1835 / 211 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

24 Stunden fang das Hemde eines Verpefteten getragen. Da aher die Krankheit wenig Intensität mehr hat, so kaim axis die- sem Versuche wenig bewiesen werden. Aehnliche Expertante mißlangen friiher während der noch unehmenden l_lnd in kai'zei'_;3_eit :ddtendcn Pexi an Sträflingen. a indessen die Kantagiymixen Zeissk'nicht behaupten, daß jeder der Ansteckung Allkgeseßkcdie Pest ekommen müsse -- sonst blisbe ja kein Araber, die gar keine Voi- scht qcbrauchcn, davon befreit » so führen einzelne Versuche die;- ser Art zu keinem Resultate. Erinnert man ich abcr,_1y:c 02? _Pesk hier be onncn, worüber ich schon in früheren Bricxen ive- 7kchkkß LMd erkchnet man die wenigen Fälle innexhaib dcr Qin;- rantiine im Verhältnisse mit denen außerhalb derielben, so bxeik-c kein Zweifel übrig, daß die Pest, wenn fix auch epi-xxmiscii ist, dict) meistens erst durch hinzukommende Kontagion tödtlich wird. Zu Alexandrien sind von 40,03ka Menschen, die nach denz Abiegeln déi“ Flotte, und der Abreise des Hofes und der vielen Fremden, nock) in' der Stadt iibrig geblieben, 23,000 gestorben; 8000 wurden _von der Peß geheilt und nur 9000 blieben folglich verichont.- Mei)- mcd Ali wird in der nächsten Woche nach Alexandrienzur:)ciic_hz ren; und sein erste Sorge wird seyn, diese entvölkerte Skride Wii- der empor zu heben. Wie glücklich sich die Leute fühlen muiscn, _dee mm hier nach einer gefä rlichen viermonatlichen, und in Alixandxicn nach einer halbjährigen cfangenschaft wieder ihre Kerksr vsrlamin, kann man in Europa kaum begreifen. Das Schlimmste daher ist, daß Jedermann fich während der Epidemie mehr oder _mm- der unwohl fühlt; kommt mm die Furcht vor der_ Pest _hmzu, so gleicht die Todesangfi" ,in dcr Quarantaine der eines crichrok- kcnin Soldaten auf dem Schiachtfclde; erhöht wird fie abcr mel) durch die Unsicht5arkeit des Feindes und die Dauer seiner Gc- „qenwart. Auch sind, troß der Bemühungen der Aerzte, 1190) keine Waffen qxsäxmiedct worden, mit denen man, wenn er in seiner vollen Kraft auftritt, i!“,n bxkämvscn könnte. Ob die Pest tiber Theben h:!iauisßeiiiegen, kann ich noch nicht besririimcn; wohl aber, daß sie genannte Stadt, so wie die Provinz Fayoum erreicht. «- In Arabien sonen die Acgyptier einige Niederlagen eklitcen haben und die gröxte Unzufriedenheit in der Armcgherr; i'cizen, auch soil Achmed Pascha, der bisherige Anführer, hierher zur:“icchrufen, und an seine Steae der Interims-Minisicr, Chiir- schid Bey, nach Arabien geschickt werden. *- Mehmxd Aki wil wieder mahrereTürkcn zu Paschas crnannthaben. Ein Pasha hat Hier ungefähr dieselbe Besoldung wie ein Minister in Frankreich. D::s ließe auf einen großen Ueberfiuß in der Staatskajse schiießcn, während doch andererseits“ nach acht Monate Besoldung rückxäw dig gebiieben, und die A*:rzte und Pharmaceucen, di? mehr-crc Wkonake lang jeden Augenblick für die Erfüllung ihres Disnsiss iixr chen gawagt, nur mit größter Mühe einen von dem nxun ihnen gebührenden Monaten erhalten konnten, so daß sie ix_gld Hunger und Mangel mei)r als die Pesk- fürchteten. Viele imd schon vor mehriren Monaten aus dem Dienst entlaffen Horden,

die jetzt noch, troß der wicderholten Vorstellungen der Konsuixx, - :“!)er Gehalt bei der Regierung zu fordern habe_n. Wie is _a_i_:ch _ mit den Finanzen stehen mag, so wird durch die unregeimax;igc *

Verwaltung derseiöen der Kredit Mehmed Ali's sehr geschwäcHr,

Und während die Großen sich immer voraus chahlen zu iaiscn .

wissen, müssen die Armen immer in Roth und Mangel schmack)- ten, Dies ka'nn unmöglich mit Mehmed Ali's Willen gischchen!

. P e r u.

Nord-Amerikanische Blätter enthalien die Nachricht aus Lima, daß der Aufyiand der Garnison des Forts Callao (siehe Nr. 203 der Staats-Zeitung.) unterdrückt und die Ruhe i“i:ieder2?ergestclit ist. Die. Reziicrung hatte den General Lafuenté, desicn nwesenhtit dicse Empörung veranlaßte, nach Yaipézraisy in Chiii verbannt und dem Perunnischen Gcsanbtcn daielbsk aux-

getragen, über die Bewegungen dieses Generals zu wachen und «

seine Rückkehr nach Piru zu verhindern. .Die Bewohner der Republik Chili proiesnrten indeß gegen diesen “Eingriff _der Pc- ruanischen ngierung in ihre innere Polizei, wie sie sick) ä.!„isz drückten, und die Behörde hat erklärt, daß dei“ Genekal L.:sumie feinen Aufenthalt nach Belieben wählen und die Republik zu jeder Zeit ungehindert verlassen könne,

Inland."

