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Lord John Russell deshalb gemacht haben, weil er den Oberst Lindesay, einen Tory, zum Commandeur der Miliz von Fifeshire empfohlen, bemerkt der Observer: „Wir glauben, daß es stets der unveränderliche Gebrauch gewesen ist, die Empfehlungen des Lord-LieUtenants der Grafschaft in „Betreff solcher Ernennungen u genehmigen, und so ist auch in diesem Fall die hergebrachte
itte, ohne Rücksicht auf andere Beziehungen, beobachtet worden.“
Der Globe tkeilt bctrübendc Details über die in der Graf- schaft Galway in „rland herrschende HungerSnoth mit. Bewaff- nete Orangiskische Banden sind aus der Grafschaft der Köni: gin aufgebrochen, um sich“ mit denen der Grafschaft Carlow zu vereinigen.
Der Standard will erfahren haben, daß die Englische Regierung es vor ihrer Demonstration zu Gunsten der Königin von Spanien zu einem 51111: (1110 11011 gemacht habe, daß die Aner- kennung der Unabhängigkeit der (ehemals Spanischen) Freistaaten Amerika? von Seiten Spaniens augenblicklich erfolgen solle,
und daß dies von dem Spanischen Gesandten versprochen wor; *
den sey.
Eben dieses Blatt sagt, das neue Ministerium in Por- tugal werde in einigen Berichten aus Lissabon als sehr unpopu- 1air geschildert, und es solle unter den Englischen Offizieren der Pedroistischeu Armee große Unzufriedenheit herrschen, weil sie ihren rückständigen Sold nicht ausgezahlt erhielten; auch sollt'cn 01.1) die Provinzen in einem ganz deSorganisirten Zustande be- finden. Nach Berichten- aus Bombay ist der Krieg gegen die Schakawattis dadurch beendigt, daß deren Chef, Suggatvar, sich ergeben hat. Es ist dem Lieutenant Foster gelungen, die Frei- beuter aufzureibcn, die ihre Schlupfwinkel verlaffcn und sich mir
“ eincm Trupp dcr Kaan-Kahnis zusammen in dem Dorfe Haud-
1'er befcsriqt hatten. Der Lieutenant versprach ihnen Sicherheit für ihre Weiber und Kinder. da die Rebellen aber in ihrem Wi- drrsiande brharrten, so griff er sie an und nahm.ihren Häupt- ling gefangen. Die gegen die Schakawattis ausgesandten einge- borenen Truppen waren nnn wieder entlassen worden.
Aus" Quebeck' sind ZeiturZTgen bis zu11121|en v. M. hierein- gegangen, denen zufolge der . *rieg zwischen den Staaten Ohio und *Michigan für jeßt eingestellt ist. Die Anstalten zur Eröff- nung der Feindseligkeiten haben aufgehört, und beide Theile schei- nrn ihren Gränzüreit von anderen egierungen entscheiden lassen zu wollen. In Quebcck hatten die Geschäfte dieses Jahres sehr lebhaft begonnen, und es waren Über 80 Schiffe dort angelangt.
Die beträchtlichen Ausfuhren nach New-York, die noch im- mer fortdauern, sind ganz ohne Beispiel. Gestern wurde ein Schiff angenommen, um Mehl nach Boston einzunehmen - ein Errigniß, das nie zuvor (einige Jahre nach der Colonisation der Vereinigten Staaten ausgenommen) stattgefunden kat. Die Sen- dung dürfte, da der Preis sehr niedrig ist, einträg '
ici) eyn. Man spricht auch bereits von Korn-Ausfuhren nach den ereinigten Staaten.
- -- London, 20. Juni. Seit zwei Abenden ist das Unterhaus 11icht weit mit der Corporations-Bill vorgerückt. Dic Motion des Lord Mahdi: mit Bezug auf die hier erlaubte Or- ganisation eines Frei-Corps für Spanien und die Opposition ge- gen die in der Corporations-Bill ausgesprochene Vernichtung der Vorrechte dir Freemen nahm die beste Zeit am Mittwoch, und der Vorschlag zu einer Adresse an die Krone um die unbedingte Begnadigung dcr aufwiaHierischen Taglöhner von Dorchesicr den gestrigen Abend hin. ieser leßtere Vorschlagwurde endlich durch eine große Mrhr eit verworfen, welche Meinte, daß dies
kein Fall so:), wo das“" Rarlament nöthtg hätte, sich in eines der .
