11111111 hiesigen Theater 7820 Pfund Sterling keinen Ertrag cbracht. * _ 9 An der vorgelkrigen' Börse machte die Proteßirung von Wechseln, welche von der Portugiesithm Regierung und der Liffaboner Bank 1: dem bedeutenden Betrage von 60,000 Pfd. auf ein hiesiges aus gezogen worpen waren, „bedeutendes Airf- sehen und wirkte nachtheilig auf die Portugieüschzn Fonds eiii, indem dadurch das hier und da verbreitete Mißtrauen in du: naue Portugieische Finanz-Verwaltung, und besonders in die Absichten des inanz-Minißers in“ Betreff der auswärtigen ?in- 108011; Neue Nahrung erhielt. __Die Aufregung an der Börse wurd? “it'ldeß bald dadurch beschwichtigt, daß man erfuhr, d_et' Protest der Wechsel se,.y nur daraus zu erklären, daß die btt- bertgen Agenten der Portugietscixn Regierung, die Herrin Carbonell, dicse Agentschaft gek ndigt haben, und daß der Re- gietung diese Kündigung wohl erst nach der Absendung der Trat- ten zugtkommen„sey. Uebrigens ,find die Wichse! auch*ge|tern gleich schon von _zwri andern Häusern acceptirt worden, und zwar die Traum der Regierung zum Belauf von 35,000 Pfd. durch Herrn Rothschild, und die der Bank von Lissabon zum “Betrage von 25,000 Pfd. durch die Herren Soaxcs_u. T_rmp. Dir. Morning Chronicle wiu wissen, daß die Reise des Infanter- Don Sebastian in das Hquptquartier von Don Carlos nur einen auf Familien-Angtlegen:zetten bezüglichen ZM? habt. Don Sebastian ist bekanntlich ein Sohn der Prmzesim _von Beira, der Schwester Dom “Miguei's, und der Wiirme eines Bruders von Don Carlos. Zwischm dieser Prinzessin nun und Don Carlos, der bekanntlich ebenfalls Wittwer_ ilk, _soli drr Pian ciner Vermählung im Werke sttm. 23a dirie abcr nach_dim katholischen Kirchrnrcckytc t_11cht erlaubt ist, so war rm Drrpens des Papstrs udilzig. Dieter Dispens so_ll nach vielen Anxkrrii- grmgen rnriich erlangt und Den Sebastian rnit der Yrbrrbrcn- gung driseiben beauftragt wxrden seyn. .Die Morning Chro- nicle glaubt gleichfaüs aus sicherer Quene dre Mittheilung nia- É-rrr zu können, daß die vielen Reisen der Prinzrfim vmchira nur den Zweck gehabt hätten, dem Don Carlos _Geldmtttei zit verschaffen, die ihm beim auch in bedeutendem Maße nrueriimzs -Wieder zu Theil geworden seyn sollen. _ _ _ _ Dcr Courier hat heute einen Brief von eurem Militair aus Santander vom 27. November erhalten, worin verleihe schreibt: „Am 15. Novrmbcr, sxblug Cordova dre qultzkrn. Sie hatten ihre Streitkräfte bei Estella gesammelt, u_m thn an- zugreifen, und wurden von Eguia kommandirt, der im Augen- blick des Angriffs anlangtr. Sie verloren 500, Cordova 200 Mann. Die noch hier befindlicher: Kranken, Rekonvalestenten und Rekruten der Lanciers sind so sciyöne Lrute, als nur irgend ein Regiment aufweisen kann. Von den hier zurückgeblieberirn 76 "kranken Pferden sind jetzt 45 wiederzum Dienst tanglickx. .Der Geburtsmq der Köniqin wurde hier 'mit Kanonen-Saivrn, Hurrahrufrn, Effcn und Trinken gefeiert.“ _ _ ' ' __ Im Jahre 1834 sind in die Häfen der RrgentiMstßrtpr- lis 71.1 Schiffe von 5004 Tonnen Last eingelaufen und 09 v_on 4742 Townen Last von da abgesegelt. Der Werth der dort em- qeft'lhrten Waaten betrug 273,200 Franken, Wovon, .li-1,000 auf Malta, 84,630 auf Tunis, 42,700 _auf Toscana, 10,800 auf Al-
banken , 7200 auf Candien, 6700 auf Oesterreich, 5500 auf die *
'“ „nein des Archipels und 1700 auf “das Königreich beider Siri; Zeus kam'en. Der Werth der Aueffuhr belief sich auf 103,800 Fr., wovon. 11,900 auf ONalta, 30,100 auf Tunis, 4500 auf ToSkapa und 57,500 auf Oesterreich kamen. In Marokko wgrden im Jahre 1834 für 9,176,500Fr. Waaren ringesührt, wovon o,444,900 = auf England undÜZ/ZZFFYFY rankreich kamen; aUSgefüht-„t * von dort 1“ . , _r. _ _
FaleZji-gland undf für,3,724,200 nach Frankreich. Die Zahl 13er im Jahre 1834 in den Häfen von Marokko angekommen“: Schiffe belief sich _auf 30 von 26,682 Tonnen Last und die der von dort abgesegelten auf 305 mit 25,420 Tonner: Lask.
Berichten vom Cap zufolge, die bis ziim 4. Oktober t'eicizeri, ist es zwischen dem Gouverneur der Krionie, Str _Benxamm d'Urban, und den Kaffern-Häuptiingen zwischrn dem K_etschammaz und dem Kei-Fluffe am 17. September zu einem Friedenssryliiß qckommen, durch welchen sich die Leßttren _dem Könige vrn ETW; öritanirn unterworfen und gelobt haben, ihm zu huldigen und seine treuen Untrrthantn zu seyn. Unter Andern: verspracheii lie auch noch, alle in ihrem Besch brfinßltrhe Musketen heimis- geben zu wollen. Der Gouverneur leiinrsetts verspricht iM Namen des Königs, die Rechte und das Eigenthum der Kaffern sch0ßen und ihnen Misfionaire und Prediger zuseriden zu _woilerr. „Eine aus Englischen Offizieren bestehende Kommisston wird die Regulirung der Gränzen vornehmen. _ _ _
Zeitungen aus Quebek vom 12. Nov. bringen auch_dir Abtei??? des geselzgebenden Raths an Lord Grsford. _Dteser ham „die von dem Versammlungshause leiUlgten Gehaite, worunter. altch das ffür Hörrn Roeburk ohne Umstände genehmigt,
' rm in: U t'ieden eit erregte. . _ _was Öl:?efeeausZCanton vom 26. Mai meldrn, daß “in Natzkm, in Folgetines Versuchs, den_Sold der Truppen zu reduziren, eine ziemlich bedeutende Rebellion aUSgebrochey w_ar. .Die S_olda- ten rächten fich durch die größten „waalithängkeiten un_d hreben unter Anderem mehreren hohen Rrgterungs-Beamten die Köpfe ab. Obgleich die Unruhen sch beim Ahgqnge der lcßtrn Naa)- richten noch nichcganz gelegt hatten, lo hatte doch die oberste
Regierung aus Furcht den Truppen ihren vollen Sold zugeikaiix.
