meine Diskusfion geschlossen, und man beschäftigte sich niit den einzelnen Artikeln. Bei dieser Gelegenheit hielt noch Herr Lau- rence einen langen Vortrag, um die unermeßlichen, Vortheile
auöeinander useßen, die, seiner Meinung nach die Folge Frankreich verspreche. (Bei dem Ä
Haufe derselben auf das Bestimmteste erklärte die Kolonie AlZZ'er behalten und, was das so werde die
ob demselben Folge zu geben sey oder nicht.
Der Türkische Gesandte am Londoner Hofe, Namik Pascha, ist auf der Reise nach Konstantinopel in Paris angekommen.
Der Sohn des OJZarschalls Soulc hat fich nunmehr bereit erklärt, die von seinem Vater der Ctvil-Liste verkauften drei Ge- mälde wéeder anzunehmen und die bereits abschlägléck) erhaltenen
150,000 F1“. zurückzuzahlen.
Das heutige Journal “des Débats enthält in Bezug auf „Die Besorgnisse, die anfangs das Attentat erregt hatte , von dem
die Spanischen Angelegenheiten Folgendes:
de la Rosa sch) bedroht keine Folge gehabt, lichen Gewalt haben den Frieden der so wie die freie Berathung der Cortes,
gesehen , haben
bgange der Post war es noch zu keiner Abstimmung gekommen.) - Ueber die eskrt'ge Sißung ist noch zu Melden, daß Herr Gu: ot im
olonisren betreffe, egierung fich späterhin nach Maßgabe der“ fich meldenden Kolonisten und ihrer pecuniairen Mittel entschetden,
und einige Demonstrationen der öffent- auptskadt geiche1't.
602
der Behörde für die die Kolonie für
Spaniens verbreiteten Besorg Frankrei werde In der That, übertreiben wir Nehmen wir nicht den freilich erlitten hat, für eine totale Spaniens, vergessen wir di 'Ueberall , einen Winkel men, gelten die Geseße und werden _geachtet.
d
Herr Martinez glüchlécherweise er nicht ülfe erhält. eben
ic von
und alte Ehre.
der Proceres -Kammer votirte Adresse, guten Bürger ihre Stimmung kundgegeben, Zügelung der Aufwiegler getroffenen Maßregeln zeigen, daß das Madrider Kabinet in dem „Ereignisse vom ilten eine neue „Kraft geschöpft hat. über das Schicksal des Ministeriums und selbst der Regierung
war also wohl voreilig, als man die Spanische Regierung zur Nothwendigkeit gebracht glaubte, die Intervention zu reklamircn.
dieses schönen
war gung in einigen großen Étädten; allein sie hat fich bis jetzt durch keine jener wichtigen und ernsten Explostonen Luft gemacht, die wir in unserm Lande erlebt haben. ewiß, ein Heer, das zahlreicher ist, als das der Rebellen; seine inanzen erholen sie!) und Don Carlos hat kein Geld. endßch von alle dem, was wir über dieses Land wissen, zeigt einen in den lehren Zügen liegenden Staat, der untergeht, wenn In“ dem constitutionnellcn Spanien liegt viele Kra t, und noch lebt, wie immer, Castiliens alter Stolz Mit solchen HülfsqueUen sucht ein Land nicht
die Art, wie die
und die von
im Auslande seinen Schuß seinem Boden.“
Die in diesen Tagen vollkommen ruhig.
nisse waren übertrieben, und es
auch nicht den Stand der Dinge! unleugbarcn Schlag den Valdez Niederlage! Fün Sechstheile es nicht, ,smd ruhig und still. Landes ausgenom- constitucionnellen Regierung herrscht eine gewisse Aufre-
cr
Spanien hat, das ist
Nichts
204. Cortes 473.
Der Moniteur meldet: „Die Regierung hat R aus Madrid bis zum 14ten d. M. erhalten.
; es findet ihn im Alles
. ung Dre Proceres-Kam
Nachrichten 1 Wohl untcrrsén diese Valdez sich vöUjg-p
Rente [pr. 00111111. 108. 30.
81. 00. [111 (:o-n'. 8]. 65. M
Redacceur 6'6 Us 7. W
Gedruckt bei A. W. Hayn,
Allgemeiner Anzeiger für die P
Bekanntmachungen.
Edietal 7 Cétgtiyn. Da auf die Amortisation nachstehender Weßpreußeschen Pmndbrtefe
Namen des Extrahenten.
dcs
Kaufmann H. F. Lehmann zu Halle. ,
Kaufmann Werkmetüer zn Brom- berg und Kaufmann C. L. Scl- lin zu-Cüürin.
“Dev tormm dcs Lanw 11. Stadt- gekicvts zu„Graudcné.
4. 'BaucYutSbcfiver Gott ricd Pruß 7115 ctescbüv.
angetragen worden ist„ so werden dz'e etwanigcn un- bekannten Inhaber deescr Pfandbrtefe aufgefordext, séch späteüens bis zum achtcn Ztns-Zavlungs-Termm .. den I,Ian11111'1830, bei dem (Hencral-Landschafts-Syndicus, Herrn Ober- Landechriäth-Natv Ulrich *mit ihren Ansprüchen zu melden und solche zu beschcmtgen oder die gänzliche Amortisatiun der cdachtcn anndbricfe zu gewärti= gen, wodurch die “andschast oder; das betreffende Gut
Benennung
Guts.
Nicczuchowo.
Pietrunke. Kurzkowo. Littscbcn.
Be- Nk' trag dcs Pfand- briefes.
!Tbl.
des Departements.
Bemerkung.
W
Schneidemübl. 4 1000 entwmdet.
desglcichen. Bromberg.
18 75 verdorben.
deSgl. dito.
von aüen ferneren, wegxn dieser Pfandbriefe zu bil- denden Ansprüchen gänzltch befreit wird, und die un- bekannten Inhaber Hcrjelben sch sodann ihrer Ent- schädigung halber ledtglicj) an diejenigen balken müffen, durch derxn Hände diese Pfandbrécfe gegangen und an se gcdteben smd. Martenwerder, den 28. Februar 1835. Königl. Weüpreuß Geyeral-Landfchafts- Direktion.
46123
Marienwerder. 04 ! 100
Edföctnl-Cétatiqg.