wichtigsten Vorrechte der Krorze zu mische_n, besonders zu einer Zeit, wo ein Beispiel höchst nothwendig iet), um die Verschwd- rungen unicr den Arbeitern zu “hemmen, und auch schon die Nr- gier-ung mit der bedingten Begnadigung der Depornrten so weit gegangen zu seyn scheine, alsdie „Klugheit es erlaubte. Die Debatten Über Lord Mahon's Vor1chlag führten abermals die schon öfter vernommene Erklärung des Lord Palmerston herbei, daß er die Allianz zwischen England und den westlichen Mäch- ten, als Gegengewicht für die anders gesinnteti Mächtx des Ostens, und dadurch zur Erhaltung des Enropäischen Friedenzk für nothwendig halte, und daß es daher im Interesse der Bri- tischen Politik liege, das conscitutionnelle System in Spamen zu unterstützen.. * Dabei gab auch er dem Herzog von Welling- ton das Zeugniß, daß er mit echt ruterlicher Treue die Verpfiicht1mgen des Quadrapei-Traktats zu erfiillen ' gesucht. .Die Acußerungen des“ Lord Mahon gegen die Freiwilligen .und den Oberst-LieutenantEvans führten dann noch zu einem kleinrn Wortkrie . Inzwischen ist die Meinung hier ziemlich allgemein vorherrs end, daß die Spanische Regierung am Besten thuxi würde, den Basken ihre Fueros zuzusichern, weil man sich „schm'ei- chelt, daß dieses bald der Karliftischen Insurrecrion. die sich bis- her mit unbedeutenden Ausnahmen auf die BaSkifthen Provin- zen beschränkte, ein Ende machen würde. Nächßen Sonntag soll indessen schon ein Bamillon nach Spanien abgejchickt werden, Die LeUte smd tre lich uniformirt, erhalten aber ihre Waffen erst in Spanien. -- «zn Hinsicht auf die Beibehaltung der bisheri- gen Rechte der Freemen hat sich Lord John Russell dur die doppelte Opposition, die er von den Tories und mehreren adi- kalen “erfahren, bewegen lafsen, so gelinde wie möglich_ an diesen Rechten zu rühren. Schon bat er es» zugegeben , daß alle, die als wirkliche Freemcn im Besitze derselben sind, oder die bereits irgendwo in die Lehre gegeben worden, wo ihnen damit das Recht esichcrt wurde, im Asten Jahre Freeman zu werden, für ihre Zehenszrit in der _Lage bleiben sollen , worin fie sich ohne die Bill befunden haben würden. Aber allem Anscheine nach wird er sich auch dazu verstehen, alle bereits Gebornen in dem unge- störten Besiß der Rechte zu lasen, die ihnen durch die Geburt an irgend einem Orte, wo das Geborcnwerden in demselben das Bürgerrecht ertheilt, zufielen. Nur wegen der Abgaben-Freiheit dieser le_lzten Klasse ,war er vorgestern noch unentschieden (denn auch dieses Vorrecht haben sich an vielen Orten die Bürger zu- zulegen gewußt); wie er denn Überhaupt der Meinung ist, daß die bloß durch Geburt erlangten Ansprüche dieser Art sich nicht so gut vertheidigen ließen , als die, welche durch Lehrjahre oder Einkauf erlangt worden. Viele Tories dagegen meinen, jene Ansprüche seven eben so ge„r11ndct, als die des Sohnes auf die Erbschaft seines Vaters. „Za, Manche bestehen darauf, das;, da es an vielen Orten mildeStifcungen bloß zum Vortheile der Freemcn gäbe, die Legislatur verpflichtet sei;, diese Klasse Leute auf ewige Zeiten beizubehalten," obgleich dieZeit es nothwendig gemacht,die Lei- tung der 611 rgerlichen Angelegenheiter: andern änden anzuvertrauen. Der scharfblickende Sir Robert Peel hat" ich bisher noch gehü- tet, in diese seltsame Dcduciion einzugehen; er verlangt vielmehr nichts" weiter, als daß bei einer von ihm für nothwendig erkann- ten Reförm jedes bestehende Interesse so viel als möglich ge- cho111 wxrde. Auch müssen ja bei weitem die meisten Freeman 1111101 11.11.21) dis 1201131 Piu die 5113111111010: 011“ die Geenen der
* Silber ;
, 752 Stadt-Beamten erhalten. Das parlamentarische Wahlrecht wird man ihnen aber für ihre Lebenszeit sichern müffen. -- Nach dem eisen gedruckten Bericht der Zrländischen Unterrichts-Kommission zeigt es ich, daß das statistische Verhältniß der Religions-Pgr- teien in rland ziemlich von der Art ist, wie lange von den Ka-
tholiken behauytet worden. Die Tories suchen nun die Echtheit.
der von der Kommission erlangten Angabenin Zweifel zu ziehen; aber, wie es scheint, nicht mit gutem Grund für das Ganze, wenn auch unbezweifclc in einzelnen Fällen. .
Niederlande.
Aus dem Haag, 29. Juni. Mit Sr. DJTajestät dem Kö- nige von Württemberg werden in Scheveningen auch Höchstdeü'en Prinzessinnen Töchter Marie und Sophie erwartet. Se. Ma- jestät werden am 5. Juli, unter dem Namen eines Grafen von Teck, mit dem Dampfboote „ die Stadc Mainz“ in Arnheim und Rotterdam eintreffen. ,
„In Be ug auf Riederländische Kriegsschiffe ist der allgemeine Befehl erla] en worden, daß sie bei ihrer R11ckehr von der See, falls sie nicht ausdrücklich anders instruirt sind, nur in bestimmte
äfen einlau en sollen, und zwar diejenigen von mehr als 7-1
anonen in oder in Vließingen, je nachdem sie von einem der beiden Häfen ausgesegelt sind, und endlich die von geringerer Größe in Goc- dcrcede zur weitern Bestimmung nach Helvoetsluis.
