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v.“ ardaleben. ' So el Mc iéres am 10. August,-dio Citgdelle vonBSedan am 20. Hagust tztnd Montmedy am;10. September. Als belohmnde Anerkennung .seiner Letfkungen tm Feldzuge von 1815 erhielt der General-Lieutenant v. Hake den Rothen Adler- Orden 21er und“ !ster Klasse", und vom Kurfürsten yon Heißen das Großkreuz des Löwen-Ordens. Nachdem ,der zwecke Partjer Friede geschlossen war, befichtigte der General-Lceutenant v. Hakke noch einige der. nördlichen Franzöfischen Festungen und kehrte. 1111 Februar1810 nach Berlin zurück, um 's1ch sodgnn zu semer neuen Bestimmung, als Chef derBr-“gude m Danzcg, u begeben. Einige Monate später ward er zum Chef der Brigade n Glogay, und acht Tage nachher zum „kommathrendey General am Rhem ernannt.- Es war für ihn eine ge1v:ß schw1ertge Aufgabe, einen Mann wie Gneisenau zu ersehxn, doch gelang es. auch ihm_bald, sch durch ein hamanes und meldes, ]ed_och zugletch durch e1_n_ fe- stes und bestimmtes Benehmen“ dte- Lesbe u11d Achtung jemer Untergebenen, wieder Ctvil-Behörden und „C'mtyohner zu erwer- ben. SeinenAnordnungen war es hauptsächlechzyzuschre1bem daß in den Rhein-Provinzen die Lanhwehr-Kavaller1e fich uner- wartet sehnen formirte, waÜs anfängl1ch für unmögltch gehalten wurde, und daß dort zur dErleichterung des Landes Kasernen er- baut und ein eréchtec wur en. - Immer ?hätig und unermüdlich jüx das Beste des Allerhöchz sten Dienstes zeigte er fich auch würdtg m der Führung der Truy- pen, wovon die von-ihm geleiteten Feld.- Manövers am Reeder- Rhein und auf dem Hundsrück im Jahre'1819 den sp'rechenp- sten Beweis ablegen. Er fühlte fich gluckltch unc) zufrtcden m diesem Wirkungskreise, als er unerwartet durch AUexhdchste Ka- binets-Ordre vom 26. Dez. 1819 zum Kriegx , Mimster ernannt wurde. Mit'Schmerz trennte er sich 001: semem General-Kom- mando, das ihm in jeder Beziehuvgkltebj und werth gxwordxn war. Obgleich nicht ganz Unbekannt tmc semem neuen Wtrkungs-
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' ten in der Straße St. Martin Nr. 271 11111 11101: Wohnung im ersien Stockwerk. Erüere, 06 Jahr alt, empsmg Unterstühungen aus dem Armen-Fonds. Der Sohn üand in einem abscheulichen Rufe. Er war Zwei Jahre wegen Diebstahls und grober Verletzung der Sittlichkeit m GEfängnisse gewesen; später hatte er sein Betra- „ en nicht geändert, und er üand allgemein in dem Rufe, sch schänd* ichen Laskern hinzugebcn. Er suchte dieselben unter dem Deckmantek der Religion zu Herbergen, und hatte noch kurz vor seinem tragtschxn Ende eine Bittschrift an die Königin gerichtet, worm er um Wte- derherßeuung eines Hospitals für Männer nachsuchte. Um 14. De- zember 1834 sah der Portier die Wittwe Chardon und „1hr_en Sohn zu Hause kommen, worauf se nicht wieder zuxn Borschem kamen. - Am 16. Dezember wurde der Polkzeé-Kommtssarms benachrichtigt, das: man Blutftecken an der Thür ihrer Wohnung ßemcrkc; cr llcß dieselbe öffnen, und man fand ihre blutigen und vxrfiummeelten Leich- name. Cbm'don lag in dem erfienZtmmer, das zuglctch alsKuche dtente; seine Mutter in der Nebenftube, gleichsam begraben unter einem Haufen von Decken, Matraßcn und_Kov1kifsen. Cbardon haxte 11 Wunden; neben dem Leichnam [“Z“ em blutiges Beil und zwe: Mes- ser, eins davon mit zerbxochener linge. DerBeweggrund des Ver- brechens war nicht zwetfelhaft. Dee „Schränke waren „erbrochen; man fand nirgends weder Geld noch Selberzeug; ein_ kletnes Heilt- genbild von Elfenbein war verschwunden, und auch em Mantel und eine schwarz seidene Mühe wurdcn vermißt. Ane Nachforschungen zur Ermittelung der. Thäter waren ver ebens gewesen, und man verzweifelte fast, die Urheber des VexbrecYens zu entdecken, als anz. 3027111110 „7. Lacenaire, der, der Thctlnahme an zwei anderxen Mord- tbatcn verdächtig, im Gefängnisse saß, den Chef der SteherheitH- Polizei zu sich rufen. ließ und ihm. sagte: „„Ich will Sie in dae webeimnisse der Chardonschen Angelegenheit ejnweiben. Am11Dez. 1834 kamen Avril und ich zu der Portiersfran und fragten, ob Char-
Héxault nach dem der obérn Garonne versetzt worden, wo er an
,A-mtli e ** *. ck R a ck [' 1 ck t *e n dce Stelle des ,zum Staatsrathe im außerordentlichen Dienste
* K r o n i k d e s T0 9 e s. berufenen Herrn Barennes tritt. State seiner erhält der bishe-
. _ .. , _ _ rige Präfekt des Var eri" loret dée rä ckeur des Hérault. ' („Se. Manskäc der Kömg haben dem Geheimen Medfzinal- 'erner wird der Präfek? der FArdöéhe, HDW fyon Paket, an die «. |)1'. quner den Rothen Adler-Orden ,drrtcerKlaffe mic telle “des verstorbenen Herrn Admyrault zum Präfekte'n der *Mleifs zu verleihen gexuht. _. Riedem Charente, und der Präfekt des Wasgau's, Herr Si- -- S1 Majestätper Kömg hahen dem Haurbotsten Kober méon, statt des vérskorbenen Herrn Saulnier' um Präfekten : 14cm „znfanterte Regrments dcs Rertungs-Medaille mtr dem des Loiret ernannt, D'aZegen! erhält der bisseriqe Präfekt de zu verleihen geruhr. der rridge, die Präfektur des Wasgau's. Auch wird der „* Präfekt des anre , Herr Meyqadier, statt des aus demDéensre ausgeschiedenen Herrn Feucreer zum Präfekten der Oise bestellt, und in seinem béshet'é- gext Posten durch den Präfekten des Tarn, Herrn v. Villeneuve, erdekzt. Die Präfektur des Tarn erhält der Unterz-Präfekt von Romorantjn, Herr v. Crévecoeuy; öie Präfektur der Arriége der Unter-Präfekt von St. Denis, Herr Mazéres; die Präfek- tur der Niedern Alpen, der Unter-Präfekc von Sancerre, Herr Meunier; die Präfektur des Tarn und der Garonne der Unter,- Ptäfekt von Saumur, HerrBruley-Desvarannes; die Präfektur .der Ardéche der Unter-Präfekt von Dotnfront, Herr Roulleaux- DUgage; die Präfektur des" Var dev Unter-Präfekt von Hävre, Herr Le Mauchand de La Faverie; endlich die Präfektur der oberen Loire der Requéten-Meksker und ehemalige Deputérte,“ Herr Mahul. Außerdem werdey 2] Unter-Präfekturenentweder ganxne11 b.ese1zt, oder die bisherigen-Znhaber wechseln untereinander. *- Zudrejen verschiedenen Verseh'ungen oder neuen Ernennungen
Herr von * Monécaulc ,
„„Der beiidem Land- ynd Scadtgeréchte zu Heiligenftadt an- , 'yxx-Zustxz-Kommcssaraus Zughaum ist ugleicy zum Notar “Zezirke des Ober-Landesger1chts zu „Halberstadt ernannt
Der béöherige Oher.Landesgerichts-Referendaréus Hempel JW Justi ;]Kommtssarius im Bezxrke des Land-- und Stadt- '_chxs*zu eißenfels, mtc Anweisung seines Wohnfißes in tßenfels, bestellt worden.
