1835 / 248 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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giebigkeit imd opferten dem Wunsche, eine Kollifion der heiden Häuser des Parlaments zu verhiydern, mehr auf, _als die öffentliche Meinung im Lande gutheißen werde. Die einzelneri Amendements der Lords wurden darauf beratheti und zum Theil bedeutend umgestaltet; unter Anderem wurde die Dienstzeit de_r Aldermänner auf sechs Jahre festgesetzr. Tils m_an bis zum «10. Paragraphen gekommen war, wurde die Diskussiori auf den An- trag des Lord Russell auf den folgenden Nachmittag vertagt. (Man vergleiche über die Fortseßung derselben in der Silzzung vom 1. September den Schluß der unten folgenden Privat- Mittheilung aus London.)

London, 1. September. Die Herzogin von'Cambridge bat sich am 28sken v. M. in Dover nach dem Kontinent einge- schisft. Auch des Herzogs Abreise, der sich nach Kalisch begeben wird, sieht nahe bevor. _ ,

In diesen Tagen hatten die „Diplomaten fast sämmtliche]: größeren Kontinental-MäMe, so wie der Gesandte der Vereinig- Zen Staaten, Unterredungcn mit Lord Palmerston. .

Ueber den Weg, ivelchen die Minister tn Bezizg auf die Behandlung der Munizipal-Reform-Bils bei der weederholten „DiSkussion derselben im _Unterhause ein u-schlageii gedenken, hgtte sich Lord John Russell jchon gestern O ittags in einer von ihm einberufenen Versammlung von Unterhaus-Mttgiiedern erklart. Die Minifker, sagte, er, seyen entschlossen, alle die]emgen Amen- dements des Oberhauses zu verwerfen, welcbe geradezu dern volksthümliclwn Prinzip der .Bill widerstritcen, die übrigen Amen- dements dagegen zwar ihrem wesentlichen Inhalte 11qu anzunehmen, sie aber einer so genauen Priifung uiid Modifizirung zu „unter- werfen, daß in keiner Weise die Absicht der Tory-Partei, die ganze Maßregel wo möglich dadyrck) illusorisci) zu machen oder wenigstens ihre Ausführung zu erichweren, erreicht werden könne.

Lord Brougham hat einen Protest weder die Amendements der Lords zu der Munizipal-Reform-Bill bekannt gemacht, der in zwölf Punkten besteht.

Den Ansichten der konservativen Blätter zufolge, scheint es, als ob aller drohenden Anzeichen ungeachtet, doch eme erxisthqsre Kollision zwischen den beiden Häusern des Parlaments fur dees- mal vermieden werden würde. Man glaubt nänrltch, daß we- nigsrens in Bezug auf die I)2unizipal-Reformf-Bill sowohldas Oberhaus als das Unterhaus sick) zur Nachgiebigkeit verständigen und dadurch eine Uebereinkunst möglich werden dürfte; und was die Zrländische Kirchen-Bill betriffc, so hält mim es für wahr- scheinlich, daß die Partei der Reformer, s1ch bei der Ausseßvzng derselben bis zur nächsten Sexson, beruhigen werde. Lins diese Weise würde das jeßige Ministerium, wenigstens für die nächsie Folgezeit, ungestört am Ruder bleiben.. Indessen giauben doch auch Manche an eine Annäherung Zwrschen deri Haupterti de_r Tories und der „Whigs und sprechen ogar von einem Coalictdndz P?inisterium, aus diesen beiden Parteien zusammengesekzc. Seit einigen Tagen beginnen die mimsteriellenßBlätter sich entschiede- ner als je zum Lobe Sir Robert Peels auSzusprechen, und manche Wohlunterrichcete iY.)“sonen sollen es daher nicht fürun; möglich halten, daß die Ninisker versuchen würden, sich dieses Mannes zu bedienen, um die Animofitäc und die systematische Opposition ihrer Gegner erfolgreich zu bekämpfen , „ohne zu so extremen Maßregeln, wie die Kreirung einer großen Anzahl von

' s' u rei en. Pa'rÖe?“ Cgoufrier erkannte es in seinem Sonnabend-Blatt mit Freuden an, daß der Haupt-Artikel der „Times“ von demselben Tage in versöhnlichem und ver ändigem Geiste abgefaßt 1er); man betrachtet dies als ein se r bedeutungsvolies-Zeichen für den gegenwärtigen Augenblick, und glaubt, es sey vielleicht von einem Winke Sir Robert's eingegeben. _

Den ministeriellen Blättern zufolge, wird dre Prorogation des Parlaments am 8ten d. M. stattfinden.

In Belfast ist der Tory Hr. Dunbar zum Parlaments- Mitgliede gewählt wdrden. ' ,

In und um Chichester hat man kürziicky den Eimer Wasser zu 3 und 4 Pence verkauft. Man hat viele Schaafe aus Man; gel an Wasser todc auf dem Felde gefgnden, und, wie verficherc wird, sind im Windsor-Park selbst nganen verdurstet.

Der Courier äußert auf Anlaß der neuen Beschränkungen der Presse in Frankreich: .Bei uns haben wir solche Gesetze nicht zu befürckten, da fie der MaZnu ()1101'10 entgegenlaunn würden; allein Französische Minister lassen s1ch weder durch Char,- ten noch Gründe Schranken sehen.“ .

Ungeachtet eine OJTorgen-Zeitung a-us Madrid rom 220en gemeldet hatte, daß die Spanixchr Regierung die Sud-Ayicreka- "nische UnabhänYigkeit noch nicht anerkannt habe, wenn gleieh Hr. Sta. Maria P sse nach Madrid erhalten, bleibt doch der Grobe

fest bei der ersteren Behauprung. . Die Abberufupg des Päpß- lichen Nuntius aus Madrid bestätigt 'ich durch die dortigenZei- tungen.

