“zzz“.«ékmxß-„YÉ- . . ., , .
kale, Kiadovv, Widdln, Lom
Rakovo, Nikopol, Roisch-
1074
Neuf Pascha„ dem Deplet-Kiaja Pertef-Efendé und endlérh dem 99'/4- 01mm-
kow, Ruskschuk, Razgrad, S umla, Prowada und Varna szauch Bauhi. Alle diese Minister der hohen Pforte empfingen “-- 5%, 81mm
wuroe der Fürst dic Stadt-Mtliz, eine Schöpfung des Sultans
ringt von zahlloser Menschenmenge , empßng ihn gew67n1ich bei“ seiner Ankunft. Beinahe jeder Abend wurde durch e
werk zu Ehren des Fürsten verherrlicht, welches Schauspiel in Widdin, wo er bei seinem Freunde zwei volle Tage verweilte, am glänzendsken ivar. Allenthalben wurde er “in .den Palästen ,der Pascha'S, Agas oder Woiwoden einquartiert, und überall wur- den zu seinen Ehren Türkische Spiele_aufgeführt. * Auch seiner Suite wurde alle Ehre erwiesen. Zu 1einer Begleitung war ihm ein Kaiserlich Türkischer Oberst, Kjaméd-Beg, bis nach Widdin entgeZengesandt worden, der fich seines Auftrages mit Würde entledigt ha_t. Bis Rustschük machte*man „die Reise zu Wasser, wo sowohl die K. K. Oesterreichischen als Fürstlich Wallachischen Grätrz-Bchdrden dem hohen Reisenden alle Aufmerksamkeit er- wiesen, Unweit Kalasat, auf der Wallachischen Küste, wurde er , von den Bewohnern der dem Fürsten gehörigen, in der Wallachei hüllt. Man traut sich, wie es schemt, nicht, ihn von aller Schuld gelegenen Moschia Pojana, unter Anführung des FürstlichenInspek- tors Stephan Pozaracz, mit Enchufiasmus begrüßt. Von Ruscschuk wurde die Reise zu Lande fortgesetzt bts- Varna und von da aus am Bord eines vom Sultan abgefertigten Dampf,- bootcs, welches unter der trefflichen Leitung seines fähigen Cape“- taéns, eines Engländers, die Ueberfahrc hierher in 24 Stunden vollendete. Hier hat der Fürst seine Wohnung in dem aufe dcs Widdéner Wefirs, Hussein Pascha, in der Vorstadt mir- gion, welches sehr schönund bequem eingerichtet ist. Ueberall nahm der Fürst die SehenSwürdigkeéren in Augenschein, beson- ders in dem berühmten Schumla und dem gleich denkwürdigen Varna, Welche beide Städte durch viele neue Bauten verschönert Zn Schumla wird auf der nördlichen Seite der Stadt eine neue Festung nac!) Europäischer Art und zwei Kasernen aufgeführt, ein wirkliches Riesenwerk. Freude, welche die Christen bei den Empfangsfeierlichkeiten des Fürsten„ als eines christlichen Fürsten, äußerten. Die Bischöfe zu Widdin Ru|schuk, Schumla und Varna begrüßten ihn mit auserlesenen Deputationen aU-s ihren Eparchieen, und der Bischof von Varna ritt dem Fürsten mit großem Gefolge, das heilige Kreuz in der Hand, das er dem Fürsten zum christlichen Kusse mit Würde darbot, auf eine gute Strecke entgegen. Den folgenden Tag ver- richtete er selbst mit seiner Geistlichkeit und dem Fürstlichen Kap- lan,- drm Erzpriester Johann Pawlowicsch, in der Kirche den Gotteödienst. Die Varnaer Geistlichkeit ministrirte Griechisch, dcr Erzpriester Pawlowétsch Serbisch, und das Gefolge des Für- , _ Auch hier wird dem Fürsren überall große Ehre erwiesen. ONehrere Botschafter und dée (Großen des Reichs ließen ihn durch Offizéanten gleich naa) sséner Ankunft bewilléommnen, welche Artégkett der Fürst durch Erzenvésiten seiner Beamten erwiederte. Dem Reis-Efendi skat- Me er schon dreimal seinen Besuch auf der Zalia ab; gestern aber «..- harre er die Ehre, .der hohen Pforte mit seiner Suite vorgestellt zu 11-rrde0. Herr Mikolaky Aristarchy verrichtete hier den Dienst €:“an Crremoniemneéskers und präsentirte den Fürsten zuerst drm ( ITeis-Efendé, Mehmed Hadgi-Aktf-Efendi, dann dem Groß-Wefir -.
Werden.
gescyieht in Varna. Merkwürdig war die
sksx'n sang einige Serbische Kirchenlieder.
mir Kanonen - Salven bewéakommt und
ihn mit der würdevollsten Auszeichnung. Sofort besuchte der Fürst den Jussuf-Pascha Seresly, der um Muchafiz in Belgrad bestimmt worden ist, dann den Tahir ascha , Kapudan Pascha, wo er mit besonderer E renbezeugung empfangen wurde. Gestern kam die Reihe der Für lichen Besuche an Chosrew Pascha, den Seraskéer. Heute besuchte der Fürst den Kaiserlich Rusfischen [Zr, books 211 Botschafter von Butenieff u,?» den K. K. Jnternuntius Baron 1'1'01185. 1'1'.-Z(311. von Stürmer. Ueber diese beiden Besuche soll er fich sehr er- freut ausgesprochen haben, besonders aber über die persönliche ,
Bekanntschaft mit Herrn von Butrmeff, als einem Manne, mit 11,1Ü"Z"]]*;153' dem er schon seit 20 Jahren in Wichtigen Geschäftsverhäjtnissen “ /8' " "' gestanden.
Belgrad, 7. September. (Schles. Zeitg.) Die Hin- richtung des Seléktar Voda so wie dessen Schuld ist in den des- fallfigen Nachrichten aus Konsta'ntinopel in dichtes Dunkel ge-
Mahmud, um- 1111]. 36%.
n Feuers.
