gen , ür en Alexander und Paul Lieven, dem Grafen und der Grüßt: Fm Staremberg, dem General Suchosanet, , dem Gra- fen Kauniß , dem Oesterreichischen Geschäftsnäger errn von Hummeiauer, dim Rusfischen Gxneral-„Konsul von cnkhausen und dem Baron" von Cerro ein diplomatisches Diner. „ _ _
Jm-Laufe der näch|en Woche werdeß alle-Ngbinetß-Mcmsker Nack) London zurückehren, indem ihrx GGenwaxt künftigen Mitc- woch bei “der Ernennung der Sheriffs “_und bei der Abstattung ' des Berichts des Recorders nothwendig :|. “_
"Bei einem Diner in Sutcon-Coldfieldäußxrte sich_ am Monk taae der liberale“ Repräsentant von_ Warwxckshire, Ser Eardley Wilmot, über die Frage der Oberhaus-Reformin folgender Weise: „Meiner Ansicht nach, ist es gerade der Umstand, daß das Ober- baus aus Geseßgebern besteht, die ke-ixier Verantwortlich- keit unterworfen sind, welcher die Regiermig unseres Landes zu einer gemischten Regierungs-Form und zu einer beschränkten Mo; 11archie „macht. Der Königkann k_em„U_11rechc „t_hun;.seine,M1- nister, traqen alle VerantWortlichkeirzfür seine Handlungen; abex die Minister, müssen stets 'von der Unterstüßung abhängen, hte ihnen im Unterhause zu«Theil wird, welches, dg e_s wesentlcxi) vom Volk gewählt ist, die. Minister der Krone- m [eder Bezie- bung “pom Volke abhängig macht; denn so wie das Volk skins, Repräsentanten so oft wechseln kann, „als eine.*“Wahl stattfindet,“ so kann das Unterhaus durcb stine Abstimmutz- _gen, den König veranlassen, ' sich Rathgeber “zu wählen, dee das.Vertrauen der Gemeinen besißen; folglich sieht das Obxrbaiis als einzige Schranke zwischen einer gemßßigten Monarchie und 'einer gän lichen Demokratie da. Wenn eiiie solche Veränderung .mitdem bxrhause vorgenommen würde, tyre man „fie vorschlägt, so möchte es wohl iminer noch“ einen König und eme Krone ge- byn, aber Beide würden keine Bedeutxmg mehr hgben. Ick bänge an der Constitution, so wie sie 1th gefdrmt ist, und ich kann nicht umhin, einen gewissen Herrn als eine Art von Mis- sonair-zu betrachten, der abgesandt ist, um Mit Berg auf den "einen Zweig der Geseßgebung Ansichten zu verbreiten, .die tch für entschieden xevolutionair ansehe. Durch_die RdvoZUtion vdn 1088 wurden wir von einem Römisch-karholischen Könige befreit,
aber durch die von 1835 würden wir einem Römisch-katholischcn .
Despoten unterworfen werden. Mancb„e“,Leizte.ßnd zu.sehr_zu dcm Glauben geneigt, daß man eine Institution, wcnn fie iiicht Vollkommen sey, augenblicklick) beiseitwerfen und xm neues Prinzip ,an deren Stelle “einführen müsse. Jchgebezu,“ daß at) dein Oberhause Mängel zu finden sind, wie auch am “Unterhause, abe'r ich bm übexzeugt, "daß die “Fehler und Mängel des einen Theiss der polttischen „Maschine, wenn sie im Gange ist, durch. die Vorzüge des anderen verbessert und ausgeglichen1werd_en, und daß fich selbst jene Feh- 161' und Mängel am Ende als heilsam für das Ganze erweisen. Da dies meine auf Thatsachen und Grundsäße gesiükzte Ueber- zci1gung ist, so werde ich nimmermehr das vpn dem „erwähnte-n .Hyrrn befolgte Verfahren billigen, nicht auf derselben Bank mit 11.111 siße-n und niemals einwiliigen, daß man aus dem Oberhause „emen gewählten Senat mache. So lange ich im. Parlament 11111111“, werde ich es für meine Pflicht halxen, 'gegen die Anregung .czner Frage zu stimmen, die eine solche Veränderung in der „Bri- .tesche11 Constitution zum Zweck härte,“ - _
Am Dienstag haben die neuen Munizipak-“Wahien m Schott- 111111), begonnen; der Courier versichert, nach der Anqabe seines „Gxasgower Korrespondenten, daß für die Sache der Reform, da- bei die günstigsten Aussichten seyen, obgleich die Tories all „th.- rcn Einfluß aufhören, den ihnen. Rang und Ret_chthum verleihe, um ißren Kandidaten den Sieg zu verschaffem Iii Glasgow soli der Wahlkampf nie lebhafter gewesen sey'n, ais dieEnial; dex besagte Korrespondent glaubt, daßdte Tories „nur ein Fünftheil der gesammten Glasgotv'er Wählerschaft, nämlick) ungefähr 1545 Stimmen, auf ihrer Seite habet) wiirden. , ' *
Die Silzungen der Kom'misston m Dubluzzwelche die Recht.- 111äßigkeit der Parlaments-Wahl der Herren O Connell und Ruth; VSU zu prüfen hat, dauern noch immer foi't.
Das Herannahen des Jahresmges der Pulver-Verschwdrung, dcr in GlaSgow bisher immer durch Läuten der Gldcken upd i::1dere Trauer-Feierlichkeiten begangen wurde, hatdte dortige katholische Bevölkerung, we'lche daran gi'oßen Anstoß nahm, vex- mxlaßt, dem ÉLord-Profoß eme Dsnkschrift zu überreicheri, worm 11-3 um Abschaffung dieses Gebrauchs nach-suchen„ der, wie sie be- baupken, eine ungerechte Verleumdung gegen die Katholiken fdrt- ;»xéanzc und bei Unwissenden den_Gedanken erhalte, daß 21110 11111'vahre „Beschuldigung gegründet sei;. Der Profoß legte dieses Gcsuck) in 6111“ leßtcn Versammlung des Stadt-Raths vor; man iam aber dahij: überein, dic Erwägung desselben zu verschieben. .Der Lord-Profoßglaubce zwai“, daß der Magistrat voti Glasgow 'dxe Vcrantwvrtiichkeit nicht auf sich nc-hme'n könne, eine. so,alte Siike zu ändern, sprach sich aber„ so wre die meisten Mttglt0der 1.1" Versammlung, persönlich gegen den Gebrauch und zu ?;un- sch der Petition aus. Der GlaögowerKorrespondent des Lou- rier zweifelt daher nicht daran, daß die Kathoiiien, deren Zahl 11: jsner Stadt sochbedeukjend zuZenommen habe, 111 kurzem doch xßrcn weck errei en wrden. ' „ ! .
