erst seine Regierurig üßer einige vorgeschlagene Modificatéomn
befraYOcn wollte. _ er zu Vakparaiso erscheinende Mercurio vom 30. Mar meldet, daß in Chili Alles ruhig sey, aber daß die Angelegen- heiten Peru's fich in einem schlimmeren Zustande, als jemals, befänden. Der General Salabcrry hatte ima mit 500_*))?ann verlassen, "um den GeneralRieto zu bekämpfen, der mtt eincr gleichen Truppenzahl zwischen Santo und Hyaco stand. Der Präfident der Republik Peru hatte fich mit 1eénen Truppen in Arequipa verschanzt und ein Dekret erlassen, wodurch alle ohne gésö'rige Legitimation unter Peruanischer Flagge segelnde Schtffe für-Piraren erklärt wurden. Ein aus". Lima vom 6. Ma: danc- tes Dekret verordnet, daß jedes Individuum, welches :"m Perua- m'schen Befrenmgs zKriege gedient hat, aus _welchem Lande es auch seyn mag, wie ein geborener Peruaner angesehen wer- den soll.
Niederlande.
Aus dem Haag, 25. Okt. Ihre Majxstäten und die an,- drrcn hier jeßc anwesenden Mitglceder der Königlichen Familie beelxrten vorgestern dte Kunst-Ausstellung mic threr Gegenwart.
Die zweite Kammer war gestern im gehennon Comité ver- sammelt und bet'isth fich über den von ihrer Kommisfion vorge- legten Adreß-Entwurf, der zum größten Theil nur ein Wider- hall der Thron-Rede isk, doch wird im Eingangc dsrselben mit bksondcrm Nachdruck das Bedauern ausgesprochen, daß der po- '-litis_ch_)e Zustand des Reiches noch immer nicht vollkommen geord- net ey. .
In Bezug auf den durch die Spanischen Artikel ,im „Jour- nal des Dxbats bekannt gewordenen General Latapée bemerkt das Journal de la Hays, daß es zwar damit, daß derselbe nécht im Heere des Don Carlos gedient, seine Richtigkeit habe, daß jedoch der General allerdings Dienste in diesem Heere gesmhc hätte, während ihn Don Carlos, der keine ünstt'gen_ Berkel... über seinen Charakter gehabt, nicht habe anne men wollen.
Belgéen.
Brüssel, 17. Okt. All Ztg. D:“e Audienz, welche der Fürst von Ligne vor einigen agen beim Könége Leopold hatte, bei dcm er ü'éh vor seiner Abreise nach Wien beurlaubte, hat im Lage? unserer Orangisken großes Murren erregt. Der Fürst hat zwar nie zu den eigentlichen Oxangisten gezählt seyn wol- len, auch hatte er fich im Anfange der UMuhen von 18230,
*in der Abficht vermerkelnd 7a wirken, mehr M die Seite,
_des Volks als die der damalgen Regierung hingeneigt. Miß- billégmm der späceken revolutionaéren Auöbrüche, und mehr Noch als diese, neu geknüpfce Familien-Verbindungen, die *nun durxh den Tod seiner Gemahlin wieder zerrissen sind, „hatten ihn indessen so alten Dynastie hinübergezogen, daß er im April 1.831 mir zu den Subscribemen für den Rückauf der Pferde ch' Prin- en von Oranien gehörte, und sein“ Haus damals von dem BMZ“,- eler Pöbel am würdendßen angefaUen wurde. Dusch deu gc; Zenwärtkgcn Schritt tritt er nun, in diejenige Stellung ein, die kein ausgedehnter Befißstand in Belgien und eine vom politischen Parteizeifte entfernte Gcsnnung ihm längst angerathen. U.;ter _dem Belgischen.2§del ist das Haus Ligne das erste. Der Verlust - :sl? alw für den Theil desselben, der, bisher mit der neuen Ord- nuuggeschmolxt hat, sehr empfindlich. Ueberhaupt wird die Stellung dieser Fyaction unserer Qrangisken je länger je umm- türlich-„*r. »- Ein Anderes 171 es mit dem Orangisnms, der seine Naßx'ung aus dem Handels- zéeht, das durch die Revolution vcrleßt worden ist. devseéuen “Sitz in der Bürgerklaffe hat, steigt und fällt, je nac!)- detn die Versuche, dym Handel u.“:d der Industrie neue u (“1“ÖffUW, mißlingcn oder gelangen.
erkennung nicht vTrweigern, daß sie nach bestem Vertnözxen zur leebung aller Gewerbozmcige wirkt; dennoch wird es. ihr sc-Lbst bei dem eywr'msMcstcn Erfolzx ihrer Bemühungen nichr sobald gelingen, jemm W:"dch-Wen ganz zu besiegen, da es“ nun einmal eine unabweisbare Th.?tsache ist, daß Holjand und Holländisch Ostindien dem dicffeitigsn (He'wet'bsiciße einsn bedeutenden Absatz vexscHafften, den sich das getrennte _Belgéxn nie wieder 1'n dersel- ben Ausdohnuug versprxchsn darf.
Schchcn und Norwegen.
* Bergen, 11. Okt. So wie im gegenwärtigen Jahre der Handel im Aklgemeinon in Zunahme war, so ist er besondsrs lybhafc in unsers." Stadt genossen, deren weit.;r und _qcräutnéger Hase.. im August und in der Mitte des Septembers so voll von ein: Und ausladenden Schiffen war, daß em Rhedexboct nur mit MUT)»- herauskommen“konnte. Außer den Schiffen aus der Umgegmo warenüber 34.70 Schiffe von allen Nationen auf ein,- mal hxer versammelt. -- “Die Berkel)“ Über die Härings:Ftsche- - ret“ in den nöxdltclxn GchUden find höchst befriedigend, und mehret'e von daßcr konm-cnde Fahkzcugc haben voUe Ladungen mitgebracht.
Dänemark.
