Stcverüellung dcs Käw “_ers gcgcn sossige an dasselbe c. 1“. zu mgchende Zsnsorüxye [);:11'..*.';1 é-A-«n-ln-nai-u zn exerabjrcn "ck an- heisck1é. Kemacbt 12001“. '
Zn WéUf-1111u11 017113! (Hcsucbs 1110111.- Krart tra- genden Limrez, -'ik btrmit 1111: decjsmgen, welche aus irgch einem Grunde _Nechtch Fyrderungen und Ansprüche an das im Grunmcr-Kreu'e und 1111 Nosendorfcr Kirxixi'viele bclegene Gut Toky- so „wie an die dortigen Wintersaatcn tmp Acker-Arbettcn nebsi anventarium 111 haben vermemen- daß se sol-k 1111 111 einem der folgendcn'Termine, als „ am “22.921111, am 15 June oder am 6,Fu11 dF.- Morgcns 10 Uhr. vor dem Königl. „1307 crtcht 1111- melden und nachweisen, bc1 Strafe der räcluüon, und wie zur Publication dcs Przeluffv-Abschiedcs zugleich Terminus auf den 24. Juli d. J. anberaumt wird, so gereicht hierüber auch zur Nachricht, daß diejenigen Giäubigck- welchc tbre Forderungen aus einen ibnen vorzulegenden, bieselbn atteüirten Posten-
ottei richtig verzeichnet 17110111, von verw Anmel-
11119 emdunden find, jedenfan im Meldungsfaae den Ersatz dcr Liquidatéoni-Koüen aber nicht zu ge. wärtigen haben.
lxat-zm Greifswald, den 27. Avril 1835.
Königl.Prcuß.Hofzee1-icht von Pommern
und New (l,. 8.)
O d e b re ck t- .Hofgericbt! - Rath.
!! o e 1 a m a,
91111 W M rz 1821 111 in dem hiessen Bernhar- dincrßKloükk dcr Pkéfcctyr-Ratb und Kammerherr Franz von Twarowskt mit Tode abgegangen.
Sem Nachlaß beträgt ungefähr 800 Thlr-
*q-o
Nach den hier vorhandenen Nachrichten Hat der-
selbe folgende eilf volldürtigc Gcschwifter:
!) den Baltbaxar,
LZ dcn Umbxonus,
3 den Daniel,
4) den Mathias, welch11 Franziscaner-Mknch gc- wesm sein sol]-
5) den “"of-"vb,
0) den 11er,
7) den :xobmxn,
;) die Thercna, ocreblicht 1111 Andreas Scenfic. wicx, von welcher die Marianna 111111. _mto Paul Kro-iska und 11110. "110 Johann Kryqska/ dcr Felt: Kro-itki und die Theresa, verebltchte Casimir Suchorxoxäika, abstammen ochn,
9") die Marianna, vcreblicixtesiuszczo owska, von:- welcher Johann, Wovciccb und Lucia abßam-x men sollen, _ 4 , k
10) M Angela, verebitcht 11111 dcm Stanislaus Bo: 10111511, von welcher “ uli: abiiammeti soll,
11) die Agnciia, verebli ! mit dem Michael 111- baüöki, von wxlcher die Eleonora, vereblichte “Johann Wierzbtcké, abaammen sou-
und zwei balbbürtige Geschwister:
]? dxn Cafimir v. Twarowski, und
2 die Antonma, vereblichte MoSzewiez, geborn:
__ v. Twarowska „ gehkbt. Da jedoch diese Nachrichten cines Theels nicht zuvrrUsffg find, andern Theiss dcr Ayfenthalt der meisten vorgenannten Verwandten des Erblassers unbekannt iü-_ so werben hem Antrage des Nachlaß-
Curators Zum -Com1sarit' Schoevke gemä die an-
geführten Per onen, so wie überhaupt smmtliche
unbekannte Erben des Kammerherrn Frgnx v. Twa- rowsu- deren Erbnehmer und Ceslionarien bierdurch aufgefordert, sch in dem auf den zweiten Sev-
Solite sch ein Erbe in dem Termine nxxlden, so wird diesem dcr Nachlaß zur freien Dtsvoiltson ver:- abfolgt werden, und so!] der nach erfolgter Präcluson sich etwa erst meldende näherxoder glctcl) nahe Erbe alle seine Handlungen und Dtsvpfittoncn _anzuerkcn- nen, und zu übernebmc11_schuldtg, von tbm weder Rcckznungslcgung noch Erms der gehobenen Nutzun-
bic Preußischen Staaten.