re ei enen Beamten preisgegeben und _giletignet, daß die- Tx,- iZif ithIen Befehl gehandelt hätten. Diejenigen Begmten, welche der Wurd der Soldaten entgangen waren, hatte die Re; ' ab e e t". _ _ _ . gieru__nOg__ gFoséeßZury für den südlichen Distrikt von New-_York hat dem Bexirks-Gerichtshvfe die Frage vorgelegt, ob die in ver- schiedenen Staaten' abgehaltenen Verlamnilun en,_ _um über die Mimi xu-emer feindlichen Invasion in die exikants_che Pro- viriz Texas zu berath-en, eiiie Veriehung der Kongreß; Ultrvon 1818 sehen, durchiwelche einem ]edrn Bürger der Vereinigten Staaten verboten wird, in dem Gebiet persclben eine Expedition gegen fremde Staaten auszurüsten? .Die Antwort drs Grrtchts- holes war, daß die von der Jury dargelegten Thatsachen nicht hinrichten, um eine Verleßung der erwähnter: Alte zu 5“.
'*'-MY; Bevölkerung von New-York hat sich in den lehren fünf 76:11)an um mehr'als 60,000 Seelen verniehrt. '“ Es soll in den Vereinigten Staatrn im Werke scyn, durch * eine Kongreß-Aktx eineAusfuhr-Pi'ämie für Güter zuzugestehen, die zu Lande muh Kanada versandt würden. Dadurch würde, meint" die Times, Ober-Kanada haUptsäch1ich v_on New-York aus versehen werden und ein sehr tmsentlrcizrr Schaden für Englands Hand;,“ und Schifffahrt entstehen. Es ilk hier dage- gen im Vvksihl-n'g, den St. Lorenz-Fluß für Schiffmhrt und «mm gansz-Li 111 ?rxiäkm-Wd: di; Binnm-Sohifffahrt aufglle
else zu verbessern, “damit der zunehmende Verkehr- aux dem 0
* ::eßrnrn lassen, nicht zu Ende gebracht werden konnte, soll Heute
aaren, nämlich für 4,161,000 !
di
Westen seinen Weg nm!) jtnxm Fluß nahim. Allein die Sache hat große Bedenklichkriten und Schwierigkeiten. '
Auf Portorico waren, laut Nachrichtetz vom 26. Okt., die dortigen Truppen,*an 3000 Mann», auf die Nachrtcht von der Bildung der constitmionnellen Junius im Mutterlande, s_ehr übermüthig geworden, worauf der General la Torre den_Offizier, der dies hatte geschehen lasstn, zu Schiffe nach Spanien abge- schicht, aber hieran drsio mehr Mühe hatte, deo Soldaten vom Blutvergießen „und von Zrtsiötung der Hauptüadt abzuhaltrn.
Nachrichten aus Montevideo zufolge, ereignete 1111) da.- selbst am 15. und 16. Scptembcr *die außerordentliche Nat_ur- Erscheinung, daß die See piößiich sank und nicht nur den .Ha- fendamm bis anden Grund entblößte, sondern auch die Schiffe _aanz aufs Trockene scßte, so daß die Anker sichtbar ivurden. Der Wafferskand- war um 12 Fuß niedriger als gcwöhnlcch, und Niemand erinnerte fich, Aehnliches _gesehen zu hallen. Dieser Zustand dauerte dreißig Stunden, dann hob sich die See nach und nach wieder zu ihrer gewöhnlichen HöHe.- Untxr den im C afen von Montevideo lirgendcn Schiffen, selbst die fremden Jriegsschiffr nieht ausgescixlrssen, herrscl,te lo starke Desertioii, daß mehrere Fahrzeuge (1115, Mangel _an Mannschaft mch": in See gehtn konnten.
_Nlederlandt.
Aus d'em Haag, 12. Dez. In der Sißung vout_Wten d. M. trat“ in der writen Kammer der Genaraistaaten die Be- rathunq über den Éescß-Entwurf wegen Prolongirurrg des_ Auf- ruhr; Gesetzes von 1830 an dcr Tagesordnung. Da kein Mitglied der Kammrr das Wort verlanqte, s 0 wurde ohne Weiteres zur Abstim- mung geschritten und der Antrag mit 38 gegen 3 Stimmen alJ- genommrn. - In sehr lebhaften De_batten führten dagegen die _arskerr? an der Tages:)rdnuni] befindlichen Geseß Entwürfe wegen Feststellung drs Ansgaben-Budgtts für 1833 und wegen Anwei- sung der Mittel und Weg?, um die in dem Budget aufgeführ- ten AuSgaben zu decken. Die Diskussion, welche gestern, nach- dem sich bereits funfzehn Mitglieder der Kammer hatten ver-
gan en Lande darüber verdrießsich,_ Und die Aektetn, di, Sd ne sonst vieüeicbt dorthin gelchttkt hätten, freien Univerfitätcn beziehen. Datu kommt, *der Vorlesungen hier auf einen Jahres-Kursus berechnet ja, 'dann drei fehlende Monate eme beträchtlich schwer auszusü“ L:“:cke machen. Die Kammer ist mit dem Budget l»_eschäsxj9t nur für den Kriegs-Minisier ernstliche Schwierigkeiten wird, da man als höchst wahrscheinlich annimmt, daß die -„ für die unconßtutionnelie Formation einer medxzinischen «; für die Aerzte der Armee zu Löwen nicht, oder nur. 11ach
ger Diskussion, dürften bewilligt werden.“
Polen.
