1835 / 140 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

-' * , *«* ; , “:"-“ *„ *- . . . -, , ,_ : ,- , . *

„;.-“ck37; * "(WWÜMÜIFU

„„ F***,"

7.5 ** ck *Im, *_“-x,;-.-ch r*„xzxx „*:-„* * RAL... *. „*, ;, -1-“

**?»- » «„ “'

"„M- - : „:x-“ TL"- “7. *.x

a,.-

!*5- ': Ä“ ' .?,“ ;,; I“, -;-* „“ “ck“*“ ***»KHWÜÉYJY 1?- ZZ ' *

_, „., („»A-e;

&“

*? 74-7, »;

den würde. ' Es folgte sodann * eine Debatte über eine von Lord Brougham “? den , Lord der Admiralität, Lord Auckland, gerichtete Frage in es,? einer Bes impfung, die

ein Marine-Capirain einem HFW, der sich als assagier auf 1

seinem Schiffe befand, zugek'“ haben sollte“. Lord Bereöford bezeichnete die Fra. e Loro" *- als eine_ unerhörte Ein- mischung in eine rivat-Strti “, die längst ausgeglichen seo- und der Herzog von Buccleu'eh verßchcrte, die über jenen Vorfall verbreiteten Gerüchte [xyen höchst überrritben, und er habe vvaemand, der“ fick“'"öi1'ti1alk'misB*o1'd"M'SWMU- den, elxört, daß nichts geschehen sey, was eine Daxwischmkunfc 0er dmiralität im geringßenrechtfertigen könnte.

„„ Unterhaus. Sißung vom 12..Mai. Das Umerbaus versammelte üch hence wieder zum erstenmal: mich den Oster- Ferien. Beim Beginn der Sihung nahmen mehrere Mitglieder des jeßigen Ministeriums, we1che fiel) einer nenen Wahl hatten unterziehen müssen, ihre Siße cin, Wobei fie von Seiten der ministeririsen Parteimn lautem Jubel empfangen wurden. D__ann wurden, neue Wahl--Ausfchreiben für Stroud,- Süd-SMUVW sdire, Poole, Kildare und “))-Dalton ersaffen. Unter den Ersten, welche darauf Anzeigen Wer beabsichtigte Motionen machten, be- fand sich Herr Cobbect, Welcher erlerte, er wolle beantraßen, daß dax“ neue Armen-Geseß aufgehoben, die Steuer von Malz, welches niche_ zum Verkauf bestimme sey, und die Stempel- Steuer abgerchafft, und daß die SQU'id, „weiche fälschlich die National SchUld genannt werde“, nach billigere:1_,Grund- säxzen re ulir: werden solle. Sir George Grey, drt Unter : “taats : Secretair für die „Kolonicm, beantwor- tete eine Frage des Herrn Hume über die Angelegenheiten von _Kanada dahin, daß der Gencräl-Gouverneur dieserKolonie, Lord „'Tykmer, über den vielfache Kiagcn eingelaufen sino, zrlrückbe- rufen und eine Kommission abgesandt werden solle, um die Be- schwerden der Kolonie zu unursuchen, das: aber Lord Amherst, der bekanntlich von dem vorigen Ministerium einen Auftrag die- ser Arrbekommen hatte, sich "geweigert habe, als Präsident der Kommission an deren Spitze" zu treten. Der Kanzxcr dcr Schatz- kammer, Herr Spring Rice, erwiederte darauf dem,.xyerrn Harvey, daß das Arrangement, durch welchei das. große Ste_- gel einer Kommission übertragen worden sey, nur em temporar- res seyn werde. Ob die Kommissaricn einc RemUnerati-xn er- haiten sollten, darabcr erklärte sich der Minister nichr. Herr Harvey erklärte, daß er die Sache aufs neue im Hause zur Sprache bringen würde, wenn man die KornmiffaricrYänch bet- bchiexte, als er ihm aiigemeffen scheinen möchte. Am Uchlune dx)“ SÖHUUI machte noeh Herr Buxton eint Motion auf eme Adreue an“ den König, in wacher w-egtn des üöerhandnehxmndrn Skla- vcn-Handels Beschwerde geführt werden sollte. Er wies durch die dem Pariamcnte vorliegenden offiziellen Berichte unter ?in- derm nach, daß innerhalb anderthalb Jahren nicht weniger als 150,000 Sklaven von Afrika aus in verschiedene fremde Kolonieen eing2fahrc, Und daß 264 Schiffe während dieser Zeit im Skla- ven-Handel beschäftige worden seven. „Nachdem Herr Hume aber vorgeschlagen hatte, daß der Adresse, die zu kang_1ey, indem sie 9 Seiten fülle, lieber eine kurze Resolution des Haudes mb- szlinfiiirc wexcdken möchte, nahm Herr Buxton seinen Antrag vor- lu g ur .

Uznterhaus. Sihung vom 13. Mai. In dieser Sitzung wurden fast n'ar Gegenstände von lokalem Interesse vcr- handelc. Gegen die Bill wegen Abschaffupg der Verhaftung“ der Schuldner wnrdkeine Anzahl von Bittychrafxen vorgelegx und die zweite LesunZ der Bü! in_ Bezug auf die Trauungen der Diffentcr's bis zum 22. Mai verschoben. , *

Oberhaus. Sizunngom 14. Mac. Lord Brougham legte eine von einer großen Anzahl Einwohner von Edmburgrntjer- zeichnete Petitionvor7-in der“ darum nachgekycht wurde, da!; keine neue Bewilligungcn für die Schottische Kirche gemacht werden möchten, da dieselbe hinlänglich dotirt sey. Der Herzog von Buccleuci) gab zu, daß dies mit Hinsicht auf Comburg waHr seyn möge, aber in anderen Theilen von Schottland, behauptete er, bedüM die „Kirche sehr der Unterstüßung. Lord Brougham

erwiederte darauf, daß diese Verschiedenheit der Ansichten weniY- ;

sims eine Untersuchung des Gegenstandes nöthig mache, e e weitere Gelder zu jenem weck brxriliigt würden,.und die Sache müsse daher in beiden äusern einem Ausschuß zur Prüfung überwiesen werden. _

