1835 / 337 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

1 ,

Nachrkzeen, “we»: in unserer Armee, bekannt „simorden sind, haben nur dazu biigetragen, dm Math du Offizin: und „Sol- vaten mehr zu bxteben, imb 111111111111 11111 nugxpuw ' den Be , mm den Feind zu war 117111, “' 11 Franzosen zu ckckck, die in “dem Treffen an dir . 171-141 sie 111 sind.“

Großbritanien uub Irland.

onndon, 28. Nov.». * Die- of-xZeitung meldet die Er- Herrn Ge-

nennüng des schigm Minister-R, „denten in Floren _ orge Hamimn Seymour, zum Wromtkichm emudten und hwoilmächtigren Minister beim Könige ,der Belaier, des jeßigeu Legations-Smemiri in Berlin,“ Herrn Ralph Abexcrombie, Zunx Minister-Refidemen am Hofe des Groß equou Toskana, de,- jeßigen 240110119- Secretairs jn 23111 1,- Ü, . _.George Baillie“ Hamilton„zum Legations-Sccrctair in «.I s Herxn Henr0 Lytton Bmw" 111 Legations-Secretakr in'B-xüskel und des Sir - Francis Bond“ Z:»,- Rieter des Hannoverschkn Guelphm - Or- dens und des Puußischen Ordens 110111“ le 11151110, zum Gou- verneur der Provin Ober-Kanada. __ Lord. iam n'ténk hatte gestern eine Unterredung mir ma“ "x_Minjsie-r. , _ ' er kaßkkl'ff' Maßhakl, der als Mitglied in die Königs. , Societät aufgenommen zz.?! Herden wünschte, und über den vor- gestern 11 einer Versamyuu _ dieser Gesellschaft abgestimmr wurde, ist durchgefallen. Es 1 "ein seltener Fall, daß ein am. didat von diesem Verein ve'rwoxsén wird. Die Stimmenzahl gegen se 11: Aufnahme verhielt fiéh wie 3 zu 1. Die Versamm- lung war sehr zahlreich und umfaßte .die in London anwesenden ausgezeéchmtsken Männer aus allen Paxteien. Sir John Ren- nie führte den Vor 12, ,und als er die Kageln, zählke, ließ üch ein leises Zischen in der ersammlun vernehmen. HU:.Raphael's _Em- pfehlungsbrief war von dem Gra en Muvster, Lord Brougham und zwei oder drei anderen angesehenen Personen unterzeichnet, doch war ckm derselbe, wie ein “ministerieUes Blatt bemerkt, mehrere Wochen früher auégefertigt worden, ehe er O'Conneü's Beisand, um ins Parlament zu kommen, mchgesuchx hatte. „Der lehre Kandidat, der vor Herrn Raphael von dieser Societät zurückge- wiesen wurde, war Herr Hughes gewesen. Der Times macht. _ hier u olgende Bemerkunaen: „Herr Raphael zählte die Herken L. . etit, Sir Gore Ouselcy und Sid Alexander Johnstone unter seinen Unterstüßern. Wäre er “d.shalb verworfen Wordt", wetter keine Ansprüche o_arauf hätte, Mitglied einer Wissm- s-chaftlichen Societät zu werden, so würlx doch ein'Erund vorhanden seyn, beé - dem man fich einigkrmaßex beruhigen könnte. Aber. es nicht wahrscheinlich, daß ein aner- kannt unfähiger Kandidat von fünf kompetemm Richter:; em- pfohlen worden wäre, die für ihre Empfehlung; immer a1e„ver- antwortüch. anzusehen sind. Wenn jedoch, lvie uwahrs einticher ist, die' Socket t fich durch diese Handlung als die polit sche Um terstüßerin O'Conneü's gegen Raphael hat zeigen wollen, “so hat se die Zwecke ih es Vereins und ihrer Privilegien aus eine be- -daUemswürdé : "_ eist mißverstanden Und verkehét, hat sick) zu einer bloßen action herabgewürdigt und verdient, aufgelöst zu werden. err Raphael ist, wie wir hören, Mitglied der Astari- schen Gesc schaft und Mitglied von Brooke's Klub; in leßterem wurde xeéne.Aufna,?üme von Lord Conwer beantragt und“ 'von Lord Althorp unter ßt.“ ' . * * » Die Times seht ihre Polemik gegen das neue Armen-Ge- Zh noch. immerFort; sie erklärt mx ,wieder in einem Langen rtikel, es sey thce unveränderte einung, daß man diese Maß- rezel einerseits als eine Pxämt'e auf das Verbrechen, ande- rerseits als ,eine unmenschliche Geißel für den unverdäch- tigen, ha! 11er und altersschwachen Armen betrachten müsse, und

dem

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, tn Nymwesm, ivo derselbe für den Winter sein Hauytqüartier-:

nehmen wird.

Dänemark.

gethejlten) Geseß-Emwurfs wegen Verbots d'ér Nachahmungen von Comité .-se1nen-Bericht über denselben vor;

hende Eigenthumsrecht an seinen-Werken _,dadurch geschmälert werde, daß man seine Befugnis darüber.zu disponiren, aus “"einen bestimmten Zeitraüm beschrnke, imd trag deshalb auf die .Gn'eichung des ersten Paragraphen _des Gesethntwurfes an, welche auch _von der ersammlu'ng genehmigt wurde, nachdem déeEwwendungen des Lommiffakrs kein __Gehör gefunden hatten undvsrsehéedene Amendkmentsßverworfen worden waren. Ge- gen den Weiten und dritten Paragraphey fand, der.“?Äusschuß nichts einzuwenden, indeß warddoch vonder Versammlung ein Amendmxmt angenommen„wel 11 den Schuß des Geseßes auch auf „Kupferstiche ausgedehnt wi en wollte. Der vierte Para- graph wurde auf den An rag „des;.Ausschusses verworfen. Was „“den fünftetf-uy-d sechsten aragr hen des Geseß-Entwurfes be- trifft, so wollte der Ausschuß d :, Bestimmungen desselben „nur auf die im 5104-1111 und dritten aragraphen bestimmten Fälle angewendet wissen, Und die qu amml-ung stimmte „dem bei. Nachdem auf diese Weise der ganze Geseß; Entwurf zux-Dis; kusston ek'ommen war, verlas“ der Referent des Ausschusses, Justiz- “ath Salicath, das Kon epx des Gutacht-ns der Stände, welches die im Geseh-Entwur? gemachten Veränderungen ent- Yelt, und durch diese Verlesunßwax dann die Mitwirkung der fände bei der Abfassung des eseßes beendégt. . " -- Folgende interessante Nou en über die Bevölkerung in Dä- nemark werden durch öffentliche lätter mitget eilt: Die Volks- zahl im Königreiche Dänemark hat in den 18 11181787 um 3pCt., in *den 14 Jahren von 1787 bis 1801 um 10 pCt., in den 33 Jahren von 1801 bis 1834, um 32 pCt. u- genommen. Im Jahre 1834 betrug _die Bevölkerung 1,2238 7. Den größten Zuwachs in den letzten 33 Jahren hat ._d4'é Insel Föhnen gehabt, nach dieser komme Jütland,“dann Seeland, La- lanv, Falster „vnd Bornholm. in den leßcen 30 „Jahren nur um 23pCt. gestiegen, in "England und. Schottland aber um 45 pCt. und in Preußen in den 5 Jahren von-1821 1110 1825 gar 'ährlieh um ['*'/„, pCt. _.Die'Zu- nahme der Bevölkerung in. ämmark hält aTso im Ver- gleich mit anderen Ländeanziemlia) die Mitte. Auf der O.. M. inDäuemark wohnen 1,790 Kusche". Schließt man Kopenhagen

