1835 / 180 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Ansitliche Nachrichr€2x Kronékdes TageR

Beklin, detx ].ZUli, 1835, ' Seine Majestät der König smd gestern track, T-sprgxx, abgereist.

Se. Hohcik der_xGeneral der angntcrie und,.kommandérende General des Garde-Qorps, Herzog.“)éafrl von :?)?ecklenburg- Strelikz, ist nach Neu-Stveléß achrezyr.

Im Bezirke der Königl. Regierung _ zu Köslin ist der Prcdégx-;)[nu's-Kandidac LÜling als" Preöiger-Aöjunkxus én R11k59nh-2ch11 angescellc nxordenx , zu Magdevurg is' VCO bisherige katholesche Pmrrch tn Huysburg, Z ohann Ernst, zum Pfarrer an der IJTareenchhe in Magdembg, und der Pfakr-VékayBernhard thk'ing zum katholischen Pfarrer in ?llc-Haldensxeben ernannt worden.

Angekomen: Se. Exceslcnz dN“ Wirkliche GEHSMW Staats- und Ktßiegs-Ménisrer, Gyneral-Léetxtcnant und General- Adjutant von Wéßlcben, an:“; dem Gvoßherzogthume Posen.

Dcr (Get:»'1'al-*;,:Fajor [md Co:“;mmndeur d-er IMU Kavaxlerie; Brigade, Graf von der“ Gröben, von Steckt»

Abgercisrj": Der O)"?nel'al-IJTEWUUUD§20111i11a11100ilk dcr äten Landwehr-Brigade, Freiherr von Troschke, tch) Stai'gm'd.

IeikéMgS-NacTyx-Wxsxx. A us larrU

Fyankreich.

Paris, M. Zum“. Der König kam gestern Mittagzur Sradt, und arbeitete mit den Mémstcrn der auswärtigen Ange- legenheiten und des“ Znncxn. Heal“? Méxmg führten “Se. 'Ma- 1esj'ät den Vorssz im *JNtniskcr-Rachc.

Der Fürst von Tallcwrand Wird én diesen Tagen hier zurück

erwartet. Bei den sich [)äufcndcn Sck)1r.*iearigkcécenzur Entwir- rung der" Spanisch:: Lkngelegenheiten, soll der König die Anwe- senheit des gewicgtcn Diplomatsn in der Hauptstadt gctvéßnscht aben. ' h Die auf heute angesckzt gewesene Sixzung des Pairshofes isi abbestellt worden. Der Moniteur gtebr als Grund eine Unpäßléchkcét des Barons Panuéch an, die zwar an sfch unex- heblécl) sei,), den Präßdsmen jedoch behindert haöen würde, heute den Vorfiß zu feéhren, Die nächste Gerichts-Séßung soll erst am Löstcn stattfinden.

„Man will wissen“, sagt ein hiesiges B Vertagung der auf hence angesth gewesenen Sikzung des Pairshofes einen anderen Grund, bene Unpäßlicykeét dw,“; Barons Pasquéer habe. So viel ist we- nigstens gewiß, das; hyute früh um halb 10 Uhr Herr PaSquier zu Pferde auf dem Wege nach den Tuélerieen gcjeh_en worden ist. Als wahre Ursache jener Veqrtagung bis auf x_tbermorgcn bezeichnet man ein Ereigniß, dqs 'ich gestern in der Qoncéergerée zutrug, als abermals mehreßc Lyoner Angcklagte mit Gewalt in die Session gef2'chrt werden jollten_. Einer der Gefangenen näm- é , ein gewis'er Rcverchon, we'derWte sich, wie nochKcéncr, den Munizipal-Gardijkcn, die zu seiner Abführung kommandért wa- ren; 15 Gardéften vermochten nichts gegen ihn, in sofern sie die Sache nicht bis aufs I(eußersre treiben und von ihren Seiten ; Gewehren Gebrauch machen wollten. Reverchon rief: „Lebendig bringt Ihr mich nicht vor den Pairshos; ich schenke ihm meinen Leichnam.“ *) Diese Drohung, so wie die Erklärung zweier anderer Angeklagten in der gckkrégen Sitzung des Pairshofes, mit Namen Marigné und_ Débéer, „daß man sie heute nur in Stücken würde in die Sem'c'on füh- ren können“, veranlaßten Herrn Punéer, noch gestern Ahend mehrere Pairs in seinem Salon zu versammeltx, um sich Über die eventuell zu e'cgrcéfcnden Maßregeln zu bexprcchen. Der Graf Molé soll bei décser Gelegenhcic noch einmal auf das Un,- angemeffene des ganzen gerichtlichen Verfaßrens aufmerksam ge,- macht haben, während ein doccrénaircr Pair den einmal begon- mnen Prozeß nach der Weise des „Journal des Débats“ vcr- theidigt und namentlich auf die Gefahren hingewiesen hätte, die damit verknüpft seyn würden, wenn man es in die „Willkür der Angeklagter: stellen wollte, dem Gesclze zou folg-sn oder sich ihm zu entziehen. Nach vielem Hin; und Herredcn wurde endlich der Beschluß gefaßt, wenigstens einigc Tage Zeit gewinnen, Heute in aller Frühe besprachen die Minéfi'er sich über die Sache mit den einfiußreichsten Pairs, worauf der König selbst einen Kabinets-Ratk) hielt. Es scheint noch nicht gewiß zu seyn, ob am künftigen Freitag das" öffentlichc Verhör fortgesetzt Werden wird.“

