„1,1; Ciierbrimn Taglioni.
Königskädti
T*iens'eag, 11. Angus. Zum erstenmale:
vor; Padaa, Drama in 3 Tages-Abtheiinngen und 4 Akten, aus “ ell. Erster Tag (in 1 kiki): Drr Schlüssel. „Zweiter Tag (in 1 Akt): Das „Kruzifix. “„I-.iti'rr Tag (in 2 Akten): Das Schwarze für das Weiße. Die zweiten Abtheilung ist von dem Theater-
dxm Franz. des Victor Hugo, von T0. H
* »;zjixr' Drcoratidn der “.'-Zwick „Herrn Dom,).
?'Nikklchk), 1292019110. Die Goldgroete des Geisterbanners, komisches Original; Zauber- von J. C'. Gulden.
Die Familien Capuleti und Mon- MM, Oper in 4 Akten. Nusik von Bellini. (Dlle. Vial: Rd- * Giulietta.)
Logen und im Balkon
oder; Noci) ciiimal jungi romantisch-
“;“pwl mit Gesang in “; Akten,
Fraitz Edlen von OITarinclli. Donxierscag, 13. Liugui'r.
1135014115 Gaßrollc. Diie. Gerhardt: '“ZJr-sise drr Piäße: Cm Maß, in den 07-3 rrxirn Ranges 1 Rrhlr. U,".
., „__ _ . .
N este
P-
WUB drr ganzen Ccrcmonie, 332115" de;; Palas dcr Tuiicrieen verlasi'cn hat, ;?JFi-Yen KaiwitetTsÖÜsse abgefeuert werden. “* ie war;) drr grßrigen Bestimmus-kg, den; ziim großen Mißvergnügen des in der dcr Moniteur solches anch heute die Thiiren erst um 4 Uhr geöffnet; Ösisriiriickxn Tribünsn beseßt. Herr Dupin den Präsidenten.- Es waren etwa 200 Deputirte zugegen.
Und Thiers. ÜN!" vrrz'rbiedene Anordnungen Tiixch ngebrn hatte, bescieg drr M ?ixixxelrgenheicen die Ziirdnerbühne und ÖZN'ÉM 012: „Ein furchkbares brii-én WL“ Könige entrij'sen, und wir
i_“.-.:-*. 1111: das Andenken der
//
194.1 . . . 4.3. Uhr war und die Briefe bis grchxxx werden müssen.) -- Einem Gerücht zufolge,
i,-:.*.:“;“_.3 sieb daranf bescin'ärikcn, von den Kanunern folgende Modifizirung des Art. 1 des Geseßes vom IT!). NWxWW, “wodurch die m diesern Artikel bezeichneten Preß- und die darauf geseizten Strafen . **))?odisrzirung des Geseßes Über dix: JW), wonach die Abstimmung geheim seyn würde, und das ., statt mit 8 ausgesprochen wsr- 3. Ein GeseZ-Entwurf in Berg au die Karrika- “1111“;50 iilW Licßographiren; endlich 4. ein Gesch; ntwurß. wo- drerxx') T_ii'i Orc außerhalb Ldndes bestimmt werden würde, wo die Strafe erleiden sollen. Be»- .5-«101110; isi die Strafe der Deportation kürzlich in lebenslänZli-
„2,0. vrriansrn: ]. Eine
TI.“..rzxi'H-U genauer spezifizirt, vrrzxdrir werdcn wiirden. 2. Eine Scixdxxr-ig brreits mir 7 gegen 5, To.; id::Ziie.
32.1“; D-xporrarion Vcrurthciiten ihre xi»: „;ck-xfx im Lande fribii verwandelt worden.
“„Das Joiirnai de Par Demils :'xdcr die Fortschritt? mit, welche die
(*,-.“. !*- . . QM Urbedcr des Attrntats
17277“.
;.)-_;xzcxxi. Srixr Geburtsland isi Korsika. [».-1“; „Jiabre trat er in das Neapolitanische F;;Ö'nxge Zoashim erhielt er das Kreuz. „:!:-„20118 er die leßte Expedition dieses i!! Kalabrirn mét. rrich ziiréxib“. Hier wurde er *,".“warrrridrtt Umstä-nden zu einer Urchriic und für die ganze Dauer “Fimfficbr der hohen Polizei gestellt.
* , Lustspiel in 3 Mrd., von C. Blum. ;Fam ernenmale: .Der arme Fischer, Divertiffenient
sches Theater.
Nachrichten..
„iris, 4. August. Die ministeriellen Blätter Hxas Programm für das morgen |atcsindende Be räbniß der Opfer drs Iixtcnrats vom 28.Zuli. DenVerwandten der 'ebliebenmisru:1- 1::»:=:1.*ib.;ri)inser den Särgen derselben ihre Stelle angewiesen. Wiih- sobald der König um 9 Uhr Mor- solicn von 5 zu 5
heutige Sikzung der Deputirten-Kam bereits um 2 Uhr Nähe des Palasirs I'ZZHTLYÖOU zahlreich versammelten Publikums wurden jedoch, wie Morgen angekündigt hatte, im Nu waren darauf die Wenige Minuten später Stuhl und eröffnete die Scßung. t Auf der Wkimsrsrdmnk bcfatidrn sui; die .Herren von Brogiie, Guizor, Hamann, Persil ' Nachdem der Präsident den Depmirten Auskunft zu der Trauerfeier des folgenden intster der auswärtigen hob mit fdxgendcn Verbrechen hätte uns beinahe den _ _ sind der Vorsehung Dank s:.;2:idig fiir den Schm-érz und die Trauer, die sie uns Unglücklichen zu ehren, drs “.'!trentats gefailrn sind, soll eine Trauerfeier (.?-“rr mußie der Berichterstatter abbrechexi, da es be- spätestens 5
is theilt heute folgende
srir zwei Tagen „...In-7: :rdbre Name des Mörders ist nun bekannt, er hrißr In seinem vierz-xbw Heer ein.
