1835 / 145 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung, Tue, 26 May 1835 18:00:01 GMT) scan diff

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Cini e meiner bcüen und gefchäßteßm Freunde snd Qua er, und Q()

iese Männer widersetzen fich aus Gewis- sen der abtun der Kirchen : Steuer. Die Freiheit, wel- che ich fur mi fordere, achte 'tck_ auch in Anderen. Wenn die Verfolgun so fortyauert, wie mz_t, könnte sich am Ende das Blatt 1ven§en und dre herrschende Kirche in die Mxnorität 9?" ratben; und da ich nun glaube, daß eine hcrrs_chende cFtrche immxr die der Majorität seyn muß, so ist es unser et encs Interesse„dw vollkommcnüe Duldung zu hegen und ane geh säge Gewohtxhettcn aus dem Gesche zu entfernen. Was also zunächst die Ktrchxn- Steuern betrifft, so hoffe ich, daß diese Axtflage bald aufhören Wtrd. Es verhält sci) damit ganz anders, als mtt den Zehnten, denn MTM man auch bei dem Kauf cines Ekgenthums wußte, daß es den Ka“- cben-Steuern untcrworfen sey, so kann dies doch von jeder, nocel).so Verabscbeuungswürdigen Steuer gesagt werden, und man dmfée Dann gar keine Steuer abschaffkn. Angenommen, es vertrügx sckZ mit meinem Gewissen nicbt, tns Schauspiel zu gehen, obgletck) ev nur in meinem Gesch1tmck liegt, daß ich das Theater nicht besuch?- nber angcnommm, ich ['*tckt? es fur gottlos, thöyécht und ein(s mcnschlichen Wascns unwükdm, Tanz und Possen mtt anzusxhcn, 1o würde ick) es doch schr hM"? (7023011an aacs Recht [gaben, mac!) dar- über zu Orschrvercn, w_enn m jeder Stadt eme Steuer er- hoben würde, um zrvet Theater zu unterhalten, von denen ich gar krönen Nutzen hätte. erade dkffclbcn Argumentes können sick» die Dissenters gegen dre Kirchen (Steuern bcdxe; nen.“ Hécrauf kam der Redner, auf die Aussthleeßunq der Otj- senteks von den Universitäten Oxford und Cambrtdge :znd dann auf die Londoner Universität zu forschen. In letzterer Beztehung klagte er besonders darüber, daß die Leute därhtcn, dic Universttäten zz: Orkord nnd Cambrid e scyen ctwas besseres, als _die ztx London, weel die'Lords und die Biigchöfe ihre Söhne dort studxren lecßen, unxx das"; sfe also lécber 230 statt 50 Pfund hingäben, um n_ur ihre Kmdxr Murer jenen nicht zurücksichen zu lasscn.„ Weiterhm äußertecstcl) Lord Brougbam über die Trennung von Ktrclze u_nd Staat und rtexh ;)cn Däsentrrs, diesen Zweck 1a aufzugeben, “werl fie sons? nmz slch MM schaden würden, Auch über die von Sir Robert Peel cet1,ge- brachte Bin in Betreff der Trauungen der Dissenters lcef; er tc!) vornehmen und lobte dicselbe im Ganzen, indem er sagte: „EZ gc- reécbt Sir Robert Perl ku roßcr Ehre,- es agégesvrochen zu haben, daß man die Trauung a s «- nen Civil-Kontmkt axxse_hen mu c. Yu- ßx-r seim-m Benehmen bei Gclrgenheit dcr kathok77chen E:nz1nctpa- tion habe ich Sir Robext eel nichts thun sehen, _was ehm so große Ehre machte, feld]: nicht die treffltcbe Rede, W: er netexkicl) hier in der Nachbat'sckyaf't gehalten, und die ich mit Vergnugen Las, als ein ernült'cbes Zeichen, daß der s:“„bt' ehrenwerthe Baronef, obne Mittisjrr zu seyn, ein liberales Versahrcn einschlagen wolle. IMS Bix] war jedoch insofern mangalhafyals fie nicbt crlntexbte', Daf: dss Tkaunng von déssentirenden Getstltcben voüzogen wurdc. Die Leute soßen sich entweder nach den Gebräuchen der Angltxané- scven Kirckze oder von der Obrßgkeix trauen lassen. Damit n1ochxc es gehen, wie mit unseren zweterlee Artctx won Eiden. Was ist dre Folgc von diesen? Ein Advokat sicht an; und sagt: „,/MUM Her- ren., Sie haben den Ionatbawdies und dreözwar verstcbcrn, aber nicht bescjxwören Zchdrt/M/ Wknn mm jene Bill durchgittgc, so würden Sie bald hoch: „„D, das ssi Job:; der und der und Mary die und die sse sind von den Gernhtcn aetraut!//// (Großes Gelächter.) Die Bär] isi mangcxbast in dicscm Punkt, aber “s“"onü dem Prinzip nacb bewundernsxvürdtg“ ,

In diesem Augenblick tl'at Herr O'Connell m den Saal und wurde mit lautem Beifall empfangen, wodurch Lord Broug- ham sie!) zu der Aeußerunq bewogen fühlte, daß vor funfzcg Jah- ren einem Katholiken in England kein solcher Empfang zu Thetl geworden wäre, und daß man fich durch diesen Umstand ermyn- tern und beleben lassen solle, um in der Toleran n9ch wetter vorzuschreiten. Herr O'Connell hielt nun an ) eme Rede, worin er das Geschrei: „Kein Papstthgm!“ lächerlich zu machen suchte und gewaxtig über die Aristokratce loszog, so daß er, am Ende, eingedenk, daß Lord Brougham selbst dazu gehöre, dtesen um Verzeihung bat, woran der Lord aber antwortete: „Fahren Sie immer fort, ich werde [les, was Sie über den Stand-zu sagen haben, mit christlicher Demuth ertragen.“ (Gelächtex) Dtcse Höflichkeit erwiederte O'Connell mit einer anderen, mdcm er meinte, daß die Personen , welche er tadle, zwar zu demselben Stande, aber nicht zu derselben Art wie Henry „ByoUgham ge- hörten. Er schloß mic Anempfehlung eénes aufxcchtxgctxZusam- menwirkens zwischen Katholiken und protestanti]chch Dtffentct's zur Beförderung der bürgerlichen und religiösen Frechen. _

' Die Tory-Blätter machen auf die Jnkonsequenz aufmerkmm, die sich Lord Brougham in seiner am Sonnabend gehaltenen Rede Über Religionsfreihcit wieder einmal habe zu Schulden kommen lassen, da er noch am 6. Juni v. J., freilich zu einer Zeit, wo er das große Siegel in Händen Kchabt, geradezu das Gegentheil von dem, was er jeth gesagt, yhauptet habe, näm- [ich das; er jede Maßregel, die den Katholiztsmus zur herrschen- den Kircke in „Irland machen könnte, für verderblich“ erklären würde. Kine andere Art von Scharlatanerie rügt der Courier an dem jetzigen Benehmen Lord Brougham's, nämlich die, daß er jelzt dem Grafen Durham die übertriebensren Lobsprüche zolle und ihn einen seiner ältesten und geschäkztesten Freunde nenne, ohne fich der Art und Weise zu erinnern,*wie dieser bei dem grtßßen Diner zu Edinburg im vorigen Jahre seiner erwähnt ha e. * ' Lord Morpeth wird ck, dem Vernehmen nach, mit einer Tochter des Grafen von ißwilliam vermählen.