Der Courrier frangaés enthält Folgendes: „Die [exzten Sitzungen im Palaske Luxembourg haben allen denkenden Leu- ten gezeigt, in welcher falschen Skellung _sich der Pairshof be- findet. Dreé verschiedene Nt'iancen haben steh kund gegeben, Die erste, rein ministeyiell, wünscht det? ProJeß auf jede Weise zu Ende zu bringen, und würde selbst em Urt eil fällen, wenn auch nicht Mehr die geseßléch erforderliche'Anzahl von Pairs“ zugegen Wäre; für ste fsk der Prozeß eine eingegangene Verpflichtung, an den Formen ist ihr wenig gelegen; siezbedakf einer Lösung; diese Lösung hat sie versprochen und wird sie geben. Glücklicher; Weise verliert diese Meinung täglich einige Mitglieder; das Ge- fühl der réchterlichen Sitte greift nach und nach um fich und * ]ene Coterie hat empfindléche Verluste erlitten. Die zweite Nuance “"""-___

*) Das “ournal des Débats nennt berchon als e nen derAngeklagten, die in der gegen gewesen.

[art, „daß die Lösen Gerichts,- als die angege-

chkchwohl Herrn Ne- udienz nm ?:;sten zu-

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bildet eine Art von s„i01'§-p„:'!s- welche gleichzeitig das Ministerium ufrieden stellen, und doch nicht alle Garantieen des réchtevlichen Zerfahrens verlexzen möchte. Ihr vet'dankc man jenen Ausweg der allmäkigen Hinzuziehung der Angeklagten, der bis jeßt dem Pairshofe so schlecht gelungen ésc; fie ekblickt darin einen Mittel- weg zwischen der Opposition und der ministereellen Partei, und deshalb hat sie denselben eingsschlagen. Bis jeßt hat dieser sie;»- [);n'ti den Gerichtshof beherrscht; El“ muß indeß bemerken, daß die Debatte ihm cntschlüpft, Zu der dritten Nüance gehören fask alle Iusttzmänner, denen die öffentliche Meinung noch nicht ganz gleichgültig geworden fsk. Sie seufzcn über die beklagens- werthe Art, wie der Prozeß geführt wird. Man nennt Re die Partxi Molé, und Zangiacomé. Es ist schwer, zu glauben, daß sie die Rolle, die man ihnen artfcrxegt, noch lange spielen werden, denn sonst würde der geringe Einf.??r'ß, den die Pairée noch als politischer Körper ausübt, ganz aufHören. Der Plan der Partei Moch fsk, fich nicht allmälég zuxück'zUzichen, weil Einzexne, welche dem Prozeß verlassen, verschwindext, ohne deshalb ein wesentli- ches juristisches Resultat herbeizuführen. Wenn ein so wichkt'ger Theil der Paérie sich entschlöffe, an dem Prozesse nicht ferner Theilxzu nehmen, so müßte dies auf eine feierliche „Weise und durch einen Streich geschehen, der den Prozeß fortan unmöglich machte. Man behauyret, daß diese Abkhet'lung des Pairshofes in dem Augenblicke, wo der Gcneral-Prokurator darauf antragen wird, die Angeklagten, welche sich nicht haben vertheédigcn wollen , zu richten, erklären werde, da:; sie an :"“em Urtheile nich Theil neh- men Wolle.“

Mehrere der von dev Paiös-Kmnmer verurtheilten Verthei- déger der April-Angeklagten haben sich schon in Ste. Pélagie gestellt, um die über sie verhängre Gefängnißstrafe anzutreten.

