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,ge1'chwcmmtes Gebirge, auch etwas Porphyr.
aks außerordeietliehor Gesandter angekommeneshudadad ") Than hat das mitgebrachte sreundschafiliche Schreiben des Schuhs von „Iran, dem gnädigen Willen des Sultans gemäß, am 12ten des verwichenen Monats, einem Freitage, im Beisepn de_r Wefire, des Reis Efendé's und des Persischen Dolmetscherx, Urfi Efry- di's, Seiner Hoheit dem Sultan persönlich 06erreicht, Bei dfn- ser Gelegenheit ist auch der seit einiger Zeit in Konstantinopel s1ch auZaltende Geschäftsrt'äger ( Medir) des Hofes von Iran, Agha uha'mmed , zur Audienz gezogen und gnädig empfan- gen tvorden.“ , „Am Abend des Sten Tages des laufenden Mongts, an ei- nem Basar-Tage (d. i.“ Sonntage), geruhte Se. Hoheit der Sul- tan, in Begleitung der erßen Hof. und Staatswürden, dein Men- ßura „Defterdari (Defterdari der Lmien-Truypen), m deffen Sommerwohnung zu Beéierbei, emen Besuch_ abzustatten. “Se. Hoheit schenkten dem erwähnten Wßrdeyträger, als ein Zeichen besonderer Gunst, Ihr erhabenes Bildmß und kehrten nach dem Abendessen mit Glanz und Herrlichkeit in Ihren Sommer-Palast nach Beilerbei zurüak.“ . „ „Der Kapidschi Baschi Hafis Agha Emm der.GrZßherrli- chen Pilger-Karavane, isi auf seiner Rückkehr von O).ek_ka er- krankt und bald nacher gestorben. Sein Sohn Nuri Bet, der ihn begleitet hatte, so wie sein Kiahia, haben am “18ten des,la1_1- fcnden Monats mit der Karavane ihren EmÉug, 'm Skutare _e- halten. Zwei mitgebrachte Schreiben des mirs von Mek a, Scherif TUJuhamed Ben Ann, das eine in Arabischer, das andere in Türkischer Sprache, worinder Emir den Empfang des Groß- herrl1chen Schreibens nebst „Kastan mic gebührendem Danke an- zeigt, smd von Nuri Bei an die hohe Pforte überbrachi w-orden, bei weiche? Gelegenheit der Sultan dem erwähnten Bec der her- kömm1iche Audien ertheilt hat.“ . „ Dieselbe Tür ische Zeitung enthält firner emen aukfßhrlxchen aus dem Franzöfischen ins Türkische Überscizten) Berieht'des oktors Konstantin, Lehrers an dem chirurqische0 Instrtixte und Arztes an dem Hoöpitale von Topka'g u', über eiite schwu- rige Operation (Ausschneidung des linken“ 1231100103), die der gez nannte Arzt an einem gewissen Effeid Muhamed *Raghis Efendi
lückli voll o en.. 2 *ch zg Serbien.
Naeh Mittheixungen aus einem “priv t-Briefe dei Königl. Skcbsischen Ober-BerghaUptmanns Frhrn. 9" Herder von Po- scharervaß, den 30. August, wurde derselbe in Belgrad von den Behörden des Fürsten Mikosch sehr gut empfangen,.und 91119 von da nach Kragujewaß, der Residenz des Fürsten und senzes dermaligen Stellvertreters; von hier trat er zu Pferde seine bergmännische Wanderung über Zagodina, Siacowa und Kul- schaina, wo die Fürstin residirt, an. Er äußert fich jc'hr erfreut über das herrliche Land und feine schönen„ noch so_wemg gckaxm- ten Gebérge. Die geognostischen Verhäthsse erschteuxn bis hier- h.r ziemlich einfach, Kalkstein, Thonschiefer, Sandstein und auf.
Bei dem Dorfe Milliwa wurde das Ausgehende eines , ohnfehlbar sehr mächti-
_gen Braunkohlen-Lagers , mit schönen Versteinerungen gefunden
und bei Ku1schaina ein sehr problematischer ehemaliger Silber- Bergbau. Merkwürdig, daß auch hier ein mächtiger Poxphvr; Gang die Erzführung des Kalksteins bewirkt zii haben joinen. Die nächste bek'gmännische Tour sollte von Pojcharewatz nach I.")k-aidampeak gemacht Werden.
Z n l a n d. , » ,
Berlin, 29. Sept. Am Lüften d. M. wurde Se. Katsexb Hoheit dcr Großfürst Konstantin, nach gehaltenem Nachtlager m Öirsibau, in Danzig erwartet, um auf dem Dampfboote„Her- rules“ die RÜckreise nach St. Petersburg anzutreten.
- Am 23sken d. 911. hielt die GesxUscbafc Dxutsckxex Na- tursorseher und Aerzte in Bynn ihre driite öffentliche Siszung. Nachdem verschiedene Druckxchrifccn veriheiic wdrden, verlas der ztveite Geschäftsführer eine interessante Mittheilung des Herrn“ v. Boguölawski in Breslau über den Halleyschen Kometen. Den ersten Vortrag hielt darauf der Hofrath ])r. Sanz» ausGreifs- wald über die Macht der Gewöhnung, Gewohnheit, Uebung und Abstumpfung. Dr. Eduard Weber aus Leipzig trug seine Unter- suchungen über die Mechanik einiger Theile des mensehliehen _Kdr- pers, die zum Gehen dienen, vor. Hieran schloß derselbe. einiZe Bemerkungen zur Erklärung der, Verlän erun des Beine- in der ei'sren Zeit des freiwilligen Hmkens. er orfihende machte bekannt, daß am 271x101 eine große Spazierfghrt noisy Godesberg stattfmden werde. Er leitete sodann, die. Wahl und Be- stimmung des Orts dex Versammlyng _für das nächste Jahr ein. Es ließen sich Namentlich zwei Stmimen vernehmen, vondenen die Einen Jena , die Anderen Freiburg verlangten.