I?: einer “Kohlengrube zu Westbromwici) find kurz1tch durch Tim: Explosion von Wasserskoffgas wieder yierzehn Munchen ums-
I.ben gxkommen und zwei andere gefährlich yerleizt worden.
* .Die Morning Chronicle bleibt bei der BeYauptuiig, daß die Zufuizr von Vorräthen für Don Carlos aus Frankreich von de'r Französischen Regierung offen erlaubt wordcn sxy, iznd daß England" daher die Verpftich'tung gehabt habe, gegen diese offenbare Verle ung des Quadrudel-Trakcats Vorstellquen zu :::achcn." Dec Fourier leugnet dies ganz und gar. „„Die Fran- zösische Regierung“, sagt ex, „hat solche Zufuhren memals ge- stattet. Die Britische Regierun „hat der Fran dfischen keine Vorßellungen darüber gemacht. eFranz'dsische 'xgterung hai, 111ie wir bereits erwähnt, der Königin von Spanien sehr frei- gebig Kriegs-Vorräthe und Geld zukommen lassen und kemcn_ Anlc1ß“"dazu“ gegebxn, ihr den Vorwurf zu machen, daß sie es 11ichc aufrichtig meine.“ , _
.Der Morning Chronicle zufolge, hätten einige Freunde des Herrn Mendizabal in denselben, gedrungen, er „111öchre doch zusehen, daß er sich eine IKajorität in den Cortes sichere, darguf , 1111er 'von dem Minister zur. Antwort cxhalrerx, das werde er nicht tba", denn er habe der Nation sem politisches System offen Wrgelegt und werde sich also auf „deren Gefi'xinimgen „verlassen Und ihren Ausspruch abwartxn„dy11e durch“ kleinlicheMittel nach Emséuß xu sireben. „ . ,.
“ A1“: die Steliesdes Herrn Thornton, den, Herr Vinters von Madrid muh Cadéx gesandt hat, um eine Zeit lang dort zu ver- weilen, ist interimiscisch Lord William Hervey zum Bk1tischet1 LegationszSecretairin Madrid besteilcwyxden. '_ „ .
Aus Madras find Zeitungen vom _12. Jun brei: eingegan- gen; man hatte dort über, Delhi Nachrichten aus Ludtanah vom 31. Mai erhalten. Ludianal) ist „eine Stadt am Sutlege-“Fluß- 180 Ey ischtxMeilm nord-noc-dweßlich ,vdn Delhi und am äu-
“Mittel zu erzwingen, werden inzwischen hier und da fortgesetzt,
- Hersim . akk der_nökdlichen Glänzexdiefx'r Provinz, folglich nicht
.»
“1284
Weit von dem jetzigen Kriegsschauplah in Indien, gelegen. Diese “Nachrichten Wmman mt Hinsicht" auf" die Be egunuLen „der bei-
den kämpfenden Arme 11 *der Sikhs und Afga en d 'chaus nicht mit der über Kalkutta hier eingetroffenen Meldung von„ einer gänzliche“n*Niederlage_„ der Ersterer: überein, sondern dangch soll sich im Gegentheil DosizMahomed Chan an drei Tagen bis Dschahalabad zurückgezogen und aüf dem Marsch durch das Thal von Chaiba'r den größten Theil seines Geväoks verloren haben. Auch sollen viele seiner angesehensten Anhänqex sein Lager ver- lassen und sich unter. die _thnen .Rundschtt Smg's begeben _ha- ben, „namentlich seine drei Brüder Sultan Mahomed Chan, Pir Mahomed Chan und Seid MghomedChan. Den er;.sien hatt'e Rundschit Sina 'zur Belohnung mithasktiagar beschenkt, welches jährlich an 15,000 Pfund Sterling einträgt, den zwei- ten mit Kobat, dessen Revenüen jährlich 12,000 Pfund betra- gen, und den jüngsten Bruder mit einer Rente von 3000Pfund. * Herr Ventura, ein Franzose, war mit 4 Jnfanterie-Regimentern, 2000 berittenen, 'aber „undisziplinirten Sikh-s und 5000 Mann irregulairen Truppen zum Bcfeblshabev von Pischawur ernannt, worden. Rundschit Sing wollte fich mit der übrigen Armee nach Lahore begeben, um das Dussarah zy feiern, ein jährliches Fest der Mahratten, zu welchem se fich versammeln, ehe fieihre gewöhnlichen Raubzüge'beginnen. Doi? Mahomed Chan's Be- mühen, [ich Pifchawuv's wieder zu bemächtigen, wurde allgemein für ein vorschnelles Up-cernehmen angesehen, aber er soll erklärt haben, er wolle es wiedererobern oder sterben. Ehe er Kabul verließ, versammelte er alle seine Brüder und Ober-Offizt'ere um, sich, zerriß ein Stück Tuch vor ihren Augen in kleine Stücke und forderte Jeden auf, der seinen Entschluß theile, ein Stück dadon zu nehmen. Die Armee. Dost Mahomed Chan's bestand, außer den 8000 Mann Kavallerie, die er um seine Person hat, und außer den Truppen seiner drei ihm untreu gewordenen-B1*11der, aus 15,000 Mann Kavallerie,“'wovon je- doch ein_Theil "sehr kleine Pferde hat, 2000 Dschazaltschis und 27 Kanonen; dazu kömmt noch eine Avant-Garde von 1500 Ref- tern, 2000 Musketieren, 200 Dschazaltschis und 3 Geschützen und eine Reserve von 2000 Reitern, 1000 Dichazaltschis, 3000 Mann irregu-lairen Truppen und .6 Geschüszxn, so daß die Stärke der ganzen Armee unter Dosi Mohamed Chan's Kommando sich auf 26,500 Mann Kavallerie,“ 3200 Dschazaltschis, 36 Kanonen,“ 2000912usketieren und 3000 Mann irregulaire Truppen bxläuft. Zu Gazni befanden sich ungeheure Magazine, knit allen mögli- chen Sorten von Getraide gefüllt. . .
