1835 / 183 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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* 1823. 18/18. 1930. * 22-15. 2300. 2332.

offnung hingab, daß diese

Smyrna zu begunstégén pf1egt, der ehr epidemischen Charakter

Seuche jeßt keinen bÖSartigcn und annehmen we'cde.

Griechenland.

Athen, 6. Zum“. (Allg. Ztg.) Die Aus rabungen auf der Akropolis, welche im vori en Herbste auf den orschlag und nach den Angaben des Herrn Öcheémen Raths v. Klenze begonnen, Und welche 1th auf das thätigste fortgesetzt werden, liefern von Tag zu Tag b&eucéndere Resultate. Als das erste derselben ist es zu rech'ncn, "oa durch den energischen, und auf den rechten Pun_kt gerechteren etréeb der Arbeiten dieser heilige Felsen hof- fsnklkci) für immer aus der Reihe schlechter, unhaltba-rer, und nur durch Zufall und Tradition und aus Zeiten einer ganz verschie- denen Kriegswnst überlieferter Festungen verschwunden ist! Je- der Freund des“ Alterthums und der Kunst muß fick) darüber freuen, denn nur dadurcy find die Denkmale dieser Felsxn- burg vor völligem Unkergange zu retten, und jeder em- sichtSvolle Militaér hatte längst die Nußlosigkeit derselben, und die Munychische Höhe als den einzigen Punkt er- kannt, welcher Athens Festung und Waffenplatz seyn kann. » Unter den Denkmalen, welche auf der Akwpolis in neuerer Zeit durch Belagerungen und Pulver; Explosionen zerstört wurden, hatte man auch den Tempel der Nike apteros » der fiügellosen Sieges öttin -- zu bedauern, der in der Belagerung von 1687 Und 11» hrend des Baus der großen Batterie, welche die Tür- ken nach dieser Epoche erweiterten, verschwunden war. Als snan nun diese große, übrigens durch völlige Baufälligkeit schon ganz unbrauchbar gewordene Batterie zu demoléren begann, fand man die Fragmente eines kleinen jonéschen Tempels, welche immer zahlreicher sich zeigten, je tiefer man die Mauern abbrach. Unmittelbar nach der Thronbesteigung Sr. Majestät des Königs Otto aber erreichte man den Grund, worauf „dieses Denkmal stand, und mit ihm die vöUige Gewißheit, daß das Heiligchum der Siegesgöttin wiedergefunden sey! Die Erhal- tung des Unterbaues, dann die Menge der aufgefundenen Frag- mente, wird die Restauration des Denkmals erlauben, und _man kann auf der Akropolis ein erhaltenes Denkmal der Griechkchen Kunst mehr ählen! -- Ein glückliches Omen scheint die Epoche, worin diese Éntdeckung statt fand; mögen Tyche und Nike (SW? und Sieg), beraubt des zur Unbeständigkeit verkeitenden Flügel- vaares, beständig neben dem jungen und schönen Throne des ge- liebten Herrschers stehen!

Vereinigte Staaten von Nord-Amerika.

New-York, 1. Zum“. Der Globe, das offt“ ielle Organ

der Amerikanischen Regierung, äußert sich über die' nnahme dxs E11tschädigungs-Traktats von Seiten der Franzdßsxhen Depunr- ten-Kammcr folgendermaßen: „Die Französischen Deputirten scheinen, nachdem sie dech die Annahme des Traktats“ die Ge- rechtigkeit der Forderung erkannt haben, von dem Präsidenten eine Entschuldigung zu verlangen, weil er in seiner Botschaft an den Kongreß gesagt hat, die Forderung sey gerecht, man müsse dar- auf bcsrehen und wenn se verweigertwerde sollte, so müsse man ste, nach demVölkcrrechte, mit Gewalt fordern. Uns scheint es, daß das ehrenwerthe und ho finnige Französische Volk vielmehr ver- langen soUte, daß seine epräsentanten fich bei unserem Präfi- denten entschuldigten, weil fie einen feierlich eingegangenen Ver- trag verlelzten, mdem sie jeßt zum zweiten Male die Zahlung einer Schuld ausseßen, die se aneykannt haben. Außer dieser Entschukdégung sind se noeh verpflichtet, uns eine Entschädigung für die Verluste zu zahlen, welche daraus entstanden, daß Ame- rikanische Wechsel von der Franzöfischen Regierung mit Protest zurückgewiesen wurden, und wenn fie redlich sind, so zahlen sie, ohne em Wort weiter zu verlieren oder nur einen Augenblick zu öecrn.“ z 3 Als am 13. Mai das Dampfboot „Majeftéc“ auf dem Wege von Neu-Orleans nach St. Louis bei Memphis anhielt, sprang der Kessel und 40 Personen, meistens Deutsche Auswanderer, wurden theils getödtee oder werden vermißt.

It1land.

Berlin , .2- Juli. Bei der gestern in dem großen Konfe- renz-Saale des hiesigen Seehandlungs-Gebäudes erfolgten Zie- hunq der 90 Serien, welche die Nummern der am 15. Oktober 0. J. und den darauf folgenden Tagen zu verloosenden 9000 Seehandlungs-PrämienxScheine enthalten, smd folgende Num- nm'n herausgekommen: 5. 23. 59. 177.183. 216. 247. 249. 255. 258. 289. 310. 313. 319. 330. 361. 377. 392, 401. 404. 412. 426. 472. 480. 484. 486. 501. 523. 58/1. 586. 592. 620. 6-18. 650. 701. 7-15. 748. 780. 841. 93.5. 938. 1000. 1024. 1057. 1.102. 1122. 1132. 1171. 1218. 1265. 1277. 1302. 1334, 1336. 1371. 1411. 1421. 1427. 1485. 1487. 1558. 1569. 1586, 1598. 1629. 1688. 1713. 1717. 1719. 1731. 1756. 1808. 1813. 1951. 1961. 1997. 1999. 2128. 2174. 2197. 2348, 2386. 2390.

