1875) berührt haben; es ist aber inzwischen_ 81118 quschüre er- schienen'“), welche die ganze Saxhe in ihr 11chti§cs Licht, stellt; die Hauptthatjackxn, wslclx die10lbe «zahlt, mochten ww kurz bcrül'rcn.
)F1'ai1kreick) batte 1762 Untercanada _an Englgnd abtxeten müssen; damit Hörtc natürlich die; röm11ch=katholi1che Religio'n auf, Staatsreligion zu sein, m_deß wurde 1701“ neue'n Kolome Religionsfrcihcit gewährx, 10111011 015 1713 die eygliichcn Gc- seße gestatteten; auch bis geistliche Gcrrcht§barketk_tv11r_debe- jck)xänkt, hingegen schloß fick) das Volk eng an dtc Gctftlich- keit an und war ihr in bohkm Maße ergeben; nur unter den gebilbbtcn Ständen war man durch Verkehr mit 211100cm- gläubigen etwas toleranter gcworden. Zn Folgc-dcffxn wxxrbc im Jahre 1844 zu Montreal am Lorenzostrom eme 11terar11che GeseUsckmst gcgrüjldct, „]LjUthtut 611110161011“; “man _ schaffte fick) Zeitschriften und nach und nach eine 001110 B1blrotbek an, also 11.101) unseren Begriffen eine MuscuangcstÜ]chaft. Dgis Beispiel der Männer von Montreal fand Ngchabm1mg mid m den folgenden zethahrcn WUrdcn i11bcnver1chicdcncn Stadte_11 circa hundert solcher GeffeU1chaften gcgründst; fie gcnoffsn 10 großen Kredit, daß das ParlamcUT sinigcn jährlich klsinc Bei- träge votirtß. Allein gerade dieisr großs Kredit, die 101.111- hätigigkcit Und Selbständigkeit der Gsscllickyasten gefiel thffcn Lsuten nicht. Allmählich suchten Mitglieder dss katholischen Klerus anck) als Mitglieder aufgenommen zu WETTEN und Wenn das gelnngcn war, drangen sie auf Aendernng der Statuten odcr auf Icrwandlung du's 1113111111 0111111611311 in ei111115111111 1111601111] mit rein franzöfifcbkm CHarakter. Wie groß Visser Einfluß war, zeigt fill) daraus, daß ums Jahr 1858 von all' den [Mudcrt G0sellichaftcn nnr 119171) die von Montreal Unber- ändert geblieben und diese wird denn auch unser Intcrcffc be- sonders in Anspruch nehmen.
Es galt auch diese zu zerstören. Es wurde zuerst, aller- dings ohne Erfolg, der Antrag gestellt, 0110 Nichtkatbolikcn aus- usthlicßen Und zwei protestantische Lokalblätter nicht mehr zu Jaktcn. Da diesc bcidcn Anträge den gewünschten Erfolg nicht hatten, streute man überall die Vcrleumdnng aus, die Bibliothek des Institut Canadien enthalte religionsgefährliM und unfitt- liche Bücher. Gleichzcitig Wurde in Montreal auch ein „Institut national“ gegründet und die Mitglieder dEr bestehendsn Gesell- schaft zum Austritte aufgefordcrt und wirklick) traten Von 700 derselben 150 0118; der Rest gab nun die Erklärung ab, daß die Bibliotßsk dcs Vcreins keine 1111schicklichcn Bücher enthalte Und daß cndsckzaftlick) sie allein zu entscheiden haben, ob in ihre'r Bibliotbek religions- Mid siltcngefährlickx Bücher vorhanden jsien oder nicht.
Ob diesem Einschluß entbrannte der Zorn des Bischofs und er Veröffentlichte €inc11Hirthrief, Welcher in allcnKirck7011 der Diözese verlesen Wurde und welcher dem Jnstitnt zwei schWcr0 erthümcr zur Last legte: ]) Ueber die Moralität der Bücher zu entscheiden sei nach den B01ch1üffen des Konzils von Tribut Sache des Bischofs. 2) Ecken in der Bibliothek Bücher, Wklck)? anf dem 1'bmischenVerzeick)niß dcr bci'botcncn Bücher stünden. Das Institut ließ 311 3301113011 des Bischofs erklären, die katholischen Mitglikdcr hätten niemals das Recht in An- spruch genommcn, Von Rom verboteneBüchcr zu lessn, sondern nur dcrglsickpcn in der Bibliothek [71117011 zu dürfen. Ja als die Feindschaft des Bischofs immer größer wurde, überreichte Line Deputation demselben einen Katalog und crbot fick), alle von ihm bszcickmetcn Bücher in eine bcjondcre Abtheilung einzu- reihcn und 11ns1ttliche Büchr gänzlich zu entfsrnen.
Dcr Bischof gab nach 7 Monaten den Katalog zurück, ohn: ein einziges Buck) bczcichnct zu hach, forderte abcr bc- dinguugsloscn Gehorsam. Dic Angelegsnhcit gelangte 111111 vor dcnRichterstuhl des Erzbischofs bonTorCnto, und dieser erklärte das Verfahren des WWW von Montreal als durchaus korrekt und forderte, das; alle bcrbbtcnen BÜchEk untor Verschluß JL- bracht und daß ein von ibm bezeichneter Geistlicher iiber die Erlaubtheit der zu [cscndcn und anzuschaffcnbcn Büchsr die Aufsicht führe und zugleich über das sittlich? Verhalten der Mit- glieder des Institutes wachen sollte.