-* Ein Korrespondent des Deutschen Couriers schreibt aus olland: „Ein HolländischcsSprichwort sagt: ....11'00 111091101 1111081, 1108111101101" 81101*(1,““ - Je hastigcr, desko weniger schnell; oder wie das' Deutsche Sprichwort heißt: „ „C'ile mit Weile.““ »“ Ja wir weisen ohne Eile; nämlich in unseren politischen Angelegenheiten. Es ist stille, ruhig geworden bei uns, über unseren provisorischen Zuskand, kein Mensch spricht fask mehr davon, und nur vielleicht Der verwünschc ihn, aber auch nur im Stillen, der darunter leidet. Wenn man unsere Seestädte, namentlich Anifkerdam und Rotterdam besucht, so Überblickt man ein überaus" tbäriges Leben; überall Arbeit, wer seine Hände dazu hergeben will, und Frohseyn Derjenigen, die einen guten Verdienst haben. Es giebt freilich auch faltenreiche Gesichter, besonders in ersterer Stadt, aljein daran find die Spa- nischen Papiere schuld, welche unseren Börsenmännern schon manche böse Stunde bereitet haben. Doch, um auf unseren po- litischen Zustand zurückzukommen, so will immer noch kein Eng- lischer Gesandter zu uns kommen, und so lange der ausbleibt, ist an eine Wiederaufnahme der Uncerhandiungrn nicht zu den,- ken. Wir wissen also nicht, wie lange unsere außerordentlichcn Verhältnisse noch dauern und unsere Truppen nach Belgien 30, wie ]“th wieder geschieht, das Feldlager beziehen, was theurer kommt, als wenn sie zu Hause in ihren Betten schliefen. .Wir wissen mit Bestimmtheit nur das, daß in ießterer Zeit gar nichts für uns geschehen ist, und sehen in Gottes Namen dem im Herbst: stattfindenden Zusainmentritt der Generalskaaten entgegen, denen dann die ganze Masse seither aufgespcicherter politischcr Neuigkeiten die uns betreffen, vorgelegt werden soll. - Das Eingangs angeführte Sprichwort ist auch so ziemlich auf die Projektirung einer Eisenbahn-Anlage in unserem Lande anwendbar. Bekanntlich soll eine Eisenbahn von Amsterdam nach Rotterdam errichtet werden, allein kaum ist erst so viel unterzeichnet, um die Vorarbeiten der ersten Section, von Amsierdäm nach Harlem vor ubreiten'; und Holland hat doch viel Geld. Aber unsere Rei en ziehen gar zu gerne die Nachtmüße über die Ohren, Um nicht Alles zu hö.- ren, was sie nicht hören wollen. -- Daß der Prinz“ von Ora,- nicn, der fich jetzt aus dem Lager zurück“ im Haag befindet, nach Kalisch gehen wird, scheint immer noch als gewiß angenommen zu werden. Bis dahin wird Prinz Friedrich nebst Gemahlin von Petersburg wieder zurück semi, oder auch den Kaiser Nico; [aus nach Kalisch und Tepliiz bcqlcitcn. -- Die Niederrheinische Dampfschifffahrt. hat uns dieses Jahr die fremden Reisenden noch nicht in großer Anzahl zugeführt; es scheint, als wenn bis jelzt dic Reiselust nicht so stark sey, oder erst noch kommen werde. Auch von Hamburg kommen noch nicht sehr viele Fremde mit dem Dampf- boote nach Amsterdam; doch machen viele vornehme Russen die Reise in die Deutschen Bäder von Hamburg aus zur See über Holland, den Rhein hinauf. Auf unseren Binnenwässern dage- gen herrscht viel Lebéndigkcit, überall erblickt man Fahrzeuge. Es läßt sich nicht leugnen, daß, wenn das Eisenöahnensystem in Ho!- land auskommt, und sich üb'er das Land,» wo es thunlich, verbrei- tet und dadurch die Wasservcrbindung an Frequenz verliert,_ Hol- land einer seiner schönsten Eigenthümlichkeiten beraubt wird. _ Von hier aus gehen starke Partiecn Kolonialwaaren auf Hollän- dische Rechnung und Speculation nach dem obern Rhein und
Main.“
Belgien.
Brüssel, 29. Zum“. Der Jußiz ;ONiniskrr hat mit dem General-Zntendantcn der Gefängniffe eine Inspections-Reise durch das Land gemacht,“ um sich von dem Zustande der Zuchthäuser :e. zu überzeugen und hat, wie der Moniceur berichtet, überall Gelegenheit gesunden, seine Zufriedenheit zu erkennen zu geben.
Unsere Zeitungen “erzählen, daß der junge Komponist, Herr Julius Büsschop in Brügge, der im vorigen Jahre den musika- lischen Preis davon getragen, gegenwärtig eine Messe vollendet hat, die den Schönsten dieser Art gleichkommen soll.
Von 25 Tauben, dic vorgestern um 10 Uhr Vormittags in London aufflogen, sind 5 noch an demselben Tage hier angelangt, und zwar die erste um 4 Uhr 40 Minuten Nachmittags und die fünfte um 6 UZr 15 Minuten. Es waren dazu von einer Giseilschaft mehrere Frei e ausgesetzt worden, von denen der erstx in einem ervice bestand. Es regnete gerade an diesem Tage
sehr stark. O e sk e r r c i ck.
Die Allgemeine Zeitung schreibt aus Wien, 18. Juni. „Die Ausstellung in den Sälen der Kaiserlichen Akademie bei St. Anna hatte im Verzeichnise 324 Nummern. Der Kunst- verein kaufte, nebst 22 andern Bildern auch das von Joseph Schön in Wachs bossirte Portrait des regierenden Kaisers.“ Me rere Landschaften von Werth kaufte der Erzherzog Franz Karl. Fünf große Landschaften von Ender, O)?ünchen-Gräß mit seinen Umge- bungen vorstellend, hatte Kaiser Franz noch für den Kaiser Niko- laus zur Erinnerun an die vorjährige Zusammenkunft dort ma,- len lassen. Sie sie en nicht im'VerYichniß, waren aber auch zu sehen, siiid aber nun" schon nach Ot. Pcrersburg abgegangen. In einem der Säle war auch das („1120001 zum Bronze-Bild des verstorbenen Kaisers für den Burgplakz bestimmt, ausge- stellt. Manfredini in Mailand hat es gemacht. Der Kaiser sißt mit dem Königsskab in der Hand in ruhiger Würde auf einem kurulischen Stuhl, Dieses Modell mit sprechender Aehn- lichkeit erfreut sich des allqemeinen Beifalls mit Nacht. In- deß hat auch die Kaiserl. Akademie drr bildenden Künste nicht zurückbleiben, wollen. Auch 170111 man ihr Manfredim's Mr;
ließingcn, die von 32 bis zu 74 Kanonen im Texel.