Großes Aufsehen macht hier ein romanhafccs Abenteuer, nämlich die Entführung der Tochter des Generals Sir Colqhoun Grant durch errn Brxnswy Sheridan, den Sohn des berühm- ten Schriftstelers. Dze junge Dame hat 40,000 Pfund Pri- vat-Vermögen und auserdem noch eine große Crbsthaft zu er- warten.

Zn Grahamstown auf dem Cap war man, nach den lelxten Berichten von dort, wieder sxhr besorgt, weil sich ein großer Haufe von Kaffern nur410 Englische Meilen von dort entfernt gezeigt hatte. Das Fort Elisabeth am Fésch- Flusse, welches nur von 31) bis 60 Maren xerthcidigt wurde, fiel in die Hände von 20V dieses Volksstammes.

- _ London, 19. Mai. Die Tories smd voll Freude, da ihnen jetzt. mehr als je die Hoffnung lächelt, die Mehrheit Oer Whigs im Parlamente allmälig in eineWTc'nderheit zu ver; wandeln. Außer dem Siege in Staffordshire haben sie nun auch einen in Schottland daoongctragcn; zwar“ in einer kleinen, Graf? schaft, welche nicht otcl über 500 Wähler hat, und nur durch eine Mehrheit von 28, aber es*blcibt doch immer ein Sieg, der einen Unterschied von zwei Stimmen im Uncerhause macht, umd eine Reaction, wenn auch Nicht unte? dcn Wählern selbst, doch unter den Gutsherren, die mcf jeden Fall eine grdßereThätjqkeit ihrer Partei verrätl). Wir haben bei dieser Gelegenheit auch die Uebcrzeugung erlangt, Daz; Das Geschrei: „Kein Papstthum!“ noch immer" meine Wil'kUUg nicht verloren hat, da es Anem-wel- che sich von dxr_liberalen auf diLToryseite zu schlagen wünschen, einen s!) ?L'WÜlUck)_kcn VorwanOßicbc, es mit Ehren-zn thUn: es is? 1a »- so xag-sn die zahlreichen neugeworbencn Tories - die Saxhe des Urextzcn Gottesdicnskes gegen alten Aber- gxanen, der Getsrcssreiheit egen Sklaverei! Wir dürfen dcmnach auch erwarten, da man auf der einmal einge-

, 592 - _ . schlagenen Bahn jetzt um so rüstiger fortschreiten werde. Auch das andere Feldgeschrei, daß nämlich die Minister unter de;: O'Connellschen Diktatur stehen, verfehlt seine Wirkung nicht;

7 dieses liefert den Hauptbeweis, für das Umfichgreifen des Papst- ;thumes und beleidigt Flugleich den Englischen Stolz.

„Ein Ka- tholik, ein Zrländer so uns-Geseße vorschreiben? Unerhört!!!“ So rufen Volk und Adel; ja man wi[l noch immer, daß _- wenn auch die Minister es leugnen -. der _ONarqués von Wel- lesley seine Hofstelle bloß darum niedergelegt habe, weil er nicht ein JNiniskerium unterstükzen wollte, das unter einer solchen Vor- mundschaft steht. Mit anscheinend ebßn so großem Rechte hätte man jedoch sagen können, daß der Herzog von Wellington unter O'Connell's Vormundschaft gestanden, als er, eben um diesen Mann, oder eigentlicher das von ihm dargestellte Volk zu versöh- nen, allen U(tra-Tories zum Troße, den Katholiken in Irland bürgerliche Rechte verlieh. OConncll unterstülzce damals den Herzog und Peel, während die Orangisken sie als Verräther bezeichne- ten und die Universität Oxford den Mann verwarf den jetzt die ganze Konservativ-Partei f:“ir die Hauptstükze der „Kirche und der €))?oncn'chie anerkeamt. Es dauerte aber nicht lange, so ward O'Connell wieder ihr bitterskerFeknd, wie es nicht lange währen wird, bis er fich zum zweiten Male auch von der O)?elbournesc[)en Verwalmng lossagen wird. Ueberzcugc, daß seine GlanenSbrü- der nie auf ande'cc'm Wege die tl)atsächliche Gleichstellmtg mit dem Protestantkn cr[angen werden, spielt er das verzweifelte Spiel dss Dcmagogc'n, héxft eine Partei durch die andere stürzen, un- terbricht“ den Gang der Gessßgebung, wie der Verwaltung, und weiß bei jedem chlzscl ir'gcnd cinen Vortheil zu erlangen, wel- cher ihn zu Neuen Angriffen scärkt. Und da die Englischen Ra,- dikalcn gieéchcs ,Jncereffe mit ihm haben, so treiben sie auch ein gleiches Spiel und machen mit den Zrländern gcn1einschastliche Sache. Deswegen ist es mik aUcl) höchst wahrschcinlici), daß Al- les, was bei den Whigs einigermaßen schüchkern ist, allmälig zu den Konservartven übergehen 111Üffe, und das; es in kurzem dahin kommen werde, das; die Zrländischen Katholiken mit den gewerb- trcibcnden Klassen beider Inseln, als Radikale„ dcr Ariswkratie (mw mit dicser dsn Pächtern) so wie dem höhcw: Bürgerstande, alsKOnversariven, gegensderftehen werden - und dies ist wahr- lick) k-cine erfreuliche Aussicht. Cs ereignen s:") jedoch mitten in diesem so [eichk zu berechnenden Gang der Dinge Episoden, wclche jeden Politiker“ in seiner Bm'echnung iyye machen oder doch die Zeit, wo es zu jener Wendung kommen muß, vie! weiter hinaus- schiebcn. So 3. B. wurde gestern Abend im Unterhause cine Bittschrist Überreicht, welche im Namen eém's Kirchspiels in Lan- cashire klagx, daß die großen Kirchspiels-Zchnten zum Betrage von 3500 Pfd. einem der Oxforder Universtäts«Kollegien zUfiee- ßen, welches seinerßxits gar nichts für das Kirchspiel rhue, Und daß die kleinen Zehnten, zum Bctx'age von 1000 Pfd., einem D0111:Kapitnlar, als Rektor odcr Pfarrer, znkämen, der sich jedoch nie in der (Benwindc blicken lasse u. s. 10. Alles" dieses wurde bxi U-cbcrreichung dcr Bittschrifr von dem Ucberreichcr auseinan- dergesekzt und dabei gezeigt, wie es“ solche Verkehrtheitcn seyen, welche der Kérche Gefahr brächten, Und es unumgänglich noth- wendig machten, daß die Refor'm derselben ohne Zeitverlust vor- genommen werde. Und wer, glauben Sie wohl, war der Em,- ht'tllcr dicser »)]?ißbräuche, der Dringe',“ auf die umfassendsten und schnellsten Reformen, welcher die Gefahren nicht bloß von außen, sondern selbsk im Schooße der Kirche erblicken will? Kein an- derer, als Lord Stanley, dieser Pfeilek der Kirche, auf den die Geistlichkeit ihre größten Hoffnungen setzt! DJTic Recht mußte Sir Robert Inglés sich wundern, das; solche Klagen von Ihm gekommen, und daß sie der Lord nicht den Radikalen überlassen. **- Die Wahl des Lord John Russell in Stroud dürfte, wie slch seine Freunde schmeichcln, heute wohl erfolgt seyn.