Im Jahre 13-215 unglückiiryen Fürscen Im Jahre 1810 kehrte er nach Frank- we en Diebstahls mir er- 10j hrigen Eiiisperrung ver,- Fines Leben:? unter die &'"r erduldete seins voiie
Hierauf :
von Paul
Angelo , Tyrann
?usik von
enthalten beute
mer sollte, eröffnet Mr-
bestieg
erspart dee als die srattfin-
Uhr zur Post wird die Regie- Maßregeln
autbenti- nstruction gr,- gemacht Hat:
Unter dcm U
zeixPräfikrur alle srine Ccriifikare für ÖM: Prokuraior des Fiöiiigs. Krnnmiß gcseßt, verschwmid alsbald, und von da scheint er sei- nen NKMM wicder grändrrc „Fabre, die er ein?- i;:nige Verbindimg mir der FWU Petit" angeknüpft, die wegen betrügerische12 Bankerotts zu st'infjähriger Zwatigs-Arbeir vrrurcizrilr "
irn angeknüpft wordeii. die “rau Peiir dir _ Frau, die, wie es brißt, iti Verbältniffen der nämlichen Art zu Fieschi stand, ?, dessr beiden Weider 1;m so wihr geirgeti,
1735r11nd zii glauben harre, daß sici) bri CMS!" sidn brfäxde, von dem dir Zritrxrigxn scho.: grsprocixn haben, und dyn Fidschi kurz vor der WUHUUUJ 13.1111: irrxzbringeii kassrxx. T*irsr bridrn Frauen wurden in vergangener Nach vcrhafccc und bei dsr Tochtrr in der Thai der Kassen gefundrn. EkitdrckUUg grgiäckt; ser Kasten hintrr einander in verborgen gewesen iii. Mdret verborgen gewesen, auf welchem, Brscbuldiqniigrii saßen, und drr sri) I;:siiz befindet. man weiter krine Papiers in seiner Wohnung gefunden, als ei- nige Pfandschrißr iiber wribiichr Kieidungsstücbe, die bri dcm Monr-de-Pii-ré verseßc sind, und Quiicimgrn iiber das Abonne- Mkiik auf den „Résormateur“.
Lkieentats 50 Fsinteniäufe grkauft har verschafft, 0113 er selbst Hat sie bei dem Was nun die Hirte betrifft, zwei auf der Trrppe u::d drr; an arideren fUUÖc-“I.
brraxmr.“
Die Aerzte gianten nicbt, daß er beßehrn kömwn. Irdevfaiis ist sein Zustand bermruhigend; mai; glaubt, daß er k-x-irw vierzebn * gert sicb Harinä-Éig, irgend cirion »“)?iiiciwldigen oder das Motiv anziigebrn, das ihn ziir Ebac veranlaßte.
der Opfer des '.),[tcriix-kaxs Zudrang des Volks war aiißerordcrriici).
heit gesc-Zt worden sind, ist ansebnlich. wieder diele neue Verhaftbnchi vr-rg-xnommen worden, - mixer A::drren wurde Placide Zusiin
99-2
Sirafe in den Gefängniisem von Einbrun. Als er dieselben 11er,- ließ, wurde ihm Lyon als AufenthalrSort angewiesen. Einige Zeit nachher brack) er seinen Bann, nahm den Namen Gérard an imd arbeitete unter diesern faiscyen Namen in Lodéve, Im Jahre 1830 kam Fieöchi wieder nach Paris. Er stellte sich vor der Kommission der nationalen Belohnungen, mit Certifikaten vcr- srhen, die es bezeugten, daß er unter der Restauration wegen eines politischen Vergehens verurtheikt worden wäre. ONehrere Mitglieder diesrr Kotximission interessirten fich Ministerium dcs Innern, von dem er von Zeit zu Zeit meh- rere Untersküßungcn erhielt. So war er mit mehreren achtbaren Bürgern bekunnc geworden, die ibn jrkzzt wieder erkannt haben, 11amentiich mir dem :Oberyi-Licurenant Ladvocnt, damals Mitglied der Kommission der nationairn Belohnungen, mit dem Herrn Didier, Grneral-Sccretair deb “IJDinisceriums des Innern, Herrn :Oiivirr Dufréne und Herrn Caune, Chauii'ren. im diese Zeit, währrnd Fieschi um Untersiriiazrtngm bci der Nr icrimg nach:“ucbte, war er bei dem Jdixrnal „die Re- voiurion von 101.50“, wrlchrs Herr Lennox ieiiece, beschäftigt. Dir Prdccciidn mcbrerer dieser achtbaren Personen verschaffte ihm eine Stelie in cinerCompagnie seßhafterUticeroffizierc; später wurde er 30 LMM! dcr Wächtrr der Bidvre ernannt; dicse Functionrn bruck)- irn ibn iargd Zeit in Berübrung mic vielrn Einwohner:: des Mtadwicrieis I)eouffetard. Jm Zabre 1033 erkannte die Poli- falsch und denunzirte ihn Fiescbi, 1190) bei Zeitrn davon in 511 haben. Während der zehn er in den Gefäiigniffrn von Embrim ziigcbrachr, hatt.:
war. Disses Vcrbältniß harre bis zur 1915,- fört-ZLÖÜULU, oder war um diese Zeit wieder Nach der Ausfiibriiixg dcs Attentats hatte Féuciic ergriffen. Eine Tochtrr dieser
Zeit
Harte ebenfzils einen andern Namen angenommen .Der Jriiiiz WN" 011 der Verhafrmig ais außer den Mir- köixnte, man (*:-7.190 von ihnen ein „Ka,-
Md war vsrsch=rch1ncken.
ixciiimgrn, die man vor; ihm:: crbalien
.*[usiüdrimg dcs Liccentacs aus seiner
fiir ihn und eMpfahlen ihn dem '
anenicrtr der Brücken und “
verhaftet. Zn Passy isk bei Herrn Louis Desnoyers, Reda
worden.
Herr Horace Verner wird die Scene des Attentats
ausgestellt werden.
Im Mémorial de la Dordogne vom 30. man: „Wir können versichern, daß am Dienstag früh, ein Handels-Reisender, der von Bordeaux kam, aus der hiesigen Stadt (Perigueux) sagte: an das, was ich Ihnen sage; heute wird es in ben; der König wird vielleicht getödtec werden!““
Nach demselben Blatt ist am 27sten 0. M. eine *, Koionne von Leuten, die ftir die Fremden-Legion anqew. worden sind, arif ihrem Marsche nach Bayonne durch Peiig gekommen. Aus Orleans wird vom Lten d. geschrieben: ; einigen TaZexi kommen durch unsere Stadt viele kiriue De“. ments Pariser Freiwilliger, die nach Spanien gehen.“ *
An der „Börse war es heute srhr still. Obschon eine“ gurig ziim Steigen besteht, geben fich die Spekulanten noch nicht nciicxi Opiraiionen hin. Die Spanischen Fonds sragnani. Man wrißte nichts Neues in Betreff der 111: die in Madrid statcgrhabt haben sollen. Morgen wird die, geschlossen seyn.
