1835 / 249 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

findet. Ich will mich jetzt nicht ineéne Erörterung derselben einlasen, aber Sci) wünsche, die Aufmerksamkeit des Hauses und des Publikums dar- auf zu lenken, in welche Lage „das Ministerium versetzt werden muß, Wenn nicht eine Bill, wie dic„gegenwärtige, angenommen wird- Das Haus hat im Laufe der Diskusfionen dieses Gegenüandes e- hört, das; in nur.zu vieleti Ortschaften in Irland dreGeisilicl) eit ücb in einem höchst traurigen Zußandc beändet, weil fie das ihr bestimmte Einkommen nicht cmpfän t. Unser Zweck war, sowohl dem Irlandiscdxn Volke Gerechtigéeit widerfahren zu“ lasen, als auch der Geißltchkeit Schutz zu gewähren. Beides in leider mix“;- 1ung»m. Die Fylgx hiervon :|, das; dirRegierung, um dir den Irlandischen Getültchen vorgeschossene Million wieder zu erhalten, gxgen alle Getsklichen dcr Frländischen Kirche, selbst gegen solche, dae nichts empfangen haben und nicht die Mittel Zur Zahlung be- ützen, mit Strenge :vtrd verfahren müssen. Deses Verfahren, so„ hart und unng es auch seyn mag, muß dennoch, wenn ich die Zu- ütmmung des Hauses zu meiner Bill nicht erhalte, in Aquührung gebracht werden„ denn ich darf, ais Minißer der Krone, nicht die Verantworxltchkeit auf mich „laden, das Gesetz des Landes zu sus- pendiren, vielmehr muß ich drr Anwendungdeffelben erzwingen. Ich hoffe indeß, das Naas wird. nur darin beißemmen, daß es höchst un- grrecht und unnutz seyn Wurde, von den Geistlichen, die entweder nichts erhalten haben oder durchaus zahlungsunfähig snd, zu ver- langen, daß ße ivren Anthcxl bezahlen sontcn. Der Zweck der Bil], zu deren Einbringung ich die Erlaubniß des Hauses nachsuchex isi_n1chtz einen Pfexinig' an der Summe nachzulaffen, sondern das Mtytüermmzu ermachtigcn, wenn es (Heftabo von der Geistlichkeit rrhalt, worin auf eme genügende Weise dargcthan wird, daß die Parteien nicht zahlen können, in solchen Fällen, sage ich, das Mi- müerium zu ermächtigen, die Forderung bis zu der Wixder-Vcr- sqmmlung des Parlaments, d. h. bis zum nächsten 1. April, sns'pen- dtrcn M dürfen.“ (Beifall.)

„Der Minister erhielt die Erlaubnis; zur Einbringung der Vril, die auch noch in derselben Sißung zum ersten Male ver- lesen und zum Druck verordnet wurde.

Unterhaus. S ißung vom 31. Aug. (Nachtrag ) Vor den (qeskern mitgetheilten) Schlußworten der Rede des Lord Zohii Russell, womit derselbe auf Erwägung der vom Oberhause zu der Munizipal-erorm-Bill angenommenen Amendemcnts an- U„UI,„ verdient noch folgende Stelle, als die Absichten dcs Mi- nisteriums bezeichnend, herausgehoben zu werden:

„Ick habe nun“, sagte der Redner, „dem Hause meine Mei- nung vorgelegt, und ich hege dic Ucberzengung, daß ich durch die verschiedenen Zugcüändniffe, welche das Ministerium zu machen ge- Uktgt ist, zur Genüge dargethan habe, wie gern daffclbe zu einer Verständigung in Bezug auf diese Bill gelangen möchte, Zurck) wel" (ves die gute Verfaffun der künftigcn Corporationen nicht verhin- dert und zualcécl) die ZZürds und der Charakter keines der beiden Häuser des Parlaments verletzt oder befieckt würde. Sollten aber diese thgesxändnise nicht genügend scheinen, oder sollte das Oder- haus aur“ anderen Amendements bestehen, so werde ich dennoch den ch, den ich eingeschlagen habe, nicht bedauern. Ich bin dchei- nung gewesen, das: vor dcr Reform-Bill und seit Annahme dsriel: ben, große Reformen nöthég waren, und daß roßc und notorische Mißbräuclw dcr Abbülfe bedurften; und so haJe ici) cifrigfi gcgen zedes Verfahren des anderen Hauses protcsiirt, wenn es darauf an- kam, die Rechte und die Würde dieses Hauses zu wahren; ich glaube abcr, daß wir weder an Charakter noch an Wurde verlieren werden, wenn wir zeigen, daß wir bereit sind, mit Mäßigung und Nachgie- higkeit über die Amendemcftts dcs anderen Hauscs zu diskutéren, und ich bin der Meinung, daß, wenn die jeséae Vcrfaffung dicses Landes- die Verfassung mit drei gescßgrbinden Gewalten, fortbeste- jzen so!!, wir nur auf solche Weise Verbesserungen in die Gcsetzge- bung eingeführt sehen können.“

