*ZW“T,1-YZ' „=? H'?“ „* )"" „KY K
_ , xxxp- „;.-«H.?s-uw-Z-
-.ck.“
*.*IZ-YFU *, _" : "F**- *,221'; .*";Z*"'-'§x.'5;'*»"-ZZQ,N - ' *; “',-«„. ck» * :*: „ * . „ „„ * „ . _ . , _, ;, z; „* __e. ,„ ,-„ „7, -.. - . ,! **,. * ,„ _ „"““-54- 3. „..-„ *- 4..„_.“.„- *.*.12? XML „,.-. I,.»;- --5'-**'
xx:xx. «.*-"*.* II
1.
.».-
*- «„.! .- .xzx .,
«“ck-k
«*.-*-
-
“,M-; «.,-1“
".*-„P;?-
JJ,;
ks»
ZH
„* „“a-(
„;;-«NZYQQJ * “.“-. .*-* *-.
xxo-
„ - :-“*)-a*Z;Z"»;*-1.“„*K*.Z*;_
;. . „„ ;“ ck "?-T**'.'.',“* _.*
«* *; „&.-is,; * „“,“-'
laube an aus meiner Berechnung fylgertt zu können, daß Jie Zahl Zr in England Schul-Untcrrtcht empfangenden Km- der in demselben Verhältnisse zugenommen „hat, so daß da, wo 478,000 Kinder unterrichtet wurden, 1eizt_zw1schrn 900,000 und 1 Million die Schule besuchen. Ich „habe dm: 111 der fcsten Hoffnung ausqesprochen, daß die Berichte „meins Muthmnßungen vonommrn bestätigen werden, und ich bin ;_etzt nn Stunde zu zeigen, daß„tn den Kirchspielen von 32 Grafscbartcn, weiche 10,_110,000WSeclen zah; len, meine Angaben ficli als völlig richt:g_erwcisen. _an diesen 3- Grafschaften, mit Einschluß von Lancashire und Maddiesex,„ find die Resultate höchst zufriedensteilcnd. Statt daß die 130,000 Kinder, wckchc die nicht dotirtcir „Schulen besuctxtcn, 1„vte 10) annahm, fich anf 800,000 oder 1 Mrll-on vermehrx hegtetx, isi ihre Zahl bis auf 1,141,000 gestiegen. Währrnd nun die Gchuirrzghl m den nicht dotirten Schulen auf diese Weise ztxqendtntiien, 111 in den dotirten Schulen keinesweges daffelbe„Verhaltneß wahrzunehmen. Die Schülerzahl in den letzteren bateslch vielmehr von „106,000 auf 150-000 vermindert. Dies führt naturlich zu dem unwadxrlegltchen Schlusse, daß da, wo so viele Schulen h_„esieyen, dercn Mittel theils von den Acltcrn selbst, theils vo„n gutgcnnnren Personen aufgebracht werden, das System der nichtd„ot1rtcn Utrterrtckits-Atrsiaitcn den Vor- zug vor jedem andern zu verdienen scheme. Ic!) wall Jedoch „keines- wegesdamitsagcn, daß nichtsmebrzu thun blxibt, daßAllevsogutFÜ, wie nurmöglici), daß genug Schulen vorhandenxmd, unddaß dasPailament und die Regierung keine Verbindlichkeit M Bezrrg auf dicse Ange- ]egenheit haben. Wenn ich diese Schiiten, die Kinder, weiche dgrin unterrichtet werden, und diesen Unterricht selbst betrachte, 1o scheinen sie mir vielmehr in vielen Hauptpunktcn niatigelhaft zu seyn. Er- iiens nämlich giebt es zu wenig Schulrn im„Verl„) ltniß zu der Schüler-Zahl; zweitens kommen die Schuler nici); „ning chug in die Schulen, und drittens ist der Unterricht zu „durfttg. „Ich habe mich überzeugt, daß diese Schulen und die Zahl ihrer Schuler, selbst nach ihrer Vermehrung, noch unzureichend sind. Es M ferner er- wiesen, daß, während sie Kinder von 7-12 Jahren aufnehmen, doch nur „"., der ganzen Bevölkerung auf diesc Weise Unterricht erhält. Die Letztere beläuft „ck „auf 13,894,000 Seele?, und die Zahl aller Unterrichteten belauft src!) aiiä etwa „. oder gar nur 1"! dieser Bevölkerunxz. „Der_miächsi t„ der Unterricht uber das Land auf sehr underk) ltmßmaßige„ Wktsc vertherlc Und gerade da höchst mangelhaft, w„o er am meisten Noth thußt. „xm Durchschnitt empfängt, wie bereits gesagt,„ vo„n dcr ganzeii Bryöl- kerung unter 12 Einer Unterricht; dgs richtige Verhältniß warde Ein Ncuntel seyn, *) aber in gewesen Grafschafter) ist „es nur 7":- 7'7 und ;)?, und unter den schlechtesten brfinden sic!) Middlesex und Lancashtre. In diesen volkreichen Grafschaften wird nur ..„ und in den großen Städten Lyndon, Westminster und SoutiZWcu-k und in den Manufaktur-Distrikten des Nordens nur etwa 17; der Bevölkerung untcrrichtet. Im Jahre 1818 empfing vonder Zanzrn Bevölkerung Englands nur„-,'z Unterricht, 111 Lancashir11 ;„ tn Middlesex *.*-x, jcßt da egen 111 diesen beiden Grafsclzasten 7-4. Das traurige Resultat die er Erforschungen ist, daß ev, tn dcn groYen Städten des Landes noch sehr an El„emenmr-Unxcrrtciit schlt. Ich fordere Sie daher auf, diejenigen Mittel_znr Abhuifeqdicser Ueybedzu) ergreifen, die in dem Bericht des Unicrrichrz-Conntds voin ;;.15113 enpfohlen worden sind. Dies Comm, empfahl derLchteruxxg ald Nas beste Mittel, den öffentlichen Unterricl)t_z11 bcfordern, 1111) cm die großen Städte zu wenden, und zwgr axrx eme „Werse, wodurch der Freigebigkeit der Privatpersoncxt „keins Hiydcrmffe t_n den Weg grlrgk würden. Die große Schwierigkeit „vrt dcr Errubtung von Schulen war das Aufbringen von„ K.1pitale„en„ zur Erbauung von Schulhäuscrn. Man schlug vor,„dtese Schwierigkctt dadurch zu be- ben, daß man nicht sagte: „„Wir wollen Euch 100 oder 1000 PP. geben zur Erbauung Eures Schulhauses/„““, sondern: „„Wenn Ihr eine gewisse Summe durcl) Sybscrivrion aufbringt, so „wv11„en wir das Fehlende zulegen.““ Dieser) (Hrundsay brxolgte die Fm- chenbau=Kommissiom und er förderte in der That „die Yesirebungen der Einzelncn. Dasselbe sichere Verfahren befolgtrdte Regierung 11110) bei deerrthcilung der von denz Unterhausr tn dcnxxahrcnsz und 15.14 bewilLigten 20,000 Pfd., und ich freue Mick), sach zu .kdUnMé daß die Art der Verwendung den von den 5 ,efordrrern dry Planv vor- hergesagten Erfolg gehabt hat. Es „ward dadurch drr Erricliiung von Hunderten von Schulen und dte Unterzrtchnunxg voii vteien tausend Pfd. für den Unterricht veranlaßt,„ chi) hoax, dies wrrd dazu dienen, alle Schwierigkeiten zu bescitigrn, die 110) etwa der Bewilligung cincr größeren Summe, die aaf ulriche Weise verwen-Z det werden soll, entgegen stellen möc1)tc11.