Warschau, 13. Dez. Auf Befehl Sr. Majestät sers hat der A-r-miniliratwnörath des „Königreichs Polen“ 27sken v. M. eine Vrrordnimg erfassen, wonach, mit :; auf die Verordnungen des Königlichen Statthalters vo ' mm: 1816 und vom 22. Januar 1820, durch welche lichkeitdes Königreichs Polen für die an das Großhet Posen heimgefalienm Fonds eine Entschädigung ausden. Geistiichkeit dicses GroßherzogthmnSim Königreich hint nen Fonds zugesichert wurde, die lrßteren- Fonds sammt sen, _wetin diese auch als Kapital angesehen worden, in a sonem Verhältniß unter die geißlichen Institute, welche 1 neu Heimfall Schaden elitten, als *Verqütigung vetthe den sollen. Vor dieser ertheiiung aber sollen von den, ten Fonds die dem Schuß gebührenden Ofiara-Rücksiänw sern dieselben nicht xurch frühere Verordnungen der Re getilgt worrtn, in Abzug gebracht werden. Jedes geisili stitut hat von dem ihm, nach geschehencr Vertheilung, ü“ senen Antheil an jenen Fonds die verhältnißmäßigeOß“ Nabe davon aii den Sch'alz zu zahlen. Die von km Großherzogtbum Posrn hetmgcfailenen geistlichen Fonds . dige odcr bisher von den Znsktutrn e_ircrichtete Ofiara immer getilgt und aus den Kassenbüchcrn gestrichen, werd Auf den legten-Warscbauer Märktrn zahlte man Korzez Roggen 8 - 82/3 Fl., Weizen 11'/„, » 15 Fl., 9 -- 101/2 F1. und Hafer 51/3 -- 6% Fl. - _
Dänemark.
Kiel, 4. Dez. Die Anzahl der in dies-m Halbjahr: StUdirenden beträgt nach offizieller Angabe 232, aisqäimmi als im listen halben Jahre und etwa 150 weniger, aiivor nigen Jahren hier skudirten. Von jenen 232 sind 111-aus; _ Herzogthume'Holstein (59 aus den Städten und 53111 * Land-Désiriktcn), 98 aus dem Herzoqchum SchleSwig (33 den Städten und 45 aus den Land-D-strirten), 2 aus dem zogthum Lauenburg, 11 aus dem Königreich Dänemark (1 Kopenhagen) und 9 aus dem Außiande (5 aus Hamburg). widmen fich der Theologie, 7 der Theologie und Philologie, Philologie, 80 der Iut'ispri-dénz, 51 der Medicin, 7 der marie und 6 philosophischen Wissenschaften.
Deutschland.
Nürnberg, 10. Dez. Nach einer beiläufigrn *- nung find am 8. Dezember, als dem ersien Tage des öff-* Gebrauchs der Eisenbahn, bei dreimaliger Fahrt “des “- wagens hin und her darch denselben circa 1200 Personen, _, durch Pferde circa 400 Personen gefördert worden., Dit nab en betrugen circa 200 F1. -- _ Die Fahrten datrrm 8 U r Abends und gingen troß desgroßen Andrangsg von statten, bis auf einen kleinen Unfall, der invesen uo- lich ablief. Bei der Zurürkkunfc des Dampfwagens von und nachdem derselbe ausgehängt worden war, um auf 1, Seite der Doppelhahn einzulaufen, wurden die 9 P.;“_ wagen nicht stark gcnUg angehalten, rannten daher mit auf der“ linken Seite der Doppelhahn durch die' Remis und stießen gegen das Geländer ge en den Pierrer mit" Kraft, daß, sie dieses sammt einxm heil der Mauer “zu?» sturz btachten. Glücklicherweise wurde_ dgdurckx Niemand, digt. Es ist*Vorsorge „gegen die Wiederkehr ähnlicher; gxtroffen. Durch den großen Andrang der Fahrlujkigrn ' einige Verwirrung hinsichtlich der Einnahme der 211130 Unannehmlichkeit wird noch einige Tage dauern, bis die innerhalb des Gartens durch ein Geländer umfangen wl - dadurch Personen, welche die Fahrt unentgeltlich mi wollen, davon abgehalten werden. _-
Sturtgart, 12. Dez. Der Ausschuß,_ welchtr , bach am Neckar, Schillers Geburtsort, uiammenge„ um auch dort dem vrrewigten Dichter ein enkmal zu , hat unterm 6ten d. M. folgende Bekanntmachung erl-,_:i_. den dem, daß das Mitgefühl für Marbach bei dem BraudUnglüok, von dem es“ in einem der lrßtrn Mina]? *, fen wurde, sich so schön in Gaben der Wohlthätigkeit haben auch wir die Freude, eine weitere Anzeige von *“ erschrénen lassen zu können, welche zeigt, da m_iser'e 011 in den Tagen desUnglücks billig in. den Hmtexgrini fortan ihre Freunde gefundenhabex Allen diesen unteren" Dank! Von Anfang an. war unser Zivcck ais beschetdene Weihe unseres großen Mttbürgrrö' !] die Summe , die wir seit den wenigen Mona“ srl'es Auftretens erhielten und die jeßt über 2000 Th; läßt uns hoffen, daß wir diesen bei fortdauerndtr. hk, auch erreichen werden; in dieser Vorausseßung werden demnächst zur Anlage und Bepflanzung des zum Dx". stimmten Plaßes Schrittr thun. Bei diesem ersten * ist uns selbfk von der Klasse ärmerer Taglöhner die An ihrer Kräfte freiwillig zugesichert; was um_ Beivisi mag, daß Marbachs “Einwohner alle das hrige zu. ; des vorgeseßten Zweckes beizurraqen geneigt find. HW, den sich“ die Grrüchte, wclche hie und da verbreitet 0 als haben wir unsere Sache „aufgegeben, von _selbsk 11» Wir wenden uns nun aufs neue an das Publikum daß die geselligen Vergnügungen dieses Winters da _ Veranlasütng geben mögen, unserer Sache zu gedenkt
Nach den neuesten Briefen aus Rom ist das dem Modelle zur Statue Schiiler's ( für das “;,-., Stuttgart) ein 11nsall„be egnet sey, ungegrütidrt und 1; [:ck aus einer Vermeil) elung entstanden mn deni „ damit beschäftigten Künstlers vom Pferde, „wobei 1M__-:. cherweise keine wesentliche Mrießung desselben staetgi'_: Ende Dezember wird das Modell, zum Guss.: heren; „ mischen Publikum zur Schau ausgestellt werden, wo31„1„ ein eigenes Programm eingeladen werd. .- Dte_ BaörrlT, destal will Thorwa'dsen eigenhändig modellirtn, U11 » bekannt, der große Künstler im Bastelief besonders 11
