1835 / 354 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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O'ber errkicbkeit Englands untertvorfeit haben; abgeschkdskrnen Friedknwertrage erklären diese sich bereit, sich selbst in Kriminal- sachen in die in der Kolonie geltenden Geseße zu fügen-

Die kürzlich in Dundee angekommenen Polnischen Flücht- lénae sind der Graf Karl Zaiuski, ehemaliger Yräfidenr des Distrikts Upita in Litthauen, Wolodomir Gadon, -0„„Jahr ait, ehemaliger Marschall des Distrikts Telsche it_t_Samogttltn- uqd Major Joseph Urbanowicz, der die Samogiccschen Insurgenten befehligte. , '

Ein Korrespondent, den der Coquer 'in Aiexandrien bat, beriehtet unterm 31. Oktober wreder uber die gränzenlose Tyrannei der Aegypter in Syrien und versichert, daß das Aegyp- tlsche Verwaltungs : System nur auf den Rum des andes be- rechnet sry. Das Volk, schreibt derselbe, ssh eniwaffnet, dit AegypZ tische Conscriptéon überall eingefuhrt, eme grhäisge Steuer, Feurdt genannt, die den zwölften Theil alles Privat- Einkommens hm- wegraffe, diene dazu, die Verwaltungs-Kosien zu bestreiten, und außerdem habe die Regierung das Monopol. aiier nur irgend er- nen Gewinn darbietenden Landes-Erzeugmsse an sich gerissen. Die Hauytstadt der Drusen in Syrien,. Der ei Karner, soll von 4000 Aegyptern besetzt, ihr Fairy? Emir Beschir selbst unter

“Aufsicht gestellt und 150 Drusen iolien gefangen nach ?_legPptrn abgeführt worden sein:, welcher; Schicksal man auch _siir Etmr Beschir und seine Famiiie befürchtete. „Mehmed Ali iokl dus Aegypten allein jährlich egen 4 Millionen Pfund Sterling Einnahme beziehen, rand er für Aegypten, Kandien und Syrien nur einen jährlichen Trißut von 150,000 Pfd. Steri. an den Sultan zu entrichten hat. .

Zn Demerara sind kürzlich eine Menge'fceier Arbeiter, die sich auf gewisse „Jahre verdingen, aus Madeira und Deucsch- fand an elan t.

Est? Vereichniß der Offiziere und Schiffe, der_ Nord-Ami- rikanischen Marine, welches der Courier mittheilt, giebt die Zahl der See-Capitaine der Vereinigten Staaten auf 3,72 der Master-Commandants auf 40 und der Lieurenants_ auf 35- an. Was die Schiffe betrifft, so bcfißen die Vereinigten Staaten "12 Linienschiffe von 74 Kanonen, 14 Fregatten von 4-1, 3, von 36 und 23 kleinere Fahrzeuge von 3 bis 21 Kanonen. Uebrigens bemerkt der Courier, daß die Zahl der Kationen,_ welche jedes Schiff führe, in den offiziellen Listen vie! zu gering angegeben sey, denn die weißen Linienschiffe von 74 Kanonen führtep deren 100 bis 110, und die als Fregatten von 44 K. bezeichneten Schiffe seyen zu 60 Kanonen gebohrt.

Niederlande.

Aus dem aag, 16. Dez. Die weite Kammer der Ge- neralstaaten hat ich in ihrer geftri en ißung mit den Geseß- Entwürfen in Bezug auf fernere“ bänderungen des Handels- Gcseßbuches beschästigt. '

„Im Palais" ihrer Königl. Hoheiten des Prinzen und der Prinzessin Friedrich hat gestern bend ein großes Ballfest start- gefunden.

Belgien.

Brüssel, 15. Dez. Herr Henri Lytton Bulwer, der be- kanntlich zum Secretair bei der hiesigen EnglischenGesandrschafe ernannt worden, ist heute hier angekommen.

In der gestrigen Sißung der RepräsentantewKammer ward unter Andern cine Bittschrift mehrerer Tuchfabrikanten iind In- dustriellen von Verviers verlesen, welche verlangten, daß die Re- gierung Unterbandiungen eröffne, damit Belgien in den untrr dem Schuße Preußens gebildct-xn großen Deutschen 'ZoU-Vecrem "eintrere. Herr Demonccau verlangte, daß dtrKommcjfion emen Bericht über diese Bitsschrisr abskatts und daß dieselbe i niteur abgedruckt werde. Dieser Antrag ward genehmigt.

Herr Moschiles, cer sich gegenwärtig hier brfiiidet, war am 1lten d. M. zu ein-r glänzenden Künstler-Sotree eingeladen, wo ihm, nachdem er fich hatte hören 1assen, drei gemalte Stamm- buäszättrr, ais Andenken dcr Gesellxchafr, verehrt wurden.

_ D e u t s ck [ a n d. Dresden, 16. Dez. (Leipz. Ztg.) Der _kleine Kreis von Freunden und Freundinnen, “welcher sich seit vielen Jahren

des Adends um die nun verewigte Elxsr von der" Ricke zu ver: . Z skikbkligkn Vorschriften sein Verbleiben. H. 3. Die Verfügung vom

ammein "Tr te, blieb nach deren Scheiden ihrem Frrundr, dem Hhrwürdégze'nthedge, treu, der, dieselben Räume ferner bewoh- Uknd, im Geiste jener herrlichen FWU , den Abend seines Lebens durch gemüth- uno geißvolle Geselligkeit erheerert. Aw lcßtrer» qanqenen Sonntage, bin 13. Dez., feierte der ]ugrndlich jrtiche Dichter Greis seinen vierundachtzeg|en Geburismg in dieser Um- «“.-“bung, aus der Ihm jeder die Gabe der Ehrfurcht und Liebe in herztichen Wünscyen darbrachte. Einer aber daraus, selbst durch mehrere gelungene 1'chrif:ftcller1scheArbeiten bekannt, erfreute alle dauernd durch eéne ebm so gut gedachte als kütiiilcrisch wohl- ausgefübrte Denkmünze, welche eine der ersten Arbeiten eines jun- d'en Künstlers in diesem Fache War. Sie stellt auf der einen Seite das Portrait Tieoge's in Büste und im Profil dar, mit der Umschrift: Chrißian August Tiedge, geb. am 13. Dez. 1752; auf dem Revers aber erblickt man ein eben so schön gezeichnetes als vortrefflich auögeführtes, kühn _cmporsirebendes Flügelroß, mit der Umschrift: „Erhabenheit sem Flug, Licht und Recht scin Streben.“