Dis chuld dcr frommen Mitglicdcr des Institut Cana- dicn War aber noch nicht erjckyöpft, ]ondeM fie appellirten nach Rom. Das Gcsuck) Wurda 1101117 angesehenen Mitgliedern, Darantcr auch der nun weit bekannt geworbcnc Josef Gnibord, unterzeichnet. Auf dieses Schreiben erfolgte von Rom aus niemals eine AntWOrt; 120909011 170112 dcr Bischof, der im Jahre 1869 jclbst nach Rom gereist war, daselbst seine Sache Der- fochtcn und sandte ]) ein Schreibcn dcr anuifitibnskbngrcga- tion nach Montreal, worin das Verfahren des Bischofs gut- geheissen, dic Anschauungen der Mitglieder des canadisckxn In- stituts verurtheilt waren und das zugleich die katholische Jugend ermahnte, sich von diesem verderblichen Verein fcrnzubaltcn; da- gx'gcn solle fie fick) an das französische Institut anichlicßcn und die guten Blätter lesen; 2) ein Schreiben der Indexkbngrcga- tioy, Welches das Jahrbuch des Vereines (von 1868) verur- tbeilt, weil es in eincm-Auffaße und in einer Rede die Glaubsns- und Gewissensfreibcit bcrtbcidigte.
Bcibe Schreiben Waren Von einem Hirtenbricfc des Bischofs begleitet, Welcher Jeden, der noch künftig Mit lixd dss cana- disch6n Institutes zu Verbleiben wage, odcr die es Jahrbuch von
*) 1115101“)- 01" “(116 (3111110111 0886. l)]tramontanißmuz 7018111; 11817 111111 1111111311 rijtz, 111011110111 1875.
_W
1868 less, feierlich exkommunizirte und allen Geistlichen vsrbot, solchen die Sakramente zu reichen, selbst in der Todesstunde (111 1111101110 11101118). W112 lammfromm und wie ergeben diese gefährlichen Keßer waren, ergiebtfick) aus zweiBeschlüffen, welche fie nunmehr faßten: ]) Sei das canadische Institut blos zu wiffenschaftlichsn und literarischen Zwecken gegründet, Verfolge keinerlei theologische Richtung und Halte jede unkirchliche und gefährliche Lbhrc von fick) fern. 2) Die katholiscbcn Mitglieder geben die Erklärung ab, daß fie fick] ohne jeden Vorbehalt „(yurswezut 81; 8111113181110111) den Dskretcn der römischen Kongre- gationen unterWerfcn.
In diesem Sinne Wandten fiel) die Mitglieder abermals nach Rom und zwar an Kardinal Barnabo, erhielten aber wiedbrum keine Antwort, sondern der Bischof von Montreal schricb von dort (1113 (111 skinen Gkncralvikar, die Zugeständnisse seien ungenügend; dEr Brief wiWerholt, daß die Llufrcchthal' tung des Grundsaßes der Glaubensfreihsit die Ursache dsr Vcr- urtlycilung dcr (Hejellichaft sei; die Exkommunikation in ihrer ganzen Schär]? wird erneuert. (30. Oktober 1869.)
Am 18. November starb nun an einem Schlaganfalls ber obengenannte Joseph GUibbrd. Schon borhbr, stbwi'r krank, hatte 01“ einen Priester rufsn lasen, um zu bsickyten; aÜsin die SprUiig dcr [0131011 Oclung wurde ihm verweigert, Woil 01" das Versprechen nichk ablkgcn wa10, aus dem Verein 11113311- trcten. Guibord stand sonst mit dem Bischof anf bcst0n1Fuße; dieser hatte sogar alle Druckarbeiten in fsinsr Offizin ausführen lasen; Guibord War Geschäftsführer der größten DkUckc'Wi in Montreal, in religiöscn Dingen sogar äxigstlick) gewiffcnh_af1, xvie ZIM dies übrigens aus seinem Vsrhaltcn scho115011chließcn 01111011. '
Zn Montreal Wußteman, wie es fck)ci11k, zum Vorans, daß dem Verstorbenen ein kirchliches BegräbUiß verrveigert würds; die Witth stellte also an den Pfarrer,;das Gesuch,.nur gestatten zu kalcn, daß man Guibbrd dort beerdigen möchte: ivo Übsrhaupt die Verstorbencn becrbigt würden, nicht (1er auf dém Plaße, wo die Sélbstmörder Eingescharrt würden. Allein nicht einmal das Wurde gestattet; Tie Leiche mußte nac!) dem protkstantisckxn Friebhofc gebracht wcrdsn, wo fie in einem Grangwölbe anf- gcstellt Wurde.