bevölkert, indem 2729“ auf die O.. M. fallen; am schwächsten

Landes in Dänemark nach ,der-testen Zählung wie 259 : 1000, während sie im Jahre 1769 slch-wée 272 : 1000 verhielt. Die- ser größere Zuwachs der Landbevölkerung ,ist-vorzüglich der Auf- hebung der Leibeigenschaft zuzuschreiben. In Schweden verhielt s1ch die Bevölkerung der Städte zu jener der Land-Bezirke nur wie 108 : 1000. Unter 1000Einwohnern sind im ganzen'Lande 489,9 , die vom Landbau leben; 181,37 Fabrikanten und Hand- werker; 114,36 Tagxlö ner; 38,87 Pensionisten, Kapitalisten und von ihren Mitteln chende, worunter auch die Altentheils-

Waaren-Umsah leben;“ 27,37 'von 'der Seefahrt und bende; 24,53 Cévil-Beamtc; 20,87 Geistliche und Lehrer; _9,68, welche keinen bestimmten Nahrungszweég hab'en; 8,23 Unteroffi- ziere und wirklich dienftthuende Soldaten; 4,93 Matrosen im

daß diesxl e ein ewiger Schandfieck für das Parlament bleiben würde, wenn es sie nicht verändere, oder ganz zurücknehme. „Un- Cere armen verlassenen Wittwcn“, Kü" das genannte Blatt 11: ter Anderem, „die in ihren Vermögens; mskänden heruntergekommen ? smd, sollen 111 ihren Siebzigern der armseligen achtzehn Pence, die fiuwöcheutlich empfingen, beraubt werden, wenn se fiel) nicht in den neuen „Kirchspiels-Schlachtbänken, die Lord Prong- ham -ihnen vorbehalten hat, langsam Wollen hinmorden lassen. Vermöge derselben gemeinen, grausamen und kurzschtigen Poli; ? tik sollen auze Schaaren von Armen, Verlassenen, Unbeschästizten und Hal tosenin die Welt hinauJetrieben werden, um zu bet- teln, zu stehlen, zu betrügen, in chulden zu gerathcn oder 11- :usehen, wie fie sch ihren Lebenöunter alt am besten verscha en önnen. Kein Wunder, daß ste die hancen des Vagabunden- übens oder der freiwilligen Wohltlxätégkeét dem ihnen auf Be- fehl ihrer freigebégen amtlichen Verjorger unzenweése zugewoge- nm Hangertode vorzkehen. Ihr müßt entWeder mit euerm täg- lichen Maaß von zwei Pence in unserem Arbeitöhause zufrieden seyn, heißt es, oder euch selbst nach euerem Geschmack eine bes- sere Art des Berhungerns suchen.“

Am 2511m ist in Plymouth der Befehl eingegangen, 5000 Stück Waffen, Welxhg das-Dampfboot „James Watt“ dorthin gebracht, auf das Yemensxhtff „Rodney“ von 92 Kanonen über- uschiffen; auch Krechoorräthe, die auf dem Dampfboot „Royal

ar“ dort erwartet werden, sollen an Bord des „Rodney“ ge- bracht Werden, der dann mit 20,000 Stück Waffen und mit Munition für die Christinos nach Barcelona absegcln soll. Der „Némrod“ von 20 und die „Pearl“ von 20 Kanonen sind ebew falls Fgelfertég, _jhre Bestimmung aber unbekannt.

“m Börsenbericht der heuti en Times heißt és: „Dcr Fonds-Markc _hatte gestern von fr [) an ein sehr düsteres Ausse- hen. Am metsten scheint die zweite Entlassung und die darauf , gefolgte gänzlichx Veränderung des Portugiefischen Ministeriums auf unsere Kaptxalxßen gewirkt zu haben, die zu einer sehr um

elegenen Zeit em etreten ist und, wie man fürchtet, wicßte'ge ] olgen haßen 1 nme, besonders wenn man darin, wie xinige Bertchte uns zu glauben veranlassen, einen Beweis von dem Erfolg der Fran duschen Intriguen in Lissabon erblicken darf. Auch die Us11cht an einen Kampf- zwi- schen annkreich und Amerika scheinr jetzt in ernsterem Lichte als anfan s betrachtet zu werden, je mehr man vernimmt, wie fest ride Regierungen entschlossen sind, nicht den ersten Schutt zur Versöhnung zu thun. Viele Personen hier ßud I dym Glauben geneigt, daß die Franzöfis e Regierung im

ehetmen eine Kollision mit den Vereiné ten taaten, als eine dem Volke nieht unangenehme und zur bwendung seiner Auf- merksamkeit _von ihren eigenen Handlungen nicht ungeeignete Maßregelz mehr ganz ungern sehen würde. Außer diesen Grün.- dezt zur thuthégtmg der Kapitalisten, kam noch gestern Nach; matt.:g km Graus): yon einer nahe bevorstehenden Veränderung m ynsercm Mimstermm in Umlauf„ töelches aber wohl sehr wemg, wo überhaupx, beachtet zu werden verdiente.“

Niederlande.