00118. 30/0 1834 37.
Lulumb. 311/4-
50/0 Kenn; compt. 79. 80. 1101110 30%. 001111. 161/4.
freizusprechen,“ obgleich Niemand, der seine Verhältnisse kannte, zugiebc, daß zu der Beschuldigung seines Einverständnisses mit den Skutarinern-auch nur der entfernteske wahre Grund vor- handen gewesen sey. Seliktar Boda wäre, diesen BehaUp-
dieSmal der Sache um so mehr fremd gewesen, als die Jnsur- 11111. 575%.
68%. 683,3. 50/0 81111". 1191-19 271/4. 27. 30/9 165/5, 16%. 51“
211181. “11. 111183. 16%. „ (10. 1023/8. 50/9 1,011. 863/4. (10. 39/9 50. 111118. 87. (UM
304, (10, 10%. .4118Z. 801111111 12%. (301191
993/4. ['r-3111111. l'rängeYUZU ")“/4" (10. 4% "
1111117010011, 14. 880101111101.
59/„ 891111. 29%. 211181. 12%. (301188 261/4. (Joux). ...-„ d'
!*"rankkurt a. U., 17. Zsptembsr.
088tsrr. 59/0 17181111]. 1025/ s- 1023/16. 40/ 98'/. 983 . 21 55%. 1% 25. 111. Zank-zac'ien 1588. 1587.01'a111111.081chkx. „9/1 - 500 17]. 1145/9. 1143/5. l-aoso 111 100 [**]. 213,
59%. 587/3. (10. 49/0 311]. 981/4. 11. 1'0111. , Uamburx, 18. Zeptsmber,
105%. 11000 111 (3011. 983/4. ['r-31188. ])l'iim; [)nrt, 136'/4. Kaus 1'0111. 11111. 168. biin, 74 59/0 kort. 83. ZB;) (10. 53%4.
1101111011, 15. Zsptsmber. 903/3. Uelx. -. 8111111. (301108 39. ()b], 2'/29/0 1101|. 54.
MLK. 365/2-
1'111'18, 14. 8801611113121". _ [)1'. 00111111. 107. 30. 1111-00111'. 107. 40. 30/ tin 00111". 70. 90. 59/9 Reap. 97. 80. 50/0
17101], 15. 8013101111101:
tungen zufolge, me mit Ober-Albanien in einer Verbindung und 50/0 [„St. 1023/3- 40/5 989/11» "“"]«zcüou 13267/10- *.
rectéon in Skutari nur gegen Hafiz Pascha, keineSwegs aber ge- gen die ?errschaft der Pforte gerichtet sey. ' Seit seiner Flucht nach Kor 11 vor einigen Jahren und während der ganzen Zeit seines Aufenthalts“ in Konstantinopcl habe Selékkar Boda komen Schritt gethan , der ihm als Vergehen ausgelegt werden könne, es wäre denn, seine offene Begünstzgung dcr loyalen „Bemühun- gen seiner Landsleute, um strengere Gesekzlichkcit und Znstrrutéo- ,nen für Albanien zu erhalten, wodurch insbesondere der Willkür des Pascha's Schranken gesetzt wurden. Handelsbriefe aus Kon- stantinopel berichten, daß in Cäsaria in Karamanien ein heftiger:
rhea, idyllisches
Aehnliches Mittwoch ,
Inland.
Berlin, 20 Sept. Am 13. d. M. beqing der Ober-Was; serbau-Znspektor Sorge zu Neusalz sein 50jähriges Dienstju- biläum. Er wurde von mehreren Deputationen begrüßt, und der Regierungs- und Bauratk) Krause überreichte ihm im Aufrrage deö-wirklichen Geheimen Raths Herrn Rother Exc. und im Bei- seyn dcs Kreis-Landraths den ihm von des Königs Majestät zu seinem Ehrentage Allergnädt'qst verliehenen rothen Adlerorden dréeter Klasse mit der Schleife, begleitet von einem Glückwün- schungS-Schreiben gebuchter Seiner Excellenz, so wie von einem G. H zweiten der Königlichen Regierung zu Ltegniß. Se. Durchiauchc der Fürst zu Carolath weihete dem Jubilar einen geschmackvoll gearbeiteten filbernen Pokal.
Preise der
als Gastrollen.)
1111801111130 861'8811. 11 mstsrcimn, 15. 8119191111161". Uieäsr]. 1171111]. 801111111 541/13. 590 (10. 101%. „411314 8011111 [(UM-8111. 2311/16" 41/20/9 111111111. 935/3. 37/20/43 -. 111188.
Königliche Schauspiele,
Montag, 21. Sept. Jm Schauspielhause: Zum ersten wiederholt: Dée Söhne Eduard's, Trauerspiel in 3 Abth., , Delavthe, von T1). Hell.
Dienstag, 22. Sept. spiel in 1 Akt, von C. Blum. Familien-Gemälde in 4 Abth., vom 1)1*. C. , .
Im Schauspielhause: Andr6,y„ Hierauf: Herrmann und „
23. Sept. Jm Opernhause: Sargines,-
Erdbeben stattgefunden und große Verheerungrn angerichtet habe. YFZJZZYgfideMLLJZZYeW*sch-komffche Oper. in 2 Abth.,
.Königstädtisches Theater. Montag, 21. Sept. Auf hohes Begehren: Norma, * in 2 Akten, nach dem Italiänischen, von Seyfried. Musk , Bellini. (Dlle. Véal: Norma, als Gastrolle.)
Plätze: Ein Plaß in den Logen und im Back
des ersten Ranges 1 Rthlr. 2c,
Dienstag, 22. Sept. Zum erstemnale wé..derholt: DerL ner und sein “Sohn, Posse in 1 Akt, nach dem Franz., von Ku länder. HieraZf : DÖsscFlszldßeneDKreuÉhLUskspiel m 2 Akten, arrys. um e u : as *epaar aus der alten e - - - -- „ Vaudeville in 1 Akt, von L. An g Okt)- (Neu einstudire. HZ unserer Artcllerte entsch1ed jetne Flucht. Der Verlust des Wohlbrück , vom Sradt-Theater zu Breslau, im ersten Stü Crack; - im ierten: Duval; Mad. Wohlbrüok: Mad. Du"
,-
Redacteur (,'o res- é.
