1835 / 231 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Garten statt, woran etwa vierhundert Personen Theil nahmen. Als die Gesundheit des Lord-Lieutenants getrunken wurde, zeig- ten [?ck bei einigen Gästen Spuren Orangiftischer Feindseligkeit. Um 4 Uhr erschienen die Damen im Garten , und der Zudrang der Equipagen an dem Eingange des Gartens war außerordent- lich groß. Am Abend fand eine ahlreich besuchte Versammlung in der Rotunde statt, wobei der oktor Lardner eine Vorlesung über Dampf-Maschinen hielt. Heute Morgen gab das Königl. ._Kochium der Wundärzte den Gästen ein großes Fl'Ühskl'1ck- und m diesem Augenblicke find alle Sectionen versammelt.“

Dem Dichter Thomas Moore ist der einträgliche Posten ei-

nes Untxr-Archivars der Staats-Dokumente angetragen worden, den er aber abgelehnt hat, Weil derselbe ihm zu viel Zeit kosten und seinen beständigen Aufenthait in London erheischen würde. Herr Moore ist von dem Britischen tviisenschaftléchen Verein, der dieser Tage in Dublin seine Sihung gehalten- ohne Abßémmung und sportelfi'ei einmüthig als Mitglied aufgenommen morden. * Nächsten Montag wird in Vauxhall unter den Auspizien der Herzogin von Sutherland und der Ladies Lansdowne, Salisbury U_nd Dudley Stuart ein Fes? zum Besten der Polnischen Flücht- linge gegeben.

Der Courier meldet: „Am Montage schiffte sich das Cite Linien-Negiment, etwa 800 Mann stark, zu North-Wau auf dem Dampfboot: „Graf von Roden“ nach St. Sebastian ein. Die armen Bursche verließen ihr Vaterland unter dem Freudenge- schrei der Zuschauer und manchem heißen Wunsch für ihre glück- liche Wiederkehr.“ .

Dcr Baron Nathaniel von Rothschild ist aus Spanien hier angekommen.

Folgetides isi der wesexitiiche Inhalt des (neulich erwähn- Zen) Schreibens dcs HU'l'L-Livß'ngston an den Herzog von Broglie m Betreff des Traktats “aber die von Frankreich den Vereinigten Staaten zu zahlenden 25 Millionen: *

atis, den 25. A ril 1835.

, MMZ FZerr! Fm Begriff , in KMU Vaterland zipirückzukchren, Zvunschc ,a), Frankreich nicht zu verlassen, ohne meinen zahlreichen tkülxekett Vcrsuchen, das gute Vernehmen zwischen den beiden Län- Ykp “.oicderberzuüknrn, noch einen hinzuzufügen, da die wichtigsten kincereffciz beider Länder es verlangen. Aus der Korsespondenz und “m_Vermbren der Regierung Sr Majcsiät seit der Zeit, wo die *thklbaft dcs Prätidcntcn der Vereinigten Staaxen in Paris bekannt wurde, geht deutlich hervor, daß man die Absicht hegte, die Erfül- lung des Traktats von 1831 von den Erklärungen über gewisse Ausdrüike in der Botschaft abhängig zu machen und die Zah- jizng einer anerkannten Sebald so lange zu verweigern, bis fur die angebliche nnschicklichkeit in der Forderung derselben Gena tbung gegeben sei). Die_ bloße Mbaiichkx :, daß dies die Mei- „nung er Regierung Sr. Maxcüät seyn könnte, macht es mir zur Yßicht, mich uber die Gesinnunaen meiner Re kerung in dieser Be: ';tehung auszusprechen. „Der Präsident der ereini ten Staaten muß als bbchjie exa'kutth Behörde in seinen Mitehe11ungen an die anderen Ztvcige der Regierung einer voükommenm Freiheit genie-

en. „Ec anein, als Organ des Verkehr:“; mit fremden Nationen, eyt„die_xgesevgebcnde „Machdvon unseren auswärtigen Verhältnis- seti_rn Kcnntniß. - „Lei „Ausfuhrung dicses Theiles seiner Functionen iii m! Hmffcht erDetails, worin er einzugehen gendthigt ist, sowie „in Betreff der zu ergreifenden Maßregeln, die größte Unabhängig: "keit notbwmdig- Erdarf dabeimcht besiändig in Besorgniß schweben, „dlcEinpKndlicb'keit 9UdererMächtc xu vcrlcßen- Bei derErfüUung diescr YUM iii crxfur rene i_ndiskrete Ausübung derselben der dffcntlicben Meinung, fur eine gcyabrbxingende seinen Konsiituenten, für eine *ungeseizleche seinen conüitutwnnclien Richtern verantwortlich, aber

l'onfi keiner andern Kontrolle, weder im anande noch im Auslande, unterworfen.“

xu zcigen. daß das entgegenaeseßic Prinzip jeden Augenblick eine fremde Etnnuschung von d:: tinaikg in die inneren

_ A:;g-legenveitcn eines jeden Landes nach sicb zie- hen Wurde.

„Winx! der Präsident“, bcmcrkt Herr Living- üon terim“, „in seinen Bezécbungen zu den ch-äseiitanten dex »N-.*,_ciou n_1cht diescr unumstizränktcn Freiheit acndffe, so maßtc jede seiner Botscix'nftcn immer erst alien diplomatisckicn ASTM" &" Washington mitgeihxilt weiden, um ihre Bemerkungen daruber u vekmvmen, damit unangenehme Mißverüändniffe oder eine kräm.nde Forderung einer Genuatbuung vermieden würden.“ YÜÜoem Herr Livinaüon dékscn Grundsatz diskutirt und die An-

,'-chten, welche man iir Frankreich über die Pfiichéen und,?)iecbte der .

