1835 / 362 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

deffen nur 127, dieser 4-1 Stimmen. .Die zerspkimrten sch.- - Am HW 1". M. treten die drei General-Conseils für an- del, Gewerbfteiß und Ackerbau zusammen. Das Generak'a km- dels-Conseils besteht aus 51 Mitgliedern, von denen die Pariser andcls-Kammer 8, die Handels-KammeFvon Lyon, Bordeaux,

:

übrigen 5, Stimmen

- earseille, Rouen, Nantes und Havre e jede 2, und die übri- gen Handelsstädte exne jede 1 erneunt. nter den Hauytfxagen, mit denen sich das General-Handels-“Conseil beschäftigen wird, befinden fich auch diejexti'gen wegen der Konvertirung der 5proc. Rente und wegen eineu Aenderung in dem gegenwärtigen Zoll- Syjteme. Hiernach scheint die kürzlich von dem „Moniteur du Commerce“ gemachte Anzeige, daß von einer Renten ; Umschrei- bung gar keine Rede sey, ungegründet zu seyn.

Herr Victor Hugo ist, dem Verne men nach, einer der „Kandidaten zu der durch den Tod des errn Lainé erledigten Stelle in der Franzößsthen Akademie.

Großbritanien und Irland.

London, 23. Dez. Die Rückkehr der HerzoZin von Kent und der Prinzessin Victoria von Ram:?“gace nach . enfington ist noch aufges-h'obm worden, da an den Zimmern des dortigenPal- laßei auf Befehl des...??önigs erft mehrere Ausbesserungen und Verschönerungen vorgenommen werden, woran nichr weniger als “130 Arbeiter beschäftigt- smd.

- Dex heurigen Times zufolge, nehme das Gerücht. immer Wehräüberhand, daß Lord Melbourne endlich die Unmöglichkeit einzunhen anfange, mit seinen jeßégen Kollegen und in den Ver- legenheiten, in die er durch sie verseht worden, noch ferner das

Land zu regieren. „Es heißt seit ein paar Tagen“, sagt das Jenatmte Blatt, Lord Melbourne schmeichle fich damit, daß «? hm gelingen. werde, Lord Stanley und den Herzog von Nici)“- moud wieder für sein Ministerium zu gewinnen; und in der Hoffnung, eine so hcerre Aussicht verwirklicht zu sehen,- so" der e_dle ViScxount seh schon mehr als einmal mit dem Ersterer: die- 1__er beiden Herrm in Communication geseßc haben. 3th ist er yoga: bei dem Letzteren zum Besuch. Wenn in diesen Com- manicationen etwas mehr zu suchen it?, als eine bloße Erneue- rung (Jes Pr-ivat-Verkehrs, wenn Lord Melbourne sich wirklich nach emer ko heilFmen Unterstüßung umseht, so wäre dies ein unwidexlkglc'cher, ejveés, daß das abscheuliche pestclentiakiscbe Pündmß mit O'Connell aufgelöst und daß Lord Melbourne end- lkch darüberzum Bewußtseyn gekommen ist, was er als Anhän- Éer de_r reformirten Kirche, als Britischer Pair und als Rathge- ker sxmes Souvxraéns. für Pflichten gegen die Britische Mo- Zacsne zu erfüllen hat“. Wir jverden gewiß dem edlen brd und sei;:en Kollegen das gebührende Lob nicht vor- ?mhalten, sobald es fich zeigt, daß ste wirklich eine

iederverrinigung mit Lord Stanley » und dem Herzoge

Yon Richmond wünschen, unter der einzigen Bedingung natür- lich,_ unter welcher das jelzt'ge Kabinet, wenn es nicht ganz wahn- nnig'ist; eine solche Verbindung erwarten kann, und unter wel- cher allein (e_s' dem Lord Stanley und dem Henzoge von Richmond moralisch11chglich ist, darein zu willigen, nämlich unter der Be- dingung eines gän lichen und entschiedenen Bruchs mitO'Cou- nell und den papétischen Revolutionairs inIrsand, so wie einer offenen undunbedingten Verzichtleisrung auf jene unselige Klau- sel inder Irländischen Zehnten-Bill, die an der so plötzlich'en Vermehrung des" Unheils und der Verwirrung in Irland haupt-

sächlich Schuld “ist. Wir. wiederholen es nachdrücklich, daß eme

Annäherung Lord Melbournels :an Lord StanleCy und seine Freunde. („,so viel “'t“ «ls ein K_«eg gegen O' onneu. |_ isi geradezu eine Aufopferung oer Aneignungs- “oder ver!- mehr Beraubungs-Polétik, um deretwillen sch Lord Stanley, de'r Herzog von'Richmond und Sir James Graham aus dxm Mc- nistcrium Lord Grey's zurückzogen, obgletch diese Poltuk da..- mals uoch in einer viel mildxren Gestalt hervorn'at.“ Die T:- mes'behauptec dann weiter, daß an eine Sinnes-Aenderung Lord Stanley's gar nicht zu denken sep, und daß er, wenn er sich den Ministern anschiösse, dies nur als ,Ehrenmann thun würde, um die Institutionen Großbritaniens zu retten, nicht um fie uxnzu- Zürzen. Da ,das genannte Blatt nun aber nicht glaubt, daß die

jtkigen Minister in die Bedingungen , die es oben angeführt,

w. [ligen würden, so kömmt es zuleht u dem Schluß, daß das gan : Gerücht von Mittheilungen zwischen Lord Melbourne ei- u eéts und Lord Stanley und dem Herzoge vpn Rich-

mond andererseits wohl bloß lißiger Weise von dem_Mmistcrium aus*gesprengt worden seyn möchte, um fich, da es nine schwache

Stellung u fühlen anfange, cinen Schein von neuer Kraft zu geben. ord Melbourne“, so schließt die Times ihre Bemer- kungen, „wagt es nicht, fich mit O'Connell zu überwerfen; noch weniger aber kann er es Wagen, dem Lord Stanley eine politische Verbindung vorzuschlagen, so lange die Beraubungs-Bill und 'der Beschluß des Unterhauses, auf den dieselbe fich stößt, noch täg- lich als das“ Losungswort des Kabinen? und seiner „Haupt-Anhän- ger bezeichnet werden.“

Der Courier will wissen, daß der Hauptgegenstand, der in der leßeen Geheime-Raths-Versammlung in_Brlghton zur Spra- che gekommen, ein Geheime-Raths-Befehl in Betreff der Verhält- nisse der Kaffern gewesen sey, die bekanntlich am 17. Sept. ei- nen Friedens; und Freundschafts ; Traktat mit dem Gouverneur des Cap abgeschlossen hatten. - _

„. Die'Ttmes meldet, daß der Geueral-Major Sir Alexan- der *Woodford an die Stelle des verstorbenen Grafen von Cha- tham zum Vicc-Admiral und Gouverneur von Gibraltar ernannt werden würde. , _

, In der AndreaS-Kicche zu Edinburg wollten kürzlich die dortigen Tories und Anhänger der Anglikanischen Kirche eine

Versammlung halten, die aber unterbleiben mußte, weil der Stadtrath sich weigerte, die nöthige Erlaubniß zur diesfäaégen Benußung des Kirchengebäudes zu ertheilen.