doll zur BegUtachxung ctnpfth-en. Die Skizzen des von der Akademie cix1gcreicbkrn Cx:cwurfs zu einem Denkmal, gleichfaUz in Bronze 0115500101011, befinden sich zwar noch in den Händei] dcs Monarchn; man weiß aber schon, daß es den Kaiier auf dem Gipfel eines mit sechs Pferden bespannten Wagens, wo er als Pacifécator von Paris zurückkehrt, mit den Insignien eines Imperators vorsrelit. Es soll auf einen besonderen Unterbau über dem neuen BUrqthor zu stehen kommen. DAs Wiener Pu, biikmn macht c:![erlci Bemerkungen darüber, Worauf die Herren Professoren und Kunstkenner Wohl zu antworten wissen Wer- den. Man sagt, wer denn diese sechs Trinmph Wiss"? regie- ren ,soll, Auch scheint die ganze Idee nicht recht zur ruhigen Würde des nirgends Prunk liebenden Monarchen zu passen. Ma; ist auf die Entscheidung um so begieriger, als man den Mailä der ganz besonders für die Ausführung geeignet hätt. In M-' land wird je!;zc auch eine Medaille auf Kaiser Franz* geprägt, 1» der man, da der geschickre Gaetano Cattaneo die Idee dazu a gegeben haben soli, Treffendes erwartet. Viel Glück macht an hier das“ sehr ähnliche Portrait des Herzogs von Reichsradt, w-! ches unser PWsessor SchnorrI-“während seines leßten Aufenthal 111 Paris auf Zureden dcr Herz gin von Abi'antes nach einer vo _ ibm selbsr früher nach dein 'ébcn entworfenen Zeichnung 1 Stein gezeichncr har.“ Brasilien.
-- _ Rio Janeiro, 1/1. Aprés. So eben eingegangene Racörichten (TUI Buenos Ayres zufolge, haben die Repräse tanken dicirr 211011111101“ dcn General Don Juan Manoel de Ro zas ziim Gencral-Eapitain und Gouverneur mic unbeschränkte Macht, nnter alicaniger ?[usnahme der ReligioW-Sachen, er nannt. Dic Anarchie scheint in jener Republik (ntfs höchste g stiegen zu seyn, da man zur Ernennung 0105 Dskratdrs sein Zufinclx xrehmcn mnßce. - Hier sind nun die zuPara im M. 1101 Febrnar vorgefallrnen Greuel-Scencn offiziell bekannt, 11 es liegen bereits zwei Fregatten, die 500 OITatm Jäger und M rine-Soidatrn an Bord nehmen, srgelfcrtig aiif der Rhede, um unter den Befehlen des Kommodore Tayior, dort den neu Präsidenicn, Brigadeiro Manoel Doge“: Rodriguez, eincn alt Kriegsheiden, der sich bei der Vcrtheidigung der Beste Ro Colmiia so sehr «UHzeichnerr, zu installiren. Die Expedition so in TNaranham landen. _- Es sieht Überhaupt unruhig in unse- Provinzen mrs, und sogar die hiesigen Provinzial-Stände, dert Znsammenkünfte frühcr manches Gute förderren, benehmen [1 1th ungcbiihrlici) gegen die Regierung *- ein böses Beispiel s,. ein so loäérr znsa111111rtigehaltenes Reich, besonders in einem 211 genblc'ck', wo dUi'ch die chenten-Wahl so viele Aufregungm- Lande herrscht. Hier trug Herr Hollanda Cavalcanc den Si davon, doch entscheidet dies nichts, bevor nichr sämmtliche Pr vinzen ihre Wahlat'vbekannc gemacht haben. - Die hier 1 Bahia anlangcndrn Reger werden, nur mit gehörigen Pässe versehen, zugelaffen. Die Erkenntnisse der dortigen Jury "sm mich einem Dekret der Regentschaft ohne Gnaden-Iippeilationz vollziehrn » eine ungewöhnliche, aber nothwcadige Strenge." Man unterhält sic!) hier von der bevorstehenden Ankunft des K*» nigsichen Marine-Aspiranten, Prinzen von Zoinville; auch ei Sohn des Prinzen von Oranien wird später auf der groß Reise, die er mit einem Niederländischen Kriegsschiff unternimmt, hier erwartet. „Beide hohe Gäste dürften sich in unserm Rei dem ein solcher Besuch etwas ganz Neues ist, eine gur; nahme versprechen.
Siéd-Amcrik'a.
Jxr 6029211 „311 London eingegangenen Briefe aus Bogot (Ncu-Granada) vom 10. TNÜrz heißt es: „Wir befinden 0 hier verHättnißmäßig in Ruhe, und was den bcscen Beweisd von giebt, ist dcr ZUsmnd der Finanzen, der seit zwei Jahr eriaubr hat, was seit langer Zeit nicht geschehen war: die 15, 0011211 zu bezahlen, und sogar 11011) etwas auf das Amortissem der “Schuld zu verwenden. Namentlich isi etwas für die e“» heimische SchUld geschehen, deren Obligationen auf 5 1- zent gesunken waren, da man keine Art von Aussicht sah, 1-1 sie je bezahlt wcrdrn können. Der Finanz-Minister cntdccktß großes Magazin von Quecksilber, das sick) noch von den Zei dcr Spanischer: Regierung hcrscl)rieb,'die immer für die Min große Vorräkiw bereit hirlt. In der Unruhe dcr bürgerlich Kriege und bei drr unbegreiflichen Verwirrung dcr “Verdi: tung harre man es ganz vergessen; es wurde in der letzten ' zum Verkauf auSgcselxk, und die Bezahlung des verkauf Quecksilbers durftr in Obligationen der einheimischen Sch geschehen, weishe hernach getilgt werden sollten. Dies" gab “ auf einmal wieder Werth; es wurde fiir 1.5 Millionen Pia x."!uccksilbcr verkauft, und da 05-3 Minrn des Landes diese un heure Quanciiäc auf lange Zeir nicht vrrbrauchrn könnt großentheils tmcs) Mexico ausgcführt, wo es sehr theuer :“ Uebrigens haben _sich die Minen auch zum Theil wieder. hoben, und dir 9501011110131: der Englischen Compagnie in *- Cauca haben im “.