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bis Zjährége Füllen. deren Abkunft von xinem edlen Hengst nach- gcwiescn ist; 2) um eine Prämie von enzem PfkuZ nach neu er- fundcner Construction für den besten Steer oder chsen; 3) um die Prämie von 25 Rthlr. für jeden der becden besten Schaaf,- böcke eigener Zucht; 4) um die Prämie von 10 Mchn, für dre milchreichske Kuh. Von den für jede Bewerbung bewnders ge- bildeten Comités wurde der Preis :111 ]) dcm Baurr Ncckel aus Rchwénkrl, m] 2) dem Amtmann Schlieter aus Naulm, 41113) drm Amtmann Schallehn in Schlötenéß und dem Gute Barökewcß, und 110 4) dem Bäcker Wobég aus Stargardkzuerkannt. Nach- dem noch einige Pferde zur allgemeinen Thrcrschau vorgeführt waren, wurde diese geschlossen.
» Dem ?[rmen-Fonds zu Naumburg ist neuerdings durch ein Legat von 1000 Rthlr., welches eine daselbst verstyrbene ade- lige Dame ihm ausgeseßt hat, eine ansehnliche Beretcheryng zu Theil geworden. Nach dem Willen der C'rblasserm, dre aus- drücklich bestimmt hat,_ daß Zhr Name nicht öffentltch genannt werde, sollen die Zimen diejes Kapitals zur Unterftüßung der städtischen Armen im Allgrmeinen, jedoch mit besox1dqrer Berück- sichtigung der würdigsten ésrmen auf der Domfrechett, wo dre Verewégce wohnte, verwendet werden.
- In der Zeit vom 27. März bis 27. April sind bei Halle auf der Saale aufwärts gefahren 79 Elbkähne, nämlich 10 mit Gütern, 3 mit Getraide, 3 mit leeren Tonnen, 1 mit Holz, 3 mit Steinkohlen, 8 mit Salz und 51 leer; 40 Oder; und Saalkähne, als 1 mit Getraide, 5 mit Bruchsteinen, 6 mit OJTauerfteénen, 1 mit Kalksteénen, 6 mit Steinkohlen und 27 leer. Stromabwäres sind gefahren 00 Elbkähne und zwar 4 mit Gütern, 15 mit Gecraéde, 4 mit Kartoffeln, 2 mit Kno- chen, 25 mit Salz und 10 leer; 01 Oder; und Saalkähne, als 2 mit Gütern, 17 mit Getraide, 3 mit Kartoffeln, 1 mit Kno,- chen, 21111: Mauersteinen, 1 mit Dachsteinen, 3 mit Quader,- sreinen, 2 mit Stein; und Braunkohsen, 9 mit Salz und 21 leer. Es wurden vorbeigefiößt 2078 Stämme Bauholz, 1 Schock Bohlen, 68 Schock Bretter, 33 Schock Latten und 8 Schock
Baumpfähle.
1101111101' 1301'80.
[)en 21. 11181 1835.
1111111. 1701108- 111111 (1-01013210018-0101. 81.-§0|1111(1-§011. 4 1 100;
kt. 130 |. 011]. 30. 98.3 110111111. (10. 1'r11'1n. 0114180011. 64; 11111“ 11. 01011111. (10.
](11rm.0111.111.].(3. _ 8011108180110 (10. R00m.111t.§011.c10. _ 111111t.(ck.u.2.-§011. 15011. Ztnät-Ubl. -- (1. !(.- n, 31. -- ](önizxsb. (10. 984
- 216 40;
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151; 6 251 - - 80; 1034 - 103; 1034 - 99; 103; _-
103 --
30711
Königliche Schauspiele. Freitag, 22. Mai. Jm Opernhause: Zum erstenmale: Trilby,
komische Oper in 1 Akt, nach dem Franz. ,acs Scribe, von L. W.
Veancmachungen.
Bekanntmachung.
ué-ec, der faule Sec, 9.111. kxxmme See,ddeercrn Neuendorfer See, der um )-See und er ch- - Sec soUeu nebst der dem Kdniglwhen Fiskus darm gestattet sem
W
oll,
('n Erbpacht ausgcboten werden. Der Lizétations-
11IC1T1'16111 auc!) dee näheren Bedingungen des Geschäfts «17.301061: wckden können. geben ["N"- Pocsdam, de:; 10. Mai 18:15, 51911161. Regterung.
Steuern, Domaéncn und Forsten.
.- __
uSzn
96111101 auf Plüggentén untxrm brutége0_Tage hie. 111611 crlaffencn, den Skralmndxsclun Zeckgngcn i:] «[=-„:::.; inscrirten Ladungen, 11:19 alle dxejenigen, 19110)? an die unlängst an den Extrabcxjten verkaqf: 1611, dem Hauptmann von 2511wa (161 9161911) dt.:- 0117 ekgcnthümlicl) gchörcndcn, 6111" Rugcn, tm Sam- 711101- Kirchspiel beleqcnen Allodmlgütcr Berglase u. Tokckmilz ('. 11. aus irgend einem Grunde Rechten; Forderung") und Amprüche haben„ aufgefordert, solche 111 emcm der folgenden Termmc am 29. 1). MW., am 19. Funk oder am 10 3-11le J., Morgens 10 Uhr, vor dem Kdtxtgltchn Hotgxricbt anzugeben und nach- zmveisen, wrdrigenfalls !ie_durch den (1111.31. Juli (.'1". zu vubltcerenden Präcltt-1_v-Avschtcd damn Werden präcludirt und vdlliq abgewtesen werden. !).-mm. (Hreéfswaßkd ,s) chr, 6. Y)? 18.15,P *dné lé ren . o ger: von ommern R g ck P und Rügen. V- Möller, ['r-0805.