Ein Verein von Konservativen in Birmingham, der sich „loyale und conjkitutéonnelle Association“ nennt, hatkürzlich eine Adresse an Se. Maj.» erlassen, worin der König ersucht wird, der-Anglikamschen Kirche in Irland seinen SQUß nicht zu ent; ziehen; nebenbei werden darin dj_e von den Ministern in der lelzten Parlamentö-Sesfion durchgejegcen Maßregeln sehr geraden.

Der'Dubliner Korrespondent der Times schreibe dersel- ben unterm 19cm d.: „Der neue Reform-Verem will, wie ver- ' lautet, zu Anfaugx des neuen „Jahres eine allgemeine Versamm- lung in Dublin halten, um seine Maßregeln zu treffen, . Die minéstxrielle Partei ficht nur allzusehr.,ein, daß ste immer mehr Terran „vexxäexrt, und „will nun aus allen Kräften bei ver Wäh- ler-RFistrtrung gegen die Konservativen operirxn, um“ ihre frü- Jer _ teilung Wiederzugewmnen. Di: erste Opexation des neuen -- creme soll gege_n .die beiden nördlichen Grafschaften Donegal uud Armagh 3mchtet seyn. Der Kampf [:ck-Parteien in Irland fzngx*an-,"nnmer interessanter zu werden. Es Wexden auch Am stalten getroffen, um Herrn O'Connell gleich nach Neujahr in Dublin em öffxntliehes Diner zu geben. Dem Vernehmen nach werden

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sowohl Whigs als Rgdékale _ Gerücht,“ der Graf von Charlemont “werde bei dem, Mahl den Vorfiß führen, dies halte ich aber nicht für wahrscheinlrch. Der Graf und die Gräfin von Mulgrave find jeßt zu einem Besuch bei dem Herzoge und .der Herzogin von Leinkker in Carson, wo- hin auch eine Menge von Freunden der Minister eingeladen,wor- den. Die Kommisfion zur Untersuchung der Wahl“ von OCon- nell und Ruthven hat ihre Arbeiten noch immer ntcht beendtgt;

heute hält sie ihre- zweihundertste Sélzung und fährt mit dem'

Zeugen-Verhör dauern.“

Der (gestern erwäßnte) Centrqb Ackerbau-Verein für Groß- britanien und Irland, der fich hier konstituirt hat, und zu dex- sen Mitgliedern namentlich der Graf Stanhope und der Mar- quis von Chandos gehören, hat in den von ihm bekannt gemach- ten Beschlüssen als die Ursache seines Zusammentretens angege- ben, daß er, mit gänzlicher Ausschließung aller parteisüchugen oder überhaUpt polixéschen Tendenzen, nur den Ackerbau scyüxzen und austnuntcrn wolle, weil, unqeachcet aller_Bemühuygen der m den Prcvinzen b'eykehcnden Ackerbau-Geselljchasten, dre Nach- theile, denen sowohl Grundelzer als“ Pächter und Tagelöhner ausgeschc sonen, sich seit dem rieden mit reißenden Forcschthten vermehrt härtcn und seht so bedeutend geworden wären, das; die Vernichtung des Ackerbaus und die äußerste Gefährdung alle_r mit demselben v'cybundenen' Jntereffen zx: befürchten „sey. Dte Anzahl der Mitglieder, welche diesen Lencras-Verem gesktftet haben, beläuft stch aus*40, und es ist ausgemacht worden,“ daß jeder ähnliche Verein in den Provinzen, 'der fich zu einem jähr- lichen Beitrage von 5 Pfund versteht, das Recht haben soll, 311 den Versammlungen der Central-Gesellschafc in London zwe; Depurirte u senden. '

Der ;orning Chronicle zufolge, zvären der fruher? Portagéesische Finanz-Minisker, Herr Silva Carvalho, und dre: andere Mitglieder der vorigen Verwaltung in einexn Wahl-Ve- zirk der Provinz Entre? Douro e Minho zu Depunrten gewählt worden. “'

Die Morning Chronicle behauptet, der gegenwärtige Spanische Geschäftsträger in London, Herr Ialzat, habe von sen ner Regierung den Auftrag erhalten, die Brttéßche Regierqng zu ersuchen, daß se die Aufmerksamkeit der Französischen Regterung auf die Thatsache lenken möge, daß, troß aller Befehle und aller auf dem Papier getroffenen Vorkehrungen, noch tagtäglich und allnächm'ch den Karlisten in Spanien reichltche Zufuhren 111191“ die Pyrenäen zukämen. , -

Nach dem Morning Herald soll die Nachrtcht, dax; England mit Spanien über einen Handels-Traktat unterhandle, große Bestürzungw. Lassabon erregt haben. Bis jeßt, diente Portugal zum Entrepot für fast alle Englische Waaren, dae nach Spanien eingeschmuggelt werden, und von dtßjemTransttsgvg 11ichc nur eine große“ Menge von Privatleuten jeder „Klasse, om dern der Staa: selbst durch die von_ det) Waaren erhobenen Zölle so bedeutende Vortheile, daß dieser „Handelszweég als der bedeutendste nach dem Ausfuhrhandel mit Portugiefischen Wei- nen betrachtet werden mußte. Hören die Engltschetz Waaren auf, Contrebande in Spanien zu seyn, so würde stch m Por'tu; gal Alles auf eine unbedeutende Wieder-Ausfuh_r von Kolomalz Produkten nach dem Mittelländischcn Meexe [Jejckx-xänken. Uebri- genssügt der Morning Herald hinzu, daß dre ycelbesprochenep Unterhandlungen über einen Handels-kam zwsschen Großbrc- tanken. und Portagak keinesweges, wre es geheißen habe“, abge- brochen seyen, sondern daß vielmehr Lord Howard de Walden sich noch eifrig damm _bes _äftige. - . * _

. Der Pariser Koére pondenc des M'ormtxg Herald be- barrt bei seiner Behauptung, daß_ in Paris eme Anleihe für Don Carlos abgeschlossen worden 1ey.

Den neuesten .Nachrichten aus Kanada zufolge, soll Graf Gos'ford sich fortwährend gegen die Anforderqngen des Ver- sammlungs-Hauses und der Franzöfischen Parte- überaus nach- giebig zeigen. ' .