, „Im Bezirke der Königl. Regierung zu Köln ist die erledigte Pfarre zu Weiwerß dem bisheri- V1kar in Bücgenba_ch, Jakob Thomas, die erledigte zu Urfeld dem bcshextgen Vikar m L.nnich, Gabriel MUMM , -_un_d dix erledtgce Pfarre zu Scraberg dem bis- [[m-Vikar: m Hömngen, Hermann Rahmen, übertragen der Knabe in der Regel bereits im drcißigüm Monat d" b “n
1316 , “ _ ; * * ' ' .“ 11 au be immte Verbäktnisse„ anzuwenden . , . * * * „ reitsZWeiundüebzis Jahrezéhlend,“beschließtdderselbe d&;eélclz: YM“: Yag kFFZflJtiLsk'Lelöt-x durcL dthier Gegebene noch nicht erscht; “ “ , ' seiner hochgeschaynn Kunst-Leiüungen auf te ruhmw g _ [ scher dee Bahn zu derm weit .. * . „ - ck _ “. * kl" .asenden "““;-ischen Arbeit; daß er die Feder seyn, so bezeichnet daffebe doch . “ dnL , „ _ * . ' “. & * “ . Ziet1chdißsee1xrv27ete7ßnelf geschickt zu Führen wisse, ist übrigens früher Vervoußätzkixkgungäiychnd iebt adac?! so bereits 1111111311: gen 1 e A l l g e c ' n e . = den für e pra e nwen u g. , __ _ . _ schon von ihm dargcthan worden _durch _mehrere “"Daß“? Ybbaßddi fa Wie *bemerkenswertb also das hier in Rede stehende erkf1, * . " “& lungen, und .besonders durch sexn ,ausführléches Wer ufer de bildende Künßler aller Art seyn müsse, das bedarf nach allem V.. _ . _ „„ _ ' * „ , „ ' „ * * Denkmäler Wittenbergs.- Die beeden oben genannten Wer : sul, _ ohl-keéner veiteren Auseinanderscßung- Ma auch das Ge „ & ' | . “ einander wechselseikkg -ergckn1md- als “" GW“ 111 “'“-"““)“n/ ")“-- ““'-S“" '" d 111 ohne "We teres im 111. “ - dcr darm me, wie man zu agen pflegt, en 3 r e . s . * “ ches, bei dem Retcbtbum und, bei der Genngtgknt b rk s- haben so scheint doch auch diesem eine möglichst genaue Bckann _ „ Ukkdkkgklksk?" Beobachtungen„ '". mehrfacher HMKM Tlmef'en“; scl aft,mit den Proportionen, theils durch ?kgknks Messen, tbei ' , - " - : * wert!) 10, undÖwar nicht al1_e1n furdte _Kunü, sondern an ) KY,? ds;- d )rch andere “[,!“an Studien immer noch sehr anzurmhen, i * , , , _ , . W'sscnschaft. er erste Th“! wird zunächst dxpibildenpen 1111!" ** 0u dee Werke namhafter Meister nuk zu oft fehlerhafte Abw - *, _ „ ck _ , lern. und im Besonderen auch den Malern in 1111 ger Zett w om- em d Natur ck M welche nachhervon Anderen na-x * “ “W“ „„ , “ 7, „_ “. a m n ssueht mittelaXterlécble Anfänge der chungen von er z , , „ n * * “ . _ * MM“ ““T“-'ZZZYY-ZÉW 111,1..38110011..?“.105152 10.111111“131001511211111„102531012.11.011.52150071 * B . . . . „, F . . . . „ g ., . „ 3.9... N „ „ , .. „ . , Menschennatur “gm- en e a e * .,“; .- ' , Arme der Gestalten hiecbér- zu benin nach Schadow's * .- nur) 11 .;; . „ _ ,- _ _ „ * man, ohne weiter aur eine hyperJernanttsäxe .ynsvi;ntton zu hoffen, „ l die ersten Vorbilder geliefert hat. NM: . * ' . . , ; , ' ' - r. ck das ard te besonders Mtcvnel Ang? o „ „ ' _ «; * _ _ " *, YYY WenderxxüxzxixlxeßiSMtxike'RYFttngtkrkaÜgctér CdLZaYixderMZßn- 1161-81?“erorrkToZret-rtxäpxjcifféeibtkeZKY“?WTMZYVYYZFYÉ'; ,. . . _. _ „ „_ _ gelbastesxbervorzubringen im Stande ist* So" a M ' “0972? An veorn Le Örün Pietro da Cartona und Giulio Romano, der d MMU" aner Zeiten, bis hinauf *" dlm ""meml'ch, auch m cr ? “ namrwnhren /Reichthum körperlicher.Geüaltung in den Werk tomie so korrekten Raphael, xvcnfaus edacbt und demnach, 1111 !en seines Lehrers Raphael nicht nachgeahmt hat; ferner die “o naem Uebrigen, besonders dcr vollendete en DarsteUung der tlmMcl) tn s man*eldafte Darstellung in den Verhältnissen der männlich eben Gestalt, als dem eige_ntlichen Mittelpunkte_nUcr va'ttliF- uond wevlichen Köpfe wonach oft die Matrone nur allenfa Kunß/ ßeks das qrößte Studxum gcwjdn'ut, wke-dieses des Deu . ,s Bartes unD durch “'die Bekleidun vo ' . “ 11 e e ichteder Lehre durch den Mangel de . „_ _ € 1,3071 FYSZXIFURFFUYUZZ nd1iMIFicZzJfiFérpérsÉann das hier in kiecttzaegtkjnevYth'Tt *JÜÉerKY'tFx-MinwFr; Ichkt-ttßxrog YF"), ZRX]??? fioch ' ' t, 1 e . ! RedENFtb::nnd1xaY!;errzYYFnkZYitthbT-T der Verfa er ?icäzlcxhlreickzäI ZZIKLMVYJWKMYpTFengdeeTalxxezTeisYetjlteZFÖ-Zks:“? Zoek: FUNK Künfilel undSchriftüe0er 1111er: Nation1nz1n„we che n * crerxbui-Z . andere 011qu zu ffndende Mängel, worüber dcr bündig und k»- neuerer Zeit über die Verhaltmffe Hes men1chl1cheanrp1rls ges" ch! eschrécbere Tcxt dcm üudirenden Künstler, der nicht selten z_u*, v"" habe"“ und'_ Lebt 5115111111 mit 117111“ kurzen Krit“ der“ benjeE' “ g f ältere*Kunsitverke und zu tvcntg auf dieNaeur blickt, vieljält, mal die darin chqeüeunn MMR dem _WescniltcéZn nach 0:1. 