1835 / 231 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Neueste Nachrichte

Paris, 13. Au ust. Der König arbeitete ander mit'mehreren Ökénistern“ und ertheilte dar schall Sonic eine Audienz.

Die Pairs ; Kammer nahm noch in ihrer

JUNI sowohl das Ausgabe-Budgec für 1836 im Gesamme-B _ me-Budgct an, welches fich “Uf dae Total-Summe von 1,000,700,807 Fr. beläuft. Das Er-

von 998,861,075 Fr. als das Einnah

ste're passtrte m:“t 103 gegen "2, das zweite mit 92 men. Die shres nächsten Siß1mgsmzes.

Heur-

eim'n Paix" xomie Dubouchage. m Abwssenhxit der Angeklagten, gegcn. die Theilnehmer an den wurden freigesprochcn, nämléch Giraud, Ravacho cher, Marcadier, Ponal'd MW

die Übrigen lautet theils auf Zuchthausx, 0110 zwar 11111001 2 zu 20111hriger, riger,- 4 zu 7jährige1', 17 zu öjähréger Zuchthaus 31äh1'cger und 3 U ljä zur Zuchthaus,- erase Condemnirten soßen Übe _ganze quonszeét untcr der “2111111111: der höheren Lilie zuzammen abcr wsrden sokibarésch 111 die K

zeffes 0811111131111. Nach der Puölication dicses Erkenntmissts; vgs detx'Vsl'1lt'tyc1'1wn durch den ersten Gertchtssch)re10ernotcfi- ztrt werdcn 11-11, hicit der General-Prokurator sein Requistto-

rium gxgcn 20 süchtig gewordene Angeklagte v Kategorte und verlangte , 0111111 verurtheilc. DLL thungs - Zimmer zurück, ztehen.

Pairs zogen 1ch darauf um dsesen ntrgg in

In M' Dchtkrten-Kamnnr ösganneü heute die €"1111- Geseß-Entwurfwegcn des Verfahrens vor den

thun_gen über den 211fi|e11höfm. .- e1'r von Schonen bekämpfte 110111111: ihn ein I. ach1verk des woruöer dé: Centra sehr ungejuten- waren und v denten verlgngten, daß er dcn Redner 3111' Hex:? von Bxécquevélle aber rief, “(„ckck 3111 Ordnung ermahnen.

äußerte wine

Versammlung trennte fich'sodann ohne

, _ Imken die Pairs wieder zur AUSÜÜUUI ik)??? kick)- terltchen Fzmctionen zusammen. Der Namens-Aufruf ergab nur 1119111991 als in der lrkzcen Audienz: es war der V:"- Nach décser Operation verlas der Präsident, das Urcheil des Gerichtshofes Lyoner Unruhen.

Margot; 7 andere und BMW?- Marcén, Axbert, Hugon,Reverchon, Lafon: und Desvoys, wurden 5111 Strafe 0erDeportation vkrurtheilt. DieSentenz gcgen theils auf Gsfängntmirafe ; 5 zu 15jäh1'1ger, 4 zu 110511).-

hrigec G2fängniß-Strafe verurtheilt. Die

daß der Gerichtshof sie 111 1101111111111-

Revolutions-Tribunals von 1703,

Ordnung vvrweise. man müsse alsdann 01? Ge- Der Großséegelbewaßrer Verwunderung darübed', daß man die Asfisenhöfe

11.

gestern nachein- auf dem Mar-

würfe, meinte er, verdiene

solches auch ohne ßerun gestrigen Siz- etrage Fieschi's mit dem Louvel's, belsmbtete Ygen 2 Stirn- *

nberaumung

7 dcrss1hen [, Correa, Co- zwar

sen Und Herr sSkkafv', 7 ZU ßen Artikel hervor.

aus der Rcdmrbähne.) 101291 für ihre Polizez' 11111211, osten des Pro-

on der Lyoner

in ihr Besa- Erwägu-1g zu

schonen. denselben und

Präsi- dank von Madrid.

911 dem

Carlos stand am 11

,mit dem RevolutionQTribunale vergleichen könne; solche Vor- nicht eine Regierung, die'slch rüh- men dürfe, niemals von d'erCharte abgewichen zu seyn, und Noch nicht thun werde.- erregte lebhaftes Murren. gleich aus den Geseß-Entwurf; und tadelte es bitter, daß man deffen Unthat ganz Frankreich entgelten lassen wolle. 0111an die einzelnen Beskémmungen des Geseß-Ent- Wurfs, und behauptete Unter Anderem, dnß Niemand in Frank- reich einen auf bloße Aktenstücke hin verurtheilcen Angeklagten als 111€! Recht verurtheiit betrachten würde. Herr Madier de Montjeau unterstükzte dagegen den Geseß-Cntwurf; dersclse kam ihm sogar noch u11z1treichend vor; Zum; bei einem Bürgerkriege far unzulänglich, statt dessen zu Gunsten der KriegSgertchte aus. erklärte dcn Entwurf für verfassungswédrig, sein Essta1men darüber aus, daß man 5 Jahre nach der JuliRevolution schon mit solcher Geringschäßung wie Herr Madier 06" Montjau von dem Geschtvor11e11-G2richte zu sprechen Wage. Letzterer behauptete, daß man iHn falsch verstanden hgbe. Nachdsm noch Herr Duchätel fich zu Gunsten des Gesel; Ent- wurfes ausgesprochen, wurde die allgemeine Berathung geschlos- Jobard trat mit einem Amendement zu dem _er- (Bei dem Abgange der Post war er noch

DU" USU? Spanische Finanz-Ménistcr Herr Mendézabal ist voßgcskern aus London hier angekommen. Aufknthalie wird er sich dem Vernehmen nach zunächst in Yor- beaux auf einem Englischen Fahrzeuge nach Lissabon einschiffen, und sich ersr von dort nach Madrid begeben.

Die erste Division der Fremdetr-Legion ist am 1. August von Algier abgegangen und man hat bereits über Barcelona Nackxécht, daß fie auf Majorka angekommen ist.