Die Kolonial-Versammlung von Tabago :| nur dem Bri- tischen Gouverneur über das Recht der Ernennuyg ea'nes Beam- ten der Versammlung in Streit gerathen. Bethe Theile neh- men dies Recht in Anspruch und haben es auch ausgeübt. Da die Versammlung den von dem Gouyerneur ernannten Beamten nicht anerkannte, sondern denselbetz Vtelmehr, als er dem Befehle des Sprechers, sich *aus dem Hause zu entfernen, nicht nachkam, verhaften lassen wollte, so hat d_e_r Gouverneur, nachdem von beiden Seiten sehr lebhafte Adressen gewechselt worden waren, die Sitzungen der Versammlung vertag; und erxvartet jest Zn- structionen vom Staats-Secretatr für i_ne Kolomeen.

Die Dubliner EveninY Post wall Nachrichten aus Neu- Orleans“ vom 10. Novem cr erhalten haben, denen zufolge eine furchtbare Verschwörung unter den dortigen Schwarzen ent- deckt woyden wäre, die nichts Geringeres bezweth hätte, als die Ermordung sämmcléchec Weißen; auch sollen e-imge Mcpschen bei der Entdeckung des Komplotts um's Leben_gekommen ]cyn. Der Sun theilt diss Schreiben aus der Dublmchcitung mit «'ner besonderen Ueberschrift und als die_ alleixrige , achricht, die bis jetzt hiervon in Europa eingegangen 1ey, mat, schem; also großes Ge- wache darauf zu legen; andere Blätter akn' zwetfeln sehr an der Richtigkeit der Sachs, weil man in Lévexpool Berichte von dem- selben Datum aus Neu-Orleans hatte, das nicht ein Wort von einem solchen Kompxott sagen. Das erwähnte Schreiben lautet folgendermaßen: „Unsere. Stadt und alle südliche Staaten wurden vor kurzem durch dre Entdxakung cines Kom- plotts unter der schwarzen Bevölkerung , die m derRacht vom 2.5. Dezember sich in „Masse empören, Städte und Dörfer in Brand stecken und während der allgemeinen Verwirrung über die arglose weiße Bevölkerung verfallen wyllte, in„dée größte Bestürzung versetzt. Es war auf einxn völligen Verttlgungskrieg abgesehen. Weiße selbs!) die fich bet der Plünderung 'zu berei- chern gedachten, batten'den Plan angezettelt, und letreten die Verschwörung. Der Rädelsführer sollte den Anqriff auf Neu- Orleaus in Person dérigéreu, und während die Stadt in Flam- men stände, wollte er mit seinen Auserwählten die Bankett stür- men, sich alles Geldes, was fortzubréngen wäre, bemächtigen und sofort die Flucht ergreifen. be_ onnen. Die Neger, die man auf diese Weise hinters Licht füZrce, wollte man dann. sich selbst überlassen, und gewiß wäre ihre gänzliche Ausrottung die Folge davon gewesen. Genug, die Sachen hätten noch schlänmer werden können, als einst auf St. Domingo. Zn Neu - Orleans beßnden,fich 18,000 SchWaxze, die eine bedeutende Menge von Waffen m Händen haben, Und es ist schrecklich, wenn man bedenkt, zu Welchen Meßeleien es unter solchen Umständen hätte kommen können. Ein junger Mann , der in den Rath der Berschworenen zugelassen wurde, entdsckce Alles. Er machte das „ganze Komplott und die Namen der Agenten desselben in den verschiedenen Städten bekannt. In mehreren Staaten ergriff. das Volk diese Agenten “au enblicklich und knüpfte "sie auf. In New-ereans ging "man kalt lütiger zu

* *

foct._ Es scheint, als soUee die Untersuchung ewig

_ “?

daran Theil nehn-xen. .Es geht das

In dieser Abfuhr ward das Werk ,

Werke. Es wurde eine Volks-Versammluyg gxßalcen, man ern WachsamkeitsxAusschüsse und bildete Mtlttatr-Mmpagnieeß, selbst gehörte zu einer dieser Compagmeen. er befahren „_ reren verdächtigen Personen, binnen einer bestimmten 3,“ Stadt zu verlassen, und es steht jeßt Alle); so,*daß die Nr wenn ste sich noch einfallen lassen sollten,_ ehren Play auszu -ren, einen warmen Empfang finden würden, wann „sie “"ck , men möchten.“ Im weiteren Verfolg des Schreebens w wieder mehrere Fälle gemeldet, in denen das Volk gegen (; cépationisten nach dkm Lynch-Gcs-“ß vxrfahren :|.

Die Stadt Para Bk'afilien 1oll neuerdmgs Wieder Vinaigre und seinen Indianern überrumpelt worpen seyn, [, alle Weißen die Flucht ergreifen mußten. Auch m_Bahia tete man einen neuen Aufstand der Reger. .

Aus Buenos-Ayres vom 18. Oktober werd (außer gestern Mrtgctheilten) auch gemeldet,. daß em „Oberst; cala, der ehemals bei dem General quroga attacherc tyak/ mehreren Personen in Mendozq intrtgm-rt hatte,0un1 dae rung zu Kürzen und jene Provmz so wre San «zuan m' zu vereinigen. wo er gefangen genommen, den Behörden von Mendoza liefert, vor Gericht gestellt, schuldtg besuydxn und'ers wurde. Durch sein Geständnis; kompromctttrte er au4 Gouverneur von San Juan, Seüor Oro, der _darauf Postens entse t wurde [Lud ebenfalls vor ein Krt-egsgereY stellt werden ollte. Senor Xavier_Lopez, xheryalxger G neur von Tucuman, und die Parte; der ltmtartcr hatten, ner Provinz eine Revolution anzustiften gxsucht, Won, von den Behörden von Catamarca unterstußt wurden, ihnen gestatteten, den General Figueroa m;: 1500 nach den Grän en von Tucuman zu senden. Gegen Corps zog der Éouverneur von*Tucu311an, General ., mit seinem Bruder an der Spihe von 000 Mann zu Feld, brachte ihm eine vollständige Ncederxaqe. ber. Von den entfiohenen Brüdern des verhafteten Remafe, Ex-GW- von Cordova, war Einer noch auf der Flucht ergraffen tv und man hatte bei ihm mehrere tmr Blu; befieckte Papiere ein Paar Pistolen, die dem General QYU'oga gehör: hatten, funden, was als der sprechendsre Beweis angesehen wurde, dieser General von den Reinafe's ermordet worden. Eines bedeutendsten Häuser in BuenosxAyres, S_ekxastian Lezéca, Gebrüder, hakte ein Fallijscmeut vor; 3 MtUxonctz Dollars klärt. Als Urheber desselben wird em Commts dexsesHau ein Hannoveraner, Namens Hornung, von der Poltzcévcrfo dem man Schuld giebt, daß er fü): 1,500,(_)00 Dolxars fal Wechsel gemacht habe. Um der Fmanz-Noth abzuhekfen, derxdte Regierung von Bumos-Ayres [EWU, war dersekben freiwillige Subscription :kon l,480.000 Dollczrs „von ch-- wohnern angeboten worden, und ste hatte daes Anerbreten

enommen. -

g Der Rational-Kongreß vox: Chil'é hat gm 6“. Juli Engländer, “Namens Wheelwrrght, ern Prtvzkegeuxn ft]- Dampfschtfffahrt in den Häfen und auf den Fxüjsen der blik auf zehn Jahre ertheilt; doch mußte derselbx sm) verpfi das Unternehmen binnen zwei Iahxen zu begmnen und stens zwei Dampfschiffe, jedes von 3,00 Tynnen, zu unter

