_ x_axikxeick). Der Moniteur einhält in, feiner Nummer 206 eine, tontgliche Ordonnanz vom 20. Juli d. I., wodurch, rn Erwägung drr m Aegypten und anderen Gegenden der “Levante herrschenben Pest,"
die Zulassung von Lumpen, als eines zur Verbreitung der Kontagioir
vorzugsweise geeigneten Artikels,„aus allen Levantischen Plätzen und drnrn der Nordküste _von Afrika, m-allen Französischen Häfen bis auf Wricrres untersagt wird.
. In Nr. 6279 des Journal du Commerce findet sich ein die qufmrrksamkext auch der Der_irschen Leser verdienender Artikel über Frankreichs Handeis-Verhältmffe zu Deutschland. Der Verfasser be- ginnt damit, den Stillstand der Zollfrage in den Französischen Kam- mern zu beklagen, während Preußen fem- ZoU-Syskem neuerdings wie- derum so brdeiitend„a11sgrdehnt und xeizc den bei weitem größeren T_hrii Deutschlands fur dasselbrgewoxmen habe. Er zeigt sodann, wie dicsesKSyjkem, wesentlich auf. einer liberalen, dem Welthandel giinjii- grn_ Baits ruhend, alle Nationen zur Nachahmung einzuladen wohl armani: gewisser: sey; wie aber Frankreich im Gegencheil nur mit "Verscbariung seines traurigen Pryhibttiv-Syftenis darauf geantwortet, aiies Vcrsiändmß dadurch "unmöglich gemacht, eine“'Erh'o'hung der
1028 . '
für ihr?. Persvn das Recht zum F anbei zu besitzen, Waaren vom Aus- lande fur eigenz'. Rechnung nach uspifchen Häfen bringen diirfen, um fie ixn Großen innerhalb des Zou-Amrs-Bezirks oder an der Börse an Rusyschx Kaufleutr erster und zweiter Gilde zu verkaufen, wie es den auslandischen Schiffern na_ch Art. 814 n. 815 der Geseß-Sammlung der .f qydelsz-Verordnungcn im Lien Bande zusteht, _- isi vom Finanz,-
rmsterio beschlossen, „daß diejenigen Finnischen Schiffer, welche, ohne ßetes _Dornicil oder häusliche Niederlassung in Rußland, nur von Zeit 19 Zett _mit Waarru von ausländischen nach Russischen Häfen kommen, hinsichtlich des „Handels bei den Rechten, welche die ausländischen Schiffer genießen, verbleiben sollen.“ _ _
Layt Bekanntmachung vom Drpartrment dcs auswärtigen Handels soilen kunftig ztigezählc wcrden: Sa u d u l) r e n zum Tarifs-Artikcl „Wand- Txsch- und Retse-Uhren, allerlei (außer den aüronomischen), mit einem Einfuhr-Zoll von 2 Rub. 10 Kop. S. das Pfund belastet.“
Einer andern_Brkanxrtniachung vom 2. Aug. d. J. zufolge, sollen, nachdrmburci) die König!; Griechiscbc Vrrordnung vom 29. Miirz (10. April) 1), I. den Ritsiischrn Kauffabrtei-Sckxiffen in den Häfen und Anfuhrtcn drs Königreichs gleiche Rechte mit: den Griechischen
Abklkéill'U-g 1'1- Spezielle Verfügnnqen. „ _ Alle aus Finnlayd nack)__Nußla11d und. umgekehrt gehende aaZTn t.“4 fen bloß durch die Rusns_chen ZoU-Aemter und Barriéren gehen. * “zk- dcn unqugemrldrt vorbergrführtenz selbst grmeine landwirthfchaftliox Erzeugnisse nicbt ausgenommen, ward wie mcc heimlich Eltjgeschwär-te“ Waaren nach" dem Zollgeseiz ,vcrfahrrn. 5)?ur in Bezug auf die “vo “tunlichst! Kusionbewohnern in kleinen Schiffen zum Austausch geg. _ ctraide nach Éstbland gebrachten Fische findet eine Ausnahme bo 1911er„ngsl statt,_ und War auf einigen bestimmten Kiistenpunktei ' anlaudcsche Reisende durfen Waffen zum eigenen Gebrauch, wir“ dere vom Arisiande ankommende Reisende, bei sich führen;“ bingeqe tik Waarrnfuhrernz Bootsfiihrern nnd gcmeineu Leuten solches unt? sagt, bei Confrsration und Geldstrafe. _“ Alle aus Finnland nach Ruß- lgnd scewärts UWchdc 5L:)gnk-Asiignntioncn müssen bei der Deckara: tko" angezeigt und de]! NUMsChcn Zoll-Aemrcrn zur UntersuchungvorZ gelegt werden, ob nicht etwa falsche darunter sind. Die landwiuZ
angebrachten werdcn ringshinderc dnrchgelassen. - Billers .der FW ' *
iändischrn Bank, aus Finnland oder vom Auslande an rbraclt we in Rußland nicht zugelaffcn, abcr zuriickzufiihren erlagubr. L,ijjrrddej
“' Preußiscb
AllgeMeiné
“ 252.
ur selben Zeit “bei dem Professor Hampe, ebendaselbsk; für HU. 27 bis 29 bei Demselben, Sonntags bon 10 bis 12 Uhr.
Berlin, Freitag den Uke“ September
eStaats-Zeitung.
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in den Grundsätzen erschüttern, auf dencir, nach seitrer Ansicbt, das Heil des Landes und der protestantischen Religion berrihr.
Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages. '
_ Se. Majestät der König haben Allerhöchstihren außerordent- en Gesandten und bevollmächtigten Minister bei den Groß- erzogl- Badischen und Großherzogs. Hessischen Höfen u. s. w., xejherrn von Otterskedt, zum Wirklichen Geheimen Rat!) ir'dem Prädikate Excrllenz zu ernennen geruhc. “
In der Debatte über die Bill wegen Regixirirurig de_r Zriändx- schen Wähler, welche ( wie gestern gemeldet) verworren WUTO-é, verwahrte sicb Viscount'JNelbourne gegen denßBorwiirf, _qix; würden die Jrländischen Angelegenheiten unter OConneils ":..:.- fluß betrieben. Er meinte, es gebe Ultras gariz aiirri'rrx 21137, welche das Oberhaus verblendccen und zu übereiiien Mair.“ g;!» verleiteten. Einige seiner Aeußerungcn wurden vor? NW 3951-- zoge vo n Wellington als persönlich aufgenommen, weicher dcm, jeizigen Ministerium vorwarf, alle Maßregeln vernachlässigt 53 haben, die von dessen Vorgängern vorgeschlagen worven. U14) mit denen das Land sich zufrieden gcgeben haben würdr. LIM Lord Wharncliffe war unwillig iiber die Acuszerung dcs Pi"; mier-Minisiers, daß die Reform-Maßregeln der vorigen Admrzéxi stration nur Spiegelfechterei gewesen; dieser AUEdruck lasse 6-42: weit besser auf die Maßregeln der jeizigen anwenden, bei dem.“?