111110101.
eheftet. r. 1; Th
Verein für Pferdezucht und Pferdedreffur. GSe. Mißtjestät der KYég baFetthißs AUcthhZ-c .. - „ nade e abt ür den (rein xen ret eincr- o = .F.-VMM“ "" Amts „sossen, Tlxltotß=StolkkonZschM blutßuteg auf 111196011011? fünf “Fabre zu bewilligen, Kr.".xco gelcgcnc Seen, namenttcl) er Caus orfer mit dcr„Maasgabc, daß aua) Pferdczüchtcrn 11114111- len übrtgcn Provinzen die Concurrcnz um deeyelve
» . ' , ' ' c! xusrcbenden Fischerei u-xd Nohrnuvung vom [. “xuni “*)-“"d“"! wrr décse neue drm Verce11 erzxtgkek' 7111? , “,x-*"Äab sowohl im Ganzen als auch im Eianlnen höchsitx Gnade zur Kcnmmß der Hexrcn pxerxezm) '“ ter brtnchn, bedarj cs keaxter Aufforderung an Ye.- Termin , in welchem ikch jeder Erwerbsluüége über L?HYAWY 131,1, YYY YZF. zildabsctxxtkleYdexnöckÜ “0011 256111; der znr Erfüllung seines Gebots nöthigcn /- -* - ,",» - “ „, * . (z“ldméttrl aus'uwcisen hat- steht (111130 Mak d en_txprtchx, dee zm, .:.hrelnahms, (01,111- Konkurrrtxxz ..;7“ , „ dcm «Z.„ lichen Nentnmte Zofféti an bet: ersokdlkltél)_s1[ld, wxrd die Möglechkcttccncn so Meerw- 1“ 19“ “ * * g ' * vollen P:“ctz“ zu erlangen, mch: unbenutzt vorubcr-
Bcé drm Rennen K*nden dicselbcn Bydéttgxrxrgett statt, alshfra1Y«-r:kacrde 111 dcnkFJcTnan :hrcr 511c0:x . .- .: » .. ' . . ter - ze n . on nrrcnten oder “e n ?.“.ennexr 215711111. 111. dee erwaltnng der direkten halbe Mxilc __ dovvclter 1'Zicg,--3jähré_ge 129513119- - 4jäbrtge 138 Pfd. _ Zjäbreqe 150 Psd. -- ä1tel'c A g Zi) PK). - Stuten und WÜÜSÜE 3 Pfd. cheger; «.„ „, -, . ß» -, - as . cnnen wird am crstcn Hage, den 15, Jun), ““'""“H M auf den Antrag Ocz zrudreck) von der als" Nx. 1. statt sénden und das_jsyt 016 Nr. 1 aus- grfx'cyrtc dann (115 N10 a;: dkcxcmege dcn Schmß
„Berlin, den 15“. Mai 1835. v. Eckardsieén. v.Will1fen,
Lickrarische Anzeigen.
Lamarcme's Reise 111 den Ortenk. So eben ift erschienen: . „ _ Alphons von Lamarténe's Retse 11: den Oreent in den Jahren 1832 und 1833. Empßndungen, Gedanken und Landschaftsgemälde Aus dem Französischen übers. v. Guüav Schwab und Franz Demmler. Erster Band. gr. 810. N lStuttgart, Metzler'sche Buchhandlung. r. *
Man Endet ja,diescr Reise n1cht nur den Dieb- ter, sondern zugleech den Denker, den Forscher, den 15051160 yon:
578
Both. Musk von F. H. Truhn. Hierauf: .Die Sylphide, Bal- let in 2 Abth., von Ph. Taglioné.
Im Schauspielhause: ]) 1111 (1711110 01. 1:1(101110189110. 001110- (110 011 4 00108 01 011 111050. 1101 1111". 111620108. 2) 110 1011110 1101111110 011 1010110. 001110010 011 1 11010.
Sonnabend, 23. Mai. Jm Schauspielhause: Die Royali- sten, Schauspiel in 4 Abth., von C'. Raupach, („Hr. Seydel- mann: Oliver Cromwell, als Gastrolle.) _
Königstädcisches Theater. Freitag, 22. Mai. Der Lügenfeind, Lustspiel in 1 Akt, von Adolph Roland. Hierauf: Endlich hat er es doch gut gemacht! Lustspiel in 3 Akten, nach einer Engltschen Idee für die Deutsche
Bühne bearbeitet von Albini.
Sonnabend, 23. Mai. Die weiße Dame, komische Oper in 3 Akten. Musik von Boieldieu. (Dllc. Vial, vom Königl. Sardinischen Hof-Theater zu Turin: Anna, als Gastrolle. Dlle. Bcckär: Jenny.)
Preise der Plälze: Ein Plaß in den Logen und im Balkon
des ersten Ranges 1 Rthlr. :c.
Meteorologische Beobachtung.
1835. ,Morgens Nachm1tk : Abends | Nach einmaxiger 20. Mai. _6 Uhr. 211191“. 1 100111“. Beobachtung.
Luftdruck . 337,4 7 “"Par.1337,4 5 "“Mr. 337,9 1-“"Par. Quexlwa'rme 7,0 9 N. Luftwärme + 5-4 " R. + 13,0 “' N. + 0,9 "N. „* .. „. Thaupunkt + ..,/,. (1 R. + 5,9 “'N-«+- 3/;, "N. Flußwarme 11,6 R. Dunßsätkg 78 pCt. 57 pCt. 75 „pCt. Vodon1värn:e10,2 "N Wetter. . . heiter. heiker. hCÖter. Ausdünst. 0/0 5 3 .. Rh. -- |Niederschlag 0.
Wind.... O. O. “ Wolkenzu | -- O. 1 8,4"R... 3,99R... 70pCt.