exekutiven (Hewaii der Vereinigten Staaten bkgt, bericknigt Yat, Lebt er zu der spezicUen Prüfung der Frage über und bemüht "(b, uber tie Botschaft des Präsidenten alle Aufschli'iffc zu qeben, kik,- wie er glaubt, mit der Ehre seines Landes vereindar und gccignct sind, die erßm durcb dies Dokumenterzeugten Eindrücke in verwischen. „Die gegen die Botschaft erhobenen Einwendunaen“, saate er, „be.- üeben, wie iii) glaube, derm sc sind nicht einzeln aufgeführt wor- den, in folqen-drn Punkten: “!?-ns, das; dieselbe die Rcchtlichkeit der F:“anxdsischen ngierung in Zweifel ziehe; zweitens, das; ne da- mit drove, die Ausführung des Traktors durcb Rcvrcffalien erzwin- gen zu oncn. Was den eruieren Punkt anbetrifft, so würde es, wenn man die Ausdrücke der Botschaft selbst prüfen wollie, leicht seyn, die Unbegréiydetheit des Einwurfs 'zu beweisen; denn es würde unmbaliib seyn, „emer fremdcn R-*gierung die geringste erticllung über ihre Vervfiiciitung-n zu maxxim, im mindriicn auf die; E?“f1'11-: „lung derseiben zu dringen, wenn es eine Beiridigung für iie wä-c, ückp darübei' u hesibwcren, daß se dieselben noch nieht erfüllt babe. Unter dieser Ki.?déngupq könnte eine Regierung von „einer „.ind-rn nie- mais die Abiieiuan ihrer Brx'cwarden erlangen. Ut'bkkdkcs babe icli in meinen Brierxn mr U". Herrn Admiral von Nignu mehrmals erklärt, ' daß _die- Recicktiichikit der Regierung Sr. Majestät nicht in Zwei"“! giaoqcn werdc. Was denimiaen Theil der „Botschaft anbciangi, der das „mexäe Anfsehm in Frankrcixji crxegt hat, so „enthält dieses Akteniiürk sclbü alle nöibige Erklärungen über die- Vorschläge, die man alsDrobungen ausgelegt hat. Ez isi darin die Aöiicbt, „auf dersem "chemctwas crzminaen zu wollen, U1121d71'1i“k** lich dköWouU'k- und der Prändeni beruft sicb auf Frankreichs bocii- berzigen Charakrr, uai den Gnankcn zu cnifernen, als ob es' jemaks dar;!) Drodung-n dahin g-évraclxt werden könnte, etwas zu thun, was ihm die Gerecir-tiakcit niclit gebdte. Wenn die Regiermm dcr Vereinigtsn Staaten si.ii„ auch in die Bedingunaen fügen könnte, die man ihr auferlkgrn ivtll, und iich der Detm'ithiguna nnteriöge, die man von ihr fordert, wcnn fie sci) wirklich bereit Enden létße- Erklärunaen zu gcbxn, i_vas wont: man denn noch mrbrävon ibr verlanqen, was sie nicht icbon sclhsi in der Botschaft erklärt hätte? Die “Französische Regierung säxzmt es selbit anevkaixnt iu haben, daß über diesen Tbetl drr Botickmft keine Erklärnu: ndibfg sev, indem sie durch das Organ der Miniiier, und mit Recht, erklärte, daß die Vorschläge dcs Präsidenten, da ffc von den anderen wai- gen der Regieruna nicht angenommen worden, ["ein Akt d'cr-Nntion geworden sehen und also auc!» nicht, als solcher- in einer Beschwerde Anlaß a-ben kbnnien. Es scheints ar, daß die von Herrn Sci“.- ruriir überreichteNoie, seine Nbberu ung und der Umü-md, daß man mir meine Pässe anbot, von der Franzdü'icke;r quierung als für ihreEhke _bim'eick'xnd betrachtet wordcn.“ Herr Zivmgüon fi'iqt bin- u, daß die Vereinigten Staatrn während der (Hauer drk in Folge 3er" Dekrete von Berlin und Mailand zwischen ihnen und Frankreich ein' eteetcnext Mißverüändniff: eben dasselbe gethan häitrn, ivas Frögnkreicb "„ist Dkvbyngen nenne, obne daß-die Kaiserliche Regie- .runq oder England "mais deöbaib fine Genugthuuug von ihnen _ gefordert. ,Die Noir schließt mik der Erklärung, das; sie rein, von errnLivingüvl! allem “"Egkbk- und daß er nicht wisse, welche Eni- chließungen siinc Regieximg nehmen werde. _

Dies sind die in dem “'Mit Theile dieses Schreibens. von Herrn Livingston aufgestellten Grundsäse, und- er sucht dann-

ciichmsien und bcleidigcndsicn Art *

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Fngendes ist das ( ebenfalls früher erwähnte) Schreiben

des Staats-Secretairs Herrn Forsyth an Herrn Livinqston, vom 30. Juni, worin das Verfahren des Letzteren , im Namen des Generals Jackson, vollkommen gebilligt wird: „Washington, den 30.Fun11835.

Mein Herr! Ihr Schreiben vom 29. Juni 117 dem Präsidenten vorgeich worden, und ich habe den Auftrag erhalten, Sie zii be. nachrichttgcn, daß der Präsident Sie nach so langen und nützltcben Diensten die Ihnen übertkagenen unctioncn nicht niederlegen las- sen kann, ohne anen eiiien Beweis„ scincr Acbtu'ng zu gehen, wil.- ehe das Resultat einer vieljäbrigen innigen Freundschaft im Kriege und im Frieden ifi. Obqleich Ihi'x Msinungm über politische Ge- genstände nicht immer mit den seim_ cn übereinsiimmien, so snd ihm doch die Einheit in Ihren Zwecken, I re vollkommene Rechtlichke1t mzd Ihre Liebe zu Ihrem Vnterlande sebr_wohl bekannt. Ihr Benehmen m der schwicriaen Steüung, welche Ste vor kurzem einnahmcn, und namentlich kalehke ofKiieUe Note,. welche Ihre Korrespondenz mit der „Französischen Regierung enthielt, hat seinen völligen Bci- fal], da te mit Wahrheit den lebhaften Wunsch der Rexxierung und des Volkes der Vereinigten Staaten darthut, in den fried! am: und ii- beralen Verbältniffenzu perNation-beiwelcberSieakkreditirtwnrcn, zu verbleiben, und das aufrichtige Beürebcn zeiqt, alle unbegründete Ein; drücke zu verwischen„und die National-Empfindlichkeit, selbsi, wenn sie auf unerwartete Werse gereizt worden, zu_ besänftigen. Zugleich aber be- nimmt sie„auch, mit gehöriger Fesiigkeeddte vielleicht genährteHoii= nung, daß die Amerikanische Regierung jemals eine mit dem Geiste ihrer Institutionen unvereinbare Einmischung gestatten odcr Con- cessionen machen werde, die ihrer“ Ehre zuwidex wärxn. Dcr Prei; stdent iii überzeugt, daß ihm in dieser Ansicht die Meinung des Amerikanischen Volks einsxémmig beipstichien wird, und daß Skc in Ihre Zurückgrzoaenbeit, die, wix er hofft, nicht von langer Dauer seyn wird, das Bewußtscyn mitnchmen werden, nicht nur Ihre Pflicht gethan, sondern auch den Erwartungen Ihrer Mitbürger entsprochen und sich und Ihrem Vaterlande die gerechte Achtung der Welt erworben zu haben. Ich bin u. s. w.

John Forsyth.“

Belgien.

Brüssel, 14. August. Der Baron von Arnim, Königlich Preußischer Gesandter am hiesigen Hose, ist gestern hier ange- kommen und im Hotel Bellevue abgestiegen.

Die Königin von Portugal hat an den General Lechar1ier die auSdrücLliche Einladung gerichtet, das Kommando einer der Brigaden, we(che die zur Verfügung der Königin “von Spanien gestellte Division bilden, zu übernehmen, und sich zu diesem Ende in den ersten Tagen des Septembers nach Lissabon zu begeben. Der Capitain von Lathcm, der mit dem General Lechai'lier nach dieser Expedition abreisen wird, ist zam Major in der Portugie- fischen Armee befördert worden.