2105 dem Haag 29. Nov. Se. o eit der ero Wer:?!)ard vou Sachsenchimar befindet fich ?ithdem LZtSK- ZN?

wirklichen See-Mélitairdiensk; 4,11 ptivatistrende Gelehrte, Künß-

ler, Studenten; 3,09 Offitziere und Beamte beim Land-Milimir- -

Etat; 1,20 in Stwf-Ge ängniffen; 0,77 Offiziere und Beamte beim See-Militair-Etat. ..

O_eutschland.

annover, [. Dez. Se. Königliche Hoheit der Herzog

von umberland 111 heute Nachmixtag hier eingctroffen und im Palais Sr. Königlichen Hoheit des Vice-Königs abgestiegen. Hamburg , 2. Dezember. Am 2811en v. M. Abends fand

zu Jßehoe im Rathswemkcüér eine zahlreécl) besuchte Versamm- lungÉu demeecke statt, Actien zur Anlegung einer Chaussee von olding über Flensburg, Schles'ivig, Rendsburg und Ihc- hoe nach Altona zu, zeichnen, wobei der Wunsch zu seyn scheint, daß das Unterneymm durch Privaxkräfte zu Stande gebracht werde, die Regierung aber die Leitung übernehmen möge. Die Kosten für die ganze, 30 Meilen lange Wegstrecke smd auf 600,000 Rthlr. Courant veranschla t; die Actie soll 100 Rthlr. Spez, betragen, und man hofft 0111) eine Vexzinsung von 4 pCt. Die Zahl dsr bei dieser Gelegenheit gezeichneten Actien wird nicht genannt, ste soll aber ansehnlich-seyn. AuchWird nécht berichtet, ob schon einstweilen ein Comité- für Itzehoe ernannt soy. Dreöden, 28. Nov. Der so eben ersch1enenen sechscn Lieferung des statistischen Vereins zunge, betrug die Bevölke- rung des Königreichs Sachsen am ]. ezember 1,595,668 Per- sonen, und zwar verhielt sei) dabei das Vethältnis; der Mäkxnlick)?" zur weiblichen Bevölkerung, wie 16 zu 17. Seat dem 3. Juli 1832 hat fich die Einwohnerzahl um 37,515 vcrmehrc, wonach die jährliche Zunahme 15,523 „Indivsdum beträgt. Auf die Quadratmeéle kommen durchschnjttlich 5817 Einwohner. Der Religion nach, sind 1,565,170 Einwohner evangelisch-lutheréschen, 1620 evangelisch-reformirccn, 27,938 römisch-katk)olischen, 90 grie- chtsch-katholischen und 850 mosaéschcn Glaubens. In 141 Städ- ten befinden sich 508,467, in 3501 Dörfern 1,060,804 und in

verschiedenen erwerken, einzelnen Gebäuden :c. 4893 Einwoh- -

ner, wvrunter die zum Mélitair-Etat gehörenden 15,298 Perso; nen__ nicht begriffen smd. In sämmtlichen Städten befinden 1101) 49,006 Häuser mit durchschnittlich 10%, in den „Dörfern 159,596 Häuser mit durchschnittlich 62/3 und in den Bocwerken :c. 520 Häuser mit durchschnittlich 92/- Bewvhnern eines Hauses. Dres- den zählr 3013 Häuser mit dUrchschnittlich 22, Leipzig 1448 mit 31, und Chemnitz 1147 mit 1“8'/, Bewohnern auf jedes Haus: Dre Häuser Zunahme seit 1832 bétrug jährlich 2083. Die Zahl der TaulYiummen beträgt .1010, der _ lindgebornm ZM, der Ehe,- paare 279812 und, der getrennt-lcbenden Eheleute 11,213. Auf 100. Ehepaare kommen durchschnit'ciéck) 189 Kinder, also noch nicht zwe: ayf eine Ehe, während in Frankreéch 3 bis 4 Kinder durch- 1chnittuchauf eme Che gerechnct Wcrdcn. Das Vcrhälsnöß der Geborenen 100 Bevölkerung i| wée 1 zu 25 und das der Ec,- storbenen .tpce 1 zu 31. Unter 11,000 Individuen lebt in Sach.- sen nur Exner Über das ueunzigsce „Jahr hinaus.

Stuttgart, 27. Nov, Die von unserer Kammer zunächsk in Berathung zu_ nehmenden Ge enßände sind vor Allem der Rechen chafrs-Bertcht des Ausschu es,“ dessen exsier Theil morgen“ im Zu ammentritt beider Kammern vorgetragen werden soll, fer- nerxoée folgenden von den verschiedenen Kommisfionen schon be-

,Kopenhagen, 28. Nov. Nach Bérlesung des (gestern mier- .kunskwu'ken trug das zu „dessen Berathung n'iedergeseske'

In Bezug auf bey, ersten Punkt fand dasselbe, daß das einem jkdkn“ Künstler zuste-L

ahren von 1709 "

311 Schweden ist die Bevölkerung ,

,und Amager aus, so ist Föhnen dcmAeral nach am ßärkften

aber Jütland, welches nur 1173 auf der Q. M. yuhält. - Die - Bevölkerung der Städte verhält ß'ch zurJ Bevölkerung des stachen ,

leute; 35,61 Almosen, Genießen 35,42, die vom ; ande!“ und“ ischerei' Lex -

.-

, gutachteten_Geseß-Entwärft: 1) Ergänzungen; Abänderungen . der allgemeinen Gew xbe-Ordnung; 2) Flußbau-Qrdmmg; 3) 03er die Notariats- portttn; 4) Ges§7m Betreff des sechsten Zins-GuldenS; 5) Gleichstellung. der arkungs- und S_tcuxr- Gränzen der Gemeinden; 6) revidirtes Geseß über das Nota- ,riatswesen; 7) Gesch in Betreff der “Bestrafung von einfachen Unzuchr-Vergehen; 8);Geseß_ in Betreff; der Volksschulen; 9) Gesch in' Betreff der fortwährenden_Erhaltung der Fturkarten *m den Gemeinden; 10) Geseß in Betreff vpn Ergänzun en

uud Abänderungen .der allgemeinen Gewe'rbe-Ordnung vom .

April 1828; 11) ÖMZ in Betreff der Buden und ähnli'chex älterer Abgaben; 1T) - efeß in Betréff der Umwandlung Und Ablösung von Frohnen. /' ' ' _ Karlsruhe, '*27, Nov. herzoaléchen Staatsa Und Regierungs-Blattes cmhält eine Verordnung des Großberzvgl- Finam-Minifteriums vom 20sken d. M., wodurch die Zollerhebungsstellen“ angewiesen werden, vom 1. Januar k.-.,I. an, 91: nachstehend aufgeführten Münzsorten

_ el'th in Gulden in Preußischen ' Fi ZMF ü*'Th1MY z“'t'p ; . r. . - r.. qr. 1“.