** Ueber das Unternehmen einer Engltschen _Dampssch1 nachder Pyrenäisäzen Haxbinsel und nach Inyten werds; Allg. Zeitung. Nachftehendes aux L_ondon-perth-zt: „Es mich, Ihrem Blatte' einige "ausfuhrlcche Rachrtchten uvex wichtig"? Unternehmungen mitthee'lm zu könn“), derm WN auch auf die Verbindungen Deutschland? mcc entsxxnleyen dcm steh sehr vortheil'zqfc äußern mussen. Dre eme ternehmung, welche für jeßt „nur partccll beßeht, im sten Frühjahr aber eine große Ausvehnung erhalten wird, die unabhängig von den chiexungs-Postpaketcn veranß- wöchentliche Dampfschifffahrt zwidchcn London und den F) und mehreren Nebenhäfen Spanjens und Portagals. Zauythäfen find Lissabon, Porto, Cadéx und Gjbraltarbexké “_éc Gesellschaft, welche diese Unternehmung letter, befißtb zwei große Dampfschiffe, die alle vterthn Tage einmal dieF machen; ste hat überdies bereits dre: andere Dampsböte größten Gattung im Bau, die :'n kgrzer Zee; vytn Sxapclw gelassen werden. Dann wird dee Comnxynecanon mat der msel wenigstens“ einmal jede Woche stattfinden. Von den neuerbauten Dampfböcen hält das eine 801) Tonnen m-t Pferdekraft, ein anderes 600 Tcnnen_n:it 200 Pferdekxafkf ein“drittcs 550 Tonnen mit 181) Pserdekraft. Außerd“ Hauptlinie werden wsedcr große ngpsböxe vor) Ltffaboxt- Cadix aus zwei Linien mit den übrtgen' Portugusnchenx so wie mit den an der nördlichen und stzdlxchen Küste-«Ö nien gelegenen Häfen unterhalten, was e_m vollständxgejWck Communications-System zwischen der ganzen Pyrenächnßé insel und England zur Ausführung ßrmgcnkwerd. DaZKW der unter dem Namen [)enin5u1m' Zion"- Wayizxniion 901119- bestehendm Gesellschaft beruht nicht e_mf öffentléchen ?_[cnxq- dcrn ist durch Privat-Einschuß von vtelen bei ngpssckzkn!“ interesfirten reichen Individuen und andern Kaufleuteyj mengebracht. DéeUneernehmererfreuten fich, ohne auf aqssch|_ de Zwangs-Monopole Ansprüche zu haben, n„tch_ts dcstowemgert wichtigen spezéellen Begünstéggngen dcr ]eßtgen Spanisch?" Portagéefischen Regierung. _Cs brancht kaum erwähnx 1", den, daß diese Dampflxdce jowohl für .Passagxerx alsGÜUk gerichtet st.".d. Die Kaxüten werden für die Rexsenoen auf, glänzendste ausgestattet, und die Bcwirthunq steht unterd besondern Kotfntxtollß. " Die Preise für dte Ueberfahrc sm cndermaßen e ge e_ t:, .

9 Von London nach Porto und Lissaßon lfte Kajüte 13

_ Lce » 8 ' nach Cadix und Gibraltar

1712 o ]5 '

Lee ' » . Eben so die Rückreise. Auch die Preise der Zwischenpläské von Porto nach Lissabon, von Lissabon nach Cadcx, "?"“ _ nac!) Gibraltar und 71043 781'53 smd "genau beßimmt. Y senden, Welche ihre ganze Passage bezahlt haben, dürfcxtkM in den Zwischenhäfen auf längere Zect- aufhaltxy und 'HP], später frei fortseßen. Im Durchschnitte wird dae DampMWs nach Ltffabon in fünf Tagen zurückgelegt. Durch dressé R“ stehenden DampfschifffahrcsxVerbindungen von HamIWZ-M eerdam, Antwerpen und Ostende mét_London würde “mods , persönliche jmd- kommerzielle Communication Deutschlaauf Spanien und Portugal durch jene neue Einrtchtungß cssm Tage zurückgebracht werden, was zu*-erfreulccl)en _Erge " g)“ die Industrie und den Handel Demschlands führen könnkxé n ;, weite Einrichrung ist die seit zwei Monaten _durch "“O-[and Zorn ein eleiccte regelmäßige Verbindung zwischen „ENZO n Indien [?ber Alexandrien. Die „General-Post-D'kkscsD nämlich vor einiger Zeit die Stattonen der “:)“Cegierxmgi-en a schiffe im Mittelländischen Meere bis nach Alexandru dehnt, und am zweiten Tage jedes Monats fährt ?

)) ))

“Pakeehoot regelmäßig von Fatmomh dahin ab.

Barcala hielt sich damals in San Zu-H “_

* Dam van Zsselt und Herr

_ Damit_ aber auch eine eben so geordnete und bestemmte Verbindung zn'sischen Alexandrien und Indien stattfinde, hat Herr Waghorn mit Em- wjuagung Und unter der Berufung der yiefigen Post-Direction eéne reqklmäßige monatliche Verbindung zwischen Alexandrien jmd SUcz zu Stande gebracht, vermittelst “welchcr- die mit dem Falmouther Pakéetboote angekommenen Briefe und Reisenden un- 211121815411" nach Sucz befördert Werden. Von Suez aus werden F;? wieder in „Dampfbötcn nach Jydien aufgenommen. Findet fich "bei dcr Ankunft der Post auf" die|er Stacton gerade kam Dampf: boot vor, so werden immer Segel-Schiffe direkt nach Mokka in Bereitschaft «halten, von W;) Kauffahr*tecschiffe während der süd- westlrchen Monsuns regelmäßég nach Indien fahren. Auf diese Weise wird dée Fahrt zwischen England und Indien in stehen Wochen bewerküeiligt. In der Absicht, die Stetigkeit dieser Ver- bindung zu stchexn, welche füx' Cugland von. der höchsten Wick)- n'gkei: tsé, hac Cßglatzd bekanntlcch die Jukel Socotra an der Mündun dcs Arabijchen Meerbusens durch Kauf erworben. Mit der e:“: wird Diese Befikzung eéne wéchtige Statton werden.“

Niederlande.