Gedruckt bei A. W. Hayn.
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erannrmaäzungen.
Guts-Verkauf.„
Das 5111“ Verlascnschast des_ Woblseelegen Herrn 2011121111; von Bxbr gehörendx, tn_Neu:Vorpommern, im (Hréxnmcr Kreise u_nd tm Ktrch-Baggendorfer &?éräsviele brlegcne freer- Allodtql- Gut Bröne' k'ow aol! öffentlich mcnibtetend verkauft werden, und sénd naéystchcndc Termine zum Aufvot angesetzt, als:
der 28:1c (acht und zwanzigste) d. M.,
.der 113, (scüzszehnte) Septbr d. I., und
Der :1. (dritte) October 1). J. ,
DIe Voxszügliciseit des Gutes, sowohl ruckst'chtltch des Grund und Bodens und d_es Ertrages, als der (HZ:?vändc ist den „.Herren Kauflzebhabern der hiesigen Ps'ovjnz 1111113119110) beéannt; jedoch wird für Aus,- wärtégr '.«Mrerkt, daßdas Gux Brdnkow zu den 1113150an und ertragrcxcfzüen „Gutern Pommerns zu rerkzcn 01, daß jetzt auf scl_vtgem uber 200 Häupter Rind:;ich und 1500 Echaasr gehalten werden, daß die Ejrväavr faü alle neu smd, und daß das verr- 7111811211121; WOHUIÜUS besonders geschmackvoll einge- rrch'r it.
(“Oje annehmlérl) gestellten Verkaufs-Bedingungen- 01:1- vei Unterzeichnrnm, „oder in dessen Abwesenheit Ork dem Herrn Poltzci-Dtrektor 111. Schwarlz, und 9111511155 auf dem Hofe zu Brbnkow bei dem In- werxor Marien einzusehen, het welchem auch die Gntö'cbartr und Aran Beschrecbung sich befindet.
„Die Herren Kaufltrbhaber werden ergebenst eit)- «1.1.7311, cms den vorquacltten Aufvots-Tcrminen tn 01111 (Haßbofe des „Herrn Eng11 hicrselbü, Morgens ;;) Uhr, Sick) gefalltgü einzustnden.
&,»xcifswald, dcn 1. Anguü 1835.
“ 1)1*. Billrotb., als 131100111111" [0811111181111 dcs Wöhl- feel. Herrn Wilhelm von Behr, und Namens der Herren Erben desselben.
,...,-..
Edictal - Laducng.
Nachdem Christian Gottfried Wredenmüüer von bis:" 11110 Johann Gottlirb Förücr aus Wcrda, von 1e.1.-;1 Erücrrr 11.17 Gemcmcr bei dem Königl. S_ächs. L::'x;--Z-1f.m:créc Rrgtmcnte dcm Franzößsch-Rusüschen ;Fcirmqe in d'en Fahren 1812 und 1813 der ewohnt, („*.-1,1711».- abcr ass Fleischcrnuztsier fich vor [ nger als 20 F.;ixrcn aus scénrm Hetmathöorte entfxrnt hat, srixdcm rm: Mcm Leben und Aufenthalte kcme Nach- rixxxr ander grlangcn laffcu _und deshalb von ihren 218315'öx'egen anf ihre dffcntlkrye Vorladung angetra- gm wordrm. , .
5115 10.-xd“: ernannter Wetdcnmuller u„nd Fdrßer, oder im Falle einer odcr'der andere von thnen ntcht 1111131“ am Leven seyn sollte, des Verüorbenen Erben und 11116 Diejenigen, w-:lche an deren Vermögen nus immd 11111111 Rechtsgrundc einen Anspruch machen zu 16:11th glauben, hierdurch geladen,
de1122. December 1835, an hiesiger (ZöertcbtsüeYe zu rechter Gerichtsfrühe zu créchcéuen, sack), aurxctcvcnd zu legitimiren und ihre Ansprüche zu lchtdtren und zu bescheinigen, unter der Verwarnung, daß Knöcrdem die Abwesenden für todt crkl-jrt, deren Erben und Gläubiger aber ihrer
Allgemeiner Anzeiger
„.. -)--4-»1--..«-4...**«„r*-'-n . *
k ! o .A., für dre Preußischen der ihnen etwa; zuüehcnden Rechtswohlthat der ch- Prof. G. L. Bauers" dwcerIntHcßunFtkctu dert? vorigxtn dSmltjtdsf lFür Frluükg k u r 3 g e fa ß t e s L e l) r b u ck) , e Seer wc.“ _cn, mt cm : 1 ten ontra- " “ ' dtctor htZrubcr rZcknltcx) zu verfahren, sod_ann d erdczHZQTÜ QL?) ?IYeueJ lchßxtßénxtlxt'n er der (vm. tuxattxot d'" AJ; a n U “ r,. ] 51“: 6 . - Zur Weitern Erläuterung in Vorlesungen beüimmt. “s od e ,t, 1.4-echee1br Zul?! F;“sverYYU' eml'ck)“ Zvvcéte verbesserte und vermehrte Yus'gave von ch; FBektgngnethäarctlxan 7:2? Erkenntniffcs “M' ["W" der Tbe*KFj-iuszdr'PYZxsloJiT JIM? 111111110“ mor- 1)11';1| 1- , “. „„ , . , ' ZoFYkenjüejjxx“im Königl. Sächs. Voigtlande, dcn genländt]chenuéjtitvrerx'xérträrtoéediHYofessor an der . un 5. ' “ - .- gr. 83-0. 16 No cn. Prcts ] Thlr. Adeltg TlUhschlcrsckÉeeXFiClÉßr'TYZx-lbft' Vorstevcndcs Werkchengzeéchnet sick) vor ähnlichen “ ' ' Sclmstcn dadurch vortbcilhaft nus, Haß es dtc ve- bandrlten Gegenstände auf eine bündtge, klare und [richt zu übersrhcnde Weise darsellt, daß c).: bermdg- lichst-xr Kürze erschöpfend und auf d_ée_l:terartschr11 Nacmveisungen bis M die gegenwärtegc Zett mtt großrm Fleiße Rückstcbt genommen tü. . Dee AuMattung ift anständég, der 211th sehr nie-
A n.; c i g e, . in Betreff der Ztnszahlung von den Hol- ländischen 5 procentigen Certificaten und den 4“, und 3; vrocentégcn Amortisations- Syndicat-Obli ationen. . drtg gesellt.
