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gefunden und die Behörden sind sehr zu radeln„ daß sie 111cht größere Strenge bewiesen. Doch wurde vor einigen Tagen em Mann, Namens Pascal uente, der überführt war, eine Bande zu Gunsten des Don arlos gebildet zu hgben, hingerichtet. Der Widerwille dieses Verschwörers gegen dux Urbanos war so groß, daß er bat, die seinen Leichnam eskorttrcndqn Soidaten möchten nicht die Uniform der Urbanos tragen, weil er Fnrchte, dies werde die Ruhe seiner Seele stören. --, Am 10ten beends versammelten fich etwa „60 Prokuradoren in dem Haine des Herrn Cabellero, um über das Verfahren, welches sie in Bezug auf den zwischen Valdez und Zumaiacarreguy abgeschlossenen Vertrag zu befolgeiz häitten, zu bcrarhen. Die DepUtirten beschäftigten sel) allem mat dem Interesse “des Landes und mir dei" durch ihre Wahl ihneix aufer1egten Pflicht, es auf gesetzliche Weise zu unterstülzen. - Ein „Brief aus Pam- pelona vom 4. d. M. meldet, daß der General. Valdez m die- ser Stadt ist und Befehl gegeben hat, gewisse , ichlecht befestigte Punkte zu räumen, dic wahrscheinlich in. die ände- dcr Karlisren fallen werden. Die Truppen einigei' «Yataillone sind unter andere vertheilt. Zwei Kommcsarten dei" 'anzöstschen Regierung haben fich zu DM 801108 bege- ben. th' Auftrag hac wahrscheinlich Aehnlichkeit mtr dem des Lord Elliot. Der General Cordova soll Madmd verlassen haben, um zur Armee im Norden zurückzukehyen; ei- nige Personen versichern indeß, daß er sich noch zu Aranuiez be- finde, wohin sich am 9ten auch der Graf von Toreno begab. Die im Publikum herrschende Niedergeschlagenhqtt und Aeugst- licl)keit haben natürlich die Aufmerksamkeit auf eine fremde Zn- tervention gelenkt. Die gezwungene Unchätigkcit des Generals Valdez in Pampelona, welche zeigt, daß die Regierung nichi im Stande ist, die Pläne des Feindes zu vereiteln, hat zu der Mei- nung Anlaß gegeben, daß die Intervention früher oder später unvermeidlich seyn wird. In Fol e dieses Umstandes sind die Geriicyte von einem nahen Mini erwechsel entstanden, und es heißt allgemein, Martinez de la Rosa werde resigniren.“
Inland.
„Berlin, 26. Mai. Der Pastor Grobe zu Lebendorf bei Cönnern beging am Wien 0. M. sein funfzigjähriges Dienst- Zubiläum. Die sämmtlichen Geistlichen der Diözese Cöimern hatten sich an diesem Tage in der Amtswo n-ung des Zitbilars eingefunden, und demselben ihre Glückwüns )e dargebracht. gen 11 Uhr Vormittags wurde der ZuHel-Greis Zur Kirche ge- führt, wo Ninächst sein Sohn, der Diakonus Gro e zu Cönncrn, vor dem [rare ein auf diese Feier bezügliches Gebet sprach. Die Jubel-Predigt ielc der Jubilar selbst. Nach Beendigung derselben trat der " uperintendenc Bamme vor den Altar und richtete an die versammelte Gemeinde einige eindringliche Worte über die Bedeutung des Festes, worauf er dem Jubilar die Zu- signicn des ihm von des Königs JNYestät Allergnädigsk bewillig- ten Rothen Adler-Ordens 4ter lasse, so wie verschiedene Glückwünschungs ; Schveiben der Königlichen Regierung zu Merseburg, dcs Konsistoriums der Provinz Sachsen und des General-Superintendenten und Bischofs ])]: Dräseke überreichte. Nach Beendigung der gotteSdienstxichen Feier ver- sammelten sich die Geistlichen der Diözese in der Amtswohnung des Jubilars, wo zur Beschließung des festlichen Tages ein Mahl veranstaltet worden war. Hier wurde durch den Superintenden- ten „Bamme ein von den Geistlichen der Diözese zum Andenken an diesen Ta? beskimmter silberner, inwendig vergoldeter Pokal, worauf die Jiamen sämmtlicher Geistlichen der Diözese Cönnern gestochen waren, dem Jubilar überreicht, und aus demselben der erste Toast auf das Wohl Sr. Majestät des Königs und des ganzen Königlichen Hauses dargebracht. Eben so hatte auch die Gemeinde Lebendorf für den Jubilar einen silbernen, inwendig vergoldeten Pokal anfertigen lassen , welcher demselben gleichfalls überreicht wurde.
andtags-Abschied
für die zum fünften Provinzial-Landtage versammelt gewesenen P r e u L i sch e n Provinzial-Stände.
(Schluß.)
D. An elegenheiten des Kultus und Unterrichts.
Q12. W eipoleir die Aufmerksamkeit, welche Unsere getreuen Stande auf die Bildun? des weiblichen Geschlechts gerichtet haben, gern anerkxnnen, ,so er cheint doch das Bedürfniß der Aquildung von Lehrerinnen ur Töchter höherer Stände, an denen es bisher in den grdßeren St dten nicht gefehlt hat, nicht als ein so drin endes Bedursniß , daß der_ Aytrag auf Untersiüsung derselben von eitxn des Staates gerechtierttgt gefunden werden möchte, zumal das zeit- her mcht hinreicheiid betriedigte Bedürfnis der Bildung von Lehrern und Lehrerinnen fux Elementar-Schulen Unsere Fürsorge noch im- mer in Anspruch nimmt. = 18. Auf den Vorsälag Unserer getreuen Stände, einige der in der Provinz Preußen be chenden Gymnasien in höhere Bürgerschu- len zu verwandeln, können wir n1cht eingehen, weil die Zahl der Gymnasien, welche zur Vorbereitung auf die Yniverfitäts-Studien und auf andere Berufsgrten, die eine Gymnastal-Bildung erforder- lich machen, mit Berucksichtigung der geographischen Lage, der Sprache und dir Konfession in den verschiedenen Reßierungs-Be- ztrken der Provinz errichtet snd, das desfallff e Bedurfniß keines- wesqes uverßeigt, und dbne nachtbeilige Beschr nkung des Gymna- sia -_Unterrtchts für die Bewohner der einzelnen LandeStheilc nicht vermindert ivxdetx kann.