2:3" Jelevrun é ' -d-, "* L-Gelehrten iß in solcher W ' - - . . g geht. Auch fur .nKum _ Blick auf die alt-ägyvxisch.n und «1lt-gr1eänschen Statuen, the sFci on Scl adow's Werk von großcm JUtkrkssé; nament11ch auch zu m- auf die Acgineten, 1,11 t aus ganz heßimmt, daß sebx fru ed )rs a)")n e'nauerenVerüändniß der Antjkc; wée aber ein gutes B. einc Art von Kanon f r die Proportroncn des mcnschltchen K ry? (] egi 1 Kopfe des Knnigeren Lesers g1eichsam ein neues erzcu ' „ at was KU durch link Kun|1NachUcht im Diodok Ubkr ? kzek " d " Viel ("tj an ek! ?"““öokö' 12:21:3212.111.12211'11191.111.101.-.11.d.:1..“.30: IM“? .. ZW“ 51.10.1031 01.10.03 x"03r1.21.é10.ch,„1011.11.111n5011.01.....1........1.. 13710“- s“ “5 «...,-10,0... A"““*s“x'"?* .??" 1311.10.5117152".110110.11111.1.100.33. ...... .bz? ““; 1.211.110?01..1101§".0 011.N§'.1:.§“?1.-M..d. . * ' auereeen * "rierüer e- , ., _ _ „ _ YMMMYÉ“WLW???"ÖLFWMW ""M“-“.?" 1:10,1:11..?;r.17..;110„1.31.0310130.“.1-TZY...MM.§; 113.9 01.111.0111131131111."112.10".100.30100151: aus altser rie [e' ulee'ten. Was er alsKréegs-Mßnister ge ec et eln durch eine Mufter-Statue od"- anon '911 aa , - . . * i;?" jsthnochjnxpxxxHetFénderArmee;manchenützlicheEmriMung und Jak, weshalb denn auch Schadow s.;in den 111015111i Gxgcnüastzxeiäxé ten Y:?Zlkjnckyndytßselbü“ das Werk in mehrerer Beziehung bemex 3117271111100 ist von ihm ins Leben gerufen; nYextlifZl) wi???) hielr Landclees Werk sehr passend nach ;cnem a ten ()r cch1schen wektb für" die Arzncikunde wie für Hl“ .“"FrotposlYgYIsZTmYÜ , . . or RemontéDe on; und der nau der ava; enenn. . . „ t" m atüvcrhaupt. Selten macht wo em rz ?.“.7..,E€.".'.Y'5kk'.2...“...,......“...I-...... 111310“)??- szs «...?-0.11 3.1.W5.112111..13.0§"0.11.,Rxx!“.3'91..01kü'§?..z 121.2... 1360-0010 11,71“.d;1.1§;:11'.1"1.1050§§L'S'" M auschließlich MUMM" Wenn “ck an 1er un a,man_ e schon dem Angémcinen nach die Wichtigkeét dcs Gegcpxande nec xnzenen & eäe hier Manches zur Berichtigung rer da'„ ' en die' Einrichtung erhebt so kann doch mcht ge; ' r die roportionen des menschlichen Körpers woruber denn an ) _ . t döw . B * JIM, Z'IÖM- sdaß fie großartig 'HP-d daßddadyrch dem ZFMMY 0111111311. LeonarXo da Vinci bat Kc!) 1. B. sehr angelegcnt- herrschenden Anschten gegeben wird, so ände Scha z , a te Summen er alten 01 un eme neue JFF: xeT-mxatxdes-Wohlfahrt ÉtZTnßtsistlbk NZchftZen: ?erJZZeT- fiorbene im Jahre 1817 zum e e en 11 an erse- eg- ments-ernannc worden ward er 1825 zum Genergl dex Infan- terie .befördert und iöm als Merkmal der Zufreedenhetc Sr. Majestät dis Königs de_r Schwarze Adler-Ordet) verliehen, Seine vielfachen Geschäfte) hatte'n nach_ und,nach seme Gesund- heit Untergraben, insbesondere war dees setjc dem Zahrej1803 geschehen, wo die Arbeiten zur neuen Regultrung des Malnutr- Etats, denen er fich mit einer zu gr'oßen Anstrengung und Auf- opferung unterzog, seinen ohnehin mcht starken Körper a11fs hef- tigßeekschüttevkem Seit dieser Zeit 'kqnnte nur-der alijährltche Gebrauch“ eines Bades» seine Kräfte wteder etwas stärken, bis- éndlich'kkm Jahre 1833, auch" „dies nicht, mehr errercht werden konnte. Er hat daher wicderholentlich um seme Entlaffzmg, .die «W ' „Majxstäx„unternt 20. Oktoher 1833 in 0er «WWA .tgewährtwurde, indem AUethchstdeeselbey geruhten, Ehn von dén Éeschäfcen des'Kcisgs-Mi'niskemums gänzlcch zu ent- bénden, und- mit dem Gehalt seiner Charge zur Dtspofitéon zu stelletz. Zugleich ward dem Verstorbenen Urlaub nach Imken zur Ferse.- 1ung "seine'r Gesundheit bewinégt. Er begab sich uvörder nach Rom, 1834 zum Gebrauch des Seebades nach , eape1, kehrte yäch|dem nach Rom zurück und befand fich settdem m emem leiblichen Gesundheits-Zustande, so daß-seme Verwandten und Freunde die,.Hoffnung hegen durften,'1_hn noch mehrere Jahre er alten zu sehen. Im Begriff, sich weeder nach Neapel zu be- ge en, um dort zum lehren Male das Seebadzu gebrauchen, zog er sich in'Rom eine leichte Erkältung zu, dte s_eme Abreise um .einige Tage verzögerte. Unterweges m Mol_a d& Gaeta er- krankte er an eine heftigen Fieber, erholte fich jedoch in so weit wieder, daß er seine Reise nach Neapel fortseßen konnte.- „Dort oder vielmehr zu Castell 11 Marc angekommen, bekam er emen so gefährlichen Rückall jener Krankheit, daß.]ede ärztliche Hülfe vergebltch "war, und er am 10. Aug11| 18.35 sanft und qhne Schmerzen entschlief, betrauert von semem Könige, von semen erwandten und Freunden. _ , .V 'Die Hauyt üge seines Charakters wgren Humanität Mathe, große Herzensg te, Ausdauer, Gemüthltchkett und so ohe Un- eigenn'üßi keit, daß er so mittellos verstorben ist, daß aus s einer
Hinterla .mschaft nicht einmal die Stelle durch einen Denkskeén
bezeichnet werden kann, wo seine Asehe fern vom_ Vaterlande in fremder Erde „ruht. “ Er war ein Ehrenmann in jeder Beziehung und ein treurr Diener und Verehrer semes „Königs. “
. Friede seiner Asche!