Da wir über das Vermögen des' htejtgeu Kauf- manns Bernhard Cohen durckxYxYß-gung vom bras tcgen Tage wegexxklarer Jmusfictcnz dcn Conkurs von Amtswegen eröffnet, guck) 'ljäklj den offenen Ar- rest verhängt haben, so wrrd dteseZ de_n Gläubkgcrn drs gcdachtcn (Hemeinscvuldncrs, hterdurci) dFentliä) bekannt gemacht, und ein Texmtn vor dem ur „Fn- 'siructéon dez“ (Tonkuxs-Proxenes ernannten epuxir- ten, Ober:Lat1desgcrtchts-Ancffor Meyer an der „bees- gen..Gcréchts|el1c auf den 2“. Juli, Vor111ttxags 9 Uhr prÉSgirt, in wclchem sämmtliche Glänbtger ihre Ansprücye an die ConkurMmffe, fie mdgen Na- men haben wie se wollen„ ebührznd a17m_e1„den, und deren-Récbtigkeic 1mchwceyen_mussen. Derjeni- gen, welche in diesem Txrnzipe mcht erscheinen un_d ihre Fordcrungen nicht ltqurdtrcn, _baben zu gewärn- gen, daß ske mit allen ihren Ansprachen at_1 dte Mask vräkludix't, und ihnen deshalb „gegen dre übrigen Credjßtcüren ein ewiges Stillschwetgen auferlegt wer- dkn o ,
Unbekannte, oder zu erschcénen Verhindxrte kön- nen sch an die hierselbsi fungirenden Xuütz-Com- méffarécn Kreilmann zu Erwjtte ynd Schulenburg zu Lippftadt wenden, und srlbtgc mtt gehbrtgcr Voll- macht und Information vxrsxben,
In dem anberaumten Ltqnedattons-Ternxtnc haben fi'cl) die Credétoren zugleich über „die Betbebaltun oder Abänderung des [(zum Internns_-Curator un Contradéktok Amtsscyreber „Herrn Htae unter ;der Verwarnung zu äußern, daß sonst nach pfiichtmaßi- gem Ermessen de:?halb 6x 6111616 Verfügung getroffen werden sou.
Gesecke, den 12. März 1835.
Königl. Preuß. Iusiiz-Amt.
Auf jetzigen Antrag des Doctors, Oldenburg bicy- selbst, als 780101515 (H01n11111n15 im Amtsratb Schön- bergschen Debttwe'sen, wird denjenigen Gläubigern der Braempbaelschen Eheleute, vormals auf Blücher, und resp. des wait. 21mt8ratb Schönberg auf Blücher, deren Forderungen m das Blüchersche Hypotheken- Buck) rutabnlirct waren, und die durch den bereits am 17.311111 1818 legittxnirten Obcr-Avvellations- gerichti-Proeurator Hettltng zu Wolffcqbüttel , resp. dessen Subüituten, 17,611 Advocgten Bartnmg béersclbsk, ihre noch babenden Unsvruche an den Amtsratb Schönberg, 1116-16 dessen Nachlaß in de_m, nach era kannter formeUer Coneurs-Erdffnung uber sotbancn Nachläß am 3. Febr. 1830 ftattgebabtcn Liquidation!- Tecmine angemeldet haben , ngchdem von dem ge- dachten Proeurator Hettling scene Vollmacht aufge- rufen worden und dadurch auch die seines Subülm- ten erloschen ist- biermit aufgegeben:
binnen 6 Wochen, vomTage der ersten Bekannt- machung dieses öffentlichen Notäücatorit ange- rechnet, einm Proeuratov in 166.6 zu diesen De- bitacten zu lcgrtjmiren und denselben - conco-a- 3010811111 iu-xeaiians raoosnto lleZiatk-tnrs -- zu emcr be émmten rklärungüber einen zur HU'USUUY eßneß Nechtsßreits mit dem Gut!: bestßer Buhrmg auf Nuttcln, pm. Rechnungs- Ablegung mam annexaz. gerichtlich proponirten
*der Publication sotbanen Erkenntnisscs ge värtig sein,
ein füz“ nacmal nngedrobet wird, unfehlbar zu geryärttgen, daß 179 als an die Beschlüsse der an- wejcndcn, oder mtr Procuratoren 111 [060 verse- henen Creditorcn für gebunden werden erklärct werdcn. Schwckin, den 4. Mai 1835“.
Zur Großhcrzogl. Meeri „Juütz-Canzlei verordnete
Derector, Vece-Dtrcctor und Rätbe.
(11.8) C.v.Maydel1.
Nachdem in allhier anhäxtgkgcn Nachlaßsachcn zu Herrn 1). Carl Ernst Cbrtßmn Habmanns, weiland 4111“. 97661. andrer,“ Verlassenschaft, auf Antrag der Erben pcssclbcn mtt Erlassung von Edictalicn nach Borschrtft des Aller nädégsjen Mandats vom 13 No- vember 1779 zu ver?abren resolvtrct worden ist; als werden btermrt Alle diejenigen, welche an Den Nach- laß vorernamxtcn Herrn 11. Habmanns als Gläuvi: gcr oder aus ergcnd einem andern Grunde Ansprüche zu baden vermqmcn, andurcl) öffentltch geladen, das; n'c
dcn Sechzethnkten October 1835, als welcher zum Leqmdations-Termine anveragmt woxden, zu rcch_tcr früher Gernhtszxit an bicnger UnwerMätö-Gerxchtsßelle, resp gehörtg bevormundet, m Person erschetnen, mit dem berieUten Herrn Vcr- laffenschaft51Vertreter gütlich erbbr und Unterband- lung pflegen, auch da_n1dglt'ch emen Vergleich trcffcn, in dessen Entüebung 1bre„Ansprüche und Anforderun- gen liquidcrcn und vcsche1njgen sollen, und zwar un- xcr'der chwarnung, daß dxejenigen, welche ihre An- sprache ntchx gehörig lxqutdtrcn, für ausgeschlossen an*.der Tbetltxabme,„an der Masse und ihrer An- sprache , so wt_e_ der xhnen ctwa zustehenden Rechts- wobltbat d'er W1cdere111sc_tzung_in den vorigen Stand für ycrlußtg- nacht wemger'dtejenigen, welche zwar crschtcn_cn, sick) aber wegen Annahme eines etwaigen Vcrglctchs nicbt deutlich ck'klären, für einwiaigcnd Werden erachtet werden, sodann mit dem Herrn Ver- laffenschqfts-Verxrcter binnen der gesetzlichen sechs- wdcdentltchen Frtst verfahren, und d„en_Stcbenten Nyvember 1835 der Publtccztton cines Präcluno-BcsMidcs wegen der Außengcbltebcnen, so wie den "ünften Dezember 1835 der ?nrotulaton der Acten zur Versendung nac!) rxchtl chem Erkenntniß oder zur Abfassung eines Ge: rechts-Beschctdes, mglcécben den SechSzehnten Januar 1836
auch_ diejenigen GläubiZler, wclche nlchr im Orte des Gerechts wohnen, zu nnahme künftiger Ladungen und Zufrrtigungen cinen btesgen Bcvollmächtigten besiellen sollen- Leipxig, den 8. Mai 1835. Das Universitätsgerich d br. R 12;
asclbü.
