1835 / 307 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

“"'MTM

lisiische Hauptquartier war am 20sten in Mendoza bei Vittoria. Okordova befand sich am 20sten mit seiner H Miranda am Ebro, woselbsi er über Logroiio und Rioja an e- langt war. Die Nachricht von der Einnahme von La Pur la durch die Karlisten scheint noch der Bestätigung zu bedürfen.“

Der Graf von ESpagne ist am Listen d. M. in Nimes an- gekommen; er soll nach Lille (Andere behaupten, nach Nancy) gebracht werden.

Großbritanien und Irland.

London, 30. Oktober. Der König kam vorgrßern mm') der Stadt und hielt im St. „“James-Palast eine Geheimeraths. Versammlung, welcher die hohen Staats-Beamten und die in der Stadt anwesenden Minister deiwohuten, Es wurden Er. Majestät mehrere Geheimeraths-Befchle ur (Bencbmigimg vor.- zicirgt. Nachher eredeiltc der König den Lords JJTelbom'ne, Hol- Wd, Palmerston, Gienelg und Albemarle Audienz, Es war dies die leßte Geßeiweraths:Versammlung vor der Abreise des «Hofes voti Windsor nach Brighton, die auf drt! 2. Nov. festge- Wk 1'sk- Se.*Majestät werden erst in der zweircn Woche drs Novembers wieder aach London kommen, um den Brriä)? des" Recorders im St. „James-Palast entgegenzunehmen.

Die Prinzessin Victoria befindet sich jetzt schon :décdcr zirm: lich wohl, obgleich se die Luft noch vcrmeidet.

Der Herzog pon Wellington, deffcn Kraniheir nicht so schlimm Iéwcien ist, als die Zritunaen sie machten, ist so weit wieder her; grikellt, daß er schon am Sonnabend eine große Gesellscjxßft em- pfangen wollte.

Man Will WMW, daß der General Sebastiani seinen Bot- sÖafcer-Poftet: am hiesigen Hofe nicht niederzulegen gedäcytr; WFA“; wit“?- dem von verschiedenen Seiten, namentlich von der ZJFOÖNMZ Chronicle und von der Morning Posi, wider,- ;sxxr en.

_ Dem Pariser Korrespondenten des Mornin Heraid zu- i'odxe, stände drr Rord-Ameriianiscix Geschäftsrr ger zu Paris xm Begriff, :yrankreicl) anf Befehl seiner Regierung zu rerlas'en.

_ (»Es heißt, der Vicr-Admiral Sir Peter Halkel! würde an dir Srelie des Sir George Cockburn, dessen dreijährige „Dienst- ZZic xm Dezrmhrr adläufc, zum Oberbefehlshaber auf der Nord- ZimrrekdmsMn ui» Wrsrindischrn Station ernannt worden.

. Dic _Mdrnrng Chronicle hatte in einrm früörren Blaue MW Ausng Ms einem Sch§e§52n gegeben, welches rinsr der chU8Z5§chlossekckn Meister der Orangißcn.;Logrn (xi: Lord Keridon, W YTN-Großxnrisker in England, gerichret Hatte, und welchss ZIM??? Beschuldigungrn gegen den Obersi Fairman enthielt, ZZ“ demseibrn zm' Last grlegien Handxungen werden jetzt von der Mo rn ing Po | im Auferaq drs Oßersi Fairman in Abrede gezielit. Ödrrii Fairman, sagr dieser; Blatt, habe nie in dcr bezeicixneten Wrisr reizarrdrit und nir rik- Wort gcäußrrt, aus welchem man auf so Ödxizvrrrätixerische Pläne schließen kdnntr. CW anderes Toryblatc *.xirxxäic die Anzeige: „Odersr Fairman, der von den ministrriel: ??_?T Bläxiern drs Hdchvrrratds oder ixbxilicher Dinge a:“.grsckzyi; T*:gx rryrdrn iii, zeigt uns an, daß er heine Morgen srine Kdrte «:.-'i“ dem Minißerium des Innern aögegech hat, mit der Be; M*:réung, das; er in Bezug auf gewiss durch das Organ der Presse gegen ifm kikhv-ZSTTL Anschriidigungen es“ für seine Pfiicht,

-_ sowohl gegen sich srlbst als gegen den Staat gehalren habe, seinc Adraffe abzugedrn.“ (Vrrgx. das unten folgende Schreidcn mis

Londorr.)

Lord Redeédaie, Lord Easinor und der Bischof von Roche: srcr hdben in dem nru gebildeten protesiantischen Verein von Worcestershire die Armrer als Vicr ; Präsdrncen jedes Verrins Mxrxäommm.

Der Fürst von Camino (Lucian Bonaparte) ist von einrr NM“? dure!) Schotciimd wieder imc!) seiner Villa in Brdmrton ZM'Üngckchrt.

J:“- cir-em vom Courier mitgethrilten Sidrribcn aus Dublin vom 28. Ottobrr wird dehauptct, daß je!,xr in Jrlmid x,".xéc Ruhe l)rrrsche, wie man fie lau ? nicht erlebt habe, und daß die wenigen Unthaten, wache die ory-Blärter ihren Lesern :;och mxfréschtrn, um ihnen dad Gegexxthril einzureden, nur in den adxzelegcnsten Winkeln vor.“.“xmrn und von allen Rechrlichen Wradscizeur und verworfen wfirden. „Und“, sagt jrner Korre- sr-rxidenr, „dlt“ckcn Sie auf den protestantischrn Theil, auf den Nord?" von Irland, so finden Sie, daß sich alle dir bedeutend- iH-In Städte desselben durch die wohlwollendsien politisciien (Zie- sxnrxmxgrn auszeichnen, daß dort die Fanatiker zurechtgewie- son und Tolrranz Uiid gesellizkz-z Tugendru aufgemuncrrc wer- ds". Dies smd die ckarakieristischcn Kennzeichen drr Städte chfast, Derry, Nswrv, Coirraine und Drtheda; genug, unsere jrkzizrn Irländischen Proirskanten, ich meine die Majorixäc der- ieldcn, machen gemeinschaftléchrSache mit ihren katholisäyen L,;ndsxeutrn. Ais Beweis davon kann Ihnen die Aufnahme d;.znrn, welche Lord Mulgrave bei drn Preslwterianern m „Br!- fai]: gefunden hat; der rörcnvollste und cmhusiaßischsie Empf.:ng wxrde ihm von ihnen [*r-Wirst.“

In Faimourh waren Nachrichten aus Lissabon vom 18. d. ridgegangen. An letzterem Orte wußte man, daß die 65.300 Mann stirkr Portugiessche Halss-Armee noch nicht über dir Spanisrixr G:“änze egangen war; sie sdiite vor ihrem Einzugc noch Um [&,-7:90 Mann, nach anderen Brrichtrn nur um 271.130 Manu, vcrmrhrt werden. Nach Angaben in der Times soll in Lissa- [DCU drr Plan einer Vermählung der Königin mit dem Prinzen von Kobur aufgegeben worden und wieder einmal der Prinz Max von euchcenberg zum Bräutigam defignirt worden seyn. AM 10ten war in Lissaöon ein Dekret erlassen worden, wodurch der Englische Sovereign, zu dem Werth von 468€) Reis, ais gaxigbare Münze in Portugal erklärt wurde.