Hiermit benachrcchnge 1ch ec vetreffenden Inter: 0111. Dem Werke selbst isi ein Verzeichniß werth
ressenten “da schon vo“: heute ab die am 1. ch- - . ber „. fällig ßwexdendenz Zins-Cotipons sowohl von voller theolog. «a)rtften nngcdruckt, welche zu sehr
den Ho0ä11d1schen 5 procentigcn Certißcntcn als auch berabgeschtcn PKM" SWM“ werdcy. von den 4; procentig'cn und 3.1 procentégcn Amorté- ___-___... sations-Syndicat Obrigatéonen zum vorthcilhafteßcn Course bei mir realistrt werden können. Berlin, den 111. Scptbr. 1833. A r o n s W o 1 ff, Linden Nr.41.
Qwel) alle Buchhandlungen ist icht vvllüändig zu-
bezteycn (111 Berlin durch die Plabnsche Bury-
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lang, Lo terxc) ' ,
Schede s vollständiges allgemctnes Waa-z rcn-„Lexécon für Kaufleute, Commissconärr,“ Fabrtkanten, Mä_kler und Geschäftsleute, so wte fz'tr alle, welche sich in dcr Waarenkundc untcr-x rtchtcn tpollcn. Fünfte ganz umgrari'. Auflage“- in Berrmd. m. Mehrcrcn her'ausgrg. von Pros. OLinn-“e Erdmann LBde. 91 Bog. in gr. 8111,
Ltterarasche Anzeigen.
So xben ist erschienen und bci Fr. Sam. Gers lhisrdSttxthatlrxzég in Comxnifféon zu haben (in Ber- ban,dlung)o:ßp av Nr. 2, tn dcr Stubrsclxn Buch- E'1835 ßin YerlßtZ LeinF).191111th02)»k 5.1; tThlZ.L 1'
] C ri -ch . . ! tn groler _ er es rü mtr)! cannen * ers
ck.. “. 10.15? N 19.111121. 115.15". Z... .... «...... ...... ...... au GkunO-l. d. heil. Schrift u. n Ordre NH ganz neu bearbctt. Arttkel (vorzugltci) tm Manufac-x lutherischen Katech, „„,-s; von „„. T. F- Knie: tur* und chem. Produktenhandcl u. Drognert-ctpaaren) wel, Archidiakon m Danzig_ )( und LWS 8,0. exsr'yt Werden. Allr der neuem Zett angchdrtge Ar? Preis „5 sgr. oder 54 ch Rhein. ' nkel wurden „möglccbst vollständtg yachgewagcn. Day 2) Leitfaden z. (hmm, Rel. . Unterr. für Yßrfkethd stch demnach durch stct) selbst am besten Conftrmanden u. con rmations'ä. “' . ' . - . l;Ein ':UrltsMg aus dem 0111111. Rcl1géonF-éhker thrichsschc Buchhdlg in Letpzig. em c den. 66 S. 870. bro c1. 4 r. e 16,_Xr. Rhein. s ) sg od r
Auf eme eben so eigenthümliche nls gcißrctche Weise Bei 03. Reimer, Wilhelmsür. Nr. 73, ist erschienen: hat d' Hk. Verf das ganze Gkbékk dcs ckle. (5311111: 641111118 1115171'191101111111 (1171861111111), (311. /1. 130001.» vens und Lebens an das allgrmcénüe symbol. Buch 111115. 701.11- 1'151-„2. 5111|"- 1095“ der evangel. Kirche geknüpft. Viele Punkte 1. B. Kabincts-Bibléotbck der neueßcn Reis?" UW For- die Lehre von den Engeln, den Wundern, dem Leben nach d. T_yde, d. _Sacramxnt, d. Kindertaufe, d. Buße u s. w. nnd darxn auf tmr wahrhaft neue Weise be- leUchtet u. begrundct Dre große Wohlfcilhcit bei durch das nördliche Eismeer anf. der Yregg N9- dem überaus comprescn und sparsamen Druck wird wasn Semlja in den Jahren 1821 b151824 aus- dkkse Werke gewiß bald zum größten Gewinn der YM?“ vom Kapt.L1eutcnant Litke. Aus dem evang. Kirche in xedcs ernßen, und denkenden Chrj- 5 usjfscvcn übersetzt von A. Ermann. Mit ri: ßen Bess bringen. T, ' ner Karte. LThlr- 5 sgr. 131111110111, L. U.. 1110 17150110 111 11911 d'cljosron
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13611011 111191'8017-1: 111111 11111 einiZou 0010811111010?"