“BFL der Abstimt'nung ergaben sich 108 Stimmen für Jena und
' '"“: reibur , so daß im nächsten Jahre die Versammlung m FAQ: (?.;xtfindYn wird. Nachdem dixses Resultat bekannt ge- macht worden,. ertheilte Herr von Frortxp die Vrrstézerung, daß von Seiten der Höchsten Herrschaften m Weimar die Anwesen,- szeit der Gesellschaft in Jena sehr gern gcseYen werden würde. Zum ersten Geschäftsführer für das nächste „„zcihr wurde darauf durch Acclxmation der Pxéofeffor [).-. Kicser, xmd zum zweiten Geschäfoührer der Profesiob [)1'. Döberemer in Jena ernannt. Bevor die Sitzung aufgehoben wurde, ward noc!) beschlossen,
___-“...*-
*) Dies Persische Compostum (aus 11-133. 01.0011, Go1t, und 1.31.) «15.0, von 11566". geben) bedeutet Gottcsgabe, wie Theo-
dor, Jonathan, Vieuäolmä u. s. w.
, 1110 - “
in den Statuten der Gesellschaft keine Aenderung xintrx- ten zu lassen. Der Abend dieses Tages schloß mn ei- nem eben so glänzenden als zahlreich bxsuchten Balle, den mehre're Bewohner der Stadt Bonn, zu Chren der airwesxnden Naturforscher und Aerzte, veranstaltet hatten. » Die vzer_te und le te öffentliche Sißung am 2511er: erdffnete de_r erste Ee- schäftsf hrerz indem er mehrere als Ge1chenke eingegangene Schriften anzeigte. Der zweite Geschäftsftihrer machte eme ihm von dem Professor Benzenberg in Düsseldorf zugegcingene Mittheiluug über eine Feuerkugel, die am 2311en Abends 01 den Rheingegenden Wahrgenommen wurde. Bemerkungen über die Er- klärung des Phänomens knüpften sich an das Faktische. Dexselbe Geschäftsführer sprach sodann über die Protokolle der Sectconen und über den demnächst für den Druck abzufassenden umständ- lichen Bericht über sämmtliche Arbeiten der Versammlung. Pro- fessor Ennemoser hielt einen philosophisch-poetischen Vortrag ube_r die gegenseitigen Beziehungen der Natur, und des See- skes. Medizinal ; Rath Köhler aus Celle 011 Hannoverjchetz sprach über Vergiftungen durch Käse, indem er_ bemerkte, dax; ihm und seinen Kollegen mehr als 120 Fälle die1er Art bekannt seyen,„ welche kurz auf einander in seinem Woh11o_rte vorgekom- knen wären. Professor Kastner aus Erlangen faßte zuleixt xmt der ihm eigenen Lebendigkeit im freien Vortrage mihrexe Gegcq- stände der vorgekommencn Abhandlungen, namentlich 01 so weit sie die Physik betrafen, zusammen. Beifallklaiichen begleiteté den abtketenden Redner. Nachdem hierauf der crsic Geschafts- führck seinen Dank gegen die versammelten JITctgleeder, als Scheidegruß ausgesprochen, erHob fick) der Professor Plieninger aus Stuttgart, um, unter besonderer Ancrkcnnung der mannig- fache71 szienttfischen Leiskungen im Preußiichcn Staate. zunächst S1". Maj. dem Könige, dura“) AUerhöchstdessen huldreiMkexZu- stimmung, so wie den hohen Behörden, durch down beireicxyiliige Unterstüizung diese Versammlung nur möglich geworden, dann ferner“ der Stadt, der Universität und den Vorßehcrn 01? ver- schiedenen Institute in gewählten Ausdrücken zu danken. Aeby; lichen Dank zollte auch noch der“ HoßKmnmcrrathWaii; aus Til- tenburg den beiden Gcschäftsfiihrxrn, wobei er ihnen eerie von allen Mitgliedern der diesjährigen Versammlgng untcrzezchzxete Urkunde, die deren Gefinnungcn in dieser Beziehung gusjprickw überreichte. So schloß “diese leßce Sißung der Verwnimlimg. Nach der gemeinschaftlichen OITictast-ifcl brachten die Mtr.;lmdex den Abend in Godesberg zu. - “ m folgendex Tage 10qu die meneralogisch-geognostische Scction, unter dxr “5511101003 dds Ober- Bexgraths nggeraxl) eine Excursion nach dem L.“.aaxr Sch ma- chen, in der cbemaligen Abtei Laach das Z)ccttagbti:abl 02111111),- men, dann die Niedermenniger INKOM-sinbruchs bejuxixn, m An- dernach übernachten und am Sonniag mit 01111 Rhetnijchcn Dainpf; schiffe nach Bonn zurückkehren. "““-"*“
Königliche Over. ,
Am 281101 wurdc im Königlichen Schauspielbnuse „Sargxncs“ von Pair gegeben, eine Oper, die seit mehreren Jahren aus dem Reoertoir chblt hatte. Die Composition_decs-clvxn gehör“! noch der guten tern Periode an, wo die Italiän1icheOpxrn-Mustknyc!) nicht so ausgeartct war, wo 1761) in ihr dcr Uebergang vom Natur- licisen und “Wahren zur Vcrfiachnng und Karrikamr 1200). nici); so entschieden, wie jetzt, be eichnet harte. Unnr dcn Kompomüxn jener bcffes'n Zeit nimmt Yükskcikkg Paer' einen der ersten laye ein. Seine Musik enthält scybne Me'lodiekn, 10 für den S ngcr sxbr günsiig und dankvgr, dabei mit Einficht und Effekt instrumenxirt, und wenn man ne nach im Ganzen nicht eigentlich dxnnxatich) nennen kann, so isi sie. doch nirgcnd dem Ausdrucke entgegen, iondcrn untcrüüßt vielmehr, denjciben meiüens sebr a:.grm-ss.0. J.: 0101! kann