“- Nachdem die Herrschaft Droyßig, im Kreise Weißen- fels des Regierungs-Bezirks Merseburg, dem regierenden Für- sten Heinrich 1.871". zu Reuß-Lobenstein und Ebersdorf durch Erbschaft anheimgefallen, und der Fürst am 9tcn v. M. von dieftm seinem neuen Ee“ cnthum durch einen besonders ernannten Bevollmächtigten, den ammerrath Döring, hatte Besilz ergrei- fen lassen, hielten Se. Durchlaucht am löten zu Pferde Ihren Einzug in die ererbte Herrschaft. Aus den dazu gehörigen 24 Dörfern waren die Orts-Vorsceher und die meisten Gutsbesikzer dem neuen Gutsherrn bis an die Gränze bei dem Dorfe Pete- witz entgegen geritten, wo sec!) auch der OrcOGeiscléche mit der Schquend aufgestellt hatte, der den Fürsten mit einer kurzen Anrede ewillkommnete. In der von Sr. Durchlaucht ertheilten höchst wohlwollenden Antxvorc drx'xckten Dieselben zugleich Ihre Freude darüber aus, „eine Befißung zu haben, die unter der gerech- ten und weisenRegierung Sx.§.0'1aj.desKönigs von Preußen stehe.“ Von hier setzte fich der ganze Zug nach-Droyßig in Bewegung. An dem Eingangs zum Fürstlichen Schloßgarten hatten sämmt- liche Ortschaften eine Ehrenpforte errichtet, auf welcher sich ein Mufik-Corps befand, und wo sch auch die herrschaftlichen Beam- ten eingefunden hatten, während die Geistlichen und Schuuehrer den Fürsten am Sch10ßsPortale begrüßten. Jm Schlosse selbst überreichten die Töchter der angesehensten Fannlien der Herrschaft cin chixht, worauf Se Durchs. mit dem Ausdrucke tiefer Ver- ehkung Sr. Maj. dem Könige ein Lebehoch brachtxn, in welches die versammeltg Menge freudig einstimmte. Nachdem am fol- genden Tage dte 1ämmtlichen herrschaftlichen Beamten, so wie die Geistlichen und Schullxhrcr dem Fürsten persönlich vorgestellt worden, wurden fie am Abend in einem besondern Zelte festlich bewirthct. Am 18ten_ verließen Se. Durchl. wieder Ihre neue Bestßung unter Aetußerungcn der Zufriedenheit mir den Ihnen

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von allen Bewohnern der Herrschaft zu Theil gewordenen Be- weisen der Liebe und Anhängléchkeit.

-- Ueber den am 25sten bis L'sten v. M. in,Magde- burg abgehaltenen Wollmarkt meldet die_dortege Zerrung Fol- gendes: „Nach dem Thor-Register sind uberhaupx 8452 Ctnr. Wolle zu Markte gebracht. Unverkaufte vyrxährtge Bestände in Privat-Nicderlagen kamen hinzu 400 Etwa, 111 Summa 8852 Ctnr. Davon smd als verkauft deklarirt 753/- LM: Zu- rückgenommen und unverkaufc sind gebliehen 1318 011112 Was die bezahlten Preise anbelangt, so haben stxl) solche für den Etn- kauf günstig gestellt, weil es an Käufern jehr fehlte; besonders vermißte man die inländischen Fabrikanten , welche auf den an- deren Märkten die Preise aufrecht erhalten haben. Am _ersken Tage des Marktes wurde wenig verkauft, was aber Käufee: fand, wurde beinahe mit den vorjährigen Marktpvcisen oder dych nur €. Thlr. pro Stein geringer bezahlt. Am Lten Tage gmg der Handel noch träger; die Käufer: boten 2 bis 3 Thlr. pyo Stein unter den vorjährégen Preisen , und nur erst als dre Produzenten fich am dritten Tage zu einem Abschlag yon 1;- bis 2 Rthlr. gegen die Preise vom vorigejx Jahre ent11chlos1en hatten, wurde lebhaft gekauft. Die Durchsthmtts - Prerse kön; nen etwa pro Ctnr. wie folgt angegeben werden: extra fem 113 Rthlr., fein 90-100 Rthlr., fein mittel 80-90 Rthlr'., gut mittel 75-80 Rthlr., mittel 70 Rcl)lr., ordinaire 55-07) Rthlr.“

-- Der Ausschuß der Achener-Handels-Kammer und des Stadt-Raths für die Angelegenheiten der Eisenbahn von 011“ Belgischen Gränze bis Köln macht unterm 2611en 11. M, 111 der Athener Zeitung bekannt, daß, da in Folge der von den Einwohnern von Achen und Burtscheid an den Tag gelegten außerordentlichen Theélnahme an der projektéyten Eisenbahn-An- lage, der „Betrag von 300,000 Rth1r11., wofür Actien-Zeichnun- gen gesammelt werden sollten, bereits unterzeichnet worden, die offengelegte Subscriptions-Lisce geschlossen worden sey.

Meteorologische Beobachtung.

1835. , Morgens ! Nacknnitt. ? Abends Nach einmaliger 1-_ ZUÜ- SUVZ 1 20,01“. .7....7..9«.11971 Beobachtung.