- -- London, 1. Septbr. Die so Gefahr drohende Maßre- gei für die Reform des Städtewesens wird nun, durch gegenzei- tiges Nachgeben, wahrscheinlich binnen wenigen'Tagen Landesge- 1ecz seyn. Gestern im Laufe des Tages fand eine Versammlung der gewöhnlichen Unterstützer der Regierung im Unterhauie bei Lord Russell statt. Es waren deren an 200 zugegenr der edle Lord machte sie mit dem Plane bekannt, den er am Abende in Bezug „auf diese „Bill zu befolgen qedächre, und ersuchte sie um ihre Untersri'ißung dabei. Seine Vorschldge fanden naturlich bei allen eigentlichen Whigs eben so sehr Beifall, als sie bei den feu- rigeren Radikalen Widerspruch trafen.* „„Diese ließen sich gegen das Oberhaus harr aus und meinten, es, sex, an der Zeit, den Handschuh aufzuheben, den dieses den Reformern so trotzig „vor die Füße geworfen.. Wäre bloß von dieser einzigen Bil] und den „darm ange- brachten Veränderungen die Rede, so würden sie sich gern. zu'ei- niger Nachgiebigkeit verstehen,; wenn fie aber bedächten, Wie viele a:";dere Verbesserungs-VorjckUage dasselbe verworfen oder doch verst.“;„oben hätte, und besoiiders, ,in welchem Geiste die Verän- derungen in der gegenwärtigen Bill gemacht worden, so sähen sie keine Hoffnung vor sich, wre man, bei der ]elzigen Verfassung jenes Hauses, auf der betretenen Bahn der Umgestaltung der Institutionen, auf friedlixhem We e fortschreiten könne. Hier; gegen jedoch wurde vorgeyceslt da , weiin maniür ]eßt auch nicht mehr zu erlangen vermé ke, als die Bill in ihrer gegezi- wärtigen Gestalt, so wäre doch damit immer schon,wied_er em Außenwerk gewonnen, woraus man die Citadelle des Toryismus schon weiter bedrängen könne; durch ein heftiges, hochfahrendes Benehmen würde das Unterhaus nur Besorgnisse bei den Wohlhabenderi erwecken, während Mäßigung von seiner Seite dieselben beruhi- qen und deren Mißfailen g_egen das Oberhaus wenden wurde, dessen Betragen, im Fall wiches die Mäßigung der Gemeinen nici): entgegenkommend anerkennen wolle, nur als hartnäckiger

Parteigeist erscheinen könne. Diese letzte Ansicht schien besonders ,

auf O'Connell Eindruck“ zu machen, wie man denn überhaupt

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von diesem zu glauben anfängt, daß es ihm ernstlich um die Beruhigung Irlands zu thun isi. Kurz, der Rath der Ge- mäßigten drang durch, und Lord John Rus s ell machte am Abende vor einer sehr vollen Versammlung im Unterhause die Vorschläge, wonach einige Aenderungen des Oberhauses ange- nommen, andere modifizirt und einige gänzlich verworfen werden sollten. In seiner für die Umstände sehr gemäßigten Rede be- schwerte er sich zwar darüber, daß das OberharZsAdvdkaten qesrattet, vor demselben vom Unrerhause in den jchimdflechsien *.)[USdrück-en zu sprechen, und in seiner Veränderung einer der Klauseln das, was das Unterhaus in derselben -»- sogar auf den Path Peel's -- einstimmig beschlossen hattr, für ungerecht erklärt habe; erkannte aber dessen Recht, alle die Veränderungen zu ma- chen, die es für Recht hielte. Auch freute er sich der Gegenwart Peel's, weil er darin ein Zeichen erkennen wollte, daß die To.- ries gleichfalls zur Nachgiebigkeit geneigt wären. Sir R. Peel erklärte sich geneigt, das Seinige dazu beizutragen, daß diese Frage, welche das Land ernstlich entschieden zu sehen wünsche, so beigelegt Werde, daß weder das“ Ober: noch das Unterhaus etwa; von seiner Ehre dabei einbüße. Zu diesem Sinne erklärte er sich nur faskallen den Vorschiägen Russells zufrieden, zum großen Verdruffe mehrerer Ultra-Tories, welche es bedauerten, daß die Veränderungen, die das Oberhaus in der Billgemacht, nicht besser unterstüßcwürden. Aber ihr Murren war eben so unnüß, als das Schelten eines Hume, Grote, Roebuek und anderer Radikalen; und alle Vorschläge Russell's, so weit man gestern Abend damit ging, wnr- den einstimmig angenommen. Da es indessen spät wurde, und man einige Punkte noch überlegen u müssen glaubte, so wur- den die weiteren Debatten bis auf Leute Mittag vertagt. Ueber einen Punkt jedoch dürfte es' bei dieser Gelegenheit zur Ab- stimmung kommen, nämlich ob mandie Veränderung gekren (cis,- sen will, wonach die Wahl von Geistlichen, da, wo fie em Stadtrath irgend befißt, nur von denjenigen abhängen soll, welche sich selbst für Mitglieder der Staats-Kirche bekennen. Peel nennt es billig eine einseitige Toleranz, wenn man Nonéonformisien Rechte über diese Kirche einräumen wolle, welche diese selbst einem anderen Glaubens'genoffen nicht gestatten würden. Selbst O'Connell erklärte diese Ansicht bei einer früheren Gelegenheit für billig; und es ist um so weniger etwas C'rnstliches gegen die Klausel einzuwenden, da ste keine Eide verlangt und es bloß bei der Bestimmung bewenden läßt, daß Nonkonforxnisieti bei solchen Gelegenheiten keine Stimme haben sollten, und folglich Nieman- den aussch1ießt, der nicht öffentlich als eiii solcher anerkannt ist. Auch glaube ich, daß die Minister hierbei nur den Nonkonfor- misren ein wenig zu Gefallen seyn wollten und am Ende nach- geben werden, wie die Tories im Oberhause- gern dder un; _qern -*- durci) Press sanfte Gewalt genöthigr, tn rides) wichtigeren Dingen nachgeben werden. Die „Titnes“ will freilich dabei qlauben machen, daß im Grunde das Unterhaus“ nachgebe, und die Bill durch das Oberhaus verbeffert worden sey; dagegen isi aber Zu bemerken, daß solches diese Ver- besserungen hätte an ringen können, ohne eine_ so entschie- dene Feindseligkeit gegen den Geist der Maßregel blicken zu lassen; denn wenn nun am Ende dieselbe, in,ik)r_en_ populairen Zügen ungeschwächt, trolz aller jener erklärten Feindjeligkeit durch- geht, so feiert der Reformgeist über den Konservattsmus einen um so auffallenderen Triumph, und die Pairie hat sick) ohne Nußen aufs neue eine Blöße gegeben , welche jener gewiß nicht unbenußt lassen wird. Auch daß sonst viele Maßregeln dieser Ses- fion wieder durch dieselbe verloren gegangen, sind, wenn auch größ- tentheils ohne bösen Willen von deren Seite, wird sie rioch un- populairer machen. Von ihrer Seice_haben die Meinster den Vorschlag gemacht, daß die Regieriing bis ziim 0. April nächsten Jahres nicht gehalten seyn solle, die Jrländtsche Geistlichkeit zur Zurückbezahlung der an sie gemachten Apleihe zu „nöthtgen, wel- che derselben durch die KirchensReform-Bili hatte ganzlich ge1chenkc werden sollen. Hume schmollce zwar em wenig darüber, doch ließ das Unterhaus die Bill ohne Widerspruch zweimal verlesen. - Das Orangiscen-Comitz hat seine Arbeiten geschlossen., Es soll Beweise gesammelt haben , daß es in mehr als 40 _Regtmentern Logen giebt, und daß solche mit Vorwissen aller Beamten des Instituts, den Herzog von Cumberland nicht _ausgenommen, ge- stiftet worden. - Die heutigen Proceduren tm Unterhause smd besonders dadurch merkwürdig, dak; Sir R. Peel den Ldrd Rus- sel in Liberalität noch überboten har. Denn indem dieser die Wahlbefähigung auf diese Weise bestimmen woilce, daß in Städ- ten von mehr als 10,000 Einwohnern der Besch von 1000 Pfd. und in denen von weniger als 10,000 der von 500_Pfd oder, wo diese fehlen, die Bewohnung eines von respektivem Zins- werths-Anschlag von 40 und 20 Pfund dazu erforderlich seyn sollte, schlug Sir Rob. Peel vor, da["; leßtere 'Norrn. auf 30 und 15 Pfund herabgesetzt werden möchte. Heeren: wrllcgte Lord Russell dann und die so veränderte Klausel wurde durch eme Mehrheit von 270 gegen 37 Stimmen angenommen. „Leßtere waren größ- trnthrils Radikale, welche auf diexganzitehe Verwerfung der Qua[ifications-Klauselbestanden, wre dieQrigmalbt11 keine gehabt. Im Laufe der Debatten erklärte der Minister iibrigens, daß er fich nicht zur Aufopferung irgend eines_PrmctYs verstehe , son- dern bloß seine Bereitwillikeir zeige, die verkr'iippelie Maßregel so wirksam als noch thunlich zu machen, daß er sich also noch immer frei fühle, im Fall die jetzigen Voi'scl)_läZe brrworsen wür- den, die Bill, so wie sie ins Oberhaus ge1chickt werden, auy's neue vorzuschlagen.