14. Die Errachtyng eines Yensions-Fonds für emeritirteGym- :iafial-Lehrer es: bereits auf son ige Veranlassung Gegenstand einer von Utis angeoxdneteii Berathung geworden, deren Erfolg auf die Entschließung tiber die von Unseren getreuen Ständen angebrachte Petition _von Einfluß seyn wird, daher Wir solche Uns vorbehalten.
2. Finanzen, Handebl,tLafixd|§nßen und Wasserbau e re en .
15. Dem Anfrage Unserer getreuen Stände, daß die Zwangs- Verpfiicbtung zur Zahlung eines Theile der öffentlichen Abgaben in Kaffen-_Anweisungen, aufgehoben, werden mdge, können Wir zur Zeit noa) nicht siattgeben. Ob und m Zviefern gbcr einc anmäligc Vcr- minderung der Eintdaler-Scheine fur zuläsiig und rathsam zu erach- ten, und spätcrhm eine Modification der Anordnungen wegen Zak)- lung dereZwaxi s-Quote m,.KaffenzAnweisungen, in Antrag zu brin- gen, daruber : vpn Uns eine Prufun and Berathung angeordnet, nach deren Beendtxxiing Wir weiter be chließen werden,
10. Die beiin tcve Festseßung und AuszahlunZ der im Ne ie-
rungs-Bezirk Danzig den Dominien wegen der Au hebun des er- sonal-Schußgeldes zu resiituirenden Stcuek-Betr ge, 1 bis jetzt noch nicht möglich gewesen, weil die Liquidationen noch erheblichen Bedenken unterlegeiciv haben, an deren baldige Erledigung iudeß hingewirkt wird. Inzwischen i der Regierung zu Danzig bereits die Summe von 10,702 Rtbl. 10 Sgr. 11 Ps. überwiesen worden, um den Empfangsherecht1gten, so weit es mit Sicherheit geschehen kann, wenigüens einen Theil der zu resiituirenden Summe abschlag- l'ch “?““?ZWLZ t di 1 0 B1
1. en n„rag, e n er ela e 13. des Gewerbe-Steuer- Gesetzes vorgeschrtebenen Stcuer-Säße ür dsc Individual-Verthei- lung-der Kontingente der Gewerbe-Steuer-Gesellschaften aufzuheben,
(5.56; ]
598
und die Subscpartition ohne Binduyg an bißimmte Stiifeiijäße zu gestatten, finden Wir zur (Henibmigung nicht geeignet. Da die ganz geringen Gewerbetreibenden v_on der Steuer uberall nicht be- troffen werden, und für die (?Lsißlkch SthU'pßiclnigen die Veran- lagung jährlich untcr Berk: "na)ii ung der Veränderungen in der Aiisdchnung und der Einträqlichket ihres Geschäftes ciniritt,-so reichen die egcbenen Srnfcnsäye vonomnieii bin,_um eine verhält- nißmäßig r (vtige Individual:Mrtheilung dcr aux die Stcuer=Ge- scUscbafien falkcnden Kontingente zu bewirken. Nail) dcn festgesetz- ten Stcuer-Siuxen steigt ch Steuer von dem MLDNZÜM Satze ab, Anfangs éii mc rmaléger WiedcrHoiung um 2, dann um 4, um 6, und zuletzt um 12 Rtvlr. oder monatlich um 5710-15 Sgr. und um 1 Rchlu, und die Jnneßaiiung dieser Satze ist zur Erleichte- rung der Erhebung, des Rechnungswesens und der allgemeinen Ueber- tclt nbtbi . s -) ,18. 21111“ die thitkon wegen Aufhebimg de;? Salz, - Monopols eröffnen Wir Unsern getreuen Siänden, daß Wir daxauf nicht ein- chen können, indem der Staatshaushalt dcs uxivei-kurzten Ertrags ämmtliclxcr bestehenden Abgaben nicht Mein dringend bedarf, son« dern auch dic vdUige Sicherßeliiiiig dcs pishcrigeii Ertrages gegen Au'éfäüc bedingt, Welche Sicherbc1t nur die „unveränderte Beiheval- tung der bisherigen Abgabcn-Erhebung gzcwahrt. „EZ mögen 1006) Unsere getrcii-cn Stände Unserer landeövaieriichen sixrsorgc fur das Wohl Unserer getrcncn Unterthiiiien und Utiser'cr Königl. Zusehe- rum) dsrtraucn, dafi, sobald der GtaaiséHaushalt seine Ei'mäßigiing dssgeqenidärtigcn Abgaben verséattci, Wir unvcrzuglick) m sdrgfäl- tige Erwägung ncbmen iverdcn, Welche der beüchenoen, bezonder der geringsrn Voiksklaffe obli-xgcndcii Abgaben 6:1th Ermäßigung bedürfen, wobei auch die bifürwdrtete Aufhebung deo Salz-Mono-
ois nickt UUckwo en bleivcn wird. „“
p 10, )Dem Angtragc aui Exlaß dxs Stempels von 5 Sgk- ZU Eingaben und Gesixcxzcn können Wir, als. den „Gknndsächn der Sieiiwel=Stcticr cnkgegenlaufend, ebenfalls nicht wellxakzren. Inwie- fern bei diesem Stcmycl-Saizc eine weitere Eileichterqxig, als nach den bestehenden Vorschriften schon gegenwärtig stattfinoet, zu ge- währen seyn möchte, muß der bereits eingeleiteten Rcvifion dcs Stenipel-Gcéeßss vom 7. Maxx 1822 vordelZalten bleiben. Der An- trag , für die Strafe und 9100110111901th nici)t vcxbraucixer Stem- pel, eine kürzere Verjährungs-Frist zu best mmcn, wird dagegen durch den schon in dcr Berathung „begriffxnen (Heseß-Eutwurf wegen Av- kürzung dcr VerjährungI-Frißm sem: Erledigung erhalten.