Im heutigen Courier liest man: „Wir haben Berichte ars Madrid vom 19tcn d. M. erhalten. Am ]8ten hatte die Königin die Madrider National-Garde die Revue passiren lassen uud bei dieser Gelegenheit öffentlich verkündet, daß der Streit xm: den Andalusischen Iunten auf eine ufriedenstellende Weise brig-xlegt worden sey. Wir smd um so mekhr geneigt, dieser Nach- ricdt Glauben beizumessen, als die von uns mitgetheiite Px'ocia- mation der Junta von Andujar (stehe Unten den “Artikel Spa- nien) keine ernsthafte Ursache des Zwiespalts zwischen der 321an und dem Premier-Minisker mehr obwalten läßt. Die Mddrider Hof-Zeitung von“. Wien “kündet denn auch offiziell an, da?; ane Differenzen, mit einziger AuMahme des Kampfes mit dem Prärendrnten, auSgeglictzen worden serien. Diese Ankündi- gung ist m einem Manifeste der Regentin an die Nation enr- bakten- Sie “fo in demselben alle gute Spanier auf, sich Be- bUfs der Vertheidigung des Thrones und der Freiheit um fie zu sammeln, UW diesem ihrem Aufrufe wird von allen Seiten durch Darbrmgung patriotischer Gaben begegnet. Die Hofda- men und aydere Frauen des ersten Ranges sollen fich erboten ["M"-_ Kleidungsstücke für die Soldaten zu nähen. Herr Menduahal hat “Ü? Klassen der Bewohner Spaniens mit (.Ltridufiasmus zu “MUM und diesen Enthusiasmus sruchc-

aupt ;Divison in ;

1256

bar zu machen gewußt. Auch von der Armee hasen wir einige nähere Narhrichren. Sie bestätigen das Gerücht von der Eitinahme Puebla's, Weiches aber allem Anschein nach ein Ort von geringer Bedeutung ist. Die dem General Cor- dova zugeschriebenen Pläne, daß er die Brücken “abbrechen' und zerßören lassen wolle, zeigen, daß er der angegriffene Theil ist, und aus der Nachricht, daß die Chrisiinos sich aus dem Fort Sr. Bartolomeo nach St. Sebastian zurückgrzogrn, läßt sick) schließen, daß die Karlisien dort noch stärker sind, Ddr"; in Paris verdreiirtr Gcrücht, daß Vittoria in die „Hände der Karlisten gr- fallen sry, wird iibrigens durch die mädercn rom „Me;7"ager“ miiget-hciiten Nachrichtet7 widerlegt.“

Der Oderst Caradoc hat für seine Diensie während des Spanjschcn Bx'n'gcr-Kkieges in den Baskisäyen Provinzen von drr verwitiweten „"Königin von Spanien den Stern des Ordrns Kac'i'x'x ill. xrémi'ciät. . * .

Herr Edward Eliiir, ei,)cnmiigrr KcirgF-errétair, drsmdri sigi) trix! in Spa:;irn; er ist an der südlichen .iciistc griandrr.

Wie drr Courier meldet, iZ? der (General Llauder, angeblich mit einer pdiitisMU ;))?ii'sdn braustragt, in der That aber nur um seinen ".;?oindrn zu iiitgehcn, in Paris angekommen.

Mik WU ..„Ianws Watt“ sixrd in der Thrmse ii?) 4- 7“ Invaliden *.*-dm C'::giisck)rti .Hülss-Corps aus Santandrr ange- kdn'smrn; sie sind aus Kosirn der Spanischen Regierung nach Engéand zurücktrmrspdrtirt worden. .Die "Nachrichten vom Ge; nern! Edans lautrn dahin, das; er noch mir den Vorbereitungen zrxr Eröffnung seiner Campagne besckzästigc war.

Dem Courier zufolge, ist das Loos derjenigen in Spani- schrn Décnß qrercterien L*:Ute, dir wrgeuKrankhcrten odor Wun- den, die' sie sich in diesrm Dienst zugezogen odrr erhalten haben, nach England zurückgcschick Wrrdrn, berückschtigr und dafür ge- ißyrgt w.;rdxn, daß sie nach den Orten, wo fie aiigrworbrn wor- den, zurückkei)ren können, indem einem jxden Mann für 10 Eng.- lische Meilen immer eine Unterstüßung von ('- Pence audgezghit oder freie Reiscgelegcnhrit für sie beschafft wcrden soll; doch wil dissr Vergünséigunr nur denjenigen zu Theii werde", die den Dirvsi linker ehrenvollen Umständen verlassen baden.

Der „Lord Lynrdorh“, drr „Lord Daimedy/Z drr , .Kcziai)“ -

und der „.Favduritr“, welche Pferde tmch Santandrr bringen soileu, liegen noch in Portsmouck), von wo sir drs sch19chten V.?etirrs wegen märt fort können.

„Z:; NQt-Braunscdweég wird jeßt untrr dem Titel: „Nen,- BraUniUW-rig,ifi?) - Ostiiidische Cdmpagwie“ rive Geseklsckxdfr zum Zweck des dérrkéen Har-delö nach Chinr mit einem Kr-pitai von -i-1|,U!_il] Pfund gebildrt.

Dir in London eingetroffenen Nord-An1erikanischen Blätter -

smd hauptsäÉ-k'ich mit Berichtrn über die Verwüstungen ange- fiiiir, welcbe ['.rx'tégc Stürme cm der Ost; und SÜdeste ange- richtet Hatrrn; drr politische Sturm, drr Üder einige Staaten HUT) Um'or: Hrt'rinznbrrcden gedroht hatxc, schirm Ick Selex]: zu a en. Nach dem Muster der Mäßigkeits-Vercide isi i:! NewYork fecit kurzem «“..-„ck ein Verein Entstanden, um dem Spiel entge- Zrnzmrirkrn.