' Literarische Nachrichten.
Polyclet, oder von den Maaßen des Menschen nach dem -
Ge [echte und Alter 11. s. _w. 25 Bogen gr. 4. Deukxsch undschFran öfisch, nebst 29 ltthographcrten Tafeln gr. sol.
- Berlin, -1 34. _ _ -
Rational;Physiognomteen, oder Beobachtungen über
. den Unterschied der Gesichtszüge und die äußere Gestal- tung des menschlichen Kopfes, als Fortsetzung des Poly- clet. 28 Bogen gr. 4. Deutsch und Franzd tsch , nxbsk 29 lithographirtxn Tafelnxckzr, Fol. Von ])1'. ottfrted Scha d ow, Direktor der öniYichen Akademie dxr Künste zu Berlin, Ritter des Rothen dler-Ordcns zwetter Klasse 11. s. w. 1.1. s. w. Berlin, 1835.
er eur e ors ungsgeéü bat, jn seiner uncrmüdeten Ays- dann:“? in:?eineFZSTTrebÜ nach, Gründltchkeit und möglichfi umms- "fender Erschöpfung seines Gegenßqndes, wahrend dercncuerechit mehr und mehr keit die Anerkennung uud-gerechtc Wurdigung des Auslandes gefunden; in diesen demselbxn durch die beigefügte „Ueber- schung sofort zugänglich gemachten Letüungcn gewinnt 1ene gunstige -* Meinung abermals eine neue Bestätigung. Wir_ haben es hier näm- ,11ch' mit den Resultaten einer mehr als drei igjäbri m_unausgeses- ten orschung zu thun, die in solch“: Wei e- 11an kurlich an das alte prüchwort: „ora 10.-53, 71211 breems“, erinnern muß, indem nur ein Zunehmende! Alter den so „fleißigen und eifrigen Verfasser Zuletzt gezwungen'bak, von 011111 ferneren Bemühun en zur Vervo Kän- dtgnng'und Verbesserung seiner Arbeiten 11sz eben; ,und wenn wir zuqleich auf 0-1" letzten der sämmtlicb eigenhändig „gezeichneten gro- ßer“! Platten die 321131111111,sz erblicken, so kann em so rüskéges_und unausgese tecB-m hen des ehrwürdigen Veteranen unter den jetzi- zen Deut ck10 Kanülern uns nur mit Bewunderung erfüaen. Be-
»Werk darüber ist bekannt, und untcr den-Franzosen nameytlcck) ha-
lich mit deren Feüsieüung bescheinigt; AlbrechtDürer'z ausfi-hrltches
' * ' * *!*-8 en rü er an der Maler Claude Aydran, m.semcm Werke 5111' ck Kroyxdrübanzb ck11 (ck11le [1111110111 (Parcs, 1683. 10].)., und 1110erdlmgv aua) Horace Verner sehr Schäizemwcrthes d'aruber verdnent echt. Was noch andere Franzosen, so wte auch Ztalcäner, Spanier, E03- länder, Niederländer und Deutsche- mehr oder) minxcr wxrtbvo :- über diesen Gegenstand haben drucken lassen, findxt 11.11 011 SDas dow genauer verzeich1nct;-cin|ge nock) hierher gchdrzgc S'?)rtfxey !;né indessen dcm fleißigen Forscher dock) e_ntgcmgen, wre z, »... „31-00 ad, vonder Schönheit des menschlichen Körpers (Hage, 1746 8.)- un- besonders „Leuchs von der Schönheit des mcmchltchen Kbrrmé, mtt besonderer Beziehung auf die Metitcrwcrke der Griechiscken Zeld- bauer (Nürnberg, 1822. Z.)“. Diese von der Socicxät der W100- schaften zu Harlcm gekrönte Preisschrist gk-“bt ebensaus die Maaße
der einzelnen Kbrperwcile', wnwobl zum Theil unvoUständig an,-
nd andclt u leich was in anderen Schriften disserÉlrt nßnder ], “111111710310 herxkusggchoéen 111, „neben deren Darstxllung 111_vhylts.avär - Voukommenhcit, auch zugleich „noch_ aqezett von 1191er gcäütgen'Fo - . kommcnbeét in Abächt aufcharnkter1|1schcn Ausdrück und - here .
