hier, Quarantaéne halten. Jedermann fragt nach der Ursache dieser schnellen, unerwarteten Rückkle, da doch Ober-„Aegypten bis jeßt verschont geblieben ist und berhauyt die Pest niemals über Theben hinaufZereicht hat, der Pascha folglich in vollkom- mener Sicherheit ge lieben wäre, während er nun hier mitten in der Epidemie anlangt, Freilich kann er eine gute Quarantainx beobachten, was indessen bis jeßt nicht gescheßen. „Daß die Pest kontagt'ös und nicht zugleich epidemisch ift, at ihm gewiß nie- mand verbürgen können, um so weniger als der Marseiller Clot- Bey, Präfident des Sanitäts-Conseils, gerade der entgegengeseh- sen Meinung ist und die Pest für nicht kontagiös, sondern für epidemisck) erklärt. Bis jeßt ist er und noch einige Aerzte, welche
estbeulcn sezércn und bei Behandlung der Pestkranken, oder bei den Autopsien" nicht mehr Vorsicht gebrauchen als bei anderen Krankheiten, ein lebendiger .Beweks dieses Sy- stems. Indessen find schon „zwei Aerzte, ein Franzose und ein Krakauer, der erüe „als Opfer dieses Glaubens, und der zweite, obschon an Ansteckung glaubend, aus Liebe zu seiner Pflicht und Ehre als Arzt, gefallen. Der Pascha kam in sofern sehr zur guten Stunde hier an, indem gerade am Tage seiner Ankunft ein reicher Bey mit seiner ganzen Familie, 23 an der Zahl, gestorben war, worauf der Pascha Alles; was er (Linker- lassen, einziehen léeß, Daß er indessen, um bei ähnlichen odes- fällen nicht 0 ferne zu seyn, hierher gekommen, ist m'cht sehr wahrscheinlé ), obschon einige böse Zungen es behaupten wollen. Er scheint freilich solcher Erbschaften ziemlich zu bedürfen, dq ev oder das Gouvernement * was tvohl Eins ist -- der Armee und allen übrigen Angestellten bereits acht '))?onate Sold und, Gehalt schuldig ist, .so daß manche mehr den Hunger als die Pest
fürchten.
Kahira, 5. Mai. Die Pest hat noch immer nicht nach- gelassen und es sterben hier jexzt durchschnétléch 2000 Menschen an jedem Tage. Mehr als 50,000 Menschen sollen bereits in der hiesgen Stadt allein von der schrecklichen Krankheit dahin- geraffc seyn. Mehmed Ali befindet sich noch in Schubra, um welches ein dreifacher Kordon gezogen ist.
I n l a n d.
' ck Berlin, 29."Zuné. Das im heute ausgegebenen [Zten Stücke der Geseß-Sammlung enthaltene Geseh wegen Bestra- fung der unbefugten Anfertigung öffentlicher Siegel, Stem- pel :c. lautet also:
“ „Wir Friedrich Wilhelm,
von Preußen :c. :c.
thun kund und fügen hiermit zu wissen: “ Da die Vorschriften des Allgemeinen Landrechts Theil 11. Tit. 20. §§. 208 Und 209 jvegen Bestrafung der unbefugten Anfertigung öffentlicher Stempel, Siegel u. s. w. nicht umfas- send genug befunden worden, und die Strafgeseße derjenigen Landestheile, in welchen das Allgemeine Landrecht noch nicht ein- geführt ist, einer entsprechenden Bestimmung hierüber erman- geln, so verordnen Wir auf den Antrag Unseres Staats-Mtai- steriums' und nach ekfordertem Gutachten Unseres Staats-Raths füc den gatZen Umfang Unserer Monarchie, ivée folgt:
§. 1. . hne schriftliche Anweisung der Behörde darf Nie;
. mand nachstehende Gegenstände anfertigen oder verabfolgen lassen:
1) Säenkxel oder Formen, welche zur Anfertigung von Me-
2) Stiche, Matten, Stempel oder andere Formen, welche zur „Anfertigung von Papiergeld oder Stempelpapier bestimmt sind, oder dazu gemißbraucht werden können,
3) Stiche, Platten, Stempel oder andere Formen , welche zu den von einer öffentlichen Behörde unter ihrer Firma aus- zußellenden Schuldscheinen, Zins-Couyons, Quittungen, „Zlmvet'sungen, Bescheinégungen, Steuerzetteln oder andern dergleichen Urkunden dienen können,
4) öffentliche Siegel _oder Stempél, welche zur Beglaubigung öffentlicher Urkunden, so wie des Maße:! und Gewichtes, oder zur amtlichen Bezeichnung oder amtlichen Verschließung gewisser Sachen und Waaren-déenen können.