Tagesmétiel: 337,6 1 “- Pak"-
Neukjestc NarHrichten.
Paris,“15. Mai. Durch Königl. Verordnungen sind die
Herren Fumeron d'Ardeuil und Graf 920119, Staatsräthe inr
außerordentlichen Dienste, zu Staatsräthen in ordentlichem Dienste und die aus dem Staatörathe tretenden Herren von Brrvannes und Lechac zu Ehren-Staatsräthen ernannt 1vorden_. _
Das Journal des Debats meldet: „Man erwartc-t morgen in Paris den Fürsten von Palermo, Bruder der Krön:- gin. Se. Königl. Hoheit wird im Palais Royal wohnen“. „
Der .?erzog von Choiseul wird dem Oheime des Kömgs von Reape entgegen gehen. Dieser kommt, wie man verficherx, hierher, um die auf eine Vermählung zwischen einem der 23111- der Ferdinands von Neapel und einer der Töchter Ludwig Phtx lipps bezüglichen Unterhandlungen zu beendégen.
Lord Elliot ist gestern nach London abgereist. ,
Die Deputirtcn waren heute schon von 11 Uhr Bormrt; tags an in ihren verschiedenenBurraus versammelt, um fich mcc dem Antrags der Pairs-Kammer, die Herren" von Cortnenin und Audry-de-Puyraveau vor ihre Schranken zu laden, zu „beschäfti- gen. Nach den lebhaftesten Debatten wurden zu Mtcgliedern der Kommisfion zur Berichterstattung Über diesen Gegenstand er.- nannt: im 1skcn „Bureau Herr Franz Deleffert; im 2ten .Hrr'r Sapcy; im Iten Herr Besfixxres; im 4ten Herr Sauzet; zm 5ten Herr von Remusat; t'm 0kcn derGencralZacque1110wt; tm 7ten Herr A. Giraud; im 8tcn err Parant und 1111 9er Herr von Salvandw. Vorzüglich leb aft war die Diskuffton tm vierten Bureau, wo Herr Berryer den Antrag der Pgérs-Kam- mer sehr eifrig bekämpfte und es namentlich höchst seltmm fand, daß der Großfiegclbewahrer zwischen beiden Kammern gewxffer- maßen als Mittelsperson aufgec'seten sep. 2100) in den Bureaus, wo die Minister, die zugleich Depucirce smd, zugegenswaren, ging es ungemein stürmisch her, Lelztere begaben slch nach Ernennung der Kommission in den Konfrrenz- Saal, wo dre Aufregung noch eine geraume Zeit hindtxrch fortdauerte. Man glaubt, daß der Kommésfions-BcMht 1ch011 morgen, abgestattec werden, und daß die Berathung selbsr am nächsten Drenstag oder Mittwoch (19ten oder 20sren) ,beginncn wird. -- Aus den BU-
gen 11511“ allgemein Menschliches.
neuesten Zeit.
edichte sind durc
Erinnerungen, rämncn.
qut.
108. 75. 491.
Holl. 59. 20.
1024. 102 x...“...
284. 2817.
Die beschriebenen
Landschaften führen meist an Orte von biblischem odcr antiquarischem Interesse, oder auf Schauplähe eincr noch mangelhaft beleuchteten Geschichte der In Gebieten, wclche dcm gewöhn lichen Ncisrnden verschlyffcn bleiben, bcutet Lamar- (inc Notizen aus, die 1nck)t_blos drr Neugierde, son- dern ancl) dem wissmschaftlrchcn Xntercffc merkwür- dég sind. So im ersten Bande ein Besuch bei der Königin von Palnwra, Lady Stanhopc, dic Geschéchtc des .Drnsensürsten vom 9101111011 und dcs Baffa's von Acre, welche mit der Bcsttznahmc SVL'i-“UI durcb Forahim Basa im engsten Zusammrtrhange ßeht Denkt man 1111) alle dtcse Bilder, Enwsfndungcn, Notizen von dcm chcvalereskrn Hauch cines reinen, „ine;edlen, religiösen Gemüch durchwehc- dax: das Ixtr- “ “ xtcr.sse, 1116111103 dic persönlcrhen Brzxcqxnme des Uc- ibenswürdégcn Dichters cinüößen, so xvtrd man dar- aus den aUgcmcéucn Beifall crklärlict) n'nden, dcn s([WU die wenigen, in Frankreich zuvor bckanttt gc- machkcn Bruchüückc dem Werke rrworbcn haben. - Die vorlécgende Uebersetzung ist mehr nach dem durch Lattmrtinc 'für unäcl): erklärter: 1251111061“ Nachdrucke, sOUT'EM nac!) Aushängcbogcn“bearbettct, welche uns der Verleger selbst von Pakts zusandxe- und dere_n Bcnüßung machte die mit dem Orégttzale gleichzec- tige Erscheénung möglich, ohne das;, dtcsc Uebertra; ung an den Män ein der Eile zu lcxden hätte. Dre JH !? Gußav Sch1vab,dcm wir bc- reits eine treffliche metrische Uebersetzung von „La- martine's poetischen Betrachtungen“ verdanken, das Uebrége durch Franz Demmler bearbeitet. Der Ltr bis 4te Band folgen in kurzen Zwtschen-
«Zorrätbig in jeder gutén Buchhandlung, in Ber- lin in der Stuhrschen Buchhandlung, Schloßplah r. 2.