Sir R. Peel erklärte ich (wie bereits gestern erwähnt) in mehreren Punkten mit dem iniskrrium einverstanden. So sprach er sich namentlich gegen die Wahl der Aldermänncr auf chens- zrt'r aus, und glaubte, daß der Vorschlag des' Lord Russell, sie auf 0 Jahre zu ernennen, der Arc sey, daß die Lords fick) uicht weigern könnten, ihm beizutreten. Im Ganzen War er auch der Ansicht des Lords, daß die Stadt; Secretaire nicht unabsrkzbar seyn, und daß die Friedens-Richtcr nicht auf Lebenszeit ernarinc werden dürften. Was die zur Stelle eines Stadtraths gefor- derte Vermögens - Qualification anbelangt, so war er dem von Lord Russell als inquifitorisch bezeichneten Verfahren, wie es durch das Amendemcnt des Oberhauses, wonach der Mayor dicse Qua- lification erst untersuchen sollte, herbeigeführt werden würde, nicht weniger entgeaen, als Lord John Ruffcll, wrnn er auch die Ver- mögens-Qualification im Allgemeinen nicht mißbilxigte. „Dagegen verwarf er durchaus den Vorschlag des Ministers, daß bci Br- selxung von Pfarrstellen alle 'Muniziyal- Beamte gleiche Rechts haben soUtcn, welcher religiösen Sekte sie auch angehören möch- ten. „Wo Bürgerliche Rechte, weltliche Geschäfte oder GeWcrbe in Betracht kommen“, sagte er, „da wird man nie berechtigt seyn, cinen U::terschicd zwischen den verschiedenen erigions-Sck- ten zu machen; nw aber die Rode davon ist, zu beurtheilcn, ob ein Geistlicdrr der Anglikanéschen Kirche zur Verwaltung-cines gcifisichrn Amts bcfähigt ist, da hat man eben so großes Rexht, zu verlangen, daß die Entscheidung darüber den Mitgliedern dieser Kirche vorbeßalicn blride. Tolgranz muß man eben so gut den Mitgliedern der herrschenden Kirche gewähren, wie den Dissen- ters.“ Schließlich sprach sic!) Übrigens Sir Robert schr rm- schieden dafür aus, daß die Murizipal-Reform-Bill noch in die- ser Session zum Gesetz, werden möchte, und durch Nachgicbig- keit, meinte er, sei) dieser Zweck zu erreichen; schon jefzt sei) man über die Hauptsache einig, und das Prinzip, daß die 5.1)Tiit1izipal- Behörden vom Voxke gewählt, bcanfsichtigt und zum Theil jähr- 1ich einer neuen Wahl unterworfen sryn müßten, sey gesichcrr; die üdrigen Punkte scyen weniger bcdeuiend, und eine Verstän- digung darüber jeßt noch möglich, während sie in der nächsten Scffion viell€ichc nicht mehr hrrbcigcsiißrt werden kömic. Herr Hume, der hierauf das Worc ergriff, meinte, daß nur dir Bill in ihrs? ursprünglichen Gestalt das Volk befriedigt Haben würde; besondcrs erklärte er skxh gegen die Qualificaxions«Klausel und fraZrc, was denn diePairs sclbsr für eine O.Ucilification zu ihren Funcrionen aufzuweisen haben könnten. 932011 sprcche immer von einrm Griffe des Friedens und der Ordnung, ohne zu be- denken, daß es immer das Oberhaus sey, welches ohne Riicksicht anf Vernunft und Delikatesse den Frieden und die Ordnung breche. Wenn die vom Unterhause vorgcschlagenen Reformen fortdauernd 1'0 bshaUdelc würden, so sey. es wohl endlich einmal an der Zeit, das Oberhaus selbt? zu reforméren. Herr Grote wußte an den Pairs nur Eins zu loben, daß fir x_iämiici) Entschloss-snheic imd Konsequenz gezeigt hätten, Und w:"mychte, das Unterhaus möchte sich dieselben in dieser Hinsicht ziim Muskcr nehmen. Beide Übertraf an Hescigkcic Herr Roevuck. Er klagte die Lords an, daß sie dem Willen cines einträchtigcn Volch mit Verachtung begegnet seven; cr fragxe, warum die Repräientanten dcs Vol- kes die Bcleidigmigen einer so machtlosen Versanimlxmg dulden sollten, da sie doch_ die_Machc besäßen, dieselbe zu zermalmcn. Kindisch UNO läppt1ch 121) es, bei der vorliegenden Gelcgcnl)cit von ZUgrsiändnisscn zu Orden. Er, gehöre zu denen, dir es fÜr nöcHig Hirlten, das Volk zu einem an Revoliition gräu- zenden Zustande zu erregen, _um zu“ verhindrrn, daß eine 101026 Rörpzrschasr, wie das OdiriMus, flsh die Herr;

“Gläubigern in Verwirrimg gerathen wären?

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schaft anniaße, und so lange er seine Hand an den „schmußigen Fleck“ legen könne, wo alle gute Maßnahmen ver- stümmelt oder verworfen worden seyen, könne er nicht umhin, den Geist der Nachgiebigkeit zu verdammen, der vorzuherrschen scheine. Viel mäßiger war der Vortrag des Herrn O'Connell, wenngleich auch er es nicht an scharfem Tadel über das Ober- haus fehlen ließ, und den Pairs den Vorwurf machte, daß sie jedem nüßlichen Vorschlag in England entgegenträren, und auch nicht den mindesten Versuch machten, um den trauriger: Zustand Irlands zu verbessern. Er erkannte an, daß die Minister in ih- ren Zugeständnissen so weit gegangen seyen, als ihnen Klugheit und Würde nur irgend gestatteten, und erklärte es für räcßlich, die Bill auch in ihrem neuen Zustande anzunehmen, da die Verbesse- rungen, welche sie hervorrufe, bedeutend und Abhülfe sonst in diesem Augenblickwenigstensgarnichtmöglick)sey. Eskommeallerdingsdem Unterhause zu, darauf zu achten, daß es in seinen Zugeständnissen nicht zu weit gehe, aber nicht weniger zweckmäßig werde es für Andere seyn, deren Tage oder wenigstens Jahre gezählt seyen, zu überlegen, ob fie nicht jetzt schon Zu weit gegangen seyen. Dulde man die Faction, die jetzt im berhause herrsche, auch vielleicht in England noch länger, so müsse man doch bedenken, daß in Irland, einem volkreichen Lande, die Saite der Geduld nichc viel länger gespannt werden könne, und nichts könne den Ausbruch des Unmuths mehr beschleunigen, als wenn man sche, daß das erste D)?inisterium, welches Irland Gerechtigkeit wider- fahren zu lassen Anstalt mache, in seinen besten Absichten die unüberwindlichßen Hindernisse erfahre. Am Schluß dieser Siz- Yng bcantra te Herr Spring Rice die zweite Verlesung der . ill, woduräg) die Zurücksorderung der an die Irländischen Zehn- ten-C'igenthümer vorgeschoffenen Million noch suspendirt werden soll. Herr Hume meinte, man dürfe diese Bill nicht ohne die rciflichstr Erwägung passiven- lassen, da das andere Haus die Zehnten-Bill, welche der Irländischcn Geistlichkeit habs ?ibhtilfe gewähren sollen, verworfen habe., Jedenfalls wünschte er zu wissen, ob die Regierung jcxzt noch militairischen Beistand zur Einsammlung von Gebühren gewähren wolle, von denen das an- dere Haus gesagt, daß sie der Geistlichkeit nicht gebührten. Hr. Spring Rice hoffte, das ehrenwerthe Mitglird würde diese Frage morgen an Lord Morpetl) richten, wenn derselbe auf sei; nem Pfalz seyn werde; die Frage sey von äußerster Wichtigkeit, und deshalb wäre es zu wünschen, daß sie von dem edlen Lord beantwortet würde, in deffcn Departement fie gehöre. Herr Hume erklärte darauf, daß er am folgenden Tage den Lord T))?orpeth danach fragen werde, und Sir R. Peel bemerkte, diese Frage lasse fich nicht so leicht beantworten, denn es könn- ten Fäkle eintreten, die man nicht vorauszusehen im Stande sry. Dir „Bill wurde demnächst ohne Weixeres zum zweiten- mal verlesen nnd die DiSTUsfion im Ausi'chusse auf den folgen- den Tag angcsrßt.