Braunschweig, 10. Dez. Hier ist folgende Verordnung erschienen: '

„Von Gottes Gnaden Wir, Wiibelmz Herzog 'zu Braun- schweig und Lüneburg ie„ fügen hiermit zu wissen: Die Verwerf- 1ichkeit der Tendenzen, wclche mehrere in der neueren Zcit caufgetra- tene ScizrixtiieUer vcrfo!gen, und, deren_offenkuy'ige Bemuyquen, durch die rücksichtsloseüen Angriffe gut die Li„ren des chrtiiitchcn Glaubens und dchr Moral, so wie uberhaup; auf die desjehendcn sociale:: Verhältnisse, die Religiosität, die Siitlicbkeit _und die Ruhe 'der Völker Deutschlands zu untergraben, legen Uns die Pflicht auf, die Verbreitung der Jrrlehrcn, deren jene Schrtftiielicr neuerdings in einer „die junge Literatur“ genannten Verbindung und in der beabsichtigten Herausgabe der „Deutschen Revue“ cinen fesicn Mit- telvunkt zu begründen versucht haben, nach Kräften entgegen zu wirken. Wir haben daher Uns bewogen gefunden, die sämmt-

lichen Schriften von Karl Gupkow, Heinrich Laube, Ludolph Wien: "

barg und Heinrich Mandi, sowohl deren größere chke, als auch ihre periodischen Schriften und die von ihnen durch Liournaic ver- breiteten Aufsävexzu verbieten, und deren Verdauf und *.*!erbrriiung in den blefigen Landen,'ffe möge geschehen aur welche Art es auch seyn möge, zu untersagen. Sämmtliche Landes: Einwohner haben sei) hiernach zu achien, alle Behörden aber, namentlich dee Polizci- und Poü-Bebörden, darüber zu wachen, daß diesem Verbote nicht

zuwider gehandelt und jede erwanige Uebertretung zur gerichtlichen *

ndun exogen werde. Urkund11ch Unserer Unterschrift und bei- Feldrucktézmgßuioglkchtn Geheimen Kanzlei-Sicgels. Braunschweig, den 5. Dez. 1835. b- 5-) Anf Hdchsien Svezial-Befebl. Graf von Veltheim. von Schleiniy. F. Schulz.“ Müqchen, 14. „Dez. Meru Abend sind Ihre Majestät die verwimvete Königin von . er Reise nach Wie'n zur Freude

m Mox-

1452 “unserer Eitruwhner glücklich in München wieder angekommen, nachdem Sie in Wien nach der Niederkunft „Ihrer Durchlauch- tigsken Frau Tochter, bei der glänzenden Taufe der neugebornen Erzherzogin und der RekonvalcScenz der hohen Wöchnerin ge- genwärtig gewesen waren. -

Se. Majestät der König Otto von Grixchenland hat dem Feldmarschall Fürsten von Wrede das Großkreuz des Erlöser- Ordens verliehen. . ,

Der aus Griechenland zurückgekehrte Graf Iemson wird nach einem Aufenthalt? von drei bis! vier Wochen sich auf sei: nen Posten ais diesseitiger Gesandter nach, Paris_begeben. Der Graf ist bekanntlich mit Sr. Majestät drm Könige am 2. De- zember in Ankona, aus der Quarqntaine kommend, noch ztisam- mengriroffen, um Sr. Majestät die, wie man hört, beruhigen- den Nachrichten, die er über Griechenxand brachce, mitzutheilen. Der Monarch schiffte fick) unmittelbar darauf auf dem Englischen Dampfschiffe, das eine Fregatte itari) sich zog, ein, und war am Iten Nachmittags unter dem Horizont von Atikonarerschwunz den. Man glaubt, daß Se. Majestät am Zern d. im Piräiis angekommen seyn werden. Auf der Höhe von Zanie ontye4die Englische Flotte unter Admiral Rowley de_n Kömg begriißen, den fie wahrscheinlich bis zum Piräus beZleiter hat.

Stuttgark», 16. Dez. Der ritter1chafclichr Abg., Frhr. v. Cotta, zeigte in dcr Sißung der Kammer der Abgeordneten vom 15. d. eine Motion an, welche dahin geht, die Regierung zu bieten, auf Kosten des Staates Untrrsucdungcn über die Zin- legung einer Eisenbahn durch das" „Königreich, und zwar von Heribronn nach Ulm, und von dort_ art den Bodensee einstellen, auch zu diesem Behufe ein Exproprmiionsgeselz “vorbereiten las- sen zu wollen. Die Sitzung ward hierauf geyccm erklärt, zur Berathung des Geseß-Entwurfs iiber die Bestrafung einfacher Unzuchtsvergchen, welche noch in der morZenden (geheimen) Sißung fortgesetzt wird. _ '

Das Regierungs-Blatt vom 15, Dez. enthalt folgende Verordnung über die der Schweiz zu gewährcnden Zoa-Begün- ; un en: - sig „"Wilhelm, von Gottes Gnaden König von Württemberg., Die auf den Grund des von Uns im Jahre 1825 mit der Schweiz ab- qeschlossenen zehnjährigen Handels-Vertrags von Seiten des Dege- fchen Zou-Vireins für Schweizerische Erzeugnisse zugcüandenen Etn- gangstrleichrcrungm gehen mtt dcm Adlaux dicsesPertrags auf den 31. Dezember 1835 zu Ende, ohne da[; bis 1th cm neuer Ver- trag mit der Eidgenoffenschaft zu Stande gebracht wurde. Gleich- wohl haben Wir, im Hinblick auf die mit derselben besiehen- den freundnacyvarlicben Verhältniss, nach getroffener Vereinba- rung mit sämmtlichen onvercinten Staaten und in besonderem