n g.
dttger, Act. In Gemäßheit der zu Dresden am 27. September
1825 zwischen der Kdnigl..Sächsschen und Königl. Preußtschen Regierung getroffenen Uebereinkunft- so
= “7, und wiederum an bisheriger Sthe, auf den bei:
dachter Fakultähdic Adminiüratéon und Kollatur des von dem vormaltgen Universtätö-Verwalter zu Wir- tegberg, Vincentius Haase, den 19. August 1561 ge- üettetcn Stipendiums übertragen worden. Da aber zu dem Genusse dcsechn zunächsi aus des Stifters" oder seiner Fraucn, einer gcbxxrnen Kirchhoff/ Ver- xwandtscbaft absiammende, oder m deren Ermangelung Zvorzugsweese aus seiner Vatcrsiadt Plauen cburtige, ;arme und fleißige Studßrende gelangen ollen: so jwerden d_ic allhéer Studzrenden, welche ihre Ver: [wandschast mit dem Sttster ode_r desen Ehegattin zu bescheinigen vermögen, und 1n„deren Ermange- lyngFolche, die „aus Plauen gcbüxttg, arm und Kei- ßtg nnd, viermet aufgefordert, 1tcl)_ bei dem unter- xetchneten Dechanten der Fakultät vtnncn (;Wochcn, späteüens bis „ „
. den 13. Jul: dtcses Jahres schriftltcl) zu melden, die Nachweimng der Verwandt: sckmst odcr Zeugnisse übex dcp Geburtsort, die Ar- muth und den Fleiß, vetzubrmgen, darauf aber der Amvcisunq wegen des Genusses" _acwärtfg zu srin.
Nac!) Vorschrift _der hohen Vcrordnung vom 5“ November 1828 Wird diese Aufforderung öffentlich bekannt gemacht.
Leipzig, den 15. Mai 1835.
!).-. Georg Bened.„Wiencr, d- 3. Dechant der theolognchcn Fakultät.
Ei
Lieferung
„Bekanntmaxhung, Dcr dteß'xährige Wollsnarkt hteselbst, wird, in den dafür besttmmtcn Tagen, 14, 15. und 16. Juni d
den Paradcvlätzen, zwischen dem Berliner und An- clnmmer Thore, abgehalten werdcn. Die beüehxndcx: Einrichtungen zur Beförderung und Bequcmltcykctt des Verkehrs nehmen wir als de: kan11t 611. Stckttn. den 18. Mai 1835. Dec Wollmarkts-Commission.
und der “Sin
Bekanntnxachung.
Die mir gehörige, bei bienger Stadt gexegene und zum chc'k der Eénxragung in das ÖVPotbckcnbucl) aaf 13,092 Thlr. gcrtchtlicv abgeschätzte Ziegelei will ich aus freier Hand
am 10.3“11111 dieses Jahres Mittags 12 Uhr an Ox't und Stelle öffentlich meist- btetcnd vcrxauxen und lade Kauflustigc zu dicsem Ter- mm biermtt cm- ,
Havelberg, den 20. Mat 1835. | E r a s m 1).
Die klare
Nordsee-Bad der Insel Helgoland.
Ein geehrte; Publikum wird hiermit von der Er- öffnung dcs htesfgen Scedades am 15. Juaii in Kennt- niß gcscht.
Auf eine zweckmäßige Erweiterung und Vervoll- kommnung al::“r Ansialten, Welche die so sehr gün- siiqc Aufnahme des Bades in d:*n lclztcn Jahren 113- thig machte, wurde für die näch-“xe Saison mit Eifer hingxarvcétet, und natncntlich durch viele ncncrbaute Logis, Vermehrung der Badckutscvcn auf funfzig Stück, durch Uchcrführung von lebendigen: Sehlaclw vieh :c :c., den Bedürfnissen und Anforderungen der resp. „Badegäste möglichst entgegen gekommen. Als Nadcarzt wird, wie früher, Herr 111: von Aschscn aus Bremen währmd dcr Curzeit gegenwär: tcg cyn.
Die Uebe:“fabrt geschieht wöchentlich mit den schr elegant eingerichteten Hamv. Damwschéffetx von Hmm burg und Cuxhaven aus, und von sonsttgcn Häfen mit bekannten Packctbdtcn. „ . Bestellungen von Logis bcsxth mrt Vergnugen
, ie D i 1“ c c ti o n Helgoland, Mat 1835.
ganzeWerk üändig tn
Exemplar.
Pra'nzlau:
Erste Gcneral:Versammlung der inpzig- Dresdner EisenbahnzCompagntc.„ Nachdem das Capital dex Letpztg=Drchner Etscn- bahn:Compagnie vollüändtg unterzeichnet woxdcn' iß, so werden in Folge der Allcrhöchsten und Höchsten Orts genehmigten Statuten, und Kraft der tm § 2 de_s hohen Decrctes vom, 6. Mai d. I“; dem unter- zetchnctcn Comité erthetltxn Befugnfxx säxnmtliche Acteen-thaber.hierdurck) emaeladcn, sch bet der c.“-
sten constituirenden Gencxal-Versamtxtlung Freitags, den 5. Fun: d. F., fruh nzn 8„Uhr, im Saale des biestgen Gequdhauscs emzuünden, und, in Gemäßheit dcr Bestcmmyngen des 3“. 23. des Statuten-Entwurfs, Zwanztg Actionatrs zn Mitgltedcrn des Ausschusses, welchem nach 3". 36. die Wahl der Directoren und deren Stellvertreter ob- liegt, zu erwählen.