Unterhaus. Sißung vom 14. Mar. Nachdem durch Kugelung ein Ausschuß zur Untersuchung der Wahl ÜR“ Canter- bury Und ein anderer zur Untersuchung der Wghl mr Larlow nieder esche worden , zeigte Herr Hume an, daß er am folgeri- den bende die Frage an die Minister richcen wurde, ob ne etwas in Bctreff der Kirchen-Steuern zu thun gedächtcg. Darm erklärte Herr Spring Rice auf eine Frage Str "Zi. Preis, daß er nächstens dem Hause cine-Mittheilung darüber machen wolle, ob das Ministerium eine Aenderung rn den Thee-Zdllen vorzuschlagen beabsichtige. ierauf erhob sick) Lord Mande- ville und klagte über das erfahren des Lord Gosford, Lord- Lieutenants der Grafschaft Armagh in Irland, in wel- cher während des Monats Februar bedeutende Unruhen vorgefallen waren; er verlangte die Vorlegung von Do- kumenten , welche auf diese Angelegenheit Bezug * haben. Lord Gosford wurde von den Whigs, bewnders vdn 111: Lu- sbington, aufs lebhafceste vertheidigt,_ wiewohl diekgefordcrte Vorlegung der Dokumente keimen Widerwruch fand. 'Yls ]edoci) Niemand auftrat, um den Antrag des Lord Mandeville zu un- * terßützen, schlug Herr Hume eine Resolution vor, dizrck) welche die auf Lord, Gosford gehäuften Beicimloigungen fur gänzlich unbegründet erklärt werden sollten, und diejer Antrag wurde em- ftimmig an enommen. Sowohl Herr Hume als erryHarvey erklärten fi im weiteren Vcrlauf der Sitzung gegen diejelzege Verfas- sung des Kanziei-Gerichekhofes und gegen die großer: Kosten, welch; dee Pen ionirung der Lord-„Kanzler, von denen es ]etzc nicht weniger als ünf gebe, welche außer Aktivität seyen, dem Lande verur- sachte. Ein bestimmter Antrag wurde jedoch nur von Herrn Hume gemacht; er war auf Vorleguyg eines offizielien Brrtchts über die Pensionen gerichtet, welche 1th an die Cx-Lord-wazier bezahlt-werden. Der Antrag wurde angenommen. “Sei)lteßnci) kündigte Herr Hume noch an, daß er morgen in Bezug auf die Remuneration der Kommissarien des großen Siegels uyd des einstwüligen Präsidenten des Oberhaus“ emen ähnlichen Antrag zu machen gedenke.

London, 15. Mai. Ihre Majestäten kamen vorgestern von Windsor mag der Stadt, und um 2 Uhr hielt der „König ein Kapires des Bari)- Qtdms, in welchem Se. Maxestät-dem Gmeral-Lieutenant Sir Edward Stopford die erste und dem Gmeral-Ma' r Sir enry King die zweite Klapse dieses Ordens verliehen, c„Hierauf f gte das gewöhnliche Mittwochs-Le-ver. Der Pneu M71“ : Gesandte, Herr von Mora“ Sarmento, hatta

KKMM beim Könige und überreichte Sr. Majestät ein * «»!me er Souv-rainin, .Di-„Grafen yon Mortozrimd

572 Sheffield legten ihre Karnmerherrnschlüffcl in die Hände des

Königs nieder, und es wurden darauf Sr.,queksräc mehrere der neu ernannten Verwachqsbcamten so ww mmge andere Per-

sonen vorgestellt, näinlithisxvunt Falkland als Kammerherrx

Lord Daimenv, der Contre-Admiral '.)[d'am und Sir T. Trou- bridge, als Lords dcr Admiralität; Hcrr Ord, Herr R. Steuart und Lord Seymour, als Kommissarten des Schgizamts; der Ge- nerak-Licueenant Sir R. Donkin, als Generai-mecktor der Artille- rie; der General-Lieutenanr Lord Strafford, alstr, und Oberst Ca- radoc, nach“ seiner Rückkehr von Spanien. Nach dem Lerer Zrtheclte der König dcm Marquis“ Ion Chandos,- dem Marquis Wellesley und den Lords I)?e?bourne,-Holland, Glenelg, Hill und Amherst Audienz“ und hielt dann eine Grheimr-Rgchs-Versammlung.

Dsr gestrige Cercle bei derKöntgm tm St. ZamW-Paxasc war so besucht, wir noch kciner-in diesemZayre. Unter den Personen„welchr bei Ihrer Majestät besondere Audienz hinten, „befanzdcn nel) der PoktUglesiscHE Gesandte, der ein Scixre'ichr 1cmer »ouveraimn an die Königin überrcichte, der_Branlimmch _Gcsezndce Ritter Ribeiro, der außerordentliche Gejandc-e _dcr Orcomamjchen Pforte, Namik Pascha, der sich bei der Königin empfahl, und dchur- fische Botschafter Nuri Efendi, begleitet von dem orientalischen Dolmetscher Sr. IITajcßäc, Herrn Salame. _ _ *

Dcr Fürs? von Leiningen isi z:.nn Bcsuck) bei seiner Mutter, der Herzogin von Kent, hier angekommen.

Öas Drtnpfsäsff „Ramona“, welches von Rotterdam hier anaekommcn ist, hat die Nachricht mitgebracht, das; der Herzog roi“? Cambridge sich schon auf dem Datupsschinx „Pint? nach England ringeschiffc habe, und daß man daher Sc. Königl. Ho- heit jeden Augenblick hier erwarten könne. ) ,

Lord Mulgrave hat am 11ten. d. OJ?.- ais L_ord-Lteutcnant ron Zriand seinen Einzux; in Dubim gehostet). Cine rtygeheure O]?cnschemnaffe wer.", hauptsächlich auf Veranstaltung O_Qonnells, zu seinem Empfange zusaimnenqekormnen, und ck wird behauptet,. daß ihn wenigstens 250,000937en1clwn von Knigswwn bis zur Hauptstadt begleiteten. Auf der Platsorm von ngscown wurde

* * “* “i erald an derS i : einer . . von dem Herzog» von LMM (J tzg ) p H *“ han befand, gelangte tmc Mühe tm Gefolge des in Schirax

großen Anzaßl bedeutender Männer 1owohl aUs-dem Adel- als dem BÜrger-Stande bewillkommncr. _ _. 0 Der Ftatthalter von Bombay, Graf von Clarr, ward im um in "11 land erwartet. _ «; Der biYHcrigeGesandtc der „Vereinigten Staaten bei der Französischen Regierung, Herr Liv_ing|o1), befindcx sich noch in Plymouth. Seine Bestimmung nnd die Verctmgten „Staaten, und nur anhaltendes 1chlimmcs Wetter und, Niebcl/nötwgten den Capitain C'Uiott, der die Fregatte „Constecutwn“ kommandcrt, zum Einlaufen in den Hafen von Pimnouth. K . Dem Vrrnehmen nach hat der Marqms yon Wellcöicy sem Amt als Ober-Kammerherr niedergelegt, und-die Times glaubt, es sey dies deshalb geschehen, weil der *))?arqms erklärt habe, er könne die Verwaltung Lord Melbourne's nicht u'nters'cükzxn , da dieselbe die Regisrung Irlands in die Hände O Conneilé gegr- bcn hätte. Der Globe meint jedoch, da, seitdem der »))carqms von Wellesley sein Amt angenommen, ür dem Charakter, dem Personal und der Politik der Melbournrx-„ixn Verwaltunglntcht die geringste Vcrändcrung vorgegatxgcti 1ey, so müsse der Grupo seines Ausscheidens aus dem Ministerium ayderswo, als tn __]e; ner Behauptung, gesucht werden, und der Fourier erklärx pci) geradezu für autorifirt, den Angaben .der Times aufs bestimm- te e zu widersprechetx. Sechrrltcls'eit“ , MZF dicses Blatt, „Fat solche Worte, wie die Times ihm ,'" den 7 rund legt, 1,115; mals qeäußcrt, und die ganze Behauptung tstvolikommcn grundlos. Die von dem Courier in seinem Blatto vom 12ten_ d. M. _anticipirte Erwählung des Lord Morpeth zumParlamencs-