*Fcbruar 70 Ps. Gold geliefert. Die Rep blik ist 111111) )[Zichn ziemlicy rnhig; doch droht von Seiten ** Republik- drs 731122521110» «111 Srurm. Floros, 'der Präsident d Aequacor, 11111031 Ansprüche auf die Küsten-Provinzrn am S1 1118111317, 1101111111110“) die von Choco, welche bei dcr Thrilung v Columbicn NcU-Graxxada geblieben sind, und droht mit Kri Nun ist der Aeqrmwr fr.:ilicl) keincSWegs im Stande, N Granada dic Spiße zu bieten, noch dirse Provinzen zu beha ten; allein ]CÖU' Krieg wiirde die Finanzen Wieder rumiren, u die Parrcien, die 16151 ruhiq sind, wieder beleben, und wä daher im besten Fall ein großrs Unglück. Der Präsident Sa ander hat daher auch fiir nötHig gehalten, die Provinzen " Südmeere, welche schon im leßzcen Jahre 'Miene gemacht hatt entweder sich frei zu erklären, oder der Republik dcs Aequa anzuschließen, durch Dekrete vom 5. Februar in ihr**en Hande Interessen zu begünstigen, und namentlich den Transit Über '- „Jsthmus pon Panama zu- erleichtern, auch die freie Ausf des Goldsandes 11110 der (Goldbarren aus den Minen von » nama und Veragrm zu erlauben. Man ist nämlich in dcr “ priblik Noch so weit in ßaatsökonomischen Ideen zurück, 1“ man die Ausfuhr des rohen Goldes aus der Republik auf * '.).[rr verbietet Und zu verhindern sucht; Kei"; soll alles erst in ' Münze von Bogota geschickr und dort gemünzt wcrden, “" auch dann ist die Ausfuhr nur unter sehr lästigen Bedingu _en erlaubt. Die Folge ist natürlich eine beständige Contk
ande, und mehr als die Hälfte alles“ gewonnenen Goldes wir heimlich in „Barren ausgefiihrt; wäre “die Ausfuhr mit ein' mäßigen Zolls belegt, so würde der Staat eine größere Ei nahme daraus ziehen, und der Handel unendlicher Vexatione' überhoben seyn._- Die Republik"“ macht gegenwärtig einen VC, such, die noch 1101: zahlreichen Jndicr in ihrem Gebiete zu Ci" lisiren, der aber wahrscheinlich mehr, als Alles, was bisher gk schehen ist, zu ihrer Vcrtilgunq beitragen wird. Sie lebten 3“ her halb 1100110111111 01011 111111 sie aber 011“ feste Silzr, Landi
K*
1 m die Vermeffung zu üöcrneHmcn.“
1
und Landeigenthum gewöhnen und hat daher beschlossen, die Stämme einer Zählung zu unterwerfen und die jedem Stamme
örigen Ländereien zu vermessen und unter sie individuell zu „ertheilen. Unter der Spanischen Verwaltung waren sie, aus Rackstcht auf ihren Charakter, immer als minderjährig angesehen worden. Das Gesrlz erlaubte ihnen z. „B. nicht, ihre Lände- reien zu derkaufen, iondern nur den Ertrag, und nicht auf län- ger als em Jahr zum Voraus zn veräußern; sie hatten im- mer das Recht, gegen jeden Vertrag, den ein Weißer mit ihnen gemachr harre, gls gegen einen Betrug zu appelliren, während ein S_pamcr nie gegen sie appelliren konnte. Die ganze Spanische Geicßgcbung, we1ch8 dic Jndier betraf, war in die- sem billtgxn iind menschlichen Sinne abgefaßt, und daher kommt es daß ne slch im Spanischen Amerika noch in so großer Zahl r alten haben, während sie in Nord-Amerika so schnell ver.- chwinden. Nun erlaubt aber das neue Gesetz, der Republik von . eu-Granada den aniern, den jedem von ihnen ausgeschiede- en Landbesitz. zu zwei Drittheilen zu verkaufen, und die unaus- .leibliche Folge wird seyn, daß sie um eine Flasche Rum, um eine Kleinigkeit irgend einer Art, die ihre kindische Begierde im ugenblick'exeizr, ihre Güter vcrschleudern, und dann vom Man- .„el in die Spanischen Städte getrieben werden dürften, Wo sie „is Vagabdnden in Elend und Trunkenheit untergehen müssen. „(die Ausführung des Geseßes über die Vermessung der Indi- chen Ländereien findet jedoch eine sonderbare Schwierigkeit, wel- . e an sich eine bittere Satyre gegen einen Staat ist, der seine
achbarn „it civilisiren unternimmr; man findet nämlich im Ge,-
-iete drr JichÖlik Niemand, dcr genug Trigonomeirie vorsteht,
Inland.
Berlin, »1.ZU[1'. Se. Königl. Hoheit der Prinz Friedrich “| am 271101 1». M. Abends“ um 10 Uhr im erwünschten Wohl- eyn von Berlin wieder in Diisseldorf eingetroffen.
- Aus Frankfurt 0. DJK. meidet man die am 1siend.O)?. 'rfolgte Abreise dcs Königl. Preuß. General-Postmeistrrs und ozundrstags-Gcsandren, Herrn von Nagler Excellenz, von dort ach Bad Eins.
-- Die philosophische Fakitltäc der Universität Königsberg at dem dortigen Baumeister Jacobi das Ehren-Diplom der phi- osophischen Doktorwürde crtheiit.
-* Der Bürger Und Bäcéermeister Johann Michael Stern- berg zu Frankfurc a. O. O., welcher sich schon mehrmals durch seine Mildthätigkeit hcrvorgethan, hac neuerdings dem dortigen evangelischen WaisenhaUse 1500 Rihir. und dem Guhrschen Er- ziehungs-Stifte 1000 Rthlr. geschenkt, und sind diese Schenkum en Ailerhöchsien Orcs bestätigt worden.