Deutscbland.

«- - Dresden, 2,5. Sept. Ihre König!. Hoheit die ver- wietweee Großherzogin Stephanie von Baden isi unter dem Na- men einer Gräfin von Mahlberg heute Vormittag von hier nach München abgereist.

Kassel, 30. Auaust. Sc. Durchlaucht der 'Fürsi-und Ait- graf Konstanrin von Salni-Neifferscheid ist von Rotenburg hier angekommen. „_ _ ,

I.??ünclwn, 551. Aug. Ihre Königliche Hobrit die Frau Herzogin von Leuchtenberg traf gestern Abend zu München em.

Auf die Vorstellung des apostolischen Vikars in Schweden, Zak. Lorenz Stuback), bewilligen Se. Königl. Majestät, dqß ber den Katholiken in Bayern Sammxungen frriwilliger Beiträge zur Erbauung einer katholischen Kirche in Stockholm vorgenom- men werden. ,

Miinchen, 31. August. (Allg. Ztg.) DadGeburcs- und Namensfest Sr. Majestät des Königs wurde, wre gewöhn- lich, auch durch eme öffentliche Sixzung der Königlichen Akade- mie der Wissenschaften efeiert, welche Se. Durchlauchr der Minisier des Innern, FFrsc von Oettingen-Wallerskein, mit sei- ner Gegenwart brehrte. Nach einer einleitenden Rede des Vor- siandes der Akademie, Herrn Geheimen-Rarhs 'von Schelling, las Herr Legations-Rath von Koch-Sternfeld Beiträge zur älte- sten Geschichte der Bayerischen und Carentanischen Hal- (Salz-) Stätten, deren historisches und vaterländischeö Interesse durch manche geistreiche, auch naturhiséoriscl) wichiige Bemerkung er;

Während der Abibesenheit Sr. Se. Kaisers. Hoheit der Er Monarchen vertreten,

höht wurde. der historischen ersten akademischen Vortrag über die F fluß hatte die Besekzung Griechenlands durcb d das Schicksal der Stadt Athen und der Landschaft Die Abhandlung, Welche unter diesem T in der J. G. Cotta'schen Buchhandlung er so viel man mittelst des mündlichen Vortrags abnes) eine großentheils siegreiche Vertheidigung Behauptung von der beinahe gänzlichen nischen Elements in der Bevölkerung d chenlands.

Die Vorbereitungen zur Feier des Bestehens des Oktoberfestes werden Nicht allein der Magistrat der Haupt

f nach Prag begeben wird. ajestäc des Kaisers wird Ludwig die Stelle des der innern Angelegenheiten werden an „„ Ein Wiener Korrespondent in der Al 25, Augusi läßt jeth den Erzherzog rajo/ statt in die berü Nähe der Brenta r 0nyern die Sommrr-Refid der Erzherzog lsc Mano gegangen. -- des Kaisers kein M Monarchie außer den nahme der Manöver i und alle diedfälligen Gerüchte smd nur die zum Dienst der Höfe nöthigen T qezogen worden."- Schon heute strömte Alles in die Ka schule, um die Produkten-Ausstellun JZ. MM. der Kai den Salon mit sichtbarem Wok) schritte, welche die Industrie in Am 1. Seprember wird die sich das große Monurnent reich, des Kaisers Zojeph, öffnet werden. - Der Türk; Griechischrn General-Konsul gewählte Gesellschaft vor graf von Fürstenberg Route IJ. MM. voraUSgegangcn. Wien, 1. Sept. tion aus der Brown Stufen des Throne nen, woselbsi Sebenico, Philipp Bordon rede an den Kaiser [)x'elc, sten Schmerzes der Bcwo Ihres Durch1auchtigen Vaters, ihre innigsten Segenswünsche f gierung Seiner jetzt regierenden Erwähnung der Wohlthaten, we ten Kaiser verdankt, fuhr der Redn „Nord bevor Eure Maj.- habexi LinerizöciMdiese-iben zur aus* rhrrm Bette grtreten war und der Hauptstadt der Moxrarcht'r Tod 0 Gefahren trotzetrd- mit 0 gechgt-cn Gemüthrrn a falt erschienen, Trost und Hülfe gr „Haupt mit einer Unverwclkiici)en K Die Bedijrsniffe unser gewöhnliche!) Öülfsauellc Ausgaben nicht hin. ' zu dem Alierhdwüen Throne fcüen Uebrrzeugung,