“ Kopenhagen, “.'/1. Okt. Der Graf von Holstein, der in der (gestern erwähnten) Sitzung der Seeländischm Ständc- Versammlung den Antrag auf gänzliche Freigebung der Neger- Skxavsn auf den Dänisch:Wksiindischen Inseln machre," hielt dikscn Vorschlag fÜr eine Ehrensache Dänemarks, da der Be-
gréff von der Ancrkenmmg der angebornm Menschenrechte in der '
ganzen eivéilisikten Welt seit der Theilnahme Fréedréchß 171. an der Regierung mit dem Namen unseres Vaterlandes eng vey- knüpft s::y. Als Gründe dicses ehrenvollen Russ führte er das, Gesetz wegen Béstimmung der härteriiehen Berhäkt-nisse, die Ver- _ordmmg vom 16. März 1792 über'Abschaffung des" Sklaven- handcls, das gemilperte Sklaven-Reglemenr vom 14. Mai 1823 und die Verovdnung vom 18. April 1834 wegen Zulassung der freien Farbigen zu bürgxrlicyen Rechten an. Der An- trazxsteücr crear???“ die großen, _ Schwterigkeiwn an ,“ die aus den Rechten der Sklavén-Etgenthümer herrührten, _und machte bcmet-kléih, wie seY die Ev1twickelung de'r Civilisation und die SWerheéc der maten auf der“ “AchtUng vor be- stehenden RMis-Verhältniffsn beruhe. Inzwischen konnte er nix!)! annehxxw'n, daß die' Aufgabe der Geseßgebung überhaupt, zu l_öwn sey, “wenn may alle bestehende Rechrs-Vékhzltni'sse, selbs?- jolche, die mit den- angebprnen Menscheanech'ten und den klaren Anforderungen 'der fortschreitenden Civilisation im Widerspvuch ständen, aks unveränderlich ansehen Wollte. Viélme'hr sey es deren Aufgabe, wie das alte Jütlandésche Geseßbuch [D) aus- drüoke, WexReckzci-Verhältnisse zu begründen "und hervor'Urufen. Er hielt es keinesweges für en gend, daß- die venere sehge- bung auf den Weßlndischen '“ nseln die dort befindlichen Reger- Sklauen, etwa 30,091) anderZo-hl, vor der Wiäkürihrer Eigner“ ge. ' s1chc;*t:hab.e,so lange stt-noehSk-taven wären. Der. Wunsch:, das Parey-
sehr auf die Seite der Anhänger der :
und Fabrik ; cherxsse ; Dieser, '
Wege _ Hier hängt nun zwar _ ieles von der Reg:“;rmkg yclbst ab, auch kann man ihr dio An; :
1234
“ land im Besße des ehrenwerthen Rufes
längst genossen, den es" jetzt aber durch die klavcn-EMancépc-céon auf den Englisch-Wcstindtschen Inseln einzubüßen Gefahr laufe, hatte ihn zur unmittelbaren Besprechung dieser Sache veran- laßt, da die Freude über die, umfassenderen politischen Recht'e, Welche Dänemarks Einwohnern durch die Einführung der Pro- vinzial-Stände zugestanden worden, sch durch Bedachtna me auf denjenigen Theil der Dänischen Unterthanen äußern so te, die bisher von alien am Wenégsten der bürgerlichen Rechte und der“ Wohlthaten__eéner fortschreitenden Civilisation thcixhaftig gewor- den. Er wollte daher darauf angetragen haben, daß der König eine Zeit bestimmen möge, innerhalb deren die Neger ; Sklaven ihre voUständége bürgerliche Freiheit crk)alten sollten, doch so, daß sowohl die Plantagen-Bestßer fich durch die “Bctreibung des Land- bach durch freie Arbeiter vorbereiten und die S1 aven hi:“.läxxglichen Unterricht und Bildung erhalten könnten , um die Freihc'it auf würdige Weise zu benußen, Da inzwischen dcr Königliche Kommissarius ihm zu erkennen gegeben, das; 'die Regierung bereits vorbex'eitende Schritte zur genaueren Bestim-
mung der Rechts-Verhältnisse zwischen den Sklaven und Plan; “
tagcn-Befilzern in Westindien cingelcétet habe, so fand der An- tragsteller „ck zur Zurücknahme seines Antrages bewogen. - Ein Antrag des Professors Bang wegen der Aufsicht a,ber die Hebungs-Beamtcn und der strengen Bestrafung unredlxcher Staatsdiener lautete auf eine Bittschr'.ft an den „König, daß das anze Revisionswcsm von allen oder einigen der höchsten
egterungs-Kollkgien abgesondert und einer speziellen Obrigkeit überxragen werden möge, deren ?[ttrébutéoxxen der Antragsteller genau auseinanderseßte. _Dcr .Köt:éZliche Lommisxaér zeigte an, daß bereits auf Befehl des Königs eine Kommtmox: zur Aus-
arbeitung eines neuen Gcselzcs Über Kassen; und-Hebungswesen _
eingesetzt sey und am Schkusse v, TN. ihren Bericht an die KI- négl. Dänische Kanzlei aög'eüattet_habe. Inzwischen wurde ein Comité zur Prüfung des Bangéchen Vorschlages niedergcseht. Von großer Wichtigkeit- war ein Vorschlag des Juskizraths Sa- lécath, wegen Erlassung emes neuen und umständlicheren Gesehes über Diebstahl, Hehlerei und _OJFitwisserei, wonach unxer Anderem die Ruthenstx'kiche und die Brandmarkung aufhören sollen. Auch . héerüber wurde ein Comité nicoergesetzt. Unterm 6ten d. haben Se. “Majestät der König dem Herzog Karl von Schlevaig-H_olsteén-Giücksburg, Capitain und Com- - pagnie-Chef bei dem Oldenburg-schen ananterie-Regiment, und dem Prinzen Friedwch von Schleswig.HolsteinGlüchurg, Se- co'nde-Ré'ttmeistcr bei dem Leib-Regiment [et'chter Dragoner, er.- Nlaubt, den ihnen von Sr. Majestät dcm inser von Rußland exehexlten St. “Annen-Oryen erster Klasse anlegen *und tragen zu dürfen.
_ Zßehoe, 23. Okt. In der fünften Silzung der Holstein- _ schen Stände- Versammlung am 13ten d. wurde die Mo- “ 1100, betreffend die Sicherung der persönlichen Freiheit gegen un- “' gerechte Verhaftungen, ,dahx'n lautend: „Die Stände-Versamm; lung beschließt, darauf anzutragen, daß zur Sicherung der per- ! sönlichen Rache.: jx'des Staatsbürgeys die Verhaftung d_'effelben . nur aus gcscßléä) anerkannten Gründen und Unter gxseßneh vor- ? gcschriebsncn Formcv. geschehen könne, namentlich daß dem Ver- : hafteten binnen 24 “Stunden die Ursache seiner Verhaftung förm- “lich angezeigt und er binnen zweimal 24 Stunden von semem ordentlichen Richter vernommen werde;“ “von dem Proßonenken & entwickelt, und bemerkte derxelhe u dem Ende im Wesentlichen 1 Folgendes: Zu dsn wichtigsten Interessen de_s Staatsbüe'gers, für welche durch die neuem, nstttutionen gexorgt werden, solle, scp vor allen Dingen die pers nléche _Frejheés' zu zäßlen, "wclche gegen jede willkmtliche Verhaftung gesichert tbeödeti müsse. Eine solche Gas„“amé-z W:"Z'Ö-E nr'äzt durch allgemeine Rechts-Grundsäße gewährt, d:"c dem Ermsksen der réchier11chen xnd oörigkei'tliclzen Behörden gar zu sehr Naum léeß'en. Es" bed ".'fe in dieser Be- ziehung bestimmter geseßlécher Vorschriften. Dem »))?aUgel Hakan . [ck es zuzuschxeiben , daß es in unserem Land»: an Beispielen willkürlich» Verhaftungen u:“.d Verzögerung der Untersuchung nicht gcfehlt habe. Es müßken die Gründe, nxe!ch“e eitxc Ber- “12.17th zu rechtfertigen vxrmöckWen, in dem (Gesetze genau [3e- jkämmt werden. Am!) sei,) eine ßestimiüte Fokm fÜr dée Verhaf- timg Porzusäzreéöen. D-ém Vcrhaxtccen müßte innerhäxb “24 Stunden