Krisis v
1111'1. 17311ljkn.
Vergleich zu instruircn, sonst aber, wie hiermit
wie der deshalb an die theologische akultät biesger Universtät ergangenen hohen VerfJgungen iß gc-l
Es wird hierbei in Erinnerung gebracht, daß das im 9". 12. näher bezeichnete Stnnmrecht' nur nach
Stuttgart.
Mit Könégl. WürttenWergischcn:
Verlag von L. F- Rieger 851, Das Werk umfaßt: 1) die Einlettung, 'm w cher das Allgemckne über dcn menschlichen 811“ vorgetragen wird; 2) die Knochen- und Bände. lchre; 3) die Muskcllchrc: 4) die EiilZM dclehre, so wie die Bxschrcidung dcs Gchir.
Seydscbrcilxeix an einen xh „ benets-Mtntster über dre gcgcnwk
schen von [):-. F Alvext. _ Dieses merkwürdige Pamphlet hat m, Londo außerordentlicbcs Aufsehen erregt, daß vtnncxx ] gen fünf starke Al_xflagen zu sehr hohem PMs verkauft worden und.
reußischen * Staaxen.
exfolgtcr Legitimation durch Vorzeigung der zus]
dtgen Acteen * dermalen der Juterérnö-Schxjm
(§. 19) ausgeübt werden kann,“ daß durch B6-
mächxigte zu crschcincn unzuläsng ist, und daß
abwesenden Actionairs an die in der General: „_
sammlrxng gefaßten Beschlüsse gebunden smd. Letpzeg, am 22. Mai 1835.
senbahn-Comité.
- . OW Latekartscbe Axxzcigcn.
WichtigesWerkfürAerzte,Anatomemöb“ rurgen, Studérende und Gebildelealkc
“Stände! So eben versandten wir dxe erß von: “
Neues Handbuch der prakctjche112cnatomie, odcr Beschreibung nner The_ilc dcs menschlichean vers, mrt besonderer Rücksicht auf ihre gegensriti Lage, nebst drr Angabe über die Art. dieselben zergltedcrn ugd anato111ischePräparatc zu vcrfertig von Profcnor [):-. Ernst Alexander Lauth, Vorsteher der “anatomischen Arbeiten an der 11166 naschen Fakultat zu Straßbuxg, Métgliede 116161»
lehrten Gescllsclwften.
LBände 912896. mitAbbildungeu. In10Licfcru
gen zu je (; Bogen. 9 .“. Thlr. pr. Lieferung. MFp/WMM. 01111),
1195:Orgn11c: 3“) die Ncrvenlcbr
0) die Gefäßlehre:71déc topographische?!" tomie; 8) d:“: Entwicklungs“- Gescisichtcd Fötus: 9) die Anweisung zur Verfcrtkgu anatomtschcr Präparate 11110 zur Aufbcwa kung dcrsclben; 10) das ausféjhrltclx Jnha/sx“ Verzeicbniß.
, gemeinfaßliche Darücllung;
1_vcisc, dercn 1'1'4'1'1 der HTW Vci'faffkr 117111111111 sztzt auch das nichtärleicbe Publikum in den E41 tick) dicses lch 1'reichcn 1361109110119 mit 311111011 dienen zu können, so wie die bcigcgcxmxcn Tafel mit (511111 Thcél élluminirtcn) I(bvildunaen. welche wir gratis lécfcrn, rung ")x'si'lktlékj) ve'étragcm. Bcson_ders dürfte das Werk auch 7067164171411 wclche sci) später d-cr Mcdicin nnd Elgérurgt zu wedmeu chcnw. von großem 911115101111". Die zweite Lieferung folgt in 14 Tagen??
aber ist bis zum O ktovcr d. F; 10
den Händcn der rcsv Sudscrtbemc . worauf sogleich dcr Ladenprcis von 36 Kr. 99-91. für die Lieferung eintritt. „ Sammler erhaltrn auf 10 Exemplare rm Fkk
Alle Buchhandlnnyxn des In- 111192111516 nehmen Beüclluxxgcn darauf an, in 115911111991! [ck/ die Ens lin sche 211101110119111119, L. O:" 1111119 ES Mittler, Plahn u. A.: in Potsdam Rtegcl; m Stcttin F. H, Morin.
S tu k) r sche *».Zéuckvhandlxtng, Schloßplatz Nc". 2.
Bulwer's Sendschrct'bcn. Jm Verlage der Gebrüder Schumann Zwickau ist so eben erschienen und 0111“th 01025, handlungen zu erhalten, in Berlin bct & © ' ler (SteckWahn 9163), so wie in OM."- IM zu Posen und Bromberg und be: Yencent
Hand
cmalégcn
2015 Dkk" ?
o11E-L.Bulwer 1110?-
geb.
Liebhaber der Heraldéksndcn in der Frank Bücherhandlung, Niederlagür. „ 1th (la 111-8550. (Helegcnvcit zum „Ankauf 71.114? | .. wordenen und nrsprünglccl) aus dchrbltotbk wégs )(?- herrührcndcu Werks, bctktclt: 1101110Z'1ill198 (105 111111501151 (][-8 (11105 Euk. 177711100. [);-188, 1664, 111 170110, 11111 8011011011
Nr. 3, neben '“
“[.-111161 [1711-19
. Wa' Dre Prokuradorcn-Kammer hatte ihren; do
schlusse, das Verfahren der Minister bei dem mit abgeschkoffenen Auswechselungscarrel einer Prü werfen, noch keine Folge gegeben. einstimmig die Adreffe gegen die Urheber der Gewalcc deven Gegenstand Herr Martinez de la Rosa am llten 0. war, angenommen.“ - Troß diescr günstigeren Course an der heutigen Börse zurückgegangen. Personen wollten'wissen, cs sey ein geheimer Traktat dez und Zumakacarreguy abgeschlossen worden. Für spricht einigermaßen der Umstand, daß, den neuesten Na von der Spanischen Gränze zufolge, . verhielt. Zumalacarreguy stand am llcen mit 18 Bata1cko„,„“//k' Salinas, 2 Stunden von Vittoria.
