1835 / 204 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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bdsxqrn, in dem Oöbcsckzcn Dorfe Kowad gelegener: RußxcaL-GrundüüM Nc. 4, 5 und 6 der H.;,votbe- ken-Güchee, von welchen nack) dec mét dcq Verlaufs: Bedingungen und Hkahekcn-SWmen m der Re: gixtratur einzusehenom Taxe dée Grundüückc Nr. 4 und 6 auf 11116le1", 6 sgr. Fps. und da! Graup- üäct Nr. 5 auf 270 Thlr. abgeschätzt worden, ist cm Termin auf

an hécskger chichtsffcUe angrscßt. Königl. Lgnv- u. Stadtgericht zu Danzig.

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Lanvczgccians Maro 1111-01) mit t'yrcn Ansprüchen zu

Der König hat der Französischen Akademie eine Summe von 2000 Fr. zustellen „lasen, um solche unter die Nachfolger Cormélle's zu vertheilm.

Es heiß:, es sey wieder ein neuer Versuch gegen das Leben des König? gemacht wordsn. _

Dée Reise des Königs nach dem Schlosse von Eu Werd, dem Vernebmen nach, glcick) nach den Zulé-Fcsjen startbachn. Unter den Ministex'n wird dann eine wahrhaft: Emigration cet)- trercn. Herr Thiecs gedenkt einen Ausßug nach der _Schwc-z und Ztalwn zu machen. Die Herren Guizot und Maéxon wer- den ebenfalls nicht in Paris bleében. Doch werden ]ie im Sep- tember wieder zurüok seyn, auf welchen Monat, wie es heißt, die Vermählung der Prénzessm Marke mit dem Prinzen Leo- pold svn Sicilien festgesetzt ist.

Zu der heutigen Audiwz dcs Pairshofcs warm -12Ange- klagte zugegen. Bei d-r Eröffnung der Sißung erfuhr man zu- glekch, daß der Abbé Noir (escnfalls ein Angeklagter von der K!asse dcr Lyoner) heute früh im großen Krankenhaus: _mét Tode abgegangen ist. Nachdem sowohl das“ über dicxm To- desfall aufgenommene “Protokoll als dasjenige über den auch heute wieder von den Angeklagten in der Conckrgerie gc- lsésketcn Widcrßand, aw man so zur Audienz abHolcn wok!- tc, chesen wordev, scßte der Gencral-Advokat Chegaray sein Requißtorium fort, in dessen Laufe cr mehrmaks von der)" amvescnden Angeklagten unterbrochen wurde. Nach 117": tquiss ein anderer General-Advokar, Herr von Latournclle, das Wort, um die Anklage in Bezug auf die Theilnehmer an den'enégen Begebenheiten zu behaUptcn , die 0-1) auf dem r:chron " axmo; Ufcr, im Norden der Stadt Lyon und in den LanWGcmeinden zugctx'a,xen haben. Er schloß mét eénjgc'n allgemeinen Betracß- tungen Über das ganze Komplott mzd init Komplimenten an dre Pans Über dee chkégkeét, dée fie bisher im Laufe der gerichtli- chen Unterhandlunaen bewiesen. Bei dem Abgang: der Post h:“;lc der Advokat Favre sein Plaidoyer zu Gunsten von vier “Isn- e sagten.

g Die Oppofitions-Blätter aller Farben enthalten heute die bitcersttn und hefrigsten Ausfälle gegen den gestern von dem Pairstzofe publizirten Beschluß. _ _

Einer der ent ohenen ApriQAngekkagt-rn erklärt in erneut an den „Courr-“ec- rancaés“ gerichteten Schreiben, daß die W511)- ter in Ste. Pélagie an der Fluchc durchaus unschuldig 1eycn,_ und daß es ganz falsch wäre, daß dieselbe durch die Poltzct selbst provocirc worden sey;

Die Einwohner in Marseille haben eine Subscription zu Gunsien der Cholera-Krankcn in Toulon eröffnet. Das Verhält- néß der Sterblichkeit in Toulon verhält fich jkßt wie 1 zu 150.

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Am 10. Juli zählte man 06 neue C'l'kl'quUngén Und 05 Todos- fäne; das Maximum der bisherigen Erfahrung; also ist die Seuche noch im Zunehmen.

Aus Toulon wird uns vom j?een d. gcschrisbcn, daß die am 29. und 30, Juni von dort aßgeaanqenen Schiffe, dée nach AlZé-cr hatten gehen sollen, um di: Fx'emdcsn-chéoxt abzuholen, noch aus der Rhede von Marseille Wm'sn; die Rczzrerupg wolle, wegen des Ausbruches dcr FeindscxéZéschn mik 9111071 Kader, die (Garnison dcr Afrékanischcn Bcslßungen Kichc vcxmindcrn.

Im Journal de Paris ließ: man: „Es [cl)eént sewiF, daß am 81er: d. ein ziemlich ex'usxes 0590-51): z1vijchct1_,OrduU-.1 11,110 Vittoria stattgefunden hat; von dem RLsULkETL 0937141181: wcéß man noch nichts; Alles“ läßr indesscn glauben, da;? es einen vor- tdetlhafcen Ausgang für Q:": Cézx'istinos g:!)abt habe; dem “01“: Karétkéen hasen sich seitdem beiEsrxix-x Foxxzcnrrik't, wo C'i'kaso méi: Artillerie m?gckommen ist. Die Agentsn des „Don CN'los geösn sich viel »Mühe, um neue IKaxmsÖachn in den Provénzen aus- zuhsb-cn. Die Angriffe cms Pucxxm d: [a Rcykm dauern fort. Briefe ans Cakalonict: bestätigen die D:»tmss, wcche wi: 52119111 übe“: die Rksulkare 015 (5377780112; [325 DWZ!» gsgcbxn haben, Das einzige Gerücht, Welches sécl) nichc zu Ocskätigcn scheiwt, ist de': Tod des Marquis de la Tox'r-x; 111.111 s:»gc hesch, daß nicht er, sondern ein anderer Kaxi'ixken-CLJ-ef cx; W:", dsr 008: die FUinge springen mußec.“ '

