:Iiiéoeétanse.
. Aus dem Haag, 2. Dez. Gestern sind hier die beiden Bataillone Grenadier-Garde, die bisher im Feldlager gestandep, nachdem sie beinahe fünf Jahre von hier qbwesetid waren_, 1131e- der eingerückt. Ihre Königl. Hoheiten 'die Prinzen Friedrich, Wilhelm und Alexander-waren den Tai'-f_ern entgegen geritten, die auch von den zahlreich versammelten Einwohnern der Haupt-
stadt mit Iubxl begrüßt wurden. B e l g i e n. „
Brüssel, ]. Dezember. Ihre Majestätcn werden heute
*oder morgen imSchiosse von Laeken zurückerwartet.
Sir George Hamilton, bisheriger interimisiischer Geschäfts,- träger von Großbritanien in Brüffel, wird, wie der _aneycn- dant anzeigt, in diesen Tagen von hier nach Berlin abreisen, wo. er bekanntlich zum ersten Legations ; Secretaxr *ernatznt wor-
den ist.
jeßt-mit diesseitigem Urlaub in Madrid.
Deu*tschiand. -- *“ Deßau, 4. Dez. Heute gegen Mittag starb Hier-
selbsk der Herzogl. Wirkl. (Geheime Raik), Regierungs- und Kon-
- fistorial-Wräfideiit, Ludwig von Basedow, Rittc'." des Katierlicl) «Oesterreich. Leopolds; und des König!. Preuß. Rothen Adler: Ordens Zcer Klasse, in dem Alter von 01. Jahren, nach einei- dreiwöchmtlichen „Krankheit, die gleich bei ihrem Beginn sich axis lebensgefährlich zeigte. Zn demselben verliert Se. Hvidßxini. Durchlauchc der Herzog und der Staat einen eben so emuchts-
“ vollen und erfahrnen als treuen Diener, als weicher der Ve“:- »ewigte fich in seiner beinahe vierzigjährigen Dienstkaufbahn auch
in den schwierigsten Lagen des Staates glänzend bewährt hat.
Leipzig, 4. Dez. (Leipz. Ztg.) Bei dem_lel_1haften_In- teresse, welches man hier und aUStvärts an de_r meztg-Drcsdmr Eisenbahn nimmt, werden nachstehende _Nonzcn, entiehnt aus den, dem Ausschuss vom Direktorium m [ekzreker Zeit gema_ch1 “ten Mittheilungen, auch dem größeren qulikitm niche unwxll- kommen seyn. Die Expropriacion ((Erwerbung ch zur Bahn
' erfordeklichen Grund undBodens) hat zwischen hier und _der Mulde bereits am 10. November 0. J, bigonnen u_n_d schxctter,
' ,unter Leitung der Königlichen Str'aßcnbau-Konimiißon, nun-
mehr rasch vorwärts, nachdem sich über die Ermittelung der den-
Grund-C'igenthümern ges-ßlich zu gewährenden voller) Entschädi- m'mg auf Erfahrung ruhende .feske Grundsäize gekiidct haben. 'Der Bau der BähnBrÜ-Fe oberhalb Wurzen 113421“ die Mulde wird unter Leitung des Land-Baumeißcrs Königsdörfer in;t seltener Energie betrieben, und die ungewöhnlich _ milde Witterung und der fast beispiexlos _ niedrige Waserstand begünstigen ausnehmcvd diesen wichtigen Bau, während der Nachtheil jehiger kurzer Tage, durch Beleuchtiing des Bau, pkaßes mittelst großer Pcchpfannen währeiid dir Lidendsrunden möglichst abgewendet wird. Vierhundrrt vteliéicht außerdem !“"ka brodlo-se Menschen fördern rüskig das Werk,_u_i«.d man daxf untcr angeführten günkkigen Umständen zuveriichtlick) i)0ffe:1,_ es ivxrde der .Bau vor Eintritt der“ .ßrengxrn „Jahreszeit bis dahm- gefuhrt werden können, das; von keinem .Hoch1_1mffer im Frühjahre Be- schädigungen-und Unterbrechungen zu-furchten seynwerden. De_r zu Anlegung der *Brr'nke erforderbckie Grund und Boden, sotvce die'nöthigen *))?ateriaiicn-Ablagerupgék- und Baupläße smd aus * freier Hand * theils gekaufi, _theils U'thkkl“ woxden. _T_)cr zur Beurtheilung dcr _ve_richtedenen LWjikitktcn Bahiilmien . zugezogene Englische Ingenieur, Herr ;;angcs Walker, ist be,- .ceits am 22.. Oktober nach England zuruckgxreisk, Derselbe ließ seinen Assistenten, Herrq HawkshaLv, _htktZ, um -nm_t1che :Punkte zwischen Mulde und Elbe noch zu 111vell_tre11,_auch w::sx ,die Linie-zwischen hirr und der Mulde, so_wic die auf dcm ' rechten Elbu§e1,.nochmals dcr genauesten Revision zu unterwer- .fen,.um 'das bestmöglichste Profil aiiszuniitteln, „ix_err Hawks- :haw ist am “."-sten v. M. mit seinen elrbeit§n_abgcreiff,_und erk? „mich dercn Empfange kann Herr Walker xcinen ausfiihrlichen -Bericht ,xmdas Direktorium über die Erdebniffd depgcmachtxn „technischen 11ntcrsuchungen ausarbeiten und _emjcnden. Dahm *aber hat derselbe bereits sofort fich aqsgespi'ochcn, daxz die SchiLF- :rigkéicen bei Verfolgung des“ p:oxcktirten Bahnzuges tiber Met- “ßen so groß seyn würden, daß an deren._Besiegqng mcc den der .Gesellschaft zu Gebote stehenden Geldmitteln nacht gedacht 10er"- den könne, - und das Direktorium isi NWT“) gendthigt geivcien, denx Traix über Meißen aufzugeben .und nch, vorbxhäiilickx ho,- her Genehmiguny, für die Linie zu entschxiden, welche die _Elbe uber- *schreitet undauf dem rechten Ufer b:“: Neustadi-Dresden aris- mündet; -- eine Linie, die, nach Herrn Walker's Aussp'ucl), _mr- "gends besondere Schwierigkeit darbietec, die es gefiattet, emen viel biÜigeren Grund und Boden zu erkqufen, *und uberdccs den Vorzug hat, eine Anzahl Eigeniyümxr m dxm xmgxstörten Be,- she ihrer liebgewonnenen Wohnungen x_u lassey. W :| erfreulich, ,die Ueberzeugung hegen zu dürfey, das dabei das linke Elbufer ,der wesentlichen Vorthei_!e der Cijenbahti titcht_ Uki'sli_skig geYen warde, indem die nun cinzuschlaqcnde Lime m_ diner nicht größen Entfernung von Meißen und Osclyaxz dorbetgehen Wird. Hm Gegentheile ist zu giaukcn, das; diese Städte ,Depois dcr ruck; wärts' gelegenen wohlhabenden Landstriche werden _müisxn, und daß darum die bürgerliche Nahrung genqnnter Okt? sich hkbkn werde, anstatt eine Verminderung zu erlerdcn. _ S tuctaart,28. Nov. (2109. Z tg.) Ungeachtetesganz unzkem- .lich und dcm“Zwecke der JLHSTMEU Sißung entgegcn ikk,_1verYt,icy es auch nuy ausnahmsweise, dasin sokcher B-rhandeits wenige S_rundm nachher in den hiesigen Zeitungen bxkannr gcmaiiit wird, 19 giebt es “mir doch Gelegenheit, Ihnen nutzntlzeiien, was_hcute 11111_:*re Kammer beschäftigt haben soll. Es _soll dies die chleiung des_i_nch_t der Oeffentlichkeit bestiminicn _Theilcs des Rechenichasts:B_ereckcs§ des Ausxchusses gewesen ick)", m weicixxm der lxkzxere angezeigt, da]; er, um süß den Zoll-Verein ieibst alixs Nachtheilige zu verniexden, aendthigt gew'x-sen ski,), die Veröffen_tlt_chung dcr Protokoiie dcr “*Verhandlungcn üöer den Zoll-Anfihluß, und der von der Regierung ' ?mitgetheilten Zoiivereinigungd-Akten diirch den Druck, zu unter- -lassen. Demnächst habe dieser „Bericht ausgeiprochcn, auf_w_el- che*Weise die Regierung die von_dcn Kammern an den Beitritt geknüpften Bidingungen durch die 'Perhatidlmxgen zii realisiren *gesucht,- endlich ,daß die Regierung die provisorijcch Zoil-Ordming erlassen habe, ohne an dieselbe die von den Standen _postulir_te Klausel anzubängen, daß diese Zoll-Ordnung nur fur emen Zett-