-- „„ Londow, 35). Okt. Vor ein paar Tagen erschien in den Zeirungen rin Brief von einem gewiffen Herrn Hrywood, als Großmrtster der Orangisteanoqen in Yorkshire, an Lord Kenyon, ais Vice-Großmeister des Ordens in England, worin er sich mit 37 Logen von der Haupt-Loge losfagt, zugleich aber den Odersc Fairman staatsgefähriicher Umtriebe anklagt. Es ist z'a brmrrien, daß, während der Standard ohne wei: cerrs den Oders: Fairman at.:fgirbt und darauf bcfirht, daß eine so wiclzxige Anklage nicht ununtersucht bleiben dürfe, die Times weder den Brirf selbst aufgenommen , noch eine emzigc

' Brmrikimg darüder grmacht Hai; daß aber in der lzeurégrn I)ior-

ninZ-Post eine Erklärung im Namen jenes“ Offiziers erschcint, wrrin er die Bcsclydldigung als eine grods LÜge behandeit. DM Torirs kommt )'th der ebrn erschienene Bericht der Un- terhz-„ts-Kotmnission, welche mit der Untersuciiung der Kla- ge:! übrr den in Zriand den Wählern angethanen Zwang brschäf- tigt war, zxarxz zur rechten Zeit. Denn es zeigt sich hier aufs klarste txichi nxir drr wildeste und unversöhnlichske Hax"; vieler kathdli- MWK *]."vrirsir'r chrn die prdtrstaxiciscde Kirche, deren Geistlichkeit imd die diesriörn mitcriküßrnden Tories, so;“.dcrn auch, daß sie

* kcincxi Amid!» genommen, sich ihrer geistschen Macht und m

nmmiirn Fälirn sogar idrpcrlichcr Gewalt zu bedienen, um ihre Pfarrkindrr nach ißrem Sinne stirxxmxxi zu macden. Die katho- lisrdcn Landwirte thriirn zwar (Brsnmmg und Milieu mir den Prieüern, Wik) es würde von drren Seite keines Zwanges be- dürfrn, wenn die armen Leute sich nicdt unter dem Zwang der

* Gutsherren befänden, wrlcixe (wie jener „Bericht gleichfaUs zur

(??endgr zeigt) d:»n Ungehorsam ihrer Pächter bei Parlamentsr WWW:: oft durch die grausamße Ausstoßung aus ihren Hütten, kc-sispielige Prozesse und selbst Verfolgungen von Aeiccrn, Kin- d-srix und Geschwéstrrn drr Widerspenstigen brstrafen. Aber die'- srn annq von "Seiten der Gutsherren hält man für ganz na- türliri), da. ja Jeder „mit den Seinigen“ thun dürfe, was er in, mid da idr Zwrcé dirCrhaltung dcs Besickxiendrn ist, so darf man es mit den Mittrin nicht zu „aenqu nrhmen. “Liber derade dirscr Crhaiiung drs Bestehender: sind die. Priejier ent- gezxzrn, weil rs“ die Aufrea'xthaltung der Suprematie einer frem- drn Kirche in sich faßt; demnach bedienen sie sich, ohni? Rücksicht aiif die oft unausbieiblichen Folgen für die Bamrn, aller mög- licixrn Mittel, um sie gcgen die Tories" ßimmen zu machen, und &“; Läßt sich wo!)! denken, das; da, wo das ganze zeixiiche Glück cinrs armen Mannes auf dem Spiele stehr, nichts Geringeres, «is die von der Ewigkeit entlehnten Gründe denselben brwegen können, jenes zu wagen. Dirscs erklärt es denn auch, wie sic in drm Taumel der Leidenschaft schlecht genug seyn können, ich seids? des Bcicsststuhlrs und der Kanzel zu bedienen, um die "Ex müxher durch Furäxt, Hoffnung und entstammte Parteiwuth zu der in solchem Falle“ nothwendigen Selbstvergeffrnheit zu treiben; die Unwissenheit des gemeinen Volkes ist hierbei aber ihr vor- züglicher Gehülfe. Wenn also diesem priesterlichen Unfug entge- grngcarbeitet werden soil, was eben so wcnig durch Gesehes- Zwang geschrben kann, als dieHemmung der Tyrannei der Guts- herren, so müssen fürs crsie die Priester zugleich unter den Schutz wie unter die Aufsicht und in den Sold drr Regierung genom- men und dabei keine Koxien, keine Anstrengung geschont werden, um das Volk zu" erziehen. Die besseren unter den Priestern scheinen dieses selbst zu wünschen, wie neulich drr katholischrC'rz- bischof von Armagh zu Belfast erklärte, indem er das neueSchul- wesen lobte und seine Freude darüber ausdrückte, daß in einem Bischum, welches er nannte, in jeder Hütte die Bibel zu finden und die Rcligiösttät des Volkes dadurch vermehrt sei.», .Der Parteigeist findet es jedoch bequemer, alle jene Uebel drm Ka- tholizismus zuzuschreiben; denn da er es der RegierungzmnVer: brechen macht, daß ste den Katholiken Gerechtigkeit widerfahren las- sen will, so kann ihm nichts nüßlicher sei)", als“ wenn er deu

Katholizismus in das drchaßteste und gefz'ihriécbfte Licht seße Indessen ilk es erfreulich, daß so Manche, die früher von dicse Geiste beseelt waren, in Irland so eben bei dem Besuche de Vice-Köniqs zu Belfast bewiesen, daß fie das edle Streben d ses vortrefflichen ORannes, das Beste jenes Landes zu fördern anerkennen, indem sie fick) mit Whigs. m_id „Ka'tholtken vereimg ten, um den Vertreter Königlicher Maxestat in ihm zu verehren

ndenken an den feierlichen Akt der Sr. isketen Erh-Hukdigung der, Nachwelt aufzubewahren, so haben nerhöchstdtesrlben, aile Festlichkeiten aus diesem Anfasse huldvoll „iednrnd- dee Ans_tcht ausgesprochen, daß dies am zweck- ..xxzegsken durch dre Herstellung einer Wasserleitung aus *r Donau tzach den höher gelegenen Vorstädten qeschehen rfte. Zagletch haben Allerhöcbstdieselben zu gcskattén geru-

und obgleich die Tory-Journale fortfahren, mit Verachtung W l, daß dieser Wafferleirung Allerhöcbskibr Name beéaelegt

ihm zu sprechen, und es ihm als eine" Erniedrigung zuschreiben daß er OiConnell zu Tiscixr gebeten, machen es stch ausgezen nete Tories doch zur Ehre, ihn ,bei fick) gls Grzft zu bewn'then und unter dirsen Tories befindrt sia“) kein geringerer, als d

Erzbischof Beresford. Niederiande.

Line; dem Haag , Zi). Okt. Die Sectionen der zweiie Kammrr scßrn ihre Untersuchungen der Budget-Geseß-Entwdr- Heure isi an die Mitglieder derselben ein .neuer Gase Entwurf,. weicder die zu bewirkenden Abänderungen im dritte Titel des eriirn Burch drs Handels-Kodex enthält, vrrrhei

fore.

worden.

&,

Wissrnsckxast und Literatur hatte vorgesrrrn die Ehre, Sr. »

jeftät dem Könige einen Bericht iiber die vorjä rige Wirksa

keit dieses Instituts während des abgewichenen „„ahrrs zu Übe

rrichrn. B ei 9 i e n.

Brüssel, JU. Okt. Durch ein Cirkuiar des Gouvrrneu

. . . - ** ün e der Provrriz Brabant wrrd in Ermnerung gedrachr, daß diexen 223 . .