Die neuesien Nacbrichten aus Algier sind vom 26. Herr Deiarue, Adjutant des Kriegs-Ministers, und der E sche Kommissar, del Valle, hatten am Läsken Abends die rantainr verlasxdn. Der Oberst der Fremden-chion, Hsm nelle, warIZ-rr icizie Soidarrn mit der Absicht der Regicru 0177111, fie park) Spanien einzuschiffen. Einige Offiziere sick) [aur dagegen; General d'Erlon seßte sie im Augenb' Désiwnibilität mit aibem Soide und ließ sie auf dem „ einsciziffen, um 11achFrankreich zurückzukehren. Die , der Fremden-Legion i:: Algier warteten die Ankunft der *, [Me von Oran und BVM! ab, um die Kolonie zu verlass.
Juli
Der Englische Konsul aus Bayonne iii am 23sten in1 pelona angek'dmmrn. Oberfr Wylde war abwesend. Es. ihm ein (Lilbdte zugeschickr, damit er sich der Mission ans dir den Kotisml nacb drr Haiwtstadt Navarras geführt hat. Läsion hac Jriiralde dem General Cordoba eine Art Hera dsrtmg ziigej'cbicét, worin er sagt, die nämlichen Männer die iiixen gefochtcn, erwarten ihn auf den *
Nicht ohne I)iiihe war der Polizri dicse denn es iii erwirsrn, daß seit dem Attentate die,- neun verschiedenen Wobnutigcn war namrnciich bei einem Herrn wie es heißt, sehr schwere rbrnfalls in den Händen drr Bei der Verhaftung dieses anividumns 010
Er
Der National sagt: „Es ist faiscb, daß der Urhebrr des _; er hat sich deren nur 25 Waffenhändler mitgenommen. so hat man deren zwei im Zinmrer, Orten im Hause ge;
Die Eigenthiimrr von sichs dieser Hüte sind noch 1111- Fichhi isi diesen Morgrn schr nirdergrscbiagcn gewesrn. i_chie eiii neues Verhör werde
*»
Tags mehr lrbcn wird. (Lr wri-
(Jrsicrn/friti) Hieir_H-xrr von.T11121011„C'1'zbischof von PWS, rie Todren-Mciir in Kc. PiWi, in der Kapelle, wo „die “IWW dom LZ. „Juli aiiigcsicllt smd. Der
Die Zahl der Persoxien, di? seik vorgcstrrn wieder in Frei-
Dagegen fiUd aber auc!)
Herr Carion Nisas, der bei der von Herrn gixlcitrten Korrrsporidrnz- Ansmlc beschäfrigc isr, (
Brianncmaciiungrn.
Bekanntmachung.
„Das zur Kaufniantx Johann Carl Gnuschkeschrn erb- scbaftlicben Liqutdnte-ons-Maffc gehörige Gut Leg. sirirs Nr. 1 von 2 Hufen 9 Mdrgen 104 [IR. cuu- misck) Land nebsk sämmtlwhen Wirthsclmfts-Gebäuden, Gartenhaus und Kuniigarirn, auf 1.174 Thlr. 29 sgi“. 11 V;“. acrichtlich veranschlagt, soll in nothwendiger Siizvaßation _Verkautt „werden.
Hierzu 0? cm Termen auf
den 8. October t).,“ vor dem Herrn Krces=Fußiz=Rath Martins an der Grréäzissiclle angesetzt worden. _
Dic Taxe“, der nctiesic Hiwoiheken-Schem und die briondcrrn_Kauf-Bedmgungcn können in unserer Re- giiiratxrr emgesebcn werdcn. _
Dic „&?an clder müffe'n haar eingezahlt werden.
Danzig, ' en 20. Marz 1835.
Königl. Preuß. Land- und Stadtgericht.
Notbwendiger Verkabf.
drr Marianna von Czyszewska gehörige Erb- vncbrs-„Forwxrl Givisdzyn, Kreis Lochau, ab eschätzt aiif 31719 Thlr. 10 sgi“. 4 vs.; zufolge drr neb Hypo: tbrkcn-Swein und Bedingungen in der Regiiiratur cixizrsrbendcn Taxe, soll am
_ 9.Decembcr c., Vorwxiiags 11 Uhr, an ordentlicher Gerichtsstelle 721112111111? werden.
Lili;- 1111111110001? Real-Prätendcnten Werden auf- grdoirik/ kiki) Ort Vermeidung der Präclusion späte- 11015' in diesem Termine zu melden.
Lochau in Weitra, den 15 Mai 1835.
König!. Preuß- Land- und Stadtgerieht,
T0 :?
Aligcmrinrr
l ?
Yi
chen 5: und 311
Renten
ende dvroccntigc
ann der Umtausch
uns bewirkt Werden. Berlin, den 0. A
A.
chen
Obligationen , als:
Guebhard,
Literari
5: FUNDS," !!“-“*.* .
_ A n z e i_g e, 711 Bcireff dcr UmschketOixktg dcr Spani-
„Nach einer 1“th cr nischen Regierung wird der öprorentegcn Anleihe bci is-iurbhard :5procentegen _ der Zproccnttgcn antcn pcrpctuclie - in zinsira-
drr vorerwähnten Cffectcn durch
_ A n z tn Betreff der Umschreibung
Dic Umschreibung der timbjiebciidcn Spanischen dcr sprocentigen Anleihen bei Aguado, Willink &
der Zprocentigen Anleihe, soll lqut Bekanntmachixng der Spanischen Regierung jetzt in neue ._bprocenttge zinstragende Obligationen geschehen. Die resp. sckTcohn m;:t sblcuilelßav dZn m aus „W enn billisieausei“ . Berlin, den 0. Augiiü 1855. g fck“ erhalten
Iulius Friede
B“ E- SMittlcr in Berlin St . M so eben erschienen; ( „ cchbahn Nr 3),
bzrinr ibr
roccntich Obligationen. [:ixirttenm Bcrdrdmmg der Sra- nunmcixr die !imsckwcibung , so wie der Wiliéiik, und
“»
für das ,xabr Nebst cixirnr Narjztragr, bci Aguado nnd gestandenen 12errcn Offiiecrc
Obligationen iiattfinden, und
ugnsi 1835. In der D. R. Marx'schen Buch-
.H. Heymarnn &" Comix, unter den Linden Nr.
711111 2.)
1,1";101186112511
7011 M7. lla 8 ]) e i g e, der Spani-
ationen. 111179015
Oblég
81111501'111110113-91'615 6 l'], ; ]-uc]011-l*1'013 „“|0 B']. 48 XL:“.