-„_Heute schloß 5proc. 108. 40. Zproc. 111". 0011101. Reap. 99. 5. 5proc. Span. 40,3. Zproc. 29-1... Ausg„S
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Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.
. s 10te Stück der Gesekz-Sammlung, welches heute ausge- wird, enthält unter ' . 1606. den Tarif, nach welchem dre Markt- und Stayd- Gelder auf dem Markt zu Alt-Dollstädt zz; entmch- ten sind. Vom 8. April 0. J.; und die Allerhöch- sken Kabinets-Ordres, unter . , vom 18ten cj11511., betreffend dre Auwendbarkect der Preußischen Strafgeseße hinsichtltch der MÜnz-Ver- brechen in denjenigen Provinzen, iq welchen das All- gemeine Landrecht bisher nicht emgeführc worden, und vom 23sken 601511, wonach dix Führer von Fracht- Fuh-rwerken verpflichtet sind,.- dre empfangenen Chaus- see-Zettel den Steuer-Aufnchtsheamten und Wege- Wärtern Zeus EYrdern vorzuzetgen.
rlin den 29. Okai ] “5. BeDébits-Comtoir der Gesekz-Sammlung.
' * 25 en d. M. fortgese ten und am 26sken besp- dznZZieMnxnxer Eten Klasse 71sker Königl. Klassen-Lotterie ftel y;?Zte Haupc-Gewinn von 50,000 Rthlr. auf Nr. 68,708 nach Minden bei Wolfers; 2 Gewmne zu 5000 “Rthlr. fielen auf Nr 36,864 und 46,583 nach Chln bet Retmboldt und nach "a11kfurt bei Kleinberg; 7 Gewmne zu 2000 Rchlr. auf Nr. “7 729. 26,588. 27,331. 32,943. 42,038. 54,093 und 93,980 111 *Bérltn bei Gronau und bei Seeger, nach- Blenheroiße bet Früh- berg Halle bei Lehmann, Kömgsberg m Pr. bet Burchard, Liegäiß bet Leitgebel und nach Stargaxd bet HammererJ; 18 Gewinne u 1000 Rthlr. auf Nr. 18,940. 19,810. 23,800. 25,042. 17174. 4 ,924. 50,521. 52,830. 59,477. 60,583. 62,154. 63,305, 7135. 77,572. 93,193. 98,744. 99,982 und 102,089 m Berltn beéAlevin, bei Gronau und 4mal bei Seiegex, nach €de bei Reimbold, Düsseldorf bei Wylf, Glogau bet Bamberger, “zayer bei Gürtler, Magdeburg bet Brauns und der Rock), Marten- werder bei Schröder, Demel bet Kauffmann, Naumburg a. d. S. bei Kayser, Oppeln bei Birkenfeld„ Potsdam bet Bacher und nach Stettin bei WilSnack); 42 Gewmne zu 5110 Rthlr. arzf Nx. 634.2114. 2906. 4500. 11,865. 18,618. 22,975 23,187. 23,367. 25968. 28,156. 29,702. 29,968. 30,586. 32,181. 35,150. 30,206. 43867, 45,671. 46,086. 49,922. 49,945. 55,933. 56,220. 56,932. 44,743. 64,528. 65,775. 70,222._71,119. 71,573. 74,576. 81,997. 82,902. 83,086. 86,726. 86,974. 88 394. 100,32]. 102,86]. [02,809 und 104,782 in Berlin bei Alevin, be? Burg, hei Gronau, bez iller, 2mal bei Jonas, bei „Israej, 4mal bet Maßdorff, bex Nendhéém, bei J. L. Meyer und be“: Seeger, nach ByeSlau be: 3. Holschau und 4mal bci Schretbex, Bunzlau bet IYppun, Coblenz Lmal bei Stephan, 0010 bexRetmbold, Danztg bez Roßoll, Düsseldor bei Simon und be: Spatz, Haixe 2mial 0er Lehmann, Königs erg in Pr. bei Burchard, Lte 11113 „bet Lest; gebel, Magdeburg Lmal bei Brayns , ONerseburg et „Kaeselßach, Münster bei Lohn, Posen bei thlefeld und “.'-mal bx: Letpztger, otSdam bei Hiller, Prenzlow bet Herz, T0rgau bez Schubart, Erice bei Gall und nach Zeikz bei Zürn; 00 Gewmrze zu 200 Rthlr. auf Nr. 5924. 6080. 9031. 9336. 10,19]. 10,353. 11,180. 11,776. 14,075. 14,615. 19,252, 23,297. 23,642. 23,898. 24,571. 25,557. 26,955. 27,597. 28,372. 29,617. 30,865. 34,121. 37,102. 38,336. 40,998. 43,642. 48,571, 49,790. 52,877. 53,246. 50,104. 55,333. 61,184. 62,213. 62,532. 66,114. 66,288. 68,644. 69,128. 71,343. 72,846. 73,523. 73,627. 73,813. 74,106. 76,262. 77,097. 78,197. 83,206. 87,252. 88,812. 89,373. 90,205. 90,882. 92,049. 92,882. 95,422. 98,605. 99,063. 100,129. 100,346. 101,896. 104,600. 107,544. 108,337 und 108,846. Berlin, den 27. Mai 1835. _ „Königl. Preußische General-Lotterte-Direction.
oc
Nr.
1607 .
p 1608.
Angekommen: Se. Durchlaucht der General-Major und Commandeur der 5ten Division, Prinz George zu Hessen- Kassel, von Frankfurt a. 0. O.
Zeitungs-Nachrichcen. A u s [ a n d.
Rußland.