Da r0ichte Guibords Wittwe Klug? ein gegen die Kirchen- fabrik, welche im Auftrage des Pfarrers die Beerdigung auf dem katholischen Fribdhofe bcrtveigert Hatte. Der Prozeß dauerte volle fünf Jahre und Wurde schließlich in England vom geheimen Raths der Königin (1111110131 0011111111100 of 1110 Pri?)- 001111011) zu Gunsten der Wittwe Guibord entschieden, die aber ÖM Entscheid nicht einmal mshr erlebte. Intereffant ist noch zu wiffsn, auf was die Kirckxnfabrik dicBegräbnißverwcigerung ftiißte. Von den acHt Fällen, wo nach dem rönii1ch0n, d. l). kanonischen Rechte, kirchliches Bcgräbniß verweigert werden kann, WoÜten alle 1111191 recht auf Guibord passen; in dieser Lage fand man folgenden Ausng: der achte Jau schließt nämlich öffentliche Sünder, Konknbinarier, Prostituirte, Zauberer, Gaukler, WUchchr st CZStSra vom kirchlichsn Begräbnisse aus und nun Wurde Guiborb unter die st 0001010 eingereiht.
Als das Urtheil in allsr Form Reckptens dcr Kircbcnfabrik bekannt gcmacht Worden war, schickten fick) nun die Freunde Guibbrbs an, seine Leiche _ natiirlich ohne kirchliche Cere- monicn zu verlangen - auf dem katholischen Friedbofe zu be- stattcn. Nun fanden jsne bekannten und berüchtigten Szenen statt; der römisck=katbolijch€ Pöbel hatte die Thore dcs Fried- hofes vcrrammelf und empfing dieLeicHenträgsr mit einem Hagel von Steinen und wiistem Gescbrbi, so das; fie: mit der L2ich6 wicdcr WKÖrcn mußten. Dic Urbsber diejcr fanatischen Hand- lungen LAMY Nr Erzbischof von Toronto und der Bischof von Montreals ihre diesbezüglichsn Hirtenbricfc athmcn dcn grimmig- stcn GJT'ck8cs Hasses und der Verfolgung.
D1c1e.“Vorgänge zeichnsn besser als viele Büchcydcn Geist 1701 römischcn Hisrarchie und zeigen, Was geroagt wird, Wenn man glaubt, Macht zu haben und durck)zudringen, und bilden
Hugleick) eine ZUustratibn zu dem Sajze von der freien Kirckzc
tm steisn Staate. (Aus dem „Vund“.)
Land: und Forftwirthschaft.
„ Berlin. Am Dienstag traten bier Deputirte der land- Mrthschaftlichen Hauptvereitxe in Preu en zu einer Be- ratbun, ' über die vom lanbwirtwchaftlichen Ministerium ange- regte ?inriäxnxng von Provluzial-Fettvieh-Auöste11ungen zysgmmen. D1eselben einiglen sich dahin, daß noch im Herbste d1e1es Jahres eine derartige Ausstellung in Hamburg statt- finden solYe, im nächsten Jahre wieder in Hamburg (im Früh- jahr), sowte in Köningerg, Breslau, Frankfurt a. M. Besonders erw0rtet mzm von den Ausstillungen in Hamburg, als einem Haupt- Kbniumiions- und Handelöort in Déutichland, raf; fie eine ebenso hohe Bedeutung, wie die aÜjäbrlich in Berlin stattfindenden Aus- stellungen erlangen we1den. Auch gedenken die preußischen laudwirth- schaitlickyen Vereine, sobald eine Kooperation mit den Landwittben im Königreich Sachsen angebahnt ist, aüjäbrlich in Leipzig eine Vieh- ussteklung stattfinden zu laffen.
Gciverbe und Handel.
„ Die L'ebensversickyeruygs-Gesellschaft „Concor- dia ' hat 1111 Jahre 1875 im Ganzen 2259 Personen mit 14,()78,035 „14 Kapital und 5030.44 Rente neu verfichert, so daß am
Schluß des geuanujen Jahres im Ganzen 22,431 Personen mi 124,801,726 .“ Kapital und 56,056 „Fü Reute bei der Geseuschaft in Verficheruug standen. Die Sterblichkeit blieb im abgelaufenen Jahre 111115184 Personen und 310 .“ hinter den rechnungömäßigeu Zi ern zunzck. Die Genexalveesammlung der Gexeuschastgenebmigte die b- 1chlusse und ertbetlte der Verwaltung ür das Geschäftsjahr 1875, Decbarae. Der Rechnungsabjchluß weist einen Gewinn-Saldo von. 1,119,070 .“ auf.