„_ Dgs „Näcdsxe, 1130111111 ici) nun aufmerksam zu macharwüyseve, :si, dax; die wemgrn dnrnt- lichen Schulen die Kinder erst M eincm schoZ zu schr borgerriritcn Alteraufnebmen. Ich halte die Errichtung voenSidieien fur 1111111: Kinder für eine derwichtigsien Verbesserungen der v„urger110)crrYrrxa1_xyng un- serer? Landes in diesem Jahrhundcrr. Wer irgend die Cahtgkeitrn, Gc- wohnheiten und den Charakterdethnder kennt, mußwxncn, dax; src lange vor dem siebenten Jahre, wo sie gewöhnlich zuersidie „Schuir besuchen, vonommcn reif für den Unterricht sind. Em Kind ist vor dem sechsten Jahre weit fähiger, etwas „zu lernen, gls nach demselben. Seine Geisteskräfte sind schärfer, seme Aqumerkiamkmt isi lebhaxrer, sein Gedächtnis; stärker. Vom zweiten ;;„ahre „an [crxit dasCPKind fortwährend, und seine Wißbcgierde vom zwxiten bis ziim nchsten Jahre ist so roß- so auIdauernd, so unabwctsltci), daß ici) behaupte, es lernt 11 dieser Zeit, selbst wenn es keine „Schule bxsucht, mehr, und zwar mehr von dem, was ihm in seinem spateren chen von Nutzen ist, als in jeder späteren Peertode, und wenn derselbe Mensch aucb achtzig Jahre alt w„urde.„ Remmi man einem Menschen diese Kenntnisse und „laßt thm allem das, was er als alter Bursche in Cambridge gclernt haben mag, so wird er das unwiffendsie„Geschöpf auf „der ganzen Erde seyn. Wie indeß jeizt der Unterricht im Allgememrn erthciit wird, geht diese, zur Einwirkung auf den kindlichen Geist so geetgnete Periode nicht nur vorüber, ohne daß die Kinder lrrnen, was sie lerne:) soil- ten, sondern sie lernen gerade das, was ihnen absolut schadleck) csi. Es wäre überüüsfig, zu zeigen, welche Vortheile daraus entstehen würden, wenn man diesem Uebel abzgheifen suchte, das mit den Kinderschulen, sowohl in England als“ m Frankreich, welches unse„- rem Beispiele folgt, verbunden ist. Vor i[iebzr:h11„:7csl)ren wurdcdce ersie Klein - Kinderschule in Weßmm ter errichtet, und Ew. Herrlichkeiten dürfen nur von diesem Hause aus einerz k„le1= nen Spaziergang machen, um fia)_ von„ dem wohltyättgen Einfluse derselben nicht nur auf_ Die Kmdxr, sondern auch auf die Acltern in„ der Nachbarichaft zii „uberzcugen. „Man wird mich vielleicht emen speculatwen, sangutmschrn , theorettfircn- den Minschen nennen, aUein ich habe unter dergleichen Becwörtexn mein ganzes Leben zugebracht, und stets gefunden, daß sie, obgleich sie mich, wie die Luft umgeben, nur wenig Widerßand leisten, wrnn man egen sie drückt. Ick „behaupte daher, daß die Errichtung v„on Schu en für kleine Kinder m„ großen Städten, wo Verbrechen hau- üg sind, das wahre und, nut 1111er H„ochachtung vor meinem edlen Freunde, dem Ober-Kriminal-RWter „m England „(Lord Denman), sei) es esagt, auch daseinzig wirksame Mittel zuxVerhutung derVerbre- cheniZ. ( drt, hört!) Daß man Strafenvrrhang„e,um vonVerbrechen abzuschre en, und daß es deshalb gut isi, Mit dem Galgen, de_m Transportschiff, dem Zuchthause nnd der Tretmuhle zu strafen , isi eine Sentenz, die man so oft wiederholt hat, daß das Volk am Ende vergessen hat, die Wahrheit derselben zu untersuchen. Ferri sry es von mir, zu sagen, daß dicGalgen abgeschafftwcrden und die Krimmal- Richter keine Sitzungen mehr halten sollten; denn, obgleich fie m_. nig Gutes Ü:.tften/ so würde ehre Abschaffung doch virlext Nachtbeil haben. Es 1 aber unglaublich, wie wenig unsere Krim1gal:0_1e„seße für die Verhinderung der Verbrechen thun. Alle, die uber diesen Gegenstand geschrieben haben, nehmen an, daß, wenn Jemand ein Verbrechen begehen will, cr„zuvor den Grad der Strae, die ihn treffen könnte, berechnet, wie ein Kaufmann die Möglichkeit des Gewm-
-) Jn Preußen und im Grqßberwthum Baden ist es (wie gesiern auch un- ter Karlsruhe erwähnt wurde) em Se )stel der ganzen Bevolkerung, das durch;
schnittlich Unterricht genießt,
612
ner: und Verlustes here mt, Kann aber wohl irgrnd Fernand daran zweifeln, daß die gröJen Verbrecher» „Welche die Gesellschaft am meisten zu verhindern surhcn sollte, in emem Zustande der Raserei, wo die Bcrnunft übertäubt tü, begangen werden? Da n„11n die Strafe sie nicht verhindern kann, so muß man aiif andere wnksaxne Mittel ffnncn. Ich setze großes Vertrauen auf die (Hervohnheit, auf welcbe zu allen Zeiten die Gescizgeber, wre dte„ Gcl)ulle„l)rer, sich mit Recht verlassen haben. „Man mache die Nuchternyett zu einer Gewohnheit, und die Unmaßtgkeit wird verabscheut werden; man mache die Klugheit zu einer„Gew„ohnheit„, u_11d dens sorglose Laster wird dem Kinde eher: so zuwider 1eyn,„ w1e„dee grodsnn Ver- brechen es Euren Herrlichkeiten sind. Es ist nicht?de obere oder die Mittel:Klaffe in großen Städten, welche der (Heangmffe des Landes füUt, ja es isi auch nicht der Klasse, welche irnmittelbar auf die Mitrcl-„Klasse folgt, die der »andwerker„un„d ihrer Gescurn; die Queue dcs Uebcls st'ndet fici) unter denz medrtgsicn n_nd unwis- sendsten Theile der Bevölkerung großer Stadte. Ic!) zwetfxe diirch- aus nicht, daß, wenn man dcm„Sy0c„m der Schulen trir firme Kinder eine größere Ausdehnung, gtc'bk, dies so schnell und 11: einern solchen Grade den moralischen „510111131; des Volkes bessern wird, wie wohl nur Wenige sick) vorstellen inogrn. Unsere Gefangntffe sind jetzt mit Hunderten von sogenannten ;ugcndlecvcn Verbrechern von 8, 9, 10 Jahren angefüllt, „die 11111“ durch Zufal! Uedertreter„der Gesetze wurden. Aber