- Der Wesiphälische Merkur (“erichtec aus Münster unterm Ziisien o. M.: „Gestern wurde hier die 300jährige Sä- kular-Feier der Vertreibung der Wirdertäufer festlich begangen. Eine große, von dem Dom ; Kapitel veranlaßte kirchliche
eierlichkeic machte das Wesen derselben aus. Schon am frühen Morgen um 8 Uhr begann der Zug der Kirchspiels-Pro- zeffionen, bestehend aus der Geistlichkeit und den Schul-Kindern nebst der Mehrzahl der Einwohner jeden Kirchspiels, wie auch der Schüler des Gymnasiums, in die Dom'-Kirche. Derselbe
““*“-"währte in einer mit jeder Stunde wechselnden Reihenfolge, die Mauer des. ,Hochamtrs von 9-11 Uhr ausgenommen, bis um 4-
hr Nachmittags; allgemeine Andacht beseelte sämmtliche Theil- ehmer und zahllose Dankgebere fiir die Befreiung von jenen eillosen Schwärmern siiegen untkr frommen Gesängen zum "im- el empor. Um 5 Uhr hielt der Pfarr-Dechant und Dom; rr-
iger, Prof. Kellermann, in der von Menschen vollgedrängten Qom-Kirche eine auf die Wichtigkeit des Tages sich beziehcnde
raftvolle Rede, worin er unter andern das unsinnige und ver-
amnmngSnn'U'dige Treiben der sämmtlichen 53321111|erschen Reli- ions-Ncucrer damaliger Zeit auf historischem Wege erörterte.
ierauf folgte untcr Glorken-Geläute die Absingung des Te Deum.
m Abende beschloß eine prachtvolle Illumination des Lamberti- : hurtnes ,
insbesondere der dort hangenden 3 eisernen Käfige, velche damals" die Leichen der hingerichteten Häupter der Wie- ertäufer aufnahmcm, die denkwürdige Feier.“
„ Auf trlcgraphischem Wege ist aus Karlsruhe die Nachricht: ier eingegangen, daß die zweite Kammer der Badischen Stände- ":ersammlung in der am 2. Juli abgehaltenen Sitzung sich mit iner Mehrheit von 18 Stimmen für den Anschluß Badens an en Deutschen ZdU-Verband erklärt hat.
Litrr0rtschc Nachrichten.
Versaci) cincr Statikéik des preußischen Staates für Frerindc dcr WiNtischast, Geschäftsmänner und hö- here Uncerrici)cs-Anstalcen, von 1)1-. Traugott Gotthilf Voigtel :c. :r. Dritte mit Benutzung amtlicher Quel- len umgrarbcirrce und mit Wer Gcncrai:Karte des preu- ßischen Si-mrrs versehene Ausgabe. Halle bci C. A. Kümmei 18:15, 8. TLM und 208 S.
„ Die crsre Ausgabe diesrr Schrift erschien im Jahre 1810; hk sslgten in den nächsten Jahren Suyplemence, worin die vor- gefallenen Aenderungen in der „Verwaltung und seitdem bekannt ewordenen Zahien nachgetragen wurden; hieran eine zweite mgearbcitete “2111053060 im „Jahre 18:10, Die dritte jeßt vorlie- gende ward also schon nach dem kurzen Zeitraums von, fünf ahren nöihig, und hat, besonders im Verhäimiffe gegen die zweite, sehr beträchtliche Zusäße und Verbcßerungen erhalten. Der Herr Verfaßer, ordentlicher Profrßor der Geschichte „7.1! Halle, hat zwar" allerdings eine mannigfaltigere Benutzung dieses Werkes beabsichtigt, und diexwiederholten Auflagen bür- en auch dafür, daß er diesen Zweck“ sehr vollständig erreichte: ndeßen bleibt doch die nächste Bestimmung desselben, als Leit- aden bei akademischn Vorlesungen zu dienen -- eine Bestim- ' ung, welcher sich ganz angemessen der Gebrauch zum Selbst-
Unterrichte für diejenigen anschließt, welche nicht Gelegenheit
haben, sich durch das" Anhören "akademischer Vorträge mit“ dem gegenwärtigen Zustande des preußischen Staates bekannt zu wachen; denn die Quellen, woraus der Lehrer bei dem münd- lichen Vortrage seine Erläuterungen schöpfen kann, sind fast durehgängtg Jedermann leichr zugänglich, und Überall unter dem Texte angegeben. , C's sch)eint,- daß Statistik aus zwei verschiedenen Ansichten gelehrt werden könne. . . „Der HJUptzwecL der einen Lehrart isi eine Anweisung zur “MW" WUWZUUg und fruchrbaren Benuizung der vielen Ma- ter'k'l'en zur Kenntniß öffentlicher Verhältniße, Welche mannig- “ltäge SWMWUIM, Zeitschriften und Flugblätter „in großer „„ e- M"" ““ck Oft sehr unübersichtlich und mit großen Lücken “MW“ EM? ssl??? 2111111111001; sikzt 1901-21 allgemeine Mi-
,meine Zwecke verfolgt,
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dung, Reise des Urtheils und Unbefangenheit voraus, als über.- haUpt erforderlich ist, um einer gründlichen und gediegenen poli- tischen Bildung fähig und für dieselbe empfänglich zu seyn. Die Zahlen und Maaße, welche den gegenwärtigen Zustand des Zähl- baren und Meßbaren, das sich auf Schäßung von Staatskräf- trn hezieht, angeben, sind dieser Lehrart nur Beispiele, woran sie die Anwendung ihrer Anweisungen zeigt. Sie bemüht sich zwar, diese Beispiele für die Gegenwart fruchtbar zu machen, um in ihrem Kreise die Ueberzeugung zu erwirken, daß sie nicht eitlen Hirngespinnscen nachjage, sondern dem Ernste des Lebens eme würdig? „Beschäftigung darbiete: Sie lehrt aber doch hauptsächl1ch nicht für den Augenblick, sondern für Lebenszeit. ' Die anderr Lehrart bezweckt, eine wohlgeordnete, übersicht- liche und mögltch| vollständige Darstellung des gegenwärti- g.en „Zustandes der Staaten, als solcher, dadurch zu geben, daß sie die zuyerlässigßen Nachrichten davon sammelt und zusammen- stellt. Es kgnn hierbei großer Fleiß im Sammeln, Umsicht und Scharfsinn tm Würdigen der Quellen, und eine ziemlich seltne Gabe folgerecht zu verbinden und zu- trennen, bewährt werden: und wrewohl dieser Weg der betrctnere ist, und minder allge- als der erskerwähnte; so ist doch sehr ihm zueerwerben. Sehr wenige Men- , eigne Fahigkeit, jede Erscheinung richtig zu beurrheelrn, (zu bezweifeln: sie verlangen nur Thatsachen, woran ste diese Fähigkeit zeigen können. Daher wird in der Regel nur skatiskisches Material, nicht eine Anleitung es zu brau- chen gesucht. „Es ist keinesweges zu mißbilligcn, wenn die Lehr- art-dteser Meinuyg folgt: sie erhält das Interesse, sich mit Sta- tistik zu beschäftigen, in einem größern Kreise rege, aus dem die Bessern doch allmälicl) zu der Ueberzeugung gelangen, daß sie mich etwas mehr als Material bedürfen, und nun nachholen, Was in der Vorbereitung versäumt war.
