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“ nicht-direkc von der Hand weisen kann, so beuchelr er auf ein-
“,“.Kabinets-Ordre zur öffentlichen Kenntniß:
.dem Herzogl1ch Warschauschcn Gesetz vom 22, Februar 18119114“,-
“193,613 Rthlc'. 25 G1“. an „Kommunal:Schulden; es verblieben
aus Land seßen, und sah fich sodann genöthigt, auf der Rhede von Antivgri zu verweilen, wo fie noch gestern vor Anker lag. „Indessen 1uchte sie sah mit Trinkwasser zu versehen, welches auch an den Mühlen, die ße durch etwa vierzig Mann hatte umstel- 1e_n lasse11, bewerkstelligt wurde. Die Stadt Antivari weicht n1cht, x_vte es _sche1nt,„von der der hohen Pforte schuldégen Er.- gebenheer-gb; m Dulccgno hingegen schwankt das Volk zwischen _der Parte: der Pforte und jener der Scutariner, obgleich der Anhang der ersteren überwiegend 117. *Die Rebellen sendeéen 5,00 Mann, um sch mit diesen dem Vorrücken der in Dul- ccgn_o, gelandetep Großherrléchen Truypen zu widerseßen; allem 1e_1_:,_tere ble1ben unthätig, bis fie das Ergebniß der von den zwei Abgeordneten übernommenen Sendung erfahren. Diese un_besont_1enen Unternehmungen verbreiten indessen Angst unter den ruhrgeren Bewohnern des flachen Landes, und vorzüglich un- ter dem Handelssrande, welcher täglich besorgen muß, beraubt o_der ermordet zu werden, um so mehr,'da es scheint, daß“ auch pie Bewohner der vier großen Berge im Begriffe seyen, mit den Aufrührern gemeinschaftlich“: Sache zu machen, so sehr auch An- dxre dteses m Abrede stellen möchten. Es dient uns übrizens dre au_s Skutaré unterm 29. '.)1Ugust unmittelbar zugekommene Nachr1cht zum Tryste, Paß der gegen Skutari anrückende Groß.- Westr von Rumelten dre christliche Gemeinde von seiner sowoh1, als des Sultans woh11vollender Gesmnung gegen. dieselbe versi- cherte, und se „unter diesen Umständen zugkeéch rückfichtlick) ihrer Personen und threr Habseligkeiten vollkommen beruhigte.
Aegypten.
Ein Reisender meldetKFolgendes aus Kabira wo er den Paltnsk des quchas. besuclxx. hat: „Im sogenannter; RatHIzim- mer wurden nur be: dem Präsdenten eingeführt, einem lustigen Türken, der mit bewundernswr'irdéger Ge1äufiqkeit plauderte. Der Rath, dessen Chef er ist, besteht aus“ einer Anzah1Beamten und
MM; 5) O1“. Reef aus Frankfurt über'C'1ectricicät und Galva-
Sequtairen, welche [ich täglich versammeln. Diesen Rath bat man an Europa den Scnat, die Repräsentativ-Versammlunq, éas Parlament Aegyptens genannt; „*.-111111 es .ist ein sonderbares Par- 1ame111. Hat der Pascha etwas Angenehmes zu thun, so thut er es [elbstz ohne seinen jämmerlichen Rack) et'sk vorher zu bef1*aqen, der ja doch keéne von dc'c [einigen abweichende Meinung ha'ben darf. Wenn man aber Geld vom Pascha haben will, “oder cc- was von chm verlangt, was er nicht gern bewélligt, und doch
mgl hohe Achttmg vor den' Autorität seines Mathes, weiser die Btttskxller an demelben, dem er heimlich [einc Befehle qtebt, und öffenxlcck) das Gehäsfige 111111“ absch1ägégen 91111111011111 äusbürder. So 111 das Aegpptésche Parlament beschaffen!“
Inland.