Zu Lyon befinden sich an 10,000 F111chtlinge aus dem Sü- dsn, die der Cholera aus dem Wege gehen. cer di-xsen lt1nskänden,_die Cholera werde auch Lyon nicht vek-

Einex tiiegraphischen „Depesche aus Bayonne vom 12ten zufolge, ist der“ General ESpeletg zum General-Znspektor der Infanteris ernannt worden. QWsada erseézt ihn als Komman- Rodil ist penswnirt worden.

Die beiden Heere haben noch immer ihre Pofitionen inne. Co:“dova hatt: am [Lien d. sein Hauptquartier in Logxoüo. Don

miichen Tage mit dem seinigen t'n Estella. Als er" 01:1“ einrüchto, war er in Staats-Unjform und von mehr

Diese lehtere Aeu- Herr Salverte bekämpft.“ er verglich das Verbrechen

Er

überhaupt hielt er die den fünf Klößer

und sprach sr!) Herr v. Rancé und drückte abgegangen.

haben. »- Das 28. Juli machte

etwas belebt. Rechmmg eines Nach einem kurzen

bekannt. den Cordova in ONan besorgt un- - Henke 00111“. 1021. LT).

Ausg. Schuld 1

,als 80 Personen seines Stabes umgeben.. und eine Schwadron Lanciers begleiteten ihn. Es ist von ej Zwangs-Anlehen die Rede, welches er den hat; er hat versprochen 6 pCt. Zinsen'Ju Madrid inskallirt seyn würde. ? energische Proclamacion erlaffen. Ihm soll das Ober-Kommqn,

und Zturalde nur die Navarrxsen anfük)re

Don Carlos hat am 3ten Estella verlassen undseu tier nach Villareal verlegt.

21115 Madrid vom 5. August hat man Briefe, die Zustand der Hauptstadt ais ruhig schildern, aber 3119- daß die Verfolgung der Mönche und das Niederbrenne Klöster von vielen Orten her berichtet WSWS". Zu Murc

anvertraut seyn,

fie vermag dem anarchischen Unwesen nicht zu sener", Man wéU wissen, es seyen Regierungs-Comiffaire mit Vergleichj, und Friedens" -Vorschlägen ins Hauytquartier des Don Herr von Amarillas soll den Entwurf zu Traktat in 13 Artikeln abgefaßt,

lange mehr haxccn und dürfte) urch cin Ministerium Caka , Arguelles erseßt werden. -- Dee Nachricht von dem Attentat“

schloß 5p1'oc. Rente 111. (311111111.

511roc. Reap. 97. 35.

' Die heilige

General koreno hat eine [:

angesteckc; die Regierung schweigt; es scheint ,

R

Carlos

ein und auf eine VermählUUg*ba111

Ministerium oreno ,- Amarillas kann fich „;ck,

starke Sonsacion; Herr von Rayneval 111 [1

s Es wurden eéne'ge ansehnliche EinkäufeÖY bedeutenden Kapitalisten gemacht. Man bemW

betrübt über den Tod Mortier's, der ihm befxeupdct wav. Gegen 2;- Uhc wurden heute an der Börre die Ge

daß alle Verkäufe durch die Banquier:Häuse1'derauswärtigen M11 geschehen, und daß déePariserSpekulanten dagegen aufzukaufen. Es" hieß, der Geseß-Encwurf über die PressewürdeyZ dcr Dcputirtcn-Kammer bedeurend viel“ von dem Endureheil des Pairshofes über die Angeschuwjx' ten von der Lyoner Kategorie. 1; Es war auch die Rede

Heute anfing„

Dasselbe wurde gegen 3111, von einem wichtigen Sieg: der Gegénd von Estella davon getragen hab-1/11*

109. 11.1, 1111 011111'. 71», WM. do.111„ Port. Zproc. 58.

Iproc. 111". 00111111". 78. 83. 5proc. Span. 3817, 5-3. Cortes 37-1».

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Redacteur Oo “e ck. - *W- ..

Gedruckt bei A. W. Hayn.§

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Allg

Bekanntmachungen.

Auf Y“1'e2“1"“3"s 2.13?ka ?tthachäun ' . _ *cuugc 11.urMc e - Ptucn-Cochéi sollen 111 111011111910 kf U PU _ de112.Oc1ober, Vormittags 10 Uhr, tm S.1s'cotts:Z:mmcx dex; unterzeichneten Cochii Ychndc Gegenßändc aus* dem Nachlasse der Frau 311111111 von Sa1m-Salm, als: 1) sm_Uhrhnckcn mit Amethiü, _ 113x111 zu . . . . . ZThlr. 2) cm rothes Kancbxn mit ei- nem Paar Bkésolettcn . . . 21 3) ein roth-zé Käßchen mit 111101 go-“dcnrn Braselctten . . . . 38 - *) (M 1811110111 1111191111910, nls: „) ein thuantring._. . . . 11) ;111 511th mit dre! Tür- _ 11111 ............ «ck ein Ring mit zwei Bril- 113111111 und emcm R11- 1111101111 .......... 11) ei_n 311119 mit einem R11- 1111101111 und zwei Sma- ragden 0) Ein Ring mit einer Ro- ette ............ 5) ein Paar Ohrgehänge von Biutkoralien .........

"4a "_“- 111) e'

,

10

6) eine „goldene Schnalle mit d * vor dem Auctionator Herrn Engelhardt vor den".- Ar: tushofe angesetzt.