. - . , _ . e e d cm elettcten Sub cri gen Beigarr,_ die im Auslande Dienste genommen und vor de ' g er g s vtion !. Januar ]inöojmch ihrem Vaterlqnde zurückgekehrt fipd, eb. so wie die in HrUand Kedornen Einwohner von Belgien, d„

bekrits vor dem 6. Februar 1831 in diesem Lande domizilirt w

rrn, xx:xx“ axle Vergünßiguxigen dr.? anigenats Ansprüche mach

!émirn.

M1 i!? ém Begriffe, sich zuxorganésren, und wird sowohl l'üsci, ais in Gent urid Lüttich, Etablissements haben. Nicht Herr Jachrs Laffich, sondern Herr Jean Bapti L.;ffirtr ifi in Brxissrl axerkommrn.

Dänemark.

Ißrhor, 29. Okt“. zie Anwesenheit dnserer, um ers. male zusammengetrekenen Hoißennschen Stande mu te dem

strigen dox-pelten Gedurcs'tage in dem angestammten Königsha hier eine besonders erfreuliche und erhehende Bedrutung geht

In diesem Sinne hatte der Königl. Kommissarius, Hrrr Ko :“euzrath Höpp, in drm geräumigen Lokale des klösterlichen K

vent-Saales eine zahlreiche Gesellscdaft zu einem Friimahie v.:;-

einigt, die, außer den Mikgliedern dcr Stände-Versammiung

vielen Gästen aus der Stadt und deren Nachbarschaft, auch mqn' aus sernerer Gexxend herbeixxekommene Landsleute und selbst enn "fällig hier anwesendeFrcmde, im Ganzen 78 Prrsdnen, brfa. Tinker ddn Frrmden befand sich ein bekanntes Mitglied der H noverschrnStänds-Versannnlung, HrFreudcntheil. Dem |attlich Lokal mit entsprechender Beleuchwng, der reich geschmückten - besetzten Tafel und der ganzen äußeren Ausstattung des Fe"

entsprach die heiter-srstliche* Stimmung der bunt gemischirndußrze die lebhafteste Theilna

*

Gäste. Wie billig, brachte der Wirth zuerst die Gesundheit * beiden Hohen Personen, deren Geburtsmg eben .gefeicrt wu nämlich unserer Königin und Kronprinzessin, aus, . worauf * Musik-Corps die M*clodée des aübekanntrn Königdltedes ertön ließ. Dieser ersten Grsundheit folgte die des geliebten Kön Welche der Abgeordnete Lorewzen ausdrachte, und den Besri machte die von drm Abgeordneten Obergerichts-Advokaten L ausgedrackne drs Königiichen Kommissareus. Die *Gesellsch dic fich um Uhr vrreinigt hatte, trennte sich erst jpät Aden

Deutsoßland.

Hamburg, 2. Nov. Auf die dem Senat geschrhenke zeige dort dem erfolgten 'Ii'dleben des bei ihm beglaubigten K*

SOMMER?) ; NorwegisMn außerordentjiclwn Gesandten und;

vollmächtigtrn JJTimskcrs, ConxmaUdeur Signrul, har derselbe hinterhliedenru Frau QTZ-rnmhiin des Verewxgten dirsrrhaib s-4 aufrickxtißstrs Beileid [*.-zeugen lassen. O e si e r r e i ch. .

Wien, «W.Nt. Ihre Kaiserl. Hol). die Frau Erzherzo

"Sophie ist am 27. Oktober, um halb cilf Uhr Nacdcs, *

einer Erzherzogin glücklich cntbundrn worden, l_md brfinder ? nebst der neugebornejz Erzherzogin, mit Rüesch auf die stände, dei rrwkmschm Wohlsemt. _

Gestern Mixtag um 12 Ußr fand die öffentliche Taufe,] neugebornrn Erzherzogin, in Gegenwart JhrerKaeierl. Mai“. ten, wie auch im Bciseyn der hier anwesenden höchskep Famil glieder, miedem hrrkömmlichen Gepränge in der Hofdurg-Pf kirche tian. Die feierliche Taus-Handiung wurde Fürst-ErzbiWofe von Wien, unter Assistenz von Bisck)öf?""“ infulirtrn Prälaterr, verrichtrr. Tauf-Pathin waren Ihre N' die rrgierrndc Kaiserin, Dir Ncugcdorne erhielt die,Nam Maria Anna Carolina Pia. Dic Ober-denreisterm Z Kaiserl. Hoheit der Frau Erzhrrzogin Sophie, “Furskm vod Km brachte die neugebdrnx Crzherxzogin auf einem reichen Kissed, sen Hülle. von zwei Kaiseri. dämmerern gehalten wurde, m gleétrmg des Erzherzogl. Hofstaats zur Tgufe, und nach de den wieder eben so in die Erzherzogl. Kammer zurück“. ', diplomatische Corps“ und der Hofstaat wohnten dieser Feiekl keit in Galla bei. Die Kaisers. Leibgarde", gleichfalls in Ga Hatten das Appartement und die Hofburg: Pfarrkirche bes und leisteten im Corti-gr die gcwdhnlichr Nedenbegleitung. , mitteibar nach drm Tauf-Akke geruhten Ihre Majestäten in geheimen Nathsstube Cercle zu halten, wobei Se. Kaiserl. . der Erzherzog Franz Carl die Glückwünsche drs dipiomatt Corps" und des Hofstaats empfing.

Se. Königliche theit der Herzog von Lucca ist aus der Königlich Preußische Ö.:rsandte am hiefigen Hose„ Mortimer von Maikzan, aus Schlesien und der kommandtr General im Lombardisch-Venetianischen Königreiche, Graf Rade-ßky, aus Mailand hier eingetroffen. )

Die Wiener Zeitung enthält nachstehenden Artikel: /„ Wassermangel, woran mehrere der volkreichsteir und indußk', sien Vorstädteder Haapt- und Refidcnzstadt Wien leiden- welcher insbesondere in den Jahren 1834 und 18-35 empßn war, hatte längst die Aitfmerksamkeit Sr. Maj. unsers alk?“ digsten Kaisers und Herrn auf sick) gezogen. Der väterltcki sinnte Monarch hat daher von dem Augenblicke Seines R“ rungs-Antrittes Sich mit dem segenreichen Gedanken „beskhäs diesem wichtigen Bedßrfniffe dauerhaft abzuhelfen, Dis:e drn Wünschen der treuen Einwohner der Residenzstadt W»-

C'ine Deputation des Königlichen Insticuks für K!“!Ust

Eiikc Éirsellscixzaft zur Brfdrderung des Fiachsbaurs in B

Men Kcnnerhlécke anschaulich zu machen fich beskrebten. .,;**er ebrn diese genaue Würdigung der ausgestellten Objekte es