London, 1. Septemöer. Die zu heute früh einberufene Versammlung der Orangisken, Welche der Großmeister, der Her- zog von Cumberkand, in seinem neulich erlassenen Briefe ange- kündigt hatte, wurde bei dem Vice-Großmeister, Lord Kenyon, um 11 Uhr abgehalten und sehr zahlreich besucht. Der Herzog von Cumberland war zugegen. Ueber den Beschluß der Vcr- sammlung isi noch nichts verlautet.

Der Herzog von Nemours wohnte gestern der Silzung des Untrrhauses bei und schien (ebhaften Antheil an den Verhand- lungen zu nehmen. *

Die Morning Post enthält folgende Betrachtungen über die jeßige parlamentarische Lage: der Dinge in England: „Konnte wohl Lord Melbourne, als rin vcrskändiger 53320110, erwarten, das Oberhaus werde mitwirken zur Brraubung der Zrländischcn Kirche oder zur Umwälzung aller Corporationen -* oder zur Bill Über die Sch)uldgcfängnisse, wodurch die in einem großen Handelsstaat so wichtigen Verhältnisse zwischen Schuldnern und Nichts ist sicherer, als daß Melbourne nichts der Art von den Lords erwarten konnte -- auch hat er gewiß nie einen Gedanken daran gehabt. Damms folgt, daß Melboxirne und seine Kollegen das Land seit sechs Monaken zum Brsren halten und daniitzuglrich dir freilich gerixige Zahk eycliéhcr Leute uncrr ihren Anhäixgcrn. Was anders war es als Täitschung, unwürdige, trügerische Täu- schung, ;))-?aßregeln in Berathung zu brinZen, von denen ihre Urheber voraus wußten, daß sie im Hause der Lords nicht durchgehen würden? Wären Melbourne und seineKollegcn auf- richtige Leute, sie wiirden .offen zugestehen, daß sie mit allen ih- ren Vorschlägen nur an den Busch klopfen Wollten; sie haben ihre Experimente nur vorgenommen, um zuzusehen, inwiefern ein Zweig der Geseßgebung die "beiden andern critbehrlich machen könne, und ob nicht das monarchisch und das aristokratische Elemrnc in dcr gemischten Britischen Consticurion dem demokratischen m:- terzuordnen sey. Die Organe der Verwaltung sagen uns, es müsse: „neuss Blut“ in die Pairie kommen, bevor fie mit den Gemeinen zusammrnwirken könne. Za wohl neues und rrckxt schlechtes Blur müßte in die Pairie geleitrc werden, um sie em- pfänglich zu machcn für die Nussrllschc Corporations-Bill. Wir fragen aber, haben das die Minister jetzt erst eingesehen? War etwa die große Entdeckung nicht vor sechs Monaten schon ge- macht? Und wenn darüber kein Zweifel war, warum ha- ben sir gesäumt, frisches Blut ins Oberhaus zu bringen; Die Ursache liegt sehr nahe. Sie wagten es damals nichk vorzu- schlagen, wie sie es ]ekzc nicht wagen. Sie wollten dem Lande nur einen sechNnonaclwhrn Gehalc abnehmen, und das ist ihnen gelungen: sic [„mbcn ihr Geld in der Tasche; 000 Land hat bc- brkommen, was sie ihm gleich ani'angs zudachcen -- Nichts! Die Zriändischc Kirchenbill isi nicht zu Stande gekommen, weil Lord Melbourne und seine Kollegen rs angemessen hielten, cine Bill einzubringen, von der sir voraus wyßtcn, die drei Zweige der vcrfaffungsmäßigcn Gesetzgebung würden ihr nicht beistimmcn. Das hat ahsr nichts zu sach: Lord Melbourne und seine Kol- legen sind zufrieden; sie haben ihre zwei Quartale bezogen. Grundlos ist die Brhauptung, als sey das Volk von dem Un- terdause ausschließiicl) reprdsciitirt. Die Gemeinen rrpräsentiren im Grunde nur Lie Wähler, also eine, wie die Pairs, bcvorrcchxcre Klasse des Volks. Nach der Consritmion bc- ruht in England die Staathcwalt in König, Lords und Ge- meinen; nicht in König, Lords und Volk, und wenn ein Mir- glied dcs Unterhauses von einem „Hause des Volks“ spräche, wäre es entweder unwiscnd und beschränkt an Grisr oder in _q'röblicher Usurpation befangen. Nun fragt fich's nur: will das Volk von C'ngiand von den Gemeinen allein regiert semi und die ganze Staatsgewalt in den Händen ciner begünstigten Klass se.- hen? Wir unserer Seits wollen den Gemeinen so wenig eino deSpotische Macht zugcsrchen, als den Lords oder dem König.“

UNTER den vielen Petitionrn, die dem Unterhause Mic Hin- sicht auf das von den Lords gegen die thizipai-Reform-Bill deodacHtete Verfahren vorgelegt sind, bifiridet sich auch eine, worin MMM gebeten Wird, daß eine [.ixitcr|'uchun5 angestellt werdcn

, möge, um den Nußen des erblichen Zweiges der geseßgebenden

daß sie des Gröraurhs ihrer Füße fast än lich beraubt i . as ima" vdn,völltgem Erlöschen ihres Gedgächztnisses esagt [?atéßisk „5520 weniger falsch; sie hat nicht bloß alle ihre ?ngehörigen er- kannt, sondern, Wiekes heißt, selbst das in ihrer Sache aufgesetzte Protokoll unterschrieben. Dem ganzen Orte war übrigens ihr Aufenthalr be.:kannt, und Rohheit mehr als Grausamkeit scheint die QueUetheser Behandlung gelvesen zu seyn, die in ein noch „aßereres „icht tritt, wenn man erfährt, daß die Mißhandelte die éxIchchscn sey, welche ihre harten Aeltcrn zu entschuldi- gin *

Stuttgart, 3. September. Se. Köni [. Ma"e ät aben z„Fdlgs der nachge1uchten Enthebung des FÜrFLen tijZoheZlohe- Nehringcn von_ dem Präftdium der Kammer der Standesherren cht)_höch|ceC-ntschlteßung vom 2131701 v. M. für den Rest der ....xfasungsmaßtgen Dauer der jeßigen Stände-Versammlung den Jurscen zu Hohenlohe-Langenburg zum Präsidenten der gedachten KKMYU' dernamzxt. S U 6

„_ „'i-en, :. rpt. e ermorgen verlät re Kaierli e Hoheit die Frau Prinzessin von Oranien uFserZhKurortT qu reist uber Schaffhausen, Konstanz und Stuttgart nach dem Haag

Gewalt zu erforschen.