Berlin , 30. Juli. Am 13cm d. M. feierte der Prediger Grünwald in KröSiin (ng. Bez. Stralsund) sein 50jäi)i'cgcs Aints-Jubiiämn, ein Feli, welches noch eine ganz besonder; Bx- deutiing dadurch erhielt, daß dem Jubilar in demselben „);-amc, wo einst seine Wiege siand, und an demselben Altare, wo_cr einst die Weihe für sein heiliges Amt erhielt, die lange Zeit iic- ms atmlichcn Wirkens verstrichen war. - Geführt von dcm Konsistorialrat!) [)|-. ?oxnike, als König!. Kommissarius, und von dem Kreis-Landratk) icdin,„bcgab sich der Jubel reis, beglei- tet von fai? allen geistlichen Mitglixdern der Wolga er Synode, in die festlich geschmückte Kirché, in welcher er silbst dic Leimgie aßhnxic imd dsr Pastor Peters" aus Lajsan, als Vice-Supékkütkti- de;: der Synode, die Fesi-Predigt hielt. Hierauf betrat dcr Kömgl. .Kommisxarius den Altar, und überreichte dcm Zubimr Wii;- einer an ihn asyaircnen Anrede die Gratulations-Scyi'ei'vcn dcr Königiiehen ngicming zu Stralsund und des“ „573671800803 „Joniißoriiims zu Stettin, und darauf den ihm von des Königs Majesiäv verliehenen RotHen Adler - Orden vicrrer .Ximyic. Nach der Einsegnung des bewegten Grosses trat dieser zum Schlusse vor den Altar, sprach in kurzen und eindrinthsn Worten zu seiner Gemeinde und entließ sie mit dem kii'i'ßiiéi)?" Segen. Der Zug ging sodann nach der “Wohnung des Zubiiars zuriiik“, wo der Bürgermeister Pistorius aus Wolgasr- Und dex „**-kaufmann und Alcermann Surer im Namen des Mathis und der Bürgerschaft einen silbernen, imvendig vergolvetm Pokal, dci- Pastor Peters, Namens der Wolgaster Synode, iinm silbei'nc'n, niir lateinischer Inschrift versehenen Leuchter, und die Genwinde ebenfalls einen silbei'nen, inwendig ver oldeeen Pokal überreichten, aus weichem [eßteren bei dem darauf egangenen fe:ilici;cn I)ialzie auf das Wohl Sr. Majesiär des Königs getrunken _wurdc. 'Liußer diesen Geschenken waren noch me rere Gratulationsschreivsn, unter anderen auch tik“! Brief des ersten noch lebenden Täufiings des Jubilars eingetroffen, welche zum Theil in den Kränzen einer vor dem Hause errichteten Ehrenpfyrte aufgehängt waren.

-- Berichtigung. Im vorgeftrigen Blatts der Staats- Zeitung S. 851, Sp. “„, Z. 50 v. U. ist hinter [1088ii- das Wort x-icien eMZUschalten, und Z. 49 v. u, lies nilei'u ximaii statt allen: ynsii, und ooiiz'ui'at statt (:()ujm'ot.

zucwürtizo 361-1611.

_ Qmst-rönm, 25 Juli. Risäexk. Wirk]. Zobuii'. 55T. UZ (10. 1014. „Knox, 89:30!!! -, [“;-silk 251“, 433 zum:. 947. 853 w. [lau. 99;

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Mi'teoroiogische Beobachtiixig. Morgens , Nax'ixmitmgs [ Achds - Reni» sikmmiigcr

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29. JUL. T“1-7idrm?.. --L 333?- W ““ PQ»! ZZZ-ÖTMPÜN ' 3.23-A)*“Par. "* L?**it*ö*'ir;2*e«“ 22,7 " 1:12. 1:8 0 R'. iW“ Zi. M*küwxiikwn ***,-“" N. 5.8" Z:“i. 7,2)“ N. Ö'?:*:i*is*'.*rié_i;.. 73 “IEC- 49 PZ!“- 5, PCt- Wexxcr. . . . . . ,- 1N'i'se- '“ rix'ikk-x. :rüi-c. W W- W.

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Naixhikäiie 0.6" R. 08 pCt.

„_Y *

1270

Kdnigliebe Schauspieie.

Freitag, 31. Juli. Jin Schauspielhause: kaädra, Trauer- spiel in 5 216th., von Racine, Übersch von Schilicx'. chrmaf: Ziigxnd muß ausroben, Lustspiel in ] Akt, nach dcm Fra-xz, Vikki L. Lingcly.

Sonnabend, 1, August. Jm Scl)aUspii_iimx;i'c: Dcr V:»:"i'ZZ- '

“**. . ix_a-x *-- .,

ther, Liixispxci i:: ] Akt, von „*).-„*ivi'in. (F;);is. Tiara ...-„.;. Clärkhkki, (115 DTÖÜLL'OUC.) Hiéraiif: Zli-iZm' [:im'ai iii (*i?4éi-*§.i:i, oder: Die kluge Königin,- hixioriicize Tragikomöxe in ;; "Zi“br!)*., von C". Riiuyaii). Uiid: Di Spies?! dcs Tausendschöxy Bm»- leskc in [ Akt, mic Gesang, nach Oct" Jirko dcs ?ii'ago, von C. Blum.

Sonntag, 2. AUZUsk. Jm Schauspielhause: Das Käthchen von Heilbxonn, großes Dierker,Sci)auspicl in 5 AHK), nebsk cinem Vorsyiele.

ZU Charlottenburg: Der grüne Domino, Laskspicl in ]. Aki. Hierauf: Dcr 9?:)Umai'kc, Lukijpicl in 4 “Librex, von H. Clauren.

Montag, 3. Augusr. Jm Opei'nhause: Zur Feier des Micr; höchsten Geburis Fastes Si". T))Tajsßxac des .Zxöncgs: Fijimarjci), Si". '))Taii'siäc dem Könige zageßixxiiet von Eponririi. Hiimuf: Ride, yii'faßt von A. Miiller, gesprochen von „Heim Gina. Dann: Voxks-Gesang, Den Preußen gewidmet von Sponcini. Und: Loöoiska, Oper m 3 ASU"). Musik von Ci)evubi:1i. (Neu eenstudit't, Hi". Schäftr, vom Stadt-Theacec zn ,Hamburg: Fio- resky, als Gastrolle.)

Ja Charlottenburg. Zur Feier dcs ?[liei'ixöchsicn Gebm'ts- Festes Sr. "Majeßäc dcs Kör-igs: RLYe, vei'saßt von "Zl“. *))?i'iiicr, geiprochen von Herrn Staivmcz-ky. „Hierauf: Zam erstenmale: Dei“ Bail zu Elierdrmm, Lusripixl in ;; Abri), von C. Bium.

Köiiigiiädiisxizxxx Tizeaer.