Es heißt, Herr Guizvk, €))?iniskc-7 des öffentlichen Unterrichts, stehe auf dem Punkte, sich mit cc'm'x' jungen Wéctxvc zu verehe- [c'chcn, die ein Vermögen von i;“ ;))?Mionen besfße.

Es ist auf den Bericht des Hckzogs von Broglée eine aus dkeé Mitgliedern beßehende Kommxssion ernannt worden, welche bis Hülfquellen der Haytischcn ReYubTik prüfen und ein Gut- achten daxüber abgeben soll, wxlchen Weg man einzuschlagen habe, um von der Republik die Erfüllung ihrer gcgen Fraxikveéch ein- geganqenen Verbindlichkcéten zx: erhaéxen.

' urch eine Königxiche VeroWrxng vom 21ffen d. JN. isi der Einfuhrzoll vom Leinsaamcn auf ! Fr. (für .100Kilogram- men), wenn er auf Französischen S-Fsffen, und auf !*Z- Fr.,

wird,

**

wenn er auf fremden Schimon odex zu Lande eingeführt

. ermäßigt worden.

.Die Polizei ist einer neuen poéétéschen Flugschrift auf die Spur gekommen, die zwar noch nicht im Publikum erschienen ist, aber, wenn se erschiene, großys Aufsehen ert'egen würde; sie führt den Titel: „Die Wahrheit über die Verhaftung der Her- zogin von Berry; von Simon DWZ.“

Im heutigen Journal des Débats liest man: „Eine große Ungewißheit herrscht noch immer über den Ork, wo sich gegenwärtig der General Valdez aufhält. Man glaubte allge- mein, daß er schon am 14ten mit seinem ganzen Heere von Vit- toria aufgebrochen sey, um Bilbao zu entsekzen. Eine Morgen- Zeitung meldet heute, daß er Vittoria erst am “!7ten an der Spéße von [5,000 Mann verlassen habe. wir dagegen in einem Schreiben aus Bayonne vom [L)ten d.:

Valdez hat Vittoria nicht verlassen, und er wird nicht den Ausschlag über das Schicksal Bilbao? geben. Er hat genug damit u thun, seine Soldaten zu verhindern, zum Feinde überzugehen. Zseir davon entfernt, Anderen zu Hülfe cilen zu kön- nen, hat er kürzlich den Schmerz gehabt, die Garnison von Ochandiano, welchen Ort er auf dem Wege nach Bilbao hätte passiven müs- sen, kapitukéren zu sehen. Salvatécrra hat ebenfalls kapitulért.““ (Es scheint fa "k, als ob man durch diese Nachrichten, denen das Journal des ébats einen in die Augen fallenden Platz in sei- nem Blatte anweisk, das“ Publikum auf noch schlimmere Nach- richten für die Sache der Königin vorbereiten wolle.)

In der Sentinelle des Pyrenées heißt es: „.Die Ent- muthtgung der Linien-Truppen der Königin hat auch die Chapel- gorrés ergriffen; es geht täglich ein Theil derselben zu den Karlisken über, denen fie versprechen, fortan an ihrer Seite kämpfen und sich als Tapfere schlagen zu wollen. Die Feigheit der Garnison von Pampelona, welche keinen Ausfall machen wollte, um eine Ab- theilung Chapelgorris, welche von einer Überlegenen Anzahl Kar- liscen überfallen wurden, zu befreien, hat diese Freiwilligen zum Theil der Sache der Königin abwcndt'g gemacht.“

Das Mémorial bor'delais theilt aus einem Schkeiben aus Portngalette Folgendes mit: „Unsere Communicationen mit: Bilbao find unterbrochen. Doch haben wir Kenncnéß von dem bisherigen geringen Erfolge der Angriffe der Karlésken auf diese Stadt erhalten. Am [7th wollte Zumalacarreguy eine Position einnehmen, die er am Abend zuvor zu räumen genöthégt wvrden war. Er wurde aber an dem rcchkcn Schenkel schwer verwundet und so zum Rückzugs gezwungen. C'r begab sich nach Durango nahe bet den Ge irgen Navarras. Die beiden Bakaillone, die hier ausgeschifft worden waren, wollen die erste günstige Gelegen- heit benukxen, um die Garnison von Bilbao zu verstärken.“

Der Renovatcur will ein Schreiben aus Bayonne erhal- ten haben, worin gesagt wird, daß die Wunde ZUmalacarrcguy's so leicht sey, daß er sch am folgenden Tage den Truppen schon wieder zu Pferde habe zeigen können.