1101001 [11010 11311 1111011 Zenötbiok, 111 1302113 111.11" 1110111011, :1111- 8011111550 1'01'1Z011 .:111108 7015011111011
durch die Engländer mir. durchaus ungegründet. Trotz der niedrigen Englischen Kurse erhielten sich uns
G. Bank-Actécn 1024. zu 100 G. 213. 2121. Preuß. Prä1n.-Sch. 64.2.0711. Anl. 983. G. Holl. 5proc. Obl. von 1832 1012. 1011. M ,118. Loose 70.1. 70. 5proc. Span. Rente 471, 47. Zproc. do. p-- '
reaus verfügten die Deputirten fich direkt nach dem saale, wo die Berathungen über das Budget des „Kriegs-Mzn- steriums fortgeselzt wurden. Mehrere Redner ließen stch darüberver nehmen;Niemand schenkte ihnenjedoch dirgeringste Aufmerksaxme,t sämmtliche DLPUUM, den Präsidenten nccht aUSgenommen, schiene bloßder Form wegen in die Sitzung gekommen zu seyn. AUM,“ den öffentlichen Tribunen unterhielt man sich ziemxich laut, Un Herr Dupén gab sich nich; einmal die Mühe Strllschweigcnz gebieten. Die ganze Y_erjammlung war mrt einem Worte aus schließlich mit dem großen Prozesse, der geanärttg vor d, ,--« Pairshofe schwebt, jo wie mir dem zweiten *
den die Pairs-Kammer den Unterzeichnern des Schreibens die April-Gefangcnen zn machen beabsichtigt.
Die heutige Sißung des Pairshofes war ohneZnteres, Der Garten des Luxembourg stand Jedermann offen, ' gegend des Pasafkes war ziemlich menschenleer, un_d „„ im Sißungs-Saale selbst hatten sich nur wenige ZuhöraU-n, , gefunden. Dagegen war der den Belastungs-Zeugen angequ Raum so überfüllt, daß es Mühe hielt, die Thüre zuzuqu Dies bildete einen seltsamen Kontrast zu dem Raume für„ Entlastungs-Zcugen, wo man nur 3-4 Personen bcm0 Um 12 Uhr wurden dle Angeklagten eingeführt; man zäh deren nur noch 23, einer chirurgischen Operation hatte unterwerfen müssen; . zweiter aber plölzléch gefährlich krank geworden war. , Uhr traten die 102 Pairs ein, und die Sikzung wurde cröffx, Der General-Prokurator MartinWar abwesend. der Vorlesung dcr Anklage-Akce fortgefahren, die jetzt mindest .; noch eine Silzung ausfüllen wird.
Der Messager hat aus Madrid folgende Métcßejmq vom 7ten 9. erhalten: „Politische Streitigkeiten haben gess , Abend im Conseil zwischen Herrn Martinez de la Rosa und .. Grafen von Toreno stattgehabt; dieser hat sich für die Zulass der versöhnlichen Vorschläge ausgesprochen und Herr Martinez [a Rosa dagegen. Diese JJLeénungs-Verschiedenheit hat den R. tritt des Herrn Markinez de la Rosa entschieden. Der MW; von [65 Amarillas und die Königin stimmen mit der Ans des Herrn von Toreno und mit den Wünschen, die Gen Cordova, der als Unterhändler zu diesem Zwecke bestitmnt“ geäußert hat, vollkommen überein. Arrangements scyen so bestimmt: Herr von Toreno, Finanz-M nister und Conseils-Präsident; Herr C'varisto Perez de M, Minister des Auswärtéacn; Herr Cano Manuel, Gnaderr-W 7 Zuftiz-Minisccr. Die anderen Méniscer bleiben. .Das neueKw binet macht es sich 3111“ Aufgabe, die fricdenstiftenden Unterhand. lungen fortzusclzen.“ „
Ein Blatt theilt als Gerücht die Einnahme von Tripos ci Man hält jedoch diese Nachrichts.
Man beschäftigte sich allgemein fast nur mit dem ;. schlusses, den die Depntirrenkammer über den geskern von He Persil gesrellten Antrag faffen möchte. Börse fast gar nicht von der Entlassung des Herrn Martinez la Rosa; diese Nachricht wurde weder bestätigt, noch widerlegt. __ Heute schloß 5proc. Rente 111," 00111111. 10 . 00. 1111 0011 rankfurc bei Salzmann, Halle 2mal' bei Lehmann, J
5pro eiGestewilz, Königsberg in Pr. bci Burchard, Magdeburg bei
Zproc. pr. 00111111". 82. 1 50. Moc. Spa roch, Marienwerder bei Schröder, Mühlhausen bei Blachstein,
1111 00111". 99. . Cortes 5914. “21.100 ppew 211161110 Bender, “13,01?" bee ejpziger, Rerchenback) bet Paresten, Sagan 2mal bei Wiesenthal
Reap. 111. 001111113. 90. 25. Zproc. 31.
Frankfurt a. M., 18, Mai. 4proc. 98-37. 97 :I.
1022.
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00 Rthlr. auf Nr. 4393. 0042. 8340. 9152. 9821.
„Allgemeine
Preußiscye Staats5Zeitung.
- 1 42. 351212, „77„.„*...“'.)„ :" . -.
Berlin, Sonnabend den 230“ Mai
Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages. Der Justiz-Kommiffarius von Hoewel in Anklam ist zu-
1eich zum Notar in dem Departemént des Königlichen Ober- anoesgerichts zu Stettm beskellt worden.
Im „Bezirke dc-s König1. ansistoréums der Provinz Brandenburg,"? der Ltcßnttat der Theologie, Vogt, zum rediger an der Untrten Gemetnde der Dreifaltigkeits-Kirche in
"zerlin ernannc worden.