Fi'cicag, Ji. Zim; „Der Kapilinikixier von Vcnediq, must“,- kalischcs Quodlihet m 2 ?ii7ti)., Mn Bi'cikkjistci". TNUsik yon vgrz'ihicdcn-cn Mxistcrn. Vc-:l)ct*: Lisi und 'Phikziiiia, VKUOLVQUS; Posse in i Ait, fxci naiiz Pinrat, Vl)". L. Iingclx»

Sonnabend, ]. ?iuzxuei. Endiici) Ha: ci" cs docs) gur g:"- macizt, Liix'isoicl m ;; “.I-ikke", nach ciner Englxiciycn I'zcc sÜi' d:? Deuticiw T(ZÜÖUE bearbciiex 08:1 "Kilßiiii, Hieraaf: Die eifxrix'iii); UZL *Fi'ült, Luxij'pii'l in 2 “„Max-, von .Ji'oizi'vue.

Sc-nrimg, ".'. AUZUst. Dei GoiOgroite des Geisterbatiiwrs. oder: Noch einmal jiing, romaniisii):kennisäics OriqinalZan.i'ipicl mit Gesang in 2 Akten, von J. C'. Gaiden. Musik von Franz EMU von Marmxlli. (Die mus Decoration: „Gas Land 092“ Jugend“ vorscillcnd, ifi von .HLL'T'U Sacchcketti, die ÜHrig-sn 11Min Dekorationen des Stück:“; sind von Herrn Pohlmann gcwaic.)

“))Toniag, 3, Ailgiisk. Zur Fei-7i' Des Ailerhöaiyskcn Eicbiiz'cc-“x Festes Si", Majesiär dcs Koiiigs: Prolog, gedichtet vcn "Il. (Zock- mai', qcspi'ociwn von Mad. Lakden. Hierauf; Zum erstitémxkc: Titus,“ Oprr m 2 Akten. O.")Tiisik von W. A. Mozart. (Olio. Viai: Sixrus, ais Gastrolle.)

Prinze Dcr Piäizic; “Cm Matz in den Logen und im Balkon des ersten Ranges [ Rt!)lr. ic. '

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Neueste Nach

* »“..U-“mxe "* 7x»- *'_**'x**-“"_* - '*-'- -** „„ ..., ,

richten.

Paris, 24. Juli. Der Sicilianische Botschafter und der Grichis'ckx Gesandte wurden vorgesternAbcnd in Nimm) von *

dcm Könige empfangen. Gestern arbeititen Se. Mai,. daselbst mir dem Conseils-Präsixenten und dem Grafen von chny.

HF-7"-_-/'Zj (;(-MZ» _ _ , . . . M _. Orrs Cngiändcr hier att.

!

Die Herzoge von Aumake und voi: Montpensier _ siern Mittag, in Begleitung 0)er Prächtorcn, von Neue-lly na

und g.-

dcm Schlosse EU in der Normandie abgereist, wo sie einen Mo-

nat Üoer bleiben werdcn. _ _ _

Dcr Pairshof hielt heute Meder eme Audienz unter de Vorsi-Zo schaiis Macdonald. Der Advokat »))?enrsrrisr fiiyire dai'au'd

eiiiem Blicke auf di:? Übktgcn Angeklagten, erklärte, daß [„

.lecnx icin Anhänge? Dcr &bx'ciquchcn Griinds-„ixzi_vo1_1_1703sck_ Diese Anspieimxg vcrawwßie,nachdem Hi". I)icxicxxi'ierjemen Yo„

trag Beendigt Haiti, den i_iiigeéiagch *))Tarigné', das 23'"'*.»i'r51iergreife,t

-- - ,- _ _ . , um die 1912", U31) jemcii ;)?-]:;ici'iscti von jenem Yov-okacen gilcehcm, ,

Absichwn zu leuxxnc'ii. Gai" Vicich, m_cinre ki“, Habe slct) jekt [cxzrc-“i 40 Zahrcn Zcächrc; dic Bolkixmffen wären qufgekiéM. geworden, und Di: LVHWI; pon ck79; !Väkéti ihm uiid ]eitieniizx, angeklagten freiiw. Der Präsident bcmexkce, da;; der Gerti», hof diese Erkiäiung mii“ Vergnügen entgegeimähini, unk) ?kthniu Qai'*-Uf0k111 “Lidvoch Ci'iseiii zur Vcrihcidigung des Angel ten Guicimrd ch in't. _

Das Pi'ogi'mnm ixxr _Juiifi'sre isi erscheexcn. Ain 27 '.“iiigeösc Kli“ch€1?fei?1'; W (073008897: der im Kampf Gcfalien wcrOcn ansgcschmi'xiÉr mid "lexnds beleuchcéx; ji'chszei)n Pa. Cihaltcn jedes ;)?-WU “Fi. ?iixsiicnci'; .?i'anonciixqiven;_ el_ustheilu 0021 Unici'kii'ißimgcn an '.)ii'me; am 28. Juli Zroße _:Ficvued Mai:?izimichkde Um) der Gixriiison von Packs; am LMM Voii' ÜclUstiZUngeik KUR“ “Lii't.

Heri" Thiii's befand sich Zefiern fifa!) wiede? etwas bes

*- „HEUTE soli ei" abcr cim'n Zii'ickx'iiii chavc i)a_b.*i_1_. “Es kommen sii: cinigci'Zcic wecöer 33590: "Fremde und bes»

Die Bisox'gnxisc , Weichs der Pro;

vor dcm *"Paiczhofc erivcckc hatte, sini) gatiz_vir1"chivundcn, u

-, Z,“:“iijiki'cich smö ami) etwas befrtedigsnizci'.

Nied-krsidsag 0,070“:)Th. ?

aiich DU“ Handil sci)*»-*int Wieder ein :vc'nig ledhaiiic zu_ werden

Seit cinich Tagen sind, wie veyiauisr, einigeLholerafä Fiir vorgikommcn. Die Krankhcit icheint aber dtesnial ni- ich? 06588in «Keys:. .Die Ziaciixithcn «Ws dein ]i'idlt “" Das Ballermv Tc-Ulon vom iiixin aus din 17th giebt iiur 33 neus Tiki... kiijigsfaiix mid 50 Toiex-fäiic an. Vom i_T-“ren auf den_ iim cki'raiikccn 37 Pirsoncn mw ;.;8 siarÖM. Bai" Chxlera isinm aich ir: ',?iix Uiii) Mike ausgei-rochrn. NW dini Cemaphori

* VON FHTarsi-iiieioli ii»: aiich in «imm ersij):cxi.«.ii icvn.