Das Journal des Débats 91111351: Folzcndcs: „Mich aus Bayonne vom ]1tcn d. mchen, dax; Der General Valßex, nachdem er fünfmal zur ?[021' gééasssn wox'dcn, “*.-2 O.)?xranda am Ebro gesrorben ist. Man hat mxßerdcm gcht'n an, der V-Öxsc das Gerücht verbreitet, daß Saarsfield, dcr kkix'zléch von der .*;"xö-

négin zum Ober-BcseßWhabcr dsr“ Nord-“Éérnw: EL'UÜUNT xvorden _ ist, sich mit seinem Gcneralßabc xmci) dcm H9Up:qxrartaex'__dcs* “Don Carlos bkgeben, und 170) KHW x.:Uxec'Wchj1 habe. 211th)

spt'aci) man von dem Uebergang 1311761“ 'L-“ßrch'lqu dcr Kae'lißisäwn

* Armee über den Ebro, und von der 0111011 “Z(Ufnahmk, di: sie in

Castiiien gefunden habe. Endlich erzählte man, daß “sie Christi- nos, als sie chucin'o geräumt, 7 Kanonen; ins Meer gewoxfcn hätten. Die „Gazette“ meldet uns heute, daß alle jene Nää)§ richten am lkdten tn Ztnrmcndé du:?!) dw Jimm von Navarra publizirt worden scyen. Ein: so verdächtig: O.,UcUe giebpx-Wr Anlaß, xu glauben, daß _Aijes mn“ cix'. VOLL dcn Karliyken-ch'fs crsonnenes “Mittel ist, um ihren Soldatcn, di: durch den Tod Zy:- malacarreguy's und durch die Aufhebcmg dsr Belaqcmmg von B:!- bao augenscheinlick) dcmoralifirc worden sijtd, wikder ccwas Muxh einzufiößen. Uebrigens geh: aus d-cn ncUcßcn Nachrichten aus Madkib hervor, daß es am Iten noch ungewiß war, ob Saars- field den OberBeseHl *Der die Nord-Armc: annehmcn würde.

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Das „Buskekén ds Navarre“ Nr. 83“ vom 25") Juni, das im so eben zugeht, en:?)ält das Dekret des Don Carlos, wonach al] Lluöländer, die sécl) gegenwärtig anwerbxn lassen, um Der Könj gm Chrißénc Beistand zu leisten, erschos|en werden sollen. Die Publication ist als offiziell zu bxtrachten, denn 1012 ZereUng ( das“ amcliche Blatt des Don Qarlos.“ “.

An der Börse Herthe Home eine völlige Skocéunq in d (Bcscl;äfc-:21. MRM scheint eimgs Bcsngjxxkxx mssen :'e'publikan“ scher: WLaniécséachcn wäßchk) dcr IUst-Feße__zU Jaden, » [)x'sß, dic Skudxntcn fiixgcn seit «003211 Tagsn ;_;)rc *»romenad Unter dsm Gr:?“ange republxkanischer Licdcr „11.32:st cm. a 100110: (nw!) wiséen, die Rygécruxxg hab: die 0746010): von ein Niederlage der Fyanzösésciwn Truppx'n in ?1701k17_e1'halten; d' AML)?“ de BedUinen lzäcren cm zu d-x-r Cxpcdxtwn dcs Gen 17:76 “Trxzel Kchöx'igks Corps_ 13211 1000 _Mzmn Üchrßullxn „„ 91511500) gcscblxzzsxx. (33010: m: *Jkemdxp-chxon ans Llfx'tka g:;zozzen 10:10:77, so :UÜZLM 101le 33002 Rxgtmenxcy («“"-35.7701: Té'uppan si: ersclzcn. DLC **“panqxh-xn Fonds smd fonath «0591110101.

““Naä) Briefen aus Madrid so_[l der General SMW am Icon 0. noch in “Y)Zélk-l'kö gewesen 1:00, sein [:rankarerxu MUT» «H:: is)" genöthiat 0013011, das Komxnando uöer DW "Lérmce aszLCHttcn. Z'?"- Folge («_ner Wexgcx'ung wax“, hcayx. Cordova dcsixxitw zum Ohsy-chcylshahcr cxnannt wordxn.

Nachricizken «Us LéssQbNU 31110016,th davon dec_R „Sexy?! 0121000)» wi-xdcr zum Fincmz;0071310071211: zu Ögrussn; Es hac sick“) MZ „Gerücht vcrbrexcct, _eme Enßlaxcizqsz haö' 07.21 Bsfe'hx MHaMU, sie.?) nach Nm POIPOWL zu bogc. _

110 Na T:"UkescHS Sccmachk «s' das schärfjke zu beoHaéxyxen.

-- Hsute schloß 5pr0c. Rente _!)1'. cngzk. "108. 80. “.'-31.17: LUTZ. “.I-ZZ. Ich. 1.11". 12011191. 78.9?3. 1111 ('.-1111". 7.9. proc. N:». 07. 20. 53.7113»: Span. 41. sz'yc. OZ. 202. 0, ZIP,. "ZZM'OC. Holl. 50, 53. :.Zproc. Port. 002. MM. do.9 -.

11

“'rakaurc a. M., 20. Juli. Oeffeyy. 51317017. Me WR; 10235. «roc. 98;.08F. szroc. 57:3 37Z. .1pwc.*" G. “Bank-LMLCN 1632. 1030. Part.-O01. 140.3, 1530; L 31.1 5134) (Z.]17. UJZ. Loose zu [00 G. "YZF, G. Pre ;;_“_11_*-_5m,;Sch)„(JÖZ-FxBl. do Wwe Isnl. WZ. ZZZ. POM L

00-2. 09. WWE. Span. Renke WZ. 40-33, ;Zpros. do. 243,“

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N:d.1c7c€i:r CI.“- eM H. „W..

Gedruckt 021 A. W. Hayn.

WW".- " * . Allg'cmcjucr

Bekanntmachungen. „Notbwendig'er Verkauf.

den 8. Februar 18311, Norm. 10 Uhr,

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Gubbasiativns - Patent.

ictal- Citation.

C 2) Da auf die Amortisaxéon nachücheuder Weßprcußéfthm Pfandbriefe

Namen“

dos des des Departements.

Extrahenten. Guts.

1. Kaufmann F,) F. Lehmimn zu

Hauk. _

2 Kaufmann Werktnctßer zu Brom-] vcrg u::d Ka;.f:nann C. I;, Scl- 1mg .',-: “60117111.

. Ocvoü'torium Des Land* u. Stadt-

gerictxtI zu_ Gx'audeuz._

4. Baueratetschtßck Goxtfrted Pruß

! xu Wettscvü-"z

Nicczuchoxro.