Schönheit. In dieser Hinsicht hätte aucb noch tbcnfalls angeführt
" * ' ** ' “' Uéqom“ ; werdcn kdimcn was Hc1der m_1 drk..en Bande srtncr „Ka _ _ und mehr noch, in seiner„Plastik“ uber die so bedcutsa:ne-Schdnbctt ; ck d
** in ......
der men chlxcl)en Gestalt Ve1*1nerkt-_s1'nd gleich 11in keine „eig'cntlégnn Maaße Her 'Glicder angegeben, so'tst doch fail mrgcnd Ttepres uber
den von einem höheren (Heiße beseelten Kbxver Ul") Übkk Ns?" “7"- ..
elne eile e a ! worden. Das Ganze 11": vom Hauche der edelücxt cheiTßkrunqusutßäzwebt, ohne wclche. mz wre Herdxr srlbü so 1rc1= fend bemerkt, alles Mcssen und Modeln en der Kum: Hock zu nrcixts hilft: da nur entfiel): Vonommencs, woe regercs, geißtgcs chen sui) mit gründlichen, artcstischcn-Studien gluckltcl) verbcndet.
adow'sso eißi e,kunüblsior1scheForschung säx-lkcßt miteonem Außzégcke) aus eincrßgcmeeiMcn Ilbbqndlung uber den Kanon in lch bildenden Kunst und über eine mögl1cheW1xdcrberskcllung dcs vo yi- kletischen Kanons, von Hirt verfaßt, und 111 de'.“ hingmAkadem e dcr Wiscnsclmsten vorgelesen: bei einer der [exten öffen111chcn ??th zungen der Akadrmie der Künsic verlgs auch noch Herr prof... .- ken eine sehr gcisireicbe Abhandlung uber cmcn augemejncn Kanon in derKunü, die jedoch unter diesem verwgndten Tetel eme ungleich umfaffc'odere Richtung für alle sclzdnetz Kunüe bat. * äl „
* 21111 die in dor reichen Literatur uber dje Grdßxn-Berh tmsse des menschlichen Körpers verzeichneten Schrxftcxt txletven mdrsen an Vollüändéchit und vielseitiger „Beobachtung h_mter dcm Schadyw- schen Werke zurück, dcffen Genauichxt zugletcb schon vor andtren dadurch sehr ewinnt, daß in demsclvcn, statt nach den in-aUen äl- teren Vorschrkgxten üblichen, aber vicl unbesitmmtermFußlängen xder Kovfxängen zu messen, Alles qenau naa) Ryctnländtswem Maßnabe beftimmt wird; nur Horace Bernet _und 1201 haben sch, so weäit wir wissen, vorher e'énes solchen bcünnmten Längcnmaßcszwecknctx- ßig in ihren Angabcn verschiedener Körper Provoriion beytent. In solcher bestimmt gemessenen Weise nun begmncn die Scbadowscben
. Tafeln zunächst mjt der umfaffcndcn Darüeüung auer Verhältnisse
men li cn Kop es; dann zeigen uns dteselben dte Maße des K:TrgebotsFtenchKindes,f so wie dessen verändextc L*)eüglt_nachKvier, acht und zwölf Monaten; schreiten darauf 0111 zum fumtctx „„xahre halbjähria, nachher aber jährigdurck) alle verschredenen Entwtckelun- gen des Wachskhums fort, und führen uns in solcher Weise 1101 Alter der beiden Geschlechter in ihren wechselnden Formen 001“. des bin zur Blüthenzeit der bdchßen organischen Entwrckex-ung. Vel- fältlge Beobachtunqen geben hier zunächst dre woblgebxldetsicn und schönsten Verdältnise, wie se in "dcr Natux vorkommen, doch man- gelt auch die Dak-sicllung der, die ngdbnltcbln Maße tm Einzelnen wie im Ganzen übersch1eitknden Formen nicht; 11010111 zu dem M- st' en Flügclmann und zu der für Gekd gczetgten Rtesm findxt 1111111 di? Maaße der vrrschicdenßcn Gestalten zu beliebiger. Vckglctclmng. Besonders interessant smd darunter„ nyc!) die Proporttonen mehrerer sogenannter Athleten unsereerit, wre Frank, Nappo und,?!nderle, unter denen namentlich Lesbcmerzu bemerken 10, welcher dte Woh : gcstalt seines Körpers zugleich in so kunstgerecbtcn Stellungen zku zciscn Weiß, daß er“ damit nicht selten dxe Wirkung der Ant: : erreicht. » ' * 17 iht An die 1 um affendcn Untersuchungen uber die Natur sclb re - sich endlicb'snocyfdie vergleichende “Darstellung mehrerer der schön- ßcn Griechischen Statuen so wie guck) neyerer Werke der Bildhauer- kunst und einzelner Gestalten der Malern, womit der Kreis dieser
Untersuchungen sich um so mehr voußändig abschließt, als auch zu..
ochten 111. Leonardo daVinci und Gerard Laireffe habt" zuersi
* leich die so wichtige Lehre von dex Ponderation in das Ganze ver- Üce Beobachtnn en über die mit djesem Kunsinamcn bezeichnete
' Wirkunähdes G' eichgewkchts in_“den 'verschjexenen Stellungen des
Kdr ers ' e eben ohne je och nähere cheln YYY «730.005; SYßdowWagcgen hat hier das schwix- rige Problem zu 1100.00», dle Pqnderatioy _genauee
Höhe seiner svätercn Größe kkkkkchk bab“ Während "'“" Mb“ *Üngekommen:
b nlé an unehmen pflegte, daß diese Stufe des Waclwtbums Zithrerct? voäendejen drxtten Jabrexinzutreten pfiege. Noch 1 genau verzeichneten Bemerkungen uvxr die fortschatnpe Entwi lung des Kdrpers in, bestimmten Zetträunxen, ubcr d1e gegen zehnte “711111.“ 0111 cintrrtende Zögerung des Wachswums, so wie » dcffen Fachberige Bcscbleunjgung, nebü nzanclzen anderen Det und interessanten Bemerkung:n,_wie z B. uber dieunvoükoxnmc (Heünltunq dcs Fußesluxd H.1ljesF 0111111) T'H'sZÜTngZÜÉÖ'éÉÖJ'g' . lcidun “wird der Gee rte von a“ gew .
k 8, (SchlUß folgt.) ».
ZKassel, von 'Le. "Excellen “, Graf von
der
ti“ „ce Minister am . . exersburg. '
Meteorologische Beobachtung.
Morgens Naavmittags Abends May “einmallga-J .! 0 111... 2 111.1, 10 111... Beoba-Ytuag, _
1835. 1793001111111. é"
, ., „. «m:. «»»-».. „„..--___. „„...-,...,».MWW „“...-...am: . . !- *.:- _
Quemvärme 7,6 ' '
,82“ -1 334 60"“P1r. 333 II“““Par. Luftdruck . 333 7.111“- Fmßwärme 1,50 .
L11ftwarn1e.. - 61 o R. “+ (12 “ R. „+ 0,0(' N
ndeur 'der- Men Diviswn Hannover. -
* ngenheim, von
Ge. Excellenz der Werkliche Geyeune , Graf von Hardenberg, „Se. Excellenz der th“ mid. Kammerherr , außerord
'A'bgerxisk: Se. Excé enz der-Gener * ..Zirendeeneral des cen Armee-
"xcélanY her Kaiferlé yschkin, ».nach. St.