. che Ausstellungsräume dem

,. che aliergnädégste Aeußerung innigst erfreut, kajestät dcren Besichtigung bei Allerhölbstderselbrn Rückkmift ' orzubehaltcn geruhen wollrn, Und wirkiéch waren Se. Majestät

- gung gewürdigt hätten-

erde-WDiese Allerhéckxsce „anfichc war nicht so bald beiamzt wow", als sie sich, wie zu erwarten stand, auch schon der [cb- steffen Thetlnahme erneute. Während die Behörden sich mit r Anfertigung, der auf diese Wasserleitung bc.üglichen Pläne d- Kostedanschläge , weiche nun *in allen ihren LzTheilen auf das dringlichste und sorgfältigste geprüft und bericixtiget werden Um, mir aller Thätigkeit befaßten, jidesregrerung für die Aufbringung der zur ?[USfÜhrnnz der- [ben erforderlichen Geldmittel Sorge getragen, und zu diescm .ehizfe durch den Magistrat der Haupt; und Residenzstadt Wien die fur alles Nüßliche und Edle so empfät1gséchen Bewohner eser guten Sxadt die Einladung zu freiwilligen Beiträqcn er- „hM. iassxn; Cs" bedurfte nur dirsrr Andeutung, um den"“ durch me patrtdtijxhcn Ges.;mungen und die freigebige Unterstüßung 1er gememnußigeu Ueicernehmungen auSgezeichneten Großhänd; *, Grorg Freiherrn v. Sinn, zu dem Auerbieten zu bestimmen, „r Herstellung der erwähnten Waffrricitung als einen Beweis mer unbrgränzten Anhänglichkeic an die geheiligte Person Sr. ,' ajesrät und des Bestrebens, sein.“" Mitbürgern zu milzcn, nicht r den bedeutenden Beitrag von dreißigtausend Gulden Conv. zu widmen, sondern für den Fall, ais der Bauaufwand * die vollständige Be- ckung nicht erhie!te, auch das Abgängigr gcgen 4proc. Verzin- ng soglcich_vorzuschießen. , Zn derjelben Zeitungiiesi man: „Die mit dem ]. Sep- mber d. J. eröffnete, und bis“ zum Ld'sten d. M. verlänaerte sie _Gewerbs-Produkten-Aursiellung der Orsterreichischen Mo- ."rchte :| mm beendet, die eingesendctrn Fabrikate sind ihren zeugern zurückgestellt, oder den Käufern derselben eingehändiqc orden; schon_werden die aus Allerhöchster Gnade hierzu gr,- idttietrn Lokalitäten der Kaiserl. Burg nach ihrer ursprünglichen estimmung umskaltec, und eine durch die Gegenwart des Mr-

rchen verhrrrlichte öffrntléche Preis-Vertheilung und Belobung

* ird fiir diesmal eine National-Anstalt schiießen, welche in der 9schiiickte drr vatcriändischen „Industrie eine den? Eprcize zu br,- ündcnx [Jesttmmt ist. Als ein theures Vermächtniß des yockxse- en Kaisers- Frayz ]. von dem Erben Seiner Krone und ugenden inet glrtcher väterlicher Sorgfalt aufgefaßt, habrn oeine Majestäzt, unser gegenwärtig regierender Kaiser Fer; nand [.,. diese Anstalt nicht nur mit wahrhaft Kaiser.- cher Mxtmficenz aUSgeskattet, und mit höchst interessanten Ge;

iert, sondern durch wiederholte Besichtigung der Ausstellung den

ohen Grad der Theilnahme an Tag zu legen geruhec, wclche

llerhöchstdieselben de_rxi Gedeihen und Fortschreiten des inländi- -en Erwerbs; und Fabrikwescns allergnädigsk zu widmen ge- ohnt smd. . Schon am 30. August d. I., dem Tage vor der m Wohle Ihrer Unterthanrn unternommenen Leise nach oökhmen, geruhtrn Allerhöchskdirselben mit Ihrer Majrstät der axierin, die gleich Ihrem erlauchten Grtnadle der inländischen _ me schenkt, in Begleitung des rsken Obrrst-Hofmeiskers, F rstcn von Colloredo-ONanns- ld, diese _ Ausßeliung mit Allcrhöchskdero Gegenwart zu „giücken. die emzelnen Gegenstände derselben ihrer Auf- erksamkeit zu würdigen, Sich die Fabrikanten vorstellen zu las- n, an Jeden Worte der Aufmunterung und ZufriedenLeit zu chten, und mirwahrer landesväterlicher Huld in dée-„yetmls nzugehen, wormt die Exponrnten dcn Werth ihrer Er eugnijse nd den Grad der Vervollkommnungcn derselben dem llerix-öä.» Wenn

. ren Majestäten ,

un eachtct eines beina : wei Ü d' ',) , thaitesumhunlich g k) 3 | " *I?" [Us

machte., bei dieser ersten Besichtigung sämmt-

Allerhdchsten Augenscheine u un; rziehrn, so wurden doch auch die Gemüther derjenigen ??ussiel- r, Welchen diesmal nicht die Gnade zu Theil werden konnte, re Fabrikate Allerhöchstdenenselben vorzuzeigen, durch die so tröst- daß Sich Seine

unrvon der Reise zurückgekehrt als Allrrhöchstdicselbrn mir hrer ?))iajestäx der Kaiserin und Sr. Kaisers. Hoheit dem Erz- erzog FraLz Karl, in Begleitung des Haus.» Hof: und Sirmio- anzlers, Fürsten von Wéetcernirh, und des Staats; und Konfe-

' ek1z“I)?ét1t'!7ckc'6, Grafen von Kolowrat-Liedsteinsky, Sick) am |9trn

. M. adermaid in die Austirllungs-Lokalitäten zu verfügen qe- uhten. und hier so wie das erste Mal von der Ausstellunßs- ?:tungs-Kommtsfion ehrerbietigst empfangen, währrnd einer dritt:

- “lb“stündégen' Anwesenbrét auch nicht Einen Gegenstand vorüber-

ehen ließen, den Allerhöchstdieselben nicbt Ihrer näheren Besich- P ' Die genauesten Erkundigungen über e „age der.;ßgbriken, den Standpunkt der Gewerbe und Vcr- *- letizorte, dre." Isasdchnung des Geschäftes“, die Zahl der Hülfs- rhetter, zeigten den Exponrjieen neuerdings, wrich' hohen" An- h"! thx _Monarch und ihre geliebte LandesLmutei-r dcr aterländiscden Industrie gewähre, und tief gerührt von so viel uld und Gnade konnten se nur mit Mühe den Aurbrurh der; MM Jubels unterdrürken, als Ihre ONajesiäten unter den wie.- exholieu allergnädigsken Ausvriwken Allerhöchsrihrcr Zufrieden- et dtc Ausstellungs;RäUtne verließen. -- Noch“ vor den] Schlusse er Ausikellung gerubtcu Se. Majrsiät einen bedeutenden Geld- UWI zum Ankaufe von Fabrik-C'rzeugnissm, welche exponirc wa; M- mzt drr ausdrücklichrn Andeutung zu bestimmen, daß so- '?lidte vorzügltchsken Gegenstände, als auch Erzrugmsse drr én- erdkeßaesßneexnhäkggxeit a)):[Jallen *The-Flix: der Monarchie gewähit ?skkik Worber; iskr/ßhrr «höchste Au,trag bereits in Erfüllung

Spanien.