-- *- London, 6. Nov. Ich beginne diesen Brief, ohne daß ich Ihnen ein eigentliches Ereigniß mitzutheilen habe. In Irland geschieht freilich fast jeden Tag etwas , was bald der ei- nen, bald der anderen Partei einen Triumph gewährt, aber aufs Ganze nur wenig-Einfiuß hat. Die Verurtheilung eincsge- wiffen Reynolds zu neunmonatlicher Gefängnißstrafe, Wigen einer Balgerei, wobei Niemand ernstlich ,gelitten, und er und seine Partei eigentlich die Angegriffenen waren, wird dem Lord-Lieu- tenant wieder eine Gelegenheit geben, durch Begnadigung dessel- ben fich bei den Katholiken noch mehr Popularität zu erwerbcn, während die Opposition darin einen neuen “Grund zur Schmä- hung finden wird. Die Versuche, den Zehnten durch gesetzliche
bald mir, bald ohne Erfolg, und der Fonds, den man“hisrzu zu- fammengeschossen, thut treffliche Dienste. Aber bei einem Volke, welches sich so leicht wie das Irländische für eine “Idee so be- geistern läßt, daß es alle Rücksichten auf augenblicklichen Vor- oder Nachtheil aus den Augen setzt, kann dieses für die Dauer nicht helfen. Das Gesekz, das hierbei im Wege steht, wird nur um so verhaßter,"und die geseß- und ordnungswidrigen Verbindungen unter dem sich bedrängt glaubenden Volke "werden nur um so enger und verderblicher. Schlimm ist es auch, daß bei, dem ge- genwärtigen Zustand der Dinge der gutmüthige nachgiebrge Geist- 1iche schmachten muß, während meistentheils nur diejenigen den Sieg davontragen, die fick) auch Wohl sonst durch Streitsucht verbaßt gemacht haben. Inzwischen fährt die Times fort, ihre Blätter mit parlamentarischen Außzügen anzufüllen, “weiche die katholische Priesterschaft und den Kathoiicismus verhaßt machen solken. Die Zengen-Aus'sagen, weiche fie märtheiit, sind offenbar parteiisch, und die Angaben übertrieben; selbst die Art, wie die Fragen gestellt words", beweisen den. politischen Zweck der Mit- glieder dcs Comité's, Aber selbst so angesehen, bleibt doch noch Vieles übrig, was alle Vaterlandsfreunde, gleichviel ob Prote- ßanten oder Katholiken, mit Besorgniß erfüllen muß. Freilich ist dies durch_ Schmähungen des Katholicismus nicht gut zu machen, und auch durch beschränkende Gesetze kann jener gefähr- liche Einfluß der Prissier in seine billigen Schranken nicht zu- rückßewiescn werden. Man erinnere fich nur, Welche Stellung die kaloimsiische Geistlichkeit in Schottland nahm, als Karlll. jenem Lande diePi'älatur aufzwingen wo11te, und wie treu sie fich gegen den Staat bewiesen, nachdem dersclbe durch die Anerkennung ihrer Rechte fie sich zu befreunden gewußt. Erkennt es ja doch selbst der Standard, daß, wie der Landmann in Irland von den Gutsherren vei'nachiäsfigt und mißhandelt wird und keinen an; deren Freund in der Welt findet als den Priester, dieser 2111211 ,unbegränzten Einftuß haben müsse. Da abev der Staat keine Mittel hat, die Grundherrxn zu- bessern, so bleibt doch wohl nichts Anderes übrig, als daß er sich die Priester zti besreunden suche - nicht “durch die Zerstörung der, protestanti1chen Kirche, sondern durch die Gleichsteüung der katholischen mit dieser. Selbst die Tiines weiß bei aU' ihrem Wüthen kein anderes Hülfsmir; tel anzugeben und beschränkc sch auf die ewige Jeremiade über die von den Ministern vorgeschlagene Appropriation einesTheils des'Kirck1en-Einkommens für den a,!lgemeinen U11terricht, die ei- gentlich nichts anderes sey, als „die Uebertragung des gan en Ein- koinmens von der protestantischen auf die katholische eistlich- keit.“ Der- Standard“ behauptet fortwährend, die lebte Regi- stration der .Wähler habe den Konservativen cine entschiedene- Mehrheit in dem Unterhause gescheit. Inzwischen --werden die besonnenen Tories, wie Sir Robert Peel und Andere, sich wvhl hüten, auf diese Behauptung hinaus eine entscheiden- de Operation“ gegen das Ministerium zu unterrxehmcn. »- Sie werden aus den Zeitungen ersehen haben,. daß der Prä- sident des Friedensgerichtes der Gyafschasc Middlesex, u_nse1'en Lord-Mayo'r herausgefordert hat; dieser way vernünftig genug, die Herausfdrderung abzulehnen, und so ist dre Sache, ohny. wei; “teres Aufsehen zu erregen, vorübsrgegangcn. - ,Die Bildung “von Eisenbahnen-Gescllschasten fängt an, eine Raserei zu werden,
und wird wahrscheinlich in vielen Fällenwie die Projektenmacherei
im Jahre" 1825 enden.
B e l g i e n. * , Brüs s el, 5. Nov. Der Herzog von Bassano ist hier an-
enthält folgende Bekanntmachunq:
. Deutschland. * Hannover, 7. Nov. Die annoversche Zeitun. ,:Zeine Ma e ätdeuKön
haben auf den Allerhxöchskdenenselben überdie am im „v. M. .
Bericht zu erkennen .zu geben geruhet: daß, ,so sehr es auch z“.
sender Unvorfichtiqkeit, beschädiar worden, dennoch die
chen Ruhe und Ordnung den vollkommensten-Beifall Seiner »; nigli'chenMajestät erhalten "hätten.“ Wir lassen es 11115, an * gen sehn, die Allerhöchste Erklärung hierdurch zur öffentli- Kenntm'ß zu bringen. annover, 0. November 1835. Kön liebes“ Großbritanisches annoversches Kabinets «Ministerin
tralenheim. _ . .