Luftdruck . 7335, s 4 ““War-7337, 0 0 "“Mr. 338,1 . “711.11, Qusikwärme 7,1 " R. Luftwärmel ]1,b " N. 14,5 o R. 11,4 " R. Flusxwärme 13,3 0 N, Zbakäx'stänktl 10,5 TCR. ]F2ÉT11.1(05-3 “(*I-??. Bodenwärmc 11/2 SR. un ttg 92 p t. 8- p». .):. p-., _ . .. Wetter... Regen. 1 bezogen. regnig. U'JSDU'M' 0/95“ "Rh" Wind , _ W, SW WSW. Ntederscblag 0, 9 z 1, Rb- Woltenzug1 «- WSW. - 1512110114110 10,6091. Tachmittel: 336,92/“ Par... 12,15“ R...11,10 R .. 89 pCt.

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ZL- 57;. 1171811, 27. 111111. 53 11101. 101,77 4Z NFZ.

Königliche Schauspiele.

Freitag, 3. Juli. Jm Schauspielhause: Hans Sachs, dra- matisches Gedicht in 4 Abth., von Dcinhardstein. (Hr. von Heidewaldc, vom Großh. of-Theater zu Strelilz: Hans Sach5, als Gastrolle.) Hierauf: * er Bär und der Bassa, Vaudeville- BurleSke in 1 Akt, von C. Blum. Sonnabend, 4. Juli. Jm Schauspielhause: Zum ersten- male wiederholt: Sie ist wahnfinni_ , Drama in 2 Abth.,*nach Melesville's: ..]-2118 951 10110“ bearßeétct von L. Angew. Hier- auf: Der reisende Student, musikalisches Quodlibet in 2 Abrh. Sonntag, 5. Juli. Im Opernhause: ,Die Stumme v_on Portici, Oper in 5 Abth., mit Ballet. Musik von Auher. (Hr. Bieling, vom städtischen Theater zu Lemberg: Pietro, als Gastrolle.) Zu dieser Vorstellung bleiben die bereits gelösten, mic Fre:-

tag bezeichneten Opernhaus-Billets gültig; auch werdc11 die dazu noch 11 verkaufenden Billers ebenfalls mit Freitag bezetckzncc seyn. rei e der Plätze: Ein Platz in den Logen des ersten Ran-

ges 1 Rt lr. 10 Sgr. 2c. 11 harlottenburg: Die Brandschalzung, Lys'tspicl in 1 Akt,

von *oßebue. Hierauf : Der Stiefvater, Luskjpicl in 3 Abth, nach Hollberg, von C“. Raupach.

Königstädttsehes Theater.

Zoucz 1111]. 583;- lkimk-Kctisn 134211. .

Qreitenstein. Musik von verschiedener: Meistern.- (zyx. Zorßtng; PETRA) Vorher: Naeh Sonnenuntergang, Lust1ptel m 2 Akten, frei nach dem Franz., _von G. Loß. (Hr. Lorkzmg: Baron von Abendstern, als letzte Gastrolle.) _ Sonnabend, 4- JUli- Die Familien Capuxett unh Mon, tecchi, Oper in 4 Akten. Musk von Bellint. (Dise. le: Ro- meo, als Gastrolle. - Dlle. Gerhardx, W131 Sradr_chTheater zu Leipzig, neu engagirtcs Mitgliexd diejer Buhpe: Gtulcetca, a[s erstes Debüt. - Hr. Bayer, Königl. Bayertscher Hoßsänger 1" München: Tebaldo, als vierte Gastrolle. Zum Schluß des dW ten Akts wird Hr. Bayer eine Arie aus der Oper: „der M rat“ von Bellini singen.) _

Preise der PZälze: Ein Maß m den Logen und im Balkon des ersten Ranges 1 Rthlr. :c. _ Sonntag, 5. Juli. Der Glöckner von Notre-Dame,„ ro- mantisches Drama 11: 6 Tableaux, nach dem Roman des Vtct Hugo frei bearbeitet von Charlotte Bcrch-Pfetffer-

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.Neueske Nachrichten.

Paris, 215- Juni. Die Mmisker des Innern, des öffxn lichen Unterrichts und der Marine hatten gesrekn im Mmrste rium der auswärtégen Angelegenheiten eine Konferenz tmc de.. Herzoge von Broglic. Amt) die Gesandcen der Quaprupe Allianz konferirten eben „daselbst. .Die Gesandten 911113101111" PreUßens und chkert'céchs haktcn éhrsrseits ebenfaUs Beraryu gen unter einander. . . „Jm Zomrnal des Débats lécsr 1111111: „Cs 111x110 g.- wiß, daß in dcn1IZtTi1101cr-“Rarh, welcher gestern 111 dem Schw" der Tuileréccn gehalten worden ist, folgende Maßregeln deßmt' angenonnnen Wordcn sind: Die Fremden-Legéon, welch? 11ch1 Diesem “Z(Ugcnöxich in Algier befindet, wird unverzügltch na Spanien gesendet. .Diese, 5600 Mann starke Legiyßn wu? vo der Französischen Regierung einen drcinwnacléchen Gold, 10 11 die nörhtgen Lebensmittel und 932111110011 erhaltcn. Der Sener DeHmichels ist zum ConnnandLur dersech ernannt. Mxhre Französische Obsr-Offizéerc werden den Aufchg erhalten, dteR kxutérung in FraUkreéci) eifreg zU betreiben. Cms bcdeutendx 1! zahl 001151301911 1011 ihren Offizieren sind, wie man sagt, beretr, sl anwerben zu lassen. Endiécl) werden Frankreich und England hebliche See-Scccickräste an den Spaxüschen „Küsi'xn, zu1g_mn1_1 ziehen. Frankreich 111 bereit, augenblicklich 3 mecn-Hcht 7 oder 8 “Fregatten und eben so vxel leichte Fahrzezxgq M- S s'echen zu lassen. England wird seinerseits 1ve111g1r1'11s dtesel "2111zc1[)[ von Schiffen absenden.“ » Der Monttejur und da Journal de Paris enthalten von dem Allen kern Wort. Die Frage, ob die an Spanien abzutretendc Fremden-Legw die Französische Kokarde bcébshaiten 11311, ist, 1016 verlagccx, cn“ lick) vernemend entschieden worden. General Bngxaud Wild u M' den Oberoffizieren genannt, die mit den Rekruttrunzzen beau tragt werden s oUen. 2121111 glauhr, Herr v.Rign1,1wer_de das 3101111119111 Über die Französsche Flotte erhalten, dic nach dcnSpamschenKuste geschickt werden soll. Der Befehl ist dm'cl) den T_elegxapben 11a Toulon geschickt worden, die nörhigen Tl'aUSPOL'Tjck)lsse nach A*