fortgeseßt werden. . _ - _
» -- Amsterdam, 12. Dez. Die immer crnübafter werdepde ange, ob die Méßheüigkeiten zwischen Amerika uni) Frankreich wirk- litb zu Feindseligkeiten zwischen diesen Mächten fuhren werden, hat neben den 110?!) siets dauernden bedeutenden Fiuctuatroxrcn dcr Spa- nischen Schuld-Dokumente an den auswäritgcn Börsen __iyähtcnd diescr Woche am!) am virügcn Fonds- Markte. erhebliche Schmarr- kungen in den Course" mecrcrcr StaaW-Payrere vcrursacht; “Orc, zu Anfang der Woche bekannt gewordeiirn mcdrigerean Yotirungcn von London wirkten besonders nachtherltg auf H;)UKZWUMT Zurc- grale und Kanz-Viücis, von denen ekürrc auinäiig vzs 54% pCt. und letztere bis 24'/,.; Fl. heruntergingen, obgleich kerne ix_rdeutcntxe Partietn ausgebotrn wurden; mehr war dirs _dcr Fall mit Syndi- kar-Obligationrn, welche auf 94 pCt., und ?lciirn _d-rr Handels-Ge» sellschaft, die auf 120% pCt. zarückgingen. Oxrse Nane Stim- mung hat sich, seitdem_ die [este Englische Post werder etwas bcffxre Notirungen brachte, einigermaßen geändert; rox: Allem liesite iich eés'rige Frage nach Acrien dcr Handeis-Gescllscpaxt rin, wodurch de- ren Cours erfi auf 123%. ging und gestern Wieder: 123778 PCt. er- reichte: Integrale kamm bis 1349/19 empor/ Syndikat-Ovligationeit bis 94% pCt. und KanzzBiUetzZ bis 24% F1 ;_ öproc. wirkliche Schuld empfand weniger von dieser _ungünlirgen Stimmung, da sxlbige iiur um 3/3 Mr- nachließ und diese Differenz gcürrn fcho_n wreder cm- holte In Spanischer aus es-ßten Schuld 1111“) _Ardom-Ovligatio- nen 01 der Handel fehr [rb alt und besonders in lcßteren von Um-
an "ewe en, wobei (?ck 'in Fol : der abwechselnd höher oder nie- ßriYergvonsParis und Antwerpe1g1 kommenden Notirungen mehrere
Schwankungen in den Coursm zeigten: ausgesetzte Schultz eröffnete zu 18 pCt., 90141“an anf 18%, ""I/.., 18% u_n_d blieb gelten; 18%; pCt. Ardom-leigationen warcn zuerst 4774 :; 3/4, wichtn 1711s41134 z 4771.- ütrgcn am Donnerüag „plötzlich wieder um bei: nahe 2 pCt. und wurden gefickt: nerrrrdmgs zurückgedrängt und zwar bis 477,3 51483/4 pCt.; in pasnvrr und neuer ausgeithcn Schuld wurde wenig gehandelt, und diese nahmrn nackt eintgen Fiuctuationen am Ende ebenfalls einen günstigeren Stand em. Atrcli Russische 6pt'oc. Jnsrrivtéonen wurden häufiger ausgevotcn und zu ()“-",; pCt. erlassen; eben so Wiener MrtaYiqucs, der zu 08 pCt. zu haben gewesen sind: dieselben sieben aber mz: wieder 1/4 :: '/2 th. brfstr. Dcr Geld:Cours bat M) auf 3 und 4 PG. Zin|en erhalten; das Diskonio ßebt fortwährend auf. 2 pCt. ... Vom Getraide- Markt 111 nichts Interrffantes zu sagen, *da an demselben eine der JahrcSzeit gemäße Stille vorherrscht.
B “e l g i e n.
Brüssel, 12. Dez. Am Montag wurde dem Britischen Grfchäfcsträger Sir George Hamilton, der imBegriff iß, na_ch Berlin abzugehrn, von „den hier anwesenden Engländern em Abschieds-Diner gegeben. Mehr als dreißig Personen waren bei diesem glänzenden Gaskmahl, weiches bis tief in die Nacht hinein währte, zugegen. Nach den Toasten auf das Wohl des Königs von Großkritanien und des Königs der Belgier “mid seiner Gemahlin brachte der Vorfißende einen Tqast auf _Sir Gcorqe Hamilton aus und sprach, unter allgemeinem Beifall, das Bedauern aus, welches die Abreise dieses ehrenwerihtn Dt- plomaten hier erregt. '
Vorgestern Hrgannen die Repräsentanten Lie Berathung über die Kataster-Gleichsteüung;. vorher machte Herr Gendebirn zwei Anträze: 1) daß ihm erlaubt wer*e (wogegen. nichts ei-nqttven- det wurde), da die Kammer srit 18 Monaten nicht in Rapport mit der Regierung sey, weil keine Eröffnung der Session von Seiten des Königs iiattgrfunden -- was zwar ganz wohlgethan seyn möge, iveil es fick) nur zu oft zugetragen,_ daß, was in einer Thron-Rede angekündigt worden, durch die Ereignisse nxidcrlegt , sry «[bei dcr Berathuug Über das Budget emen Bericht der Minister über die innere und äußere Lag: zu verlangen; 2) daß die Beschlüsse über die vorliegrnde (Kataster-) Frage nur provi- srrisch, bis spätestens 1838, gefaßt werden möchten. Er nahm in der Folge diesen lehrern! Antrag ( durch dessen Zugesiehung die Diskussion äußerst kurz und summarisch geworden seyn würde) auf die Bemerkung zurück, _daß derselbe als em Amen- dement erst nach der allgemeinen Diskusfion in Erwägung kom- men könne.
»- Man schreibt aus*“ Brüssel vom-Z. Dez.: „Die lanFe Abwesenheit des" „Königs hat dem Gange der Geithäfte in me 1" als Einer Beziehung geschadet, wichtige Sachen wurden dadurch verzögert, wie um Beispiel die definitive Organisation der Urti- versitättn des mats. Während nämlich die'srcirn Institutio- nen dieser Art in großer Thätigkeit sind (die von Briiffel hat ihre Vorlesungen schon seit Ende Oktobets begonnen, die katho- lische von Löwen ward vorgestern dort mit großem Glanze inßallrrt), existiren die beiden Ansk'alten der Regierung bis jrßc mir in. den „K_ar- tons dcs Minilketlums. Der König wird das Organisationsprojekt
war in diesen Ta e_n bestäti “en“ (man erwartet dessen Publi- _ Zacion morgen oder 1 bermorgen ,aber dieUniversttäten selbst können Alterthum, noch von der neuern Zeit rst übertroffen 19.-
kaum nrrym" diesem Jahr: eine tüchtige und erfolgreiche Wirksam- - ist dies eme neue Giorie für das Denkmal uns?"?