1:2 Steinen ......... 7) k!" goldener Ring mit Ru- drum und Perlen ...... 8) 1111 *.*-on einer Ubrkette gc- *“.11'11711es Gchängc, bestcbe11d 'in 11111111 gxldenen Ubrba- 1111 mit ctnch Steine, dann mer “goldenen Pettschaften 1nl'd emem goldenen Schlüs- e ............... xin 11111101 von kleinen wri- 1'111 Perlen, nebst Brillant- Krm; 'mit eilf Steinen, ci- nen dtto-Ring mit fünf Serincxx und d11o Schlöß- c11e11 met„scchs Steinen ta: xirt zn ........... _. cin K'ollier von großen wc:- ßen Perlen. nevü blauc_m Saphir mit vicrzehn Bmi- 111111e11dc11111cincm goldenxn xchldßchen m11ei11cmBrkl- ant .............. einc vrinantene Rosette mit "::-ächten Steinen zu . . 12) chi 0111111111cnc _Ohr-Gc- 0111191", wclche zummmanU kleine und 2 große Steme enthalten, taxfrt zu . . . 550 _vor dcm ernannten Comm ffario, Iuützrathe Salder- öffentléct) an den Mciübtetextden gegen vam'e Zahlung in Courant vexkauft „werdcn, zu Welchem Km-flußége mit dem Vekfügcn btckdarch vorgcladen werden, daß auf annebmliche Mcißgebote d_cr Zuschla2 und die Ueberlicferung sofort im Tcrmmc gegen 1101 Zah- lung erfolgen so!! Berlin', den 4. August 18:15. Kbntgl. Preuß Kuxniärk. Pupilkcn- Collcgtnm.

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Yxk„'n11111111acf)ung. Das „den (xrsm dcs thstr11m Fusiizratbs Schelicr “zugehörige, 111 d:“? Brcctegaffc unter de? 1711-1111.-

11)

_-

Kdnigl

massiv erbauten Vorderhause und einem Sciten- nnd Hiutcr-Gebäude nebst Stau u„nd Hofplnve bostchet, sou in noxbwenchr Subhasiatton vxrkauft werden. Hierzu :| ein» ermm auf den 24. November ::., vor dem Auctionator Herrn Engelhardt in oder vor dem Artusbofe angesetzt. Die Taxe, der neueste Hypotheken-Schein und dre besonderen Kauf-Bedingmmen können in_ unserer Registratur, fo wre bei dem Auctionator cmgxschcn

15 sgr.; [werden.

Hierbei wird noch bemerkt, daß d_ie zur ersten und zweiten Stelle eingetragenen Kapttalicn von, resp. 2500Thir. und 2200 Thlr. bxs cht nicht gckundtg't worden.

Danxég, den 21. April 18:15. . Preuß. Land: und Stadtgerccht

Vekanntmschung. '-

Das dem Kaufmann (Tbriümn Wendt zugehdrcge in dc'r' Langgasse unter der Servis-Nunnner 375 und Nr. 63 des Hypotéuken-Bncds c'zyzslegcnc, auf 5174 Thlr.!j szr. 8111". ge!" cklick) veratts tagte Grund- stück, wclcves m emcm Vorderbausc, Scixen-(H'edände,

Hintek-Gebände und 2 Hofpiätzen bestehet, soll in

nothwendigcr Subhaüation verkauft werden, gegen

baare Zablnng dcr Kaufgclder,

Hierzu ist ein Termin guf . en Vier und Zwanzcgsren (24) Novbr. 0,

Die Taxr, dcr neucüe HVBotbeken-Schejn und die besonderen Kauf-Bcdépgnngcn können 01 unserer Registratur, so wie bet dcm Auctivnator cingcschen wcrden, _

Danzig, den 28. Apres 1833. . Königl. Preuß. Land- und Stadtgerrch1

_ Bekanntmachung.

Dee, dem Brauer Rathmnnn Carl Schroeder ge- hbregexx, zu Friesack belegencn (ertxndst1'1ckx:

1 exne Gro bürgerüelke uebi? Pextincnzren, eme Wie e, eine Wjese, cine Viertelhufe, eine halbe Hauswiese, ekn Garten Folio 183, eme halbe Hufe Folio 209 11, eine Viertclhufc Folio 171 11 , eine halbe Hauswiesc Folio 201 b., eine halbe Hufe 211er Folio 156 11, eine Viertelhufe Acker * eine Achtclhufe Acker F Folio 40 b., -

- exne halbe Siebenrutbe

14 enxe Scheune Folio 211 b.,

15) eine dito Foléo7des Hypotheken: buch vrrzäcbnet,

1111711111011: auf 7106 Thlr. 6 sgr. !- pf. gewürdigt, sollen im Wege der nothwendégen Subvastation 111 1111111110 den 02. September 1835, Voxan. 10 uhr, im GerechtZ-Localc zu Friesack öffentlech meistbietend

verkauft werden.

Die Tn:e_ unkx dic txcuesien anothekc11-Schcine kbnnetx 1091111) 111 umerer Registratur ctngesehen- und du' Kaus-Vedkngungen werden im Termine be- kannt gemacht werden.

Ncuslndt a 1). Dose- -den 15. Januax 1835.

Das Stadtgericht zu Frtesack.

Literariscßc Anzeigen. 23:1Vcttcr &“ Rostosky in Leipzig 111 erschie-

3?

Nummer 1045 und Nr. 13 des Hypothekenvnchs gc- lcgenx, auf 7505512021“. 0fg*-.'._11 pf, Pk- Court. g;. richtlech veranschlagte Gxundßuck, Welches aus einem,?

um 11110 111 1111111 211111111a11dlungen zu lxavcn, in Ber-

lin in dcr Stuhrsshcn, Schloßplatz N10:

111 Gärten, GewäcHSHäusern und im Freien. Em Taschenbuch für„angehendc Gärtner, Garten- Liebhaber und Landwwthe, von Hofrath F. Franz

üand , der bis j-sht in dcr ältern und neuern Lite-“a: tur des In: und Auslandes ben, gleechwobl wie alle andere rige, anf Theorie und Praxis richtungen, als unerläßlich zu beherz gen iß.

und in allen Buchhandlungen zu haben: b _ _ _ srliM oder gar ntcht benußte Orstor.sche Stoff, 11!

chsr„da_rin vcr„1“veb_t„i|, die Persouxde; 13110111 1711 die an 111151: vtelsetttg bewegun Zyxt unter 101011111

wovon wohl der schnelle Absah von 7 Auflagen der

beüe Beweis i!"!- bat den Herausgeber veranlagt, dic- d_ ' . Hand an Hand geht, cndltcl) dée Sch11d11111111

erwarten, daß man éhcmwcckmäßTgkcitauci)inDcutsch- Sitten und Gebräuche céncs Zeitalters, 111,01-

1and anerkennen wird. d werden kann, Werden diesem Werke eeuc

Aufnahme und gewiß einen dauernden Nu gsbiidctcn Dcutsckdrn Lcsewelt schem.