“Lim *EUR. der nächx'ien WM)? wird Hxi'i' Me.:dizabiihiee

ki'wai'ict. Ci be.;icbc sixi) nach "Madrid, im die' UM: Üdeimgv

nen Fun'ctiNien eins:“; F:;mnz-uKinistcrH m?:zmreien. Dcr'Jiic-icarcur de Bordcanx vom 221x228" d. meidet: „Am [J:exi d. räckic Do:: L.:iéioö ÜTZ dci“ ““*“-“ZRH? VOTZ_[ÜW milioncii dizm GNWMl Cordova entgizzsn, U73?) [icllxe _wine V- poxii'n bei OTW Dwi'se A-xi'onin, zizii-i Z.;:iK-"Xö _im Süßen v (L'i'isiia, aus“" DTM linkin iii»; Oe;- FZÜFYTNI Yii'gs: aui. Tixux-"psn Coröyva's besikxziet: «W 'WIN'ZTU S:»; 82:88? User, U_* AMS :'(-3"; yoraiiHsxhen, MF 8111 soizziiisssi _“MZZ 80: TU' ratxfiiiden WÜWC. Wii'kiéci) ii;.*-.-»;aiiii€1i «8:2: FMM, bei“Ta5*

'“ ".)i'iibmtci'), Ökie Cßiixiiiios ÖTU "Linzxiff. leifaiigs *.vc-hrtsn ihni

Käl'liskéll ki'äfiig ai“); aiicin nach ccmm „“Kampfa', dsr Einen Thi des Tagés hinöurci) wiihrie, wurden die Truppcn des Don los in die FluFJigetriib-m, und zogen sich in Unordiiung n-* Eiiciia hin ziiri'tck, wohin fie Cordova vci'foigen wisilie. M spricht von vielen Tsdtcn und Verwundexin. Zn “Foige ditji Ticsf-xiis haben dt'i'i K*ariiäisci» Bataillone, aus G-Z'fange'WJ ii;[.cr, die noch Zainxiaxarrcguygeiiiai'hc hiictc, das .IYi'ei' dei __ iiii'gcnrcn viriasz'cxi UW xii-d_i_ii_oie Y_leyeii O_i'i: T_i'appi-ii der_K g:,ti z:1€*ÜcÉ_.,cchk)it. T*:e „iiniiiiiiiiiZ-sn Sli“?lsii'sij'x?_i)a_!)€tk xixininm Wi 'LT:iic.coa-3 kNTZi'i'iIi'iks. (;;?! "iii'«1_.7,_x=:i*.*.*n ipricht Zi_ch_dik i*i*iéc:*0::_.z fia" dic ;iLifVi'OlktZz; «Uki' .Ziiiixici' aus, UNO ]paxer_o* NUL)“ mu]; siii) wohi O_ie Spamschs_Regiii'iiW zu_ diciex iyi“ gen Maßichi crixsci)iie;;:ii, wcnn ji? osy ÖjjkiilÖZMCÜ Mei *_ gcnügen imd diciiivc f;=i" sick) getiZitmLii Wii]. JeD-cni'Zlis iii nichr oHne Beloi'gniß iibcr vici: Ecanmang dcs Spami- Voics.“ - _

Mari bsrccimet die Anzahl der gcgenwäi'tig in Spanien. säsfigin Jesmtcn aiif ctwa M*; die meisten vcfimdcn iich m_)" di'id, M A(caia Oe „Henares, Sarazoßa und auf den Valearii Insein. _ _ _ _

Herr Mart'ncz "oe ia Rosa schreibt in dlisM'oAUZeußltikiY Drama, dissen Gögi'i'o'ßiiiid einer Episode (325 Krieg:; m:)iava-* enxtiommcn iki. __

Das Hci'annaZeii der _Liquidation_sci)cint die *;Zouds-S lation nici): wieder zU beleben. Die Gcsinrcx siiid no_ch cb wdr, wie in den letzten Tagen. Cs smd Übi'tchs währen ses **))?onatcs so wenige Opcraiionetiuxircrnommen worden, die Liquidation sehr" bald gcsäzeixn icyn Wird. 'Es wurde_ an dsr Börse cini Benachriciztigunq des Herrn Humann, F1“ Ministers, ax:gsschlagcn, dax; die Börse am 287icn und LMO gcicHloffcn, abci' Vikki) am Moncag, den L'Tjicn, gxöffntkk würde) damit ["i-: nici): vierTaqe hmkr'l' cimindi'r gejcvlonen M0 '“ füi' die Gcscickäfce gi'oße Linanncßmiici)kcitcn iwc!) [W i“ könnt?. Aki dcr hcuxixei'n „L*;öi'se wax" gar keine neu;"re NUM“ vcröreirct. AM) die *Pxivax-Driifc von dci" Epanich Gk c:;tZialr-xn tmr Wenig nsiiit-s Mt]iTckl'lchZCTi. D*.e dciden Heexe [M*n-ici) deri ieizti'n Ti'i'ffcU Medes axigs'miixcti have", [lib bccbachii'n. General Saarsficld hat wii'klici) das ObersK t::ando iibcrnon-2111.*;n. Kaum war N' i:: Pampeiotm angék min, io vsi'ii':gre cr sich nach) schon zur Aimee. Das“ Gerücht dcm T*“;oc des Gemci'iils “ZÜToi'ciW ij'c noch nici): bqiängt wok

' Die .*;i'ai'iiji.i"ch)2ti Koxi'ci'pomöinzcn im;- Zeitung.,cxi sind miri?

icizciniici) iiim'ci'iebciicir Biriaxixqi i'ibci' vas Bcncixnin och scickcn Freiwxiixgcn in (("-*r. Ecöx::itchm, _dei'cn Zahl sia“) dorii' aiif [:I-R) Mami vciäxisi, angcfäiiic. Sie b-cyaiiptcn, daßs ai: ".*-'“:- von il)i;c:1 dcsU'lii'k Und gieick) am Tage ihrer Land 15 ei,“.noi'dcc Woricn seiien. Dic Fi'eiiviiliZcU folien fich" 'Ii=.:sici)1veifungcn und bcsondcrs dcm Trank»: im höchsten hinxxbcn.

