1835 / 191 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

es eine Mutker, die verächeA kann, daß 1011: T'sck-kev nic Romane gelesen habe? Ich frage auch, m. H., od Fräulein von Moch sch nicht früher schon durch Vorboecn der Krankheit, von déi." sie jetzt bcfallcn 111, sclti'nm aufgeregt gcfi'1121t hat? Man muß Niles sagen, m. „H., man muß „den Charakrcx: des" jungen Mädchcns ganz zu durchdrmgcn suchenzsic schcint enticiilofstn; Ne hat diescn Saal ohne thicrn betrercn- 111 hat AUM crsäbir, Was sic!) in ihrem Zimmxr zugetragen hadcn soll: (3 11111711, as: man leicht Eindruck aaf Kc "“Wer! kann; 171" 15.1111 das Zionmnbaftc und das Geheim- nié-vac-“i (Macken in, dsr VersammlunZ.) Präsident: „Die tiefste Ruhe 10 CM PMW für das Pudlxkum.“ .Dcrr (Fvaix d'Eßange: „Es ii? cin Jai! ccmittclt worden, dc? meme Bc'daxxp- tung uriterßüW. “1111 einem in den F1117kuc11011§=21iicn angegcvcneit Taaxß gmgd „33-71? Brißre, Militair-Knkcndant zn Saumm', auf dem 32211111 vornher. Er grüßte F“.“au von Moyea, welche ihn hat, zu ab? 12161111fo kommcn. Herr Brik-re, cin Freand des Morcnschrn 3724017311, fand sia,» sogleich 11171, und Frmc von Mokrll cxz-Fiiüte ibm, 171: s-V in 11117111 Zi111me1' gcwescn, al;? ?in 111 1111111 Mantel gckzüllicr Mann sich ihrem *an01; 9111511111 11111“- ci“- nigc 351111611 516111461): habe. Sie 17-311 vom F1111Zcr zit-üékgc- trxtin, abcr ibrc To-„bter *,";1) außer 11111 7,11 ihk gekommen, und 131110 édl'_xk1älikk, dax“; “171 01111 51317111 8511111111“ mes gischen, wie icm'r 9.11.1111“: 11112511 Majikci 1111.31'21101'7711 _mid sicb in die'. Loire grskürzt 11101, 11111“- kixiigx “(“-75107137 11111 17.60“) 511 111051 Zkik gxi'etix-c 1,111?- 1111. 1521." Tc; b1r21131gxe Fran 1113-11 Moxcu so gxxt 1'1' W717"?- 1111d 0191: d.?» 23111211111111115 11:11, 0-11“: 171?) der 5501111111 wohl 1111151119 an 51171117 SKR 013 Lech ixade wcdmen MUM 1110 aiidcrxx Mor: 011? [M; FWW 0511 MMU den z“;c1*1'11251'i-Z:re rufm, und sagte ihm; „„De? 93111511, ker 170) 1135213111714 1761111131 hatte., hat 11111“ MYM 611012131711"?! B*xikf gxscbrmbsn, in 110111111111 er mir sagt, “daß 11“ 114) meinet'halbct: !).-1.111. da:: 911-1111 :xoizxncx: 1731111111“- 371 111.111 «111 111-src ZMF?" Sache etwas Wahres"? Hat :ck; ein VMM 1115 WWW gc- , 111“th

ziehung ansiclitc, 11115 fruci1tlos“ 331111011611. “11151“- 012112 111111 6be' jenen Mam: 173111 17.11 Waffe? 111115111 135111? “.O-13 FräuxxU: Marie bon Mor-U! War das nicht 111111111111, m. H., eiiie der Wirkungen jener Kküiikdeék, dercn Keim sii vcrmnthßci; 1110311 [an e in 1171) trägt. Sie werdcn ci11scheiden, 111. H., ob e:: ni ,t 1115111511 117, 71117“: 111021

geüürz: hatte, im) 1111131 111261 durck) iizre kr:1nkhaft_e Phqmasis _311

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x.:ndercn Irthümexn konnke verleiten laffsn. -- Denicn “SF:“, 111. H)„ mid sagic:

1111 die vielen Fciiie, wo Lingcklagte der ihnen zur Luxx chcgke'n Vcrbrcckzcnduf 11111136 Vermuthung“: bin für 1711111111171 111-funden wurden, und wo sci) nacl) längere? Zei: ihre Unschuld auf d'Is Unzweifelhaftcéic darihat. Erwayen Sie, daß 111110141“ qcrtnque maiexicüc Vekoris gcgcn La Ronci „11 hat „vorgebracht Wkkdin 1511: mm daß vbyiische und moralische Unmöglccdkcitxn vorhatzdcn und, daß die Handsckzkiftskundigen einsiimmig und em1chiedcn die Anklage vox: ihm ab und auf seine Ge nerin zurücxwälzcn, uzid dann ix_qen Ste die Hand aufs Herz und ?ragcn Sic 11511, ob Stk unter diesen Umständen eine innige und 11o111'ommcne Schuld meines Klienten gewinnen kinncn!“

Nachdem Herr Chaix d'Eskange sein Piafdoyer beendigc hatte, fragte: Herr Odilon-Barrot den Zeugen, Herrn Za- quemin, ob er nicht noch etwas in Bezug au die Gksundheirsx Umstände des Angeklagten zu sagen habe. „Herr Iaqlicmin erimtertc daran , daß in einem anonymen Briefe die Worte gc- scanden: „Ich wollte ihr (dem Fräulein) einc abschciiliche Krank- heit mittheilen.“ Er könne nnn versichern, fügte der Zeuge hin- zu, daß La Roncii'rc 4 Monate vor seiner Abreise eine solche Krankheit gehabt habe. Noch wollte ?err Iaqucmin andere Dinge aussagen, um Herrn Chai): diQstange zu widerlegen. Dies“ verbat sich indessen Herr Berryer (der Anwalt des jtmgen OJTädchens), indem er sagte: „Herrn Iaquemin's Sache ist es nicht, gegen den Vertheidiger aufzutreten. Wir verlangen aus- drücklich, daß er bloß als Zeuge spreche, und daß hier Zeder nur die Rolle spiele, die ihm zukommt.“ Diese Erklärung fand allgemeinen Beifall, während das Auditorium seineM-Lßbilligung zu erkennen gab, als Herr Iaqucmin vollends sagte, daß er bloße (Gerüchte mitchcilen wollte. La Ronci'dre räumte Übrigens die angegebene Thatsache ein, behauptete aber, am 23. Juli schon gänzlich wiederhergesrdllt gewesen zu seyn. Zcizr ergriff der General-Advokac das“ Wort, um sein Requisitorium zu hal- ten. Seine Aeußerung, daß die Geschwornen hier bei der Ver- urtheilung zwischen cinim fiecl-“eniosen jungen Mädchen und einem Kavallerie-Offizier zu wählen hätten, erregte ein leises Murren in dei; Versammiung. .Der Gcneral-Advokac erklärte sich den von dem Angeklagten der“ Familie Morell gewidmeten Haß ledig.- lich, aus dem ihm am 20. September in der Wohnung des (Ge- nerals' widerfahrenen Schimpf. Von diesem Tage an , meinte er, schreibe sich dessen Rachgefühl her. La Roncii're habe sich gesagt: „Du kannst den General nicht zum Zweikampf heraus- fordern, willst ihn also als Vater in dem, was ihm am Theuersken ist, in der Ehre seiner Tochter beschimpfen; wird zuletzt die Sache ruchbar, so wird er fich noch glück- li? genug schäßen, wenn er Dein Stillschweigen dadurch er aufen kann, daß er Dir die Hand seiner Tochtey giebt.“ Wäre, behauptete der General-Advokat, der General dem La Roncii-„re am Morgen des 241191: auf offener Straße begegnet, und, hätte er ihm den Degen in die Brust gestoßen, so würde kein Geschworncn-Gericht diesen rechtmäßigen Ausbruch des „Form? eines beleidigten Vaters verdammt haben. Am Schlusse seines Vortrages behauptete der General-Advokat die Anklage auch noch in Bezug auf Samuel Giiliéron. Zeßt hielt Herr Berryer sein Plaidoyer für das Fräulein von Morell:

„U eact1tct der Ermüdung“, so hob er an, '„die der gegen- wärtige “amps Ihnen bereits verursacht hat, muß ich doch noch die Vertheidigungs-Rcde, die Sie heute vernommen haben, beant- worten. Es wird iti- gedrängter Kürze und im Angeschte zweier chrcnwerthen amilien gxschehcn, von denen die eine oder die an- dere in ihrem . inde auf das Tiefste vcrlcßt werden soil. Nur ein Gedanke tröüet mich-hierbei, der große Untersehied nämlich, den ich in der Moralität dieser beiden Familien-Kinder gcwabre, indem das "eine seit seiner fcüveücn Jugend seinen Aeltern nur Kummer verursacht hat, indeß das andere uns das Bild der fiedxenlokcsien Tugend bietet.“ Der Redner beleuchtete hierauf noch emma alle im Lane der Prozrß-Verhandlnngen zur Sprache gebrachte That- sachen (wobei er zugleich die-Vcrmuthung des Herrn Chaiy d'Eßange, daSFrämein von Morel] könne wohl bei ihrem krankhaftestustande eine Vision gehabt haben, durch das Faktum der erlittenen Mtbbandlntigcn zurückwics), undschloß sodann nm folgendenWortcn : „Doch muß cincr von beiden Theilen nothwendig strafbar seyn. Wer von uns könnte aber noch zrveifeln, auf Wessen Seite die Schuld ist? In meinen Augen ck La Roncii-re der Schuldige. Wollte man ihn reisprechen, so müßte man die ganzé Mochscbe Famclie für falsche engen hal- ten.. Wie, ließe sa) dies aber wohl annehmen? NSW„MTME Hér- ren, sollte in diesein Kampfe die Ehre Mariens unterliegen, sollte La Roncidrc aus diesem Prozeffe rein hervorgehen, so müßte jeder Ehrenmann fortan an der Gerechtigkeit verzweifeln und mit dem Schkeibcr eines der anonymen Briefe ausrufen: „Wozu nußt es, noch ferner das (Gute zu liechk“ . *

Nach diesem Plaidoyer, das mehrmals durch den Beifall des Auditoriums" unterbrochen wurde, ward die Sitzung auf- e oben. , gh Seit der Eröffnung dieses Prozesses werden hier täglich von den Zeitungen, die dar'ißber berichten, 5000 Exemplare be- sonders abgeseßt, Der tägliche Spezial-Bertcht über die Ver-

01110- 111. O..- 1111? Naciiéoksci111ixgxxz, “oke man jn diescr 959- ;

_ junge 5217111131111, 1111111311“; . einen Mann tanaffcr gesehen haben will, der 110) 111111111111 hmem- .

Ueberzeugnng von dcr“

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handlungen erscheint in c'incx Auflage von 45 - 50,000 Excm- plaren, und, seltsam genug, zählt nian in deli Leie-Kabinetten und in 5?" öffMUickién Gäktcn, wo die Tagss-Blättér ausliegen, auf einen Mann 5 bis 6 Frauen.

Großbritanien und Irland.

Parlaments-Verhandlungen. Oberhaus. Siz- zung vom 4. Juli. Der Herzog von Richmond „sprach die Hoffnung aus, daß der Britische Gesatidl'e zu Paris der Frau- zösischen Regicruug die Anzxemessenheir eine-r noch grdizcrin Re- duxrion des Zolls bon Englscher Wolle, die in Frankreich-cm- geführt wird, vorskcllen „werde?; Fkanzösisshc W001- zahie bei ih- rer Einfuhr in England cinen Zoll von nur 1 Penny für das Pfund, wäörend Englische Wolle bei ihrer Einfuhr 111 Frank- reich cinem Zoll 1113020 pCt. unterliege.- Ldrd Aucklanö sagte, der Präsdenc der „Handels-Kaimxier werde diesen GsZeniiand iiicht (1111391 21031 11710111, da derselbe in 0171“ That_für das Zitte- resse dcr Gucsbcfikzer von seht“ großer Wichtigkeit W; 96 ständen jedoch eincm befriedigenden Arrangement noch emrgx kleine Schwicrigkiiren entgegen. Lord Brougham brachic tn-Folgc einer vor einiger?) Tagen gemachten Anzeige cine 251113111, die anf seine Rci'olutiomcn in Betreff des öffe11t1ichen Unterrichts, weiche er damals auf Ersuchen des Lox'd 'Meibournc z:;rückgeiiommen hatte, gdgründet war. Dei erste Theildiescr Bill bezieht sich auf die Verbreitung des Unterrichts Überhdupt. Dannsenr- hält sie Bescimmungen i11 BerZ an die gehörige und geiviss-m- hafte Vertheiluxig und Vcrwenduzig der von ÖW. Parlamente zu11ntcrcichtsz1vecken bcwilligkexi Fonds; i_im dieje„21bs1chx zu erreichen, soll die AUfsickyc iibcr jenes G?1c1)äfc*1)ir7011811 uber- tragcn werden, die der Krone und dem Parlament verantwbrt- lich sind; “65 soll demnach eine aus*drei “Personen, dcm Prasi- dcncen dcs Geheimen-Rachs, dcm Grdßfiegelbewahrcr und dem St-„111ts-Secretair für das Innere, bestehende Unterrichts-Kon-