Berlin, 28. September. Se. Majestät der".“ééöm' md am Löstxn d. OY. gegen Abend im erwünschtcsten Wohl1"é?)nsit1 Tepltßkeingexronen, nachdem Allerhöchstdécselben vom 25111111 auf deZ-Zdsten 111 Görlilx, Übernachtet. Dés Kaisers" von Rußland
:axefkät marc!) ??reirs am Lösen 111 Tsplélz angekonnnen. Ihre Mazrekäc dre Ka:]exin wurden noch am Lösren spät Abends er- Wak e . 1"
--' Der Dber-Präfident der P'rovin, o en brénat im neuesken Stücke der Posener Zeitung die nacZskYenLe Allerhöchste , _ .- „Jck) hab? mit Ver- 91111gen m Cmahrung gebracht, mit welcher -Bcl'c1t1vé[[iqkeét die mewoßner der Provinz Posen, selbst unter .Darbt'érmuérg mem.- CHN“ Opfer, dem kombénéxten Dctaschemenx Meinex Trupp-xn wäh- rend des Durchmarschcs 11ach Ka1isch cntgcqen gekommen smd. Ick trage Ihnen auf, denselben hierüber Moine besondere Zu,- sréedenheit zu erkennen zu geben.
Kalisch, dcn 18. September 1835
“ (e.) Friedri Wil elm. An dM Obcr-Präfidenten Fißtéweü.“ ck h
.- Zm Jahre 183/- isx den bedeutendcren Skädten des Reg. Bez, Posen, auf ihren Antrag, die rev1dirte Städte-Ordnung vom 17. März 1831 verliehen und in den Städten Rawécz. Zdunv, Bérnkpaum, Frausradr, Lissa auch eingeführt worden; den Sxädten Schwerin, Bojanowo, Krotoschin und Kempen ist die,- seibe.ebenfalls verstehen, doch war die'Eénführung am Schlusse des Jahres noch 11icht vollendet. „ Von neun andern Städten sind Anträge auf Verleihung der Skädte-Ot'dnung einqeqangen, die zumTheil höhern Orcs bevorwortet, zum Theil zuéüékqewée- sen wurden, weil der Bildungsstand 1311" Einwohner 1111: Kom- mune zur selbstständigen VerwaLtung ihrer Angeléqenhetten noch" nicht zu befähigen schien. Zu den üb'cigsn Städteti, die noch nach
xyalc'et werden, ist der Bürgersckmfc durch das. Gex'elz vom 9. Mäyz 18:13 das Recht verüehen wot'den, ihre Bürgermeasrer selbst zu wählen, was auch irnZabre 18:14 beretts in mehreren Städ- ten gescheHen ist. - Der Zustand der Kämmerei: und Kommu- n'ai-Schulden in den Städten des Reqierungs-Bezirks Posen war am Schlusse des Jahres folgender: Die Passiva betquen bei der Wiederbeßßnahme der Provinz im Ja:“)t'c 1815 an Kämmerei- ' Schulden 271,32! Nthlr., an Konnnutml-Schulden 308,28?) Rthlr. 21 Gr.; darauf wurden 1111“; einschließlich des" Jahrcs [83:1 abgebürdet 98,987 Rthlr. 14 Gr. an Kämmoxcj ; Schulden und
1106
daher noch 172,333 Rthlr. 16 Er. und 114,67] Rthlr 26 Gr. Im Jahre 1831 wurden wiederum abgestoßen resp. 7120 Rthlt'. 12 Gr. un_d 8408 Rthlr. 4 Gr., so daß am Schlusse des Jah,- res 1834 das Kämmereé-Schulden 165,213 Rthlr. 4 Gr. und die Kommunal-Schulden 106,203'Rthlr. 22 Gr. betrugen.
- In der am 21|en xu Bonn gehaltener: zweitewGene- ral-Vers,“ „mlxmg der Naturforscher und Aerzte sprachen: 1)'Pro-_ fessor BM) old aus Göttingen über die Verbreitung des Schalls; 2). 1)!". Creve aus Frankfurt a. M. über fehlerhafte Schädel,- Be1dung; 3) Profeffxr Geiger über die Einrichtung seiner allqe- memen Pharmacopöe; 4) 111. Zennek aus Tübingen über die Ge.-
nésmus, und 6) O1“. Schmidt aus Paderborn über die Frauen. -- Das Seebad. zu Swinemünde ward während der
jetzt beendigten Sa1'son von 1318 Fremden ben waren eigentliche Kurgäste.
besucht. 713 d.
Meteorologische B*Zobachtung.
Z...:geSmittel: 331,29““ Par... 14.89.91...