5. 2. Eben so wenig darf Jemand, ohne eine schriftliche An- weisung der Behörde, den Abdruck der vorstehend bezei neten Stiche,- Platcen, Stempel oder Formen, oder irgend einen ruck von Formularen zu den daselbst bezeichneten Urkunden unterneh- menoder Abdrücke vcrabfolgen _lassen.
Das [mxjrimalm' des Cenjot's' gereicht dcm Uebertreter zu keiner- Entschuldigung.
* §. 3. Die schriftliche Anweisung zur Anfertigung, zum Druck oder ur Verabfolgung der in den §§. 1 und 2 bezeich- neten Gegensxände zum Gebrauch für Unsere unmittelbaren Be- hörden, kann nur von den oberen Mélitair- und Civil-Behörden in den Provinzen, oder ihren vorgeseßten höheren Behörden, er- tlZeilc werden; im Mélitair jedoch auch von den Gouvernements, „Kommandanturen, Regiments-Commandeurs und Vorstehern der Militair;Verwaltungs-Behörden für die Gegenßände ihres Ge- schäfts-Beret'chs. '
§. 4. Wer den obigen Verboten, §. 1 und 2, uwiderhan- delt, wird, insofern damit nicht ein schwereres Ver rechen ver“.- bunden ist, mit dreimonatlichem bis llzwet'jäht'igem Gefängnisse oder Festungs-Arreske bestraft, und so dabei auf die durch das Vergehen füyden Samt oder das Publikum entstandene Gefahr besonders Rückficht genommen werden. „ .
9". 5. -- Die Anwendung dieser Stkafen wird dadurch nicht ausgeschlossen, daß bei der Anfertigung von Siegeln, Stempaln,
Klatten, Formxn u. s. w. die »))?erkmale, durch welche die E:“ en- chaftperselben als öffentliche Siegel, Stempel 11. s. w. bedmgt isk- abgeändert woxden, in serrn die Abänderung von der Art ck|, daß so nur bet besonderer sachkundiger Aufmerksamkeit wahr- genommen werden kann.
Urkundléch ,unter Unserer Höchfteégenhändigen Unterschrift und beigedrmkéem Königlichen Jnsiegel.
Gegeben Berlin, _d_en 0. Juni 1835.
(14.8) FriedrichWilhelm. Carl, Herzog zu Mecklenburg. v. Kampß. Mühljer. Graf », Alvensleben.“
-- Ganz in der Art, *Wte am vorigen Mittwoch in Moabit bei Berlin, fand gestern Vormittag--in der hiesigen Nosenxhaler Vorstadt die Einweihung der daselbst neu- erbauten Elisabeth:.Kiräe statt. Des Königs Majestät wohnten mit Ihren Königlichenaéoheiten dem Kronprinzen und der Frau „Kronprinzessin; so wie mit einigen anderen M tgliedern des Kö- niglichen Hauses dieser feierlichen Handlung bei. Nach 7167411-
* „,tung der Létuxgie hielt auch hier der evangelische Bischof .)1'. '*'Neander die mexihungs-Rede und führte darauf mit dem Su"- perintendenten Scha!» der; neuen Prediger von Gerlach in sein Amthejrx, der hiernäcßsk dze Kanzel bestéxg und die Antritts-Pre- digt ée t. . - Herr „Karl Müchler MA in der neuesten Nummer des „Berliner Modenspéegely“ den orschfag, dem Deutschen Dich- ter Langbein auf dem htesgen Dorotheenftädtischen Kirchhof vox
von Gottes Gnaden, König
'; von
-- 732
dem Oranienbur er Thore, :vo seine Gebeine ruheti, ein einfaches Denkmal auf Zubscription zu errichten und fordert zu diesem Behufe seine Landsteute, denen der Verstorbene durch seine “hei- teren Dichtungen so oft eine trübe Stunde verscheucht, zu Bei- trägen auf, zu deren Annahme Herr Alex. Cosmar, der Redacteur und Herausgeber jener haft), sich bereit erklärt.