sagen,- daß Paier Ick an Gründlichkeit und Taxe nocl) uvcr manche seiner béski'li Zeitgenossen erbxbt, und zwar dcs'va13- we?! er lange in Dentsäxland lebte, Und hier mcvrcre Opern, ,und unter ihnen gerade den „Sargincs“ (in-Dresdcn) komponérxc. Er bultsich dabcrxevr nahe an Mo zart, und dieses“ Vorbild ist sowohl in dcr e_dcn genannien Over, als in andeicn, dic crspäter schrieb, duxckzausnmau z:: verken- nen. Mchrcrc Nummern des „Sargiiies“ daben slch sy 113 Gunst gescht, daß fie einzeln, als Wk“ Konzertfiücke, immer Lieblinge der Sänger wie des Publikums bl eben und jedes Mai 1105 Verlan, en erweckten, dée Opck, dcr,fic entnommen sad, citzmal wrcder von er Bühne herab zu hören. Wir rechnen dahin *.*-te „Cavatrue: „Lich, Sophie, süßes Leben“, das Duett: „O „Du mem Einziger“, das Terzett mét dcm schbnen Save ohne Begleitjung, dxiz Duett: „Man kann ibrohn' Entzücken“, und die Arie Sopbiczn's xmt oblkgaterKlari- nette. Wie weit erheben sci) diese über das 0011110)th Productionen Mcrcadatite's, BeUini's, Donizetti'synd selbst Nomin's! Es war daher sehr wohl getöan, daß man ein soici;es Werk 111710 ganz der Vergessenheit überließ, sondern es 01th neuc'zur Qarstcllun brachte ' da es, außer seinen Vorzügen, auch bei Vielen tm Publi unxno ) angenehme Erinnerungen an eine frühere schöne "ZFI? dcs musikali- schen Lebexw in unserer Stadt erweckte. Dée Aujsxuvrunggereicipte den darin Mitwirkenden nur zur Ehre und 11110111er cs sicb angr- legen seyn, ibrc Aufzxxabsn so genügend als möglich zu l_bsen. O_benan müssen wir Herrn Man'ttus, nennen, der TigPartte des 1in cn Sar i:!es mit solchemAusdriick und [0110er InniZkeit sang, daß (15 Fab kum fortnx-äyrend zum 115-1001 arxgcregywurdc, und es sowic!)
c-byaft bedauert": mußte, das; dem Sanger eme soichchlegenbem sich in seiner glänzendüen Sphäre zii zi-igen, s_o lange entzogen wo“;- dcn war. Obschon Dem. Lens dic „Sthhix/- zum crsicn Mme sang, so war ihre Lcißung docs) saß durckzgangig lodcnswcrxh. Das; 17: tn dcn hdbcrannen bisweßlcn dctomxtc, muß tbr zu 0301." ge- haiten werden, da sc wahrsäéeinéici) noch an den Folgen einer Un- . päßiicbkcit litt, um decenwiilicn di.- Over schon mehrere nge lang ausgesetzt worden war. Die beiden Baß:Par11ecn des„»arginez Vater“ und des „Peter“ warm durch die Herren Zsciztesche und
Wauex trefflich besevt, und auch in Beziehung auf die NebenroUcn blieb nichts zu wünschen 111ng- Das“ Publikum erfreute 00) an der
erundeten Ausführung und kargte nicht mlt Beifalmxezeig . - ,- Hoppclt unangenehm war es daher, daß gegen den Schlu d
Eindruck dura; .emige Zufälligkeiten vermindert wurde, Welche Zuhörer nichtbloß zum Lachen, sondern auch die Darßeuex Hauvt-Partiem um den Hrrvorrur brachten. wclche Auszeichu
sie verdient hatten, und di! ihnen ohne jene Störung gexviß in T
geworden wäre.
*
Meteorologische Beobachtüng.
er..
*
Preußiscß
A11gemei0e
e; St a ats=Z
eiiu ng.
. 1835. Morgens Nachmittags Abends Nach einmauzex 28.Sepreinber. 6 Uhr. 2 Uhr. 10 Uhr. Beobacth Luftdruck . . . . 331,94““Par. 332 ““War. é331.011““Par. QU'ÜUFWM 8.21 Lufttvärme . . 1050 N. 12190 R. 10.20 R.Fluikiv.1rme 14,40 ! *. . 272. TÖÜUPUUU . . 6-5 0 R. 1-20 R. 4-3 0 R. Bodenxvärme 1240 * Dunasäitigung 73 „pCt. 34 pCt. 62 pCt. Ausdiinfiung ÜW- ' ...-.. “ Wetter ..... heiter. heiter, halbnctter. _ , * „.___ Wind ...... W. NW. NO. N'ké'ksWs 0- ' „.,- *- Wolkenzug . , -- NO. -- Nacdtkälte 4,70 - . TaaeStnitte1:332,86““ *Mit“... 1199 R... 409 R... 56 vgl. A m t l t ck L N a ck r i ck t e ".
15
0k11u0k 1301110. [)en 29. 800t0mbsr 1835.
Kronik des Tages.
«mexx'cZ-er NFN-és- ““:-é 7Zeéck“6'“1“*'3r“o:s1 Jm Bezirke dei'_Königl. Regierung :3' s....." .““:Tßm. é?- urmx ' 11 Koblenz. ists, der Wbemge „ Pfarjrer m Friesenbagen, 8e.-80110111-8011. 4 „„./4 ].,„s/4 u-tpr.1*t*a..«11.r. 4- “)?/2 _ ckck“, zum kathozschen Pfarrsr m Wesseii xrnannt worden. ['k_§|]ßl.0b[. W. 4 “("*"/2 99_ 90711!!!- 110. 4 "**, „ * '_-_-*--"_"«- , , 9,ü„,5eb„„_5„„_x_ «30% 597; i(or-u.1(eum. «„,-1 101% - Angekommen: *Se. Cxcellenz Rder General-Lieutenant und [(..rm_01,1,m,1,0„ 1 101 -- 5.1.1.0...“ a... 4 «- 101- ,fdsteneralstabes der Armee, Krauieneck, aus Schlesien, U11|.lut.8e11. 110. 4 101 "_ Küek-t.().uuch2. 8er]. 80.101111. 4 1013,“4 101% 8eb.e1.1(.o..1s.-*- 84%- _ «;;-05.1. 00. 4 _ -- “ . & 110.0..." (10, 41 - » (191.1 .! marco - 2157: 211! - ' _ ])am. 110. 1111“!- *- 41:74 41 Reue [)ncaeeu *- ;?Zéa, *, Z e l c u n g s “ N a ck TL ck t e U- Fexesxr.1'kauckbk, 4 102 “'2 “- krieärlcb-a'or -- 4 ]1*„ _ (71-01-11. km;. (10. 4 103%; -- kjiseouto .- 37_ 1 A U 6 l a n d- Mecx/x-eé-Cotmj. . „"“-_" '"zt R U Ü [ a n d.