. nac?) der Verhasmng die Ursache derselben angezeigt und innerhalb
demselben das erste Verhör angestellt wcrdkn. So werde es in anderen Ländei'n gehalten, und_ es wären keine Hinderniffe vordandxn, weshaäb ss bei Uns nicht eben so Werde ehauen werden können. Von cinem Mitglieds wurde disser ntrag mit dem Anfähren uncerjküßc, daß noch ganz neuléct) eéne obere Justtz-Behörde in den Tncsäerungs- gründen eines“ Urtheils es ausg:sp:*ochcn habe, daß es in Unserem geltenden Rechte an bestimmten Vorschriften über dée Zulässtgkeit von Verhaftungen fehle. Von mehreren Seiten wurde dagegen, bemerkt, daß ein Gesekz, wie da;“; beantragte, 12échtnöthég sey. Es“ e- meße bei uns nichts mehr Achtung, als" dée pex'sönliche Freiheit in F. [- l'n der bezeichnet?!) 'Ein. Kämen Ungebüht'nésse zur Kunde der Be- hörden, yo erfolge gleich Abhülfe, und das Versehen des Richters oder der ObriZkeét bleibe nicht ungeahndet. Contravxntéonen könnten aber dm'cl) das besteGeseß nicht verhindert werden. Am besten werde es jedenfalls seyn , ehe cin Gcsckz 00er die Formen und Gründe der Erscheinun einer, dem Vernehmen nach schon“ beabsichtigten all- gemcim-n . r:minal-Ordnung, abzuwarten. Ebenfalls“ wurdcn ei- nige Bemerkungen gemacht„ in Betreff der Unabhängigkeit des bcantxagten Gcsekzes, theils mit Rückficht auf die bsskehende Ge- richts-Vcrfaffung, theils mit Rücksicht auf dée Beschaffcnheik der Gründe, nach welchen die Zuläsfigkeit oder Nothwcndigkeit ei- nerVerhafcung zu beurtheélen sey. Diese Gründe beruhten in allen Fäl- len, welche Schwierigkcit machten, immer auf bLoßsn Wahrscheinkrch- ,keiten. Dem gewissenhaften Ermessen der Behörden müßte hier immer Vieles übxrlassen *bletben. Dchroponent führte demnächst zurVer- kheidigung seines Arktt'ages noch an, daß gesclzliche Bestimmuugcn' über Form und Grund der Verhaftung jedenfalls große Sicher- heit gewährxen, und für ausführbar_„müffe er seine Vocschläge auch halten, wenn es den Behörden nur nicht an guxcm-“Willen fehlte. Nachdem der,.Kö'nigl. Kotqmissarius “auf eine besonders gegebene Veranlassung *sich dahin geäußert hatte, daß allerdings eine Rcviston unserer Straf-Geseße beabfichtigt werde , daß aber - eine solche Arbeit, die besonders in den Bestimmyngen über den Indieéen-Beweis höchst schwierig sey, theils dieser ,und auch an- dever Schwierigkeiten wegen, theils aber, weil anderweitige wich- tige GxseH-Entwürfé vorzuiöereéten und auszugrbeiten Wären, ge- wiß nicht der nächsten Stände-Versammlung vorgelegt werden könne, schritt pie Versammkun , von dem Pcäfidentcn dazu ayfgefordcrt, _ z-u_r Abstimx-lmng darü ék, ob zur. näheren Prüfung der Propo- stésn ein Ausschuß zu errichten sey. Eine große Mehrheit enkschéed-fich dagegen, und der, Vorschlag war demnach ““als von
zércémal 24 Stunden mit
“ der „_Vexsammlung abgelehntÉnbetrachten. Nunmehr kgmwie * Zweeke Pxopostion deffewxy _ rdncten, betreffend“ “du: hier
zxerhalten, dessen es.
. muß, ist das Ménénmm dieses Kew gkgknwärtigzu haltenden S_t _-
Verhafcungen' beantragt werde, wenigstens die,
und da auf den adléchen Gütern skattgehabte Eiuzéehung -, Ywiléensteüen und deren Wiederherstellung, zym Vorn- ach einigen Debatten brachte der Präfident mtc-_de,k geschickcen Bemerkung, daß“, im Fall der Ablehnung des ge , ten Antrages, es demZPwponenten unbenommen bleibe, set_ Antrag in d1e_Form einer _konstatirten Beschwerde zu ver-._ deln, zur Abstimmung, ob die Proposition in einem näher zu prüfen sey. Die Versammlung _entschied sich Stémmen-Mehrheit gegen die Erwählung_ e_mes Linoschus'es,* Zur Tagesordnung gehörte noch die Motwtrung_des Antrag_ „Dée Holsteinsche Stände-Versammlung wolle _eme Borsten an Se. Königliche Majestät dahin richten: Das „K_(Rer Zz lehrer ; Seminar, welches seit 1820 dadurch susyenduß wm"; daß auf ?[Uerhdchste Verfügung keine neu_e Zögjmge an da .“ aufgenommen werden durften, baldigst waedex ms Leben zu lassen.““ Nach längerer Debatte wurde em au_s dre)». gliedern bestehendesComné beliebt; - Der K. Kommrss
* introdu'cirte hierauf den Etatsratl) Jensen ais_denj_enigcn Kö
Beamten, Welcher ihm für die chhandlupgen über _das I.) sckz beigcordnet worden, und trug sodann eme summaresche U ' sicht der Grundsäße vor, 'auf welchendie neue Zollverord gebaut sey. Die Versammlung erwählte sodann, zuvPrü und Begutachtung des Entwurfes ciner neuYn Zollverord; einen aus“ 11 Mitgliedern bestehenden Ausschuß. -
Deut-s-hland.
Kassel, 22. Okt. (Schw. Merk.) Jm _Namuj. Agnaten dcs regierenden Hauses in Kurhejsen rst ]eßt wir eine umständlich begründete Protestation gegen das T_ostamem,_ Landgt'afsn von Heffen-Rotenburq erschienen. Es ist _dcr" graf Karl von Hessen-Phiiippsthal-Barchfeld, der da1_11:t für, und in Auftrag seines Gesammthauses aufgeccxten lsk. _ hört nicht, daß auch die anderen AZnaten, dae beid_cn Oheime des Kurprinzen-Regenten, die andgrafen Karl 111 QF»); wig und Friedrich in Rumpcnheim, fich der_Proteftact_on.-* ', schlossen haben. Die agnatésche Verwahrung tst.vorzügltch diejenigen Willens-Verfüqungen des Landgrqfen gerichtet, wclche aus seinen Allodial-Gütcrn in S [ckck und W? * _ “zwei Fideikommisse in derForm von ajoraten zU_ zweier _dem Kurfürstlich Hesstschen_Hause fremden Prmzm; älteren Sohnes des Fürsten von oyoncnlohe-Waldenblzrg- ;] lingssüxft, Prinz Viktor, und des jüngeren Sohnes jenes sten, Prinz Clodewig, errichtet werden sollen. . „
Bernburg, 24. Oktober. .Das hiestge Wochenk enthält eine Bekanntmachung, wonach Se. Herzogs. Durch die hiesige Hauptschule" zu einem Gymngfium erhoben m_wo Errichtung einer Realschul-Anskakt erweetert_haben-, damtt sy wie bloße.“ dem gelehrten Sxand_e, künfng guck) de_n kkänden Geßegenheét .zu einer henrerchenden, zettgemäßen A * dun dar e oten Werk»; “ 5
IM [??jchen, 2.3. Okt, Zu der Feier hes fünfundzwanzég rigen Hochzeits Festes Ihrer Königl. Majestätcnohahcn ““ck, drei Landes-Universcäten durch Programme d_as „)hrs_ge beig gen. Die Ludwég-Maxémilians-Universtät hte)“ hat threm.'__ gramm eine1x3p151ula Jt'usnlatm'kn vorausgeschtckt.
