1835 / 269 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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Allgemeiner Anzeiger

Bekanntmachungen.

' Edictal-Citation.

Der aus Hohndorff, Leobschüßer Kxcises in Prem ßisch Schießen- gebürtige Joseph Hemr1ch/ Welcher im Jahre 1817 Hohndorff verlteß und im Jahre 1820 die [chte Nachricht aus Nanzslau yon sch gege_ben hat, wird auf den Antrag seiner beiden Geschwcßer des Mühlsckstks Ishatm Heinrich und der Anna Ca: rharina, gebornen Heinrich, verehel. Nietsch, nxbß seinen etwa zurück elassenen unbekannten Erben hier- durch vorgeladen, “ich innerhalb neun Monaten, spä-

richte auf den 6. Juli 1836 ange eßten Termine in der Gerichts-Kanzlci zu thndorff pexsbnlich oder schriftlich zu melden und weitere Anweisung. zu er- warten, widrigenfaus dcreJosevh Heinrich fur todt erklärt, und dessen Vcrm-xgezn setnen obengenannten GFeschwistern als den alleinigen nächsten gesetzlichen Erben überwiesen: werden wird. , Leobschüß- den 37. Auguü 1835. Das Patrimonialgericht uber Hohndorff.

Todes-Erklärnng._

- Durch öffentliche Vorladung vom 6."F11nt 11.31? 111111 nachgenannte seit 20 Jahren von threm Wohn- orte abwesende und Verschollcne Personen , oder ihre allenfaUst'gen leibltchen Erben aufgefordert worden, 'über ihr Leben und ihren Aufenthalt binnen .*.) Mo- naten Nachricht zu geben, qußerdem fie fur todt "erklärt weiden Wurden, und thr'Vermbgen den be- kannten nächsten Verwandten aUSgeantwortct1verde

Da nun diese Zeit Vcrßoffen und kerne Anmxldung odcr Nachricht eingegangen ist, so werden dte Ab- wesenden: ,

Johann Georg Braeuntnger vpn Baudenbach-

Michael Dcrrer von Schoenvetsach, .

Johann Michacl Gran von Neustadt_ a Arsch,

SIoisr ersch und Aaron Hirsch Siegeskron von

te Pk , '

Tobias Steinmetz von Neustadt a. Aisch,

Johann Marten Wehr von Neundoyf, und

Johann Tracgeyvon Neustadt a. Aisch, hiermit nacb Beütmmung des Allgemeinen P“ruß. Landrechts 7111. 1]. “111. 18. §§ 821. 5-1. fur todt er- klärt, und das Vermögen an die nächßen Auver- wandten hinausgcgeben.

Neustadt a. 211111)- am 10. September 1835.

Königl. Bayer.Landger1cht.

(11. 8.) Weiß, Landrichter.

„......

Zwecks gütlécher Beilegung des zw1.schen den Schultz Kl. ankowschen Crcdttorcn un? der ver- wimvctex Sch 11115 zu Clausdorff- wegen „Herausgabe "DTF Guts Cimisdorff 011111 3111102118 obschwebenden Recl)tsür.i1s, 111-z1visch'cn dcm Advokaten Francke hécrsekßü, ais-früheren 001010 0011111111111 tm Schultz Kl ankowschen Debithsen, und der Verwittwetcn Sch 1111) zu Clausdorff ein Vergleich verabredet, die-

set“ Vergle1ch_ aux!) berei_ts - wiewohl mit Auönabme eincr (Hläubtgcrm , auf deren W1dersprnch_es jedoch

ni t ankommt - von dcn bis zum Posten .:.-11 00. 10.11) der Ski) 1111: Kl. Luckowj'chen „Prioritätsnrthel locirten 111111011) intcressrenden Gläubtgern genehmigt worden, so wie wider die nach dem Posten 5111; 1x... 1611 der gedachten Priornätsurthel loctiten, mit [)*-«1. 1:111'11101'111115 111 1000 1113111110101 GMUÖTZEV das OU!- selben angedrohcte Präindtz, daß aus tyren etwant-

'gen Widerspruch wider den gedachten Vergleich keine

weitere Rücksicht werde genommen werden, purisicirt Diescunmcl) werden auf chrerpiexigstcgehorsaini1en Antrag des 11.10.1011»; Aarons hxcrx-„lvü, als jetzigen 1101111115 0011101111118 1111 Schulh Kl. Luckowschen De- bitwescn, alle hinter dcm_Pos1en 51111 K». 1.671 der "Prioritätsurthcl 1011th 11111 [11'0(*111';11.01'111118 111 1000 nicht versehene," Sclxnlh 111 Luckowsche Gläubt er, unter gesiattcter Einsicht der Arten, hierdurch. an gx: fokdert- sich binnen neun Wochenqn 111,10 uber dte Annahme oder Ablehnung dcs erWahnten Vergleichs 'beüémmt zu erklären, 81111 ["";-0111111010 1111) 01111117 daß ste widrigenfaxls für diesen Vergletch genehmtgend wcrden angenommen ivcrden. *, Gegeben Güstrow,_ den 5. September 183.1. . (h. 8.) Großher oglich Mccklcnburgsche zur Justtz-

Canzlei Allerhöck) verordnete Director, Viccdirector

und Räche- G. B r a n d t.