.Mm-ter-ium ...... “ ....... 250171 / kun ;:Z'É: *. St- Petersburg, 23. Sept. Se. Maj. der Kaiser ha-
“ """"""""" 25“ "" F"“ 1.25, : den beim Kaisers. Generalstabs angestellt gewesenen Major 1131311101": .............. W :I 2 21: 1:42?" _ aron'Georg von Roset] zum _Staats-Secretair Sr. Kaisers. 1.0...121 ' * ' *.* " * : „* ,' : : : : . “„ng 3110 g 271/: __ „1,10 Thionfolgers Cesarewitkch zu ernennen geruht. ya"; . _' : : : : _: ________ 300 y„ , „,k 85%“ _ Dei“ dieseitige Gesandcq am_.Königl, Dänischen Hofe," Ge- m... ;. 20 x., „„„„„„„„„ 15010, 2 mx. [035,3 .. “meNath Baron Nikolai, ist mcc dem Dampfschiffe nach Li'ibeak Kugaldnks .............. 150 k]. 2 Mt. 1031/14 ** Wangen, , _ , . “- 0.9.1... ........... ., . . . 100110. 2 „nr. 991% - Die Nordmcbe Biene enthält in einem Schreiben aus l-eüuis --------------- 10071“- 8'1'*8'= 1031/11 ] 7/ skroma foigende Notizen ÜbebJWlm Ssußanin, dcn Landmann, ÜWWMUW "7-- ------- 450"1 2 **"- 1YÉ " - jeßt einEhren-Denkmal gcjeßt werden soll Und dci" dnrch ““*""is """"""" ““ “"' 3 "“““" “5 W e Treue und Standhaftigkeit den Zaren Michail Feodorowitscl),
110500711...- 1161-8011.
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„& u t »- o rp 9,11. 23. Zoptsmbsr.
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W400 401. “.."/2. 111153.
(301101- 34'/4. ZU/0 [',-111. 587/z.
',sünlkbk- 95'//3a IZ/Z"
M* urucj- 11 u, 25. Zeptsmbek. 0311-0003, x'. 1835 532.
Königliche Schauspiele.
Mittwoch,
Eduayd'sx Trauei'sbiel in 3 Abth., nach D.»lav:gne, von Th-' Freitag, 2. Okt. Jm Opernhauje: Der reisende S *
30. Sept. Im Schauspielhause:
Und: Der Schweizer-Soldac.
..?ittwoci),
für die Bühne
Körii§|ädtisches Theater.
O _ Ben Davio, Knabenräuber, odex: Der Christ und der Jude, romant' Schauspiel in 5 Akten , nach Spindlet's Roman: „der L*-
30, cpr. Zum erstenmalc:
bearbeitet von B. Neußädt.
311%
3% 18%.
Stammvater des hohen Regentenhauses , Unter dessen pier Rux'.land seit Mhr als zwei Jahrhunderten seine glück"- .1...g,8 sten und ruhmvoélsken Tage verlebt, gerettet hat: „71162320
79, ' “[Feodorowctsck), noch unbekannt mit seiner in Moskau vor 119. 4% gegangenen Erwählung zum Zaren, mit seiner Mutter ein,-
in Kostroma auf seinem Erbe lebte, wollte eine verzweifelte 10 der damals in Rußland umherziehenden Polen, welche da-
Nachricht„eröalcen„batten, die Russen durch ein verwegenes ternehmen tn Verxvirrung stürzen, den erwähnen Zaren auf,-
ßch ganz still dem Rainanowschen Gute nähcrren und nicht
ne vom Flecken Domnina im Dörfchen Derewnizi (jekzt De-
.mfthrfthi) standen, ergriffen die Polen einen dortigen Bauern,
en alten Mann, fragten ihn aus über den Weg zum Gute, . . ob sich Michail Romanow daselbst befinde. Dieser Greis «Iwan Ssußanin. Seinen unvermeidlichen Untergang vorausse- d,nahm derselbe aufimmei' Abschied von den Scinigen, erklärte sich ann bereit, den Meucbelmördern den Weg zum Romanowschen 0er zeigen, und führte sie dnrch tiefen Schnee, im dichten 101, auf Nebenwegen, vorsäßlich in ganz entgegengeseßter ichtung weit ab von ihrem Ziele. Endlich merkten die Polen * Betrug; sie ergrimmten und peinigtcn Ssußanin; abcr we- . Markern noch tödcliche Schläge vermochtm den hochherzigen eiszu erschüttern. Er gab unter Foltcrn den Geist auf -«- dMichail war: gerettet: LCUTE, welcbe Ssußanin vorauSge- ickthatte, warnten diesep vor der Gefahr; die Mutter wußte „* mit ihrem jungen Sohne in Kostroma zu verbergen, wo sie unerwartete Nachricht von seiner Erwählung zum Zaren er- it.- Michail Feodorowicsä) beschenkte in der Folge Ssußa- sSchwicgcrsohn Bogdan Ssobinin mit der Hälfte seines burts'ortes, und gab ihm später statt dessen zur Entschädigung
011113, 139'
['0111, 18%.
d0b0111 17]
Die G
Markt ; Preise vom Getraide.