1110111: 1711811111111 111 81311111, 8161111410130 Ka. 20. orscbienßn 30 0111311 11111151501111101051'86111 111111 511111 11111011 71111: 110111112 111113111113111111111'1311 [))-11'8011011 15116111111111111111-5)

17011101" 9180111011 (]:-51011151:

meiner Anzeiger für“ die „PreilßisCHM Slääccn.

Ueber das zweckmäßige

Begießen und Wässern

(. "3 Kr.

gr. 121110. geheftet 771Tblr. oder ] nen Gegen-

Dies höchst interessante Werk umfaßt :

völlig unbeachtet geblie- ur GYnem-é gehö- szkck) r dende Vers

Bel E. Kummer in Leipzig 111 so eben erschienen

Deutsche, englische und französische Ge- spräche. Nach der ?ten Auflage, der cngltsch: franzdsschcn Gespräche von Roucllon, bc1'a11_sge-

eben von Fr. Schott. 1611111. brocb. 201gr. g

D e vorzügliche Brauchbarkert dieser Gespräche, 11

elben mit deutschcmText zu bearbeiten, und läßt

Zu bekommen in der , Nicolaiscben Buchhandlixng an Berlin, (Vrüdcxsir. Nr 13) Stettm u. Elbing.

“_.-.

110119 11111311111111211. 111 1101' 111118111721'1JYI11U111111111Z «11:8 “1100031001101";

(11011111J 111 1101

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111111118, 17. 17., 8126113 (1135110511 1111“ 4 1115111101- 511111111011. [).-11111111" 11111] 8111111111311- 011. 11). 131118 111111 1101" 8035111311, 201»: R0. 1. 9101111, 71111 *kic-k: 5111150 „411111111g851311a11or Z11:11011. Km 2. 111111111" 0011 1111131111111: 11.13 11017. 11-"11'11 1111 131131011» N11. 3. [ck10 801117111111111111110: 110111 1701111111113.“ 0011 118111111112: 1111.11-1111211 80111813W1'üi11. Mo. 51 “111111111011 71111 "117111111111.“ 17351 151 11.13 1111“ (1111 111118th .);1111'. Kk). 6. 111'111111111511113 1011 14111131: 0 113151.- 1111:1111 *

131511111111", (.I., (116 1101110110110, (161110111 111 88C11§ EozänZon 1111“ eine 8011111113111111110, 11111 130751. 11. 1'119. 09. 11. 22; ZZV. Mo. 1. [55 50111113: 0111 831115401" (110 11311113. Rn. 2. 17116113 13111110 (11111- 11211. Re). 3. [)x13 Fro112101n [1110111 170111 “1'11111'11117 1161'. K0.4. [1111118 7011311110111 "'.-11“ (11111 (1112. 1110111101. R0. 3. 11050 111111 131 131111 110111101111. Rn. ('1. 11711 112111 1:111111111 01116 [11110 51111011.

Ursulicb, (Z. 17., 11:111'0 Z1'a111108 111111111103 [10111 11,- 9111110 (161111708 31 d'. 11. K. ]11011801Z11c11111: 1411100 (1001318 11e-Cun11121'111n-1. 2011"?-

(ersclmor, (.'„ 81011611 1101115111111 1111-1101" 1111" ] ZinZsli-nma, 11111 130151. (168 9111110111110. 011. 16. 2215151'. 171711. 1. 11111111 1111110011: 1011 11135- 3111“ 1:11'11111111114111011. Rn. 2. 111811: [1:11 1111513 1151111. R11. 3. VU“ 110111Z6 (.)111'131, 1511114111“: 1301 111- 111111 1111111111111 80111112. 911). 4. 1900118111011: 1170111 (11111111 1115 7,11 (11-11 (111111510, Wo. 5. 011: 1110“: 175111811: 117113 111311'en 11-11' 1110 1105711151011. R0. 6. 1701131101101" 71115012: 11711161“ 101181-11111'1113111'11 [101- «1011. Rn. 7. 1731111611100: 111111111" (11:11 1101*;;011.

13111118. (). 17., Uraynnk-Üris! für 01110 131115qu 1111! ULF]. (1. 1'1'10. (!(-111175011), 10 831. (sor- 2111011111113 10111 111 meinen 1111031.)

1110110510 1301111161"1110111111J8-Üa110111111011 1110 (1.18 1'1311111'111'11'. Ka. 9 2111111211531"th (;;-111x111 aus 1101" 011131": „Das 011011111 9117111“, an 2; sFr.

13111 1110118011 .iKQZZsn R"“ 4“ U“ 09*"'“'*"'7" 1“"""lén. -Taubsiummes„ für Taubé, die nicht hören"“ für Stumme, die nicht reden wollen,

Eugen Aram. _ & Miham. Ilventheueo ctncs Weltmannes. 4 T1? England und die E11 länder, Der Vexsioßcnc. 21 _ Pqul Clifford. 4 Thule. Dtc Ptsger-am Rhcm. Dcvcreux _ 21 Tbctle, Pomv'cji's [chte Tage. 4 Thcxlc; Falkland.