Finniändischrn Handels- und Zoli-Gcsrhäsce sollen eigene „sand Agenten i11311crci'sbiirg, Reval und eventuell auch in Riga, i?ach ** itz Aniage 1“. entweckrltrn Grundsäizrireingestellt werdcn. “*in Fälle die krtnrn Flufsckwb iridrn, komgnunrzwrn die Nusiischen imd Fin latZdiKsch-rUQBeh-yrdrn dirrkr nnr rmandcr. Beide folien auf Erreichmx dexuéémzck»; Ike??_„FZZYLAWL'T'UIFKZUVLkésrdnuna/VBsfökdsklllig uud Erwe. e iq rs „u " (.)-“"Jim! iin i ' rn andels-5 erkrlrs ri“ri ' * ' irn stAci) lbcmnhen. , 2 ) , ' g thUWU
n- agen, [.;-t. 1. Vrrzcichniß drr Finnländischen Waa Erzeugnisse-1xmd„Fabrika_tr, dercn Einfuhr nach Rußlqnd auf der 39 ' nischen Landei'aiizr, wie auch auf dem Ladoga-Srr, dcm Baltischen . . - Meere und Jirmischrn Mrorbnsrn direkt aus Finnland in Finnländi Se. Königl. Hoheit der „Herzog von Cumberland rst sebrn und Rußxschrir Fayrzcugen, ohne UrsprungsWerrisikatc und zoii- on hier nach BWSWU abgereist. * frrt,1er|lati!i*t "T5"? DrähréNx. 39chrlPFFrsburger Handels-Zritmi "“"“"
.:,i. ;. 7,„-erzri')m rr intiän ichrn Maurer: und Fabrikar * er bis eri e Re rrendarius “ran (“un blut i au dercn Emsuhr M Rußland auf drrFinttländeschcn Landgriinze, wie 91), m Fraud Ober ?)esiankfienen drittrnF1Prü?ur7Z 3qu AdKoka'Z-An!
Beriin, den 28. August 1835. Königliche Akademie der Künste. 1)1-. G. Schadow, Direktor.
Angekommen: Der Kaiserl. Russische General-Major von Nejoloff, vonSt. Petersburg.
MTößliclwn dne auf, (eine Wichtigstexl Ausfuhrz-Prodykte herbeigeführt beigelegt worden sind, auch letztere wiederum in den Häfen und An- zini endlich ie erélmgung aller UM Frankreich gkanzetiden Staaten fuhrten drs Russischen Reich "gleiche Rechte mit den Narioiial-Kaiif- Orytschlands in diesem gerechten Schuß-Sysrrm des eigenen Handels fahrtri-Scbiffcn zu grnirßen haben. ' befordrrt _hahr- Fk beweist Mik ZPlcuz daß scat dem Jahre 1822 der * Die Prtrröburgrr Handrls-Zritnng pnblizirt in ihren Nummern YUMbichnrtrlurr _;ahres-Brcrag Französischer WLlU-Elnfubk nach 55, 56, 57, 58, 59, 62, 63 und 64 eine unterm 2. Juni d. J. von OLULscbland von 3034309911";- auf_ 119-704 CM. .brrabgrsunren, und des Kaisers Majrsiär vollzogene Verordnung, die Handels-Vrrbindun- Xibsbdirse letzterrrur ber betrachtlich“ den Franzwzschen Wrmbergs- gen des Reich mir dem Großfiirßrnthmn Finnland betreffend, in 11 &)xss-ZLM skb!“ druckender Crmaßigung der Lokal-„Preize des Weins 110,99 Abtheilungrn und 2-3 Paragraphen, mit Beilagen unter .1 _,12. „Dieselbe YZWUÄY bellcbéxl sei). Er sucht ferner zl! bewriirn- wl? HFS Franzo- solliinvrrziiglich im Reiche zur Ausführung gebracht werden, mit Erlaub- Uicl)? Eyjrkm/ indem es déi! Abschluß 8111725919 chpo'Vc-tcat 62919111F niß jedoch, noch im Verlaufe von zwci Monaten Finnländiscbr Waarrn T_Wkrn Handels-zVertrages beider Nationen bisbxx ytkmngllck) gemacht, zuzulaffrn, welchc wiihrend diescr Frist, auf Grundlage der friiheren 1chMll_dUk§b Dl? cxyrb§a11tett Hafen- UNd SMWWI-“_G9Wek („bis Gesetzgebung, nach Rußland noc!) möchten gebracht werden. Es ist
. 1599 Jk- 55 Cent._fur *00 T_onuen Lüst)- denen LM PksußisMs SMM" diese Vrror'ommxi zn weii'la'ufrig, um hier rextucll aufgenommen wer- (bc: der_Ankunirm Frank,retch.unterltege- und welche Preusey gegen den zu können. Wir beschranken uns daher auf nachfolgenden Auszug Fradzoixj-be bei ihm ankommende Fahrzeuge zu recorqmrrn nicht un- ihrer wescnrlichsrcn Brsrimmungcn.
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Zeitungs-Rachrichten. A u s l a n d. Frankreich.
64; IKZ «*.*-ck " .*. :: - - «“*"- „K M-
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. Scixéffc von übrrhaupt 936 Tonnen Last nach Prellß1schM Häfen expr-
* crrlassrn köxnc, den direkten Seehandel zwischen Frankreich und Preu-
ßen, zu Frankrrichs größtem Nachtveil, auf cin-Minimrrm berabgebrachr S:) wären in den Jahren 1826-1828 nur 7 Französische
dirt worden, während in demselben dreijährigen “Zeitraums England 2357 Schiffe von 557.550 Tonnen Last dahin gesendet habe; und zwar
sei) ein Theil dieser Schiffe" mit Salz beladen gewesen, dessen Lokal; .
Preis damals ungleich niedriger zu Noirmouticr _als zu'Liv'erpo'ol grsianden; abcr Frankreich sry unter solchen Umständen gam unfähig,
7:18? von den ciijnstigüen Konjunkturen dicser und ähnlicher ArtNmzen
'zu ziehen, Und nichr nur cinrn einträglichen Handel mir-Preußen Habe. rs iich verdorben, sondern iiberhaupt (“inen gamen Osisee-Han- del: dom] inden, 13 Jahren von 1815- 1827 i,.“icrrn, „auf 47,662 Eng.- !iscbe und 20,829 „Preußische Schiffe, nur 688 Französische dcn Sund
.* 19217371, imd _dcr Ostscc-Handei drr kiciurn Rrpublikrii-ermcn imd Lubeck (*.*-gar sey bedeutender als-dcr von ganz Frankreich; demi xeno
badi)", bigrwn des crwdixiren 13;ährigen Zeitraums, 994, und diese 1073 Schm.? durch dcn Sundgcscnder. Dcr Vcrfaffrr behaiipcec end-
iicb, daß, wiihrend England jährlich für 112,590,999 Fr. Waarcn an -
PMZM und dessen ZoU-Verbiindrtc verkaufe, der Französische Absenz
- dabin nicbt iiber 6,169,7.7 Fr. betragen habe, obgleich, bei vernünf-
iigcm Westin rungs-Sysiem und zweckmäßiger Haridris-inlomatir,
. Franirricb in den meisten Artikeln auf Deutschen Märkten mit E69.-
Jq-id müsse konkurrircn können. - Ohne "eben die Richrigkeit aber vom
. Mri-zsx'rr angegebenen Zahlen und darauf gebauten Schlüsse vrrbiirgrn
::; “.d-;...:.» darf man nicht' verkennen , daß er virl „Wahres und fiir
" icine Landsleute «Zebrrzigungswcrthes gesagt hat.