Don Carlos ist am 10ten Mittags in Bergara eingezogen. Er wurde mit Artillerée-Salven aus zwei von den Kanonen be- grüßt, die die Chriskénos in der Stadt zurückgelassen hatten. Um 5 Uhr verfügte er sich in das Klokker der Nonnen de la Soleda, wo er dem Gottesdienste beiwohtzte und das ganze Kloster in An enschein nahm. Das Ajuntannento hatte auf den Abend und ach? auf den folgenden Tag eine Illumination an eordnet. -- Ein vom 10ten aus Bergara datértes Dekret des on Carlos ver- ordnet unter der Leitung des ersten Staats-Secretairs die Nie- dersehung eines allgemeinen Bureaus für die Civil,- und Mil?- taér-Angelegenheiten, wo auch die durch Erhebung der regelmäßt- gen Abgaben gewonnenen Fonds dcponirt werden sollen.

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Nachstehendes finden ,

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An der eutégen Börse wollte man tvissen, daß Bilbao am 20|en kapétu irt habe. Wäre die Nachrécht gegründet, so hätte der Telegraph sie längst gemeldet.

Großbritanien und Irland;

Parlaments-Vcrhandlungen. Oberhaus. Sizs zung vom 23. Juni. Lord Ellenborough zeigte im Na- men des Herzogs von Wellington an, daß dieser am folgenden Abende dem Hause einen Antrag vorlegen Wolle, wonach die [an- gen und ausgezeichneten Dienstleistungen des Herrn Courtenay, jeßigen Grafen von Devon, in seinem Amte als Parlaments-Re- giürator von dem Hause anerkannt werden sollten. Lord Broug- ham verschob in Folge der Abwesenheit vieler Lords von beiden Seiten des Hauses die x'ortsekzung der Debatten über die von ihm vorgelegten Resolutionen in Bezug auf den öffentlichen Un- terricht bis zum nächsten Abende. Dasselbe geschah in Abwe- senheit Lord TNelbourne's von Seiten des Lord Shaftesbury mit dem von jenem angekündigten Antrage auf Ernennung einer besonderen “Kommission zur Berathung darüber, wie es inskünf- tige mit den Aemtcrn der Parlaments-Registratoren gehalten werden sollte. Der übrige Theil der Sékzung wurde mit der Ueberreichung von Bittschréften hingebrachc.