„MM.
Königskädtisches Theater; _
Der Vesna) cines Gastes, Pes Köningayeriichen .Mi-Sätt- Yrs Herrn Bayer, hat den beth Singspiele!» „der Barmer von evilla“ und „Fra Diavolo“, außer dem noch immer srtschen Reiz der Olle. Véal. etnxn neuen verliehen. Herr Bayer, den man ohne Zweifel einen TMortßM erßcn Ranges nennen darf, sang die Partie: des Altyaviva sowohl in den Arien als in den véelüémmigen Par- téeen met großer Sicherheit, angenehmem Wohllaut der Stimme und melodiösen: Ausdruck. Wie Dns. Mal in der None drr Rosine excenirt, ist schon in dissen Blättern genugsam belohtwor- den; gber diesmal war üs besondcrs bei Stirpmc und, was noch mehr sa en wil], ffchtbar in der günüégücn Sttmmung. Nur dann, Wenn des der Fal] es, gelingt cinem Künsilcr das Höcvüc; 7- darum schienen auch heute die schönen vollen Töne dcr Dae. le noch einen mächtégcrcn Klang gewonnen za haben und darum mar guck) die Wirkung véellrécht größer als mnals. Déesc Wkrknng m Gemeénschaz't mit der, die der cpricsene (Hasi hcroor- ebrache hatte, war denn auch so undbnr „geworden, daß ci der „Aufführung des „Fra Diavolo“, worm Herr Bayer zum zwencn Male und wiederum in (HeseUschaft der (Olle. Via! auftrat, das Haus, ungeachtct der gegenwärtigen, zum Thezater-Be- such eben nicht einladenden Jahreszeit fast ganz angefüllt war. Qetde, gleich bei ihrer crsen Erscheinung mit lebhafter Freude be- xvxllkommnet, leisteten denn auch im Gesang, namentltcl) Herr Bayer m der kraft: und lebensvoxllen Scene des dritten,?!kts', die so Mä) an mannigfaltigem, die- Kühnheit und den Libertmismus des |olzcn Näubers charaktcrc'ffrenden Ausdruck und malerischcn Schilderunzen 111, mxd Dae. Via! in einer am Schluß eingelegten, fast überreiaßleck) mtt Paffagcn und Koloratnren ausgeschmüchtcn Ars“; so Vorzüglk- ches, daß die zahlreiche Versammlung zn Nm utchuümsten Bekkall hingerissm wurde und, wenn mcht-aUe Zetchcn truözcn, vollkommen befriedigt das Haus verlicß. Aber gas dcr Vorße ung de:; „Bar- bier von Sevilla“ muß auch Hart“ Fxscher als Figarq, und aus der des „Fra Diavolo“ die unnachahmliche ciyfache komesche Kraft des
Herrn Beckmann mit Auszc'cchnung erwahnt MMU- “- - *-
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Zerlijjer Jörgs, [)en 29. „111111 1835.
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Qntworpon, 23. Funk.