Da die Irländische Kirchen-Bill, zum großen Verdriiffe O'Connell's, bis zur nächsten Session vertagt ist, so [2313611 dem Parlament weiter keine wichtige Geschäfte, außer der Munizipal- Reform-Bill, mehr vor, und man sieht daher einer [301020211 Prorogation desselben entgegen. Man glaubt, daß die ZWiscHLn- zeit zwischen beiden Sessionen dazu benulzc Werden dürfte, «“_én Coalitions-Ministerium zu Stande zu bringen, in welchem Sfr Robert Peel eine Hauptrolle spielen würde.

Der Courier sagt: „Einigc Pairs haben das Geheimmß verrathcn, weshalb die „Bill in Betreff der Jrländischen Polize,“ (eine der Maßregeln, welche das Ministerium zur Erhaltung der Ruhe in Irland an die Stelle der Zwangs-Bill vorgeschlagen hat) vom Oberhause verworfen worden. Sie enthieic nämlich eine Bestimmung, wonach Niemand unter die Konstabier soUte aufgenommen werden, wenn er nicht beschwören könnte, daß er keiner geheimen oder politischen Gesrllschaft irgend einer Art an- gehöre und in keine solche eintreten wolle.“ *

Nach den neuesten Berichten waren schon 7000 Mann von drrs BrÉischen chioÉi i? Spatéien gclalndetk.) Debt“ Resk soll?: in urück. b die en agen von *or und iverpoo da in a gegangen syn. 'orn er , 28, Au u _ r „N . Man erfährt, daß General Evans bereits mit Zaureguy in Streit Kdnjxin von Ngrapel, Mariga stZsalZLa? FLCYZYFWFJÉ; YZYTTUYY gerathen sey, und zwar wegen der Besslzung von Hernani, wel; i;- „xxxgetroffen_und hat auf der Post ihr Absteige-Quqrxjer genommen. ches der'C'rsterx Hefestlgkß MÜT- 6 _ Gestern besuchte Ihre Majestät den schönen Wafferfall zu Trj-

Das Königliche Kriegsschiff „Serpent“ hat am 29; «ZUM, berg, kehrte hierher zurück und scßte sodann nach eingenommenem nach lebhafter Verfolgung, dcn SpamschenSchooner „((Data/( an Miccagsmahl Ihre Reise nach der Schweiz fort . der Ostküste von Cuba genommen, welcher 394 _Sklxavetian Bord Darmstadt, 3. September. Am 1. d. hät die seit drei hatte. Das Schiff hatte erst seit 39 Tagen die Ilfrikanijche Küss Wochen vertagt gewesene zweite Kammer unserer Landfkände ihre verlassen und nur 0 Sklaven verloren., Thätigkeit wieder begonnen. Der Präsident derselben hielt einen

Jm Standard liest man: EDM, lrlzteUFNachrichtrn aus Vortrag über die biSHerigen Arbeiten dieser Kammer Nach Konstantinopel sind der Art, daß ne einen Krieg zxvrichrn dem demselben haben (wie n, a. daraus hervorgeht) über drei von Sultan und Mehmed Ali als undermcidlick) brsorgen lgsscn, Die derStaats-Regierung proponirte Gesekz-Entwürfe nämlich: 1) die Pforte“wird die Leitung des Krieges dem Tahir Pasha Über; Aufnahtxe und Beherbergung der Deserteurs (ind Refractairs; tragen. 2) die *rweitermi der Kom eren d ' " " * '

Zis Bostoner Zeitungen [Jericbtery daß in1 dcm SMM _ Provinz Rheinheffeqn; und 3)pdie izn ZZ.. YYYÖTFKYNFUY MisUUippi die größte Aufregung in Folgr der I)eaßncihme derum) Starkenburg an geistliche Stellen zu leistenden Frohnden für Freilaffung der Sklaven gestimmten Partei vorherricize, und?“ betr., beide Kammer:: sich zu übereinstimmenden Beschlüssen ver- daß der Gouverneur eine Proclamacion erlassen hade, , in wel-Hejm'gr, und es sind darüber gemeinschaftliche Adressen an Se cher er die Freunde der Emancipation (_?(bolitionisken, 0922 sie gc; Kön. Hoh. den Großherzog erfolgt. - Ueber folgende GEMMER; nannt werden) als eine Bande geseßloier, gemerner, mederträch- xvürfe har dir zweitsKammer berathen und ihre Beschlüsse der er- tiger Weißen bczeickynrt, welche das Land durchziehen, um unter sxenKamm-xr mitgetheilk, von derselben aber noch keine Antwort er- den Sklaven Empörung zu erregen; der Gouverneur ermahnr halxen; nämlich über die Entwürfe: 1) eines Forststrafgeseßes ZUgleick) die Civil- und Militair-Behörden, auf iHrrr Hutz“ 2) über die Oeffrnclichkeit des Verfahrens in Rheinhesischet; seyn und die größte Wachsamßcit zu bec-bachtrn, um msurrriiio- StrassacHen , 3) über den Prrsonal-Arresc bezüglich der Stadt nelle Bewegungen zu unterdrücken , und besehlt dem Demi»; Offcnback), 4) Über das Armenrecht in den Provinzen Starken- Quartiermeisrcr, Wenn er es für nöihig halte,. das Volk zu ier Burg und Oberhesssn, 5) über Abänderung des Artikels 386 ner Seldsivcrthcidigung zu bewaffnen. Zn Qharleskon war die des Rheinh. Strafgeseßbuches, und 6) über den Getverbskeuer- lebhafteste Unruhe dUrch die Nachricht entstanden, daß das von Tarif. » Der ;präfident schloß seinen Vortra u a, New-York ankommende Dampfboot Pamphlets qm Bord Habe, mit den Worten: „Es geht hieraus (aus der gegebengen U'eber; welche Aufhebung der Sklaverei predigep, Und eine 'der Char- sicht der Geschäfcdlageck hervor, daß, _ auch ohne diejeni cn Ar- lesroner Zeitungen empfahl, die Circulation dieser Pam- beiten in Anschlag zu bringen, welche außer den aufgegzählteti phlets zu verhindern. Das Volk gmn den Vorschlag auf, noch weiter durch Antworten der ersten auf ihr mitgetheilte Be- machte zur Nachtzeit einen Angriff auf das Posthaus und ver- schlüsse der zweiten Kammer, so wie durch neue Propofitjonen der brannte die verdächtigen Packete. _ , . Scaats-Regieruug, oder neue Anträge und Beschwerden entste-