9,00 R- ! e 67 pa"!
Preise der vier HaUpk-Getraidc-Arten
in den für die Preußische Monarchie bedeuténdsten Marktstädken im Monat
211191117 1835, nach
Durchschnitte in Preußischen Silbergroschen und Scheffeln angegeben.
einem monatli- ?
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Ben Davio, *-
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Gedruckt [*.-1 21. W. Hayn.
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NnchnÉttags u1gn,3 1111 er d I,
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“Bekanntmachung, wegen Verpac11t11_ng der Domaine Knck'e'kncesc.
Das. ém,Néedemmgs-Krcése des Regierungs-ch
Tilse, .“; Maile von ch schiffbaren, zu den Handclx-1
11611115111- K11ckerneese [1111 auderwcit auf 21 Jahre, vorn,]. Jun: 1831") ab, vcrvachtet wexdctr. DM zu vekvacbtenden “(.xzegrnstände be:?rben:
11911: 253111311- und Wirthschafts-Gedäudcn und
1:11? «'n-'m .“;131'11111111111111 von 3/15 Morgen 83- Rn- Kö n 1111
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1, 111 dem Vorwerk Kuckekncejc nur den dazu geht" an [c111 (1511131 gcbund.11 hkl)e*111dtl.mg d“ Me111111111'11dk Gumbinnen, den 15. chtdé. 1835,
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den 21-1. März 18:11), Vormitta crungs 21v1111111111g an, und wer- von Stechow, angesetzt.
scxer Registratur einzusehen. Landsberg
„_ _“ „ a. W., 17111 12. September 18:15 Kdntgl. „Preuß. and- und Stadtgericht.
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11:1qu werden. (bald,. Holzminden, Colmar,
Hamburq , 9111111
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811.511. Buckeburg , den 111, Septbn 1833“.
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Preußiscße Staats-Zeitung.
1835. Morgens Nachmittags Abends Nach ein ' _ . m 1
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Luftdruck „ , . . 331,84““Par. 330,56““Par. 1331,36““Par. QUEÜWÜMU 8-21) ---“*
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Dnnßsättignng 75 1161. 51 pCt. 74 pCt. - - 2“ .
Wcttxr ..... heiter. heiter. . beiter. Aus„dunskuug0,w, * - «» * ** * “ '
Wind ...... „ NO. NO. NW, Niederschlag 0. . , “- Wolkcnzug .. _ NO. - Nachtkälte 8,211 Beim Ablanfe des Quartals wird hiermit in Erinnerung gebracht, daß die Be
* .. ovinze aber bei den Königlichen Posi-Aemtcrn zu maxhen snd, und Haß der “Preis fü? ten das Blatt am Vorabende sejnes Datums durch dre Stadtpofi fret ins „haus gesandt wird. . stellungen bts spätestens den 30üen d. M. gn uns gelangen zu lassen, indem sonsi die “Blattes eine„ Unterbrechung erleidet und nicht sämmtltc'he Nummern vom Anfange des Quartals
t ._.- _-». _..- J____.* “___“-_“- ___-,.-
Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.
Königliche Bißliotbek zu Berlin. In der hiesiaen Königlichen Béblioxhek wird seit etwa 31)»- . ahren eine Anzahl von Büchern und neueren, größtenthcils uf die Geschichte der Mark Brandenburg sich beziehenden Hand- chriften aufbewahrt, deren Eigenthümer bisher nicht hat ermit- elt werden können.
Da der beschränkte Raum der Königlichen Bibliothek die emere Aufbewahrung dieser Bücher und Handschriften nicht „satter, so wird hierdurch in Fo1qc der Verfüqung des vorge- exten Königxéciwn hohen 9121111|..:1'1-.11_ns vom 131111 d. M. der,- 115191, Welcher einen bearündcten Anjprxtcv auf diejclbcn Nachzu- „1111111 vermag, h:erdurchauf«zrfo1*de1't, 191chck€11 von bsmo ab bm- 1111 drei Monaten geltend zu machen, und demnächst [ein Eiqcn- 11mm gegenC'1'startu11g dsc dyx'ch (“11118 'Lsufsordcrung veranlaßten Kopien m Ernvfanq zu nedmen. D*e“B1'1:11er können zn diesem weak während des gedachten 4Z-1111111111s jxden IJTitt1voch und Sonnabcnd V0111ntcag von 9-1 111)? in AugenscHem genom- men werdcn. - -
Wenn nach Verlauf vondrci 911011111111 der Eigentßümer r gedachten Bücher slch mchc gcmeloec vab-kn [och, so „wird ber dieselben alsdann anderweitig zum Vortheile der Königli- chen Bxbliothek verfügt werden.
