, „+ “3 , ,.:- „!* 3“ .;“, **
I;
_, Corsca einschiffen wird.
. “ck
.- *“ "= ?HJKM-H-“ZZMI-M“ “
_ ' _Z'MTXI-z
-Preu-ßis
Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.
Se. Königl. Majestät haben den bisher bei dem Kammer- erichte angestellt gewesenen Zustiz-Komméffarius und Notarius Theremin zum Ober-Landesgercchts-Rath und Mitgliede des Qber-LandrsgeriMs in Stetcm zu ernennen geruht. Se. Majestät der König haben geruhr, dem bei dem Ober- Landesgericht in Stettin beschäfcigten ]ck--. von Mühlenfels den Charakter eines Ober-Landcsgcrichts-Raths beizulegen.
Der bisherige Land;“ und StadtgerichtS-Assessov Adolph Täubert ist zum Justiz-Kommlssagtus bei dem Land- und Skadtgekkchte zu Danzig, tmr Amvequng seines Wohnorts da- J'elbst, besiellt worden. ,
_Der Notariats-Kandcdac Gustav Delpy ist zum Noraréus im Friedensgerichtcj-Bezirke St. Vith, Landgcrechczchezirks ABM, mic Anmeksung semes Wohnorts in St. Buh, ernannt wooden.
Zeicungs-Nachrichccn.
"Ausland.
Rußland.
St. Petersburg, 24. Okt. Sr. Majestät der Kaiser ba- öen dem GeneralNMajor,ORikulin den Sr. '.“lnnen-Oroen erster lasse mit der Kaiserltchsn Krone, und dem SUMSlalh, Kam- -erhehrrn Barots Meyendorff, densclven Orden zwe-txr Klaffe erlie en.
Am 20sten d. M, fand aberma's die Verbrennung von 500,000 Rubel ReéchsSchaßbillets der drei erüen Serien satt, 9 daß [?ck nnr noch 371,25!) Rubel von diesen Papieren im Um- auf befanden.
Em im Journal für Manufakcuysn und Handel befindlicher rtikel über dw Wollen-Fabxxcacwn in Rußland enthäxt folgende otizen: „Nur 47.) Tuch-FWkiken harten Muster ihrer Erzeng- csse für die Indujkri «Ausstellung in Moskau etnqesandt, worun-
“er 27 JNoskauische (ungefähr der dritte Theil aller Tuch-Fabri- en Moskau's). Von 417 Fabriken, welche sich mit Verarbei- ng der Wolle beschäfxigen, hatte also nur der zehnte Theil an er Ausstellung Thetl gcnommc-n. -- Einen erfreulichen „Beweis er Forncbritte Uns-rek 00t0chl0xchchschen Jndufcrie liefert die Fa- „5! de_i R-xzaschen* K&ufmanns Pichlau, in welcher Unter ande- em seat dtkiem Jahr:; auch Polemik (ein leichtes, glattes, nach rt der Kamexoxe perfektigtes Zeug), welchch5 bisher vorzüalich in & iederländtschen Fabriken für den Handel mit China fabrizirt -orden, jedoch nur auf Bestellung hin, verfertigc wird.“
Die hauptsächlichsten Russcschen Schäfereien befinden fich ast ohne Ausnahme in den Gouvernements Taurien, Poltawa nd Iekathekinoslaw. Es befindet sich darunter 003 Schäferei nes Herzogs von Anhalt-Cöthen mit 17,000 Schafen, das des
ranzosen Vaffal mét 30,000, die des Genekals Porier m:: 9,000, zwei Schäfercéen des Baron Stäeglétz mit 13,000 und 10,000, die des Grafen Litta nur 22 000 und endl:ch die der räfin Rasumowski mit 54,000 Schafen.