Bei der axn 20ften 011dk21|en d. M. fortgeseßten Ziehung 15th Klaffe 7l|er Röntgl. Klaffen-Lotterie fiel der erste
,aupt-Gewinn von [50,000 Rthlr. auf Rr. 98,545 nach Bres- u bet“ Schreiber; 2 Haupt-Gewinne zu 10,000 Rthlr. fielen uf Rr. 50,931 und 72,028 nach Potsdam bei Bacher und bei xiller; 1 Gewinn von 5000 Rthlr. auf Nr. 11,303 nach Jauer eiGürtler; 4 Gewinne zu 2000 Rthlr. auf Nr. 45,034. 52,441. 7,142 und 09,080 in Berlin bei Baller und bei Seeger, nach öln bei Reimbold und nach Halberstadt bci Sußmann; 17 Ge- „inne zu 1060 7,463. 24,702. 40,154. 48,780. 54,392. 54,935. 77,962. 82,227. 3,241. 87,485. 90,520. 98,804 und 105,23() in Berlin bei [win, bet“ Burg, bei Makzdorff und bei Seeger, nach Breslau ei Löwenstein und 2mal bci Schreiber, Cöln bei Reimbold, driesen bei Löwenberg, Elberfeld bet Benoit, Erfurt bei Tröster, (ogau bei Levysohn, Halle bei Lehmann,
Tthlr. auf Nr. 2702. 4922. 12,107. 15,449.
Königsberg in Pr. Heygsrer, Landsberg a, d. W. bei Borchardt, Marienwerder Schröder und nach Posen bei Leipziger; 37 Gewinne zu
11,463.
,672. 22,965. 29,971. 31,220. 32,410. 37,939. 49,821. 52,406.
OJTan sprach an .. 1
. 1111 001.11". 82. 25.
5,737. 58,074. 00,803. 02,537. 02,050. 04,028. 75,592. 75,982. Renten während der ganzen Dauer der Börse heute ziemli 7,349. 81,101. 81,194. 80,834. 89,149. 89,702. 90,503. 99,020. 9,311. 99,830. 100,963. 101,565. 102,78]. 100,82] und 109,978
Berlin 2mal Yei Burngei Joachim, bei Malzdorff, bei endheim und ;;mal bet Seeger, nach Breslau 4mal bci Z.
olschau und bcie Schreiber, Bromberg bci Schmuel, Coblenz ei Stephan, Dnsseldorf 2mal bei Spaß, Elberfeld bei
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In Ferd. DümmlerV Buchhandlung/ Li" Nr. 19, 111 crscbicncn: , Worte am Grave Wilhelms v. Humb,“
GEVrucke bee" A. W. Hayn -.
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(Der Ertrag ist der Schlekxxün chcrschcn Sttftung bestimmt.) Pretva ,
Oesterr. 5proc. Met 1“. 772. 1698. 3784. 0141. 8180. 8348. 984.-. G. ]proc. ' ,498. 18,721. ,423,
/ ,483. 11,349. 164,946 und 109,614.
[Wer Kommissar zugeqcn ilk.“
12,725. 22,557. 32,242. 49,603. 57,328.
12,878. 24,421. 33,498. 49,524. 58,488. 67,826. 78,01 1. 86,515. 98,600.
18,792. 36,611. 41,184. 52,840. 63,688. 71,736. 86,706. 96,710.
21,775. 30,570. 41,246. 54,666. 64,639. 74,117. 83,748. 97,478.
21,904. 31,184. 48,748. 54,940. 64,927. 00,121. 70,203. 76,765. 84,443. 86,466. 97,508, 98,456.
18,722. 29,919. 38,787. 51,933. 61,598.
20,547. 68,397. 51,302. ,205. 61,142. 866. 70,159. 71,569. 81,873. 82,609. ,919. 94,021. 95,587
,676.
Die Ziehung wird forcgeseßt. Berlin, den 22. Mai 1835. Königl. Préllßisch General-Lotterie-Direction.
Angekommen: Der Kaiscrl. Rusfische General-Major von
“' mnarokoff, von Dresden.
ngemUner Anzcßgxr 191? 91.6 Preußésckyrn Staaten. ': Chriücn. An die malerischen Naturschildcrungen rcf-
hen sfr!) Klä_ngc eine? reinen tiefen Grfühls, an die einzelnen Skttengemalde ungezwungene Betrachtun:
?fbgereiß: Sc. Excellrnz der Wirkliche Geßeérne Rath, kästdenc der Hauptverwaltung der Staats-Schulden, Chef der crwaltung des Hawdels-, Fabrik; und Bauwesens und “des See- ndlungs-Znskijts, Rother, nach Karlsbad.
Zeit1111gs-Nachrichten. Tl u s l a n d.
Frankreich.
DepUtirten - Kammer. Sißung vom 14. Mac“. aMMI.) Im Laufe der Debatten über das Budget des Me“-
stercums dcr arxswärcigen Angelchnhekken ergriff H1" Le)“ 0111 d re s Wort, um 710) über den Deutschen Handels; und Zoll-Ver- pd 3.“ äußern. kts 0ber eine Volksmase von
„Diexcr Verband“, sqgtei er, „welcher sich be- rd „ 23 Mtlléonen Seelen erstreckt,
m_ nßächskrr Zukunft noch durch den „Beitritr Badens und 911MB 10 wre der freten Stadt Frankfurt vergrößert werden.“
Mc Stimme zur Linken: „Aber wir bemerken ja hier wo-
' den JJTinéster der auswärtigen Anqcle enket'cen noc! on
en 91200090“ "Hr. Sauveur-Lachapgell13: „Ich 0611611911? “man es 1111 Protokoll verzeichne, daß kein Minister odchö- , . Herr Schauenburg: „Die gterung darf nccht ihre Unbekanntschaft mit dem, was auf die- “ ednerbulxne ausgLsprochcn wird, vorsch1113en.“ Von allen t tex): „Fahren Sie fort, fahren Sie fore!“ Kurz darauf en dte Herren von Broglie und Maison und die Königlichen
mMissarien , Herren Mignek und Martineau - dcs , Chenez,
111 01111Z0n 111011111011 €1'801101n1, in meinem 176117 ,
110111011 1100110101).