.* troljbehördc gebildet und derselben, wenn inan es ffn“ angemessen

Hält, auch noch der Sprecher des Unterhauscs hinzugefügc wer'- dcn. Dic Bill wurde zum erstenmal verlxsen und zum Druck vckot'dnet. Hierauf erhob sich der Marqurs ö, Londonderry

„Da ich “OM GUM Véscotmt éMciboiiriic) aufseiiixn: 2011113 fxbc,

- so bitte ich ihn um Edlaubuißscéiic Aufmerksmnieifnoch einmal auf

dcn Gcgcnsiand lenkeu zu durfen, über den ich ihn 91111111 befragte; ich mein..“ das Dekret 1115 Don Carlos, descr: :?:mdcntiziiät dci“ edle Viscount in chich zog. Ein _Korrcsooxidcnt 111 so_ gung gc- w-scn, mir e1ne Mittheilung Übel“ diesen (ngcniiand zukommen zu

- iaffen, so daß mcine Behauptung hinsichtlich der Authentizität dieses

Dokuments nicbt ven mir ausgeht und nicht 111013 auf meinem Glati- ben beruht. Mein Korrespondent schricb Mil“: -///M1)[0kd„dach1k „Ew. Herrlichkeit dcn Minéüer beschritt können, benachrichtige ici)

Ew.He1*rZi111keit, daß ich selbst das Original-Dckret des

* Don Caylos gesehen habe, und sende Ihnen hiermit eéne be-

glaubigte Abschrift und cine Uebersxkzxmg dcffelben.““ (.Der Mar- quis chiaü hier das von uns vor einigen Tagen unter den Neueßen Nachrichten mitgetheilte Dekret.) „Hier haben Ew;- HerrlichkctrM also das Original-Dckret in Spanischer Spri1c11c._ Ich glaube also wohl, daß ich den edlen Viscountsauffordern„d'art, dus Suche unter- suchen zu lassen;- ich glaube, daß ich, als Brmscher Soldat, auf das

energischste in ihn dringen darf, die ndthigen Maßregeln zn ergrei-.

fen, um zu ermitteln, welches die richtigeAuo'leggug der durch Lord EUiot zu Stande gebrachten Conden'tiotx ist. MeinercAn11cht nach, sollte augenblicklich eine Milexair-Kommisston an Don Carlos avgesandt werden, damit das Lgnd erfahre, wie sic!) die Sache ei entlich verhalte. Es werden, wre man ste_ht, ,in unse- rem Lande rupprn enroliirt, deren Beüimmung Spanien ist; iind da ich weiß, daß das“ Spanische Landvolk einen sehr rachsuchttgen Charakter hat, so scheint es mir nothwendig, daß vor der Abfahrt diescr Individuen der Punkt entschieden werde,„ob die bcsagte Cyn- vcntion, die einen so schönen Zweck hat, ami) niit Henscht auf diese Streitkräfte vollüändig ausgeführt 111-rden 1011. Jil) fordere dath den edlen Viscount auf, unverzüglich den wahren Sinn und die riéiztige Auslegung der Convention zu ermitteln.“

Lord Melbourne ertheilte keine Antwort auf diese Inter- pellation. Nach Ue-berrcichung einiger Bittsci)riften bai Lord Brougham um Erlaubniß, das Haus auf eineti sehr Wichtigen Umstand aufmerksam machen zu dürfen: „.Wir sind nun“, sagte er, „schon bis zum 3. Juli gekommen, und ivenn auch „einige OJkotionen in Erwägung gezogen worden, so iind doch dee von uns erledigten öffentlichen Geschäfte fast so viel als Null. In der That, es hat gar keine Gesetzgebung stattgefunden. Die Munizipal-Corporacions-Bill und andere sehr wichtige Mdßregcln werden aus dem andern Hause noch erwartet. Es wrrd aber noch ziemlich lange dauern, ehe dicse Maßregeln CWM. Herr- lichkeiten vorgelegt werden können. Ich kann daher nicht um,- hin, zu wünschen, daß Ew. Herrlichkeiten irgend eine_ Maßregel zur Förderung der Geschäfte annehmen, und tck) schlage vor, daß Sie einstweilen Resolutionen erörtexn _und annehmen, welche dieselben Grundsäße umfassen, wie einige 181161“ beabsichtigten Maßregeln. Wenn dies geschähe, würden Sie späterhin, sobald die Maßre ein selbst eingebracht Werden, nur noch deren Details“ zu erw gen QsLabem“ Lord Melbourne war damit nicht einverstanden. enn“, sagte er, „das Limd allgemein große und umfassende Maßregeln sordext, die ernskleche Berathung erheiscben, so müssén Ew. Herrlichkeiten auch bereit seyn, sich den Mühen und Anstrengungen zu untdrziehen, welche die Umiiände verlangen; sie dürfen de11sZlben nicht aysweichen. Uebrigens bin ich auch überzeu t, daß ww keine Zett erspa- ren würden, wenn wir dem orschlage des _edlen und gelehrtey Lords folgen und mit der Annahme von Reiolutionen vdrschre1- ten wollten. Wir würden uns dadurch nur noch weit mehr Arbeit aufbürdcn, als wenn wir den gewöhnlichen Weg em- schlagen.“ Lord Bro ugham bemerkte, es würde aber gxwiß noch zwei bis drei Wochen dauern, ehe die Corporations-Bill in das Oberhaus gelangen möchte, und unterdessen könnte wohl etwgs in Bezug auf die Zrländisckn Kirchen-Bili gethan wxrden. Der . erzog von'Wellington aber meinte, ehe man irgend emen

chritt der Art thun könnte, wie ihn Lord Broughqm empfehle, müßte doch vor allen Dingen dem Oberhausc Mittheilungey über die Grundlagen jener Bias gemacht werden; wenn er sich jedoch nicht irre, so lägen Ihren Herrlichkeiten erst zwei yon den vier Berichten vor, auf welche die Munizipal-Reform-Bill basirt sey, obgleich dieselbe im Unterhause schon bedeutende Fortschritte_ge- macht habe: unter solchen Umständen, wenn es an den nöthigezi Aufschlüssen gebreche, könne man unmöglich irgend eine Entschei- dung MHM. Lord Brougham sah sich demnach_genöthtgt„ mit seinem orschlage zurückzutreten. “Ilm Schluß der „Silzu-ng machte der Marquis v. Londonderry, einer früheren Anzeige ufolge, auf ein Umlaufscbreiben aufmerksam, welcheSder Lord- Lieutenant von Irland an die Magistrats ; Personen im nördli- chen (dem vorzugsweise protestantischen) Theile Irlands eylassen hat, und worin er sie ermahnt, am kommenden_ 12. Juli jede Qrangiskische Prozession als gesetzwidrig zu verhindern. Dies Cirkular schien dem Marquis ganz unnöthtg, und e_r betrachtete es, wenn auch nicht direkt, so doch 111111116116. ,als eine Art von Vorwurf für die Magistrats-Personen, den dieselben nicht ver-