Ein Conventions;oderSpeziesthalcr 2 24 -* 1 » halber dito 12 » Kreuzerstück. 24 » 12 » 12 » Kronenthaler 42 » Preußischer Thaler 45 % Siück 35 '/.; Stück 17. Königl.Sächsisches11/9Thalerstüok 13

» » » K'urhesfischer Thaler12 45 » halber Thaler 52 % Kurhesfischer Thxler von 1833 ' und neuerem Ge räge 35 - 17 2 -*

, % Kurhesß'scherT ler von 1833 G lum; neuerem GFN]: 110 ' _ b o dm1 nZen deren rung erhaupt-geseßlick) nicht estimmk ist, dürfen ,auch bei Zoll-"legaben nur nach dem jeweilige: ;. Course angenommen werden. "

„Benennung der Münzen.

20 6% 610%. 3 5% 16 3%

1-1111-4-11-1

»!!„110111111“

1 1 * 1

des, Finanz-Ministeriums vom 26sken d., Wonach, in Folge des Bettxitts dcs Großherzogthmns zu dem großen Deutschen" 80111 Vet'exne, alle beßehende Zoll-Prévélegien vom lsten k. M. ab

aufgehoben werden. - _

Frgnkfurt a. M., 1. De. Die Zeitung des Ober"- und Reederrheintx vom 25. ovember drückt ihretiefe Ent; rüstung darüber, aus, daß man den nenen Bliß-Ableiter des“ Münsters zu Straßburg gerade" in das Gras Erwin's von Steim bach, des Erbauers dieses erhabenen religiösen Monumentes, get“ leitet_ habe, so daß die Arbeiter beim Graben des Loches auf die Gebeine des großen Baumeisters stießen und je „unm' den Koch warfen, der wegg'cfahrt wurde. _ Noch zur runde feyen die Gebeine Erwé-n's irieht wieder bestattet, wohl aber hätten Alterthumsléebhaber Knochen des Mannes weggeholt, dem E11- ropa eines se1nxr schönsten Bauwerke verdanke. * Diese Schmach,“ ruft dje-sZeitunngs,Obev-"und Niederrheins“ aus, voscydk “den Vandalxsmus der „MünsterKKommFffon“, die ekft vo“;- kurs“ zem zur Vekschönerung des alten“ ehrwürdigen“ Domes denßlbeti ganz neu und durechgängég weiß anpinseln ließ. Das erwähnte Blatt fordere „glanzende Genugthuung für die entweéhtcn Gc- beine Erwin's von Steinbach.“ - '

SchWe1'z.

-Zärich 26. Nov. (Zäricher Ztg.) Nach an uver-“ lässigen NaÖrichten aus “dem freien Amr vom gestréggen ,D3atum, war dort fü? den Augenblick völlige Ruhe, und die Stimmung schien auch nicht für den Widerstand.gegen die anrückenden

„z.Txuppen, da die von Zürich ergriffenen Maßnahmen den Eifer ? abgeküxzkc hatten.

Gleichwohl scy dichölkerung im höchsten Grade fanatisirc und unbedingt für den Papst gegenüber dem Staate. * Die Aargauische" Truppen lxeten die widerspenstige» Bezirke noch 11écht betreten. Offenbar kann nur skarFe Bess un dieser Bezirke S*:n Ausbruch verhüten, wenn der große at1 seine Beschluss vollziehen will. Aus den Kantoncn Schwyz und Zug smd bis jekzzt keine öffentliche Anzeichen vorhandw daß man den Freéämciern Beißand gegen ihre verfassungsmäa gen Behördcu leisten wolle. Gleichwohl ist die Stimmung

- eingetroffen.

_aufgésrellten Aargamsckwn Truppen sollten auf Befehl der J“ "cidgcn ssiscbcn Commissaire, Büxgermetskcr He'ß und Regierung,“

zuverläsfixx, und man beobachtet viel Bewcglxckxkeic und Geschä: tigkeit gewisser Personen. * * Bürger11:eister Hirzel ist diesen Vormittag wieder in Zür1ch Vom Vorort ilk Obsrsk Hirzel a1s Ober-Befehfé haber dcr Züricher Trappm bestätigrund, nach dem Gutbefiadw

_d_er eidepösfischen Repräsentanten, auch (Zum Befehlshaber eines“ ,etdgenöxnschen Truppcn-Zusammenzugs

ezeichnet. Die Regie-_ rung vo_n St. Gallen hat ihren Dank über Züréchs schnelles Handeln bezeugt und mjtgctheilr, daß“ ihr Kanton seine Truppen" ebenfalls mobil gemacht und e:"ncn Commissair an die südwes-

„lickze Gxänze des Kaßtons abgeordncr habe.

Aarau, 26. Nov. Die an der Gränze des freien Amex

gierun am 27. Nov. in das fréie Amt selbst einrüoken. - 1“

PräsidentMumzéwger, find am 25. d. in Aarau angekommen.“ ' Die Regierung soll“ den Geistlichen, welche den Eid verweigM Bedenkzeit bis zum 28. 0. gegeben habyn; mit der Zustchele daß duxck) den Eid die durch die Verfassung garantirce Nells“! nicht gefährdet werden soll. - ,

- Die Frankfurter Ober-Post-Amts-Zcixnng ent nachstehenden'Artskel aus der Schweiz vom 17. N39. , Exmordung Lessing's ist zum Ereigniß für unser Land geword CN Cntseßen und eine Erbitterung erfüllt die Gemächer“ derjentgen, welche noch empfänglich find für die Regungen1. Abschech gegen eine solche That, und welchen SMW": , nsch nicht den Sinn und die Tagend verrückt.) Und * zählt die Schweiz, dem Himmel sey Dank! noch Talks. und aberan Taus-snde. 11111, das; der Frevel und der Wußnßnn dcr scgenannten 1111111" [enge selbst“ uutxr denwadxkalsken Schweizern nie Anki") gesunden, jondxrn daß Haß nnd Verachtung denjenigen“? Theél geworden, welche damit zahlreiche Opfer eines ga , ,; Laätxdes ver alten, daß ste Unheil und Schandthaten über 04111- ' w ren. * in rüherer Zeit dort ein Asyl fanden.

er

Egoismus_ der „Jugend noch nicht his zu dem Schwindel ss

'Die heutige Nummer des Groß: ..

der andern Vereinsßaaten bei Entrichtung der Zon-Abgabm von. allen Zahlungspfiichtigen in dem bezeichneten Werthe qnzuyehmen:

11 1%;

.5-'

Das R e g i e 1: u n g s 0 1a tt enthält auch eine Bekanntmachung

, verdanken wir lediglich den Flüchtlingen.