Madrid, 22. Okt. (Fran ösische Blätter Die kür- Kstatxgehabte Mußerung der IJaeional-Garde hat)einen ZM?- gcn Cmdruck auf dee Gemüther gemacht. Man kennt den nthlxfiasmus,'welxl)en die (Hrgemvart der Königin in den Rei- en dceseroMeltz erregt;"und eine von dem lebhafresten Gefühl i' das «;nteressr des Vaterlandes eingegebene Anrede an die eruppen trug nicht wenig dazu bei, die lauten Aeußerungen nöKxude hervorzurufen, welche an diesem schönen Tage überall

Heute Abend wird Ihre Majestät einer an erordentli *: Ur*Jl'skrllung tm, Thegtrr „dr la Cruz beiwohnen, diße zum Beékett: sri vpn der hirsgen Kaufmannschaft erö neten Narional-Sub- ption für die AUSrÜstung 219713000 reiwilligen stattfindet.

Majestät in Wien ge. '

hat die NiederOesterreichsche-

i Der Premier-Minister wird in der Loge der „Königin

asiänden Ihres AllerhöchsteiZenen technischcn Kabinettcs brrei- .?

...-..»-

1257

. er eine. Es ist dies, seit seinem Eintritte in das Ministerium, ch? erst?- mal, „Wo er fick) öffentlich Eigen wird; aber die feierliche Gele- genheit, der Zweck der orstellung, so wie der Umstand, daß er an der Spikze der Subscriptions-Liste sieht, dies ?Lch “machte ts thxn zur Pflicht, zugegen zu seyn. Das Lrscßemen der Königin und des Premier-Minisiers in die- sel", 7375 höchsten Grade patriotischen Versammlung wird ohne Zwitsei voii grdßer Wirkung seyn. Auch Herr Villiers wird der Vorstellung beiwohnen; man ist gewohnt, bei allen Gelegen- heiten, wo ,es sich darum handelt, den N.:!t'onal-C'éfer für die chiz-e der Köxiigin anzuregen, ihn an der Seite oe; Premier- Ministers zu sehen. Der Einfluß Englands ist hicr für R:“;- mand em Gehximniß; er dir indeß Herrn von Ravtteval nicht ab, auch_m freundschaftli rn, wenn auch minder vr'rtraulichen Vélibältmisen zuHrrrnMcndizadai zu strbrn, als Herr Viljiers. Herr Souehrrn, Englischer GesandtsÉasts1Secr3emr, wird mor- gcn von Cadrx zurückerwartrt, WO seins: Sendung nicht Nadz den gewünschten Erfolg gehabt har.

Die chten Deprikhen des déeffeétigrd Gesandten in Paris haben dem Herrn Mendizabal große Freude verursacht. Es konnte ihn) niihts angenehmer srdn, W die.“ drm Repräsentanten der'Kömgm geqebene Versicherung, daß das Französische Mini- skeriym fortwährend von demselben lebhaften „Znterese für die .Kdmginßbcserlc iet). Herr Mrudiqual hat nur noch den Wunsch, dax; die Jratvzöfixche Gränze mit größerer Strenge bewacht werde, uin zu verhindern, daß die Truppen des Don Carlds durch dre Schiesrhhändler mit allen Bedürfniffen vsrsehen wer- den. Erw von der ministeriellen Presse Frankreichs eben so oft Wiederholter, als ungerechtcr Vorwurf , dar den Herrn Mendrzabal sehr gekränkt, dcffen Ministerium durchaus kein Ministerium der „Konzessioncn“ ist. Man braucht nur auf- znerksam das“ Benrhmen Mendizabal's seit der Uebernahme seines Amtes zu derfolgrn, um sich von der Ungerechtigkeit dicses Vor- wurfs zu Uher eugen. Welche Zugeständnisse sind denn gemacht worden.2 Dre «untrnveriangten fastsämmclich eine konstituircnde Versammlung, und das“ Ministerium hat sich brständig geirriqert, diesem Wunsche nachzukommen. Die ZUUUU vcrlanqt-xir dir““?[b- seßung aller Bramtrn der Regierung, und das Ministerium Hat krme Aeudcrnng vorgenommen. Die Zuntcn verlan'gtrn, daß die Macizt, wciche sir sich selbsi gegrben l).“.rten, von der „IWZMÜUUI anerkannt werde, und das »))?inix'ierium (mt sir „niemals axxerkatmr Für den aufmerksamexi und gewissen- hafirn Beobachter ist die eine Thatsache hinreicizcnd. Mendizar bgl dersprach bei dem Antritte seines Amtes, daß“ er, drm Kö- niglichen Statut gemäß, regier-tn werde, und er hat sein Ver- sprrchen gehalten. Es ist unmöalich, irgerid eiiie Handlxixig ch Mnnsteriums als,mic diesem Grundgeseße im Widerspruch zu hezeichrrcn. Der Ausspruch von Martinez de la Rosa in seiner Rede bei Eröffnung der Cortes: „Das Königliche Statut isi drr Mörtel, womit Sie zu bauen berufen smd“, ist von Men- dtzabal m seuxem ganzen Umfange brhrrzigc worden. Er wird den Cortes das Königliche Statue" unvrrührt und rein vorlrzen und se auffordrrn, darauf weiter zu baxxrn, indem er «'s ilirer Sorqe und Verantwortlichkeit überläßt, die Entwürfe zu dem Gebäude zu machen, fert hat.

Der Prado ist seit einigen Tagen von ausgezeichneten Per- sonen besucht Worden. Herr von Mirasiores, ehemaliger Spumi;

scher Botschcxxter in London, hat eine Audienz bsi Ihrer Maje- ;

siäc gehabt, und gestern Abend beurlaubte fich drr General Qui- roga bei der Königin,- um zur Uebernahme des Kommandd's nach Granada abzugehrn, wo er mit Achtung und ailgrmcinrm Vertrauen empfangen werden wird.

Es hat sich das“ GrrüÉ-t verbrcikrt, das Militaér-Kommando der Zauytsfadt solle drm General QMsadd abaencmmrn und dem eneral Palafox Übertragrn werd*n.