Besitzer jener Effekten können Umtausch derselben durch
_ F u n f t e s F,) e Dieses Heft ist so Buchhandlungen versendet worden: Inhalt: 'derlandrn. Erster Avschnitt, kPl-me der Belagerung von Mons. vqn Waterloo. krieg M.Spatiien
mann,
unter den Linden Nr. 19.
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6-3; 1“,- Z , ) **s (I
bis Dreiißiiwi 11
Rang- und Qnarrirr-Lisie der Königlich Preußischen Armce
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(Mit Siciirwnigung Sr. „??J-Wiesrär DTI,KJZLZJZ_)
die f'x'i'ihr-é
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.. :c bcxrcffetxd, und einem alvbabrttnben Namen: Resist er. 870. brosch. Preis: 27 sgr.
lung in Carlsruhe und Baden ist neu erschienen: 1) 11 c: !1 (]01“]ZU(:]1(]1*11(:1(€1" & 1'. 13711 1311111] in R07.-06i:17 :tul' 7811111101061“ 11111 7101611 1101280510110", aux: 211111 (Ioancki'e-„Zrucl', 1,561'0111111Z 511111131" kilkikfé", 810100137110113101'56101 11111] ÜLÜÜUÖKTWLU. ZH "[*7111'. ; 0,2 “1"!111'. Zu Befielinngen empfiehlt sich die Stuhrsche Buchhandlung zu Berlin, Schloßpiaß Nr.
Oesterreich1sch-mitirairische Zeikschrifr 1835. e t eben erschictTen und an niir
1. Der Feldzug von 1746 in den Nie- (Schluß.) Mit dem 11. Der Feldzug (Fortsetzung.) 111. Der Erbfolge- _ 1701-1713, 2) Die Vernichtung der Französjch-SpanisMn Flotte „bei Vigo 1702-
besrßt hieirrn. Cordova antwortete, er erwarte ihn auf den dern von Lorin; drrt köxme er seine Tadferkeit an den Tag gyn. Am L'sscru hieirrn die Karlisrrn Estella, Arbayza Log" Soriada und PÉLIL'KMÉUCM bescßt, , Von der SPUUÉsCOL-n Gränze wird gemeldet: „Am 23 “4 “bamKd-er untrr drm Namen Pfarrer Merino bekannte Brii' iii Santa Critz dr Campezu (Iilava) mit einer Division 1595) Mann mid 300 Pfrrdrn an, Um in Navarra nach Brfchlen, die er 0011 Don Carlos erhalten hat, zu operiren. 1 2-11?er wandten sich die Truppen der Königin nach Lorin, davaa und Sröma, wo ste eine Position einnahmen, um die wrgUngen der Jixsurgriiten zu bcobachten. Man verfichert,baß drmselben Tage der General -D)Toreno mit einer Divifior v adi): Bdrailidiien- und mit zehn Artilleriestücken vor Printe la Neyna erzcbieU-rti sei;; das 2. und das 4. Bataillon haben Straße nach Undéano, zwischen Puente und Pampeluna desc Amd“). “3110 hat die Cholera in Marseille ...ckck... der heftiger zu writhen angefangen. Das BÜlletin zäb/k Todesfälle auf, unter dirscn 124 an der Cholera.
_» .Heiirr schloß 533106, Rente pr. 00111111. 100 15, “"I"" [13:11 33, .IN-„sc. sz'. (2011-1111. 79. 10. "1111 0,0111; 79. ZLPZ'HQ Reap, [)1', 0021114. 97. 20 1111 130111". 97. 35. 5 («;-paix. 2,3077. Zprdc. "db. in-J. Cortrs . _ _ «7. .. ., 7. August. Driierr. 033. 1“.„?'ZY.ZY„ IMF: -:i13,“-7.“rr. M.";TÄ» iiZJ-F. ";;-Izzzrdik. 577)“. Br. , B1, :'"FF'kirxxxi, ???ké-Kixz "17.108. 1500. Park-Obi. [*.*-10.2. 1-.*-. 311 500 G. ..?-":. 11713. deK FU ZW '. 2213; E. * '*I?'*'„*Z';_,'“;;_-i§,“s;(!!. €.? . .PDF-. di:. ???Krdsé 711925. ??ZH. Br.
07,515, 00, . , 4.3.1010. Zirxzid 38. 373. „“;;rxvr. d;). 221-
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Nrdarrrrir (,'-xxx“. "WW
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chrlicbr bci Li. W. Hayn
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17. Literatur: ]) VomKriege. Hinterlasscikks! drs (Herr. Karl 0 (Clausewitz. Eisler Band. V 15432. (Forschung,) 2) Die Fildzüge von 1-1 Jxalien 1111?) der Sciitvriz. Hi-itcrlnssencs Werk (Hin Karl 1). Ciausewiiz. L Thie. Berlin-1 1. Nzurstr Miiktair-Veränderungen. Vicker ' laar; thter aus* dem Gubicte drr militant- W111.'11sch11sten. Orr Preis dicses
in der Armee"
_ Jahrgangs isi wie bisher,
Tblr. Sachs., um wi'lchrn auch die früher" .
gänge „von 1818 angefangen, noch zu beziehen
2er die ganze Reihe von 1818 bis 1834 aufEk
abnimmt, crbäét dieselben um .", wohlfeiler. Wien, den 30. Juni 1_'5.
. G. H e u b nck/ Buchhändler.
""m"-«._.
In Ferd. Dümmlers TBuciwandlung/g N1'.]*.), habrn cker die Presse verlassen: „„ *;a§]101'(4:*811. 11101]1"-:.-1§.-1!]), (119, "131115911112. ]..1?!)(!1|.§(]1111(*1' ([t-5 1111311800011 in (1011 76'„e 11811 k1i'11'Z81*.'10]1-sn 11111! ZYLFOUZZLU Ueero 11:10]! 1111101 1501110011000" 11110 [18111111111in 101-511-7111. Klit. 17 “"l“-“11?!" 11. 3 Zt'nlzln'zcben 819111111xe-n.