«Literarische Anzeigen.,

In der Stuhrschcn Buchhandlung zu Berlin isi erschienen und durch jede andere auch zu bekommen:

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im Allgemeinen; und insbesondere bei dcn Justiz- Behörden. Nebst einem Anhange, den Mandats-, den smnmarischen und den BagateU-Prozeß, so wie

die Führung der Erbschaftsfteinpel-TabeUen betreffend Von J. 21. StetnSdoxff, , pens. Kammcrgckt'chts-Neg1strator. Preis 11Thlr.

** Ueber die Nützlichkeit nnd Branchbarkejt dicser „Schrift sprechen sich die der Vorrede beigefügten Zeugnisse der achtbarüen und höchsten Iusiiz-Perso- nen genügknd ans, weshalb eine weitere Anempfeh-

lung derselben hier überüüsség sein dürfte.

211111) für Untergcrichte ist zugleich die Führung

der Erbsihaftsstempcl-Tabeaen klar dargestellt.

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Wiederholten Anfragen zu. begegnen “zeigen wir an,

daß des:

Prairifchcn Handbuchs der Deutschen Volksschulverfassung und des Schul- rechts von 1). J. A. L. Hoffmann, Supi“- 1111111111011, vor1rals _zu Radeberg und 1th 11 2101111110011, [|. Abtheilung, bald nach Michae is 117ka ;;nhrcsxlerschxinen und eine voußändige Da711cl11111g 111111" 1111 Volksschulen, die Schul: lehrer, Gayiilgemeinden und Schulbehörden be- treffenden Reansverhältnise nach den neueüen Vorschriften der Gesehgebung in den iSHchsfthm

und Preußischcn Landen ent alten w r

Ch. F. Grimmersche uchh. in Dresden.

N

testens aber in dem„vor dem unter tchneten Ge-jin dieser Retsekur, die' dem „Leser durch ihren höchst

Breslau zu haben, so wie von diesem durch alle Buch-

Bei J. 21. Mayer in 2111 en isi so eben erschie- nen und in allen Buchbandungen, in Beylin bei Nicolai, BrüdersiraßeNr. 13, Stuhr, Mittler, Dümmler, Plahn, Schxdder :e., zu haben:

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Die erste Auflage dieser vortrefflichen„Volkaschrtft :| in 6 Monaten vergriffen ivoryen. D1e21n11chten, welche der Herr Verfaffcr übex dee genannten Krank- heiten in dieser Schrift xtmvict'elt hat, find so über- raschend wahr und zugleich so faßlict) und anziehend vorgetragen, daß sie sogar den Laien in den Stand seven, einen richtigen Maaßüab für „dre Beurthei- lun seiner dunklen Lcidcn zu gewmnen. Dicse zwcite Auflage hat der „*,“crx Verfaser durch äußcsst t'cffende, 11115 der Fülle sctncx Erfahrung nach dem Leben gcze1chncte Krankheitswlder bereichert, durch welche dem Krgnkin cin unverkennbares naturge treues Spiegelbild vorgehalten wird. T_„rcffliche Be merkungen über die 1pkch1égnen Krankheitsursachen erhöhen die Brauchbarkeit dieser Schritt.

Für Guts- und Branntwein-Brennerei- Besitzer,;pächtcr, Verwalter und Oecono-- 111c11schr beachtenswerth.