Niederlande.

Aus dem Haag, 19. Mai. Am 16. ist vom Helder die Königl. Fregatte „Maas“ von 44 K., Capt. Arriens, mit dem Prinzen Wilhelm Friedrich Heinrich an Bord, so wie die Brigg „Snelhcid“ von 12 K., Capt. Ferguson, in See gegangen.

Aus Zeeland wird gemeldet, daß die Bombardicr- und Ka- nonicrschiffc Befehl erhalten haben, ihre Station auf der Schelde höher hinauf zu nehmen. *

Die Königl. Brigg „I)?echur“ ist von Helvoctsluis direkt nach Westindien abgegangen.

Schweden und Norwegen. “»

Stockholm, 19. Mai. Einem noch unverbärgten Gerüchte zufolge, wollen Se. Maj. der König gegen Ende dieses Sommers das Königkeicl) Norwegen besuchen.

Unsere Zeitnngen enthalten eine Königl. Verordnung hin- sichtlich des freien und ungehinderter: Handels und Verbrauches von Gußeisen im ganzen Reiche.

" Einer der ersten Künstler des Schwedischen Theaters, Herr Sällskröm, hat eine Reise nach Deutschland und Italien ange- treten.

Deutschland.

München,19.Mai. Die Münchener politische Zei- tung bestätigt jcßt, daß ein in dem Tornister des Ober-Kano- nicks Schmitt von Obcr-Günzburg vorgefundener Brief vermu- thbn lasse, daß derselbe vorsälzlicl) das Pulvcr-OJTagazin angezündet

a e. Jm Volksfreund liest man: „Montag den 18. Mai Nachmittags 3 Uhr* wurden die aufgefundenen sterblichen Reste der durch die Pulvey-C'xplosion verunglückten 9 Individuen in zwei Sävgen feierlichsc zur Erde bestattet. Die große und allge- meine Theilnahme der gesammten Einwohnerschaft der HaUpt- stadt an diesem unglückseligcn, schaudcrvollan, in den Annalen der Geschichte denkwürdigen und gewiß in seiner Art beispiel- losen Ereigniss, hat sich auch bei diesern eben so seltenen als trauervollcn Leichenznge wieder lebhaft ausgesprochen; denn das Menschengcdrängc zu der Grabstätte war so groß, daß die Trä- ger dcr Särge s(ä) kaum durchdrängen konnten. - Weiteren Nachrichten zufolge sind durch die an dem verhängnißvollen 16. IITai [*rattgemeene Explosion des Pnlvcrmagazins zu Obex- wicscnfch nécht 1110" in den mehr als eine Stunde weit ent- fernten Dörfern Vöhring und Ismaning, sondern sogar an den Hochgclegencn Gebäuden zu Freising und Umgebung, viele Fenster zertre“i1mncrc worden. T))?crkwürdig isf besonders, wie weit bei diesem unglückscligcn Ereigniss die Körpcrthcile der Verunglückten geschlcUdert wurden, denn bis cht Hat man sogar einige dcrseWxn Über eine Stunde weit entfernt in der Gegend der Sternwarte und der Hirschau aufgefunden, und man vcr- muthct daher nichyohne Gmmd, das; noch mehrere Reste der zerrtsscnen Leichname in cine weitere Entfernung geschleudert worde)“: smd.“ *

KarlsOuHe, 2x. “?Nai. Das Großherzogliche Regie- rungsblart vom 17t4'n d. M. cuthält folgende allerhöchste Ver- ordnung:

- bergische, Großberzogl. Hessséhe oder Fürstl. Stgmaringksche

„Leopold, von Gottes Gnaden, Großherzog von Baden, ich „., "ck mußte. - Es geht die Rede, daß der Ungarische

Herzog von Zähringen. In Folge des von Uns, unter B

der Zusiimmung Unserer getreuen Stände, mit den Kronen orbeh Bayern, Sachsen und Württemberg, dem Kurfürstenthum Hesse und dem Gxoßberzogthmn Hessen und den Staaten des Thürzn“ gischen Verems unterm 12ten d. M. abgeschlossenen Zou=Verein(* ungs-Vertrages,_änyen Wir Uns bewogen, auf pen Vortrag „' eres Finanz-Mintstertums Nachsiehendes provisortsch zu verordnen“ Art. 1, Von allen in denrangebogencn Tarif verzeichneten Waaren: welche in das Großherzogtbum eingeben oder in Königl. Württem; Großherzogthum umschlossene -„Orte, oder in das Fürül. JW rtnqische Amt Klosixcrwad und dee zum Fürstl. „Amte Sigmarng gehörende Orte Ettcswetler und Bittelschics beütmmt smd, oder m:: den Lagerhäusern dcs Großherzogthums entnommen werden, sndds bei esehten Zölle zu, entrtcxxten. -- Art. 2. Im Fall der “bg,“ scl) offene Vertrgg dte Zuütmmung Unserer: getreuen Stände „ckck,“ erhaltsn sollte, M der Mehrbetrag diescr Zdue _ über die geskblsch bestehendcn - zurückzuzahlen. - Art. 3. Es kann bei dem M rcnbezug_nus den Lagerhäusern der Mehrbetrag der Zölle, Skye:- Sickxerheatsleiüungx _ccdcrt werden. An den Gränz-Zoll-Mmtern xs? dev ganze Zoll tn xedxtn Fuge baar zu bezahlen. - Art. TAM 01 dem angebogcncn Taraf verzerchneten Waaren können an der (Maße des Bodensees, mr_der Gränzc gcgen die Schweiz und an der Nbeiw gränze vom Schwetzergxbiete abwÉrts, nur an den Zoll-Aemternejn führt Werden, welche m der Betlage ls. Unserer ?LIerordnungvM'1 20. Februar d. J,. (Regierungs:Blatt Nr.__10) benannt find. A„ der Gränze des Großherzo thums Hessen m der Eingang derse1beu auf das Zollamt Laudenba „„ am Neckar auf die Zoüämter Mann- heim, Heidelberg, Eberbach uud Neckarelz, am Main auf WIN]-

amt Wertheim beschränkt. - Art. 5. Die Erhebung der erhöhten Zölle, hat äbcxall von da an zu beginnen, wo die ZolLämter gegen: wärttges Negterungs-Blatt erhalten haben. - Gegeben zu Karls- d

ruhe in Unserm Staats-Miniftcrimn, 10. Mai )835, (gez) L e o p old. v Böckh.“

(Es folgt nunmehr der neue Zoll-Tarif, “dessen Säße „ckck

dcm Centner „Brutto ausgeworfen sind.)