Darmstadt, 20. Okt. Das heute ,erschienene_ rungsblatt Nr. 47. enthält den Bundes-Besch1uß, dre a tische Interpretation der §§. 31 und 3313er K_rtegs-Ye des Deutschen Bundes betreffend, mit folgender Em „Nachstehender in der 34. Sißung 13er Deutschen Bund sammlung vom 13. Sem. 1832 gefaxter-Ynd durch den Ständen de:? Großherzogthums ;Er dreses berexts lan [fck vsrkündetex' Beschuß so!!“, zur foüxlung der dem E zogtHUm Hieknach oblisgenden Buudespflrcht, den desfaüß die Ständc-Vevsammlung gelangten näherxn Eröffnuchn sofox't in Vollzug gesetzt wcvden; was h_:erm:t,_ nach Bejettigung. Gründe, aus welchcn solches bisher mcht gexchah, auch durch;, Regéerungsblatt, zar allgemcinxn Wéssenschaft nn Ge'oßßxtzoc__ , bekannt IMMO? mird. Darmséadt, den 21. kabr. 11330.-1,_ Allerhöchftem Auftrage. G:“oßh. Hyss. “Mmistertum dcr ausw“- tigen Z(ngxlcheßheikxn. du T1)“. v._ Harmer,“_ Der Bun _, beschloß lautet: Jeaä,ckskn dre Gkoßk). _Bad. Gxsandtschaft-„ Eine arithentisckze Intorpreéatkon ONLY §§- 3,1. und 33. der ., verfassung des Dkutscheu Bundes den 'In-IMI ZUM“ hat; 1“, „ nach gepftogencr Berathung hiermit „erklärt: .!) Durch d'", §. 31, der Kriegsvsxfzssung des Dsucschxn Bu_nd96_ KUWA- Maßstab für denjenigen Theil der Mannychaft, w wre ('My-„_ pferde dcs ordentlicher: Kontingexts, von einem Procent der ** ,völkcrUttg, we1cher stets bei den Fahnen und im Dsensie verblaibm [estges-lzt. 2) Dsr im §. 3] :1. der Deucschen KrHegs-Verjasvnx_
rauchte AUSdruck: „eingeübte Mannschaft “ [ck11th die Emre von Rekruten gänzlécl) aus; dagegen ist die Aufstellung einer_*_*__ Meinen ngel für dxe znr Ausbildung eines Rektxutcn zu*_, geübten Soldaten erforderliche Zeit nicht beabslchngt wordxxßzx dcm-héerbei so Vieles von den Lokalitäten_ und von dxn 117, "zelnen Bundes-Staaten stattfindenden milikatrischen Eenrtchtunz abhängig bleibxn muß. Wenn daher auch aus dj_eskm die in dieser Béziehung geeigneten Anordnungen, ]edocl) mß. tem Auéschlusse 0er Rezkruxcn von der eingeübcen Mann!" den BundesichéMungen zur Beurthcélnng und pfitchtmi Erwägung dessen, was die Ersägung der geg_?n_ _o_cn ' eingegangen Verbindlichkeiten aus* dem _ mxlttatxtychetxf fichtSpunkte erfordert, auch feryer überlaßen blechen; nichts destowenigW, nach tschnéschen Gründsn, als Da die militairischcn Emrjäxtungen der einzelnen „Bundes- cén Zeitraum von sechs Monaten .115 das Minimum anzu wclches zur ?lus'btldung eéxxes Infanteréé-Rekruten zu eingeübten Soldaten im Sinne der Vorschrift de:? §- ck dsr Kréegs-Vkrfassung angenommen wcrdenmuß. 3). . §. 31 l;.“ der Deutsckxcn KrieZs - Verfassung im erst?" cnthalt-cne Bestimmung, wonach der diensthuende“ Stan. der Reiterei in der Regel auf zwei Drittel_ dcn schaft und der Dienst,- Pferde fxstgeseßt wird, smdet 11. diejenigen Bandes-Staaten eine Anwendung, bei denen
9". 30 nachgelassene Beurlaubung deejMannschaft uud de_r' pferde eingefühczt ist. Wenn hiernach déejenigen “Bundes ten, bei welchen keine Beurlaubung üattfindet, und keine Landivehr-Kavallerée stelXen, gehalten" seyn würden,“ „_ mäßheit der Vorschrift des §. 30, wonach auch am FMM“ ordentliche Kontingent von einem Prozent der Bevölxeruth-x ständig erhalten werden muß, den .t'mct)'§. 1'1.*cm _waentté. selben betra endenPferdestand im Friepen vouständeg p_käsé «?*- komplett zu alten', so Mit) den Staaten dieser Kategorte tm -. im zweiten Absatz, “als“ eine verhältnißmäßige Erleichterun_gch,„ gelaffene Vakanthaltung _von einemFünfcel des präsenten * standes ckUein“von dem, gemäß des hier eintretenden,-
»verhälméfsts, mtc dem „präencxn gleich bedeutenden kom
„Stand- nämljch von einém *i'cbentcl “des vo'llenKotxt'in" verjkehén, “und darnach zuchberechnen. Dasisßqe“ gclc voxj- , «_,
Sc,“ *I “1"
: eiehandel tizen über dir,“ dem mit Frankkeéch abgeschlossenen Nieder:-
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;.;31 o, hins-htléch dev. reitendenAr-xislerie W, 49. Diejenigen Bundesstaaten, "welche 'nicht ohnehin eine ;ordentiéche Kontingxnt von" einem Procent der Bévöl'kerung *“ |e' ende Anzahl von felddéensktaugléchen__Truppen miterha'l- _[sß' nqch _ . 33 der Kriegsyerfassxtng verpflichtet,“ die Aufset- „(yer Verst rkuug, welche nach §. 8_der rtegsversaffung durch ' Bundesbeschluß gefordert werden kann, schonin “Friedens- _ _ _ daß während derselben die 0301-05 “ü -Ofx1zieren,_ Unteroffizxeren und-Spielleuten. für den drei- „.'ö'éxtxken Thetl der Bevölkerung nebst dem nöt'higen.Ma'teréal, „Z“. “wie es fich vor: seibst versteht, bei der Kavallerie mit den *. d'erlichen Dienstpferden, vorhanden, auch solche Einrichtungen “offen snd, daß, zehn Wochen nach dem gefaßten Bundesbe- “lusso,*vonständig geübte und aus'gerüskere Regimenter, Batail- s ““und Eskadrons schlagfertig aufgestellt werden können. 3 Der Militaxr :Kommission der Bundes - Versammlung wird 11 diesem Bejchluffe Mittheilung gemacht.