Hamburg“, 8. Nov. Gestern ward die sterbliche Ha des" bierselbst verstorbenen Commandeurs Signeul, außerorde lichen Gesandten und bevollmächtigten Ministers Sr. Mask,! des Königs von Schweden undNorwegen, mit der sein Range gebührenden Auszeichnung, u 'vorgängiger Beiseßu. hierselbst, worauf 4demnächst die AbZührung nach Gothenbu. als dem Wohnort seiner Familie, folgen wird, bestattet. D Abqeordneten des-Senats und dem hiesigen diplomatischen'Co' sch10ß |ck ein langes Gefolge der“ zahlreichen Freunde dds V
ewigten an. _, Darmstadt, 2. Nov. (Braunschw. Ztg.) Die Ver
.gung der Landes-Univerfität von Gießen nach DärmstadtW
wohl ein frommer Wunsch der Einwohner dieser Residenz'sey jedoch ist schr zu bezweifeln, daß derselbe sobald zur Erfi'ill kommen dürfte. Die Hauptschwierigkeit scheint uns vornehm“ darin zu, liegen, jene alte"Provinzial-Haypcstadt, die,. nachdem innerhalb weniger Jahre ihre Garnison und zwei ziemlich z.. reich beseßte Provinzial-Kollegien -- die Hofkammer und die *._ gierung für Oberhessen -- verloren, nunmehr auf die Unive ": als einzige Nahrungsquelle hingewiesen ist, auch nur einigerm für diesen Verlust zu entschädigen. . Das schon seit einiger Zeit erwartete Urtheil in .der den Geméindei'ath' und Landtags-Abgeordneten C'. E. Hoff “1“ wegen der ihm zur Last gelegten Umtriebe bei _den voriähb' Landtagswahlen, in hiefiger Residenz erhobenen Untersuchung- endlich erschienen. In Gemäßheit desselben wird der'Bek Som Großherzoglichen Hofgerichte der Provinz Starkenbuxg 11 freigesprochen, sondern bloß „von der Instanz absolvirt/--.“'" „3 gen diesen Spruch hat Herr Hoffmann sofort die Appell angexeigt. Sollte derselbe jedoch die Bestätigung “des hö--»" Gerichtshofes Erhalten, so würde Herr Hoffmann, nach einer *» drücklichen Bestimmung unserer Verfassungsurkunde, dadurch. Fähigkeit verlieren, je wieder als Abgeordneter zu einer land dischen Versammlung gewählt werden zu können. _ Dem Vernehmen nach sieben der Uniformirung unsers mee-Corps unterschiedliche Veränderungen bevor, wozu die -» Idee durch den Anblick der in Kalisch versammeltenRusfis "Truppen, deren MamZvers bekanntlich auch Se. Hoheit. Erb-"Großherzog beiwohnte, hervorgerufen seyn folk.“ Man * .nicht bezweifeln, daß bei diesen. Veränderungen, deren De, mgn übrige_ns-_noch nicht mit Bestimmtheit anzugeben Zweckmäßiqkeit mit Eleganz slch paaren wird. * Das Augenübel, woran schon seit längercr-Zeit die .*» bergeir Garnison leider, hat sich nunmehr ebenfalis'be'iden -- unsern .davon- zu Bußback) kiegenden Kavallerte-“Schwadro geäußert, während alle übrigen GarnisonSpläize des _Großher thums bis jcßt davon gänzlich verschont gebliebensnd. . In dem drei Stunden von hier im Odennmldegeie Orte Großbiberau gab kürzlich die Feier des Kirchweih-Fe Anlaß zu einem jener tragischen Auftritte, die um so be». rungswürdiger sind, als die dabei handelnden Personen so Klassen der Gesellschaft angehören, bei welchen man denjeni Grad von Bildung-vorausseßen darf, wodurch jedweder-i bruch roher Leidenschafigezügelc wird.“ Es hatten s1ch näm um jenes Fest, wie in hiesiger Gegend herkömmlich, in _qese Freude zu begehen, die Honoratioren des „Orts und der schafc - größtentheils geistliche und weltliche Beamte -- in obern Lokale eines dortigen Gasthauses zu einer Tanz-Be gungvereinigt, als sich ganzV-unvermuthet im Schooße der senschaft ein Zwist erhob. om Wortwechsel kam es zu '- lichkciten, denen ßci) diejenigen, die nicht unmittelbar mit in“ -S'treic verwickelt waren, durch möglichst schnelle Entfernu entziehen suchten, und die damit endigten, daß ein Beamter, man namhaft macht und der, wie erzählt wird , Urheber Streits geWesen seyn soll, schWer verwundet fortqetragen w auch.. noch jetzt in einem zixmlich hoffnungslosen Zustande d;, der liegt". -- Inzwischen hat der Landrichter, zu dessen '- Großbiberau gehört, seinen Bericht über vorerwähnten Vo hierher erstattet, wodurch,s1ch das“ Hof-Gerichc bemüßigc 93 den, einen Spezial-Commissair nach jenem“ Orte hin abzuse um den Untersuchungs-Prozeß daselbst zu instruiren.
Oesterreich.
Wien, 6. November. Se. Maj. der Kaiser haben ledigte Jusanterie-Regiment „Ertmaim“ dem Erzherzogs rich, dritten Sohn des Erzbsrzog's Karl Kaisers. Ho "city, hen, und zum zweiten Inhaber desselben den Feldmar chall-L nanr de Lorc ernannt. “
Die durch den Tod des Feldmarschalls Freiherrn 11.1 mann- erledigte Stelle eines Capitain-Lieutenants bei der K Arcieren :Leibqarde ist dim General der Kavallerie, Grafix! Ci'encville, verliehen worden. “
Die Wiener Zeitung enthält ein neues Verzeichnis Beförderungen bei der Armee. Man bemerkt darunter d nennung des General-Majoi's von Milane's zum Feidma Lieutenant und Kommandanten von Pixei'wardein. „
Von heute ab werden keine Bülletins „mehr über d' fiiiden Ihrer Katserl. Hoheit der Erzherzogin Sophie u neugeborncn Ci'zherzogin ausgegeben. „. - „;
' “ “ S p a n i e n. , -
. In einem von der Morning *Chronicle mithi Privatschreibcn aus Madrid vom _26. Oktober heißt es; Anderem: „In der Kömmission, welche mit der SammkUD Schenkungen- zur _Unterüülzung der Regierung beansxw „finden Sie den Marquis von Falces, das Toro-Mitgki Prokuradoren-Kammer, neben dem Seüoi' Isturiz' 1161111“ radikales Mitglied derselben Kammer ist; und ich kann “_ vepsichern, daß beide ehyenwerthe Herren mit den Maßkks
jeßigen Ministeriums --vollkommen zufrieden find und
gekommen, um seinen Sohn, "den Marquis von Bassano, noch,
einmal zu sehen, we1chekjich wm hier nach Madrid begiebt.
„.
«haben, sie würden in'. der Kammer mit demselben stimme!!-
der hiesigen Resdenzskadt vorgefaljenen Un-ordnung'en erstatte ._
Bedauern Seiner Majestät „aéreiche, daß bei dieseriGelegenhe * verschiedene Allerhöchskihreit Unterthanen und zwar cini "e ders “ben dem Anscheine nach aus bloßer, ihnen jedoch selbst ei,;um
owo. . von Seiten der'Civid als der Militair-Behdrditx mit'Erfolg ;.
“troffenen kräftigen Maßxegeln zur Wiederhersteilung' der offen.
;“- 'ßvslk und“ 2000
.