Sk- Durchlaucht der General-Major und , Prmz Frndréck) zu Hes-
Wirkléche G
Halle.
*aus S [ ' . Kaiserlich ck este"
wessen H„ofe,
Peteerur .
Bodenwärmc 1.8 ' Uuödünüung 0.05!“ *- Niedcrftblag 0.094“? 'Nachtkälte 0,0"N „3,10 N... 001
' au u11kt.. _ 1150 R. '*- 2.89 R. 0.00 R €*?111stvsättig.. 97 pCt. 77 oCt. 96-11Ct. Wetter ...... hall beiter. tbantrübe. trube. CW. SSW. S. Wolkenzug .. *- SSW. ' -- Taaesmsftcl: 334.430“- Pär... _- ],8“ R...
1111811'111'1150 1101-8011. 5111510101101, 13. Korsmdm". Rieäexkl. 171111]. 817|11171]_55'/2 50/0 (10. ]0'134. '0/ ,- - . [(;-117.451". 24'5/16. “&'/2 0/0 „41110121. 954. . ,-2 „,..- , lluzs. 975/3. 0051011". “..-'.1'4. 711-1183. [111111 *dcboms 105. 0. „4111. -. 5"/0 801111. 325/8. 110. 3%, 193/4-
Jutwsrpsu 12. 1501101111101.
50/0 8131111. 32'/É,. 2111111. 15,3 0011011 -. deus 1411]. 46%.
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451/é0F1191. 15.1.1801. 82:10. 22" 2. 2'/ 0/9 "0". 553/31 50/ 1110/32/4. 50/0 !“01'1. 89%. 0... 30/0 58 [*...-51.11.19... 101; 4.
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Reus 1111|.
Köni liche Schauspi_4e1e. -
Donnerstag, 19.997011. Jm Schau1p1e1hause: Lk. Bilder. ]) E'én Brautlted, nach einer Zetchnuna von ; mann. Dargestcllr von den Damen Crcnnger, Bertha Clara Stick), Schulz, A. v. Hagn, Bethge“ denn Krüger, E. Krüger und Zademack. ;- Dazu: I)eufik vo ,), 2ck Procidanerinnen, nach einem Btlde von L. Rober_t. iu st/ellc vo'n Dlle. Zädfcke, Dlle. Hahn und C. Gasyejxib Dazu: Barcarole von Außer, gesungen von HerrnF 3) Die Rückkehr, nach eincm Btlde von Ncrenz. M1 von Herrn Balz und DUe. E. Erck, -- Dazu): Lxed von 4) ' _ gesunaen von den Dllrs. C. Stich und- Lehmann. of emer "Florentincrin, nach emer Farben; Sk; ze von. Hwk)“, . , Dargestellt von den Damen Fanny Eisler, herese Eu- gu-et Schubert,“ Taglconi, Wolff und- Wandt. -- „Dazw-el von,Gyrowcß. Heraus: Zum erstenmalx: „Ick bles " Luüspicl in 3 Abtb., frei nach dem Ztaltämscyen de ",. Nota, von Karl Blum.
Köni städtischx'es Theater. 5
Donnerstaa, 19.9Nov. Die Baskauq,_ oder: erm- eine Grube aräbt, fällt selbst hinein, Ongmal-Luskspielm
"ten, von E. P. Berger. Hierauf: Dae Weener in Ber „-
mit Gesang in 1 Akt, vqn K. v. Holtei.
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- „ Bericht über
_nächst benchtégte
..ätigen Anstalten, gshaus für Bürger Zuchthaus,
“iments- und Batter 'Um 1,0 M)
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St. Petersburg, 11. “Novbr. :*- (außer dem gestern mitgetheilten)
** ' Majestät der Kaiser begab fich gleich *- r erfolgten AnkuÉft in Kursk in die
e. “Kurskschen Kolleginnm der allgemeinen
'das Arbeitshaus und die damit _; später fand eine Musterung. der zweiten statt. Zur Mittagswfel waren alle anwesenden Generale,
r Morgens wohnte der
der Allerhöchsten Zufriedenheit Uhr Nachmittags reiste Se. Majestät nach der Stadt
„[ W- woselbst der hohe Reisende am 5. Novbr. um 4 Uhr*
MUS, wohlbeZJlten angekommen_ ist.
_ ummer der Nord. Biene ist eine ausführliche
"Ie über ein _von dem bekannten Rusfischen Schriftsteller
statistischer ,
qufchau, _15. Nov. 1chael bes1d1chteüxorgestern die hiesigen un re e „Nowvgeorgiswä ab, wohin der Fürsk-Statthalter ihn be-
Paris, 13. Nov.?“ 6 Der König hielt
„ 1er nach Müssélxzurüokgekehrr. ck nicht“ das Mindéske davon
Präfekten Herr Pägé yon dem
gs-Nachr'tchtén.
u s l a n d. Rußland.
Die YorchsckxelBiene au no o enden Reise Sr. Majestät des KZisers: nach der am 3. Ro- dortige Kathedrale. ?ajeftäc die unter der Verwaltung Fürsorge siehenden nämlich das Krankenhaus, das Verpfle- und invalide Veterane, das Irrenhaus, verßundene Fa- Divéson Drago-
die
ée-Befehlshaber eingeladen worden. Am Kaiser einer militaire'schen viston Dragoner mit ihrem Geschüh bei,
zu erfreuen hatte.
0 . , » emen soll unter dem
eographischer und literari er er Stände.“ fck
P o l e n. Se. Kaiserliche
Russen a
6.?Hoheit der Groß- asernen und Mi- gestern “Abend von hier nach der Fe-
.“ m verflossenen Monat Oktober wurden bon hier" nach * en Tuch, ebendahin
„t'Und nach Preußen 186,78! Pfund solcher Wölle expedirt. Flüffe„-ßt!d__ ane bereits fest zugefroren, die
" ' ist auch schon met E11? bedeckt, doch trägt-dasselbe noch
U *den“ 1; ten Warschaueé- Märkten 0 lte ma 0 * 1T! Zt/2 .- 1-01/2 F1, 1 h n f r den Hafer 0 «03/3. Fl.
-8000 Pfund rohe Schaf-
Weizen 135- 161/2 Fl., Gerste
r*a,nkreich.
„„ gestern einen dreistün- Uxmxietelbar nach Beendigung desselben
der Fürst von T-qkkeyrand eine Unte'rredun mit Gr. M '“ c nig. und- die-„Kö' * ' ' g W|“.