:::“!- nimmt eincn sebr ernsten Charakter an. en

Denn es verdient bernerkt zu ck11 rs

Rumelien' die Capitaine

. -

. .der Storrtichen Zeit, und Knaben fühlten sich noch .' „Aist, “_dlzrch knabenhafte Mittel“ große.. Zwecke zu errei- “[s. _alt es noch. für, eine Pflicht der Ehre, fich dankbar „| reies Land zu beweisen, seine nächßen Interessen erlesen- es “nicht zu brandmarken. Damals glaubten wir, andeuten, daß die Kenntniß der Schweizerischen Eigen- “m , __daß eine langjährige Beobachtung vorhergehen, ; Fremde fich berufen fühlen, atx den Geschäften Theil n, oder gar_große Angelegenheeten.reformatorisch „zu .' „amalSJ waltete noch Ehrfurcht und Ernst in den Ge- manhatte noch nicht systematisch bewiesen, daß Tugend, „d Wissenschaft Chimäre sey, der Mord war noch ein ie Verrätherei gegen das Vaterland eine Schande und eharkeit ein Laster. Jetzt, in der glorreichen Zeit ist das „rs geworden. Jtaltänerynd Deutsche, welche in ihrer Sekten, wie die _„Géovéne Italia“, gestiftet, die den “t“ heißen und u oft schon Schlachtopfer des Fanatismus. Ztaléäner, - olen und Deutsche, welche in ihrer Hei- Zhebare Grundsätze gepredigt, welche [?ck nicht bloß ,ge- .at-gerüche und politische, welche stch“ge“gen die,menschlich)e. .fr überhaupt ruchlos verschworen, welche gradezu mord“- ..e Fackeln in die Städte geworfen und, dort den Bür- hier nächtliche Meßeleien angestiftet -- Menschen, welche soll man verhehlen, wo die Schandthaten sprechen? - gescheut, die heiligen Grundpfeiler der Religion und [schreit im höllischen Hohn zu untergraben, und deren * exljche Werke unk), Schriften geradezu den Zweck hatten, „, Theile der Nationenzu veygiften und die Welt [ische Brutalität zu Kürzen - solche Menschen kom- em rächenden Schwert entschlüpft, nach der Schweéz, arm, verfolgt; man 111th sich ihrer aus _Métkeiden „:“-eder die Halbnackten, man .hoffc auf Besserung Merirrten. Und was geschieht? Wirft man eénen Blick Reihe von Freveln und Schandthatcn, deren Schauplaß weiz, durch diese Fxüchtlinge, in den lxßten Jahren ge- erwäZt man, welche materielle Nachthetle und welchen men Qinfiuß auf déeC'ntwickelung der Schweizerischean|ix diese Herren auögcübt, so fragt sch j.der Verständige: größer, die Frecheét und die Ux1vcrvesserlic1)ke.,ix dieser ten, oder die Langmuth unserer Tcgierungen? Man bc- mit, die ehrenwerthesten Schweizer, welche als wahrhafte diger der Freiheit dastehen, mit wirklich nichtswürdi- "schimpfungen zu besudcln, man stiftete Blättcr, welche änner mit Koks) bexvarfen und _fie, verhaßt machten. en, dercn Heldens111cke darinbesta'nden, daß sie Akten- . s den Archiven. gestohlen, daß „sie den 111euch111éschen uzucken und ihr Opfer zu tyeffen verstehen, daß 17.-: un- xteSchildwachen feig überfielen und niedermachten » Menschen, die einige abgenutzte Redensarten von Freiheit kefchheic aufgefangen und die 1 “(weist den Schulbänken en smd - erkähnten 114), die Fürsten Europa's mit In- zu überschütten, die begründetsten Namen der Schweiz impfen und eineneue Zeit zu vsrkündigen. Die Sohweiz en propagandischen Kri-xg beginnen. Diverfioncn über den olltenvor s1'ch gehen, _das Banner des Welcen-Frühléngs sollte alten. So bkganneinePreßfrechheitbeiuns, diebeéspjcllosin schichte isk, mörderischeGrundsäkze wurden unter das Volk t, und die Jünger der Verräeherei, die Priester des s, erzogen fich Schüler. Auf unsere inneren Verhältnisse dxes Treiben“auf1ösend ein, und wer Wollte es" den 11 711 Regierungen verdenken, ivee'fitäten zurückzogen , wo die Koryphäen der Umwäl-

wcnn fie ihr kdsliclxö Gut .

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Versammlung _ wendung der zwei ersten Drittheiledes Anlehms und der vom Landecingegangenen Gelder “ey abgelegt worden. 'In Folge da- von verbreiten sich die düsterfken Gerüchte, welche die Thätigkeit der Regierung noch mehr hemmen. _ Dem Könige, sagt man, sey die Lage der Dinge bis sehr nur_“theiltveise bekannt gewesen; “doch sey endlich die Wahrhm't wenigkiéns theilweise (I ihm ge- drungen, und nach einer heftigen Scene mitdem rasen Ar- mansperg habe er diesem befohlen , Herrn Kolletti zur11chzuberm fen. Dies ist'heute das allgemeine Gerücht in der Stadt,u_rid der Eindruck, den es macht, ist ein freudiger. (Es ist unmöglich, daß es s o fortgehen kann, wie_ es bisher gegangxn. «'Die Regentschaft hat“ von vorn herein ihre Aufgabe verfehlt, ynd wer daranzzveifelt, braucht nur das Buch des Hrn. v. Maurer über dasGreechische Volk zu lesen, das noch wie eine Bombe in unsern Gährungs- stoff gefallenin und Niemanden rechtfertigt, als das arme GW:- chenland, am wenigsten aber ihn selbst, denn die Maßregeln, zu deneti er.!“l'ch dortbekannte, und die .das regentschastliche Sy- stem gleich von vorn herein bezeichneten,"!"md es gerade, welche diese béttern Früchte tragen, vorzüglich die mit derRatéonal Ver- sammlung, der Nationalmiliz und mit der Kirche. Diese leßtere steht jéßt an Feindseligkeit jener nichfs nach. .Die “Behandlung des Bischofs von Karystes, der von der Synode in Bezug auf die gegen ihn erhobene Anklage freigesprochen, “aber von der Polizei gehindert wurde, Athen zu verlassen, bis er erfuh'r, daß die ,Int-rigue gegen ihn durchgefü 11, und er einen Rach- folger in der Person des Peter ' ?iehael Apostolidis aus Kreta erhalten hatte, habe dem Klerus die Angeu geöffnet, und er sehe mit Schrecken, daß er nach der ne'uen Svnodal-Oronung, die seht ihreKrast entfaltet, gleich d'en ührigen Ständen der Na- tion, ohne Rechx, ohne Schuß, ohne politische Gewährschaften gegen die Staatsgewalt is:“, sobald diésx,'sey es nach eigener Lei.- denschaft, oder als Instrument fremder_chidonschast, gegen ihn verfahren wollte, wie ihr gutdünke, Sie kennen doch die T

