1835 / 186 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

;(;jäbrigcn Mäddhen znznschrcibcm wi'lchis im Schoße ihrer Fami: 1:1- mit gcwiffrnhnstcr Sorgfalt erzogen wordeti ni.- , _ km, daß ihre Mutter, ihre Gourernatttc uc ihk dtktirt haben wl- icn, kann noch weniger Raum gcgcven Werden, besondkrs da in mchrercn Bricfcn die gröbzirn Schmäbungen _aux Hcrrn iind Frau A-ici) iicycxi dic [küheccn Gritändmffe La Ronciéxre's mir der Erklärung der Kunstoerständigrn tm voliüen Orr Bcrdrci-t cincr Schwangerschaxt ist durch ärzt- liche Untersuchung,ebenfaus ganz brscuigt.“ _ Der Krankhetis: Zristand dcs Fräulein"; I."?ioch hat mt dem 2-1. S_cptcmbcr und be: 15213275 sc't't ds!!! "2!- Oirav-cr ohms Unterbrechung yortgcdaucrt. Me:. 1"€1„*,:1;t3?icrzte iind grruxcn WMOM, m_n iich uber dcn Charakter dri .";catikhcitauszusprechen. Sie schildcrn dtc Unglücklichc als merNrrch- ;;:f-iUsn behaftet, die täglich 18 Stundxg zmhaiicn und ird; Idee “von Versieixmiq aussiixlickérn. „DisserjbrcwtcuNc Zyüayd“, [o_laii- ist das Gumch'tcn dcr ?irrztc, „hat seinen (Frau,?) M eincr Ulf itc- «xcndcn :iwraiisiixcn AJr-ctioxi und is..; zusammcngcxrht aus Donxiaem- "1111051711143", Starrsucbt msd conduixivischrr Verzükkung.“ Da Frau- !*.-in Morra in dcr -Regel nur :Mchittcrnachr lichte Stunde!; hat, so wird die junge Dame wahrschrxiiltch nur m nach)t1ic11rr Sitzu'ng Wr dcr Juri; vcrnommcn werden köxznon, Wü:?" dcn pcmlichen eExti- drri-xk dcr Vsrhanxiungcn noch um cm Bedeutendes erhöhen durfte. _ Als Mitschuiriae de:? La Noncii-re nnddcr Bcdtcnte Samucl Gäuferon und die Kammerjungfir Julie Genter angqulagt.__ Miti- 1crchxils 17a? Öcrr Ln Iioncidrc in Z-te ösx'entléchen Blatter ernSchret- dcn eénrückcxi («Mn, worin er es i,";izerhimpt als eine vardammnngs= würdigc-Mrthode brxrirhxirt, cine Anklagc:Akxe 14 _Tage vor 0ij Eröxfming de':- gcrichtli-chcxr Vcrhandlungen zu Publkxii“éil|!iild de:: Arxcrrk'iagtrn diess ganze Zeit über i_mtcr dem Sckmwrdxe eincr “Ocz “„weil-digung zu lassen, ohne daß es ihmfgciiatxrt sei)", tick) zußrzcchx- fertigen. „Wm; die Atikiazxr grgcn niich betrtnt (m_qt der YUM:- ber hinzii), die so geschickx ausgedacht worden ist„»so? bchugx xch ;:iiih vorlärffg mit dcr Erklärungynß deer-nanGxuck tur Stuck „:::„kammcnfalmi wird, nnd da[x Niemand mehr ab; [ch und meine, Familie den Beginn des Prozcizrs wünscht.“_Dec Yrrbandlunqcn brqe'nncn, ir-ic_rcrrir5 obm crwährt, heute vor _dem Ajjlkctlhosé; Der Tinokat Orr.“ Chaix-d'Esmnqe Wird diti- Angeklagten vrrthetdegcn. Herr Guyot-Sydtmcsi, ein hiesiger Sachwaltrr, widerlegt in den Öffentlichen Biäitrrn die Behauytung, daß der Körper des Barons Groß in der Seine gefunden worden sey; man be ihn vicimehr in cinrthsuhl bci Moudon entdeckt, der T'an' ;? Fuß Waser habe; Herr Gros bche seit mehreren Tagen an Congesrionrn griinen, und seineFamtlie seh daher überzciigt, "0513 er auf dem von ihm unternommenen Spazierg-ange emen Stirksiuß gehabt habe, der in Ermangelung jeder ärztlrchcn Hälfe Ebert so falsch sey es, daß Hrrr Gros chi am Vorabend seines Todes sein Testament deponiri habe; ci" (G,?iiyot) bcfixidr sich bereits seit mehreren Monatewtm Be,- chcnbegängniß des Barons Gros hat

Dem Gedan-

Morcil vorkomnmt.

Widrrsyruäyc.

tödtli-xh geworden sri).

x'ihc dcsielbcn. _" Das Lei „[r-eiiie Vormittag fi-éitgefundcn. _

“' Dic gewöhnliche große öffentliche Prozrsnon am Frohn- icichririms-Feste isi diwmai in Lyon uytrrblirben. izisx'sr Vrrfi'igrmg giebt das dortige mmesterceüe. Blatt an, daß iiebeiqcsinnte dirsr Gcirgenheir hätten briiußen wollen, rin! tilMU[-“ rixarische ?iuftriitr hrrbrizuféihrrn; der Erzbischof habe sich darauf, um Ééewißheit hierüber zu crhqitrn, persönlich zu dem Prä- fixi'rcn brgrbcn, und nachdem dieser es ihm bestätigt,",daß allerdings Urrrbhrn zn befürchten seven, insofern dir Prochionxauf bssrtit- licher Siraße sratriiridr, habe jener Prälat, um den Böswilligen irdcn Anlaß zu ärgerlichrn- Störungen zu benrhmen, es für amgemcffen erachtet, die Pfarrer zir ersuchen, die Prozessionen auf das Zwierc ihrer Kirchen zu bcjchranken. .

Die Nouvelle Mincrvr fällt schonungslos Über die Po- lizei her, daß sie dcn General Do:“exmdieu ungehindrrthabe bon Prag nach "Navarra- reixrn _iaffen. „Sollte die Polizei verbracht nichr wiffrn“, crwicdert hierauf der Rrriovateitr, „wir sie sich von diesem schweren Vorwurfe zu reinigen habe, so mag sie nur ganz einfach saqen, daß. der General Donnqdieu weder 1,1) Prag war, noch in Navarra ist; denn so vrrhälces sichw1rklich.