Jm Verlage dcs Verfaffers ist so eben crschicncn und in Commission bci Will) Gotti Korn in

handlungen des In- und Auslandes noch für den S_Ybscriptionspreis von zehn Thaler Gold zu be- 1e en:

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mittel, wenn täglich 24 _BU'léncr Scheffel Kartoffeln

1E1dchpfe1 , Erdvirncn, Grundbirncn, KnoUen] oder

800 Berliner Pfund Korn [Frucht, Getrcéde] einge-

maischt wcrdxn, überhaupt nur 3 Pfennige beträgt),

eine vortreffmhe Eährung der Maische erzwcckt, und

Das Ucberlaufcn, so wie das Anbrcnnen "derselben

gänzlick» vi'kbüti't, sondcrn 111111) 11115 Kartoffeln und

Korn die höclyunidgljchne Ausbeute an guten unver-

fälschten antnwctn odcr Spiritus (die fich -bci

Kartoffeln von einem Ber1i11cr Scheffel sogar bis" auf

10 Berliner Quart von 50 Procrnt nnch TraUes,

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Grad nach Cartier, bei 12; Grad 1111111 Reanmnr,

oder 60 Grad nach Fahrenheit “Temperatur belaufen

kann)„ ohne mehr _Aufwand nn-Mühe und Kosten, als„bei der gewöhnlichen Meihode, mit mehren Vor- thetlcn ve_rbunde_n erzieit wird; wobei jede besichendc

Brcnncxet-E'nrxchtunq genügt und Durchaus keine

Vccändc1*u11?cn 111 derselbcn .nöthig sind; _ nehs einem Anhange:

]) die Vorschriftznr rexhten Bereitung der bekannt- 11111 1111“ alle öconomischcn und technischen chcre _gletch branchbarm gcpreßtcn oder trocknen, io- “genqnnten Pfund-Hefc aus der Branntwein: Maiscbc, fi'xr-d1e1'enigcn Branntwcén-Producen- ten, welche diesen Nebenzqieig des Branntwein- brenncre1=thriebes besonders benutzen und ci- nen einträgltchcn Handel mit dicser Hefe betrei- ken wollen, und

Deutschland und andern Ländern enthaltend; und einer TafelAhbildungen. 810.111 Convert Indem der Unterzeicbnxte fich der eignen Lobprei-

der Inhalt'dersclbcn, welcher 2 Abtheilungen, 92111- schnitte und 213 Paragrciphcn in sich faß1,_ mehr als jede eigene Anmnpfehlung ihren Werth beurkunden, und dasgvas derTitel von ihr verde s;"t, rcea leisten, imd sonut den Erwartungen nicht aUcin derer, die ihn zu ihrer Heransgabc aufgemunicrt haben, sondern (11111) 111111 derjcntgkn, welche sich dieselbe zulegen wcrden, entsprechen wird, bemerkt derselbe, daß den lehtern auf Verlangen ebenfalls .scine gkÜndUM AU- lettung zur vollkommenen Entfnsclung des Kartof-

fel: und Korn-Branutwcins odcr Spiritus, und zur

schnellen, leichten und wohlfeilcn Umändcrung dcs- Rum, welche den ächten 1,111“ Seite gesNUt werden kdnneen sc., nnen: eltléch mrtgethcilt werden wird. - Ausfuhrliche Pro werte mit den Zeugnissen der ange- sehenßcn Gutsbeffßcr Schlesiens tr., sind gratis zu

haben. Dxr Kaufmann C. G. Schneefuß m Königsvc1'g in der Neumark.

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Bielitz. 111-.* G. A , prakt. Commctnar zum all:" Zememcn Land:Rechtef.d.p1e11ß.Staatcn. weite vermebrrx und vcrbcffcrte Ausgabe Acht Bände. Subscrtpt.-Pr. für den Band 1Thlr.

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181111 Ü"!K*8151|UJLU .-*1 31011: ()011111111 1101 11111" 211 701113111011 111111 11111011 11110 131101111;1111111111J011- 7011 11111 - 211 1102101100. U1050 7111813111111 181 11111 80 1110111“ 7.11 0111111011101]. 1118 1111111 1101 (1011-11 [111-1111110001" 1301'111Z11cg 11111 810110111011 01110 110110 81111'11115-141181101110 0121011, j0110 „11111010 11010 0111110111011 111111 11101115 10151011- 10801" 80711 11111111. [Lin 1010111101101" („101711111 1111" (1011 130511200 W701] '

181 11150 (1111011 [3111101111111-5 1110801" 111011101113.2111'01*1Z,18- 813; 211 0117311011.

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sung (einer hier angekündigten Schrift enthält, da *

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Die Naucksche Buä1batid1ung, Haiisvoigteiplatz

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1)10 0110100110510 _ (1111111'11111581111110141111111111111011

1310001170111111'011110101011

17, 17. L. [1113111111111 13011111, ck10x11111101011'111'50 W). 3711.