Nach den Amerikanischen Blättern sind )eizt als Kandedaien Den können, _ schon jelzt so viel Sto vorliegt daß dadurch für die Präsidentschaft der Vereinigten Staaten aufgetreten: wir dir Thätigkeit der Ausfthüsse und der „Kammer a,Uf,njcht kur ? Buren, von New-York; Lane, aus Ohio; Clay, aus Kentucky; Zeit in Anspruch genommen erscheint, wenn nicht nur über KKC Harrison, aus Indiana und White, aus Tennesse. Propositioncn der Staats-Regierung, sondern, wie mit Recht er-

R Z e d c r [ a n d e MM“ WWW kann, quch Üher die gestellten Anträge und einge; ) _ , . langcren Petitionen berichtet, berathen und beschlossen werden sbll.

Aus dem Haag, 1. Sept._ Der Finaxtz-thster isk„1n - «;ck überlaffe mich aber auch gern der Hoffnung ein (“eder vrrxr-ichrner Nacht von seiner Reiie nach Italien hierhrr zuruci- unter, uns werde, so viel an ihm liegt, dazu beitrach daxJch in ILÜÉÖW , EkakkUUxx ISH?- was in dcr Thron-err vertrauensvoÜ geäußert

Zn Rotterdam hat der Klavier-VirtuoRs Herr KalL-bretmer wurde, namlich: „Dcr Eifer der Stände für das öffentliche Wohl mit ganz auSgczeichnetem Erfolge mehrere „Konzerte gegeben. ZürZedas11x, da)? kdieselben, ungeachtet der Wichtigkeit und des

MWS MFT? „l' CMN, durä) angesxrengte T äti "krir und Ent- - S ck w e d e n u n d R o r W e ,g e U“ WWI UMMÖLZEV AbschWEifungen und Weichuchgkeit zur Ab;

Stockholm, 1. Sept. Der König reiscr am 2-3. Angus *

von Herndsand weiter, machte die Uebrrfahrt bei Färjeholm

kiirzung des Landtags beizutragen wissen würden.“ und Übernachrecc in Sundswell; am L?snm über Wattjom nach

Frankfurt 0: M., 31. August (Schwäb Merk)

Es wird vrrsichert daß die am [erten JZ*irt1vo v . * ' '

Torphammars Bruk; am Lösen [Wer die Zämtrlandiscye , Y ( ck on unserer ge- Gränzc „hinaus bis Grimnäs; am folgrnden Tage Über Oden-

chzgdelbendcn _?"Zchnmlung gehaltene geheime Siiiung die Ver- , ' an ungen m etreff des Anschlusses un erer Stadt an de 1ala nach Oestersund. Uebrrall C'Hrenpfdrtcn, Trimuphbogei, DWtscden Zoll-Vcrein betraf, indem vermögse unserer Verfaffunx Volksgcsängc, Anrcdcn und Antworten, Prasencationcn. Erleui- Unser Senat ohne Vor- und Mitwissen der gesekzg'ebenden Ver- timg und Freudenfeuer. Der König befand slch lm ÖW

Wohlscyn.

sMWUUI kciue Verträge Wit andern Staaten abschließen kann. Am 28|cn v. M. reiste die Kronprinzessin mit ihrem Bru-

Man vrrmutbet, daß von Seiten des“ Senats . . axle eee neten ' vorlaufigcn Mittheilungen uber die in Berlin bisher gYpfiogqenen der, dem Herzogs von Leuchtenberg, nach Rosersberg, machte am » 30sten eine Luftfahrt nach dem Skoklostrr und traf gefi'ernm

Unkerhandsungen in bemerkter geheimer Siizun '

9 erfolgt seven

_ und versichert die Versammlun abe ur Gene mi ' ,

Drottningholm ein. Gestern begab sich die Königin nach Hage , g h z 5 Lung SMW D e u t s ch 1 a n d.

pkqvisoriscßen Zoli-Tarifs ihre Zustimmun eoeben. “Man a t dax; d;e CéntÜhrung des leßtcren mit gdeénck 1. Oktober rstagtc: . , ßnden werde. -- Der Bau sines Todtenhawß's in unserer Vor,- JJkünchen, 2. Sept. IHR? Majeßät die verWittwets Ki stadt Sacdsenhausen ist nun ausgefÜYrt; dieses Gebäude enthält nigin wird sich dem Vernehmen nach nicht nach Wirkt bericht» ' wer es früher hieß, sondern noch längere Zeit mit ißrcii erhabi nen Gästen in Tegernscr verbleiben.

zur Aufbewahrung der Todten acht Dellen. In einer der letzten Sc. Durchlaucht Fürst von Hohrnlohr-Kix*chdrrg ist vox»

3711111016th der Zahrbr'icder wird jedoch darüber geklagt, daß die inncie CMNchtung dirics neuen Todtcnyauses nichr derjenigen

gestern hier angekommen und im Gascßofe zum schwarzrn Adi.

abgestiegen.

Dir Speyerer Z?!

gleichkomme, wclche sick) an demjenigen auf dem Frankfurter Aschaffenburg, 2. September.