Großbritanien und Irland.

arlaments-Ver andlungen. ' zuncévom 29. Juni. (Kachtrag) _Sir R. Ingles wünschte das Haus auf einen Umstand aufmerkjam zu machen, der sich am lriztcn Montage errigvec habs. Lords,“ des Staats-Secretairs für das Innere“, „sagte er, „wurde «*in-: Debatte Über eine Priirion in Betreff des von den katholi- itgliedern geleisicken CWM, auf den folgender Tag rer- Obglcich ich nun am Dienßage in dem Haare „anweiend war, wurde die chatre beiseic ge]choben,. dhne da;; ich ecwa_s davon rrfuhr. Ich will nur bemerkrri, da]; ich an dem vorzeiti- qen Schluß derselben nicht Schuld bm. , , ' häkie eher das Umgekehrte gewunscht, demi ich bm nichrgeson- rien, mich einer feindlichen „Begegnung geduldig zu britertvxi'fen, “und 11ichrssol1michverhindern, hier oder aiidrrwärtsineitie Ansichrendffen und frri außziisprcchen, was quch die ehrenwerthcn Mitglieder fiir Dubliii Und Tipperary (O'Conneliund Shiri) sagen mdgen. „Herr O'Connell: „Ick habe weiter nichts gesagt, als was wir die gewöhnlichen Regeln der Debatte“ zu sagen grstatteten; an die habe ich mich streng gehalten.“ Sir R. Ingles: „Ich meine Persönlichkeiten.“ (Beifall.) , , . 0 söniiihkeiten! Er beschuidigte mich deéMémeids. (Beifall.), «„;ch 1nöchre wohl wissen, ob „Jemand, der einen Anderetixdcs- Meinews beschuldigt, noch ein Recht hat, sich über Persöt11mckettrn z_u bc- sthwch? (Hört !) Ich ließ mich an, jenem Abende herab, eme Ersätz- i'errmg über die Beschaffenheit des-Eidcs zu geben“; ich werde rs nie wieder thun; ivetm umi) abcr Jemand des DJTeuieids beschuldigt, w kann ich keinen Ausdruik finden, der hartgenug-isi, um-ihm darauf zu dienen, aber m gemäßigrcrer Syrache kann ich ihn einer abstrht- 1ichen Lüge ankiagen. (O, o; großer Beifall und Tiimult.) Ich w:!i mich nicht herabiassen, jchnmizige Worte Mit einem Manne zu wechseln, der sich eine solche Bexchuldiguxng geZen mich erlaubi. Ich habe das Bewußtseyn, daß Niemand m dreiewHause wem- Zer fähig seyn kann, cm solchechrbrechen, wee mrr Schuld ge,- geben wird, zu begehen, als ich. Ick hjabe Fällr genrig geschrn, wo sich diejenigen, die so viel Gei-„hrei über die Heiiigkett drs Eides erheben, desselben in eben dem Augenblicke, wo sie am br- ?inderen solche Vorwürfe zu machen, u Partei- Zn diesem Hause hoffe ich | Einen finde, und mag wagen sollte, .mir de ich ihn in den stärksken Ausdrük- stehen, zurechtweisen.“ (Beifall.) Sir derte hier den Sprecher auf, sich ins Mitte heit -in diesem Hause zu schützen; auch nge das Parlament bestehe, derjenige, der ' lieder zu besche'nzcn “habe. wahrlich nicht“, fuhr das genannte durch den ich

Als Grund

Unterhaus.

„'Ein-f den Antrag des cdien

Jm Gegctitheil, ich

Herr O'Connell;

reicesrcn waren, Zwecken bedient Birr zu finden; es seyn , Vorwurf zu machen, so war ken, die mir zu Gebote R. Jnglis for legen und die RedwFrei sey der Sprecher, so la die persönliche Ehre und hört, hört!) „Ich weiß t, „was man mit dem Ausruf meint, Ick wünsche daß man aufstrhe und sich er- dere, den Sprecher aus, Mitglied von einem an- Der Spre-

“einen, der

Mitglied for unterbrochen werde„ Herr O'C sich ins Mittel zu legen rind nicht ein deren des.?)keineids berchuidigen zu lassen,“ nun und sagte:

onnell: *„«sch for

erhob sich

760

man Ausdrücke gebraUcht, die nur die Hitze der Debatte hervorgerufen haben kann. Ich muß es“ bed-aUc'rn, daß ich von der Behauptung cincs-der ältester Mitglieder die- ses Hauses sagen gehört, diese Behauptung jeh falsch. Freilich war .die Sprenhe, die diese Ae'ußrrung veranlaßte, ebenfalls stark;

aber ich werde nie unterlassen, die große Uriziemléchleit und An;

stößigkeit solcher AUSdrÜcl-“e zu rügen. _ Die Redefreiheit kann nicht besser bewahrt werden, als wenn stchdie ehrenwerchrn Her- ren derjenigen Lcidctischaftslosigirir bcfirißtgrn, welche die Vrr- handlungen dcs Uiiccrhauses charakterisiren muß. „Hoffentlich wird die Sache hierbei ihr Bewenden haben,.“ Aishodann Hr. Praed seincn (grsicrn erwä[)ntr11_)2[ntrag stellte, da[; dem Hause alle auf die Absexzung des Lord Hrytesburh von 1einem- Posten als“ Generai-Stacrhalcer von Ostindien bczugichhe Papiere vorge- legt werden sollten, ließ derselbe sich im Wojcntlichen folgender- maßen vrrnehmcn: . _ . -