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Zn spätem Zeiten haben sich Lessing, Eschtnk Meister“, Küttner, FerdenHHeinfius und andere- gezeichnete Männer übegden Werth des Zinks . schen kQVcrkesTs-UULL gügßtg Fsgeserb1111 denn 3 _ _ . aber _ennt 111110111103 gr cm; 11 111M" - _ Dcnksprüche nicht niehr, und deßhalb werden 171 e l c U n g 5 M a ck [' t ck t e " 1111511110“ Dunkelheit wieder hervorgezogcn und ' cincr netten käuflichen, elegant gedruckten 21111 11111111“ ans Licht gebracht. _-

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Belagerung von Namur“; - 2) der Schlacht von Rocour. (Welche dem 8th Hefte bcigxgeben wer- den.) l]. Der Feldzug- 17117 in Italien, Inner: düerretch und Tyrol. (Schluß des crncn Abschnittes.) 111. Scencn aus dem Leben des K. K. General-Feld-

'wnchtmeistcrs Joseph Eager von Eggskcin. 117. Lite-

ratur: Betrachtungen Über den Auf1913_11. des ersten ÖLftes 1835 der bßerreichisch - militatrischen Zen- schrift, betitelt: Aligemeine Grundsghe de_r Befesti- gungskunsi, dargestellt in Bezug nur die Erörterung verschiedener Befcsiégungs-Yianéeren. M. Regeste Miiitair-Veränderm gen. Fiznftc Beilage. Notezen aus" dem Gebiete der „nilitairisa-„cn Wisenscbaftcn. ' Der Preis dieses Jahrgangs 111, wee btshct', Acht Thlr. Sächs., tim welchen auch die früheru Jghr- gänge von 1818 angefangen, noch zu beziehen nnd. Wekdie ganze Reihe von 1818 bis 183/- aufEinmal abnimmt, erhält dieselben mn .'. wohlfcéler. Wien , den 30. August 1835. I. G. Heubnxr, Buchhändler.

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Inhalt: ]. Der Feldzug von 1740 in den Nieder-Z landen. ch,tcrAbschnitt. Mit den Plänen: 1) der . * , . * 1211§Z§1186110 ']708011011111'101101' 1111" 1-*'

011011131 111111 LnZ11811 1111111101 1111“ 1830. 60 1101108108 1701111: 1110 111()1111(1|18.,:'*1 ] '1*1111'. W1 Der Contre-Admiral Defi'esne hat den Ober-Befehl über 111111111118 111111110 M08. 2 1/01. 3 11111'. 10 831"- s Geschwader an der Afrikanischen Küste erhalten. Herr von

“1101": 130110311, .1. 15. 1100880311 & 1111111101110: ' retonnk , .. .

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keußischen Staaten. * ,

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Allgemeine

- PreußiscHeStaats-Zeitung.

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Beim Ahlaufc des Quartals 113 „91mm aber bei den Königlichen enten das Blatt am Vorabende seine irbitten, die „Bestellungen bis spätestens den „Blattes eine Unterbrechung erleidet und

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Müchler. Zu Poltxravenden. Eine Samm , . von Anreden für „Einzelne, UNd Scemnesür' Des Königs Majestät haben den Ritterguts-Befißer Gra- sZUYchaftlicheVe1*et1ie. MitaAndeußtung 11111 m Boctheinrick) von Eulenburg auf Wjcken zum . Konume. Nebst Strohkxanz-Keden. anbratk) des Friedlandschen Kreises,

(gsbcrg, Allergnädigsc zu

Der bisherige Referendarius Friedrich Blömer ist, auf [):11'18 011 10 11710 1195 ()0111-01-1111..'r“ rund „der wohlbestan-denen dritten Prüfung, zum Advokac-An- ' alt bei dem Landgericht zu Költ: bestellt worden.

geh. 2te_vermrhrte Auflage. 1 Thlr. Kantor aus Fichtenha en Humoreske. 21

)(7. 8110. 5,1011“.

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Congreve-Umschlag gebunden. ]Z-Thlr.

Königsüraße Nr. 37.

Julius Wilhelm Zinkgref's

Apophthcgmata genannt. von 111-. B. F. Guttcnstcin.

81-6. brosch. ] Thlr Sächs- [F1 36 Kr. Rhein

Tcutsch-land erhält bier eines seiner in frü Zc-ten beliebtesten Volksbüchci), in einer z1vech--' geordnetenyneiien „Aus'Zabe Wieder. Zinkgref'sk und scharsnmnge Sprache der Deutschen, vond _zu Magdeburg isk der Pfarr-Verweser Zoh- Christop opmeier in HuySburg zum katholischen Pfarrer in Meyen- orf, der Seminar-Priester Franz Bernhard Schubert zum aplan an der katholischen Pfarrkirche zu Althaldenslcben, und rKandidat des Predigtamts, Rektor Gustav Alexander äger in Erxleben, zur erledigten Pfarrstelle in Klein-Oschers- ben berufen worden.

alisch.