Hierauf hielt das neue ordentliche Mitglied Klasse, Herr Professor Fallmer „Welchen Ein,- und alle Vortr ge öchstdenselben erstattet. gemeinen Zeitung vom Ferdinand ins Bad von Cat- hmten Schlamm-Bäder von Appano in der Caitajo ist bekanntlich kein Badeort, enz des Herzogs von Modena, und zur Herstellung seines beschädigten Fußes nach Es findet vor der Abreise Sr. Majestät Ueberhaupc sind in der gewöhnlichen Herbst-Exercitien , mit Aus- ager gebildet worden, Selbst bei Teplilz zusammen- iserl. Reit- g vaterländischerIndu|rie zu be- ser und die Kaiserin durchgingen [gefallen über die großen Fort- drn leßten Jahren gemacht hat. ser prachtvolle Salon, in dessen Nähe des Gründers der Fabriken in Oester- befindet, für das große Publikum er- sche Botschafter speiste heute beim Baron von Sina, wo er eine aus- fand. - Der Obrrsi-Küchenmeister Land; .. , auf der Reisex

icel zu gleicher Zeit |/ enthielt, men konnte der früher aufgestcllten, Vertilgung des altheljß es" gegenwärtigen Grie-

schienen i

anöver mehr statt. fünf und zwanzigjährigm äußerst lebhaft betriebey, - und Refidenzsiadt DNÜÜ; eral-Comité des landwirthschaftlichen Vereines diesem National-Fesie Bayerns die würde Die Dauer desselben ist a ) bestimmt.

n Italien,“ nirgends L sind grundlos. chen, auch das Gen bietet Alles auf, Ausstattung zu (vom 4. bis" 12. Oktober bildenden Landwirthschasts-Feste auf d zu gleicher Zeit die rei Ausstellung und beinahe stellung geöffnet werden. Theresienwiese (am 4. Oktober) aus den Zsar:G “des Isar-Kreises Zügen der chnk

!;f acht Tage „Tic dem, die Grund-Zdee er Theresien-Wirse sollen chen Säle der diesjährigen Industrie- gleichzeitig die Hallen der Kunst-Aus-x; gentlichen Fest auf der;" werden Reihen von Frstwagen auen und aus den interessantesten Alprngegenden mit den in altdeutschen Kostüms erscheinrndcn ck alter Sitte geordneten rrlichften Bilder der G

Bei dem ri

naben und der im Armbrusk- und Büchsenschüßen die be wart wie der Vergangenheit darbietcn und mit Turm“ Wagenrennen, gymnasiischen Spielen, Feuerwerk und einer Professors Reichart ein Tableau vollenden, desen Rahme aus einem mit 40 bis 60 Tausend Menschenve- setzten Amphitheater bestehen wird , denn die Maffe d belief sich bisher bereits immer auf 210,0 einem damit in Verbindung gesekzten, unter der Leitun Kapellmeisters Stanz ausZeführten großen Musik- auch das Königliche Hof- und Nationaltheater d dicses Nationalfeskes großes Interesse verleihen. Scenerien 'und Kunst in dem großartigsten Opern „Robert der Teufel“, wird eine neue große Oper, Weichselbaumer, mit

ist gestern nach Tcpliß

Am 29001 v. M. wm'de einer Deputa- zDalmatien das Glück zu Theil, an den 5 vor Sr. 'Majescät dem Kaiser zu erschei- Spikze derselben stehende Bischof von i, in Jtaliänischer Sprache eme An- um Sr. Majestät die Gefühle des tief- Dalmatiens Über das Hinscheiden des Kaisers Franz, und zugleich ür eine lange und glückliche Re- ?ajestäc darzubringen. che Dalmatien dem verewig- er folgendermaßen fort:

üät den väterlichcn Thron bestiegen, als die reißende Donau pldßlick) ihre Finthen den Bewohnern nd Verderben drohten, großen auncnswerther Unrrschrorkcnhcit dcn nieder- wo Sie mit liebevoller Sorg- bracht und schon damals Jixr rone der Dankbarkeit und Liebe er Provinz sind groß, und ihre :: reichen demmler: zur Deckung ! daher vertrausnsvoll unsere Blicke iiigten M;:ießät, in der Ihre mcldtbätige Hand (Besinnungrndes

fahrt des berühmten er Zuseher der an der 00 bis 40,000.

Frsce, wird en Abenden Nebst den Style gehalten , „der Templer und die Jüdin“, „die HerrmanW'schlacbt“ von C. Musik von Chelard, mit neuen reichen D:, corationen und Kosikims über die Bühne gehen, und, einem Deutschen Rationalfesie entsprechend chen und Waffenthaten aus der De

, eine der glänzendsren Ex„- .- utschen Geschichte vorführen. Schauspiel wird mit der Oper ehrenvoll weiiii: fern, und fremde Künstler werden mit den einheimischen sich ver- Naimund aus Wien wird in Millionair,“ „der Alpenkönig“,

Das" recitirende Uenthalben ,

seinen Zaubrrmährchen „Moisasurs drr Verschwen- rnsr erfrruen. Tenorisr Schmezzer von ird vereint mit dem hiesigen Tenorif'tcn Bayer wir. ken, und um das gesellige Vergnügen zu erhöhen, wird neben stellungen an dem Abende drs gro- rments ausgestatteter

„der Bauer als gescbim'tckt

Zauberfiuch“, so wie in seinem neuesten Stücke , der“, durch Scherz und C' WU" MW

Eurer gehe ddß AUcrhöciMdiesrlbc mcd: voiiunsabziehen, sondern in Anem, den er höchstselégen Monarchen g und bleiben werden. Daß -ch."schonvinlängl1chdie berei dero großmütbigen und [ würden um den Verluii der ihn E1a'nd erzeugende Theuerung cntriffenen K

Frankfurt w

den täglich statthabenden Vor ßen Feuerwerkes ein mit neuen Arrang Maskenball im K. Hoirheater gegeben. Aschaffenburg, 1. Sept. gekommene kaum glaubiiche Geschichte erzählt die Speyerer Zeitung auf folgende Weise: „Ein (Land-Kommissariats Pirmasens), dessen mit einem armen Knechte anknüpfte und ein Kind von demselben bekam, das indessen wieder starb, faßte, darüber erbost, und um seinem Sohne sein Vermögen ungetheilt den barbarischen Entschlaß, jene Tochter zu beseitigen. Niemand bekam dieselbe mehr zu sehen, und die Aeltern erklärten, sir ten nicht, wo dieselbe hingekommen. die Behörden Nachricht Über den Aufenthaltdort. lichen Aeltern hatten die Unglückliche seit ungefäk) in einen dunkeln, einem Hundeftall ähnlichen .Brct Durch einen Schieber beka und Brod. Als die Gerichts-Behörden die n Unglückliche befreiten, hatte fie nur noch einen Fe Hemde um fich hängen, denn nie hatte man ihre sehr von einer Krusie von Schmuß und Unrach überzogen, daß man noch jekxt, ungeachtet alker an gewendeten Reinigungdmittel, keine S seit Jahren aufgehäuste Unrati) und Repsstroh verbreite ren Familien-Verhältniffrn wei sie eine früher verstorbene muthlick) in einem besseren Einvernehmen, als Verwandten gelebt. aber dem Anscheine nach gesund. Kantons-Hauptorte Waldsischbach in d ren Familie, die Arltern dagegen wurden zirksgerichtssße Zweibrücken abgeführt, wo haft gehalten werden.“ Karlsruhe, 31. August. Regierungs-Blatk enthält eine V nanz-Ministeriums vom 2/1 Taßrrgem betrcffend, welche die Be Gränsze irk und das Binnen-Land 'egensrände vorschreibt. Fra:1kfurra.O)?., Bauern hat dem Freihe (Sohn des Bundesrags - Gesandten s das Werk: „Versuch einer Entwickelung der des Deutschen Bundes; als M , durch dcn Köni