20- Unsere landeSväierliche Sorifalt wird unausgesevt darauf gerichtet bleiben, die Handels-Jntere en des Landes wahrzunehnxen und zu befdxdcrn, und dem Gränz-Verkebr Mit (den Naä1bar-Lan- dern jede znlässge Erleichterung zu gewähren. „anzwischen „können WU"- da Aussichten zu neuen Verhandlungen mit Rußland ubex ei- nen Handels-Vertrag vorhanden sind, vor dcren-weiicrer Entwicke- lung über die gcstc-Uten Anträge keinen Beschluß fassen.
21. Auf den Antrag Unserer getreuen Stände wegen möglich- ktcr Anitdchnung des Chanssee-Baues, eriheeljen Wir denselben die Ver icherung, daß dafür von Uns in der PWV-U' Preußen die md?- lici) e Sorge getragen, auch in den einzelnen !? ) darbietenden Fa : len ch Frage: in wie weit Unternehmungen von Cbauffce-Bauten von Seiten der Kreise , oder Komniimen, durch Prämien zu unrei- siüycn, in weitere Erwä ung gezogen werden wird. Was aber die Verbindung der Oderlandischen Seen anlangt, so hat Unser „Ober- Präsident dic AT:“;dcisitng erhalten, die bereiis von den Provinzial- Bebdrdcn ausgearbeiteten Entwürfe zur weitern Erwägung einzu- reichen. , ,
22, Un ere Behörden smd angewicsen, beiden Sirom-Bauien an der Wei sel zur Sichcx'ßeUung der Stadt «(:)weiz, das Intereffc der Stadt Calm zu beruckschti en und zum Schutze des dortigen Weichsel-Ufers gegen verstärkte ngriffe des Stroms Veranftaltun- en zu treffen , sofckn die geäußerter: Besorgnissc fia) rechtfertigen ollieu. Der 011 emeine Plan zur Regulirung de_s W„eichscl-St„ro- mes eignet sci)- einer Besiimmun nach, nixht fur die Oeffentlich- keit, da derselbe nicht cils eln fe stehender Bauplan, sonderti nur als ein Leitfaden für die Behörden zu betrachten 111, 11111 die im Laufe der Zeit er ordcrlichen Strom-Bauteix, ilxm gemäß, einzglei- ten und fortzufü ren, wodurch denn späterlym ein normaler Zunand des Stroms erreicht werden wird. Nach diesem Plgn wird, soweit es die Umstände geßatten, schon 1th verfahren. Eine Bekanntma- chung des Plans würde aber, da derselbe nach den im Strombctte und an den Ufern ficts eintretenden Veränderungen, bedeutenden Modificationen unterliekxt, und auch nur nach Maßgabe deredazii aufzuwendcnden Gcldm ttel, allmälig verfolgt werden kann, fur die Ufcr-Bewohner von keinem Ruhen seyn. c“
1“. Angelegenheiten 13er Fexiwailtung des „xnnern und
er o ze .
23. Auf den Antrag Unserer getreuen Stände, daß das durch Unsere Verordnung vom 4. Au U| 1832 außer Kraft esthe- Gesetz vom 28. September 1808, die erbütun? der Pferde- iebfiähle dc- treffend, in Hinsicht der beimPferde-Ver aufe beizubringcnden obrtg- festlichen Atteste und einiger sonsii en Besiimmungcn, wiederhergc- stellt werden möge, haben Wie ve chlosen, zuvdrderü die Thatsa- chen, auf welche der Antrag be kündet ist, speziell ermitteln und er- brtern zu lassen, ob seit Publ cation Unserer Ordre vom 1. Auguü 1832 eine solche Vermehrung der Pferde-Diebstähle eingetreten 1er), welche die Wiederaufhebung dieser, vor so kurzer Zeit ertheilten Be- stimmung rechtfertigxen möchte. Vom „Erfolge werden Unsere ge- treuen Stände zu se ner Zcit benachrichtigt werden.
2-1Wir genehmigen, dem Wunsche Unserer getreuen Stände enfspyechend, die Bildung einer siändischcn Kommésiion zur Schluß- regultrung der Angelegenheiten des ehemalcgcn Comitu's der Ost- preußischen iind Litthauischen Stände mit dein Aeuftragc, die von der Oßprcußtschen (Hencral:LandschaftS-Direction uber erwaltung der unter dem Namen: Susicntations- und Pensions-Bciträge aus den Regierungs-“Bczirken Königsberg und Gumbinnen erhobenen Gelder, gelegte Rechnung von den, Jahren 1824 bis 1831, abzuneh- men und dafür zu sorgen, daß dte von dem Regierungs-Bczirke Königsberg, im Verhältnisse zu den aus dem Regiermigs-Bezirke Gumbinnen gezahlten Geldern, zu leistenden und noch ruckfiänviZen Beiträge ausgeschrieben und eingezogen, auch bis zum näch cn PyovinzialÉandtage in der Kasse dex gedachten Genxral-Latidschafts- Direction verwaltet werden, bestätigen guck) zugleich die auf dem Landtage vorgenommenen Wahlen der Mitglieder dieser Kommisson.
25. Wenn Unsere getreuen Stände gegenwärtig die Abffcht, das Andenken des Feldmarschalls (HrafenYork von Wartenburg, durch Errichtung einer Statue desselben, zu chien, aufge eben, und statt dcffcn den Wunsch ausgesprochen haben, daß dem 11 Kdni s-_ berg belegenen Sackbeimer Thor und der Hauptstraße des Sta t_- tbeilcs, der Name York-Thor und York-erasze beigelegt_11nd die Erbauung eines neuen Tbor-Gcbäudes an dte Stelle des 1th vor- handenen, unscheinbaren und baufäiligcn Sackhcimer Thores, eneb- migt werden möge: so 171112051811? zwar gegen diese Modi cation des ursprünglichen Planes an sich nichts zu erinnern, müssen indeß Bedenken tragen, dee yachgesuchte (Hinehmigung schon 1th und be- vor nicht die zur an cmeffenen Ausfuhrung des Planes erforderli- chen Geldmittel bes 10170 oder wenigsiens nls disponivel nachécwie- sen seyn werden, zu ertheilen, und werden daher. zuv rderft der von dem näcbßen Landtage zu erstattenden Anzeige uber die Re-
26. Auf die Erinnerung an verschiedene früher angcrxgte 63e- Jcnstände, eröffnen Wir dem Landtage, daß die Geseß-Entwurfe uber as Armen-Wesen, über die neuen Ansicdelun en in dcn Kommu- nen, über dieVerbältnifse der Juden, über die éwerbe-Polizei und über die Verwandlung des ftädtischen Servises in eine Grundsteuer, in dcr Berathun begriffen snd, welche jedoch wegen der Wichtig- keit und des Umkan es dieser Gegenstände, und we en der, der Er- ledigung entgegenüe enden Schwacrigkeiten, noch n cht zum Schluß- Nesultat hat gebracht werden können.