«...
keit beginnen. Dieser Verzug schadet ihnen wesentlich. Man ist im *schen „Dichters.
lassen sie nu' daß der größe,"
, nur gemarkungsweise geschehen könne-
und diese Anqelegenheiten in der
;Datmßa-dé, 2. _Dez. (Allg. Ztg.) Der Unfrei: „Kammer von der Regierung vorgelegte Gesehesentwurf ur A ; lösung der Gtundrenten war durch die Landtage von 1 33 und 183401 Anrxgung gebracht worden, und beruhte auf nachstehen- den wesentlichßen Grundsätzen: daß die Ablösung der Grundrenten _ _ _ _ daß das Gesch auf alle, so- wohl fislalischen alsmlcht fiskalischen Grundrenten Anwendung nde; „ß dicxerngen Pflichrigen, welche zusammen mehr als die älfte des jährlichen Betrags der Grund-Rentcn in einer und derstibrn Gemarkung zu entrichten haben, und die Ahldsung, begehren, hiedurch auch_ ihre in der Ablösung zwingenz. daß die betreffende Gemeinde wischen die Pfiichtigen und den Staat in die Mitte trete, die Päichtigen den Gemeinden“ verantwortlich werden, und die Gemeinden dem étaate; daß der_Staat fich zwischen die Gemeinden und die Be- ,x,chtig“ttn stelle, indem er das zur Befriedigung der letztern er- syrdersiche; Ablösungs-Kapital, je nachdem es_sicf) um fiskalische oder nicht "fiskalische Grund-Renten handle, kreditire oder darleihe, mid dadurchbtwirke, daß der berechtigte aus seinem bisherigen Rechtsverhäitmß u den Verpflichtrtm gänzlich austrete; daß der Mechtiatr auf inmal, in ungetrennter Ablösungs-Summe für 'die Aufgabe seines Realrechts entschädigt werde;. daß das von “dem Staate verzins1ich vorgeleehene Ablösungs-Kapital successtv in einer Reihe von Jahren zurückbezahlt werde; daß die Berech- tigten mit» dem 18fachen Bctrage _des Geldwerths der Grund- rente entschädi 1 werden , daß die hierzu von den Pflichtigen auf- ' une menden „,apitalitn von der Staatskasse zu möglichst gerin- m "Zinsen "(zu 3Proze_nt) dargelchossen werden, jedoch, in &,qu auf nicht fiskalische Grundrentrn, nur. in so lange, als » Staatskasse fich dazu, _ohn_e Verlesung ihrer sonsiigen VetpNi-hiungen und ohne zl! Kapötal- Ausnahme _qenöthigt zu sehr- im Stande befindet; daß zür Tilgung der, Ablösungssumme eiii" ermin von 47_“Zahren zu gestatten sey. Der Ausschuß hatte dem Gesehes-Entrvurfe im Aligemeinen slch angeschlossen, und nur einige Amendrments, die im Prinzip nichts veränder- ten, in Vorschlag Fbracht. Drei Tage lang dauerte über diesen und den damit in erbintung stehenden Gei'clzes-Entwurf tvegen Mitwirkung der Staatskasse bei drm Rentenablölungsgeschäste in der zweiten Kammer die Diskusfion. Man erkannte allgemein die Wohlrhätigkeit dcs vorgelegten Gestß-Entwurfs in Beziehung auf die' beiden älteren Provinzen des Großherzogthums an, »wäh- _ _ __ Provinz Rheinhessen bereits definitiv und günstiger für die “pflichtigen geordnet waren, als der neu: Geseß-Entwurf enthält. Die wichtigste Kontroverse ent- sand o_urch den Abqeordnrten von Gagern, „Welcher, statt ves 18tachen, _ als Leistirng an den Berechtigten, für Ab- lösung der nicht_ fiskaltlchen das 18fache, der fiskalischen das 16fache bestimmt hqben wollte, in der Art, daß der Pßlchtige ohne Unterschied das 17fache bezahlen solle, einer- lei, ob an Staat oder Privaten; der Staat aber, da ihm nur das 16fache gebührt, dias weiter bezahlte 1fache dazu verwende, um bei den nicht nskaltschen Gefällen das fehlende [fache zu decken. Dieser Vorschlag fand jedoch, sowohl von den Regierungs-Kom- missarten _als von mehreren Abgeordneten, lebhaften „Widerspruch, hauptsächlich aux dem Grunde, weil durch das Darleihen der Ablösungskapitaltrn zu 3 Prozent der Staat bereits Opfer brächte, weiche den Pfiichttgen noch günstiger als beim Ablösen ums 15fache bei 4Prozent stellten. Wirklich wurde aueh bei der Abstimmung mit 32 gegen 5 Stimmen das Amendement des Abg. v. Gagern verworfen und. das 18fache des einjährigen Brutto-Geldbetrags oxr Grundrente als an de_n Berechtigten zu ahlendes Ablösungs- * * ital "angenommen. Dre 26 Artikel des eseßesentwurfs ver- mlaßten 44 Fragen, “welche im Ganzen auf eine, den Gesc es- imwurf erhaltende Weise ihre Beantwortung fanden. Der s on erwähnte Geseßesentwurf, die Mieryirkung déi" Staatsschulden- Grundrenten betreffend, wurde
Tii?ungskaffe-2kur Ablösung der von der zweiten Kammer an-
in einen 10 rtikeln emskimmig Zinommen. -:-- Unterdessen wurde nun auch über den Gesc es- ntivurf, die Stellvertretung im Militair-Dienste betreffend, KFZ?!“ Nimmt. Die erste _und wichti sie Frage: Will die Kammer den Gefeßes-Entwurf, nach dem nttage. des Abg. Friß, ganz ableh- nen? wurde mit _29 gegen 14 Stimmen verneint; hieran der Art.“1 einstimmig angenommen, dagegen der Antrag des Abg. Bergsträßer, daß in dem Art. 1 nach dem Worte „Militairj Dienste“ die Worte: „entweder durch Ausbringung eines tüchti- gen Stellvertreters nach eigener Wa [, oder nach den Bestim- ,ungen der folgetidrn Artikel dieses esches“ noch aufgenommen Werden sollen, mit 29 gegen 14 Stimmen verWorfen. Durch dieseEntschlteßyngen find die bisherigen Privat-Milicairvettretungs- ußalten vernichtet, _und se können nur noch als Assekuranz- eselischasten zur Betschaffung _der Einstands-Summen fortbeste- en. Zu solchen Assekuranz-Geteilschaften ist jedoch die Erlaub- _- iß-des Ministeriums des „Innern und der Justiz nun nöihig. . _Gaézern sprach gegen diese Nothwendigkeit, und der Passus “_ _ Ge rde wurde mit 34 gegen 8 Stimmen verworfen, aber mit 29 'Im 13 Stimmen dabei Weiter beschlossen, von Vollzie ung ,TMKJchlußnahme die Annahme des Geseßes nicht abi) ngig