„Man Wird sich erinnern, daß im vorigen kayber das dama- Lige Miniüerxmn 770) mit den Direktorrn der Omndischrn Com: paZnie Übér die Ernennung cines neuen General-i§3ouverncurs00n Onindien nicht vereinigen komm'. Dir Dtrsktoren verlangrxn, saß, bls zu der Ernennung cines" Narbfolgcrs __für den Lord Brmrnck, Tric Bcrwaltmig dcs Axxires provisoresrh deni *Str Ch.,?)Netcalxe iibertra- qeit wrr'oen sollte, womit jedoch die Regierung nicht zuf:'trdrn war; öaid darauf trat der Y'riniiicrxvccbs-l ein- und das neue Meniiierntm qctiehmigte die Ernennung des LordHrytcsburhzuiii Gcnernl-Gou; brrnrnr, und nocisizirtc den Direktoren der Ojiii.dtjchcii Compagnie dicse Griirhmigung. Zwischen Lord freiztcövnri) und dem dama- ligen Präiidaitcn dcr Oxiindischen Kontroiie fand _kanm per- sönliche Bekanntschaft statt; es komm'" dabcr- meinem edlen Fr-"nde keine UUche Pai'kckrMoleQSCl'YiW „gegeben Werden. Als indessen im Avril d. F. die jrizt'gcn Mtniucr axis Ruder kamczi, beüätigten sic jene Ernennung nicht und. erklartcn dic Dirac fur vakant“. Es wurde den Direktoren_dcr_Oümdrschen Cqmpagme krmc Griegrnhrit grgrbrn, die Smhc tt“: Erwägung zu ztrhrneund ihre Mcmung darüber zu äußern. Die.?!kte von 18:13 verfugt, daß, wenn dir Direktoren der Compagnie innerhalb zweier Movate naxh Erledigung der Gcncral:(Ho::vcrncurszSteUc kamen Kandidaten fur dirseibc der chierung präsrxtiren, diese befugt sehn soll, selbs! dcn Goiivcrneurzu ernenrxcn, und da handelt es nch icht um die Frage, ob im vorliegender: Falle jene zwei Monate von dem Abtretrnedes Lord Brittinék oder von der EricdiZu:7g dcr Strüe durch die Zuruck"- nahme der Ernennung des Loro Heytcsvury an gerechnct'wcrdeii sol]. Wieicl) höre, hat sich das“ Ministerinmxürdaz Erßcreenxschccden Wctin das wirklich die Absicht desselben in- so bc_hauptc ich, daßes em unrrgeimäßiges und vrrfaffungsrvtdrich_Vcrsahrru sci) urid dec Oost- e'ndisrhr Compagnie in eine unerhörte Lnge *versehcn wurde:. Iii irgend ein :riftigcr Grund vorhanden, wrsbaiv dar; Mintüerium sich der Ernennung des Lord Heytesburi) wrdrrjxtzcn kdnnteZ Wexm 'es blvß die voiitische McinungI-Vchicdc-nhcet 127, Z) halte ich dies für keinen hinreichenden Grund, rim etnetx solcbrn Géhkitt u'thun. Kann Lord Hehtesbury destralb kem iüchitgcr Diemr der Regierung seyn? Der e_dle Lord, der zuletzt die Osiindesche Kontrouc leitete (_Lord Ellenborough) hat keine Spur hinterlasen, aus welcher hervorginge, dnßcrgcneigtgkwesen wäre,!“sincAmtsgewxiitzumtßbragckwn. Yieerüe Maßregci jenes" edirn Lords war dxc Aufhebung cines eintraglicistn Postens, irn sein iixriiiittelbarrr Vorgiisiger gegründrt hatte, und den dersrlbc gewiß beibehalten hgben wurde. Außerdem empfahl er die Abschaffung dcs Gebrauchs einer jrxmdczi Sprache 111 DZ" Indi- sehr!! Gerichrshöfen, des Gebrauchs,_dic Rechtrr mat Gebuhren zu bezahlmi, und der koüi"piel:gen*Miira:ie:Ansiqit zu Boiiibai). Lord Heyiesbury hat hohe _und verantwortlicheRegzerungI-Armtcr beklei- det (rörti); scine Nechtlichkezt und" seine Talente sind me bestritten worden, selbst nicht von seinen politischen, Gegnern. _Lordeey- tcs'durr) war Britischer Gesandter am Ltffabeoner Hoxe wahrend dcr-Verwaltcmg des Herrn Canxking und erf1lllle_dte schwierigen Functionen, die ihm damals oblagen, anf ciné po „ausgezeichnete Weise, daß das Ministerium, welches auf das Cannixigsche folgte, sick) verpfiichtct fühlte, ihmdie Pairs = Würde zu verleihen, die er jetzt bcsiht. Da dchharakter des, Lord Heytcs'buri) ancckanntxrmq- ßen so unbeschoitsn ist, so kann :ck keinen ayderen Grund fiir die Zurücknahme seiner Ernennung iindcn, _aix: dcr Vrrscincdenhect set- ner politischen Anrichten von drm-n des ichtgcrt Mmeücrtums.“

Sir I. Hobhouse erklärte (wir bereitsgestcrn gemeldet) den Antrag der Form und dem Wesen nach fÜr un-zuläisig. In Bezug auf die Ernennung des _Lord Heytcsbury übrigeUs erklärte cr, von den persöniichen Eigensthatxn dcs edlen Lords durchaus nur Rühmliches sagen zu können, aber deswegen glaube er doch. nicht, daß man ihn, den Minister, für die Nichtbesiättgung des- selben radeln könne; er fragte Herrn Praed nur, ob er glaube, daß die Whigs im vorigen Oktoberden Lord Hrytesbury zum Gouverneur ernannt haben würden? „Nein“, sagte:)yr. Praed. _„Würde man nun damals,“ fragte Sir J. Hobhouie wetter, „uns deshalb geta- delt [ aben?“ _ „Nein,“ _ „Und warum radelt nian uns denn jeßt“. Aber das ist noch nicht die HaUptsache. Glaubt der eh- renwerthe Herr, daß wir für die Handlungen des Lord-Hehtes- bury als“ Generai-Gouverneur von Indien verantwortlich sehn würden?“ _ „Allerdings.“ _ „Dann gcsiatte der ehrrnwcrthe Herr uns auch, die Beamten, für die wir verantwortlich smd, nach unserem Gutbefinden zu erncnnen. Findet er, daß wrr durch die Ernennung irgend eine Vcrfajsrrngs-Brrlehurig begehen, so klage er uns“ derselben vor dem Hawe an, und wir werden Rede und Antwort stehen.“

L ondon, 30. Juni. Die Admiralität hat Befehl ertheiit, daß Seeleute, die in Folge der letzten Reduction nach Hause gesandt worden, wieder angenommen werden schon, wenn sic iioch länger dienen wollen. Drei große Linienschine, „Brittanma“, „Royal“, „Adelaide“ und „Howc“, werden in PdrtSnwuth aus- gerüstet, von wo die Fregacce „Barham“ nächstens nach der Spanischen Nordküste abgehen wird. _

Graf Gosford, Sir Ch. Grey und Capitain Gipps hatien heute früh Geschäfte im Kolonial-Amte und werden wahrschein- lich übermorgen nach Kanada abgehen. _ -

Die Ernennung des Grafe11_von Durham zum Botschafter am St. Petersburger Hofe hat unter der hiesigrn Preise nicht geringes Aufsehen erregt, da man eben so sehr gewohnt ist, den Grafen als den Repräsentanten der radikalen Whig-Partrihm Oberhause anzusehen, wie man den unter dem vorigen Ministe- rium zu jenem Posten designirten Marquis von Londopderrh als“ das Extrem dcr Tory-Partei zu betrachtet) pßegtc. Die der_n Ministerium zugethanen „Blätter crihrilcn diejer Ernennung große Lobsprüche und meinen, dicser eben 10 gewandte, a]s entschlosene und redlichc Diplomat werde Englands Interessen aiif extrem so hochwichtigen Posten gewiß gehörig vertreten. T_Oer,“Courier will darin den doppelten Beweis finden, eintiml da[; dre von den Tories über die angeblich revolutionnairen Gesinnungen und Be,- skrebungen des Grafen Durham verbreiteten Goerürhte von dem Ministerium selbst für unrichtig gehaieeti wurden, und dann, daß das Kabinet im Ganzen doch aufrichtig bemüht zu seyn scheine, den Wünschen des Landes encgegenzukomwen. Torh- Blättcr meinen dagegen, man habe den Grafen vielleicht nur deshalb zum Botschafter in St. Petersburg ernannt, um in ihm einen gefährlichen Mitbewerber aus'C'ngland zu entfernen. Merk- würdig ist der Umstand, daß auch die Times, deren Opposition gegen das Ministerium überhaupt von Tag ziique milder ward, in Bezug auf diese Ernennung vollkommen m die Lobeserhebun-