Péctrunke. Kaczkowo.

Littschm.

-_

en “.'. Fannar1830,

...-.,..-

- “- i * 4- . 6,- Ylkxzetgex 101: 0. mckücks Phifévv Ernß Meyer eingetragene, icdock) dem M:“:blenmefücr Carl August Bohle gehörige Mahl: und Sch71eédemädlc mik_dcm üagxét verbun- Zmn Verkaufe der den Gcschwistcrn' Koehn zuge- denen Bauerqute, welxye Grac_ad1:l-ch: ans 973953251.“ cschréeoen Neun Tamend Seedenhazndcrt Fünr Mund 51:10:03 Thaler gerichtlich gewärvtgt worden mw„ soi] Schuid-xn halbe: an den Meiübtetmdcn verkauft mxiam, vorgeladen, Werden, und es ist der Bietang-Z=Tc:min auf . den "2 Februar1836, Vorm. 11 Uhr, vor dem crnannt-m Deputirten, Xaüizkatv ch'lßc'k in dem P.:?tbeic-L-Z mmer dcs unterxcicvücten Geruch:» in dkffsn xK-génkamc dic Taxe und_ der x_teucüc 531)- oothckm=SchrEn dcs Grundstück; eingesehen werdctx zuqctyxéxt, können, 1111971"ka woden, w-Ecßc-Z dm F'ntcrcsenccnZ:)c-cizrs-voßlxézax dcr *.*-Ikeda“.- und Kauf='uüé.:e-t 131991741741) vcé-nmt 961111011. wcrd. Zugleich wcxden al:: xr-tvekanntm ?)Tc'aéV"ckk11_QC111k11 f'.'r:'-:.'Wee“t hiexdura) aur'gefokdckr, tn dcm Termm 101? 2111111111502, d c r 4. na da.» (Hmndfiäak anzumech, wiyrigenfali; dtcxrle ben dastut Werden O'ClCLgDirt :xnd ihnen ein ewiges Die in dem Dorfe Unter-Léndow, Lebu-“ex' Kreises Stinkcbweégm deshalb wcrd aurerie-zt werden. d c :: 29 ; belcgcne, Ri» «1 [**-u. 7 „des vaorbcken-Bm'bxs von

Frankfurt a d._O-, den 6. Juni 1035. _ nntes-Lindow mä) auf den Namen des Mühlen; Königl P;"cuß. Land* und Stadtgerichk.

Benennung

Schnchcmühl. 4

dcég-Fekchcn. 75 Brombcrg. MarEnwcrdcrY 64 anqcrmmm worden 1:7, so wrkden dée_cewanégcn un: von allen fxcncrcn, wech diesc be.;mmzz: Jnizavcr dxesrr Pfandvrnxc aufg;fordert,;dcnden Anjorücbc

sich späeeücnz bis zum n.?)rcnans-Zaylungs-Terxnéu hckxuxntm Fudaver "e_crxeivcn tic!) sodann toker C;:U- d 1c0chd|gxmgyaweclcdegucv an örexcnrgen halten mkmcn,

" Schi751ch)bks'kcktwérd, und die [[K-,

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Dc1115.

la'kzxexe 114101“

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Pfand- vcicch.

BczncrkunZ. !

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_éevhtemer ___ cm Smdtchéäns! :* e nt! Sex", :'n * srsvn mec on _ _ _ _ _ kcgai unteIr derNcctvangg zu crsci'veincn- daf: crü-erc Und in aUc-n BW)!)ank-Umgrn/ 1" Bellen vrt N zn-a “...:-mix geacvref, und_ de_kkkl Vc-m'vgen denché _ & _ _ck

gen. weiche dcgm'mdcteAnwrücye darar: baden, we10e' 131 gkc, Nauxk- PZayn- S_«hrocder- «tu ahrer ?l:1)01“1'1.'1)e und de'? Oümmicr, „Ounacxz nnd .Oumvlox :e , 0 cinsetz-mg in dem vorézzcn dam ch Horvath, RccgU und Vogler xc,

„ZSmexd f:“:a' vec'iußég wcwcn gca-xhxc: Werden, um:; 105“ MMS:

November1835_ zar FMotuZaxion der ?lctext umd Hexen Vcczrudungö 101.1) rechtlicdsm E:.“mmmß- so Me Icccruve71835

znr EröFn-„mg drs Ungeholten MMI, als wozu ch- n'me 901.17.“ gesmit und :anv x-m-qx- ;r-,x»-1i-*.-ra 0111“- mit vokgkladm wccdcn, nnvrranmt worcht, 41110 mekdcn Llquär'tige- untcr Bezxxgnahnje anf_qegcn«' lväctégc Öérntlicbe Bekanntmachung mamieskam gc: macö-r- Bevoßmäctmgtc am Octo dcs Öcxmus zu vc:-

Johanngcorxzknüadt- dcn 4. 21001833. SLudtgcrtcht.

Flithrécky _Lomaßfck), metkcck):cr.

Bc.“1iu, im Juli 1035. _ _ __ Veet &: Tomy.

1 8 3 5 _ _ _ _ Ve: J». ?( Mayer m Aachen 117 10 cbett crab“:

colaj (Yrüdcrstraße Nr. 13), P.)?!“rtler, Oc

Oer GeWHrTE. An:"; meinen Vavéercn; von E 1x.B111we-c, Aus dem Engt.xä)en Üderscxxx von Louis Lax Huck) unter dem Tttcl: C", L. BULWM'I sätnmclicye Wsrke, jör und Wr L*?and. Fm». Belitwavéer. geh. Pi'c'iö' LTW. Dassclvc WSU" in Taschcxx-Ilnzgabc. Zwei BÜUG clcgant gkl). PM; Wgzc." Elm" S.:mmlung von Erzäßiangctx uni) *.*-11015 Die dnrcyau's daz (Öcpkägc Dez" (Ventus tragcn- dcn Vc'cs'aßcr zu cénxm de.“ crüen cht LSUkUWUD trx' c-xvoocn bac , _ «.:-“n SMM; dcr geeüvoizxicn und anztchcxzducn lkkhaljllng dar. “'

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1000 entwendet.