“Mitglied fm“- Yorkshére hat erst am 12ten zu Wakefield stattge-

funden. Er harre am le.“;„ten Tage der Wahl eine„O);a1o_r:ftät von 2814“ Stimmen, und es" wird von Sertcy der winestertmen Blätter ein um so größeres Gewicht auf die_1cs„Re1u(tar griegt, als es gäkizlici) den von Lord Morpceh'repräxentircewPrinzipien zugeschrieben werden müsse, da sem Gegner, Herr Wortley, Xper- i'öniicl) nicht weniger beliebt se», und Überdies das Arnt drs Lord Morpcth, welcher bekanntlich Secretaw fur Irland ist, ihn gc- wissermaßen zu der chräientatiori der „größten und, bedeucxend- sien Grafschaft in England disqualiftztre. Tord QOhU Russell bewirbt sich jetzt um die Ikepräicttiancschaft von Stroud (nicthooic, wie der Courier früher trreg berichtet hatte), wo Oberst Fox seinen Silz zu Gunsten de(Lord Runcli geräumt ac. Die ministeriellen Blätter meincn, es 1:1) ander Wahl des eh- tercn nicht im mindesten u zweifeln, denn die Bemühungen der

Tories, auch dort einen F*andidatcn gegen ihn aufzustellen, biie- .

ben rucitlos. C'r [ielc am Montage in eroud seine erste Rede an die dTvrcigen Wther. Für Pool? dürfte, nach der _Verfiche- rung dcrselbenZeitungcn, der CapitainDyng,S_ohn dcs]c1F.tge11Lord Strafford, dem an die Stclie des Herrn Qorry das [mt eines Controlcurs des Königlichen Haushalts zugedacht seynosoll, ebm,- falis ohne Widerstand _ewählt werden. Eben so wenig bezwec- felc der Courier die iedererwählung des Obcr-Liufjehcrs der Archive, Sir Charles Pepds, zu Matton und die Wahl des Oberst Anson in Süd-Staffdrdshire, wo Leßterer sehr g_ut aufge- nommen worden seyn und [ein Gegner, Str Francis Goodrtcke, wenig Aussicht haben soll. „Sollte ]eddcl)“, 1th, das genannte Blatt, „Sir Francis die Vertretung die'scs Dtxxrtkts der Graf- schaft zu erlangen im Stande 1cyn, so wurde die Frage; entstehen, ob nicht für die Stadt Stafford, welche Str Jrancis jetzt reprä- sentirt, einstweilen keine neue Wahl auszrzschrerbcn sey, denn man wird sich erinnern, daß die inYZahre 1894 M1 UntcrthrZse drtrch- qegangene Bill, wonach Stanord wegen Bestrchung 151,11 Wahl- reél)c verlieren solite, im Obrrhame licgrn geblieben ist.

Ein Mißverständmß, welches zweiehensdemDGr-afcn Dur- ham und Lord Brougham über einige politiscl)e_xßragen entstaw den war, ist, dem Globe zufolge, durch cenrrr Brxfwechsel zw:- schen Beiden, zurl Zufriedßnheic ihrer beiderseitigen „Freunde, voil-

men aus. e li en wor cn. kom Ein LinegrpLoler Blatt meldet Nachstehend“: „Am Montag Nachmittag um 2: Uhr wurde die Umgchnd der Vaux- hall-Straße durch das Springen;zweteeramdfkcÜel in dchur: kerfiederei der Herren Min und Becar m gro:;eBesiürzung vei- selzt. Die Gewalt der prlonon war so „roß, daß das ganze Dach des Gebäudes und der neuerbautc chornstein herunter und auf ein benachbart“ Haus geworfen wurden 01113 daselirsr mit dem Dach, den Thüren, Möbeln,. Bettcn_ u. 1. w. bis 111 die untersten Zimmer stürzten. Von vier Perwnen, welche sich

in dem Zehreren Hause befanden, ist nur ein Mann _etd'dtct, die_

übrigen sind durch die Ansircn ungrn des Herrn Gaßemore, frü- heren Vorstehers der Feuer ;“ olizce, unter dem Schutt hervor- ezogen und gerettet. Die Zahl der in der Zuchcrfiederei umge- ommenen Personen 12? noch nich; bekannt.“ * Gestern stieg in olge zweitagiger Nordx-Ostx Stürme und schwerer Regengüssc das„Wasser der Themse so hoch, daß Stra- ße.! und Quais davon überströmt wurden. , P Den neuesten Nachrichten aus Lis s abon vom aten v. 9.1.

u ol e scheint es wie dsr Courier angiebt, keineswegez, - Zaßszgfreiwilliger Éntschluß des Herzogs von Palmclla IW??? e

u yn, welchcr ihn bewog, aus dem Ministerium zu crete'n

ielmehr soll der Graf Villa Reni, obgieich cm Schwager des“ Herzogs, dessen Benehmen für verdächtig erklärt und darauf der Mangel an Vertrauen bei seinen Kollegep dcnseihewbewogm haben, seine Entlassung zn nehmen. Auch ist Gras Vaua Near und nicht Graf Linhares, wie früher gemeldet wurde, der neu:

Minister für die auswärtigen Angelegenheiten und leitet zltglej

noch das Kriegs-Miniskerium. Linhares ist Präsident des Con- seils und Marine-Minister. Der Herzog von Palmella wird“

wie es. heißt, nächstens mit einem Auftrage nach England kom;

men, und man will wissen, er werde sich sodann nach Wien Und“

vielleicht auch nach Berlin und St. Petershurg. begxben. Die Abreise des *))?arschalls Saldanhq nach- Paris joll bis nach d„ Wiedervermählung deerönigin ausgereizt seyn.. Ltffakan m„ bei Abgang diescr Nachrichten vollkommen ruhig. (Bergkeka), übrigens den Artikel Portugal.)