xro- testation des Prälaten gegen jenes willkürkiche Verfahren, an den König selbst gerichtet? Ich habe nichts Stärkeres, nichts Schla- genderes gelesen, als jenes Manifest, _denn so muß man sw nennen, gegen gewaltthätége Unterdrückung der Kirche, auch ist nichts geschehen oder gethan worden , was das Ansehen und die »Macht der Regierung so erschüttert h,ä„tce, als diese trostlose Ge.- schichte. *) Uebrigens ist das Schicksal von Griechenland einer endlichen Lösung wohl näher, als manglauben sollte, zumal Se.

mit den Abfichten der drei Mächte und dem Gesinnungen dex Nation hier zusamnentreffen wird.““. ,

_ M e x i k o. Nach New-Yorker Blättern “vom 4. November wollte

berufen„ und dieser Rechnung über .die Ver-J

Majestät der König von Bayern zu _uns auf dem Wege S| und ,

man in Veracruz am 20. September zuverlässig wissen, daß der Znsurrectéon in Texas nicht allein der Brigadier Cos, Ober-

Hauptquartier in Monterrey in Texas mit 1500 Mann zu Fuß und 500 Mann leichtck Reiterei gehabt, sondern das; auch dcr Oberst Ugarteckza, welcher mit 300 Mann Fußvolk und 250 * Reitern in Bexar war, Befehl erhalten, auf SanFelipe vox"- zm'ücken, wohin auch die in Bexar Und Matagorda zusammen,- gebrachten Magazine geschafft werden sollten. Zwei armirte Schooner waren von Tampico nach der Küste von Texas abge- segelt, und in Veracruz wurde-einé „Brigg zu demselben Zweck ausgkrüskec. Cos hatte Borschrtst von Mr Regierung m ?Nextko, wo nöthig, die Indianer zum Beistande herbeizurufen und ihnen

ungescheut ihr Wesen trieben und nicht bloß die poli- Gefinnuug gründxich vcrdarben, sondern Séttenlofigkeit vorschlag predigten. Den Bann über unsee'e Univers-

avoyen, der uns so sehr komprotnittéx'ty, und alle jene et„welche nicht bloß unsere Verhältnisse nach Außen teten, sondern innerlich Syannuygcn hervorriesen, die échtüberwunden stud. Frevel auf Frevel, und Entsckzliches auf Unerhdx'tes. .Die en Verbindungen dauerten fort, und die Schande walcete

-11[1en. Aber sie wird dem „rächenden Arm der Gercchtig- ?

icht entsch111pfen;ein Schreö des Unwillcns geht dmch das Land. Hier handelt es fich um keine politische©esinnuug;

ndekt fich darum, sollen Mord, Plünderung, Gottiosigkett, Z

lichkeit und Brucalität herrschen? Soll die Religion in den getreten, sollDie Sittlichkeit ,als Phantom, die Tugend aTs dargestellt werden? Sollen wahnsinnige Knaben forquhrcn, ren Tolxhäustérsä)11ften-die GrundsäßI ces Frevxxs und der lichkect zu verkündiqen, das Christcntßum zu besudein und Mord zu lehren? Darum handelt es s1cl). Denn das a'ts [ hat wieder begonnen, man träufelr wieder Gift in 002 nder Völker. Aber nicht bloß politisckzes Gift, wie. ehe-

;nein, sozéales Gift, aqua 1011111111, wie es kaum gebraut “'

(in den Tagen Voltaike's und des: encyclopädischen Got- Ugner. Das Gift wird diejenigen tödkcxx, welche es dex

ktinßößcn wollten; und die Welt 10110 glorreich bleiben *-

„11; 1,61“ glorreich "die F1*eik).ekt, der heilige Glaube und " e. !

Griechenland.

Dkk Allgemeine Zeitung ber1chtet in einem Schreiben „Ancona .vom 29. Nov.: „Wir haben mit den lex_xten aus 11chenland angekommenen Schiffen NachricHten, Welche bis 9. Nov. gehen. Die Griechischen Seeleute sowohl als Briefe

'm, 11chzWar mie vieler ZUrüukhaltung, dock) chM von déesen !crz-

emige mit der Sprachesteéec heraus,1mtcr anderen d-r Brief 1 yo? kurzem in Athen etablirtcn Kaufmanns vom 7. Nov., der 1“ „Anderem dieses enthält: „„Wie es Hei uns geht?,“ Vor- 11ch- sagen die Leme der Reéchs-Kanzlei! Nie ist das Voék zu-

dxner und die Ausscht in die Zukunft besssr gewesen 1“ - “7/1.“ , die Andern. Im Laufe des Oktobers hattemaneinmalwährend

*Tagen keine Drachme in den öffentlichen Kassen, und"ohne

aus Bayern angykommenejr Wechsel im Betrage von zwei

ionen Dkachmen wäre man _schon' damals am Ende gewesen. Bewegung im Innern des Festlandes, scyreibt Zan aus“

12 Rn- zählen -4000 Mann unter den Waffen,_1ne1)rere der sehensken Chefs der_Sulioten und anderer Landschaften stehen

ire? Spitze, und Niemand denkt mchy daran, ste mit Gewalt

kkämpfey. Sie foydern ihreRechte und eine Rational- ammlung. Im Peloponnes gicbx“ es Versammlungen in vrita, Karytene, Arkadia, PyrZoLs, Kalamata, wo man fich die Mittel, eines unbewaffneten iderstandes berathet. Wie _ so stehen .hier ,die Primaten an der e, sammeln ihre Anéänger' und rüsten sich, um für „den

ir, wie viele-Andere, géhöxen zu denjenigen,". “Ufa“ here“ 5" 19M- Ste siehenmft den *Rumelioten in

ndung“ und-gehen *mit der Erklärung um, .daß man der

er -* Damals war ;, e9100119 keinen Zehnten bezahlen werde, 515 91"? NRW““

' 1

Dann der Zug- "5

Und so folgte Wahnsknn auf Wahn; ':

2 oder 300,000 Acres Land an der Ost-Gränze der Kolonie zu : versprechen, um sie" damit zu locke". Schon hatten Kommissa- 1 rien die Cumanchos-Stämme am Rio Bravo del Norte besucht und mit einigen Häuptern derselben einen Vertrag aßgeschlossen, Große Kriegs- und Mund-Vorräthe waren seit einigen Wochen 1 von Macamoras, Tampéco und Veracruz nach Matagorda ver- ; schiffc wdrden.