Die angelelqenbeit wegen Entschädigung der Müncr in Oß- vkcußen isi bercts dcßnitiv rcgulirt. Weéen der Lokal- olizei in den Litthauischen Domainen aber soll badigst die Erled gung der
sultaie der zu veranüaltcnden Beitrags-Sammlungen entgegen sehen.
Wenn hierbei Unsere etreuen Stände noch:
an Abbülfe We en _ ") be Bcßcuerunggder Kaufleute M Königsberg und
11) darauf anqetragen haben,
so erwiedern Wir denselben: - nc] 11)
mannsciiaften beider Städte ihren Grund hat,
suchen und Vorsck) äge zur Abhülfe zu eröffnen. Dagegen smd:
Landta e erwähnten _ und (1th großen Landstraßen ausfahrbar. Insoweit es
lick) isi, süd gan rn.
angeordnet werden wcrd, , „ näcksten Zusammenkunft Nachricht ertbcilt werden ,
wir denselben in Gnaden gcwo en. Gegeben Berlin, den 31. Zczember 1834,
(Ilz) * (gew
Mühler. Ancillon.
Abends
Nachmitt. 10 “111...
Morgens Zwak-
1835. | 0 uhr.
25. Mai.
daß die: Getraide-Einfnhr len und Rußland nach Preußen uber dieLandgränze, auf den- selben Fuß eingerichtet werden mz_ge, wre die auf dem Strom„
ck in den Kauf. Oker.
daß die gedachte Un leichartigkeit hauptsächtj
von einander abweichenden Betimmungen der Statute der und Unser
Präüdent beauftra0t worden ist, diesen Gcgensiandmäber zu mm:-
er ungleichartigen Classkßcatwüs.S,",e
Danzig, Und
von Po,
ck [) inri tun en für die Getraide-Einfubr, wie die 8 ) E ck gauf der Landgränze nur in großen 801131
hiernach m
die Wünsche des Landtags bereits 1n'Erfüauns S?:
g , ** . n d “e it was in Verfolg obiger Entschließunccn „, W M" "ige “' soll Unsern getreuen StändenWeixZÉF
und verbleiben
Friedrich Wilhelm. Friedri Wilhelm,.Kronprinz.
. ltenüein. v.Lottum. Bern orff. v.Vrenn. V-Kam . v “A v. Wisleben. v. Rochow. "
***
Meteorologische Beobachtung. Nach einmaliger ] BWW»
7!" “M-“.
9/0 0 R-
7/5 0 R-
90 PCt.
regnig. W
Luftwärme 8,8 0 N. 17, 1 0 N. Thauvunkt 7,2 0 R. 0,3 "N. Dunftsättg 87 pCt. 43 pCt.
Weiter. . . heiter. halbheiter. Wind ... . W. W. . Wolkenzu [ - W. --
1501-111101' 1361'88. 13011 20. 111011835.
Luftdruck . 1336,0 8“"Pai'.i334,8 5 “"Mir. 333,3 8"'Par. Quellwärme ?„ "R. Flußwärnie 11,5 'N.
Bodenwärme 10,0 “N Auödiinfi. 0,07 s " 911 [Niederschlag 0, 2 o s'Ry, Tagesmittel: 331,60“ Par--- UW“ Nm 7-9“ N'" 73 PC'-
11111t1. 17011118- 111111 (201i1-G011r8-20tt01. (N?"sxx/It. Omsk.)
[ 2x: 10750/16201] 100,7, 08191". klauäbr. 9817, 90111111. (10. 641 [(ur- 11. 01011111. (10. 101 §011108180110 (10. 100-1- Ukst.l).u.T.-§0b.
100;
Zt.-§011111(1-§011. 1'1'. ['In 1. 0111. 30. ['räm. 06.11.8601]. [(or-11.0111. m. ].(3. Kaum.111t.§011.110. [Kerl. 8111116 0111. 1161111581). (10. 1111111111)“. (10. 1111113. 410. 111 ']"11. 1170811". 1'f111111111'. (11'01'81171. 1,08. 110.
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0080311". ZF 111011111. 10217. 102; 43 974. 97:7. 11; 251. (1. 1111010110th 1616. 1614.
[10080 211 100 (1. 213. 111'.
HF 89011. [101116 46-1. 46. 33 (10. per . 274 264. l'nrjs, 20. 111.
0
99. 30. Z,“; 80011. 110100 474. Z,; (301168 481. ,
Königliche Schauspiele. Mittwoch , 27. Mai. Im Schauspielhause:
Donnerstag , 28. Mai.
Alice, als Gastrolle.)
Mittwoch , 27. Mai.
4 102 4 UWH 4 103:- 4
(1. 1(.- u. d'. _ 81
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111: 151; 1511 0 251
80; 103; 103;
99; 102; 102;
Qwss-ärtigo [Zör-ou.
4111111. 50111111 -. 111188. 994. 0011011. 89“"- 571491! U,.
kart. - Uhlig. !*reuxs. 1'1'11'111.-§01|. 644. 111". (10. 1, **
„4111. 984. (1. 11011. ZF 0111137. 7. 1832 1014 Zr. 1,0111. booao 701.
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händler, Poffenspiel in 4 Abts), von E. Raupach
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Königsiädtisches Theater. Der Glöckner von Notre-Dame,
mantisches Drama in 6 Tableaux, nach dem Roman des Hugo frei bearbeitet von Charlotte Bwch-Pfetffer.
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Markt-Preise vom Getraid Berlin,. den 25. Mai 1835.