Calcutta-Zeitungen bis zum 16. Januar 111e[_deir,daß die Truppen in Spekar siegreich gewesen sind , und daß dien", ruhen in jener Gegend bald gedämpft scyn werden. '

Als Grund, weshalb die Unterhandlung Mit der .RLZM'UU der Banda Oriencal Über einen Handels :Traktar nut Eriglanz: fehlgeschlagen, wird vom Globe angeführt, daß- jene Regierung als" Bedingung cfordert habe, England solle fich_ als vermittelnd: Macht in dem räliminar-Friedens-Traktat z_w_tjchen der Argen; tinischen Republik und dem Kaiserchum Branlcen dafür verbür- gen, daß in dem definitiven Traktat die Insel Martin Gar" als“ integrirendcr Theil der Banda Oriental von Uruguay erkl werden sollte, auf welches Verlangen Herr Hamrlton, der Bm sche Agent, nicht habe eingehen wollen. _

Heute früh sind Nachrichten aus Persien hier eingega “'

gen, denen zufolge dieses Land durch die Umtriebe der ven schiedenen Kron-Prätendenten in einen Zustand der fürchterlich- skcn Anarchie und Zerrüttung gestürzt worden ist. C'm Engkän, der, der fich zur Zeit des Ablebens des alten Schachs zu Zöpm

herrschenden Prinzen nach diesem letzteren Ort; allein, als er weiter nach Buschir gehen wollte, wurde er von Räubern aus-

“geplündert, die ihm kaum das Leben ließen. Er entkam nach

Kasrin, 1vußte.aber nicht, wie und wann er diesen Ort wird: verlassen können. Buschir schien arif eine int lang voydem Persischen Reich getrennt werden zu 1ollen; die kleinen Häni»,- linge der Umgcgend hatten sich verschworen, es unabhängig !" erhalten, waren aber von Mirza Ait Chan, dcm Sohne Timm Mirza's, in ihren Plänen gestört worden, und der Fürst von Schiru hatte diesen als Gouverneur in jener Stadt gelassen. Zn gayz Perz sirn herrschte Mangel an Vertrauen, und ein Feder schien aus seiner Hut zu seyn, als ob das ganze gesellschqftiche Syskemjux sammchbrechen sollte. Aus Indien waren cm Dezember ich: viele Waaren nach Bassora und'anderen Persischen Häfen ver- schifft worden; setzt aber hatte m'an an die dortigewAgcnten e- schrieben, ste sollten doch ja mit ihren Sendupgen einhalten. n Teheran war große Rock), und die dortigen Einwohner „und Rei- senden hielten sich nicht für sicher, denn Mahomed Mirza, dem Anscheine nach, der mächtigste unter den Thron-Kandidaten, war bis ganz nahe an Teheran mit 60,000 Mann imd 00 „Kanonxti vor Orangen„ hatte sich zum Könige yroklamrrr und _wolite q die tadt einwirken; der Gouverneur der1elben, Prinz “211- Schach," auch aus Königlichem Geblüt und Thronbewerber, (zielt ihn" je- doch bis jekt noch zurück. Der Fürst von Schiras soil e_dw-iaiis- nach dem Sceptcr streben und auf Zspahan loßmarschtren, m ivelcher Stadt er "angeblich eipen sehr einfinßrrrchen Anhänger hat. Der Befehlshaber dcr dortigen Armee, 2111 Chan, hat sich jedoch für Mahdmed erklärt. . “Lins “Para (in Brasilien) wird von neuen Unruhen berich- tet, wclchram 10. Febr. daselbst ausgebrpchen find. Der Prä- sident der Provinz hielt es für seine Pflicht, den „kommandrren- den General gefangen nehmen zu lassen, aher die Partei des Lehreren zeigte sich zu stark, als daß ein wiches Unternehmr hätte gelingen können. Nach dreitägtgrterefecht wurden 0 Anhänger des Präsidenten aus allen Ponteonen, welche stein der Stadt inne hatten, vertrieben, nachdem ungefähr 200 Mer

schen ums Leben gekommen waren. . Während der drei Tage feuerten die im Hafen liegenden".Krecgönhtne fortwährend au

die Stadt, um die Unternehmungen des Präsidenten u umer stützen, und richteten sehr vielen Schaden an. Der Uräfid entfiok) auf eines der Kriegsschiffe, wurde _aber am Lbßen gefan- gen genommen und sollte dem neuen Präsidenten überltefcrrwer- den; er wurde jedoch unterweges von seiner Eskorte erschossen- Seitdcm ist die Stadt ruhig gewesen, doch hegte man seit dem 17. März neue Besorgn'isse vor einem Pöbel-Iiufruhr.»

Aux“ Peru lauten die Berichte sehr“ günstig, und may be- hauvtet, daß die Zwistigkeiten unter den verschiedenen politischen Parteien im Innern des Staates jetzt definitiv beendet seyen.

Niederlande.

ae sowohl vorgestern als gestern bei Hofe gespxisk. .

h Herr Baptiste Loissct ist mit seiner Geseihchaft hrer wrebdek anqekommen und mehrrre Mitgiieder der Königl. Famckie 1)an gcskery seinen Cirrus beehrt. ,

Belgien.

Brüssel, 14. Mai. In der vorgestrigen Sißung derRé1 präsentantcn-Kammer legte Herr Alex. Rodenbach den Mink“ stern mehrere Fragen in Bezug auf die 10 Zusaß-Lenttmen vo, die seit dem Anfange dieses Jahres auf verschiedekne Auflag bewilligt worden sind. Er erinnerte daran, daß „dre gan'xe or willigung einziq und allein skattgefundén habe, weil man ich??; den Folgen gefürchtet hätcr, welche das Auftreten dcs_*_PLEU ,

?imsteriums für das Land haben konnte. Das Belgrsths nisterium sey dagegen die Verpflichtung eingegangen, die n“- Ausiage, sobald sich die Umstände wieder geändert, aucb Will fahren zu las'rn. Nun werde wohl Niemand verkennen wols daß sm) die Umstände wirklich geändert hätten; das Pekst, Ministerium sey wiederum durch einx 'Whtg-Verwaltung “„ nichts erscheine daher auch wohl billiger, als die Lastsnlei Volkes das ohnedies schon so sehr gedrückt sey, zu tkm tern. er Minister der auswärtigen Angelegenhjß antwortete, daß zwar die Umstände, “in Folge deren ]e116 ändk salz-Centimen erhoben worden, sich allerdings zum Ti)e:l_ge un hätten, daß jedoch diese Frage noch met anderen InteresilkZMnz vor Allem mit der Ante ung von Festungswcrken an der krö ] in Verbindung siehe. 'olle man-diese nicht artfgeben,_1o Bt) man jene auch noch nicht fahren lassen. Heeregrelle vo gcrmcisker vo'n Antwerpen) meinte, „daß sen der TrennungL a * Holland noch keine Maßregel so viele Unzufriedenheit imda v erregthabe, als die hinsichtlich der Zusaß-Lentunen, und ;P allen k„ingen eine Revisor: des Katasters und eine besser

„nung der Grund „[oß, “Ick am 14cm d. mit den v en Bedenken näher zu beschäftige .