' Einoerßändniffe mit den beiden Nacdbar:Staatcn Bayern und

Baden, beschlossen, der Schweiz, v_orvehaltlich weiterer Verabredun- gem fernere Zoa-Begünsiégungcy, ;ckan in der Voraussetzung zu ge- währen, daß dieselbe in ihrem eidgendstiscvcn und Kaytonal-Zoüwe- sen kcinc, für unser Königreich und die übrigen Verrins :,Gtaatcn nachtheilige Veränderunxen eintretcn 1as'cn, und zur Verbzl-tung des gemeinschaftlichen Schw rzens an der Gränze freundnacybar ich Hand zu bieten geneigt seyn werde; und verordncndqber wie folgt: 3. 1. Vom 1. Januar 1836 an werden der Sixwvxiz m ibrein Verkehr met dcn Vereins-Staatcn folgende ZoU-Begiinüigungen,emgeräumt: a) die zolifreie Einfuhr und Ausfuhr folgender _rohen Erzeugnisse: Gc- traide, Holz, rohe Farbekräutex, Honig, Wurlen, gedqrrtes Obst und ungebleichtes Wachs; b) die „Einfixhr des „Schweizerischen wei- ßen Bodenser-Wcins (worunter die weißen Weine der Gränz=Kan- tone Aargau, Zürich, Schaffhauscn, SZ. GaUen und Thurgau verstanden werden), in ässern einge uhrt gcgen cinen Ein- gangs:Zou von 50 Kr. per entner: «) d : _Einfuhr „von Schiveizer- Käsen gegen die Hälfte des allgemeinen tarirmäßigen Zons; (1) die Einfuhr von Uhren-Ncstandtveixen (_Uhrxedern, Ubrrädern n.), cdmfnlis gcgen die Hälfte der tarikmäßtgen _Sxfyx YersinS-Zoa-Tq- rif Art. 6, cl 3 und Art. 19, c)_; o) die zolltrete Einfuhr von gemet- nen Tövfrrwaaren; i') die zolixreie Einfuhr von seidenen, woaenen und daumonenen Stoffen und anderen Gr eniiändcn, welchekzur Verarbeitung oder zur Veredlung niit. dcr * esitmytung eingefuhrt werdcn, se in: veredelten Zußaude wieder auszufuhren; dcr Lem- wand, welche auf Schweizerische Bleichen gebracht und gebleicht zurückgeführt wird; des Biebes, welchckach mlandesche Weiden ge- bracht wird und nach der Weidezxit zuruckngt, jedoch unker den grundsäßlichcn Zoa-Kontrollen; tertirr _die im Tarif bereiiZ zu- gesiandcne ZdU-Ermäßigung für das in „citizelnen Starken aux Be- “darf- Zeugnisse eingehende Scbwcizek-Vteb und fur Schweizerische unqrsalzcnr Butter. §. 2. Hinsichtlich der Fdrwlichkciten, von deren Béobachtunacn die obigen Erieicvterungcn abhangen, hat es bei den

4. I.:nuar 1834 (chirrungs-Blait S. 41), in Betreff des erleich- trrien Verkehrs mit der Schweiz, wird dom 31. :D.-zember 1835 ab außer Wirkung gesetzt., Unsere Ministerien der auswärtigen Ange- l-genbeiten und der Finanzen find mat drm Vollzug gegenwärtiger Verordnung beauftragt. Stuttgart, den 30. Novcmher 1835. Wilhelm.“ *)

Tübingen, 10. Dez. Die Zahl aller hier Studirenden im gegenwärtigen Winterhalbjahre ist 636, worunter 55 Aus- länder.

Karlsruhe, 12. Dez. Vorgesiern ist das Kommando der hiesfqen Garnison, we'ches seit längerer Zeitszur Verstärkung der ZoU-Schußwache an der Oberländer-Franzdü chen Gränze am Rhein hin kaneonnirt lag, wieder hier eingerückt,- da nur_1 das ZoU-Schuß-Prrsonai auf einem ziemlich „vollständigen Fux; hn:- gestellt ist. Eine kleine Abtheilung ]enes Kommandos isi übri- gens noch, auf mögliche Nothfäile, vor der Hand in jener Ge- gend zurückgebiieben. ' _

Konstanz, 10. Dez. In Folge eiiier Verordnung aus Großherzoglich-Badischem Staats; » xinißerium vdm 26|en v. M. ist ein Theil unserer Stadt, nämlich die Kreuzliiigqr und die Paradieser Vorstadt, wclche beide zwar dicht an diemnere Stadt angränzen, aber durch Ringmauern von derselben abgeschieden sind, vom Verbande des Deutschen Zollveremes ausgeschlossen, und dadurch für ein völlig zollfreies Gebiet _erklärc worden. Durch diesen, von unserer Landes-Regierung weise berechnrtrn, und m den geographischen sowohl als auch in den itierkatircliswen Ver; hältnissen unserer Stadt wohlbegründetcti Akt, so ,wie uberhaupt durch den Beitritt Badens zum Zolivereme, ist die Stadt Kon- ßanz in die Lage gesagt, auf jene dedrutendere Stellung im Han- del und Verkehre wieder gerechten Ansvriich machen zu dürfen, wclche sie vor Jahrhunderten einst, zZU' Zeit ihrer schinen Blüche, eingenommen hat, und aus welcher [ie nur durch eme Reihe un- verschuldeccr nachtheiliger politischer Veränderungen verdrängt werden konnte. .

Darmstadt, 16.Dez. Das heutecrschieneneRegierungs- b [att enthält eine BekanntmachUng des Ministeriums des Innern und dkt'ZUstiz vom 30. Nov., die Abtretung der Fürsti. Soims-Lichx schen standesherrlichen Gerechtsamein Bezug (1qu "[kaj UW PMW“ Verwaltung an den Staat betreffend; ferner eme Bekanntmach“_iing, gegen die Verbreitung revolutionairer und fittenverderdiicher Schriften; endlich nachstehende Bekanntmachung des Ministe- riums der Finanzen vom 10ten d.: „In Folge der „neuesten

' Eine anz ähnliche Verordnung ist auch am 151en „d. M. in Münzen fürgdas Königreich Bayern und am 14tcn d. M. in Karis- ruve für. das GrOizheriogthum Baden erschienen. -

mofa iind der Her- nische Adel dem Jr- Voik sehr anhängt, dorben seyn. Turiner Hof den Papst tor dahin zu schicken. de nach Sardinien ge- und auch seine Begleiter waren e von den eingemachten Früchten am Weihnachts ; Abend nach der kioüer waren überschickc worden. ihre Laufbahn mit dem daß sie in den Städten Studenten und tDomestcken sind. Um Sardinische Regierung vor vermehrt. -- Sardinien als es ihr einbringt, denn die Ab; Sie versuchte es“, die unbebauten Län- en Küske kolonifiren zu gelangen, denn die Einwohner besonders wenn sie von Nicht- isé. zu vorsichtig, fie

sch e n G r ä nz e ie Französischen Jour-

en, welche die

' . "11, Wie" . B. der er 0 von Biller 'TW zKl FariGnZÉeZci)? der Sardi * , Die o M ei lich eit, kh WHEEL reich, soll aber auch höchst ver

vom 1. Januar 1836 an, Steuer und die ständischen Obst.. 9

ZoüvereiniguygésVerträ'

eingeführten anständischen Wein die Trank- und von allem eingeführten an in_ und Bier die Trank; wenn durch die zugehörige g der tarifmäßigen Ei uantitäten richtig im solcher verz

us den Laqe

Steuer „alsdann nicbt : :: Zoüquntungen die gesch: estm Uebelstand abzuhelfen, hat der