ewert_„miclxunser Vater und wrr krtne ectleHdffnungen nähren, s )altrnen gnädigsien Beweise Aae Herzens; denn unzählige Familien die diesjährige so großes .. inder trauern und selbst aUe er eugtcn Roth schmach- gcrubt hätten, ihnen r und zureichender Unterstützungen en daher Eure Majeüät, unsern Va- um die huldreichsi-= Erlaub- Wohlthatetx ehrerbictigtt aus- ct)cru_ng beifügen zu dürfen, die tiandizafteükn und un- gebenhcit und steten Gebor- heidigung und Erhal-

Eine dieser Tage an das Liehr Wirt von ermersber

T:?chrer Hkanne»? in der" drmkendsten durcb rndlose Uns Eure Maxeiiät nicht

durch die Gewährung schleunige zu Hülfe zu kdmmen. ' ter und inni sr verehrten Mona ankbarkeit für so viele

drücken und die chrfurMIvoUe ersi da wir dcrrik sind, Allcrhdchfi. tr glichsien Beweise vollkommcner Er sams zu liefern und Gut und Leben 0 tung des Thrones zum „Opfer zu bringen.“

Sc. Maj. antworteten hieran,

Sprache: „Ich d&nke der Dcputation matien für die Versicherung der (Hesi Anhänglirhkrit, die Sie "Mir an den Tag legen. Daß Sie mit war; Mein verewigter Vater für Zhnen neue Ansprüche auf die vä- terliche Sorgfalt, die Ic!) den Dalmatiern, so wie allen Meinen Unterthanen, ohne Unterlaß widmen werde. Freude gereicben, »Mick), sobald die Umsrände es gestatten, persön- so wie von dem Meinen besten rechcnd steigenden Wohistande Meiner Dalmaticr überzeugen zr: kdnnrn. Uebrigens bleibe Zr!) Ihnen und Ihren Kommittencen mic Kaiserlicher Huld und Gnade gewogen.“ Die Depxitation hatte demnächst auck) noch die Ehre, Ihrer Majestät der Kaiserin vorgestellt zu werden.

S ck w e i z.

. August. (Schwäb. Merk.) UnsereTagsakzung heißt, soll schon Übermorgen die rinungen über ihr diesjähriges Wir- , nach den verschiedenen Partei-Znte- Jedoch ist man ziemlich allgemein darin uf der Tagsaßung selbst die in dieser Beziehung dieses“ Jahr emen ganz andern Charakter grzrigr hat, als in den zwei vor- Nicbt wenig haben die Stände Neuchatel ndte, was selbsi ihre Gegenparrei Umsicht und Gewandtheic benah- mxn, dazu beigetragen, einem partei; und lcidenschafrswseren Geist _Mgang in die Verhandlungen zu vrrschaffen. Daher ist es er; klariich, wenn unsrre Radikalen die Tagsakzung als unter dem EPÜUß der sogeixam“:ten Sarner Tagsatzungs - Gesandten „eratilaff'ung des vorörtlicixen Präsidiums, eine Sp ck Thun und über drn See nach Z Die beste gesellschaftliche Harmonie so eWscht haben. - Obgleich usbrüchen der K_Tesfin etwas keknen großen S

Allergnädig

zuwenden zu können, niß, unsere

zem bekamen jedoch Die unmensch- r acht Jahren ierverschlag im m sie Kartoffeln 39 Jahre alte ßen von einem Kleider gewech-

ebenfalis in Ztaliänischer Meines Königreichs Dal- nnungen der Treue und

Keller gesperrt.

„* „„ , gerührtem Danke erkennen, Zhi KW“ war so Dalmatien gethan hat, giebt prrr von Ham finder. Dcr das Lager von verfaultem ten einen pestilenziqlischen Gestank. Boni ß die Arme nichts mehr, als daß Schwejier gehabt,

Es wird Mir zur

lich von der Liebe und Treue,

mit der sie ver- WÜUsCHen entsp

mit ihren übrigen . uiammrnxzewachsen, sons . ?an bracdte sie nach dem Pflege zu einer achebr so_gleici) nach dem .Be- jie in Untersuchrmgsf

Sie isr völlig

naht ihrem Ende, und, wie es [1th Sißung seyn. Die M ken smd, wie zu erwarten késsen sehr verschieden.

einverstanden, daß sich a "_äbcrt haben, und daß dieselbe

Das Großherzogl. Staats- und erordnung des" Großherzogs. F1 den Vollzug der Kontroli reins ; Zolldrdnung für den hinschtlich des Traiisports

2. Sept. Se. Majesiät der König vor von Leonhardy, [);-. u.]- 1tite Stimme), für Kriegs ; Verfassuni anuskripc für die hohen Deutsche glichen BUndrstags ; Gesandten- eincn sehr werthvollen „Brillant- Ring zr

der Fürst Rik xcellenz der H imandirender ajestät des Kaisers, M Ercellenz der Herr Graf von Moltke,ck- nister, aus Kopenhagen.

Oesterrei

Wien, 20, August. (Bresl. Zeit.) Die wärtige Blätter übergegangene Nachricht Deutschen Bundes eine Einladung nach hat sich bis cht nicht bestätigt.“ _- Fürstin Metternich begleitet ihren Gem da sie ihrer nahen Entbindung-entgeqen sieht. -- Nach ten aus Ischl leidet Se. Königl. milian noch immer an der Gicht, schwerlich stattfinden wird. Die Reise des" beliebten Ko Strauß nach Kalisch war eine leere Sage. - Ihrer Majestäten in Tepliß soll 10 Tage dauern, Worauf fich dex

sten d. (M., Parteien ge-

herge[)endrn Jahren. und Bascl-Stadt, dercn Gesa Ugeskehen muß, sich mit dieser

rrn Wilhelm

Regierungen“ Freiherrn von Mieg, stellen lassen.“ Gestern sind hier eingetroffen: Se. DMM. nin, Se. Durchl. der Fürst Soltikoff, Se. E Graf von Suchosanett, Kaisers. Russischer kon neral der Artillerie und Adjutant Sr. M

Partei 'stehend schildern.

azierfahrt nterlaken zu einrm Diner. (1 bei dieser Festlichkeir ge- wir schon durch öftrre Gerüchte von Cholera in Genf, an der Gränze Savoyens und beunruhigt wurden, so giebt man sich hier doch drgcu hin, indem man auf die hohe Lage unse- 7" Stadt und ihre Reinlichkeit seine Hoffnung baut. In den n Deutschen Schweizrr-Gegenden' iollen bereits viele Flüch- d nien und dem Übrigen nördlichen Italien eintreffen, Schutz vor der Cholera suchen. Auswärtiae Bläc- rthümtich in der Ankunft des Päpstlichen Nuntius zu finden geglaubt, da es üblich isi", jedes“ Jahr Wahrend der Tagjakzung einen Besuch Vororts macht.