* Aus dem Jahresbericht der Altona-Kieler Eisenbahn;
liegen folgexxde Daten 1191: Die Einnahme aus dem Personen- verkehr bezifferte sich 1111 Vorjahre auf 2532607 .“ gegen 2,397,909 0-4 111 1874. Die Gesammteinnabme aus dem Güterver- k-hr betrug 3,291,838 .“ gegen 3,043,112 „74 in 1874. Für Diverse wurden veremnabmt 55,235 „44 Die Gesammteinnahme beirug 5„879,679 „ki, die Gesammtaußgabcn 2,978,177 «70 Es verblieb somit em Ueberschuß 110112901502 .“, dazu aus dem Reservefonds für Er- neuerung von Obnbaumaierial 2c. verwendete 78,824 .“, zusammm 2,980,327 „js Davon sind veraukgabt: Für Verzinsung dcr A111eihe 1. und__1], Eimsfion resp. 331,200 „44 und 130,681, für die 1% Amprtmattou der 4- resp. 5prozentigeu PrioritätSanleihe 1. und 11. Enn sion resp. 90.000 .“ und 67,200, und als Zuschuß zur Zahlung der , tnsen des schleöwigscheu Aula ekapitals 463,445, zusammen also 1.082,526 M Der teme Ueber] uß betrug demnach 1,897,800 “46. Hiervon find verwendet Wordcn: Als Zinsen nnd Dividende für die
Stammaktien (7§ 0/9) 1,414,500 „74 (gegen resp. 6 0/0, 7,3 0/0 und '
5 0/0 oder tesv.'1,353,000 .“, 922,500 „74 und 1,800,000 .“ in den Jahren 1872 bis 1874), zur Einlage in den Reservefonds 468,300-14
11110 als Zuschuß zum Pensionsfonds 15,00021; - Dcr Reservefonds 3 ist im Jahre 1875 auf 1,084,602 „kü gegen 919,729 «16. im Vorjahre ]
gestiegen. Der Personal-Etat betrug im Ganzen 1075 Personen und
erforderte einen Aufwand von 1,034,893 ck Von den Einnahmen] kommen auf den Personenverkehr 42,96 0/0, Güterverkehr 56,10 0/0,
souftige Quellen 0,94 0/0 Von ÖM AuEgabm kommen auf die Bahn- verwaltung 39,15 0/0, TranSportverwaltung 53,94 0/0 und allgemeine Verwaltung 6,91 0/„ BruZtoeinnahme (gegetz 56,71 0/4, im Vorjahre.) Der Brulioüber1chuß betragt 8,98 0/9 des bts ult. Dkzember 1877 aufgewendeten Anlage- Kapitals. - Die .New-Yorker Hdl.-Ztg.“ macht in ihrem vom 21. April datirten Wochenbexicbt über die aÜgemeine Geschäfts- lage folgende _Bemerkgngen: „Cm Bild der GesammbSifuation zu entwufen ist noch immer eine undankbareAufgabe, denn mit kaum nenrienßwerthen AuSnabmen hört man üb-rall Klagen über den un- befriedigxnden Geschäftöggnq. Um sich zu überzeugen, das; dies keine xtcbertreibung '1st, bedarf es Weder langer statistischer AufsteUungeu ube_r dcn veruxmderten Verkehr unseres Bank Clearing House im Ver- gleich zu fruheren Jahren, noch zahlenreicher TabeÜen über Export .und Import :c. Man braucht vielmehr nur einen Gang durch die unxere Stadt und den Gesäyäftsiheil des Broadway zu mgchen und _die Mxngß der leer stehenden oder zu vermiethenben Ge- Wolbe und Laxen wrrdtn überzeugendcrer Weise, als die exschöpfendste Darlegung die _noch immer schlummernde Geschäftstbätigkeit, sowie den Margel 1e_gl1chen UnternehmungSgeistes demonstriren. Als einziger Trost der Wenig erfreulichen hiesigen Verhältnisse 1st zu berücksichtigen, daß Nexv-York u'nter dex'allgemeinen Misere am schwersten zu leiden hat, wczbrend d1e Berichte von anderen Plätzen der Union und namentlich aus dem Westen zum Theil sogar ermutbigend lauteU. , Jm Charakter des Geldstandes war in dieser Beücbtöwocbe keine Veränderung wahrzunehmen. Geld b1ieb reichlich, Diskbnto
niedrig und selbst die ausgedehntere Börzen-Spekulation that der '
Abundanz keinen Abbruch. Die Raten für 01111 100113 gegen Depot gemischtex Sekuritäten stelLten fich durchfchn€ttiich auf 3 11 40/0 und gegen thxerlegungbogBundeöpapieren auf 2 113%. -- Der Gold- markx ne!,gte fich 111 dieser Berichtöivoche der Baisse zu, eine Avance dex 219108 bis 13? War nur von_ kurzer Dauer _und die Hauffe machte im wxiteren Verla'u : des Geschafts keinen Ver1uch-„ die verlorene Pofition wieder zu gewinnen. Nachdem das Agio bis 12F gefaaen, führte ein die Ernmrtxmgnx etwas übersteigmder Goldexvort bis Mitte der Woche eme Reaktion bis 13,1 „herbei, die Reduktion des Bankdiskontos in Englcxnd anf 20/0. so wie die Aust'icht, daß dal Sabaßamt im Laufe der nachsten Wochen ca. 6,000,000 Doll. Gold (ben Erlös aus den behufs Zahlung 13er Ylgbama-Anfprüche verkauften Bonds) in den Markt bringen wird, 11eßen_das Agio heute bis 122 faüen und schloß dasselbe 3 12]. - Für _gexundißte Bonds zahlte das Schatzamt 98,000,000 Dol]. aus, fur fallige Zinsen 109000000 Dol]. - Am W aareu- und Yroduktenaarkt War in fast sämmtlichen Brauchen das Geschast der weit hervorßeichrittenen Saison gegknüber von nur mäßi- gem Umfang. Brodstoffe in Erwartung der auf den 4. Mai an- beraumten Er_öffnung der Kanal-Schiffahrt nur mäßig beachtet. Während Notirungen fu_r diaponible B aumw o lle nominell unverändeü blieben, konnten Termme_fich nicht aehaupten und hattelebhafter Realisations- andrang gamentlich heute ein rapides Weichen der Preise zur Folge. -"- Aucb 111 der verflossenen Woche blieb die Tendenz des Marktes fgr _robes sowie raffinirxes Petroleum anhaltend meichcnd; da die tagl1ch ermedxigten Nottrungen europäischer Märkte troß de: billigen FraYhtraten belanJeiche Exportfrage nicht aufkommen ließen, be- scébrankte fick) das e1chäft auf Wenige Abschlüsse fast sämmtlich ab Baltimore.