St. Petersbur , 20. Mai. Aus Moskau 1000-fer- 11er berichtet, daß die inwohner dieser Hauptstadt, nach emer alten Russischen Sitte, bei dem Wiederaufleben der Natur' am 1- Mai dem Frühlinge vor die Stadt entgegen zu gehen , und sch anf einer öffentlichen Promenade in einem nahen Lustwäld- ckxen zu versammeln pflegen; Ihre Majestäten der Kaiser und dk? Kaiserin geruheten, “um dem Wunsche Aller zu entsprechen, Nes? Promenade ebenfalls am 1. (13.) Mai Nachmittags von sechs bis halb zehn Uhr mit Ihrer Gegenwart zu beehren. C'in ei"[*kimmigexz und vielfach wiederholtes herzliches Hurrah! em- 1) 6? das Herrscher-Paar, dem in eine_m anderen Wagen Ihre Kaier1ichen Hoheiten der Großfürst Constantin Nikolajewitsch Und dre Großfürstin Alexandra Nikolajewaa folgten, Tausende
kztenden beiden Equipapen entgegen, und emmten das Wei- tersahren derselben, um sich länger an dem An che der erhabenen ' “lser-Famili'e zu erfreuen. Das Entzücken, welches Alle beseelte, ist "icht zu beschreiben. Unter" mehreren rührenden Charakterzügen, die der Berichterstatter der Nordischen Biene bei dieser Gelex Itnhett wahrgenommen, befindet sich auch der, daß, als ein unter FU“ Volksmenge befindlicher ehrwürdiger Greis um die Ursache efragt nyurde, warum er beim Verlassen der Promenade so an-
chUg em dreifaches Kreuz geschlagen, dieser zur Antwort gab: 7er habe 'dem Höchsten gedankt, daß Er ihm die Gnade erwie- M- 111 semem 80|en Lebensjahre seinen LandeSvater, den Kaiser,
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Berlin, Freitag den Lgftén Mai
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und seine Kaiserin noch einmal zu sehxn.“ - Der Matz vor dem Schlosse, den die Erlauchce HerrscherFami€ie bewohnt, ist den ganzen Tag von der Menge beselzt, ja es bringen sogar Viele die Nächte daselbst zu. '
Der déesseicége Botschafter in Paris, Graf von der Pahlen, ist am "löten d. M. auf seinen Posten und der Kaisers. Oesrer- reichische B0kschafter am hiesigeu Hofe, Graf Ficquelmont, am 16ten d. M. nach Wien abgereist.
Der Wirkliche Staatskath Rückman ist auf Allerhöchskcn Befehl zum General-Konsul in der Moldau und Wallachet und der in der Kaiserlichen Privat-Kanzlei? fungirende StaatSrarl) Kutusoff zum Wirklichen Staatsrath ernannt worden.
Frankreich.
Depucircen - Kammer. Sitzung vom 20. Mai. (Nachtrag.) Im Laufe der Debatten über das AUSZaHe-Buy- get für die Kolonée Algier ließ der Minister des öffentlt- chen Unterrichts sich folZendermqßen vernehmen:
„Es ist nicht meine 2117116111, metnem ehrenwerthen Vorgänger auf der Rednerbübne (Herrn Passy, der src!) unhedingt gegen„a11es Kolonifiren ausgesprochen hatte) in seinen der Kammer auseman- dxrgeseyten allgemeinen Betrachtungen üher die Nützlichkeit oder dre Angemessenheit entfernt liegender Bcsthungen und das Sysiem der-Verwaltung der in fernen Ge etxden ge1ngchtxn Eroberungen zu folgen; und eben so wenig geden e ech, in dee etnzelnen Erörte- rungen in BW.; ass die verschiedenen Gegenden desxlferan1schen „Bodens, ihrer Wichtigkeit und ihres Wertbes für uns, mcc!) _eénzu_- lasen. Was ich schar“ und bestimmt hervorheben ch, betrtfft dte Anstcht, Welche. die regierung sci) von unseren Afrikanisckxxn Bestßungen gebtldet, und die Verhgltungs-Regel, _die se ml) in Bezug auf diese Besfsung vorgezetchnet hay, unte) dees ward die gegenwärtige Debatte vielleicht rascher zum Ztelefuh'ren. _Zuvor aber kann ich nicht umhin, dem vorigen Redner mr_dte Aufrtchtig- keit und den Muth, womit er seine Gedanken entwtckelt hat, mx:- nen Dank abzustatten. Er hat damit ein edles und sextenes Beisptel gegeben, wie man dem Lande, ohne fich an dessen Letdxnschartcn zu kehren, sagen könne, was man für wahr und dem Nattynal-Jnter- esse entsprechend hält. (Beifall.) Weit entfernt also, nnch, tvtevwe- nig ich auch die von Herrn Paffy ausge'sproc11enen_Fdeen theile, uber ihn zu beklagen, danke ich ihm vielmehr, und Wunsche der Kammer zu seiner Rede Glück, indem ich eme solche Sprache, von dixscr Rcdnerbühne herab, als einen dem Lande gelejüeten wahrhafxnuy- lichen Dienst betrachte. Mehr alseinn1alschom mx), hat_die chterung ihre Abfichten in Bezug auf unsere Befihungen in Afrtka obne Um- sazweife und klar ausgesprochen. Frankrcecb bat die Regentschaft von Algier erobert, Frankreich wird seine Eroberung behauptetx. (Sehr gut!) Wir handeln mit einer vollkommenen Unahhängigkett und befragen nichts als das Interesse der Nanon; e_rhetsc11te dtescs Interesse, wie Herr Paffy solches glauhk, daß wir Afrika auf (lden- so würde ich ohne Anßand meine Sttmme dazu geben. 21 etxt es verhält sch unygekchrt. Zwei Grünpe, m. H., müffetx m ötcsxr
rage entscheiden. Erülich das Motiv der NnttMal-Wurde, exn Thx“ skarkes und selbst von semem moralischcn Werthe vdntg unabhängigks. Das erste Element der Macht etncs „Staates besteht in der Achtung, in der Meinung, welche 016 Welt sch von dessen Festigkeit, Muth und Entschließtxng bxldet; es wiegt dieses Element die Kraft nzatercellcr Kräfte bet weitxm auf, ja, es üb'erwiegt ste WMF 220 haben sehr kleene Länder, einzig durch das Ansehen, de en_ ne en der Welt qenoffeq, durch die aUgemcine Ueberzeugung pon threr Krgfx uqd cßigkctt im Wonen und Entsclxließen, und threx Bereitwtlltgkxtt, 69 Ge- wollte selbü mit Opfexn durcbzxzsctzcn, eme große polinscl)e51_L:chtég- keit errungen. Aus dtcsem Gestehts'punkte vor Anem muß dte Frage über die Beibehaltung von Algter in Erwägung ez_ogen wxrden. Ein zweiter Punkt betrifft die große Wichtigkcat dez; ettclländtscben Meeres in den Egropätschen Handels-Axtgclegmbetten und Verhält- nissen. Hier bin 10) mit aUen Vcrßzkndtgen wett entfernt, zu sagen, daß das Mittelmeer ein Franzöttschcr See werden, und daß