Berlin, den 30. Septembxr 1835. Der Königl. Geheime chierunas-Rath und Ober-Biöléothekär, * Wilken. Angekommen: Se. Excellenz der General der „Kavalle- rte "und konKmandérende General des 81en Armee-Corps, von
Dorfteil, von Kaltsch.
,...--_._.- ---
L*eicungs-Nachrichken. A u s [,a n d.
1 F r a n k r e i ck.
Paris, 23. Sept. Der Bischof von Coutances ist kürz- 1111111111 Tode abgegangen.
"J. Der Monjceur bestätigt heute die (bereits gestern gemel- dete1Wiederoe1'hafcung des Herrn Pepin; er soll heut: mit Feeschi konfronmt wcrden.
, Herr Crevgt, e_iner der aus Ste. Pélagie entfioh/enen April- Grßngenen, ist der Polizei wißder in die .s ände gefallen; man 111 chert, daß noch drei oder vier seiner Gefä rten slch unter fiche- 1erBedeckung auf dem Wege nach Paris befänden. -
, „Eine Depesche aus Bayonne vom 14ten d. meldet, daß die Karlßsten in der Nähe von Andaya eine Barke, die unter Fran- 1111scher Flagge fuhr, angegriffen haben; sie wurde aber durch daiFeuer eincr Abtheilung Infanterie gedeckt.
Die Sentinelle des Pyrenées erkLärtjn ihrem neue- 1111 Platte, daß ste im th'thume gewesen, als sie in ihrem Be- 11chte1111er die Affaire bei Arrigoriaga gemeldet, daß 5110 gefan- skntEngländer auf Befehl des Don Carlos erschossen worden wären. Zugleich giebt ste einen neuen Bericht über dieses Ge- [kÖk- wvraus bloß hervorgeht, daß eine Kolonne der Truppen der Königin, die fich von Biibao nach Vittoria begeben woilte, von überlegenen Streitkräften angegriffen und zum Rückzuge ge- 'Udkh1gtwurde; Espartero habe darauf den Befehl ertheilt, die "'UeBrÜcl-“e bei Bilbao zu beselzen, um seinen Rückzug zu dek- kt";-dieser Befehl sey aber schlecht vollzogen wokden, so daß die Kak'1lsken, die auf den umliegenden Anhöhen Posto gefaßt, den 11111'11'1111os- einen bedeutenden Verlust zugefügt hätten; indessen hätten fie auch ihrerseits viele Leute verloren; der Comxnandeur des Regiments von Almanza (ein Reqiment der Königin) [ey verwundet in die Gefangenschaft der Karlisten gerathen, ein .anderer Anführer sey verwundet, und ein dritter gecödtet wor; den; was die Engländer betreffe, so wären fis zu spät gekommen, nm n_och eincn crnstlfchen Antheil an dem Gefcchte zu nehmen, -und thr Verlust sey daher auch nur unbedeutend gewesen. „An 11Min Tage“, sagt die Sencinelle jetzt, „haben die Karlisten 'kcm eigen'en Geständnisse zufolge etwa 400 Mann verloren.