In der Sißung der zweiten Kammer vom 18ten d. M legte der Finanz-Minister von B öckh, auf allerhöchstenW fehl, den am ]:?ten 0. M. zu Berlin uncer Vorbehalt der sän- dishcn Zustinnnung abgeschlossener: Zoll,-Vereinigungs-VMW nebst der obigen proviJorischen Verordnung vor, und hielt babe? folgenden Vorcx'ag:

„Meine Herren! Dex ahgcsxhloffcne Vertrag, die Fruchtejmk lajxgen Untsrsucizung, dre wir, wée nicht nur Ihnen, sonderndcm ganzen Lande- bekannt isi, mcht phne rstfiiclze Vorbereitung begoxxmn haben,. enTsP'x“1ck)t, so glauben War wenigstens, den wohlvc-rüanomm Intexeffen des (Hkoßlxxzogthmnxk. Dcm größen DeutschenZoli- Vcretnz“,„déesem volkswwthschnftltht Bande, der etliche und zwan- zxg MiUxoncn Dxutsche Vcrxinigt, ltrgt die große, jedem einzelnen Staate Hes Vercms uyerrctchbare Idee zu Grunde, die Deutsch; Volksrvtrthscimft gls em Ganzes drr anderer Nationen an dieSeite zu„seßeu, ih_r dee Bahn u edlem Wcttfireit zu eröffnenunter glcrcizen Bcdmguugcn. _Oßne Aufopferung kleiner“ und örtlicher Jntereffcxr kann nch mcbts Großes“ gcsaltcn. Feycs Mitglied dcs Vercens mußte solche Opfer bringen, und 0; ist unmdg1ich,se numerisch abzuwägen gegen die Vortheil» welche aus der Freiheit des Verkehrs erblühen und aus einer sclbftsiänx-igen Stellung Deutsch- lands - gegenüber, nicht bloß dcn Europäffchen Staaten, sondem der ganzen civilisrtcn Welt. O_hne Opfer Werden auch wir nichtin den Verein treten, aber aux!) mcht ohne Vortheil. Unsere Aufgabe war, jene möglich zu besxtkk'Qen, und wir glauben„sfe _ soweitu ohne Siörnn höherer Nucktchtcn derGesgmmthett zulässg schkcn - gelöst zu _aben. Mehr "konnten wn“ pecht verlangen, ohnedie Grundprinzipxen des Vcrems, zu denen wrr uns selbs? bekennen, 'zu Verleugncn, Von , dieser. Ueberzeugung geleitet, können und müssen wir“ den abgeschlossenen Vertrag Ihrer Zustimmxmg em pfehlen. Auf seinen Inhalt jeßt mkhcr ew ugchen, wär: zwecklos. Uysxre erste Sorge muß dahin gert tet seyn, m Ihrer Kommesnon zu berathen, wie dieser Gegenstand so gründli zu behandexn seyn möchte, als es seine Wichtigkeit verdient, oba maßlose Zett- und Kraft:?Berschwendung. Er hat das Eigene,da§ stcl) an den einzelnen Bestimmungen des abgeschlossenen Vertrag! nicht:? ändern läßt, sondern nur nach rem Total-Eindruck anerdn Annahme odcr_ Nichtannahme auszusprechen ist. An die baldig- Entscheidung smd wesentlexhc Vortheelc, an die Verzögcrungdcr- sclvcn wesentliche Nachthctle geknüpft, aber nicht künstlich. SK liegen in dcr Natxfr der Sache. Wiromußtcn uns „- zu Verch dung anderer Nachthcile -, nothwendtg entschließen, von dem A1- genblick dcr Vorlage an Stexmei-ne H„errn! in einen provisorische! Zustand zu treten, der, es läßt sack) nec1)t„leugnen, eine unersrcnz liche Satte hat; wir mußten uns entschlecßcn, jetzt schon vrov sorjscl) höhere Zölle etnzuführen, ohne dcn Vortheil dessreia Vcrkehrs sogleich dagegen einzutausckycn. Das erlaffene provksy- rische (Hesel; fteUt Ihnen diesen Zustand dar. Ich erlaubemw'z c“hnen dasselbe vyrzulesen. „Dieser Zustand dauert aber nur 11 “' Ünge, bis Sie sch) über dre Annahme oder Nichtannahmedc

Vertra s ausgesprochen haben. Im lcjzten' Fall treten 1er in un

ser bis eriges Verhältniß zurück; im ersten Fall öffnen 1? uns:»

Verkchr die Vereins-Staaten, und nur weni e Gegrnü nde six! noch für cinige_tht davon ausgenommen. N heres können wirt dem gegenwärttgen Au enblick ohne Nachthetl für das Staats-I, teresse über diesen Pun t nicht veröffentltchen, nur das können w Ihnen zu Ihrer Beruhigung sagen, daß der glxiche Vollzugd, provisorischen Geseyes vom 16ten d. in allen Theilen des Landes- diesem Moment bereits gefichert, und dadurch allen Speculatione auf Kosten der Staats-Kaffe und zum Nachtheil anderer Gewerb- und Handelsleute bcge net ist. Mit Vergnügen, meine HML,“ Werden Sie durch bald ge Ernennung Ihrer Kommissxon _dazka“ wirken, das; der gegenwärttge Zustand der Un_ cwißhett ruckjlcbk" der gewerblichen und kommerziellen Verhältmsse des Großhekß'f thums schnell sem l_ang gewünschtes Ende errcichcx“, .

Der Gegenstand wurde zur Berathung an dre Abtheths verwiesen.

O e sk e r r e i ch.

“ien, 13, Mai. (Allg. Ztg.) Se. Königl., HoheZt'- Kronprinz von Bayern wird in einigen Tagen Wten verlass und sich nach Ungarn begeben, um dieses Land kennen zu lern Von dort denkt der Prinz sich nach der Schweiz zu begeben cine Rhein-Reise zu machen, um dann später mit Semexnsp niglichen Vater in Aschaffenburg zusammen utreffen. - ,?)th aus Konstantinopel “ist angelangt; der ultan hattesxme [[! nach Smyrna noch nicht angetreten, doch „waren axle Ust? dazu getroffen. „Die Pforte hatte wieder cttzen Ther! der KKL Contribution an Rußland abgetragen und durfte bald in dxkd seyn, die ganze Schuld zu entrichcen. - In einigen Tagen um Kaiserliche Hoflager nach Schönbrunn verlegt werden. e [ der Kaiser ist von Seiner Unpäßlichkeit bereits wieder hexgesk, Dic Huldigung ist nun auf den 14. Juni fcskgcselzr. Ya ser Gelegenheit wekdcn Dcnkmünzen an die höheren & chntcn ansgetheilt werden. Die Regierung asc fortw-[Z bemüht, Vcrbefferungen einzuführen und, so viel es vor)],h '

ängc, alle Klassen von Unterthanen von Lasten zu befreuniv! cizubchalkcn nicht direkt das Staats-Jntercsse fordert. . oud Unter Anderem dnrch die bevorstehende Aufhebung det Ind Stoner eine Abgabe entfernt, die,“ ohne dem Staate bejo eiUU'äglicl) zu seyn, die israelitisclxxz Glaubensgenossen emp