! mit dem Innern abgeschnitten, Und von beiden Seiten wurden Anstalten zu einem ernstlichrn Kampfe getroffep. Ueber das furchtbare Erdbeben in Chili ie Stadt Concepcion von 25,000 Serien dur “11 einen Trümmerhauferi verwandelt csi. ekommenen ist noch nicht bekannt. ' afen von Talcahuana nebst etwq «tenen Meere und den Auch sm xschütcerung fand am 20. Febr. statt und währte 4; . „„U-qe und Thäler rollten wie Wogen, das „Meer trat 29 bis ()'-Fuß Übkk' seine gewöhnliche Höhe und riß nicht allein die , sondern erreichte auch eine Menge der

gen der niinéskeriellen-Blätter einstimmt. sie, „wird jenen Posten, der ohne schwierigste in der ganzen Diplonmti gewiffcnhaftesre,“ chrenvollstc und lente, der gute Wille und d gilt, ein großes Ziel von nat allgemein bekannt. Der edle Mit den Andeutungen, halt der von dem M lirung der Zrländ sind selbst die -mini|eriellcn Blätter indem einige es nicht billigen wollen, tion des Unterhauses, welche zum S führte, genehmigte Prinzip, ' echt zustehen soll, über die Vcrw chen-Vermögens zu verfügen , nicht nen Bill gemacht, Theil der Zehnten-

„Der edle Graf“, sag Zweifel der wichtigste Und e Großbritaniens ist, an kräftigste ausfüllen. ie Energie Lord Durham's' ionalerWichtigkeit zu erreichen, find Lord wird seinen Auftrag begreifen,“ orpeth über den In, den Bill zur Rega, Angelegenheit gegeben

nicht allgemein zufrie daß das durch die Resolu, kurz des vorigen Minish, Wonach dem Parlamente daz ig des überfiüssigen Kw zum Gegenscande einer eig, g oder zweit. welche den Ti r kirchlichen Ein

erfährt man, daß ch dasselbe gänzlich

Die Anzahl der Um- Auch die Stadt und der 30 Dorfschaften zwischen dem , . MU)e Lord M d untergegange/n. Die erste entricrium einzubringen ischen Kirchen-

:erer mit fich fort xjchtigcn Einwohner.

Niederlande.

30. Juni. Das hiesige Hatndelsb éebt unter den Gründen, welche die Belgische Regierung „bewo- en haben, sich gegen die tt_idirekte “Jriirrvention m Sparten zu rklären, auch den an', daß die_maa)_ttge Prirfterpartei m Bei- ien der Regierung der Königin nicht geneigt sey und ihre

)„iitnsche viel mehr für die Sache des Don

* Indessen meint das grnann nqeachtec der vom Kriegswinistcr Baron Evain abgegebe * r*klärung (s. Nr. 183 der St. Z.) die ?inwerbungen unter der

. and in Belgien fortwährend noch stattfinden. ' . .

Gestern ist zu Vlaardingen der erste Här'ingsjäger mri euem Häring angekommen. Er brachte 307";- Tonnen nur, deren de zu 700 Gulden verkauft wurde.

Schweden und Norwegen.

Stockholm, 30. Juni. rinz ist heute friih nach Medewi-Brunn ,in . _stgothland abge- ejst, wo Ihre Königl. Hoheit die Kronprinzessin mu Höchsiih- en Kindern noch verweilt, um die Brunnenkur .

Die Reise Sr. “Maj. nach .Norrland und 9' orwegen wrrd Bereits ist ein Königl. Ordonngn ; ffizier damit'beauftragt, zu untersuchen , ob die Straßen uber .as'Gebirge zwischen der Schwedischen Gränze und Dr ar die Königl. Equipagen fahrbar smd, da Se. I) alle den „Weg Über Iemtiand nach Norwegen neh

__ Deutschland.

-* “Hannover, 3. Juli. Nach einem in der hiesigen-Zeix una mitgetheilten „Programm und Statut des histortichen sick) hierselbst ein Verein gebil- zunächst der Lande zwi- zu dahin gehörigen For,- Das Protektorat hat mittelst

. . , Am erd am sondern nur tn einen Zlnhan | ,

Bill verwiesen worden isi,

Bill zur besseren Regulirung de esserung des mori Tischen und religiösen Unter: Die C'igenthümer d

t. von dem bisherigen „„ (wie bereits" gestern gemel- ihrer bisherigen Zehntenlast hlendcn öpCt. aus dem so, JITehrere Bläit n, die keine von wiederum ein

künfte und zur richts dcr Bevölk geistlichen

Carlos sich ausge-

erung von Irland.“ te Blatt,

Zehnten sollen danach 75pC tryge der Zehnten erhalten; da aber der) den Zehntpfiichtigen 30pCt, von erlassen werden sollen, so sollen die petuitäts-Fonds bezahlt Maßregel als eine Transactio beiden Parteien befriedigen und dem Staat Million kosten diirfte.

C'ine Deputation derjeni Munizipal-Corporationen be lung zu (Gunsten der Resolutionen angenom des Unterhauses aufzumuntern, die Munizipal ; Session durchzubringcn. niß, daß man bei der dements am Ende mit noch nicht zu Ruf, ja fast die politi abhänge, glaubt aber d schaden könne. Unterredung

Krochen hätten.

genannten Per bezeichnen dies

Städte, in welchen lt gestern eine Versamm- rm, in welcher mehrere um die liberalen Mitglieder Mögliche aufbieten lschc noch in dieser zwar die Besorg eschlagenen Amen- gegenwärtigen Session grundlos, weil der gen O)?ini|er.davo che Aufmunterung nichts hatte gestern 94.19!) eine lange

heftig gega re herausge- ondon und ihre M97 fe noch schärfer rungen von Sei- 9 Schreiben der Auffallend ifi dward Sterling, den aitpc-Artikei in der Timer) _ . „Mein Herr, rsk Campbell éingehändigt endermaßen aus: ' in. moralischer B hun gehabt, noch schen Artikel irgend einen Ein- -, r das, was in jenem Blat

Zn Erwicderung hieraus Cx

fragliche Steile m

gen Englischen stehen, hic Munizipal ; Rcfo men wurden, daß fie alles Reformbill unverfä Der Courier hält großen Menge der vorg der Bill in _der Stande kommen möchte, sche Existenz der jekzi och, daß eine sol Dieselbe Deputation mit Lord John Muffel]. neulich im Unterhause so hat jeßt eine Broschü tungen von L er alle seine Vo hat mehr nur tüchtige Erwiedr sondern auch verschieden rn Roebuck n

Se. Königl. oheit der Kron-

u gebrauchen.

un bestimmt siattfinden.