Der Waaren- und Produktenimport während der am 15. April beendeten Woche repräsentirt einen Gesammt- wertb von 5,063,422 Doll. gegen 7,369,522 Doll. in der Vor- woche, eine Abnahme von 2,306,100 Doll. ergebend. Fremde Web- stoffe partizipiren am Gesammtwerlb des leßtwökbentlichen Imports mit 1,659,593 Dol]. res . mit 392634 Dol]. Weniger als in der Vorwoche, während der Zmport dwerser Produkte und Waaren um 1,913,416 Doll. geringer War.
Am Waaren- und Produkten-Export während der am 18. April beendeten Woche, dessen GeFammtwerth eine Zunahme von 545,992 Dou. gegen die Vorwoche aufweist, Parti ipirt Baumwolle mit 4252 Ballen im klarirten Werth von 288,462 011. gegen 9114 Ballen im Werth von 552,702 Dall. in der Vorwoche und 6712 Ballen resp. 7247 Bauen im Werth von 510,869 resp. 520,567 Dru. in der Parallelwvche beider Vorjahre.
W
!: 3 ns erate für den Deutschen Reichs- u. Kgl. Preuß.53 Skaats-Anzeiger, das Cmtral-HanbelsreZifter und das poftblatt nimmt an: dée Königliche Expedition des Deutschen Keichscknzeigew nud Königlith preußistheu StaatS-Anzrigers: Berlix, 8. T. Wilhelm-Straße Nr. 32.
Steckbriefe und Untersuehungs- Sachen.
Oeffentliche Vorladung. In der Untersuchungs- sache c/a Thqmgs Knust) ot Kauf. ist der Mit- angeklagte, Einliege: Paul Kunst) aus Jastrzvgowiß unterm 24. Februar cr. yon der Königlichen Staats- Agwaltscbaft angeklagx: a. gemeinscbaftlich mit dem Fausler Thymaß Kamy aus Sternaliß am 27. Mai
875 zu K91el_w1ß den Entschluß, Fische des Barons v. Strachwtß 111 der Absxcht rechtswidriger Zuei nung Wegzunebmen, durch Handlungen betbätigt zu aben, welcbe emu) Anfang der Ausführung dieses Ver- gebens enthielten, ohne daß dasselbe zur Vollendung gekommen ist (_Vezgeben aus §§. 47, 43, 44, 24 des de_utschen Strafge1esbuchs); b._ all_ein am 27. Mai 1875 zu Koselwiß Ten W_1rth1chafts - Inspektor Tbondof, welcher zur Uniernußung des stellvertre-
:
aus §.
geladen, zur fe
1, Steckbriefe 111111 UnWrsncbung-Zacbsu.
2. Zabbxstalbjousa, &ukxsbota, Yorlaäuugsu 11. 01-3
3. 705151119, soryaobtuygsn, 805111185100011 sto.
4. 70110081111x, 411101'115811011, 2111820111011g p., 11, 17, 7911 6470110101161: l'xpjsrsn,
tenden Y_[misyorstehers über Koselwitz zug'ezogen war, als dicker Vollstreckungsbeanite Festxabme dxßThomas Kansy skin Amt rechtmäßig ausUbte, ibat11ch angegriffen zu haben (Vergeben 113 des deutschen Strafgeseßbucbs), und ' burck) Beschluß der Strafabiheilung 1101112.Märx cr. tn den Anklagestand versetzt. Zur mündlichen Ver- handlung und Entscheidung ist Termin auf den 12. Juni 1876, Mittags 121111113 im Sitzungs- sagle hierselbft anberaumt worden. Hartige Aufeqthalt des Angeklagten Paul Kausy nicht bekannt ist, so wird derselbe
entlich mit der Au ' geseyten Stunde zu erscheinen und dle zu seiner Verthetdigung dienenden Beweiömittel mit zur Stelle zu brmgen oder diese dem Gericht fo zeitig vor dem Termme anzuzeigen, daß fie zu
mine hiermit ösff t
(3108811311661, 7, biberarjgobs 4112613011,
8. WWWk-Usijou. 9. Kamjüou-Uaehrjobt-u.
_**!_«-
durch polizeiliche
Königliches Kreiögericht.
6. 7015011104000 1201130va033611,
111 401" 135x301:-
bsüaso. B
demselben noch herbeigeschafft werden können, widri-
genfaUs_ mit der Untersuchung und Entscheidung
gegen ihn 111 0001001301031 verfahren werden wird. Rosenberg O./S., den 11. Avril 1876.
1. Abtheilung.
Oeffentlicher Auzexg...