Aus dem Haag, 25. Dez. Der (Gesekz-C'ncwurf zur hö- hcren Beskeuerurig des aus-ländiskHer: Gotraédes isk geßern, nach- dem die szte Kammer, dée Vormittags ihre Debatten noch immsr nicht beendigcn konnte, am hetlégen Abend selbst s1ch wie- der vsrsammclt haue, Nacht:? um 11 Uhr durch eine kleine Ma- joriläk, nämxe'ck) mx'x 29 gegen 25 Stimmen, angenommen worden. In der gestrigen Vormittags-Sxkzung machten sich be- x'onders die beiden bekannten Oppofitwns-Métglieder, Herr van Luyben, bemsrklich, die sonst die hefctgsken Gegncy aller von der Regierung vorgeschlagenen .Maßi'egcln, namentlich aber der Steuer Gesetze, zu seyn pfiegen, o'as Korn-G'eseß aber aus dem einseitigen Gesichtspunkte dcs Agrékulcur-cheresse, das bekanntlich in Holland weniger als in irgend -einem Deutschen Lande prävaltrt, lebhaft vcttheédsgtem. Herr Luvben ésk Vetvter der ackerbau- trecbendm Provinz Noro-Braöanc und glaubte deshalb auf die Handels chcrcsscn der eigentltchen Provinz Holland ky-ine Rück; sicht nchmxn Fzuznüssen. ZN" berief fich darauf, daß Belgien kürzlch) dw L.:nxuhr dcs Holländischen Schlachtvéehs erschwert habe und daß es daher um so mehr unrecht seyn würde, ihm dé: Ausf'aZ? seines übexsü ségcn Getraides zu erle:cht-:1*n. Hr. van Dam van Zsselc ging in semem Eifer so weit, daß er eineZusammcnftel- lung der Verhältnisse des HoUändischen Landmanncs mit denen des Deutschen für ganz unpassTnd haelt. „Man wird doch nicht“, sagte er, „inemem Lande wie Holland, wo der Elementar- Unterricht Fo allgemein verbrcitct ist, einen Zustand der Dinge sci) [)erbciwüni'cl)en, wie er in den Hütten v:“eler Deucschen BKULkn sch ' findtt, wo dex Aufenthalcdes Gesmdes von dem der Schweéne, die von diejcm gefüttert wexdkn, nicht zu Unter- scheiden ist ?“ TNan sieht, daß Herr von Dam von dem Zu.- stand: des Untervichtswesens in Deutschland eben so wenig WSiß, als vondcm d;:k LandwirthsWsc, die allerdings, wenn sie nicht einen Thea! ihrer Zwecke verfehlen soll, nicht immer mit jener H911äx1deschen Reénxich1ext bexrcebcn werden kann, die zwar sprüchx wörtlich gewordkn, ab:r darum nicht gerade nachahmungswürdt'g Z|. Bcixpisle der angeführten Art dürften fich übrigens wohl mrgend in_DeUTsclyland und am wenigsten in den an Holland gränzendcn DWtsan Provinzen ünden'. Herr Donker Enr-

' „tius, sonst cin-xr der konsequctxtcsten Vertoeidéger aller Regie-

ergs;_P2aßt'sxgelt1', qut entschieden gegen jc-ne Ansichten auf und suchte nus statiskeschen Berechnungen darzuthun, daß das neue Korn-Geßß keémnandcrn Erfolg haben werde, als das Interesse dcrIITajorix-ät des Landes dem der Minorität zum Opfer zu bringen. Aus den Kataüex-Auß'ncshmeu gehe. nämlich hervor, daß das Ein- kommen Von säm:n:lichcn bebauten und unbebauten Gxundßücken des Laudcs 68 M:"Uéoncn betrage; i:,é-srvon gehörtcn n;:r thn Millionen dym gesammx'sn Gecraxdeban an, von dem doch bei dem vorlécxxendkn Gcs-xße nu: dar Wsizenx, Roggen; und Ger- stenbau in Betracht kommen. Du: Vertheidéger dcs Geseyes, fügte er hinzu, syycn von dcm falschen GoschtSpunkce ausgegan- gen, als ob aUc Landleme in Holla!» Gexraidebau trieben; daß auf cem Land.: auch Viehzucht, Fabriken und viele andere Dinge noa) bctyiebcn würden, sky ganz außer Acht gelassen worden. D;"e Gssammt ; Einkünfte des Landes könne man auf ungefähr 5210 '))TTÜÖQUM schäßxn; héervon kämen auf den Lano- bau nur “2.9 und auf kxn eigentlichen Getraédebau gar mtr 5 pCt. Cr incrsckze fich daher der neuen Maßregel aus prak- tKschen wi»- aus theoretischen Gx'ünden, und zwa“: müsse er, was die ither-xn bctx'cxfo, erklären, d;?ß er das Korngescß für den er- sten Schritt zur Einschränkung dLs ficken Handels ansehe, wel- cher lelzrsre zu dm L»*benö-Bedi.ngungen. des Vaicxlandes gehöre. ** Von dem Debatten der ges-rigsn Absnd - Suzana haben die un? yloxlicgcnden HosxändisMn Blätter noch keme Decaüs mit- geeye: r.

Das Köm'gl. RiedexländiscHe Institut ffir Wissenschaftem Litexatur und sn;öne Künste hat Herrn Thorwaldsen in Rom zu seinem O)?:tgljedc, und dxe Prof-“ssoren Anderxoni in Mailand und Cornel-us i:: MA::cYen zu seknen Korrespondenten ernannt.

D & n e m a r ?.