Frankfurt a. M., 22: Okt. (Braunschw. Nat. Ztg.) „ck an_ynser_m Plaße lasetx s1_ch'noch einige Nachklänge der oßm mtletairtsxhcn _und polittschen.Vorgänge vernehmen, deren .auplaß kürzlach dre östlicheren Gegenden waren. Es gehört ', ' .namentlich-der Besuch, den uns mehrere hohe nordische _s1»eabstatteten, und“ von denen noch in diesern Augenbléck-“e der r'oßfürst Michael von Rußland in unserer Nähe, nämlich in r Herzoglich Naffayischen Restdcnz Biberich, nebst seiner Ge- ahlm verwetlt. Deeser Prmz war unter anderm auch am 18. -keobcr hier anwesend, wo dw zur Feier dieses Festes angeord- Mélitaér-Parade dessen Aufmerksamkeit in dem Grade in nspxua) nahm, daß er fick) in ein' neben dem Gasthause zum ngljschen Hofe am Roßmarkte gelegenes Privathaus, » das „ntardsche, »- begab, um von einem Fenster desselben der Trap- , xAufstellung_zuzuschauxn. _Se. Kaisers. Hoheit soll fich bei eser Gelegenhett sehr _betfäch über die militairische Haltung ddie geschmackvolle _Umforantrung Unserer Stadtwehrmannschaft ußert haben: een Lob , das um so schmeéchelhafter ,' da es von einem unzweideutégen Sachkenner ertheilt '. o, - Nkehrere ZWeige der Hiesigen Gewerbs : Indu- e haben fich ebenfalls des Beifa11s des Großfürsten *-f eine Art zu erfreuen gehabt, die ihnen, neben der Ehre der ohen Gdnnersäzafe, noch manchen wesentlichen Rußen zu Wege bracht hat. Der Prinz nämlich und dessen erlauchte Gemahlin aben hier nicht *unbedcutende Empletten an Btjoueeréewaaren emachc, auch bei Gewerbsleuteu ansehnliche Bestellungen aus. ührev“ lassen. _
An unserm ledmarkte macht sich dermaxen eine seltsame «Ostheinung bemetkltch, die, i:“)res innern Widerspruchs wegen, s wohl verdienen möchte, von Staathhilosophen und Finan- iers in nähxre Betrachtung gezogen zu werden. In derselben poche nämltch, wo nécht nur Staaten, sondern'auch Privat-
,
os „. "ndern _
„ten in der Art vorzubetxetten,
» ersonen, wie namentlich mehrexe Deutsche Standes:.sxerren, :'er !
Mehr dffentlikh v'erkündigcu,_die Zinsen der von ihnen frü e'." u_traho'rce:1 Schulden auf 302, vom Hundert herabzusetzen, dcn- 1gen_Gläubé,cxern aber, die fich hierzu"nichc verstehen wollsm, Kapital heimzuzahlen, steht héer dcr Wechsa! Di:“conto 51, . „6 pCt.;_ bei Verpfändung von Staats-Effekwn aber nehmen __;Kapitaltsken wohl das Doppelte dieses st-Bekkages in' An; “:-*_-.- «Dieser hohe Preis des Baargeldcs nun ist keinesnwgcs ur ephemere Erscheinung, sondern er besteht als That ache beinahe zwei Monate lang an ein und demselben rte, o durch nombre Häuser die vorerwähnten Verkündigungen _, eise "erlassen worden sind. . * - uxemburg, 24. Okt. Ein gewisser Macöéas Kohl, Win- C'hnen, der von den Belgischen Behörden seit mehreren _: festgehalten worden, ist cht endléch wieder nach seiner Mats) zurückgekehrt und befand fich gestern hi-er, um den *,herzoglichen Beamten für die chvsndung zu danken, sn- * *. deren jeine Freilassung bewirkt worden ist.
_ Oesterreich, ' * „!*-“17,5 - Prag, 25. Ort, Der ehcmalige Französische Mar- [ Grafvon Bourmont ist héxr angekommen und im Gasthof _schwarzen Roß abgestiegen. Nach kurzem Verweclen fuhr Z“ S:". Majestät Karl )(. Es heißt, er werde sich längere „...hter aufhalten. -- Am 10cm d. M. verlor der Oesterrei- “„.-e Staat einen seiner ausgezeéckweten Generale, den Grafen __ nz von Esterhazy, Schwiegersohn des Fürsten Lxchtenstein. arb zu Cisgruv in Mähren an dxr Brustwaffersucht im '“ Jahre seines Altkrs.
Schweiz.
Der am Wüx'ttsmbergischen Hose und Eidgenossenschaft bevollmächtigte Königl. err von Rochow, hat am Liston d. M.
- 1
Bern, 24. Okt. er Schweizerischen Fische Gesandte, .
räfidencen des
berreécht.
In der Basel-Landschaftxichen Landraths'skzung vom 19. Ok. wurde mit Bezug auf die Angelegenheit des Französischen _ löten Wahl, nach 4-5stündiger„Diskussion, mit 37 gegen témmcn öeschlossen, bei dem bish€rigen Benehmen zu be- ,en und den Lsegenschaftskauf als“ ungültig zu betrachten. Kommisson wurde beauftragt, dem Vorort mtc Hémvcisung Landes esehe zu beweisen, daß Bascl-Landschaft die zwi- ,_Fraukrei und der Schweiz bestehenden Verträge nicht eK habe; zugleich“ den Vorort dahin zu vcrmögen,_di.e Sache ,genösstsch zu behandeln und König Ludwig Philipp zur
nahme seiner Ordonnanz zu bewegen. . Der Erzähler theilt in Beziehung aufden obschwebenden zwischen Frankreich und Bascl-Landschast folgende
“ss - Vertrage vorauSgegange'n-m Unterhandlungen mit: Verhältniß der Juden ist bei ailen Anlässen in sorg- 1. e. Erwägung genommen _ und da'nn auch von Frankreich „_. _,nteresse und nach" den Wünschen der Schweiz berücksiäx- . -w_orden. Als im Jahre 1826 jene UnterLandlungen erm?- .*» betrxeben wurden, die Tagsatzung _zu mrndliche'r Bespre- ,.ngamn dem Französischen Botschafter, .von Rayneval," eine Kommisfion ernannte und diese mit Benutzung der allenen Standesvoten den Gegenstand der Unterhandlung W“ für Punkt in Erörterung seßte, wurde auch besondere „ m_t ung wegen der Juden gepflogen. Einzelne Ständehatten l! die ausdcückliche Instruction ertheilt, zu einer Aufnahme WO?? Juden fich nicht zu verpfitchtcn. Der Franzöfische *ka ging in den Wunsch ein und gab darübev eine schriftl2che “dosßzkelle Erklärung an den Präsidenten der Kommission (7. Aug. Es [“th dieselbe im Wesentlichen, “daß, da _der projektirte * “:*Pextrqgs- rtikelden Franzosen keine anderen Rechte einräume, Wnigeanlche dm Schwei'ern'aus anderen Kantonen gewährt __“!- 01chS0Kaytonemwo die »iederlassung von Juden überhaupt “1" MM! 111», auch die.Vorpfiichtung mcht zugemmhet ranzöfische Juden aufzunehmen. *Auf gleichcm Fuße
getroffenen Bestim- .
ororts in feierlicher Audienz seine Kredé- “
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„ „_Rückfichtli
"Klöüer nnd Skifnmgrn und den Hülsömltkk!" der Nation.