MM

[111 ()011821110111'61011-11*1**-'é111“:1*1'c 8011111 .81'11x01168, 1835. 2 1701. 121110, c11e: 11. 115111

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Marco Viseonti,

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2 Theile; Preis, elegant geheftet, 3 Thlr. Marco szconet 111 das neueste Erzeugnéé; 11

in seinem Vaterlande hochgcfcicrken und angem-

eléebten Schréftücllcrs. Dcr 111311111 anziehend.» 111

chungen großartig hervorrggt u1:d_von dem 2111 nvcrandert und ungesch1111nkt,'111st gcschtchtlichcr

Treue dargesjellt 111, die interessantxm-xVerwickelungeu

er Fabel des Romans, dée sets mit der (0111111111

1111 unsrége, cin Zeitalter des Ucbcrgangcs 111115111 Yun age

in- der

Die gclungene Uebersetzung giebt mit Glückd

schöne und blühendeSMetbart dcs JtaliZ1ésch Autors wieder, der sich, mit Recht einen «ck11! Manzonis nennt. _

So eben ist bei Ludwig Oe'hmigke in 23011

Bur üraße 011.8 erschienen: DcrgScllere/und oder fliegende Blätter

über Altes und Neues im Schulwe/é- 65 und 75 Stück. ,

Inhalt: thr Statisiik de_s Preuß Schulwkskk1 “ur Kcnntmß des qurtschen Schulwesentx" rage wegen der unterrtchts1oscn Kinder mBa-

Bcrlin, den 8. August 1835.

Bulweszerke. , Von unserer allgemein bekannten und mud?!

größten Beifall aufgenommenen eleganten undi; wohlfcilen Auskgave der B1:1_1vcrschen Werke, "blk“ sche von 01". Bärmapn, 1111d im vorigen MM der 32111: bis 3-1stc Thees crschtenen, enthaltend:

Der Gel-ehrte. Eine Sammlung 01111 Skizzen und ErzähluWM' 3 Thetlx 1- 7 sgr. 6111". Die stöbern 3! Theelc enthakten: 4 Theile.

. 4 Theile.- bctle.

2 Thrile.

1 Theil. . .Alle Buchhandlungen Dcutschlands, in Becünd

Enslinsche 2311-1111:de (F „Müller), B“ straße H 1“. 2.1, und 1er öücrrctchischcn MMM nehmen fortwährend Vcüellnngcn auf dkcjc s-

und billige Ausgabe an. *

wickau im Juli 1835, " Z , Gebrüder Schumann-

Provinzen auferleg * zahlen, wenn er * .

' Hauptqm

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modifizirt werden. Man [1111 _

Schaar

PreußiscHeStaa't

Allgeme1ne

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Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.

. Köni !. oheit der Prin Wilhelm _ Sohn Sr. Majeßäft des IWH?) ist nach S'chlefizen abgereist. (

Angekommen: Se. Durchlaucht der Herzog Karl zu Schleswig-Holstein, von Hamburg.

Se," Excellenz der General-Lieutenant und General-Adjutam Sr. Majestät des Königs, von Thile [„ von Marienbad.

Der außerordxntliche Gesandte und bevollmächtigte Minister am Kaiserl- Rusfirchen Hofe, !? on Liebermann, von DreSden,

„Der Kaiserl. Russtsche General-Major, Fürst Andreas Gattßin, von Hamburg.

?ibgereift: Se. Excellenz der General der Infanterie und General-Adjumnt Sr. Majestät des Kaisers von Rußland,

*Thrapowißki, nach Lübeck.

Zeitungs-Nachrichten.

Ausland.

Frankreich.

Paris, 13. August. Vorgestern Abend empfing der König die Geschäftsträger Rußlands und Hollands, den Baron Pas- 111111', den Admiral Jacob und Herrn Gisquet.

In der Quotidiennc liest man: „Die Doctrinairs hof- Fn einen Stützpunkt für ihre schlechten Leidenschaften in den

dreffen 11 finden, die fie sich von den Municipal-Conseils und von den ationalgarden u verschaffen gewußt haben. Man be.- merkt dies an der Sorg alt, mit welcher die miniskeriellen Blät- ter diejenigen Adressen veröffentlicht haben, 1velche Angriffe gegen die öffentlichen Freiheiten, und besonders gegen die Preß -Freiheit enthielten. Einige Municipal; Conseils und eine größere Anzahl von National ; Garden hasen ben Muth gehabt, den Bitten oder den Drohungen der Maire's und der Präfekten zu widerstehen; diese Lelzceren, sagt man, haben nichts vernacklässgt, um von jenen Behörden einen Akt der Gefälligkeit zu erlangen, den man den Kammer als Son „Kundgebung der öffentlichen Meinung vorzulegen gedenkt. UM diesen Umständen dürfte es nicht überflüssig seyn, u “zei- 111, wie „an; un esesléch jene Adressen snd. In den orten udwjg sy i_lipp's ?elbß finden- wir den Beweis, daß jene Bera- chungen eentger Mumcepal-Conseils und National-Gardcn eine neue Verletzung der Charte von 1830, und eine der persönlichen Meinung des Königs widerstrebende Kundgebung sind- Zum Beweise deffen braucht man fich nur an das zu erinnern, was im Jahre 1831 in IJTekz vorsel, als dsr König eine Reise durch die östlichen Provinzen untcrnahm. Währcnd des Aufenthaltes Ludwig Phtlépp's in Merz wurde ihm das Mun'cwal-Conseil dieser Stadt vorgeskeac, und er gab auf die ?ldrxsse, die ein Mitglicd des Conseils 1hm vot'las, folgende Antwort: „„Sie spr'cchcn mir von Dem, was die Munizipal- Tonsesls von Frankreub vet'ke'nwigt haben; verkündigkn; es [';-29,1 weder dies, noch die Berathung über Ge- genstände der_höhercn 11111111 111 dem'Krcise ihrer Befugnisse. Dnses Rccht 111 den Kamnnrxj vorbrhaltcn.““ *- C'inige Au- 1111111.- darauf, als die Mattonai-G-„n'dx von IMF, vor dem Kö- Mae erschien, begann 081“ (0111110001301 die V:“;rlesung einer Adresse*, w=lche, wie er sagte,“ von der National:»“arde bcrathen und einstimmg c1ékg111c1x1111c11 11*1)1'd?11 sey; aber de1'König unter; brach deu Redtnq' sxbr' lebhaft um den Worxkn: ,.„Hörcn Sie auf. Die National 03.1103 darf 1111) mécht mic 1101110111911 Fragen bcjchäfriqenz ste 1,1111 kcinen Rath zu e110eékc11."“ * 2111: der Redner hierauf entgegnete, es 111) kein RatH, Den die Na- tronal : _Garde erthcslcn, 1211301111 nur ein **“,Wunsch, den 11: aus*,preclxn nn-lle, bemcxkre der König“ von Neuem mit eimer Lebhaftigkeit, die seine innere“ Ueberzeugung ausdrückcc:_ „„Die National-Gard: haykeine Wänsche auszu- sprechen; dtchrathungcn find ihr untersagt. “Ich will nichts mehr davon hören.““ Als diese Thatsachen in Paris bekannt wurden, überboten fich dé:- damaligen ministerielsen Journale in LUÜLsethÜUng'en, nm die Reinheit der con|itutéonnetlen Grund- säße des Kömgs' zu preisen. Heute werden dieselben Leute nicht anstehen, zu erklären, daß die Munizipal-Behörden einiger Städte ! rankretchs, indem sie den .ministeriellen Bestrebungen auf dem M der Willkür und des Despotismus eine Art vonZuskim- Mug ertheilen, nur von ihrem Rechte Gebrauch machten. 11 kann man allen diesen Apostafieen entgegenseßen ?“ . Herr Dupont (von der Eure) wird heure oder morgen in Kris erwartet. ' * Der La Ronciéxesxhe Prozeß wird nicht, wie man glaubte, 11M- sondern auf Anjuchen des Herrn Chai); d'Estange erst am UstiJen Donnerstag, den 20sten, vor dem Cassationshofe ver- Wet werIden. as ournal de Paris wider ri t 0.1" An abe dcr ovpvfftions-Blätter, daß alle Abend ein RechntInfaZterée in 11 „arten der Tuilerieen aufgestellt sey; es würden wie ge- hnltch nur 30 Mann zur Aufrechthaltung der öffentlichen Ord- “ms und des .Anstandes kommandirt. In einem Schreiben aus Lyon vom 8. August heißt es: “Wir haben über den Gesundheitszusiand in unserer Stadt noch ? er gute Nachrichten zu geben, troß der Gerüchte, welche die