der Englischen Hülfsn'uppen, in Spanien eintreffen kann. _

Das Journal de Paris sagt: „Eine zweite xclegxx phische Depesche aus Bayonne vom “.)-Men 0. bestßtegtd schon gestern von um: métgctheilke ?)?achrrchc 0011 Per 211111111 der 0561161016 Lan'e und Jriarre zu Porcngalcrcq nur 8000 731101 und 012 des Generals Vachz zn Zornoza 11111 19 Baztac-llonc- Alles läßc vermuthen, “,'-“1th 016 Depesche [)xnzu, dax; 0113/21 lagerung von Bilbao am 2211211 aufgehoben woxden tsk, Zornoza ist ein großes Dorf, etwa 2 Lccues von Btlbao auf Straße 11011 Vittoria. '

“2111 der heutigen Börse kommentérts man a119e111e1n Yen 1 dem Journal des Dé-bats bckannt genmchten ertxkel uber OJTaßregeln, welche die Regiean angenymmen hac, um.S nien zu Hülfs zu kommen. Da man darm 01111311 11cuen_2)ew- von dem Cnrschlukse dcr Regtcrtmgcn F1'a11kt'erck)s und Cngla sah, den wanksnden Thron der Königin Jsabslla ]1. durcha

genden Bewegung. Bald aber trat eine sehr heftige Reacth ein. Man besorgte; die angenommenen T))?aßregeln 1nöchtet_1 anonvenéenzcn elner“ direkten Intervention [).-1115?» 5.1)?011 11,1 nur wenig von den Angolcgcnhcéren an dex: Gra'mze, doch 1ch man überzeugt zu seyn, daß Bilbao debloktrr wake.

.Die Election de Bordeaux vom 221101 0. cnthättf gende Nachricht: „Das Ice, (ite und 910 Nav_ar1'es0che Bataték griffen am 10cen Puente la Reyna aut ver]ch:e'o„enen Puy! an. Die Besatzung wurde zm“ Uebergaöe ayfgcxorderc; ste wiederte aber, sie wollten cher sterben, als slch Tyrannenü geben. Das Feuer der Bakaillone verdoppelte 001111111; d érwiederten es die Chrésrinos so kräftig, und eine Kanone,

Verwüstungen unter den Karlisten an, daß sich diese_ am Ab- nach Artazu und Magneru zurückzuzéxhen ge11öthxgr 105611. 1 Verlust auf beiden Seiten ist noch 111cht bek'annr.“ , Die Dame, mit der' Herr Guizoc sich zuxverehelcchen

Beqreff steht, ist die Witnvc des Barons von Htaöl. ,

Die Französische Akademie hat geskcrn die Erneuerung L Bureans vorgenommen. Herr Tissot isc zum Direktor und Nodser zum Kanzler ernannt woroen.

- Heute schloß 5proc. N2nte 108, 20. Ippoc. 78. 35. 5p Reap. 90. 5. Span. 5proc._41. Zpyoc. 203», Cortes 211189. Schuld 16-2. 2-Z-proc, 39911, 57. 2").

Frankfurt a. M., 29. Juni. Oesterr. öproc. M 102-364. 10271» 4proc. 118,€.-.118-„*-.-,-. 2-xproc. 58, 57-2. [proa . 05. Bank-Actien 1.017. 11115. Part.-Obl. 14071407... 0 zu 100 G. 2121. Br. Preuß. Präm.-Sch. 632. 031... do. Anl. 98-1, 971. Holl. öproc. Obi. von 1832 1003. 231“. 1) Loose 09.1. 05 5proc. Span. Rente 401. 40. Zproc, 00.1“

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Freitag, 3. Juli. Zum erstenmalc wiederholt; Der Kapell-

meister von Venedig, musxkalisches QquLibet 111 2 Akten, von

gier abzusenden, um die Fremde11-Legioy von dort abzuho1en, die wie man glaubs, znr gleichen Zett, wre das erste Detajcheme wärtigen Anqelcgenhcicen.

auf dem Thurme des Forts aufgestellt war, 1“ichtetc so gk

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Berlin, Son

Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.

Se. OJTajestät dcr Könég haben den Geheimen Staats,- Rath a. D.“, Freiherrn von Oelßen, zum Wirklichen Gehei- men Rache mir dem Prädikate „Excellenz“ zu ernennen gcruht.

Se. Königl. Majestät haben den Land; und Stadxgkyich- Direktor Golz zu »))?crscburg zugleich zurn Kreés-Zustizkaxh 1711“ den Merseburger Kxcis Allergnädtgsc zu ernennen gcruhk.