170111111411 ?.
871111101' 011101111 5 11111".
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1ch11111§5§1r111§0 Wo. 57, (1101111318 "
ZUglich
,e- «;ck 01mme2é1anz mit dem Herrn
den Saal. Herr Lejoindre fuhr also orc- [ ' erwähnt611_ Umskäuden spreche ich den f280nsch, WT . err Mtrntccr der auswärtigen Angelegenheiten möge un- en kan emen Vertrag x_nic den Deutschen Vereins-Scaaten en 11 nt1elcher „zwar unserm Ackerbau und unscrerIndustrje den ndelséthéetzdtgcn Schglz exvähre, ngleich aber auch unsere 9 rrbtndungen mrt " eutschland erleichtere und den Aus-
0 er Hauptprodukte M dem beiderseitigen Interesse beför- Delaborde dahin über-
daß man die nsicht aufgeben müsse, nur immer zu verkau-
. “ oh"? zuglei u kau . . . 1'1t2'50110 1111011- 11. Kunsthaus] 1191“ U ck z fen/Ißtets zu ploduzite" ohne etwas lm
dafür anzunehmen.» achdcm in dem ÖMÖUWSPÜM?
emes NachbarZStaates Alles eine andere Gestalt angenommen hat, köxmen wer nicht am Alten hän en bleiben, noch auch das allgememe Interesse einigen Prévat- nteressen, so wie den Be- dürf/tztssen und dem Systeme einer frühem Zeit zum Opfer brin- gen. Herr Fxxlchiron: „I)?eine Herren, unser ehrenwerther Kollege rmgt hter eine Frage in Anregung, die zu den wichtig- sten gehört, welche in dieser Versammlung noch verhandelt wor- den. ErjggtmitRecht,daß wir eine,1venn auch nicht vollständige, doch wemgskenS partielle Unterbrechung unserer Handels-Verbin- dungen mtr Deutschland zu befürchten hätten. Die Sache ist klar und tsk dte Folre der Hindernisse, die dem Handel der Deut- schen Völker nzic Frankreich in den Weg gelegt worden ßnd. Preußen hat dtes geschickt zu benukzen gewußt, um die kleineren Deutschen Staaren zu einer Verabredung zu bewegen, und hier- aus rtttsptßrrgt ern doppelter Nachtheil für uns; denn der kom- merztelle Tenfiuß Preußens hat nothwmdig das politische Ueber- gewrcht zur Fr,)lge. M. H. verhehlen wir es uns nicht, die Schuxd leeg19:ellqrcht mit an uns; denn der Widerwille, den man 1913??sz 111 dteser Versammlung geäußert hat, sobald es ßch um etne .[enderung des Zoll-Gcselzes handelte, ist die Ursache davon. _Meiner Meinung nach kann unsere Regierung eine solche Jrage mchr'vorficht_ig und sorgsam- genug behandeln, wenn fie Verträgewtt Deutjchland herbeiführen will, da deren Abschluß ]ekzc met ]edem Tage schwieriger wird, und die , um vortheilhaft zu werden, schoxr früher hätten angeknüpft werden sollen, Ze noch die „klemeren Staaten fich an Preußen anschlossen. «„;edenfgll's-schemt es mir drinÉend nothwendig, daß die Kammer src!) defrmttv in der nächsten ession mit dem Zollgesekze beschäf- tcge. Yer Graf Delaborde äußerte: „Ich habe dem Gesagten nur Cm- Wort hmzuzufügen: es betrifft ein Faktum, welches be- lehrend :|, da es (111 einen großen Mann und eine denkwürdige Epoche ermnert. Src allr, meine Herren, erinnern sich der Lage, m welcher Frankretck) 1161) zur Zeit der Kontinental- Sperre befand, wo auf unsern öffentlichen Pläßen die kostbarsten Zen e derbrannt Wurden, und zur selben Zeit unsere Kauffahrer Mo 1“- lte11 upd Bücher über „Bord warfen; wo man, während das Vzeh m unseren Kolonieen mit Zucker gefüttert wurde, in Frank- r01c_l) Zucker aus allen möglichen Stoffen zu bereiten suchte. Zn deejer Zett also fragtx xinmal jener große Mann, der in diesen lerthurxx gerieth, emtge Personen in seinem Rache, welcher Französtzclx Wem dre meisten Zuckertheile enthalte und was den-metsten Zucker gebe; da nannte“ man ihm die südlichen VZexne, und „unter den Chemikern hatte jeder seine besondere JJremung. Em Mann von gesundem Verstande, ohne ein (Ge- lehrter zu seyn, brmerkte hierauf , 1" einer Ansicht nach, enthalte der Bordeaux-chn den meisten ZUckrr. Man war verwundert: ]a,_1vtederholte er, denn von keinem Weine wird mehr als“ von dcxjem qbgesekzr, 1.010 mit dem Gelde, das durch ihn elöst wcrd, 10160 der metste Zucker gekauft. ON. H., die ganze Zunft der Staatstvtrthschafc liegt darin, daß man zu produziren ver- stehe, ,und dre Prodykte gegen fremde willig eintausche. Ick) unterskulze den- Vor1chlag des Herrn Lejoindre, der dahin geht, recht vtele Verbindungen mit dem Auslande, freilich Y dessen eigenem , aber noch weit mehr zu unserm ? orthetle anzukZUpren.