wenn diese Kinder ihr Noviziat irn Gesang- nir“; überstandrn haben und entlgffcn werdcn, smd sie zu jedem Vcr- bréchen geschickt. Wenn, satt dicser Pflanzschulcn drs Lasicrs,„Scl)„u- [an für kleine Kinder errichtet wurden, so„ kann 1„ch ziave111chtlich vorhersagen, daß dadurch mehr, als durch irgend em qndereo Mit- tel, für die Ausrottung der Verbrechen geschehen wrrd. Andere Schulen stiften achrdings cimges Gute, aber ck :| sehr wenig, und es giebt, im Angemeinen, nichts Absurderes, als das, was man dort Unierricht nennt, und das seltcn besser 10, als eine Art „von Faul- heit oder Unthätigkcit; unter 10 Kindern vcrlaffen 0 die Schule, ohne etwas mehr gelernt zu baden, als was ste schon beim AnfaLge ihres Schulbesuch lernen mußte„n. In Lancashere besucbi von „10 Kindern 1 die Schule, in Cbeshtre 1 von 221, in Drrbyshtre 1 von 206 und in Cumberland, Weümoreland urid anderen ndrdlechexi Graf- schaften giebt es gar keine Schulen für kleeine Kinder. Ehe tch wei- ter gehe, muß 10) noch ein Wort sagen rxbrr etncn„ Anvspruch, den man so oft wiederholen hört, „das; namlich mit der Vermeh- rung“ des Unterrichts 1001) die Verbrechen sick) vermehrten. L?ck) leugne dies. Verbrechen imd Unwissenheit iind dagegrn fast ?mincr verbunden. Es ergiebt sich aus den Unterjuchutigen m den Wahren der Brandstiftungen, 1830 und 1831, daß von 100 Gefan- chen nur 150 ihren Namen schreiben konnxen. „Von den in Ncivgate cingespcrrtm Knaben konnte nicbt cm Dritthetl und in dem Hospi- tal für Dürftigc kann nur Einer unter 30 oder 311 lesen. „ Der innige Z:.xsammcnhang zwischen Verbrechen trnd anußyhccttsi dg- hcr ganz deutlich. Im Jahre "1817 wurde 111 Frankreich nur em Kind von 35 unterrichtct. Die Bekanntmachung dtrser Thatsache hatte die Folge, daß durch Privatpe1*sdnc11,„unter Betstxand der Re- gierung, in zwei Jahren schon ein Kind von 20 Unxerrtcvt qcnoß. In Holland giebt rs, nach Cuvwr, „Schulen fur un? ärfähr ein Zehntel der Bevölkerung. In Wurttcrxnbcrg„1vrrde11 Schmirn durch die Kirchrn-Fond5„ untzyrhaltcn. QMWDÜUCMÜW, in Bayern und Sachsen giebt es eme «cl)ulüeurr. „In Rußland hat die Regierung Schulen für den Volks-Untcrrtcbtjm „den Städ- ten errichtet. In Schweden und Preußen ifi untcr 100011100 Einer, drr nicbt Sc1)ul:Untcrricij*t empfängt. In Fragrkrctci) 10 saft in„1edrm Winkcl'des Landes“ eine Normal-Schnlr, d. h. „eme„S_chulezur Bildung von Lehrern. In Rasern, Württemberg, 111 einigetr Theilen v„on Oesicrrcick), in Baden und in anderen Ländern des Konnnenis sind Normal-Schulen, und .nirgends begnügt mim sich dort Mit den erbärmlichcn Brosamen dcs Unterrxcjus, der in drn Volks-SclUilrn Englands crtbcilt wird. ?:ußer dem Lesen, Schretbenrnd Rcchnrn erhalten die Schüler auch Unterricht in der (Geographie, Marheina- tik, in einigen Zweigen drr Naturgeschichte i_md 1111_Ze1chnen. Mein Vorschiag beabsichtigt k„c111eswegcs, irgend einer der 1th „ließe: hcnden vortrrfflicbcn Schulen rn den Weg zu treten. Eservurdc tndcß von unendlichen: Ruhen seyn, „tn London_ vier oder funf Normal- Scl)ulrn zu errichten, worin die chrxr m derßbcncn Lchrmctbbdc Unterricht empfingen. Diese Normgl-Sckxulcn konnten bald 5-000 gcscbickti Lehrer licfcrn, dercn Wirken 1111 ganzanande von dcn wohlthätigiien Folgen scyn„würde„- In fmvcren DMZ" haben man- ci)e Leute geglaubt, durch dae (Brandung Von Findrihauscrn 8111 gir- 1c5“ Werk zu fristen, und im vvregranhrhnndrrt htxlt 110111 die Er: richtnng einrs solchen Findelhausrs m ;„edcm Kirchtcl mr das beste Mittel *zuerrmindcrung deermbralttai. Diese Tauschrzng ist [„ängsk verschwunden, die Fonds dicser Skistgngcn „nnd anderweitig yrrwezr- det und nur dcrName derselben ist übrig geblieben. England isi t::odieier Beziehung in den letzten Jahren sehr vorqe1chrittcn und hat “"M- tute abgeschafft, welche die ernsilicdsren Uebel crzcugt haben. ckck habe die Fitidclhänser erwähnt, um „zu zeigen“, daß, obglczY) dic Schenkungen von Geld und Ländereien ursprunglich nur xur die Unterhaltung svch-ch Anstalten gemacht wurdcn und Hairdrrttau- sende darauf verwendet wurden, das Parlament dennoch keinen An- stand nahm, die Fonds zu einem andrrcn Zweck zu drrwendcn,__ als wozu sie ursprünglich bestimmt Warrn. DaasParlainrnt [Yat danrlb» Recht, in jedem anderen Falle, w„o einc schadltche Ycrwenrung mrid- thätiqcr Stiftungen stattfindet, einzusclzreiten. Ev smd große Sum- men "Geldes dci Vertheilung der Fonds mehrerer dottrten Scyulrn auf die nußloscsxc Weise vcrgeudri wordrxt. So„ betrugen tm c";nhrc 1819 die Fonds der doettrten Schulen in Middlesex 31,000 Pfd. und die Zahl der Schuler 2260. In London „beltrfen sich die Fonds für einen ähnlichen chck _czuf 84,000 Pfd.„1ahrltc1), und die Zahl der Kinder überstieg „nicbt 10.10. Ob man dre „Fonds dicser Institute auf eine andcre Werse verwecndcrr darf, isi eine Jragc, die mit bedeutenden Sck)wicrigkettcn verkniipft 111, und tn die 10) hier nicht eingehen wil]. Jedenfalls muß man jedoch ein wachs_amcs Ange auf diese Institute haben und die Vorsiehcryr zur Rcchen1chafx über die Verwmdung der Fonds anhalten. “„xmßLsaufc von drci Monaten sind mir im Kanzlcihofr vier oder sauf salle vor ekom- men, wo sick) in den Stiftungen„ die Zahl der armen Zglitxge von 180 bis auf einen oder znzei „vermindert hatte. „Dte„ Em- künftc wurden so pünktlich wre immer gezahlt, dic Emrich- tung für Schüler war eben so ut, als damals, wo die Dotirung siattgrfundcn hatte, alle Ausga en der Schule waren bezahlt, aber aller Vortheil, welcher daraus erwuchs, kam nur dem Reichen und nicht dem Armen zu gu„te, und das Interesse des Vorstehers schien allein dabei berücksichtigt zu werden. (Hört!) Soirbe und noch ärgere Mißbräuche müssen fortbesiehen, so la„nge die Direktoren ihre Stellung einnehmen, ohne daß ihnen Bedingungen gemacht werden, und so lange nicht eine verantwortliche Körpersckmft ernannt wird, mit der deutlichen Vollmacht, det) Direktoren Bedingungen, unter denen ihnen das Amt als Lehrer ubcrtragen werden soll,-vor- ule en.“ „ ,