5. luäustrisUZ 1123511530100111-8, 173111175611 11116
ureau der deutsthxu Zeitungen Mohrenstraße Nr. 45, die Annoncen-Expeditionen bes „Invalideudank“ Rudolf Moffe, Haaseusteiu & Vogler. G. L. Dauhe & Co., E. Schlaue, Büttner & Winter, www alle übrigen größeren Annoneeu-Bureaus.
dxn 10. Juli 1876, Vormittags 11 Uhr, an hiesiger Gerichtsstelle, Terminszimmer r. 39, im Wege der nothwendigen Subhastation öffentlich an den Meistbietenden versteigert, und demnächst das 1111580 über die Erkheilunq des Zuschlages
den 14. Juli 1876, Vormittags 11,1 U r,
Da der gegen- [3923] u diesem Ter- ?forderung vor- der Altstädtischen
und sonstigem Zubehör soll
buch von der Altstadt Brandenbyrg 130 verzeichnete OauSaruudßÜck nebst OauSkavel
Snbhaftationeu, Aufgeben, Bor- la'sungeu n. dergl.
Subhastations-Patent.
Das dem Sattlermeister Carl Falke zu Branden- burg a. H. gehöri e, in Brandenburg a. H., in iscberstraße belt: ene, im Grund- and 3 Blatt Nr.
an Liesiger Gerichtösteüe, Zimmer Nr. 39, ver ünbet wer en.
Das zu versteigernde Grundstück ist zur Grund- steuer, bei einem derselben untexliegenden Eksammt- Jlächenmaß von 6 Ar 64 Quadrat-Metem mit einem Reinertragx 17011 1,04 Thlr. und zur Gebäude- steuer mit einem jahrlichen Nußungswertk) von 189.“ veranchtkt. Auszug aus *der Steuerrolle und be lau- bigte bscbrift dea Grundbuchblattes sind in un?erem Bureau 17111. „einzusehen.
Alle Diejenigen, welchc Eigentbum- oder ander"
Sämmtliche Ausgaben betragen 49,31 0/9 der“
?veitx', zur Wirksamkeit gegen Dritte der Eintragung m das Grundbuch bedürfende, aber nicht ein- getragene Realrechte geltend zu machen haben, wer- : den_ aufgefordyt... dieselben zur Vermeidung der] Praklufion spatestens im Versteigerungswrmin an- ZUMlekU. Brandenburg, den 23. April 1876, Königliches Kreisgericht. Ter SubhastatioW-Rickptex.
Die am 7. August 1874 von Johannes Blum und dessen Ehefrau Catharina Elisabeth,. geb- Schmake, zu Helmarshausen zu Gunsten des Jakob Wertheim basslbst über ein Darlehen von 300 Thlr. unter Verpfandung ihres in dortiger Gcmarkyng be- legenen Grundeigentbumö auSgestellte gertchtlicbe Schuld- nnd Pfandverschrelbung ist angeblith abhanden gekommen und werden auf deSfaUfigeu “Annag alle Diejsnigen, welche im Besitze diesex Ur- kund? find oder Rechte daran zu haben verxnUnen, aufgefordert, dies binnen 4 Monaten 11001er ael- "ténd zu machen, widrigenfaUs die Urkundemortifizirt Werdkn wird. .
Weitsxe Verfügungen werdcn nur durch Anxxhlag am Gericbtébrett bekannt gemacht.
Caff-«xl, am 24. April 1876.
Königliches Kreisgeriéhf. 13857] Erste Abtheilung,
Nachstehendes Dokument: [2926] ZuschlagSerkenntniß in dsr Zimmerpolier Johann Gottlieb Senst'ssben Subbastation vom 14. Januar 1870 nebst Kanfgelderbelegungsverband- lung vom 14. Februar 1870 und Grundbuch- auszug vom 9. April 1870 über 100 Thaler rückständige Kaufgelder nebst 5% Zinscn vom 14. Februar 1870, für die WittWe Scbadewiß, Auguste Friederike, geborene Erdmann, zn Wit- tenberg, im GrundbucheAbtheilung111., Nr. 10, “Band 7., Seite 174, des zu Wittenberg, Fleischergaffe, belegenen, Nr. 227 und 228 des Brandkatasters Verzeicbneten, dsr vsrwittweten Rentier Dsmessieur, Juliane, geborenen Viereck, jeßt Schlosser Conrad gehörigen Wohnhauses mit Hof und Skiteugcbäuben durch Bexfüguug vom 9. April 1870 einzetragen, _
ist angebliä) verloren gegangen. 21110 Dicjsiiigen, welche an dieiex Post und das darüber aussesteklte Dokument als Cigenibümer, Cesfionare, Pfand- oder sonstige Briefinbaber Anspruch zu machen habén, haben fich spätestens in „dem am 10. Juli er, Vormittags 11 Uhr, .
im GssckxäftSzimmer Nr. 1 des unterzeichneten Kreis- gerichfs vor dem KrengerichtS-Direktbr Von, Man- teuffsl anstehenden Termine zu melden, widrigenfaÜs das bkieicbncte Dokument für amortisirt erkkart und unter Präklusion der Verccbtiaten mit ihren Rea!- oder sonstigen Ansprüchen die Post im Grundbuchs gelöscht Wevdkn wird.