_ Nnßland. „,Das am 26. März 1830 Allerhöchsr bestätigte Vcr- z_.«cchx:ixi der zur Einfuhr e_rlaubrrn Warren hatte, unrrr Aiidrrrm, aiif „...)-5 Y.;.“zrr und gegen xrdesmgligr Mmijierial-Aucorisation dcr einzu- séihrcisdci; Quauritären, die Einbringung der den inländischen Fabriken- Uör!)igrn gcfpounenrn, weißen und gefärbten Kammwolle, zum ermäßig- rin (ZTUilM-ZOUS von 2 Rub. S. vom Pud, und des gcspomtcnrn Ka- ;iiidlbaarcs, gedreht yder nicht, Kl! L R- „20 KOP- S- WM PUd- géskat- M, Mose Vergiiinixgmig, welchc M"]? im März 1836 abgelaufen ge-
" wrfru seyn wiirde, ist durch Allcrhöchsien Ukas vom 28. Juni d. I. auf
Nici) 1671257? 2 Iqbrr, vrm26. Mirz 1836 an zu rrchncn , verlängert worden, )cddcl," mtr Befiimmung foigendcrkZoU-Säize: während des er- [Zyx] Jahkés für weiße sowothals gefärbte Kammwolle LRub. Silber pr. Zzzzd, Und L_Rub. 29 Kop. «. sur Kamerihaar; während des zweiten „zaxch dir „Hälfte des im briiebrndeii Tarif bestimmten Saßrs, d. l). ;; :- ub. 60 Kop. S. pr. Pud Ur weiße, 3 Rub. 85 Kop. fiir gefarbte _szmwguc. 3 Rub. 69 Kop. «. pr. Pud fur ungrfc'irbtrs und 1 Rub. 39 Mp, S, für gefärbtes Kaweclhaar. '
Auf ein Allerhöchst bestätigrrs Reichs-Rachs-Gutachtrn har iibcr ;;, Ncczzxzzyerijtnjffe dcr Fabrrkherrrti und der gemiethecen Fabrikarbei- :sr ixcr dirigireiide Senat am 2. Zum d. *I. „einen Mac! erlassen, fol- ZWÖCU wesentlichen Inhalts: „' „
:) Jede Perser) des abgabenpfiichtigen Standes, welche von drr ;- .;«5; oder vdn ihrer Herrschaft emxn geserzlichen Paß'oder einen“ „.;-_ „d;:imgiiniißrg aiisgestrllren Erlaubmßfchein erhalten hat, “darf auf c;“nigi', oder die ganze darm bestimmte, aber nicht auf längere Zeit sich ZU FabrYrbeZtMsvlccxunctlZUlU „ „ b k “
2) ; cr *) o )crgciat eincr za ri an air vermietler“ la “.*-jcsriixrbor Ablauf der vrrtraqsmäßigen Zeit ohne EinwilliZuttÄg d&rsf Zßkxxxrxélxrrn iiicht verlassen, iiber auch bis dahin keine Erhöhung drs boxiiugciicirLdl)t16 verlangen. Eben fo wrnig darf er vor jenem Ter,- ;„;x:_:' M: *sciiier_ck)rrrscl)afc oder der Behörde, weiche seinen Eriaubniß- &le szßestrxxgx „W , zuruckgrfordert werden. Nur eine argen ihn 0924! drrixiingre „irrimmal-Unrcriuchimg oder eine ihn treffende außer- vii-Mlicixr Rrkrurru-Aushrbung oder sonst dergleichen gesetzliche Vcr-
. „."-inlaisiitw», kann cine Ausnahme hiervon brgriindrn.
-- 3) Dir-Fabriklwrr darf zwar den Arbeiter wegen Piiicbrbersäum-
* UL:“. 61:71" schlichrrr Airffiibrrch auch vor dem vertraqsmäßigrn Ende der o
:?);z'cckzx-zcir Ciiklassetl, muß xc cl) 2 _Woclen vor! er es ' ' * mid dcnßvcrtragHinßig erarbeiteten Lohn 121)!!! ausyzahlrn. Mm anzeigen ', ';,- ;-,„_**-.*:- Fabrtkhcrr, wrlrbcr eincn Arbeiter aus einer andern Fa- “..?-*., rvne gcscizlicbxn Paß odcr Erlaubmßscbriu bci sci) aufnimmt, un- ...r-(„..ck .bin gesetzlichen „Ctrqscn und Entschädigung»Ansprüchen.
,".) W 661191 vout_“zabrikl)crrn ab„ob er förmiiciw scbrifilickyeKon- sz'x'ic mic srxncn Arbeitern sch_icrßrn_, oder nur auf Abrrrytiungs-Boqcn ;_y :;-,.,!teii_ wtll, worm jedoch die MtUhö-Yedingunqrn und nanirntiick) W ??rbeziswhn )cerinai deutlich verzeichnetscvn, wie auch während der -;._*;;;'g:;:s;c:c niir geleMorrn Zahlungen oder gemaibten Abzüge daraui MM. «„ „Mchn. Außerdem fru noch ein besonderes BUCH iiKer alle --;._;l*„[;;:x,qcxi mid Abrrcbnungeu mir den Arbeitern vom Fabrikherru iir- ixcrrr 1731776611. * *
(;, J,; 1er Arbeitszimmer" oder im Comptoir oll rin ' * " rrrr Z,*sch;*:'cbenrs .)i-xlecmrnt der bei der Arbeit 111111; sonst t'iFLLDTZÖ111xettl'tx: ;,.*:- 35.16er- zu briol-zend-xn Or-btiung, zur Nachachtung drr Arbeiker aus- .;rmiiiakZi's'YrklR [ ck , ck d' “ '
7) . [ee églUWii *, wirxau ir vorrrwä nir!
“.IN-€:! m;» ijxj)or srlirn bre «:blicwung cntüelxyndrr' JIMMY; z,:„ixx“;kzen Fabri “:)-.*r'rcn imd Arbeitern als Grundlage dienen. ck _») .iirrii-Bancrn und Bi-rgrr, welche, nach Ablauf des in' ihrem )La'ék ;.:„xcx Erlaubnißi-xdcin ausgrdriickcrn Termins länqer noch bei i!)- «;.:;: ngmxixxrm 121"Arbrér zt: vlrébcxrwiinscbrn, brauchen die da'u “cr- €::.:--.-.ri-chc Triandmi drr Brbördkt! mch: persönlich nacl; usurlrcn. so:" rein (5 k.-*:111__fc*[ci;co f.;,rifriich durch den “Fabrikbcrrn geschehen, , .“ , '“*).D"'** ,zxéi-i-xizcrr orbirlc derässe und Papiere seines Arbeiters „1.13.386» drr partir ivrc» ;;,eqrnietciqen Verhältnisses, in seiner Ver; „.;.Üixfnzx, m:;ß pc i:)m ]cdocb 13“)! Auflösung dcffribm unweigerlich zu.- rrc ..“-::.