lTür das Bedürfniß dieser Mehrheit isi nun auch der Herr Verfaßrr der v_orliegenden Schrift zu sorgen bemüht gewesen, und dte zahlreichen Verbeßerungen, welche dieselbe bei jeder neuen Auflage, besonders aber bei dieser dritten erhalten hat, zfextgten von dem beharrlichen Fleiße, Womit er seinen Zweck ver- 0 g .
achtbares Verdienst auf schen smd geneigt, ihre
Meteorologische Beobachtung.
Morgens ' Nachmitt. , Abends | Nach einmaliger 0 Uhr. 2 Uhr. 10 Uhr. Beobachtung.
Luftdruck. 338,1 („"“;-1311133801 “"Par. 337,7 2'"Par. Qnellwärme 7,1 “N.
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Dunsisättg 86 „pCt. 58/th. 95 pCt. „800000110 "**„QR'
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Wolkenzug - SO. | -- Nachtkälre 11,0 “91- Tagesmittel: 338,29“ Par... 11,20 N... 10,1“ 91... 70 pCt.
1835. , 3. Juli.
Zerlinsr Zörse.
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Königliche Schauspiele.
S_onntgg„5. Jule. Jm Opernhause: Die Stumme von Pdrrict, Oper in “5 Abth., mit Ballet. Musik von Aubcr. (Hr. Breitng, vdm städtischen Theater zu Lemberg: Pietro, als Gastrolle.)
Zu-dteser Vorstellung bleiben die bereits gelösten, mit Frei- tag bezeichneten Opernhaus-Biliets gültig; auch werden die dazu noch zur derkxuerleän 25ti5 eblenfalis mit Freitag bezeichnet seyn.
eee er e: in a indenL e d" ' - ges [»RÉU' 10 Sgßr. :e. P H og it is ersten Ran- n arlottenburg: Die Brandschaßung Lustspiel in 1 Akt von Xoßebue. Hierauf: Der Stiefvater, énstspiel in 3 Abri); Jm Schauspielhause: Preciosa, Schau-
nach Hollberg, von E. Raupach. s , [MontaYsE Juli. pie _mic sang und Tanz in 4 Abth., von P, A. Wos . Musik von C. M. v.-Weber. (Hr. v. Heidewaldt, vom GroßF. Hof-Th'eater zu Strelikz; Don Alonzo,*als leßte Gastrolle.) Dienstag, 7. Irm. Jm Schauspielhause: Die Einfalt vom La„nde, Lustspiel in 4 Abth., vom ])1*. C. Töpfer. Hierauf: Der reisende Student,.musikalisches Quodlibet in 2 “21th. Mittwoch. 8..Zuli. Jm Opernhausex: Die Vestakjn, lyri- WeTsdDÉcz'xZa m 3 AThthiZZYalssFs. Musik von Spontini. » a . 1 er, vom "ro . c: en en o -T eater u Karls- ruhe: Julie, als Gastrolle.) '“ H f h 3
KönisstädtésCHU T 10111. Gonniag , 0. Juli. Oer 0516111111“; Lon NoM-Mme; 111-
122“- |Fchsch1 Kam.
1
mantisches Dramg in 6 Tableaux, nach dem Roman des Victor Hugo frei bearbeitet yon Charlotte Birch-Pfeiffer-
Montag, 6. Juli. List und Phlegma, Vaudeville in 1 Akt, von L. Angely. (Dile- Muzareili, vom K. K*. priv. Theater an der Wien zu Wien: Adolphine, als zweite Gastrolle.) Hierauf: Yibdlich hat er es doch gut gemacht, Lustspiel in 3 Akten, von
im. .
Dienstag, 7- IUÜ- Iulerl, die Pu ma erin, parodirende Posse mit Gesang in 2 Akten, von Meislé5 Méxfik von A. “Mül- ler. (Dlle. Muzarelli: Julerl, als dritte Gastrolle.) Vorher: Der lelzte “Sprößling, Luskspiel in 1 Akt, von L. Angely.
Markt- Preise vom Getraide.
Berlin, den 2. Juli 1835.
Zu Lande: Roggen [Rthlr. 10 Sgr.; Hafer ] Rthlr. 5 Sgr., JIMMY Rthlr. 2 Sgr. 6 Pf. Eingegangen sind 54 Mispel 20 ' € .
Zu Wasser: Weizen (weißer) 1 Rthlr. 28 Sgr. 9 Pf., auch ] Rthlr. 20 Sgr. und 1 Rthlr. 17 Sgr. 6 Pf.; Roggen 1 Rtblr. 15 Sgr., auch 1 Rthlr. 12 Sgr. 0 Pf.; kleine Gerste 1 Rtblr. 2 Sgr. ?sXlßéhZHafSeror1 MbZT'thll Sgr.(Zck Pf., al1ch LE8i Sgr. 9 P? dErbsen
e e e r. 22 r. 0 . n e an en tn 1920 Wispei 21 Scheffel. „ g P 9 g 9
Mittwoch, den 1. Juli 1835.