Am 14cm 0. M. ist das Schwedische Schiff „Iossattfan“, Capitain C. C. Classe, von Matanzas mrt emer Ladung Zucker und Cigarren kommend, drei Meslen nordöstxich von der Insel Seskar, übersegexc worden und augenbltcklich gesunken, die Mann- chaft_aber, bis auf den Kajüten-Iungen, gerettet und nach Kronstadt gebracht worden,
Frankreich.
Der König arbeitete gestern nach einan- Der Herzog von Orleans hat auf seine drei Adjutanten und seine vier Einer dieser Lckzteren, „s err Beaux, hat sie!) schon einige Tage früher direkt uber der Kabémts-Sccretair (Herr Scheffer) m Toulon nach
Paris, 25. Okt. der mit mehreren Ministern. seiner gegenwärtigen Reise
cdonnanz-Offiziere mitgenommen. 'sertin de Poxt-Vendres nach Oran begeben. Auch
BotEmilon, ein Arzt und ein Historien-Maler egleiten den Prinzen, der fich am 30.91.20 d. M.
Die Königliche Familie wird fick) morgen mit dem Könige nd der Königin der Belgier nach Fontainebleau begeben, jedoch schon übermorgen wieder hierher zurüokkehren. Dem Vernehmen „ach, werden in Fontainebleau keine Festlichkeiten stattfinden,
Herr Thiers hatte gestern Nachmittag eine sehr lange Kon-
ferenZOmit dem „Könige.
er Marschall Gérard befindet fich seit einiger Zeit wieder in Parks- Man steht ihn wenig in den Tuilerieen, und man fängt -an zu bemerken, daß auch die Besuche des Marschalls Lobau "Uf dem Schlosse seltener werden.
Der heutige Moniteur enthält eine vom 20sken d. M. akkrte Khnégliche Verordnung, wodurch die bisherige 20ske Mi- kUir-Dwtfion in der Weise aufgehoben wird, daß die Departe- Ments der Charente, der Dordogne und des Lot-und-Garonne ".„Uk "ten, d_as Dept. des Lot zur 10ten und das Dept. der okköze zur l9ten Militair-Dwifion geschlagen werden. Zugleich *Zrden zwei neue Militair- Divisionen unter Nr. 20 und 21 Ulber. Die 20ste (Bayonne) begreift die Deprs. der Hajden löw der niederen Pyrenäen, die bisher zur 11cen Diviston ge- ,“ka so wie die Depts. des Gers und der oberen Pyrenäen, : bisher zur 10ten Divifion gehörten. (Perpignanxbegreift die Depts. der Osk-Pvrenäen, des Aude
der Akrzége, die bisher zur 10ten Diviston gehörten. Das
- & de_r mederen Charente, das gegenwärtig einen Theil der- wison aysmacht, soll mit der ]1ten Divifion vereinigt M'", Wovon ]eyo_ch der Stab in Bordeaux bleibt. - Die ] Neggründe _zu dtexen verschiedenen Aenderungen, die mit dem die l,ovember ms Lehen treten sollen, ergeben steh aus einem,
“rtffenden Kömgléchen Verordnung vorangehenden Berichx
Die 21ste Diviston"
;L[110é1ne
des Kriegs-Miniskers an den König, der halte na_ch also lautet: „Stre,
Frankreichs bcünden, wyrden snd, nehmen kett_der Regierung Erc'tgnésse in Spanien in Erwägung zieht. gefuvlt, ww nachthrilig es für den Dienst deutliche Kräfte an der Gre! der Orts-Malitaér-Behdrde untergeordnet wendtgkcit, in Bayonne und
wo fast immer sogar in gewöhnlichen
„dé: Wichti keit der Pyrenäen-Gränze, u„nd Yertbetdigung die er Linie, die von Bayonne eme Strecke „von etwa 150 Neues; e_knnimmt, die kkschen Etabltffements und di: HültsaueUen, die Karte Garnisonen gehalten
i n e
M Staacs-ZeituW
Berlin, Sonntag den [ßen November
** „,
1835;
__, _ .,
«__-..»...