16) ?:iir d'-'i'c Vrrfiiiiimqrn sind vorläii' nm" “i' ' ' Hauptüädre und r-„ercn Uniaebimgrn erlaffrn, Men in ZZZ “xbxgebßllkecx „mf etwaniex „Anrraqc der Brhördcn, auch auf andere beträcbtlirheMa; éxuiaktur-«tadre odcr riniclm' große Fabriken ausgedehnt werden omni". '
Zn:- Fritschrxdimg dir Fk'aqr, ob Finnländische Schiffer, ohne
“burger Zou-Amt qesaudt.
_ Abthrilung ]. Von den Finnländischen,allgemein znr Einfuhr ins Reich rrlaubtrn Waarrn. §. 1 - 8. Finnlän- dische Waarrn,„(*7rzcngnii?e und Fabrikarr, welcbe in'drn Anlagen 71 und 15“ verzrichtiet s::d, imd landwärrs, und auf dem Ladoga-Sre, oder in Finnländiscbrn Fahrzeugen direkt aus Finnlaii-d im Finnischen Merr- busen und im Balreschrn Meere angebracht werden, gehen zollfrei ein; hat jedoch das'F-al)rzrug untrrwegrs aus irgend einer Ursache cinen srrmdcn Hafen. berührt, so muß bewiesen werden, daß keine Um-xodrr
. Beiladung daselbst stattgefunden. Die inAtxiage 3 vrrzricbtwrrnWaa-
ren brdiirfe'n lrincr Stempel und Ursprungssckwinr; die in [.ir. 1; hir.- qr?r11 sollen mit Ursi)i'imgs-Cerrifikarrn dcr Orrs-Bcl)ördi*11, nach „dem 811-114". (? atiiirgcndrn Muster, auch meiallii'chr. Waarcn mic eincm “Cer- tm'éar derinniirbrn Brrg-Bi*i)ördri1, mid alls Fabrikate mirdem gehört"- „m'xi Fabrik- und _rrsr. Gerichts; odcr s))kagisrrars-Srctnpel versehen seyn. Dre Ursprungs-Cri'cifikatr vrrtrctrn zugleich die Sirllc drr Connoiffr- ments mid Frachtbrirsc. ,Die ZoU-Bchördr vrri'iihrr mit den "angr- brqci.ren Waarsn theils nach allgemeiner Ordnung , rhcils nach) dcn writer unten srlzxcndcn_Spczial-Bestimmungen. Jn alien Fällen hat ne das Recht der Rrviiéon, wo sie selbige nöthig findet. Fiir Fiunliin-
' disci)e,_im Vrrzrichniß ]; nicht benannte Fabrikate diirfen in Finnland
gar keine Ccrrisikarr rrchciic und selbige mir ausnathvrisr auf Spr- zmi-VrrwdnnngdrI Finanz-anisirrs, drn Umüändcu nach, zur zoli- “freicn Titisiihr in Rußland zugelassen werden. Den mir ihren Pro- driirrn :r. (m_ 1.51. „3, vcrzricbnrt) ankommenden, durch ihre Mise gr- !)ortg quittmirtrn anländrrn ist der eigene Verkauf derselben auf di'lU Üudungspläizcn und Märkten, aber nicht in Häusern und Buden rrai .
Abtheilung 11. Von den Finnländischen Waarcn, wclche landwärts und auf dem Ladoga-Src angrbrachr werde n._ §. 9 - 11. Die landwärts eingehenden werdcn, wenn zum Verzeichnisse ]; gehörig, bei ihrer Ankunft an der Land-Barrierc, nac!) qrhorrger Paß-Lrgirimacion der Führer, unter Aufsicht an' das Peters- , _ .Wenn zum Verzeichnise 71 gehörig, können str ati drr LandBarrerrr selbst rrvidirx und abgefertigt werden. Mir den, ubrr_drn Ladoga-Src ringehrndrn Waarrn vrr-“ahren dir Zoll- Yosien bei dem Truchtchnrme drr Wasser-Communicarion, und auf der Brmidwacbr untcr Newski) , als wo sie allein angebracht werden diir- fen, an gleicher Wrist; nach Irrsebirdcnhrir ihrer Besäzaffcnlwir.
„ Abtheilung 111. Von den srrwärcs angrbrachtrnFinn- [gridisrben Waarrn. 31.12 - 29. Wenn zum Verzeichnis; .1 gr- horig, „_kdzmcn nr, nach Erledigung gewisser Paß-Formaliréitrn, auf bloße, m gehortgrr Form gemachte Declarationen » und einige Produkte sind srJgar von diesen ausgcnonnnrn _ insofern dic Zoll-Brl)ördc nicht zu rrncm abweichenden Verfahren hinreichende Ursache findet, auf drm Loschimgs-Pich selbst rrvidirc imd abgefertigt wcrden. Sonst wcrden ite, zum gewöhnlichen zoliamilichcn Verfahren verwiesen. Ueber das Leichter" anlc'indistbrr Fabrzrugc zu .Kronsxadt und die ihnen gestar- teten Anlegungs-Pläßc zu St. Prtcrsburg iind besondere Bcjiimmun- gen beigefügt. “
letl)_ril'itiig-11-*._ Von den aus Finnlaiid angebrachten ausländischen nnd solchen Waarrn Finniäudischcn Ur- sprungs, dercn Einfuhr nicht zollfrei erlaubt (11. §.21_26. Finnläudische Waaron , welcbe weder im Vcrzricbniß .». noch 1; aufgr- fuhrt, oder, dem lriztercn angrhöriq, nicht mir den erforderlichen Cer- tisikaren und Stentprln versehen sind, können nicbtsdeßowenigrr, in- sdfcrn nur nicht im Tarif verboten, aus Finnland nach Rußland gc- subrr werden, xrdochnirr scrwarts fiir einen Zoll, gleich dem drr ans- ländischcn Waarrn, und unter Beobachtung aller fiir diese vorgeschrir- benen Fbrrnlirhkriirn. Auf dieseibe Weise sind sccwärts auch alle nicht tm Tarif zur Einfuhr verbotrnc ausländische Waarcn- aus Finnland kominrnd, zulc'iiiig, aber ohne Rückerstattung dcr; dafiir bci eincm Finn- ländiscbcn Zoll-Amre schon rntricbter gewesenen Zolls. Von ausländi- schrii Waarcn, welchc, iiach Rußland bestimmt, wrgcn Havarie odcr Srbrffbruck) etwa in cinen.Finnimrdischrn Hafen gelangen, soll jedoch dasrlbsxiritt Zoll erhoben:- tmd nur dafür. daß sir nicht dort unver- strurrc m den Bericht:, sondern wirklich zur Vrriojlimg nach Rußland gxclangrn, durcb grhörigc Kontroli-Maßrrgc-ln