«chen muß der Regierung große Kraft verleihen, während es ersonen Ehre macht, die auf diese . ck eZ 11T: Feb::eti'lxmdsuébe leiten kanl'enxméin so eben erschie- .. . *-: e- untaxaw- «M e- t- nte- . - „ro-sAmerikauis ? f, , ch U rsuchung der n.? bedeutende “ xsparniß. _ es Geschäft mit _,übernehmen. Die“ öffentliche. Presse fährt rk, ,das“ Ministerium zu unterstützen. Seüor Mendizabal's „aßrxgeln werden von der „Reviska“ belobt, die man auch als . mxnistxrieUYBlatc ansieht, eben so-von der „A-brja“,*welche ,Gesiit/iungew der Tories ausspricht, und von dem „Ecodel „memo; , dem Organ der Radikalen. Gestern fand ein großes „Mrzefecht ßaxr; - das Wetter war ausnehmend schön und das .phetheater- gedräiigr voll. Ich habe'das Volk“ hier nie“ so gnügt gesebexix “:ck meine “damit" alle Stände, aber ganz be- ms den eigentltchen Bürgerstand. Zn Malaga smd zwölf „dividuen verhaftet und an* Bord eines Kriegsschiffs gebracht „xden; sewai'eii “der Brandstiftung angeschuldigt. “Ronda hat 1" Regierung "seine Beitritts-Erklärung eingesandt,“
Tür-kei. .
Konstantinopel, 16. Oktober. (Journal d'Odé a. ck werden zehn ?roße Kriegöschiffe ausgerüstet, an deren Yori? ijphue'MwX cha selbstS in éequehen wird. Sie werden, exe ' , ,myrna, amo , ram und die A i ' aßen besuchen.. fr kanischen
„Der FürstxMilosch wird fortwährend von den hohen Beam- n derPforte“, so "wre „von den Mitgliedern des diplomatischen orvs mrt, dex größten Aufmerksamkeit behandelt. Der Fürst sehr leutselig, ,und _man rühmt seine Liebenswürdigkeit. Er schemt immer in semxr Nacional-Tracht, in karmoifinrothem ammet mit Gold gesttoki. Er trägt einen sehr eleganten Hut 0 hat mehrere Europä11che Orden. Seine Abreise wird, wie heißx,“ iii et-wq acht Tagen stattfinden. E17 hat fich überall hr fretgebiggezeegt. deer, von den vierzig Kavas (Huisfiers) ,s Secasnei's , welche „ck11 bei seiner Abschieds-Audienz beglei- „"_- hüt“ einen Degen m1t fiibernem Griff erhalten. Einem “m O_ureau hat er 100,000 Piasker übergeben zur Vertheilung . fr die Subaltern-Beamten. Wie es heißt, hat der Fürsi-“stcb (dem “Vertrage Ort;?“ der:K Pflolrtw verpfiichtet,
ann ava erie ur Ver 11 un der Nellen, sobaid diese es verlangen wzürde. f g g* „Pforte
*Der Oesterreichische Internuntius ist aus Smyrna hierher rüchkehÉt- “ _ : antonnxments der Armee des Gro -We1rs nä ern “.Syrien, „'Es .:| eine Straße bis zur äußeßrsien ';Hränzeh ge; hnt ivorden, und die' Artillerie isi vorgedrungen. Ibrahim ZinnsArmee marschirt nach Norden und hat Verstärkungen ".: Dem Vernehmen nach, "geht aus den von Wa 11 E endi Konstantinopel gebrachten Dokumenten aus- dasffBÉ-eftxmm- ** hervor, daß Tafil-Yusfi ein Agent Mehm'ed Ali's war. ie Gesundheit Mehmeds isi sehr angegriffäi. Die von den nxszclzienndxrnßtiakémmgcUedferteczi3 LsFZaff-“n sind noEch l;1icht bezahlt, und . „ anenaa'eturwlu ' WFM?" WTF?" 1512111- _ 115 z f 1 ng seiner Vei-
euere-wi, tge achrichten aus Grie enland e len. Die efigin Griechische]: Tischler, Schuhmachch und fKZffeewirt e erden _wahrschemltch auswandern müssen, da man sie nicht mle s Rajah-s (Unterthemen ses Sultans) ansehen Will.
„Man behauptet, daß die Regentschaft Tunis auch ein Pa- aikzyerden solle und für Namik-Pascha bestimmt sey. In 11.115,“ isk dix Ordnung noch nicht wiéder hergestellt. Die Fe- ng-iskzailerdmgs von den Truppen des Sultans besetzt, aber ßer den Thoben stehen 100,000 Beduinen, welche die Rück- hx des ehemal1geniBey's verlangen. Die Janitscharen mit ih-
_Koft11m_*und ihren Fleischkeffeln haben sich hier erhalten, erAga-vonMesurate hat sich geweigert, sich der Pforte zu terwerfen. „Man erwartet den yon der Pforte neu ernannten ascha, der eine bxdeiitende_ Verstärkung mitbringen wird.
Es hat sich hier das Gerücht. verbreitet 'von der Verbren- ng des Englischen Dampschiffes bei Marmaritza; wir hoffen och, daß es sich nicht bestätigen wird. In dem Kanal lie- n'jeßt eine Rusfi1che und einé Englische Korvette, eine Engli- eIacht und die Franzöfische Goelette „Mésange.“ Die Engxi- ? Fregatte „Barham“ und das Dampfboot „Albion“ haben _nstantinopei verlasseii und schon die Dardanellen pasfirt.