FTSWTer so sei)r rühmen läßt. O o [1 e r r e i ck. tnng bringt folgrkdrn, ihre gestrige Erzäkzluug bcrichtigcndt Artikel: „Die Gcschichte des weiblichen Kaspar Hauser vox

O'" _Wien, 27. ?(ugust. (Allgemeine Zeitung.) Seine ' . . . ' .«ajcskac dcr „“Kaijcr haben rene eigene Kommission ernannt, um

Hermersberg h_gt durch die Fama wert skarkcre («.;chatcirmigtk

erhalten, aLs ne in der Wirklichkeit darbietcr. In Folge ein!

dir vor Cinfirhrrmg dcr Consoleschcn Gewehre bei den Feldjä- - . _“ , _ Lein der K01srrlichcn Armee nöchigen Versuche neuerdings vor.- Liebes-Vcrhältmffes, das ite angeknüpft hatte, und das die WM ZUULÖMCU, Und die angeblich Vorzügliche Brauchbarkeit dieser gung ihrcr Angehörigen nicht erhielt, ward dcr Geisc der “LMU; Wass? ciner abcrmaligeéi strengen *Prüfung zu unterwerfrn. zerrüttcc. In diesem Zustand behielt sic indessen ihr ttt" U Kommissioris-Mitgliedern wurden bcstimmk: „Baron von Wrscn bei, und schrint Überhaupt nie in förmlicßen Wahnßk Schneider, Divisionair in Preßbnrg, der zu diesrm Zweck“ seit versunken gewesen zu sryn. Diese GcisiesverwirrUng " UMIM Wochen in Wir:“: ist; Feld.-Marschall-Lieutenant Augu- anlaßte dir Aelrrrn, sic!) der lästigen Gcgrnwarc ihrer T0 |Z",- Kommaiidant dcs Frrcrivcrk-Corps, und ArtiUcrie-Gcnéral trr durci) Einsperrung derselben zu cntlodigrn. Was man_ Khunel. Da d:“e ersrrn Versuche bei dem (Iten Zäger-Baraillon Wriziens im Pribxik'um hier und andrrmärts von unterirdiikß *" EIN" gcmacizt derdcn, so sind 6111 Hauptmann und achtObrr- Behäktern erzählt hat, worin dieselde virle Jahre 01,109 W" "W Unrcrjägcr jenes 2501001005" zur Wiederaufnahme der Pro- gung zugebracht, von der außcrordentlichrn Anhäufxmg 076 L)?“ ben L_lntcr danugen der Kommission hierher beordercworden. Die raths, welcher fick) durch dir Länge der Zeit mic drr Uns"! "90100000: Punkte, aiif wache lelztrre ihre Aufmerksamkrir zu lichen identisirt habe :c. :c., isk -- oHne Zweifel zum grosc Nehren Haden WW, MW: GLUUUÖZÉM des SchUsscs Scdnelliakeit Leidwesen aller Freunde des Romanteskcn -- rben so UW" dksLadens, Quantität der Ladung, dir auf die Kuécl wirkt *mit.- tig, als, nach der Meinung aller Aerzte, umndglick). Dkk Kc“. hm TUSH derselben, DaUCl'hankk-ik des Gewehrs, besondchs des ker bestand in einer Küchen-Kammcr zur cdencn Erde, 111 SWMÉ, Einfiwß dcr Witceruixg auf seine Brauchbarkeit Vor- einer Bettscelle versehen; die Kost seiner Vewohnrrin W“ “"keinigung drs Laufes durch das Säseßen 26. Herr “Cons"dle ist die der übrigen Mitglieder des" Hauses. Das Gcmach war von Prag hier eingetroffen, um den vorzunednjenden Proben Übrigens nie grscheucrt und überhaupt so unreinlick) 9. selbst UsizUWOHULn und dabei die techt1ischs Anleitung zu gedcn. halcan, daß Uneingeweihke es kaum einige Sekunden "'Nrberi den OJT'ilitair-Anqelegcnheiten beschäftiqt gegenwärtig un- demseibcn auszuhalten vermochten. Nicht bcßändig war ', ere RWWWW dic Civil-Juftiz-Geseßqebunq. “Man erwartet in Mädchen hier cingekerkert; zu verschiedenen O)"?alrn 9" CWM, War nicht, wie es in einer ÖeUkscHe'n Zeitung hieß, die te se, freilich nur auf kétrzere Perioden, ihk GTM, -r"chcmu"g “„MS CkVil-KMX, wohl ab?!" 6111 MW Strasscsök verlassen, wo sie aWDnnn sich mit Spinnen und axidrrn hani! L'nveJÖÜUOcls-ZWdc-x,einc erneuerteGcrichtsordnung. Der C'Utwuré chen Arbeiten beschäftigte. Wie selten man ihr indess?" UZ? [Fk.„W'CCTM'l-Ordmmg, der sciwn bciLebzeitcn des Kaisers Franz rr,- VergünstigUUg gestaieec haben mag, erhellt aus* dem Umskak' )“"M WN) har im Ganzen Beifall, im Einzelnen , zum Bei-

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spiel in Rücksicht auf die Art der Proteft-Er ebun viel a e Rü- gen erfahren; er erhielt daher bis jeht noch nich?,Gesxlz?)skraft, und xvcr sind noch auf die Wechsel-Ordnuüg von 1717 und 1763, so„wce auf ObservanZen, die nicht selten dem geschriebenen Geseße wcdersprechen, beschr nkt. Unstreitig erfreuen sich die wieder er- oberien und neu acquirirten Provinzen der Monarchie in einigen Zweigen der Legislatur mancher Verbesserung, die in Alt-Oesterreich noch u den frornmen Wünschen gehört. Dies gilt besonders von dem crfahrrti in Streitsachen, in welcher Beziehung wir jedoch drr Wcst-Gahzrschen Gerichts-Ordnung, die in den erwähnten Pro- viyzen geselzhche Gültigkeit hat, durch Novellen immer näher rücken, wee es leßthixi mit der Bestimmung der Fall war, daß auf den Zeu- getibewets _mehr wie bisher durch bedingte Urtheile, welche den Rtchter bet FaUung des Endspruchs in ein unbeugsames Dilemma verxeßten, erkan_nt werden dürfe, Die nähere Erörterung dieses Gesetzes und seine_s Einflusses auf die Geltendmachung der Pri- vatrechts gehört nicht hierher. - Der außerordentliche Türkische Botschafter, Achmed Pascha, hat, wie man hört, bereits seine Abschteds-Audienz bei Sr. Maj. dem Kaiser genommen; er hat der Reise nach Kalisch aufgegeben, und wird in kurzem nach Konstantinopel zurückkehren.

d“e KW'JZM, l)LHSeptember. ': Ihre : ai erin 0 en e er “1 um 7 '

[ck “FINTHEN- g sk n fr h Uhr die Reise nach Tep- er „aus-, Hof; und Staatökanzler Sr. K. K. Ma'e ät, Xgresxeivsxn Metternich, ist gleichfalls gestern früh nach Txöjhtßien

Majestätcn der Kaiser und

Italien.