“' )(11. , einen außerordentlichen Vifita

Brantitwe

nganqsabgaben von den

ewiesen ist. Die Abfertig ies gescha ; Monsignore Ranaldi wur

t star aber plötzlich da, Y::itiich dem Tode nahr, als si gxssen hatten, welche ihnen uoesfitie von emem Nonnen _ ic Weltgeistlichen bramnen gewöhnlich nderbaren Verhältniß, . '

W) in einem adlichcn Haus eine Ar „besser zu braufsicbtigen, har die „: Jahren die Zahl der Bisthümcr [iet der Regieruixg mehr, „[im find sehr gering. reien von Einwohnern der Sennesisch sen; dies ist jedoch bisher 111cht ;o'ersireben allen Nenerungcn, . 'ngeborencn ausgehen,_Und die Regierung "jc Gewalt und Eile emsüßrcn zu wollen.

„. In einem Schreiben von der Ztaliäni om 10. Dezember wird hinzugefüxxt: ale sprechen fortwährend von großen See. „ardmische Regierung veranstalte, um Don . 0 Es scheint _ aber, ncerrichtet sind, gls hinsichtlich '? jegt, mitten im_ Winter, „_ck durch das Eis verschlossen ist, m Mittelländtschen Meere segeln lassen Grund für nds im Mittelmeere vorhanden, minder, daß man in Turin nd mit gewaffneter Hand Hiilfe zu leisten. üstungen Sardiniens be_schränken chiffr, wovon eines bereits im jgentlich zum Schuße des S 'nd Marokko gerichtet, fa_l1s man Spannunq bis zu Feindieligkeiten treiben, v on Regierung nicht fried! 5 wird jeßt versucht, und Commissair hat sich auf jenem Kris iii; Marokko begeben.“

S p a n i e n. Die Hof-Zeiturig enthält folgende

führten Q. und der TranSport der Gränze oder a mungSorc ist durch TranSport-S zugehörigen Zoll-Quittungen als

Frankfurt a. M., 17. D herzrg von Hessen und zu Rhei

Oesterreich. Dic All

en ausländischcn Getränke r-Häusern :c. bis zum B -; chem: zu bewirkqn, welchen Belege beigefügt sind.“ "' . . Hoheit der NW

11 ist heute hier angekomm

gemeine Zeitung rwunderung hat man h'“ nen Zeitung Nachrichtei orstehende Personal-Ve * Aemtern und Stell lesen. Alle diese Ge

Wien, 10. Dez. = folgende Berichtigungen: „Mic Ve wiederholtenmaien in der Ailgemei der Hauytskadt über anqcbiick) bev rungen in mehreren höheren Sta heilen der Monarchie ge haben nicht den mindesten Grund.“ Bundestags-Präsdial-Gesandte, Graf von 11 wird aus Frankfurt a. M. hter erwartet.

Schweiz.

Se. I)iajeßät der König .. Berathungen des gcseßgeb ung zu verleihen grruhr.

err Meßmer zum Landam theißen der Republik Bern

in 11 Bezirke * 21 Secundair- Schulen, z“ Privat-Znstituce smd in dem zählt mati 166 immatrikulirte

verschiedenen T Bellinghausen,

Neuchatel, 12. Dez. dem neuen Reglement für die Körpers Allerhöchstihre Bestäri

Für das Jahr 1836 ist und Herr Tscharncr zum Schul nannt worden.

Der Kanton allgemeine Voiks- men mit 55,020 Schülern. wu 12. Auf der Hochschule

Der Schwei 1823 gekänipst Mina wieder nach diesem die Reise nach Barcelona angetreten.

Italien.

Majestät der König haben am "0 umizxny, außerordentlichen Gesund: ine Audienz verliehen, und iide aubigungs-Schreiben empfangen. freiung von der Cholera soll hier in der Kirche della Visitazipne - u gewidmete prächtige Kapelle „er

daß sie hierin eben so falsch der Russischen Escadre, welche Hafen von Kronstadt aus der Ostsee nach Es ist nicht der che Demonstration Ruß- und es ist eben so“ unge- daran denke, Don Carlos direkt .Die großen See- acht Kriegs- ist; sie sind

Zürich befixzt gegenwärtig Schulen „und

sich übrigens auf ck Marokko abgeschickt schen Handels gegen Portugal die diplomatische der die Differenz ich beigelegt wer- ein Sardinischer gsscyiffe zur Unterhandlung

der in Spanien imJ. jetzt durch ein Schreiben des Gen fen worden und hat beiti

zer General Rotten,

Lande dem in Liisabon

mit der Marokkanisch

Turin, 10. Dez. Se. d. M. dem Marquis“ von N des Königs der Franzosen, e Händen desselben seine Beg!

Zum Dank für die Be Allerhöchster Bewilligung neue der heiligen Zungfra ict werden.