1233
wurden die Uyterhandlungen im soxgenden a .re ort e e t. Ein Bericht eidgen. Kommissarin: Vom 2. Jun? 16827f saggtsrZU'tlich: neuer Niederlassungen von Juden, auf ,die fich dte egenw rtige Convention keineswegco beziehe, bemerkte Zee err Botschafter, daß er **bereits in seiner'Note vom .. August 1826 die nöthégen Aufschlüsse ungeachtet _ab'er noch bereit sey, dteselben genügend zu erklä- ren; da, aber die |öb1. Stände unter sich jede neue Nieder- laffung von Juden sich gegenseitig untersagen, so sehe er die I)?dgltchkeit nicht ein, daß neue ?lnfiedelungen stattfinden. Auf Beg_eh_ren werde er den beeheisigten Ständen eine mehrere wünsch; ba_re Erläuterung, crtheikcn.“ Zu bemetken ist übrigens, daß bei obtgen Unterhandlungeu immer von Niederlassunq die Rede Par, währepd es sich von Seiten der Gebrüdcr Wahl bloß um emen _Ltegentchafr§kauf handelt, indem dieselben, ohne die ?lbsicht, stch medet'zulassen, ein Landgut auf Spcculation gekauft, um es" tn Parzellen wieder zu veräußern.“
Spanien.
. _Madrid, 11. Okt. Die Hof-Zeitung enthält heuté das Kömgléche Dekret wegen Aufhebung der »))Wnchs'klöstej'; dasselbe
lautet also:
cv„Obgleich 1.11. durch mein Königliches „Dekret vom 23). Juli d. «x., dasjenige Mittel angewendet“ hnbé, das zur Hebung der gro- ßen Uebel erfo_rder11ch schien, xvrlcbc der Religion und dem Stam dadurch zy efugt wordrn_ssnd, düß so viele Stiftungen und Klöße? nicht dre sur den Gottachcnsi ndthtgc Zahl von Mitgliedern b::“syen, [o haben doch die aus verschiedenen Theilen des Köni reichs mir qbersa-ndtcn Adrcfscn mich eine ausgedchnterc Reform .: s unerläß- ltcl) und dringend erkexmen [affrm Es besteht in der That ein auf- fallendes Mißverbältms; zwischen dcr Zahl der cht vorhandemn _ _ “Der größte Theal dxxser Klöükr ifi für den' gcéfitgen Beistand, deff n die Glaubigen bedurfm, unnükzé und übckdées erfordkkt es das Wohl des Staate» daß die ? eichtxümer der Kldüer wieder in Umlauf ges.!zt werden, um dée allgemeinen Hülfsqucllen vermehren und "**-*I“ Queu.'_n_ des Reichthums zu eröffnen- Deshalb habe 1.1) esxurzweckmäßtg gehalten, im Namen meiner c't“: habenen T_ochter. :;nabe'lla „11.- . Folgcnd-x's zn btstlUkÖtn! !) Bon !).-zue an und Me 21éönchsklöo1éw dic der rcgultctcn Chorberken des heelkgen Bened_1fr, der Congregatéon von Taragorxa und Saragoffa, die der Anguümes und P:“ämonstratenser, wie groß aua) die Zahl ZZ.: Mdnaze und _Ordensxz-ute derselben scun mag, aufgehoben. -; Atzsgcnoxnmcn hxerv_o_n_ Und, im Fach sée i:"jzt noch gxdffnet sin.“. das_KloßZr dcr chdtxttncr von Montserrat in Catalon'en, des hcilrgegxxuan _dc la P«*na_ und chbeéligen B nedikt in Valladolid, des hetlxgen Qteronymus em Escnrtal und in Guadaluve, des" bexli: _qctt__Bern_b-1chd_zu Poulet, der FFartdäuser „zu Paular- des heiligen _Baxxlms m S*.“vilxa; jedoch mit dc01_11:“eng.*ti Befehl, daß dic noch m_ dtéscn 111511“? (“*.-kindische]: Novizen nacht khr Gelübke ablégcn durfen. Otte Guter und Einkünfte di-scr Klöüer werden, wic die ?“?!“ Ztntekdruxktcn, zu den SZt.1.1ts:Revenuen gczcl)1ngen. 3) Was die dura; ":th Yskretxom 25. Juli v_.-iv-halnu.*n gejüléchsn Süßun- gcn bsmnt, ]o _darx "up eine deffrlben Ordms in jedem “Flecken und der;: dazu gehörexxen Gebiete brüclycn, Wenn nictxt bier “OU" Fal] eintritt. Haß eme Awkerbau treébkndc stdlkrruttg 11! *.*-cm (;;-ed.."te ciner .xycxuptüadt gcézört _nnd 1318 Regierung, in dr.“ Erwartmig, d.:f; sic!) daysldst eine Gememdyybrldcn Werde, cz“ für zweckmäßig hält, das Klostex brüchch zu _1a_nm. 4; Verschiedene P;“älaten haben mich Lufgmxxdext, thre Klostch .mehcbcn, obgleich das“ Oékkc'k vom 2.3, „ck11 „(fortbacßlhln läßt. «fck behalt.- mir die Aufvcbnng naar derjenigen Mosler vor, in Betreff dem eine ähnliche Maßregel, entweder von dem Prälat_en und zwei Orittbeilen dcr Chorgeisi- lichen, o_dcr von der Munccipalität des Ortes, unterßüßt von einer Deputatson der Provinz, nacl)gcsucht wird. 5) Die Klößer und
* Stiftungen, wc1che, ohne aufgeho'bcn zu scyn. in diesem Au en-
blixk, aus wx!cher Ursache es auch sey, nicht geöffnet smd, ble ben gexchloffen, vas dix Cortrs t'tbex 161,“ Schicksal entschieden haben wer- den. 6)_D1e vcrjcßxcdcncn Mmtücrécn wcrden unverzüglich die nö: tbigen Befehle er1_.1:1.'!t, damit die BstUnmmngcn des“ gegenwärtigen Dekrets zur Att.?Tührung gcbrncht nnd dée (Zééter drr unterdrücktet1 Klöster zur Veksl gung dss Staates" gesxclit wave". Dcr Finow.-
" Minister wird mir die Maßregkln znr Gemkmäqung vorlegen, wei:
xbe er für die zweckmäkäigsien häit, um die Exéücnz der 011311669 toxvohl der unterdrückten, ais dcr durch Art. 2 beibehamncn Klö- ßer,_ zu skckxern. Bis dahin werden sie aus dmn TtlgtMgZ-Fouds tä'gltch 5 Renken crhalt.n. P;“ado, den 11. kaover 18514"). _ „Ick, dée Königin.