Zu Lande: Weixsn 1 Rtvlr.-20 Sgr., auch1 Ntblr. 114 9 Pr.; Roggen 1 Rrhlr 5 Sgr., auch 1 Ntvir. 2 S r.; ** crsj 26 Sgk 11, Pf-- auch 26 Sgr. 3 Pf.; kleine Gche A5“. ' 8 Pk; H-Fer 24 “"S-gx,- 8 P _ „ 10 Sgr., schlechte «orte 1 Rthlr. 5 Sgr.; Linsen 2 Rthlr.
.
Berlin, den 28. September 1835.
s., auch 20 Sgr. 8 Pf.; E
1 Nthlr. 22 Sgr. . _ Zu Wasser: Weizen (weißer) ! Riblr. 26 Sg
1 Rthlr. 20 Sgr. und 1 Rthlr, 7 Sgk- 5 PH; Roggen „„ 0 Sgr. 3 Pf., auch 1 Rtbir : Sgr. 9 Pf.; große Sonnabend, den' 26- September 1835.
Das Schock erob 4 Rtblr; 20 ngx, nach ., Ribld;
Ceiiincr Heu 1
Rrblr. 10 Sgr., auch 20 Sgr.
Redäctenr (.'-*- rx-/. * &
Gedruckt bei A. W. H0“-
Gcrße 1 M
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L_and Korobowo in ewigen crbcigenthümlichen Besifz, mic sierung von allen Bauern-Leistungen. Dieses Vorrechts ge- ßen noch bis auf die heutige Stunde die Bewohner von Ko- oWo, Welche den Namcn „Freibauern“ führen; doch die Ueber- des Helden, des Märtyrcrs Ssußanin, wurden im Jpa- rbscn ] " der Staub des BMW liegt, ist nicht mehr genau bekannt.“ -- sIournal des Ministeriums des Innern enthält die Nachkommen Ssußanin's zu verschiedenen Zeiten ertheilten nden, welche die Dankbarkeit des geretteten Hsrrschers und xk Nachfosger bezeugen. Die Nachkommenschaft Ssußanin's, im Jahre 1632 aus einer vcrheiratheten Tochter Uild ihren den Söhnen Danilo und Konstantin bestand, ist bis zum 9018.14 (also in einem Zeitraum von 202 Jahren) auf 105 Lenglxtée und 121 weibliche, im Ganzen also auf 220 Seelen In O_dessa war in diesem Sommer das Wetter so rauh, 4- man eme gute Weinlese nicht mehr für wahrscheinlich hält.
Riga, 21 Sept Riga hat schon die Wo?“)[c äti keit o - - er -“ “höchsten Verordnung, daß keine Schiffe mit ?Bameolle,
r. : Pf/
**,-an".; 1... -- .
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* “ “ ' e - , .. & Allgemeiner Anzeiger fur“ 1116 9101101101) . . ck ' (: 0113 0011111111111; ' . ck D : B Ska U Urmaä) ungen" ScvMckZki.“YYYMKÄWIEWM MIME? vor?? bxitxdvcscn, alle 11.02? dScncih YYLI SZ:: IX.„ÄY dxr
Auf den Antrag des Müllers C. G. Langhoff wer- wittwcten Scl)
: d'c'en' en welehe an das, von demselben des Guts, Ceausdorfß .:.-m ...-..ckst obscywebenden FY «C0 Dtéjzchj§bl ,abgetretene Pachtrecht der Mühle Rechtsstreits, 111 zwischen dem Advokatezt Francke IU Hobkildükf- die dabei verkauften eigentbümlichen hiersxlbsk, als fruheren, 1161010 0011111111111 tm SchUlß Gebäude, das vorrätbige Mühlenbaubolj- ingleicden Kl. Luckowschen Debitwesen, und der verwittweteu „ . _ . _ Die PaWwoksChUßIkldek [M'- die Praknumerérte Pacht, Schu“) ju Clausdorff ein Vergleich vergbrcdet, dik- bestimmt zu kkkläketk, 81111 [1111010111010 [)1'0 001111. daß nicht mindec an die übcrlnsscnen Saaten und Acker- ser Vergletch auch bereits * wiewohl mtt Ausnahme
uli; zn Clausdorff, wc en Herauögabe Prioritäisurthcl locirte, mit [170-31170101" „bus 1" „1090 9 nicht versehene, Schultz 511 Luckowsche Gläubiger,
unter gcsiattctcr Einsicht dcr Acttn, bierdurclx ausg.:- fordert, 110)" binnen neun Wochenaa 11-110 uber die Annahme oder Ablehnung des'crwahnten Vergleichö]
«Mt „md d...; gesammte Véeh- und Wirthschans- einer Gläubigerin, auf deren Widerspruch es jedoch werden angenommen wcrden.
:knvenfakium aus ikg-ctd eincm Grunde Rechte und nicht ankommt
„U. „..-i;... ma en ,: können vermeinen hierdurch 101 der Scbuxb Kl._ Luchowschrn Prioritätsurtbel « , . . Zcixißen, in de:? aufjden 14. und 28. Sévtbr. und loctrten annocb interesiirendcn Gläubigern genehmigt Fanzlkk AÜeerÉ MWM“ *L-Ü'MN'“ B*“d'rector 5, October d. J., Morgens 10 Ubi“, angesetzten worden, so wie widex die nach dem * oücn 3011 d..). und Räthe.
161 der gedachten Prioritätsurtbel loc rten, mit pra-
Tcrminen sothane' Ansprüche'darzulegen und zu ve- ' _ "**-in“", unter dem Nachtbkkk/ daß sonst dußck) dic (2111211011008 10 On texten Termine zu erla ende niß dcr gänzliche Ausschlu
c", wcÖL-ium GreiftwaTd- am 27. Aug“ 1835,
31-191 Kr-i-seriGH
weitere 91 Diesemnncy
raeclusv-Erkcnnt: selben angedrohete Präjudiz, daß auf hren ctwani- verse ven werde verfügt gen WidervNch wider den gedachten Vergleich keine ck1ch1 werde genommen werden, puriffcirt.