Heute, wo dre Debatte Üb räsentanten-Kammer wieder an „Minister des_ Innern und „nach die Session beider Kam ,sch10s1en worden ist. - D “nander, d0ch iteßcn sich nich «„Wer über dre geräuschte E

steuern nothwendig-sey. Die Kammer be-

on Herrn Rodenbach geäußer-

er obigen Gegenstand in der Re- fgenommcn werden sollte, erschien “verlas eine Königl. Verfügung, mern für das Jahr 1834-4835 ie Mitglieder gingen sogleich aus t „undeutlich der Spott und das rwartung vernehmen.

Dänemark.

Eine für den Dänischen Handel daß die Britische Regierung durch hl vom 1. d. M. den Dänischen nach allen Britischen Kolonieen Waaren einzuführen und eben so von Koloniecn nach jedem fremden Hafen

chtigen Gebrauch der Preßfrei- _ , eine Zeitschrift unter dem Titel 1ches Volksblatt) herauözugeben. Die Mitglieder.

Sanitäts-Kollegiums ist die cscne Quarantaine

Kopenhagen, 16. Mai. xunwichtige Nachricht ist, em „Geheimen xRaths- Bcfc Schjffcn gestartet hat, zjexseitige Pro'dukre und dort die' Erzengmffe der

Gesellschaft für den ri t“ hat den Bcjchluß gefaßt sk Folkcblad (Däni „senschaft zählt jekzt bereit _ Auf den Antrag des Königl. -is er noch hier vorgeschrirbcn gew ol er Häuser, wo die tmcüriicjwn Pocken a unmehr aufgehoben worden. inder als Zwangspfiicht ne

hinsichtlich ukgebrochen waren, Dagegen ist die Einimpfung der ucrdings verschärft worden.

Deutschland. annover, 13. Mai. ichen Schlos'sr hiesclbsé eröffnete Aussie icher Erzeugnisse, so wie dcr häufige Be u ich auch aus vielen anderen Theilen des K en erfreulichen Beweis von dem lebhaften ublikum an dem Fortschreiten der inlän n den Bemühungen des Gewerbe-Vereit ast alle Zweige des Gewerbe-Betricbes uch. die zur Veräußerung eines Theiss de ände veranstaltete Lotterie hat einen höchst

Portugal.

es.) Der Graf Linhares hat, onseils, noch das ONarine-Mini- wie früher gemeldet, das der auswärtigen An- welches dem Grafen Villa Real, mit ng des Kriegs-Ministeriums, übertragen Paltneila wird mit einer außer- Wicn und vielleicht auch nach Verbindungen zwi- nzuknüpfen. daß diese Ernennung, zum Gesandten in Paris, so- ommen werde. _ Das Pu- chsel zufrieden zu seyn, und es feuille des „Kriegs-Minifteriums er Artillerie, Baptista Lopes, ha: arschall Saldanha," ob- schließen, scheint das der weil ersteres, so lange isi. Wie ich nachgesucht,

einigen Tagen im Köni - inländischer gewer - ch derselben nament- önigreichs, liefert er'- Znteresse, welches das dischen Industrie und 15 um dieselbe nimmt. sind rcpräsentirt, und r ausgestellten Gegen- crwünschtcn Fortgang.

Lissabon, 3. Mai. -ußer der Präsidentschaft des C MW und nicht, elegenheitcn erhalt instweiliger Beibehalcu orden ist. Der rdentlichcn Sendung nach Lond erlin und St. Petersburg gehen chen diesen Ländern und Portugal wieder a unterrichtete Personen behaupten jedoch, oft die des Marschall Saldanha, bald noch nicht zur Ausführung k blikum scheint mit dem We nur zu bedauern,

Herzog von

, um die

daß das Porte och erledigt ist. Der General d ieAnnahme desselben abgelehnt, r geneigt ist, sich derVerwalcung anzu rügen Angelegenheiten vdrzuziehen, z' einen Ober-Befehlshaber giebt, 'o eben erfahre, eine Reise bis nahrscheinlick), daß uSgesch bleibt, und daß -uf den Gema

und der M

nur unbedeutend ha um die Erlaubnéß Juli aufschieben zu dürfen zur Wieder-Vermählung der K da das Kommando der Armee ehr, in das Kriegs-Méniskc- , bei dem Beginn des Ver-

t Saidan

hl der Königin überg iun_1 treten wird. Er wünscht sehr ams dcr Nattonal-Gütcr zugegen z Die Köm'gin hat im Laufe dieser Woch , namentlich eines, welches die M es auffordert, ihre Pläne und Rathscl) spektiven Distrikten anzulegende Straßen der R De Reis für Ein anderes D ch_en Inseln , Capitaine in den Ko administrativer Gewa ZU tHun haben. waitungszBezirke. Die Regierung soll davon Unterrichtet ochcn fünf oder sechs M dUkchztekyxn, die vornehmsten suchen, von der gro ) Dom Migucl's von ck behaupten, andeln, mit dem haupten, so wi Herzogs von O)?ähr*chen

e mehrere Dekrete unizipalitäten des Lan- läge hinsichtlich der in n neuen „Kanäle und egierung zu übersenden, die bereit ist, 80 Contos solche Unternehmungen monatlich vor ckret betrifft den freien Tabacksbau au ein drittes sech an die Stelle der General; loniecn Gouverneure mic militairischer und lt, die jedoch nichts mit dem Richter-Amte in viertes Dekret theilt Portugal in 17 Ver-

uschießen.

seyn, daß seit etwa iguclisrische Agenten das Land Miguelisken in den verschiedenen ßen Unterstützung sprechen, welche Seiten der Englischen Regierung daß sie im Auftrag des Lord Be,- sie durch jedes Packetschiff zu korre- c sie angeblich ihre Briefe unter der Wellington absenden. zu sern, obgleich ver gentcn aufgefangen worde i ril wurde ein Mi zu Gunsten Dom r verhaftet und vor

Aus dem Haag, 14.“ DMU“, Der Herzog von Cambridge „_ Röndircn be

-, Das Ganze sichert wird, daß einige

gucliscischcr Priester, welcher Migucl's eine Verschwörung gestern wurden zwei Mönche Volke gemißhandelt und konn- änden desselben befreit werden.

zwanzig Bewaffnete, an iguclistcn, in einem Orte rmächcigt zu seyn, Leute für Sie wurden indcß, Menschen getödtet

"&'sucku hatte nzuzctteln, hic Zis demselben Grunde von dem »" nur mit Mühe aus den H or einigen Tagen ersol) Von zwei wohlbekannten M O Portcll und behauptete Sgr.) den Tag anzur 11 "Haus gcplündcrc und einen von_ der herbeicilendcn National-Garde einigen Tagen wurden 20 gehörten, das cht Staat is? eine E Tagen, und 20 pCt. seit ei nde Vertrauen des Volkes enden Wohlstand. 1000 Mitreis. aben sic!) erb n der von der Re 1, was Pie 5;- und 6 pCt. 1: re Aerndte und die egen cinen

t, wie in Londo

achvcm sie ci

Bank-Actien, weiche s-Eigenthum ist, zu 680,000 rhöhung um 6 pCt, séit nem Jahre, und beweist Bank und seinen in „Kapital von

Fonds der in,-

W'lveis jede M ießten 6 “" zanehme Jede Artie repräsentirt e Inhaber von 6proc. otcn, 4proc. Stocks unter den Be- angebotywn Convertirung an- bes jehc das Geld hier verdcn konnte. sprechen nach dem häu- Donnerstag 11 kaum im Februar.