Unterhaus. Sikzung vom 23. June". Lord Mor- peth erklärte auf eine an ihn gerichtete: Frage, daß er am näch- sten Freitags auf die Erlaubnéß antragen werde, eine Bill in ezug auf die Irländische Kirche einbringen zu dürfen; uersk a er wolle er d-Ze Zurücknahme der am 23. TNärz von dem aufe ertheélten Erlaubniß zur Ecnbrin§ung einer „Bill wegen Abschaf- ung des Zehnten-Vergleichs in «jrland beantragen, weil er vor- ausseße, daß der sehr ehrenwerthe Herr (der ehemalige Secre- taér für Irfand, Sir H. Hardinge) nicht mehr die Abscht habe, eine daran * ßregel einzubrmgen; dann werde er die Ver Ausschuss des Uncerhauses genehmig- ten Resolution vom 7. April in Betreff der Verwendung des Ueberschuffes der Einkünfte der Zrländischen Kirche vorschlagen und demnächst erst um die Erlaubniß ersuchen, eine Bill zur besseren Regu- [irung der Kirchcn-C'inkünfte inIrland und zur Beschülzung des mora- lischen und religiösen Unterrichts der dortigen Bevölkerung ein- bringen zu dürfen. Hierauf richtete Herr P. Stewart einige Fragen an den Kanzxer der Schaßkammer und zwar fragte er erstens, wann der neue Tarif des Kaffee; olls in Wirkung tre- ten sollte; zweitens, ob der bedeUtende Vorrath von fremdem Kaf- fee, dcr sch in Händen der Oskindischen Compagnie befinde, an den Vortheilen der beabsichtigten Herabseßung des Zolls Theil haben sollte, und drittens, Weise die Regierung es verhüten Wolle, daß nicht der und We ' fißungen Großbritaniens gewonnene Kaffee als Deckmantel f: die Einführung von fremdem Kaffee ebraucht würde. Spring Rice erwiederte, U“ habe ja er“ eéner früheren Debatte. Über diesen Gegenstand schon gesagt, ex; werde dafür gesorgt werden, daß die durch die Gleichstellung der .Kaffeezölle gewährte Erleichte- rung auf keinen anderen, als" auf den in Britischen Bessungen gewonnenen Kaffee ausgedehnt werden solle; man wolle nämléch glaubwürdiges Zeugniß darüber abgeben lassen, daß der einge- führte Kaffee imma jicln das Produkt derjenigen Britischen Be.- sflzungen sey, auf welche das Gesetz Anwendung finden solle, und wer auf die durch leßteres gewährten Vortheéle Anspruch mache, der würde ein solches Certifikat einreichen müssen; was die dritte Frage betreffe, so werde dieselbe am besten dann in Erwägung zu ziehen seyn, wenn er (der “Minister? eine Bill zur Gleichstel- lung der Zölle einbringen würde; dann sey er bereit, die Mit- tel zur Verhinderung jedes mit jenem Privilegium etwa zu treibenden Mißbrauchs anzugeben. Auf die erste Frax ge crthec'lte der Kanzler der Schaßkammer keine Antwort. Es wurde nun die 932unizépal-Reformbill, bis zu deren 6ten Klausel man gelangt war, im Ausschusse wieder vorgenommen. Sir N. Peel erhob sich zuvörderst und sagte mit Hinsicht auf den Vorschlag, den er angezeigt, nämlich, daß als Qualification für die Wéunézipal:Wähler außer der Zahlung der Armen-Stemc- auch noch dre Entrichtung städtischer Steuern erforderlich seyn sollte, er habe keinen kräftigen Einwand gegen diesen seinen Antrag vorbringen hßren; die Bill lege dem Stadtrath die Ver- ZFÜMUUZ auf, städtiyche Abgaben auszuschreiben, und wer diese

bgaben ausschreibe, der müsse nothwendi auch zu denselben beitragen; dadurch würden unnütze Ausga en verhütet werden., denn diejenigen, welche die Steuer ausschrt'eben, würden dann ein Interesse dabei haben, so wenig als möglich auszugeben, weil sie. selbst, wenn der aufgebrackte Fonds veraus abt wäre, wieder zu einem neuen mit beisteuern müßten. Der aronet behi-z-tt fich jedoch vor, einen diesfällt'gen Antrag, wenn er es für nöthéz fin- den sollte, erst bei der 79sken Klausel der Bill zu skenem D:“: (ite, 7te, 8te, und 9teKlausel wurden sodann angenommen, nach- dem bet der lekzteren e:"n Amendcment des Sir W. Follett, wonach den Freisaffen in den Städten, die Corporationen haben, alle Rechte, Privilegien und sonstiges“ Eigenthum, wodurch der O)2unizipal-Verwaltung der Städte kein Eintrag geschähe, belas- sen werden sollten, mit 278 gegen 2.32, also mir einer Majorjxär von 46 Stimmen verworfen worden war. Am Schluß zung erhielt der (Heneral-Prokurator noch die , eine Bill zur Regulirung der gejskkéchen Gerichte in England und Wales einbringen zu dürfen.

London, 24. Zum“. Der König ertheilee Zames-Palask dcm Marquis von Camden und dem Grafen von AlbenÖarleDAUÉéetUx- „| d' S [[

er 1'. ro y'- an te ** te e des ver orbenc . zum katholischen Primas von Irland ernanncstwordeutk. [)x KM“,

Der Zrländtjche Advokat Herr Richards, ein sehr qeachte- ter Mann,“ ist zum Ober: Richter in »))?aer ernannt nZorden und es hecyt, dre Regterung wolle künftig den Zrländischen Ad; vokatext vollen Anthetl an den von ihr in Indien und in den „Kolonnen zu vergebenden Richterstellen einräumen.

In Folge _des ONénisterwechsels in Portugal Mrd aueh der- Gencral-AQthstrator der Zölle in den südlichen Provinzen jenes

gestern im Se,