-- von den bis zum Posten 130!) dio.
1000 versehenen Gläubi er das den-
Werden auf ebrerbiet st-gehorsamsienBerltn, Bruderstraße Nr..13,
sie widrigenfalls für dicse" Vcrgleicb genehmigen?)
Gegeben Güstrow, den 5. September 1835.„ , l-- 8.) Großber oglict) Mccklcnburgscbe zur 3004-
G. Literarische Anzeigen.
Jm Vcrlaße der Nicolaisctzen Buchhandlung in
,hat so. eben nachße-
klima] des Voctoxi- Aarons hiecse bj, als jehigenjhcnde Schrift die Prise verlassen: ,
Brandn
„en" Staaten.
Das Credir-Jnst
mchc an einem Ouarantaine-Orc desinfizirt wurde u el &- “ a en die" solle, erfahren. Vdr etwa 14 Tagen wollte,eizngsolcs1)ses esfezus Hull, wo es semee wahrscheinlich Aegyptische Baum- nkcht hatte ausladen durfen, hier einlaufen, aber es wurde
ikUk " außerhalb der Rhede zurückgewiesen. - Der Wasserstand
der Kur: und Ncumärkiscben Ritkkksib * üna ist so niedrig, daß man färchtet, „. werde unter die
i" scinem Vexbälmiß iu dx" nici): affociicxcn"'*'
gutsbcnßcrn. Von (1 v o n V o ß
h“ herabsmken welche unsere Wasserku “
, . „ nsk und som1t die e?tadt, mcc Waser versorgt. Die Verlegeéheit, die daraus „ " e, wäre sehr groß. Die Stadt hat zwar Nothbrunnen;
. * , p" Geh. Ober-Juüxzrah "' HmwmmrMafts - das Wasser mehrerer derselben soll, Wahrscheinlich Weil se
Gch. Preis 10 sg.'-.
.... „**-W
Bci G. Rasse in Quediinvsxg ist so eben
nen und in aum Bsckwandlungcn, E. S. Mittler, Stcchbnhn Nr 3, z
13. t ] 11 8 u 11 1 1 8011013141105 1101“ 1111011 17011. 35-111 1]
_ n-ért, !(1'1181', [101- 111111] 11. 11. 110111001191. NSW"
knrxvn 111111528 1101" 0111-11 (1901117101110 171-189. 14 131111110 Zo'ol'x ?
mir diesen antiquarischen Schul : At G-ade auc, weshalb derselbe allen, Gel.
mit Recht zu empfehlen isi.
11118.
1191111";- [)|'_ ] “[*]; |"-
Correctbeit- Saube-krit und “).?oln'kändiskeit *
* ., e mehr bdnukzt wurden (man sagt, auch weil es Salenit
R b:), ungenießbar seyn. _ Die neue Chauffee, welche von
in Verl, 'Wuxg nach Warschau fiihrt, wird schon befahren. Wer die-
u havcu- nSÉ zym erstenmale sieht, muß freudig erstaunen. Auf der
„leichtxtion, welche früher 20 Werft betrUg , snd 3 erspart.
it so ier Weg durch eine Gegend voll ansehnlicher“ ügel
,in | er doch so geebnet,daß man mit den trägsten fer- Unterbrechung im Trabe fahren kann.
Frankreich.
* “M1, 24. Sept Der Marschall Sonic hatte
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YFM? beim Könige. Se. Majestät arbeiteten sodannjmic rn der Finanzen, des öffentlichen Unterrichts und des
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„weile verlangt der „Vavor“ unausgeseßt die Verfaffung von “1812, indeß die Junta von Granada sich auf das encschiedenske
*wschen Kloster zu Kostroma feierlich beigesetzt. Aber die Stelle, '
Berlin, Donnerskag den 1001 Oktober
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Handels. Um 10 Uhr trafen die Herzöge von Aumale und Montpensier aus dem Schlosse Eu in den Tuilerieen ein.
_ Lord Granville ist vorgestern von seiner Reise nach England hierher zurückgekehrt. Der Graf Sebastiani wird gegen den 1. Oktober erwartet.
, Man spricht von der Rückkehr des Hoüändischen Gesandten,
Barons, Fagel, nach Paris, und von der baldigen Abreise des Marquis von Mornay nach dem Haag- , _ Die Fürjiin von Lievén ist vor einigen Tagen mit der Her- zogin von Dmb nach dem Schlosse „Valemxay "abgereist, wo ste fünftxiä sechs Wochen bei dem Fürsten von Talleyrand Zubrin- gen ; . **
Im Moniteur liest man: „Obgleich die letzte Expedition des Generals Trezel gegen die Truppen Abdel Kader's keinen giücklichep ÉrfoFF gehabt hat, so will doch der König die Tapfern, die sch m den efechten am 26. _und 28. Juni am Meisten aus- gezeichnet haben, nicht ohne Belohnung lassen. Se. Majestät hgben demnach 2 Bataillons-Chefs zu Offizieren der Ehren-Le- gion und 18 Militairs von verschiedenen Graden zu Rittern desselxnm-Ordens ernannt.“
e ni ist gestern Nachmittag in Puceaux bei avis im 29|en Lebenijahre mit Tode abgegangen. P
Der ehexnalige JrauSgeber der „Tribune“, Herr Bichat, der in vxrschiedenen rozessen von dem hiesigen Assisenhofe zu ltx1ei)r]c?ihrcger Haft verurtheilt war, sich derselben jedoch durch die Flucht zu entziehen gewußt hatte, ist vorgestern Abend in Paris festgenommen worden.
In Toul_ouse ist man einer geheimen „republikanischen Ge- sellschaft auf die Spur gekommen, und mehrere Mitglieder der; selben find mitten in einer Sißung verhaftet worden.