er Verlust der Christinos beträgt 500 Mann, besteht aber größ- t""hetls 111 Verwundeten, worunter auch der General ESpartero. 'Am12ten ist Nichts vorgefallen. Am 13te11 machten die Eng-
nder mit den Christinos eine TecognoScirung in der Umgegend W Btlbao, die indessen zu nichts führte. Am ]5ten hofften 11? dteKarlisten zu einem allgemeinen Gefechte zu bringen. In „ Lazarethen von Bilbao liegen 269 Verwundete, und 30 An- - ? sind .in Privathäusern untergebracht. Andekerseits vernimmt nn- daß uns Befehl des Don Carlos eine Junta für Catalo- ., 11" ernannt worden sey, die aus dem Erzbischofe von Solsona, D“" ol),ne des Barons von Eroles und dem Oberst-Lieutenam
* ,'" Loms Velaz bestéhe.“ Dcr Temps sagt in Bezug auf die Madrider Angelegen- “D“" Zwiespalt zwischen dem Englischen unddem Französ- » '" Bc“Mbafter m Madmd tritt encsch1edemr als je hervor. r von Rayneval wirft dem Herrn Villiers und seinem neuen
'ßk'eka11111sche Bewegung veranlaßt zu haben, Mick)? “Uf aUen . tßkßq des Königreichs die Provinzialqunten hervorgerufen - Herr Venters wirft seinerseits dem Herrn von Rayneval
erbünde-tcn, dem Heron Mendézabal, vor, unter der Hand die.
BAerlinx-Mittwoch den 3011. September“
vor, die öffentliche Meinung weder zu zügeln noch zu befriedigen
verüandenx zu haben. „Dem Franzdfischen Ministerium können ZZR Villiers, England und Spanien vorwerfen, daß fie das .iniskerium Toreno bis zum leßten Augenblick zu einem ohn- MÜchkigen Widerstand angetrieben und es dann Verlassen hätten, é"T'?!" ihm sein lehrer Rectungi-Anker, die Intervention Frank; reichs, entrissen worden. Von diesem Augenblicke an kann man die Quadrnpel-Allianx als aufgelöst betrachten, wenigstens in so" Weir [12 England und Frankreich betrifft.“ In der Gazette de France liest man:, „Wir halten uns für hinlänglich unterrichtet, um die von allen Morgen-Zeétungen mitgetheklten Nachrichten zu berichtigen, » Rachréchten, die übri- gens von der Spanischen Gesandtschaft auSgegangen, und in ei- nem für die bestegeen Minister gü11sttgenL1chte dargestellt worden smd. Man hat oft behauptet, daß Yer!“ *Mendizabal ohne irgend eéne Verpfliahtung und ohne ein be émmtes System von London nach Pam achreést sey. Herr von Toreno hatte sich mét einer Hoffnung geschmeichelt, die nicht in Erfüllung gegangen isk, daß nämlich der nene Koäege, vm er von London berufen, thn durch seenen Kredit und durch seine Popularität unterstützen würde. HIM“ Mendizabal hat die Falle bemerkt, und .isgnichc darauf cmgegangen. Als Mann der Revolution , MM;- dée Revolutio- nen bereichert, hat er gefühlt, daß er sein ganzes Ueberge- wicht und seine ganze Wichtigkeit veylierc-n würde, wenn er sah in Madrid nicht zum Repräsentanten der BewegungS-Parteé macht.“. Auch b'ceilte er 11chnicht, das Ministeriumanzunehmen. Er wartete ab, bis Herr von Toreno zum Rückzugs gezwungen war, um zu handeln, und er hat, ohne vorher etwas Anderxs zu unternehmen, nach Barcelona und nach den Übrigen insurgtr- ten Städten Emissarien. gesandt, die beauftragt find, die Zuntcn mir seinen Abschtcn bekannt zu machen. Bis nach Eingang der Antworten in Madrid muß man das unter dem Einfluse des Herrn Mendizabal gebildete Ministerium als provisori1ch be- trachten. Herr Mendizabal verlangt von den Zuncen, axs einen Beweis des Vertrauens,“ die Anerkennung der Madrider Regie- rung; aber er verlangt nicht, daß fie slch auflösen folken. Er will also der Minisier der Revolution Unter dem Namen Isa- bekla's und nicht der Minisier Christineus seyn.“
Das Memorial bordelais sagt: „Wir wissen aus gu- ter Quelle, daß bei dem [eßten Aufenthalte des Herrn Mendéza- bal in Paris Herr Aguado ihm seine Dienste „angeboten und ihm Die Versicherung crtheilt ha!, daß er aue Maßregeln und Pläne nach Kräften" unterstützen würde, die dazu dienen könnten, den Kredit Spaniens neu zu beleben.“
An der Börse wurden heute nur weni Geschäfte gemacht. Mendizabal's Schreiben an die verwietweee önigin hat nur eine geringe Wirkung. hervorgebracht, weil darin von den Miniskexn keine einzige Maßregel bestimmt angedeutet wird. Man behcmp- tete, die Regierung habe die Nachricht erhalten, daß die Cortes zusammenberufm Worden wären. . .