seinem wesentlichen In-
die Bewachung bis Perptgnan ahlreichen militai- ach in diesem Theile
Zeiten die Aufmerksam-
in Anspruch; um wieviel mehr, wenn man die
Schon
län ft hat man 10, daß, 9
wenn außeror-
nze zusammengezogen werden, diese nicht
und, indem die Noth-
Perpignan besondere Generale zu hal-
ten, dee fene Verstärkungen befehligen, die Macht des kommandirenden
Generalz der Provinz neutraliürt, Anlaß gtebt. Soll dieser seinen Skab
fe't'nt, und es entüehen daraus Zeitv-rrluüe msse. Dasselbe läßt üch von
darf man nicht außer Acht lassen-
„ Toulyuse sagen, rende General sem Hauptquartier m Perpignan anschlckgt. daß die Nothwendégkett,
und zu mancherlei Reibungen _ m Bayonne haben, sq ist er von Bordeaux, als dem Centrum semcr Wirksamkeet, zu wett ent-
und mancherlei Hinder- wenn der kommandi-
Yael) in emer
jeden dieser beiden Diviffonen einen kommandtrenden General der
Provinz und einen Commandeur Corps zu halten- Z;el zu seven, um so mehr erforderlich außerordentxéchen Ausaaben näxn nur bra zum 1. Januar svreeßllcbßen M.ttel- jene Axnderuxsg in der tgtr = Dw-son, tt_oncn nothwendig macht. „ rkgueux der'Hauptsy einer M_tlitgir=„Divést durchaus keene mélttairischthchttgkett hat; hohem Interesse,
Mehrausgabe
der dort beträchtliche Kosten verursacht.
für das Besatzungsheer 1835 beweüjgt haben.
besonders aufgeüenten Diesen aber ein , als die Kammern die an den Pyre- Eénes der er- zu ersparen, ist eine
Begränzung der 10ten und 11th Milk- die indessen xugxeéch einige „ Es :| völ1ig überflüssig, daß P,“:-
andrre Modißca-
on sey, da diese Stadt dagegen erscheint es von
2 neue Divisionen in Bayonne und Perpignan zu
bilden, da folchc für das allgemeine Vertbeidigungs-Syßem notd-
wendig find,
zugleich aber den doppelten Vortheil bicten, daß das
Militaierommando sowohl an der Gränze von Gwyuzcya, Na:
varra und Amgonkcn, als an der Gränze v Hand bleibt, und daß dayurch eine Außgaben des Kriegs-Mimüeriums bewirkt
Das Journal des Déöats enthält folgendsn Äkkikel: * daß wir in neuerer Zeit eine Unverhohlxne
„Man klagt uns an,
on Catalonicn in Litke?
wesentliche Erspaméß és: Dem; ;
wird«“
Feindschaft gegen die Sache der Reformen und der Fortschritte
blicken [eeßem
abhinge, so wäre Don Carlos EnglaNd solsen unsere Wünsche für die uns
In Spanien, so sagt man, Despotismus und Don Carlos“, und wenn schon längst in Madrid, _Jn Tories seyn; wir sollen er die Declamationen des .!“ .:rrn O'Connell gegen die
begünstigten wir den die Sache von uns
Pairie luftig gemacht haben, und “eh “o“,ctzt genug seyn, mtc Mon-
tesquéeu und mtc den weisesten Publ-ztsten der letzten 50 Jahre " die alte Englische Verfassung zu bewundern; Antwort wird sehr leicht seyn. wenn die Sache wirklich Don Carlos, sondern die Französische Armee in 9 4a-
Verbrechen. Die betr-fft, so würde, hätte, nicht
Was Spanien von uns abgehan cn
drid seyn; denn die Intervention Frankreichs würde längst dem
Treiben des Don
noch jetzt überzeugt, Fahne m Navarra hinreichen wüx'de, Ziel zu sehen. mentes Beifall gezollt,
Carlos ein Ende gem
daß das bloße Erscheinen der
In England haben wir der Reform ! ohne die Besorgnisse zu verbergen, die den .