An Don Alvarez Gomez Bccerra,“
Der Zerzog von Rivas hat,“ His zur Wkedcrherstellung der Ruhe im ande, auf die jährliche Pension von 24,000 Realer: verzichtet, die ihm der versterben.» König als eine Schadloshax-
tung für die cilf Wundcn crthcilte, welche er im Unabhängig; '
keitskriege exhalten. Untsr den Beamten, welchc ähjtxick)? Opf..“ dargebracht, befindet fich auch der ;ubi;irte GenexaßKonsul „Don Blas de “))Zendizabexl.
Griechenland.
Athen, 20. Sept. Der häer erscheinende Sotfr vom 6, Sept. enthält Folgendes über die bereits erwähnten Vorfälle in Samos: „Man meldet aus Nogropoute, daß die Insel Sa- mos, des Zoch:s, welches Insel auflegte, müde, von ::euem m voUem '.)[uffrande gegen die Pforte sey. Der Gouverneur ist genöthigt worden, die Flucht u ergreifen und sich in einem Fort zu verbergen, Das Volk ae cine Generachcsammlung geséldcr, und es ist darin der Be- schluß gefaßt worden, daß eine Kommésfion nach London geschickt Werden sol1e, um dort kaut qegen das Türkische Gouvernément zu proteskiren, wenn es mit ewalt dje Einwohner dieser Iwsel _unterwerZen wollte.“ Man wird fich erinnern, daß die Einwoh- ner der nsel Samos, nachdem sie während der ganzén Dauer des Unabhängigkeit»Krieges die Türken vcrhirxdert hatten, in Samos rmzuk-rin kn, nur mit Unweilcn im verstossanen Jahre, auf Befehl der *...ächte, welche sie u.“.tex di-s Türkiscye Herrschaft zurücktreten ließen, stel) untérxr-ot'fen haben. Es hat sogar emer beträcheltchcn Arnmda" bedurft, um sie dazu zu nöthigen. P e r u. _ Nordamerikanische Bläreer enthaxt-xr: ein Schreibrn aus Callao vom 7;Juné, worin es heißt: „Der General Sala- verry, Obxrhau'pt der Republik, wie er sich selbxk nennt, ist* vor kurzem, in Begleitung des Generals Neato, der, nachdem seine Truppen zu Salaverry übergegangen waren, selbst in deffen Ge- fangenschaft gerieth, in derHauptstadt(Léma) angekommen. Der General Neaxo bcfindet fich jeßt am Bord eines Franzöüsäxen Schiffes , das in einigen Tagen nach Valparaiso abgehen wird, und Viele prophezcihen ihm ein gleéches Schicksal, w'ée' dem G2- neral Valle Riestra, dessen Ermordung ein Schandflwk für décse unglückliche Republik ist. Es heißt, daß der Präsident von Bo- livien, General Santa Cruz, auf seinem Wxge hierher, mit 3000 Mann in Arequipa angekommen sey, wo fich der eigentéickxe Präfidenc von Peru, Orhegoso, mit «(Jer geringen Macht befin- det, um stch mit ihm zu vereinigen. TNan erwartet, den Gene- ral _Salaperry mit seinen Truppen in einigen Tagen nach Are- ?)uipg anbrechen zu seYn. Er hat cht etwa 3000 Mann und cbt, noch täglich mit ewaltRekt'uten *aus. "Vor einigen Tagen
gegeben habe, dessen: “
ZU.
ihr der (Türkische) Gouverneur dieser.
sah ick Einig? dreißig junge Leute, zu Zweienmjt Strickmzu- ]ammengebunden, unxer der Bedeckung von Kavallerie, hier an- kommen, um unter dre Soldaten Salaverrv's gesteckt zu Werdn'. Der Handel stockt gänzlich,“ .
Zvland.
Berxén, 30- Okt- Aus Bonn meldet man die am 25.7." d. M.,haxelbsk erfolgte A1xkunft Ihrer König!. Hoheit der“ Prin- zessin Augueke von Sachxen- Nach einLenommenem Miceags- mahlz nahmen Ihk? Kö!“ [- Hoheit die Sehenswürdigkeitcn der Stadt und Umgegend'in ugenschein, Wobei Sée namentlich den FesckoÖemäloen im Universitäts-Gebäude Ihre Aufmerksamkeik 1 ,en ten. '
* Se. Königl. Hoheit der Prir1z_Geo_rg 'von Cumberland hat den Komponisten Greulich zu Seinem Kapellmeister ernannt.
*- Man schreibt am? Breslau unterm 2711.41 d. M,: „Heute fand in der hiestgen Kathedral-Kérche die Wahl eines Fl'il'st-Bisckwfs für das seit dem Tode“ des am 27. Dezember 1832 verstorbenen Fe'n'st-Bisckyofs Emanuel von Schimonekn cr- ledigte Bisthum von Breslau statt. Bereits gegen 8 Uhrhatte so'ch die Geistlichkeit dcs hoben Dom-Stiftz in dem KapitulZim- nm“ versammelt, um den König!. Wirkkichen Geheimen Nach und Ober-Prästdenten "k. von Memkel, welcher von Dr._MaJ. dem Könige zu Allcrhöchstihrem Bevolxmäckxtigren h_eé der bevorstehen- den Wahl ernannt worden war, zu erwarten. Der Herr Ober- Präfident langte [! der gedachten Stunde in dem großen Für]?- Bischöfijchen Gala;Wagen“, geleitet von zwei Domherren, voc dsm Kapitul-Hause an, ailwo er von zwei andeken Domhexren empfangen und in die Versammlung gesühyt wurdc. De_royerr Bevollmächtigte übergab seéne Krcdemiales dem Präves _des Dom-Scéstes, Domprobst Grafen von Sedlnikzkamét elner würdevollen Anrede, welche von diesem in angemxnener Wetse beantwortet wurde. Unter dcm GékäUte aller _Gloéken _beggbstch nun die gesammte hohe Geistlichkeit, wc'.“chk_k "ck der „Könkgltxhe Kommissarius anschloß, in die „Kirche, wojew'f.k Von dem EM!?" 0011 Scdlnißky die bcilige Ecisr-PTei'se gkhakke" _wm'dk- Nach'Beendigt-ug derselben vex-[icß de:" .*")err Bevoluk'äc!)„ngkk,d'e Kirche, und wurde von zweé Domherren in die Ft“n*|-Br,'ch§ßlche Restßen begleitct. Zum dritten Male ertönten jetzt die GQQÜU als Zei )en der nun_be.;iunendm Wahl, welche, nach Entfernung“ aller nicht zum Dom-Stist gehörlgen 'Ilnwesenden, in der her- kömmléchen fkicrléchen Wrise statxfand. Nac!) publizérterWahs, welchc einstimmig auf Se. .Hoäywürden den General- ?[dministrator des Bisthums, Don1probft,infuxirtcn Prälaten :.“. Grafen von Scdlnixzku, gefallen ist, wUrden die .K'irchthüren dem versammelten Volke wieder geöffme. und, nachdem der Königliche Kommissarius wieder an seinen im Presbyteriunj erhöhten Sax. geleitet worden, verkündt'gfe der ])!“usmmlztrdw .'oxxtwwiicmx, Psmrer Faustmann aus Polka- der Gemeinde die so cb-en vollzogene Wahl sims Fürst-Bischoss von Breslau. Der neu erwählte Fürst-Bischos wurde von dem nunmehrigen Präses des Dom - Stifts, Dom .- Dechamen und
' infulirt-Zn P:“äiaten von “))?ontm'arin, und dcm Prälaten und
Dotnhcrrn Neander vor den Hochaltar geführt, woselbsk der Herr Dom-Dcck)anc das „*!*-* 11011111 [:..-11016115" _ansiimmte. Nach Beendigung desselben brachten dcr kaliche Geheime Naeh Up. von Merckel, so wie die gesammte hohe Geistltchkeic dem erwähl- ten Fürst 1 Bischof ihre *,;iück'wx'msche dar, womit die Feierlich- keit schloß.“
Ltterartsche Nachrtchten. Menschen und Gegenden, von Karoline von Woltmaun. lr Band. Deutschland und die Schweiz. 171 und 31:1 S Lr Baud. Jtaéicn und die Italiäncr. 3:10S. 8. 1835. Breswu, im Verlage bei „Josef Max und Comp. geb. (2 Rtßir. 7',2 Sgr. .