Dänemark.

Kopenhagen, 15. August. Dem Vernehmen nach sind bereits mehrere der gewählten ständischen Deputirtcn in schrift- liche Verbindung mit einander getreten, um gegensi'itxg mit ih- ren Ansichten und Plänen bekannt zu werden. Mehrere dersel- ben werden auch im September-Monat sowohl in Kopenhagen als Rothschiid zusammenkommen, um dnrch persönliche Bekannt- schaft ein Zusammenwirken und eine gegenseitige Unterstützung vorzubereiten, welche den glücklichen Ausfall ihrer Bestrebungen so wesentlich bedingt. So viel man erfährt, werden die Inter- essen der größeren Land-Besilzer von Herrn Tutein und-der klei- neren von Herrn Alfinge zur Sprache gebracht werden; rück- schtlich des Kopenhagener Fandels soll Heki“ Hvidc die noth- wendigen Vorschläge zu ma en übernommen haben, und hin:- sichtlich des Kommunaltvescns der Hauptstadt Herr Bang cine ausfiihrliche Arbeit vorlegen wollen. Der wichtigste Antrag, über die Fixirung der Staats-Schuld und die Oeffentlichkeit der Finanzen, diirfte von Herrn Ussmg auégeben, wcnn fich anch natürlicherweise viele Andere mit den zu seiner Unterstüizung nd- thigen Datis rüstcn.

Da General-Maxcr Graf H. Reventlow auf Aakjer ange- sucht hat, wegen Kränklich1eic als von Sr. ONaj-csrät ernannter Abgeordneter zur Ständc-Vcr1"amn:!mrg fiir Jütland entledigt zu werden, so 111“ ihm dieses unterm öten d. aUergnädigst bewilligt und Justizrat!) Fjeldstrup zu Sindinggaard an seiner Stelle er- nannt worden.

Die 178!) verordnete und 1823 auf 80 Rbßk. Silber bc- siimmte Abgabe an die Post-Kaffe von jedem Reisenden, der mit Schiffsgclegenhxic zwischsn Kopenhagen und Li'ibcck-beföi'dert erd und der nur einen Ränzcl mit sich führt, ist durch Königl. Beschluß vom 17. „Juli, so weit es Handwerks-Gcsellen betrifft, aufgehoben worden.

Polen.

Warschau, 16. “August. Der General Rozniezkiist gcsiern von hier nach Kalisch abgereist. Eben dahin reist heute der Ge ncral-Dirckxor der Regici'ungs-Kommisfion dis Innern und der geistlichen Angelegenheiten, General-Lieurenanc Goiowin, ab.

Der Direktor der Reise-Kanzsci Sr. Majestät des Kaisers, wirkliche Staatsrat!) Posen, ist aus St. Petersburg und dci“ General-Licmcnant Sievers, Commandeur einer leichten Kaval- lcrie-Division, aus" Lccchauen hier angekommen.

?iuf din letzten Wai'sciiaucr_Märkteti zahlte man für den Korzez Roggen 14« 16 F1., „Weizen 18;---2'2 Fl., Gsrste 12-13 Fi,. und Hafer 7“;»-3;- Fl.

Deutschland.

Hannover, 17. Angus. Se. Majcsräc der Kaiser Fridi- "and 1. “.?-n Oesterreich haben geruht, der hiesigen Smg-Akade- mie, welche bei dem am 1/1. Mäi'z d._J. in dcr kach-dlisiizcn Kirche hicrselbsc wegen des tödtliiizen Hintritcs Seiner Hdchftse- [ich '))"iajcstät Kaisers anz !. gehaltenen Trancr-Gotéesdicnsie mitgewirkt, so wie dem Königl. Hos-Kapeiimeisier 1)--. MMW)- ner, Weis:“)cr den musikalischen Theil dicsn*Feier1:'chk:it angeordnet nnd gcleitct, in hiiidrcichsxer ?lncrkennumz der dadurch. an den Tag gelegtxn Vercbritng des vereidigten »))?onarcbcn, dcs lciztcn dcr Dcutschcn Kaiser, eine goldene Riedaille durch den Kaisers. Königl. Gesandten am hiesigen Hose, Grafen von Kuesstein, zu- stellen zu lassen.

Dresden, 16. "August. Der Herr Ober-Hof- Prediger ['H-'. v-„ostjt Ammon ist zu dem RcformationséJubelfcste traci) „Genf a gere: . „: ,

Zur allgemeinen Einführung der Gas-Beleuiixtung hqi min die StJdt eiue Anleihe von 102,61“) Nchli'n. zu„3pCt. eröffnet.

Leipzig, 17. August. Heute Abend "siiidIhrc »))?ajisiät die verwixtwete Königin beider Si'celicn und „Ihre Königl. Ho- beit die Gemahlin des Prinzen Maximilian Konigl. Hol)„ nebst Gefolge, von „Dresden hier eiiigciroffen und im Hotel de Saxe abgestiegen. . * ' _ '

Jena, 16. Ang. (Leipz_ Ztg.) „Seit einigen Tagen sind „II. K.K. HH. der Prinz .und die Prinzesfin Kati; von Prem

ßen, aus dem Seebade Cuxhaven und aus Yilcxisbad kommend zum Besuche in Belvedere anwesend. Die Piinzesffn Wirt:. wahrscheinlich einige Wochen in Belvedere verweilen, um die Rückkehr Ihres Durchl. Vaters, des Großherzogs, aus dem Bade u Baden-Baden, welche, wie man viririuxhet, zu Ende dieser Woche erfolgen wird, abzuwarten. Prinz Karl Wird ino

“_“ Jm Uebrigin wurde das Gesetz so ziemlich nach der Re- oaitioN der Komm:sfion einstimmig angenommen.