Dcr crüe Band gehört der Geschichkc dchcrei nigten Staaten an , _vo_11 ihrer Entdeckung bis 1,“ Gegenwart Die Gevchcchte der Menschheit hat 111
Volkes auf e eichnct 111. - Die 2111111110 sejner-l den und ggrozßcn Männer, nach den tm (511110111
Wasbin ton beändlichcn authentischen 05111111111-
en zu fordern berechtigt, sondern 1711) lediglich mit werden icses Bandes würdige und passende “311011011
cm was alsdann noch von der Erbschaft vorhanden sein sollte, zu begnügcnxerbundcn sein. „ Denjenigen, Miche nch zur Wahrnehmung ihrer Gerccbtsame cines Bevollmächtigten bedienen ivquen, werden doku die Herren Zusix-Commiffarien Naxalöki und Vogt in Vorschlag gebracht. Bromberg, den 3. Oitober 1834. _ Königlich Preußisches Landgericht.
Hevelke.
Literarische Anzeigen.
Woblfciliics, Interessanteiixs- Zeitgemä- ßestes Prachtwerkäfür Gebildere aller
St nde. (Verlag des Bibliographische?! Jnüituts in Hild“ burngausen.) Die Vereinigten Staaten. von Nord-Amcrikxi, nach ihren geschichtlichen, siatistischem topograph1schen nnd gescllschaftlichen Verhälxni'sscn untex Mitwirkung des Chefs des Bibliogxavbkschen Inßttuts- J. Meyex, aquübrlicl) beschrieben von Georg Heinrich Engelhard- Herausgcber der Sammlung Nord-Amerikanischer Conüttutionen.
t_embee 1835, vor dem Herrn Land eric111s=Ratb Koxbler im Inüructioris-Zimmer des iejigen Leinö- Fetch“ anstehenden Termine einzyffnden4 und ihre
rb-Ansprüche gebnis nqchzuwctsen, wtdrigenfaus fie damit werden praecludtrt, und der Nachlaß nls
Bogen meerial-Oktav, prachtyoll gcdruxkt auf das feinsie Englische Velin, brochtrtxßund jede mit 1 Eng11schen Stahlsiich 111 111116 gr. Sächs, oder 27 Kr- Rhcm., oder 24 Kr. Conv.-Mze,- odcr 8-sgr. Pr. 011.
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211111111111? Nachricbten. Kronik des Tages.
Se. Majestät haben den vortrage11de11 Rath_ in dcr Abthei- um für das Bc1'g-, Hütten; und Sa1incnwe1en des“. Fii1anz- Ministeriums, Ober-Bergratk) von Dexhcn, zum Geheimen Bergrath zu 011101111111 und das ausgeferttgce Parent Allerhöchst- selbst zu vollztehcn geruht. .
„Das 016 Stück der.Gcscß-Sammiung, welches hcuw aus- . gcqebe" 10110, 111106111 unter ck „ _ Nr_1601. 0011 Tarif, nach welchmn 01:1" Oder-Brücken-Ooii bc: 5? der Skadi Ohlan zu erheben ist. Vom 21111 o. M., 11110
mit welcher der Haupt-Finanz-Ecat fÜr das Jahr 18:35 publizirt wird. Berlin, den 18. OJTai 1835. Gcsckx-Sammlungs-chiks-Comtoir.
Zc111111gs-Nac011'ck)1en. A u s l a 11 0.
Frankreich.