z gNachdem Lord Brougham „seinrRede beendigt hatte, legte er dem Hause vierzehn Vorschlage in Bezug auf das Unter- richtswesen vor. „
Unterhaus. Sitzung vom 22. Mat. (Nachtrag.) Nachdem Sir R. Peel (wie gesiern gemeldet) erklärt hatte, daß er das weitere Verfahren mit seiner Bill tn Betreff der Trau,- ungen der Dissenters den jekzigen Ministern überlassen wolle, trug er nur noch 1110 10111111 auf die Zweite Lesung derjelben aii, die auch nach einigen Debatten ene mrgc wurde, wir der Hinzufü- gung, daß sie über drei Wo en „anden Ausschuß verwiesen wer- den solle. Die „Bill über die Regtstrtrung der Wähler wurdr quf Antrag des Lord „John Russell einer besondereir Kdmmisston zur Prüfung überwiesen, obgleich dieser Minister („ivirdix Times bemerkt) im verflossenen März erklärt hatte, die einzige Folge
von einer solchen Ueberweisung würde seyn, daß die Bill Janz verstümmelt wieder in das Haus zurückgelangen würde. Lord
k dem vorgeschlagenen Vereheidigungs-Plan gegen die HM"
Ruffeü zeigte in derselben Silzung noch an, daß er am 1.3Un5matss1reich se
um die Erlaubnis? nachsuchen werde, eine Bill zur Verbessern
des Engttschcn Mumszal-Corporationswesens einbringen oz)
dürfen, und erklärte auf eine von Oberst Sibthorp an ihn
richtete Frage, daß das Ministerium nicht daran denke, den Ober , Fox als Kommissar nach Kanada zu senden. Der übrige Theil Seite"" der Sitzung wurde mit Bewilligung MLJM'U' Veranschlagngm
für die Armee im Subsidien-Ausschuffe ingebracht. Niederlande.
Amscerdam, 19. Mai. (Alt. Merk.) Wir lebenhier in Beziehung auf unsere Verhäixnisse zu den südltck)en Nackbas ren, fortwährend in einem proviquchen Zustande, „Laber: Wed Krieg noch Frieden, müssen den größten Theil der rieg ““Lakken noch tragen, und befinden uns, in sofern bloß von drn cksz len und Handels-Znteressen der Nation die Rede ist, MWM“ dabei. Es muß jedem Reisenden auffallen, der Holland 111118311 nicht besucht hätte, welch ein reges Leben sich hier in der WM" Zeit entwickelt har. Unsere SchwesterßadtHarlem ist "ichtwj, derzucrkcnnen. Die Grundstücke wie die Bauplälzr smd Umdas Doppelte im Preise gestiegen. Bereits find drei großqubrik1 Gebäude anfgeführt, ihre Maschinen und Arbeiter in vollerTz, tigkeit, und viele andere im Entstehen begriffen. „ Die Btßeüuw gen sind so ansehnlich, daß man nicht allen ein Genüge kann. Obgleich für die Verbindung mit Amsterdam dnrche kostbare Klinker-Chauffee und durch die künstlichen zu den "011- lichen hinzugekommenen Waffer-Commgnxicationcn hinlänglichge sorgt ist, so findet do„ch der Plan, eine Ciwnbahn anzulegen,Th„*[, nahme, weil die Ausführung als eine bloßeLuxus-Unternehmungw, die reichere Klasse allerdings einige Annehmlichkeiten mit sichsühM würde; auch dürfte sie gute Zinsen für die Zntereffenten abw. fen, wenn die Kosten, die, nach dem Anschlage im Prospecrr1 eine Million Gulden betragen sollen, diese Summe nichtübr, stiegen. Fiete die Speculation zur Zufriedenheit der Unterneh- mer aus, so würde die Bahn wohl nach Leyden, dem Zaagu,» Rotterdam verlängert werden, auch die hier gemachten "fahruw gen bei der nach Cöln anzulegenden Bahn vortheilhaft zu b„ nutzen seyn. Zn Rotterdam hat mit dem vermehrten Wohlstand, die Bevölkerung so zugenommen, daß man darauf bedachtjst, die Stadt bedeutend zu erweitern. Unser Handel mit Deuts 1 land hat vorzüglich sehr gewonnen. Man kann rechnen, daß längs dem Rheine das Doppelte von dem versandt wird, was zur Zeit unserer Vereinigung mit Belgien dorthin abgeseixr wurde. Ein Zweig, bei dem ansehnlich verdient worden undnoci) verdient wird, ist die Rhederei für die Fahrt nach Ostindien, Ueber 80 große Schiffe treiben jelzc dieses Geschäft, das früher allein in den Händen der Amerikaner und Engländer war. Unter den Javaxchen Erzeugniffen, deren Kultur besonderszu- nimmt, spielt Indigo eine Hauptrolle, wovon die Qualitätder Bengalischen ähniicl) ist und ihr beinahe gleich kommt. Diese. vermehrten Ergiebigkeit so i_nancher Quellen des Wohlstandes" es allein zuzuschreiben, „da[; die Regierung bis jetzt ohne groß Schwierigkeit die nöchigen Gelder zur Erhaltung des Staat gebäudes gefunden ha_t. Unsere Fonds 1vcrden„fortwährendzu hohen Preisen naci) Tngland, Frankreich, Deut]chland und seid“
nach Italien abgesetzt. Bei „einer neuen Anleihe von 109111]. Gulden, welche dieser Tage fur Rechnung der Ostindischen Han dels „ Gesellschaft zu einem besonderen geheim gehaltenen „Zweck
eröffnet worden, die nur 41“ pCt. Zinsen giebt, ohne alle 2111 sichc auf eine außerordentliche Droidende, smd 120 MMW Gulden 111 ]);11'1 gezeichnet worden und fie sind bereits 1021 [:- 103 notirt. Unter diesen Umständen ist es kein Wunder, da der Handelsstand und die Fabrikanten mit der Erhaltungdc 81.110 qm; in unseren Verhältnissen zu „Belgien ganz zufried sind und fürs erste keine Veränderung wunschen.