Ithxerbreitet, und die bis jeht nicht den allergeringsten Grund

Großbritanien und Irland.

Parlaments-Verhandlungen. Unterhaus. St - YS vom 11. August. - (Nachtra .) „In der vertagten Dze- ck“; Über die Orangiften-Logen im tere erklärte Herr Hume

anfangs, es sey nicht seine Abstcht, alle eilf von ihm vor-

- handle sich hier bloß um die

diese haben nichts zu '

Berlin, Freitag den 2111-11 August

„*.-_" _.- .. -*_

geschlagene Resolutionen durchzuseßen, und er sey bereit, die fünfte und sechste (die einen direkten Tadel des Herzogs von Cumberland enthalten) zurückzunehmen. Hr. Finch meinte, es wäre besser, ste alle zurückzunehmen, da fie un arlamentarisch, unklug und unbillig wären. Höchstens sei) der Herzog v. Cum- herland einer geringen Indiscretion schuldig, daß er Patente 111 111111100 unterzeichnet habe, von deren Ausfüllung er eben so wemg gewußt, als der Kaiser von (Marokko. Auch be- hauptete der Redner, man habe gegen die Orangisken-Logen eine Menge ungegründeter Anschuldigungen vorgebracht und fast nur parteiische Zeu en abgehört; vielmehr habe dieses Institut im Norden „„ rlands eine .Menge Gräuel und Gewaltthätigkeiten verhütet, und die wohlthätigen Resultate des- selben ergäben fich schon aus der verhältnéßmäßigen Ruhe dieses Theils jener Insel im Vergleich mit dem südlichen. Es sey der Orangisten-Verein keinesweges eine ausschließliche Gesellschaft, sondern lasse alle Protestanten als Mitglieder zu; nur Katholiken müßten der Natur der Sache nach aus eschlossen bleiben, da die Haupt-Tendenx des Instituts AufrechtZaltung des Protestantis- mus sey. Auch schilderte er dasselbe als eine Art wehr gegen die im J. 1791 gebildete Gesellschaft der Irländer, so wie gegen den spätern katholischen Verein. Selbst jetzt noch, nachdem erst im vorigen „Jahre über eine halbe Million Katholiken die Bitcschriften wegen Aufhebung der Union unterzeich- ncthätten und die protestantische Geistlichkeit überall vertrieben oder gar gemordet werde, sey derOrangisten-Verein nicht nur wünschens- werth, sondern auch nothwendiEq. Lord Ebrington meinte, es xiskenz solcher Logen im Heere,