dicntc11 da sie bemüht scyen, ihre Pflichten aufs gewissenhaft und ciérigsré zu crf11llen. Anstatt eines solchen Schreibens w.; es besser, meinte er, wenn man Unruhen besorgt hätte, es Proolmimcion zu erlassen. Er wünschte daher, zu „, is_ti , warum Lord Mulgrave dies ungewöhnliche [ ; fahren gswähkc habe, zymal da seit dem Gesch, w ches vor zwei 6021“ drei Jahren gegeben ' worden, 11 wodurch solche Prozessiokxext verboten würden, keine Aufzüge _ Art mehr séattgefunden hätten. „Wenn ich“, fuhr der MNP forc, „der Prozession gedeNke, unicr weicher der Lord-Leeuren in Dublin einzog, und die man nicht im „Entferntesten zu hindern versuchte, so scheint es mir, daß die Handlungswdise Zriändischcn Regicrnng sich nichc ebeti durch “Unparteiliq. auszeichnet. Ick habe auch gehört, daß em antytduum, w „. seit 40 Jahren unter allen Lord-Lieutenants bet dem'DU' Hofstaat angcsxcllt war, kürzlich entlajsen 111oxden isi, umdinemk wandten Lord Edward Fichraid's - eines in Zrlqndoztcnzüch nössn Namens - 533111qu machen. Wenp man wirkl1ch dies &

viduum (Sir Stuart Bruce) nacb 40jäh1'1gem Dienst so rücks los vcrabsckzéedcc hat, um den Posten einem Anderen zu ge so muß ich sagen, daß dich cm schx i,)«kTes Verfahren "“t/“L Melbourne erwieddrtc, Das" Doitxxneiit, desen, der edle 11 quis erwähnr, erkläre [ich dmxch sick) 161bst; dre Skillung Parteien in Jriaxid 11115 die Ci'kiärnngen edler Lords auf anderen Seite des Hatiscs, daß es in Folgd dcr 11111|ände,-, welchc sie damals anfmcrksmn111achte11 (dcr Prozesnon beimE zuZe des Grafen Musgrave 111 Dublin), letchtlich am 12.

* . 1 *: öinc? äben dcm edlen Mar uis eineh *- , _ __ , zu MUMM ko "M1 k 1 , g [ q '“ Schiff berichtet, daß das Erdbeben in Chili auch die Stadt auf

reichende "2111110511, indem sie. ganz klar die Rothwendigkeit Erlassung jenes 1.11iiian1“c1)reibens dqx'ihätxn; dasseibe sey .* wedex anßergewöhnlici) noch unzeitcg; „vicimehr 111) es g. natürlich, daß Lovd Miilgravc, besxrcbt, die Ruhe aufrecht zu halten, die Mag1171“axs-Per*sone11 auf das Verbot aller quret-Umz anfmerksam gemacht habe; in den Jahren 1829, 1832 und 1 sei,) Übrigens eben so verfahren_ worden, das. Umlaufschre] werde also durch Präccdcnz-Beiypiele g:1'ech)tfertigt. . „Zchh- jedocf).a11e11 11510115, zu glauben“, so schloß der Minister, ,' wohlvermöge des 1111th: Simics, der 111 Irland h_exrscht, vcrmögc dcr Bemühwngcn derjenigen„ dt? darayß Citißußa. Üben, daß, ungeachiec der von edlen Lords in 01212111 „„Haus-z, äußerrsti Besorgnise, keine Ruhestörung vorfaUen WW. 9.

. Zrländiscix Regierung verfährt nach Grundsäxzen der streigxim

Unparteiii-Mic, und was dic Angelegenheit betrifft, we11111 edle Marquis am Sch1us3 seiner Rede erwähnt hat, so 1111- das xrste Mal, daß ich davon höre. „Defr- Ldrd-LieutenaNt „- je5och das Recht, in seiner Hofhaltung ,dtejéntget) Anordnun zu tx'effcn, die ihm belieben, und es is?.dies em Punkt,1 dem Ew. chrböchkeiccn wohl keineKenntmß zii nehmen habii

Unterhaus. Siizung vo_m 3. 31111. Der Spreu; zeigte dem Hause an , daß er eitze Petition embfangen hab wotkin Über eine uxirscykmäßige Wayl für dix: GrafichastSCarl gckfagc 10171517. Es wurde todann aus de.". AntragsLord «;.Ru sell's ein Ausstixuß ernannt, um denjcmgcn Theil der vor

Ipswichcr Wahl-Kvmmissidn abgelegten Zeugenaussagen zup

sen, der "sich auf das Benehmen der Magistratspersonen bezi die Herrn Pilgrim angeblich wegen Veruntreuung anvertia

Güter verhaften ließen, so daß er vor jener Kommisjion 1»?

erscheinen konnte, und auf das Benehmen der Kaufieuxe und Blake, die eine solche Klage, gegen Herrn Pilgrim 011111 gxg machten. Eine andere Motion des Lord 5371203111, das» Haus sich während dex ferneren Payer der Session des D:- stags und Donnerstags von 12 bis 3 und da11n Wieder uni Uhr versammeln solle, wurde ebenfalls? genehmigt. Den _übr: Theil der Sißung sÜUten wieder die Verhand1u11qen051r Munizipal-Reformbils im Ansichusse und man gelangte bis 94sten Klausel.

London, 4. Juli. Der König hat dem Herm) Fran Chantrev, Mitglied der Königiichen Akadcnne der 51111110,- Ritterwiirde verliehen. . ' 1

Die gcsirige Hof-Zeitung enthält die offizielle 211111 von mehreren diplomatischen Ernennungen, nämlich: des Graf-

von Durham zum außerordentlichen Botschafter und Bcvoilmi tigten bei Sr. WTajeskät dem Kaiser von Rußland; de_s Hd; Henry Ellis zum Botschafter bei dem Schach von Pernen,

demselben die Glückwünsche Sr. P?ajesiät_zu seiner Thronbcx gung zu überbringen (Herr Eilts hat sich gestern emgcsck)! um nach seiner Bestimmung abzugeben); des Herrns Zo M'Neill zum Sccrctair bei dieser Gesgndtsc11afxt1des &qu Sir Edmund Lyoms zum bevollmächtigten »)thsceg [)le Majestät dem Könige von Griechenland; des YerrnÖoyefnry ward Fox, ehemaligen Gesandtschafts-Secretair zu .;u„r1n,z Gesandtschafts-Secretair am Wiener Hofe,“ und des «112200 der Maler, ehemaligen ersten Attaché's bei der Gesandrjchafk Lissabon, um Legations-Secretair am Turiner Hofe. , Der eimes zufolge, würde Lord Durham er| zu Anf des nächstenb Monßtsykm Bord eines Kriegsschiffs von hier 111 St. eters ur a reien. , [ Yer FranZHfische Botschafcer und der Dänische Ge?" hatten gestern mit Lord Palmerston Unterredungen im KU tigen Amte. Lord Glenelg, der Staats-Secretair für die Koldmeen, 1 gestern Abend den Königlichen Kanadischen Kommissarien, Gk“ von GoSford, Sir Ch. Grey und Sir G. Gepps, emen

“eds maus. schi fck cJohn Waipole und Lord Mor'

Lord Howick hat Herrn , Herrn Mordaunt zu seinem rivae-Sccretatr angenommen-

Da err Drummond, als Unter-Secretair des WWW nants voiiHIrland, an die Stelle von Sir-William Goss?t soll, so wird dieser, wie der Courier versichert, den Posren 1:11“ Sergeant-at-Arms iin Unterhause erhalten , den Herr Sey niederlegen will.