Da]. in diesem men wollen.

ioebuck, der die Tachpreffe zu Felde „Die gesempelten Zei ralitär“ betitelt, in welcher wiederholt. ten der Tagesbläc eracteure an Her darunter besonders ein Brief de man allgemein für den Verfasser der F Herr Roebuck antwortet die Schreiben ist mir durch den-Obe den. Sie drücken sich darin folg niemals weder in technischer no HerauSgabe der

)iereins für Niedersachsen“ hat .et, weicher Materialien zur Geschichte, chen Weser und Elbe, zii. sammeln und chungen anzuregen beabsichtigt. _ , . es folgenden Schreibens an den Gencral-Feldzeugmeifter (Hra- en v. d.. Decken, d. d. Berlin den 4._Mai 1835, oheit der Vice-König Herzog von Cgmbridge üb „Mit Virgnügcn babe Jr!) vermommrn, was chreiben vom ::.-Irn v. M. über iiiorischen Vereins . 21 einen vollkommenen Brtfali. )nunsche der Mitglieder zu wru ins zu übernehmen. _ Sobal ;) ich jeßt beände, nach Hannove iir angenehm seyn, von urch weiche Mittel ich d ms förderlich seyn kann. , Rach Empfang dieses Schreibens _Sr. Kön; Verein folgende Einladung zur Theilnahme a amkeit erlassen: „Seit Deutsch

Seine Königl. ernommrn: ie Mir in dem die Stiftung cines Hanndveresci) Der Zweck des Vereins hat A).?) bin daher gern bereit, dem fahren, und das Protektorat des Ver- ch) von der Reise, auf welchrchl) r zurückgekehrt seyn werde, wrrd es Ihnen speziellere Anträge, u _vcrnehmen, en Unternehmungen de?x vi_ortschen Ver-

1 gl. Hoheit hac rz seiner Wirk-

ach sich gezogen- s H:;rrn C“

mitgetheilt haben.

„„Ich hab; ezte ung mit Times etwas zu t denz oder die Auswahl ihrer politi fluß geübt, und kann daher nicht f enthalten ist, verantwortlich seyn.““ ich bereit, zu erklären, daß ich die so weit sie Sie persönlich betr rakter geschreben habe und sie nehme und es sehr bedaure, Z Einen, dem Vorwurf nimmt Herr Ro selben auf ähnliche Weise zurück Vorigen Sonnabend fand Cobbettis nem Geburtsorte zz war aufs einfachste eingerichtet, nen über 8000 Menschen. Unter O'Connell, der aber aus religiösen bis an dir Kirchthür begleitete. Miß Adda Byron, einzige Tochter wird sich, dem Vernehmen nach, mit Lo Nach Berichten aus Lissabon vo von einer Vermählung der Köni mours nicht im entferntesten me sich über _die allzu große S Es sollen hier beruhigenden Inhalts soll“ von seiner Regier tischxSpanische L

einer Schrift, ifft, im erthum über Ihren Cha“- deswegen desavouire und zurückx“ hr Gefühl so verletzt zu haben erausgcber des Examiner “gemachten in Folge einer Reclamacion des-

Befreiung vom Fremdlings- Durch cin volles Iahrzehend sem trüben Zwischenreéchc die Feuer- hcrrlick) bcüanden, keimte die Liebe zu gründ- sercr Geschichte um so mächtiger empor. _ es wäre, auf

lands ruhmbekrönter oche, dem selbst die altert Wcifrnlande reisgegcben waren und tu die rede Deutscher Treue fazer. Erforschung un . czas Deutsche Volk hatte schmerzlich empfunden, wgs , auf nationale Sclbsiständtgkctt, ja auf die altrn den, meist zu begießrn! _ In n und urkundlichen Von den Hochai- erall Vereine, die: Diplomatarien, Museen ,und durch topographisch = siatiftisch - hiüyrtsche Abhandlnngrn und Lösung schrvterrger g nltcrthümlicher Kunsiwerkc und ge-' ches Verdienst erworben haben. _ Dych vor Leibnitz und mt ungen gegeben, daß es ,vonwoeinsoedlesBeispii-laus: asProgmmm und die Statuten dcs 91.3301).dchurchlauchtigsicHerxog 4. Mai 1835 in den huldvollsien Wenn das Gedeihrn _ i und von der Theil: die gegenwärtige Aufforderung fin- Erfolges zum Voraus versichert lnchmcr isi hiermit ersucht, „diese

Die Erklärung zum Beitritt

Roebuck.“

Leichenbegängniß in sei- afc Surrey (kati. Allet dagegen folg'ten dem Verstorbe- den Anwesenden bemerkte man Skrupeln die Prozession nur

des berühmtén Dichters, rd King vermählen.

m 15ten d. gin. mit dem Her hr die Rede. parsamkeit des nruen Depeschen aus D]

ham "" der ine eigene Hiüorie-

brennamen zu verzichten und den Gittdaum einer frem eindseligcn Größe, mit dem eigenen Herzblute lion Deutschen Gauen wurdydcn Dcnkmcgle nenen der Vorzeit seither cmsrger nachgespurt. en bis an die nordischen „Gesigde entaianden üb urch Anlcgung von Antequarcen, ammlungen jeder _Art, arten, durch gediegene treitfragen, durch Bewah chichtlicher Ueberresie vtelm nser-klasfischer Boden hat , „. ' 'eibnitz, solche Vorbiiderdcr einßußre-chnen Leni elisam wäre, da an Beispielezu erinnern egangen isi. _ In der Anlage smédd' cceins,dessenProtektoratSc.Kone on Cambridge c]. a.], Berlin den uidrückcn nuf Sich zu nehmen g _ «. esVereins bioß VM dem vaterländischcn Dtm hene abhängt, wclche er auf kk, mag er wohl cines schön eyn. _ Jeder wohlwollende Thri miadung möglichß zu Verbreiten. , ann an eben diese theilnchmendcti Fcnnde, sie kann an jeden Be- -mtcn des historischen Vcrcires gerichtet seyn, _ Hannover, 835- am )()L Jahrestage der Watcrloo-Scblacht.“ _“ (Folgen die Unterschriften.)

Se. Hoh. der Kurprinz-Regeni wird omats Kissingen verlassen, und über Fulda, - [be einige Tage zu verweilen gedenkt, nach Kassel Bald nach der Ankunft will indessen dcr gebrauchen. _ Landgräfin von He]-

war jeßt dort zoge von N Man beschwert- ONinisteriums. cadrid vom Listen d. M;

Der General Alara halten haben, die „Br en Provinzen zu begl

zn demsrlben Ziel,

, eingegangen seyn. ung den Auftrag er egion nach den „Baskisch ten, wo er ansehnliche Besitzungen hat. Die Berichte aus Kahi-ra Über Malt med Ali hatte am Tage im Pascha,

!* ..... a reichen bis M ern.,ten. zuvor zwei S rei- das andere att Scherif iebcn wird, den schi"ung des C“ önig hatte erst um danach zu handeln. ' varen schon 50-60,000