Se. Könégl. Majestät Haben dcn bisherigen Obcr-Landcsgc- richcs-Asseffor S cthe zUm ZUsrizrarh bei dem Land- und Stadt-

»gerichte 111 Wezel 'Illlcrgnäöégx'k zU crwcnnen geruhr. Des Konegs *))?azcjkär haben dem Geheimen Registrator Meyer im Minißeréum der Geistlichen.) Unrcrrtchcs- und Me- dizinal-AngclogcnHe-ircn das *Zck2*é151“k11x als Hoxrach hnldreichst bei.- zulegen und das drcsfälxige Patcnt zu vollziehen gcruht. Jm Bezirke dex' Königl. Regierung * zu Stettin ist der" PredéarmnrsxKandidat Leop 1111 Zu- Uus Nagel z11711 PRO!.“ 111 Colzow, so wie der Predéatamrs- Kandidat Leopold Ottomar Lenz zum Paßor 111 (Höknzlaffs- hagen ernannt worden. _ Angekommen: Dkk Skaaxs-chrytaér und Chef der.?aupt- Bank, Präfidcnc Friese, von Breséau. Abgereifi': Der OhewPrästdsnt dcr Provénz Pomnwrn, von Bonin, nach Merseburg.

Zeitxungs-Na15richce11. Anstand. *

Frankreich.

. Paris, 27. Juni." Gestern Mittag kam der König zur Stad_r, arbextere mit den Ministern des öffentlichen Unterrichts, des andels, des Krieges und der auSwärtégcn Angelegenheiten und ehrte gegen Abend nach Neuélly zurück. . Gestern Mittag hatte der Graf Apvony eine sehr lange Kon- ferenz mir dem Herzogs von Broglie im Ministerium der aus-

Die Pairs-Katmner hielt heUte eine öffentliche Sißung zur Erledtgung der ihr noch vorliegenden, von der Deputirtcn- Kammer beveics angenommenen Gcseß-Enthrst- Die Sißung, m welcher der Graf Portglés den Vorsiß führte, dauerte jedoch nur 1; Stunden. Der“ Graf von Germkny eröffnete dieselbe 111€: einem _Beré€.;t-: Wer die beabstchtkgce Anlegung ccncr Eisen- bahn von “150110" 17.10) “St. Gekmain. Héernächsk wurden noch drei andyre BericHt-x abgestattec, worunter auc!) derjenige über die Einführung eincy regelmäßigen Dampfschifffahrts-Verbindung mit der Levante. Die Berathnng Über diese verschiedenen Gesetz- C'ntwürfe 11311109 auf den nächsten Montag angesetzt. Den Bé- schluß der Suzung machte die Annahme eines GeseZ-Entwurfes von örtlichem ancresse. *

Der yon methxen hiesigen Blättern angeführte Grund (s. auch Nr. 18?) dsr St. Ztg.). weshalb der Pairshof am 2-1stcn

, „keine Sitzung gehalten abe wird von dem Journal dc§ arts aufrechc erhalten zu wollen, so begann dre Rent.“ mtc emer 11-3. h , “) D

als eine reine Erfindung bezeichnet. Man liest in diesem Blatte “folgenden Artikel: „Nachdem eine Unpäßlichkeit des Barons Paßquéer die_ augenblkckliche Unterbrechung der Audienzen des Patrshqfes nökh'g gemacht, haben einige Oppofitions-Blätter so- fo1'c dte1en Umstand benuszr, Um sich eben so treulo.se als wahr- hettswidrige Einsläsrerungcn zu gestatten. Zunächst sekzcn sie vor- aus, daß die Unpäßléchkeit des Präsidenten ein bloßer Vorwand sey. Leider ist es, aber nur allzuwahr, daß Herr Pasquéer mehrere Fieber-Iknfälle gehabt hat, die, wenngleich sie keinen beunruhigenden Charakterdarbietcn, ihndochnöthigen, das Zimmerzu hüten und sick) mendestens 2 odex 3 Tage die vollkommenste Ruhe zu gönnen. Dieser den zahlreichen Freunden des ehrenwerthen Präsidenten hinrei- chend bekannte Zustand der Dinge hindert ein hiesiges' Journal *mclxt, zu behaupten, daß Herr Panuéer am “.)-Ästen selbst eine Prtvar-Audienz beim Könige gehabt habe. Ein anderes Blatt geht noch weiter, und will den Präsidenten sogar zu Pferde Ixsehen haben. Was“ wir oben gesagt, widerspricht nur zu sehr *dtesen Behauptungen. Nachdem die Unpäßlichkeit des Herrn 1311671111121“ gelxugnet worden, mußte aber noch ein Grund für setne augenblrckltche Zurückgezogenheit und für die Unterbrekhung er Audzenzctt ansgefunden werden. Den erwähnten Blättern Ostste01es 01th viel Mühe; sie behaupten, daß, wenn der Prä- xldxnt slch zuruckZezogc-n habe, solches in Folge des furchtbaren ZItders'kanyes genhehen sey, den der Angeklagte Reverehon aus 12011 ge1erstet habe, als man ihn zu der [ekzren Audienz des Patxshofes habe qöholen wollen. Nach einem dicser Blßtter harry Reverehon eme ganze Stunde lang gegen 10 Mu- ?“zkpal-Gardtsken angekämpft,kund dieses Faktum hätte'die Paérie bestürzt gen1a_ch_t 0110 den Ruckzug des Präsidenten, die Unter- kechung der Lludtenzen, ja fast di: Aufgabe des ganzen Prozesses :ranlaßt. Dex Patrshof und sein Präsident haben aber bisher bn-länglrch h_cjvtesey, wie fest entschlossen sie sind, keiner makeriellen xder mokralychen Gewalt irgend einer Art zu weichen, Und wäre “hkk d_1e 111 den Zeitungen. angeführte Thatsache wahr, so'würde Legewaß n1ch1, weder den Präsidenten noch den Gerichtshof zu "nem“ Rücktrttte bewogen haben, denn ste wollen und wer- esxr rmmer wollen. daß dem Gesekze sein Recht widekfahre. unser jene vox'gcblxche Widersekxlichkeét „ist, wir beeilen find, es „zu 1agen, -- an und für 11121) eine bloße Er- ung, dre letder den bösen Charakter einer Herausforderung am M trägt. Rcverchon 1111d§5 fewer Mitangeklagten sind schon dienersomgg- Abend (22) m Begle1t_ung eines einzigen Gerichts- ßen W, dex rhrxm Verlangen gemäß darein gewilliqc hatte, se SI 1111 Fuß und ohne Waxyc machen zu 111070, von der