«- Heute sciiioß Zyroc. YSTUL 1i29. 3.5. Zpryc. Eo- Jyroc. Niap. 97. 35. ;“)pi'oc. EWU, «Z,. ;_szroc. :;7. WF. Ausg. Schuld lii-Z. LZproc. Hot!. 4-20. 50.

Frankfurt a. M. "27. Juli. 103. 10:25» «proc. 985.88; 2;proc. *.*-i;. M. G. Bani-Acrien 2028. iiiLii. _ zu 500 G. iiiix. jiii-Z. Looje zu W G. 213;-. G. ; “Weiszih. (;;-+. .IN-. do. Eproc. Anl. 9845. W;, Poln_- _ 094, (ZN. 5proc. Span. Rente 404. 40-4. öproc. do. 24--

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Redactcur C'“ tte- ck. W

Gedruckt bei A. W. HUK“

des Barons" Pasquicr, dei“ iiiyessin schi" [eiocnd zu sey schien. Dcr Namcns-Aufruf ergab die Libiveicnhkkk Ns Mar, [ ie Vei'rhcidigung des Angeklagien MoiiarO-L fahre, indem er, mi

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*Mit-Ovi. 14-83. 1403-- 9 „ck

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Aiiixjii'céze Nachrichien, Kronik des Tages.

Se. Maiéßäk der König haben den bisher bei der Re ie- . g zu Könchbcrg in Preußen beschäftigten KammergexickZJis- essor Ramöskopff zum Regierungs-Rath bei ÖA“ Rigierung Marienwerder zu ernennen und das darüber sprechende Patent aerhdch|eigenhändig zu voiiziehen geruhr.

Des Königs “D)?ajesräc _haben die Exnennung des Dechanten d Pfarrers „Breve M Lindlar zum Thren-Domherrn bei der etropokiian-Ktrci)e _zu Köln Dillergnädigsk zu genehmigen und - dcssizliskgc TWWUZUUZS-Urkiiich Liiierhöiizsiselbxi zu vollzic- n 9013 k. _ _

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*Zeicungs-Nachrichten. A u s i a nd.

F v a n k r e i ch.

Pgris, L_5,Iuii. Der Herzog von Fkias bend m Nimm) eine Audienz beim Könige. * estern arbeite-

Se. _Maxestät das_ilbsc mit dem Handels; ?inisrer. Heute .mmt dt_e gesammte Kötiigliciw Familie zur Stadt, um bis nach anÉWZTeiten zur Feier der Juii-Revolution die Tuiieréccn - e .

Den neuesten Biiefcn aus der Schweiz zufolge, „war der erzog yon Orleans_am Asien nach Besteigung des Rigiberges ach Freiburg abgerecj'k. Die Naihrichc vonseincr nahe bevor- henizen Rückkek)? nach Paris war demnach ungegri'mdct.

Gestern _Morgen hatte der Oesterreichische Botschafter cine onfei'enz nur dem Herzogs von Broglie im Ministerium der

iiwärtigen Iingeieginheitin.

In der_- heutigen Sißixxig dcs Paii'shofes fiel bis zum Ab- -nge der Post nichts Bemerkenchrthcs voi“. Nachdem noch

rAdvoch Yarillon die Vertheidigung Marignéx's geführt, ath der Präkident_dicjenigen Angeklagten, die bisher jede Vc!"-

udigung vo_n _der „Hand gewiesen, ob sie bei diesem Beschluss eharrieii. Einige derselben besannen sci) jeßt eines Bessern und mhawigten sich selbst, Andere ließen sich vertheidigen, und noch

„der"- erklärcen, daß fie ihr Schicksal in die Hände des Ge-

chtchafcs legten. Nach Beendigung der Plaidoyers ergriff der *-*- srawakurator das Wort und sagte: „Wir: haben es für niere Pfiicht gehalten, die Debatten nich zu unterbrechen, um emisse im Lane derselven aufgciiciite Griindsälze zu bekämpfen; it so haben wir per Vcriheiöigung rUhig zugehört, um, in m „Intereffe dcr 'Linqekiagten selSsc, den Angnblick? mözzlichxk

_bcichleunigen, ivo ÜN? ihr Schicksal entschiedcn werden soll. ir sind übci'zeugt, das; der“ Gerichtshofden Ansichten, zu denen ir uns bekeniicn, das gebührende Anerkenntiiiß nicht versagen, und ß auch die öffcntiiiihe "'Meinung ihnen Gerechtigkeic wiöerfahren sen wird. Wik [Wséhl'änk'kkl Mis daher: auf diese Erklärung, ie wir für hinlänglich halten, um zu beweisen, daß derjenige heil der in'iheidigung, aiif den Wii“ hier anspielen, von uns icht unbeacijitsc *JOUUHEU isi; chi: so wird sie aöcr auxé) hixii'si- en, um die Gründe unseres CiinUMVLÉgöns erkennen zu ius- 11. Wir sehen do.:mci) mii unbedingten: Vertraiten déiii Re- - UM. Ihrer] Beraihscéziagungen, meine Hsrren, entgi'gen, *nd somit biicbe uns jetzt niir noc!) übri. , Ihnen hier as Schluß ; Requisitoxium mitzutheilcn, in welchem wer "sere Msinnng über jid-en einzelnen Angeklagten aus- pkéchen.“ In diesern Requiiicorium verzichtet der Ge- Prokurator aiif seine Anklage gegen 6 der Lyonei' '*ngeklagicn, indem sich ihre Sci'affälligkeic aus den' gerichtlichen kr andlungcn nicht hiniänglicl) ergebe. Dagegen behauptet er *ie nkiage gegen die Übrigen T):! Angeklagien, sey es als wirk- “hk Theilnchmcr oder als bloße * Titschuidige cines Attentats Um Umsturze dcr Regiei'uiig und zur Organifirung des Bürger,-