Schon ein Brief aus Mexiko vom 18. August in den _7 New-Yorker Zeitungen meldete ein Gefecht zwischen den I Truppen Santana?! und denen von Texas", worin Erst»; mit einem Verlust von 400 "Mann sich zurückziehkn mußten. Merk- , würdig 111 eine Volksversammlung, die, j1nem Briefe zufolge, ,in Nacogdockzes gehalten wurdc, Die untmttelbarc Ursache, Welche diese Versammlung veranlaßte, Heißt es, sey dex 11mm!- rvundene Versuch des Wkexikanuchen Diktators, durch ferleKric-

Z gkrßorden und Emissarien die Bevölkerung von. "Texas zur An- , - nahme seiner ehrgeizigen Pläne vorzubereiten, 11115, 1011311 List “7 und Uebsrredungsksmste nicht:z 111201' vexmöchten, mit DemScHWert . in der Hand zu zwingen; allein die ausgeworfencn Neße des ver- *

kappten Despotyn fielen auf eine Bevölkerung, welche der “)).-2101“- hcéc 11041) aus Bürchn der freien Vereinéxxten Staaten be.- skehe, dercn Unabhängigkeitsliebe ein theures Geschonk i.“;rsr Vorväter sey und auch jrßt dic ungescbwäckzt? Triebfedck aiZcr ihrer politischen „und bürgerlichen Grundsäize solle. James Broadshaw wuxde zum Vorscßer und W C. Logan zum Secrecair ernanpt. Die Vrshandlungen begannen mét céner RM des Herrn W11itnke1',.wo1'in cr Hie anwesenD-en JNétglieder zu einer unerschrockcnen, fceigesinnten, ernsten Be- rathung Der vorliegenden Gegenstände aufforderte, Hierauf er; folgten nach einer einleitenden Erklärung Über die Gle1cheet aller J)?enschenrechte nachstcfckcnde Beschlüsse: „1) Wir 0130 von der MexikanischenRegierung exngela-Ien worden, Bürger dersel- ben zu werden und *eidlich uns zu verpßichten, die Föderal- Constitutéon von Coahuila und Texas zu unterstt'ilZen. WU“ ha- bsn dies gethan, und in dieser Pfiicht Wollen wiv auch unver- änderlich bc!)arren. 2) Die Einkerkerung unseres ersrxn Staats“- chmten (?l'ustin), dre Verhaftung der Mitgliedxr unscxer Ge- scngebung dnrch Truppen 011: Regierung und der Einfall einer FöQeracio-Isrmse in das Gebiet von Texas, deren Beskimmung man geheim hält, betrachten wir als Anze1chen 611121? Tykannei, die der Freiheit gefährlich und eine Verletzung der Gruxxdsäße

kanischen Staatés zu werden. 3) Wir haben kem canstitutéon- 1 nelles' Oberhaupt der Staats-Regcekung. Ein militaérésckxer Chef (Santana), der eine Gewalt fich anmaßt, von der die Constitution nichts weiß, tritt unser freies Wghlxecht mit Füßen und sucht uns zu einer sklavischen Unterwürftgkett herqbzuwürdigen. 4) Un- sere Mitbürger find Jahre lang, ohne Prozeß, im völligen Wi- derspruch mit den gesetzlichen Bestimmungen der Constitution in efänglicher Verwahrung gehalten worden. 5) Wir sehen jeden

ewohner der Provinz Texas, welcher bei einem feindseligen Ueberfall des Landes das Gebiet desselben feigherzig verläßt, für

eigenthümer im Staate zu seyn. 6) Wir wollen unseren Brüdern,

* Dem Ein ender 117 jene rofeüation fck on-früber zugekom- - MM,)doeh trug e'; Bedenken, Kequr Verdffenüichung einzuschicken. (Anmerk. der Allg- Zig)

auf den bestimmten Befehl der Regierung zur Unterdrückung , Befehlshaber der östlichen Gegenden, aufgebrochen sey und sein '

bleiben ;

ist, nach welchen man uns aufgefordert hat, Bürgcr des Mexé- .

unwürdig an, das Bürgerrecht fernerhin zu genießen und Land- *

“_ „““;-* . „“z“-, ,.

die in den entfernteren Theilen von Texas dem Einfall und An- griff, der Truypen des Diktators auSgrsehtseyn sollten, mit Gut und Blut Beistand leisten. 7) Wirzbetrachten zwar den Kriegs an sch als einefurchtbare Geißel,“ und werden auch alle unsere

Kräfte.aufbieten, Frieden zu erhalten; wird aber déeFragexent-

stehen, ob wir wixlkürlicher Macht oder dem Kriege uns-unter- werfen„sollen, so :| unser Entschluß gefaßt: wir “werden in'dxr Verchecdigung, unserer Freiheit und Rechte einen Kampf'auf Tod und Leben beginnenxdarin segen oder-skerben. * 8)“Despotis-