* Nassau, 12. August. Unser Bevollmächtigter in der Zoll- „schlußsache ist heute wieder nqch Berlin abgereist. Er kam Ende „rigen Monats plößlich in Wiesbaden an, weil fich den Unter- ,„ a,“,olungen in Berlin noch zulekzc Anftände entgegenstellten, niel- gen von Belvedere nach Berlin abreisen. Höchstderselbe Wohnt ck,“schnell aus dem Wege gecmuini werden mußten, damit keine dem am [Iten d. M. hier stattgefundenen Gesangfeste, welches „Nrmmige Verzögerung den denmtiven Abschluß verhindere. I)icin auch Ihre Kaiscrl. Hoheit die Frau Großherzogin mit ihrer», zßiifelk miri nicht mehr daran, daß „unser Herzogthum bald, in gemvart beglückte, bei, nachdem er vorher den dei'malen hier wo!» sziprciißiich-Deutschen Zvi! : Verein aufgenommen seyii wird. nenden C'rbgroßherzog besucht hatte. Disves Gcsangfxst, das aw thstheinlikh wird ,dann die direkte Steuer eine Modification eine Forxsckzung des im vorigen Jahre hier gefeierten zu betrach, Woen. UnsereWeuWagern habeg guie Aussichten auf den Er- ten ist, hatte eine Menge Fremde aus der Nähe und FEM? den W der diesjähyigen Weinlese. chéllck) „haben sie noch Keller beigelockt. Leider kann man nicht allen den, von niehr" als 309 and Fässer doll; aber fie hoffen, daß dieselben nach bald ei'folg- Sängern und Musikern in der hiesigen schönen Stadt-KW „mAnschlux; des Herzoqthums geleert und dem in reichlichem exekutirten Gesang- und Musikstücken das Lob der gelungen,n Segen zuströmeudcn 1835r Wein Platz machen werden. ,Die Ausführung, was im vorigen Jahre im vollkommenen M„ Frequenz unsci'cr Bäder hat in der letzteren Zeit etwas ugenom- der Fall war, ecthcilcn. Insbesondere gilt diese Bemerkxm- men. Holländer, Engländer und Russen haben sich esonders von dem vom Chor-Direktor Häsa in Weimar trefflich komponjx, zahlreich eingefundcii. Die diesjährige Saison läßt aber dennoch ten Gesangstiick. Auch der Gesang im Freien, in dem rom,“, :einen Verglkich Mit der vorjährigen zu, denn sie ist notorisch risch gelegenen Lokale der Naseii-IJTi'thlc, war nichts weniger“ bedeutend schlechter, wie auch die vielen Klagen der Einwohner gelungen zu nennen; mehr" oder weniger mag wohl die Versiiß- der Badeorte bexeugen.

mung ihren Gi'und in dem Mißlingen der Haupt-Aufführugg Frankfurt a, M:, 17. Aug. DasZournal de Franc- in der Kirche gchabt haben. .Das nächske Gesang-Fest im Iahx, sort enthält_ einen Brief aus St. Petersburg (ohne Datum), 1836 soll, wie es heißt, in Weimar unter Mitwirkung deri» worin die Gerüchte von einer Verschwörung. gegen das Leben tigen Kapelle und des dasigen Sängcr-Personals, von de_tiendiei zesKaisers Nikolaus widerlegt werden.

mal hier Niemand THeil genomme2i, gehalten werden. »- Dj, O

Acrndte ist in unserer Gemarkung als beendigt zu betrachtch„ e | e r r e i ck

Das Resultat ist, so wie in Thüringen Überhaupt, hinsichijjq Wien, 11. August. Der Türkische Botschafter, Achmed dcs Winter-Getraides ausgezcichnet, in Bezug auf das Som- „;,; Pascha, hat auf heute von Sr. Kaiserlichen Hoheit dem Erz- mer-Gctraide und die :Oel-Gcwächse mittelmäßig. Die Obi hxczog Kari, welcher von Teschen zurück schon in voriger Woche und Gemüse-Aerndte wird aber sehr gering ausfallen; die 11" wieder hier eingetroffen ist, zu einem Mittagsmahl auf seiner anhaltende Dürre, welche auch die an unserer Stadt vorbeiiiie- schönen „Weilburg“ bei Baden eine Einladung erhalten. In ßende Saale zu einem kleinen Flüßchen rcduzirt hat, uniN/k den nächsten Tagen wird die ganze hiesige Besaizung vor dem alle Bäche austi'oii'net, hat das Wachsthum dieser Früchnsei Botschafter in Parade auf dem Glacis auSri'icken.

e inderi. .

gk) “München, 17. Auguii. Das Regierungs-Blattvm Prag, 5. Aug. („Allg. Ztg.) Wie allenthalben, so Yat

]Zcen d. bringt den zwischen den Zoll-VereinsxStaaten und dem auch hier die Nachricht von dem Mordanschlag: auf das Le en

Gi'oßHerzogtHUM Baden über OSN Anschluß dieses Staatesan Ludwig Philipps die [„kbhakaste Sensation erregt und unwillkür- lich die Blicke des Publikums auf die vertriebi'ne Königs-Familie

den Verein am 12. Mai d. J. abgeschlossxnen Vertrag nebst der , vom 6. Juli aus Brückenau datirten Königlichen Ratification ,gelenkt, die vor fünf JWML EM Opfsk NNW?" Hasses dil“ l'?- volutionairen Partei wurde. Was ich aus vollkommen sicherer

zur öffentlichen Kenntniß. , Bei der am 11. August stattgehabtcn Vcrsamwlung der 40 Quelle über den Eindruck erfuhr, den ]ene Kunde auf die m Um

k'ei der Bayerischen Hypotheken; und Wechsel-Bank am sizi'kßen sern Mauern WMO?" Kößiglickxen Ve_rbannten machte. 1| FW betheiligtcn Actionaire wurden zu Administratoren gewählt.- die gendes. Karl_x. und die MMM reines Hauses haben ihren Herren Simon Freiherr von Eichtha1, Geheimer Rath VM iebhafcesken UNMU VM der FMH?“ LMG solchen Meuchelmor- Langlois, Erich, Fr. X Rikzlcr, Jos. von OJIasfei, Jos. NW, dxsund Her'Verruchthetr derer, dte dergleichen Mittel für ihre ** Zwecke Wahlen konnten, an den Tag gelegt, und der greife König

L. Ni" rioli. .* _

R.)?ünchen, 18. August. Wie man vernimmt, hat Si. hat, im UYIMÜUCÉS, als e)." die Nack)rtchk„emßfiUI, ausgerufen: Majestät der König wiederholt die Absicht zu erkennen gegebeii, --„Jch„bm_'m0Vor“Ys SWM Md tröste UUch damit, daß kéin Le- daß das im Oktober 1). Z. eintretende 25jä[)rige Ehe-Zubiläum gtxllmsk die Qdee eines solchen Vexbrechens gehegt haben kann.“ Zhrchösiigl.Majestäten durchaus nicht durch kostspielige'öffentliaze Cine hemerkenswerthe AeußerUngFM Munde i_dessirn€ der als der Feierlichkeiten begangen, vielmehr bloß im Kreise der Königlich natüxltchske Vertreter der royaliskisck)?" Gexmnung in Frankreich Familie still gefeiert werden soll. ' !“, angesehen _WU'ÖM MUß- _ Auch die Herzogin von Angouldme ist

Der Kötile. Ministérial-Rath von Berks, welcher mit-Ai bei dLmDedankq-n an die Gefühle, welche das Herz der Königin lerhöchfken Aufträgen am 23. Juli nach Frankfurt, abgegangen „de„r sranzosen als GUM" „UW al;; MUM," zexretseg müssen, tief war, ist am 11. August wieder in München eingetroffen. bewegt gewesenund hat thr Mitleid mec dreier *d'üvstin in den

Würzburg, 14. August. Gestern kennen Ihre Durii- rühreädften Ausdrücken ausgesprochen.