Hat auch den Titel: . , “1
Zoiträiga 2111" maäicinixcben 8111115"
510111531'21161k1111c10. 21'1Z11. ] M21"; 11 Krause, 21, Geschichte der römischcn LM“ 11“ Abschnitt, enthaltend 1). Antrag der ep Poesie. 15sr. _ R““
Hartmann ( eh. Rath)/ das Provenzial-, '
dcs Fürsienthnms Eichsfeld. Jm AMW" K, Fust =Minijieriums f. d. Geschrei) 170an der Ordnung des allgem. Landrechts. LTW
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und Kiittiiband:,
-]Ä(1111§k
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LZ. Juli zum Gegenstande eines Gemäldes machen, das für Muieum von Verjailles bestimmt ist. Zuvor wird es im Lo
den 28 zu einer P, „„Erinnern S:“, Paris etwas
Punrren, wclche ße -
: x)! ") . “' ' . . o. * 1 *d- M““ '[USZ' (IMM) n Neuem werder die gegcnwartigr Ordnung der Dinge in Frage
“ sieben, so d _ . esche; uri) "((ht dezzrkxnden, die
des „ Charivari“ und der „Caricaiure“ Haussuchung geh '
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Allgimeinc'
rerßiscbe Staats-Zeit
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_ 222.
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'Awtliche Nachrichten. Kronik des Tages.
Se. Majestät der König haben dem bei. der hiesigen Kai- ici) Russischen Gesandtschaft fungirendcn Wirklichen Eratsrath i erm von TNaltilz den Rothen Adler-Orden zweiter Klasse, . drm chrmaligen Tribunals-Rath Vincent von Prad- ski zu Groß-Lezniß im Königreiäx Polen dM RM)?" Ad- , Orden dritter Kiaffe Zu verleihen gcruht.
, SZ. Majeikät der K nig haben dem Domainen-R-xntmeister tcrich zn Labiau das Allgemeine Ehrenzeichen 3" "“'[céhen
ht.
„Der„Zustiz-Kommisarius und Notarius von Kryg er zu roszrn ist in gleichx'r Eigenschast bei dem Königlichen Ober- des'gerichte zu Posen dor:i)in verselxt worden,
Angikommen: Se. Excellenz der General-Posimeiskrr und sch gesammten Poßiwesens, von Nagler, von Frank- _ .
a.*:.
7:41“;
Zeitungs-Na_ch.richten. A u s l a n d.
Frankreich.
Deputirten-Kammer. Silzung vom. 4. AUSFU- erHerzog voanroglie ließ sich in dieser Sißung zunachst folgender Weise vernehmen: _ .
„M. H., cin großes Verbrechen hat Frankreick) in Beßurzung rsetzt u:?» cin_trau.*éges („2100 Über dyn Zuiiand der bürgerlichen esesisciwft r-“erbr'eitrt. Ali-rn wohigesnntrn und einschtquücn innern “isi ks klar grwdrdcn,' dax"; die Negierrxng qedieterzsibe ächten zy eriÜUen hab.“. Wir sind dchorschung“ Dank schni- , daß iir mit dem Könige zugleick) das" Land gerettet hat; wn“ sen auc!) unserm hocherzigen Monarchen, dem wahrer: Vater sVaterlandes, dcn Tribut unserer Bewunderung ynd _Ltebc zol- 11; wir haben glcichmäßig dem Andenkcn derer, die nx seiner Näve fallin, ein frommes Opfer zu bringen; aber wir muffin auch an eanunst unseres Landes denken. Frankreich, das um seinen Kb- gund scine Zniiitutionen besorgt 111, erhebt seine Stimme, um „b-rRegiernng den Scbuiz zu vkrlangcu, den es von ihr zu er- ktm berechtigt 117. Im Namen Frankreichs habenwir Sie beru- - m, H.; in dem Interesse des angrmeinen Besten kommen wir, Ihnen di irnixirn »);iaßrrgrln vorzuschlagen, die uns a-licxn geeig- tscizeinen, die Person dcs Königs und die StagtKVerfnffung vor nercn Gefahren zu bcwnhrr'n. Das Ucbrl ist nicht neu; schon seit drercn Jahren ist der Parteigeisr bemi'iht, uns die Früchte der ten Revolution zu bcrkümmcrn, und zu gewissen Zeiten immer
aß die Monarchie sic!) nicbt bcfcsiigen, das Reich der Wohlfahrt des Landes sick) nicbt wickeln kann. Seit 5 Fahicxt, daß Frankreich auf dcr Bahn der 0131 “", mit (Befahren al1cr Art zu ipfcn. Kaum iii die foadr tn ciner Gekmlt verswwunden, erscheint iie unter einer andern; die Geselix"chaft lebt in fitter esorgniß und sinkt ihre Kräfte zur Auzb-reitzmg ihres Reicbtbumö d ihrer Größe benuizcn zu können, muß nc solche unaufhöréiij) rdie eigene Sicherheit“ verwenden. Nur mit Mühe beiiekbt die eniliche Macht dcn K'axnbf mit den Factioncn- Wieviel Zitt und Jhmn selbst, m. H., die Vcrthetdigung der Ruhe Und doch und, Ruhe und Ordnung noch incswegcs geficbcrt. Was uns bcirrfft, so glauben wir fes: dcn endlichen Sieg unserer Snchr; die „Gefahren entmu- igen uns nicbt: sie_ zeigen uns nur die Nothwendigkeit, handeln. Fünf Probejahrc haben unsere Herzen und unsere Uebcr- ugung gcßählt, und Frankreich weiß jcizt, wie ein großes Volk _ nail) eiiier von ihm gcmacrztcn Rrvolution“ beherrschen kann. in unverschämt auch die Parteien seyn mögen, ite iind besiegt wor- n, "_nd werden nur!) ferner “besiegt werden. Indessen hat dieser üändege Kampf tiefe “Spuren zurückgelassrn; es hat sich in die „Ge- üthcr ein (Hifi cingcschlicben, daz" fort nnd fort wirkt, und wenn _ diesrm Angcnblicke auch,der materielle Wtdcrsiand aufgcbörr hat, “ heüeht_noch eine moralische Empörung, cine verderbliche _Auf- esung, cen tddtlicber Haß gegen die gcse0schaftliche Ordnung, ein “ßer Wunsch, das 'Bcsirhcnde umzustürzcn, und cm Dnrü “ck Rache, gegen die war uns. zu bewahren hach. Dieser ufiand würde noch längcr dauern, ja [ich vielleicht noch