Jm Kriegs-Ministermm herrscht j-ekzt dir größte Thätigkrét. Man beschäfri-zt sick) mit der Eutwerfung eincr Vsrordnnng znr Ausrüstung einer Armee von 180,4!00 Mann, um rinrri c:“;t- schrtdenden Sözlag Neger! dir Karliiieri adsfährrn zu könnrn. Man crwartrt, dirsc VTkOl'd-UUUZ in ciniaen Tacxxn in der def; Zeitung erscheinen zu sehen. "

Eine Spanische Provinz hat drn Bach!" der quierunq nicht abgrwartrt, um eine nachdrückiiche Denwnfi'rarion zu Zvacern". In den Targon vom 26. bis zum 31). erwartet ::tan hier nämlick) WW. JJTaUn Infanterie, welche Estremadura srndet. Dies ist indes; nur der Vortrab von anderen Zdiiij Marat, 1vrlche die gé; nannte Prdvivz ausgerüstet hat und zur Verfiigung drr Rrgir- rung stellt. Andererseits" mcidrt der General Cordova in'seincn lrkzrrn Oeprschcn,_dqß die Armee dir Offensive ergreifen werde, sdöaid die Portagreßichen Haifstrupprn und anderr, von der Regieruna versprochene Vrrsiärkuxigcn angrkommrn sidn würden. _ DteePozrugiefiscixr Lrgion, welche bereits die Spanisch (Brärize ubrriahritten hat, ist 700€"; Mann „siark. Dic Enqiisci); Belgische Legion, bishrr in Portugirsiscden Diensien, tritt in Spanische Dirnstr. Sie zählt 2348“ Mann. Aus alien Gram:- deti marschirrn Haitfrn von Brwaffncten nach dem Nordrn. Die Zahl der Frriwiiiigen aus Andalusirn und Estremadura dr- trägt „13,909 Wkann. '))Teihrrre Regimenter drr Gjarnison von qurid- smd auf dem O)?arsche nach dem Norden. Diese großr militarrtscbe Bewegung ist um so wichtiger, nix? in dicsem Auqcii- dktcÉUkrm Widerstand gegen der Absichten des Ministeriums niehr 'REM-Y". Sämmtxicize Irmtrn von Andaiusirn hadert fist) ger“ .

Die gestern aus Andalusien hirr eingetroffenen Nachrichtrn [guten günstig. Man weiß fast ganz positiv, odglrick) die Nach- rtcht noch neckyt ofyizirll ist, daß die Central-Zuma von Andujar fich aufgelöst har, und man spricht von einer Brwegung der Ar,- mce von _Despenaprrros nact) Unter-Aragonirn, während der General Wpinosa an der Spiixr von (imm "Mann seinen Marsch nach Navarra richtet,

.Der Graf de las Nawas, welcher sich noch in Madrid bo,- ßndee, von dem Ministerium zurückgewiesen, von seinen Freun- de!) u_nd Soidaken versassrn ist- spielt hier eine traurige Rolle. Die Eröffnung der Session drr Cortes, die er erWartet, um sicb werder zu erheben, wird ihn ohne Zweifel ganzrcrnichten. Dies ist auch wohl der Grund, weshalb das Ministerium ihn sick) selbst Überläßt, und fick) mit Gegenständen beschäftigt, die für das LHndeonxgrößerem Inkeresse sind.

;n„ »ara onicn find die Waffen der „Köni“ in ic reich erwe- srn. Dee Karlisten habén vor Figueras eine Ixxrirdesrque éri'tztten, und die Gefangennchmung ODonneli's, zweiten Befehlshabers der Navarresischen Division, drsscn Truppen in der Geqend von Dior geschlagen wurden, ist ein wichtiges Ereigniß. Dieser „Bri- gadter scheint einen großen Einfius; auf seine Soldaten aus- geübt zu haben.

*- Der Englische Courier theilt eine welche die Central-Zunta zu AndU-j-rxr unterm Andalufier erlassen hat.

ProZamFtion mit, , 6. kw er an die Diese Proclamation, von dem Präsiden-

i'

i'»! welchem rt,“ ihnen die Materialien grlir; _

? ! i ; l

! x

j i

i

„...-«......

ten, Grafen Donadio, unterzeichnet, führt zuvörderst bittere Be- schwerde über den Abfall Sevtlia's von der allgemeinen Sache aller Andaxufier und bezeichnet diesen Abfall als um so stkäflichkk- als fich Sevilla freiwcmg der Centrak-Iunta angeschlossen und seine Deputirte zu derselben gesende: habe. AUch lasse fich, heißr es werter, dcr Vorwand jenes Abfaxis und der Aufidsuna der Junta von Sevilla keinesivcges entschuldiaen, den!1 die Umstände, welche diesen Vorwand abgegeben, nämlich die A:!fldsung dk?" JUnta von Badajoz und die Einberufung der Cortes, Wien der Central-Zunta ebenfalls bekannt grivesen, Hätte fie also“ darin YM" Grund erblickt, fick) ebenfalls avszuxöseu, so MKW? [ic es gethan haben, ohne dem Vorram“; Sevilla's asz tvarxru, „dcr keineswcges dem Patrirtismvs, sondern nur der Sclbfi'fucht, dem Ehrgeize und der Thorxzrit einiger Individuen beizuxnrssen sen. Freilich sryen die bis:")criqen Maß- rsgeln des neuen Jirikkiskcridms, und namentlich die Ernennung drkamirsr Patrioten, wie Calatrava, Arqui-lles und Éjdiiauo, zu wichcißrn Functionen, areéyncc, das Schisma zu verexigen, wrickzrs die Central-Zunta Zickzk vokk drr Kövigin oder auch nur von drr Reßrntin, sondern lediglich vox." dcr RSKÖLWUI MTW?- znicl) werde sie (die Central-„Jnnia3 sich néuK'Ukashk zUFMkiUJM Jingriffen verleiten lassen, allein e“:; sry Umriaßliä), daß sie VW fick,)tig zu Werke gehe und nicht oder all ihr zu 558795)“ stehende Mittel zur Siciwrung dcr Frriheit dcs Vaterlandrs aus den Häiidrn gebe, bis der Erfolg den Zusicherungen des neuM, Mi“ nisirriums eine Bürgschaft verliehen habe. „Der heldenmukbtgx Aufstaxid Axtdalußrns,“ heißt es am Schlusse, „hatte zweierlei- die Perufang anderer Männer zur Regierung imd die Erringung an* dryer Institutionen, zum Zweck. „In erstersr Beziehung find wir befrie- digt; in zweiter Hinscht haben wir aber bis“ jeßtnur Hoffnungen und Versprrckwngen, Ein Grundgesetz, eine Verfassung nach Ars der Vrrfassungm Belgiens, Portuzxals odcr Frankreichs, würde allen Bedürfnissen Spanirns adhelfen- Anarchie, Drmokratie, Republékanismus, mit dch man so häufig Oedrok)lich UM sich wirft, find in Spanirn fiir denjeiiigen, der sein Vaterland KMU.- nur leere Worte. Wir kennen keinen audxren Fanatiömud als den Fanatisxrius einrr constitutionncllen, an de.“[ Thron Isabella? geknüdsrxn Freiheit. Alle andere Wünschr, die n.'an uns deimes- sen möchte, sind rrdichtct.“ Es wird sodann hervoxxdehvben- daß gerade die Bewegung drr Provinzen drr Regierung Kraft zu verieihen grrignec sey, und schlirßlirj), Unter der AndrmKMZ, daß die Junta sich nicht außösen, vtelmrhr Hand in Hand Mit der Rrgeet'ung für die Frsihrit wirken wolir, erklärt- „LMH! uns denn alle auf denscldexi Zweck“ hixarbeiten und uncer Verdopys- lung unserer Kräftr und Konsolidirrmg unserer politischen Exisienx Europa ein ruhmvollcs Beispiel einer Freideétßliebe geben, we!- chc mit Ergedcxiheit gcgen unsrrc KöniZin, derrn ancrescn ja die it::srigrn sind, gepaart ist.“

Boringal.