Paris, 10. Mai. Das Rundschreiben, das der Marschall Maison bei der Uebektmhme seincs Portefeuillcs an die komman- dircndcn Generale in den Provinzen erlassen hat, lautet aiso: „Paris, den 81011 Mai. General! das Vektrauen des Königs, das derselbe 0111 durch meine „Berufung zum Kriegs-Miniskcrcum bewiesen, 3111 mir ziigleich große P711ch1en aufgelegt, zu deren Erfüllung ici) Zhrcr »))?itwirkung bedarf, und solche von Ihnen verlange. Die Armee hat sich bei allen Gelegenheiten um das Vaterland wohl verditz11tgcmacl)c: ihre kraftvolle Haltung, so wie das U11a11fiö§liche Band, das sie an die National-Garde knüpft, haben wesentlich 00311 beigctkagen, den vc1'f1111'1111gsn1äßigen Thron, diesen Bürgen imscrer Institutionen, zu befestigen; sie war bc- 1111, auch nach außen hin den Patriotistmis zu bethätigen, den fie im Innern bewährt hat; glücklicher Weise aber hat Europa die Notbwcndigkeic cines Friedens erkannt, auf welchem die Z11161'ex'sc11 Aller beruhen, und die Politik hat, in Uebersinstimmnng mit der I)?e11sch[ichkeit, die Ruhe der Welt aufrecht erhalten. Die Armee hat sich duvci) ihre Einsicht, ihre Misbiidung 11110 11700 OJTannsz11cl)t hervorgcrkxan; sie wird bei den hoch*.)crzigen stimzungen, die sie stets bexcelt haben, behar- ren: ihr“. HMICÜTMJ für das Land und den König sind Bürge dafiér. Andererseits emvartct sie aber auch mit Grund, daß man ißrc RTCW“? ehre, und ihre DiknÜe würdig belohne. Stets werde ich , mit dem 050111511 111 der „Hand, über 1018 Forderungen ent- scheiden; in dcmsciben »Maaßc aber wie ich Über die pünktliche Vollziehung de'.“ Verordnungen und Reglements zu wachen ent- schlossen bin , werde ich auch ans allen meinen Krächn in den Gränzcn des Budgcrs, die ich niemals zu Überschreiten Willens bin, 01-3 (“Z";21111ickci1111g der Institutionen begünßigcn, welche das Wohl 11:10 die 7311111071 des 171010111011 sichern. Da ich selbsi 1111 Jahre 1702 SODA war, so kann meine Sorge für meine Waffcngcfkihrccn 111-131 zweifelhaft seyn, 11111 nicht umsonsi Werde ich für ;)?-7 2201101011911 die Güte des Königs in Anspruch 1101)- 111111, der 01211 MM?) 11110 die militairischcn Tugenden, von denen 11111011 13111 1,0 11011110 Bsispiel in unseren ersten Kriegen gcge- bcnhat, (1111 5271111111 311 1101113011 weiß. Was Sie, General, bc,- 7111177- 10 0111311111“ 111) von Ihnen, als ?))?itwirkung bei der Aus- sähi'ittxg “005" 11111“ anvxrtyautcn wichtigen Postens, eine gränzcn-
' [ch 3311151901019; flix" die chicrUng, eincn einsichtsvollen Gebrauch JHWH 7111110675, 010 ?(ufrccixyaltunq dcr 201a1111Sz11cht, 11110 die
ses1c11110 s17,1*01'1*iq-.* 11111'01'01'1ick1111g aller UnordnUngcn, wo sie sich 1111111111110 zeige" 111011111. Enwfangcn Sic :c. :c. (Mz.) Dcr Marschall und Krikgs-Minister Marqnis M a i son. “ 5111012111)an isc 0111; Schreiben, mittels? dcssen der Herzog 0011 2370111101; “01:11 Ba1'onPaSquic1' sein ?[Usscbkidcn 0116 dem Paii'sbosc 4111511513011“ 13111: „Hc1*1"]ck1'äside11k! Ich ersuche Sie, 0110 0511111110001? gcfäUigsc meine C'ntsciUtldiguwgen vorznlcgcn, weshalb es mir 1111111011111!) ist, neincn Sil: it1 dcm Prozesse, wel- ck11, bei dem Gerichtshofs gcganärtig a111ckä11gig is?, noch ferner zu 1115131111111. YZLÖM Gründe beruhen auf dem Bcschlnssc, den dci 050107111901“ gcfaßx hak. Cs sxcht 11111" nicht 311, darüber ein tadelndes Umhcil anszwsprcchen; 000) habe ich das 9101171, 111111) zm'ückzuziehc'n, sobald ich den Gei'ichtshof an einem den Regeln ]edes„111111111111?Bcrfahrcns cntgegcngescßten Wege ei'blicke. Ohne ZU'eifei 111111"; die GZcrechtigkctt ihrem Lauf hab011; aber behält nicht 0110511111111 0111111 011“ Oberhand, wenn es, vermöge dei“ LoSsa- LUUI von «13111 Formen, in de'.