- „Das Wetter ist hier abwechselnd heiß und kalt, doch herrscht e„Hijße d;»xrßoxndu ithr FehreiÉc mexn die längere Dauer der _, _,“ n er en urop ern und name:
n cövlmschen Juden würdet. Mich unter
Kobstantinopel' 17 Okt Der Moniieur Ottom , _ * - an thält (nach der Türk1schen Zeitung, aus der wir bereits eine
rz; Mittheilung in dieser Beziehung gemacht) so1 enden amt- ““in Artikel: „Se. Excellenz Achmed Pascha,. Krigegsrach des WMS und Ober-xBefehls'haber der Kaiserlichen Garde, hat ksHYhen Pfoxtc emen Bericht abgestattet. über das Benehmen vC1)ud»,Paschas, kommdndirenden Generals der zweiten Garde; es erte-Brigade, die m Sivas in Garnison steht, so wie über 1? “; Pascha, Ober-Offizier derselben Garde und Commandeur axbkeanarde-Jnfantxrte-Brigade, welche die Garnison von sieret kildetx Ed ergiebt sich aus diesem Berichte, daß der fiicht ncht dte„hmre1chende„Pünktlichkeit in Erfüllung seiner r Diksn„hinschtlich 'der verschiedenen Zweige seiner Vorwaltung, ter ztplm un_d Uebung der Truppen bewiesen, und daß der .me den_ großen, Fehlerbsgangen hat, nicht das gute Ver- nenenizMscheti seiner Brigade und den Bewohnern zu Unter; [1 st, ndem diese ffch Über das Betragen der unter seinem Be- r-Mehenden Truppi'n zy beklagen haben. Achmed Pascha ist teliukemuyg“ daß die beiden genannten Brigade-Generale ihre „_ „ung ntchtlänger mitEhre beibehalten können, und schlägtdaher ; Se zu entlassen, was der Sultan auch genehmigt hat. An dezGtelle isi, auf_ den Vorschlag von Achmed Pascha, der Bri- vaUcTYeY-Sckxktff Pascha zum Befehlshaber der zweiten Garde- "'der 1?“ ltgade, 11110 Muxtapha Fabri Pascha zum Befehlsha- anndkÖsketZ InfanterieBmgade ernannt worden. Reschid Pa- ekii' Pascha haben den Befehl erhalten, sich unverzüglich
1" Arokkstantmdpel zu begeben.. Ersterer ist dcfinitiv aus der Liste ck eimee gestrichen, wird sxtnxn „Aufenthalt zu Brussa nehmen 11 e 11? Penfion e_rha1ten, d:? 16111 Se. Hoheit, in Anerkennung it:; 1111621111 Dienste imSerail, verjiehenhat. Der zweite ,“ !!!-Konstantinopel dßne Anstellung und ohne Pension.» en „. 11 can -hat den beiden neu ernannten Brigade-Gene- ni "kor ihrer Abreise-eme ?[udietiz' ertheilt Und fie mit 911 wilWoMn _an ihve Pflichten in dux 'höhen Stel- e ,Ö 2 ede „fie einnehmen , erinnert. „ „ Ihr müßt“ “, sagte “'in ;ck?th „„dxn Unter Euren,Befehlen stehenden Solda- U'“ * chkUnq* gegen die Einwohner mit gutem Beispiele
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8000 Mann “
17-285
ziplin erhalten wum Ihr die "Eisten se d'die der e . „gen,. Die Cnilassunag Eurer' Vor ängery diene Euscllxbequch2§üex weise, daß den Aus hrern kein Feßier verziehen wird, denn im dem sie die Yoriheile des Kommando's genießen- sind sie auch füi' dassexbe verantwortlich und müssen mein Vertrauen durch ifer, thxezndximxusgedseßsie 2?diYiktlich'xeit dabkbar anerkennen„“
g ng te er 11 ten „md bei '“
nach Ihre? BFstktzimuanzs-Orte abgereist.“ de Generale sogleich n « “*:e-m' e en latte liest man: Die rom “* tungen exhalten vom Sultan diejenige UntZZstüßng, IcelZeSibtrfe Fortdauer sichert, und seit einigen Jahren hat Se. Hoheit be- deutepde SUMM'MITU diesem Zweckederwendet, wünscht aber ngetch,“daß die eichen, namentlich unter den Regierungs- , „samten, seiti-em Beispiele folgen. möchten. Als er daher vor einiger Zett bei dem Dorfe Kanlidscha, auf dem Asiatischen Ufer des Bdsporus, spazieren ging und bemerkte, daß das Kloster der Nadschtbend-Dertvische, eines der ältesten in der'Gégend von Kotisraqtinopel, dem Einstur drohe, so ließ er den Direktor der ?[rttllerte-Veridaltung, Hadxchi Efendi, dessen schönes Landhaus in der Nähe hegt, zu sich entb'ieten und forderte ihn auf, das Kloster auf seine Kosten wiederherstellen zu lassen. Die Arbeiten begannen sofdrt und das Klostex bietet jetzt seinen Bewohnern emen geräumigen “uud bequemen'Aufenthalc dar.“, *
Tschuri AliPascha bemerkte der Gouverneur die er „ . t de'm diesxdhalb “". die hohe Pforte abgestatteten YerithétdxF die Famrlie sich 111 dürftigen Umständen befinde und bat dom Sultan, die Kinder. tm Besiß der Güter ihres Vaters zu lassen. DerSultan betvilligte dies nicht nur, sondern er befahl auch noch fernxr die Peyson fortzuzahlen und schenkte dem ältester; [FILM dietmn Bhrcnanten verzieizzi“.3 Decoration, welche der Ver- ge ra en at und deren ' ' " ' schäHZlnxird. g , eitk) auf 20,000 Pmsiei ge- u die Vorstellung von Halil Rifat Pas a S wie er- sohn des Sultans, wird das “sech[ke LmiemRegithen/t, wYchesgzu der Zeit, als er iioch _Groß-Admiralwar, uriter seinem Befehl anenuYécK'YiebY vielen GeZeglenheiten auszeichnen, von jeßt an *rupene tundu '“ partements besoldet. p 9 z h a s den Fonds dieses De-
_ Z' n [ a n 13.
Berlin, 9. Nov. Gesternbegin *die iet e äd ' Gesellschaft ihr vierstes Stiftungsfest Hm SZang deps Kpgkytgeclsckd: Russie,'an dessen Feier auch .Damen Antheil nahmen. Nachdem der zxmge Ordner, Herr Direktor Diesterweg, über das Ver- hä1tmß des Strebens nach geselliger Vereinigung zu anderm Zettrichtungep gesprochen hatte, stattete er über die Thätigkeit der Gesellschaft im verfidssenen Jahre Bericht ab, Hierauf sprach Ferryberlehred Ricola; über den Beruf deS'Weibes, Herr „andetatMexget über die Nothwendigkcit einerwissenschaft- LYYeITlYYMdBWSuF1und Herr Prediger Oberheim über 1 er u - und äusiici n K ' . “"' frohes Mahl beschloß die Feier. h )? (rziehung Lm - Der unlängst in Danzig vMorbene 131: 111011. Bru- Scifcung zur Unterstützung