Stantenkunde. Herausgegeben von H._ Berg- haus. Lr Band, enthaltend: Viermaltge Reise
Bei L. Gebhardt in Leipi 11 er 'n 1: nd in Berlin in der MittchsFen Bsréckßebaendlöng
diessaaßgm Erb- und sonstigen Ansprüche. so wie
Strraten.
schungen im Gebiete der Länder: Völker: und]
Klohß, K. L., die Euthanafie oder die KWI. * Tod zu crletchtern. 27; Graßmann, J“. G., Lehrbuch der ebenen « sphärischen Trigonometrie. Für die oderenK
sen von Gymnasien bearbeitet. 17; Glrßßmann, F. H- G., kleme deutsche S?; e re. “
Wichtigrs neues Geschichtswerk. , In F Schei vle's Verlags-Expeditwn in ztg crxcheint in 8 Tagen und kann durch ane .! handlungen, zu Berlin durch die Stuhrsche, S- plaß Nr. 2, bezogen werdetn: “- Der dreißigxahrtge Krteg . und die Helden desselben: Gustav Adolph, König von Schchen, und
W a l 1 e n | e i n, Herzog von Friedland. , Nach den bcstrn Qtzellcn für Leser aller histortscl): vtograpbisch geschildert *- Von [)1'. O'. 11. 1111311011]. *
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_Alis dte W1chtégkcit dcs Gegenüandes bra wrr das Publtkum wobl ebensowenig aufmerksa machen, als auf die" Leistungen des Herrn Verfa jede.“ (Hörbildete kennt sse. - Uebri ens thk"t Buchhandlungdas Werk zur Einrcht ek"! u_nd wérxntvinden Jeden der Subscriptons- 1xnätdléclsrtt, dcm Inneres und Amßeres nichts“
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Die dritte verbesserte Auflagrvon:
W 21. Blenz/ Sprachbuch -f1'1r Schulen.- dret Lehrgängen, 6,"- Bogen, 8»-0., =*. 3: 191- bundxn :*- Hsgr, erscheint bestimmt in " gen m memem Verlage.
E. H. Schroeder, Königsstr. M') .
1321 Carl Curt11§,.)äZcrztr;-1'80 Ko. 47; .“
eben 0186111811011: * [);-111, 11., 1301111011, cnmponirt 1111" 1138 M' (16111 [(ömJ]. (18n61'111-[1116111111111811 11er"!-
71:1'8011011 7011 1". (ck. 11. () ['elzlin. 11111 6 1(npler-
(Stechbahn Nr. 3), zu haben: tafeln. 1 “11111: 25 sgr.
116118111 301711111121. 1.)|“É18 551x7-
* , Allgemeine“
-Q*.»
““___“-„__ “_,-
3--
Zzeitungs-Raehrichcen. A u s l a n 1).
Frankreich.
aris, 15. Sept. _ Der König hat gestern in Begleitung . önjgin und der Prmzesfinnen die Retse nach dem Schlosse in der Normandie angetreten. In der Begleitung. Sr. j,_befindet s1ch auch der Handels-Minister. Tags zuvor'hatte 'der Spamsche Botschafter cine Audienz beim Könige. Man „spricht nruerdéngs und zwar mit vieler Bestimmtheit der Bildung emer Königlichen Garde, die aus 6„Regimen- bestehen würde. * Die Instruction des Prozesses gegen Fieschi und seine Mét- W? schrxttet rasch vor und Tft ihrer Beendigung nahe. Kommisjtons-,B_ericht wird binnen kurzem abgestattec xver- 11111)“ wahrschemlcch werden die gerichtléchen Verhandlungen
11 den 20. Oktober beginnen. Nach Berndtgung dieses Prox'
swérd der Pairshof wieder den Prozeß der April-Angeklag- vornehmen.
Mittelst des“ Touloner Telegraphen ist heute hier folqende richt aus Algier vom 6ten d. eingegangen: „Abdel-Kader am 20. August eine Niederlage bei Oran erlitten. Der Bey im und die Douaren haben ihn tapfer bekämpft. Däs
_des ist sehr beträchtlich.“ Der General Llauder, sormaliger Kriegs-Minéster der Köni- Chrcskme von Spanien, ist am Neu mit seiner Familérin louse angekommen. * Der. Moniteurgiebt folgende Nachrichten aus Spanien: 11 hat heute Brtefe aus-Madrid vom öten d. erhalten; fie [)nen nichts von- riner Veränderung des Ministeriums. Sie en im Gegentherl nur von den am vorhergehenden Tage enen Dekreren. Zn Catalonien suchen fich die Karlésten- ..s xu ve'remrgen, um von per Unordnung , die jeht in jener vinz errscht, Nußen zu zrehen; fie haben aber noch keinen olg ge abt. Der General Pastor befindet sich mit der Frem- Legjon an der Gränze vo1rCatalonien. Der General Guerrea “ßch mit ihm nach yergebltcher Verfolgung der Navarrefischen ton vereinigt. Dee Junta von Barcelona hat auf das De- “der Königin, welches 'ihr befahl, s1ch aufzulösen, dadurch ge- ortet, daß fie eine durch den, General Castellar präfidirte z-Megierungs-Zunta eingesetzt hat. Der Brigadier „Biure zm Plaß-Kommandanten ernannt worden. Andererseits man, die Junta selbst sey über die Forderungen der Anar- en so bestürzt, daß fie anfinge, "ihrer Rolle überdrüsfigzu wer- und fürchte, den angenommenen hohen Ton nicht behaup- zu können. Das Aufheben der Belagerung von Bilbao ha- wir bereits angezeigt; am 6ten Morgens sah man keinen mKarlisken mehr in der Umgegend. 17,000 Christinos stehen „ortugalette mit den Generalen ESpeleta, Jriarte, Espartero [!?!