“ That keine regelmäßige Justiz Wehr giebt“? Es ist, meines Bcdänkcns, kein Zeichen von chwäcHs, 11311111 111-111 [ichen bleibr, sobald 1111111 nicht 111-901 M der Hand dcs Gescßes fortgeht. “Meine gegenwär- UIL Eniscb'licang isi Übi'igcns nur eine Folge derjenigen „Unzipécn, die ich im Laufe der Verhandluann vor dem (Ge- kichtsh11fe auszzesprochn habe. In der vor drei 937011111611 von FM" 1390011111101 Rede hatte ich die Kiesultarc, die der Prozeß 1kßtbic1ci, voransgeschU und angegeben; 111) hatte sie damals seine 11101'ali1*ci)en Unmöglichkeitcn genannt. Dcffcnum geachtct hielt ich es, schon aus Achmng vor dem Staars-Körper, dlffen Mikglicd ich bin, für meine “131111111, den Thatsachen nicht vorauszuciwn, 091101111 abzuwarten, ob meine Besorgnissc in Er- ÜUUng chen wiirden. Heute nun haben sie sich in meinen Au- 9011003100110 bcscätkor, daß mein Gewissen mir jeden weiteren Schmit untersagt. Ich habe die Ehre zu seyn :c. 0, (gez.) Der Herzog von Noailles.“ «5111 Mes s ager liesk man: „Gezkcrn Morgen, als die An- geklagien herausgcbmcht wurdcn , 11111 zUm Verhöre geführt zu
werden , “widerseßten sie sich in Masse, iüdem sie sich auf ihre Pr-oteskatio-n beriefen. Endlich kam ein Gerichtsdéener in Be- glci111ng eines dienstthucnden Commissairs, welcher in einer drei- 1_11aligcn-Auff0rderung erklärte, daß, im Falle beharrlicher Wider- 1ekzlicl)ke1t, die bewaffnete »))?acht den Befehl habe, sie mit Ge- walt von der Stelle zu schaffen. Hierauf erwiederten die "2111- geklagtcn, _daß sie nur auf e111e solche Erklärung gewartet hätten, indem es ]th anerkannt sey, daß sie bloß dem Drohen der Ba- )0necte gJW1ch)cn1vä1'en. Jm Verhör-Saale wiederholten sie ihre Proxestarron, worauf sie in ihre Warte-Säle zurückgebracht und 1111 WM unter die Bewachimg cines **))?unicipal-Gardisten ge- ftsilt wurde. Daranf 1101 ein Offizier in den Saal der Lyo- 110101“, Und fragce eincn jeden Soldaten einzeln, ob sein Ange- klagter proteskirt habe. Die, von welchen eine vcrneinende Ant- wor'r gegeben wurde, fiihrte man zUm Verhör zurück. Auf sol- che Art hat man die Anwesenheit von 29 Angeklagten zu Stande gebracht. Lagrange verlangte von selbst, wieder vorgeführt zu werden, um gegen dieses TNanöver zu protesiiren.“
In dem Garde National de Marseille vom äten liest man: „Mitten unter den Unruhen, die man von allen Seiten Über die Zukunft dei' Algierischen Kolonie auszuskreuen sucht, wird der Handelsstand nicht ohne das [ebhafceste Interesse es vernehmen, wie die Sorgfalt des Königs ihre Wohlthaten bis auf den Afrikanischen Boden aUs edehnt hat. Der König harre kaum erfahren, daß ein für die Zirabei' der Ebene Metidja bestimmtes Feld-Lazarcik) in diesem Augenblick unter dem Schulze des Gencral-Gouvevneurs, so wie dUi'ck) die Bemühun en des Doktors Pouzin errichtet würde, als er sick) beeilte, eine umme von 1000 Fr. zur Verfügung des Grafen Drouer d'Erlon zu stellen. Die Königin hat eine Summe'von 500 F1". zu dem nämlichen Zwecke hergcgcben.“