verschlim- ern, wenn wir nicht ein schleunigks und wirksames Mittel dage- m anwendeten. Sobald _wir es noch länger dulden, daß die Fac- ionen täglich niir Staatsx-Gewalten angreifen, daß sie sich offen ge- 11 das Prinzip der Regierung erklären, daß sie eben so offen einer **r kerung Treueirbwdren, von der Frankrcick) nichts mehr wissen * “_könncn WU“ aucb darauf rechnrn, das; das Lebcn der Gesel]- chaft _nichts als eine lange revolutionairc Krise seyn wird. Narb- ém _dte Yrdnung je mehr und mehr untergraben worden, wird man «id zivcmln, das: es überhaupt noch eine Regierung gebe, und end- chWird die Achtung vor dem" csetzc ganz und gar verscliwindcn, ' daß zuieht dem Lande, das „"ck von der Regierung verlassen sieht, ichts water übrig bleiben wird, als selbst zu der materiellen Ge- “xk seine Zuflucht zu nehmen. Dies, meine Herren, find die Uebel, Zcbe "".s bevorstcsbcn, Wenn wrr ste nichr im Keime ersiickcu; oder „ssen ww nicht vielmehr sagen, daßse iici) schon zum Theil ver- trkiicizt haben? J| wohl eine Regierung jemals in ihrem Prin- “x in ihrer Form, in ihrem Oberhaupte mit größerer Kühnbeit, ie kdßererWuth, mit größererUngeßraftbeit angegriffen worden, als “1 cgierung der Charte von 1830? Erdreiüet sich nicht die Partei der “SM Dynaßte, Frankreich auf rine'unverschckmte Weise wie eine ol"m_aine zuvuokznfordern? reizt sie nicht, siatt ihren früheren Ab: , uttsmus dnrch Achtung vor der Ordnung vergessen zu machen, die Anarchie zur Contre-Revplution auf und erklärt sicli e- Gewalt, die von der Nation ausgibt mid die Frankreßch W. ck beherrscht? Behauptet sch nicht die republikanische *en 22? noch gefcbwärzt von dem Pulverdamvfe der Schlacht, mit d mcxffen in der Hatzd dchc kerung gegenüber, die sie verleugnet ahne dultirt, und werbt ste n cht ganz dreist die Bär er für die erkündeetrßrevolutionaircn Gewalt, deren Herrschaft sie 111 Voraus “" Pßaßer ünserer Straß ' „:. . en geschrieben steht, daß unter dem Feuer r “MWM Preise- unter dem Einfiuß dieser fortwährenden Aus-
rvonommnung fortschreitet,
nergie bat nici): dOrdnung gekostet!
| es endlich nicht eine Thatsache, die mit Blut auf
exrlin, Mittwoch den 12ten Aug
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brüche barbarischer Theorieen und nbscheulécber Verleumdungen, sich inmitten der „Gesellschaft, da, wo die gröbsten Leidenschaften und die heftigsten Mrtmmgen sich be egnen, die weder die Ordnung ken- nen, noch ße tibtxrsäyen, noch jgie begreifen, daß da, sage ic!)- Kch eine geheime Miliz aus Menscheit gebildet hat, die zu Allem fähig smd, bci der alle Parteien Rekruten fur den Aufruhrwerben, und „wo der _polittsrhe' Mdrd stets bcreitwilltge Arme finden kann? Diese Schilderung iii völlig wahr,- mcine HEWLU/ und wir können sie ntcht ohne Schmerz betrachten. Es koß'ct nns Ueberwindung, aUes der_s zy sagen, aber wir sprechen vor einer miitbvollrn Nation, die seit t:“mf Fahren mit immer wachsender Energie den Angriffen und Nach- ücliungen der Parteien die Macht ihrer Vernunft und ihres Wil- lens entgegengesetzt hat. Ie unverschämter jene gewesen smd, um [0 mcichtig-cr isi sie gewordexi, und war kennen keine _C'bocbe, wo Frankreich solzcr hätte auf sich seyn können, als die jehtge. .Der dsfentlichen Meinung versicizert und Ihrer Einsicht vertrauend, fuxch- ten wer nichts. _Wik erkennen das Uebel. und glauben, das Mittel dagegen gefunden 11 haben. Es lieqt in dem Prinzip und der Stärke der consiitutionne eit Regierung. Sie xyrrdrn "ck des rogramems des politischcn_Syüems erinnern, das wir uns zu unter üycn real)- mcn: „„Die Charte und der Friede.“// Es ist Zcit, es ohne Nuck- halt zu erfüüen. Während die Regaxrung ängstlich bemüht „ist, fick) innerhalb drs constitutionneer Kreises zu halten, haben ihn die Parteien nic betreten. Indem se die Charte egen die GeWalt an- rufen, haben sie dieselbe niemals anerkanm. &“ Charte, sollte al- len Parteien niz: gemeinsames Gesch dienen u_nd selbst unter'der Restauration schien dem so zu seyn. Heute isi dee Charte der Zugel der Gewalt und das Sbielwerk der Parteien. DteVeracbtung undVer- werfung der Charte iii ihr gewöhnliches“ Losxingswort. _Laffen Sex uns, m. H., dieselbe vertbeidigcn, ihr die ihr gebuhrendrn chhte zuruckge- ben und ihre Unveriehlichkeit wicderherücllcn. Indem wir ch-Parteeen zur Ehrfurcht vor der_Charte' ermahnen, kehren wer :zu dem Prinzip unserer choi'uiion zurück. ".Der- Zweck der (Bejeize, weiche ancn aumälig vorgelegt werden sollen, ist, „alle Parteien, wenn nicht durch Ucbcrzeugung, doch durch Klugheit oder durch Fyrcht zur Charte zurückzufuhren. Die Charte gewahrt polttrscthrcthett, aber unter welcher Form? unter der Form der consiitutidnnellen Monarchie. Lille Parteien“ find in dem Umfange dcr consiitutiog- nellen Monarchirfrci Sobald sie darübxr hinaus «_ech, haben ne keine Ansprüche mehr an- die Freiheit; ste stellen_ in) srlbst außer dem Gesetze; für sie isi nur das Strafgesetz nnd die Gewalt, welcbe daffclbe zu seiner