acht haben. Wir smd Franzöfischen
um der Jnsurreccion ein- des Pavla; **
Freunden einer vernünftigen Freiheit durch die übertriebene Hef-
tcgkeit der rad1k_alen Partei eingeflößt werden konnten. England, was in Frankreich,
ist wahr, daß in Spanien Und in
Aber es
unser po!érischcr Gesichtspunkt wesentlich von dem der Oppofitjon
abweicht. Es giebt Leute, in deren gut, jede Veränderung ein Fortschritt glauben, daß es gerechte und ungerechte und unselige Veränderungen, Fortschritt daß , wenn die bessert, fie auch Achtung vor der Erfahrung;
“Reichthümer gegeben hat, wohl hüten müffe, an die Hauptpfeiler des zu rühren. Die Es kommt in der Geschichte sehr häufig der Freiheit zur Anarchie, und von der tismus übergehen; Weise geschehen.
zur Anarchie. Die Nothwwdigkeit der nung beugt es dann später untev wo wir Gewaltthätigkeiten, blicken, steht es schlecht um die Freiheit.
und dieser Uebergang ist Im Namen der Freiheit treibt man das Volk Existenz Und der Ord- den Despotismus. Ueberall, Unordnungen und Verbrechen er-
AUIM jede Revolution T
ist.
Wir unsererseits
Revolutionen, glückliche . und Verfall giebt, und “ Zeit in ihrem Laufe zuweilen das Sch1echte ver-
das Gute verderben kann. Wir haben große wenn wir sehen, daß eine Verfas- sung 150 Jahre hindurch einem Volke Freiheit, so glauben wir, daß dieses Volk fick)
Ruhm und
Constitutions-Gebäudes
Theorie täuscht zuweilen, die Erfahrung nie.
vor, daß Völker von Anarchie zum DeSpo- immer auf gleiche
Es giebt etwas, das
wir über alle menschliche Ereignisse stellen, und das ihnen ihren
Charakter -und ihren Plah die Menschlichkeit und die Vernunft. Ku daß, wenn es Revolutionen giebt, die die
auch andere giebt, die se entwürdigen. Es ganz gewöhnliche Wahrheiten; es snd die
rungen des Menschen - Geschlechts; man nünftigen Geschichtsbüchern; aber desha
niger vortrefflich. - Es genüqt uns also nicht,
lution in Spanien, und den Versuch zu ei
anweist, nämlich die
Gerechtigkeit, r , wir vergessen nichr, ölker regeneriren, es smd dies allerdings Resultate der Erfah- findet se in allen ver- lb sind se nicht we- daß es eine Revo- ner Revolution in Eng-
land giebt, um mit unserem Beifall hervorzutreten. Es erregt bei uns keine fanatische Freude, wenn wieder ein Stück der alten Welt in
“Trümmer zerfällt; wir stellen die Englische schen Mönche nicht auf gleiche Linie; und daraus, passend ist- daß man auch das Oberhaus reformiren,
Reform der Klöster in Spanien Möge wer da wolle für die
Gang beschleunigen. Die Revolutionen m liche Vernunft beurtheilt werden, ste haben stren e Rechenschaft abzulegen, von dem Men?chen-Geschlechte vexfldxcht ist die der Freiheit und der Civiltsateon; der Oppofitton, zu glauben, daß Alles, w
*m, *z15505033;0 xsmz *,
worden.
Pairie und die Spani- daß eine schließen wir nicht, d. h. schließen müsse.