Zu Lande:
Zu Wasser: 1 Ntblr. 20 Sgr. und ] Rthlr. 15 Sgr.; Roggen 1 auch 1 Rtblr. 13 Sgr. 9 Pf.; 1 Ntblr. 2 Sgr. 6 P
rt 1 Rkhll'. 25 S 1“. sen (schlechte So É)onnabend, den 21. Mai 1835.
Redacteur Co tts ck.
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Beschwerde erfolgen.
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61 Das Schock“ Stroh 8 Rtblr. 25 Sgr., auch 7 Nthlr. 10 der Centner Heu 1 Ntblr. 2Sgr. 6 Pf., auch 15 Sgr.
Gedruckt bei A. W- HM
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tWiI-Zeitung.
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Berlin, Donnerstag den LZÜMMai
1888.
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Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.
the Königl. Hoheikcn der Prinz und die Prin e "in Friedrich det.“ Niederlande sind aus dem Haag hinsIin- getroffen. '
ZM. Bezirk? der Königl. Regierung
zuStetttn ist dei“ bisherige Prediger in Güstrow, Mohr, 0011) Kecwwkund DamiZoiv, sd wie der.,bishci'ige Prediger in Neißiikow, „“Ab-err „Brede, ich) Güsiow und Curow verscizt, 0010“ der Kgnde-Zar der Theologie, C'i'nsc Rudolph Kombsc, zum Pastor in «allenthin, Klemmen und Muscherin, und der Kandidat August Emtl Herrmann Steinbrück zum Pa- [tor in Langenberg ernannt worden.
Abgereisk: Se. Excellewz dei“ Wirkliche Geheime Staats- und Minisccr des Innern und der Polizei, von Rochow, nach Magdeburg.
Dei“ Königl. Dänische: Kammerherr, außerordentliche Gc- sandte und bevollmächtigte Minister am hiesigen Hofe, Graf von Revenrlow, nach Kopenhagen.
Zeikiiiigs-Rachrichten. A u s l a n d.
Rußland.
St. Petersburg, 20. Mai. Aus Moskau wird qc- meldet: „Am 12. Mai IJZoi'gens um 12 Uhr begaben sich JZ. MM. der Kaiser und die Kaiserin, so wie JJ. KK. HH. dcr Großfürst Konstantin Nikolajewicsii) und die Großfürstin Alexan- dra Nikolajewma, nach dei“ St. Maria-Himmelfahrts-Katl)cdi'aie, wo Sie an dein (Liiizmiigc durch den PTeti'opoliten von Moskau, Philarct, mic TMN" Bowillkommnungs-Rcde empfangen wurden. Nach dem Gottesdiensre wohnte Se. Majestät der Kaiser dex Wacht-Parade dcs Susdalschen ananterie-Regiments bei. Um 7100 fuhren IZ. M*M. dnrch die Twevsche Barridre dcn Großfürsten Nikolaus und Michael Nikolajewitsch entgegen, mic welchen Sie später durch die Woßkressenskische Pforte zurück- kihrien Und Um 0 Uhr beim Palais anlaiigten.
* Die Wisiak)“: von Rußland nach den Ffii'stcnthümcrn OJkol- dau und Wallachei hat im vorigen Jahre 1,015,354 Rubel an Waarcn 1020 Landes-PWdukicn und 453,58!) Rubel 011 Couran- tcn, dic Cinfrthr von dort 1106) Rnßland dagegen 393,29-1 RU- bel an Waarcn und Landcs-Produkccn und 378,972 Rubel an
Contantcn betragen.
. Tiga, 21. Mai. Hier wurde am 1-1tcn d. M. der außcw - ordentliche Landtag dci“ Rixr-erichast eröffnet, wozu der General- ? SUpZi'intendcni von Klot die Weihpredigt hielt.
Nach 081“ Anzßige über die diesjährige Dampfschifffahrc wird das Schiff in dieicm Sommer 1110“ acht Mal von Riga nach Lübeck" hin und zurück fahren. Ein hiesiges Blatt öemcrkc: „Da die Fabri von Riga nac!) Swinemünde niir drei Tage von S_ivincmimdc iiach Li'xbccé nur Einen Tag dauern soll, dié ganze Fahrt a'so vier Tage, ist die Zahl dcr Fahrten freilich sehr gering.. :)?Ui' jeden Listen Tag wird das Dampfschiff von Lübeck? und 91030 abgehen. Dieic Einrichtung findet ihre Erklärung iind Rcchtferrigiiiig in der geringen Zahl von Passagieren, auf die man bxi kleineren Zivisclynräiiin-zn glaubt rechnen zu können, uiid den Kosten jeder Fahrt. (Im vorigen „Jahre kosrcw jede 71ch11Rubc1S.) Ist die Benutzung dicses Communications,- mxitcels eric mehr gebräuchlich geworden (vielleicht, wenn man W) 211110110711, iiichi'ci'e Orte zu bcriOrcn), so werden die Zivi- schcnzciicn ailmäiig abgekürzt wcrden.“
T*"H1LVUUÖ in der Umgegend isi am ]8ten d. TN. bei einer dkz-Wciatui von +10 R. ungcwdhnlici) viel Schnee gefallen, er an emrgcn Stcllen mehrere Skundexi lang liegen blieb.