[Lauchten Prinz Gustav von HeffekZHombilirg K.K. Fäld-MakT/M S ck w e i z ieurenant, und* rin ili , „K. ed; eu mei er ne „' ' P ZP!) pp F Z I * Bern, 11. August. (Schwäb. Merkur.)

folge hier an, und seiztcn ihre Reise nach Wien fort. , Karlsruhe, 13, August. In der heutigen SWW chiiak).me, welche der Ancrgg des Standes Waadt, von dem Vor- ort Rcck)enschaft über sem Verfahren in den Verhältnissen zum

der zweiten Kammer wurde _ nachdem mehrere Berick) der Qudgccs-Kommisfidn erstattet worden » zur Diskussion de Auslande zu vxrlangen. m der Sikzizng dci'Tagsaßung vom 8ten “gefunden hat, indem nicht einmal vier volle Stimmen dafür ge-

Berichts des Abgeordneten Sander Wer den Gesciz-C'ntwu

dcn Wiiffen;Gcbrauch von Seiten der Gränz-Aufsichts-Bcam'* Woxinen *Ich-en konnten. kann als Beivcis gelten, wie sehr den betreffend, gescbritten. Die Diskusson war ziim Theil sehr lei meisten Ständen die' geichchend Ausg/[cicixung mit den Deutschen haft, unter Anderem skellm die' Regiei'ungs-Konnnission Uno Mächkkn U'W_Ük1s§[1k 117, und Me wenig Bern auf eine Unterstüz- mchi'erc Kammcr-Mitgléedsr den Grundsaß auf, daß der Schleich“ JMS WM) dl? Ctdg-2_t11dsse11scl)aft hä"? MWM können, wenn es händler, der, wenn er fließe, die Waffen t1ichc ablcge odcr_so'1chc auf seinem fruher); WEZ? „[:.-hnarrt häite. Nachdem nun einmal schon gebraucht habe, als ein gcfäl)rl*;cl)er Schleichhändlei' zu 17e- dieZi'riingengiuikaickZbcsetitg„t_niid,bekumtyern sick)dieStändewenig trachten und einem gefährlichen Diebe ganz gleictizustei/M, ia daran!,„ww Ms Mchchskl__l1**- UUÖ 59811319?" sch,“ daß Ei.". Resul- noch gefähi'lichei' sey, als der Lciztei'e, der die Waffen nur fi"? iat drianLt wurde. _Untc'r unseren yoltttsck)?" OchUlz-Vereinen det' Fall, daß „„ ertappt werde, mit sich führe und ma) ist eine Cpaituiig ausx-,_cbroii)en, da 1lch cm Theil an den neuen gcgen öffentliche Beamten damit zu Felde ziehe. Eli Naxional- Yei'cm angxicixloü'en, cm andsrer aber, der von den Schleichhändler [isae anch durch die Ergreifung der Fluri BkUd?l'„U_Sch"„eU ICW!“ WW, sch dagegen ?l'kläl'k hat. ZM“- keineswegcs die Absicht an den Tag, von dem Angriff ii W?" dt91?„n„b?kd„9n 15591711?" Parteien „herrs-„ht nun die größte lassen zu wollen, so wenig als dies ein i'ctirirendcs TW .LkwmschaskUMUk- "“ Nac!) helix; hier angxkomznenen Privat- pen-Cot'ds time. So wie dieses, so suche auch Jener nur ei! NWUMLU «US de_m KMM? TMM Wäk'? die WOM“ daselbst günstigen Standpunkt auf, um seinen Angriff zu erneuern,“ aÜigebrochen. Die Sache bedarf abe") wohl noch der „Bestäti- 1hm noch mit um so größerer Wirksamkeit möglich- sey, wennn IUUI- _ „„

ein Doppelgewehr mit sich fÜhl'i'. Sv gut nun der“ Gendarm - S_k- SKULQ 13: ZU'IUsk- Dl? ]Jngsken Beschlüsse “des auf “17611 gefährlichen Dieb schießen dürft so gut müsse'a'lchki- “WWW?“ Gi'oßi-Ikakhs-H9117911417115 vom 0- August, Zollgardist auf eincn Schleichändler schicßen dürfen, W111t “LMM."„I des Dopdel-BtSLhums, so.“?" "“ck der GSULHMÜIUUZ und die Waffen nicht abiege. Der Finanz-IJDinister von BM des geiammtxn großen Raihs unicrztelic n*exden. Man vermu- siellte den Antrag, den Paragraphen so zu fassen:, „Gegentks -“„chek- Herr BKUZUIÜT'MFL' werde “"T M ZM dk? Versammlung Fliehcnden düi'fen die Waffen nicht gebraucht werden, ausgemki, '“ d'ffékbcn wohl M TWUUGUW WWW"; UYU [)?-,k?“ diesfälligen men, wenn er, der ergangenen Aufforderung ungeachtet, dieIiil BUELUUI 'W- möglich dk.“? Hache WWU“ Ms Geleise zu bringen. fin nicht ablegt, die er "or Ergreisitng der Flucht gegench Yas'nLchste ?WIMÖMCHL Usbungs-Lager „für 1836 wird AufsichtQBeamrcn gebraucht hat.“ Der Abg. Welker „„de _ wiedei bei O§wvarzenbach abgshalccnxdwerden und aus Fruypcn dere bemerkten dagegen, daß die Waffen oft und/darum 1-11 Idler “KMW"? Ulzsrn, UUkLYWÜWM,_ GlU'Us- ZU!)- Schanhaiisen, wegiieworscn würden, weil sie ein Entdeckungs-IJ'Tittel gegend“ . MAM“ A* RTW Sk- Galien, YkanÜndekZ MW Thurgau zu- Sci)lcéchändler lieferten, der vielleicht weit von dem Gei'knk" sammengesch WMW" "Oberst “)):atllardoz Mrd als LUIWKNM entferne sen, während der Flucht oder unmittelbar nach deriklb'" mandant IMM!"-

sie zum Nacknheil dcs Aussichts-Bcamten zu vci'w'nden. könne es nicht fehlen, daß das Volk aufgereizcwerde, wenn“ davon'höre, daß ein solcher “Fliehelxder nied-xrgeschosj'cn wordkü .Die öffentlich? Meinung werde die Sacße so ansehen, valid Eigcnthu'm das heiligste Ui'gexckz dei" Gesel!s.11afc und die'Vk" iekzung eines die Lebensbddürfniffe mit t'tmarüi'l:ch hoHMZÖW

Die Auf-

Italien.