„,n Bc-céin in 11617 S 111057050:- vex-dorben O ? k ZT“: (J), €):". E

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10“; dito. i lrcixc? ye ,

MIT AöbélöaIgcn. 8:0.

bei dem Genccal-LandsxyaftörSondécns, Herrn Ober: durch Ocken Hände decsc 21fandbri-fe gegangen and

melden und solche zu v“:!“azeimgen oder die gänzliM

gen, wodnxck) die Landschaft oder das vctrcffcxldc (Hat

Bekanntmachun__g. Die im Gkaudcnzcr LandraßhI-Krzexe b;!egenen, usammen auf 106,9]7 Tvlr 0 xgc. d'or, abgetchaytcn

“"'-"l 1511“ )-

1n 5 vecsckjécdenen Parzeüen öffentlich verkauft werden.

oder wenn dieser nich: zu Stande kömmt, zum Ver: u e: h_f) von Babkcn und Wurzelsdorf (Taxe 11,314 Thlr. «mes anncbmié 18 sgr. 1 vs.)- auf den 22. Septbr. er.; .2) von Scharnhorü (Taxe 19,042 Thü“. 15 sgr.), auf den 2.1. .Zeotbr. :*r: :) “von Tbmnau und Offowken (Taxe 28,972Thlr.| W ssk- 8 pf),

Rücksfchx gcnon

an 17: gcdtehea smd *).-T-Wtevac-dcr, den M. Februar 1833“.

1110111710311 de:" edacvtcn ' fajwvriefc 1" 90110 té- Köui [. Wcüprcnß (Hextcrai- Landschafts- ersckxésmn :: d bci E. S. __ _ _ _ „_ _ , _„ ,. A g p 9 (“S?ccövahn Nr ;;), 091611, Bromberg, (Z::[m am:- ||1:1-'*.:8 (Tc :;- :):4110 ]:. !).-«*. Up- 139- ÖM."

] s.]x. 8 ps) und Kowallcék (Taxe 13,337 THX!“.

auf den 20. Sevtbr. cr Landschäft i:: uothwcndt'gxr Suphaüation zugc= txacb Mittag; um 41151“, «'n Tmnin auf dem hie- schlagcnct7 Leiücmuer Güter, sonen em [.Dauzen ade:" n,]cn 1écz-Jtdxa)a_tsyau?c augescyt woxden, zu welchem Kaufimngc _nut dem Bemer'c'en cmtgcladen mcrdm- Demnach zam Verkaufe des ganzen Coxtij-“xus,kd:1ß nur “oerzcnige zum Gebot: grinsen werden kann- dkr sofort em: annchmltcve Cannon ift vaarcm (Heide Papieren Wien:, und daß im Falle chcn Gebot:; auf Nachgevote mch: nnen werden wird. Die Licétatious-Bedingungen find täglich in un- serer Regiüracur einzuschn. Mqricnwcrdcv, den 22. Mai 1835 Kdntgl.Provinzial-Landfchafts-Dkrection

oder in Staat:?-

Dércktion. _ _ Wurms, ;«11 haben:

pp., .*)?ank betreffend

F)-O-Schäöt1er. “15 sgr.

Rona

W

auf den 24. Sepr_br. «r.; 4) von Gottschalk und Dohrmuacdt (Taxe 31,907

Tlr.11sgr.) hanf dk", 25- Sevtbr. cr.-

A v

Nachdem der Nadlergeseltechécdrich Gotthold , (Hüxdm von hier [eit 22 Zaprxn und der Bcrgmanxr _ _ __ 5) von .Lcéßenau u. Cartshoff (Taxe 51,412T'h1r. Chrtßian Gottlieb Unger, ebenfaus von hxcc, sccc dcm (Heleyrtcn dura) nivfißandigc Exegqe, dcm

BMWandmngrn zu haben:

ertksfement.

cbacl Snaxs, gr. 8»---.

LTZTTH'LÜMÖW? “ZZ?“ZZZGLHMU.

Blk VKU“ “'*' RWWA!) i" L"“wki“) “7 so kbk7k-fo1ge-Wc vö-Yst tatekxssanxc 11110 zu e_mofcylcndc eksinx'ÜT'l Und [n NUL“?! YUMQUU kilUJ-L'U XU UÜUUZ, " ÜNCU kUÜUTÜC" [UZI OMC!) “UC 'i)..d€ll OM" SHHoZoLaH N.“. 2:

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Praktische Abhandln ng Bamdwurm kund die andern Wü'nnv é-t dcn EZLZYCLVCÖDTU 1116111?!)-

Oder?le;1_kMk1Ufaßiiék)C Anweisung

.“ Pfandbriefe zu val: die davon bccrühxcndcn qunkvcncn 5a chnZt-sn,

i!,»xacxt vorzuoetmcm und 11: m dcn mcrxxcU “,)-«20:11 sicher zu hcitcn.

gkl).

ij SCHUÖTUÖ -'-'*..', Nésnwyxr 1'11 Öamhnyg M 114050)“. ÜMUÖPZ ixcziiamlx [). [*!*1-5 (.it-. 26 Z““ M i t t l «: 1"

An das merkantélt'scßc Publikum Deutschlands? __ __ _

Dkk EkkiCÜkUUJ ['i-'U'l' W(kal'c'U'Dkvojlfo: _!11 __1“:L.-.':. k,)p. 49, _ __ VU: 251'1111'1'L'5111111'11 ÜOU' ;- [11112 “- Tx.:saxmkmxx 4101" é-UZ.--!,;«„-51,;:4 Rll Fxn-mzen, étaaxs-Anlcitxn, Zölle ::. :e 95. 551/11. OWM). PTRS:

Nuxikkjlißn. 111 1370541911 1121“ ():-11 ()x-1:13". i5;_t_:«- 01-011 .;a-xp!.x«- 00-- un-i 7.0 11.111011 in 1300111102: [. Z„|*:a||1***x:|11: 6 1.14%]01', 11-11, „(303.331-110113 1103 [*inntxiokm, con

();-r], Ualjck. ()x). 7. ('reis' 2113-51“.