Die vier Kandidaten, welche sich um den durch Tod erledigten Parlamentsfiß für Oldham bewerben, Z Lees, ein Konservativer, Herr Ashton Yates, ein Wh'gÖ'do John Cobbett, Sohn des Verstorbenen, und Herr Fexgus ien nor, Radikale. Die radikaien Wähler „sollen über die Verb ! ihrer beiden Kandidaten nicht ganz einig seyn, indem Herr bett cinem Theil derselben in seinen Metyungen TrennUng von Kirche und Staat nicht weit genug geht.

Da Lord Stanley und Sir Z. Graham sich nun «mf'

. . d Oppofitions-Bänke geseßt haben, so bemerkt die Time?iste wen wehren werde, indem fie zwei so mächtige Verbündete thxlz

das Ge 11 l der anerioritäc welches sich bei den M1 schon infEZegcnwart von Sir,R. Peel verrathe, fich nicht

gesellt sähen und wohl wüßten, daß diese in sehr kurzerZe ihm als Kollegen im Kabinec seyn würden.

Mit Hinficht auf den von Lord Brougham in der ges??? l.,

* ' die Sißung dcs Oberhauses gemachten Vorschlag, außert Mes, es würde sehr drollig seyn, wenn die beiden Häuser?

. einer der

hinsichtlich

und denselben Gegenstand zu gleichcr Zeit erörterten und viel- leicht zu Boschlüffen kämen, die mit einander geradezu in Wider- spruch ständen; jedenfalls aber sey der Vorschlag sehr charakx nrjstésch für Lord Brougham.

Die Dubliner Evening Post meldet: „Der Untersuchun s- Ausschuß über die öffentlichen Arbeiten in Irland setzt seine e- schäfte fort. Man zweifelt nicht, daß dem beschlossenen Darlehn von 500,000 Pfund eine Bewilligung von 50,000 zur Förderung der öffentlichen Arbeiten wird hinzugefügt werden. Man ver- njmmt daß die Regierung auf 75,000 Pfund zum Behuf der SWT armachung dcs Shannon antragen will.“

' Qs heißt, daß man Beweise von der Existenz von Oran- quen-Logcn in mexreren Regimentern in Irland erhalten habe.

Die Times emerkc, der Umstand, daß der Marquis von Londonderry das angebliche Dekret des Don Carlos in Spani- sher Sprache erhalten habe, sey kein Beweis für die Authentici- -ckcdesse[bc11, denn es seyen ihr oft Dokumente vorgekommen, die man für Dekrete des Don Carlos ausgegeben habe, und die, ob- gleich sie ihr in Spanischer Sprache und auf Spanischem Papier zugeschickt worden, sich doch als unecht erwiesen hätten; Perso; nen, die ein Interesse dabei hätten, solche Dokumente zu fabrizi- ren, sorgten gewöhnlich auch dafür, daß man an der Sprache, dem Druck, dem Papier, dem „Datum und Ort ihren „Betrug unmöglich entdecken könne; übrigens abcr, fügt das genannte Blatt hinzu, könne das von Lord Londonderry vorgezeigte Dekret wohl authentisch seyn, wenigstens müss man die Autorität des Marquis für eine sehr bedeutende gelten lassen.

Ein Offizier von einem aus Valparaiso hier angekommenen

der Insel Juan Fernande gän lich Ll'sföl'k habe. Sie lag in einem Thal, und die EianoyneT' si1'1c1z)tetcn fich beim ersten Stoß auf die Berge. Das Meer trat einige Mais Über und schwemmte sämmtliche Häusek fort, an dc-1'en Stelle es eine ungeheure Masse schwarzen Schlammes zurückließ.

, -. Niederlande. _ Aus dem Haag, 4. „Juli. Se. Maj. früh aus dem Loo hier eingetroffen. &

Die Holländischen Blärter geben nunmehr ebenfalls einen Bericht über die (gesicrn erwähnten) unruhigen Auftritte in Amsterdam und stimmen 0111111111111“) dariti überein, daß durch- aus keine politischen Beweggründe dabei obgewaltec hätten.

.* Deutschland.

Hambuxg, 9. Iuii. SL. Königl. Hoheit der Prinz „Karl von Preußen ist unter dem Namen eines Grafen von Hohenstein nebst seiner erlauchten Gemahlin hier eingetroffen und denkt von hier nach Kuxhaven abzugehen. .

O e | e r r e i ch. _ Wien, 2,3011. (Hannov. Zig.) Se. K. H. der Erz- * erzog Maximilian von Este wird, dem Vernehmen nach, den rzherzogen Franz Carl Und „Johann ebenfalls nach Kalisch fol- gen.-- Eine Deputation aus Ertan isk eingetroffen, um bei Z1.Maj. dem Könige die Privilegien einer Königl. Ungarischen

der König ist heute

reistadt zu erbitten. - Unter dem Schuße des hochverdienten „K.Staatstinisters Grafen von Kollowrath lebt der Han- deß-Scand in der Hoffnung, ein neues Institut 1116 Leben ge- rufen zu sehen, dessen „Bedürfniß für die industriellen Unterneh- mungen lange gefühlt, und für den Fabriken- und Handels- Stand, welcher sich bloß dem Waaren-Geschäfte widmet, von um berechenbarem Nußen ist. Es isc nämlich im Werke, cine Waa- ren-Leihbank zu erkichten, an deren Spiße, wie sich der Han- dels-Stand schmeichelt, der hochverdiente Freiherr von Dietrich, Chef des Hauses gleiches Namens, welcher seit 30 „Jahren eine Zierde der großen Häuser genannt wird, da er bei jeder Krisis, welche dem Staate odcr Handels-Stande dro te, so werkthätig einschritt, stehen soll. Bereits sind zahlreiche dressen an densel- ben zu diesem Behufe eingelaufen, und Graf Kollowrath hat den ndthigen Schulz des Kaisers und seine thätige Mitwirkung auf eine Weise zugesagt, daß die Entstehung dieses großen Un- ternehmens sehr nahe zu hoffen ist.