B e l g i e n.
„Brüssel, 25. Mai. Zur Ergänzung „der in beiden Kar- mern gesclzlicj) ausscheidenden Zahl von Mitgliedern sind."- Wahlkochicn der Provinzen Oßfiandern, Hennegau, Lüttich» Limburg auf den 9. Juni d. J. zusammenbcrufcn.
Der Monitcur meldet, das;“ die Regierung, in Gemäßhe'u des Gesetzes vom 1. Okt. die Auslieferung zweier nach Belgi* gefiüci)tcter Franzosen, von denen der Eine wegen Falschmünzer und der Andere wegen Fälschung von Aktenstücken in Frankrei kontumacialiter verurtheilc worden, angeordnet habe.
Neben der Eisenbahn sind gestern auch auf der Chauls von Brüffei nach Mecheln Versuche mit Dampfwagen angeste" worden.
_ In einem von der Times mitgetheilten Privat-Sch" ben aus Brüssel vom 15. Mai liest man: „Die 1111le
Schließung der beiden Kammern durch eine höchst unerwar; s „ . . Botschaft der Regierung, welche der OJTinisrcr des Zynern1§,e- das M Gränze zwischen Indien und stern der Depucirten-Kammer mittheilte, hat hier große Sex"
tion erregt und wird wahrscheinlich im ganzen Lande einen "„ ungünstigen Eindruck machen. _Der ostensible Grund udn Maßregel isi die geringe Wahrici)einlichkeit, daß die amm noch vor der Zeit der neuen Wahlen Über verschiedene ihnen" liegende Gegenstände würden entscheiden können. Aber "" dies auch wirklich der Fall wäre, so kann das Publikum doch rin keine Nothwendigieic für die;; plötzliche Aufhören aller gislativen Geschäfte erkennen, wenn es nicht etwas tiefer "" die Oberfläche der ministeriellcn Erklärunkz blickt. Der rich"? Grund für diesen, entschieden unpopu airen Schritt "11 Wahrscheinlichkeit, daß das Ministerium bei der Absttmm über die Ernennung der Schöffen eine zweite Niederlage "" den würde. Diese Entscheidung war auf den nächsteti M"" festgeselzt und es ist anzunehmen , daß die Depucirten 11)" sk". res Votum, wonach die Munizipalräthe und nicht der„Kö jene Magistrats-Personen ernennen sollten, würden bestäklg" ben. Ein anderer Grund für das gestrige Ereigniß („regt ".; bar in den an die Minister gerichteten Fragen über dre 101 sasz-Centimen, deren Discussion die Minister in sehr große“ legenheit gesetzt haben würde. Dieser Zuschuß zu dem wurde bekanntlich im vorigen Dezember bewilligt, als drei» lassung des Melbourneschen Ministeriums in England unh ", drohende Demonstrationen der Holländer die Möglcchkeri Krieges sehen ließen. Da die Bewegungen an der Holländ" Gränäe schon lange aufge drt haben und das Melbourne Mini „ Oppofitions-Mitglieder behauptet, daß die Nothwendxgken die erwähnte Aufiage nicht länger vorhanden sey. „D"? v' rung dagegen hat die Absicht u erkennen gegeben, die auf Weise erhobenen 6Millionen ranken zur Errichtung “"M" teidigungslinie in der Campine (Kämpenland) zu„ve1we s ist nicht „w'ahrscheinlich, daß die Kammer über pisssntwn bedeutende Schwierigkeiten erhoben hätte, denn die Rao „ günstig. Es giebt daher vielleicht noch ernster?
welche das Ministerium gezwungen haben, 3" “„
ine Zuflucht zu nehmen, der die Folge hat, Lande in einem ungünstigen Lichte erscheinen. „ halte es _zunächst „für wahrscheinlich, daß die Regierung die rag" über die Befestigungen keiner übereilten Diskussion aus- Diese neue Befestigungs-Linie würde wohl von
Hollands und anderer Mächte Widerspruch erfahren und zeitige Darlegung in den Kammern den ganzen Plan ver- en haben. Dies mag man wohl bei dem unangenehmen und [egenen Verfahren des gestrigen Tages berücksichtigt haben. ec'rage über das Kommunal-Ge
se i o ne weifel eine e r fr die politische Organisati H | [) Z sh
on des Landes, indeß haben ournale „und selbst einige Deputirte sie, auf eine höchst ebene Werse, als Vorläuferin einer neuen Revolution dar,- „ Das Wahre ist, daß das Volk dieses Landes zu glück.- "17, um anders als durch gewaltsame Aufreizungen erregt zu und die Liberalen sind gendthigt, zu viel ster handeln zu lassen, wie es ihnen belie
D ä n e m a r k. Kopenhagen, 23. Mai.
1: thun, oder
„ Dienstag Abends um 10 Uhr Se. Kömgl. Hoheit Prinz Christian Frederik nebst (55e- mghjn und Gefolgr voti „hier nach Fühnen. Nachdem der Prinz in Gouvernement tnsptcirt hat, gedenken Ihre Königl. Hoheiten ck Assen „und „nach Schleswig zu gehen und erst nach zwei Monaten Wieder M der S_dmmer-Restdenz Sorgenfrei) einzutreffen. De" Königl. Preußische Geiandte, Freiherr Schoulkz von | von Stettin hier angekommen. Versammlung der Königl. Gesellschaft der Wissen- schaften am 8. PM), erthrilte _der Secretair, EtatSrath und Pro- f„sorOersied, emen „Bericht uber die merkwürdige Uebereinstim- mung zwrsehen den am 5. und 6. Nov. v. Z. in Kopenhagen und Maryland cxngefteilten magnetischen Beobachtungen und hielt einen Vortrag uber einige Bemerkungen, die er über das Glatt- ,js (Zissiag) gemacht hatte. _ Auf Anlaß der Frage eines Un.- b zu der Prämie für die beste Schrift über Kom- munalwesen, auch eine Schrift eingesendet werden könne, welche bloß Schleswig oder Schleswig-Holstein betreffe? hat die Ge- sell|chaftbe1chloffem „daß sie keine Schrift, die bloß das Korn.- munalwesen in den Herzogthümern betreffe, zum Anspruch an genannte Prämie empfangen könne; nerbesondern Prämie belohnen wolle, deren Größe sie nach den Umständen bestimmen werde.
Deutschland.