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im Regierungs-Bezirk Kö- ernennen geruht.

. Bekanntmachung. [1511 1710101" 111131; ,10 351. M* ]„48- [*** Mit dem [sien Oktober d. I. wird der au 1- o -Cours 010111101. („„...-11.0-7101101. 9" 3 “91“ „„My-„ Berlin und Posen, wclcher gegenwäétig 111611“) JRänche- 11, Frankfurt a. O. O., Drossen, Zicicnzig, Meseritz und me _. 111111, auf die Chauffec-Straße 111511 Künrin, Sonnenburg, im- Schlesjngersche Buch- und Mufikband.“ 111, Waldowskrenk, Schwxrin und Kähme verlegt werden, auf in Berlin, unter den Linden Nr.31.*- elcher zu dem Ende in Lim1'i15 und Waldowskrenk Posk-Expedi- ' " onen und Posi-Scationen etablii't woyden sind. Gleichzeitig tritt an die Stelle der Schnellposk zwischen 1 -- dsberg a. d. W. und Posen eine solche zwischen Küstrin und sen, welche in *Küstrin m:"t der Schneü'post zwischen Berlin 1 Bromberg in genaue Verbindung gesexzt wird. Die lxanpokk zwischen „Berlin und Posen, welche wie bisher an

Sonntag, Micjzoch 5 Uhr früh, und erhält einen so beschleunigten Gang,

10 Uhr Abends und Uhr früh en Küstrin und Posen wird

, Mittwoch 5 Uhr früh, und in Posen ankommen an denselben Tagen 10 bis 11 Uhr Abends; aus Posen wird dieselbe abgefertigt werden Sonntag, Donnerstag 11 Uhr Abends, und in Küstrin eintreffen D ISNXntagFFrciktéig 5 Uhr JOMI. - - _ . . ie t dre ran urt a. d. ., rossen, Zielen ig (Glei- sch [ fdselrnYelugtjécth ]) 1 " che en), Meseriß wxrden sowohl unter einander, als auchz mit dem /1aUpt-Course zwischen Berlin und Posen, durch angemessene okkiAnlagen in Verbindung gesetzt werden. Berlin, den 22. September“ 1835. Der General-Postmeisker, von Nagler.

Jm Bezirke der Königl. Regierung

Der General-Major in der Suite Sr,

Angekommen: sers von Rußland, von Mansuroff, von

Anstand.

F r a n k r 0 i ck.

Der König und die Königliche Familie Eu hier zurückerwartet. _ ort wieder in der Hauptstadt eingetrof- 111111 daß sich nur noch der Handels ; Minister beim Könige

Paris, 21. Sept. erden heute Abend aus

Der Finan - mister ist bereits von d z

Der Temps meldet, daß die Fürskin von Lieven in Paris _ _ Mtnen sey, nnd legc der Ankunft dieser geistreichen Dame * diplomatischen Zweck unter.

Der hiesige Assiscnhof beschäftigte sich heute mit dem Pro- 211 111.119": r" des x-Néformateur“, - dem ersten, der einer Zeitung seit

ublication des“ neuen Preß-Geseßes gemacht wird. ck um einen Artikel in der Nummer dieses Blattes SPK, in welchem das öffentliche Ministerium eine zum Ungehorsam gegen die Gesetze und einen ' n,- schuldige Achtung erkannt „„ . éformateur“ fich nicht geste !, sondern7 g seines Prozesses verlangt hatte (auf die' jed'och_ of nicht singing), so wurde er 111 contumaoiamZ ck nur zu 6monatlicher Haft und einer Geldbuße '

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dem Gese e erausgeber des

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Berlin, Montag den 2817-11 September ]ZZH.

kkd hiermit in Erinnerung gebracht, das die Bestellungen auf diese Zeitun _ g nebst Pränumeration hier am Orte bei der Reduction Mo ren-Straße Nr. 34 , in den ZhenS snd, und daß der Preis ür den ganzen Umfang der Monarchie auf 2 Rthlr. Preuß. Cour. vierteljährlich fe|g(eehtbi|1 wofür den hießZen Abon- .e tadtpoß frei ins Haus 9 andt wird. um jedoch die erforderliche Stärke der Auflage r das kommende Vierte jabr abmeffen zu können, müssen 30|en d. M. an uns gelangen zu lassen, indem sonst die Interessenten nicht sämmtliche Nummer

es si selb|1uzuschreiben haben, wenn die Zusendung

11 vom Anfange des Quartals an nachgeliefert werden können.