Revolutionen Juana mémo seyn! War wollen wissen, wohin eine Revolution f
hrt, ehe wir ihren
üssen durch die menseh-
wie alle Dinge dieser Welt;
und mehr als eine ist Unsere Sache und wir überlassen es as den Thron in Spa-
"- das ist unser ;, ; rung mehr als den Declamationen der
? Schreiben einrücken lassen:
: nalen in Betreff einer bei
bet dem so ); ret haben oll, ein Verbrechen machen wollen. .' gerechten Widerwillen,
nien schwächt, was die Bande der Provinzey ynter fich lyckcr macht, uns dem Tage des Triumphes der Frerhett näher brengß, Möge se die Energie und jenen ersten Vyrsuck) zur Anarchee bloß deshaw bewundern, weil es doch etny Revylunon !!?- Wo die Opposition einen Sieg der Freihett erbltckt, sehen wir nur eine Gefahr. Sie beschuldigt uns, daß wir. den Dös- potismus begünstigten, während dieser doch durch nachts mehr begünstigt werden kann , als durch die A-narchte. SPAM?" befißc alle Elemente der Freiheit. Die Regteruna der .Kömam Chrtstine hat das Si nal zu Reformen gegeben; Was rst daher jeßt zu thun? Mit ' rcikeln der Verfaffung, mtc. Gemeßel und Plünderung wird Spanien den Don Carlos mcht aukhalten, Indem man die Freiheit beschimpft, wird'man fie dem Volke nicht theurer machen. Das ist es, was war denken, ynd was wir sagen. Wir wollen für Spanien Reformen und nxcht Zz!"- rüttungen, Freiheit und nicht Anarchie. Wer wollen mchts [te- der, als uns der Hoffnung überlassen, daß das“ System des Herrn Mendizabal dies bewirken werde. Wenn Ochs der Sache des DeSpotiSmus und des Don Carlos dienen hum, dann 011- merhin! - In England schreibt fiel). die Freiheit scho!) von lange her; 150 Jahre der Freiheit ohne Revolution, mat einem nn Gegentheil wachsenden Wohlstande, mit einer un_erhörten Ent- wickelung der Civilisation und des Reichthums, mtc dem Ruhm der Waffen, das ist in der Weltgeschichte nicht etwas so Ge- wöhnliches, daß man nicht darüber erstaunen oder es bewunder sollte. Wenn auch die Zeit jene Institutionen zerstörte, wenn auch die Englische Pairie unter den Streichen ihrer Femde ,erlägo, nichtsdestoweniger würden die Englische Verfassung und dre Eng- lische Pairie einen bewundernswürdigen Platz in der Gxsclychte der Civilisation einnehmen. England würde deshaxb mch: we- niger eine Freiheit genossen haben, die der mxnschltchen N00": Ehre macht. Die Welt würde nichtsdestowemger das“ Betsptcl einer Regierung vor Augen haben, die sogar dee Zügel- lostgkeic' ertragen konnte , ohne dadurch erschüttert zu wer- den, ohne den Wohlstand des Landes unterbrochen zu sehen, und ohne ékgend etwas an Macht und Ansehen, den fremden Natéonen gegenüber, zu verlieren, Wir kennen viele Völker, 91; der Freiheit nachjagen; England besitzt sie, und zwar !?lk !änger als einem Jahrhundert. Die Rechte, die sci) 011 Lan6 der Zeit zu Mißbräuchen umgestaltet hatten, find allmältg refor- mért worden, ohne daß man die Grundxagen dex: Verfassung gn- getasket hätte. In En (and dauert der Widerstand der konjxr- vativen Körper nur so ange, als nothwendig ist um die Refor- men zur Reise zu bringen; fie geben nach, so ald der Augen: bliek dazu gekommen ist. Aber wenn man die Zerstörung der Verfassung selbst verlangt, wenn» es auf die Vernichtung eine!." der Staars-Gewalten abgesehen i , welche die Harmonie derssk bsn aufrecht erhalten; ja, dann rathen wir England, der Erfah- Neuerer zu glauben, Rache zu ziehen und fich zu fragen, gewmnen oder zu verlieren haben, eSpotéSmus begünstigen? Viellcecht uschen wir uns; aber es scheint uns, daß diejenigen die war)- ren Freunde der Freiheit find, die mir Mäßigung zu Werke qe; Yu, und die, wenn fie irgendwo eine fest begründete liberaée erfassung entdeckt haben, nicht zum Umsturze derselben rathen.