Italien.

Rom, 20. Juni. (Hannov. Ztg.) Das im Ganzen zu- nehmendeVertraucn zur Regierung hat neuerlich ein dem Papste zur Ehre gereichendes neues Motiv erhalten. Ein junger Ver,- wandter Gregor's R71. machte eine kleine Reise durch Italien. Von Neapel zurückkehrend, verweilte er in Rom wieder einige Tage; aber ungeachtet es von einigen Seiten her nicht an schmeichelnden Zureden mangelte, den „Jüngling hier zu be-

iten, hat Se. Heiligkeit es nicht erlauben wollen, und der junge Reisende ist in sein Vaterland, nach Ober- Italien, schon wieder zurückgereist. Seit dem Anfan e des gegenwärtigen Jahrhunderts hat das vormals so seFr beschrieene Nepotcnwesen ganz aufgehört. Pius 1711. und

111817111. erlaubten keinem ihrer Verwandten, nach Rom zu ommen, und von Leo )(11. isi nur ein Nepote, und zwar in mäßigem Grade, begünstigt worden, der Msgr. della Genga, weicher so eben die Päpstliche Condolenz und Glückwünsche nach

im zu überbringen hatte. Und dieser wird ohne Ziveifel in nächsten Kardinais-Promotionen begriffen seyn; denn lmch einer alten Observanz erheben die Päpste zu dieser Würde die begünstigten Nepoten ihrer Vorgänger.

eit einigen Wochen kreuzt (wie bereits erwähnt) eine Por- Wskkslsche „Korvette in der Nähe von Fiumicino, ohne Zweifel Um den ananten Dom Miguel zu beobachten, welcher sich in dem Landhause des Signor Mengacci, unweit dieser Stadt, auf-

er Prinz aber ist auf der Jagd, die er mit dem ältesten Sohne dieses Lieferanten treibt, und dem Vernehmen nach feh- M ihm die Mittel zu irgend einer Unternehmung, welche ihn ber die Gränzen hinausführen würde.

Türkei.

Von der Serbischen Gränze, 27. Juni. Fürst Mi- kosch war mit seiner Gemahlin gestern in der Quarantaine von SWM ganz unerwartet incognito eingetroffen, um seine Toch- “k- leche an Herrn von Paik dort vermählt isi, zu sehen. Nacb'emem Aufenthalc von einigen Stunden, welche bloß dem Familienleben gewidmetwaren, kehrte er von der Quarantaine aus "“ Serbien zurück“. Seitdem heißt es allgemein, daß er die Reise nach Konstantinopel unverzüglich antreten Wolle, und daß “' |ck deshalb bei seiner Tochter beurlaubt hätte.

11 'eisende, welche aus Larissa eintreffen, erzählen, daß sich ort im März d. Z.-gegen 80 Bayerische Deserteurs aus der mkgend von Zeitun einfanden, welche den Islamismus annah- skämk und dort „?andt-hierung treiben. Ihre Anzahl soll sogar nir er gewesen eyn, allein es hatten sich Mehrere nach Salo- ch hegeben, wo sich die Fränkischen Konsuln, um*dem Skan-

; nun die Aussicht auf

783

schaffung zu betreiben. Der Abfall vom Chviskenthume hat die- sen Ankömmlingen den Haß der Griechischen Bevölkerung so Zugezoigebn, daß es in Larissa öfters Excess zwischen densel- en g e t.

Smyrna, 10. Juni. Seit gestern hat sich kein neuer Pesifall hier ereignet, und die ganze Bevölkerung kömmt darüber zu Athen:. Man hofft, daß dieies Uebel durch die ergriffenen Vorfichts-Maßregeln hier im Keime erstickt werde.

Vereinigte Staaten von Nord-Amerika.

New-York, 6. Juni. Dem New-York annual Re- gtßey für 1835 zufolge, giebt es im Staate New-York 1830 Geistliche_der verschiedenen christlichen Konfessionen, nämlich: Presbyterianer und Congregationalisten 562, Baptisten 442, Me- thodjskxn 402, Episcopalen 181, Holländische Reformirte 116, vereinigte Reformirte 23, Lutheraner 30, verschiedene andere Sekten 74. - Die Zahl der Advokaten und Anwalte beträ t 2052, die der Aerzte 2650. Die Miliz des Staates besteZt aus 186,212 Mann, nämlich 7225 Mann Kavallerie, 1271 Mann reitenden und 11,396 Mann Fuß-Artillcrie, 163,301 Mann Infanterie und Jäger, und 50 Compagniecn Artillerie zu 3019 Ma_nn„ welche der Infanterie beständig oder für die Zeit der Inipektton beigegeben sind. - Die Kanäle des Staates New- York haben zusammen eine Länge von 548 Engiischen Meilen und brachten im Jahre 1833 an Zöllen die Summe von 1,463,715 Dollars 22 Cts. ein.

Aus dem Bericht der New-Yorker Gesellschaft zur Verbrei- tung der Sonntags-Scyulen geht hervor, daß es jelzt 67 Schulen dieser Art in dem genannten Staate giebt, wobei 965 'Leh1'er und 1030 Lehrerinnen beschäftigtsind. Die Zahl der Schuler beträgt 13,308, nämlich: 5,502 weiße Knaben, 382 far- bige Knaben, 131 farbige Männer, 6542 weiße Mädchen, 578 far- bige _Mädchcn und 273 farbige Frauen. 63 von diesen Schulen haben „Bibliotheken, die 21,875B1Icher enthalten.

Die Zahl der öffentlichen Schulen beträgt, mit Einschluß von 23 Primair-Schulen, 55, mit 13,897 Schülern, nämlich: 7354 „Knaben und 6543 Mädchen, worunter 611 farbige Knaben und 631 farbige Mädchen.

Die Nachricht von der Annahme: des Entschädigungs-Gesexzes durch die Franzöfische Deputirten-Kammer erregte in New-Bed- ford, im Staate Maffachusetts, sehr große Freude, indem sich _ ungestörten Fortgang der Fischerei darbie- tet. Es wurden zur Feier dieses“ C'reigniffes 152 Kanonenschüsse abgefeuert - einer für jede Stimme der Majoritäc der „Depu- tirten .«Kammer.

Süd-Amerika.