Lins]. MH. ('01168 304 (70111). 18. ()"-usbbnrä 150.157. [00. [**-Mwst. 25;
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3 zu. _ F 41; 44. aus Fynn. 11111. WK
I,", Ust. ]01ZZ
Königliche Schauspiele.
Dienstag, 30. Juni. Jm Opernhause: Die schöne“Mälle- rin, Oper in 2 Abth. Mufik von Passfcllo. (Olle. M. Schnee'- der: Röschen, als _Gaskrollc. Hierauf: Der reisende Student, musikalisches Quodlibet in 2 Abxh. (Olle. M. Schneider: Hann.-
chen, als [este Gastrolle.)
Mittwoch, 1. Juli. Im Schauspielhause: Zum ersten- male: Sie ist wahnfinnég, Drama in 2 MW., nach Melek.- vélle's: ..12112' 231 10118“ bearbeitet von L. Angely. Hierauf: .Der Spiegel des Tausendschön, Burlcske in [Akt, mit Gesang,
C. Blum.
Königskädcisches Theater. Dienstag, 30. Juni. Der böse Geist Lumpacévagabuudus, Z(dker: Das liederlkche Kleeblatt, Zauberpoffe mit Gezang in 3 ten.
.',-„MW
Neueste Nachri ;ten.
Paris, 23. Juni. . Gestcrn Mittag kam der König nach den Tuikeréecn und arbeitete mit den »))?c'néséern des Handels, der auswärtigen Angelegenheiten, des Krlcgcs und der J.Varénc. Um halb 5 Uhr kehrten Se. Majesrat nach Neuilsy zurück.
Von den verschiedenen GescH-Entwürfen, die in der gestri- gen Sitzung der *"airö-Kammer zur Berathung kamen, gab allein derjeni e 1“! er die Verbefferung dex' Fluß-Schifffahrc zu einer kurzen cbatte Anlaß. Der Vicomte Dubouchage ta- delte es nämlich, daß so ungeheure Summen auf den Kanalbau verwandt würden, während die gewöhnlichen Staacs-Aus'gaben schon die Einnahme übekskiegen. Dcr Finanz-PUnisker sei- nerseits vertheidtgte die bisher auf den Kanalbau verwandren und noch zu verwendenden Summen und bemühte sich, u be- weisen, daß, selbst nach der Annahme des vorltegcnden “,sekz- Entwuvses, so wie deGGeschs Übcy die Dampfschifffahrtsx Verbindung auf dem Mittelländischen Meere, Aus abe und Einnahme des Staats immer“ noch mit einander Zalanciren würden. Die Annahme jenes Geseh-Entwurfes erfolgte darauf mit 77 gegen 20 Stimmen. Die folgenden drei Geseß-Entwürfe gmgen ohne irgend eine Debatte fast einstimmig durch, nämlich: 1) der Geseh-Entnzurf über die Zuschüsse zu dem vorjährégen Budget, 2) der Gescß-C'ntwurf Über die Erréchtunq eines Sta- pelplaßes für verbotene Waaren und 3) der Geseß-Éntwurf we- gen eines Zuschusses von 500,000 Fr. zu den Unterstükzun en für pie fremden. politischen Flüchtlinge. - Heure hielten die air- ohre Aste Gerichts-Sißung. Von den in dcr [ehren Session zu- gcgen gewesenen airs fehlte bloß der Graf Vogué. Die Zahl der anwesenden ngeklagten belieks sich auf 40. Die Verhand- lungen waren im Uebrigen von einem erheblichen Interesse.
Der Herzog von Choéseul wird nächster Tage nach der Schweiz zu dem Herzog von Orleans abreisen.
Seit zwei Tagen ist das Gerücht verbreitet„ Marschal!
Zeitschrift (Kupfergraben Nr. 6. wohn,-
- schen Truppen befehligte und fich, wie
, tung und Zuneigung gewann
] taillone bilden und
Maison werde zum Prästdenten des Ménister-Raths werden und Herr von Broglie seine Entlassung nehmen,
Die Minister Broglée und Guizot haben seit einigen sehr &äufige und lange Konferenzen.