- Laue des Sommers au eld werden ll. - Die Menken: „dmg “" f fg | so

nlags der Eisenbahn nach Galizien, ein Riesenwerk, beschäftigt "r allgemein das, Publekum. Das Haus Rothschild steht an er Spiße der Acttonairs. ' ' Dem Vernehmen nach wird unser Botschafter in London, M| Paul Esterhazy, nächstxns auf „Ursaub hier eintreffen. Zn stimm Palasce wxrd Alles m Berettschaft gehatten. Eben so ird unser Botschaftex m Petersburg, GrafFiquelmont, Kränk- [xxhkeits halber wtt emem Urlaube hier erwartet. (Man glaubt, daß Farsi" Felix Schwarzgnherg während seiner Abwesenheit die Geschäfte der dorttgen Mrsston leiten werde, *

Der Kommerer-Sex, zwischen dem Schlosse Eisenberg und d orfe Kommern, bet „Brür in Böhmen, von etwa Y Meile, MW verschwuyden. Hauptsächlich auf den Betrieb des Für- 0199" Lobkowrlz, welcher auch über 25,000 Fl. dazu hergab, wurde im Juni 1832 mit einer Entwässerung der Gegend be- onnen, bei welcher lange gegen 500 Arbeiter thätig waren, und dies? Unternehtnung_hatte den günskigsken Erfolg. Der unge- sunde See ist abgelettet und hat eine reiche Kulkurfläche zurück,-

a en. , gelffZn Folge der be„trübendcn Nachrechten wegen der Post aus dem Orient steigen dte Produkte Syriens, Aegyptens und Ma- kedoniens bedeutend, besonders Banmwollc- wird zu jedem Preise

aufgekauft. I t a l i e n.

Rom, 13. Mai.. Der Erzbischof von Ferrara, Monfignor " eUa Geng“ SWUIM/ [PWM Reise nach Wien angetreten, um Su Maj. dem Kaiser Ferdmand [. die Glückwünschc Sr. Hei- ch zu seiner Thronbesteigung zu überbringen.,

Spanien.

Madrid, 6. IJTaé. (Allgem. Ztg.) Während Wik hier mit gespannter Erwartung ferneren Nachrichten vom Kriegsschau- p[aß entgegensahen, isk plößlick) am Iten General Cordova aus dem Hauptquartier hier eingetroffen. Man durfte erwarten, daß erdcr Ueberbvinger wichtiger Botschaft war, um so mehr, als gleich nach seiner Ankunft ein P?inisrer-Rgtl) gehasten wurde, welchem der General beiwohnte. Die ver1chiedenartigsken Ge- rüchte verbreiteten sich. So viel ich erfahren kann, scheint Fol,- endes im Allgemeinen die gxgcnwärtige inhaltsschwere Lage der Yerhäftniffe zu seyn. Lord Elliot hat die ihm übertragene Mis- sion in das Hauptquartier des D„011C_arlos vollzogen, und wenn ,crgleich keinen der ihm durch dre öffentlichen Blätter bestimm- tenAUfträge ausgerichtet hat, so ist ihm doch_sein eigentlicher Zweck, fiel) von der wahren Lag? dex" Dinge zu Überzeugen, voll- kommen gelungen. Der EnthxtsaSmus, welchen die Einwohner der von dem Lord durchreisren Provinzen für die Sachades Prinzen an den Tag legten, die Art und Weise, wie der Lord von Don Carlos empfangen wurde, und der Zustand, in- welchem er die Armee der Königin antraf, sollen ihm die Ueber; zeugung eingeflößt haben , daß man sich bisher auf das bécrerste täuschte, wenn man der Nkeinung war, Don Carlos und die Seinigen seyen nur ein Haufen Abenteurer, welcher vor den Kd- niglichen Truppen nach allen Richtungen weichen werde. Don Carlos hat dem Lord überall eine bequeme Aufnahme bereiten lassen und ihn , von einem woblorganisirten Hofstaat und Ge; neral ab umgeben, mit Königlicher Würde empfangen. Den An- trag'des Lords, den Krieg fortan auf eine menschlichere Weise zu führen, beantwortete der Prinz dahinxdaß von seiner Seite die Rücksichten der Menschlichkeit fortwährend beobachtet würden, das; er alle Spanier wie seine Kinder" betrachte, und den Rebellen vollständige Verzeihung gewähre, wenn sie die Waffen niederlegten, daß dagegen die wider ihn gesandten Truppen mit Feuer und Schwerdt einen alles Völkerrecht verleßenden Krieg führten und ihn noch unmenschlicher zu machen gedroht hätten. Darauf verlangte Don Carlos, um die von ihm gemachten Gefangenen in Sicherheit bringen zu können, die Au slief e rung der Festung Pampelona, und erklärte fiel) endlich auf die Weigerung des Lords, auf diesen Punkt einzugehen, bereit, seine Instimmung zu geben zur“ Abschließung eines Cartells wegen ge- genseitiger Behandlung der Gefangenen, in Betreff deren Lord Ellwt mit Vollmachten von Seiten des Madrider Kabinets versehen war. Nicht ohne Gefahr begaö sich darauf Lord Elliot durch die in

einem zerrütteten und undisziplinérten Zustande befindliche Armee.

der Königin nach Logroüo in das Hauptquartier des Generals Valdez, wo er, von den Obersten Wylde und Gurwood begleitet, “17124, April eintraf. Valdez machte ihm kein Geheimniß aus sxmer schwierigen Lage, und soll gestanden haben, daß es, um dre Armeefzu reorganisiren, nothwendig sey, sie über den Ebro Urückzu ühren. Uebrigens lehnte er den Vorschlag, einen MMI, wegen der Behandlung der gegenseitigen Gefangenen aszschlceßen, nicht ab, und man soll übereingekommen seyn, ihn, ohne die Namen der Königin oder des Prätendenten zu erwäh- nen nur “[.s eine von beiderseitigen JJTiléxair-Chefs zu unter- Zei nende Convention abzuschließen. Wirklich traf am 28sten der BefehlShaber der Karlisrischen Artillerie, Brigadier Mon- tenegroÉ m Logroüo ein, hatte eine Unterredung mit dem Ge- neral aldez und Lord Elliot, und begab sich am folgen- den Tage von Königlichen TrUppen eskortirt, u den Seinigen zurack. Äm 29|en ging der Chef der Reserve- rmee, General la W- ngch Pancorvo, wo er jelzt sein auptquartier hat, und aldez, m Begleitung Lord Elliots, nach iana. Am 30sten soll Fßterer nach Pampelona, um über Frankreich zurück ukehren, Jgegangen seyn, *und der General Espartevo eikte nach bi? Jas Ober-Konxmando der Baskischen Provinzzen, welches naher Cordova gefuhrt hatte, zu Ülxernehmen. &ordova war, selßhdem er pon ferner) Truppen Ab1chied genommen, und sich leiclst/ so wze vorzüglech 0er Tapferkeit des bekannten zweiten s lZten Negt-ments ( das sich tn Madrid empörte), große Lob- pr ck? ertheclt hatte, bereits am 28sken mit einem Auftrage von kualdez nach Madrid gxschickc worden. In dem nach seiner An- Hrn? bxrufenen Consetl- xrklä-rte er, daß General Valdez ihn eV chttgt habe,-dem Munstertum darzulegen, er sey, ohne einen taffneten; thstand von Seiten des Auslandes, nicht im ntstande“ mn semxn Truppen den Krieg zu beendigen. Die Mi- mi er sandten darquf an den General Valdez einen Courier ab, fck;„dem Befehl, thnen, wenn dieses seine Anficht sey, dieselbe te kfkltch etnzusenden. Obgleich all-es dieses sehr geheim gehal- n wurde, so mußte docs) Einiges davon verlautet haben, denn