Vcrtbcidignng biwaffnet. Die Freiheit der Preise sieht nicht über den anderen Insittutionen. Sie ui durch die 'Con- stitution, von der sie setvsi einen“ Theil ausmacht, be wrdnkt. Es ist ein Fundamental-Prinzip der Charte, d. h._ der con itutionneUen Mo: narchic, daß ihre eigene Unverleizlicbkctt, daß de_kr Monarch uber alien Angriffen und über aller Diskussion erhaben nnd. QicMonar- chic, der König, seine Dynastie iind in_der Charte begrundet und, wie sie, unverletzlich. Sic angreifen, ne öffentlich verleugnen, ck eine revolutionaire Handlung; und mitten unter den uns umgeben- den Leidenschaften, nach den Verbrechen des Zum und April, des November 1832 und des Juli 1835, isi dies ein offenbarer Angriff auf die Sicherheit des Staats. Dies, in.H., find die Ansichten ge- wesen, die uns bei den Maßregeln, die wir Ihnen,!)eutc vorlrgxn, qeleitctbaben. Fürchten Sic nicht, daß wir, um diePartrtcnzn unterdruk: ken, Trnselben nachgeahnit,1md daß wir, um die geheiligtcAutorität der Cbartewicderherzustellcn, sie selbst nicht geachtet hätten. Wer verlangen nicht, daß Sie irgend cine Bürgschaft schwächen, ,oder irgend eine Freiheit suspendiren sollen. Wir verlangen keine Ausnahmc-Gcscßx, keine temporairen Maßregeln. Die Umstände lehren nns unbezwet- felt, was wir zu thun haben, und machen die Erfüllung um so drin- gender und leichter. Aber die von uns vorgeschlagenen Geseke sind nicht für die gegenwärtigen Umsiände qllcit; entworfen. Ihre Ge- rechtigkeit, Nützlichkeit und Zweckmäßigkeit werd anerkannt wer- den, so lange die constitutionnelle. Monarchie besteht. Die_ feindlichen Parteien können, wie ich“ glaube, sich nur- “„U! drei Haupt --Garantieen berufen: auf die persönliche Freiheit- auf die Freiheit der Presse und auf die vcrfqsungsmaßige Ordnung der Gerichtsbarkeiten. Wir acbtcn dicse drei (Harantteen. Die persönliche Freiheit bleibt, wie tie bisher war. Was die Ord- nung der Gerichtsbarkeitcn betrifft, so lesen wcr m der Charte, daß politische Verbrechen und Vergeben durch dieJuri) und in gewissen Fällendurck) den Pairshof gerichtet werden sollen. Hierauf sind unsere Gesetze baürt und wcr_verlangen keinen außerordentlichen Gertcthhof. Wir wollen endlich, daß die Freiheit der Presse voll- kommen, aber consiitutiomxel sey. Wir haben keinen Begriff von Be- schränkun min dchiskusiionüberHandlungenderRegicrung,aberwir crkcnficn te an bei öffentlichen Personen, Deposttarien und A enten der Bebbrdc. Wir gesiatten keitix Bemerkungen über dcn_ bnig, über seine Dynafiie und über dte verfassungsmäßige Negrerng; die Presse, meine Herren, würde dann mehr Rechte haben, als diese Tribüne. Der König, die Dynastie, die constitutionnelle Monarchte sieben in diesem Raume unter dem Schutze Ihrer Achtung und J-h- rer wachsamen Strenge; außerhalb dieses Raumes mixffcn fie unter den Schuh ürenger Strafen geßelit werden; wenn diejenigen, die das Straf esehbuch vorschreibt, nicht bt“nreicben, so müffen andere an derm Frein treten, die der Menschlichkeit entsprechen, aber zu- gleich auch dem Verbrechcr eine der Größe des Verbrechens ange- messene Furcht einfiößcn. Man muß die gewöhnlichen Gerichts- hbfe- detxcn die Ausführung jener Gesetze verbleiben soll, mit *den regelmäßigen, aber 'schgeUcn und wirksamen Mitteln zur Errei- ch1Mg ihrer Zwecke versehen. Man muß. den Juutz - BéZMko und den Bür ern, die das Recht sprechen, Sicherheit gewahken; 'nachdcm die mpörun von den dffcntiicbcn Pläycn verbannt wor- den, darf sie nicht mch in dem Heiligtbum der Gesetze üatt der Beürafung einen Zufluchtsort ß'nden. Sie sehen, daß die Maßre- geln, welche wir Ihnen vorlegen, der Politik entsprechen, dte eit dem Jahre 1830 befolgt wird und von 0“hncn und Ihren _Vorgqn- gxrn so oft für die einzig nationale erkert worden ist. Die Ereig- nisse bestätigen uns nur noch mihi“ in der Ueberzeugung, daß diese Politik das Heil- Frankreichs ist; sie aufqebexi wollen, hieße Yges verlie- renzfiesck)wäche-nw011en, hieße, sci) absichtlich in Gefahren nurzen. So lanlqe das Vertrguen des Königs uns auf unserem Posten läßt, so ange das Ihrtge uns die Ausübung unserer Befugnisse mdglch macht, werden wir unerschütterlich treu bei den so oft erprobten Prinzipien beharren, und ir Werden in der Erfüllung unserer Pfiicht diejenige Fesiigkett und _ trenge zeigen, welche die Umßände erfor- dern. In der That, meine Herren, mitten unter dieser gryßen Ver- wirrung der “Begriffe, gegen die Kühnheit und den Cyntsnius der Parteien bedarf es nicht furchtbarer, sondern iiarker Gesetze, die von: 1ändig_zur Ausführung gebracht werden. Schlaffbeit und Nachficht snd vieneicht der absoluten Gewalt erlaubt: diese kann ih- nen immer durch Winkür das Gleichgewicht _ halten. Aber die coniütutionnelle Gewalt muß der Unerbittlichkeik. des Gesebes nachahmen. Je größer die Freiheit ist, um so unbeugsamer muß die Behörde seyn. Die Regierung ist entschlossen , die ganze (He- walt in Anwendung zu bringen, weiche die Verfassung ihr verleiht.