zweiteti
' Frankfurt a. M., 13. Daz. vrtrmhält mit Bezug auf die
Das Journal de Franc- _ Vorgänge in Spanien cinen Widerlegung des_Englischen Couriers. Der lch- b _ gemeldet: „Bekanntlich ist der Baron von _ck ér,_1ener thätigt und unermüdliche Agent der chitimisten, _,uder in London eingetroffen. Dieser Mann scheint eine “Art „ ck?qu und Nirgrndö“ zu seyn, denn fast zu gleicher Zeit _» seiner _von Parts aus, aus dem Hauptquartiere des Don *irlys und, aus dem .der Miguelißen gedacht. Herr von Haber „*) sogar, wenn man den in der City umlaufenden Gerüchten -- uben ichenken darf, der so eben in Liffabon vor sich gegan- „tn Ministerial-Veränderung nicht ganz fremd geblieben seyn. _réussen dem Herrn von Haber, hinsichtlich der Auödauer „x n änglichkeir,'die er dir Sache weiht, welcher er sich gc- _ met _a-t, ern Gerechtigkeit widerfahren, aber wir wünschten "ß er seine alente lieber für die Sache der constitutionnrlieti egietungen verwendete, die doch am Ende triumphiren muß aetdrm Don Carlos in seinen ausschweifenden Plänen zun; Wurz: der Spanischen Regierung und zur Wiederhersteliun von _ sterhtrrschaft un_d Inqmfition in einem der schönsten L nder as zu dienen. “ -- Das Journal de Francsort ant- „"C ,darayf folgendermaßeii: „Wir begreifen recht gut, d __ , ouriet uns die Partei, deren Organ er ist, nicht umhin" *__ um, einen Zoll der 21chtung, wenn auch unfreiwillig, dem _iidi:neszu Theil . erden zu lassen, der sein ganzes Vertrauen _ , : ache des , echtes und des Unglütkes gesetzt hat. „_ "„?" Herrn von Laber nicht, aber “3 7:1"r.“:r.r""..;1:ii.i'v“rös“"- . - ,enmgeeraukderAtn di“ FMA? po_litischen Gxgnet zu Theil werden 1:71“an , au; Yan: : se ner Missen schließen. Man wünscht, daß er seine
* rklkel zur .kt'shatxe nämlich
Wir wünschen, daß seine und wir hoffen, daß sie
si
Minderzahl stehenden Konsorten zur'
Wir. V
_ von der die Fürsten Bathori ihren
Thätigkeie'der eonféiiutionnellm Sache widme, abet die "e tor- reiche Sache bedarf ja keiner“ .?ülfe weiter. ' Hat 'e'rr LINYndi- Mal nicht tausend neue Mixte entdeckt, um vgs li erale Spa- nien zu-regteren und u bereichrrn? Hat er uns nicht verspro- chen, durch einen Bio en Akt seines Willens 100,000 Mann zu bewaffnen _und zu equipiren? Wenn wir Liberale wären, so würden wir weiten, daß die 100,000 Mann, um die es sich handelt„ bereits unterweges, ja vieUeicht in Navarra schon in
chlachtordchnung aufgestellt seyen, so groß würde unser Vertrauen zU' dein Finanz-_Talent des Herrn Mendizabal seyn. Der „Courter“ _ sprtxbt von dcp grausamen Plänen des Don CarloS? Möqe er die Pro'clamation Mina's iesm, dre fich _auf folgende Worte zurückführen läßt: „Ick, Mina, er- kläre mich x_um alleinigen Herrn über Leben und Vermögen der meiner Regierung unterworfenen Spanier; ich werde gegen Ie: den, gegen der: es mir so belirbt, auf dem Wege der Execution und Confiscatioq verfahren, und ich werde“ selbst die Vergehen ersnden, selbst die_ Schuldigen bezeichnen- und selbst die Strafen bestimmen“; eine Proclamation, die unter den Liberalen und Republikanern selbst, tveil [ie ihre Sache gern von der Sache der Tyranitei und des Mordes trennen möchten„einen allgeme'i- nen S te: des Entseßens hervorgerufen hat. Möge der „Cou- rier“ 11 er diese? Aktenskück nachdenken, welches der blutigsten Zeiten der Geschichte würdig ist, und möge er uns dann sagen, ob Herr von Haber? und alle redliche Lettre. seiner Meinung, daß Don Carlos de Grausame und Mina der Menschenfreund sry,.beisttmmen _ önnen. Schon längst sind diese Behauptungen, die man aber die künftigen Abfichten des Don Carlos verbreitet hat, als verleumderisch zurückgewiesen worden. Wohl den Für- sten, die man, da ihnen in der Gegenwart nichts vorzuwerfrn ist, vor den Augen der Völker“ nur dadurch angreifen kann, daß man ihntn um nichts und wieder nichts andere Absichten für die Zukunft andtchtetl Der _Charakcer des Don Carlos, seine unblutige Energie, sein ruhiger Muth und seine edle Beharrlichkeit fqngen an, auf_ ganz Europa einen tiefen Eindruck zu machen. Eine so glückliche ngenwart bürgt für“ eine noch bessere Zukunft, was au_ch der Englische Courier darüber sagen mag; und wir bauen mit Zuverücht, für den Ruhm des Don Carlos selbst, auf sein Königliches Gewissen, wie und auf sein Schwert vertrauen.“
Oesterreich.
Witti, 6. Dez. Die vermöge allerhöchsten Beschlusses Ungarn emzuverlrtbenden Theile Siebenbürger"! haben einen Flä- chen-Inhalt vrn etwa 30Quadratmrilen, mit ungefähr 100,000 Ein; wohnern. Die mittlere Siolnokrr und die Kraßnaer Gespann- schast mat dem Kövarer-Distrikt bilden ein unregelxr;äßiges Dreieck tm Notizwtsrcti des Großfürstenihums. Die Zaranoer Gespann.- _schaft, ein Theil von der goldreichen Stricke zwischen der Aran- ]osch_ und Marosch, gränzt an den Ungarischen Araber Comitat; sie ist von Wallachen bewohnt, die sich gt'ößtenthcils vom Berg- bau ernähren. Der Kövarer Distrikt hat ebenfalls bei Kavnik Banya Go_ldx, nebstdem ergiebige Silber- und Blei-Bergwerke. Von goldfuhrendtn Flüssen findet man im genannten Distrikte den Luposch und in Zaranda die Köresch. „In“ der Kraßnaer Gespaunschaft ficht man die Ruinen Somlyo's, einer alten Burg, Beinamen führten.