Es sind in London Zeitungen aus Bogota und Carac- cas angekommen , von denen die ersteren bis Ende April:; und lehrere bis zum 12. Mai reichen. Die Zeitung aus Venezuela etithältxine lange Korrespondenz über einen Gegenstand, der für die Britischen Inhaber von Columbischen Obligationen von gro- ßem Interesse ist. Als die Colnmbische Regierung die Anleihe in.,England kontrahirte, wurden gxwisse Einkünfte zur Zahlung der Zinsen und Einlösung des Kapitals verpfändet, und bei der Theilung dieses Staates in drei unabhängige Republiken wurde Venezuela für“ seinen Antheil an den Verpfiichtungen, welche die Rdgierung des ganzen Landes eingegangen war, verantwortlich. Ntchts desioweniger wurde im April dem in Caraccas versam- melten Kongreß ein Dekret zur Konsolidirung des von Venezuela übernommenen Theils der inneren Schukd Columbiens vorgelegt und zu ihrer Liquidirung Einkünfte angewiesen, worauf die Zu- haber. Columbischer Obligationen die nächsten Ansprüche ha- ben. Die Ungerechtigkeic, welche durch die Annahme dieses Dekrets würde begangen werden, ist klar auseinandergeseßt in einem Memoir, welches die Herren Powles, Ward und Comp. in La Guayra, Agenten der Britischen Gläubiger, demBriti: schen Konsul in Caracas, Sir Robert Kerr Porter, Überreich- ten, und dieser hat in, einer Note an den Minister der auswär- tigen Angelegenheiten in Venereia, Sefior Michelena, nachdrück- lich die Ansprüche der Obligationen ; Inhaber uneerstükzt. Die Entscheidung der Regierung ist noch nicht bekannt, da die Zei- tungen die Antwort des Ministers noch nicht enthalten. In Folge einer Meinungs-Verscl)iedc11heit zwischen dem Kongreß und der exekutiven Gewalt sandte der Präsident der Republik, Sesior Vargas, am 29sten eine Botschaft an den Kongreß, die seine Resignation enthielt. Am folgenden Tage zog der Kongreß die Botschaft in Erwägung. Es waren 44 Deputirte zugegen, von denen 14 für und 30 gegen die Annahme der Resignation stimm- ten. Darauf wurde eine Kommission ernannt zur Entwerfun einer Antwort an den Präsidenten und ihm diese sogleich durcb. eine Deputation übersandt. Der Präsident, weicher gefürchtet zu habxn scheint, daß sein moralischer Einfluß auf das Volk duxch die zwischen ihm und der legislativen Gewalt entstandenen Differenzen geschwächt werden möchte, sand jede Besorgniß der Art'durch die Entscheidung des Kongresses widerlegt. Er cr- klärte darauf, daß er der Ausübung seiner Amts-Pfiichten jedes persönliche Opfer zu bringen bereit sey und nahm seine Resigna- tion zurück. .Die Kammern vercagten sich darauf, indem der 30111: der zum Schluß der' Session bestimmte Tag ist. Bogota-Zeitungen melden, daß der Senat am 21. April die am 23. Deßember zwischen Neu-Granada und Venezuela abgeschlossene Ue ereinkunfc, in Betreff der Anerkennung und Theilung der aktiven und passiven Schuld Columbiens, genthigc und an die Kammern der Repräsentanten übersandt habe. Die bürgerlichen Streitigkeiten und blutigen Kämpfe, welche die Re- publik Aequator so lange Zeit verwüstet aben, find durch den Sieg der einen Partei beendigt. Sefior ocafuerte ist an die Spitze der Regierung gestellt und hat einen National-Konvent zur Entwerfung eincr Consticution zusammenberufen. Diese aus 45 Mitgliedertkbestehende Versammlung sollte ihre erste Sitzung am 1. Mai halten.

_-

Ftiland.

Berlin, 11. Juli. Bei der Wiederbefißnahme der das Großherzogthum Posen bildenden Gebietstheile befanden sich in demselben noch 47 Manns- und 10 Frauen-Klöster, nämlich im Posener „Departement 31 Manns- und 7 Frauen-Klöstcr, im Bromberger Departement 16 Manns- und :; FraUen-Krsster, In ihnen waren vorhanden 454 Mönche und 119 Nonnen, zu- sammen 573 geistliche im Kloster lebende Personen, welche in Ansehung der Kloster-Regel und der Anzahl folgendermaßen ver- theilt waren: In 2 Benediktiner-Klöstern 35 Mönche, in 10 Bernhardiner-Klöftern 89, in 4 Karmeliter-Klöstern 39, in ] Kloster 6300111001011] l'eZulxn'inm s-niarnnansium 10, in 6Ci|ercicnser-' Klöstern 94, in 5 Don1inikaiier5Kldstern 50, in 7 Franziskaner- Klöstern 53, in ] .Kreuzberren-Kiosier 3, in 1 Piaren-Kloffer 3,

dal em Ende zu machen, veranlaßt fanden , ihre schnelle Fort-

in ] Philippiner-Kioscer 18, in 8 Reformaten-Klösiern 57, in 1.

Trinitarien-Kloster 3 nediktinerinnen-Kiosker 16 in 2 Céskercienserinnen-Klöstern 30,

Nonnen , in in

, züsammen 454 Mönche; ferner: in 1 Be-

] Katharinen-Kiosker 7, 4 Klarissen-Klöftern 40,

in 1 Norbertinerinnen-Klosier 20, in ] Theresianerinnen-Klost'er

stehen /

vermacht.

wärtigen

Zucker.

1835. 10. Juli.

Lustdrnck. . . Luftwärme .. T11c111p1111kt.. Dunstsättig. _ Wetter ...... TZiUd ....... Wolkcnzng _ .

99,1. 32 27.1.

! .' ** “71 11.140. 5517.

6, zusammen 119 Nonnen. in einem Alter unter 20 ren 76, von 30-40 Jahre 50-60 Jahren 123, von Jahren 44, von 80-90 I war 92 Jahr alt.

9. August 1816 wu

den Conventualen ab also diese Anstalten der selbst auflösen würden. gestorben , andere,

tern bereits im Jahre 1068, al dcs Cbriskenthums in Polen, Herzog Boleslaus geschenkt wur kungs-Dokument 10511110 513311Z0§i1110 0011170111115 141111118 mit wenig Abreviaturen und scharfen S ist gut konservirc; nur auf einer Zeile hat es durch eine beim Zusammenlegen entstandene Reibung g indessen verräth der Einschnitc unten am Rande den Ort, wo es angebracht war. Die Schrift ist völlig derjenigen gleich, welche in gleichzeitigen Urkunden Deutschland Dokument selbsk in merkwürdig. - Nach 1833 ergangen sind,

ster, nachdem, Individuen ausgestorben, binnen 3 verschiedenen Bestandtheile ihres von Bildungs-Anskaltcn für die kathol vinz verwendet werden.