Sorge getragen werdcn. .Zrönnen solche nach Rußland beänmute in Finnländiscbc Hafen zufäUig eingebrachte ausländische Waaren etwa der vorqri'iickrcn Jahrcszcic wr- grn nachher nicht nirl)r_zur Src an ihren Briiimmimgsbrc gelangen, so soll es vom Finanz-Mimüer abhängen, zu ihrer Einfiihrung auf dem Landweg?) unter _qrbörmcr- Kontrolle und Auspichc, ausnahmsweise dic Erlaubmß zii rriiirilen. Denn in der Regel, und ohne solche - iibri- qrns m_tcl) m _andcrrn Fallen nach Hesinden zu crrhrilcndc - OZ'rini- sicrml-Criaubmß isi din aus Finnland kommenden ausländischen Waa- rrn sowohl, als den F111nlätidischEU/_ weiche nicht in den Vrrzrichniffcn „1 oder ]; ausgefuhrt stehen, der Eintritt iiber die Landgränzc gänzlich untersagt, und soll damrt, wenn er drnuoch versucht wiirde, wie mit verbotenen Warren brrfahrrn werdcn:
Abthrtlunq 1. *Von den aus drm Reiche nach Finn- land in subkEletYU Waarrn. „H. 27-32. Allr Wanken Russischen Ursprungs „und Riisieschrr Fabrication sollru zur Ausfuhr ans Rußland und zur Einfuhr „m Finnland, zur Scr, zu Lande und über dcn La- doga-Srez zollfrei zugrlgisrn werden. jedoch mit Ausnahme des Korn- Bra11tlt1vc1119/ dcssrn Einfuhr in Finnland verboten isi. Dic Ausfuhr _sixrwarts bedarf keiner anderen Formalitäten, als bei derjenigen vrn rmcm Rysußhen Hafer) zum andrrcu_ vorgischricbcn sind. Bei der Ankunft in 5111196119 dient der Abfcrcmungs- aß dcs Ruspiscbrn Zoll- Amtes als Legitimation. Die landwärcs an dem Ladoga-Crc nach Finniand gehenden Waarcn miissrn,__wrnn es Handels-Waarcn sind, mir ihren qnf drr Griiiiz-Barridre viiirten Frachibrirfcn versehen seyn, onsi nur die Fuhrer nur_thrrn ordnungsmäßigcn rbrudafelbst visirten
ässeq. Ausfuhr ausländischer in Rußland vrrzolirerWaaren ist gleich- au_s m porsiehrndcr Weise erlaubt. Wenn sir aber seewärrs „qc- schiel)t,_smd dieselben bei der Ankunft im Finnläudiscbrn Hafen der aberntaligen Verzollung iiach dent Ftnnländischrn Tarif unterworfen, ohne Ruckersiattung des in Rußland bereits entrichteten 30116. Auf dem Landwcae und uber den Ladoga-See gehen sie aber zollfrei in
Finnland em. - ' ' “ *
auf „dem Baltischen Meere, dem Finnischen Meerbusen und einem Theile des Ladoga-Crrs, direkt aus Finnland in Finnländiscben und Nusirszbcn Fahrzeugen, zollfrei criatrbt ist, jedoch nicht anders, “als mit Crrcmk'atcn drr _Orts-Brhörden, von den Landhövdings brsrätigc, des Inhalts, daß dieselben Finnländischc Erzeugnisse und Fabrikate sind außerdem neben dem, Stempel der Manufakturen, Fabriken und G Wirk-Anstalxen, wo sie vcrfertigt sind, auch mit dem "Stempel derb sicbendcn Fabrik-Brhördrn,_und in E:;Zmngrlung derselben, der M gticratr vrrsrhrn, insofern iir zur Srcmprlung geeignet sind. Sieh „Dr, ;12 dix“ .Prkél'sb.[Hatddels-ZCÖQMJ. “
„ii. Frrmu ar rs an'Loaarrn iFinnländi cken Ur run de“;_1ill9_?rrzcick)tiiß (.it. 13. zu crihrilrndcn Cri'tifiiarsb.) S Oßpr. 63211133 &a i' '»j .
1.9. 1). Fbrnmiar des Pascö fiir Finniiindis' e l'alr*ru von rixirm Orte abgrhen, wo icin Zollamr it?. Sch elK*tt)diTsrl?'71,.chM
1.11. 12. Insirucridix siirdic Ligenrcn der Finnländischrn Hardeb- Grsrhafre, welche, nach 9. 39 der vorüehcndcn Verordnung in einigen Riisixsrbcn Häfen angrirelic werden. S. Nr. 64 ebrndaseibü.
* _Nr. 61 derselben PcccrdbnrgerHandels-Zcicung enthält interesante Liurziige rmrr arts drm Departement drs auswärtigen Handels offizie pnbltzrrrrtrOarsrriiims der im Laufe drs Jahrrs 1834 stactgchabte Fiitndclspmctßischrn Vrrhiiiriiisse drs Riisiischcn Reiches. Danach h r ragen die Aitsinl)r (incl. nach Finnland und Polen) 230,419,880 Rub. die Einfuhr (incl. cms Finnland und Polen) 218,993,352 ,- !*
Mehrbetrag “drr Ausfuhr ............ 12,326,528 Rub. die Zoll-Cinnalmnw ............. 82,993,819 Rub. dre Zoll-Ausgabc 73/4 Procrnt der Briirto-Einnahmr.
die Zahl der in alien Häfen drs Reichs an ckommrnrn Seki“? 45»; . g ) " „ 1637. an die Stadt Schneidemühi im Großherzogthume
und die „Zahl der abgrsegeltr11§3693 brladrne und 893 in Ballast. (Sibluß folgt.) '
Meteorologische Bcobachtung. Morgens , Nawinitmzs ] ?lbcndJ Nach einmaliger ; Uhr. 2 Uhr. 10 Uhr. Beobachtung.
( ...... „„...-„.
Ä.-
1835. , 8, September. Qurilwärme 8,4“ N Fluinvärme 14,3 “ R Bodenwärme 13,0 “ '- ? ?lusdiinüung 0,991“ “» 1" Niederschlag 0,593“ * Nachtkäitr 11,0 “ 91.
717391 89 :
Lufrdriick „ . . . ZZ4,87“““P.11*. 334,29““Par. ' 332,08,“ Par. Lustwärme . . ] 1,90 N. 18.6 " R. U,?0 R. T aupnnki . . ]0,3 0 R. 9,50 N. 10.50 ;)?. Dunffsättigung 94 pCt. 50 UE. 95 pCt. Wetter ..... bezogen. bezogen. rrgnig. Wind ...... TZ. IL. IZ. Wotkrnzu-x . . - W. _-
T agestuittel, am 77211: 336,|9'“Par. .. ]5,2 0 N . 10,90 N.. .
am 8tcn : 333,75“- . 13,6 0 . 10,1 0 :
ÜUZWäktiéxs 861-8011. , (401111011, 4. Japtmnbgr.