-- -- Paris, 23. Sept. Der König ist in der Nacht von vorgestern auf gestern von dem Schlosse Eu hierher zu:*1'1ch- gekehrt. Gestern verbreitete sich das Gerücht, daß in der Nähe von Paris auf seinen Wagen geschossen worden sey. Das Haus, aus welchem der Schuß sel und das zwischen St. Ouen und Batignoles belegen ist, wurde sofort umstellt und der Eigenthüz mer deffelben sammt seiner Frau verhaftet. Beide smd index schon wieder auf fveien Fuß gesetzt worden, nachdem der Erstere erklärt, daß die Ankunft des Königs“ ihm völlig unbekannt ge- wesen sey, und daß er aus dem Fenster seiner Wohnung “bloß blind geschossen habe, um Diebe zu verjagen, die ihm die Fruchte seines Gartens hätten stehlen wollen. -- Heute sollte ein großer "Minikker-Rath gehalten werden. Da indessen der Herzog von Broglie noch nicht aus dem Eure-Departement zurück ist, so ist derselbe vorläufig auf morgen verleZT worden. Herr Thierzx hatte vor einiger Zeit die Abficht, eine eise nach der Schwetz und nach Italien zu machen; [pätcrhén änderte er jedoch diesen Plan, und wollte bloß nach Dem Rheine und Belgien gehen. Jelxt hat er aber auch auf diese Reise verzichtet, und wird fich bc- gnügen, einige Wenige Tage mit seinem Schwiegervater, dem Herrn Dosne, in Lille zuzubringen. Man erzählt steh, der König selbst habe dieses Opfer von dem Minister verlangt, indem er ihm vorgestellt, daß einerseixsdoch schon die Jahreszeitzu weit vyr- gerückt sey, um noch eine weiteReise zu machen, andererseitkaber- [eme Gegenwart in Paris, in. dem Augenblicke, wo die Spamschen Angelegenheiten sé)“ mit jedem Tage mehr verwickclxen, dringend nothwendig sey. *- Was diese Angelegenheiten betrifft, s_o ist man hier äußerst unzufrieden mit dem General Harispe, daß er bloße Gerüchte als pofitéve Thatsachen meldet, die man sodann am an- dern MJ widerrufen muß. Das Gefecht bei Bilbao, der ge- waltige erlusr der Christinos, die Execution der gefangenen Engländer, -- Alles war Übertrieben. Wahr ist bloß, daß die Karlisten einen Vortheil eryungen haben, durchaus unerwiesen aber, daß Don Carlos, wem: wirklich Engländer 111 seine Hände gefallen seyn sollten, seibige habe erschießen lassen. Die Kar- lésten waren Übrigens bei jenem Gefechce zahlreicher *als die Christin“, und den lekzteren mangelte es Überdies an Artillerie. Diese gab den Ausf-hlag, und ein Flanken-Angriff der Navarrese-n vermehrte die Unordnung in den Reihen ihrer Gegner. Dee Englischen Hülfs-Truppen haben bei der Affaire viel, Muth be- wiesen; was aus dem General Evans geworden, weiß man 5Zur Zeit noch nicht. - Herr v. Rayneval giebt in seiner lekzten o- pesche die Ministerial-Verändorung in Madrid _nur als transte- kisch an. Mendizabal's Manifest hat das Publikum nicht be- friedigt," man erwartete von seiner Seite eine entschiedener-
W [einem vormaligen Verbündeten, dem Herrn von Toreno,
Hinneésux zu dem Systeme der Revolutions-Männer. Er ist
1
1835.
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ttennnaen auf diese Zeitung nebst Pränumeration hier am Orte bei der Reduction (Mohren-Sttxaßc Nr. 311)- 111 den
den ganzen Umfang der Monarchie auf 2 Ntblr. Preuß, Cour. vierteljährlich festgesetzt isi, Wofur den hiesigcn Abon- Um jedoch die erforderliche Stärke der Auflage für das kommende Vierteljahr abmescn ZU xdnncn, müsse“ Interessenten ess1chse1bslzuzuschreibenhaben, Wenn dxe Zuseudunß an nachgeliefert werden können.