D ie Psalmen, [“xvcr'scszt und erläutert von Mé- 411170", ,',“sé-jr. ] Tdh“. .') sgr. _ Diese neue Uebersetzung der Pmlmm werd 110)

In der Schlesingcy'ch BQ)- :znd _M *()Ü(10111115,_1111tlr dm; Emde.- Nc, 3-, smd so

gen zu bezicyxn: _ _ Halkiui, U.. Mrmxa. !)“??547326 U;)».k in 21! en !“i'xj'ß [)x'bk. 7.11 4 U.;:xtja-n, «*.*-“MFA, “7. L). ÖFB 1,1". 42.- 1'7.§1*. «- U12.» l'. 911,43. 20“ 2 1151111641 3,194 -- O-ztij-vios, öt'ixc-lej'mxzsä T'é'n' eZ. .I113e3---/,-4“ «.:|-] x“. 72 1521100051 .*], e]. 1-«ZZerk-chch-x- QZLUMKÜ t“. ] [91612 ;ts'1';1!!*:§1|"1, ]. [.,-(U“. ]: L*Étks“. *- ;0.8*_'__ K. Z„ 4 [iomimod („WNW a;". ."»ZUÉUÜW “1. |-k' UWS WM. .*“.1'.“ ck05 1130.0135 (11%; ".XP-«5: .111m__ "imm; U-41Zinnmi: “[ckL]“, Z.ZUZMW; LU-sézzmx; 41“ 1-1'--*. 175 Z'kzLix “* .;. Q.“;64Z ("1 19011'1i'kn, 14711011? 3011, 12. 1115110011: I'ijchxtk I'“. :? 1,1011110, [_

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'All-gemeine

reußischeStaats-Zeitung.

Berlin, SonnaMnd den 25üen Juli

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AmklicHe Nachrichten.

Das 151

]!

Kronik des Tages.

Des Kök-igs Majcßär haßen dem Obor-LandesgsrichtsxSala- cn,Kassen-Ren00ntc11 Weiß zu Zxxüerburg zum Hofrath und n Ober.-LandeSgcréckxs-Kalkxxlator Glogau daselbst zum Roch- ngs-Rath zu ernennen gchxßr.

: Stück der“ G:"seZ-Sammluäg, :rechoö hsm: aus-

aebcn wird, enthä1c untcö ck, 1020. das GUV WWW dcs Artßcr- Und Wéedcr-in-Coxirs-

xkzcns der 4110" 1913-91; ZUHKÖN' lautenden Papiere,

vom ÜÉZZM 1». WM; 1021. die '.)[Ua'rxhöchsxs Kabérx-xks-Ordrc vom 20061: ojmu], 00:1" dis Kompérenz *.*-m' Polizex'-VerwalrUngs:Bck)ör- den in de? Mhsäxx-Provmz in Beziehung auf die Schuspééichtégkcit um;) den Len schulpfiichtigen Kixmdern zx: crkvcékéndcn Rclxgioxxs-Unte'x'kch;

d

CIZWÉÉMU vsn demF'xLHen Tag:, 01: Verjährunzß dc:

HolzzDéxMä'zzl: 02:1'cff-cnd, und das _chckx, wech stMxéMung der Rechxe dréttkr PIUOUIU 0:7“, 911150977101);bäuerlichen Ncgukikuxxgcn,

O5etnc-inl)eét5tl)cilUann, Iéöéösungen u. s.

w., vom

LMM 0. I?.

Ge

Berlén, dyn ...I. Juli 1833.

s::z:IZZ-ammlungs-chécs-Comeoir.

AUILZOMKMUT S:. Excellexyx, dexr Gewx'al dN" ?krtéélkrie nd General-Adjumxxx S:. J)“?ajcßät des Kaisers von Nußlaxxd, on Suchosanetk), m):: Magdeburg,

Abgereisk: “*: on Schöler, nack) Ems.

Exccllenz der General der Infanterie,

Zeitxngs-Nchck)richc:1;.

Paris,

&ck& zur (Stadt, «'r-"11:11 ciner Vox'sksllung im Theater der konnschen Oper be:“- Geskern gcgen TNc'ttag héclt der König in den Tui- rieen etncn 23.001101sz ONiniKcr-Raté), arbeitete darauf mit em M*iniscer des Innern und kehrte gegen 6 Uhr" nach Neuilly rück.

Der Px'iUz Lcopc-Ld von Séciléen verläßx heute Paris, um urch die Schweiz nach Ztaléen zurückzuke'l)kcy.y.

DEO Preußiscj): G:;"cmöre, Freiherr von Wcrther, wird für nige Wochen u::sere SMN auf Urlaub verlassen.

HLW," Thécrs so!!, wie man heute wenigstens verßchcrt, auf inc R:?se nach Italien vsrziciztet haben.

Der heutige »))?onitenr cmhälr endlich die Königliche Ver,- dmmg, nwdux'ä) der 'IJTarscHall Graf Clauzc1 zum Gouverneur er Französtschen Bcfiszgcn an Der Nord-'21f1*1'kanischcn Küsw, att dcs Gcnsxal - LicUtcnants Grafen Drouet d'C'rion, ernannt

Die

Auskland.

Frankreich.

18. Juli. Die Königliche Familie kam vorgestern um in Begleitung des Prinzen Leopold von

Verordnung trägx das Datum des 0. Juli. .Der

;arschall Clauzcl hack: Heroics gksrern seine Abschied:; - Auwienz eim Könige.

Aus “02111 "in der gestriget: Silzung des Paérshofcs verle-

wolccn.

Nac!)

Ungs-Redcn zu halten. insehcn, che dev 1.11'thcilsspr1.:ch erfolgt.

"_ In der Gazette des TribUnaUx lies? man: „Man ix“: gemex'n der IJTcimmZ gewesen, daß den policischen Gefangenen "Ste". PölaZie von außerhalb Vorschub gcleiüxoc worden sey, Z "[ck-it““ Ü.“ 11: den uncsrix'xsi', raben. Wér Wxi'xacn dagsgcn versichern, daf; dee Oejfnung nicht M dem Garten, sonde?» wérkléch von dem Irmer" dcs" Kellers -us gemachc worden 10“. „01 WWE DetaiTS: ä e_kstcr, der bei gemmcre': Besxchts'gung des Kellcr-"Gcwölbcs ein zur Enxxvcéckxxng zu entdycken glaubte, wenn man mit