Italien.

Rom, 18. Aug. (Allg. Zritg.) Die Aufhebung der [öfter und Ermordung der Mönche in Spanien 91ka WWW

Rußland; und Se. Dänischer Staats-Mé

auch in aUÉ“ , daß die Fürsten des welche dort ter haben ir ern etwas Besonderes

Teplitz erhaltrn hättet)- Ihre Durchlauchc dti UM nicht nach Böhmen-

Hoheit der Erzherzog Maxi“

a,"! Siße des so daß seine Reise nach Kall!

.Der Ll'ufrntha“

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Stoff zum Nachdenken und zeigt eine trübe Zukunft. Es muß b-efremden, ein Volk, bei dem noch vor wenigen Jahrzehnten die Geistlichkeit gleichsam allmächtig war, und das jede noch so [eise Aeußerung ge en dieselbe hart bestrafte, jetzt in kannibali- 1cher Wuth seine cFriester morden zu sehen. Ohne hier in eine nähere Erörterung der Ursachen einzugehen, drängt fich doch die Bemerkung auf, daß der Charakter der Spanier von jeher grau- sam und blutdürstig war; die Verfolgung der Mauren, die Erobe- rung von Amerika, die Auto da Fé's der Inquisition beweisen es zur Gen_üge, und der Krieg gegen Napoleon scheint diese An- lage neuerdings entwickelt u haben. Wie durch den Lauf der Zeit fich Vieles ertragen lernt, Zo wird man auch hier die Aufhebung der Klöster verschmerzen, wenn die Religion nicht Unmittelbar dadurch bedroht wird und ein Schisma entsteht, welches zu, ver- lZüten doch beiden Theilen ihr Interesse gebietet. Mit desto grö,- ßern Hoffyungenbiickt man hingegen hier nach Nord-Amerika, wo die katholische Kirche im Aufblühen ist und fich die Zahl ihrer Anhänger täaltch mehrt, so wie nach „Irland, wo man die Be- freiung der Katholiken von dem Joche der Anglikanischen Kirche in naher Aussicht hat. *- Wir sind hier fünf oder sechs Tage von Neapel völlig getrennt gewesen, es fand dort eine Unbedingte Absperrung statt; kein Reisender, ohne Ausnahme, wurde über die SÜW? gelassen, wodurch denn hier mancher Ncapolitaner in augetiblickliche Verlegenheit gerieth. Auf Vorstellungen von hier cm; ist ]edoch die Verordnung zurückgenommen worden, aber es läßt fir!) doch kaum begreifen, wie die dortige Regierung sich zu solchen Maßregeln hat verleiten lassen, da die amtiichenBerichte, außer Piemont und Genua, noch das ganze übrige Italien als volikomnien gesund darsrexlrn. Man kann sich indessen denken, wgs „die Regierung in Neapel tyun wird, wenn die Cholera wcrklich weirer um sich greift. Es wäre Wohl der erste gelungene Versuch, durch gänzliche Absperrung die Krankbrér ab:,uhalten. Dir S_ache :| für Scherz zu ernsthaft, aber die einßetretene Aengstlwhkeit hat zu virlen lächerlichen Vorfälirn Anlaß geaebrn. So „haben Diebe in Neapel unter dem arigemaßten Titel von KJnFlichen _.lK-zdmméffYZ-ien aufs; vieieY Häusern das Federvieh ab- ge o , wei ie i.,tier e r e :")rli' Ür Wr. * * ' Krankßeic wären. 9 s/ gf chf U tifianzung M

S p a n i e n,

, Madrid, 22. August. In der heutigen Hof-Zeitung liest man: „Heute Morgens um 1.1 Uhr ward das große Con- seil,“ dad am 14tcn d. unter dem Vorsiße Zhrrr Majexiät'dcr Königm-„Regcntin begann, im *)]Jinisterium des Innern fr-rcgrsrfzr. Alle Minister und übrigen OITirgltrder Wohnrrn demselben bei, aber Ihre ngeßät führte nicT-t den Vorsitz. Wir kennen das Resultat des Lonieiis noch nicht, allein wir hoffen, daß die Mi- nister den Zustand der Hauvrsiadt und der Provinzen in Erwä- Jung gezogen haben und diejenigen Maßregeln, welche die Um- !täude erheischen und die mit dem allgemeinen Interesse im Ein- klang stehen, ergreifen werdeii.“

Das nämliche Blatt enthält foigrndes Königiiche Dc- kret:_ „_Zn Erwägung der mir durch das Minisirr-Conseii iiber die Crnsur drr Zeitungen gemachten Vorstrllung, habe ich [ür dienlich erachtet, Folgendes zu vrrordnen: 1) Die Censoren, die bis zu diesem.Auge11blick individuel mir der Prüfung der Zei- tungen, die m dreier Hauptstadt erscheinen, beauftragt waren, [ollen m Zukunft eine Kommission bilden, die sich jeden Tag rer- 1ainineln wrrd, um sie zu prüfen und zu censiren; 2) die Kom- xntsnon soil in Zukunft anein für Ach verantwortlich seyn, was in den Zeitungen gedruckt wird, ausgenommen, wenn die Redak- toren oder Herausgeber nach der Ccnsur in ihre Blätter nicht vorläu- fig censtrte Artikel cinrücken werden, worin sie um Haß und zurVer- achtung dcr NegiermriL aufzureizen suchen. „zn diesem Falle sollen die Redaktoren und cerausZeber aUein verantwortlich seyn und die Zeitung soll in Gemäßheit der Art. 22 und 1 der Verord- 11Ut1gen vom 4. Jannar und 1. Juni 1834 suspendirt werden; 3) m Gemäßheic dieser nämlichen Artikel und ihres Geistes kann die Regierurig jede Zeitung , wenn sie es für ndthig hält, und nach der Dringlichkeit der außerordentlichen Umstände des Augen- blicks, uritcrdrücken; 4) die jeth in Betreff der Drueksacheü so- wohl, ais der Zeitungen in Krafc bestehenden Verordnungen und Bestimmungen joilen fortwährend in allen den Theilen, die nicht Mit dem ersten Dekret im Widerspruch stehen, vollzogen werden.