T 11 r k e( i. .tinopel, 25. April. des Über den Schiffbat

le Überrascht [) , ntergebrachc 1 Weinberge ver war es je;

Die Türk ; der Pforte;

573 u den Krie sschi en, wel e sowohl in dem Arsenal von .Kon- antinopel 4175 UK den Ychifféwerfcen in Ricomedien erbaut werden, konjmt von den Bergén Chodscha-Eli und Bolt. Seit eim er "Zeit wurde das zu großen Schiffen taugliche le s? elten, daß diese VerminderUn die Aufmerksamkeit der e- .alU'Ung auf sich zog. Es hat si nun ergeben, daß das Holz- fäller, welche die Erlaubniß haben, in den ungexeuren Wäldern, woraus der Bedarf des Staates gezogen wird, f 'ihre Rechnung HW ZU schlagen, alle Bäume, ohne Unterschied fäUten, und dee _besten, welche fÜr den Bedarf der Arsenale reservirt werden soll- ten, an Privatleute verkauften. Es war nothwendig, die zum Bau der Schiffe nöthigcn Bäume vor der Verwüstung zu sichern und zugleich die armen Landleute, welche durch das

Fällen und den Verkauf des Zimmer: und Brennholzes ihre Fa- *

milieu ernähren, nicht ihres Existenz-Mitcels zu berauben. Se. Excellenz, Achmed Fewzi Pascha, Gouverneur der Provinzen ChoÖscha-Eli und Boli, hat sich seit seiner Reise durch verschie- dene Theile seines Gouvernements ernstlich mit diesen beiden Gegenständen beschäftigt. Er hat die dortigen Wälder in ihrer Janzen Ausdehnung inspiziren und ein Verzeichniß der zum Ge- raucl) der Arsenale von Konstantinopel und Nicomedien taugli- chen Bäume anfertigen raffen. Nachdem ihm von den angesehen- sten Bewohnern des Landes ein genauer Bericht Über die Ent- fernung der Orte, wo das Holz gefällt wird, von den Einschif- fungs-Pläßen , so wie über den Zustand der Wege und Trans- portmittel abgestattet worden ist, hat er eine topographische Charte beider Provinzen zeichnen lassen , worauf die bewaldeten Berge, die Straßen, die näheren und entfernteren Häfen genau angegeben sind, um zu sehen, welche Verbefferungen hinsichtlick) des Transports der Bau-Macerialien möglich sind. Dem hier- mit beauftragten Geometer wurde ein Marine-Jngenieur beige- geben, der den Befehl erhielt, das schon angefertigte Verzeichnis; der Bäume zu kontrolliren und diejenigen, welche er für tauglich zum Schiffs-Bau halte, mit einem besonderen Stempel an dem Stamme zu bezeichnen. Es wurden Wächter angestellt, welche die tägliche Aufsicht über eine bestimmte Menge von Bäu- men haben, und es wurde in dem Lande bekannt gemacht, daß in Zukunft nur solche Bäume zum Gebrauch von Privatperso- nen gefällt werden dürfen, die nicht mit dem Regierungs-Stem- pel versehen sind. Ein großes verfallenes Gebäude in der Nähe der Berge von Volk, das vielleicht früher zur Aufnahme von Reisenden diente, hat Achmed Pascha zu einem Magazin für das gefällte Bauholz und zu einem ZufiuchtSort für die bei dem Transport beschäftigten Menschen und Thiere einrichten lassen. Die Eigenthümer haben dafür in einem anderen Theile der Pro- vinz Land zu ihrer Entschädigung erhalten.“

Griechenland.

In einer der neuesten Nummern eines hiesigen Journals wird unter der Aufschrift: „Griechenland und Bayern“ folgender Artikel mitgetheilt: „Zu unserm großen Schmerze ha; ben wir erfahren, daß in Argos“ und Athen Griechische Solda- ten in offenem Streit mit den Bayern gcrathen sind. Noch ken- nen wir nichc die Details, welche diese bedauerlichen Ereignisse veranlaßt haben, die alle wahren Freunde des Vaterlandes be- trÜbtcn. Wir halten es jedoch für eine unserer heiligsten Pflich- ten, unsern Landsleuten den Nach zu geben, unter den jetzigen Umständen die größtmöglichske Geduld, Mäßigung und „Klugheit zu zeigen. Mögen sie nicht vergessen, daß wir auf dem gastfreund-

lichen Boden unseres“ Vaterlandes dm Fremden Achrung schuldig '

sind, wer fie auch immer seyn mögen. Auch dürfen die Grieche- schen Soldaten nicht vergessen, daß sie, wenn sie Beschwerden gegen Jemand haben, solche vor die Regierung bringen müssen, welche ihnen allein gebührende Genugthung zu geben verma . Was einem Fremden Uebcies geschieht, wird morgen allen "riechen zum Verbrechen gemacht werden. Suchen wir darum einerAn- klage zu entgehen, welche mit Recht oder Unrecht das ganze Volk treffen kann. Die Griechen haben in der alten und neueren Zeit stets eine gewissenhafte Achtung den Fremden geont, die fich in ihrem Vaterlande befunden haben. Die Bayerischen Sol- daten sind in dem Dienste unseres Königs. Wir wiffen nicht und können nicht vorhersagen, was morgen die Absichten der Re,- gierung seyn könnten. Die Wahrheit aber ist jedenfalls, das; die in unserem Vaterlande befindlichen Bayerischen Soldaten, sowohl als Fremde, als im Dienste unseres Vaterlandes, alle Ansprüche auf unsere Liebe und Achtung haben. Wir beschwören alle gute Griechen, und vor allem unser achtbares Militair, die Bedeu- tung unserer Worte zu beherzigen, und in keinem Verhältnisse zu vergessen, was sie dem Volke, dem Könige und der gan en gebildeten Welt, die uns in dem Freiheitskampfe so wesentéich untersküßte, schuldig sind.“

Inland. '