-sch; Die Legion Schwarz wird am 15ten in Spanien en. Die Gerüchte von einer zwischen dem 6ten und 8ten in Ma- *;ßgttgehabten Volks-Bewegung, die einen Ménister-Wechsel geführt habe, erhalten sich und finden einigermaßen ihre durch folgenden in dem Memorial „Bordelais ten enthaltenen Artikel: „Das neue Kabinet existirt be- ?W'mehr; es war für Spanien eine Art von dreitägi em ium. Wir erfahren so eben, daß Don Augustin r- ,ll'es an die Stelle des Grafen Torer von der Königin zum e_ils-Präfidenten ernannt und beauftragt worden ist, eine 1, Verwaltung zusammenzustellen. - Man sagte gestern dtm Theater, eine telegraphische Depesche habe die Nach- xüberbrachr, daß in Cadix, Saragossa und Barcelona die stitunon von 1812 proklamirt wvrden sey. Wir haben nichts dieser Depesche erfahren.“ ' “ Das Journal des Débats will dem Gerüchte von der - derung des Spanischen Ministeriums noch keinen Glauben ken und meint, daß dasselbe vielleichc bloß auf einem Privat- kfé ausBayonne vom 10. Sept. beruhe, welcher also laute: „an erzählte fich gestern Abend, daß ein in Oleron aus Ma- “ ange ommener Courier die Ersekzung der bisherigen Minister ck dte erren Arguelles, Alcala-Galéano, Zsturiz, den Mar- - von as Navas und den Grafen v. Almodovar, General- italy von Valencia, überbracht habe. Heute verfichert man tmem, daß ein zweiter Courier diese Nachricht bestätigt habe, "dem Hinzufügen, daß die Constitution von 1812 in proklamirt “worden sey. Andere behaupten- da; ., *die Königin habe vorläufig" nur das Vrrsprechen bm, “ die Cortes zusammen uberufen , um eine neue as'ung auszuarbeiten. Briese aus Murcia machen eine Utbare Schilderung von den Excessen aller Art, wie Brand-
* sen, Plünderungen, Dieb ählen, Mordthaten u. s. w.,“
dort verübt roorden. Vom riegsschaUpla e nichts Neues; aUptquartier der Karlisten war am 5. no immerin Ma- .5- Tordova soll in Logroäo krank daniederliegen. Anderer- bauptet man, daß die Christinos, 12,000 Mann mit eini-
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(“Kavallerie stark , am 7. aufs neue auf Los Arcos marschirt -
“0 Wodie Karlisten fortwährend ihre früheren Postionen * Lütten- Glaubwürdigen Berichten zufolge, wäre der Trans- “, “ ÉUgUsch-Spanischen“Truppen von Santander und San “M "“ck Portugalette auf Englischen und Französischen “schiffen unter den Flaggen beider Mächte erfolgt. Die in “F“ für Rechnung der Spanischen Regierung angeworbe- «***-william haben Befehl erhalten, von Urdos über .Iacg
* Preußiscße StaatIZZeitung.
Berlin, Diénfiag den-Müenl September
in Spanien einzurücken; sie find 800 Mann stark. 1). 8. So
eben höre ich, d_aß Herr Alcala-Galiano nicht Mitglied des neuen
Fpanisckzxn Mmisteriums seyn soll, wohl aber Herr Garcia errera.
; Der Ober-Befehléhaber der Christinos im nördlichen Spa- men, Herr von_Cordova, hat unterm 25. August aus dem Haupt- quartier Logrono einen Tagesbefehl an seine TrUppen erlassen, worm e_r te auffordert, dem Englischen und Frau dfischen ülfs- Corps br derlich zu begegnen und ihm“ dadur ihren ank -für die edle Mitwirkung so braver Kampfgenossen zu bethäti- grn. „Ich schmeichle mir“, so schließt dieses Aktenstück, „daß dre Armee mich hier nur als das Organ ihrer ei enen loyalen Gesmnungen erkennen werde , und ich halte es das;,er für über- fiüsffg, auf die [tren en Strafen hinzuweisen, die alle diejenigen „treffen würden, wel e die heiligen P ichten der Gastfreundschaft “oder der Erkenntlichkeit gegen jene H lfsrruppen aus den Augen sekzen möchten.“ - *
_ Der Mes s a ger enthältNachskehendes: „Man verfichert, und es tst'sehr glaublich, daß in dem über die Spanischen Angele- getxhetten gehaltenen Minister-Conseil eine Präjudi ial-Frage allen wrttrren Diskussionen einstweilen ein Ende gemacht Gabe. „ „Wenn wcr mterveniren““, soll einer der Minister gefragt haben, „„für 1_ven wollen wir es thun? Vor acht Tagen konnten wir noch rm Namen Jsabella's [l. sprechen und mit den Christinos ge- meinschaftliche Sache machen. Diese Partei exéskérte, fie regierte;
welche die ganze Halbinsel, mit Ausschluß der vier insurgirten Rord-Provinzen, umfaßte. Gegenwärtig ist die Regierung Christinen's nicht einmal mehr eine Partei.““ -- In der That werden die Befehle der Regierung nicht mehr geachtet, ihr An- sehenisk in die Hände der insurrectionellen Iunten übergegan- gen.. Da, wo diese fich gebildet haben, herrschen so ohne Hin- dxrrnß; die öffentlichen Einkünfte fiießenin ihre Kassen. Sie ver- ermgcn sich unter fich; bald werden fie eine Central-Regierung btldm; gewiß ist es wenigstens, daß.fie mit dem Ministerium Jsabella's gänzlich ebroche'n haben. Man steht in Spanien nur eme absolutistischo Hart“ und. eine Nation in Revolution, deren Bxskrepbyngm auf liberale Institutionen „gerichtet sind. Diese Be'Xreöungen stehen in offenbaremWidusßruch mit dem Syßem, das man gegenwärti in Frankreich befolgt. Die Grundsäße der Partei des „Don arlos dürften allerdings den doctrénaéren Neigungen gemäß seyn; aber wie kann man das einzugeskehen wagen , da die Erinnerungen an 1830 noch nicht MY? erloschen find. Weder der einen noch der andern jener beiden einungen kann man Beistand leisten. In wessen Namen und zu wessen Gunsten könnte also intervenirc werden? Man sieht, wie wich- tig diese Präjudizial-Frage war, und wie sie wohl geeignet ist, jede weitere Erörterung fürs Erste zu verschieben.“