eges. Schließlich verlangt ei" noch, daß drei Personen, die auf de_n Antrag der Anchlagten ais Zeiigen vorgeladen waren, aber mchterschtencn sind, nach den BUCHMHM dcs Gesekzes bestraft würden. Um 3; Mir zszzcn die Pairs fick) zuriick, um ziinäci;-| über dieses [clztere Gssuci) Des General:Prokiiraiors zu Herath- scMagen. Um 4; Uhr (Wi) dieser Bc-cichc schließt) [)atie di:: Ai:- ien; noch nichr WKN]: ßi*.:c-:1i“scn. _ _Das Ministerium soli fortwährend Besorgniiß: wegen der m Wiien siatifindendem I)iusterung dcr Rationai-Gardi [,'-LZ?"- mkksßtts scheinen die National-Gardisren nich? s-chr gemigc, sick) nékoßer Arizahi einzufinden, und andererseits glaubt man, daß

rere Batailloxie béim Vorbcimarsctz den Ruf: Es leb-x dic mneskie! ei'x'chailen lassen woilen. Man hai von allin Ober- M der Natioimi-Gai'da Berichte über den Geist, der in den rschiitiemm Compagnieen herrscht, eingefordert.

Das öte Zahi-Koilsgium des Departements der Yonne isi“ “"Um ]4. August in Tonnerve zusammenbei'ufen worden, um att des mit Tode abgegangenen Herrn Jacquinot-de-Pampeiune nen andern DTPlel'T-“WU u wählen.

„Durch eins Königli » Verordnung vom 20sten d. M. isi Y“? Jacques Liziebvre, einer der von der Deputirten-Kammer orgeschlagenen .*xi'andidaten, an die Stelle des Herrn Benjamin ' leiser: zum '?Iiiigliede der Kommission über die Staats-Schul- "“TtlgUngs-Kasse cxnannt worden.

Die_Akademie der „Insiizriften und schönen Wiffenschaften ___üan die Stelle d_es veriiorbinen Wilhelm von Humboidc den us hinten Oriemalisken Herrn Joseph von Hammer zu ihrem

Wärtigen _Mttgliede erwählt.

DW Mimikcr des öffeniiichcn Unterrichts hat der Ostindi-

atte vorgestern

„_

UndK?n1vagn'e lind den Asiatischen Gcseiiichasicn _in _Londyn rem FMM- ais Linerketminiß der guten "Dienste, die sie unze- . Ueiiiorbenen Landsmanne ;?acqxiemont während seiner Reise UW FFW- .ngPskct haben, Namens“ der Französischen Regierung

" Farmiie des Verfassers, ein Exemplar dcsgroßen Wer-

Be

Allgemeine

Yes zusielien lassen, das gegenwärtig bier unter dem Titel: „Reise in Indien, von Victor Zacquemont“, erscheint. Ein Exemplar desselben Werkes hat auch Lord William Bencinck, General- Gouverneur der Englischen Besixzungen in Indien, ferner Sir Alexander Johnston, ehemaliger Gouverneur von Ciylon, und LYNET!) dcheneral Aila-rd, Ober-Bcsehlshabcr der Armee des Königs von Lahore, erhalten, da diese Männer durch Den wirk- iamen Schuß und die wohlwollende Theilnahme, dit: sie Herrn Zacquemont bewiesen, sein wissenschaftlichesUnternehmen wesencx lich Zifördei't haben.

iim Schlusse des Jahres 1833 DJinpfmaschinen mit 14,746 Pferden Kraft„ Von diesen Ma- schinen waren 759 in Frankreich und !*74 im Auslande erbaut; voii den 44 übrigen isi der Ursprung nicht Zu ermitteln gewesen. Die Zahl der Dampfböte belief sick) qm ]. «zanuar 1.838 auf 95, wyrunter jedoch die dem Staate zugehörigen Dampfschiffe nicht mitbegriffen sind; fie wurden von ][8 Dampfmaschinen zu 3480 deerden Kraft in Bewegimg gesetzt. Die Mehrzahl der im

ande befindlichen Dampfmaschinen isi mit Hochdruck.

Graf Molé, der Paris am Sonntage verlaffen Hatte, fsk am Mittwoch in den Bädern von Plombiisres eingetröffen.

Ueber folgende Maßregeln soll der Marschall Ciauzcl mit der Regierung übereingekommen seyn. Sobald er in Algier an- kommt, läßt er Bugia räumen und die Truppen, welche sich dort befinden, nach Oran und Algier gehen. In Toulon sollen außerdem 4 bis 5000 Mann zur Verstäi'kung der Französischen Armee in Afrika eingeschiffe werden. Die Fremden-Legion wird erst nach der Räumung Bugia's Algier verlassen. _ Cin Jour- nal behauptet diesen Morgen, Herr von Broglie habe dem Spa- nischen Botschafter angezeigt, daß wegen der Vorfäl'ls, dio in Afrika stattgefunden hätten, die Abri'etimg der Fremden ,- Legion cm Spanien eine Verzögerung erleiden müßte.

Heute Nachmittag war hier das Gerücht verßreitet, daß der KriegKMinister, djem ]lccn, “Höffen und 47sien LinicU-Reziimxxte, die in den Departements des Hérault und des Gard in Garni- son liegen, den Befehl ertheilt habe, sich auf den Marsch nach Toulon zu begeben, wo diess Truppen nach Algier eiwgssci-iffc werden würden. Eine tclcgraphische Depesche soll dem See- Präfekten in Toulon den Bcfehl überbrachk haben, die zixi'iiiber; fahrt der Truppen nöchigen Schiffe in Bereitschaft zu halten.