Dem Vernehmen nachhat Se. Majestät der Kaiser unserm berühmten Orientalisten, dem Hofrath von Hammer, di: Würde eines Freiherrn verliehen. ..
In der vom Fürsten Lobkomiß zu Bilin Nuntelrüben-Zucker-Fabrik liegen bereits 200 tkm Zuckers vorräthig. Diese Fabrication große Fortschritte.
neu errichteten Centner des schön- m_acht in Böhmen
Schiveiz.
Bern,_10. _Dez. Dem Vernehmen nach wurde kürzlich der hiesigen juristischen Fakultät von höherer Behörde die Frage: ob und _welche Maßregeln gegen den Nachdruck vorzukehren seyn möchtenk zur gutachtlichen Beantwortung vorgelegt. Dieses Gut- achten_ soll im Wesentlichen fich dahin ausgesprochen haben: die Verhaltnisse des Schweizerischen Buchhandels durch Maßregeln der angedeuteten Art zu bestimmen und zu modifi iren, sey eine Sache der ko_nkordatsmäßigen Vereinbarung der chweizerischen Kantone. Ein solches Konkordat gegen den Nachdruck aber sey bis ]th u_och nirgends_ aks Bedürfniß zur Sprache gebracht wor- den. _Dte Verhältnisse des geistigen VerkeYs zwischen der Schweiz und „Deutschland betreffend, seyen die nficyten der bei- derseitigen Regierungen über das, was im Gebrauch der Preise erlaubt und _nicht erlaubt sey, und über die Maßregeln, wodurch man dem Rathcerlaubtcn zu begegnen habe, von Grund aus und so sehr verschieden, daß eine etspcießliche Verständigung nicht er; wattÉ w_er_den8 köZte, D
a e , . ,?1- * cr Deutsche Flächtlin Li ius, welcher wegen Verdachts. der Theilnabme oder MitwigffenHchast an der Ermordung des Studenten Ludwig Lesßng, in Liestal festge- no_mmen worden war, wurdr, als, gänzlich schuldlos, am 6. Dez. Wieder in Freiheit gesetzt.
Neuchatel, 8. Ocz. Herr Dr. Bowring, das bekannte Englische Parlameiits-Mitgiied, der im Interesse des Britischen Handels den_ .Kontuxent bereist, befindet sich gegenwärtig hier, ngchdem er m_ Locle sehr interesante Notizen über unsere Ge- btrgS-Indußrie gesammelt. Heute hat er bei dem Herrn Prä- sidenten des Staats-Rathes zu Mittag gespeist.
I t a 'i i e n. , Tu'rin, 7. Dez. Ihre Majestäccn der König und die Kö-
*ni in sind am vorigen Sonnabend von ihrer Rei]: nach Genua
gl cklich hierher zurückgekehrt.
Spanien.
O_as „Journal des Débats giebtfol ende Ueberi t über die Sitzungen der Prokuradoren-Kammer gvom 30. ITZembcr bis zum_2. Drzember (über welche letztere wir bereits gestern ausführlich berichtet haben): „Die Diskussion des Adreß-Ent- wurfs der Prokuradoren-Kammer zur Beantwortung der Thron: Rede hat am 30. November begonnen und drei Sitzungen aus- gefüllt. Der Entwurf der Kommission hat nur sehr wenige und.- unbed_eutende_Aenderun en erlitten, und die Diskusßxon war nicht stürmisch, Wie man ge ürchtet hatte. Unter den Rednetn, die h_ei dieser Gelegenheit das Wort nahmen, zeichneten sch nament- lich_ der Graf de las Navas, Alcala Galliano und Per- pina aus. Die Bemerkungen „des. Ersteren, sowohl über den ganzen Entwurf, als vorzüglich über das Votum des
einen ultralibtralen Patrioten sehr
ertrauens, welches die Minißer verlangten, waren für
_ gemäßi ter Art. .Der zweite edner vertheidigte das Mmilicrium. Ege erklärte wiederholt, daß“jer'-“rs Votum des Vertrauens 11oth1vmdég sey, und daß es in einer Kriss, wie die, worin Spanien sch jetzt befinde, höchtk Sefährlds sep, dies Votum zu verweigern. Das Ministerium“
wir auf“seéne Religion, auf sein Recht _
1
_ gern.
- sogar aus ihrer Mitte ansehnliche Verstärkungen an
besiße tvaßrlich das Vertrauen bei Nation, dxnn .sie Habe fich
11111 dasselbe versammelt, und-die Prokuradoren-Kanuner werde“ ihm daher nicht diexen glänzenden Beweis des ihriqen verwei-' Hrrr Perpinq endlich, der in der vorigen Sesfion mit
großem Cifrr_da_s Torenosche Ministerium, vertheidigte, grff, zwar
ohne Heftigkeit, ]rdoch mit einer gewiffen Bitterkeit, mehrere Punker
des Entwurfs *an,_ Unter andern den Paragraphen, worin ton der
Fremden-Leg_ion die Mr_de ist. In der Thron-ere hieß es, daß
Se. Majeskat d_er König der Franzosen, treu drm Vertrcge de:
Qiiadrupel-Alltanz, den_Uebertritt det“ Fremden-Legion in den
Dienst Spatzeens genehmigt habe; aber in der Antwort der Pro-
kuradoren Wird von dem Könige drr Franzosen nicht gesprocy-n,
uiid man b_tschränkc fich darauf, die von der Fremden-quion ge-
leisteten Dienste rühmlichsk zu erwähnen. Herr Perv-üa bemerkte
daher, d_aß_ cs- angemessen sey, sich in der Adresse nach der Rede' der „Königin zu rrchten, um so mehr, da des Königs von Ena-
land _darm gedarht werde. Er schlug daHer folgenden Artikel vor:-
„„Dir Kammer hac anch mit Genugthuung das Interesse Wahr-
genommen, welches_ Ihr e_rhabener Verbündeter, der König
der Franzosen, brwteien hat, indem er, treu diesem Bündnisse,
_u. s. w.““ Allem man erwiederte ihm, daß das Rühmliche der
von der Frettiden-Legion geleisteten Dienste nothwendigerweise
mis o_en König der Franzosen zurt'ickfalle, da er se zu dem Ueber-
tritt in die Dienste Spaniens ermächtigt habe; es sry daher um
nöthig, dies_ noch besonders auszusprechen. Der Artikel wurde
daher so beibehalten, wie die Kommisfion' ihn abaefaßt hat.