- s eißt, Herr von Rumigny, Botschafter in Bern fich wegen des Aprél-Prozesfes gegenwärtig hier befindet, eine ONisston nach Berlin erhalten. “
Zahlreiche Züge von Auswanderern aus'dem Elsaß jeßt fask täglich durch Paris, um sich in Havre nach
Der Temps sagt, der erzog von Broglie habe einem fremden Gesandten auf dessen Anfrage die Verficherung geg daß das neulich von den Zeitungen métgetheilke Program:]; Spanischen Ministeriums né'cht authentisch sey.
Der Oberst Schwar , der als Chef der Expedition gen' wird, die sch in Paris ür den Dienst der Madrider Rei bildet, steht, dem Vernehmen nach, im Begriff, sein Geschäft beginnen. Er ist ein Zöglém der Militair-Schule von St -; trat wä “end dcr leßten In urrection in Polen als Oberßk. Lancier- egéments in den Dienst der Znsurgenten und hatte rex in Portugal ein Ober-Kommando in der Expedition ' Ylgarbien unter dem Herzoge von Terceira, wo er die Frau „ _ . hiesige Blätter sq. dm*ch 1eine persönltche Tapferkeit und hohen Talente deren 7 und erhielt.
Nach einem Schreiben aus Bayonne vom 1801: . Sagastibelza mit seiner Dévéfio'n in Lazaca. Am 17ten wu. kurz nach [ Uhr die beanos, die den festen Brückenkop „, dcm jenseitigen Ufer der Bidaffoa bescßt halten, von den :: sen, die aus Irm: ausgezogen , und von anderen InsuM Trupps, die von dem St. OIZartéalberge herangkomm, waren, heftig angegriffen. Die Freiwilligen der König
' einzuschiffen.
.Unterhielten hinter ihren Foxtificationen ein lebhaftesJW
dcr Injurgencen in einige äu, , fuhren, stellte der Commetdextxa. auf: dem rechten Ufer seine Leute
Er selbst ging mit zwei Freiwillig. Brücke, die eigentliche Gränzlinjez. und Spanischen Gebiet, um die .. Die Insurgenten verließ
Als einige Kugeln
Franzöfischem Gebiete Französischen“ Truppen Schlachr-Ordnung auf. bis auf die mitte der schen dem Französischen rung der Kugeln zu beobachten. als sie diese Vorbereitungen sahen, das Schlachtfeld und og fich nach Jrun zurück. Die lcgitimistésche Election », Bordeaux vom W|en berichtet, 1400 cfangene Partei der Königin, die sich in den zwei kaots in Vista befunden, hätten fich crboten, für die Sache des Don Carlos" fechten. Cin Dekret des Don Carlos, aus Oüate vom llten datért, habe ihr Verlangen genehmigt. Sie würden zwei . von Karliskéschen Chefs angeführt wer C'in heute in Paris eingetroffener Privatbréef meldet, daß neral Valdez erst am 1.7!611 d. M. früh Morgens an der S von 15,000 Mann Vittoria verlassen habe, um fich nach Bu zu wenden. „ _-
Dic Nachricht von der V e rwun dung Z umalacarreguy wird ]“th von den Bordeauxer Zettungen bestätjg die dieses“ Ereigniß jedoch erst am 20sten Melden, und nachdm es fich erst am 181en zugetragen haben soll, Während . nach der neulich von dem Noniteur mitgetheilten telegraphjs Depesche schon am 10ten skattgefunderx haben sollte. JeneB ter fügen noch hinzu, daß Zumalacarreguy in Folqe seinengs-» das Kommando niedergelegt babe, nennen aber feinen NWM/ im Oberbefehl noch'nicht. (S. weiter “unten.) * „