WTM") Franken, da die Geschwornen den ersten Anklagepunkt beseitigt hatten. -- Nach diesem Prozesse kam der ei- nes enzissen Iomard an die Reihe, der beschuldigt war, em pril d. Z. die Abficht gehabt zu haben, dem Könige nach dem Leben zu trachten. Der Genexal-Advokat ließ indessen die Anklage fallen, da es sich erwies, daß Iomard nur im Rausche Drohungen gegen den König ausgestoßen hatte. Bemerkenswerth wax bei dieser Verhandlung noch eine kurze Diskusfion, die fich zwischen dem Advokaten Piston, Rechtsbeistand des Angeklagten nnd dim General-Advokaten erhob. Jener behauptete nämlich, im Widerspryche mit den Ansichten dieses“ Letzteren, daß das Heil der Monarchie nichc von dem Leben des Königs, sondern von hem W111"! des Volkes“ abhinge. Der General-Advokat stand 1m Begriff, anf einen Verweis gegen Herrn Piston einzutragen, begnügte sich jedoch zuletzt mit der Bemerkung, daß dessen Be- tcxagen non der höchsten Unschicklichkeit sey. Die Freisprechung „zomardx machte diesem Auftritte ein Ende.

Bei dem gestrigen Pferde-Rennen auf dem Marsfelde ge- wann den Preis des Königs von 6000 Fr. die „Agar“ des Grafen pon Cambis, und d'en des Kronprinzen von 3000 F1“. dre „Miß Kelly“ des Herrn Crémieux.

Der berühmte Komponist Bellini ist seit einigen Éagen ge- fährlich krank.

In einem Korsikanischen Blatte liest man folgende Details Über- die FieSchische Familie: „Die Familie Fieschi stammt ursprunglich aus Genua her. Im Jahre 1786 ließ fie sich auf Korfika nieder. Sie bestand damals aus drei Brüdern, Johann Anton, Johann Dominik und Ludwig, genannt Petti- 1ecco; diesenLeßrcre ist der Vater des Urhebers des Attentats vom 28. 31111. Alle drei waren Schäfer, die von einem Orte zum andern zogen , ohne jemals eine eigene Hütte erwerben zu khnnen. “Mord und Diebstahl erwarben der Familie gar bald eine traurige Berühmtheit. Johann Anton und seine Abkom- men waren die Einzigen, die die Gesellschaft nicht aus ihrem Schoßx wies; sie lebten lange in Vallecalle und zwei Nachkom- men dieses Zweiges Üben noch gegenwärtig in Bastia die Flei- scher-Profession aus. "Johann Dominik hatte zwei Söhne: INi- chelAngelo und Hieronymus. Beide starben im Bagno, nachdem sie mehrerx Diebstähle begangen; von ihren beiden Schwestern war die eine die Frau eines Neapolitanischen Straßen-Räu- bxrs, der im Jahre 1804 von den Gendarmen getödtet wurde; die andere lebt noch jeßt im tiefsten Elende zu Biguglia. Was den Vater des in neuerer Zeit berüchtigt gewordenen Fieschi be- trifft, so war er an die Schwester zweier Galeeren-Sklaven, mit Namen Lucie, verheirathet. Von diescm würdigen Paare xntsproß am 3. März 1790 Joseph Maria Fieschi; man gab 1hm bald den Beinamen Pettisicchello, vielleicht wegen seiner ro- hen Unempfindlichkeit, wodurch schon sein Vater fich seinen Bei- na_men erworben hatte, Leßterer wurde im Jahre 1804 als Mit.- glied einer Räuberbande zu 20jähriger ZwangSarbeit verurtheilt; er starb im Bagno; im Jahre 1800 hatte er sich mit Marie Xavere Casalta aus Renno zum zweitenmale verheirathet und mit ihr einen Zaubstummen Sohn gezeugt, der noch gegenwärtig mit seiner Mutter in der Gemeinde Murato lebt. Joseph Maria Fies'chi (derVer- fertiger der Höllen-O)?aschine) zeigte schon in früher Jugend einen unstäten Geist. Jm löten Jahre verließ er seine Heerde und nahm als Tambour in einem Neapolitanischen Regiments Dienste. Nach- dem Friedensschlusse, im Jahre 1814, erschien er, dekorirt mit einem Sicilianischen Ordens-Kreuze, wieder in Korsika. Wäh- rend der 100 Tage ließ er sick) neuerdings als Sergeant in einem der von dem Herzoge von Padua errichteten Bataillone anwer- ben. Als nach der zweiten Restauration diese Armee aufgelöst wurde, wollte Fieschi sich nicht durch Arbeit einen ehrlichen Er- werb verschaffen; cr zog es vor, in die Fußstapfen seiner Väter zu treten, und die Folge davon war, daß er bald wegen Dieb- stahls und Fälschung u [(jjähriger Zuchthaus-Scrafe und zu lebenslänglicher Beauf17chtigung durch die Polizei verurtheilc wurde. Nachdem er seine Strafe überstanden, wollte er fich bei seiner “Cousine in Biguglia niederlassen; man machte ihm indes- sen Schwierigkeiten, und er entschloß sich daher, nach Paris zu gehen, wo es ihm nicht an Gelegenheit fehlte, seinem Triebe zur . Intrigue und zum Verbrechen zu genügen. Seitdem hatten wir nichts weiter von ihm gehört, und es ist uns nicht wahrscheinlich, das; er in Korsika noch irgend eine Verbindung habe.“