natti hat der hiesigen Hufclandschen nothietdender Aerzte ein Legat von 150 Rthirn. testamentarisch für die Bewohner devKreisskadt
ausgesetzt. Sch; HDJ: LZ Oktober war
e im xgierungs-Be ii'k Marienwerder e“ meiner FreudeJ-mdem an demzseiben die C'inWeihunY1 KngYsleeT; im Laufe des “zahres neu e_rbauten Simultan-Schule “stattfand Gegen 3 Uhr versammelten sich 'die Aeltern, Lehrer und Kinder" denen „[ich guch die am Ort_e wohnenden Beamten anschlossen 111 dem bisherigen Schuihause, „wo der erste Lehrer die Aeltern,er,- mahnte, den Behörden in ihren Bemühungen. ur Ausbildung der heranwachsenden Jugend hülsreich an die Hand zu gehen. Von dem alten Schulhause seizte fich der Zug darauf nach dem neuen (_Gebßude „m_Bewegung, in welchem zunächst von dem Smge-„Verem ein getsiicches Lied angestimmc wurde, nach dessen Yeendigung der SchYl-Inspektor, Prediger von Winter die Liniveihtings ; Rede in T_Oeutsckzer, und der katholische Péarrer Kaitcki dieselbe in Polnischer Sprache hielt. Bevor die sehr zahlreiche Versqmtnlyng auseinanderging, wurde noch Sr Ma- ]eikäto dem Könige em dreimaliges chehoch gebracht, in ibelcbcs cm QLdU: der Anwesenden um so freudiger einstimmte als Äl- lerhdchstdieselbcn tn der jüngst verflossenen Zeit der Stadt meh- rdre ausgezxichnete Bemeese landeSväterlicher Huld gegeben und nicht nur 10,000 Rthlr. zur Ausführung der zur Erhaltung des Orts. nöthig gewordenen Ufer-Bauren am Weichseljirome “Aller- gnädigsi anztiwetsxn, sondern auch für den Schulbau der Stadt- Kommune em Gnadengeschenk von 800 Rthii'. zu bewilligen geiuht haben. - 11111 den Taq, an welchem die Einweihungs- Feier der neuen Bildzings-Anstalc e:*foigte,-f111' die Jugend auch 31qu eijn aiZZTYi ékahixig Yz? seinem erfreulichen Ereigniß zu
„ J ' te “1101" e des O ' ' schulfähtx§§7KmvdHr fßstlich bizinii'ti)et.g Magistrats sammtiiche * _,» gn rei t aus Jagdebur : , De » ' OI1echamkus„Warmholz in Eisleben-hagt ein;? SZMYBJZZMM? erfunden, mit welcher derselbe die menschlichen Worte durch der Natur „nachgeahnzte Organe hxrvorbringt. In einem“ freiftéhénx den kleinen Behalinisse, Welches bloß die inneren Theile des Mundes enthält, bildet fich die menschliche Sprache allein durch Mechanik, vcrnehmlich und selbst mit Ausdruck und Veränderung bx: der Bdrührung kleiner Tasten. Der erste Eindruck den diese lebendigen Worte aus einer codien Welt auf das Gémüth des Hörenden machen, ,ist in der That wunderbar. Die Grün- dung -- das Werk vieljähiigen Nachdenkens - schreibt sich schon'vom Zabi'e'1833. hei". Nur Bescheidenheit und die B1- sorgmß vor möglichen Stöxungcn haben den Erfinder bisher von der Veröffentlichung des 1cho11 frühe? Gelungenen abgehalten 3th hat er aber vox mehreren glaubwi'irdigkn Männern weiché sch besonders für" dieses Werk interessirten, vorläufige ,Pi'oben abgelegt und ihnen den lange bezweifelren „Beweis von der Wahrheix serxverHTikfindung _qegiben.“ , “zn te en des Regierungs-Beirks * ' im Verlaufe „des Monats Oktober 98 S3chiffeScitnrgTQ1lixfke11FZLZ ZL'eYnöxkrthxxyspFYLg“egang(181'W?Z2l1Zßteren wurden unter an-
- et en 1 e ““- ' *
und 48 (YisxciHZafer Tier„"chifft. p oggcn, ck WEM Girste 7- «zn, em - eitraume vom 16. Se tbr. bis in . '" ' sind in dem“ Hafen zu Köln 078 beladpene FahrzeißßewélYLl-réz Berg und 541 zu Thal) angekommen und 165 beladene Fahr- zeuge (91 zu Berg und 74 zu T(zal) von dort abgemnqen Untei' deri erßeretx befanden sich, von Holland kommeZd “ 10 Schiffe, die m1t Einschluß der Niederländischen Dampfschiffé zu- sammen 70,976, Ctr. geladen hatten. Vorbei fuhren gleichfalls von Holland kommend, nach Mainz, Mannheim, Fränkfurt und
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kangehen,.und Ihr werdet sie [iets in“der Ordnung und Dis-
-
Koblenz 13 "Schiffe mit 37,980 Ctk C' ' “ ' , . , s md [ 38,99!) Ctr. mehr in Köln angekommen,sals avsxrbkilZZerT
Bei dem zu Rustschuck erfolgten Tode des Brigade-Generals.
„ Fenster
* bewirken.
Verladen wwden aufwärts in dem
_ . * _ . , vorerwä ten ei T7; SCthfe nach Mainz, Mannheim und nach ?Ym 915111111,“qu ic *mschluß der Dampfschiffe-48,044* Ctr. geladen hatten.
_ iernach. 111028932 , Ls angekosnmen.“ .er“ WMW wems“ 3" Berg abgegangen
* ,
“* Vermischte Nachrichten.
. Das Echo von Sim tt Es giebt keinen Fremden der Ma_?ne a. FKYesszeTkévu'ßrYn; EdF bZlbübtéj'tffet Echo dießtcjidSFxFthtKa ::nßördeenn u g 0 er rt .all ' ' Koblenz, welches den Laut _17 Mal wieedkrehkbjlntßtm/ |W mm bei runden von Mailand entfernie,