-raum von drei Monaten nach dem Zusammeiitrite des nächsten ow-
“ dentl en Landtags (Gültigkeit haben solle.*« Ferner habe jener Be- richt' 4chricht gegeben über das, was zur Erleichteruiig der Handels- Verhältnisse Mit der Schweiz und deren ununterbrochener Fortdauer
“ von der Regierung vorgekehrt worden, so wie über das, was der Aus-
" schuß in Beziehung auf die_ ihm obliegende Prü ung der in Zoll- sachen ergangenen „allgemeinen und besondern erordmmgen ge-
Öthan höhe; endlich gebe er Rechenschaft über die durch den, Bei-
Der Belgische General Don Juan vari Haien befindet sich
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tritt “Badens ““zum Zollverein in den*ÖZollsereins-Vertragsbeftim- 7 mungen eingetretenen Aenderungen, weil sich die Kammer für-
den Fall, daß in den“ Bestimmungen früherer Verträge durch neue Verträge bedeutende Aenderungen gemacht werden,. die vexfas- sungömäßige Zustimmung vorbehalten hatte, und über die Step'u- lationen, die hinfichtlich der Verabreichung der Quieszenz-Gehalte an die durch den BeitrittBadens zum Zollverein außer Dienst- thätigkeit verseßten. Württembergiscyen ZoU-Bcamteii getroffen worden sind. Da"die Kammer durch bloßes, Verlesen dieses hochwichtiqen Theiies des Ausschußberichtes sich nicht im Stavde
gefühlt heiße, denselben nach allen seinen Beziehungen zu prüfen“
iind darüber zu beschließen, habe sie de_nsclbqn zur Begutachtung an die Kotnmisfionfür Zoll- und Handcisqegenstände verwiesen, welche besteht aus den Herren Schulzes, Deffner, Preiß, Dör- tenbacs), Freiherrn von Cotta, Klett, Schnizer, Pfizer, Kamme- i'er, 'von Rummel, Henkel. Das“ Gleiche soll, dem Vernehmen nach, von der Kammer der Standesherren geschehen" seyn. Nach Aufhcbung der_geheimen Siizung trat der Chef dcs“ Departe- ments dés' Innern in die Kanimer. Dieser erklärte bei geöffneten Galleriecn im Namen des Königs dumb Vérlcsunq eines gehei- men Rcskt'ipts, daß, da die Vorbereitung der verschiedenen Ge- seß-Entwürfe zum Theil erst' in der leßtcn Zeit, zum _Theii auch bis cht noch nicht ganz vollendet werden konnte, 10 habe" die Stände-Vcrsamnilung erst zu einer Zeit einberufen werden kön- nen, welche der Periode des gewöhnlichen ordentlichenVandtagS sehr nahe „komme. Nachdem es aber in der Intentiot) _Sr. Ma]. liege, daß dikjenigen Gessi; ,- Entwürfe, U)!'[ch?_11Uf diejem Land.- tage“nicht veraßschiedet werden können, auf dem ndchsikommendqn Landtage berathen würden, so beantrage die Regierung vorlciuftg den Ständen, daß die eingeßrachtm“ Gescßcvhne die gewöhnlichen Föymlichkeiten auf den nächskbcvorstehenden ordentlichen L_andiag übergehen sollten." Der Schluß der Sitzung machxe e_me ziemlich lebhafte Debatte über die Reihenfolge, in weichc-t' die vorliegen- den gescßgcbsrisckxn Arbeiten vorgenommen werdeii sollen. De_i' Präiidcnt mit mehreren Mitgliedcrn war der Metnung,_daß die Prüfung des Rechenschasts-Berichts um so mehr den An_sang ma- chen sollte, als es der Ordnung gemäß und mehrere Berichte Über die Thätigkeit dcs Ausschusses, welcher in Abwejenhcit der Stände- Versammlung das Land der Regie:.ung gegenüber 11 vertreten, Und in sofern eine eben so schwere_als hohe Very tchtung hat, noch nicht geprüft scyen, nothwendige Folge des Unterlassens die-
sdr-Prüfung aber keine andere seyn dürfte, dis die immer be-_; drohlichere Gcsvißhcit des AuSschusses, daß 1em-e Rechenschafts- ?
Ablegung keiner Prüfung unterworfen würde. Unter Vdrwür- fen über Verzögerung drangen mehrere andere Mitglieder auf un- gesäumte Bcrathung der Gesetz-C'ntwürfc überAbl-Zsunzz der Feudal- Lasten und Entfesselung des „Bodens, in weicher Angeiezenheit, nach Wi9st's 'Meinung, das Köniireich Württemberg untyr allen Deutschen Bundes-Seaatcn am weitesten zurückxiekye. Diess wi,
WM“ . . , , vur ndur &" “„U? derKammcrda-* _ “ "UMWMAUÜMM ' de ck V fck „ ! ichen *))?aßi'egeln aufzuheben seyen, _! wcrden, mzd erst-naci)
* eidgen. Repräsentanten d gierixng dic Dislccgtion ihrer T'xuppen m Weisung verlangt hatte.“ dem linken Ufer der Reußüber ohne Widerstand vor User eine beobachten
. Folgendes ist der Bericht Vorort_ der Eidgenossenscha mit Frankreich erstattet hac. „ „„ getreue Eidgenossen.“ Die Gebrüder Wahl aus Mühl Herrn Isaac Landerer verßändigt, ihm für, , welches er in der Gemeinde Oderwyl, Tberwyl und Min zu-zahlen, und wendeten ficli Rath, um die für jeden Auswä . =Landschaft Grundbeüh erwerben- Genebmtgung 0
hin entschieden, daß die Kommissions-Bexickxie Über Gechz und Frohn-Ilbiösungen niclit sogleich, iondern in der nächsten (971311111;
“ die'Linträge des? gedruckten,zu veröffentlichenden Tiieiles dcs Rechen;
scimfts-Berichtes „bereichen «werden sollen. - „Dem Vex'nehmen Hack) sucht die Regierung _die Buechiigten für die Ablösung zu 'scim- men, Welche der Mehrzahl nach mit dem. 20fachen und resp. 10fachen "Lidlösungs-Betrag einverstanden seyn sollen. .