P F r a n k r e i ch. aris, 20. Mai. Die gesrri e Simm des air ,- , Zéokfcs wnrde (wie bereits erwähnt 111113rde11),ch110?c um 122 Uh?) Mi [0151 dri: U[)1' crdffiiet. Ueber die Veranlassung zu dieser sitgiew 61100811 Verzögerung liest man in den heurigen Opp o,- hatciotxv-Blgitcrn Folgendes: „Der General-Prokurator dvvkhekt Prasidcnrcn bcimchrichtigt, daß einer der anwesenden handolatin sick) vdrgciiomxiwn habe, die Kompetenz-Frage zu be- diese::znkx- Zitgie;c1ck__l)atce er zu erkciiixen gegeben, daß es fÜr der A Zall angemenen seyrdniöchte, winnutliche Angeklagte bei ihnenu .töeiizlzuzulasscn, damit ]eiie Präjndictal-Frage auch von könne er itUi-xvcrde iznd evenich auch ihnen zu Gute kommen berla0 Ach dcr ansivent hieriiber den Gerichtshof befragte, “nde gien einige “190115,“001301' thun möchte, was er für am elle, "Zeri; dcr Gei'ichishdf dre „Sache seinem Ermessen atihéiin eme'i-kc e, „Baron Pasqiiiei' weigerte sick) deffcn aber, indem er dirun e, „daß, dq dei- Ozci'iclxshof den Beschluß wegen Erclu- es aquei,procesticend_en. Anaeklaxgtcn von den Debatten gefaßt, ck jnt-.s*.l.n-e. (des Gerichtshofxs) Sache sey, diesen Beschluß ten Deibpixtiieii. Es kam hierübxr 11 einer sehr lebhaf- andelte' arte, indem es, sich um die ntscheidung der Frage die 1de ,ob der Pairshof durch den gedachten Beschluß orlesul eispeiisxigen Arigeklagten bloß für die Dauer der W eff1ng dei Linklage-Zlkte, oder füt: die Dauer des ganzen ZW? „11011 den Debartten habe-ausichließen wollen. Wohl colé 1111 ließen sich fur Un0Wtde1' vernehmen. Der Graf theidi .F.-“FUN" wie giivöhniicl), wieder als der beredte Ver,- Und ÉÉMU Oeseßlickzkcit. 'Die Herren von Bassano, Mounier bang d“, thlle pfilChtetLt thm bei, und verlangten die Vorla- stard C vgeklagien. “;hnen gegenüber traten die erren Ba- - ousm, Girod, Barthe und mehrere andere airs auf.
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Bekanntlich hat der Gerichtshof zwei 2167011111101 s-Met“
, » iod*n e_niwcdei' NXck Aufheben der Hände, odcy'durcl) e?n laut äué-Txe/x ipidchenes „za oder Nein. Diejenigen Pairs, ivelche die Nicht- voriadung verlgngten, erklärten sich für die erstere Methode; doch waid an den Linii'ag des Herrn ONolé die zweite beliebt. Das RPYWY, der Abstimmung war, wegen der fast gleichen Theilung dci Anywhten, bcinerkcnswercl). Von 160 Pairs (161 ?) die zUJegen waren, stimmien 82 für und 78 wider“ das Erschßinen Yk Angeklggtcn. Unter jenen befand sich dchräsident selbst. - B.Ps Remltat veranlaßt den Constitutionnel zu folgenden
LUTchtU11IEUT „So gehen denn aus dem Schoße der Vorm'theile urid ).ctdenxchaxfccn 1910|, die man unter den Pairs zu erregen IZJUCVK'WUL, ]ene Gifühle dei“ Gerechitgkcir und Würde geläu- Hill:; hervoerpelckw Liner Bci'sammlung von Männern, die ihr C1 e?- dem ziensie Frankreichs gewidmet habén, so würdig sind.
,s ildet sich unter den Pairs eine neue Majorität zu der wir dem La_ndke§ und der Pairic selbst nur Glück wünséhen können deni1 die .Fehler, in die das Ministerium sie verwickeln wollte: 121111101311 mehr „113160121: gut zu machen gewesen seyn. Die gestrige [bsctmnmng ist e_me deni Vertheidigungsrcchte gebrachte Huldi- Fimg, und Mit 10lchen Aeußcrungen hatte der Gerichtshocf sich 21165)? kaig-YgezetgtÖ aber es ist zugleici)_anch ein stillschweigendes “. 'ei enntyti, der ;zncompetenz, das unwi'cs Erachtens allein dem Piozeffe eine ehrenvolle Lösung geben kann. Aus dem Gesichts- pxinkxe des Rechts erwogen, fehlt es noch an einem Gesetze Über dri. Kompetenz; was dagegen das Thatsä chliche betrifft so ist VKS Verbrechen des „Angriffs auf die Sicherheic des Staat/s noch kkMLSWEJÜ klcir erivcesin, sicherlich aber weit weniger als bei den iintEi .der vorigen Regterung gleichzeitig ausgebrochenen Unruhen in Saumur, Befort, T0an und la Rochelle, die aleichwohl nicht dem Pqii'shofe Überwieie-n wurden. In politischér Hinsicht hat der Packshoxf bei dem gegenwärtigen Prozesse nichts zu gewin; mén, aher viel zu v_crlteren, da er sick) genöthigt sieht, ein unge- biäqchliches gerrchchches Verfahren eénznschlagen, das mehr oder weiitgei' den Schein der Willkür an sic!) trägt. Gewiß werden drew .B'etraihtungen nicht auf dürren Boden fallen. Zwar hat der Gethckthshof sich bereits für kompetent erklärt; die Erfahrung aber, die «iedeixmanns Lehrmeisterin ist, hat seit der Znsiruirung des ]?rozeffeßsthon manche Ueberzeugmig ziim Wanken gebracht.“ », L_ben drcies Blair will wiffen, daß in Bezus auf den Frozeß, und namentlich auf das 311 befolgende gerichéliche Ver- Xihren, Spaltungen im JNintscer-Rache ausgebrochen wären. 23121111FTedrelösäthlatxeYhK dsijzar 130 iyesit, daßZ es behauptet, zwei . ? ereit ".;-' ' . “ ' ' ]cdochZ MZF Antwort erhaltégn. !, x &ntlassunz eingereicht,