(70118. 3%, 91')5Z“'§. [;(-lg. 1011/73. Zpulj. 001188 42. Üb]. 1834 39%. 231118]. !!??/4. guxg. 18. 214155110". 541/. 5“ .]... 1021/12. 5".;. 1'01'1, 87',4. «10. 3% 561,74. [Im;k “...s“... 1 Ums. 863,14. Columb. 313,9. l'eru 27. * *
['n 1'18, 3, 8011161111101".
59,1, 110.1th pt". (?dnipt. 109. 75. fin 00:11". 109. 95. 30/ !* «ompr. 79. 95. tin 430111". 79. 83. 50/5 Rank). pr. (:o-"pt. -0. tin (sour. 97, 90. 52.589511]. "81116 337/53. 39/0 (10. 22. 111: 80111116 14. 30,4, 90". 563,4. ' / “ "'jsu , 4. 8661811111012 49/0 981/5. Uillkk-ÜCÜOÜ. 1315.
59/9 6191. 192%. RMS „1
569.
Königliche Schauspiele. “
Donticr'siqg,_19, Sept, Jm Schauspielhause: Das Mä (996 von ;.))?aricnburg, Schauspiel in 5 Abth., von Krarter. (Hk Rokr:F Czar Peltch Z
*rcitag ] . «Wk. M Schauspiel ause; Der .. '“ ü Oper in 3/Abth. Musik von C. M. véWeber. (HFW? vom Hof-Tbcatcr zu Kassel: Kaspar, als letzte Gastrolle. ,L: OKamÉus: Max.) S
“ onnabcnd, 12. ept. Jm Schauspiel an e: Der Bertl LDLKZU'alép 1122lkkt,fvon C'. Raupach. Hierauhf: sDer Verräthek ui pte m 11 ng von Holbein. Und: Andr? " “l 1 Auszug, von C. Yum. 0 *“ Luft",“
Sonntag 13. rpt. «zm Opernhause; Die ““an r Orleans, rombnrische Tragödie in 5 Abti)., von SJ,)illégrf. ÜchD Bertha Stich: Agnes Sorel;,_Hr. Letinn: Raoul.)
Königüädrtsches Theater. . ,'
Doimerstag, 19. Sept. Der Glöckner von Notre-D11 rrmantiichrs Drama in 9 Tableaux, nach dem Roman des V' tor Hugo frei bearbeitet von Charlotte Birch-Pfeiffer. (M1 Wdhibri'ick, vrm Stadx-Theatcr zu Breslau: Gervaise, " Gastrolle.) " () N
Freitag, . c“epi. ummer 777 o e in 1 r v Lebrün. .f 181“an : Das goldene Kreuz, LUstYieT in 2 ATeltketZ, “ nach dem Franz., von G. Harrys. Zum Beschluß: Der H“, meister in tausend Arn sten, Lustspiel in 1 Akt, nach dem FW" von Th. Hell. (Hr. ?. W_ohlbrück, vom Stadttheater u 23 [au, *im ersten Stück: Pfeffer; - im lebten: Magister aiskni" als Gastrolle.)
Redacteur (,'-press. Gedruckt bei A. W. Hayn- '
alt bei dem Königl. Landgericht zu Achen* bestellt Worden.
eure wird das Wie Stück der diesjährigen Geseß-Samm- ng ausgegeben, wrl-drs enthält untrr x,1631. die Allerhöchste Kabiiiers-Ordre vom 29. Juni 9. Z., betreffend die von d=;s Königs Majesiät auf die An; träge des lrßcrn P syrischen Provinzial-Landtagrs und iti Vrrfolg dcs LandtaZs-TibsriUcdes 414: 80110111 ]):110 er.;angcnrn Bsii mmungcn Zur definitiven Fest- stellung des ?[kriv- und Passiv-Zuziandcs der beiden Drvarcrinrntal-Fdnds Posen und Bromberg;
1632. den Tarif, irachxziiclchem das Fährgcld fiir das Ueber;- srßen mic drr “Jahre über die Prene bei Jarmen zu entrichten iii. Vom 29.3119 d. J.; ferner die Aller- höchsten Kabinets-Ordrrs
1633. vom ]. Augnsi d. J., betreffend die Besrßung der Kämmerei.-Rendamen.- Und Kommunal-Kapsen-Bc- amten- Stellen;
1631. von demselben Tage, die Vererbung in den dem Heim- fallrechce unterworfenen Grundstücken betreffend;
1635. vom 8ten deffelb._ Mrs., über die Bekräftigungs- Formel bei den *Ciden der katholischen Konfessions- Verwandten ; '
1636. vom löten desselb. Mrs., die Verleihunq der revi- d-rten St_ädteOrdnung vom 17. März 1831 an die Stadt Kobylin, und
ck Posen, und endlich
» 1638. die definitive Berichtigung des Schulden-Vcrhälmisses mehrerer Landgemeinden in Schlesien betreffend, welche durch den Ankauf von Rittergütern und deren Ver- theilung sich mit Schulden belastet haben, für welche fie als Korrralveryfiichtete haften.
Berlin, den 11. September 1835. DebitS-Comtoir der Gcseß-Sammlung.
Verzeichn'iß er Vorlesungen und praktischen Uebungen bei der öniglichen Akademie der Künste in dem Winterhalb- jahre vom 1. Oktober 1835 bis ultimo März 1836.
«1. Fächer der bildenden Künste. 1) Zeichnen und ,»odelliren nach dem lebenden Modell, geleitet von den Mit- liedern des akademischen Senats.; 2) Zeichnen nach yps-Abgüssen, Professor Niedlich; 3) Zeichnen und Malen ach Gemälden im Königl. Museum, Professor Kretschmar; ) Unterricht in der Composition und Gewandung, Professor aegas; 5) Osteologie und Myologie des menschlichen Körpers, F*rofessor ])r. Froriep; 6) Landschafts-Zeichnen, Professor J*iechen; 7) Zeichnen der Thiere, besonders der Pferde, Pro.- fessor Bürde; 8) die Vorbereitungs- und Prüfungs-Klasse, mit Uebung im Zeichnen nach Gyps-Abgi'issen, Professor Dä!)- ling; 9) Zeichnen nach anatomischen Vorbildern, Professor Berger; 19) Kitpfersiechen, Professor Buchhorn; 11) Holz- und Formstecyen, Professor Gubirz; 12) Schrift; und Karten- ftechen, 9:10:11; 13) Griechische und Römische Mythologie in Beziehung auf die Kunstwerke des Alterthums, Professor ])r. Levezow; 14) Theorie der schönen Künste, Professor Dr. Toelken; 15) Geschichte der neueren Malerei, mit besonderer Rücksicht auf die Gcmälde-„Gallerie des-Königl. Museums, Pro- stssoÉ ])]: Kugler; 16) Metall-Ciseliren, der akademische Leh- rer oué.