. nf _ _ des “Belgier* snd=chewits “pm..- 9511 Die'Abroise .tvarÄ der hiesigen Zei- ' wußten. , _ haben wieder mehrere Verseßungen epartemmx des
daß die Herausgeber
]
helme Rath und Kammer- Ratk) und Kammer:. €)“ Russische Wirkliche Geheime entltche, Gesandte und bevoll- von Ribeaupierre, von
al der Kavallerie und Corps, von Borstell,
ck Rusfische Hofmeister, Graf 9
hat ein im heutigen Blatte des Moniteur enthaltener Bericht des. Herrn Thiers an den König Anlaß gegeben, worin der Mmester unter Anderem sagt: „Ich habe mit der gewissenhafte; stenAufMerksamkeét und der skrengßen Unparteilichkeit das Be- tragxn der Präfekten und Unter-Präfekten geprüft, und kann Ew. '))?ajeséäk die Anzei e machen, daß die VerwaLtung seit ihrer worganisation im Jahre 1830 hinfichtlich des' Geschäfthanges xvesentléch vorgeschrécten isi. Eifer beseelt die Beamten, und thre Erfahryng nimmt mit- jedem Tage zu. In den weißen Departements haben die Präfekten durch ihren Einfluß zu Ver,- bxfferuxngen aller Art beigetragen. „Dies ergiebt sich aus dem fasb emmüthigen Zengnisse der General-Conseéls. Indessen muß jem'r Ei- fer noch gehpxben werden, und das beste Mittel, dées zu bewirken, ist, daß Man bet der Wahl der Beamten mit größter Gewissenhaf- tigkeit zu Werke gehe. 'Es ist" umüsglich“, sich bei der Wieder- bxseßung der erledigten Stellen an absolute Regeln zu binden: em guter Verwalter muß, welchen Reihen der“ Gesellschaft er auch angehören mag, angestellt werden; doch möchte es" im All- gemeinen gur seyn, daß die Verwaltung sch aus ßes) selbst er;. gänze. Es ist dies, das beste Mittel, der Erfahrung den Vorzug zu geben und den Nacheifer*zu weckem Die Auditoren beim Staats-Rathe, die Präfektur-Räthe und die M*aéres möchten s1'ch hiernach am besten zu Unter-Präfekten, und Leßtere am be- sten zu Präfekten eigüen, und dies sind die Grundsäße, wonach ich bei der Entwerfung der Verordnungen verfahren bin, die ich C'w. Majestät hiermit zur Vollziehung vorlege.“
- DerGeneral Allard hat das Commandeur-Kreuz der Ehren- Legéon erhalten. - * -
*Die Direktion der hiefigen Bank, des Discontos von 4 auf 3% umgeht, hat gestern eine aus 5 Mitgliedern bestehende Kommisfion ernannt, die fich mit derPrÜ- fung dieser wichtigen Frage beschäftigen und darüber berichten soll. Jene 5 Mitglieder sind die Herren B. Délessert, Z. Le- f&bvre, Odier, A. Cottier und Pclet-Wils. '
Herr von Portalis las vorgestern der Kommisfion des Pairs-
Éxofes seinen Bericht in der Fieschischen Angelegenheit vor. Die orlesung ist gestern „fortgeseßt worden, und wird erst heute zu" Ende seyn. Man versichert, daß 5 Persqnén in' das Attentat „vom 28. Juli verwickelt, und daß mehr als 200, die entweder wegen ihrer Verbindungen mit Fieschi, Morey und Pepin, oder wegen einiger unvorsichtigen Aeußerungen verhaftet waren, wie- der auf freien Fuß geseßt worden seyen. Die öffentliche dVoZZsung des gedachten Berichts steht noch immer auf den 16. . . an. Nenerdings wird hier die öffentliche Aufmerksamkeit durch einen verwick-“elten und scheußléchen Kriminal-Prozeß in Anspvuch genommen. Des doppelten Mordes und'der-Fälschung angeklagt, erschienen gestern vor dem hiesgen Asfisenhofe dret Personen, Namens Lacenaire, Avril und Martin._ Die Neugierde des Publikums, die durch _einége Andeutungen in den öffentlichen Blättern lebhaft angeregt worden war, hatte ein ungemein zahl- reiches Auditorium .herbeigelockt, und mit großer Spannung sah dasselbe dem Eintritt der drei Angeklagten entgegen. Lacenaire besonders, der im voraus-als ein noch nicht da ewescnes Bei- spiel von Frechheit bezefchnet worden war, zog [1er Blicke auf s1ch. Jung, hlühend , zierlich gekleidet und mit lächelndem, an- genehmen Aeußeren, das durch einen kleinen modernen Sturz- bart gehoben wurde, seßte sich Lacenaire mit leichtem Ansca'nde auf die Bank der Angeklagten nieder und begann sogleich mit seinem Advokaten ein Gespräch, welches häufig durch Läéheln unterbrochen wurde. Er giebt sch das Ansehen, als ob die Ver- handlungen ihn ar nichts angingen, und seine" Haltung kontrastirt auf die auffa endske Weise mit der seiner Mitangeklagten, die es seinen Geständnissen zu danken haben, daß se in diesem Augenblicke neben ihm fißen. Es waren außerordentliche Vor- fichks-Maßregeln getroffen worden, um Thätlichkeiten zwischen d.:n Angeklagten zu verhindern, die man nach Aeußerungen im Gefängnisse zu befürchten schien. Die Wache war verdoppelt .' worden und zwei Poli ei-Agenten andenhinter den Angeklag- teti-und ließen sie ni“ t aus den ugen. _“Präfidmten, erklärte Lacenaire, er sey 32 Jahr,gil, ' xxJ'Won“ :gebüxttg, „imd. ,andkungsxReksender gewesen. „April:.i! ésch1er- und 25 Iahé? t. Martin, 30 Jahr “alt wohnt in Issy und “beschäftigt. sich mit d„em Anfertxgen von-getÉfeltenZFußböden. *Der GerichtSschreiber verlas hieran die beiden Anklage- Akten , aus denen im Wesentlichen Folgendes hervorgeht:
die mit einerHerabselzung
Auf Befragen. des .
z
1
„Die Wittwe Chardon und ihr Sohn 3. F. “Charon: bewohn:
schlug er dic Thür eines welchem Silberzeug [ag. den Todesüoß.