Madrid, 7. Dez. öniglictze Dekrete:

[. „In Betracht der bedeutenden ruppen-Corps aller Gattungen durch chnelie als patriotische Weise vorschreit 00,000 Mann bevorsteht, und dadie ie'ihren Feldngs-Plan entwirft, die -uf die fie rechnen kann; iner so wichti igen Kenntni

Vermehrung, die den die, auf eine eben so ende Bewaffnung der Operations-Armee, ehe Hülfsmittel kennen muß,- ferner, daß es, um in legenheit mit der gehö- norhwendig isi, daß diejeni- erforderlichen Anordnun- Schauplaize begeben oder als Königin-Regentin, ;sabella U., und in Ueber- Folgendes beschlossen: Departements", [lmodovar, be- ird dort, nach der Un- Zustandes der daselbst vorhande- die noch dorthin gesandt wer- r diese Armee, so wie für die se' entwerfen, die er, [le übrigen militairi; schen VerwaltungSzweige, Provinzen in Verbindung ste- 2) Damit diese herbeiführe,

5. Dex. (Allg. Ztg.) Die von den Fr einigen Schweizerischen Journalen verbreitet: in Sardinien auSgebrochcnen Empörung, ung die bedeutenden See; ' seyen, zeugen von gänzlicher Unkenntmß ntlichen Zustände und

Genua, fischen und richt von ei ren Unterdruck

afen bestimmt

ardinischen öffe Einwohner. ken ungeachtet, fask nerzahl beläuft aber „bei bessere als das Dreifa volle Mittelalter,

. in Betracht Rüstungen m ""i gen und schwierigen Ange ß zu Werke zu gehen, en, welche damit beauftragt find gen zu treffen, ßch nach dem Kriegs- weiréy/st ihn im Auge behalten, 0 MM:: meiner stimmung _mit Der Minister, Staats- “.on Ildefonso, iebi-sich sogleich ersuchung des Landes und des ca Truppen, so wie derjenigen den sollen, den Feld ugs-Plan -on Castilicn und.

der 'Hauptrichrung - ist, I)ianno's und Marmora's W noch eine terra iuooZZniin. sich auf ungefähr fünfmalhunderttausend, Ld errheilung des fruchtbaren Bodens“ um In .den Sitten herrscht noch ßten Jahrhunderte hd 11 können. und Nüchternheit mit » Stolz, aber auch die blutige ' der Aberglauben, die blinde Unterwe * ch diese an die Savoy" Wichtigkeit recht gur erkennt und da Theilen der „Insel tragen die Einwo enfellen, und in andern beklebt der alte Weiber das Lob Verstorbener „In einigen ganz'erhalten, - schem, Sicilischem und Wie gesagt, ma' in Innern des Die Einwohner der in uraltem Haß Ski“- und dieser hat schon blutige Auftriiek cher Haß stellt mehrere Provinzen und würde allein schon eine allgememelui g auf der Insel hindern. Gerade wle] r auch Familienhaß und Blutrache von zu Geschlecht und führt oft gräuelvolie Morde taliäner vom festen Lande werden wie glinge angesehen und verfolgt, wenn [ie SU Vor Aliem wollen die Einwoh' und nichts an ihrem bash

begünstigt, Abgeschnirtenheit “" und gegxen die Eirw Sardinien ist sehr gebirgi.

an den Küsten herrscht, so , ihr trefflicher Boden

Diese Insel

erhabenen Tochter, meinem I)iinisker-Rathe Secretair des Kriegs- Herzog von Ribera, Graf von 2 zur Nord-Armee und w

che steigen.

und die vier le wie nichts änder noch die alte Gastfreundschaft Ehrgefühl und Na sucht, die Unthärigkeit, unter die Geistlichen des Landes“ und dur Dynastie, welche ihre handelt. In einigen noch Kleider aus Zieg Griech1sche Gebrauch, zu lassen. virgsgegenden tentheils abcr

ragonien, auf eine Wei nBezug auf DiSziplin, Unterhalt und a schen, sowohl politischen, als ökonomi -_elche mit dem Kriege in diesen hm, für die zweckmäßigfte hält. von mir beabsichtigte Resultat siils-Präsidenten die Vollmacht dm Gegenstandes alle ihm kiffen, und nur das", was deiner souvrrainen Ents jehle, welche mein Staat iusfertigen wird, müs'en ohne efahkt Werden,

Maßregel das so gebe ich dem Con- , in Betrrff des in Rede thig scheinenden Anordnun er für nicht so dringend nöt i eidung zu unterwerfen. in Folge dieser Autorisation chub von den Behörden aus-

;;ch, die Königin.“ am heutigen Tage erlassenen nd Kriegs-Minister, Don gen Mission, ch zur Nord-Armee be- ährend seiner Abwesenheit,

haben fich die Königin.

es auch mit der Sprache. hat [ich das Lateinische fast wird ein aus Korsi lonischem gemischtes „Idiom gespr hat [ich Einiges geändert, :“ beim Alten geblieben. städte Cagliari und Sassari find ander entbrannt, beigeführt. feindlich geqenübe rrctionelle Bewegun Corsika herrscht hie

den Städten ist fast Alles -Secretair Sie haben sich d Madrid, den 6. Dez. 1835.

1 . „Da in Folge des von mir mein Staacs-Secretair u Graf von Almodovar, zu übertragen geruht habe, 17 beauftrage ich Sie, w freu des Kriegs-Depa teii. Madrid, den 6. Dezember 1835.

inisker - Raihcs,

der Spanische Botschafter dten erseßt werden. Man Herrn von Rayneval ein

der von hier aus nach

mit einer wichti die ich ihm 3001 “Wird, mit den Geschä Wach zu rich

An den Präiidenten des M - D Mendizabal.“

„Es heißt, einen Gesan

Fremde behan

ja wie Eindrin versehen oder Herren auf ihrer Insel bleiben, öffentlichen Zustand ändern.

Regierungen der durch die

sich ankaufen.

bisherigen Spanische- niens wird sie noch mehr befördert des Festlandes herauSgesieUt. die Mal?,ria [[)“tark [ d L d ni t“o ewo nt, as ire age un _ ck ' Die Küsten-Bewohner sind geschickte Fisch?!"-i Gegen den Militairdiensk hat der Said entschiedeneAbneigUng, und nur um diese nach und n ,- gierung bei der „Königlichen Gard? Zwar haben sie auf ihrer K*- eine eigene, mit den ganz kleinen Landes-Pferden berittene “.- Miliz, sie versieht aber nur den die ehemalS*häustg an' den Einwohner we schleppt an der e

Im Eco liest man: eis folie „bloß durcb nun, daß an die Stelledes gleichen Ranges mir dem, , hierher kommen werde. Revista meldet, da 15,000 Piaskern , zum Best

ß der General Alava auf die welche ihm zu seiner Reise be- verzichtet babe.

tigt, die Natio- Er ist selbst

ossa, ist zuni “neuen Jnvalidenhauses

erwarten ließen. bessere Jäger. "mnie von willigt Werde! Der Civil-Gou arde um vie ,als gemeiner Gren Der General andanten und er ernannt wvrden.