Das Schock Stroh 0 Nthlr. 20 Sgr., auch 7 Rthlr, 1.5 Sgr..
der Centner Heu 1 Rtblr. 2 Sgr. 6 Pf., auch 15 Sgr. Branntwein-Preise vom 26. Juni bis 2. Juli 1835.
Das Faß von 200 Quart nach Trains 54 pCt. oder 40 pCt. Richter gcgen baare Zahlung und sofortige Ablieferung: Korn- Branntwein 21 Nidau; Kartoffel = Branntwein 20 Nthlr, auch 2-2. Rthlr. 15 Sgr.
M, Neueste Nachrichten.
Paris, 28. Juni. Der Finanz ; Minister, mehrere Pairs und andere angesehene Personen besuchten gestern den Präsiden- ten _der PairsxKammer, Herrn Pasquier, um sich nach seinem Befinden zu erkundigen. Das ärztliche Bülletin lautete, daß sem Gesundheits-Zustand sehr befriedigend sey.
. Uebermorgen sollen die Verhandlungen vor dem Pairshofe werder beginnen; man glaubt, daß gleich die erste Sitzung seh? lebhaft seyn werde; es iollen darin die Angeklagten Desgarnier, Red_erchon und Tourrizs verhört werden, die noch nicht vor dem Gerichtshofs erschienen sind.
_,Zn dem Stadtviertel des Temple sind, wie der National vrrnchert, „heute neue Verhaftungen vorgenommen worden, indem die Polizei, wie jenes Blatt sagt, einem neuen Komplott vorbeu- gen zu wollen behauyte.
Das hxutige Journal des Débats glaubt verfichern zu können, dax; die yorgeskern von ihm in Bezug auf die Spani- schen Angelegenheiten gemeldeten Maßregeln von dem Minister- Rathe wirklich angenommen worden seyen. Wenn, meint dieses Pian, bisher noch nichts Amtliches hierüber im Moniteur er- 1chienen ist, so liege dies lediglich daran, daß die finanziellen Verabredungen wegen der Abtretung der Fremden-Legion an Spanten noch nicht unterzeichnet wären; indessen werde dies heute oder morgen geschehen. Der General Desmichels habe vorgestern und gestern „Konferenzen mit dem Spanischen Bot- schafter, dem Krixgs-Minister und dem Minister des Innern gc- habt. .Das Englische Kahinet habe der Französischen Regierung atigezert, daß es 4 Lemenschiffe, 3 Fregatten und 10 bis 12 leichte. ahrzruge nach den Spatzischen Küsten abfertigen werde,- m_td eme gleiche Anzahl Französischer Schiffe werde dieselbe Be- sctmnIiig I?hcclzlten. *)
te a richt von dem Tode Zumalacarrc u 's at w'e erwqrten stand, allgemeine Sensation erregt. gSyelbskh die letgiY-l- n1i|_ischen Zyurngle _smd bestürzt. Gefaßcer aber, als die qu- tidienne, ist die Gazette de France; sie meint, niemals sen die _Sache des Don Carlos mehr die Sache Spaniens gewesen“ als ]eßtr denn sie beruhe auf demjenigen Prinxépe, welches allein die,: monarch1schen S_taaten ,vor den Schrecken der Anarchie bewah- ren könne; diejes Prinzip könne nicht untergehen; es habe, durch den _Degen eines Helden vertheidigt, die Erfolge des Don Carlos hervorgerufen; und es werde auch die- 1en_ Prinzen auf den Thron erheben, von dem eine Usur- pgtion ihn verdrängt habe; andere Degen würden in Spa: nxen dem gutxn_Rechte und. der Nationalität nicht fehlen; die .Rrgft des Prinzipes werde sich um so deutlicher zeigen, als sein Triumph nichr der Tuchtigkeit eines oder des anderen Helden werde zugeschrieben werden können. Die nicht legitimistischen „Blätter aber hglten nun die Jusurrection für verloren, weil Zu- nzalacarregqy dieiSeele der Znsurrection gewesen sey. Der Ra- tional meint, die Kugel, welche Zumaiacarregm, getroffen. habe mehr für die Sache der Königin-Isabella gethan, als einéFran- zöfisckY'ÜJntexv'xnlkwn ätte bewirken können.
: area 0 an umalacarreguy's Stelie um Ober.- - Laber der Armee“ des'Don Carlos ernannt zworden sYtTehldsa Qraso, wre es hetßt,„diesen ihm angebotenen Posten ablehnte.
Aus .Cadtx Wird, vom Neu 13. M. geschrieben, daß eine SpamschedFregattx, m1t12,000 Flinten und 3000 Säbeln an BordÉ am 31. Mai aus England angekommen sey. Die in Coruäa rind _ adix m der-lelzten Zeit aus England eingetroffenen Flinten smd in den Provinzen Eskremadura, Castilien, Galizien und An- ldvailrudfiez?x Yert?eli[[,t "Yrdectkt, Utcilt die Urbanos zu bewaffnen. Es
eme err we e no cine Sendun "' ' und anderen Waffen erwartet.) g von 29,000 Flinten
„._..
*) Einstweilen bemerken wir da weder der ' 28. (Funk, noch das Journal de , ß Montteur vom
- « aris von dem elben jenem angeblichen Beschluffe etwastcidcn, s Tage von
Frankfurt a. M., 1. Juli. 1023». 102. 4proc. 98-5. 98. G. Bank-Actien 1618. 1016.
Oesterr. 5proc. Met
prroc. 57-3. 574. lproc. AJ. * - Part.-Obl. 1402, 1401. Loose zu 500 G. 117.:.. 11-1. Loose zu 1.00 G 2121. M Preuß “ Präm-Sch. 631. 63:1. do. 4proc. Anl. 981. 074. H'oil 5proc* Obi. von 1832 941. 931. Poln- Loose 09. 05. sproc'S ' Rente 40. 39.1. 3proc. do. perp. “24-3. 24-1. ' pan.
Redaeteur C'o „s r.“ ““W““
Gedruckt bei A. W: Hayn-