Sturtg-art, 2. DezQI“ Nach so eben eingegangenen Ngo!)- richken aus Lausanne isk *Ihre Königl. Hoheit die Prinzoisin Friederike Katharina Sophiie Dorothea, Fürßin von Montfort, Schwester Sr. s))?ajei'tät des Königs, zu Lamanne, woselbsc die Fürstliche Familie sichj'seit einigin Monaten aufhielt,- am LMM v. k))k. gegcn M-ttci'nacht nach kurzer Krankheit an einer Lim- gen-Lähmung sanft verschieden. Wegen des Ablebens IhrerKö- nigi. Hoheit wird die Hofrrauer von morgen an auf drei Mo- nate, nach den bcreics angcordnctcnAbstufungen, ang-clrgr,
Karldruhe, 30. Nov._ Die heutige Numm-kr des Groß- herzogs. Staats- und Regierungsblatts enthält: ]) eine Aller- höchste Verordnung, dm Ausschluß einiger Landestbeile aus dem Zoll Veibande betreffend. 2) Eine Allerhöchste Verordnung über künftige Erhebung *der thin- und Neckar-Zölle, Es wird darin verordnet: „Akt. 1. Alle Gegenstände des“ freien Verkehrs, mit Ausnahme der notorisch auxievdeurschen_Ei'zeiignijse, sind, wenn sie aus Häfen des Großhei'zoßthmus, aus Preußischm, Bayerischen, Würtiemberätsxbcn und Großherzogs. Hessischen Häfen auf dem Rhein mit Berührung der Okcroi-Aemter Mannheim oder: Neu- burg verführt werden »» an. der crsterwähnren Station zu Berg und zu Thal, an der lcßeerZr-ähnten Station aber nur zu Thal, von dem Amheil des Großherzogthums "an de_n Rheinzöllen, welche auf diesen Aemtern erhoben werden, mit Liusnahme der Recognitions-Gebx'ihr, - und Wenn sie auf dem Neckar mit Be,- riihrung Uxiserer Ncckar-Zoll-Aemter verfühi'c werden, von zwei Drittel des Nockar-Zolls, welcher au diese11_2[cmtern zu bezahlen ifi", mit ?[usxnayme d:-r Rxcogniiions_-Geb11k)r, befreit. Art, _2. Diese Befreiung und bkzicßWg-zweiie Ermäßiaimg dcr Rhem- und Neä'ar-Zöile beginnt mit dem 1. Jan; t. I.“
Karlsruhe, 1. Dez, Dcr Französischc OILinister-Nefident,
Herr A. von Bacourt, hat heute die Ehre gihabt, Sr. Kdyig-
lichen Hohkit dem Großherzoge sein Beglaubigunßs - Schi'eiben
zu überreichen. - _ - Durch ein in des heute srschiensnen Nummer des RegiWUKZÜ;
' „Blattes enthaltenes Edikt wird, in Gemäßheit dcs Zoll-Vereini-
gungs-Vertrages, die frühere Veroxdnung cibcx die von den Ref- 19110221 ausländiscZ)er Handlungshäuwr :e. zu_ [diendrn Patcnte der- gestalt modifizirt, daß die gehörig fich legitimirenden HandiUngF- Reisenden 26. aus den BMiWStaaten ein solches Patent in Baden unstrtgclelici) erhalten sollen, Auf den inländischen Mes- sen und Märkten sind, wie diese Verordnung ebenfalls besagt, die Handeicveibcnden aus dcn Vei'eins-Staaten gleich demxn'des Inlandes zu behandeln. _ _
Mannheim, 2. Dsz. Der durch einige Büchcrvon iin- 111oraixscick9r-Tende§1z bekannt gcwoxdene Schriftsteller ])1'. Girlz- kow ist, wie das Frankfurter Journaibcxichtet, in Mann- heim wegen jener Schriften in Untersuchung gezogen und, da er kein Badenscyer Unterthan ist, auch verhaftet worden,
_ S ck w e i z. _ . Zürich, 29. Nov. (Alig. Ztg.) Die Aargauer Unryheiz, die ernst!icher aussahen und aufgefaßt wurden, als sie Wirklich Waren, findbercets becndigt. Die Bezirke Bremgarten uiid Muri 'wurdcn von Aargauischen Truypewbeseßt, ohne daß ir- gendwo Widerstand auch nur versucht worden wäre. aneß War doch die Stimmung" der kaxholischen Bevölkerung von der Art,
* daß man sie durch Zusicherungm zu beschwichtigen suchen mußte.
Auf die Dauer könnten überhaupt Tr,upp_en gegxn den Willen des Volkes," aus _dem sie selbst genommen und metdery sie vex- bunden sind, nichtsaUSrichten, Der große Rack) billigte die von der Regierung “getroffenen Maßregeln , währeyd eine bedeu- tende „Minderheit sia) gegen *ede Billigung aussprach, .und na-
mentlich die Herren Alc-B rgermeister Herzog und Ur. Feer,
at, “ck in Vasel-Landfchaft Juden, welche vor Sknvscn, es verWeigcrtc, o bat Moses "Maus „es zwei , al anzukaustn, und ein anderer Kück in .dem Bezirke ';Jertrag unter dem Namen eine "fand bei den Gebrüdern 'x..Zeit" hatten se in die ' mußtcn-i-hm entsagen ä; dyrt zu verheirathen. - Es . _"crvoi', daß Basxl-Landsch aft ii “,'-'; nden zu verwe *!*-“', und Grundfi "de Behörde., als "3.“ des souveraenen Voges ; Z'des Volkes selbst, die , d den Gebrüdern W *w'elche ihnen erthetlt w
»Mit einer.. wurden sodann Znterpreta .' ; und in der „ schen Geistlichen wesentliä) _" erklärte nämlich, daß ides (wonach dar holischen Relig weder in sei bst gelegen ;.,“- m 6. Nov. ];.