“11102? und Monakchieensnd mit den Grundsäßen, Womit"wir .teben und sterben wollen,.»unvereinbar, und aus“ diesey Grün-

den erklären wir 2.uns als- entschiedene und“ unversöhlej- che Gegner aller derer„ "welche .eine solche Regierungs- form, gleichviel unter we1chen Vorwänden oder unter _"wel- “cher Gestalt, _in. der Provinz Texas - einzuführen-trachcen. 9) Auf Verlangen“ endlich. verschiedener Distrikte,wdaß ein Getie-

ral-Konverzt in Texas zusammenberufen werden möchte, um 5135721“ -“ gegenwärttge und zqkünftige politische Lage des Landes in BeÜ-“ÜÄZ * chung zu ztehen, w:o auch in Folge der an uns ergangenen Zux-J , -

muthung, die projektirte Central-Regierung der Freunde des Diké

tators zu genehmigen und derselben beizutreten, “.empfehlzen-wir ,

die Errichtung eines General-Konvents, welcher diese Angelegen- heiten in Erwägung nehmen und darüber entscheiden soll. Außer diesen Resolutionen wurde noch-ein anderer Beschluß abgefaßx _ und angenon1men,__welcher fich auf,dTe Proclamationen eines ““ge- wissen Thompson bezieht, in welchen er den Bewohnern von Texas befiéhlt, sicb nicht in_Miliz-Compagnieen zu organisiren , wie "es die polititischen und republikanischen Chefs des Landes zur Si- cherheit und Vertheidigung desselben ins Werk zu setzen suéhten. Eine dritte Resolution drückt das Méßfallcn der Versammlung über John A. Williams aus, welcher" die Bürger der Provinz Texas, auf eine heimliche Weise, bei der Föderativ ; Regierung - in ein verdächtiges Licht gestellt habe. Der vierte und letzte Beschluß bestimmt den Bezirk von Austin als den schicklich|en Plak, für die Zusammenberufung des dekretirten General-Konvents. Privat-Briefe aus New-Ovleans melöen, daß der Akne- rikanische Schooner „San Felipe“, welcher den Mexikanischen Zoll-Kutter ,„Correo“ genommen und nach New-Orleans auf-

gebracht, am 10. Oktober wieder nach Braxoria in Texas ab- .

gesegelt sey, beladen mit Waarcn, Gewehren und Munition,

ohne Papiere von dem Mexikanischen Konsul in Rew-OrYSans .

genommen zu haben. Er hatte seine frühere Ausrüstung be;- - trächtiich versxärkt und scheint entschlossen, den Schmuggel-Kréeg auf eigene Rechnung fortzusetzen. ' -

Inland.

Berlin, 4. Dezember. Ueber die Verwaltung 0115 Kuv- märkischen Landarmen-Wcscns pro_|834 ist nach dem kürzlich vublizicten Jahresberichte, der sich an den Bericht für 1833 (sche Nr. 348 der St. Z. v. v. J.) anschließt, Folgendes zu - melden: In dem Landarmenhause zu Straquerg 12110 zu - den 430 Personen, die sich am JahreN'chlusse 1833 in demselben, ßefanden, im verfloffenen Jahre 943 hinzugetreten- Die Ge- * sammtzahlbelief sich also auf 1373. Von diesen'sind 32 7191701111111, 12 entwichen, 23 als Auszländcr Über die Gränze gewiesep, 758 nach ihren Angebörigkeits-Orten entlassen, 22 in Dienst u11terge-- bracht, und 24 nach anderen Anstalten transwcirt worden ; in Summa 871. Es “blieben also am 1. Januar 1835 im Hause 502,110111- [ich 310 Männer, 60 Weiber und 132 Kinder. - In 01m- ""Landarmenyam'e zu Wetterocr oefanoen- ßer) am-Scymsss 0717" v. I. 158 und in dem dortigen Provinzial-Jnoalidenhause 194 Personen. - Was endlich die Land-Jvren-Anstalt zu Neu- Ruppin betrifft, so sind zu den am Jahresschluß 1833 in der- selben befindlich gewesenen 130 Geisteskranken 27 hinzugetreten und 23 abgegangen, wonach die Gesammtzahl sich am 1. Januar 18:15 auf 134 stellt. Die Unterhaltungs-Kosten für Verpfie; *gung und Bekleidung, mic Einschluß der allgemeinen Verwal- tungI-Ausgaben, betquen in Strausberg*25,498 Rthlr., in Wittstock 9709 und in Reu-Ruypin etwa 9535 Rthlr., über; haupt 0102 44,742 Rchlr., das 111 785 Rehlr. weniger als im Jahre 1833. - Der Vermögenstustand des Kurmärkischen Landarmcn-Fonds belief sich am 1. Jan. 0. I. auf 18,849 Rthlr. 17 Sgr. 3 Pf., also auf 5366 Rthlr. 28 Sgr. mehr als am 1. Januar 1834, ,

«, Man schreibt aus Neuß unterm 28|en 0. M.: „Un- sere Stadt gewährt seét_ei11igen Tagen einen ungewöhnlics) [?ben; 019111 “Aublxck. Die oft besprochenen Arbeiten zur S-Uffbar- machung dcr Erft zwischen héer und dem Rheine haben nun- mehx' begonnen, und schon sind mehr als 200 Ykenschen daran in täglickzcr ununterbrochenek Beschäftigung. Von der milden Herbstwitkerung begünstigt, schreiten die Arbeiten stehtbar vor- wärts. Wird nun, wie es Heißt, die Zahl der Werksleute näch- srcns wenigstens verdoppelt, so läßt s1ch mit Gewißheit anneh- 111111, das; das ganze wichtige Unternehmen bald zum Ziele ge“- fördc-rt, und bereits um die Mitte des künftigen Jahres voll- endet seyx: werde. Sodann 11.1131) sich unser Handel der so lange x::ßbehxten Vortheilc einer vollkommenen Schifffahrt zu erfreuen 1a en.

.,.»...«- ..,-„..“.- -- - ...»_...

Meteorologische Beobachtung.

' 1835. Morgens 911111711110196 Abends Nac!) einmangcr 3D131mker. 6 Uhr. 2 Uhr. 10 Uhr. Beobachtung.

Quevaärme 7,1; " N. Flußw-Me 2,0 9 R,

...,-«_ -

o»- -.-- **:-«.

0110111.ch„ .. 33579“- Par.1 337,11““Par. 337,61“ P.,m Lnst1värxne.. + 3.9" R-1-1- 7-0 " N- + 3-3 ".N- J110110111xkt.. + 1,3“ N- -+ 4.2“ R. + 2-6 " N- Yxksxéésxixxég.,* 81 pCt. 79 UE. 9] PC:"- , _ Wetter ...... 1 halbhcitor. beiter. rrü-Éc, U11sdünftun3 (Wok RH. 10.-xxo ...... ' W. W. 20. Niedersehlag 0030-3117. “2911171111103 .. "- W- 1 ** Nachtkälte + 1,0 0 N,

Tagcömirtel: 336,84“- Par... -|-4,70 R.„ +28“ N.. 84 Wx

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