St. Ildefonso, den 18. Aug. .Die Königin.“

Es ist eine Militair-Kommisfion ernannt worden, die aus dem Präsidenten, General Don Antonio Rosello und sechs Ober- sten besteht.

Die Hof-Zritung vom 19. rnehältcinen allgemeinen Bericht über die Vorfälle am 17. und 18. und schließt denselben folaen- dermaßen: „Der Sieg der Verschwörer würde den Bürgerkrieg über die ganze Halbinsel entzündet haben. Sie waren indeß

unter, sich uneinig; dieEinenvrrlaxigten eine berühmte, aber nicht anwendbare Constitution, die 'Llnderen die Entwerfung eincr*

ganz nrueti Verfaffung. Zeder Kampf, der stattgefunden hätte, wäre zu,etnem Siege für den Prätendencen geworden. Es itt rndltch einmal Zeit, daß diese unsinnige Verschwörungswuth für immer unterdrricé'c wird und daß der persönliche Ehrgeiz dem Wohl des Vaterlandes naäzstedr. Die Verschwörer haben es nur sich selbst beizumessen, wenn mir der Strenge der Gcscße gegen sie verfahren“ wird. Es ist die Pflicht der Regieruna, die Handhabung der Gereclxigkeit mit aller Kraft zu uncrrstüßen.“

BZrcelona, 21. August. Der hiesige Bap or prüft fol. gende Frage: Wer soll Spanien ein Grund Grseiz geben? Er behauptet,“ dieses Werk müss durch eme dir Nation repräsenti- rrndeQVerjammlung vollbracht werden: um: aber haben die jetzi- gen (T_ortes diesen Charakter nicht. Die Kammer der Prdceres rcpräjrntcrc nichts; die Kammer der Prokuradoren ist im Allge- meinen aus Männern gebildet, die durch ihren Patriotismus und ihre Uneigennüßigkeic empfrhwnqSWerty smd und deren qröß: ter Theil wahrscheinlich durch das Land Von Reden: würde" ge; wählt werden; aber gewählt vrn einer durch das arisiikratische Gesetz vom 20. ONai 1834 sehr brichränkcet: Zak)? vdn nern, rrvräx'cntiren fie nur einen srhr krinen Turai drs Spanizch„n Volkes. Es muß daher von zwei Dirigcn .nu-s „“.-,eWeyin: ent- weder muß man ein neues Wahl-Ges-lz n:achen, oder z:: drr Wahl-Art der Constitution vor“: 1812 seine ZUslUMT urdmen. Dieses leßtere M*ttel verdient den Vorzuzz; aber -5 wäre zweck"- mäßxq, als Pfarr-Wähler nur dirjemaen zum Odctrcn zuzulassen, wclche die durch das neue *))?Umziral-Gci-kz ddrqeiäzricdenen Be- dingungen, um I]“cunézipal-Wäi)ler zu seyn, erfÜUexi. Der Va- por glaubt, in Spanien herrsre ZU. vici Umviffenhrit, als da[; man dort das allgemeine Stimmrecht einfrilzrm körlnr, ohne das Wohl des Landes zu gefährden.

Dass-xlbe Blatt «*:;rdäic eic»? ihm nxicgerheilten At'tiker', dessen Vcrfaxsrr den Vrrrril drr Ö|1chCU Pt'ovrtizen der_un..le'icé'- [:cdan Vrremignng der Kronen vox! Mitlru und Araizonxen zu- sch2'eidc. „Barcelona, Saragdssa, Valencia und *))?ajo'rca“, kemk 6-7- „haben ehre Cortes und edle Privilegien veridrrtr: Ma.:r-d

'New hofft, daß die große “'VW trelche j-ßc cirigerrceen iii, dic- ]cm furchtbaren Uebel em ZM 105-211 werde.“

Eng'and zx'rr'icizchhtbxki), « Es Herr] (irre epidemee 'ran kit, wdv“? die alba »“ * . -

*))?an fx'ircéwekr arrfa; gr, 75“ sry dir Choi-Za, eIFtQTÖ'chZUjIÖUL U?“ IWW- daß “"“" em WWI IÉMMWCS Ftcbrr ifi" M10 *8 cd,; ?(11, die Ausdünsirxngerz dcr 1c1ck1cchc aurgenrck-ircrn Öüix '?“ xxx? den iii. - Dcr lemrral Bandow, Cojiixtmn “pst M" a,!“ chxschxrn Ffocrr in der ch-wcr, jsc ziim Grdrkreri Vs W'ösc's UM" Ski" BKM" Prrkreci) don (),-irn OFM '*-

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behandelt, sie_ als erobertes Land.“ Der Vapor" KTW“ es voreiitq, die Frage der Trennung der beiden Kronen anzu- regen. Man muß, sagt er, die Freiheit Spaniens sichern. AUG läßt glauben, daß Castilien die Anstrengungen Ara- Zomens unterstützen werde; es ist daher kein Grund vor- anden, beide von emczyder zu trennen. Nur in dem Falle, wo der Thron von Castelten sch Weigern würde, uns zu hören, würde es statthaft seyn„ _an diesen äußersten Entschluß zu den- ken. Höchstw1chttge politische Erwägungen würden abzuwiegen seyn, ehe man das ru mvolle Wappen der Grafschaften von Barcelona aufpflanzt. ir werden nicht unterlassen, diese Frage zu erörtern, wenn die Verwickelung unserer Angelegenheiten dieses erfordern wird.“

Die Junta von Barcelona hat folgendes Aktenskück an die Junta von Saragossa erlassen: „Die Bande, welche die Arago- nzer und Catalonier in den glorreichsken Zriten vereinigt haben, die Gleichheit der Geseße und Gewohnhekté", ihre Nachbarschaft und andere wichtige Gründe, müssen sie auch ferner im Glück“ und Ungluck vereinigen. Unter den grgcnwäreigcn Umständen werden loyale Verhältnisse zwrschen den Bebbrden und Corpora- tionentvdy der höchsten Wichtigkeit. Diese Vereinigung muß stel) auf, die Erhaltung drs Thrones Isabella's 11. und auf eine ge,- seletche uyd wahre Freiheit gründen. DieZunta von Barcelona hoffx, daß die Darlegung ihrer Gcfinnungen Ihnen angenehm seyn wird.