- Die Allgemeine Zeitung enthält nachstehendes Pri- vat-Schreiben aus Paris: „Fieschi ist eine eigene Natur, die wohl eine psychologische Erörterung verdient. Die Ideen Gut und Böse existiren nicht in seinem Gehirn; er ist ein reiner Na- turmensch und oZenbart fick) mit eben so viel Verschlagenheit als
Naivetät. Ein auptzug in seinem Charakter ist die unbändige Eitelkeit, welche 1ch bis zu poffenhafcem Hochmuth esteigert hat. Er bewundert fich selbst und verlangtBewunderung,„Ziicht wahr“, . sagte er in einer seiner Unterredungen, „Ihr habt da auf Eurer Brücke einen Ritter o ne Furcht (18 1311871111131 88118 your, näm- léch Bayard); ich wi der zweite dieses Namens seyn, ich will méch auch als einen Ritter ohne Furcht erweisen.“ »- Man fragte ihn über seine Verbindun en mit dem Napoleonistéschen Journal „la Révolution“, dessen igenchümer der bekannte Herr Lennox war, den die Polizei früherhin verfolgte, und der in einem Luft- schiff scheiterte. „Lennox und ich“, sagte er, „wir verstanden uns nicht; ich war ein Napoleonisk bis zum Tode des Herzogs von Reichskadt, da hörte ich auf, einer zu seyn, Lennox war ein Na- poleonisk quam] méma.“ - Er hält fich für den großen Fieschi und thut fich viel 11 gut auf seine Schlauheit und tiefe Kunst im Lügen. Herrn T éers hat er auf mannigfache Art zum Besten gehabt und ihm mit der ehrlichften Miene von der Welt aus pu- rem Uebermuth bloße Hirngespinnste aufgebunden; nachher rieb er sich darüber voll Freude die Hände. Manchmal belästigen ihn die Verhöre und Kundschafter. Er hat fich noch durch keinen Zug verrathen, noch niemals widersprochen und diskutirt mit sei- nen Richtern auf dialektische Weise, mit großer Gewandtheit. „Man muß“, sagte er, „seine Reputation nicht kompromittiren. Es wäre mir ein Leichtes, alle diese erren hinters Licht zu führen, aber ich bin ein Mörder, das ist inlängléch; Fieschi muß nicht ein nsolenter seyn, er muß fich zu schicken wissen.“ Neben die- sem uge der Prahlerei und Schlauheit zei t sch eine feste Er e- benheit für die Männer, welche ihm Dien e geleistet. Er [) lt viel auf rn. Lavocac und auch auf ?rn. Bande. Sie hätten von ihm ein Leben fordern können, be onders aber, wie er sagt, Mordthaten gebieten", er Fätte fie augenblicklich von ihren Feinden befreit. Einst begegnete i m Hr. Bande auf der Straße; er trat 'zu ihm: „Ich bin Fieschi.“ -- „Was macht Ihr, Fieschi?“ -- „„ ch sterbe Hungers.“ -- Hr. Baudx gab ihm 15 Franken; er le nte sie ab als Gabe, nahm se aber a'ls Darlehen. Als Vaude Polizei-Präfekt war, wollte er nur_ mit ehm und nicht mit seinen Untergebenen verhandeln; als er mehr mehr persönlich |ck an ihn wenden konnte, LY er sich von der Polizei zurück. Dieser Hoch- muth bei solcher erruchtheit, diese sonderbar: Art von E?rliebe bei so viel Tücke und Grönelhafcigkeit, ist eine eigene Ersche nun . „Hätte 110200 Franken in meinem Besitze ehabt“, sagte er 11 einem seiner Verhöre, „die That wäre s werltch geschehen.“
Durch-ihn erfuhr man geradezu, daß Pepin (der entsprungen-
Um jedoch die erforderl1che Stärke„ der Aufla : 1: das kommende Vierte elangen zu lassen,» indem sonft die Interessenten „es1i mmern vom Anfange des Quartals an nachgeliefert werden
ste hatte eine Armee, Finanzen, eine regelmäßige Organisation, '
1835.
. Beim Ablaufe des Quartals wird hiermit in Erinnerung gebracht,-da die e e * e ektu ' ' ' M9 “U"Skk“ “ 4 den „zen aber bei den Königlichen Posi-Aemtern zu machen snd, und daß der Huis Yrftnang'YzeßußYLnZ dernanbsi Pränumeration hier am Orte M der Reduction ( h k Nr. 3 ), in
„. das Blatt am Vorabende sejnes Datums durch die Stadtposi frei ins Haus ge ande wir?).
“ bieten, die Bestellungen bts spätesiens dcn 30sien_d. M. an uns 9 Blattes eine Unterbrechung erleidet und nicht sämmtliche Nu
onarchie auf 2 Rthlr. Preuß. Cour. vierteljährl1ch-*feßge1sest ist, wo r den bießgen Abon-
Fabk „abme M zu können, müssen sel:k zuzuschreiben haben, wenn die Zusendung nnen."