Im Journal des Débats liest man: „Wir haben heute die Madrider Zeitungen bis zum löten 0. erhalten; sie enthalten noch nichts, woraus man auf die Entlassung des Gra- fen yon Toreno schließen konnte, die augenscheinlich durch die Heftigkeit der Bewegung in den Provinzen vcranlaßtworden ist.

ie „Madrider Hof-Zeitung“ däs offizielle Blatt der Regie- rung, fest im Gegentheil, im Sinne des von Herrn von Toreno angenommenen Systems, cine energische Polemik fort, die indeß nun bald ihren Charakter ändern wird. So machte es sich der lelzte Artikel jenes Blattes zur Aufgabe, zu beweisen, was uns übrigens unbestreitbar scheint, daß das Maß der dem Lande durch das Königliche Statut bewilligten Freiheit dem gegenwärtigen Zustande der Gesellschaft in Spanien angemessen sey, und daß man, che in dieser Beziehung weiter gegangen würde, der Frei- heit und dem bestehenden Repräsentativ-System Zeit lassen müsse, ihre Früchte zu tragen. - Die leßten Nachrichten aus Andalu- sien snd vom 8. September, fie stimmen ganz mit denen über- ein die wir bereits über Barcelona erhalten haben. Die Fahnen der vormaligen Königlichen Freiwilli en find am Zten in Sevilla durch die Hand des Henkers verFrannt worden, und zu dieser Zeit war die anze Bevölkerung der-Provinz un-

Provinz Iaen einzurücken, und sich dort mit den in der Sierra- Morena bereits versammelten Streitkräften zu vereinigen. Aus einigen Aeußerungen in dem „Vapor“ von Barcelona geht deut- lich hervor, daß die Chefs der anarchischen „Bewegung in Cata- lonien und Aragonien, ein Auftreten der Rord-Armee gegen das Ministerium und zu Gunsten der von den Junten ausgedrückten Wünsche hervorzurufen suchen. Unter diesen Umständen hat der General Cordova, als Ober-Beféhlshaber der Nord-Armee, eine Proclamation an seine Truppen erlassen, worin er erklärt, daß er niemals andere Behörden anerkennen werde, als die unter Mitwirkung der Krone und der National-Repräsentation einge- seßten. Der General Cordova spricht sich in dieser Procla- mation sehr nachdrücklich gegen die Urheber einer Spaltung aus, die nur zum Vortheile des gemeinschaftlichen Fein- des ausschlagen könne. - Nachschrift. Nach Briefen aus Madrid vom 15ten Abends bestätigt sich die Entlassung des Herrn von Toreno, und Herr Mendizabal ist definitiv mit der Zusammensetzung des neuen Ministeréums beauftragt. Es scheint, daß Herr Mendizabal bei seiner Ankunft in Madrid er- klärt hat, daß, wenn das Dekret vom Iten wegen Auflösung det: insurrectionellen Junten das Programm des Ministeriums sey, er auf sein Portefeuille verzichten müsse, indem, seiner Meinung nach, die Regierung sch im Gegcntheil zu beeilen“ habe,freiwillig die neue Bahn zu betreten, die ihm so offenbar die Wkehrheit der Nation vorzeichne. Nach achttägiger Unterhandlung hat Herr von Toreno geglaubt, sich zurückziehen zu müssen, und Herr Mendizabal ist unumschränkter Herr des Terrains g3blicben. „. Die verwittwete Königin hat ihm zur Bildung der neuen Ver- waltung unumschränkte Vollmacht gegeben. Der General Alava ist zum Conseils-Präfidenten, Herr Ramon Gil de la Quadra zum Minister des Innern ernannt worden. Herr Arguelles hat das Portefeuille, das man ihm anbot, abgelehnt; aber, wie man sagt, bloß aus persönlichen Rücksichten. Er hat übrigens den: Systeme des Herrn Mendizabal vollkommen beigepflichtst, und ihm und seinen Freunden seinen Beistand versprochen. Der erste Akt des neuen Ministeriums wird die Bekanntmachung eines

Manifestes seyn, worin der 1th einzuschlagende Weg zur öffe ' lichen Kenntniß gebracht wird.