13. Baufächer. 17) Die Lehre von den Gebäuden alter Und neuer Zeit, verbunden mit Uebungen im Projektiren, Pro- fessor Rabe; 18) die Projectionen, die Lehre der Säulen-Ord- nlzngen nach Vitruv, nebst ihrrn Constructionen im Zeichnen und mrttelsi geometrischer Schatten-Conskruction, Professor Hummel; 19) Perspektive und Optik, Derselbe; 29) Zeichnen der Zier- kakben nach Vorbildern und Gyps-Abgüssen, Professor Nied lich.
0. Musik. 21) Lehre der Harmonie, Musik-Direktor Bach; 22) Choral: und Figurai-Styl, Derselbe; 23) doppelter Con- kküpunkt und Fuge, Derselbe; 24) freie Vokal-Composicion, blk Musik-Direktoren Rungenbagen und Bach; 25) freie Instrumental-Composuion, der Kapellmeister Schneider und die Musik-Direktoren Rungenhagen und Bach. *
.Bei der mit der Akademie verbundenen Zeich- uett"schule wird gekehrt: 26) Freies Handzeichnen, in drei Ab- tßiklltngen, unter Leitung der Professoren Hampe und Herbig, Und des akademischen Lehrers, Malers Lengerich. ,
]I- Bei der mit der Akademie verbundenen Kunst- "“ Gewerk-Schule wird gelehrt: 27) Freies andzeichnen, “u den Professoren Dähling, Collmann, erbig und Berger; 28) Modelliren nach GypsDITodrllen, Professor Lud-
ks Wichmann; 29) Gcometrischcs und architektonisches Rei-
- von den Professoren Meinecke und Zielcke.
Der Unterricht nimmt den 1. Oktober d. J. seinen Anfang. Für die Unterrichts-Gegenskände von Nr. 1 bis 25 hat man sich
Königliche Familie in Begleitung des Conseils-Präfidenten, der
Paris, 4. Sept. Gestern begaben sich der „König und die
I)iarschäl1e Gérard und Lobau, des Generals Jacqueminot, der Minister des Krieges und des Innern, und des Grafen von Mon- talivec nach Versailles, und musterten dort die National-Garde des Departements der Seine und Oise. Um 7 Uhr Abends tra- frn der. König und die Königliche Familie wieder in den Tuile- reren em. *
Jm Journal des Débats liest man: „Die in Tara- gona gelandete Fremden-chion war von dem General Pastor, einstweiligen Gouverneur von Barcelona, und von dem vom Volke emgcselzten Stadt-Rache von Taragona aufgefordert wor- den, in Catalonien zu bleiben, um daselbst die Karlisten zu be; kämpfen. Aber der Oberst hat darauf erwiedert, daß er in Spa- nien nur die Regierung der Königin kenne, daß es seine Pflicht sey, die Befehle dieser Regierung abzuwarten, und daß er dieselben erfüllen werde. Von Madrid ist darauf der Legion der Befehl zugegan- gen , skb nach Lerida zu begeben; demzufolge hat dieses schöne Corps, 4999 Mann stark, Taragona verlassen, und den Marsch nach Lerida angetreten, ohne auch nur einen einzigen Mann zu- rückzulassen.“
Die neuesten Nachrichten aus Spanien im Journal de Paris lauten folgendermaßen: „Die Navarresische Expedition befand fich am Zisten in Organia , von Gurrea und dem, Gene- ral Pastor bedroht. -' Briefe aus Barcelona vom 27|en mel- den, daß einige Tage zuvor die Liberalen eine neue Bewegung hätten veranlaffen wollen, daß sie aber bei der Nachricht von der Uncerdrürkung der Unruhen in Madrid ihren Plan aufgeqeben härten. Man organisirt in Barcelona 49 Compagnieen Natio- nal-Garde für den inneren Dienst der Stadt, Die freiwillige Stadt-Miliz und die übrigen Truppen sind für _die Expeditionen außerhalb der Stadt bestimmt.“ - Das Journal des Dé- bats bemerkt hierzu: „ ONan erseht aus obiger Nachrichr daß das Karlisiische Streif-Corps unter den Befehlen des Oberst uer- gué wirklich in Catalonien eingedrungen ist; denn Organia ist ein Dorf in dieser Provinz , zehn Stunden jenseits der Arago- nefischen Gränxe, am Flusse Ségré, 4 Stunden unterhalb Seu Urgel. Jenes Corps, das am 12ten aus dem Thale Ulzama, ndrdlich von Pampelona, aufgebrochen war, ist am 14ten durch das Thal Verdun in Ober-Aragonien eingedrungen, am 15ten vor der Festung Jaca vorbeigekommen, am 17cen in Huesca, und am 18cm in Barbaskro eingerückt. Bis dahin war sein Marsch sehr schnell; denn es hatte mehr als 49 Stunden in 6 Tagen zurüdk'gelegt. Aber an den Ufern der Cinca angelangt, brauchte die Kolonne 13 Tage, um den Weg von Barbasiro nach Organia, der 25 Stunden be- trägt, zurückzulegen. Es ist außerdem zu bemerken, daß sie nicht in das Herz von Catalonien eindrin en konnte, sondern sich in die hohen Berge, welche nahe an der ranzdsischen Gränze liegen, gleichsam" geflüchtet hat. Die Navarresischen Karlisten ha- ben nur durch Ueberraschung und Schnelligkeit Aragonien passi- ren können. ') Die Einwohnerschaft ist nicht für sie; die Land- Milixen erhoben sich in Maffe, aber es fehlte den Landleuten an Waffen, das Streif-Corps marschirte in Eil-Märschcn nach Ca- talonien, und der Christinische General Gurrea, so wie der Ge- nerai-Capitain von Aragonien konnten es nicht so schnell verfol- gen, um es von der Cinca abzuschneiden. Obgleich die Karli- stische Kolonne sich nunmehr in Catalonien befindet, so glaubte man doch an unserer Gränze, daß“ ihr Zweck sich lediglich darauf beschränke, in Aragonien Contributionen zu erheben, und dann zu Don Carlos zurückzukehren. Die außerordentliche Langsam- keit ihrer Bewegungen, als fie einmal die Catalonische Gränze erreicht hatte, bestätigt diese Vermuthung; und wahrscheinlich find die Karlisten nur in Catalonien eingefallen, weil ihnen der Rückweg nach Navarra abgeschnitten war.“
Großbritanien und Irland.