Der Courrier frangais enthält Folgendes: „Die Un- fälle, welche unsere Truppen bei Oran erlitten haben, lenken die Aufmerksamkeit auf den ArabischenHäuptling, welcher eincn au- genblicklichen Vortheil erlangt hat, den er später schwer wird büßen müssen. Seine Person", stimCharaeri', der Einsuß, den man ihm unvorsichtig genug eingeräumc hat, sind hier wenig be- kannt, und man wird daher einige Decails üöei' ihn viell-.*icht nicht ohne Interesse lesen. «- Abdel-Kadcr-Ben-I)iachic-el-Din ist der Sohn einis vormals hochgiehrten Marabouxs, der den Türken manche Dienste geleistet hatce. &!) galt bci seinem Stamm und bei den umliegenden Stämmen für einen Heiligen. Nach seinem Tode erbte sein Sohn das Arisehen uno ami) gewisser- maßen den religiösen Nimbus, der den Vater ungab. ZmJahrc 1807 in 3))?asxcara geboren, ist Abdel-Kader jekzt 28 Jahr alt. Er ist höchst einfach in seinem Wesen, ungemiin thärig und sehr verschlagen. Sein Körper ist etwas lang- aber wohlgebaut; seine Haltung ist gefällig und dabei würdig. Seine Augen find schwa? und durchdringend, seine I'i-„ise ist gewogen; ein krauser röthli )er Bart bedeckt den untern Theil seines Gesichts.“

In einem hiesigen Blatte liest man: „“Frau von Feu- chizres ist trotz aller ihrer Reichthümcr bei weitem nicht glücklich zu nennen. Eine schreckliche Krankheit, welche täglich mehr um sich greift, und die schon mehr als eine schmerzhafte Operation nöthig gemacht hai, fesselt sie im Palasie Bourbon ans Bett. Ein tiefes thcimniß umgiebt die Zimmer der Erbin dcs lelzten Condé; den Bedienten des" Hauses ist es verboten, von dem Ge- sundheits-Zustande der Frau von Feuchöres zu sprechen; die häu- figen Besuche von vier Aerzten beweisen, daß die Krankheit ge,- fährlich ist. Man versichert, daß Frau von *Feuchéres bereits ihr Testament gemacht habe, und daß die weitläuftigen Bessßungen eines Prinzen aus dem Hause der Bourbonen an Engländer Über- gehen würden.“

Eine telegraphische Depesche meldyt, daß in Marseille vom LLsrcn auf den 23sten die Zahl dcr Todessäiie, 80 bscrug, und am nämlichen Tage in Aix 22. »-- Die Cholera ist nun auch in I.iontpellier ausgebrochen. Beim Abgang? der [ck_zten Berichte hatten dort 12 Todesfälle siatigeßabr, Auch noch an anderen Orten in Languedoc hat sich die “Seuche gezeigt.

Im “Messager liest man: „Briefe aus dem Hauptquartier des Don Carios bis zum ]9ten d. M. geben niedere Rachricht über das Treffen vom 10th d. M., welches sehr ernstlich gewesen ist. Der “?ampf hat erst bei Anbruch dcr Nacht, und nachdem beide Thiile ihre Munitions-Vorräthc gänzlich verschossen hatten, auf- gehöri. Die auf diesem Wege eingetroffenen Nachrichten sind, wie man leicht denken kann, sehr verschieden von denen, welche durch den Telegraphen eingehen. Die Elemente der von Ba- yonne mitgetheilten telegraphischcn Depeschen wcrden aus den Berichten geschöpft, die der Geneml Cordova täglich an den Ge- neral HariSpe abfertiqt, was ihnen nothwendig den Stempel der Parteilichkeit ausdrückt. Zu dem Gefechte vom 10ten komman- dirte Moreno die Karlisicn; er ist weder todc voii) verwundet, wie man verbreitec hatte. Uebrigens wissen wir nicht, ob der Tod dieses Generals gerade als ein so unglückliches Ereigniß für die Karlistische Partei betrachtet werden könnte, denn man be- hauptet, er sev dem ihm anvertrauten Posten durchaus nicht ge- wachsen. Es scheint eben ,'o wenig wahr, daß Villareal verwun- det worden, wie der Telegriph es gemeldet hatte; aber Sagastibelza ist ziemlich schwer verwurdec. Der Telegraph hatte ferner ge- meldet, daß drei Karliskishe Bataillone zu den Christinos über- gegangen wären; am aniern Tage sprach er nur noch von einem einzigen. Die Karlisien erzählen die Thatsache, die zu dieser Nachricht Anlaß gegeben hat, in_folgender Weise: Zwei Com- pagnieen Chrfsténos gaben sich bei _der Brücke von Mendorria den Schein, als wollten fie zum Feinde übergehen, und schwenk-

gab es in Frankreich 947

onnabend den 1|en Augu

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1833.

ten ein weißes Tuch, als Zeichen, daß sie sich ergeben ontCix Die Karlisten gingen in die Falle, und mumen garzz nahe dng Feuer dieses Detaschements aushalten, welches soglxici) angegi'37- fen, geworfen und von dem Iten Aragonesischixn Bataillon vcrféixzx. wurde. Die Karlistiscben Korrespondenzen 1agen, daß am i_iiccxx. der Veriusk von beiden Seiten sehr beträchtlich gewesen und_ da[; ch; Sieg unentschieden cbiieben sey. -- Uebrtgen? beweist _]ZW; Treffen, daß der Bngerkrieg ]"th in einem größeren Maßxxai: als bisher geführt wird.“ -- x __

Es find hier so eben Privatbriefe aus Madrid vom ;ckth T). M. eingegangen, worin es heißt: Unsere heutigen _Zeituxx- gen enthalten einen von sämmtlichen Mißfsker7:_unterzeichiiZtci: Bericht an die verwiitwete Königin. YMF'ZZZZL jie an die BOY- fälle in Saragossa und die Anstrengungen de'; “xßécinde des Staiii-J', den Thron der Donna Isabella zu stürzen, erinnert, schlagen im vor, alle Stabs- und sonstige Offiziere, die sich in Madrid 12:30 den iibrigen Städten des Königreiches befinden, ohne zu duch; saßungen u gehören, oder _einen speziellen Diensk-Auftrag zu :ck- ben, zur L perations-Armee oder zur Reserve oder nach den D;- pots, die ihnen sonst bezeichnet würden, zu schicken. Die iini- tairs, welche sich an dem ihnen vorgeschriebenen Orte nicht einfinden würden, sollen ihren Sold, ja selbst ihre Stellen, Ehrentitel und Orden verlieren. Die Minister schlagen außerdem vo_r: ]) da;: (Gesetz über die Stadtmiliz sofort in AUSführungzu hrmgen, URL) die Einschreibungen in dieses Corps eifrigsc zu betreiben und zu beimdigen; 2) die General-Capiraine der Provinzen und die Be- höröen oder Militair-Kommandanten in den Diürikcen_aufzufrw dern, sobald sie hinreichende Gründe zu der Beiorgmß W977- daiß die Ruhe gestört werden könnte , imvcrzi'iglich eine_ I)iilixaxr-- Kommission niederzuseßen; 3) jeden Angestellten, der in eiiie go:,- heime Gesellschaft eintritt, dadurch alicin schon seines Amtes imd [einer sonstigen Würden und Decoracionen fiir virlufttg zu ci“- klären, und ihn außerdem noch nach der Strenge der Geseßc 03.- strafcn zu lassen.“