enen Protokoile über das wédc-réctzltclze BcneHmsn der in dsr oncéergerie befindlichcxx Angckwgten ergießt sich unter A;:dcrcm uch, daß OÖLZÉWLU ZTÜS'JU nicht eljmml die 'Ll'bschrt'ftcn der von em Gsncral-P:"OL'UL'KM Marcin [md dcm General-Advokatcn hegaray am 10:62: ge:“)uscch quuisitorécj; Harten e21tgegexmeh- --« In da:“: Heurigen Audienz wurde abermals das m Morgen déeycs Tages ausgcswmmkne Protokoll, das mir ]:.- em zicmlxckz [?bcx'3i11sréxnxute, mitgxxheilk. rotokoiw crgab sich, da;? ach) 3 2-91“ im Gefängnisse 0:5 Lxxxem- ourg befémdlich-xn An,:«éagcev, dis den srxähyren ?[Uöicnzcn be:“- ?Whnt, aufsässxg gewoxdcn sind; man faxxd s:": fas? gäxxzeicl) ent; [crdet im Bette 1199211, und sie rrklärtexj, das; sie nur m diesem Uskande vor ihren augchchen Richtern ekscheanen würden. Der dvokat Favre scßte daxauf sem Tages zuvov begonnenes “Plan) 'Der fort;" daffelö: wa: beim Abgang: der Post vor!,» nicht been-

L'iUs cin-sm zweiten

iHm Hach 1100) 1/1 andc:*e Advokaten Vcrtheidf- Es könxxen sonne!) !?!-:ht noch 14 Tags

“ck07: Gang, dux'ch detx sie emtslohen sind, zu

Folgkndes snd einige bis jslzr unbe- Unkcr don (Gefangenen befand sich ein TO'Daurer-

daran ax'bcicete. Es scheint gewiß, daß der dem

sensi: cm:: "sit lan: anvertraut ewe“9ne S1 0"! cl O .

MUskcr gedisxxr [;)-„21, Um ::“an ("11300"an danach zu Nrfct'té- **,)err Vatrén, Dex." Besikzw." des an das“ Gefangniß stoßsnden

aUses war ()!-an); ([ck 1511111015003; i'a'xongnißos ok ii;-]i-*1|ntk§s“.ej ihm, et“sch,ienen.

Fu unserm Verlage erschienen und in allen ['am-..

Bureau

wi: bsxchks erwahnt, abwesend, W die Gefangcnen Er ist ein 7035chr1ger Grees, de_r täglcch in ei- am Notrc-Dame-Plakz arbeitet. Seme Frau, fask

on demselben Alter, bleibt beständig zu Hause mit zwei Dienst- oten. Die Eheleute Varrén haben keine Mietber, sondern be- Halls allein. |“ enthält,?kn Bassin mit einer Brücke. M- daß dre “Gefangenen , als fie schon den u:“.terérdischen Gang

Der Garten, welchcr sehr gkräumig Es ist ermittelt Wor-

verlassen hatten, sc!) länger als eine halöe Stunde unter Ydiescr Brück: verborgen hiethn, um den günstigsren Augenblték, die Straße zu betreten, abzuwarten. Ergen 8 Uhr Abends war Herr Vatrin, seiner Gewohnhktt gemäß, nach dem botanischen Gaxcen spazieren gegangen. Ohne Zweafxrl kannten die Freunde der Gefangenen die Stunde seines gexvößnlickxn Spazicr'gangss, 11:10 paßten dieselbe sorgfältig ab; denn 10 Mitmtcn nach seiner Entfernung traten drei Unbekannte Person:", unter dem Vorge- ben, das; fie den Grund ihres Besuches schrichich aufsekzen wolxtcn, in sein Haus, und bsgünfi'igtcn die Flucht der G97a11genen. An einem unßedexxenden Umstande wäre bemahe der ganze Enkweichungs ; Plan geschcétert. Vor dem_ Hause des Herrn Varrén befindcc sich nämlich ein großer Hof. Die auf die Straße f:“:Öxen-“ze Thézr ist niemals offen. Als die Frau des Porricrs, dit! den drei Unbekannccn dre Thür geöffnet hart:, sa.“), daß (*in "L*Jxaxm an der Thür stehen blieb UNd dieselbe off::i htclt, empfahl sé: i!):n, solche einzuklin- ken; er erwiederte aber, er sxehe [ckSex mix einer Dame, die ihren Sclwhband“ feth'nds, und der Anstand erlaube es nichr, die Thür zuzumacé-zen. Plökxlxcl) dx'angen dic Gefangexwr: hervoy, stürzten “Zilles um, was" tHnen in Den We.; crar, und crrséchten die Straß: St. Etietmc. Einer von iyncnxzsry Fonrmer, dexscn unqcmeine körperliche G;:wcxxxdtheéx 021.2 ist, verschmäHte es, denselben Weg eénzuscizxagen, W:“: 16111: Kameraden; seinér (35e- [énkxgkeicvcrtrau-snd, schwavg er slch, man weiß kamn wie, über cin: 15 (?) Fuß hohe 'Mauer Und sa.“) sick) h:“er in eixn-m bc,- 17ach0arcen Hofe. Die sehr kräftig: Por'eicrsfrau dieses HaUscs Si'gréff ihn beim Kragen Und scHrtes: „Diebe, Diebe!“ Er riß sich abyr los und befand Fc!) wenige Mizmten daranf cbcnfalls auf der Straße. » Einer SS? Flüchtlénge is: am anderM Mor.- ch in «'nem Kaöréolct ohne asle Verkleidung, außer daß er sick) dcn Schnurrbart harte abscheeren 1:07:11, durch die Straße Co- peau gefahren.“

Im National [icsc man: „Die Herren Guinard, Ca- vaignac und Zmßert sind ailcn Verfolgungen und Nachforschun- gen, die der Telegraph auf ihrem Wege zusammengekzäuft hatkc, entgangen und glücklich in Brüssel angekommen.“

Der National erzählt auch Folgendes: „Herr Zangiacomé hatte gestern Morgen eine Dame verhaften lassen, von der man vcr- muthece, daß fie die Flucht der politischen Gefangenen begünstigt habe. Da diese Dame sich weigerte, eine Antwort zu geben, bevor fie den Grund ihrer Verhaftung wüßte, so sah sich Herr Zangiacomé gendchigt, ihr zu sagen, daß die Dame, welche man in dem Hause der Straße Copeau gesehen habe, ganz wie sie, blondes Haar gehabt hätte und daß man deSbalb an ihrer Thsil- nahme an der Ewtweiäyung néchc zwcefe. Die Dame erkläc'kc darauf dem scharfsinnigen Iusrézmanne, daß sie sich leicht rech;-