Wittenberg. ben 29. März 1878.
Köaigliches Kreisgericht. 1. Abtbeüung. [1010] Edictaüaduug.
Es ist die Todeserklärnn des Matrosen Carl Friedrkch Herrmann ' oth, Sohn des FÖTMMU Johann Christian Steffen Wotb (01111)
*otbke) aus Vlltefäbre beantragt, Welcher am 25. Dezembcr 1835 geboren, im Dezember 1856 zu- letzt aus England geschrieben bai, und fodaxm nach Amerika gcgangxn “„Ein soll. WeitereKunde 1011 Von ihm nicht cingegan en sein.
Es Werden NÖ 11111 er 11211 scine unbekannibn Erben und (?rbcönehm-ér gemäß §. 6, T11c1711. Allgemeinsr (Hsrichksbrdnung, §. 78 Berorbnuna vom 21. Juli 1849 aufg-«xfordart, 111 d3111aufden19.De-
emver 1876, Mittaz'is 12 Uhr, _ 011 hiesiger
erichissteüe angesetzten T_erm n zu er!.bemen ODYr sich vorher mündlich oder 1chrifxlich zu melken,_d1e “Erben, soweit sie nicht aus den Kgratclakten uber den VerschoUeneu und den V011nunb1chaftßakten über sein0 Geschwister bekannt sm_d, “mix der Auflage, ihr Erbrecht klar zu legen, widrigenfalls der Nach- laß den sich le itimircnden Erben auSgeantwortet werden wird. egen benannten, Wolf) (Wotbke) wird mangels einer Meldung rmt dem Verfahren wegen Tobeöerklämng fortgefa ren werben.
Bergen, den 28. Januar 1 76. , Königliches Kreisgericht. 1. Abtheilung.
Verkäufe, Verpachtungen, Submisfiouen :e.
[3922] Vckanntmachun g.
Mittwoch, den 24.M0§*ér.,“V1-rmkuags"11mm .
in unserem Siknuaszimmer, Albreaztsstraße
Nx. 31 hierselbft, vor unserem Domamen-Departements-Rail), Regie- rungs-Raxl) Graeff, anberaumt, zu welchem Pacht- 1ustige mrt dem Bemerfen eingeladen Werden, daß fick) auf 'dsm VNWerke Neuhof eine Brau: und Brennerei befinden, daß das Pacbtgelder-Minimum auf 32,000 «_ und das zur Uebernahme der Pach- tung erforderliche Vermögen auf 120,000 .“ fest- seseßt worden ist.
Pachtlustige, habeti fich wo :Uöglick) einige Tage Yor dxm Termnie, spatefteus aber im Termine selbst, uber rhre Q0011fikatton und durch ein Attest des be- tre_ffenben Kreislandratbs, in 1128115201 zugleich die Hohe der vor) 1511011 zu zaHlenden Einkommensteuer angxgech sem muß, Oder auf sonst glaubwürdige Werse uber den Befiß des zur Uebernabme der Pacbtung erforderlicbsn Vermögsnö von 120,000 „46 vor iznserem Kommissarius aukzzuweisen.
Die Pasch-t- und Lizixatioxs-Bsdingungen nebst den dazu 915011191: Schr1ftstu_cken, Karten und Ver- yiessunJSregütern können wahrend der Dienststunden rn _unierer Dcmainen-Registratur Und auf der Do- mamenpachtung TrebnilZ eingesehen werden, auf Ver- langen kvxrdcn aucb Absckyriftkn jsner Bedingungen gegen Erstattung der Kopialieu mitgetheilt.
Die Befickotigung ber Domaine ist jedem Pacht- lustigen nach v01heriger Anfrage bei dem Admini- strator dieser Domaine, Herrn Jnxpcktor Schnabel, gestattxt, und ist derselbe von uns bkauftragt wor- den, die verlangte Auskunft zu geben.
Breslau, den 3. Mai 1876.
Kßniglickje Regierung. Abtheilung fur direkte Steuern, Domainen und Forsten. Stoeckel.
[3322] Bekanntmachung, b tr
e . den öffentliä; meistbietendcu Verkauf des Grundstückes ObereCKFTigsstraße Nr. 3 in -a e
Das bisbsrige Dienstgebäude der Königlichen Provimiai-Steuerbirektion zu Cassel, Obere Kösigs- straße Nr. 3, nebst Hof und Garten, fol! höherer Anordnung zufolge öffsntlick) meistbietend vexkauft Werden.
Hierzu babe ich Términe, und zwar
ersten auf Mvatag, den 1. Mai d. I.,
zivciteu auf Montag. den 8. Mai d.J. und
dritten auf Manta , den 15. Mai d. I.. Jedesmal Nacbmiita s 3 ":s 4 Uhr in msin Ge- chäftslck01 (CöUnicbe Straße 7) anberaumt. Ich lade Kaurlnftige mik dem cherken ein, daß bie über das Ckigentbum bes Königlich preußischen F1s_- kus an dem bbrbkzkicbnctbn Grundstücke Aufsckzluß ertheilenbe Erwxrb8urkunbe, Bkschreibung und Taxe des Verkauföcbjektes, Verkaufs- und LizitaiionSbe-
find, 01115 das Gmadstück selbst an detx Wochen- tagen in dcn Vormittagsftunbeu von 8 bis 12 Uhr besichkigt wbrden kann.