-in M' Sitzung der Prokuradoren vom 4ten, welcher der Gene-

l'gl Cordova selbst auf der diplomatischen Tribune beiwo nte “th“? vox“ Eröffnung der Tagesordnung Herr Jfturizh dié diegCe Zn dre Rxgteru11g4 ob Umstände ein_getreten wären, welche 1834 oltY-s zu emex Utnanderung des Geyelzes vom 27. Oktober könnt (d1e Ausschlteßung pes Don Cgrlos betxeffend) bestimmen ten set), un? ob dev Mxmsker der auswärctgey Angelegenhei- geändewen Entschluß, “kerne fremde Znterventcon zu dulden,

ert hahe, Der Fmanz-Minister (Toreno), welcher allein

éttoria, '

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Wgegen war, antwortete: „Obgleich ich nicht ermächtigt bin, auf dtese Fragen zu antworten , so darf ich doch sagen, daß fich das Mmiskerium niemals für befugt gehalten hat, ein von beiden

ammern votirtes Gesetz., und am wenigsten das vom 27. Okt. 1834 abzuändern, und daß es mir nicht bekannt ist, man habe darüber, oder über die fremde Intervention im Kabinette berathen.“ "Als darauf der Graf de las Navas' das Wort ver; langta, verweigerte es ihm der Präsident, Weil keine Diskussion stattfinde; Unterdeffen bezweifelt kein Unbefangener, daß das hie- sige Kabmet angefangen habe, ernskkiche Schritte wegen der nothwendig zu reklamirenden bewaffneten Intervention zu thun. Die beiden schwierigen Fragen, die nun entstehen, UW alkf deren Lösung man früher hätte bedacht seyn sollen, sind: wxrd Großbritanien seine Zustimmung zu einem bewaffneten Etnschretten Frankreichs geben? und was werden auf den ein- treteydxn Fall diejenigen Mächte thun, welche die Regierung der Kömgm noxk) nicht anerkannt haben? Es scheint die Schwie- rtgkeit yorzuglich des ersten Punktes die Spanische Regierung veranlaßr' zu haben, die Stimmung des Französischen wie die des Engleschen Kabinets durch Vermittelung der betreffenden Ge- sqndten dwsxr Höfe vor[äufig erforschen zu lassen, ehe sie mit einem offiztx'llen Antrag auf bewaffnete Hülfe an die Fran- zöfische Regterung hervortrete. Die Beantwortung der zweiten Frage jvürpe alSdann vermuthlick) der Einsicht der Französischen und Engltschen Kabinetts allein Überlassen werden, und da man_auch in Spanien etwas von den Erpeditéonen nach Ancona und 2!ntwerpen gehört haben mag, so sieht man einer unschwercn Erledtgung dieses völkerrechtlichen Punktes" entgegen. Bei all' dtesen delikaten Geschäften spielt General Cordova den thätégen Unterhänd[er. Er ist zu cher Zeit des Tages und der Nacht bei dem Englischen Gesandten zu finden, und gestekn hat, so heißt cs,_ in Cord_ova's Anwesenheit Herr Villiers mit DLM Fran- Jstschen Botjchaftcr eine Zusammenkunft gehabt, in welcher Herr

ellters stef) dazu verstanden haben soll, seinem Hofe die Gründe der JJothwendigkeit ciner bewaffneten Intervention vorzulegsn. Es durfte aber zu bczweifclü seyn, ob das Britische ?.Niniskerium, ohne sehr genügende Garantieen zu bedingen, seine Zustimmung geben werde. Ob der“ General Cordova wieder zur Armee ab- gxhen wird, weiß man nicht; jener Kampfplalz ist vermuthlich für ihn zu beschränkt, um seéne großen Feldberrn-Talente zu ent- falten; es stehen ihm, so schmeichelr er sich, verschiedene andere Laufbahnen offen, unter denen ihm die Wahl schwer fällt. Die Botschaft in Paris odcr Londogt, das Ministerium der auswär- tigen Angelegenheiten, die :Obcr-Hosmarschallskellc, dic Dikcatur, das goldene Vlies; kann ihm nicht fehlen! „Jedermann gesteht, daß er auf seiner bisherigen Laufbahn im Zn- und Auslande als General und Diplomar gleich groß und am größten als Welt- mann war, Alle diese: Umstände habcn die verwittwctc Königin nicht abgehalten, mit ihren beiden Töchtern ihren Aufenthalt nach Aranjuez zu verlegen. Sie fuhr vorgestern um 3 Uhr Nachmittags dorthin ab; der Herzog von Alagon und der Mar- quis Cerralbo folgten ihr, und der Kammerherr Muswz wurde in einem besondern Wagen, von qudes-du-Corps eskortirt, bemerkt. General Quesada hat den Befehl über die Truppen in Aranjuez übernommen, und wacht Über die Sicherheit der Königlichen Personen. - Man sagt, Herr Martinez de la Rosa sey mit seinen Kollogen über den Punkt der Intervention un- einig, und werde aus dem Kabinetts treten. Dies wäre für ihn die schicklich|e Gelegenheit. Heute vertheidégt er bei den Pro- kuradoren das neue Projekt wegen der Zurückerstattung der Na- tional-Güter; es ist kein Zweifel, daß dieKammer den ministe- riellen Antrag verwerfen wird. Die Auflösung steht ihr nun in wenigen Tagen bevor. -„. Dic Portugiesische Regierung hat an der Gränze von Galli-zien eine Observations-Armce unter dem Befehle des Vicomte Regucnzo zusammengezogen, und den Spa- nischen „Behörden angeboren, ihnen auf den ersten Wink zu Hülfe zu kommen. '

Inland.

Berlin, 25. Mai. In der Nacht vom Asten zum 22skcn d. JN. kurz vor 12 Uhr ist in dem Königl. Schlosse zu Lieg- nilz, in welchem die dortige Königl. Regierung ihren Silz hatte, und zwar in den an der äußersten nordwestlichen Giebelseite ge- legenen zur Unterbringung von Registraturen benuszt gewesenen Zimryern ein Feuer ausgebrochen, welches auf unerklärbar schnelle Weixe um “sich gegriffen hat. Nur das untere Stockwerk auf gleicher Erde, großentheils mic feuerfesten Gewölben versehen, ist, so wie die unausgebaute südliche Seite des Schlosses, vom Brande verschont geblieben. Die Kassen sind, bis auf die unbe- deutende Gebühren-Kasse, mit der ganzen Baarschaft und mit al- len Papieren, Dokumenten, „Büchern und Belägen gerettet, da- gegen ein großer Theil der Registraruren ganz verhecrt worden. Eben so smd sämmtliche SesfiotTSzitnmer und die Wohnung des Präßdenten völlig ausgebrannt. Leider haben bei dieser Feuers; brunsk, deren Entstehungs-Ursachc nicht sofort zu ermitteln gewe- sen, drei Menschen das Leben verloren.