Das Journal des Débats giebt heute nach der Ma- drider Hof-Zeitung dcn Berichr des General Valdez über die Er- eignisse im nördlichen Spanien seit seiner Ankunft bis zum 23. April. Dieser „Bericht is? aus Estella vom 24sten datirt. Gleich- zeitig liest man in dei“ Quotidienne den BerichtZumalacarre- 9111)?! über die Vorfälle am 21stcn, 22111311, 23sten und 24011111. Dieser Bericht ist aus dem Hauptquartiere Ovafta vom 25. April datirt. Beide Heerführer schreiben sich den Sieg in diesen Gefechten, namentlich in dem am 220211 zu. Aus der bei weitem ausfiihr- licheren Darstellung Zumalacarreguy's muß man indeß dock) schlie- ßen, daß Valdezzden Kürzeren gezogen habe. Lekzterer (Valdez) 11191 in seinem erichre: „ Nachdem ich am 20|en den Flecken Qontrasia am Eingangs in das Amescoa-Thal erreicht, blieb ich hier die Nacht, am andsxen Morgen aber machte ich eine Bewe- gung, als wollte ich in dieses Thal eindringen; indessen that ici)- dieses nicht, sondern zog es vor, die Hdhenpunkce der Sierra d'Andia zu behauyten. Am 22sten sekzte ich mei- nen OIZarsch fort, um Estella zu gewinnen, weil es mir 1111 Lebensmiteln fehlte; Überdies hatte ich meinen Zweck er'- 1'eicbt, da es mir bloß darum zu thun gewesen war, dem Feinde zu beweisen, daß ich bei aller seiner Macht in das Amescoa- T al hätte eindringen können. Ick marschirte also durch die Dualdungen, die den Kam111 des Gebirges bedecken, bis zu dem Andia-Passe, wo ich indessen mit einem Tirailleur-Feuer,empfan- _qen wurde, aus welchem ich schließen mußte, daß es des Feindes Absicht sey, sich meinem Durchmarsch2 durch diesen Paß zu wi- dersckzcn. Das Terrain 10111“ mir ganz fremd, auch fehlte es 1111“? 1111 Kundschaftern; schon crkletterte der Feind das Gebir e, um Uns von der Höhe herab zu beschießen; da ließ ich den eneral I!,ldama vorrücken. Obgléicb 111111 die Enge des Defilés diese Expedition sehr gefährlich machte so leisteten unsere TrUppen doch dem heftigen Feuer der Znsurgenten Widerstand, bis 001“ General Cordova ankam. Dieser machte jetzt eine Bajonnet-Attake zur Linken, worauf der Feind, der um- gaxigen zu werden f1'11*ch)tete, sich, mit Hinterlassung sei- ner Munition, durch den Engpaß Urtaza zurückzog. Der Mangel an Lebensmitteln gestattete mir nicht, ihn zu verfolgen, Und in das Thal hinabzuskcich; ich mußte mich daher nach Estella wenden, wo ich bis z11m folgenden Tage stehen blieb. Nichts desto weniger habe ich Ursache, mit meiner Expedition zu; fi'ieden zu seyn, da ich aus derselben den moralischen und phyfischen Zusrand eines Feindes kennen gelernt habe, der mir den Durchmarsch 011111) einen sehr schwierigen Engpaß nicht hat skrcitig machen können.“ - Hören wir jekzc den General Zumalacarreguy. „Den 2111111 11111 0 Uhr Morgens“, heißt es in seinem Be- richte, „erhielt 111) Nachricht: 0011 der Bewegung der feindlichen Koionnen auf C'ulatc. Sofort rückte ich vor, die Stellungen zu rescognoscii'en, während das Zte und äce Bataillon von Navarra, das Isre von Castilien und die zwei von Alava sich in den Post- tio11c11 hinter dem Dorfe San Martin aufstellten und die Gui- den zwischen Aranarache 11110 Eukaie blicben, damit der Feind, aufmerksam gemacht durch das 1011 bicscr Seite kommende Feuer de': Scharfschükzen, anf dcn ziim Kauwfplaß gewählter: Punkt gelockt werde. In Gcmäßbeit der die Nacht vorher von mir erlaK'cnen „Befehle setzten sich das Me, Lie, (ite und 1011“ Va- taillon von Navarra in dieser Nacht in 20201111), und um 8 Uhr ?()TN'ILUZ stießen sie mit den 1101'111'1111111111'11 zusammen. Meine MME beliefen sici) im Gawzcn an 10Bataillone, und derFeindmußte 10101“ L;!) Haben, ihcils nach de:“ Anssage der Gefangenen, theils nach dcmBÜl etin von Vittoria. 