Berlin, 20. Mai. Tan schreibt aus Königsberg Un; term 16cm d. M.: „Der hiesige Kunst- und Gewerbe-Verein endigte am 6. März d. J. seine fünfte Ausstellung. Das Ver- zeichnis? enthielt 331 Nummern und die geachtetsken Namen ]“th lebender Künstler. Gezeigt wurden 258 Gemälde, 20 Zeichnun- gen, 2 Kupferstiche , 4 Lithographiccji, 3 Holzschnitte, 13 plasti- sche Kunstwerke und 31 Gegenstände der Gewerbe. Unter den Gemälden befanden sich durch die Güte des Herrn Stadtrati) Reimer auch ältere Originale aus seiner großen wcrchvollcn Sammlung. Die plaskischen Gebilde bestanden in Gyps-Ab; güssen von Rauch's und Tieck's »))?eisterwerken, durch die ge- nannten Künstler selbst übergeben. Die Gewerbs-Erzeugniffc lieferten dcn sichtlichsten Beweis von achtungöwerchen Bestrebun- gen in Stadt und Provinz. Für das hiesige Stadt-OJTuseum erwarb der Verein 13 Gemälde; 28 andere gingen an verschie- dene Besißer über. Im Ganzen wurden 41 Gemälde, im Be; trage von 5000 Rthlr. 8 Sgr. angekauft. Auch der Absaß von Gegenständen des Kunst- und Gewerbficißes war nicht unbedeu- tend. Gegenwärtig zählt das Museum 28 Original-Oelgemälde, worunter 22 von dem Vereine seit seinem vierjährigen Bestehen mit 4198 Rthlr. angekauft wurden. Fünf sind geschenkt, und eins ist bei Vcrloosung des Beriiner Kunsk-Vereins gewonnen wor- den. Am Schlusse der Ausstellung war die zunehmende Anzahl der Mit lieder 705.“ '

-- ach den neuesten statistischen Tabellen zählt die Pro- vinz Sachsen 1,465,938 Einwohner, als 1,370,*..'22 evangeli- sche, 91,811 katholische Christen, 3899 Juden, -1 der Griechischen „Kirche angehörige Christen und 2 Mennoniten. Unter dieser Cm,- wohnerzahl befinden sich 1145 Taubsrumme und 1171 Blinde. Geboren sind im Jahre 1834 58,373 Kinder, die Zahl der Ge- storbenen beträgt 45,556; es sind mithin 12,817 mehr geboren als gestorben. 'Getraut wurdcn 13,975 Paare. Die Provinz zählt 2759 Kirchen, Bethäuser und Smmgogen, 11,72-1Gebäude zu Staats- und Gemeinde-chckcn, 208,732 Privat-Wohnhäuser, 0553 Fabrik :c. xGebäudc und 277,895 Scheunen und Ställe. Dcr Viehstand der Provinz beträgt 21,131 Füllen, 120,065 Pferde-

431 157 Stück Rindvieh 373111 Merinos, 1,025,403 halbver- edelZe und 514,824 unßeredélte Schafe, 58,058 Ziegxn und

' 225,958 Schweine.

- ie lei“ er- nnun uTor an hat zur Unterdrückun der viele? SFcl)chZtstchr-CoZtrzaventioZen, die-dort urigeachtet a ler Aufmerksamkeit des SteUer-Personals sehr etngerrdxen waren, eine gegenseitige strenge Kontrolle in Bezyg auf diesen Punkt eingeführr, was als sehr lobenswert!) erscheint.

- Auf den am 0. Und 10. April m Halle abgekzaltenen roßen Vieh; und Krammarkt wurden unter Anderem 050 Stärk deerde und 40 Fohlen gebracht, und davon der größte Theel

verkauft. »-- --*-MMW“_

Ausstellung auf der Königl. Akademie der Künste,

Wenn es bei den Aquarellen hauptsächlich darauf ankommt, daß der Künstler sicher wiffe, was er zu machen hat,„so war es eine Erleichterung, mti der Kopie bereixs fertiger Oxlbeider (Uku- fangen. Dies ist von einigen unserer Kunstlir sehr richtig gejublt worden und der Erfolg hat es bewährt. Ptsiokjus gab uns Ü"? Wiederholung seines kranken Eseis von der 1erten_21usüe11u_ng; drn Ton des Oelbildes hat er glücklich „erreicht, „achn noch ntcht mn: jenem Minimum von Mitteln. Freter schon tßkdte ähmtche qcbch setzung eines kleinen Oelvildes von C. Sch'ulz m die quarcharvx, es steUt einen FägerSmann „dar, weicher sem fruggles sruyüqck nut seinem Jagdhunde theilt; em Scestuch deffelbcn Runsilers gerieth an diesen Wancrfarbcn sogar noch krästtgxr urid klarer,_ als _das Vor- bild in Ort. Alles aber übertrcffrm dieser Hinsicht U11 kleiner Stadtprosrekt aus Berlin, der freilich die Rxsxöenz WZ eMck Un- erwarteten 'Seite darstellt. Man steht, einem Wanxr-(Hrabcn entlang, auf Pfählen gevauxe unscheinbare „imd AUM" dura) citmndcr geschobene Hintergeva'ude; em enrrgtxch)er wonnenslrakxl streift an einigen Gieveln, während hinten eme drohrnde chxnlux: den Himmel verdüftert. „Hier ragt, als sehr komraüuxndes Kcnnt- zeichen des Ortes, die Kuppel dcs einen Gctxdaxrnntxwhuxmcs hk,!“- vor. Abcr bei aller Trefftichkeit dürfte das «111er fur dme Manier dock) schon zu viel Ausführung haben. Sklbinllkndkgek UNI) mehr im Charakter bloßer Saftfarben, zwar auch ürtßtg undxaUItUhMM aber frei und sicher, ist eine höchst gelungene Lazidschaxt von Bd- niscl): Leidalsörcn in Norwegen. Man [azaut cane von de;." Sci);- rcn hinauf: hohe Felswände schlirßcxx dei; schmalen Meerbusen, „eme goldigeLuft beleuchtet das Ganze auf eixte_xnageschc WUE. VonFO ; e r - m a n n sehcnwircineDarüellung aus'Ayx-n. Die lehren «_onnrnnrahlen bescheincn die höher:":i Thciie eines Kl-oüergeväUd-cs, denen Gartrxreu fricdlichem Schatten liegt; man schaut cn emen ticxe_n „Kreuzgang btncm, neben dem sich Cypresen erheben. Schr poemct) 117 'der Kontrast der Beleuchtung und vorzüg11chauch eine Gruppe uprtg rankrnrcn Laubwerks gedacht, doch kiel dee Behandlung deffxlben wohél xchon ins Weiche und Woüige; in den Srixaitcmbncn, jowohl dev (Har- tens als Kreuzgangs schien uns das Otkolctt,zu_i)crrichctzd, und na- mentlich hätten wir das noch vom Wiedeqazcm dcs memkls Ge- troffene von dem ganz Geschlossenen stärker unterschieden gc- wünscht. Herr Hintze scheint in seinkr Oarüeüung „voii Regens- burg sich den neuen :ärtsorderungen dcr Aquarell:Malerct .:ncht deaue- mrn zu wollen; "daselvc müffcn wir auch von zzcrrn Luske jagen, und Ahlborn diwi) in seiner Skizze, dcm Hloiicr _Corin, wenig- stens zu bunt und mtharmomscx). Oagcgcn »chctnt'zperrn (2. „Tra- ger, cinem )ungen Künstler, der _na) dura) seine zeder-zcicip nungen zu Reincke Fuchs vorthetlhart drkannx gemacht hat, dicse Uebung auct) hier für das“ Aquach ich:; zu Statten gckommcn “zu seyn, weil die Kani: dcs Ausz'varens betdcn Manieren gemem_ 111. Er nennt sein Bild eine wcsipdätisck)e Landschast: unordentlxcbej Gestrüpp, in Wclche1n Ziegen klettern, und„cin ddcs Bernger- rain mit Hütten zwischen Wcidmdüschen ist _mtt schr seinem Ga'fübl gegeven; ganz besonders aber glauben wir den U1Llclchtxu Wecßcn Wölkch-xn uberzogcnen blauen Hiinmel10vcn z1_1 munrnzhier ii? mit wenigen, drm Anschcin nach sorglos bmgeworscnen «“ich-"fn des breiten saftigen Pinscls mchr Natur-Smnmung errxrrrx, a.; man oft in Badem, die Ansprüche machen, zu sehen L*:kx-11111-k Daß Blechen an kühner Freiheit des voUrn Aquach-P:1:o_e.5 und an drciüestcr Aufkaffunz der Farben alle überbieten würde, i_mnd zu erwarten; und in der That möchte dics wohl da; Acußcrne xcyn, was man wagen darf. Die kleine Landschaft vat emen mcrkwurdi-