?)Taiiand, !). Auqiisk. Die icsice (55a etia ent ält „xine Bckawntmachung Über die Voi'slZMs-Hxaßrchn, wclcixehei? Yiffxn worden sind, „um die Einseiüeppung der auf Sardinischem „' ,„cbietc JWZLÜLZOÖLUOU- Siitcbe möglichsk Zu verhindern. Ferner beiegendcn Gese'ßes der Verletzung dies:"s heftigsten Geseßké“, „Ykhäxk M's.“ Ich""q cm Q'Fkykak-SÖWWM' SU ÉUÜ'WUZ Ns Eiqcnthuxiis nici): giciclzzukicilcn, also ein Dieb verächtlzchxxsiix ..deardmal;Crzbi1chofs don Mailand „(311- die sämmtlichen Pfarrer als ein Schleichändle12 Dei'Finanz-Pdmiiier v. Böckhxx-„e ;„'r-S.k“?d.t ""O “DMR?“ 2170.77." MMM" angezeigt Wikd- daß, (5511715? smd &ck& und auch mir isi das *))?enschcnlebenWé“ »Widte iibxvcndung-diejcr Geißel vom Lombardisckx-Vcnetianij'chen Heil:.icr aber ist tiiir-dao *Mensckwnleben derjenigen, dl? W uniIMÜ)“ vom ***-""W“ ZU ersichen, am Montag den 10- AU- fen smd, die Gesetze aufrecht zu erhalten, als das cheiiöiklkn)n i? | "'„ÖU' MUWPÖMU'MÜ)? z,". MMW"? eine ““USB? AM gen, die die Gesetze verhöhnen und sich mit der GescMÜ-JU „v:chtitiic)ius1ekzu11g dds Allerheiligsten beginnen werde, die dann cinen Kriegszustand soßen. Diejenige öffcntiickx I)ieinUUI-“.ch “F *Odnnxrsiag den Ute" an_ '" alien Pfarrkirchen der Stadt den Schleichänd1ek mehr begünstigt, „_äls den Dieb, W“ der !: DMM gehalten werden sO-U- ' für eine verwersiiche und verachtungswi'irdige. Derjenige- i- - c:- ü r k - den Staat beraubt, ist nicht besser, als dci'jcnige, der den Pr,- ““ - * "_" „„ e " ' vatmann beraubt; ja ich behaupte, die Gesehc sollten kkrkUÉ-FW P KV'MÜUTMPPU- 28. .JUU- (Biesl. Zeit.) Seit lcßcei" gen die Erstere" seyn, da die Gemeinden und CorporatW'in _Most hat fick) WUUZ U'chblkkh Neues MP" PWM" c" ereignet. nicht die Pkiticl haben, fich gegen solche schrechiiche Mens?e . "9" erwartet „dre Roiultate der Expedition nach ?Zbanien mit vorzusehen, die dem Prioatnmtm zu Gebote sieben.“ A" en- ,nédeUld. "" I" de" [“M" TUIM haiie sich der Divan mit ei- Auri'ag des Abg. Durtlinger wurde der Paragraph in folgd„ "to“ Gegenstand; hescl)äft'l„gk- M' M Bezug Mf. eine in der Ot- dcr Fassung angenommen: „Gegen einen Fliehenden durfen : ! “Yamschkn Gßickxchté beiwieilose Neuerung, Welche auch sx'jx- Waffen nicht gebraucht werden, ausgenommen, Wenn deksclbe * mÉLuxopa mch_t ohne großes Interesse _gewesen Wäl'e- dl? ös- iien Grän ;?[uffichts-Beqmcin .getödtet oder gegen einen solch ".!th Aufmerkjamkeit alie-i' Moslims sehr in Anspruch genom- von der chußwasfc, obwohl ohne Erfolg, Gebrauch I'm“, » [)“ka und deffenwium unsern Berichtenscyon zsceyz auf

wegen An- ,

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eine verneinende Weise Erwähnung thaten. Es betraf nämlich die projektirten Reisen des Sultans, welcher die Absicht äußerte, mcht nu_r seine Provinzen, sondern selbst einen Theil von Europa zu ber_ei]en. Dieser Wunsch wurde im Divan verhandelt, und wer die Ottomanische Geschichce, die Stellung der Ulemas und den _Troß dcr ächten, altgläubigen, den Neuerungen abgeneigten Moslems, die den Divan ausmachen, kennt, kann sich doch nur einen jchwachen Begriff machen von der Aufregung, mit welcher dieses Ansinnen abgerathen wurde. Man sagt, einige Mitglieder sleen so _wcit gegangen ssyn, gerade heraus zu sagen, daß der O_uitan nicht einen Monat abwesend seyn dürfte, und der Thron wurde als von seinem Nachfolger besetzt oder crlxdigt erklärt werden. Wie dem auch sey, dei“ Divan hat mit den kräftigsken Griinden den Plan des Sulrans besiegt, und dieser har darauf v_erzi;k,)tct. “„In Pera will man wissen, daß Französischer und Tnglncher Einfluß diesmal den Berathungen des Divans 'nicht fremd geblieben sey.

Belgrad, 5. August. Aus Orsowa wird gemeldet, daß * der Fiirst Mikosch auf seiner Reise nach Konstantinopel, mit drei Sckzinen dem Laufe der Donau folgend, am [sten d. dort vorbei pasiirc und mir Kanonensalven begrüßt worden isi. *- Handels- .Brixfe aus Bitogli a vom 18. Juli zufolge, hatte der Rumely- Waalessy mit mehreren Tausend OITann, größtentheiis regulairen T_i'uppen, den Marsch nach Scutari angetreten, um den in der Citadelle eingeschlossenen Pascha zu entseßen. Uebrigens isk nach diesen Briesen auch in der Stadt Elbessan ein bedenklicher Auf- stand ausgebrochen, dessen Tendenz indessen ebenfalls nicht poli- tisch, sondern nur gegen die Türkischen Obrigkeiten gerichtet war. » Aus Konstantinopel meldet man, daß die Pest in Folge anhaltendin Regenwetters angefangen habe, größere Verbreitung

zu gewinnen.

B,elgradx_8. Aug. (Bresl. Ztg.) Fürsé Milosch hat ayssemer Reeve nach Konstantinopel den aus Bucharest Über Kraxowa gekommenen „Kaiserl. Russischen Staatsrat!) von Rük- mann auf einem Dorfe zwischen-Fethisläm empfangen und von demselben eine Communication seines Hofes erhalten. Herr von Riiimann kehrte den nämlichen Tag in die Waliachci zurück, Fürst Mikosch abcr bestieg in Fethislam das Oesterreichische Dampf- schiff und sekzte seine Reise nach Gallacz fort. In Gallacz er- wartet ihn _eme Kaiserl. Russische Flotte, auf welcher er die Hin- und Herreije nach Konstantinopel machen wird. Man sagt, Hr. von Butenieff, RUÜUAM Gesandter in Konstantinopel, habe ein Landhaus für den Fürsten in Bereitschaft seizen lassen , iim den- selben dort zu empfangen.