Lösten v. M. ben, eines an Zbra erlassen, 1vodurchihncn vorgeschr ney und dessen, Plan wegen Be Weise zu unterstüßen. des Sultans abgewartet, in Aegypten nach, doch ! Kahira daran gestorben. Die Regierung heit der Kolonie Dominica 80,000 Pfund und eine freie Gabe von ] ligt, die unter die dorti lustes, den dieselben bei erlitten, verthrilt werden sollen. zollfreie Einfuhr

Obersten Chei- rats auf jede

den Forman Die Pest-iieß Menschen in

ein Darlehn von 2,000 Pfund bewil- gen Psianzcr nach Verhältniß des Ver- ßen Sturmfiuth daseibß Statthalter von mehrerer Bedürfniffe noch auf 4

. Mai Über New- [igemcinen Kongreß man glaubte aber ordentliche Versammlung im Lauf- Alirs verkündete, den Nord-Amai“ zufolge, in den Mexikanischen Staaten eM Popularität war im Abn

Der Vice-

Kassel, 25. Juni. xgeZöLÉc'inde dieses »))? o )skder e urückkehren. s as inländische Bad zu Hofgeismar ais Nachkur

Zum Empfange dcr vrrwittwcir-i Frau . 9 auf dem Schloss zu Rotenburg hatte sichdrr Mi- gen v. Trott, in Begleitung des I,)Limsterial- ' enten im geheimen Kabinette des Kur Eben dahin ist auch

der lcßten

Dominica die 9)?onate länger gestattet. Mexiko sind Nachrichten vom eingegangen. Die Sißungen des a en am 30. April geschlossen worden; äsidcnc würde eine außer des Iuni's zusammenberufen. kanischen Blättern Santana's rale Partei höchst erbittert über sein w sein Streben nach der Diktatur, Die Staaten Tan und Texas schienen sich der EU während man befiirchtete, daß die nördl nuco-Flussr bis nach Kalifornien, si nischen Stäaten-Bunde lossagen : dem anarchischen Treiben in, der Berichten aus Lima vom wieder einmal eine Revolution hatte sich der For der bestehenden Regierun die Hauptstadt verlassen.

en-Rotenbur s Auswärti „aths Koch, Refer "dessen Auftrag nach jener Stadt begeben. ster v. Baumbach abgegangen, dem vom Kur- inverskändniß mic Sr. K. Hoh. dem Kurfürsten, die zu Theil geworden ist, den Hrn. v. Steuber in der * abzulösen, damit Lefzrercr auf ca zurückkehren könne. sind alle im Römischen (

York hier

Ober-Zägermei ri"zen, im E -*§gMschaft eines ()|1ruk0r 701-1141

“UM GesändtschaftsxPosirn in Wi otenburger Schlosse ck Fälle, wo ein [7014100111112 erwarte

_ ehmcn und die lib“ ilikiirliches Verfahren und so wie über die Auflösung die mulipas, San Luis, Coahuil“ g anschließen zu wollen, ichen Staaten , vom Pa- ch gänzlich von dem Mexika- um nicht länger von abzuhängen.

zszolge, harre in P nden. (General Salaberky und die, ?).)kitgliedér ssen mit 200ZMKM' alle Verbindung“

,01'9115 *]!11'18 für t wird, bei dessen Geburt cn Einrichtungen getroffen, or,": Einem Eingange zur Nie- au Landgräfin ausersrhen. Auch hat der komman- der von hier nach Roten

Lokal-Milézen. heiligt sind, vorgeschriebcr; ist ein Zimmer mit b xrkunft der trende Of er Leib-Garde nd dessen Thore mit S onders zuvor in | auserseh ülfreiche D ndessen der Anka

burg abgesandten Ab- Znskructionen bekommen, das Schloß orgfalt zu bewachen. Pflicht genommene Hebamme, Frau Landgräsin bei ihrem Wochen- re Tage hindurch arte öchnerin in Roten urg

Hauptstadt Eine hiesige be; Madame Kapel-

cs von Callao bemächtigt, g hatten inFolge de

Seitdem waren

en, um der zu leisten. nf: der hohen

761 *

vergeblich entgegengesehen; dieselbe war am 20üen d. von Berlin, in Begleiiung ihres Bruders, des Fürsten von Salm .- Reifer; scheid-Krautheim, des Herrn v. Steuber und ihres Arztes, statt in Rotenburg, in Heiligenstadt angekommen, und von da war ein Königl. Preuß. Landrath in Kassel eingetroffen, um, wie man wissen wollte, mit dem hiesigen Ministerium Einiges zu verabreden, bevor die Landgräfin sich entschlöffe, nach Rotenburg abzureisen. Dem Gerüchte nach verlangte gedachte Fürstin unter Andern: die Zurückziehung des nach Rotenburg geschickten Mili- tairs', indem der Landgraf, ihr verstorbener Gemahl, Uke eine solche' Ehrengarde bei seinen Lebzeiten gehabt habe, und auch sie derselben nicht bedürfe. Jedoch ist die Frau Landgräfin am LZsien d. Abends "Unmehr wirklich auf dem Schlosse zu Roten- burg angekommen. Zugleich sind die ehemaligen landgräfiichen Hof-Offizianten dort bei derselben wieder in Dienst getreten.

__ München, ]. Juli. Se. Königl. Hoheit der „Kronprinz berindet sich, den neUesccn Nachrichten zufolge, noch immer im

-Bade bei Pesth.

Auf den Grund des §, 7 des constitutionnellen Edikts ist die verfügte Beschlagnahme der Druckschrift: „Geschichte des Kaisers Napoleon, 7te Lieferung, Stuttgart, Scheible's Buch- handlung“ durch Entschließung des Ministeriums des Innern be- stätigt worden. Es hat demnach die Confiscation nebst dem Verbote dieser Druckschrift einzutreten.

Da sich auf die wiederholten Aussthrcibungen des Königl. Stadtgerichts in Anspach Niemand meldete, um die Verlassen- schaft des Kaspar Hauser anzutreten, so warde dieselbe kürzlich dem Fiskus überwiesen. Kaspar Hauser besaß auch viele Pre- tiosen, mit denen das Wunderkind besonders von dem schönen Geschlechts war beschenkr wordet'.._ Der Sitz der nunmehr ins Leben tretenden Hypotheken,- und Wechselbank ist Miinchen; “je- doch wird nächstens in Augsburg ein Filiale, und später in je- der Kreis-Hauptstadt eine ähnliche Anstalt errichtet werden. Der, jetzt schon 10 Millionen Gulden betragende Kapitalstock der Bank darf sich bis zu 20 Millionen ausdehnen. Die Privilegien dieser unter die Aufsicht und den Schutz der Staats-Regierung gesiebten Privar-Anstalt sind auf 99 Jahre gegeben, Die Bank genießt das Augsburger Wechselrecht; sie hat das wichtige Vorrecht, im Betrag von 72; des Kapital- stockes Banknoten 1111 p01'10111'„in Umlauf zu sehen, deren Be- trag nicht Unter 1.0 Gulden seyn soll. Von dem Kapitalstock werden Z zu Anlehen auf Grundund Boden, die Übrigen 3; für die übrigen Bank-Geschäfte verwendet. Es ist der bestimmte Befehl des Königs, daß die Bank niemals Speculations-Ge- schäfte überhaUpt, insbesondere aber keine Depotgeschäfte in aus- ländischen Papieren für :igene Rechnung mache. Nichtsdestowe- niger wird mit dieser Bank auch eine Leih-Anstalt auf Papiere, Waaren, Gold und Silber verbunden seyn." Ebenso wird die Bank eine auf Prämiensäße gegründete Lebens-Versicherungs- und Leib-Nenten-Anstalt errichten.