Barcelona, den 18. August. Antonio von Gironella, Präfident, Francisco Sdler, Secremir.“ Arn [Iten hat man zu Valencia feierlich die Fahnen drr ehemaligeannigl. Freiwilligen der Provinz verbrannt. - Zu :001103, 111 der nämlichen Provinz, habrn die Behörden die VET“? züglichrtcn Patridcen verhafcen lasen, rvdvon einrqe tmc!) Alecanr-x indre Verbannung gefedickt werden sollen. Sie“ habrn daseqxn bri dem Grafen vdr: A"nwdrvar, i:;ieritii-„stischcm Genei'al:€5ri- tam, i'rklc:m:i't. '

ZU _Taragona erwartrte man einen aligemeinen 30.150013 der .R'ariisten in der Umgegend. Die Häxscr drr Fr-.mdrn-Lr0irn wird rmx!) Vaiirs Kbgrhrn Und scddn trar rixre zahxreickw Koldnrie FRUPTÜIJM von Taragdna nach der nämliehexi Befiimmuqu ab- marscyirt. - "

Türkei.

KonsTantindpel, 15. Angus. Der heute erschirirr§w Moneteur Ottoman enthält !aurer Nachrichten, welche die

Tekwimi Wekaji (aus der sie auch zum Theil in die Staats-

Zeitung :?bergcgangen sind) schon unterm 22. 300 mitgetheilt har,

»? Das Journal d'Odessa _qérbc Xqucndes aus Kon; f'rantinopel vom 14. Angus: „Die Unruhen in ?[lbaxxien Haben noc!) fortwäH-rend cinen ernsten Charaécrr. Es iii“ Hier die Rede davon gewesrxr, einen Gr::rralissimus" mic drm Titel Err.- dgr EMM: zu crnrtmrn. Lrßxrrem widrrselzxe fick) jedoch der eriétan uxxd grsiaxi'oéte nur den Trixi eines Srmzkiers. Die Partei IicixuetxPasciw's hat den altrn Seraskérr, die Parrri des Lrßteren dagegen ?(chn:et-Pascha vorgcicrzlaaen, der a«ch'ii*di)! (zrx wählt werden wird. Er sou indrß uiii): eher zur Armee abdr- hen, als bis ein genauer „Bcricht Über dcn :vatxrcn Stand der A-ngelegenhriten vr-n WaSth-Pascha, der am 13ten nach Alba.- men gejandc wurde, einZ'xmtéxxcw ist. Einstweilen ist Kutsclrmé- Achmed-Pascha, grgenwärr-zz Gejandtcr in Wir", zum Museizér der Armee ernannt worden. Fast die qanzr Türkische Floris istoabgrsrgekc und es bleiben nur die mur Fregatre Rus“; redte“ und eine kleine Korvette im Arsenal zurürb. --

ZursufPasciLa wird erst inxvierzehn Tagen abreisen, wei! rr noch bedeutendemSUtxmu-ri von 1einen großen Besitzungen erwartet.--- Die Türriieize Regierung hat befohlen, daß jeder Grieche aus dem Helleniichen Königreiche, Welcher eine Kunst, ein Handwerk

oder er-rt'be irgend einer Art in der Türkei ausü e v' len Verpflichtungen der Unterthanen dcs Türkisrdenb FUJI, „an!“. terwdrfen ist und alle Abgaben zah1en muß. Da“ das" Verfabren gegen die Urbertreter dicyer Verordnung mcdc immer das initdrsio war, so hat dies zu „verschiedenen faiscyen Gerüchten :n Br- tren der Verhältnisse zwcnhrn dem Griechrschen Gedandrrn und der hohen Pforte Veranlassung gegeben. - Heara smd

zwei Prstfälle in Pera vorgekommen. Zn Alexandrien hat ca:: Pri? ganz aufgehört und in Kahira sich bedenke::d vermindert Dee Unruhen tn Griechenland, Welchen das Journal de Snidriie eine sd große Wichti keit beiiegte, sind durchaas nici): _ beunruhigendrr 9111. Eine sehr geringe Anzanl Trdppen ['e:ch[e ; htmliim ÖW Ruhestbrer zu zerstreurn und man zweifelt nicht an , d)“ Jdi'téauer der Ruhe. -- Die Armee ws Taurus ist W011 ; 100,000 Mann stark. Vor einigen Tagen sind noch vier Garde; Regimenter, nebxi Artillerie, Aerztrn u. 1. w, vz," ():,xx- abgr; - 0417139"- um sch tbr SUÜUschlkFßM- Der Ober: Bt'fchlsimbrr 0er Ziemer, N?thed-RUchid-Pajcha seHc seine Streifzüge argen die ' Kiirden fort. Er hat einen der furchtbarsbn “Stämrirr diess,- Wiiden Horden völlig geschlagen, und sandte in F.-lae diksi“; Sieges an dreihundert gefangene Kurden nach Konstanti- nopel. Das Kriegsstyiff, woran sie sich befanden ist auf dem Schwarzen Meere von einem fwchcdaren Sturmé- :wcrsz! len und untergcgangen. Da man aus Vorsich' die ai'fawn'nqn Kurden grfessekt hatte, so waren Dte'sk Unzzlückschetsnichr im Statzde, dar; Geringste zu ihrer Ntturg zu ur-rernch;nr„-„ Der „Englishe Kuktrr „Spixfire“, macher dme traurige Nachriidt nberbrachc hat, ist auch bei dem Vorgebirge Ki'i auf“ den Sr-ÜWQ gcrachen. Die INat1nj"chaft, die Brust und Waarpn 11210 gZx-«x. ter. *- An den Dardaneüen wüihrc die Pest noa, imm-r «»,-[Z- sie bat einen sehr unbeständigen Charakrrr anaenoxxrmxnl “Ss vergehcn oft mehrere Tags, wo nur 2 bis 3 Fälle odrkdmmrn und auf einmal steigt die Zahl derselbm wieder auf 15 bis 20,

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Grichn-and. Dar- Journal d'Odessa t.“)s'ikt ;)?:äixirhe31des „ms Jitsxcn

dom 13. “Lluqnü nm: „Die bci)rtr hiii' €!? erchch- ““I-51110419 cr- ]clxmendrn Bläxter, Sorir Uiiö C:?)niki, hab.).; «Ufec'hé-rc u erwiwmcn, ** 3 :;1 zw-xi oder drrx Tazrn „qui x'catien “' 0710: mm, *D- ?„U 3-3»:- D |T" 5-7* !*Ü-J .] "- !*.; (F„ ' '_

1 U) 311 axk 1.511. 11 101.11 „0391| ahlctzk'li, 110111001)

Yrrr .K'olrcri i,:r völkrg irxcder [)N-JZZZZUx UW wird ni'is abgehen.

ck: n::r irak rmigen Taxen

deur dcr Or-irrrsi- 3 da? Oe'drris'

„2,00: Q.*:10-0r1*-'1.:-:' x*rx]“„x*i,-„