B r a s i l i e n. Fixanzösijche Blätter enthalten nachstehendes Schreiben aus Rio Janeiro vom 2. Juni: „Mit Ausnahme der un- glücklichen Provinz Para, deren Hauptstadt sich noch in den Händen der Znsurgenten unter dem Befehl von Vinagre befin- det, ist*ganz Brasilien ruhig. Wir haben noch keine Nachricht von dem kleinen, aus zwei Fregatten und drei Briggs bestehenden Geschwader,_das am 27. April mit dem neuen Präsidenten von Para vdn hier ahsegelte. _ Herr Braulio, Mitglied der Regent- schaft, ist gefährlich krank. » Unser Gesandter in Paris, Herr Moizttmho, hat Wiederholt den Wunsch zu erkennen gegeben, aus Paris adberufenzu, werden; man scheint aber nicht recht zu wis- sen, was man iiur ihm machen soll. Es ist ihm die Präsident- schaft der Provinz Rtogrande angeboten worden, die er abgelehnt heit. Unser Verhältniß zu dem-Rdmischcn Hofe wird immer ver- w:ckelter, und nach den Gefinnungen unserer Staat:?männer zu

urtheiien, ist ein Bruch unvermeidlich.“

Inland.

Berxin, 29; _Augiist. Man schreibt aus Breslau unterm 16ten_ d., M.: „(Gestern hat die hiesige Garnison uns verlaffen, uiid isk in das Lager bei Bkilau unweit des Zobten-Bei'ges cze- ruckc, jvdse1b| sick) das 171. Armee-Corps versammeit. Es scchn dort 2 Limeri- und 4 Landivchr-Znfanteric-Regimenter in einem Zeltlager zwischen, Fürstenau und Beilau, mit der Front gigen das,Vkorwerk SetjbsWÜsz. ,Das Jie Garde-Landwehr-chimént, 2 Linicn-Jnfqnicrie-Regimenici', die Schäden- und Pionier-AO; thi'tluyg, 4 Linien; und 3 Lm1dwchr-Kavä11erie-Reaimcntcr, so wie die gesammte Artillerie hach enge Kantoniruäqen in dcr NÖhe des Lagers bezogen. Eine Meile diesseits Lécgiiitx, unweit dev Cmnizxi'rcSecs ist das *I. ?[i'tnee-Coi'ps ganz in derselben Art uiid Starke gelakgcrt, um sic!, so wie das 1'1.Ai'mee-Coi'ps, m kleinen-und demnachst in größeren Asiheilunqen zu den Ma- növcrs,1 dp: zu Anfang E. M. stattfindxn werdeii, vorzubereiten. Dem Beinchmcn nach, wird die erste große Parade des 7. Ar- niZe-Corps am _1. Septembci', und am folgenden Tage ein Cot'ps- I.:anövixi' stattfinden. Dics-xm folgt am 4. September bei Beilau einegroizePdi'ade des 171. Armee-Corps und am 5. ein Corps-Manö- vet) nqck) desen Beendigung beide Corps bci Conradswalde, unweit des Pitschenbergs, in engereKantomixunqcn zusammcnt'i'jckcn. Am 7. "„".d 8. September; führen in dieser Gcaend [wide Akmxe- Corps LU; BKatmllone, RZ Cd'cadi'oiis und 2-1 Bakterien) ein großes Jeld-M-anövdr gegen einander aus. In de'." Nacht vom 7ten zum 8ten werd bidduaquirt. Unmittelbar nach Beendigung dcs Ma- növers begeben die ?lllcriiöchKcn und Höchsten Herrschaften sich nach Brgkslau, wo am !)ien die bereits angekündigt»; Pferderen- nen „skatinndixn. Tim 11th geht die Reise nach Kalisch zu den dortigen großem Manövers, die etwa eine Woche dauernNnd von wo die Hohen Herxschasten sich demnächst über Breslau zurück nach Tepliß begeben werdeii. ,

__ Am [Lien d. M. stai'b zu Brekilau Lebensjahre dei' BisWof von Corrail), We.!) ; Bi'csiauci' Diöc-cse, „Joseph Karl von Schubert. Die seie!"- [tche “Beisel,;ung dei“ Leichaci'fdkgw am 15. Morgens 91193. Der Trauerzug sei;.ie sick) zunächst nach dem Dome in Bcwcqunq, wo Zvi" dem Hocy-Almr cin Katafalk errichtet war. Nakhdcin dci“ Sarg auf dcniilbcn gestellt worden, wurde das Requiem von (Yansbachedangesührt. Das gesammte Dom-Kapitsl, die katHo- [11che„(§5e'tß[tchke'ik Breslau's und die höheren Staats-Bchördcn, so Wie eine Dxputatéon des I)iagisrrats und der Stadiverordne- ten wohnten dieserFi-ier bei, nach deren Beendiqunq der Leichen- zug den Weg nach der OJJichaclis-Kirche einschlUZi, ivo nach einer yon dem Domherrn Schongcr gehaltenen Standrede der Sarg m die Gruft gxesenkt wurde. .“ Das GÜNTHER Gonxaba imKreise Schubin des Re- gierimgs-Bcztrks Bromberg iii in der Nacht vom 29, zum 30. Jul: fast ganz ein Raub der Flammen geworden. In Zeit von 3Stunden wurden 33 Wohnhäuser und eine Menge Stallungen

im 57,721: Bijckwf der

„verzehrt und mehrere Gebäude, darunter auch die Kirche, be-

schädigt. Das Dach der leßixren, mit Schindeln gedeckt, war schon vo_n den Flammen ergriffen, aks cin Schäferknecht sich kühn an daselbe schwang und das Feuer löschte. Ein'Wjährigei'

Jude, .der..wiederholc in sei:: ganz brennendes Haus eilte, um

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noch etwas zu retten, kam dabei unis- Leben. Brandstiftung ist mehr als wahrscheinlich.

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„Königliches Schauspiel.

Das mit vielem Beifau aufgenommene neue„ Lustspiel des Herrn Carl Blum: „Der Bail zu Enerbrunn“, verdient auch in„ diese„n Blättern einer Erwähnung: mit vielem Beifail, das heißt biz i-“tzt zwar nicht Beifall von Vielen; denn bei der gegenwärti- gen Jahreszeit wird das Schauspiel nicht von Vielen besu_cht;„ aber die kleine Anznb! der anwesenden Zuschauer gab dcs Beifaus viel, das heißt, nach dem bckxmntcn Kommentar Lessings in der Emilia Galotti, ihr chiges mat Fleiß, rechter Liebe und Laß, u,!!d so mag es dem Refer. wobl"erlau„bt seyn, anzunehmen, daß kunftiq, bei einer dem Theaterbesuch günstigeren chk- msi dcm Viel an Gc- halt dcs Beifalls auch eine größere Zahl der Beifaugebcr sich ver- binden werde. Die Frage: woher h„at_Herr Blum sem Lustspiel ge- nommen, könnte derselbe etwa so wee Odthe in dem bekannten klei- nen EeUcht: „Von wem, auf Lebens- und Waffensvabnen“, beant-