.der Franzdssckxe Handel den Handel der übrigen Mächte aus-
schließen müffe. Solche Ansyrüche _kennt Frankreich nicht. Nur als ein . aktum svrkche :ck aus, von welcher Wichtig- keit in den * uropäischen Angelegenheiten das Mittelländxsche Meer 10, als ein Faktum, da_s reiflicl) erwogen zu wxrden vcrdtent. Ohne Zweifel ist es mcht dee Bestimmuyg ?Frankkeeck)s, die erste Scemacht von der Welt zu seyn. Frankrem) :| v_or allxm eine Kon- tinental-Macbt- Seine Gränzcn gegxn den Rhem, dte Pyrenäen, die Alpen haben größercWicvtegkeit fur dasselbe, als seine Gränzcn gegen die Meere. Allein, war auch Frankreich und wér_d es auch niemals die erste Seemacbt werdcn, m. H., so war es wentgüens im- mer die zweite. Sou also in cinemAugcnblécke, wp das tht'ellän- dische Meer an neuer Wichtigkeit gewinnt, Frankretcl) gutwtmg von dem Range berabsteigen, den es als Seemaclzx so lange behauptete“? Gewiß niclxt, m. H.! Und dies scheint mir eme von aller Uebertree- bungfreie Sprache, einfachund vonThatsacvcn qbgenommen- welckze dße YanzdskcbePolittksew-zubeachten hat. Wenn 1th dieseGrundefur dte
eibeba tung unserer Afrikanischen Befiyungcn so deutlich sprechen, auf welche Weise, fragt sch nun, wcrd Frankreich diese Befitzungen behaupten? nau) welchem Systeme sollen fie verwaltet werden? Etwa nach einem Sysieme der Ausbreitung, Eroberung und direkter Colonisation, wozu die Regierung selbst, dee Hand böte? Yluf dieses Feld hat Herr Past) alle seine Emewurfe, und Gegengrunde vcr- pflanzt! und gewiß, seine Gedanken 1;ber_ dxe vedeutctzden Ausgaben- die entschlicbe Menge von Ungerechttgkectexz gegen de_e Eingebornen, die Unsicherheit der zu erwartenden Vorthczlc, kuxz, ubcr Uües, was ein solches System mit fick) bringt, ündscl)1:_ricl)teg; und sowohl die Kammer als die _chéerung muß daraur nach ihrem waxffen eingehen. Aber 19.) muß bemerken, daß 211145, wa; hteruber vorgebracht worden, auf jede im Entstehen begrrffene Ntcder1affung dieser Art seine Anwendung ändert würde; anch_s1n9 dtese Etnwen: dungen oft genug erhoben, nirgcnds aber find fie mtr glänzenderxm Erfolge widerlegt worden, 618 wo es am lautestcn geschah,)ck) meme bei den Vereinigten Staaten vqn Nord-Amertka.“ - Hier gab der Redner rin gedrängtcx Veld von den Schwiertgkeiten, womit die erßcn Ansfedelungcn i." Nord-Amcrcka "J:“adrhunperte lang zu kämpfen hatten, bis sc endlrxi) Wurzel HWUU, und fuhr) dann also fort: „Ich weiß, daf: déeZetten fick) gc ndert bab'cnxwetß, daß dergleichen Thatsachen bei dem Systeme unserer Insiatutwnen, der Preßfreibcjt, dcrOeffentléchkeit, dcn varlanwntaxischen Dch0tken, bei einer viel klügercn, mit den Jmexeffen der Gegqnwart und Wtrklichkeit weit schonender umgehenden chxcrung nicht werder erlebt werden kön- nen. Doch isl dies kein Grund, auf Unternehmungen der Art ganz und gar Verzicht zu leisten unkx den Glauben aufkugeben, daß ein Land an Größe gewinne, wcnn tbm andere Nieder assungen, andere Staaten, andere Nationen ihr Esxtuehen verdanken, die shrerselts wie-
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der die Civilisation undyanohlüand weithin verbreiten. Es handeltfich hier, n1.0., um* rinzipten derWohlfahrt und Größe, und obgle1chman bei dieser Aufga e mit unendlich mehr Maß, Srarsamkeit undVorsicht zu Werke gehen muß, 11196 im 16th und 17ten Jahrhundert ge- schah, so muß man doch nccht glauben, daß diese Jahrhunderte ganz ohne Vernunft handelten, und daß ihnen ar_ncchts nachzuahmen wäre. Nein, viel Nützliches und Großes is? bet den Ansedclungen im 16th und 17tcn Jahrhundert geschehen, und wentx W:) der; einen Seite viele Fehler begangen worden, so müssen wcr dtcse 1e5t 711 vcrmxiden suchen.“ (Sehr 9g1m'!) Der Minister gab hierauf crmn Umriß der Ansichten und bstcbten der Regierung in Bczu (zus die in Rede siehende Frage.. Die Regierzmg, sagte er, mü1e 1:4; auf eine sichere und ruoege Occupanon der Küste und sol- cher Theile dcs Land-Gebketes veschränken, Welche zurdDrckuyg der Küste unumgänglich ndtbég seyen. Näcbsidem habe _dte Wegw- rung über das gute und frixdlkche Verhalten gegensßie Etngebor:7cn des Landes Zu wachen, damet dic Handqls-Verbältnme sch ungeüört entwickeln k unten; dies müse der all etnige Zweck der Verwa_ltung seyn. Sonte die Zukunft eme weitere Erxtwéckelung der Kolonte _be- günstigen, sollten ihr, Menschen und Kavetalien von Europa aus zu- üießen, so würde dec Französische Regierung zur Hand seyn; tmr müsse sie dies abwarten, und nichts versprechen, was fie nicht halten könne. (Neue deutliche Zeichen _des Beifaus.) Diesen Grundsäjxxn zufol e, werde die Verwaltung jedes Jahr darauf bedacht seyn, dre Fort chritte oder etwanigen Rückschritte der Kolonie genau zu vey- folgen, und im Interesse des Landes ihre MaßreZly danach xrgret- fen. -- Unter den unzweideutkgsten Zc1chen des * etfalls verließ der Minister die Rednerbübne.