ZHHTHM, 24. Dez. Zn der L?sken Sitzung der Holséeéni- schen„SchnO-: ward zuvöxderst-über d:“e eingegangenen Sachen refercrt. Dxc ecngereechten Petéttonen Waren folgende: 1) durch den Kirchspielvogt Engeibreclu eine Petition _von 33 Kaufleuten und Scl)1ffcrn_in Bumm um Verwendung für ihre Befreiung vomWSte-„d-r lezo , so wie vom dortigen Anlegen mit ihren" Schtnen; _2) durch den Hkrrn Paap eine Petition vo11309 Ein- wohnern _der'Stac-t Retxdsburg, bccreffend die Richtung der pro- ]ekm'cen Chaussée zwisehen Altona und Flensburg über Rends- burg und, SCHWSWÖI; 3) durch die drei Abgeordneten für Altona eine Petttion des Vorstandes der Hochdeutschen israelinschen

cmemde_ zu Aktona, das Bürgerrecht und die Gleichstel- -1ung demelven mit den übrigen Königlichen Unterchanen betreffend,_ und_ zwar m€x der Erklärung, bei Gelegenheit der etwamgen (x_röreerung dieser und ähnlicher Bittschrifcen in M' Stände-Vßrjammlung, eme Bitte an Se. Königl. Majestät nnz Verbefferung des bürgerlichen Zustandes der Bekenner des Mosgxschen ('Glaubens unterstülzen zu onen; 4) durch den Kam- meßzunker dLluberxr eine Petitcon von 82 Bürgern der Stadt wejntdK: Um Hch-bjekzung des neuen Zoll-Tarifs, so wie um Ver- rer Fg der Dtänoq-Versammlung für die Aufrechthaleung ih- _„ Zo “Früh mn der Bemerkung, dieselbe, so weit sie mit

M Auslchtm ubereinstémme, unterüühcn zu wollen. Die [es; a en sollt . e an dastoll-Comtté verwiesen, und mit den Lever? ande e ordnungsmäßeg verfahren „werden. -- Nach meh- üb-“r'die ZIpZTXanngen begann dite vorläufige erathung

. _ e erm v. a ' cmcrallgemetnenWchrpfiicß'ngkeic, ZZ:ck em wegen Einführung

bemerkt„ daß das Qomtcé den einer mehrfachen Interpretation fähi-

' allergnädigste Rückficl):

dcm Ausschuß-Bertchee war *

1487 gen Vorschlag dahin verstanden habe, daß nicht sowohldas Verlangen

nach

daß die Wehrpflichtigkeit der _U

werden möge, a's dies icht der Fall sey.

einer allgemeinen Bewaffnun" bürger, als vielmehr bloß der Man ck

der wehrhaften Staats- auSgedrückt werden nterthanen gleichmäßiger vcrtheétt Hinsichtlich der be;

stehenden Verhältnisse der Wehrpfltchtigkett glaubte der AUEschuß sick) anf die schon in der Versammlung selbst bemerkte Offen-

kundigkeét derselben

be Sehen u _den Umstand, daß d z z

L?ck) die

dürfen, so wie nicht minder auf

allein auf dem Bauern'ftanoe ruhende

Pflichtt'gkeit zum Mtlitairdienste dieser Stand vor seinen übxigen

M::ständen prägravirt sey.

In _diesen Prämissen finde

dcnn

auch das Comité schon die_Molivirung der gemachten Propos-

tton. Eine Klassen von Unterthanen, geklagt Werden könne, habe aber theils in der Polttik des Landes

gleichmäßige Vekthceiung dcr Milttair-Lasi über alxe so_ daß" auf keiner Seite kiffer Druck

besonde'xe Schwicrégkeiten, welche , den tnnecen sowokxl als äuß-rrcn

Verhältnissen desselben, thren Grund hätrvn, thcils und besonders aßek

in andechitigm Verhältnissen. unter Andern

Stellung des Hol

wohlcrworbeneu Recht: der “35:

Exemten, welche auch Es enl-cistungen für die

der ZKiletairpfle'ciUigkeit in schuß könne sonack) frcilich Präqravation des ehrenwerthc Hinstcht

montc-Ordnung vom1.?lug.180ch

hervorgehoben: der Verband, zogthum Holsiein um Deutschen Bunde _ , emischen Kontingents dcm prtvatcve Bürde oder Kosten bisher aufgelegt

"schlag brmgen könnten. -- wenn auch

*- nicht auf eine Nevtston

Als solchewurden in dem Berichte in welchem das Her- ftehe, worm wegen der Herzogthum keine worden, ferner die des Adels und der übrigen Befreiung von Der Aus- untcr Anerkennung der n Nährstandes in der fragsichen dxr Land-IJTtlieaér- und Re-

ädte,

-e*.:x:ragen - so wünschenswert!) eine

Durchsicht und Säu_berung aller spätern, darauf fich bexichenden Ver- ordqungen auch er1cheinc » véclmehr gxaude Derselbe in Berüok- stchtegung der vorwaltenden Umsiände cine Petitton an Se. Kö-

nigl. INajestär dahin vorschlagen

heit Sr. Majesrä: gefallen, bei Etats“ auf den in der Holsteini

zu müssen: „es wolle der W115- emer Reform des Land-IJTtlxtaxr; schen Stände-Versammlung aus-

gesprochenen und von der Versammlung u;:ter*ßr1ßteannsch des

Bauernstandes um Befreiung dffnkeen Vorberathung wurdcn geqen den Antrag des“ Aussä) selben spezieUe AmendUnems in Becrcfs des der Proposition Sinnes, seine Abfuhr sxy der Wunsch vorgetragen werd

bisher allein auf dkm Bauernstande g-eruhr haße,

bürger auszudehnen.

zu nehmen.

lediglich gewesen,

r-onaUeiniger Mtlitaérpfiéchttgkctc - Bei der hternächsr et"- vvu vielen Seiten Bemerkungen uffcs gemacht, und in Folge der-

gesteüc. Dcr P r o pon e 11 c erklärte

von dem Comné untergklegten dKß Sr. Majsstät en möge, die Wehrpflicht, Walch? auf alle Staats“-

C'in besonqucs Privilegium des Adels

und der Städte könne dabei nicht in B.?tsWt kommen, da bei

Aufhebung des Werbe-Systetns dem Adel früszec die habe. Die

send, müsse er bcnm'ken, daß

kein solches cxtstirt, im Gcgcmheéle

Pstcht der Landes:Vertheidigung obgelsgen hervorgehobenen ,Gegcnlsistungm dcr Cxemten betref-

solche ihm ganz unvekxnnt seyen.

Auch das Kontingent könne nicht entscheide", da es einerlxi sey,

ob der Bauer oder Bürger den “*.-)?“:tairdienst abhaltx.