Braunschweig, 25. Mai. In Folge und zur Artsfr'ihrung desSteuer- und Zoll-Vertrags mit Hannover ist für die Ver,- waltung der mit diesem Staate gemeinschaftlichen Abgaben eine "esondere, unter der Aufsicht und Leitung der Herzogl. Steuer,- Qireccion stehende Behörde, unter der Benennung: „Ober-Jn- pection der indirekten Steuern“, hierselbsk angeordnet worden, ie aus einem Ober-Stcuer-Jnspekror und einem oder mehreren ecretairen, so wie dem nöthigen Unter-Personale besteht, und „elcher sämmtliche hinsichtlich der gemeinschaftlichen indirekten "bgaben angestellte Beamte, namentlich die Kreis-, Stadt; und *ackhofs-Controlleure, so wir die Erhebungs- und Kontroll- eamten aller Art, unmittelbar untergeordnet sind.
Durch Gesetze vom 7ten und 10th d. M. sind die Grund- bgaben, die direkten persönlichen Abgaben und die Stempel- r-mxcc auf Courantgeld festgesetzt und eine neue Sportei-Ord- ung WUFW worden.
Axcheraden, i
genannten, o
daß fie solche aber mit ei,-
Ostindien.
Die Direction der Ostindischcn Compagnie fürchtet, im lcßten Jahre ein Defizit von 00,000 Pfd. St. geben. Man erwartet die Abschließung der Rechnungen, aber sie wird das vorausgesehcne Resultat nur in "enigem ändern: es ist die unausbleiblicl)e Folge der Abschaf- ung des Thee-ZNonopols. Der Verkauf des Eigenchums der ompagnie als Handels-Corporation, Waaren und Waarcnhäuser, chiffe, Seiden; und Baumwollcanaktoreien u. s. w. wird al- rdmgs Mittel geben, das Defizit durch Zurückbezahlung drs prox. Anlehens zu vermindern, aber die Finanzen der Com- agme können sich nicht erho1en, bis das Parlament die Gleichstel- ung der Zölle auf Osr- und Westindische ,„was die direkte Steuer in Indien sogleich 56 isiumsonsr, )?aßregel die Z
ie Finanzen von Indien
Produkte zugegeben - wieder heben würde. fiel) gegen die Evidenz zu sträuben, daß an dieser Ukunfc von Indien hängt; alle sonstigen Versuche schen Regierung, dem Agrikultur-Znteresse des Landes elfen,_können nur dann gelingen. _ Man scheint sich in „ ta große Hoffnungen auf den C" em Abhange des Himalaya zu mache '
Suddea in Assam auf dem westlichen
rfolg der Thee-Kultur auf Capitain Jenkins hat Abhange des Gebir- dcr Chinesischen Pro- , und einige den. „Botaniker der Compagnie g daß es die eigentliche Chinesische und ihre Blätter einen dem Bohea ähnlichen Thee hat das Gouvernement von Bengalen einen um sick) Thee - Samen die mit dem Bau dessel- „ Der Agent begab sich in ei; n Schtffe an die Küste der Provinz Fokien, schwqrzc Thee produzirt wird, landete mit I)iisstonair Güzlaff als Dolmetscher und einem Wegweqer, und drang ohne Schwierigkeit bis ins ce,„und die Behandlung der 'eltngen dieses Planes im weil die viele
«iun-nan bildet die Theepflan e wild gefunden ])1'. Wallich, 1 Welcher erklärt hat,
rselben an
genten nach " Pflanzen, 11 bekannt seyen om dschktellsegelnde
geschickt und Chinesen„ zu verschaffen.
Zn Deutschen
er sich Samen verscha „ Allein das „ist überaus zweifelhaft, Bereitung der Blätter erfordert, ' edern Arbeitslohn, ' "n den Thälern des Himala
' anze beob
Handarbeit, _ eine große Bevölke- wie in China, voraussetzt, was ya und in Assam nicht findet.
* I n l a n 1). Im verflossenen Jahre hatte
_ Stettin ein Verein zur aft m alle_n ihren Zweigen, Fabri- 1o wie zur_ Beförderung ck| mrc bejonderer Rück“- 0 Das in dcr Versamm- . . entworfene Statut des Vereins ist nnern LY dSruZNl-„xj. dbs Königs von dem Mini- er 01 ei e ““ Vereine Cor z stattgt,
[in, 30. Mai.
hagener Kreise des ung der Landwirthsch U„nd Neben-Bcschä ntelligenz und Sittli genannten Kreis , gebildet.
Reg. Bez.
ftigungen ,
erium wieder ur J a t elanc i o aben ," . 3 “ck g g |, s h Z chkeir, zunä
I vom 17. 1 f„Allerhöchste
„ und in Folge des; porarions-Reck)te beigelegt worden. Nach ehr der Verein aus wirklichen
itgliedern und zerfällt in sieren den
, Ehren/ und kor- 7 Abtheilungen, von Ackerbau nebst Futtergewächs- und
pondirenden
613
tenbgU und Obskzucht, Nebengewerbe der Landwirthschaft und endlich Wald-Kultur umfassen, die “fte Abtheilung aber für alle Yeskrebungen gebildet ist, welche auf die Erhöhung der Industrie, «„zu-teiligenz und Sittlichkeit im Allgemeinen berechnet sind. In einigen, den Statuten beigefügten begleitenden und erläuternden Worten hat der zeitige Direktor des Vereins, Gutsbesilzer 1)1-. Cranz guf Brusenfelde, die Gesichtspunkte näher angedeutet, welche insbesondere jene siebente Abtheilung zu befolgen bemüht seyn wrrd._ Sie wird auf die Belebung der Intelligenz und Jyduscrie 111 den unteren Volks-Klassen, vorzüglich durch Bej- spiel, rnundliche Belehrung, Vertheilung gedruckter Anweisungen zur Eitiführung und Verbesserung einzelner Zweige der Kultur, Liuscheilung von Sämereien, AUSseßung von Prämien und ganz besonders durch die AnleLung von Gemeinde-Obstbaumschulcn tn Verbindung mit dem Ochul-Unterrichte und eigener „Bearbei- tung dur die Schulkinder einwirken; in Hinsicht auf Beförde- rungder O oralität und Sittlichkeit, und Bcwirkung ihrer Grund- Bedttigungen, der Arbeitsamkeit, Ordnung, Mäßigkeir und Spar- samkrit aber, dem immer mehr überhand nehmenden Betteln der städtischen Armen durch alle geeignete Mittel entgegenwirken, dyrcherichtung von Prämien; und Spar-Kassen, nach dem Beispiels des Vereins Zur Beförderung M' Sparsamkeit in Achen, iowohl bei jener Nenschenklasse, als auch bei dem Gesinde, ngelöhnern und kleinen Handarbeitern den Sinn für Sparsam- keit und Mäßigkeic Überall anregen und fördern, und auf die moralische Besserung des Gesindes ihr besonderes Augen- merk richten. Zu dieser siebenten Abtheilung ist auch alley denen und zwar gegen einen ermäßigten jährlichen Beitrag, . der Zutritt gestattet, welche sick) weniger für die lgndwrrthschaftlichen Zwecke des Vereins, als vielmehr nur für die damit verbundenen Werke der Nächstenliebe und ande- ren moralischen Einwirkungen interessiren. _ Am 15ten v. M. fgnd statycenmäßig die leizte Versammlung für das erste Ver- eipsjahr m der Stadt Greifenha en statt, welche fich einer zahl- retchen Theilnahme der seit dem K*ntstehen des Vereins sehr ver- mehrten Zahl der Mitglieder erfreute. Der Direktor des Ver- eins, ])1'. Cranz, eröffnete die Sißung mit einer Rede, in wel- cherrr zunächsc der als sicheren Beweis für die Biiligunq und Theilnahme an den auf erhöhte National-Wohlfahrt berechneten Zwecken des Vereins geltenden Vermleung der Mitglieder, noch ehe einmal dre Statuten durch den ruch* veröffentlicht waren, erwähnte, die gedruckten Statuten vorlegte, dercn mögliclxsie Ver- breitung bevorwortete, die' Resultate der bisherigen Wirksamkeit des Vereins erwähnte, zu neuen landwirthschaftlichen Versuchen, tnsbewndere zum Anbau mehrerer Futterkräucer, Gemüsearten :c. unter Yustheiluyg von Samen aufforderte , die Fortseßung ei; nes fruher vpn ihm begonnenen AufsaZes über die vorzüglichsten Düngungsmcttel vorlegte, der Eröffnung der von ihm begutach- trcen und bis zur gänzlichen Ausfiihrung geförderten Errichtung einer staats- und landwirthschaftlichcn Akademie in Greifswald und Eldena gedachte und mit dem Wunsche schloß, daß der 10. Oktober „d. J.,„als der näch|e Tag der Versammlung, diese in- mitten emcsreichen Schatzes aufs neue gemachter Erfahrungen wre-der, vereint sehen möge. Der Vortrag einiger von andern Mitgliedrrn desVereins verfaßten Abhandlungen, und darauf ein gemetnschaftlrches, durch Frohsinn gewürztes Mahl beschloß die Versammlung.