Heute waren die Fonds sehr gesucht. Gegen das Endeda Börse aber trat eine heftégc Reactéon in allen Fonds ein. D., Steigen war eine Folge von günstigen Nachrichten von ., Spanischen Gränze gewesen. Die Privat-Bricfe von dort stäkégt-cn ebenfalls die Nachricht von der schweren Vorwand. Zmnalacarreguxss. Es“ hieß sogar, das; man eine Amputa“ habe vyrnehmen müffcn, und daß man im Lager derKnrliU besorgt habe, er mdchtx dcr Operation unterliegen; sollteZ . [acarrcguy aber auch wéedex hergestellt werden können, so wü er doch jedenfalls das Kommando Über seine Truppen * view oder fünf Monaten nicht wieder antreten. Es hieß au die Karlistiscbe Armee habe die Belagerung von Bilbao auf hohen und sich x1ach Irun gewendet. Zn Spanischen Fonds schahen wcnég chehäfte. 211111) in ihnen war anfangs e'éne '- gende Bewchxg Und zuleßc cine Reaction eingetreten. D“ wnrden durch das Gkrüch veranlaßt, daß zwei BatailloneG 011105 von dcr Sache der Königin abgefallen wären und sich'- Don Carlos erklärt hätkc-n. Auch wollte Man wissen, daß gänstiqc Depeschen aus Madrid eingetroffen wären.
Der thdtcateur Bordelais vom Llsten d., der außerordentlichcm „Wege hier eingegangen ist, enthältNachM aus St. Jean de Luz vom [Neu. „Die Schaluppe „Sap; hat die posttéve Nachricht Überbracht“, heißt es darin, „daß ' malacarregny am 17ccn d. Morng vor"".Bilbao bei einem *A falle, den die Trnppen der Königin machten, am SchenkelM» verwundet words" isc, und daß man eine Amputation fr, umgängltch chalcen und schon die Vorbereitungen dazu getross har. Eraso hat das Kommando Über das Belagerungs-H ck b e 1" 11 o m m e n. Zumalacarreguy war nach Bergara gebracht M* der:.“ Nach Briefen aus Jrun hätten déeK'arlikken ihr um txchmen gcgen Bilbao drffnitfv aufgegeben und noch am 17 die Belagerung mtchhoben. Am 18csn haben alle Karlékksn' Zrun den Be ehl crhaékcn, zu dcrHaupkmach der 311110ng zu stoßen. Tr WUrde auch sogleich ausgeführt. Man 9105“- daß er" mit der Aufhebung der Belagerung von Bilbao thU' sammenhang? KSHL- _ - ,
Dcr Gcneral-Capitain von Estremadura hat angeze1gk/" fich die Zak)! dcr Stadt-Milc'z in dieser Provinz sehr vermeh habe, besonders in den Städten Badajoz und Caceres. * Miliz hat den Portugiesixchcn Mönch Perez gefangxeano“ men, der eine aus OJTichlistcn und Karlisten zusamm019ee Schaar organifirc hatte. „„
_ Heute schloß 5proc. Rente pr. oamxxt. 108. 29.0111 118. 35. Zproc. pr. 00mm 78. 40. [in (:0111', 78. 40- 51, Reap. 90. 25 (nach dem Pariser Cours-Bkatt 96. 40.) 51,“ Span. 401. Zproc. 274. Cortes 355. Ausg. Schills *
2.3 proc. Holl. 57. , M .. . * *. 5 roc- * Frankfurt a. M., 26. IUM- Oeftetr p „WR
"322-- 109“- 4 roc. 98.4.- 98.3... Lz'proc. 58. 574. G. BaK-IfctYetj 1021. 1019.“ Part.-Obl. 140431404. Loc.. u 100 G. 212.7. Br. Preuß. Präm.-Sch. 631.031. ULM
nl. 984. 974. Holl. 5proc. 961. von 1832 101'. Br. P Loose 094. G. 5proc. Span. Rente 404. 40.7, 3proc. do. M*- 25. 24-1... . _ * Redacteur bo „sé. -
Gedruckt bei A. W. Hao“
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