-- Am 17ten d. Abends ist auch die Kreisstadt Wehlau im Regierungs-Bezirk Königsberg neuerdings von einer bedeu- tenden Feuersbrunst heimgesucht worden; 30 Scheunen, worun- ter mehrere der neu aufgebauten, so wie einige Schuppen sind ein Raub der Flammen geworden.

Landtags-Abschied

für die zum fünften Provinzial-Landtage versammelt gewesenen P reu ßiscl) e n Provinzial-Stände.

Wir Friedrich Wilhelm von Gottes Gnaden König von Preußen :c. ec. Entbieten Unscrtt zum reußischen Provinzial-Land- tage versammelt gcwesenen getreuen St nden Unsern gnädigen Gruß und erthetlen ihnen auf die von ihnen abgegebenen Erklärungen und angehrachtext Pßtétionen, unter Bezeugung Unserer landeövänrlichen Zufrtedenheat mtt den, auch bei der dtcsqmligen Zusammenkunft Uns ertheilten Beweisen treuer Anhänglichkett und regen Gemeinsinns, folgende Resolutionen: ]

Die den Stäpden vorgelegtenPropositionen betreffend.

1. Gegen dre von Unsxrn getreuen Ständen getroffenen Wahlen von Deputtrten zur Mttwtrkung ch Zusammenstellung und Revision dxr Provinzial-Gesehe, Gewohnhetten und Statuten, haben Wir nxchtZ zu erinnchn gefunden. Wtr haben Unsern Fußiz-Minister für dte Geseß-Reviston beauftragt, das weiter Erforderliche einzuleiten.

2. Nicht mtndcr haben wer den getroffenen Wahlen der Depu- tirten zux Begutachxung einer zu erlassenden Wegc-Ordnung Unsere Genebxängung eeretlt. ck Ei

3. m über ie „Antr ge wegen nréchtun ciner öheren chr- Aenüalt zu Hohenskcm weiter; Entschließung zgu faffcnh, haben Wir fur pöthig erachtex, noch wcxtere Erörterungen anüeaen zu lasen, ob sach atzcl) wirxleck) m dortcgcr Gegend eine hinreichende Anzahl von „Zöglmgen fur diese Anstalt unter den planmäßig feßzusekzenden Bedmgungen fénden möchten. Aus.d„em Resultate dieser Erörte- rungen, mit welchen Unser Ober-Prastdent beauftragt werden sol],

wird fich erst die Notbwendé keit und Nützlichkeit der Anstalt selbt? und evenxuell die Höhe des uschusses beurtheilen lasen, dessen die- selbe zu threm Bestehen bedürfets möchte, so wie denn auch nach den Umßänden und Yerhältmffen derer, welche zur Benußung dcx JZÉathu'ßckéußetFUa deerYetetjx MÜLHEIM Über die Art, rkie dcr erfordck-

_ c n et), m :ne r "' t nt - 'c' un- zu fassen seyn wird. i) erer Stcherhc E, schl: ß „;

4. Da Unsere_gexrcuen Stände, obgleich 176 die Nachtheixe an- erkennen, welche dte' ubcrgroßeZahl der Jahrmärktc in den Städt-xx und czuf dem platxen Lande der Provinz, sowohl für die Sittlichkeit, als fufr das (He-kxethen des gcwcxblichen Verkehrs herbeifübrt, nick)? unbedengt auf Hte Vorschläge em egangen find, wclche ihnen Bc: hufs der Vermmderung der Märxe gemacht snd, sondern die EVIL!“- tueUe Anerkennung _von Entschädegungs-Ansprüchen erbeten habs", es aber gnstatxhaft rst, den Staats-Kaffen eine solche Last aufzuhör- den, so und dee Behörden angewiesen, nach Maßgabe der in unserm: PropofttionsZDekret pom 21. Januar d. I. aufgeßcUten Gesichts- punkt? auf eme ermtttderung dcr Jahrmärkte in der Provinz PW:- ßey htnzuwirken, tn sojzzcit nrcht wohlbegründete Rechte eincr Vc?- mmd'erung oder „Beschrankung derselben entgegcusichen, oder die B;- xäFetégten zur Erre:chung des Zwecks mitzuwirken sick) bereit" finS-x-xx

Uebrigens snd Wir darin einverstanden, daß die beabschtézzxn Beschäotxkun qquemwandZ und WoUmärkie nicbt zn beziehen je».

:). “zn ezxxhung auf dre Erklärung Unserer grtreuen Ständ' we en der beabstchtkgtex1 Abänderung dcs Zusatz„os 21:2 zn §. 13. de.: O preußischen Pro"»;nzml-Rechts, dic Kirchn- Und Schul:Abgaßx*'T betreffend, hgbcn Wtr xme weitere Vcratlmmq angeordnet, noch [»;wa Resuieat Wtydas Wettexq beschließen werdén.

e 6. „Auf dte andcxwmxge Erklärung Unserer qctrcucn SLM“: uber dee Feuer-VerßcherungS-Angclcgcnheiten sindén Wir kcin ““E-«»-

denken, der Promnz- _dcm Wunsche des Laudtags gcmäß, dic BkiÖ;-'- haltung threr_zetthcrtgcn Emrichtungcn zu gestatten, vordcix»axtké*5-: dcxjenxgen Rexormcn dcr doxt bcüchenden cénzclncn Societät?» WOL?“ :- W, nahcrcx Berathung als nothwendig crkanxxt werdcn möcimcxr. Dee des'faljtge Berathung und jveéterc Voybcrkitumz Mrd (1114974;

nßt Werden, nzobeimeä) daIwnigr, wns sick) auf V?L'ZFÜÉUUJ “00:0; welligcyund xahrlasstger Brandstiftung bezieht, jo Wt'él 50-3 :x ;_, .“ dnrch dt? „Won ijerathung bcgriffcnc Desonökrs BITVYZ'UUUU 92%“: die Mobilmr-Verszä)erungsn gcschécht, mit zu crledizrn se'0t1 WHZ?“

7. Da der Entwmxf cincr Säwl-Ordnnnq Wchn „221370 €,“.- Zcét Unsxrngetreuen Ständen, so wie er von Dcr PWVMZML-VC- höxdx gexerngt war, und ohm einc Vorgängige, von Unscrm ;)?-«:*;- Mmrstertum vorgenommene Prüfung vorgclch, dsr Landtaq fséch: sexts Zabert wxgcy zu späten Eingangs Dc“: Prowosftion ch'kZMlZZ. 0,11 der naheren Prufung des Entwurfs gehindert worden is:; so 0:0.» Wé'yangxeordnet, daß zunächft noch eme Bcrathnq Unso-s STUN“; Mtytstcrtupms „über denselbixxt smttsindcn sollc, nnd “behaltrn 21725" N)“- sclbtgsn knnfttg, nac!) Benndcn in verändeétcr (“Heü-.:,lr, YM (“;;-xx; dcn zur Bxgutackxxung vorlegen zu laffcn.