die Uebereilung der Regierung scharf tadeleen. „Einstimmigkeit gränzenden Mehrheit Rache durch .eine authentische der Eidesformel die Gemüther beruhigt, dcm Begehren“ „der. katholi Der große Rath unrichtige „Interpxetation des fraglichen E etwas habe gefolgert werden wollen, oder den kirchlichen Gesexzen zuwiderliefe) nie Willen noch in seiner geseßlichen Verfüguugsel daß mithin auch aus dem in “seinem Gesetze vo vorgeschriebenen Eibe der bepfründeten Geikilichen nié etwas»- Uommenoder gefolgert werden könne 'schen Religion und den Reck) Staate anerkannten kirchliche
“niederzukaffen, sondern dixser_Zett das Recht der Häuser oder Grundstücke zu mal Vergeblich versucht, fi_ch _ Jude, Dreiiuß, welcher ein Hdlüem erworben hatte, mußte den s Christen abschließen- Eben Wahl in Basel-Stadttbeil statt. Seit fer Stadt dqs Recht der Ansässtgkeit, an ihnen nicht die „Erlaubniß geht aus diesen angeführten That: eisvon demRechte Gcbrauch mac!)- ern, fich in dem Kanton B“asel-Landsci)c-.ftnieder- . zu erwerben. Der Landrats) hatte daher, als . drei“ der Gesetze“ und als Organ des , das Recht und die Pflicht, im In- sen Staats-Grundsaß aufrecht zu erhal- bl die Genehmigung wieder zu entzie- orden war. - Und der Landrary konnte mvorliegrnden Fnac diese Genehmigung um so unbedenkliäier ?W/ als er dadurch die Rechte Dritte? gar nicht vecletzte. Da “ lich vorgeschriebencn Förmliaxkeiten bci dem Verkaufe in ck und in den übrigen Bezirken, in welchen die Grundßücke gar nicht beobachtet worden warcn, so war auch der K icht rechtlich abgeschlossen, so war, nach “wervung nicbt volltiändig und nicht gesetzlich, und also in keiner evirbindend. Nach Art. 137 unsers LandeS-Geseiszs wird die Er- uns eines Grundstückes nur dann voUstäu “n dieselbe durch einen Vertrag in aller - ' Bedingung, welche na „Mise sich vorher die Erla _ “müssen, und wobei, Wenn dies nt “,k-„139, jede der“ beidcn kontrabir „wieder zurückzutreten. Der Vcrkä s;““ihm unbestreitbar zuüehendcn Rechte Gebrauch gemacht, wenn am Theil seines Grundbesitzes m Reinach -einem Käufer ab- " ist zu der Frage, Wclche „allein die Fran- igen könnte, in dieses Geschäft der Gebrü- Wabl lch .einzumischen, nämlich, ob der Landrath dadurch, daß er den von Mühlhausen abschlug, in dem mzu erwerben, wirklich den Vertrag.v_ _ _ “„hat. -.- Der Kanton Basel.: Landxchaft hat es sich immer an- gungen dieses Vertrages geireulicl) zu - . en, wie es mehrere Französische Bürger, welche sich in dem “um niedergelassen haben und doxt im Vollgenusse aller ihnen 'menden Rechte und Freiheiten sind„bczeugken können. _ .slauben mit Recht, inAbrede Keucn zu mussen, daß jchr ' ag uns die Pflxcht auferlegt, Franzosen, welche Juden und, echt der Ansässigkeit und des Erwerbs von Grund-Etgcnthum ' Artikel | jenes Vertrages sagt nämlich, ranzdüsche Bürger auf demselben Fuße behandelt werden sollxn, ' Da es nun in der Schweiz gar kerne recht genixßen, so könnten wir uns ?;k einmal verofiiclxet halten, Schweizyrischen Juden das Recht Ansässigkeit" und des Erwexbes von Grund-Eigenthum Und selbst wenn es m_ der Säiweiz Iudcn mit tgäbe, so spricht doch unser Staaxs-Grundsatz und unsc wohnhcit dagegen. ..Daher kan_n nach dem Inhalte des Artikels „ '„kein Franzbjischer Bürger; .in Ansvruch nehmen, was wir ' ..t einmal einem Schweizertsck)ct_t Växger zugestehen könnxn. 'éAuslegung jenes Vertrages ist auch ggr mcht willkürlich = Herr von Rayneval sagte in einer offiziellen Note, Abschluss jenes Vertrages vorherging: „Es versteht * , daß die Französischen Bürger, welche zum jüdischen Glauben ' höre“, auf die Rechte des Art. 1 in denjenigen Kantonen keinen pruch machen können, welche die Juden ausschltcßen, indem_ 1a cudcn, dcr Schweiz in diesen Kantonen die Rechte necht che die übrigen SchWeizer-Bürger daselbst ge- * ten die Richtigkeit unserer Audiegung noch ich andere Zeugnisse rechtfcrtigcn, wenn wir tn _dxn Be- tbungen der Großrätbe, welchc übcr den Abschluß dreies Ver- 'gxszüattfandcn, hätten nachsuchen wolXen; “ ß sie keiner “anderen Erläukcrungen b r*die-Franxdiische M*inisicrial-Note uns voi'mirx't, dadurch, daß r das Recht der Ansäsffgkext und der Ercverbung von Grund- cken Juden verweigerten, jenen Vertrag verletzt zu haben, so br eine solche dem ertraqe gcgebene AuZlegun und willkürlich und für eme Verlcßizng des Völker: ' ** (,s .erkl ren. Wir find um so mehr dazu berechtigt, Wiil Frank- -» hier zum ersten Male diesen Vert .* früheren ähnlichen Fällen niemal ::.-_ ten sich zu beklagen müffen glaubte. Uebrigens ist die-Frage, : «ckeln, _gar nicht mehr eine Frage_für Bascl-Landscliaft ; “ mitgewirkt „haben, anzen Schweizeri- kürliche Auslegung gen. - Wir hatten
dem großen was der kat
und solle, was der ka: ten derselbm-Kirché, oder den u Geseßen zuwiderliefe. daß diese authentische Gesekzes-Auslegung in das jewe gs-Prstokoll aufgenotümen werde. “cl)rheic heschloffen, dem kleinen Raths den Wunsch "“ schen Maßregeln, in gleichem Maße“ aufhören zu lassen.. *. och bindende're Instru-
Es ist übrigWs gierungsrath sich beeilen werde, das .' u schicken, indem bloß diese Uebe ?ajorität scheint hervorgerufen -zu“' nun nach den Resultaten dieser sie in der That postiv sehr unbe _ daß die Leiden Extreme wieder einmal aben, daß mit Stürmen und Wählen Die, welche vielleicht noch an einen Um haben nun wi ffenen Kampfe nicht bestehen, die 21 H durch Uebertrei
Eidleistun Endlich wurdo. . ziidrückx'n, die militairi ibt'e Veranlaffungs- Minderheit wvlite dem kkeinenRathé n um zur Entlassung der Truppen geben zu zwi-ifeln, daß der Re gebot wieder nach Hau gung den Beschluß der Fragen wir gung, so scheinen Beste möchte seyn Wahrheit erfahren [) viel auszurichten sey. der neuen Ordnung gedacht haben mochten, gesehen, daß sie ineinem o 1er“ in kirchlichen Dingens) gen der entZegengesckzte Effekt erreicht wird
Zürich, 30. Nov. Die hiesi große Rath des Kantons Aargau Mehrheit beschlossen,“ dem ! kräftigen Maßnahmen z wurde beschlossen, sammlung einzurücken, * Willen des Gesclzgebcr von der Verfassung ge Rechte der Kirche oder scße verleße, und da : jenigen Geistlichen, _ smng nochmals sollen' aufgefordert, weigei'ndcn die geseßlichcn Bestimm
Gründe wegfallen,
unseren Gesehen,
und vekbindend, _ rm avgxschloffen ck _Art. 142 01 sich schließt, daß uan' zu solcbcm Erwerbe ver- cht geschehen ist, in Folge enden Parteien das Recht- *;er selbst hat hier nur von“
ganzen betitend. ;
aben erfahr-“n, da Wir kommen je
sche Re ierung ermächt
„Kanton Grund - Eigen-
ge Zeitung schreibt: „. ' om 30. Mai 1827 gebro-
hac am Asien mit 9 [einen Rath für“ seine u danken und dieselben zu billigen. *“ ung“zu geben Und in die "F“ daß der geforderte Eid weder nach Inhalt des“Gesetzei währleistete katholische Religion, noch“ die im Staat anerkannter: kirchlich-ii H in Folge dieser gegebenen Erklärung; welche den Eid vet
en seyn lasen, die Bedin eine Ekkläk
5 noch durch den
uns zu gestatten.