ONeteorologische Beobachtung.
1835. Morgens Nachmitt. Abends Nach einmali er 29. Mai., 6Uhr. Lahr. , 10 Uhr.! Beobachtungg.
Luftdruck . 335,6 o'"Par-Z334,z 3 "Pat“. 333,9 6"'Par, anllwärmc 7,3 0 R, Luftwärme 10,8 0 R. 17,7 " R. 11,2 “' R. Flußwärmr 12,3 0 N_ Thanvunit 8,5 0 R. 10,5 “ R. 10,3 " R, Vodcmvärme 11,0 0 R, Dunsisättg 84 pCt. 58 pCt. 93 th. Artsdiinfi. 0,080 " R|), Wrtter. .. halbheiter. halbheitcr. trube. Niederscl)|ag(),2 31"Rh. Wind . . .. O, SO. SW. Nachmittags 5 Uhr (319. Wolkenzugl -- SSO. ] - wm...
TageSmittel: 334,36“ Par... 13 20 R... 9,69 N... 78 pCt.
861111161" 130130, [)en 30. „41111 1835. 41111]. 117011118- 111111 €€](1-(I01112-281é01. („7'87/5/3. 6'0117'.)
"***-"W *" [TZÄZZ'NMFYZY] "" |2/I [“x“-«ckckck.
Zt.-§0110|(1-§011., 4 100H 1001 08190. 1'1'31111111. 4 102 _ [*1', Zu 1. 0111. 30. 4 985; 98.1X 90111111. (10. 4 1067? _ 1'1'5111..„ 0111180011. _ 63,7 03,“' 11'111-11.K811111.110. 4 103; _ [Form.0111.111.1.(). 4 101 _ 5011188180110 110, 4 106; _ chum.lnt.§ck1.än. 4 100? _ 111151.().11.2.-§011. 8011. 5101110111. 4 1007“r _ (1. 1(.- u. ku". - _ 81 [(ölréZIb. (10. 4 _- -- -_-* [“:11IZUZ'. (10. 4; 99; -- (70111 111 11111100 _ 216 215 l):1117„. (10. 111 “kb. _ 41 -- Fours ])ulc. . . . _ 18T» _ Wsstpr.l*fanchbr. 4 102 _ ['*1'18111'1011811'01'. . _ 13:31 13,7 (410111113. 1908. (10. 4 102-3- _ [1111001110 ..... -_ 34 43 W
Kx'en/z. Law,“.
W00b881-00urs. ___-__ “'LH/ALLE.
MM 1101810101101 ............ 250 141. 111117. 141,7; _ 1120 ............ 250 11. 2 1111. 14111 _- ]“1011111111'Z ............. 300 Mk“. [(um 15]; -- (1110 ............. 300 11111. 2 1111. 151; - [10110011 .............. 1 1181. 3 1111. _ 0 2411 1,0113 ............... 300 171". 2 Rt. 80Z- _- 1471011 111 20 )(1' .......... 150 ["]. 2 1111. 1034 103Z 130,231111115 ............. 150 B']. 2 Ut. 103,5; _ 810811111 .............. 100 “kb]. 2 1111. WZ _ 110111211: .............. 100 '1'111. 8 “111110 _ 1024 1910111111111 11. 111. 31-72. ..... 150 [7]. 2 1111. 102; _ ]“0t81813111'g ............ 100 Kb]. 3 W'ocb. 30; 30 “7317181113111 ............ 600 ["]. [(um _ -_
41181711111sz 861-3911, d (1 ? lk! Xömuteräum, 25. Mai,
'1'8 ex. «“it. . 101111111 50. ZL (10. 101'. 11118 . 801111111] ". 10.1.1111". 25:1. 113 14111011. 95.7. 343 8017111133. Fox,. 04131373. 991. 91011118. 1*'1*ä111.-§01101110 111.1, 110. 4Z- 4111. _. 8911115" 45* 37; 271. “ "
l, (] ] " ZK81. ['N-3181111111, 22. 01:11.
011 . ();; T. msteräum _. 1111111111111; 9“ 9. 1'111'1'8 111“. 8111101“-
11111). 3571. 57; 111501191. 801". 111. 103. “ "
Königliche Schauspiele. Sonntag, 31. Mai. Ztn Opern ause: Ick irre mich nie,
"semKUlkUr, Viehzucht aller Art, Handels-Gewächsbau, Gar-
Lustspiel in 1 Akt von C. Lebrun. ierauf, au Bee [: Die Sylphide, Ballet ,in 2 Abth., von PZ. Taglioni.f fh
01111 Schauspiethause: Fanchon, Oprrcitc in 3 Abts). Musik von Femmel. Z IMMI, 1- UMÜ Jm Schauspielhause: ,Die Dame auf Schloß Avene", Oper „in 3„ Abth. OJTUsik von Boieldieu. JU POWDW; Die Einfalt vom Lande, Lustspiel in 1 Abtk)., vom ])1'. C. Töpfer. Und: Soloranz.
Köniqskädtisches Theater.