Es ioll in Ober-

en des Staates verneur von Madrid beabsich r Compagnieen zu vermehren adicr in das fünfte Bataillon ein

überwinden, hat die Re Sgrdinisches Bataillon er

Dienst gegen die Barbar sken Hindecéen, hplündrrßts, en. Zu diesem we e ste en run " ignal- Thürme. Vor ungefähr zehn Zah'ktkl ömiyche Küstenstraße wieder hergejieile worden.““. andere große Straßen theilen krca batte Sardinien ungefähr dieselbe Königreiche in Spanien; drei Stä , machten Geseße und Bittschristen an dre Regierung; " Stamenti, haben aber nie Großes geleistet..

Boden ausschließiich dem Adel und der Geißl ist nur Maier, nicht Grund - Eigenthümer.

besteht hier kaum, wenigstens hat er liznge noch ni habenheit, die Reichthümer_, Kenntnisse und den erworben, wodurch er sich in S rendes Gewicht erhalten hat.

sten Direktor des

Aragonien eine Divi Verbindung der Armeen von ck zu erleichtern.

das Kommando dtese Barcelona soll eine Vers

gebildet werden, nd Catalonien Der Oberst D uan van r Division übernehmen. -

chwörung entdeckt hatte, in der Nacht des 21. 5 Mongm zu" überliefcrn.

e Blätter enthalten folgende Madrid vom 7. Dezember: adorcn-Kammer an des Ministeriums eme günstige ie Aushebung

ziveis die „I Verfassung wie d nde bewelligten dsf worden seyn, Z Sk gehört a-- November den Kar-

e , ici)keit, M Der VW „Die Antworts- f die Thron-Rede hat den sehr erhöht; ein Votum Vorbedeutung für die eben er- der 10000001

steife der Prokur chen Einfluß ertrauens “ist

anien eman i irt p zp ere Session. “D

Der hohe Adel wohn fast auf allen

1453 für diese iieue Armee gestellt, und dieser Eifer ist "um so noth- wendiger, als eine Menge von Ausnahmen und Loskau ungen statuirt werden mußten; die ““leßteren, bekanntlich 4000 eaten für den Mann betragend, haben dem Scheiße beträchtliche Sum- men eingebracht, und man veranschlagt den Gesammtbetrag derselben und der freiwilligen Gaben auf 200 Millionen Rensen. - Der Kriegs-Minisker, Graf von Almodovar, wird heute Abend zur Nord-Armee abgehen; in seiner Abwesenheit wird Herr Mendizabal, der schon dreien Staats-Departemenrs vermöge seiner unvergleichlicden Thätigkeit zu allgemeiner Zufrie-

denheit vorsieht, auch noch das Kriegs-Mmisierium verwaiten.

Der General Alara, der unseren Kriegs-Minister begleitet, wird sich nach Paris begeben, Wohin er mit einer speziellen P?isston geschidkc wird. DieseGesandtschast scheint ihm nur für den Au- genblick übrrtragen zu seyn, da für den Botschafterposten in Lon- don kein ?indercr ernannt ist, _- Heute versammeln sch die beiden Kammern, um dm zur Ueberreichung der Adressen an die „Königin ernannten Deputationen dieie Akcenftücke zu übergeben. Die Königin ist heute früh vom Pardo hier ange kommen, um die Drvutationen zu empfangen. - Die im Prin- zensTheater zum Bexken der Bewaffnung der 100,000 Mann gegebene Vorstellung, welche die Königin und der Hof mit ihrer Gegenwart beehrten, hatte einen äußerst einstigen Erfolq. Mehrmals ertönte im Saale unter stürmischem pplaus der Ruf; „Es lebe dieKönigin und es lebe die Freiheit!“ Als dieKönigin, von ein_er Eskorte der reitenden National-Garde begleitet, das Theater ver- ließ, um in den Palast zurückzukehren, fuhr sie erst durch ein ganzes mit Fackeln erleuchtetes Stadtviertel. Dieser nächtliche Umzug machte einen sehr malerischen Eindruok. An demselben Abend brachte das Musik-Coips der National-Garde Herrn Men- dizabal eine Serenade. -* So eben ist eine Karlistische Ver,- schwörung hier entdeckt worden, und es haben viele Verhaftun- gen stattgefunden. Diejenigen Individuen, welche am ärgsten dabei kompromittirt waren, wurden sogleich aus Madrid hinweg und in Gefängnisse abgeführt. In dieser lehreren Kategorie be- findet sich ein gewisser Cavia, derselbe, der den Riego auf Fin CHbada-Piaß schickte. Strenge Strafen warten der Schul- tgen. *

- In einem von der T i mes mitgetheilten früheren Schreiben aus Madrid vom 5, De ember heißt es unter Anderem: „Das Dekret zur Hemmung des chleichandels (s. Nr. 351 der Sr.:Z.) hat eine nachdrückiichr Rote drs Englescpen Gesandteii Herrn Villiers an den Minister der auöwärcigen Angelegenheiten zur Folge gehabt, wegen der Zögerungen und Hindernisse, die für den Handel daraus erwachsen würden, und ist danach bis auf genauere Untersuchung sus'pendirt wvrden. -- Herr Mendizabal hat der Königin das Anerbicten gemacht, da er wenig Bedürfnisse habe, auf den ihm als" Finanz-MincsterzukommendenAntheilan dcn gewöhn- lich „20004pr. im Zahrebetragenden Confiscationen, nämlich auf ein Viertel derselben, zu verzichten. Diese und andere seiner Schenkungen an den Staat, 10 wie auch der Bciauf der übrigen freiwilligen Beiträge, [911-311 aber für den Dient? des nächsten Jahres zurück- geseßt wcrden. -- Aus Cuba sollen, in Folge eines Befehls der Königin, diejenigen Kavalieristen, die in Süd : Amerika mitge- kämpft haben und noch diensifä ég find, hrrübergeschickc und zu einem Corps „Amerikanischer anciers der. Königin“ formirt werden. * Wegen des Zustandes von Galicien, wo der Kar- [isien-Chef Lopez den Christinos virl zu schaffen macht, ist man sehr besorgt, dock) hofft man einen günstigen Erfolg von der Sendung des Generals L'atre, der'an die Stelle des kranken Ge- neral Morillo treten soli. Lopez hatte erst Coruüa und dann St.