- Der Kaufmann I. C.

lichem Belang gewesen. 1425 Civ. Branntwein, Tonnen Häring, 332 Ctr. Kaffee, Oel, 119 Ctr. Pfeffer, 551 Ctr. 1071 Ctr. Schwefel, 4055 Ctr. Svruy, 2421 Ctr. Thran, 13,994 CU“. W An Getraide sind nur 1953 dagegen sind 57 Seeschiffe mit 59,139 Kubiksuß eichenem Schiffs Ring Stäben, 3661 Stück Basken und

- In den Häfen des Re auf der Rhede bei Leba kamen und 42 gingen von dort wieder in Se tikel bestanden a) vom Auslande in 389 1694 Tonnen Häring; 11) vom anande und zwei, ihrer Quantität na xen Roggen und Weizen,

uslande wurden verschifft 479 Ctr. Leinwand; nach dem Inland Butter, Knochen, Leinwand 2c.

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Tagesmittcl:

Riaäerl. "'ikk'. 301111111 567'7. [(Um-8111, 255. [,kSUd'Z. 1'111'111. - 861161118 108.

s-1111ä. UFZ. Ümxtsräam -.

ZaYren 21

Pfarreien

3 Nonnen-Kl Unter ihnen zwischen 80 - 9

historischer und ge

wie oben erwähnt, Ve

- Wenngleich der Schiffs-Vcrkehr nicht unbedeutend erscheint, indem in den 11.1 Schiffe einschließlich 83 beladenen eingingen und 116 Schiffe einschließlich 91 beladenen von da ausliefen, so sind doch die see- Zmporte Stettins verhältnißmäßig nicht von erheb-

Es wurden

Holz

ims

? gesorgt worden war. waren noch vorhanden im Posener

337 Civ. Bier,

e (

Von diesen 573 Personen standen

, von 20 - 30 Jah-

n 65, von 40-50 Jahren 119, von 60-70 Jahren 114, von 70-80 a ren 10 Personen, und eine Nonne Durch die Allerhöchste Kabinets-Ordrs vom rde bestimmt , daß die Klöster die durch Sterbefall oder sonstiges Ausscheiden abgehen- er nicht wieder erseßt werden sollten, wodurch sich durch successiven Abgang Seitdem sind mehrere Klöster aus- nach Absterben “ihres Personal-Bestandes bis auf wenige Individuen aufgehoben wo aber Über das Vermögen eines jeden K worden, daß die darunter begriffenen, ten_Kapitalien schlecht dotirten Abiolvirung dieser Messen Übereignet, gens-Subsranz aber theils zu milden richtung der Kranken-An zur Ausbreitung, chen- und Schulwesens verwendet stenz der noch übrig gebliebenen Konve1 angemessener Pensionen und deren Unterbringung in noch bestehen- den Klöstern oder in der Seelsorg Schlusse des Jahres 1834 Departement 10 Mönchs - Klöster mit Klöster mit 31 Non Klöster mit

einstweilen be- ihrer Mitglie-

rden, in beiden Fällen ist [osters dergestalt disponirc mit Seelenmessen belaste- mit der Verpflichtung zur

die übrigen Theile der Vermö- Stiftungen, namentlich zur Er- stalt der grauen Schwe „Beförderung und Vervollkommnung des Kir.- wurden, nachdem für die Exi-

srern in Posen, theils

itualen durch Bewilligung Am 44 Mönchen, 4 Ronnen-

nen; im Promberger Departement 6 Mönchs- 25 Mönchen, sammen 11] Individuen. zwischen 70-80, 2 3 Normen zwischen 70 - 81) Von den Mönchen hatten 10, Jahren ihr Kloster - dies seit länger als 60 Jahren geschehen. der noch bestehenden Klößer dürften das Kloster der regulirten Chorherrcn des Augustincr-Ordens (():-1101116010111 r0g11131111111 [„a- 101-3110115111111) zu Trzcmeszno und das Benediktiner-O)idnchs-Klos ster zu Mogilno im Bromberger Departement seyn, welchem letz»- so wenig Jahre nach Einführung ansehnliche Ländereien von dem den. Das noch vorhandene Schen- , datirt (18 2111110 incurnuiionis (101111111081 mil-

in Pldzc, ist auf Pergament

dsker mit 11 Nonnen, zu- befanden sich 13 Mönche 0 und 1 von 96 Jahren;

und 3 zwischen 80 - 90 Jahren. von den Nonnen 2 seit 50 - 60 Gelübde abgelegt und von 2 Nonnen war

Die beiden ältesten

chriftzügen geschrieben. Es

elicten; das Siegel fehlt,

6 gefunden wird, und das ographischer Hinsicht gleich

den neuesten Bestimmungen, die im Jahre sollen sämmtliche noch vorhandene 23 Klö- ihr Personale bis auf 111 Jahren aufgehoben und die

rmögens zur Ausstattung ische Geistlichkeit der Pro-

, Theréng zu Münßer hat der dortigen Lamberti-Pfarrkirche zur Errichtung eineerurat-Bluc- Vikarie die Summe von 5000 Rrhlr., beck zu Warendorf haben dem

und die Geschwister Aver-

dasigen Armen-Fonds 7011Rth1r.

im verflossenen Monakt Hafen zu Swinemünde

nämlich nur eingeführt: 4377 Ctr. Eisen, 2893

106 Ctr. Kupfer, 1649 Ctr. Reis, 17,994 Ctr. Rosinen,

1279 Last Steinkohlen,

ein und 14,971 Ctr, roher" Scheffel ausgeführt worden,

ausgegangen , Welches in

bauholz und Planken, 1035

“1657 Last Bohlen bestand.

gierungs-Bezirks Cösiin und )?onI Juni 38 Schiffe an e. ie

Haupt-Einfuhr-Ar- Schffi Roggen und in 15,238 Schffi.

ch nicht angegebenen Schi“"s-Ladun- Stangen-Eisen, Wein 21“. “J Klafter Brennholz und 279

ach dem "131 Ctr. Eisen, 150 Ctr.

WM...».«M. ..

Meteorologische Beobachtung,

Morgens ,

ZUMMÜÜMZZ 6 Uhr.

2 Uhr.

336,69“ Par. [ 336,3-1““Par. 335,17"-P11r. 15,4 " R. 10,9 " N, 71 pCt. rczznig.

13,8 (' R. 10,2 9 R. 76 pCt.

22,4 9 R. 12,2 9 R. 47 pCt. hcitcr. beiter. SO. SW.

«. WSW.

336,07 ““ Pal“. . .

1 1 17,2

Abends 10 Ul)r.

Nac!) einmaliger Beobachtung.

Queltwärme 7,2“ N. Flußwärmc 17,6" R. Bodenwärme 13,3 o R. Aitsdünftung 0,099“ Rh. Niederschlag 0,037“Nl* Nachrkälte 13,4 0 o- 11,:0 R.., 65 *k- &

SW; '

Kuswärtizo 851-8811.

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41,2 141110". 95

It. l'stoksburg, Uam'k

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