Sonntag, 31. Mai. Endlich hat er es doch ut gemacht! Lustspiel in 3 Akten, von Albini. Hierauf: Sie en MädMn M Uniform, Vaudeville-Posse in 1 Akt, nacl) Théaulon, frei bearbeitet von_ L. Angew. (Neu einstudirt. Dlle. Burghardt: Julie.) Zwrschen beiden Stücken: Ouverture aus der Oper: „Die Stumme von Portici.“ Hierauf: Variationen von Mode vorgetragen von Dlle. Vial. ,
Montag, 1. Juni. Das Königreich der Weiber, oder: Die verkehrte Welt, Burleske mit Gesan in 2 Akten, von Friedr. JGTethd Vorher: Der Lügenfeind, Zuskspiel in 1 Akt, von A.
o an .
Neueste Nachrichten.
„ Paris, 24. Mai. Der König und die gesammte König- liche Familie begaben sich gestern, in Begleitung des Prinzen Leopold „von Sicilien, nach Neuilly, wo sie zu Mittag speisten. Heute findet, dem fremden Gaste zu Ehren, eine große Parade der Truypen der Garnison auf dem Marsfelde statt.
Heute Vormittag hielt der König einen ].].sründigrn Mini; sier-Rath.
Nachdem in der gestrigen Sikzung dcr ,Dcpurircen- Kammer der Berichterstatter Herr Sauzec di": Debatte über den Antrag, Herrn Audri) - de : Puyraveau von der Pairs" ; Kammer belangen zu lassen, zusammengefaßi 011110, trug Herr Bande darauf an, daß die verlangte 211110- risation auch in Bezug auf diesen .Deputirien dcrwergcrc werde, da kein Grund vorhanden sey, ihn als Theilaehmrr an dem inkrimirten Schreiben zu betrachten. Die Herrenanaure und Odilon-Barrot, so wie mehrere andere Oppos111011s:I]?it- glieder versicherten, Herr Audry-de-Puyravcau habe ihnen selbsr gesagt, daß er jenes Schreiben nicht unterzeichnet habe. Liuck) Herr Garnier-Pagds erklärte, daß der Name des Herrn Audry: de-Puyraveau ohne dessen I)iitwissen unter das" gedachte Schreiben gesth worden sey. Nick)tsdestoweniger wurdc, ais es zur Abstimmung kam, der Antrag der Kommission mit brträchr- licher Srimmen-Mehrhcir angenommen. Die Versammlang trennte fich um 6; Uhr in großer Aufregung.
Morgen erscheint der Herausgeber des „ Refornmrrrtr“, Herr Zaffrcnou, vor den Schrankcn dcr Dcputirten1511111111111“, um sich wegen seines Arriksis Über die „gesetzgebenden Todtschlä- ger“, mit welchem Namen er gestern die Deducirtcn belegc hakte, zu rechtfertigen.
Der diesseitige Botschafter in London, General Sebastiani, zeigt seinen bisherigen Kommiccentcn in Vcrvins 1111, das;, da sein gegenwärtiger diplomatischer Posten ihm eine fortgesetzte Abweseaneir von der HaUptstadt zur Pflicht mache, er sein Dc- putirten/ [mc hiermit nicderlege.
Der heutige *)]?oniceur enthält drei Königl. Verordnun- gen, wodurch die Wahl-Kollegien zu Tournon, OITMt-de-Wiarsan und Vervins resp. auf den [Z., 15. und 20.311111 einberufen werden, um, da Herr Boissv d'Linglas im Amte befördert, die Herren Laurence und Sebastiaiii aber als ausgeschieden aus der Kammer erklärt worden sind, nene Deputirce zu wählen.
Die Akademie der schönen Künste hatte gestern an die Stelle des verstorbenen Boycldieu ein neues Mitglied zu wäh- len. Halevy, Rcicha und Onslow waren die vornehmsten Kan.- didaten. Reicha wurde mit 20 Stimmen gewählt. Halevy, als Opern-Compositeur weit bekannter und beliebter, erhielt nur 10 Stimmen.
Auch gestern Abend bildeten sich wieder einzelne Gruppen in der Näße des Thores St. Martin; sic verhielten sich index]"cn ziemlich ru ig.
Von der Spanischen Gränze vernimmr man, daß das Ausreißen der völlig demoralisirten Truppen der Königin täglich mehr Überhand nimmt. Zumalacarreguy soll ganze Bataiüdne aus Deserteuren bilden. Dieser General hac fich am 15101 des Forts Ligory bemächtigc und die „etwa 400 »))?ann starke Bcsaz; zung zu Gefangenen gemacht. Er soll dort auch viel Kriegs- Munition vorgefunden haben.
Die Nachrichten aus der Hauptstadt Spaniens gehen bis zum 18. Mai. Die Madrider Zeitung enthält eine „Dar,- legung des Regentschafts-Rathes an die Königin.“ Es » ird darin Unwillen ausgedrüikt Über das Attentat vom 11. Mai, das sich an die Mord-Scenen vom 17. Juli 183/- und 18. Jan. 1835 knüpfe. Diese Darlegung war von Herrn Martinez de la Rosa an Herrn T))?edrano, den Minister des Innern, der zu Aranjuez iyi, gdrich- tet, um von ihm der Königin Übergeben zu werden. .Die *Na- drider Zeitung giebt auch die von Ihrer Majestät darauf errheilrc Antwort. Die Königin dankt fÜr die dargelegte Ergrbcnhrét des Re- gentschafts-Rathes und erklärt, daß sie sexi entschlossen sey, alle ndthigen Maßregeln zu treffen, um den Thron ihrer erhabenen Tochter aufrecht zu erhalten, ihre Völker gegen die Verbrechen der Aufwiegler zu verrheidigen, die Hydra der Anarchie moder- zuwerfen und zu ersticken, und mit unerbittlicher Strenge die Empörung, in welcher Gestalt sie sich anch zeigen möge, zu züchrigen. _ Die Revista berichtet, das; an der Befestigung von Burgos mit der größten Thätigkeit gearbeitet und dieser Platz mit asien möglichen Vorräthen wohl versehen werde, damit er den.*c“*ch-.«.*.*1isren zu widerstehen im Stande ist), wenn Zumalacarrch im Casti- lien einfallen sollte. _ Der Sohn des Ocputirrcn Salim» war noch im Gefängniß. _ Die Angabe, als sollten die Cortes am 27. Mai eschlossen werden, ist ohne Grund. Die Bedachung Über den eselz-C'ntwurf, die innere Schuld betreffend, soll noch zu Ende gebracht werden.
Frankfurt a. M., 27. Mai. Oestcrr- öproc. Metall. 1023... 102,1... 4proc. 975. 971. 21proc. 5», B. 1proc.25-§. B. Bank-Accien 1595. 1593. Partu-Ob". 141.1.“ 141.2. Loose u 100 G. 2121. Br. PreUß- Prän1.-Sch. 631, 05, d.. „U.,.M
nl. 981. G. Holl. 5proc. Obl. von 1832 1011. B1“. Poln. Loose 691. „B. 5proc. Span. RM? 411. 41-2. 3proc. do. perp. U;. 244.
Nedacteur C'“ ers 1.
*
Gedruckc'bei A. W. Hayn.
xk?“ NYM“? **
W,.» -paozq- ..
“ “**-"“- *- *41"» ***- ."ny