Der Capitain des Französischen Packetbootes „ le Sully“, Herr Arnaud, wurde bei seiner Ankunft in Neapel von den dor- tigen Behörden zu der Erklärung aufgefordert, ob er Briefe und Effekten aus Genua, wo die Cholera herrscht, mit sich führe. Er versicherte, daß er keine solche Gegenstände am Bord habe, und deffenuygeachtetwurde die Behörde gleich nach seiner Zulaffung zur freien Pratika benachricbtigc, daß er verschiedenen Kaufleu- ten Briefe aus Genua überbracht habe. Zur Strafe für diese lügxnhafte Ausfage, die für den Franzöfischen Handel den Nach- thetl gehabt hat, daß die Neapolitanische Regierung bis auf Wei- txres keen Danipfschiff mehr zuläßt, ist dem Herrn Arnaud durch eme Verfügung des See-Miniskers auf 6 Monate die Befugniß entonOetz YrdlexWein Handdels-Zchiff zu fü, ren.
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er oniteur enthält Folgendes: , Eine tele ra iscke Dypesche aus „Bayonne vom 23sken meldet, ,daß abertnécziligpeh A1;- grcsfe von Seiten der Karlisken Tages zuvor eine neue Kanonade '," Behobiq veranlaßt haben. Die Häuser, aus denen gewöhn- lich mit Flinten geschossen wird, smd durch unsere Artillerie so [tark beschädigt worden, daß sie beim nächsten Kanonenschuß zu- 1ammens1ür en werden.“
.Das ournal des Déba-ts sagt heute in Bezug auf die Spanischen Angelegenheiten: „Wir erhalten die Barcelonaer Zei»- tungen vom 14cm und 15ten; fie smd indessen ohne Interesse und Zuthalten diirchaus nichts Neueres aus "dem Innern dieser Provinz über die Navarrefische Expedition und über die zu ih- rer Verfolgun ,aUSgesandtcn__Truppen. Man muß jetzt abwar- ten, welchen L.:ndruck das so lebhaft gewünschte Auscreten des Herrn von Toretio und die ersten Erklärungen des nenen Mini- steriums auf * die Junten hervorbringen werden. Mittler-
für konstituirende Cortes erklärt. Aus Madrid erfährt man, daß gm 8ten der General Latre von dort aufgebrochen war, um die U) Andalusen stattgehabte Bewegung im Keime zu erstiéken;- dte Kolonnen_ von Granada, Cordoba und Zacn hatten indessen schon vor seiner Ankunft- Despenaperros besetzt. An demsel- ben Tage war General Cordoba zum Vice ; König von Navarra ernatint worden, um ihn dafür zu belohnen, daß er dcp Yusjchwung seiner Truppen zur Erzielung einer grö- ßeren Freiheit unterdrückc, Die Barcelonaer Zeitungen enthalten noch em, zwar qltes, aber bis jeßc noch wenig bekanntes Akten- skück, ,nän'10ch die Adresse der Stadt-Miliz von Madrid an die Königm, in Bezug auf die le ten Ereignisse; sie verlangte darin bloß Folgendes: die Säculari ation der Klöster, die Zurückgabe der früher verkauften National-Güter, die Entlassung aller Beam- ten, die in dem Nase des Karlismus stehen, eine Aushebung von ntchi weniger als. 200,000 Mann, um den Krieg in Navarra zit beendigen, die Wiederhersteljung der Provinzial-Deputationen, eiii neues Wahl-Geseß, unbedingte Preß-Freiheit, die sofortige Einberufung der Cortes und die Veränderung des Ministeriums.“ „Das Schreiben des Herrn Mendizabal an die verwittwete Königin von Spanien giebt eben diesem „Blatts zu fol enden Bemerkungen Anlaß: „Aus dem Schreiben des Herrn » Fendi.“ zabal kann man eben so wenig etwas Bestimmtes uber das neue System dxr Regierung abnehmen, als aus dem Tages zuvor in der Madridei: Hof-Zeitung erschienenen Artikel. Genau genom- men „scheint mdeß aus seiner dargelegten Anhänglichkeic an den Thron Zsabella's ll. , an deren Mutter und an die Grund-Ge- seße, so wee axis seiner Bewunderung für England, hervorzuge- hen, daß er mehr an die auch nur modifizirte Constitution von 1812 denkt, und daß er dem Königl. Statut treu bleiben will; denn in diesem Augenblicke kennen wir in Spanien kein anderes Grund-Geseß. Briefe aus Madrid, die uns vorliegen, besagen, daß dczselbsk das Schreiben “auch auf diese Weise ausgelegt und daß die beiden Kammern der Cortes usammenberufen werden würden. Wir überlassen uns gern dicker Hoffnung, wenn wir auch bedauern, daß Herr Mendi abal nicht die Nothwendigkeit empfunden Zar, jeder UngewißZeit in dieser „Beziehung so- leich ein nde zu machen. Uebri§§ns räumen wir ohne chwierigkeit ein, daß das neue iniskerjum in Madrid se r gut aufgenommen worden ist, und, daß man daselbst 11 erzeugt war, daß in wenigen Tagen die Dinge eine günstigere
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-1835.
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Wendung nehmen würden. Man erwartete am folgenden Tage (den 18ten) eine amtliche Anzeige wegen Bezahlung der fälligen halbjährlichen Zinsen der inneren“ Schuld, und wegen Amortisi- rung einer bedeutenden Anzahl von Obligationen, die sich bereits in den Händen der Regierung befinden.“
Im Messager liest man :* „Es sind, so viel wir wissen, keine neuere Nachrichten aus Madrid eingegangen, aber in „Brie- fen vom 17cm haben wir einige noch unbekannte Details gefun- den. So schreibt man unter Anderm, daß es eine der ersten Operationen des neuen Kabinets seyn würde, die Madrider Gar- nison nach den nördlichen Provinzen zu senden, da es jekzt, wo die Re ierung in vollkommener Uebereinstimmung mit: den Stadt;? ilizen handele, nicht mehr nöthig sey, diese Truypen in der Hauptstadt zu behalten. Zu gleicher Zeit: werden Befehle abgehen, um das Portugiesische Hülfs-Corps, welches Binz bereit ist, die Gränze zu überschreiten, einrücken zu lassen. ieses Corps, oder wenigstens ein Theil desselben, wird durch Madrid kommen. Man hofft viel von dem neuen Mini- skerium und zweifelt nicht, daß sich die Zunten und die Majori- tät der Spanischen Liberalen ihm anschließen werden.“
Großbritanien und Irland.