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Capitain das Geld erßeschoffen um Ankaufe der Waffen; er wußte a er nicht den e rauch, ver 1chert Fiesché. Pepm habe 1_1ur
Korsen werben" wollen für eine mögliche Meuterei. Pepin, mg: -
man, war den 27. Juli, den Tag vor der Thgt, zum Poli ei- Commissair seines Quartiers geeilt, um fich unter seine 6- hm zu stellen, indem er vorgab, daß die National-Garden des Faubourg St. Antoine einen gewaltigen Groll auf ihn hätten, weil man ihn beschuldigt, in den Juli-Tagen auf seine Kamera- den geschossen zu haben. _ Nach dem Attentate war Pepin ver- schwunden. Fieschi nahm gar keinen Anstand, ihn als denjeni- gen an ugeben, der ihm das Geld vorgeskreckt; aber er leugnete, wie ekagt, alles Mitwissen Pepin's an seinen Entwürfen. Da die olizei scheinbar gar keine Nachforschungen nach Pepin an- stellen ließ, damit er desto ewisser aus seinem Schlupfwinkel 'hervorkäme, ging er in die alle und kehrte , nach einer Abwe- enheit von mehreren Wochen, in seine Wohnung zurück, wo er bekanntlich festgenommen wurde. Er hatte, heißt es, in 1einem Ver ör den Kopf rein verloren, war außer aller Fassung, leugnete, den ieschi gekannt 11 haben, und ging so weit in seinerVerwirrung, daß er zu wieder oltenmalm von seiner Ergebung für Ludwig ?hilipp sprach. an weiß, wie er entkommen ist. Ob er um ieschi's Entschluß gewußt, ist die große Frage. Anders scheint es sich mit wei andern Handwerkern zu verhalten, von denen der eine, orey, durch das einäugige junge Mädchen, die Ge- liebte des Fieschi, wie es heißt, angegeben wurde. Leßtere ward ergriffen, als man se, gedrängt von schweren Besorgnéssen, eben im Begriff fand fich das Leben- 11 nehmen. Schon war das Koh- lenbecken angezéndet, als man te verhaftete. Auf ihre Aussagen fand man, an bezeichnetem Ort und Stelle, die durch Morey ver- borgenen Kugeln, sein Portefeuille u. s. w. Es war ihr von Seiten der mit Fieschi verbündeten Männer versprochen tvorden, man wolle ihr durch Subscriptionen zu Hülfe kommen, um ihre Angele enheiten flott zu machen. UebriJlens hat man nirgends einen eldvorrath, noch die geringste nzeige gefunden, daß Fieschi durch eine bedeutende Summe erkautt worden wäre. Al- les hat vielmehr den Anschein, daß er diese That in der Abficht unternommen von ihren Folgen Vortheil zu ziehen, und daß vielleicht ein kÄkaub- und Plünderungs-System ihn für seine Ge- fahrm entschädigt haben würde. Auf die Frage, weöhalb in sex- ner Wohnung, als einzi es Möbel, das Portrait des Herzogs von Bordeaux mit so vie Affectation aus ehängt worden, lachte er und „sagte, es sey gewesen, um die olézet' zu täuschen; er Kube das orerait am TK" zuvor gekauft und zur Absicht gc- abt, den edanken eines artistischen Komplotts dem Volke ein- zublasen. Es scheint also, es war auf ein System der Plünde- rung in der Verwirrung nach den Be ebenheiten, wahrscheinlich auf eine Plünderung des Faubourg t. Germain, abgesehen. Uebri ens besteht Fieschi darauf, er allein habe um seine That ewu 1. Auf dem Schaffott, sagt er, wolle er sprechen und inge verkünden, welche Ludwig Philipp nützlich seyn würden. Er tveiß von keinen Folgen seiner That, schüttelt aber ungläubig den Kopf über Alles, was man ihm davon sagt. Er wolle Nie.- mand kompromittéren, sagtxer, weil er selber nichcviel wisse, und das ift das Wahrscheinlichfte.“ *
Großbritanien und Irland.
London, 15. Sept. Der Herzog von Nemours i am vorigen Sonntage in Plymouth angekommen und hat dort s mmt- liche Marine-Anstalten in Augenschein genommen. Es wurden ihmÉu Ehren große Festlichkeiten veranstaltet, und er selbst wird die ehörden am Bord der Französschen Fregatte „Dido“ be- wirthen, auf welcher der Prinz von Ioinville fich befindet.
O'Connell hielt seinen Eiang in Manchester am Donner- stage. Eine Menge Menschen, meist Zrländer und Fabrik-Ar- beiter, waren ihm entgegengekommen, um ihn in feierlichem Zuge in die Stadt zu geleiten. Auf dem Pla e in der Stadt, wo die Rednerbühne erbaut war, hatten sch Schon um 12 Uhr Tau.- sende angesammelt, obgleich der Zug erst gegen 2 Uhr dort ein- traf. Als der Wa en des Gedränges wegen nicht weiter konnte, ging O'Connell zu uß, von allen Seiten mit Hutschwenken und Händedrücken begrüßt, zu der Tribune, von wo aus er die Zu.- belnde Menge haranguirte. Nach Beendigung des ihm am Abend von dem an eseheneren Theil der Bevölkerung ge ebenen Fest. mahls vzrme; te fich die Gesells aft in dem Speise aal noch sehr ansehnlich, indem Billers für Zu örer ausgegeben worden waren; der ursprüngliche Preis derselben war 10 Sh.; am Tage vor dem Diner aber wurden sie mit 5 Pfd. bezahlt. Die Zeitungen sa en, O'Connell habe dort 2 Stunden gesprochen, se könnten al o nur eine Skizze seiner Rede mitthejlen. Folgendes find noch einige AusÉüge aus derselben:
„Der orfiher“, sagte O'Conneu, „hat sich entschuldigt, daß er so kurze Reden mache; ja; muß um ekehrt mich entschuldigen, wenn ich durch zu langes Re en die GeZellschaft ermüdc. In der That, wenn Langweiligkeit der Englische Ausdruck für Dankbarkeit wäre und ich noch zehnmal so langweilig seyn könnte, als ich seyn werde, - ich würde diese anze Masse von LangeWetle über Sie ausschütten. ck bin es 111 t, ich, das unbedeutende ndjvkduum, welches eben en ungeheuren Applaus (bei Gelegenheit* es ihm gc- brachten Toa“) hervorrief oder heute Morgen die Tausende auf dem Marktplatz: versammelte: ich nicht _ die Sache ist es, die ich vertrete. Ich bin nur der Strohhalm, welcher auf des Stromes Oberfläche treibt, und welcher die Gewalt des Stromes zeigt und die SchneüiLkeit, mit der er 1191; aber so" wenig der Strohhalm den Strom eitet so wenig eite ich das Volk. bin nur der
nder der Volksäimmung, aber ich bin ßolz auf d ese Rolle, (Bei- au.) ck kab- nie an meinem Vaterlande (Irland) verzweifelt- und do , a 1 ich geboren ward- lag Nacht und inßerniß und sde' Verzwe nnz auf demselben, nnd der ro'kcekn Lache des Volkes war ein s warm Sklavenmal aufgegdr t, ein Brandmal-
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