ruhigung der dortigen Einwohner beigetragen, indem er die SalzsieUer, weiche Toreno von 10 auf 54 Reason erhöhte, wie- der auf den ursprünglichen Stand herabselzte. Diese Steuer ist, des Fischfangs wegen, in jener Provinz von besonderer Wick)- tigkrit. -- Auf der Udiverficär Aicaia ist es unruhig hergegan- gen, weil mehrere Professoren und Studenten von der Aushe; bung befreit seyn tvoütcn, was iHnen aber nicht bewiUigtwurdr. Man denkt, im Ganzen etwa 70,000 Mann zusammenzubringrn. "- Gerüchte von Unterhandlungeu mir den Karliften, die hier im Umlauf find, scheinen aus lockerem Grunde zu beruhen. “- Herr Alcala Gaiiano ist nicht umsonst als Vertheidiger des Ministeriums aufgetreten; er ist dafür um Mitgliede des Königlichen Rathes von Indien fiir das Pkarinewesen ernannt, und sein Sohn, den man fälschlich beschuldigt hatte, Herrn Martinez de la Rosa nach dem Leben getrachtct zu haben, ist im Finanz-Departement angestellt worden. *- Der südiiche und der größte Theil des westlichen Spaniens sind nicht nur ruhig, sondern beeifern sich auch, die Maßregeln der Regierung aus- uführen. General Quiroga schreibt am; Granada , er Babe daselbst zwar keine Soldaten, bedürfe derselben aber auch nicht, da das Volk mit dem jehigen Systeme über- aus zufrieden sry. «- Die Gerücht? von Mißverständnis- sen zwischen dcn Genequcn Cordova und Evans sollen ganz ungegründet und daher entstanden seyn, daß Erikerer zur mündlichen Besprechung mit den Ministern.hatte nach Ma- drid kommen wollen, was aber nicht rathsam befunden wurde. «» In Betreff des Wahlgeseßcs ist der Ausßhuß der Prokurado- ren-Kammer zu einem Beschluß gckommen, dcm, allem Anschein nach, die Regierung bcipfiéchten wird. Die Wähier folien näm- lich aus 3 Klassen bestehen, den Höchsibesteuertem den sogenann- ten EinfichtSvollen oder Gebildeten, und die übrigen Eigetithüz mer, die nicht zu diesen beiden Klassen gehören, sollen immer Einen unter 150 aus ihrer Mitte wählen, was im Ganzen un- gefähr 63,000 Wähler ergeben würde.“

Portugal.

«7 »- Lis-sabon, 28. Nov. Die Zritunaen haben bereits die Erneimung des Herrn Loureiro zum Präsidenten des-Con- seits, so wie déejenigedes Hirrn Louis Mouzinho d'Albuquerque um Minister des Innern angecxeigt. Der Lrßtere war frÜkJrr

ecrecair der Regentschaft von eercrim, dann Staats-Ministcr zu Porto, Und zuleßt Präfekt der Insel Madeira mit allen Be- fugnissen, Wilchc die friihcrcn Gouverneurs batten. Dieser 121,3- tere Posten war ihm don dem damaligrn Ministerium iibertra- gen worden, um ihii von hier, wo man seine Opposition fürch- tete, zu entférneu. Kaum voiiständig konstituirt, hac sich das neue Ministerium beeilt, mit wesentlichen Fmanz-Maßregeln, weiche das gestrige und vorgestrige Diario do Governo verkündet, an's Licht zu treten. Die temporaéren Gehalts-Ab üge, die einen Theil davon auSmachen, können als der Vorl ufer der durch- greifenden Reformen in allen Verwalrungézweigen anaesehen werden, welche die Regierung den Cortrs vorzulegen beabsichiigr. Das Ziel des Ministeriums geht dahin, wo möglich schon im näch- sten Jahre zu einer Gleichsteüung der Ausgaben mit den Einnahmen zu gelangen, und wahrscheinlich erst dann, wenn dem ganzen Lande der Beweis der Einführung der strengsten Oekonomie im Staats- Haushalte geliefert worden, wird man mit der Einführung never

im Lande, sondern im AUSLand, besonders in Bare * "“k“" beendigt; es" haben sie!) außerordentlich viel Freiwillige

Auflagen vorschreiten, die unerläßlich scheinen, um dem System

„Jago blokirr. Herr Mendizabal hat wesentlich zur Be;-

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einer stets zunehmenden Schulden-VemuhrUng ein Ende machen 511 köntien. Das derartige von dem neuen Minißerium beabsich- tigte Finatiz-Syskem ist in der Theorie allerdings durchaus rich- tig, und die hiesige Regierung mußte, wenn nicht ein allgemei- ner Sjtagts-Batikerott unvermeidlich werden solle, fich jedenfalls, nach einiger Zeit, zu dessen Annahme entschließen; was auch Silva Carvalho ]elbst wohl sich nicht verbarg. Ob es aber po- lmich war, den jeßigen Augenblick daxu zu wählen, wo noch der Bürgerkrieg in der Pyrenäischen Halbinsel fortdauerc, und in Portugal selbst noch viele Leidenschaften gähren, kann nur die Zukunft lehren._ Schwerer wie die Annahme muß jedenfalls die Durchführung eines strengen Oekonomie-Syskems erscheinen, wenn man bedenkt, welch_' ein bedeutender Theil der politisch : aktiven Klasse der Portugiesischen Nation ausschließlich von Gehalten oder Pensionen zu leben gewohnt isi, und daß bekannt- lich die Sorge „der Betheiligten diese nicht zu verlie- ren , iiber fie wieder zu gewinnen, die Haapttriebfeder der polmschen Zackungcn war, die Portugal seit funfzehn Zak)- ren bewegen. - Der neue Finanz-Minisker Campos hat, nach- dem er“ von der “eigentlichen“Lage der Finanzen Kenntniß genom- men, e_me aus einem Kapitalisten und vier Kaufleuten bestehende Komm1ssion ernannt, um sämmtiiche Finanz-Operatiomn zu pri“:- frn, welche Silva Carvalho, in Foige des ihm am Ende des vo- rigen Jahres von den Cortes bewinigten VertraUeU-Votums, unternommen hatte. Man erwartet deren Bericht. Auch ist der Rakth' des Schatzes, Herr Castro, sofort entlassen worden. Der Minister Campos scheint demzufolge ein Reactions-Syskem in Bezug _auf seinen Vorgänger u bezwecken, welches ihm die Durchfuhrung seiner eigenen Pl ne nicht erleichtern dürfte. Der Herzog von Terceira hat den Ober-Besehl der Armee niederge-

.legr. Es ist dies eine Oekonomie-Maßregel, da diese Stelle ganz

eingeht. Das neue Ministerium hat fich für die Gestellung des traktatenmäßig siipulirten Hülfs ; Corps an Spanien ausgespro- chen. Da Spanien alle daraus entstehende außerordentliche Aus- gaben zu Übernehmen hat, so erwächst daraus für Portugal we- nigstens keine finanzielle Belastung.