Stuttgart, 1. Juli. Se. Majestät der König sind heute früh mit Ihren Königl. Hoheiten den Prinzessinnen Marie und Sophie und dem Kronprinzen zum Gebrauch der Scebädcr nach Scheveningen abgereist, und werden in den ersten Tagen des ONonats August wieder in Stuttgarc eintreffen. _ Ihre Ma- jestät die Königin wcrden Sich mit Ihren Königl. Hoheiten den Prinzessinnen Katharina und Auguste morgen nach Gaggenau bei Rastadt begeben.

Vorgestern Abend isi Herr Sehdelmann, von seiner Kunsi- reise nach dem nördlichen Deutschlaxtd zurückgekehrt, auf -der hie- sigen Hofbühne zum ersten Male wieder aufgetreten. Er gab dieselbe Rolle, mit welcher er den glanzvollen Cyklus seiner Gast- darfteliun en in Berlin geschlossen hatte, nämlich den Abbé de liC'pée. Her Deutsche Courier sagt: „Uns isi von Seiten unseres sonst so ruhigen und kalten Publikums nicht bald ein solcher wahrer, aufrichtigor und enthusiastischer Jubel erinnerlich, wie der, welcher den großen Mimen begrüßte. Lange konnte Sehdeimannnicht zu Worte kommen, vor dem unermeßlichen Beifall, und als er dann auSsprach, daß er sich hier in der Heimath fÜhle, als er zu verstehen gab, daß er sich nicht von Stuttgart trennen werde, brach abermals ein vielfach wiederhol- tes einstimmigcs Bravo von dem zahlreich versammelten Publi- kum aus.“ _ Ein Lorbeerkranz und ein Gedicht'empfingen den Künstler'hier eben so, wie er in „Berlin damit entlassen worden War. _ Es hat iibrigens vorgrsiern vor dem Eintritte der ge- wöhnlichen zwrimonatlichen Sommer-Ferien die lekzte Vorsicilung auf dem Königl. Hoftheater stattgefunden.

KarlSruhe, 27. Juni. Die Berathung über den Gesetz- Entwurf in Betreff der Bestreitung der Gemeinde : Bedürfnisse hat nun gestern ihr Ende erreicht. Dieses Gesel , welches den vielen Mängeln des bis jrkzt in der Sphäre der Éetncinde-Oeko- nomie bestandenen abhelfen soll, ward von der "Kammer mit der qrößten Umsicht berathen, indem sie wohl eine Aeußerung des Berichterstatters erwog und miterkanntr, mit der er seinen Kom- misfionsbericht so schloß: „Sie unterstellt den Gesetz ; Entwurf bescheiden Ihrer reiferen Würdigun , denn nur allzu lebhaft drängte sich bei ihrer Berathung der Gedanke auf: an die Stelle einer Geseßgebung eine andere zu sehen, ist ein schweres, nicht immer loZnendcs Unternehmen; wer sich dazu entschließt, drr er- wäge wo 1, daß seine Gabe nur da.»:n AnsprUch auf Anerkennung und bleibenden Dank hat, wenn das Gegebene entschieden das Bes ?“ e 116 ist.“ Das Gesch wurde von der ganzen Kammer, mit Ausnahme zweier Stimmen, angenommen.

Karlsruhe, 30. Juni, Zn dcrheutigen geheimen Sißung begann die Diskussion iiber die Frage wegen des Beitritts“ zum Zoll-Vereine, wurde abrr bei weitem nicht beendigt. RUTH sechs,- stündiger Verhandlung hatten erst die RegierungsWomrniffaire, Finanz-Minisker von Böckh und Staatsrath Nebenius, sodann . die Abgeordneten Riitschmann, Merk, Hoffmann, Buhl und Martin, und von diesen Mitgiirdcrii bloß zwei gegen, die andern für den Anschluß gesprochen. So viel man hört, wollen die mei- sten Mitglieder in dieser wichtigen Sache als“ Redner auftreten und zum Theil in ausführlichen Vorträgen ihre Ansichten ent- wickeln, so daß wohl schwerlich vor übermorgen Abend um 0 Uhr das Haupt-Resulkac bekannt seyn wird. *) Zu zweifeln ist aber wohl nicht mehr an der Abstimmung für den Anschluß, da etwa 35 Mitgiiedrr der Kaminer dieser Ansicht seyn dürften. Die Kammer war heute vollzähliger, als je, mit Ausnahme desjrni- _q“en Tages von 1831, an welchem über die Herstellung der Preß- freiheit berathen wurde. Als Regierungs „Commissajre waren heute anwesend: Finanz-JITinister von Böckh, Minister des In- nern Winter, und Minisker der auSwärtigen Angelegenheixen von Türkheim, ferner die StaatSräche Jolly, Geheimer Referendair Goßweiier und Ministerial-Nath Frey. .

*) Wie dieses Resultat ausgefaiien, haben wir bereits vorgeß'em unseren Lesern mittheiien tinnen. '

Italien.

Ztg.) Die vorgefkrige Frohn- r gewöhnlichen Pracht von der en und dem Papst, gehalten. den Umgang, tbozu sich viele Peterskirche ein- anden geschmückt Dom Miguel und che in einer Königlich Dom Miguel lebt sehr , ches wohl seinen fi:“.-;:*7.- is jelzt noch kein? von den n aus Portugal bezo- hm gerettete Theil seines Vcr- iamanten, sonst soll er über [ekzten Zeit edner auftreten die öfter Gelegen; s, was man gegen

Rom, 20. Juni.

leichnams-Prozession wur ganzen Geistlichkeit, den Kardinäl Das schönste Wetter begünstigte Tausende von Menschen unter de gefunden hatten, Unter den Zuschauern bemerkte man Sebastian mit seiner Gemahlin, wel ge der Prozession zusahen. ohne alien fürsili änden zuzuschreib

de mit de

, . n Arkaden der die Mit Teppichen und Guirl

vrrzierten Lo eingezogen, ziellen Umsi ihm durch Traktat

chen Glanz, en ist, da er [) zugestandenen Summe Der durch seine Amme i uptsächlich in D Er gewann hier in dcr Ohne als sein Lobr emcrken, daß Leute, verfichern, fas? Allr ter gesagt, sev grobe Verleumdung. seine Umgebungen und daher daß keiner ihn in seinem eses wahr, muß ich dahin oben genannte Amme an, eß, um ihm seine Dia- Genua zu brin cn, wohin , um beides, ONarschall Bourmont hat aber bis jeßt noch nicht um die er scheint sich ganz aus nd treibt das einträgliche indem er auch große

mögens besteht ha nichts zu verfüge immer mehr an Popularität. zu wollen, muß ich doch b eit haben, ihn zu sehen, inen persönlichen Charak Besonders soll er leutseli von seiner Dienerschaft so geliebt Unglück verlassen will. gestellt sehn lassen, führe aber nur die welche mit Lebensgefahr Portugal verli manten und andere Kostbarkeiten nach er damals von hier Schätze, in Empfan hier bedeutende G1“! damit verbundenen Titel ffentlichen Leben zur Geschäft eines Mercante Ländereien in Pacht genommen rale und ihre Brust mic Miguelistische