Nach so unzählizzen Bxschrcibungcn dcs sx'xdwrßléchen Denise!)- 1at1ds, der-Schwciz und Jtalt-xns, cr.vartct das Publikum, jvcnxt cin Reisender mit Wer neuen Schilderung dicser Gegenden auxtritt, daß er d.:rübcr ncu scx), «uf eine oder die andere Art. _ _
Frau von Woltmann bat diesem Ansprache, vcrmxttclß cmer Auffasung der Raxur gcnüzt, wodurch,d1e von ihr gcschtlderten Gegenden gewissermaßen allen Sinnen verqqenwärtjgt wxrdcn. Wir haben vécueick)r kein Buch, das von der S )wciz und von “"ta- 1.'n so eéqctnhémxlichr, lokalwahre Bildcr gäbe. _Als ein Bkivltl- wie die Verfaffcrin zu x'ckzildern weiß, thrilcn wir ihre Beschrexbnng
Tcs' thinfaliv' mit: _
,Es war ein sonncnhcllcr Maieag; von dem vielen zu den Alpm gefaUeetkn, früh gefunknen » soll wohl hei en: geschmol- zenen » Säxnee war der :)?hcin_schr groß. » Ole es Dunkelblau und_(§,hrysoprc_1sgrün, diesc M=“.nc und Gewalt dls durchsichtigßcn Wanxrs! _;„Oécer S:.“dmcn, “Stürzcn, Anflokingcn, Zurückschaudern, Datzmngxmvckde-n, Zau'ückwérkcn der Wellen gcgen dke folgenden! Okcxcs Toten. Wählen, Donnertt, Anfsoxudcln, Aufsvkltzen, Auf- hransen, Aufsteigen, Dabinweben in Nebel und Ncbelsaud!**- Di:“.- 1_e_r yxlxxvankcnde, vc_."1)auci,1cnde, wicdcrk'cyrcnde Regenbogen! Ohrmoprasfarque rtcscnmäßige K";*y|au:_Sci_.alen, übereinandzr- gestürzt, zertrummcrt zu Pcrlcu. Durck4fchtige chxysoprasfaxbmc Flut!) über 1veis:e_ Alabaücrkuppen crgoffen. - Bcbend der Fels, zgternd das Geküycl) mit hängendcm Laube, zum Ufer gewehr Wx Säzmetteklfng, erschreckt der Rvga'l, auf die Klippe gercttclxxkxd; wieder, wkedcr der qug versucht, hinweg übrr dic donncrnde Dickel: - Und ringsm1 made HügelxReben, der Mühle Rad, fröhlkch“ betycgee, üanncnde MenscU_cn=Gruppm. Vom Ufer gegcnüver 11th der besetzte schwankcndc Kahn ab, treibt seewärts _nn dem Sturze vyrbxi znm deessoithTcn Ufer.-11nd dicses“ Bild, bald flax, bald durch dee schwankenden . egcnbogcn ej'blt'ckt! -7*Es läßx nei) nicht be- sclzreébenl (Und doch ist es hier vortreffitäz beschrieben.) »- Tage lang könnte man hinßarr-“u, denken obne Gedanken. Ver'allen das alte Schloß gegenübxr - das alte _SMoß oberhalb mit sx nen Ver- schließen, mngewandclt zu cénem Ajyée künülcrtsam Betrtcbsamkeét, g.:ßlici'zer Auftxahmc.“ _ _ .
Dic gcscht1dcrten Gegmdm find durch skizzcnhafte Zeichnungen von den vcxsch1cdcnsten Menschen bclcbt, wic se die Reisende ge- tkoffcu, kkästtg gezeichwt, zwar kcéne berühmte Namen, jedoch be- siémmte Charakter.. Anßexdem trird ch Eitexörmcgkxit, welche wie- derholtxn Bkschrckvungcu__dcr leblosen Natur auf die Länge eigen- dm*ch e::“xc remxe Folge nnniger Bc'mcrknngcn, ja oft durch: tiefe Betracht.:ngen unterbrochn; z.B. Ty.1. S. 301 dccR.fie ionen über der Schwindel: T1). 11. S. 322 über dmx Schicksal Ta] o's. .Das Béld, wächxs Frau von ***oltmaun von K_mléext aufgefaßt hat), ck| cin (Hegenbüd dcr Iluffaffnng Guüav Nikolm's von eben diesem Lande. Jhre Reise gcht abet: nur vom Simplon bis Carrara, dann folgt eine abgrriffene Beschi'cxbxma-Wn Fcrrara, welche Neues über das Haus und die Reliquie Areoü's cnxhält.__* Fm Bilde Italiens stellt die Kuni? e_éncn Zug dat“. D;: Izureache Verfasserin bar bei Gelegenhcit _thres Romans „dec tldbauer“ -- auf den wir bei djcser Gekegenheét von neuem aufmerksam, zu machen' nicht unterlassen können »- aUgemeine Anerkennung i res, Kuna- unveils und thres Kunstßnnes üch erworben. Ueber d e*Skuj tur in Mailand, in Genua und Carrara bringen die gegenwar en Blätter manches Neue und viel Wichtiges, welches dem lg'ebkld eh Leser von großem Jutere e seyn wérd. Wir erwähnen h er unk“ lieber eine:; Medmaon n Hautrelicf _von Michael Angxlo' . Albergo dei Poveri zu (Venga, als dieses großen Malers und Meht-
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