Türkei.

Smyrna, 16. Nov. (Journal de Smyrna.) Eine auf ficherx Autorität geftüßte, seit acht Tagen verbreitete MiithtilUng an die Konsuln und das Fränkische Publikum widerlegt die haldcimtleche, unterm 20. Sept. in Alexandrien erschiene'ne Ver- theidtgung Mehmed Ali's in Betreff seiner Umtriebe mit Tafii Bust uiid den rebellischen Albanesen, indem ganz einfach frage wrrd, warum Mehmed Ali erst die Unterdrückungdcs“ Aufstandes abgewartet habe, ehe er sich so ""rein zu waschen s11chtr._ Eine solche Erklärung im Monate Mai würde Alba.- mrn viel Blut und Unheil erspare haben. Diese Mittheix lung entöäir außerdem über die neuen Umtriebe des Vice- Königs mit Emir Bekir in Syrien, seinen Agenten in Carama- nien und überall im,:Orirnt interessante Aufschlüffe. Wo Tafel Bust fich aufhält, weiß iiberdies Jedermann. -- Aus Alexandrien haben wir neuere Rachréchten bis zum 30. Okt.; die Pest und die Cholera hatten beinahe ganz aufgehört. Der Vice-König hatte Alsxandrien verlassen und fich nach Nicdcr-Aeqypten begeben, wo er einen Theil des Winters zubringen und sich erst später nach Kahira begeben wollte. -- Ueber die militairischen Ereignisse in Arabien Wußte man nich_ts Sicheres, _Es schienen sehr schlimme Nachrichten angekommen zu sehn. Die Araber von Yemen ver- folgten die schwachem Reste der vernichteten Armee *in Hedschas überall, und wenn die zuletzt abgegangenen _Vrrßärkungen nichr bald eintreffen, so werden alle Aegypter bald vernichtet werden, Mehmed Ali hat vor seiner Abreise eine dritte, obgleich sei)? schwache Expedition nach Hedschas beordert, welche bereits unter- wrgcs isi, Und man erwartet mit Neugierde die Nachricht von dea: Eintreffen der zwei früher abgegangenen, so wie die ihrer Ver,- einigung mic drn Resten der früheren Armee. Der Abganr; drs Marine-Direkiors in Alexandrien von Cerisi, welcher sehr be“. dauert wird, dürfte bald den der Meisten Franzosen zur Folqe ha-

! ben, da fie alle sehr unzufrieden sind. Verlassen die Franzöüscben

Seerffizierr Mehmed Ali, so ist es um seine :arine geschehen, denn die in Europa gebildeten Zöglinge können die Marine nick): leiten. -- Aus Syrien find alle Nachrichten sehr kläglich, fie rei- chen bis zum 7. Nov. , und lassen keinen Zweifel, daß die Ent- waffnung der Drusen nicht vollständig war. Der größte Theil derselben har fich in die Gebirqe gcßüchter, und Ibrahim Pascha, der ganz Syrien durch seine Satrapen so zu sagen ausplündern liry, hat Befehle xrlassen, während der gewaltsamen Truppen.- Ausbildung in diesem unglücklichen Lande die Verfolgung gegen die Drusen einzustellen. In Beirat und Aleppo schicken sch die meistrn Franken an, diese Städte wigcn der Mißhandlungen, die sir von den Aegyptern erleiden müffen, zu verlassen. .. Nach den nettesten Berichten aus Samos vom liren d. M. hatte fich die Hauptstadt dieser Insel, Varhi, ebenfalls der Insurrection angeschwffen. Dec Kapudan-Pascha, der am nämlichen Tage in Wkitvlene war, eilte, einem Aviso von hier zufoige, am 13cm in die Gewässer vou Samos. Man hofft, daß es ihm gelingen werde, die Ruhe herzustellen. Seit einigen Tagen heißt rs fortwährend, daß der Englische Admiral Rowley mit bedeutenden Verstärkungen "hier eintreffen werde. «' Dir Griecizisrize Brigg „Nelson“, Capitain Panikoli, h_at zuersr ein Piraten:Sckiff, das in Samos au5gerüstet war, weg- genommrn und nach Athen bringen lassen. Seitdem krcuz'éc der „Nilson“ in den Gewässern von Salonich. »- Das aus Konjianiinoyil grkommene Dampfschiff der „Halbmond“ isi, mit virlrn Türken und Naias am Bord, hier eingelaufen, 0,315 wir dabcnjdie Gewißheit, daß der Sultan dcr Dampfschiffszdri zwischen hier und der Hauptstadt keine Hindernisse mehr in dci; Wrg legen wird. Die Vorürilungrn der Fränkischen Minißrr sind. wie es scheéni, drm eigenen Wunsch.: drs Großhcrrn nur zu Hiilfe gekrnimrn. . .

Jniaiid.

Berlin, 21. Dez. Zu den Plenar-Sißnngrn der König!. ?ikadcmie der Wiffcnscyafrcn sind in dri! “Monaten Oktober, No- drmbcr und Drzrmbrr d. I. fiokxxzcxidc “.)!!Kdandiimgen gelescti worden:

. Am 15. Okt.: Herr Lachmann, Wer den Eingang des Parcivais. .

Am 22. 1:.: Herr Hoffmann, 056? die Besorgnisr, welche die Zunahme der Bevölkerung *crzeugt,

Am 20." Okt.: Herr Eichhorn, iiber die Gesehgebung Karls des Großen nach erlangter Kaiser-Würde. '

Am 5. Nov.: Herr Ranke, Gesch1ch1e der Entwickelung dcr Italiänisckxen Possio,- dritter Abschnitt.

Am 12. Nov.: Herr L cps ius, über die Anordnung lind Verwaiidtscizaft des Semitischen, Indischen, Ait-Perfiscbkn, A1:- Aegyptiiiiycn und Aethiopischen Alphabets, nämlich den ersten THQ"! dicser Abxiaiidiung, vorgetrsci: von „;ck-“irn Wilken.

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