Wofern

ch VZ1'7“an1tx1111ng nicht. dix“ Erwählung ccnes nenen Ausk'ckwffes aus mehr extmtrten Mttgltcd'em beschlwßen wryde, one er zum

Comété-Berichte das Amendm-„e

nc gcstkllt

dcm Bauernskande..,allein laskendc O)?ilicacrpflccht:gkeit auf d:e

anderen Stände in der Pdkitair-Geselzgebung Kammcrjunkev v.

miwerthcilt,

und zugleich eine Reform angcordnec wcrden möge. _-

Reergaard _proponirte als Amendemeut:

„Se. K. 932aj. wollen allerßktxsädxxlxxstxkgeruhen, die Dienstverhält-

m'ffe im Land“- Manraär'we Stände angemessene

Berathung vorlegen

_ Wcise „zu oydnen, und Stände-Verjammkung [7a1Omögléchst einen zu lajsen, "nach wclclxem die Last des Land-

f““etne den Ansprüchen gller

dxr Holsteinischcn Gcseß-Entxvurf zur

Militairdienstes auf alle Staatsbürgcx' möglichst gleéch verthetlt wcrdc“; 'Kammsrjunker d'AUbel“! beantragte: „Se. K. Maj.

wollen allergnädigsr bet“ der not!")wcndigcn __ Milicainerfassung den ja der Holstsii1ischen ' Ständc-Verjammlung ausgexpr

der gegenwärtigen

und k-awigen Reform

och-encn und von derselben alla?-

mein als gerecht und begründet erkannten Wunsch dcs Bauci'n-

[Landes Ut?! Brfcetunq vox: der erfüllen“; Etatsratk) gnädigst geraden, dw gcgcnwzrt wesetxs ciner näheren Prüfung in mit, sobald es die Umstände gest

Falck schlug vor:

alleinigen Militaérpsécht baldigst „Se. K. “Maj. wollen aller; ige Einrtchtung des Land-Mtlitair- dcrAbsicht uncerziehenzulaffen, da- atten, übxr dieBiloung des Land-

heerck so:'chc gescßlchhe Beskßnxnunqen getroffen werden mögen, i!) Folgg deren der Klage dez), HolßcmisMn Bauernstandes Über dxe demselben gegenwärtig ausschließlich obliegende Militair-Pfit»

tigkeit auf eine mit den

Gyandsäßen der Gcrechtmkett und mit

dem Staatswohl Übereinstxmmende Weise abgeholfen werde.“ Nachdem von dem Grafen v. Revcrrlow v. Farve noch das

Amendemexrr, in dem geschlagen, waffnung in Altona darauf“ a der Dienst daselbst von dsr Ar

Antrags

létairdienjie gleichgcachtct werden könnte, den zur Frage stehenden Gegenstand für lung genügend vorbereut-ét, wodurch denn

und von einem Mitglieds in

„baldige Reform“ zu sclzen, vor- Bctrcff dcr Bürgerbe- ufxncrksam gemacht worden, wie : xcy, da["; er dem wirklichen M:- fand die Versammlung dte__ sörmlxcte Verhand- die beantragte Remix;

eérung der Sache an den Ausschuß hinfällig ward. Die Zeitung Daqen enthält einen Aufsatz üöer die Kovenßa-

gener Porzellan-Fabrik, worin (

5 heißt: „Die Königlich Dänische

Porzellan-Fabrik gehört zu den bemex'kenswerthen Fahriken des

Landes, is! in etnkm schönen Betrieb abwerfen, wenn mcht fremde Waaren, ohne bessere ten, das Land überschwemmten.

und würde gewiß Gewinn Eigenschaf-

Sie ward angeleqt durch den

als Chemiker und Gelehrten bekannten Apotheker Fr. H. Mül- ler. Nachdem ,er durch Vcrsuche und Proben mancherlei Art ,s zur Verferttgung echten Porzellans gebracbt hatte, legte er

1774 die Fabrik an für 13. März 1775 ein Königléche Rechnung in Ansehung der Waffe, der

xine Actien-GeseUsOaft und Prwilegium. Von 1779 an ward fie für betrcebrn.

erhielt am

(_Sie liefert jeßt Fabrikate, die Form und der Brenn-Arc eine

Vergleichung mit anderen guten PorzeUan-Fabrcken aushaxteu

können, 'und die Malerei

Grad von Vollkommenheit erreicht.

tigt, von denen drei Anfichtcn bung, drei Blummstücke und führen.

Die Blumenmalercé dürfte der Zweig seyn,

har gleichfalls einen höheren Zehn Maler find beschäf- von Kopenhagen und der“ Umge- dreé Decorations - Arbeiten aus-

der zur

höchsten Vollkommenheit gcbxacht ist, was besonders dcm Ob?!“-

Maler, Professor Jensen, verdankt wkrd.

auch der Professor Hetsch,

Sehr thätég wirke

unter dessen Anlxieung aUe größere

Kunst-Arbeiten ausgeführrwerden, und der durch seinen Eifer

außerordentliche Verbesserungen

in geschmackvollen Formen und

Dccorationen u. s. w. benwrkscellégt hat.“ _Dc'utschland.

H am 6 u r „a , 27. Dezkmbe

, als am „ersten Weihnachtsmge,

marke- eine feierliche Paradez

r. (Hamb. Korr.) “Vorgestern, fand hieselbxi auf dem Zeugt): us“- ur Einführung des neuerwählten

solle, '

habsn, daß die cht auf

! ck T é ! Z ? s' 3 .* "7

ObersK-Lieutenants und Chefs „des Bürgeerélit-xérs, Hm. Mö- ring, Katt. Es waren, Abtheilungen von sämmtlichen Corps der Bürgergaxde beordert, welche zusammen etwa 1200 Mann bc- traqen' mochten", die in einem Carré aufgestellt waren. Das Offiz'e'ek-Corps,"deffen Mehrzahl fich eingefunden hatte, schloß n der Mitte deszParade ; Plaßes, gleich nach Ankunft der Co ! mission und des neuen Chefs, einen Kreis. Hi'er wurde §von dem Hrn. Bürgermeister Bartels, als Präses der MilitairCom- mission, eine Anrede "gehalten, mittelst deren derselbe den Neuer- wähltcn Namens jener Kommission bewillk-mmnete und ihn den Offizieren und Garoisken des Bürger-Militan-s vorstellte. Nach ver- dienter und ehrender Erwähnun des unter unerwarte'ten Umstä-wm abgetretenen Chess wandte sich Ée. Magmficenz zu dem Neverwähl- ten,als Organ des unbeschränkten Vertrauens, welches Senat und Bürger in dessen Ehr- und Pfiichtgefühl sekzten, und äußerte zugleich die Zuversicht, daß die von ihm gehegten Erxvartun.en fick) voljkommen rechkfertigen würden. Der Redner waes darauf hm, wclchen hochwachngcn upd ehrenvollen Platz das Bürger- Oleétair in unserer steten Verfassung einnehme, machte aber be- merklich, daß in der Existenz dxescs Instituts nicht, . wée wohl gesagt worden, eine Garantae der bürgerlichen Freiheittlteqe -- dknn Freiheit werde nicht in den Waffen ihre Garantte fmben nwlien, sondern scheue dercn “Zsnwxndung, als dem er-heirs- Begriffe zuwider -- Wesen und Garantie der Freiherr läg-n vielmehr in unserer e*refflichen Verfassung selbst, dmx schö- nen Erbtheil unserer Vorfahren, in den Gesehen, du von dem Gesammt ,- Wcllen der Bürger ausgegangen, uyd vor allen Dingen in den Herzen unserer“ Bürgex. Als dens eigentlichen Bsruf dcs Bürger-Militairs bezeichnece er die Ays- rcchthaltung dieser Geschüchkctt, sobald es dazu_ kpmmandxr: wüxde, und drückte seine Uskerzeugung aus, daß, 1el„beges, unter Leitung des Neuerwählten, dieser seéncr ohen Pflacht vollkom- men entsprechen werde. - Nachdem der bersr-Lxeutenant Mö- ring dicse Anrede auf die angrmesscnske Weiss beantwortet, |W derselbe zu Pferde, ließ das gesammte Corys die üb1c§hen Yon- neurs machen, und begleitste sodann zu Fuß;- die Melstair- om- mésfion die ganze Fronte entlang und durch die geöffnetxn Glle- der, währewd die Musik „auf Hamburgs Wohler'gshn“ spw“?- worauf das gesammte Corps zum Schlusse im Paxademarsch vor der Kommisson vorbeédefilirte. _ Augsvurg, “2.3. Dez. Sicherem Vcrncde nach haben sich die beéden in München und hier sür die Ausführung einer Eisenbahn zwischen beiden Städten gxbildxxen Comxté's bereits zu gemeinsamem Handeln verständigt, jo wse asu_ch dee ganze er- forderliche Summe durch ausschließliche Bethetltgung dxr Bar)- kierhäuxer von Augsburg und München berexts gedcckc ist. Dae crsks Ei?:zahlung beträgt 10 pCt. So groß war der „Wunsch, an dcm patxéotischcn Untcrnehmcn Theil zu haben, daß m wem- gen Snmden die vorläufig aLs erforderltch angenommene Summe von driktx'halb Mälioncn (zu deren ailciniger-Yebernahme fü-nf Augsburger Häuser fick) crvoten haxrcn) vcrgrtnm war. Beretta werdcn Wetten angxstellt, daß in zwei thren dee Bahn er'öff- net werden könne. Man darf sich oer Honnmxg, daß a'1erwarcs ein großartiger Sinn dafür erwacht sey, um jo mehr hcngxbem wenn man erfährc, daß die Häuser Bethmann und Nothchcld in Frankfurt schon vor einiger Zeit fick) erbocen haben ]ollen, Ersxnbahnen durch ganz Bayern zu führen. .