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ein Mann, der eine große Thätigkeit mit ungemsincr Schlauheit veubindet; im Finanz-Fache soll er sehr bewatxderk se11u;doch spricht „die öffentliche Stimme ihm alles Taso": in policéschen An- qelegenheiten ab. Wenn er Zeit genug behält, um ['.-1111: Finanz- Pläne in Ausführung zu bringen , so werden drcselben. in folgenden "I)eaßregeln bestehen: Er wird zunäcHst dcn gyoßett Fehler Toreno's möglichst wieder gut zu machen [ua) 11, wonach dieser dem Interesse der Kapitalésten zu nahe 11-11, x'ndem er die öffentliche Schuld in eine aktive und passive e1111he111e. ZU die,- sem Behufe wird der neue Minister den Pasfiv-Sakwldncrn, die erst in 16 Jahren zur Liquidaan kommen sollten, das LÜZLÜÖÖU ten machen, die va1five Schuld sogleich in aktive u'mzuwandeln, jedoch unter der Bedingung, daß die Staacs-Wäubégar dem Kre- dite zu Hülfe kommen und sofort an einem :'211M Anleich von“ 400 Mill. Realer: Theil nehmen. -- Herr v. Raync'oal erneuert in jedem seiner Schreiben seine Bitte um V1r1'c131171g von Ma- drid, nachdem alle seéne Bemühungen zur Exhaixmxg dEZ Twre; noschén Ministeriums vergeblich gcwrsen, wäHrend d..“,r Einüuß des Englischen Gesandten gegenwärtig dsr cénzig 17)er1sch111de ist. Wie "mir heute versichert woxdcn, hac 1111111 1111) exzdltci) ent- schlossen, den Wünschen Ravneval's nachz11kckmnen= man sacht i m einen Nachfolger, schwankt aber 111311) z1visc1cken Rumigxxy und 9 conrebello. Herr von Rayneval dürfte von ""r"-JTWJW nm.?) Wéen gehen, Hier in Paris wünscht man fich ssl); ch: Gxafen von Toreno zum Gesandten, u11d1chmeichelc fick) un: [0 1:11h1', daß er diesen Posten erhalten werde, als dom Herrn Menxxßzabal daran gelegen seyn muß, ihn von M*adrid zu cxxkssraen, Toreno selbst aber untor den gegenwärcégen „111111111113211 unmöglich wünschen kann, in Spanien zU bleime. -- Zn dcr vo- rigen Woche haben hier häufige Konfsrenzev zwischen dcm Herzoge von Broglie und dem Belgischen GWUdtcn statt- gefunden. '“ Leßcerer stellte vor;* daß scén LMO, von al- len Seiten eingeschlossen, [ich gendthigc sehe, 1-11: anderes Handels-Syskem anzunehmen, “11110 daß sonach das 91111371: Inte- resse Frankreichs, sowohl in pokitisch1er als in nterk«*.11rilisc1)1r Hin- ficht, erheische, die früher angckm'jpften dcs'sallsigen 11111-5-1'1)and- lungen wieder aufzunehmen und zu dem erwünscßten Ziele zu führen. Dieses Ansinnen hat aber die hiefige Regierung cini, germaßen in Verlegenheit geseßt, da se die entschiedene Abnei- gung fast aller Deputét'ten und selbst der hohen Aristokratée gegsn eine Handels; und Zoll-Verbindung mit Belgien 1611111.