11111 10 Uhrzeigte sick) Valdez, Wie es schien, mit dem Vorsaße, stayke Kolonnen vorrücßen zu lassen, um uns zu 11111gehcn; seine Scharfscbüizen aber, die WM ihr Feuer gegen die unsrigen eröffnet, blieben noch vor" San-IJDartin stehen und die Spiße dcr Kolonne, die ihm folgte, bestieg den Berg von Eulatc und zeigte sich von den Höhen herab. Anfangs glaubte ich, er lasse bloß einige Trnppen von dieser Seite vorrückcn, während er uns in der Front angriffe; doch bald überzeugte ich mich, daß er den Kern seiner Truppen dorthin gezogen hatte. Ich befahl daher dem Anführer des angreifenden Batail- lons-„wenn der Feind in das Gebirge eindränge, durch das Defiln yon Zudaire sich zurückzuziehen, ich selbst aber wollte den Feind am Abhange dieses Defilé"s erwarten. Um 6 Uhr* Morgens war derselbe noch nicht erschienen, und ich erfuhr,
==ckck“;
er wolle in Urbasa, welches mitten in den Gebirgen liegt, sein Lager aufschlagen. Welch ein Kontrast! Wir, die wir 11111“ 5000 Mann hatten, befanden uns in der bequemsten Stellung, wäh- rend der Feind mit 16,000 Mann bivouakiren und die Strenge eines nächtlichen Frostes aushalten mußte, und wat? anf einem trockenen Plake, wo fich kein Tropfen Wasser efand. - Den 22|en, eine Stunde nach Sonnenaufgang, rückten unsere Sol- daten vor, um die Positionen vom vorigen Tage wiedcy einzu- nehmen; bald erblickten die Feinde in gedrängten Kolonnen, wie von einem Thurm herab, unsere Truppen, die sie umzingelten, setzten aber ihren JNarsch, ohne herabzusreigen, auf dem Kamme des Gebirges fort an dessen Fuß die Amescoa entspringt, die in unserer Ri tung fich erumschlängcltc. Diese Dispofition zeigte, daß der Feind die _dhen von Liri'aiza oder das Defilé von Arcaza zu gewinnen suchte, um von dock 11115, als“ dem günstigsten Punkte, in die AmeScoas hcrabzusteigcn; denn daß er diesen Plan aufgeben und 3111th nach Estella flüchten würde, daran dachte Niemand. Es war dies die nämliche Stellung, die ich am 31. August 1834 einncihm, von wo ich Rodil einen so empfindlichen Verlust beibrachte, welcher damals 11111 9000 Mann meine gegenwärtige Position inne hatte. Ich beschloß, Valdez zuvorzukommen; das zweite Bataillon mußte ihn auf der Höhe des Destlé's erwarten. Hier findet fich eine zum ?[giren aller Truppengattungen günstige Hochebene, und mei rere Stra- ßen gehen hier durch. Auf den ersten Schuß, als Zeichen, flog ich herbei; der General-Major Don Francisco Zturalde ging mit dem 4ten und töten Bataillon und dem Guiden-Batailion voran. AufdemGipfeleinesu11zugänglichenFelsens,wescheranhalbeSchuß- weite das Schlachtfeld beherrscht, sammelte der Feind 11-500!) Mann, und richtete ein schreckliches Feuer auf die Unsrigen. Doc!) diese stellten sich am Fuße dieser uneinnehmbarenMauer auf, und hie- ben jeden nieder, der zum Weitermarschiren herunterskcigcn wollte. Es war 2 Uhr Nachmittags, als er versuchte, in die Amescoas ?erabxufteigen, statt dessen aber nach Estella seinen Rückzug ein- chlug; ich ließ, ihm zur Rechten, eine bewegliche Kolonne unter dem Befehl des Don Paul Saöz bilden, um den Vortrab neuer- dings von der Seite anzugreifen. Bei seiner Ankunft auf der Höhe hatte der Feind seine zur Deckung des Riick'zuge-F- be,- stimmten Kräfte in SchlachtxOrdnung gestellt. Zuersi wurde das dritte Bataillon von dem viel stärkeren Feinde zu; rückgeschlagen; doch , bald durch die Compagnie dci“ Gre- nadiere verstärkt, erneute es den Angriff ; der Feind wurde in Masse angegriffen, zog sich 111111“? und vexTieß seine Stellung. Vergeblich leistete die eindliche Kavailerie unseren Scharfschützen kurze Zeit Widerstand; der ».u'ickzug wurde immer eiliger und löste fich endlich in eine volkskändiqe Flucht auf. Die