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nabend den 4011 Juli

bracht_woxden. Eben so wenig bedurfte es der Gewalt, um sie vion hter m dre Audienz zu führen. Die Gegenwart eines“ ein- zxgen Soldaten, der den Gerichtsdéener begleitete, war hinrei- chend, um“ ste h(erzu zin bewegen. Der Kampf Neverchon's mit de_n WZUnlÉtpal-Gardik'en isr also eine reine Fabel, und anch hier 111190131“ 11111 man den Angeklagten die Gerechtigkeitwiderfahren lassen, daß ste 110111111100" unvernünftig als ihre vorgeblichen Freunde zctgen. Ww verbürgen uns für alle in diesem Artikel enthalte- nen Thatjachen, und besorgen nicht, daß sie irgend Jemand Lü- g'en strafen werde.“

. D'or Impartial meldet, das; die Krankheit des Barons “z)asqmer letßer mit jedem Tage bedenklicher werde, und es da- her sehr zwetfelhaft sey, ob er so bald wieder im Stande seyn werde, dae beschx'vcrlichen und ermüdenden Debatten des April- ,Prozessts zu leiten.

Den) National szolge, wären die beiden Angek1agten „DesI-armxrs u_nd Rcvcrciwn jexzt von ihren Kameraden getkennc und m e1n_bc1onderes Gesängniß-Zimmcr gebracht worden.

Man vagr, daß dem Erzbischofe von Paris das Versprechen „0demb worden sex», die musikalische Kapelle, wie sie unter Karl 31. bestanden habe, wxederherznsrellen.

Selbstmord cén-C'nde 9811111chQ Ueber die Veranlaffung u diesem verzwcrslungsyotlcn Schritte. weiß man noch nichts Näéeres. - Dte Regeerung hat heute um 1; Uhr folgende telegraphésche „Depesche tm Börsen-Saale anschlagen lassen: „Bayonne, 27. Juni. ' Der (General Harispc an den Kriegs-Ménister und an den thfter des Innern: Zun1a1acar1'eg01) ist am 25. Juni um 111161' Vormrttags an den Folgen der erhaltenen Wunde gestorben.“

Man war allgemein verwundert, in dieser Depesche nichts 1111er Bilbao zu finden, und wollte daraus schließen, daß die in etner früheren Depesche ausgesprochene Vermuthung, die Bela- gerung sey am 2211er: aufgehoben worden, stch nicht: bestätigt habe. Es zirkulirce an der Börse vielmehr das Gerücht, ein Theil dxr Depesche s'y nicht publizjrt worden, und in diesem werde hte Uebergabe Bilbao's gemeldet.

Dee Nachricht von dem Tode Zumalacarrcguy's war um so überraschender,'als alle bisherige Berichte darin übereinstimmten, daß er nur [exchr verwundet worden sey, und _als von einer Lebensgefahr mrgends die Rede war. Die heute auf dem ge- wöhnlwhen Wege hier eingetroffene Election de Bordeaux enthält aber einen Artikel, aus dem sich dieses Rärhsel cinigerx ma[;_en xrklären ließe. „Man versichert uns“, sagt dieses Blatt, „0ng die Wunde Zumalacarreguss so leécht ist, daß er die Ope- rattonetz der Armee zu leiten. gar nicht aufgehört hat. Eine Ku- gel streckte ihn unter dem Knie, als er auf dem Balkon eines nghe bet Bclöao gelegener: Hauses stand; dock) hielt ihn dies tuxht ab_, selbstguf den Feind zu schießen. Am nächsten Tage sa); er 1xhon wurdet" zu Pferde. Da aber die Wunde durch 01eR-etbux1g yntz11ndet wurde, so drang sein Wundarzt in 1011, slch 2 HW «5 Tage lang ganz ruhig zu verhalten, in welcher tht er völltg wieder hergestellt seyn würde.“ - Es läßt sick) ytemmch vermuthen, daß Zumalacarreguy auf diesen Rath nicht geachxex habe un? somit ein Opfer seines heldenmüthigen Effekt? und 1cmer rastloxen Thätigkeit geworden ist.

Nach der Nachricht von dem Tode Zumalacarregmy's haben dte, a11f gewöhnlrchem Wege eingetroffenen *))?itthciMng-xn ihre Wachttgkecc größtenxheils verloren. Die Sentinelle erwähnt ernes_ Gerüchts, da); Valdez abges-Zch worden sen und den Gene- ral Lspeleta zum Nachfolger im Kommando erhalten habe.