weigerten, zur Et-Ä und gegen“ die beharrlich ungen ohne weiteres voli' einzige Stimmen standen dieser Erklärung gegen; ob und in welchem Maße die angeordneten mili soUte am 28sten be__=Z dem diesfälligen Beschlusse wollten:? «antworten, desseti etheiit-und besii *, Die' Aargauischen Truppen smd [* Bremgarten , Nkuri und ** '. gerückt, indeß die Zürcher de Stellungi -einnahm_en.“_4 = , welchen Basel-Lnndsäyafc _a '- ft in Bezug auf die Streiti
„' ie Schweizerischen. en giebt, welcheBurger
em Stande. Züri
_r "einseitig. schen am re“
“gen kbnnsn, wel Wir könn
sen hatten ]? Grund-Eigenthum _ det) Dtsirikten Nisth, Eningen, stem bestvt, 04,000 Schw. Fr. auf an den aussüvrcnden welcher „im „Kanton Basel _ erforderliche Gknchmigupg zu erhaxten. Diese ihnen ertveiit, jedoch. mit der Einschränkung, daß dickes Gr-mo- . genthum dcnen, welcize es erwärben in dem Kanton uicdcrzulassen.
eingetroffen wm“, hatte'n dic Gr kausschcin von dem Munizipa sen, und zwar gegcn den das Dekret vom |Z. gax-igcnen Verträge für nichtig- erklärt iind; _ _der Genehmigung waren, io vernachlässigten n. ncuen Vcrkauss-Schein aysfertigen zu las Gemeinden, in wclclen sich Theile dieses _ n, wurde- “zwar kein _be ondcrer Kauf- Kontra * ck die:; ,durck) Artikel“ 40 des organischen *.: keit eines Kauf : Vertra es gefordert wird.... erren Wahl darai! genthum zu kaufen, “so gerietb die-„_ benachbarten Gemeinden in Beweguns« die. Abnpigung der_ Bevölkerung gegen die': Welche threQnelle in dem unglü*.. e von Menschen auf d-nO bt. Es warde daher eine-
Neinacl) un aber die' Frage ist
Wenn da- ;
*'m wi»- vielme
, kein Recht, gebe, iich)“: Aber noch ehe_diese Genthin: brüder Wahl stch schon den_ [: Rath von Rcknach ausfcrtigeg Buckyßaben ker Landes-Gesetze und' f diese Weiss
“sani 1803, wonach alle an _ _ Wie die Kani
Stände, . Welche Nicht uns a_11ein, _ noffenscbaft wiu- man „erü diesc we . dann die Französischen Juden selbst ayfdrän »'-. *; geglaubt, daß eine _einfache Darstellung der Verhältnisse chen würde, "diese Streitigkeiten auszuglxichen. Icht, wo man, ".;unsere Gründe zu widerlegen, uns met _Gcwalt-Maßregeln “_vrtet, sehen wir besser, was man von uns Wil]. Wenn “wn: dies " ** vorausscben können, .so würden wir uns schon früch“ an li be und getreue Eidgenossen, gewendet un_d Eikre Halte in nch genommm haben. Wir thtzn es so erii 1th und empfeh- cmen Gegenßand, welcher die
ondern der mai im Besitze s in Reinach eme in dcn übrigen chises befinde schlüssen, obglei übst" die Gültig war die_ Nachricht verbreitet, ten, *sich Grund - Ei liche Meinung in den gereizt durch eine Abneigung, _ welchen di*se „Kia und dc'n Wohlstand des Elsancs _ _ an' den Landrat!) erlassc'n, "_"d diese Behörde, wclche nach A unserer Vcrfa-ssung eine Aufsicht übex die übrigen, ihwtintergi. “ten Grivalten des Staates übt, sal) nc!) gendtyigt, von ihrem . Gkbkauch zu machen, und__dic von dcm ausführenden thbW brädern Wahl crtbeilte (Hyenehmignng aufzuheben. Die Gk ;Wahl klagten, abevihre Gegenvorüéllungwurdeabgewiesenmgdd. schluß desLandratbs neu bestätigt. OKWSUÖTÜU sich die Gebrudek an denFranzöffsci)en(Heschäx'tsträgermdchchweiz,welcberuns, Noten, und nazucpiliä) einen Briefdcs erzogs von Broglie, d“. *siers dcsAuswarttgen, zusäiickte. Alle d ese Aktenslück'e entbicli gen zur Tolemnz und zur Bekennunq wait ye, nichts, als den Vormurf durch Aufhebung der vom ausführenden Raths crtbeilteno» migung die Verträge zwischen Frankrkich und der In" unserer Antwort an den Franzdiis er haben wir abcr bcwiescn, daß die Verträge n'- leizt_wordcn scyen, und haben gezeigt„ daß der-Landrath vorliegenden Gcseymnicbt mer das“ Recht, sondern auch d,.“ hatte, so zu handeln, wie er that, unsere Gründe widerlegte, erhielten nanz, tvclcheJhr uns zugcschickt 0 -G7th wir je den Landrat!) führenden Raths .erthe migung wav Gewohnheit il Eigentbum zu erwerben, wrnn-k Dirie Bedingung ist .in dem Kaufe dcr _ _ _ Von den 04,000 Franken haben--_, fer nur_4000 Fr. baar bezahlt. Es iiiferner in Basel-Land Staatsgrundsatz, den' Juden weder das Ne t der Ansäss. pg von Grundsiü en zu ert!)-i eran'z herbeixküb »“ glüchlichen M| -
rer vokschtigen Erwägun _ _ „_gnd die Ehre der ganzen idgcnoffensclwft betrifft.“
„I t a l i e n. v. Am 21. und am 23. d. M. haben die ede stationirten Sardinischen “Kriegsschiffe !: in Gegenwart Ihrer Königl. Ma-
Einfiusse' bat,"
„([JW-bud, 25. No 73“ hiessen Rl) *** re. glän
zende Manöve usZeführk. _ _ - (Parma, 25. Nov. Ihre Majestät die Erzherzogm-Herzo- ' Polizei-Direkror Otta'vio Ferrari zum Wirk-
Nachder Uebereinkunfc ng milder Regierung zu Paris sollen schen "Truppen Ancona verlassen, sobald eit des Staats nicht mehr nöthig ier verlangt wird.