L ivorno, 26. August. Seit etwa vier e nTa en kommen hier einzelne Fälle vor, die mehrere unserer "Zlehr te Ils die asia- ti1che _Cyolera, andere aber nur als sporadische holera oder ge- wdhyltche Brechruhr erkennen wollten. Nun scheintjedoch wenig Zweifel mehr obzuwalten, daß die asiatische Cholera auch hier herrscht. Vorgestern'erkrankten 28, gestern 20 Personen, und vor) diesen ist sch_on ein großer Theil gestorben. -- In gleicher Zett habrn sich in Florenz und längs der Küste südwärts von hier ähnliche KrankheitSfälle gezeigt. Seit drei Tagen haben wir indessen häufige Gewitter mit starken Regengüssen, wodurch eine große Verätiderung in der Temperatur entstanden ist. Man hofft, daß dies „dem Umsichgreifen der Krankheit einigen Einhalt thun Wird. Die Fremden, die hier die Secbäder gebrauchten, flohen „bee dem ersten verdächtigen Todesfalle, und seitdem dauert ZFUW? TkuswandZung dder hiefigrnb Wohlhabendern Familien in

geegenen * e en en ununcer ro en ort o d Stadt ganz öde erschZint. ck f , s unsere

Rozn, 22. Argus. (Allg. Ztg.) Ein hier viel verbreite- tes Eerucht von einer in Florenz entdeckten Verschwörung macht um so grdßere's, Aufsehen, als man eine sich dort aufhaltende Römxsche Jamelie als dabei betheiligt nennt, der Fürst P. flüch- tig geworden, und viele Personen in Haft gebracht seyn soklen. Den Zweck der Verschwörung kennt Niemand; man verficherc aber, sie sey von Ausländern angezettelt worden, da diese, mit wenigen Ausnahmen, die Wrisung erhalten hätten, sogleich das Land zu verlassen. Daß die Propaganda in Frankreich dabei thätig gewesen, vermuthet man, da angeblich von Paris am; die Anzeige des Kom_plotts gemacht worden. Man befürchtet, daß dasselbe sich noch aber _andere Theile von Italien verzweige. Von den Untrrthanen des Großherzogs wären dergleichen Verirrungen am wenigsten zu erwarten, da der Fürst geliebt und verehrt fsk. Der Prinz Leopoxd, Grafdon Syrakus, :| vorgestern angekom- men. Er trifftphter zufällig mit dem Admiral Grafen Rigny zu- sammen. „dcn Jranzöyische Blätter in Auftrag des Königs Lud- wxg, Philipp nach Nrapel' gehen lassen, um die Verbindung der Prmzrsfin Marie Mit „diesem Prinzen wo möglich zu Stande zzz bringen., Der Admiral hat Ancona besucht, und die Franzö- siichen Schiffe, welche neue Mannschaft dahin gebracht hatten, in I(ggrnschem cFenommen.„-- Die Herzogin Gertrude Sforza; Cesarim ist ua. langjährigen Leiden gestorben. Der neu1iche ZZtYelebsprUck) in dem bekannten Prozesse soll ihr Ende beschleu-

c a 811.

Moldau und Wallachei.

Bucharest, 15. August, Briefe aus Ru uk melden da Fürst Miloick) dort eingetroffen, und von demstsZasckm sehr,ausß- gezeichnet empfangrn worden war. Indessen wurde dadurch eine ngeruiig von drei Tagen veranlaßt, so daß der Fürst noch am 12ren m Rustscduk verweilte, und erst den folgenden Tag seine Reise zu Land nach Varna fortzusekch gedachte.

Griechenland.

?[then4_18. Juli, (Allg, Ztg.) In Athen leiden wir von der großen Hixze um so mehr, als bei dcr Ausvehnung der Stadt und der) vielen Ruinen noch keine durchgreifende Rein- lichkeits-Polizei hat eingeféihrt werden wollen. Es giebt viele Kranke, und dre Dcucschen Soldaten sterben dußendweise. In der Verwalturig der.Armee erweist sich General Schmalz, wie man hört, griecl)enfreundlicher, als sein Vorgänger, was beim Publikum emrxi guten Eindruck macht. Es heißt, daß „Oberst von Brandt seinen Abschied genommen. In der nächsten Woche erwartet. man die Errichtung der sogenannten Phalanx, als eines E1iten-Corps der Offiziere des Freiheits-Kampfcs, zunäch| zumPTfOienste bei Sr. Majestät bestimmt. Der greife (Sparta- ner-z'ursk, Poier O)?auromiclckalis, soll zum Anführer diescr Pha- lanx-ertrank“ 1eyn. Ick habe die Griechen noch fast keiner Maß- regci .th f.o-frcudigcr Erwartung entgegen hoffen gesehen, so leb- haft tic bei ihnen das Gefühl der Gerechtigkeit, welche die Regie.- rung ]cncn altrn Streitcrn schUldig isi; und Alles berechciqt zu dein WYUM _Hlaudcn, daß diese Maßregel volikommen aelinqeu Wird. «Ihk chiflux; auf Fesselung jener Hunderte vonKrieqsseu; ten-an die gcheiligtc Person des Königs, und dadurch auf Be.- fcsttg1171ch1 drs innern Friedens und aufZähmuna und T))?iiderung der 1511190, Wird unberechenbar seyn. Auch derÉäxmst verkiindiqte Staais-Rarh so11 schon im Porcrfruille und dem Ausschli'tpfen nähe 1151911. Durch die Errichtung der Bank und durch die letztern szi *).-cajzregcln, welche freilich dem Staate Geld kosrrn, gewinnt die Rrgierung noch den großenVorthcis, daß si; jenes Heerrs von Sup- p[ckantcn1md Amrs-Kandidaten, das die Thüren drs Staats-Kanz- lers täglicy umlagcrt, grdßrrnthcils entledigt wird. Graf A'.“- tnatispcrg hat vor einigen qucn auf einem Spazierritc durch den Bix; cines Pferdss eim: Kontusion am Bein erhalten; doch 101111 er schon wieder aUSreitcn, und erfreut sic!) überhaupt, troß seiner vielen Arbeiten, eim'r sichrlich gebeßscrten Gesundheit. Hr. Koletti, der dem Tode wirkliä) nahe gewesru, éyk fortwäh- rrndqin, dcr BCÜPWZZ. Bimicn kurzem erwarten wir das erste Ziig1tichesY0mpf1ch1W und 17:6 ZUM September hofft Mai: die YUMPÜMWUÖW zwkichkkk chr MW Europa in rcgelmäßiqcm Gang zu xeden. Wieder ein großer Schritt mehr zur Eni-

ivt'ckelung des Landes dur Be ründun eines neuen und sichern Verkehrs. , ck 9 g sch

Aegypten.