0. Auch heute 11ock1entha1ten weder der ONoniteur noch das“ „;ournal „de Parts irgend etwas von den angeblichen Be- sYlüssen, dre (01111 gestrigen „Journal des Débats“ zufolge) im Ochoße Hes ONtmstxr-Raths in Bezug auf die Spanischen An- gxleget1hxtte11 ggfaßt worden seyn sollen. Es“ verdient bei dxeser, (Gelegenhcct bemerkt zu werden, daß gerade in Bezug auf dtesc Upgxlegenheitcn das „Journal des Débats“ am allerwenig- scen_ als een „mm'isteréelles Blatt betr'achtet werden kann, da es bloß dre Mmorttät des Conseils repräsentirt. *- OITt'ctlcrweile stellt der Conscitutionnel die Frage, ob und in wie weit die gedachten Beschlüsse, wenn se wirklich gefaßt worden, mit dem angenommenen Systeme der Nicht- Jncervention vereinbar seyn wü-rden. “_Der Courrier frangais e'sc der Meinung, das; die Mmoxttät tm Conseil, und namentlich déeHerren Guizot Und Théers' b_loß emen Versuch gemacht hätten, ihreAnsichten über die Interven- tceonss-Fr'age'dem Könige zumTrokze dm'chzuseßen. „Was wir hierbei uhrtgens ntchc begreifen können“, fügt das gedachte Blatt hinzu, „tsr, daß pte Doctré11airs gar nicht einsehen, wie weit sie sich vqn dcm„ ecgentlechen Ziele ihrer Politik entfernen, wenn sie, in- mtttep emer revolutionnairen Krise, der Spanischen Regierung 10 016124000 Soldaten zuwenden wollen, die allem Anscheine nach dre etfrtgsten BundeSgcnoffen der Revolution werden wür.- den.“ 7- Das Journal du Commerce erblickt in der gestri- get) Matthetlung des Journal des Débats ebenfalls ein deutliches „Zettchen des fortgxseszten Kampfes der Doctrinaérs gegen die Ma- ]orrtät dxs Conseils. „Da die Anhänger der Zütervention“, äyßert deeses Blatt, „das Uebergewicht im Minister ; Rathe mcht h,abcn„, so geht ihre Taktik lediglich dahin, dée Regie- rung 111 dre Nothwendigkeic zu verseßen, sich ihren Ansichten anzuschlteßen. Hteraus erklären sich alle die kriegerischen Mantfesce, d1e man in neuerer Zeit im Journal des Débats ge- lesen hax; htqraus erklärt es sich auch, weshalb man die Regie- rung b;: d_en 111 Bezug auf Spanien zu ergreifenden Maßregeln tiefer henetnzuztehen sucht, als sie es selber will.“ In einem ayderen Artikel meldet eben“ dieses Blatt, daß man in vielen Zerkxln guss“ nene von einer OITt'nisterial-Veränderung rede. „Wir w:!sen nicht“, bemerkt dasselbe, „was hiervon zu halten rst; _aber der König ist gestern erst egen 7 Uhr Abends nach Nemlly zurückgekehrt; er empfing im aufe des Tages sehr viele

Der bert'xlzmec Maler Baron Groß hac seénem Leben durch

Die Königin begleitete den König.“ ---, Der National der slch durch das heurige Stillschweigen dcr 0111110611103» B(ätter über den gestrigen Artikel des Journal des „“O-500.16 “ck15“, folgenden Bemerkungen veranlaßt.- „Jene angebliche 031121...»- lung der Regierung war also wieder nichts weéter als das, 1111).- für wir sie “gleich von Anfang an hielten, nämlich eine von 111151 Herausforderungen, die das Journal öcs Débats im waxx'x doctrinaircn Theils des Kabinets zuweilen an den König 30 “. ten pflegt, um ihm Gewalt anzuchun. Damit :'twas' ISM)???“- wi_[l das Journal des Débats den Leuten einreden, 13.413 Es 10,3)»; ge1chehen sey; aber das Publikum läßt sich nicht mehr „*I-“TIN?- Nichts ist ungewisser als die Absendung der Fremden-Legic-U 51:31“? Spgt1ien, penn es ist eine große Frage, 1) ob die “2111151511091“, *:- m Jxanzöstsche Dixenske getreten, gezwungen werden können, 1' *.* ter emer (zudem: Kokarde zu dienen, und 2) ob es in den 21115,- »: lO_er Noxdtschcn T))?ächte hinreichet1 würde, Regimenter, T.»: .:. Jranzösrjchem Solde und unter Französischen Militair-ch“-.1z..z stehen, die Spanische Kokarde aufstecken zu lassen, um 0127755: Mächtep zu sggen; Es findet keine Intervention statt.“

. Dee héejigen Blätter enthalten folgendes Schreibc'n «xx; .),[ranjuez vom 20.31.1111: „Herr von Toreno Hat déese ?x?x- fidenz noch nicht verlaü'cn; er empfängt hier seine Kollcch, von der Hauptstadt kommen, Um mit ihm über die öffexr: 5.171,97 Angelegenheiten zu berathschlagen. Herr Garcia Herrcros Hax»: gestern eine seÉr [ange Konferen um dem Premier - ?»)?51“.é;7.'=:2'. Der General ordova steht im egriff, Madrid zn 081'117;“,'x.“; er kehrt nach den Provinzen zurück. Man 1111111111100) «::»..- von der Absekzung des Generals Valdez; doch scheint 111.111 ;?(1 noch nicht über seinen Nachfolger geeinigt zu haben. Die *.*-1": Generale, deren Namen bei dieser Gelegenheit am meex'c-xxx nannt werden, smd Sarsfield, Marillo und Alvarez. *- „)“-;- Zarco del Valle, vormaliger Kriegs-Minister, hat heat?" Hauptstadt verlassen, um eine Inspections-Revue über die :")? 3 Armee abZTthaltcn.“