'fertigen könnte, aber daß sie ihn doch um etwas bestétmntcre Be-

weise bitten und ihn ersuchen müßte, eine unöcscholkene Frau in der Folge nécht bloß wegen d:!“ Farbe ihres“ Haares" verhaften zu lassen. Uebrigens haben die Bewohner des Hauses bei der Con,- frontation die Dame nicht erkannt) und fie ist daher mit vielen Entschuldigungen wisdcr in Freiheit gesefzt worden.“

Im an Sens liest man: „Die zur Bewachung des Kö.- nigs getroffenen Maßregeln sind in der That merkwürdig. Von Paris bis zum Schlosse in Neniljy smd 2 [31:53:10 Polizei; Agenten, Stadt; Sergcantex: u. s. w. von hundert zu [)undex't Schritt aufgestellt. Von den Tuileriecn 018" zur Sommcr-Rc- sidsnz hat man 6 Wacixhäusyr eingeréchtcß Auf dem ganzen Wege steht man bssxänöjg, im Schritt und je Zwei und Zwei, F*Qük'assiere, “'."NUUizéPal- Gakdistcn und Gendarmen spazieren gsx 11:31. „Bei dem I)eaillot- Tl)ore am Bouwgner Gedölz stkhk ein Kavaüerie-Postcn. JU Neuilly sind alle Possen veydoppclr, und rings _1/1m das Schloß ist eine Art von Gcsundheits-Kordon gc- ogen.

z Der Minister des KUltUs 11110 des öffentlichcn Untcx'richts, HM" Guizot, hat an die versché€denen Bischöfe Frankrcééhs cin th'k'ular-Schretbcn in Bezi-shxmg auf die aufgehobenen Kirchen- Fcskc gcréchtct, Der Minéßcr radelx es darin, daß dw Priester di: arbeitenden Klasen ihren GcsÉMfccn dadurä) cntzögen, daß sie dieselben auffordex'tcn, Faß: zu besehen, dcrcxx Feier doch nicht mehr eme Pätcht st'i: sie 1,21). C1" fügt hénxu: „Es ist deshalb nokßwsndig geworden, im 'Llslgcmcéncn wixdsr auf die verständi- gen Bestimmungen zu vcrwexssn, Über welche die gkästlécl): und westlich? Behörde in den IaLyx'cU 180;- und 1800 übereéngekom-

men smd, und insbssondcre SW]: zu tragen, daß keinss deu

aufgehobenen Feste sclbsk nur als emfacher Frömmigkeits-Akc angekündigt werde, weil dadurch die Giänbégcn nur alleleicxxr in Irrthum gerathen können. Die bekannte hohe EinsiM der Bischöfe gestattet der Legierung nicht dcm _qerénqskcn Zweifel an deren thäcéger ;))Titxvcrl'ung 0:1 der Ausführxmg citwr füt" den öffentlichen Fru'dxn so wichtigen Maßrxgel, und ich cm; pfyhle diese ganz insbesondcchßkér Sorgfaxt an.“» Die Jour- nal:, die schon öfter auf Bekkrebungcn der Gei§11échkeit, sich den ihr unter der Restauratisn zu T:“)x'il gewordenen Einfluß wisdcr zu verschaffen, aufmerksam genchc hatten, sind.- natürlich mtc d:“xsxr JJZajzregel dcr Regicruna sehr zufrieden. „Die Wieder- hcrüelsung der aufgcßobcncn chjie“, sägt dcr Temps, „war nicht gesetzlich. Das Konkordcxc von 15401 islStaats-Geseß. In dieser Eigenschaft hat es ?Tnspruch «mf dic gewrffcnlwftcste Be- obachtung von Seiten der Wätgliedcr dcs lerus und auf den

* wirksamsten Schulz von Seiten der Regierung. Mit vieler Be-

fri-zdigung sehen wir deshalb dcn Ministey dss Kultus jenem Mißbrauchc durch ein sehr weises" Cirkular begegnen, wel.- ches er an ';: Bischöfe gerichtet hat. Sicher kommt es uns nicht bei, irgend Jemanden den Religions-Uebungen zu entfremden, die das Gewissen gebietet. Allein wic schr wir auch die Eingebungen des Gewiffens achten, so können_1vir es doch nicht dulden und die Regierung darf es eben so wenig, daß sich der Klerus zu eéner Gewalt im Staate mache, und vor Allem zu einer Gewalt, wclche sul) über die Gesetze er- hebt. Diese Tendenz übrigens ist eher schädlich, als 1101900) für die wahren Interessen der Religion, welche Achtung einfiößen

muß, und dte immer durch die Weltlichcn Seiten ; Wendungen

_ gehabt,

ihrer Diener leidet. Der stoxze und systenfatische Ehrgeiz des Klerus, die wenige Rückficht desselben für da: von dem Hauyte des Chrésreuthums genehmigten Verfügungen fikkd ki"? unsexer vornehmsten Beschwerden unter der vorigen Regtchng gewexcn.

TNögcn wir deshalb, der Religion selbst zu Liebe, 19"? BFUU'WL gen sich nicht ern-suern sehen, und möge Zeder dre GM_HL «ck- ten, damit er sie im Nothfalle auch zu seinem eigenen BUÜTMIS anrufen könne!“ " “„

. Der Tilgungs-Fonds hat im zweiten Quartale d. J. 000 “I;"- “UPM. Rente mit 12,434 Fx". 21 C., ferney 11,687 *r. 43910. Rente für 288,70? Fr. 31 C., endlich 163,936 Fr. Zth. RENTE? für 4,396,770 Fr. 45 C. aufgekauft; dies biidet eincn DUFT?)- YntiÉeis von resp. 101. Fr., -- 98 Fr. 83 C., -- und 234) Jr. .

Der ehemalige Herausgeber dex" „Tribunc“ , Herr B:"É-ak- erschien vorgestern vor dem hiesigen Assisenhofe unter der AMW?- daß er in einem 'Ilrtikel dieses seitdem eingegangenen Blatxch den Rechten des KÖNégs zu nahe getreten sey, und zum Umska'z der Legierung aufzxcfordcrt habe. . Für schuldig_befundsn, wurd: e'.“ zu 3 monatlichcr Haft verurtheilt; dic Geldbuße da egen wurde ihm erlaffen, da die Summen, die dem gedachten [acts schon früher wegen Preßvergeheu auferlegt worden, das gesetz- liche Maximum be:?Cits erreicht haben.