Der Oestrrrxichische Beobachter theilt über die Nieder- lage der Aegyptier m Hedschas folgendes Schreiben aus Dschid d a vom 21. Safer 1257 (18- Inni 1835) mit: „Die Araber Bi- gial-El-Maa, die einen Theil des Stammes der Afirs auSma- chen und für sehr kriegerisch gehalten werden , hatten mit Ibra- him Pascha ihren partiellen Frieden geschlossen und ihm Geiseln als Bürgschaft dcs beschwornen Vertrages gestellt, kraft dessen fie Kameele für die Aegyptische Armee liefern und ihre Truppen mit deri seinigen gegen die Araber vereinigen sollten. Nachdem fie lmt der bis dahin siegreichen Aegyptischen Armee die Gebirge von Asir erreicht hatten , bemächtigten sie sich daselbst mehrerer Engpässe, die fie besetzten; plößlich aber ergriffen die Afirs , die sich bis dahin vor dem siegreichen Feinde zurückgezogen hatten, die Offenfive gegen die Aegyptiscbe Armee, die nun zu glei- cher Zeit von den Bigial-El - Maa verrätherischer Weise im Rücken angegriffen und, zwischen zwei Feuer genommen, beinahe gänzlich aufgerieben wurde. Ibrahim Pascha und der Scherif von Mekka retteten sich durch die Flucht nach Churfuda; ein großer Theil der Jhrigen , die dem Schwerdte der Araber ent- kommen waren, fanden in der Wüste den Tod. Eine starke Ko; lonne Araber rückte gegen El-Haffa, einen Hafen am Rothen Meere mit einem kleinen, von den Aegyptiern erbauten Fort, das ihnen zum Kriegs-Depoc diente; die schwache Besa ung mußte sich nach einem kurzen Widerstands ergeben. Ein egyptisches Fahrzeug mit einer reichen Ladung, dessen Capitain nicht wußte, daß El-Hassa in die Hände der Araber gefallen war, lief in die- sen Hafen ein und ward von den Arabern, welche die Schiffs- mannschaft über die Klinge springen ließen, erbeutet.“

Inland.

Berlin, 7. Sept. Von Seiten der Königl. Dänischen Regie- rung ist der bisherige Vice-Konsul Kugler zu Stettin zum Wirk- lichen Königl. Dänischen Konsul daselbst ernannt worden und hat in dieser Eigenschaft das C'xequatur erhalten.

"- In die Häfen des Regierungs-Bezirks Strals und sind während des Monats August 64 Schiffe ein: und 56 smd aus denselben auSgelaufen. Mit leßteren wurden seewärts verschifft: 1225 WiSpel Weizen, 724 Wispel Roggen, 321 Wispel Gerste und 309 Wispel Malz.

Meteorologische Beobachtung.

Morgens Nachmittags Abends Nach einmaliger 6 Uhr- 2 Uhr. 10 Uhr. Beobachtung.

1835. 0. September. Querärme 8,40 N. Flußwärme 14,1 o R. Bodenwärme 12,1 R. Auödiinskung 0,099“ Ri).

Luftdruck,... 336,66““Par. 336,69““Par.j337,03““Par. Lustwärme .. 0,00 R. 20,09 R. 14,50 N. Thaupnnkt . . 7,00 R. 9,30 R, 10,2 0 R- Diinstsättigung 80 pCt. 45 pCt. 72 pCt. Wetter ..... heiter. heiter. bezogen. Wind ...... SW. WSW. W. Niederschlag 0- Wolkcnzug .. -- W. -- Nachtkälte 11,00 91. Tagesmittel, am 5tcn: 330,74““Par... 14,10N... 5,5991... 55ka. am sten: 336,79“ - 14,89 - 8,80 ' 72 -

Zarliuar börse. [)en ?. Zsptßmbsr 1835.

“7771776487" NaW-Zx- 7“ka éx'xézZ-(Z'otm'x-stxsé,

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Üusxyürtigs ]Zörson. " Ümutsräam, 2. Zaptember. dxaäsrl. Wirk]. Zobulä 54. 50/0 (10. 1017, . Kuss. 801111111 «. [xunx-Zill. 24. 4'/20/0 Q.mort. 935/23. 316% 77%. klass. 9975/82 0681811". 99%. 1'1'0087. ["ck-'m.- chsino 104. (10. 40/0 1411|, dpan. 50/0 325/3. (10. 3% 205/16.

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l'nkis, ]. Zsptsmbsr.

5470 kidnto pr. c0mpt. 109. 70. iin 60111". 109. 80. cnmpt. 79. 25. 1111 00111". 79. 50. fin coul". 97. 70. 50/0 80311. [leuts 343/45. 80111110 14%. KSW 311]. 40,

59/0 Rony. yr. cnmzpt. 97. 50. 30/9 c]0. 22 ,(4. 111133.

1171811, 2. 800181011131“. 524, 11101. 101'5/15. 4% 985/52. 1101110401100. 1312. 11111. 56713/10-

FRP

Königliche Schauspiele.

Dienstag, 8. Sept. Jm Schauspielhause: Der grüne Do- mino, Lustspxek in 1 Aufzug, von Th. Körner. Hierauf: Jo- scph in Aegyptrn, musikalisches Drama in 3 A5th., nach Alexanz der Duval, Musik von Mchul. (Hr. OIJancius: Joseph; Dlle. Lrnkz: Benjamin; . r. Zschieschc; Jakob.)

ONitiwoch, 0. ept. Im Schauspielhause: Schauspirl in 5 Abrh., von Götfze. als Anronio wieder auftreten.)

KönßigkkäZYisCHQsks Theater.

Dirnstag, 8. Ocpc. “_te wei;e Dame kom; cle O - '

Akten. Musik voti Boycldreu. (Olle. Viäl: ALL“! aerÉßsté .

rolle. Hr, Holzmiller: Georg Brown.) , PWM dcr Pläße: Ein Plak; in den

kon dcs erjkcn Ranges 1 Rthlr. 2x,

Torquato Tasso (Hr. Lemm wird hierit;

Logen Und im Bad

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Grdxucxc bri Li. W- Hayn.