Jm * enovateur liest man: „Ra-F) mehrjährigsn Urx' .“ ?andlungen hat England von dem Iman von 9121150112 019 ;" ; cl Socotora, die größte von den Inseln des Ayabifiben Askééx. gekauft. Es isk zwar eine steinigte und ziemlich dürre Gché aber reich an A1er und Datteln; aucb finder man daselbst '.-':.J bra und Indigo. Die Zahl der Einwohner beläuft 1111) (31111 auf 100,000. Socotora diente seiner Lage und seiner 11-59, 71 Rheden halber den Kaufleuten des Alterthums zur See-Sta;-. Dtese Vorthejle haben auch England veranlaßt, fiel) den B.:“. derse-lben zu yichern. Socotora, welches dem Vorgebirge G0 Hafm gxgenüber, unweit dem Eingangs in das Rothe 4."I=s*-.- lcegc, wwd für den ndéschen Ocean das seyn, was MUM '; *:“ das ONéttelländ-“sche Beet" ist.“

Großbritanien und Irland.

Parkaments-Verhandlungen. Unterhaus S1“- )ung vom 24.,Jun1., (Nachtrag.) Nach der Erwicdcruwx ord Palmerjskops auf des von Sir Rob. Peel gegen das“ *“ fahren des ;ekzegen-Ménisteriums in Betreff Spaniens 0917-11"...- nen Redejlreqßen s1ch (wie bereits erwähnt) noch versöhtéd-xxx-p andere Mttglecder des Hauses über diesen Gegenstand 119111191- me„n_, und zwar zuerst Herr Fector, Repräsentant von Dov-x: DexßyRedner bedauerte es, daß ein Englisches Ministerium 1151. enttchlreßxn könnx, die so ruhnwoll von Britischen Truppen «].-=:..- der Halbmsel nga111melte11 Lorbeern zu befiecken, und daß 6ka Bande yon Sdldltngen unter den Auspizten des Ministers :" auswärttqep AngelegenZeétYU von Großbritanien ausziehkn soLZ-Ü, um angeölccl) für dre retheét, in der That aber für 100101101 SW zu kämpfen. „Unmöglich“, sagte man die]?!1§.*-' _dteelcberale Sache nennen, welche den Ansprüchen Sr. *77'1k-ÖÜ ]estat Don Carlos von Spanien entgegen ist; dieser" 01- dgs Haupt Zer- legitjmen Regierung (o, o! von der “.*-ZZ nzskersellen- „Seite), während in der That über Spaka-ÜZ _een ehrgetztges, charakterloses Weib herrscht.“ (O 117“ Auf dre Frage über die Legitimität wollte sich Herr Waéd (“714 )ekzr'das „Wort nahn_1, niche einlaü'en, sondern sich nur aU/f «?: yorltegende Frage„be]chränken, obgleich man, wie er meinte c:“.x-ÄK- ltch mcht recht waffe, was die vorliegende Frage sey. „És 0137170 zu wünschen gewesen“, fuhr der Redner fort, „der edle 1310 (Maxon) hätte scene Frage, nxit der 61' nur andere Geschäfte d:; Hau es verzögert, wemgskens jo gestellt, daß dadurch dem 33.1.7112“ Gelegepheit gegeben jyoryen wäre, das Verfahren der Regéx1'11'21; zu bechen oder zu mcßhtlligen, denn ich zweifie nicht daran 511? das Haus dann durch eme bedeutende Majorétät seine BéUiÜ-mxé ausgesprochen haben würde. Was übrigens den streitigen PZM? anbetxtfft, so fcz1aube ich, daß England nach dem Völkerrechx [ fugt :|,-m1t emen Schiffen nicht nur an der Spanischen 511012. zu opertren, sondern auch jede andere Jacht, die dem „DJ:? Carlos etwa beezustqhen geneigt seyn möchte, und selbs dée 31911117.“- ZL" vo11 den Spamschen Häfen auszuschließen, wobei ich nur dcn ;Fall mrc Dänemark als Präcedenz-Beispéel anführen 111111. 0-5 smd, behaupte 1ch,_ mehrere Umstände vorhanden, die eine E10- m1schung „von un1eyer Seite zur Aufrechthaltung der jo.“.j. gen Spamschen Regrerung rechtfertigen. Sie hat die fr'cmd-kz; Anlethen der früheren Cortes anerkannt (hört, hört!) und ec: ck aller Grund vorhanden zu glauben, daß ste auch die 1111al11)ä;7., giigkeit der Süy-Amerékant'scycn Frei-Staatcn anerkcnncn 1011-71“ een Punkt, bet welchem England aufs inniqsre interessérc 1171“ Auch glaube ich, daß die Art und Weise, ww wir uns «07117: schen wollen, in Spanien vollkommen Beifall finden wird “cx“; Streitkräfte, welche unter meinem ehrenwerthen und täpsZkU Freupde operéren sollen, werden ,unter den Spaniern gewiß ck11? herzltche Aufnahme finden. Dre einzigen Theile von Span-Z-xh w_o„ mzm gegen axme fremde Interventwn eingenommen ist "“ *, deexemgen Provtnzen, wo die Bevölkerung besondere Prév1leatcn genießt. Daß der, edle Lord (Mahon) den Oberst Evans (cm von sxmem Saxe fur: Westminster verdrängen möchte, ehe LEIN- rer sem Kommando 111 Spanien antritt, wundert mich gar nr'Élmx.

er, „kann

ersonen von; politischer Bedeutung, und man bemerkte über-k 11101110 1111 2111010111 eim ungewöhnltche * Bewchns*

d“ d“ kdl?" Lords Freund (Lord Elliot) Präsident des k ““""-M““ "M Wtskminßer is! und wahrschsénléch' 9121117717137