hat den General- “'*_m 'Geheimenratk) ““'-Rom, 12. Nov. sk Päpstlichxn Regieru kanntlich die Franzöfi ,'? Gegenwart für die Sicher ihreEntsernung von azu schcint- nunmehr, Wenn man den „hier verbreiteten Ge- !) trauen darf, gekommen zu seyn, denn wie die dazu nöthigen-Sehritte bereits gischehen, en Falls vor E
(Allg. Ztg.) außer Ermahnun béraler Grundsä
„Der Augen- 1chäfevträg man versichert, und ihre Ab- nde dieses Monats erfolgen. idres, sagt man, soll Alles bis dahin in Be- und eine Abtheilung der Französischen Marine n nach dem Ort ihrer neuen 23
soil *günsii “..der Genexal" Cu eiischast seßen, „Md die Garniso " “Welche man Algier angiebt, Ihre Gegenwart i
Bevölkerung in pccuniairer Hinfichc„von gr )( d im“ Ganzen ein angenehmes Andenken zurückiassen, ' "8 „e Manns'züchx beobachtete.
ebr. 1832) hätte kaum 3
Stitt e_iyer A:".iwori, wir abex :,“:- Köni liebt. _ Dies sind die _ st zu der Entwickelung der-Gründe ub! gien und sogar ndthigten, die von _
ung nutzuhebeu. ZW.? _ Nack) Gesch ""d", cs“ bei uns den Ausländern nur dann erlaubii; /3 des Kaufpreises
estimmung' ft'ihi'en, n Ancona, welche fiir thxii war, _ da sie die Zur" Zeit ihrer Crscheinungz ?mand geglaubt, daß diese' Occu-. so friedliches Ende erreichen Würde, und die Diplo- alies “Geschrei einen Sieg davongetragen,_ivelcher ieden bis heute ges1chert hat, Man scheid?“ als*_ , nnd der_Päpftliche Stuhl hat an Frankccick) cinen star- ndeten meh» Ob iind “wann die Oesterreicher die Le- erlassen werden, ist uns noch unbekannt, - 1:01) nach der früheren Stipulation nich: ' “ welcher die Schiveizer Truypen befehligt, wird dieser
itte Genchmt
z ungesehlick) ertbc oßem Vor
zqyit wird. mehr beohachtxt worden.
“_Uropa den Fr das Recht ur Erwerb _ * Grundsaß religiöse Into! durch die fesie ueberzeugung von dem'un „handel und das öffentliche Woh Zett'en iii dieser Grmidsa
worden, daß man nicht nur seit 1803 keine
,ren, wvduvcher die Sache noch ver
doch dürfte ihr
.die Juden auf „UM fern seyn. _ Der
mJuden dit “'
Tage hier eintreffen, um dem Papskx sein'e Ehrfurcht zu bezeUgen. Zu, gleich will man aber eine Uebereinkunft mit ihm treffen, da mange- sonnen ist, die Schweizer Regimenter nicht mehr zu kompletti-. ren." Der Oberst Kaibermatter, welcher vor kurzem Rom ver- ließ, soll *schon mit dieser Unterhandiung beauftragt gewesen seyn. -- Der Kardinal Macchi, der zum außerordentlichen Re- gierungs-Commiffair_für Bologna ernannt ist, wurde auf seiner Reise dahin zu Ravenna von den Bewohnern mit den größten Ehrenbezeigungen empfangen. * Alles Angeführt? führt zu dem Schlusse, daß die Provinzen dauernde Ruhe geuiexIen, daß das Vertrauen zu der RegierUng zurückgekehrt ist, un daß, wenn_ man a_uch nicht ganz zufrieden mit der Erhöhung der Abgaben ist, welche als eine unaqulciblicHe Folge der unruhigen Jahre eintreten mußte, man dennoch hofft, keine Auftritte. wie 1831 mehr zu erleben. _ Zn Ancona ist ein Courier aus London übe? Münchcn eingctroffen, der Depeschen an' den Admiral Rowlct), Befehlshaber der Englischen Flotte im Mitteliändischen Meere, bxacixts. Die Englische Regierung sc-ll zugleich Befehl geschch haben, ein größeres Kriegssthi in Bercitschast zu hal- ten, aiif welchem Se. Majestät der _önig vonBayern seine
-Reise von Ancona nach Griechenland machen wird.
Neapel, 18. Nov. In Folge anhaltender Regengüsse ha-' ben 01 den hissigcn Gegenden skgkke' Ueberschwemmungen statt- gefunden.
Portugal.
Lissabon, 22. Rovbr. Die Königin hat dem Admiral Sartorius das Großkreuz des Avis-Oi*detis und der Herzogin kw? Palmelia das Großkreuz des OJTarien-Loui'sen-Ordens ver; te en. *
Gegen den auf den 12. Dezember anberaumten Gesamtur- verkauf der unter dem Namen Lei itkias bekannten, am Tajo ge; lcgenen Güter haben die Pairs Marquis“ von Loulé, und von Fronteira, Graf Taipa und Visconde Sa da Bandeira *unter dem vorigen Meniüerium protcsttrt, weil ein Besißthum in ein- zelnen Parzelen zur Vérsteigerung gebracht werden müsse, um die Konkurrenz zu vermehren und höhere Preise zu erlangen.
Zn dex Hof-Zeitung vom 17.3. d, erichien ein die Verbrei- Ini? des Elcmentar- Unterrichcs im ganzen Lande betreffendes * e ret, “
Vom nächsten Jahre an sollen in Portugal, einem Dekret der Königin zufolge, aUe Feiertage, welche die Römische „Kirche begeht, auf den nachfolgenden Sonntag'verlegt werden, so daß man 45 Werktage mehr das Jahr Über erhalten wird.
Die in Bahia ansässigen Portugiesischen Kaufleute haben über 4000 Pfund Sterling, als Ertragxeiner dort' veranstalteten
i Subscription zum Besten der, Witnven und Waisen derjenigen, ; die in Porto für die/Sache der Königin und der Constitucion
„gefallen sind, hierher gesandt. Die einem Englischen ancnieuy aufgetragene Aufnahme
des Terrains zwischen Lissabon und Porto, so wie zwischen Lissa; -
bon und Elvas, ist beendigt, und der Bau“ der zwischen dicscn
.Orten anzukegenden Straßen soll nun unverzüglich beginnen.