8. Die Prüfung der von Unsekn gctkeucn SkaZklÖM bc? T€"; (NsWxEntwnrfc wegen bcffcrsr Vcnuhung dcr (Köctväscr «106-0907; Ermncrungen babrn Wir Unstrut Staats-M?N??xtrxmn -2Uf.x-*§:*1gch7: uzxd bcHaltcn Uns writers Entschlécß0ng JMÜOL!“ “,)-“ox“,

[I. Die angebrachten Petitioncn dctr-éffsxxd. 0. UanW-Kultur und Gk!Ve"i'bc-Attgclcgeanxéxe'n

]. Um dae Bc1chwcrdcn Unserer“ gctkeuen Stände (“chr VIZ? laxgsaxnen und kosisptelégcn Gang drt“ 3)ckg1-lkrt:n_„cn glté§é“c:“t*ZL(T)- bauerxtchcr Vcrhältpiffe, Gcmcinheitsfhciltrs:qchn und AOLÖsnjt-Jéxr thunltcbsk abzuhclfen, „haben Wir bcrctts auf" Den f;“f'xhern MMM» dxr getreuen Stände _dee Geschäfte de:“ Gencral-KommésséNnn Fix Köntgsberg und Marcenwerder durcb Unsere Ordre Vom .“;0. Juni d. I., unter den in derselben vorgcschricvcnen nähcrcn Beslémxxmn; Jen, den Regierungen zu Königsvcrg, Marienwcrder 11th „Fax::.io, ubcrtrqgen. Auf den neuern Antrag Unserer getreuen Skänxc ti»- ben YZ“? demnäclex das Kosten-Neglement vom 20. Juni 18i7 cix-xx sorgfalngen Neotsxon unterwerfen laffcn, [“ck welcher én-kasvxxch dxr ausgesprochene Wunsch dcrsslbcn, daß die Verminderuxxx dt"; Kosten durch Abändexmtg der Léquidntéons:Grundsäße hcrhcéqcfk-W werden möge, berückjtchtigt worden isi.

2. Zu ciner: Verbxffexung der FischereZ-Ordnung sind bereits manche Vorarbettcn gescrngt; Bci dcm besondcrn Bedürfnéffc “ock," Yrovmz Preußen haben er aber „angeordnet, daß von 010073;

bcr-Prasixetxten untcr Zgztehung cmégcr Mitglieder dcs Landtaxxé; der Entwurf crner Ftscherct-Ordnung für die gedachte Provinz a::- gefcrttgt werde, welcher dem nächsten Landtage zur chxtkäcbttM-Éx vorgelegt werden sol]. - " ' '

3. Auch werden _Wir, die Anordnung treffen, daß ein (T“!cs-xkz: Entwurf, wodurch dte bts'hcrigcn Verordmmgen über die BHK»?- dtgundgen der Feldffuren dura) frcmdcs Vici) vervollstämdiqt 05:1;- gejchqxft werden, vom Ober,.-Präsdentcn unter Zuziehunq sachvcx. üändtger Einsaffen ausgearbettet und Unsern getreuen Stänch W725- tig zur Berathxxng vorgelegt werde. Damit aber immitchxk dcr“; drmgeydsxcn Br1chwerden über das Herumlaufcn utxd (“»Finxcxthtxxx des Vtehes thunlechß abgeholfcn werde, sollen die Regie:“:mqen D*): Pkovinz- Preußen dee dcs'halb bestehenden Vorschriften OcéEdiW zur Beförderung Her Land-Kultur vom 14. September 10:1. ; :;2 und 35 unverzügltcl) von mmm einschärfcn und durch 09000051»:- Verordnungen mnerhalh der Gräüzen dcr Regierungs«JusZ'r-uctkNr Mm 2:;. Oktober 1817. ck 1! ynd des AUgcntkéncn Landrccbks Tltl. !] ;,Ut. 20. J. 33. 35 und 240 dre Strafen dcr Uebcrtcetunq bcstéxmncu und bekant machckßnÄb d '

4. en, na zug cr darauf bereits zurück e oqcncn (Rl- der, noch außensf-Zhenden Rcst der zur Förderung Hex? Rcaujirqu gutshxrrltch:bäuerltchcr Verhältnisse der Provinz Preußen MINA)??? bewilltgten Vorschüffe, welchcr jcdocL) den angegebener: Bctrag ch 200,0(„10Nthxu nicht errxicht, wollen Wir der grnanntcn Pxovkx-«z zu cmcm bletbenden Meltoratioxts=FMds zm- Umerßüßung cmpfsk)? lcnswertheer Verbcfferungcn dcs landwirthschastlicbcn Vetréxch ix: Gnaden uberlnssen, und haben, chhalb Unscrn Minéstcr des ZUM: fur dxe Mwerhc-Ungxlegenhetten dkauftragt, cin vollständich R;- gulattv uber dee Entrechtung unk; Verwaltung dicses Fonds zu c;». werfen und .zu Unserer Gcnelxmrgung einzureichen. Wir sind (1:th mcht abgenexgt, noch zUVor dee Anträge und **“:ünschc dcr gckrexxcxx Stände daruber zu vernehmen.

5. Auf die Anträgx Unserer gctrcucn Stände;

u) das; durch autheyttsche Dcclaration die Zwangs-chérkc nö»; Axddeckers auf dte dcn Lchnbrjcfen anhängenden Ortsschax'xs- Bcrzeechnise beschränkt und

|-) der Abdeckerei-Zwang in Folge der Ediktc vom 27. OFM»- und 2. November 1810 MM) Erlassung der noch crfchrii-chn spcziellext Vorschreftcn wrrklicl) aufgchobcn werdcn möge,

erwiedcrn Wer dcnselbcn:

m! ::) daß, da hier ein auf Privatrcchtlichcm Titel beruhcn'kcx- Recht in FraZe kommt, in den cinzclncn Fällen dkc Eur. scheidun9 daruber, ob cin solches vorhanden ist, den (.ch- richten uberlaffen bleiben muß; dahingcgcn soll

m] [x) die Frage: was wegen dcs Abdcekcrcé-Zwangs im Allzwuch- nen gesetzlich zu Verfügen und ob die Präsmntion der FW- helk für die in den Ortschafts-Verzeichniffcn nicht aufg» führten Ortschaften anzuerkcnncn, eincr wcitcrn Bcrathunq unterworfen wcrden.

];. Militair-Angelegexxxxsiten.

0, Das Gcsuck): daß bei einer Dcm_odé1::mchnng der Landwehr dersVerlust an gefallenen oHcr fehlerhaft gewordenen Pferden den Krctscn aus der Staatskasse 111 Mr: der Art vergütet werdcn möqc, wie es nach bcendegter Uebungszett im Frieden geschicht, eignet sis) nicht zur Gcwährxmg; ,

Denn die Krctse jmd_gescizltck) v_crpfltchtct, bey" eintretender Mo- btlmachung der Armee dte zur Anörüstung der Landwehr erfordc1*.- lichen Pferde gnf ihre Kosten ztx gestcllcn. Der später'e Vcrluü sol- chcr Pferde trefft als em zufälltges Ereignis; den Ekgenthümcr, :'ft

mithin von den Kreisen zu tragen. Wenn nun gleich m_ Beziehung