Eine absichtliche

Worten und sagen, ich habe zwar ein Italiänisches Lustspiel mit

Wohlde a m cnossen, aber darum habe :ck) es man beüovlen; hat mich dc? FHMLß nicht nur im Moment de? LXens „ckfkéxlt- sondern hat er auch noch nachhaltig gxwtrkt nnd emezdec in mir dergestalt feügeseyt, daß sie mich angetrieben, etwas Achilltcbcs zr! kaHUzU'M; und will man dann dies ein Plagiat nennen,_io werde ick) mich dar- über zu trösien und mit Götbe zu sagen wmm: „Wer kann ange- ben, von 'Mein was er hat, von wem er es hat.“ - Accredcmun- geachtct wil] Reset“. diese Gelegenbcit zu einigen Wertc." „Wk 772th auffalicnden, fast rätbsclhafteq „Gang des nenen Ztaimntsaxéix LU! * spiels benutzen. Schon cherte: hatte sich nach Deutschen Mélßekxk gebildet und dies fiel auch dem ungelehrien Zuschauer dermaßen sm_s- daß, als am Ende des vorigen Jahrhunderts seine Lusispiele: „(Hiet- ches mit Gleichem“, „der Amerikaner“ u. a. n1._auf unsere Bohne kamen, man geneigt war zu glauben, der _Uebernizer, Herr Vogel- häbe nur seinen eigenen Fabrikaten unter einci' ausländischen Firma mehr Kredit zu verschaffen gesucht. Auch bei Alberto Nota, dcm Verfaffer der „la Fiera“, von der man behauptet hat, der_Bluznscixe „Bau zu Ellervrunn“ sei) nur eine Bearbeitung derselben, ist bei alice mitringcfioffcnen Jtaliämschen Art und Weise do_ch das Vorbild Deut- scher Muster, namentlich der Iffiandscheu Fainilien»Gemäide, unver- kennbar,und so zeigt es sich denn hier abermals, daß ww in Deutscdland unser cigenes, aux“ unserm Grund und Boden erzeugtes Hab und Gut geréngsthätzcn, ja fast v_crachtcn, wäyrcnd Fremde es zum Musier nehmen. Refcrcnt erinnert fich l_cbyaft der Zeit, wo er, in der Bli'ixhe der Schlegelschcn Opposition gegen _dgdgewbhn- liche Gelcicr in Versen und itz Prosa, eincr Oppositionz_ der er sclbsi mit Leib und Seele anhing, doch nicht zu bcgreuen vcr- mochte, daß Goldoni geistreicdxr als Jffland sei), der in mehr oder ivcniger gelungener Darncliung Ums Dxutsclnn bürger- lichen Leben:? doch nothwendig „mehr «_msprechcn muse, ais der red- selige (?ipldoni mit seiner breiten, immer glxichen Wiederholung Jtaliäx1ixchcr Bräuche und Sitten; 1a„ er _ertnncxt sicli auch des Gesprächs, das er deKhalb oftmals mit ememch1evt bochgcfeter- ten 'gcninli'n Dichter geführt hat. Wenn die „Kreuz- und Quex- gänge in der Literatur etwa:; far„oder gegen em Kunii-Prmzw beweisen idnnkn, so wäre aiicrdengs die „gegenwärtige Rick)- tung der Zi.1i.ch:1ischcn Lustsptel-Dichtcr, die doch ohn; 313321- fel ihren L*.Mdömamt (Holooni eben so gut wie den Fremdling „xn- land kenxicn wirken, ein nicht unbcmcrienswerthes Faktum in dem Jtijtux (':mznu (“i (;(11111'01'01'5139, dissen Rcfexent eben erwähnt ha'k- Mag nun aber immerhin der Weg Federiciés i_ind Albertd Notas ein Rückschritt im gesammten Lauf des„„Jtaliäntschcn Lusismcls seyn oder nicht, so ist es doch höchsk begrettiich, daß„eit_1cm Deutschen Bühnen-Dichtcr dicser ch, weiin ck_thn zufällig tand, oder, da ein Deutsazcr Bühnen-Dichtcr sich einmal na_ch Allem umsehen muß, Was im Universum des Drama's sicb begiebt, ihn aixfichtlict) winkommen fand, sehr bcfxeunden mußtei und so haben nel) denn hier Alberto Nota's „la Fiera“ und Herrn C. Blum's „Balz zu Enervrmm“ so traulicl) vermählt, daß es ein_Frcvel scyn wurdx, hkcr cine Sii)cidiings:Kiage ans dicscn und „jencn „noch so tris- tigen einzsinen Gründen anzuricilen; die Griüer berühren sic!) im Ganzen, was thut cx, daß sie im Einzelnen hier und ?.c von einander abweichen? Fndeß gerade die Abweichung beweist unwidersprecdlkcix- daß Herr Bt_um slch dchtnliäncr nicht anf Gnade und Ungnade ergeben, ja nicht einmal eine Cavitulation 1n1tjhknavx3ksch19ffkkb sondern daß, Nachdem steife!) einander mcognM- cirt, Feder seinen ng nail) Belicyen auf eigene Gcfahr genom- men hat. Und nur auf dem von_ ihm gewahitcn We e konnte Herr Blum Erfolg von seiner Arbeit erwarten; dir xrn cn, rüb- rcndcii und sentimentalen Scene" Z|„man iin Luzrspte-k überdrüs- sig, iiUd wird ihrer so lange üdcrdrusrig bleiben, bis einmal wieder cin Gcnic, wic Goeshe, airxstedt, um, wie vor 60 Jahren, mit sei.- mm „Wirtiicr“ Saiten zrt berühren, _die„eben nur berührt, nicht dauernd augeqriffen scyn wollen. ESM cm Zauvirwoit, deffeii sei) nur der Meister, nicié-t rcffcn Lchritng mit Erfolg bemächtigen, meisiexiz nur mit Unhcii anmaßen, odrr kiägllch_]1üch'1)äffi'n kann. Es bedarf hiernach dci,“ heitere, dem (Hang drs Lanspiels gemäßen: ch, din Heir Blum gcwählk hat, kaum einer Anprctsung; dcr yeixtigchsci-mack sxivsi preiset ibn genugs.1m an; aber die wohlge- wäblte Stellung der Seinen, die richtige Anordnung derselben tn tvcchsclscisigcr Erfüüung odcr Vcrsagixng der Erwartungen bekun- den den erfahrncn Thcatcrkenner, so 1v„te_ dchialog den vielgei'ibtcn BühnendiMer, Es fchlte dkmxiaci) ötcicm Luüspiel zum öffentlichen Gelingen nichts Weite:", als" cmc gute lebendige Darsteüung, und diese ist il)m auch im Ganzcndurci) dcn Fleiß aller, im Einzelnen durcb .*"asi dux'chaus lobxtiswcrthe Anwendung vorzüglicher, hier richt an ihrer Stelle befindlicch Talcnie geworden.

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