wo sie in solcher Heimlichkeit bestäuben, daß die höchsken Mili- tair-Behörden von keiner wüßten, während der Herzog von Cum- berland selbst in seinem Schreiben nur einer einéigen erwähne. C'y hielt den Herzog verantwortlich für jeden A c, den er als Großmeister der Orangésken-Loge vorgenommen, und glaubte nicht, daß die Stellung e'r end einer hohen Person dieselbe schüßen dürfe. Wie s1ch die rklärung des Herzogs mit dem St“ ungs- Protokolle der großen Orangisken-Loge im Hause des Lord enyon vom 17. Februar 1831 reimen lasse, begriffe er nicht. In jener Sitzung wären nämlich unter dem Vorstße des Herzogs drei gemeineSoldaten von verschiedenen Regimentern mittelst ausdrücklicher Resolutio- nen aufgenommen und dem erzoge die Danksagungen dér gro- ßen Loge für seine „große erablassung und Aufmerksamkeit“ votirt worden. „In einer späteren Sißung vom 16. April sey unter demselben Vorfiße ein Stellvertreter der Loge des Lten Regiments zugelassen worden. Nach Anführung ähnlicher Um- stände äußerte der Lord seine xAnscht, er könn'e nicht umhin, den Herzog 111111 Cumberland als in die Bildung von Oran- gisten-Logen im Heere verwickelt anzusehen, und müsse daher mit derjenigen Resolution insbesondere übereinstimmen, wo- durch die Aufmerksamkeit des Königs“ auf dieselben ge- réchtet würde, „da selbige im Widerspruche mit *den Ge- neral-Befehlen des Ober-Befehlshabers vom Jahre 1822 bis 1829 ständen, wodurch solche ausdrücklich getadelt und ver- boten wären“, wie auch auf den Umstand, „daß Se. Königl. Hoheit Ernsk erzog von Cumberland, Feldmarschall in der Armee r. Majestät, ufnahme-Patente in seiner Eigenschaft als Groß- meister der großen Orangisten-Loge von Irland, und zwar einige noch im April d. „I., unterzeichnet, welche seitdem zur Bildung von Orangisken-Logen im Heere ausgegeben worden.“ Es spra- chen noch mehrere Mitglieder für oder wider den Werth der Orangisten-Znstitution. Sehr nachdrücklich äußerte fich Herr Shiel, welcher unter Anderem sagte: „Sollte Ihr, die eben so sehr ein Gegenstand von _Englands Zuneigung als von Englands Hoffnung rst, Ihr, die, wenn Ihrer Mutter Tugenden

von Roth- vereinigten

*erblich wären, gut, mild, weise und tugendhaft seyn muß, ein

Unfall zustoßen » ich brauche die vermuthliche Erbin des Thro- nes nicht näherzzu bezeichnen - sollte durch ein Mißgeschick der Herzog v. Lumberland der Erbe des Britischen Thrones Werden, was hätte das Volk sich dann zu versprechen? Würde er sein Reich “damit beginnen, daß er semen Thron mit einigen hunderttausend Janitscharen umgäbe? Die Macht, welche die Orangisten-ONänner sich angemaßt, muß ihren Händen entrissen werden. Was gedenkt das Haus, was gedénkt die Re- gierung zu thun? Werden die Orange - Männer nicht unterdrückt, so werden se die Regierung unterdrücken. „Will man se als Muster aufstellen, anstatt sie durch gebührende Züchti- gung zu einem warnenden Beispiele zu machen? Werden sie nicht unterdrückt, so würde die andere Partei ein Recht haben, Ge- genvereine zu bilden. Wollten die Millionen Irlands fich an- werben lassen und bewaffnen, was wären dann die Folgen einer Kollifion? Wehe den Siegern und Befiegten! In dem bluti- gen Strudel, der daraus entspränge, würden die Hoffnungen Irlanys untergehen. Die Regierung hat Irland bereits einen Buyers ihrer „Zuneigung geren, und ich weiß, daß fie 1“ re Pflicht thun ward.“ (Lauter eifall.) Nachdem fich mehrere 9 ic- gleeder des Herzogs v. Cumberland angenommen, erhob fich Lord John Russell, welcher im All emeinen den Resolutionen sei- nen Beifall erthetlre. In BezieZung auf den Herzog v. Cum- berland gestand er ein, daß ihm die Erklärungen jenes erlauch- ten Individugms nicht genügend erschienen. Er habe gehofft, daß Se. Kömgl. Hoheit nachgewiesen haben würde, jene Patente wären ganz und gar ohne sein Wissen und Willen erlassen; we- nigstens habe ev erwartet, daß der Herzog nach jener Entdeckunq alle Verbindung mit denen abgebrochen haben würde, die fich solche unerlaubte Handlungen erlaubt hätten. Er wünschte jedoch, daß die auf den Herzog beziigliche' Resolution zurückgenommen wüxde, und sprach s1ch gegen die geheimen Verbindungen auf beiden Seeren aus. So lange solche feindselige Vereine einander gegenüber be- ständen und die beiden Religionen zum Vorwande desHass es gebraucht würden, lasse |ck weder Friede 11151) Sicherheit in Irland erwarten. „Ich wünsche“, so schloß der thfter, „die Unterthanen desKönigs von allen Klassen und Benennungen der heilsamen Macht des Geseßes unterworfen und dessen Autorität für alle gleich ver- bindlcch gemacht zu sehen, habe aber keinen Begriff davon daß man irgend einer „Klasse von Personen, in Betracht ihres Élau-

“das Oberhaus fich auch noch

1835.

bensbekenntnisses, ausschließliche Rechte und Privilegien einräu- men sollte, auf deren Genuß Andere nicht ebenfalls Anspruck) machen. dürften. Mit dieser Ansicht und in der Ueberzeugung, daß Hre dem Hause vorliegende Fra : von der allerhöchsten Wichtxgkeit isl, werde ich für den ntrag des ehrenwerthen Mxtgltedes für Middlesex stimmen.“ Später erklärte der.“ Mimster, er habe gegen die ( oben angeführte) 11te Reso- lutton an fich nichts einzuwenden, wünsche jedoch die Stelle aUSgelassen: „welche Patente erlassen werden, um Orangisken-Lo- gen im Heere zu errichten.“ Es sey keineSweges seine Absicht, dem Her oge von Cumberland irgend etwas zur Last zu legen, nachdem e. Königl. Hoheit auSdrücklich erklärt, keine Aufnahme- Patente für Soldaten erlassen zu haben. Zuletzt nahm Herr

ume die 5te und öte Resolution zurück; die übrigen wurden s ,mclicl) ohne Weiteres angenommen, mit Ausnahme der (ekz.- ten, hinfichtlich deren abgestimmt wurde. Ein Amendement des Herrn Twiß, welche0 die Nicht-Erwähnung des Herzogs von Cumberland bezweckte, wurde verworfen, und die ursprüng- liche Resolution mit 183 gegen 40 Stimmen angenommen. (Man ist, nun gespannt auf die nächsten Schritte des Herzogs v. Cum- berland. Die ministeriellen Blätter meinen,'er dürfe keine Zeit verlieren, seinen Großmeister-Posten aufzugeben.)