“ (Zahlreiche Zeichen von Beifall..) Nachdem noch'ermgc Redner ihre Meinungen abgegeben hatten, ergrtff der Mtnxßer der, auswärtigen Angelegenheiten das Wort und sagte: „Dre zur Sprache gebrachte Frage betrifft ctgentltch den Äsyandels-Ménistcr direkker, als den Minister der r(uswärxtgen tzgelcgenhcéten. Dcr 19te Artikel der Wiener Kongreß-Akte (1oll_ wdhl heißen der Deutschen BundeE-Akte) er- 1_nächttgt ntcht bloß der Deutschen Staaten, fich über ein gemeéw- 1_a11196„Zoll-erstem zu vereinigen, sondern legt ihnen gcwifferma- ;;cn dtlszerbindldtchkciZ 9630 auf. WAY! jenclete von allen Staa- en vo ogenwor enw rr,1owr1rdr der oU-Vcrcin clonlän an Dctttschlm1d0mf0sse11 Da aber die BundeSversatnmletZg die ihYTJtrchz den besagten Arttkel aufgelegten Bcrpftichtungen verabsäumc hat, 19 versuchtetx mehrere _Staaten zu wiederholten Malen, einzelne Zoll-Conventtonen abzujchlc'eßrn. ZU dem Ende wurden 1822 zu [Darmstadt Konferenzen gepflogen, jedoch ohne Erfolg. Zwi- 1chen Pager" und Württemberg, desgleichen zwischen Preußen und dem Großherzogthum Hessen, und endlich zwischen den mittlern klemrn Staaten kamen partielle Vereine zu Stande. Diese drei Vereme stossen zuleßc in einen zusammen und jetzt haben ?. aller Deutschen Staaten gemeinschaftliche ZoU-Éarife und theilen sach m den Ertrag [)r0 rata. C's' smd Unterhandlungen im Gange, um auch qndere Staaten in den Verein aufzunehmen. 'Was sollte bee dtesem Stande der Dinge Frankreich thun? Sollte es dem Handelsvertrag entgegen arbeiten? Ich meine nicht. Hät- ten war dtes auch gewollt, wir hätten es nicht gekonnt. Von der apdern Seite glaube ich, hatten die Deutschen Staaten krafc1121'er _Unahhängigkeék das Recht, dergleichen Verträge ab- zusckckl1§11en, ]a, ste hatten als verbündete Staaten die Verpfliéhtung dazu uhcrnomnren. Alle Bemühungen der Französischen Regie- rung, ste auf dcplomatischem Wege daran zu hindern, wären älso fruchrlos gewesen. Wir konnten nur auf eine andere Art den Vereinen entgegen wirken: durch Einräumung nämlich von Han- dels-Borthetlen an einzelne Deutsche Staaten. Vorschläge sol- cher L'srt, aher fagden stets in der "Kammer Widerspruch und Schwxcrtgkecx. So hat die Regierung mehrmals versucht, die Zdlle auf Beck) und auf Wolle herabzusekzen, betden Art1kel hätten einen Vertrag mit den Mächten erleichtert; doch alle thre Anträge wurdcn ausgeseht oder ganz bei Seite gelegt. ?lijo gab „es kein diplomatisches Mittel, da die Deut- schen ngtcrungep m ihrem Rechte sind, und eben so wenig ein kommcrzrelles Meckel, da wir keine Vortheile zu bieten im Stande waren. Es darf auch nicht außer Acht- gelassen werden, daß 1111ser Tarcf-System fich schwer auf Verhandlunqen, wee dte tn Rede stehenden, anwenden lassen würde. Wir mußten alsdann für die verschiedenen Mächte verschiedene Tarcfe einführen. So oft nun dieser Gegenstand zur Sprache kam, hat der Handels-Minésker jedesmal den größten Widerstand Zelexsret. .Er behauptete stets, unsere Tarife müßten leichförmig eyn. Cr machte darauf aufmerksam, welche unüYerwindliche,
und gerade diese .
Schwwrégkejten bei der Erhebung der Zölle es haben, und JU welch emem unbefiegbaren Schleichhandel man Anlaß ge- en würde, sobald es verschiedene Tarife gäbe. Was blieb unter, dtesen Umständen dem Minister der auswärtigen Angele- gxnhettxn zu thun übrig? Er mußte geschehen lassen, was er mcht hmdern konnte, und abwarten, bis der große Deutsche Zoll- und Handels-Verband geschlossen seyn würde, um alSdann mit“ ihm m Masse zu negoziiren. Die Unterhandlungen Über den Anschluß scheinen jeßt der Beendigung nahe zu seyn. Se.- en wxr dann, wie viele und welche Staaten zusammen- YM?" smd , so wird sich ermessen lassen, auf welche
edtngrxngen tvx'r uns mit dem ganzen Vereine werden verstäydtgen könnén, ohne eine Verschiedenheit énunsre Tarife U ['UUZM- W?„[cher der Handels-Ménisker fich jedesmal widerseer at. Der Regteryng kann also wohl kein Vorwurf gemacht wer.- den; ste konnxe dre Deutschen Staaten nicht hindern, sfch ihres Rechts zu bedtenen, und hatte kein Mittel,entgegen zu wirkrn. Sic mußte qlso das allgemeine Resultat der Vereine abwarten, um dann mtr der ganzen Masse der Vereinsglieder zu unterhandeln.“ - Htermit war diese Debatte beendigt.
Paris, "0. OKai. Der König arbeitete gestern nach ein- ander mtt den M.Mstern des Krieges, der Marine und der aus- wärtigen Angelegenheiten.
_ er Portugiesische Gesandte Vicomte von Carefra 1111er- retchre gestern dem Könige und der Königin in einer Privat; Audtenz das NotificatioW-Schreiben der Königén Donna Maria wegen des Ablebens ihres Gemahls. Der König legt wegen dteses Todesfalls von heute an eine ]1tägige Trauer an.