gen, abcr sont? ungesuchten Effekt; em einsamer bagcrer Mdnw, der

in die trübe Gegend und in den kalten Mocgen yanauöxcyant, steht damit ganz im Einklange. _ ' '

Aus dem Genrcfach müssen wir noch cinxge vorzugltche Arbei- ten nennen. Sehr ergbkzlici) ist ein Jude, der bei einem Manöver dcn Musketieren mit seiner Waarc auxzuwartcn bemüht :11, und nicht minder dcr wohlbclcivtc Feldwcbcl, der FU) vordem Ofnjwr richtu- Dann eine Erfrischung auf dem Manöver, vrtdrs roanade, m vorzüglichcr, breiter Behandlung. Em axlerlrcvnes BilOch von Elsholz ficht wieder eine Gruppe von Bauern und Yäucrmnm dar, welchc scherzend und schäk-xrnd dem Vorz'xdcrmarsä) rener Orq- goner-Sch1vadro11 zuschaurn; von drnxsclden 11th man“ auch noch cl- nen Kürmsier, welcher, auf Eyre! rte Hand scmzr Schönen an:“; Herz drückt. Hoscmann sicUt cinen (Huckfaßen aus, zii dcm kick). Rinder begierig drängen, und durch tyredloßc «teilung die Wundcr vrrrax tbcn, welche sie schauen; ferner einen vlmdcn Beitclmaxn. Endita) ein Dorf, das von Russischen Soldaten vsxcst ward, von Swwarz

Unterdcn von Oüffcldorf eingegangenen AouareUcn zcichnete 175) ein kleines, aber schönes Blatt von Fordert) aus, rm Säytffcrmngx, Welcher seibander mit scincm Lic_bckcn üdcr dre Bxüüung eines Quack gelehnt, mit ihr convertit. Eine B1cichc von Becker vat sonnige frische Farben, doci) wünsch man dem Vortrag imb." Frcahcxt und eine mehr malerische Behandlung,. Welche dlc Umriffe dcr *unxerne- genden Zcichnung weniger sehen licßc. Eincs treffiiwcn VLkO1ls1ch§k von Sim mlcr ward schon erwähnt, wogegen d1c tn cinem vrswncw ten chjrgc schlafcnden Knaben, vom Grrxscn Stcndock in ihrer mühsam gctüvxcltcn Ausxührung und TUkÜd ivrcn Man» an Farbe gerade das zciqcn, was die Franzosen mxt Nkcht vcrmcwcn. Auw vceicbt dicsr viciche Färbung wodl mcd: mit der Natur, denn gcgm den weißen Schnee müßte die Bcklcidung :»cr Knaben wohl "den- falls d::nkcl Und kräftig cricbeincn. _,

Samo» daß ein hübsw gedacbtcs und nnnig ausgefübrrcs Bild- chen von Schoppe, badcndr Mädchen darücUcnd, :'chon zu sehr völlige Miniatur:Malcrei 111, wrlcdc ncden__der cUekgt'sMrki Skizzen- Maurer 1ercht kleinlich crschctnr Sonn m in dimm Blanc chi Anmuxbigcs, sowohl in dcr Grupvfkunß der Mädchen als auch m idren Sharaktcrcn; man wünscbtxme größere AUSsÜHkU-“sg m Ori Sie würde eine Art von (Hegenßück zu dem Hylas von Sohn azxrmac chrnkdn31chn, von dem wir qeradc Qtek cine höchschlungenchre vektxx1:„ Dtcsc von cinem Swälcr Wach's, Herrn Cr_cttu5_- und “da „beide Schulen sich in ihrer Tcchnik so sehr untcrchidcn, 12 _nmß cm so

etreucs Wicdcrgcvcn um so mchr auFaUen. Dre,?»kthdcr ' eichnung und des Kolorits [affen kaum etwas vermmcn, und M- noch mehr sagen will, so ist aucli dcr dmrceichdx Ausdruck der; Ort- qinals, namentlich in dcr hetßoerlangcndcy peyniuwtsvoui'n brünet- ien Nymphe zum großen Theil 111 „M K'ovie udcrgcgangcn. Zn rj. "can Park: wurdcn wir eine Abweichung WZ" I;“:gmai lcici): vcr- zichcn harm, nämltck) in dem Lorrccrbuxwrre: *:w auw dort dura; zu große Ausküyrung zuin Nacdkdeti dcs Ganz» veordrängt.

Hier haben wir cztdttw :;och xnchr ganz **Vx'xngltwcn Leißure gcn in Pasten zu crwavncn. „Otis ;;cchmk, welche für“ schnc11c A;.x- jaffung und Vollendung sq große Bortvcile gewährt, dennoch zicmltcy aus der Maxde. Mit Recht dar umrr trcff1tcher Thiermalc“. Franz Krüger, nc wrcdxr hervorgemcbt, ,und uns damit jcnez Wachtclhündchcn und“ Mdvan- von dem wrr schon früher gem“. det haben, so lebcndtg dargeneUt. Ihm ist nun sein talx'ntvoUer Schüler Randcx darm gefolgt und nicht genug können wir dcsen Bauernrferde arzt drr Weide, ferner die Engtiscbe Dogge, ganz besonders aher Ike bctdkn Löch rühmen- di; mi: 1cichten Stx'LOcu