T 1131] en dem Intendanten der Civilei e I)iontqiivix, 1an dem O)?arschall Sonst besrchrsTHZt 90111321? TY? Zhen ein &?creir, der mit jedem Tage bitterer wird, und zu des- 1en chönLntithng der Sohn des Marschalls Anlaß gegeben hat. Di/e Sache ist in wenigen Worten folgende: Der ,Couri'iei' 60110913 “ meldete Uiiierm Men 0. M., daß die Civil/Lisw dem I)iarjcya'll Somit 3 Gemälde (2- von Murillos und 1 von Ri- beira) fiir die Summe von 500,000 Fi“. abgekauft habe, indem erxzugletcl) zu verstehen _gab, daß diese Bilder weit über ihren 51582111) bezahlt wordeii icycn. Der Sohn des OJTarschalls fand sich hterdxii'cl) ycranlaxzt, gleich am folgenden Tage ein Schreiben 111, den1 „Courrier frqnigciis“ einrücken zu laffcn, worin er erklärte s'dm Barer habe die leiicl)t gehabt, seine ganze Gemälde-Galle; rie zu 0erkaufcn, und um nun zu verhüten, daß nicht sämmt- liche Bilder nach dem Austande gingen, habe der König drei dex wcrthvoiisten bezeichnet, um solche für Rechnung di'r erl-Lisre zu _crwerbcn, und dadurch wenigstens theilweise die Verluste u erjeizcn,_ die Frankreich im Jahre 1815 erlitten habe. Der'OclU'eiber sagte zugleich hinzu, daß die Herren .De- Y)" und Giroder den gedachten drei Gemälden noch vor wenigen «;ahren e_ttnen hdhiren Werth zuerkannt gehabt hätten, als den- ]Mth, fur den 10:11 Vater sie verkauft habe. -- Gegen diese Be- l)c_1_uptiliigen trat_nun der Graf von Montalivet seinerseits wieder dncytlich, auf. Er schrieb dem „Courrier fi'anqais“ unterm 4ten es 110 eti1e falsche Angabe, wenn der O)?arschall behaupte, daß der König ]enxe di'cixBildcr selbst ausgewählt habe; vielmehr Habe der Marxchall S1". Majestät seine ganze Gemälde-Samm- [img qngeboten gyhabc; da nun aber der Zustand der Civil- Ltske emen so„beträcht[ichen Ankauf nicht gestartet habe, so hät- ten S9. Majestät eine Summe v0n 500,000 Fi“. zur Erwer- bung einzelner Bildex bestimmt, Und zugleich ihn (Montalivet) beaiiftragt, den Marychall zu ersuchen, daß er diejenigen Gemälde selxb1c_bezeichne, die er ihm um jenen Preis ablaffcn wolle; der Marichall habe darauf die gedachten drei Bilder namhaft ge- macht, und er (Montalivet) sic unweigerlich angenommen. - Hier- Über 10a/ren14 Tage vergangen, als in dein qestrigcn „Courrier franaxqts“ em von dem s))?arschall Soulf selösr achfaßtes, an den Grafen von Montalivct gerichtetes und aus St. Amans im D*epai'xteinencdes Tarn (eincm Landguce dcs T))?ai'sc110lls) vom 1.1. Mac dakatCS Schreiben erschien, worin derselbe zrigab, daß die beidei1 Mumilos von ihm selbst bezeichnet worden wären; da- gegin erimierce ei“ de_n Grafen daran, daß das Gemälde von Ri- beiiaivon ihm gewählt worden sey. Uebrigens, fügte er hinzu, sey dies Nebenjaxhcz die Hauptsache sey die, daß man dem gan- zen Yerkaiifc anichemend ein Motiv unterlegen wolle, das er sei- nerseits mchtgelten lassen könne; er habe einen offenen und redlichen Handel_gemacht,jund wenn man hierin die mindesten Zweifel seßen sollte, 10 sei) er jeden Augenblick bereit, ihn rückgängig u ma-
Die Antwort auf die e Herausforderun lie" niclc “
warten, deim schdn in dem heutigen 92310th8 dÉleYYoZZsxÜ-Y [ccsk mim Wieder ein Schreiben des Grafen von JNdntalivet an dcii I)iai'sckwll Soult, worin er sagt: „'Es thut mir leid Herr Marschall, daß ich Sie eines neuen Jrrthums zeihen muß, denn auch das (LPM? Bild von Ribeira hatte nicht ich, sondert/t Sie gewählt. «361 hatte bloß Ihre Agerbietungen angenommen, ohne tmr irgend eme Bemerkung darüber zu erlauben, wie der König
mir Solches auSdrücklich vorgeschrieben hatte. Was nun re Erklärung betrifft, daß Sie bereit seyen, den ganzen HJT“
chen, und er habe hier u seinen Sohn mitVollmacht verse en. » *
rückgängig zu machen, insofern ei“ de111 Köuige irgend leid 1611172 sollte„ so muß ich Ihnen meinerseits erklären, daß ici), als Ii:- tcndant der Civil-Lisre, hierzu, so bald Sie es Ihrem 3112212103 gemäß halcen, gern bereit bin, da der Könia seit dem Tage, 1110 Sie sich an ihn gewandt, keine andere Absicht gehabt hai, ai“, dasjenige zu tHUii, was Sie von ihm chÜUsC-hk haxicn.“ » Man ist 1th begierig, ob der Kanfznriickgchen wordi- 0031311517,
Der Handels-Miniscer vcransmltct gegeiiwärcig cine Saiixixi- lung von ?[ktenftücken zu einer Statistik der Bankerdric, dic in dem Zeitraume von 1830 bis incl. 182,14 in Frankreich 011599019- c_l)en sind. Diese Dokumente, die dem T*)?tiiiqicr am gecigncchrix jeheinen, um sich einen Begriff von dem Znstaiide des Handel:“; und von der Moralität dei“ „Kaitfmannschaft zu 111003221, soik-cii den Kammern vorgelegt werden. *
Großbritanien und Irland.