Laufe derselben Sißunq äußerte Herr Perpiüa noch einige
Zweifel Über die Ausführbarkett und Wirksamkeit der Aushe-
bung der 100,000 Mann, und er wolite, daß die Kammer
111 der Adresse sichdamét begnügt, zu sagen, daß die Re-
gierung Mittel ergrcffen habe, um die Armee bedeutend
zii vermehren. Ein anoerer Dcputirter, Herr Jalon, vtrthei-
digte das _Dekret in Betrrff der ailgememen Bewaffung, da
es diirch dte_gebirterische Nothwendigkeic gefordert werde; allein
er hielt es nicht für hinreichend, winn damit nicht zugleich in
bürgerlicher thficht strtnßere ONaßre'geln gegen die rebellisM Bevölkerung, die bis cht viel 31.11171de brhandelt worden sw, ts_erbunden tt_xürden. Herr Jalon hat nur Eines vergessen, “näm- lich das Mittel anzugeben, wie man strenge Maßregeln gcgen eme Bevölkerung ergreifen kann, elze man se besieqt Und tnt- waffnct hat; darum handelt es fich eben. Wir brmcr: ken_ noch, daß in der letzten Sißung Herr Perpiüa einen
Artikel lebhaft untersiüßtr, der fiel) auf mehrere Geseß-Entwürfe bezieht, welche die gegrnwärtigr Seision der Cortes ausküiitn
dürften, während mehrere Redner sich auf die Diskussion drs
Wahl-Gestßes scheinen beschränken zu wollen. Man erwartet?
allgemein_sehr' lebhafte Dcöaettn, und wrr selbst fürchteten dies; es ging mdeß, in Betracht der Aufregung dcr Gttnürhrr u::d
der Wichtigkeéc der Umsiände, sehr ruhxg zu, man könrrtr Wohl sagen, ziemlich matt.“ -- .Dchazette de France ztxsoxgo, :| die _Adrcsse noch in derselben Sitzung vom 2. Dez. mit einer ONaxoritäc von 111 qegcn 5 Stimmen arrgenommen worden. Hr.
TNartinez de la Rosa stimmte dawider, während der'Gi-as“ von Toreno fich des Mitstimmens ganz und gar enthielt. Am folgenden Tage sollten zunächst die Vollitiachten verschiedener
Prokuradoren verifizirr und sodann die M*itglicder der DipUkÜx
tion, die die Adresse der Königin überreichen so;“i, dureh das Loos gtwählt werden.
*
Portugal.
_ De_r_ Lissaboner Korrespondent dcs Morning Herald 10111 in einem Schreiben vom 29. Novemöer wissen, daß unter die Maßregeln, mit welchen das neue Ministerium umgehe, auch die Erneuerung der Constitueion von 1820 mit Einer Cortes,- Kammer zu _zählen sey, und will die Bestätigung dieser Ver. mut17ung darm finden, daß vor einigen Tagen die Musik eines“ Rrgtmenirs,_ welches im- Palast der Königen die Wache hatte, die conskttutionnelie Hymne von 1820 spielte und, dem Veriirl); Men nach, auf höhere__-Befehle gestützt, dabei beharrte, obgleich aus dem Palast verschtedene Vorschauen abgesandt wurden, um das Mufik-Corpß zu bewegen, die nrue constitutionnelie Hymne xoii Dom Pedros Composition dcr älteren. von 1820 zu stibsti- mren. 7
Türkei.
Die Allgemrine Zeétung schreist von der Türkischen Gränze, vom 21). Nov.: „ Einem nur wenig aufmerksamen B_eob_achter lam) es unmöglich entzehen, wie sich in der Türkei wcchtige Ere:gmffe_vorbereiten. Der Sultan, welcher seit stine? Thro_nbesketgung nicht aufgehört hat, durch jedes erdenkliche Mit- tel di_e_ Red_cllion zu bekämpfen, geht offenbar mit dem Gedanken um, nch wreder zum Herrn von Syrien zu machen, viel1eicht auch sogar das bereits ganz verloren scheinende Aegyptcn unter seiné unmittelbare Herrschaft zurürkzubringen. Abgesehen von den vie- len diplomatischen Intriguen, welche diese Absicht deutlich cnc- hüllen, darf man nur die halboffiziellen Artikel des Journal _ Smyrixe, besonders aber die offen liegenden militai- rischen Maßregeln in Asien öcobachten , uno man wird sich dadurch untyillküi)rlich_jrne Ueberzeugung aufgedrunqenschen. Irn Arsenal wxrd schon irit Jahren mit einer Thätigkeit gour- veetet, die man sonst nur im Falle eines drohenden Krieges zu bcMetken gewohnt war, Und nach Asien folgen sich die S*endun: gen von Truppen aller Gattun en, Munition und Lebensinitteln fast uuynterbrochen, um die 'lrmee am Taurus zu verstärken. Die Wtderspenstigkeit der Kurden diente bisher zum Vorwand allein nachdem beinahe sämmrliche Stämme dirsis ivildcn*Vol: _kes zum_Gehorsam zurückgebracht find, und die großherrleche Llrmee nicht nur durch sie nicht mrhr beschäftigt wird, sondern _ „ Tru en ; tt_ionnen hat, verschivmdet ]en_er Vorwand, und es muß umpjx: inrgßer em fernerer Plan vorausZeiekzc werdtn, als, gerade seitdem die Nachrichten von den Operationen gegen die Karden gänskiq lau- ten, der Anstrengungen der Pforte zur Verstärkung ihrer Armee und Flotte fich zu verdoppeln 1chemcn. Und wem anders als Mehemed_ Ali könnten diese Rüstungen gelten?! Die als nal)? angtkündrgte Ankunft der englischen Flotte in dM Gewässern von Smyrna dürfte wohl schwerlich in andern Verhältnissen ihren Grund haben. Die Türkische Eskadre, welche kürzlich dre Dar- dzmeilen verließ, wird zuerst in Samos einen Versuch machen, die Ordnung herzustellen, zu welchem Zwecke fie einige tausend Mann Lanttrurp n an_2)ord hat. .Der Kapudan Paschasoll „in dj_Zser Bezirhung mri uxiumschrärikcen Vollmachten vcrsehn
cyn.
Griechenland.
Athen, 8. Nov. (Leip . t . Rack) e endes i ' vollstärtdtge _Liüe_ dcr nensn )])ZÜZZUFNJ Yes Staxiktsh- Reichs!k déi: man e_tgetitllcl) rmx Nateonachpräsentation nennen könnte, Weil er, Mit einer einzigen Ausnahme, die edelsten Söhne Griechen? lands, welche in dem Freiheitskaixrpf im Civil. und Militairfxch