.Das „Echo dc la jeune France“ und der „R-Tformaeet-r“ find gestern wegen Eines Artikels, ketitele: „Mörderische Anfäéxe auf die Ayyil-Angckéagten“, it: Beschlag genommen worden.

Der König (:x der Stadt Toulon, die von der Cholera so schrecklich kchmge ucizx isi, ei'ne Unterstüßung von 10,000 Fr. awk die Cévél-Lisr: angewiesen. Eine Summe von 30,000 Fr. vox; dem außerordentlichern Kredit, den die Kammern m der 015ko Session votirt habexx, ist ur Verfügung des Präfektcn dcs De- partements des Var gcßc t worden. Dem Marine; Präfekxcn sind 6000 Fr. von dem Budget des See-Ministeréums bewilligt worden, um die zur Marine gehöriger: Personen und die Arbex, ter, die bet“ den Hafen-Arbeiten gebraucht werden, zu unter; srükzcn.

Briefe aus Marseille vom ]Zten d. melden, daß auch dort seit zwei Tagen mehrere Cholera-Fälle vorgekommen smd. .Die Opfer find besonders Touloner, die in INarseille eine ZU- fiucht gesucht hatten. Au's Touton smd heute keine Briefe eit:- gegangen; die Regierung soll aber die Nachricht erhalten haben, daß die Cholera vom 11rcn zum 12ten nicht abgenommen habe,

Privatbriefe aus Bayonne vom ]4ten theilen mit, daß das Hauptquartier des Dor: Carlos am 9ten zu Saivatierra War. Am 10cm wollte fich Don Carlos naa) Estella und von da zur Belagerungs-Armee vor Puente de la Rcyna begeben. -Vor die- sem * [aße befanden sich 24 Bataillone und die ganze Aru'ch'z: de'.“ arkisken.

Die Regierung hatNachr*ichten erhalten über die am 5. MO 6, Juli zu Saragossa ausgebrochenen, aber auch wieder beige- legten Unordnungen. C'e'n Offizier wollte in der Nacht auf den 5. Juli sein Bataillon bewegen, die Constitution von 1812 zn proklamiren. Er fand aber keinenAnklang, sas) sich verlassen und wurde arretirt. Am 5. Juli ward der Vorgang bekannt. Der Pöbel skkzre fick) in Bewegung und verfolgxe mit Stöcken alle Leute, die fürKarlisten gelten. Bei den Schlägen blieb es nicixx. Die rasxnde Rotte stürzte steh auf die Klöster, plünderte fie 11110 ermordete die JNönche, die nicht Zeit hatten, fich zu flüchten. Die Behörden tkaten zusammen. Eine T))kilitatr-Kommission ward niedergeseßt, die Plünderer zu richten. Zwei derselbe", auf der That ertappt, wuxden hingerichtet. Um die Urbanos gut zu stimmen, fordeyte man se auf, ihre Beschwerden :::“an- geben, was denn auch geschah; sie verlangten die Absetzung myh- rerer ihrer Chess. Noch am 6. Juli Morgens ward das Dre:- faltigketts-Kloscek geplündert und abgebrannt. Die Depesche schlicßk ganz lakonisch: „Die Ruhe ist hergestellt. Man hat den Ver; lust von einem Privatmann und zwölf Mönchen zu bcklaacxx. Sechs Klöster haben mel): oder Weniger durch Brand gelittén.“

Zum zweitenmal? kündigt die Gazette de France an, dax“; der General Saarsfield, dem der Ober-Befehl Über die AMW der Königin in den Baskischen Provinzen übertragen worden, zu Don Carlos übexgegangen sey. Der JJTessaqer benwrkk zwar hierauf, daß déeser General noch gm" nichc béé der Arm» angekommen sey, 11.101"an die Quotidienne aber erwiedert, daß der General Saarsfield bereits" seit dem WWW Pkai die Stadt* Pampelona bewohne.

Der Temps giebt folgende Charakteristik Ns gegenwärtéq zum OberzBefehlshaber der Chréstmos in Navarra ernannt-séz Generals“ Cordova:_ „Herr Cordova ist ein junger Mann 00!"- Z0--32 Jahren. Thedem ein Günstling Ferdinands Ulk, ve,»..- dankte er dieser Königlichen Huld die außerordentlichen Ganyix bezeugungen, mit dem'n cr, ungeachtet seines auffahrcnden m;.) exalcix'ten Charakters, überhäuft wurde. Wegen dxeser Gemüxéxs- apc fiel er oftmals in Ungnade, jedoch immer nur auf kurze ZW“, Er war noch sehr jung, als er zum Spanischen Gesandten «M Berlinsr Hofe ernannt wurde. Dia Königin Christine hat „ihm die Gesmnungen i_hres Gemabés erhalt,:n, und wenn gleich maxx einem so jungen General natürlich nicht viel Erfahrun? zutrazxxn darf, so läßt doch Jedermann seinsm pcrsönléchen 5 Tuche Gg: rechtiqkeit widerfahren.“

Jm Constitutionnel liest man: „Wir erfahren aus“ qlaxxd. hafter Quelle, daß der Spanische Botschaftcr, .Yeyzog von FM.:- von seinem Hofe neue Instructionen erhalten hat, "Wonach „“ von der ihm von der Französfschen RegikU-KRJ xrtbeilten EUME- niß, für Rechnung des Spanischen Schakzés W'Fkankreéck) (._. werben, vorläufig nock)__kcén_en Gebrauck; ma,:h-m sou, indem SÖ- nicns Fipanzen nicht hmrUcyen 10000911, um dicsé neue AULIN? zu bestreuen.“

An der Börse war das Gerücht verbreitet, die Stadt Puem: de la RPM“ wäre von den Truppen der Königin deblokérc wo:.- den. Dre Karltsten hätten ihre rück änqige Bewegung nach den Gebirgep Wieder gngefangen. Diese *La-Shéichc hac abr'e'gcns nchzx den gcrmgstcn Emfiuß aaf die Course der Spanischen Fonds

dae Juveränder: stehen blieben. Man schien der Nach-