ParlamentsxVerhandlungen. Oberhaus. Siz- zung vom 2, September.- (Nachtrag.) Die (gestern er- wähnte) Unterredung zwischen Lord Plunkett und dem Her- zoge von Cumberland war ziemlich'scharf. Ersterer _hatte nämlich in öffentlichen Blättern einen Bericht über eine Oran- gisken-Vcrsammlung geiesen, in welcher derHerzog den Vorfilz geführt und seh über börwrllige Angriffe beschwerte, die fich ein gewisser Lord (Plunkett) gegen ihn erlaubt habe; so solle er (der Ferzog), als Kanzler der Universität Dublin, die Bildung einer
rangiskmLoge unter den Studenten befördert haben; nun aber habe seit 26 Jahren keine solche Loge an der Universität bestan- den. Lord Plunkett erklärte, der erlauchte Herzog sey selbst in seiner hohen Stellung nicht berechtigt, ihm Böswilligkeic vorzu- werfen, Der Herzog von Cumberland berichtigte jene Anga- ben dahin, daß er fich niemals solcher Ausdrüdke über Lord Plunkect bedient-habe. Es sey jedoch nicht zu verkennen, daß man ihn böswillig verleumdet habe. Uebrigens werde ihn Niemand
*),-Wie stimmt dies mit den früheren Berichten der minißeriel-
anderen Hause erzeugen würde. dice alle Schuld auf das andere Haus keinen Vorwand zu leidenschastlicher Hartnäckigkeit zu lassen. Herr Hume wollte sich nicht recht zufrieden geben, weil er befürchtete, die unbedingte Verwilligung könnte die Folge babexi, daß schlimme Rathgeber den König veranlaßren, das Verfahrcxi
Umr im Akademie-Gebäude bei dem Direktor Dr. Schadow 111 melden, jeden Mittwoch von 12'/, bis 2 Uhr: für Nr.- 26
len Blätter wona jenes Streif-Coxpz schon so o t e la m u- 'Üiks'mkfét imd c«?ufxeriebin worden sey" soon, f 9 sch s * 3
nur Parteizwche obwalteten; so sey der vielbefprochene Urbz?)- schuß der Irländischen Kirchen-Einnahme nichts als eine da.“..“c' Windbeuteiei. tat, der mit Hinsicht auf die Unterdrückung des Sklavenhavch zwischen England, Dänemark und Sardinien abgesch19sirn 1V0'."-“ den, bezügliche Bill die dritte Lesung,
In dieser Sißung erhielt auch die aiif den TWS-
Oberhaus. Sißung vom 3 September. (Nachtrag.)
Lord Lyndhursk bedauerte es (wie getiern erwähnt), daß dd: Minister die Jrländische Kirchen-Bill hätr-m fallen lassen, was- dilej traurigsten Folgen für die protesancische Geistlichkeit habrii w rde. da die Zehnten-Frage mit der Kirchen-Spoiiation nichts grimcn habe. über fich genommen. * . „ Berantwortlichkeit [aste einzig und aUein auf der Majorirär drs Oberhauses. Theil, unter anderen Lord Fa r nham, welcheroffcn rrklärtr, so lang." die bekannte Resolution wrgen Säcularisatidn des Kirchcn-Eigrxé; thums im Protokolle des Unterhauses zn finden sei), lasse sirixar keine permanente Uebereinstimmung zwischen beiden Hälljki'n
denken.
Er konnte das Benehmen der Minister nicht bcgrrifei',
Sie hätten, meinte er, eine schwere Verantwortiirbrch Viscount JNelbourne entgegnete, drei.:
Es nahmen noch viele Pairs an der Unterrchnzx
Sitzung vom 3, Sept. (Nachtrag.)
Unterhaus.
Als der Kanzler der Schalzkammer auf die dritte Verl.»:- sung der Bill in Betreff des konsolidirten Fonds und der _?in propriations-Klausel antrag, deren Verschiebung er friihcr iribxr verlangt hatte, drang Hr. Hume auf einen abermaligen Limi- schub bis zum Montage, um das Recht der Steuer-Verwregc- FY nicht aus den Händen zu geben; ailein der Kanzler der
aßkammer widerselzte sick) diesem Amendemeut, weil (5
die Session um 8 Tage verlängern und eine üble Stimmung im Auch Hr. O'Connell rheilcc nur, wie er sagte, um zu wälzen, und ihrn
wäre es auch
Anficht ,
des vorigen Jahres zu wiederholen und die Verwendung der Steuern anderen Händen anzuvertrauen. Der Kanzler drr Schuhkammer verwahrte sich gegen alle und jede Mißdeutmxz seines früheren Antrages, als hätten er und seine Kollegen brab- sichtigt, für den Fall der Verwerfung der Corporations-Bill sic!) einen Einftuß auf die Steuer-Verwiliigung vorzubchalren. Nur habe er zur Steuer-Verweigerung gerathen und dürfe es auch schon nicht um seiner amtlichen Stellung willen. M.!)- rere ONitglieder bemerkten , daß von Steuer - Verwei»: rung gar nicht mehr die Rede seyn könne, da die Regie.- rung ohnehin genug Schabkammerscheine bis zur näch1icn Session in Händen habe. Auch Lord John Russell meinte, der Antrag des Mitgliedes für Middlesex würde Mangel a?]. Vertrauen zu der Regierung zeigen, So gab err Hume denn endlich nach, und die Bill wurde zum dritten Male verlesen.
London, 4. September. Der Herzog von Nemours bleibt noch bis Mitte Oktober in England und wird den großen Wert- rennen bei “Doncaster beiwohnen. Am Dienstag war er bei einer großen Revue der Truppen im Hyde-Park zugegen. In diesen Tagen wird er nach Portsmouth reisen, um dort scincn, Bruder, den Prinzen von Ioinviile, am Bord der Fregatte zu besuchen, auf welcher dieser kreuzt.
Lord Hill hat unterm 39|en 9. M. einen Tagesbcfehi cr- lassen, wonach alle Offiziere und Gemeine, die in Zukunft ndxl) eine Orangisten-Loge oder sonstige Vereine in der Armee stiften oder befördern, vor ein KriegSgerichr gestellt werden sollen, und wodurch Überhaupt alle Theilnahme an solchen Vereinen untcr- sagt wird. Der Courier bemerkt hixrzu, es frage sich, wie der Herzog von Cumberland, als Feldmarichau, und der Herzog von
ordon, als General, diesen Befehl aufnehmen würden. Ersterer soll dem Comité des Unterhauses, welches die Orangisien-Logcn zu untersuchen hat, erklärt haben, er werde nicht vor demselben erscheinen, weil er ihm nichts zu eröffnen habe.
Unter den vom Uncerhause wiederhergestellten Klauseln der Munizipal-Reform-Bill befindet sich auch die, nach welcher die Gemeinde-Räthe der Krone Personen zu Friedens-Richtern vor.- schlagen dürfen„und die von den Lords als eine Verleßung dcr Königl. Prärogative verworfen worden “weir; sie wurde auf Lor) John Russells Antrag, mit riner Majoretäc von 161 gegen 69 Stimmen, der Bill wieder beigefügt.
Herr Hume hat unter anderrn Beschwerden über das Obel.) haus auch die angeführt, daß bei einer Konferenz zwischen [»se- den Häusern die Mitglieder _des Unterhauses Unbedeckc siehe:: müßten, während die Lords mit den Hüten auf dem Kopfe säßcn.
Aus mehreren Gegenden des Landes gehen Berichte ein, daß die Tories Anstalten treffen, um sich für den eventueller: Fall allgemeiner Waßlen vorzubereiten. Ihrerseits smd die Libe- rale'n'auch nicht um ätig, und es wird eifrig an der Reorgani-
sation des Birminghamer Vereins gearbeitet.