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Man dar die schlechten Bürger nicht durch Schoiiung ermuthigcn. Die Zeit fiti gekommen, sie daran zu erinnern, daß se eine übelwolo; lende und schwache Minorität iind, welche die Großmuth uyscre», Jnfiitutionen beschützt, unter der Bedingung, daß sie fich an ihnen nicht vergrei en. Auf diese Weise, meeine Herren, glauben wir, den Wunschen des Landes zu genugen. Ueberall spricht sich das National-Gefühl aus; und an dieser Kammer, wo wir es gern befragen ,und vernehmen , haben wir erkannt, daß es im Einklang isi-mit unseren Ahfichten, und daß es uns_zu- gleich als ührer und als Beisiapd dient, Es war unsere Pflicht, die Initiatve zu ergreifen und thre_Berathungen wieder zu eröff- nen. Entscheiden Sie jetzt, meine Herren: auch Sie bilden emen verantwortlichen Theil der Regierung des Landes. Der. * bttlichs Schutz hat über dem Thron gewacht, den Muth und Weis _eit zie- ren. Ihre Weisheit und Ihr Muth werden, indem Sie die PZ»: teien entwaß'nen, zugleich dasjenige vollenden, was das gute Gluck
Frankreichs begonnen hat.“ _ _ T Nach dem CdnseilsxPräfidenten, desien Vortrag sich des fasé
einmüthigen Beifalls der Versammlung zu erfreuen hatte (die wenigen anwesenden Oppositions-Mitglieder beobachteten das tiefste Schweigen), ergriff der Großiiegelbewahrer das Wort, um der Kammer 3 neue Geseß-Entwürfe vorzulegrn. Der erste derselben bezweckt eine wesentliche Veränderung m der gegeii- wärtigen Gese?gebu11g über die Presse. .Das Geseß zerfällt M' 5 Titel und 2 Artikel. Der erste Titel handelt _von den Ver- brechen, Vergehen und Contraventionen in Preßmchen. Jede Beleidigung egen die Person des Königs soll danach (offenbar um die betre enden Prozesse vor die Pairs-Kammer bringen zu können) als ein Attentat gegen die Sicherheit des Staats br- crachtet, und mit Zuchthaussirafe und einer Geldbuße von 10,000 bis 50,000 Fr. bestraft werden, Wer die Persoti oder das Ansehen des Königs auf dem Wege der Preise lächxrlech zu machxn sucht, soll eine timonatliche bis djährige Gefängmßstrafe _und __eme Geld- buße von 500 bis 10,000 Fr._ei'1eiden. Wer bet einer Erörtex _ rung'der Handlungen der Regierung den Namen des Königs auf direkte oder indirekte Weise mit ins Spiel-zieht, verfällt m eine Gefängnißstrafe von einem Monate bis zu eineni Jahre, und in eine Geldbuße-von 500-5000 Fr. Jeder Angktff 8299," das Prinzip oder die Form der Regierung, wie _sie durch die Charte von-1830 festgestellt worden, so wre jede direkte oder m- direkte Aufforderun zu einer Aexideruyg derselben , soll gleichfalls als ein thtentat gegen die Sicherheit *des Skga- tes betrachtet, und" durch Zuchthausstrafe, jo wie durch eme Geldbuße von 10,000-50,000 Fr. geahndet werden. Wir df; fentlich einer andern Re'ierungsform als der bestehenden beitritr, sey es nnn, daß er sic? Republikaner nennt, oder daß er den Wunsch, die Hoffnung oder die Drohung einer Vernichtung der monarchisch-consiitutionnellen Ordnung ausspricht, verfällt in 0monatliche bis öjährige Haft. und in'eine Geldbuße von 500 bis 10,000 Fr. Wer öffentlich, sey es einem Mitgliede der für ewige Zeiten aus Frankreich verbannten Königs-Familie, oder je- dem Andern als dem je igen Könige und seiner Nachkommenschaft, Rechte an den Frau ö?ischen Thron uerkennt; ingleichen wer den Wunsch, die Ho nung oder die rohung einer Wiederher- stellung der vorigen Regierung ausspricht, soll mit 6monatli- cher bis 5jähriger Haft und einer Geldbuße von 500 bis 10,000 Fr. belegt werden. Die übrigen gegenwärtig bestehenden gesetzlichen Bestimmungen bei Preß-Vergehen sollen in_.Krafc verbleiben. Wird indessen eine- und dieselbe Person oder ein und dasselbe Journal im Laufe eines Jahres l?weimal oder noch öfters verurtheile, so kann bei jedem Rückfa e das Maximum der Strafe verdoppelt werden, bei Tages-Blättern sogar bis zum vierfachen Betrage. Die successive verhängten Strafen werden nicht mit einander vermengt, sondern müssen eine nach“ der an- dem überstanden werden. Es ist verboten, Subscriptionen zu dem Zwecke zu veranstalten, die gerichtlichen Verurtheilungen un-c wirksam zu machen. Wer diesem Verbotzuwiderhandelt, haceinmonar- liche bis einjährige Gefängnißstrafe und eine Geldbuße von 500-5000 Fr. zu gewärtigen. Gleiche Strafe trifft denjenigen, der vor oder nach einem Erkenntnisse in Preßsachen die Namen der Gr- schwornen bekannt u.acht oder über die Berathungen der Jury berichtet. ** Dies ist der Inhalt des ersten Titels. Der zweits Titel betrifft die Herausgeber der .Zeitungen und periodischen Schri ten. Die HerauSgeber sollen hinfähro jede einzelne Num; mer i res-Bkatfes im Manustripte unterzeichnen. Wer in Blanco zeichnet, verfällt in einmonatliche bis einjährige Haft und in eine Geldbuße von 500-3000 Fr. Die „s erauSgeber smd verpflich- tet, gegen die üblichen Insertions-Gebü ren, jede Berichtigung in ihr Blatt aufzunehmen, die Kuen in Bezug auf eine von ihnen gemeldete Thatsache von der . egierung zugeht. Wer sich dessen weigert, hat dieselbe -obige Strafe zu gewärtigen. Bei Prozessen ist der erausgeber verbunden , den Verfasser des inkriminirten ? rtikels zu nennen. Weigert er sich dessen, oder macht er eine falsche Angabe, so trifft ihn einmonat- liche bis einjährige Haft und eine Geldbuße von 1000-5000 Fr. J| der Herausgeber eines Blattes kondemnirt worden, so darf dieses Blatt nur erscheinen, wenn für die Dauer der Straf- eit ein anderer erausgeber unter den geseßlichen Bedingungm
estellt wird. »- er dritte Titel handelt von den Zeichnungen, Kupferstichen, Lithographieen und sonstigen Bildern, die hinführo nur angefertigt und --zum Verkauf ausgebotenwerden dürfen, wenn in Paris der Minister des Innern und in den Departements der Präfekt die Erlaubniß dazu ertheilt hat. Im Contraventions- Falle erfolgt die Confiscation der ausgestellten Bilder, :und der Verfertiger oder Verkäufer wird zu etnmonatlicher bis einjähriger Haft und einer Geldbuße, von 100-1000 Fr. kondemnirt, - Der vierte Titel betrifft ,die Theater und Theaterstücke. Es darf hinfahro weder in Paris noch in den Departements ein Theater errichtet werden, wenn nicht dort der Minister des In- nern, hier der Präfekt seine Genehmigung dazu.ertheilt hat. Dasselbe gilt von dewaufzusührenden Stücken. Ueberrretungen tverden mit einmonatiicher bis einjähriger Haft und einer Geld- buße von 1000- 5000 Fr. geahndet. Bei tumultuarischen Auf- tritten und Uebertretungen der Gesetze und polizeilichen Regle- ments kann die Erlaubniß zur Errichtung eines Theaters oder:
zur Aufführung eines Stücks wieder zurückgenommen werden.