T ü r k e i. Konstantinopel, 12. Juni. daß der Sultan, als“ mit den Sultaninnen, , in demselben Boote saß, hnungs-Veränderung de net man die vielen Schlangen, die bei den Vorschein gekomme eingedrungen. die zweite To

In wie weit di

aus plölzlich reiste [mme und g zu nehmen. - - ter gekauft, angehalten:

ückzuziehen u Campagna,

Seine Söhne sind Gene- n Orden reich1ich verziert.

(Journal d*Odessa.) er den Palast der süßen

welche Sonnehnschirme zuvor gescha . s Großherrn bezeich- süßen Wassern zum sogar in ein Kiosk schdnes Palais für deren Vermählung mic ächsien Jahre stattfin- dem Palast der süßen usgebrochen und das- Zuffuff-Pascha, ehemali- KriegSgefangener in egierung eine Pen- üter zurückerhalten; erschienen. Die Aus-

Man hat bemerkt, Wasser verließ,

Ursache zu der Wo

C'ine derselben ist _ Zu Arnaut-Ko'j wird ein chter des Sultans erbaut, uskapha Pascha von Adrianopel im n In einem nicht weit von ist die Pest a

rt Worden.

Wasser gelegenen Dorfe selbe daher abgesper ger Pascha von Varna, und von der Türkischen R sämmtlichen G nung dazu noch gen isi der Divan sehr und der L

Odessa lebte sion erhielt, soll seine Seit mehreren Ta rüstung der Flotte keit betrieben. _ Es find be „nien eingegangen. _ Die chen, und am 2. worden. In Alexandrien, nachdem der Hemsi „einen heren Wuth zurückgekehrt.

dentliche Gesandte des Suit Kaiser Ferdinand einen pra verzierten Sessel Überreichen. geworden, und das

Dampfschiff

beschäftigt. and-Armee wird mit großer Thätig- rinruhigende Nachrichten aus Alba- Smyrna ausgebro- ranke in das Hospital gcbrachc schon verschwunden war, ist sie, ng grw-xht hatte, _ Der nach Wien g ans, Achmed Ferik Pa )tvoli gesrickten und

Pest ist leider in Zuni sind 12 K

mit ihrer frü- ende außeror- cha, wird “dem mit Edelsteinen Wetter ist jeßt endlich schön eine gute Acrndte. _ Das scfahrt nach den Prin- 27 Passagiere, wcnn ie hiesige Bevölkerung

Getraidc verspricht „Newa“ hat a zen-Jnscin unternommen.

es indeß diese Fahrt wieder bald Gefallen daran finden.

Griechenland.

chloßbau in Athen ent enden Bericht:

nz 7ten eine Lu Es hatte nur holt, so wird 1)

Ueber den S Zeitung nachsteh dem ursprünglichen Bauplan der das Königliche S noch den Uebe ßen in divergirenden L mit ihnen in Verbind Der „König Herrn Geheimen-Raths den hatte, diese Uebelsiä erklärt, daß an

hält die Allgemrine sich, daß nach Griechenland lle kam, und ie Hauptstra- wodurch die Winkel aller Straßen und

Hauptstadt von

tief gelegene Ste ' , daß von ihm aus d mien gingen,

ung stehenden Otto hat desh von Klenze, nde zu heben _jencr Stelle das Sch der berühmte Architekt fand an „Ort Plakz dem neuen Anaktorion in welchen

chloß an eine zu [stand veranlaßte,

Plätze schief vor Ankunft des den die Regentschaft eingela- Plan zu verbessern, ebauc würde, und Stelle bald, welcher: die letzte der Anhö- n den Piräeus ge- -. drei Absäkzen herab- und nch bis an den hoch genug, um die cnc zu beherrschen, und nie- itung ohne künstliche : kühlen Seewinden ama von Athen Gro-x Det: höhern Theil des“: mrn, von 1velchen1.Ter-. , ihren Anlagen an Gserxzxn nd die Verschicdcrib n in ihre

los; nie 9

gebühre; es ist westliche gcgc dem Dipylon in heseum einschließt, des Areopag ausbreitet. Aussicht über die Stadt und die Eb drig genug, um dem Zuge der alten Vorrichtungen zu * und in ihrer Aus ßes und Schönes darbietet Maßes wird der Kön rassen nach den nirde imd Psianzungrn führe hung, die schönen tziaimigfaltigstrn Wechsel Anlaß ierrtng ein schnelles Heranwachsc Daß der Bau im Style drr Griechi wurde, war an sich und von liche Lage UNd siidliches K sicht auf Bedi'irfniß und skiinmmig und die dadurch bei Anlage und Ausführung durch wurde der Architekt Or tiken Wohnhäuser entrückt, bäude, der Prytaneen, der Stoen und and geführt. Folgendes ist der Entwurf: “Neustadt von Athen, welche die Alt neuen Trümmern von drei Seiten u die Piräcussraße an einen geten-Plakzes tragen wird. Senat und die Münze, rende Avenue; die zweit ' entfernt zwei große Ge enthalten sollen. der sehr sanften R nen Terrassenabsäß

senkt, das T Pnhx und

gänglich zu sehn, sicht alles, was das Pauor , Uttifzijsrnd.

igsbau soir"? rinneh : Theilen 11, währr

sie der Erhö- Frlsen und Grotte

m Umfang zu dem und die reichliche Bewäs- Gcwächse begünstigen wird, _]chen Architektur c::twwrfrn dem Architekten zu erwarten; süd- ima und die dadurch qebotrre Rück,- Bequcmlichkeic, dann die gebotene Rücksichr auf Gr der ausgeglichen werd n beschränkten Verhält und in das Gebiet d

Königl. Bc,- öße, mußten

nissen der an- er öffentlichen Gee rrrr größerer dem Eintritt in die net ihren alten und gt man durch men des Euer- e desselbcn bilden der zu den Kasernen fiih- 90 Fuß von einander die sechs “Ministerien e verschiedenen Arme t auf die verschiede- . -Auf dem ersten

Plgß, weicher d Die linke Seit so wee eine

en diesen liegen di ampen, welche e der Schloßa

zur Auffahr nlage dienen