1 oder 6 fflbernc Messer, Löffel und Suppen-Löffes. später sagte, es ich einen braunetx Mantel und Avril eine schwarzseidene Mühe, die er vier TaZe bebtelt,
den zu Zur Elfenbem ein, daß _ck von Werth sey; so bteltkn wéx geringen Prets kaufen. der und Weße mitBlut befieckt waren, so gingen wir sogleich nach den Bqtns Als" *eintge Tage verhaftet, und nach wyrde, ging ich bin, um ihn frei zu machen; aber mer. daß er beauftragt Gefangenen gut sagen wollten.““, » für schuldig; seine Gesländnise sttmmen mit aUen Umüänden de.“; , * und der grdßtx Theil der Details * erweist sach durch dieJnftruction als wahr. A vrrl da net Alles auf das Bcsiimmteüe. beweisen, indem der Tag , verhaftet worden, der „ Dezember dieser Sache halber verhaftet gewesen sey. Es hat sci) aber auSgewiesen, Kartfand. Man skeht auch _nicht wohl ein, warum Lacenairc, um Avril zu verderben, fich selb| 1ollte angeklagt haben. Bexbrechen begangen wurde, wctlen räumt ein, mik Lacenaire in und die * verübt haben müßten. Avril kann außerdem üb0r die Art und wie er seine Zeit am 14. Dez. FUZEbkacht-
an der Fr. zu , , und.Avrl des fretwtlligen worden.“
Comp.,_ kam' am 31. Mabusster, von 875 welchem tch etwa 1000 bis 1200 Fr. befanden, und eine Brieftasche "Zeit 10 bis 12.000 . t 1“; Namen Mabusüer mit Kreide an die den, deren Fensiev nach dem Hofe
n1cht mdblirt war.
Männer schnell die und rbn in'cén anderes halb dunkles Zimmer er fällt- um den Arm, und“ sch hinter ihn *ge zu_ entreißen-Ks ckth Stoß _111 -„die re
Hülxe;- man suchte gelang- JHülfl!“ anfangs zu verfol Fiche": er hatte 111 t einem spitzen lich
don zu Hause sey; sie antwortete bcjahend und wir gingen hm- auf. Da uns indeß von innen Niemand antwortete,„so ßiegen wir die Treppe wieder hinab und begegneten auf derselben qurdon- der in Hemds-Acrmeln war und eine Bürße in der und htelx. Als wir ihm sagten, daß wir ihn hätten besuchen wo en, _nöthtgte er uns“, ihm in seine Wohnung zu fol en. Sobald wir 111 das ers: Zimmer eingetreten waren, packte i 11 Avril bet der Kehle und tch- ßéeß ihn mit einem Nroßen Pfrtem von rückwärts m den Kopf- Glcécb darauf verseßte ck) ihm von vorn noch mchrercHiebe. Char- don fiel zu Boden, und durch die heftigen Zuckungeen seéner Beipe kleinen Schrankes oder Buffets auf, 01 Avril gab“ ihm darauf mit einem Bex! nun anein in das Zimmer der Muxter-L lag im Bett. Ick üteß 171: ins (Hencht, auf die Nase mit einem an heiden Endenchsxj§igten Ut e-
e, wodurch ich mich leicht an einen;
Wkr nahmen 500 Franken an baarem Geld:, _Gabel und einen ßlbernen Ich gab sämmtléchcs Selberzeug an Avrék, der mer für 200 Fr. verkauft zu haben. Außerdem nahm
Ick gm deffen-Thür offen üand; Ye auf_die Augen,
trotz dem, daß ich ihm anempfahl, skck) dersel- ußern. Wir sieckten auch ein kleines Heilé enbild vou welches auf dem Kamin stand, weil 0) :! Zlaubten, da aber die Krämer mir 3 Fr. daf r boten-
es für geratbener, es wegzuwerfen, als für einen so einen Gegenstand, der uns verrathen konnte, zu vcw Da nach dem Morde unsere Hände und Avril's Beénklei- Turcs und reinigten uns „ auf das sorgfältigske, später Avril wegen emes Freudenmädchens dem Wacbtpoüen in der Straße Bondy Nebrachc _ „ der Osß'z er sagte
sey, alle dtexenégen zu verhaftxn, die für den Also. Lacenmrc erklärt sch erbrechens vollkommen überein, ge en leug- ' Er sucht sogar e nAlébi zu wo er emes Freudenmädchens halber 13. Dezember gewesen, und er den ganzen 14. daß „tener Vorfall ersi am 20. und 21. Dezember Zur Zeit, wo.das wohnten ffe zusammen; sie gingen zu- zu Chardon, den se in Pois!) kennen gelernt hatten. Avril den Bains Tqrcs ewesen zu seyn, wemgstens zwee Per onen die Morde „ Weise- ketne Auskunft geben, und en sagen aus, daß Avr _ibnen den Antrag gemacht habe, rmyrdung Chardon's Tbetl zu nehmen, indem dach „10,000 ewmnen wären. Unter diesen Umständen snd: Lacenatre und vorbedachten Todtschlages angeklagt
Aerzte erklären , daß
wei Zeu
Akte lautete im Wesentlichen folgender- „Louis Genevay, Kaffendkcner bei
-* Die zweite Anklage-
maßen :
den Banquiers „Mallet und _ Dezember 1834 um 3 Uhr zu emem Herrn) um emen von Lyon auf denselben gezogenen Wechsel r. 90 Cent. einzuziehen. Genevay trug einen Sack, 111
Fr. in Banknoten.
Das Oa'us hatte keinen o:“- Genevay üéeg bis in das vierte P
Sxockwerk hinauf, er sah den Thür 1111er Wobmm geschrie- binausgxngen. Er kopfte an; wei Männer öffneten und führten éhn,in emVorzémmer, welches Kaum war ér eingetreten, als einer der beiden Thür „wieder zumachte,“ sich hinter ibn siellte zu schiebensuchte, wo „ Sack, anscheinend mit Geld e- Genevay zitterte, band üch indeß seinen Sack Zeil ing auf den _Tisch zu, als der Mann, der/
ent hatte, tbm (einen Sack mit Gewakt
und ihm zu glc1che-r- eit einen heftigen
tc Schulter „y e kx. 1an „sehr!! laut nach ihm den Mu _„ 'ver opxenkuvd" als dies nicht ßohen die beiden Mörder, indem fie elbükwut r1efen: „Zu _ “Diebe,!“ „Mawmordet „da oben,!“ GenevZay sucbte tie en, aber bald nbtbigte ihn seine Wunde, 11111 !! ct1)1fitrudmßentech:éneni ;;:fctksStéth, 211 n e 1) er u a c .r- Nach vielen Bemühungen ge ang es der Poli?“ exßx
ihm auf einem Tische einen z'eigte.
e rechte Schulter erhalten, die
erwies.