In der Gazette liest man: „Gissern war der Nam_c_m:*- tag der Königin Christine von Spaman. Bei dem Spanii;;*::;x Botschafter war große Gesellschaft. An der Börse bemerkts 13287, daß die Anzahl der Spanier, welche sich zu dem Herzogs v.?n Frias begeben hatten, geringer war, als im vorigen ahre, und daß der größere Theil derjenigen Spekulanten, welche gewöhiiiZci) die Festtage der Spanischen Regierung zu feiern pficgcn, des Qi“; füllung dieser Pflicht dicsesmal unterlassen haben.“

Die Prinzessin von Beira mit den drei Söhnen des_T*x=:1 Carlos und einem zahlreichen Gefolge ist am 17ten d. in Way..-

. bei'y angekommen. Sie hatte ein PiquecKöniglickyer Karabinicxs

ais ESOorte bei sich.

Heute war die Börse fast verödet. Sogaiß die größte A?:- zah_l der Wechsel-Agenten hatte sich aufs Land begeben, um sich dajclbsc bis nach den Zuli-Feicriichkeiten Ruhe zu gönnen.

Großbritanien und Jriand.

London, 21. Jiiii. In dem Kapitel des St. Panic?- Ordens, welches der König ergestern hielt, verliehen Se. N?x- jestät dem Ceremonieumeisrer dicses Ordens, Herrn Fratxiés Statibope, die Ritterwürde.

* Der Kaiserlich Oesterreichische Botschafter Fürst Esterhszy hat seine Reise_nach Ungarn bis zur Vertagung des Parlamc-zrxz ausgeseßt. Seine Schwester, die Fürsxin von Liechtenstein, i;? nach dem Kontinent zurückgcreisr,

Die Frage, wie die Verhältnis? zwischen dem jelzigen «",-L;“,- nisierium und dem Könige sich gestaltet, und 1velche2iusfichxdetm nach für die Dauer des“ ersteren und für die von ihm eingebracixcxix. Reform-Maßi'egeln sey, giebt den hiesigen Blättern noch forcwäiix renden Stoff zu den verschiedenartigsten Betrachtungen, ÖMZ) scheinen ielbjk mehrere ministericlle Zeitungen, namentlich xis Morning Chronicle, davon Überzeugt zu seyn, daß das jelzige .““! binet bei Sr. Majestät nicht in besonderer Achtung stehe. Organe der konservativen Partei erklären ganz zuverfichtlich, isch der König den jelzt dem Parlament zur Berathung vorliegxndsn Reform-Maßregeln entgegen sei) und sie nicht sancteoniren word: Die radikalen „Blätter bezeichnen natiirlich dergleichen Bebaiiv- tungen als höchst unklug, ja als eine Verunglimpfung des ML;- narchen, weil, wie ste meinen, ndh ein solches Verk..“„ix- ren des L_cßteren die Ruhe und Wohlfahrt der Nation gcsr-ééc werden würde; So sagt zum Beispiel der Examiner: „Daß es zu einem 1olchen Aeußcrsten bei uns kommen dürfte, isi mii": wa rscheinlich, allein wir wiederholen, daß unsere Gegner“ mii- Unheil anrichten, indem sie diesen Gedanken anregen. Sie siiia: dcn jedenfalls der Krone, es mag nun geschehen, was da wOiic, denn da sie behaupten, daß es der Krone gezicmc, unter den 3i*::.r.- gen Umständen zur Sicherheit des Staats den Llasiveg einza- schlagen, mit dem sie uns" drohen, so hat die Krone, wenn fie is)“ nicht ergreift, nach dem Urthctl jener Partei die Erfüllung ihxr-x wesentlichsten Pflicht vcrabsäumt; schlägt sie aber den bczeicixxc- ten Weg ein, so brauchen wir wohl die nachtheiligen Folgen do.- von nicht erst zu entwickeln. So muß also die Krone nokhvzendiq» Weise entweder in der Meinung der Tories oder in dcr Meimkixq der Reformer leiden: in jener, wenn sie nicht thut, was sie thai: solitc; in dieser, wi'nn fie thut, was sie ni:i)t thun sollte. D:9« ist das Dilemma, in welches die Loyalität dcr Tories den Mo.,- nai'chen stellt.“ Der Spectator ermahnt die Ministerielicy, daß sie darum, weil Lord John Russell im Unterhause die Ciu- willigung des Königs in die Einbringung dci" Jrländischen Kii"- chensBil1 in der gewöhnlichen _“Form angezeigt hahe, fich der Gg wogenheit des Königs nicht jo versichert glauben sollten, dcmt aus jener Förmlichkeic folge noch gar nicht, daß Se. TNajx'stäc auch den Maßregxln de_s OITelbourneschen Kabinets zugethan sevsxx da in neueien Zeiten em Minister sein Am: nie anders, als “un; ter der stillschweigendcn, wo nicht ausdrücklicbcn Bedingunq at;-

.nchms- daß es ihm fkkl'skehcn müsse, dcm P:?i'lmiiiiix diejenigen Biiis

vot'Z-Ulcgen- die xyfür angemessen erachte“; so have «.*-irg m. .Hci'i'éi Fox eklaubt, 1eme__Oiiindische Bill durch das Unterhaus zn brmgen,_ uni) doch iemen ganzen Einfluß angewandt, um im Ohr::- hause d" Verwerfung derselben zu bewirken, und ein Gleicixcix