Ober aus. St“ ung vom 12. August. (Nachtrag.) Vor dem eginn der erhandlungen über die Municipal-Rc- formbill überreichte Lord Melbourne die von der Londoner City angenommene Petition gegen das Verfahren des Oberhau- ses in Bezug auf diese Bill, und Lord Brougham legte eine ähnliche Bittschrift aus Leicester vor, die in 10 Stunden 10,000 Unterschriften erhalten hatte und in einer so scharfen Sprache abgefaßt war, daß der Herzog von Newcastle die Verlesung derselben unterbrach und dem vormaligen Lord-Kanzler bittere Vorwürfe darüber machte, daß er s1ch erlaube, das Haus, dessen Mitglied er sey, mit einem solchen Vortrage zu geißeln. Am Ende nahm Lord Brougham die Bittschrifr auf den Wunsch des Herzogs von Wellington mit großer Bereitwilligkeit zurück.

Oberhaus. Sitzung vom 13. August. (Nachtrag.) In den Verhandlungen des Ausschusses über die Manizipal-Re- form-Bill kam ein Zwischenspiel vor, welches Lord Brougham durch sein auffallendes Benehmen veranlaßte. Er beschwerte sch nämlich darüber, daß mehrere Gegenstände in seiner Abwe- senheit vorgenommen worden seyen, obgleéch er erst um halb 8 Uhr." im Hause angekommen war. (Die Times meint, der edle Lord wäre wahrscheinlich bei Tische oder'vielmehr nach Tische ange- nehmer beschäftigt gewesen.) „Als nun der Graf von Wicklow ihm sein spätes Eintreffen bemerklich machte, fragte er, ob es denn ein so großes und ßrafwürdigs Versehen sey. Graf Wicklow sagte_: Hört, hört!“ was Lord Brougham für „ja, ja!“ zu nehmen jchien, denn er sprach nun zu seiner Rechtfertigung wieder sehr viel über seine T ätégkeit, wie er von 10 Uhr Morgens bis tief in die Nacht an den ebatten Theil nehme; wie kein M11;- glied dieses Hauses nur ein Fünftheil so viel thuc, als er; wis- man ihn hinter seinem Rücken angegriffen und verleumdet habé und dergleichen mehr. Als“ man: „Zur Sache!“ rief, sagte der Lord: „Ich habe mich im Unterhause von solchem Geschrei, und wenn es auch von 300 Mitgliedern ausging, nicht beschwichtigen lassen; 6011101111181 (3111111111112 Zlutiios. 11011 [1111'111110511111111,110?; und glauben Sie nun etwa, daß mich Einer von Ihnen auf diese Weise zum Schweigen bringen wird! (Zur Ordnung!) Ich bin nun fertig und werde kein Wort mehr sagen.“

. London, 14. August. Der Herzog von Rutland und die Lords Charles und Robert Manners ZMD von ihrer Fahrt nach Kopenhagen und der Ostsee in ihrer acht „Graf von Wilton“ wieder zurückgekommen.

W hrend einige Blätter die Parlaments-Sesfion in 111113. fähr vierthn Tagen beendigt zu sehen hoffen, glauben andere 111“- Gegenthetl, fie wexde noch ungewöhnlich lange dauern, weil “das. Oberhaus 231; den“ Ausschuß-Verhandlungen über die Englische Munizipal- eform-BiU wohl noch mehr als eine Woche 6111011191; und mittlerweile die Zrländische Munizipal-Reform-lel im 1111- terhause durchgehen und ins Oberhaus gelangen dürfte; solle 111111 _ mtt dieser Maßregel, so wie mit der noch wichtigeren Zrländtschen Kirchen-Reform-Bill- beschäfti- gen, so sey das Ende gar nicht abzusehen, und die unglücklichexx Parlaments-Mitglce'der würden wohl die Schnepfcn- und RebhÜß- ner-Zeit in London zubringen müssen. *

.?)err Robinson hat seine Motion, den ZoU-Vcrband zwäx schen“ reußen und den andernDeutschen Staaten betreffend vcrxag1„

Der Courier enthält folgendes Schreiben aus Éubjx 17 vom 12. August,“worin Über die daselbst stattfindende Versgmm. lung Britischer Naturforscher Nachstehendes berichtet wird:; „Es haben bereits zwei Versammlungen stattgefunden, Und fie sind im Ganzen zur Zufriedenheit ausgefallen. Die Jriändische Gaß- freundschaft ist unübertreffiich, jeder Wunsch wird erfüllt, nocs) ehe er ausgesprochen wurZIe, _und Alles geschieht mit einer Hexz: lichkeit, die jeder GefäYtgkett einen doppelten Werth verleiht. Da es hier nicht ,so vtele Sehenswürdigkeiten giebt, wie in Cambridge und Edinburg, so haben die von nah und fern hex- beigekommenen Gelehrten um so mehr Zeit, sich mit chä eigentlichen _Gegenskande ih'res Hierseyns zu beschäftiggm In der physikalischen Section machte außer Herrn Wheweu 11911) Sir John Roß eine Mittheilung über die Entstehung des NOW lichts, die er der Refiection der Sonnenstrahlen von dem Eis- zuschrieb. Die Versammlung der geologischen Section “soap seh'; interessant durch die Vorträge der Herren Phillips, Sedgwick Griffith und anderer wohlbekannter Geologen. Die Section 011: Medizzixner war ebenfalls sehr threich, weniger die der Chemiker. Am * ;ontag Abend beskceg U' Thomas Briébane den Präfi- denten-Stuhl in- der Rotunde und schlug zu seinem Nachfolgev in der Präßdentxn-Würde den Doktor Lloyd vor. Der Vorschlag wurde einstimmcg an enommep, und Leßterer hielt hierauf ein:: lange Rede über das erhältmß der Geologie zu der Mosaischen Schöpfungs-GesMchte. Der Lord-Léeutenant wohnte der ganzen Stßung bei und wurde bei „semem Erscheinen mit Beifailrufcn empfangen. Gestern fand em großes Dejeuner im zoologischen