Alle heute in den hiesigen Blättern enthaltenen Nachri aus “Madrid, selbst die in dem „Journal des Débats“, men offenbar aus derselben Quelle, aus welcher der Mess a schon Tages zuvor geschöpft hatte. Die Regierung scheint niéhts bekannt machen zu wollen; denn ihr gewö nliches Organ, das „Journal de PgriS“, schweigt gänzlich. ur der National hat, wie es; scheint, eine selbstständige Korresponden ; seine Nach- xichten weichen von denen des Messager etwas aß, fie reichen mdessen nur bis zum 151en Morgens. Es heißt darin, nicht der General Alava, sondern Don R:,mon Gil de la Quadi'a sey

.zum Conseils-Präsidenten ernannt worden. Herr Mcndizabal

sey Finanz-Minister und interimistischer Mini er des onnern. Der General Latre habe das Portefeuille des Krieges Yhalten. Der General Alava würde wahrscheinlich das See-Departemenc bikotnmen. Der erste Artikel des Programms des neuen Mi- nitkeriums [gute folgendermaßen: „Keine Intervention. Wenn man sie anbietet -- Weigerung; wenn man sie durch Gewalt aufdringen will _ Widerstand.“

Die Sentinelle des Pyrcnées vom 17ten d. enthält Fqlgendxs: „Nachstehendes sind neue Details über die wichtigen nulnairischen Ereignisse im nördlichen Spanien, über die wir “bis jetzt nur„unvollständige „Berichte erhalten hatten. Am llten d. gxiffxn die Karlisken bei Arrigoriaga die Reserve-Divisionen von Castilien unter den Befehlen von Espeleta, Espartero und Iriarte an. Die Englische Division unter den Befehlen des General Evans befand sich bei diesen Truppen. Da „Don Carlos erfah- ren hatte, daß sie auf Vittoria marschiren wollten, so brach er ain Iten von Murieta auf, und befand fich am [Gren Abends bet Durango auf der Straße, die nach Arrigoriaga führt. Das EnglischzChristinische Armee-Corps hielt dieses Dorf beseßt, und dehnte 11ch bis in die Umgegend von Bilbao aus, Der Angriff begann am 11. bei Tages-Anbruch. DicChriskinos konnten dem heftigenAndringen der Karlisten nicht widerstehen ; fie wurden mit dem Bajonette aus ihren Stellungen vertrieben, und kamen in Masse und in größter Unordnung bei der neuen Brücke an, die befe- stigt ist und die Vorstadt von Bilbao deckt. Karléstische Batail- lone hatten sich der Höhen bemächtigt, die jene Brücke beherr- schen, und richtete11 ein mörderisches Feuer auf die dichtgedränq- ten Reihen. Von der Brücke bis unter die - Tauern der Stadt verfolgt, erlitten die Christinos sehr bedeutende Verluste. 111115 Uhr Nachmittags schätzte man den Verlust der Truppcn 0113115- nigin auf 2000 Todce und Verwundete; die Karlistische Armee hatte an Todten und Verwundeten 450 Mann verloren. Unter den 2000 Mann, die auf Seiten der Chréstinos kampfunfähia qc- macht worden sind, zählt man 1500 Engländer; 500 sind außérdém zu GefanZzlenen gemacht, und unter ihnen befindet fich General Evans. lle eingegangenen Nachrichten stimmen darin überein, daß die 500 Gefangenen erschossen worden sind. Die in demsel- ben Gefechte von den Karlistcn gefangen genonnnenen Spanier dagegen sind mit großer Schonung und Freundlichkeit behandelt Ford;n.“) (Man vergleiche hiermit die Mittheilungen unter

on on.

Großbritanien und Irland.

London, 22. Sept. Die Herzogin von Kent und 00 Prinzessin Victoria haben dem Pferde-Rennen in Doncaster be1- gewo nc und werden heutem Holkham zu einem Besuch bei

111“ den Waffen. Die von alla'ga, Granada, Cadix und Cor; H “dova abgegangenen Milizen hatten den Befehl erhalten, in die

errn und Lady Anne Coke erwartet. , Der Contre-Admiral Sir Charles Adam und Sir John

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