Für jede 3 Englische Meilen isi. dcr Preis von 700 Pfund be,-
willigt. Bci Sacavem soll eine ,das England zu verschreibcnde ' , hängende Brüake über den Tajo_ angebracht werden.
Nach Coimbra, Porto, Braana Elvas und Spanien wird jeth täglich, statt wie bisher nur 'z'io i'mal in dir Woche, eme Post abgehen. *
-- Der Lissaboner Korrespondent des Morning Herald berichtet folgendes Nähere über die Ereignisse, welche" dem [eßten O)?inisterwechsel unmittelbar vorhergegangen und ihn herbeigez- führt haben sollen: „Rach der Charte ist ein Jeder, der eine jährliche Einnahme von 100 Mitreis, sey es von- seinem Ei en- thuw oder als Ertrag seines (Helverbfieißes, bezieht, zum ' it- stimmen bei den Wahlen der Wähler, welche die Deputirten zu
Z wählen haben, berechtigt. Dieser Qualifications-Sakz ist so me- Z ? drig, daß selbst Fähnriche und Corners in der Armee darin ; 9 “ einbegriffen sind, und da nun cht viele Leuxe als Freiwillige dienen,
die einiges Eigenthum befißen, und die nur deshalb zu. den
"“I so erklärt und ,s in al- Waffen gegriffen haben, um die constitutionnelie Sache gegen Dom ! s br d' s l' n dr J u e “ Au [ck "ß" 9 k * manchen Fällen selbst auf Unteroffiziere und Gemeine. Ick habe
Miguel zu vertyeidigen, so erstreckt *sich jenes Wahlrecht in
früher angedeutet, daß die Gesinnung der Armee entschieden an-
tiministeriell war; daher wurde zwar das Stimmrecht der Offi-
ziere von Seiten des Ministeriums wohl anerkannt, nichk aber das der Untei'offiziere und Gemeinen. Das Wahl-Kollegium des Kirchspiels St. Isabella, in weichem Silva Carvalho als Kan- didat aufgetreten war, weigerte fich, die Letzteren stimmen zu lassen. Der Oberst dis in .jenem Kirchspiel einquartierten Zn- .fanterie-Regiments bestand auf ihrem Recht. Seinem Beispiel folgten die Befehlshaber anderer Corps, die Sache wurde der Munizipal-Kammex zm" Entseheidung vorgeiegr uud schncll zu Gunsien der Soldat-m entschieden. Die Folge davon war nicht nur die Ausschließung Carvalho's, sondern die Wahl einer überwie- genden Mehrzahl von Wählei'n gegen die Minister. Gereizt durch diese Beleidigung, .Ll'lic'ß der Kriegs-Minister, Marquis
von Saldanha, einen Befehl, wodmch die schuldigen Offiziere,
ihres Kommando's beraubt und auf Halbsoid geseszt wurden. Dieser Befehl wurde erst spät am Abend“ausgegeben, und als er den Truppen bekannt wurde, gerisihcn sie in solche Wuth, daß ihre Offiziere sie nur mit der größten Mühe davon abhalten konnten, ihre Quartiere zu verlassen und sich Excessen hinzugeben, die vielleicht *mit dem Umsturz der Regierung geendigt haben würden. Das weit»- Jnfa'nterie ; Regi- ment ging sy weic, den neuen» bersteti, Florencio Jose da Silva, der abgesandt worden war, um das" Kommando des Rx'giments zu übernehmen, fortzujagcn; dcnselben Mann, der am 2. November 1833 bei ?llcacer von den Migueltsten geschla- gen wurde. Am 17. Novemher, dem Tage nach diesen Aufwic- tsn, begaben M) die Offiziere der verschiedenen, in Lissabon gar- nisonirendm Regimenter, 200 an dci' Zahl, zur Königin nach dim Palast de las Necejsidadcs und erklärten, daß, wxnn den abge- setzten Offizieren ihre Kommandos nicht- wieder ertheilt würden, sie alle abzudanken emschloisen scyen, Die Lancicrs, welche im Begriff iiandcn, sich dem nach Spanien bestimmten Hülfs-CoY-ps anzuschließen, erklärten ihi'crssits, daß sie nicht weiter als bis Veliafranca, 22 Etiglxsche Mciien von Lissabon, marschiren wür- den, wenndie Königin ihrem Verlangen nicht nachgäbx. Die L*izti-Ie Ver1p1'ack), am Nachmixca„. ihre Antwort zu ertheilen. Inzwischen harten sich auch der "Matschall Saldanha und der Herzog 09" Paltiielw, nachdem sie sich im Hause des Leßteren mit ihren Koüegen berathm, zur Königin begeben und ihr er- “klärt, daß, Wenn jene Obersten mid noch 18 andere Ober-Offi-
zixre, welche von dem Kriegs-Minißer unbedachtsamer Weise noch'
an demselben Morgen auf Halbsold eseßc worden wa-
Zchltmmerte, wieder _eingeseßt würden, das ganze Kabinet sich genöthigc sehe,. zu rcfignircn; worauf sie zur Antwort erhielten, ihre Resignation werde angenommen, die Offiziere würden in ihr Kommando
..
wieder eingescßt Werden Und Ihre Majeskät werde den O " Laureiro den Auftrag ertheilen, ein neues Ministerium u bi- den. Den ganzen Tag über hatte eine fieberhafte Au regung und Besorgniß in der'Hauptstadt geherrscht; am Abend aber verkündigte der Knall von Raketen, die man aus den verschiede- _ nen Kasernen aufykeigen ließ, die Wiedereinseßung der Comman- deure und den Sturz der Minister. Am folgenden Tage, den 18ten, begaben fich, mehrere Offiziere von der Infanterie der Lis- sabonér National-Garde und zwei von der Kavallerie zur Königin, um ihr für ihr Verfahren zu danken, und bewogen sie, sich zu . Wagen nach den verschiedenen Kajsrnen der Linien-Truppen zu begeben, wo sie mit iautem Beifallruf empfangen wurde. Am 10cen endlich, als die Ernennung des neuen Ministeriums schon durch die Regierungs-Zeitung bekannt gemacht worden war, ver- fügten sich die Offiziere der in Lissabon garnisonirenden Linien- Regimenter 111 001'901'0 zur Königin, um ihr fÜr die Entlassung des' früheren Kabinets zu danken und ihr zugleich- einen Thxtk ihres Soldes zur Verwendung im Interesse des Vaterlandes anzubieten. * Seitdem bereitet sich ein Theil der Truppen um ?iusmarsch vor, um sich dem Hülfs-Corps anzuschließen; ür's- Xlste ift j_5doch die Bestimmung derselben nur die Gränzfestung meida.