Großbritanien und Irland,
London, 23. Sept. Der Agent und Gencml-Korxsul Sk. Maj. in Tripolis, Herr Warrin-gwn, hat dem Staars-Sccretair für die Kolonieen, Lord Glenelg, eine von Gr. C'xccchtx. Effets Muskap a Nedschib an ihn gerichtete offizielle *“ “'
Q
,_ 21?on cinq-xsandt,
welche olgendermaßen lautet: „Csseid Mustapca 511:.*d.['11)1b, von
Gottes Gnaden, Pascha Weßr der hohen O110111a11;1“ch::1 *Hforto,
General-Statthalter von Tripolis und [ei11cx Dependknzéen, an „Han-
mer Warrington, den Königlich Britischen GN::rN-Komsxxl zu
„Tripolis. Sir! Während der Unruhen, die in dex“; d=_*ci lsßt-m
Jahren dieses Land verheerten, hac stef) ein verdesßßchev Miß-
brauch gezeigt, den keine Regierung dulden kann, 1:5:111111) der,
daß Waaren und andere Artikel an anderen Orcs" al:"; in den
dazu beskimmten Häfen eingesckziffc und gelandkc waxdcn. „Dieser
unerlaubte Handel ist, abgesehen davon, dN; 1? den Einkünften“ den größten Schaden verursacht, dem gcseZmäßigcn HMM und
der Ruhe des Landes äußerst nachtheilig. Wik zcégcn Ihnen
daher an, Sir, daß wir mehreren uuscrsr SMF: 1:9 nö-
thigen Befehle ertheilc haben, [ich fertig zu balken, um an
der Küste u kreu en; und Sie werden demnach ch (551*11:1)ab€n,
diejenigen hrer andsleute uud alle Andere, dée cs ETZZWÖk, zu
benachrichtigen, daß hinfort aULr Küstcnhandél anWrÜcLiich ver- boten ist, und daß an anderen Orten als in den Häscn von Tri- polis, Bengasi und Derna kein Handxlé-Verkefxr erianc werdexr wird, und daß folglich vom 1. Septembcr [31.13 an 1311: SMM, Böte und Fahrzeuge, die fick) an dcn verboxsnsn 4.111.171 bekl'cffm lassen, in Beschlag genommen werden sollen, indem 1111117111 ck- klärt wird, daß diese ganze KÜsre von diesem Mtgchxick (111 als im Blokade-Zuskand befindlich anzusehen ist, mit 1111112115511 Aus- nahme der drei oben erwähnten Häfen. Wir 911111111 Sxe 11. 1.113. Gegeben in unserem Palast, 9. 211191111 18:15. Gcfclzréebkn auf Befehl Sr. «heit. Rustem Bey, Secrcéaix.“ DIe Témes meint, dicse ekanntnmchung werde wcckck1schei11lich dm Sch,x*;-7,.
fahrts-Znteressen in Malta großen Eint-xag thmx.
Von dem Oberst CheSnew, dcr di? E11p1)1'a1;Cx1-18O111011 kom.- mandirt, ist folgendes Schreiben, datirc Port 213111111111, (1111 oberen Euphrat, 21. Juli, hier c111gcgangcn: „Sw 1745.32 W171)?- scheinlich von den Hindernissen gchört, die dor Pascha 11911 “213511173;- "ten anfangs unserer Expedirc'on in den Wxg (cs:s; 11a 1v:.::*c*c11 zwar endlich beseitigt, W er dcn Zweck des Cxpxxvetzon 311/15qu begriff, doch nicht ohne bedeutenden Zeitvckémk. .Wir 1.111.1th vor, vier Tagen hier an, und 1311 O:.“t, wo 11113.“ 1-th 11111911'11étccn bescbäftigt find, ist zur Ehre unseres 9111811 51.1.711'1-115, de:; 5316111991, wie oben benannt worden. Wär geben 111111 5711171: 21.1.1111») 11711731: ' Fahrzeuge bald möglichst fiocc zu 111111111171, U31. “L*.mffo-xa ['*'intc-n: zu erreichen, und wir denken, gegen den 311.- Sepxcmbey den Strom hinab segelnzu können. 311) [rkzcc_das.k111nc Dampfboot (mf dem Orontes zusammen, um zu zeigen, dak; wu" um: ::é;i)t 1111111191151111111- halten lassen, aber Se. Hohen gab nach, und anscat: dic Gcrärk;,;'ch:1f;'c11 auf unserem „Dampfboot nacl) Antiocl)ia*1)11muf zu schiffen, nah- men wir dasselbe aus einander, zerlegten cs it1ach1S111ckc, [Udcn diese auf Kielschwinnen und andcxe SUM“: Schiffsbauhokz, an denen wir Räder anbrachten, und schafften sie zu Lande fort. Das Denot Amelia war vor kurzem eine völliger BaUplaß; A1,-
115 war darauf bedacht, etwas Neues und Nüßliches zur Err“-
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