Parlaments-Verhandlungen. Oberhaus. Siz- zizng vom 21. Mai. Dcr Marquis von Londondch _zeigte an, daß er am nächsten Diensrage eine von 50,000 Pro- testanten aus dem Norden Irlands unterzeichnete Bill zii iibcr- reichen gedenke. „Ich mache diese Anzeige“, fügte er Hinzu, „damit diejxnigen edlen Lords, die ctwa ihre 'Linsichten i'ibcé dieie Wichtige Bitischi'ift aussprechen wollen, sich daran vorbereiN-n können. Hoffentlich wird bis dahin aiich der edle ViHcomit, der an der Spitze der Verwaltung steht, die nöthigcn9320162010100: 0116 Irland erhalten haben, um etwas Bestimmtes iiber die Pro.- zxxsion sagen zu können, welche den Lord-Licurcnant bci sciiiixixi. szuge in Dublin begleitete (s. den Art. London im qciki'igci'. Blatts der Staats-ng.), so wie, ob Se. Excellenz dci“ Idris- Lreutenant die erforderlichen Maßregeln ergriffen har, mm 1010181 Vorfällen in Zukunft vorzubeugen.“ Lord M c [6 on [*11 c hacks, geg». die Ueberreichung der erwähnten Birtschrifcen nichts einzichxx- den, meinte jedoch, sie hätte wohl schon friiher vorgelch wci'dsi'. können , _da sie schon vor länger als sechs Moiméen *cntwwrfir'. wdrden 1cy. Dei“ Minisrer erklärte sich auch bci'cit, jeden (:.:- wunschten Aufschluß fiber die Lord,-Liciir-s:iains-Prozcision zu "0-5- bin. „Lins Allem, was ich gehört habe“, sagie cr, „glaiidc 101 nicht, daß irgend etwas dabei vorgekommen iii, was“ im gei'iiiié- ste_n Grade gesetzwidrig wäre 11110 gerügt zu werden vcédicnxk (HHU!) C's isi nichts vorgefalleix, was Mehr bei dcr allqciiicim'x: AUsrcgung Uiid der großen Anzahl der vcrsammelxen »“."Ixciisci'sn ganzonacürlicl) zu erwarien war. Was die BaUUU' aiibcxxifix, i_o smd die Nachrichten darüber höchst iibertriebcn; so ch". icl) vernommen, ist nichts geschehen, wodurch eine Paix:- ments-Akte verlckzr worden wine, 116010, was die Fi*'ci;)-.5:, dae man dem Volke bei solchen Gelegenheiten wohl gesmrcéii kiU'JU, Übci'schisitten hätte.“ Hierauf bemcrkic OCT" Graf v. Wicklow.“ wenn stcx) Alles so vei'hicltc, wie es der Prcmicy-Minisrcr 11; ebeix veryichei'c habe, dann seycn nic größere UnwahrHcircn imd C'xdcchtungen durch die * Kresse irgend cincs Landes, 016 bei dicser Gelegenheit durch die „„zrländiscye verbreitet worden. (Höri!) Der. Graf benutzte diese Gelegenheit, Um zu erklären, daß er neulich dem General-Fiskal für Irland, Herrn O'Loghlin, Ui"- rec_hc gethan, iiidxm cr, nachAnleicung von Zeirimgs-I10.100019!“ gejagx habe, _der]el_be sey bei einer Versammiung zuchcn gew.: sen, in der cm gejeizividrigcr Toast ausgebracht worden, dén ei" durch seine Gegenwart gewissermaßen saiicrionirc oder wenig,- stens doch nicht gemißbilligc hätte. (Hört!) „ch) empfimg davauf“, fuhr der Redner fort, „einen Brief von jenem Herrn, worm derselbe sggie, daß er sich durch meine Bchau1ckciiiiq (sxhr ve-rlekzxjfühle, da diejelbc ganz ungegründec und kein solchck 4001? m 1einer Gegenwart ausgebracht worden sey. Zeh frciic imcl) sehr, daß die Sache sich so verhält; aber dei" chremMrcL“): und gelehrt; Horx ist doch in zwei erchknner verfallen. Erstens glaubt er, ]cne Angabe sey von mir ausgegangen, Und zweitem? iche hätte, ihm damit einen Vorwurf machen wollen. Rim ch wahtite ich aber der Sache nur als einer in verschiedenen Ji"- ländifthen Blättern und in einer Zeitung, die in England am meisten gelexen und auch am besten redigirt wird (großes Geläch- xer und Ruf zur Ordnung), erschienenen Nachricht, Und wen?; ich sagte, ,da]; der ehi'cnwerthe und gelehrte Herr eine gewisse Maßregel tn Schulz genommen habe, so wollte ich ihm damit keinen Vorwurf machen. Im Gcgcnthcil, wcnn dei? ehi'enwci'ii)c und gelehr-ce _Herr für die Aiifldsmig der Union ist, wenn er zu denjenigeii gehört, deren Zahl ziemlich bedeutend ist, welche sich von einer 10lchen Maßregcl Heil für Irland verspre- chen, so würde er in der That schi" unrecht handeln, wenn er dies verhc-hlen-und es nicht männlich und offen erklären wollt:“ denn _es, ist nichts Arges, daß Jemand irgend eine *))?aßrcqéi vcrcheidtgt, wenn er es nur männlich und offen thut. 286101 auf Jemand dabei ein Vorwurf fällt, so ist es das *))?iniscerium das emen PZann, dcr OITaßrcgcln verthcidigt, welche es als 11111 einex hohen „und verantwortlichen Stellung .ganz unverträglmii ansieht, zu einem Posten in der Staats ,- Vcrivalcung cr'nctmt.“ Nach dem Grafen von Wicklow nahm Lord Bronghain das Wort, um, einer früheren Anzeige zufolge, dem Hause eine Reil»? von Resolutionen zum Bchuf dci" Vcrbeffcrung des jekzigén mgngelhaften Zustandes dcs Erziehungswcsens in “England"vor- zmchlagen. Die Berathung übei' dicse Beschlüffc WÜWL jedoch bis nach dem Druck derselben ausgeseßt. Der Hauptzweck dci“) selben geht auf die Einseßung einer permanenten Kommiffion fiir das Ei'ziehungswesen, welche iiber die gehörige Vcrwcndunq dc" von-dem Parlament für den Volks-Uiiccri'ixhr bewilligten Geld: summen zu wachen, Schullehrcr-Seminai*icii cinzurichtcii und 0001 über Privac-Stistungen, welche um chcke des Erziehungs'ich sens emacht würden, die L_)berauxsiclu zu führen haben soll. Die von 016 Bi'ougham geäußerten Aiisick)c-:n und Absichten wurden nicht nur von Lord.?)kelbourne und Lord Denman, sondern auch von dem Erzbischdfx yon Canterbnrn und dem Bischose v'on Gloucester gebilligt. Ersterer äiißcrtc sich in diescr “Oc; ziehung folgendermaßey: „Ich erhebe mich, Molords, um mci- nen.vollkommencn Beifall Über das Verfahren kundzugeben, wcl-
ches mein edler und gelehrter Freund eingeschlagen hat so wiemeii - “ - | * “ 1, gänzliche und herzlsche Uebereinstimmung mic dcn/Zweck'cn, di:;