Spaüien.

Madrid, 17. Dez. (Franz. Bläck) Die Gerüchte von einer Veränderung des »))Tinisteriums erhalten fich, doch haben sie durchaus- keinen offizieuxn (Tlxn-attexsjx es wäre daher unvülz, fick) cht in AUZeénanderseßungcn über dkc UmgestaltUUg des K.:- bmets einzulajsen, nm" so viel ist gewiß, daß Herr Mendizabal cinen Thetl seiner vielfachen Arbeetcn Männern von Talenten ÜbLkU'ach will; aber die Ernennungen, welche ohne Zweifel po- pulaér s-“vn werden, find noch nicht förmlich angczeigc. „Man

. muß es abwarten.“ Diese Worte find jetzt, so zu sagen, sprüch1

wörtlich geworden und bezeichneu unsere Lage vortrefflich. Man muß es abwarten, daß di? Kammer an die wéchcsgen Fragen komms, womit sie sic!) bcschäfccgen soll; man muß es abwar- tsn, raß die Kommission, welche mit der Berichc-Erstar- tung Über die Zusatz ; Arcc'kel zu dem Gescß in Betreff der NationabGaroe beauftragt ist, diesen Bericht abstatte, dessen G1U1*dlagcn erst in der gestrigen Srßung beschlossen scyn sollen; man muß es abwarten, daß Herr '))«endazabai die von ihm vcr- sprochenen Finanz-Maßregcln bxkannc mache. Das Publikum bescheider stet), ungeachtet semer großen Ungeduld, und wakter in der That, Herr Menoizabal und die verschiedenen Kommrssto- nen werden mdeß, wie es hetßt, bald die Resultate iyrcr arbei- ten vorlegen und man glaubt, daß die Pkokaradoren-Kam- mer sich morgen vex'sammeln wird. Dxser Hustand der Dinge, hsc in der Polank einen wahrhafcen ttllstand er- zkuqt, vcxvirkt natüclxck) auch an der Börse eme qc; wiffe Lauheit. Die unverzinsliche Staatsschuld stebc 13%- Mot dcm Aufhören der Ungewißheit 12: _Hinfichc auf die Maßregeln der Minister werden auch die Börzen-Geschäfte wohl wcedcr an Lebendigkeit gewinnen. -- Man hegte tzcer emsge Furcht wegen einer von dem Karlisren-Ansührer El Ser- rador in Castilien unternommenen Bswegung, der, wie die Alarmisten behaupteten, vor andalajara erschienen sev. Dre Wichtigkeit der Verbindung mit Aragonien und annkceich, wel- che unterbrochen werden könnte, wsnn es dem genannten An- führer gelänge, stch Guada“ajaras zu bemächtigen, ha: die Ab- sendung cines bsdeutenden Truppen-Corps dorthcn veranlaßt. -- Das Ministerium ist entschlossen, kein Unternehmen der Karli- skcn unbewacht zu lassen. Die Aus'hebu-N in Masse werd über- aU met der größten Thätigkeit betrieben und heute est sogar das Regiment der Königlichen Garde, welches die Garnison von 'Ma- drid b:“!detc, mit Gexchülzen nach Navarra marschirt„

» Der Englische Courier thei'c foigendes Shreéöen von einem Offizéec von Oberst Kinloch's quimenc aus Burgos vom 5. szember mit: „Seit dem 16. November, wo ich J!)- nen das letzte Mxl sHrieb, fi rd nach und mch mehrere Detazme- ments von Santander in dem Hauptquartier der Britischen L - gion zu Vltrorea eingetroffen. Am lstcn d. marschérte General Evans mtt dem Generalstabs un) wei Brigaden seiner Legion von BrivieSca nach Vetroria; dcr tbrige Theil der Leqion solxce sich ihnen unterweges anschließen, so daß seht alle Trüppén dort konzentrirt seyn werden, wo Wer von Seiten der Einwohner der gastfreundlichste Empfang bkreitct wurde. Ein Trapp des [sten Lanciers ; Régiments ist am 30sren vorigen Monats von hier nach Pradanoz marschirt und hat sich am folgenden Tage mit dem Haupt-Corps vereénigc Auch wir werden wohl in vierzehn Tagen in Vltcorca seyn. Einige erwarteten, daß die Legion unterweaes ein Gefecht zu bestehen, haben werde. Es hieß, die Karlisren wollten fie bei Pnebla, auf dem halben Wege zwxsclmt Miranda d: Ebro Und V:“tcoria, angreifen, wo fich ein Engpaß befindet, der für die Arc de'.“ Karlétktschen KriegführUng

“skb? IÜUsUS ist* Ick habe aber nicht

gehört, daß die Legion auf