Der Lissaboner Korrespondent der Times, welcher der
Ansicht ist, daß die Verhältniss in dem Zustande, in welchem sie sich 1“th besändsn, nicht lange bleiben könnten, schiebt die Schvld an dem Vorgefallenen auf beide Parteien, die beide un- gxscizlxi) gehandelt hätten: dcr Marschall Saidanha und seine Kollegen , weil fie Offiziei'e abseßten, ohne ihr Verge- hen tmc!) den geselziiazen' Vorschriften„ einem Kriegs erichr zur Entscheidung vorzulegen; die andere, siegreiche ami, weil sie durch milicairische Einschüchterung auf eine höchsk gesetzwidrige Weise die Wiedereinseßung der verabschiede- ten Offiziere und die Entlassung der Minister erzwan en. Dem neuen Finanz-Minisrer, Herrn Campos, giebt dieser or- rcspondent Schuld, daß er den größten Haß gegen die früheren Minister, besonders aber gegen Silva Carvalho, seinen Vorgän- ger, hege und schon deshalb alle Anordnung; des Letzteren zu vernichten streben werde. 'Ueberdies erzählczzs
neue Fmanz-Minister gleich im ersten Ka'binetsrath einen Be- weis“ VON semer gänzlichen Unfähigkeit gegeben, indem er geradezu einen NationalBankerotc vorgeschlagen habe, nämlich die Erklä- rung, daß alle ausstehende Schulden des Staats für getil t an- gesehen werden soUten. .„Herr Silva Carvalho“, so“ erich- tet dieser Korrespondent noch unter Anderem, „zu seiner Ehre sey es gesagt, wollte semm Posten als Finanz ; Miuißer am 17. November mehr eher aufgeben, obgleich seine Resigna- tion schon zu der Königin unterioeges war, bis er dem hiesigen Agenten des Herzogs von leiington die längst verépx'ochenen an Zahlungs Start für Nanoxalgüter gültigen Certifikaie zum Bckmif von nahe an 9000 Pfund für Solo- Und Pensions- _ Rückstände, rvclciw Se. Gnaden aus der Zeit der Herrschaft Dom ? Miguel's in Portugal noch zu fordern hai, einhändigen lassen. “ „Der Herzog war 10 glücklich, einen einsichtSvollen und thätigen ' Agenten zu haben, und Herr Silva Carvalho kazmte die Gsnnungen “seines Nachfolgers in dieser Beziehung. sehr wohl, denn der allererste Befehl, Welchen Hr. Campos im Schah- am'ce erließ, war der; „„Daß 4a dom Agenten“ des Herzogs ' von Wellington nicht die Cerufikatéuusgeuefe" „„Um-ck“, “. die Wurf), in welche er- gerieil), als er hörte, daß dies schon ge- schehen sry, soll unbeschreiblich gewesen seyn.“ Uebrigens schem! aus dieser Korkespondenz hervorzugehen, daß die neuen _Minister strenge Sparsamkeit einführen zumüisen glauben, dennwes heißt darin, sie hätten sich selbst bereit erklärt, nur für die Hälfte des ihnen auSgescßten Gehaltes dienen zu wollen, und-zugleich den Befehl erlaffen, daß bei der Anhäukung von Aemtern in Einer § Person nur das Gehalt für Ein 2 _
auch soll die Königin eingewikiizit “haben, täglich 400,000Reis oder 100 pfd. Ster! . von ihrer Civil-Listc aufzugeben, und derHerzogin von Braganza , so w:o der Infantin Donna Isabella I)Tdria',_"*sollen ' angeblich ähnliche Opfer anempfohlen_ Werdén. In, derselben Korrespondenz wird iioch Folgendes gemeldet: „Wie es scheint, ist die Vermdhlung der Königin mit dem Prinzen von Sachsen: Koburg guf unbestimmte Zeit verschoben, da der zum Conseils- Präswentm .bistimmteONai-quis “von Loulé dieser'Verbmdimg ' nicht hold seyn soll. Zu bktnck'kcn :| indeß, daß Don Luis de Camara zum Gesandten in Brüssel und Koburg ernannt is_k. *- Der Herzog von Palmel'la hatte noch vor seinem „Sturz: kim Graf?" von “silva, seinen Neffen, zum Gcsandtenin Berlin, Hmn Bayard zum Gesandten in Wien und Herrn von AlmeedaGarrett . ZUM Gesandtenin Kopenhagen bestimmt.- Das neue Minißei'ium hat es nicht gewagt, den Befehl zum Abmarsch eines Halss- »“Corps nach Spanien zurückzunehmen, und leßteres soll daher seinen Marsch fortsetzen. Viele meinen,“die Truppen würden in Almeida Halt machen, um nöthigenfalls gegen eine Reaction in Lissabon aufircten zu können.' »- Man ist auf die Zusam- menkunft der Cortes sehr gespannt, da es der Geistliéy lungen seyn soll, durch ihren Einfluß eine Menge von Gegnern der Constitution in die Kammesxt zu bringen.“ Die Presse hat ihren Charakiev ganz verändert, und aus den bisherigen Mini- sterial-Blättet'n sind h'x'stige profitionö-Zeitungen geworden. - Das Britische Kt'ieg51ct)iff „Ciio“ ist am 18. November aus dem Tajo nach Cadix und Gibraltar abgegangen, um, wie es heißt, füt.“ dyn Fall, daß Unruhen in Lissabon einträten, das Li- Zttcnsclyff „Etidimiion“ und die Fregatc? „Makabac“ hierher zu eordexn,“ “*
elbe , daß der
im ausbezahlt werden solle;
?“ ge,-
Haupk-Momente
neucrcr Finanz: und Polizei-Geseßgebun des Anstand“, so “
weir selbige den Handel etrifst, .. .*(1711. Berlin, 371.“ November 1835. Großbritanien. Schon im vorigen Monate wurden alle aus
anerkatmcen Qnarantainc-Häfcn drs Mittelntcers_ohne ge örige Ge- fmidhcics-Pässe in irgend einem Hascn dcs, Vcreemgcen ömgxeiobs ankommcnds Schiffe daselbst dcr Y_uarantame unterworfen, und zur Lökslkbung il)rEr-betreffcnd-sn Gxiter m das r-esp. Lazarett) vcrpßicbtec er ärc.
Ucßer “O:“? fiir den Handel ko iiitxreffante, jeizt wirkiich nahe ber
gorß-cysnde Einrichcung cincr rcgcxnxäßigen _Dampfschisfa?»„rt nach den - Vereinigten Sxaaccu von Nor?*;-.9liiicrika _tst bereits in der St. Ztg. Nr. 320 r*. I, unter: dry Rlibkkk „Vernnschte Nachrichten““ ausfiihr- liché imd genaue I)itttixcilutiq „acma'cixc worden.
_ Auf dem wichtigen Handelsplaize Sinca-"por'e find-mr Abßenung
mehrerer in den_* 03an _ch dortigen Handels eingeschlickener Mißbräu- che, welchc bereits Fauijscmencs [l_nd Unordnungen aUer'Arc zm- Folge gehabt harren, autonom:sche Verfügungen der dortigen Handels-C-r- poracion getroffen worden. In emer am 22. ALU! d. I.. gehaltenen Geaxral-Mrßmmlung hat dieselbe sämmtliche *zixiufieure des Plays zii smqr wcscncinheu Beschyänkimg mancher Schwmdeleidn des dishe- rigcu Krcdic-Systcms verpüichcec Es sollen iuufug keine Verkäufe
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