und zHKMnetiaß i? xine zwei S e :; an er a b der Porta Tena lia [' YYY von dem Gouverneur des Herzogthugms UFZÜYZKÉTK FSeri-F rem EYTW'gkt/iel'FezJabre 1522 erizichxxtk ailjlein sie konnte von ih- , „ ogen wer en, a tc er urch Ver „ nlkkxlgtt wurde, de_n Aufenthalt in Mailand gegen 111739171" e1311 :( szmeor a11scheen. Sime Villa qxng dann in das Eigentbum der Familie av Snitmélbcr, w.lchchrselben vor 80 Jahren ein modernes Ansehen ?iniam x : einegroßev mitten aus bewässcrten Wiesen “ck erhebende:- ben' e _nnd duüéxes Gebäude, das von Luft rnubenden Vaumrri- ck :“- umgeben 111, “cc es mei einem fast ewigen Nebel umhüllen. “7191? Sitzolxkecr Anblick, bietet drei übereinander liegende, von schwakvm Ans-hn tintersiuyte Bogcnaänge dar, welche dkrsclben mehr das «MMF WW _ . 'e' 11 1 , und ei Fiiten des- Gebäqdes eingeschloffenenginnern HoZ',Mv'.Ö""111?“Z-1?Z§§ «ite met dxm offenen Laxtde m Verbindung sieht. Xn“ diesem Hofe nian, odervtelmebr uoneetner Wand dicses Hofes zu*r andern, ver- thnmtcman das so deryhmto Echo. Eine jener Wände hat gar „eine «)effxiun „ und die andere isi nur mit wenigen Fenstern dxrseheu: die Ltldung des Echo e_ntwickelt sich nur aus dem letzteren- ktfserd Fenüer, ncimlich aus jenem, welches im innern Win- e es Gebäudes .liegt. Legt sich nun Jemand zu jenem aus hinaus, mid sidßt dabei einen Laut des Lachen; in , so hört er bald ein wiederholtes Kichern, welches cé cmd satanischen Choke g1eicht; schlägt „er die fiacben Hände an e nan I“ so vekn-immt er em Klatschen, gleich jenem eines stürmi- schen &beater- Beifaus; feuert man dort eine Pistole ab, so wird man von ganzen Batterie-Salven betäubt. Die Wiederholun der Tubus *begintZt-auf eine sehr bezeichnende Weise, Vermindert sich 9dann n mälig, bis 171: zuletzi in emen unbestimmten Lärm verschwindet „IZM die Wiederhoxung jener Tönee zusammenrechnet, zählt an drei; ß 9 Reverciisüonen deZ Haus. Fruher stiegen dieselben-auf 36, allein 15'ä1g'1'1"2§1"g“319'71"nRZ*1ck"'Z.W widerhallcndcn Wand gelegenen bau- e a en "111 '
scchsDWieFxhdoluL§en. g g ' h , verminderte fich das Echo um ex 11: ru , den dieses Echo hervorbrin t, at etwas . schreivltches, das fast aus Räthselhafte gränzt. g ann kam 11311311 Gedanken, dieses Echo mit melodischen und harmonischen Tönen ?" versuchen: allein das C-chi) versiummte, oder warf höchfkens eine amn merokliche Sci1a11=Schw1n ung zurück. Man ließ sodann die Laute ve1schicd€ner Bms-Fntrummte, als Flöten, Klarinetten, Hautbbis, Fagotte; dann die Töne mehrerer Streick=3nürumenm als Y.o!enen und Violonceaen, Versuchen; allein dem Echo geßel es nicht, auf diese philharmo„nischcn Aquorderunqen zu antworten. _ Es wurde sodann der rauhe Laut der Posa'une versucht, und 1er Stimme dex? Tartarus 1V111'de so wunderbar wiederholt, daß man den krtkger11chkn Sammelruf von hundert Posaunen zu hören wäbnie. Durch diese Versuche_ überzeugte man sich, daß die Schau- Schwmgungcn von nzinder vibrirtcm Charakter weder hinreichend siark, noch bestimmt jmd, um das Abprailen der SchaUsirablen zu
So bäuäg auch Nachforschungeij an esiellt wurden 11 Frsachen eines so wunderbaren Cabo zu chründen, so kdnnt'enuxiir: och nie etwas Gewiffes und'Besiimmtes darüber ausmitteln. Es Zieht solche und so viele Umstande, welche zur Hervorbringung die- er außerordentlichen Erscheinung beitragen, daß man sie weder bin- ::cickxend aufklären noch ausscheiden konnte. (Fial. Blätter.)
Üusxyéw'tigcx 861'8811. __ . .meteräunU & RonmüWn 3100011. 11-11'1(1. 801111111 559/111 50,1, (10. 102'/. . [(WM-"111. 2-4'5/16. 211/29/0 11111011. 95%. 31,180/ . 0051011". “393/11;- 1'101188. ['kiim -§c|101110 1011*"*F//0 . 5% ann. 32',-:_.. 110. 3% 10%, '*' 1111 t w 0 ["[1 c'. 11 5.* **;01'111711101' 59/0 51111111. 31%." Ting]. «., (701108 311/8: 91] [13011601]. 6. Rni'ezmbep. _ &. 135-4003". 813114) *t * '/. 43.k/2111§l1). 12. 1011517. 8011. 531?i 21/994)“1135.475521/LUZ1171YT4 ],“)ÜÜ-Y- 5 /" [art. 80. (10. 30/9 58. [Zug]. 111188. 1081/ 481'38/085' . 1,0101111). 32. 1110:- 38. L' ' “' 1'711'18 5. R01'0m1181' 50/0 KMW [11' 0011101 1118 55 11 " . _ .. . . _ . . 11 00111“. 108. . 0011101). 81. „20. 1111 00111". 81. 35. 51-17, (!"-3111). 99. 520 6110003: __|/5 4, 801111. konte 353/54. 304, 1111. 2134. «111814; 8011. 143“ Cort ' 35 „. dans „1111. 00.19. 1161. „1:1. 3% immug, 59. “' “ ULZ/n, 0. Fo'i'emimr. Xone). 11111. L. /2 0
„Königliche Schauspiele Donnerstag, 12. Nov. Jm Schaaf ie' au'e- ' von Ykesfina,12§ra§7erspielIin 5 Abth., voi? Shchisslei DW Braut _ “reitag . ov. mO*e1*n au : * 1:15Z1bth;„v0n Kolzibye. *) h se Pagenstieiche, Posse „zm SÜYÜPPWLÖUUU: ]) 1.1? 000130 (1'11118 1101110. 0011161118 (311 1 11010. L_, 1171 8120011110 1'0111'650111011011 (10: 1111011011"?- 1'11111101*111€ 1101190011 011 1 0010. 3) 1,11 111112
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oimabend, 14. Nov. Jm Schauspiel au'e: zu“ vermiethen, komisches (Gemälde in 5 Rahénen', Hierauf: Der reisende Abrh.S
„onntag, 15. "Nov. 3111 Opsrnbause: Fernand Oper in 3 Abcix, mic Bauer. Musik von Spontini. C(“.)inerzr Hauser, vorn StadtrhcaU zu Leipzig; Telasco. Herr Eichber-
ger: Cvitez.) Das TNächM von Marienburg,
Ythungen .“ ,_ von , n e . Student, mukikaiijches QUOdlibik Fun?!
3111 Schauspielhaufe:
Schauspiel in 5 MUZ», von Ki'attkl'. KöniqstädUscHes T* Later
Ootmerskag, 12. Nov. Zum erst.-nma?e: DieBastiiie oder- Wer_ Yiidern eme Grube gräbt, fäl]: selbst hinein. O-li inal; Lusti'ptel m 3 Akten, von C. B. Berger. Hierauf: “Dié gW“ - net; in Berlin, Posse mit Gesang in 1 Akt, von K, Von Höltte' Die (Instrumental-Musk ist vom Herrn Musik-Direkeru l'eik
Freitag, 1:1. Nov. Lcsiocq, oder: intrique und Lgb' OperSm 4 "Hikren. 5MF-sik“ VMI'YAUÜW “ ee e.
onna end, 1-. .kov. . inko, der Stadt ' - ,
von Niirnberg. Schauspiel in 5 Akten, miefckZÜZYVÉZZU-YÉ „Der jüngere Sohn“, von Charlotte Birch-Pfejffgx (Yä' Planet", vom Theater zu Magdsburg: O)?.1rk1tta,“a!s Éastroüeej,
Niddcteur d'oxexx._"*" ** Gedruckx bei A- W. Hayn.“