[Der,Prinz Leopold von Sicilien, (Graf von Syracus (geb. 181.1), em Bruder Sr, Majestät des Königs Beider Sicilien und em Neffe der Königin der Franzosen, der eine Reise durch verschiedene Staaten Europa's macht, isk am 12ten d. M. im strengsten Incognito, und in Begleitung des General-Léeutenants Saluzzo, so wre des Marquis von Forcella, in Lyon angekom- men. L_[m ]Zten und 14ten besichtigte er die vornehmsten "öffent- lechen Gebäude und Fabrik-Anstalten, und setzte am 14ten Abend über Moulinex die Reise nach Paris fort. Der Prinz von Jocnvtlle, der auf jriner Seefahrt im Mittelländischen Meere yon dem Prenzen Leopold, damaligem Véce-König von Séciséen, m Palermo empfangen wurde, ist ihm gestern bis Fontainebleau entgegen gereist.
, Es heißt„der Fürst von Talleyrand habe den Plan zu cincr Rerse nach Wten tztcht aufgegeben, werde vielmehr im Juli dr-rt- hm abgehen, 11m- eme seiner Nichten mir dem Erben eines der ersten Oesterrerchtschrn Fürstenhäuser zu vermählen. Der Fürs? YT? gestern Nachmrttag wieder eine lange Unterredung mit den'1
tge.
. Drei-Pa'irs versammelten sich heute Mittag um 1 1.101 311 emer leJrslateven Stßung, in welcher der Minister des Xrénrrn den Geveß-Entwurf über die geheimen AUSgaben vorlech. Er äußerte; fich bei dieser Gelegenheit erwa folgendermaßen: „,Die Deputtrtetx-Kammer hat mir nach 'eincr langen und feierlich Dybatte dt? Summe von 1,200,000 Fr. als Zuschuß zu den 06- hxtmen poltze1l1chen Ausgaben bewilligt. Hierdurch erhöht sich dre Gesammtjuxnme auf 2,405,500 Fr. Freilich ist es ein 119991: sxand, daß es eme Art von 2106gaben giebt, worüber néc0t öffent- ltch Rechnung abgelegt werden kann; Niemand beklagt dies 1111'0'." als :ck, und es tröstet mich nur der Gedanke, daß es sicb biér um em Uebel handelt, dem sich noch keine Regierung hat MKW- hen können; ally erkennen die Nothwendigkeir an, die fcind1ic0 gefinnten Parteten tm Jaume zu halten und ihre Umrrécöé zu bewachxn, und nur Männer ohne Erfahrung, oder solchc, déc uns gern. jedes Schußes berauben möchten, können dirse Noth.- wendtgxett m Aßrede stellen. .Die Bewilligung qeheimer Fonds 01 wesentltch politt1cher Natur; die Depu'tirten-Kammcr hak durck; ihr desfgllfiges Votum ihren Beifall über den allgemeinen (90110. der Regeerung zu erkrnnen gegeben, und wir kommen heute, 1011. 16911 Jhnen, m.H., dre Bestätigung dieses Votums zu verlangen. dte,wesenrltch da'z'u beitragen wird, uns in unserer Laqe zu be,: feßtgen, mdxm :e uns" die Mittel bietet, die Schwéériq1=cétct1 mrx denen wcr zu kärnyfen haben , zu besiegen.“ Nachdém 6:17 Mmcster auch noch ctmge andere Geseß-Encwürfe von örtléckwm Interesse vorgelegt haxte, genehmigte die Versammlunq 901190»- gend eme Debatte mcc 107 gegen 2 Stimmen den Gescß-C'nr- wurf wegen eines„Zuscfxusses von 34,000 Fr. 11 den vorjäßréqcrx Aysgaben des thstertuxns des öffentlichen 11nterrichts, fo ivéé nur 110 gegen „2 Sttmmen sechs Geseß-Entwürfe wogen: verschtedener TerrttoriaY-Circumscréptionen. - Schon Um 2. 1101“ wurde - dre . Stßung wieder aufgehoben und di.». pairs begaben [teh nach dem neuen Gerichtssaake, 166 dte Vorlesung det," AnklaY-Akte in Gegenwart von 2:3 Angeklag- ten_ fortge1eßt wurde. on den 102 Pairs, die in den [0141011 Stkzungxn zggegen waretz, fehlte einer, nämlich der Graf Lcmchtcp, der fich m exnem Schretben an den Präfidencen Krankbyits 11.11“.- ber entschlxldtgte; Auf der Advokatcn-Bank befand slclsbloß ch- Advokat Lrtvellt, dagegen war der Raum für die Bclr010n..«,. Zeygen wreder gedrängt vokl. ?(“t der Anklage-Akre ".'-100011» wett vorgeschritten, daß nur noch etwa 40 Seiten zu lesen 13161- ben. Das Verhör der anwesenden Angeklagten sol'; am nä "1170 MonHtZg bOegt'nuen. L'; M
je ' eputirten-Kammer beschäftiarc" "101 in i' gen Sthung zunächst mit den bei ihrei11grlaus111énBZ11c11r11-Lxxxtx: sodann wurde der Geseß-Entwurf wegen der Verlänqcruvq 647 Hafen-„BautenZn Boylogge, wozu eine Summe von 714100001? angewresen werd, nur 299 gegen 11 Stimmen angeéotn111Z11" Der Minxskcr des Innern brachte darauf 2 neue GM!"- Entwürfe em. Durch den einen verlangt er einen 917611011 1197: von 190,000 Fr. zu den Arbeiten an dem Piedeskal der SIKU? „“If dem Vendome-„Plaße, durch den anderer: eine Summe von 2,0,000 Fr. für dre Julc-Säu[e„ Den Schluß der Sélxun machten d1e Berathungzrn über 2 Geseß-Entwürfc von 911010th Interesse, wovon der eme olzne erheblichen Widerspruch mit 2:1») gegen 6, und der „andere nur 232 gegen 5 „Scénnnrn dnrchmg".