Lissabon; ZZ. Oki. Die Hiesgc Regierurxgs-Zei- tung enthäic jefzr drr: zw::'chrn dr." Spaniscdrn und_Porqueesi- scirrn Rrgirrung adgcschloffrwrt! Vertr.?Z! rider jk??? „Hülfsletstun- Zen. Z:: drr Pudlécacion heiß: es, die Köxxigit! VM PkaUIUZ !).-.de in Somäxzhcéc drr von dcr Spanésriz'ekk chcnrin „ausge- sprochcnrn YFikiiiséhd', imd zwar nichc nur um „"n SMW?" M' von drm Präirndcnren angezrtteitcn UZTVUÖTU nirdeökÖCÉskJ ö" heisen, sondern mir!) im Interesse drrj-xnigrn Sache; r..»c'lcde dexde Kdnißimxrn vrrtßeidéden, und, in ErwxederUng der von dr." Spa- nischm Regicrmig fräizcxr grieésicicn F:":ii'e, dcr L.!zcrrcn augebox ern, ihr ein Hirifs-Cdips zii senden Mid darüber eme Convrmkon absci)licße:1 lassen auf Gi'undlx-Je drs drirxen Z-„xsdizz'I-brErxs zum QuadrupcixAiikanz-Ti'akrac vorn 23-2. 'Li'prxl ULLI. ,Die Bsxiim- mur-gen dicser Convxr-rioxe smd in fdlchd-rn' J Artidin entimi- tcxx: „Ark. [. Portugal vrrsdi'ichr, gegart: dcn Präerndentxn ein 3,31"le ; (?drps von (FWU s).)?rirm, wrkches axixnäliq bis aiif [(M-M vcrmrhrc werden kann, aiTZzus-xxDrii. Dirk. 22. Jene (ZW!) ».)?aim sollen an ÖW Grdnzr IWA! scyxx, diesrlde am 3». Sept. ZU. übsrsaixrrircn. Art. 3. DEU Tag des Emriickens werden beide Regierungen gxmemsriwfrlici) fcßsrkzen. “Lirt. ck. Wenn das H:":ifs-Corps einrr'ich, so sdll es srixic Positionen bs. Salamanca nehnirn, wenn m'cdt die Umstände die Axxssßurm ci; ms andrrrn, von beiden Rrgicrungrn z!?i*ei8iiis€k)äst[ich) zu ['cstim mrndrn Punktrs nothwendig macdrn; vox: dort dds wirdrn dir. Trupped, in G;“trläßhric drr J!“;structiovrn édrer RrgirrUrxg, m':

„;Grnßhmigung-kder Sx.-ai:ii“ci)..n Rrgécruxig, allmäkizx wett.“? vorruckrn. «rx. 5. Die Portugiesiscdrn Truppen sollen

im Frlde auf dc-m Fuße grhalten tyrrdrn, wie bei Hülft Truppen zu geschchen pfikgt. Art. (3 Dxe Köniczin-quct: tin macht sick) aiihLÖsÉÜF, zur Untrrhaltung drr Hiiif's-Truppc. brizurragen, indem sie dir Öiffri'enz zwischcn den Koster des Kriegs; und Fricdrpsfiißrs auf ii)» Rrchnung übrrmmmt, der Betrag dieser „Differenz wird durch ein besonderes Uebereir- kommen beüimmt. ?irt. 7. Die Regentin verspricht, daß dt- Portugéessckzrn Trupp-sn auf ihrem Grbérre so aufZenommcn m'.- brhandelc werch sollen, wie Spanische Trnppen, und die Kön“- ziin von Portugal verspricht, ihre Lirmse zurx'rck,uziehm1, sobai der Krieg gegen dcn Prätcndcnten brendigc rst, Arc. 8. Dies) Convention soll innerdalb [4 Taarn radfizirt jvrrden.“ Sie 1“ dacirt: Lissabon vom Li. Sept. !833, und unterzeichnet vom Het

de Castro,

Türkei.

Die Agramer politische Zeitung vom 21,0ktdder mi der: „Seit dem im Juli d. I. am O;.udncr Regiments-KN don um den Bosniern statcgchadten Gef.“.rr hat an unserer KWK ttscl);T1.'irkij'ci)en Grän'e durch rolle vier Z_)Tr-n.:cc eine früher U!" erhörte Ruhe geherrsÖk, und man hätt? _quxdexr folien, dai? nark- trn und unser Gebiet zu respektiren geneigt werden dürften. Am [Lten d. M. jedoch unternahm eine Hdrdr drr Groß-ch: duffer Türken in Stärke von etwa 124. *))me (mit Rücklaffun.' eines größeren Theils derselben als Reserve) früh Morgens eine:- C'mfall in unser Gebiet und zwar zwisxizcn Maldevacz und Was lisßello in den Bezirk des Szluiner Rrgémcms, wobei fie gr waltsarn und mit bewaffneter Hand aus den der Grän e zu nächst liegenden Häusern eine bedrutrnde Anzahl Großborr- vici) herausgetrieben, und mit ihrer Berke in Eile nackt Groß-Kiaduß entkamen. -- Dies führte ungesäumt zu Ver,- handiungen und zur Aufforderung an die becrcffrnden Bosnischer Ortsvorsteher und Capitains um Rückstellung des abgetriebencé- Viches. Da jeddch dicser friedliche Versuch ganz fruchtlos :: blieben „war, so nahm der mit der Landes;Sicherheitsleitung ?“:- Srellung an, indem er mehrere Compagnieen des Szluiner und auch drr angränzenden Oguléner und des [sten Banal-Regimeme an den Kordon vorrücken ließ. Die Bosmer jedoch, ohne drr wiederholten gütlichen Aufforderung Gehör zu geben, versammü.

ten sich von alien Seiten, sandten ihre Weiber und Kinder zu.-

zog von, Palmriia und dem Spamsrixrri Gesimdrrn Herrn Per. *

solcher Züchtigung die Bosmer endlich gurr Naä)7'arschast zu haf“

auftragte (General von Rukavina gegen Kladuß eine drohend.“