Paris, 21. Mai. Der gestern von dem Pairshofe a_uf den Antrag des General-Prokurators gefaßte Beschluß lautet alw: „Zuc Erledigung des von dem Advokaten Desaubiez, als An- walt der Angeklagten Arnaud, Boyer, Marcadier und Girod, ge- machten Antrages, daß der Gerichtshof fich für inkompetent er_- ktäre; nach Anhörung des General-Prokurators in seinen Reqm- fitionen und nach Einsicht des 28. Artikew der Charte, welcher also lautet: „„Die Pairs-Kammer erkennt über Verbrechen des Hochverraths und Über Angriffe auf die Sicherheit des Staats, wie solche gesetzlich näher bezeichnet xverden sollen;““ 7- nach Einsicht ferner des Artikels 4 des Gewßes vom 10. Apml 1834, welcher besagt, daß die von den Asociationen gegen die Sicher- heit des Staats begangenen Attentate, dem 28. Artikel der Charte gemäß , vor die Pairs «Kammer verwiesen werden können; in Betracht, daß bereits unter der Charte von 1814 und nach Inhalt des 33. Artikels derselben die Yairs-Kammer über die durch ein Geselz näher u bezeichnenden
erbrechen des Hochverraths und Angriffe au die SiYerbeic des Staats erkannt hat; - daß der 68. Art. derselben harte, als er alle bestehende Gesekze, die mit den Bestimmungen dersel- ben nicht in Widerspruch ständen, aufrecY-t «hielt, diejenigen Ar- tikel des Strafgeseßbuches von 1830 bestätigte, welche die An- griffe auf die Sicherheit des Staats näher bezeichnen; - daß aus einer Vergleichung dieser beiden Artikel der Charte offenbar hervorgeht, daß, wenn auch die K_ompe_tenz der Pairs-Kammer nicht diejenige der Assisenhöfe au81chließt, fie nichtSdestowenigxr vorhanden ist, und von der Behörde, der die Verfassung dte speziellere Sorge für die Ausführung der Geselze anvertraut hat, mit Vorbehalt des Rechts und der P icht der Pairs-Kammer, die Gründe und das Gewicht der nklage zu würdigen und über ihre Kompetenz selbst zu entscheiden, angerufen werden konnte; daß diese Bestimmungen der Charte stets in dieser Weise verstan- den und angewandt worden smd , und daß die JuriSprud-Mz der Gerichtshdfe mit dieser AuSlegung übereinstimmt; *- *in Betracht, daß im Jahre 1830 der 33. Art. der Charte 79ö1't- lich zum 28|en gemacht worden ist, ohne daß der Geseßgeßey es für nöthig erachtet hat, das S_eseß zurjnähexen szELchnuug des Hochverraths und des 21691013 auf dre Steherhett des Staats unter die Zahl derjenigen aufzuführen, die der 69. Art. als“ noth- wendig zur definitiven Organitsatiqn unsexev verfaffungsmäßigen Ordnung bezeichnet hat, worm sttllschthgend die Anerkennung liegt, daß bisher in jener Bezixhun mchtig verfahren worden, und daß die Kompetenz der Patrs- ammer bei Verbrechen ge- dachter Art durch die bestehenden Gesetze und unabhängt von den noch zu erlaffendey festgestellt wvrden ist; _ in Erw gung übrigens, daß das Geyekz vom 10. April 1834 über die Associa- tionen , als es im 4. Arc._e1'klärte, „daß die von diesen Associa- tionen begangenen Angrine auf dte Sicherheit des Staats, dem 28sten Artikel der Charte gemäß, vor die Pairs-Kam- mer verwiesen werden könnten, die Kompetenz der Kammer anerkannr hac; - daß die im April v. I. zu Lyon, St. Etienne und Paris begangenen Attentate vor den Pairshof verwiesen worden, und daß dieser durch seinen Beschluß vom 6. Februar 0. Z. erklärt hat, daß jene Attentate, ihrer Natm' und den Re- benumscänden nach, zu der Kategorie der in den Artikeln 86 u. f. 1326 Straf-Geseßbuches bezeichneten Verbrechen gehörten, die der 28. Artikel der Charte vor sein Forum verweist; -- erklärt der Gerichtleof, daß auf den gemachten Einwand der Inkompetenz keine chkficht zu nehmen sey. Und was den lehren Theil der Anträge des General-Prokurators betrifft: in Betracht, daß die Kompetenz des Gerichthofes heute nur von_ 4 der Angeklagten angefochten worden ist, erklärt derselbe, 961; „darübex' kxine Ent- scheidung zu fassen sey, und verordnet 1chlceßltch, dax; dae gericht- lichen Debatten fortgeselzt werden sollen.“ ,
Der Constitutionnel sagx heute 111 Bezug auf diesen Beschluß: „Der Pairshof hac _slcl) für kompetent erklärt, und wir täuschten uns sonach, als wa“ Besseres von ihm erwarteten. Die Berathung muß indessen lebhaft gewesen seyn, denn ste hac fask 4 Stunden gedauert, und obgl-srck) dle Details derselben uns nicht bekannt sind, so läßt fich Hoch annehmen, daß der Beschluß nicht ohne energische Pr0tesrat19mn gefaßt Worden ist. Jetzt bleibt dem Gerichtshofe nachts wetter Übrig, als den PWM; un- ter einer Masse von Ausnahme-Formen, die er sich täglich selbst wird schaffen müssen, zu Ende zu bringen. Dies ist eine trau; rige Lage. Noch nie hat Frankreich den Fall eines Erkenntniffes überKriminal-Verbrechen ohne eineVertheidigung und Vernehmung der Angeklagten erlebt. Umsonst wendet man uns ein, daß der Lauf der Gerechtigkeiltvon den Angeklagten nicht unters kochen werden dürfe.