“ Der Graf Vigier hat in mehrere hiefige Blätter folgendes „Empört über die gehässlgen und seit drei Wochen von mehreren Jour- mir stattgefundenen Iagdpartie ver- breitet werden, hatte ich beschlossen, dknselben nur ein verach- tungsvolles Stinschweigen entgegenzuseßen; aber nicht allein ge:
- '
abgeschmackten Lügen, die
“- gen mich, sondern auch gegen die Personen, die so gütég wa, _ ren, meiner Einladung zu Folgen,
wcrden verleumderische Ilm hat ahnen aus ihrer bloßen Anwescnbeét das ich m meinem Hause gestat- Man hat ihren sch gegen dergleichen Angriffe zu verthci- und mein eigenes StiUschWeégen als eine
Ich sehe mjch daher genöthigt, dasselbe zu
griffe gerichtet, Man ' enannten Gelage,
digen, gemißbrauchr, Waffe gegen fie benutzt.
“Ü brechen, um auf die Verleumder dieSchande ihrer Erfindungen znrück-
zuwäkzen. „Ich erkläre also hiermit, daß ich alle die Erzählungen,die in einigen Journalen über das verleumderischerweise so genannte Gelage von Grandvaux erschienen smd, laut Lügen strafe. Ich erkläre fie alle, ohne Ausnahme, für erlo en; und damit man nicht, wie man es schon bei drei. früheren ementis gethan hat, über Man el an Deutlichkeit und Bestimmtheit klage, so nehme ich das ournal, das alle übrigen als dasjenige bezeich- nen, welches seine Anklagen am besten zusammengefaßt habe, ich meine den „Courréer frangais“ zur Hand, und auf alle Fragen, die» er vor einigen Tagen dem ehrentverthen GeneralJacqueminor gestellt hat, antworte ich durch ein förmliches und bestimmtes Dementi. Nach dieser Erklärung, die ich Sie auffordere, Jh- rem nächsten Blatts einzuverleiben, werde ich aber augenblicklich jeden Artikel gerichtlich elangen, in welchem jene unerträglichen Verleumdungen wiederholt oder als Thatsachen bezeichnet werden möchten. Es ist endlich eit, die Justiz zu fragen, 0 _mgn-in einem Jahrhundert, wo man so viel von Freiheit sp _ :, fich selbst mehr einmal auf dem Lande, zu einer Zagd-Parckjée, oder u einem Mittagessen versammeln darf, ohne daß die periodische. Verleumdung uns mit ihrer unverschämten und skandalösen Zn- quisition bis dahin verfolge. (gez.) Vigier.“ 7- Der Cour: rier framxais zeigt an, daß ihm dieses Schretben zugegangen sey, und daß er es morgen, mit einigen Bemerkungen begleitet, veröffentlichen werde. __
Herr Sarrans wird morgen vor den Ajfisen von dem Ad- vokaten Ledru-Rollén verthexdigt werLJen.
Im Moniteur liest man: „Dee Regierung hat Nachrich- ten aus Madrid bis zum 17cm . Pk. erhalten. Der Oberst Osorio, von der Central-Zunta voix Andujar an der Spiße eines Truppen-Corps abgesandt, um das Mitglieder der Junta'von Sevilla dafür, daß sie fich der Re serung unterworfen, zu ver- haften, ist auf das Verlangen der ational-Garde und der Bar- m'son dieser Stadt selbst verhaftet und unter ficherer Begleitung