Unsrigen verfolgten den Feind nach 011111 0110)- tungen , bis in die Gegend des Klosters Jranzu, wo se 60 Ge- fangene machten. Unterdessen kam die Nacht heran; ic!) befcmd mich zu Eraul, wo ich das Centrum des Feindes angriff, das in aller Eilevon Muro nach Estella ftok). _ Das OJTerkwürdigste an dicscm denkwürdigen Tage ist, daß sich hier die Chriskinos zum erstenmale dcr Congreveschen Raketen bedienten, wovon ich anbei die Trümmer zu übersenden die Ehre habe. Doch 01015 11110 1100 seine übrigen Vortheile vermochten den Sieg unserer Trnppmt am Iahreötage der Niederlage von Quesada bei Alfa 1.1 nicht zu hindern. -- Die feindliche Kolonne, aus ihren Ste1lungen gc- jagt, zerstreute sich in die Gebirge, und der Vorti'ab, mit dem Ober-Anführer an der Spiße, kam fiÜchtend nach Estella. Ihm folgte das Centrum, unter Anführung des Aldama, nicbt ohno bedeutende Verluste erlitten u haben; zuletzt der Nachtrab 11:1- ter Cordova; dieser mußte ich in später Nacht mit den Trüm- mern seines Corps nach dem Dorfe Abarzuza flüchten. inscrx Truppen gingen zurück, um die Nacht in verschiedenen Dörfcr'n der niederen Amescoas und des Thales Allin znzubrin- gen. Den anderen Tag mußte Don José Maria OW- quieta das Schlachtfeld yekognosziren, in der Richtung nach Estella. Zwar schien der Feind sich ihm entgegensteUcn zU wol.- len, doch bedeuteten seine Bewegungen nichts weiter, als die Kolonne, die noch in Abarzuga war, auf dem versuchten Rück“.- zuge nach Estella zu decken. UnFehindert bemächtigteu wir uns der auf dem Schlachtfelde vcrblie enen 12 O)?uniti011skasien und mehr als 100 Gewehre.“ - Am Schluffe seines Berichtes bc- rechnet Zumalaearreguy den Verlust der Christinos am 2111011 bis 24sten auf 2000 Tobie, eine große Menge von Verwundeten und 600 Gefangenen. Er will 3500 Gewehre, sehr viele Militair- Effekten und 300 Pferde und Maulthiere erbeutet haben.
Großbritanien und Irland.
London, 12. Mai. „Bei der Herzogin von Kent 171", «111 allen Montagen in diesem »Monat große Assembl-ée des [15011111 und niederen Englischen Adels und des diplomatischen Cox'xs.
Der Herzog von Sussex wird in dieser Woche von Hei'rn Alexander an den Augen opcrirc wcrden.
Gestern fand das große Diner statt, welches die Cirw von London zu Ehren Sir Robert Peel's veranstaltet hatte. 211175201“ den Mitgliedern des vorigen Ministeriums nahmen mehxeic 011" bedeutendsten Wähler der City, namentlich Banquicrs 111101939111"- leute, daran Theil. Man zählte 400 Gedecke. Sir Nobe'xr Peel hielt bei dieser Gelgenhcit eine lange Rede, worin cr 1171; ter Anderem sagte: _
„Was meine Person betrifft, so bedurfte ick) keines fcknersn Bc- weises von der Meinung, wclche eine böchfk zahlreiche und 0111111117: Klasse der Londoner Bürger von meinem öffcntltcheti 2311111111111; hegt; dock) glaube ich, daß durch eine Versammwmg, w:o dx.- Lege».- wärtige, ein allgemeiner Zweck bcfördcrx Wcrßcxxi kann. Ich halte dieselbe für sehr wichtig, als ein Zengmß, dax: Hier in diescr großm Hauptstadt, dcm Mittelpunkte des Welxband-ls, dem Mitkclyunkic dieses Köni reichs, noch eine _treue Anbanglecbk'eit 1111 die 1111111 Fn- siitutioncn es Landes, und cm feste,!“ Entschluß, die mit dicscn Fn- siitutionen verwebtcn Grundsätze auxrecyx zu erhalten, vorhanden itii; ich halte es für „sehr 1016110114 dgß von_bter aus allen anderen Thei- len des Kdni retchs xm Beispiel auxgesieUk wird. (Beifall.) EZ 111 dies um o Wichtiger in diesem Au enblick, da diejenigen, zu denen ich zu sprechen die Ehre habe, Fein anerkanntes Organ im