L ondon, 25. Sept. Der König kam vorgestern von Schloß Windsor nach der Stadt und ertheilte dem Lord AUckiand eine Audienz, der fich vor seiner Abreise nach Indien von Sr. Ma- jestät beurlaubte. Der Graf von Minco wurde dem Könige als erster Lord der Admiralität vorgestellt. Gegen Abend kehrten Se. Majestät wieder nach Windsor zurück“. Die Morning Post sagt, der König habe außerordentlich wohl und munter aUSgesehen.
Der Herzd von Nemours, der gestern von einer Reise durch die Provinzen ierher zurückkehrte, wird dieser Tage wieder nach Frankreich abreisen.
Gestern früh starb hier der Graf von Chatham, General und Gouverneur von Gibraltar. Er war der ältere Bruder" des vo-r 29 Jahren schon verstorbenen berühmten William Pitt, und nut ihm ist der Titel Graf von Chatham erloschen.
„ In einer gestern sratrgehabten Siizung des Londoner Ge- memde-Raths legte Herr Williams den Bericht des ?(uSscHujses über die AusZaben vor, welche die verschiedenen städtischen Aem-* ter verursachen. Die für das Lord-Mayor-Antc waren darin auf 25,000 Pfund angegeben; der Berickxerskatter behauytete so- gar, sie beliefe sich, wenn man Alles in Rechnung brächte , auf 30,000 Pfd. und fand diese Summe ganz enorm. Der Lord; Mayor verscherxe dagegen, diese Angabe sci) im höchstenGrade übertrieben, und wenn man sich die 91211th nehmen wollte, die Ansäße genau zu priifen, so würde man finden, daß die ganze Summe,_die das Loi'd-Mayor-Amt der Stadt koste, nicht halb so vte1 betrage; die Anklage sey nur vorgebracht worden, um dies Amt in Verruf zu bringen. Herr Taylor und Herr Williams verwahrten fich gegen diese Jnsinuation, und der Erstere sagte, man wolle Kinesweges die Lord-Mayors in den Augen der Bür- ger .';erabseßen oder sie gar abschaffen, aber man wünsche, daß es rechtliche Leute seyen, die nicht mehr ausZäben und nicht grö,- ßeren Aufwand machten, als erforderlich wäre, um das Amt *mit Würde zu verwalten. Der Berichc des Ausschusses wurde so- dann zum Druck verordnet.
O'Connell sekzt seine Rundreise durch Schottland fort; am Moniage zog er in Glasgow ein, wo ihn eine Adresse von den Arbeitern und den nicht wahlberechtigten Einwohnern überreicht wurde, nach deren Verlesung er wieder auf öffentlichem Plaß eme [einge Rede an das Volk hielt. Das Thema war wie im,- mer die Deinüthigung des Oberhauses, wobei er sich diesmal je- doch_ sehr Wiederholte, indem er sogar dieselben Geschichten und Gletcbntsse,_ wie unter anderen das von dem Augias-Stall, fast wörtlich waeder vorbrachte. Abends wurde ihm eine Soirée, zu der sich gegen 2000 Personen einfanden, und am folgenden Tage eiii Diner zu 250 Converts gegeben. Auch bei dieser Gelegen- heit sprach er fast von weiter nichts als von einer Reform des Obexhauses. . Bei dem Diner sagte er unter Anderem: „Die schreckliche Phalanx der Pairie ist nicht sehr zu fürchten; Männer, geführt von dem Marquis von Westmcath in Irland und von dem duftenden und parfümirten Lord Ellenborough in England, Yesüttert von der öffentlichen Barmherzigkeit und ohne alle _Besch fctgung, mit AUSnahme der Sinekuren-Stcllen, die ste einnehmen; wo ist ein Talent, wo eine geistige Größe unter ihnen? Nehmen Sie die ganzen 170, den Herzog v. Welling- ton ausgenommen, der als ein Prunkstück“ zu brauchen ist, was . smd alle die übrigen? Sie sind namenlos, wir kennen nur ihre Spottnamen; in neun Fällen unter zehn haben wir ihre eigent- lichen Namen vergessen. Welche Fortschritte in der Wissen- schaft, welche Entdeckungen in den Künsten und Gcwerbcn, welche Verherrlichung der Literatur verdanken wir ihnen? Welche moralische Tugenden, welche phyfische Kraft be- [i_hen fie? Eine tßchtige Küchenmagd wüvde sie alle mit einem Besen in, die, Flucht jagen. Und doch, Herr des Himmels, snd dies die Herren unseres Geschickes, unseres Le- bens„unseres' „Glücks, unserer Interessen; die Fortschritte der mächtigen Britischen Nation in der Politik sollen von diesen 170 von einer Küchenmagd mit ihrem Besen in die Flucht gepeirschten ABC-Schüßen abhängen!“ Von solchen und noch pöbelhafcercn Phrasen, indem er an einer anderen Stelle mehrere Pairs mic Schweinen vergleicht, |roxzte diese Rede, über welche die mini- stertellen Blätter gänzliches Schweigen beobachten, wiewohl der Courier nicht unterläßt, sie wieder in ihrer vollen Breite mit- ZUB???“ wogegen der Globe fich nur auf einige Auszüge : r n t.
Die Königliche Brigg „ESpoir“ hat Briefe und Zeitungen aus Lissabon bis zum _15ten d. M. überbracht. „Die Portu- gijfischc Regierung“, berichtet der Courier, „hac sich, so wie die Franzößsche, entschlossen, keinen direkten Antheil an dei'Ord- nung der inneren Angelegenheiten Spaniens zu nehmetx/ linge- achtet der'wiederholten und dringenden Gesuche des Senor e- re; de Castro, Spanischen Gesandten, am Lissaboner Hofe. ey
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