Dabei mache ich darauf aufmerksam, daß dxr An- kauf dem Erwerber in'sbesonrere auch 1:10 Einrich- tung ishr großer und bequemer Gcsellstbastsrämnx, an denen ck in Cassel bekannt11ch_fehlt,_ mit verbältnißmäßig geringen Kosten crmög1.1cht, mdcm das auf dem Grundstücke stehenkc Gebäude bcreiis eine Reibe großsr Zémmer und Säle enzhält, und diese durch 211111011 noch erheblich bérgrögert werben können.
Cassel, 15. April 1876.
Der Rechtsanwalt und Notar. Spohr.
Van der zivkitcn Oranienburger [39201 Sckzlcuse.
Für den Bau der Schleuse soll die Lisfer1ing Von
410 Kinn. Steinen zur Betomrung
im Wege der öffentlichen Submission vergeben werden. Die Bedingunyen könncn in dom Bauburean zu Oranienburger Schleuse eingeschn werden, auch können Abschriften derselben gigen Portofreie Ein- sendung von 1 «74 von dort bezogen wc'rben.
Die Offertkn find verfikgelt und portofrei mit ker Aufschrift; „Submission auf Lieferung von Steinen zur Betcnikung“ bis zu dom auf dem Buxeaa zu Oranienburger Scblkuic b:“i Orauisnburg auf
Sonnabend, den 13. Mai ct.,
Von den bei dem Verkauf des_parzellirten O_o- mänchorwerks Vorland im Krei1e Gximmcn im Besitz des Fiskus Verbliebenen Grundstücke soÜen
"3 Vaucrstcllcn yon je 35 „79.11... und 2
Kunathcnstknkn yon je 15 Hektar im Wege des öffentlichen Aufgebotcs alternativ zur Veräuße- rung und zur Verpachtung geste11t1verdeu.
Zu diesem Bebufe haben wir im Homeyersthen Gastbofe zu Grimmen folgende Termine anberaumt: am 18. Mai d. IS., Vormittags 10 Uhr, zur
Veräußerung, und am 19. Mai d. IS.. Vormittags 10 Uhr, zur ' Verpachtung. „
Indem wir Kauf- und resp. Packztliebhaber dazu einladen, bemerken wir, daß die Verkauxs- und dte Verpachtungs-Bediuguugen ei dem Ober-Amtmann Schulz zu Vorl_and, im Homeyersckzen Gastbofe zu Grimmen und 111 unserer DomänenMMjstxatux vom 10. Mai d. J.,ab, jedoch mit Ausschluß dcr Sonn- und Festtage, einzusehen find.
Stralsund, den 30. April 1876.
Königliche Regierung.
[3919] Vckanntumchuug.
Die im Trebnißer Kreise unmittelbar an der Stadt Trebniß und 24 Kilometer von der Haupt- stadt Breölau belegene
Königliche Domaine Trebnitz,
bestehend aus den Vorwerken Neuhof mit 246,100 ektaren, KeÜerhof mit 170,055 _Hekxarm und ischawe mit 156,21: Hektaren, 10w1e den bei
Koßerke belegcnen Wiesen 1.011 39,557 Hektaren, also
mit einem Gesammt-Flächemubalt von 612.593 Hek-
Vormittags 11172 Uhr,
sangcseßten Eröffnungsterqiiu an die Bauverwaltung zu Oranienbursec Schleme cinznxeicben. Thiergarteqsckxleuse, im April 1876. Der Wafferbau-Inspektor. Reinhardt.
[3918] KöniglickxeNiedcrschle sch-Märkische Eisenbahn.
Die Ausführung der „immer-, Tisch1er-, Dg:!)- decker-, Glaser- uud Anstxeiazerarheitea incl. Materialienliefcrang zur HerxteUun eines theit-n Lokcmotibschnpycms (*,Uf Bahnbbf €“Frankfnrk -,7../O-, veranschlagt auf 13,402 «76. 62 „5, soll im Wege der öffxntlicben Submission 111100113010 Vcrgcben mexdcu.
Es ist hicrxu ein T-rmén 11115 Mittwoch, den 24. Mai er.. Vormittags 1111111“, im Bureau ber unterzeiÉxn-sten Betriebs-Jnfbektion anberaumt worden, Woselbst während der Dienst- stunden Zeicbnnngsn, Bedingungen und Kosten- auschlag eingesehen, 0132111. 0116) 993511 Erstattung der Kopialien bezogen werdm können.
Frankfurt (:,/O., den 1. Mai 1876.
1. Betriebs-Juspektiou.
Königliche Niedersch15sifch-Märklsche Eisenbahn. Die Ausiübrung der Erw, Maurcw, [Steinmetz- uud Steinsetzer-Arbeiken incl. 911.1tizrialiealieferung ur He1ste11unq 61005 311120011 Lokombttyschupvens auf Bahnhof Fraukéurt (:./O., Yeranicplagt 0.71f 29,605.“ 6] ck3- soll im Wege dsr össsntlicbcn Submtsjton uu- getbeilf vorgeben w::den. Es ist hierzu ein Tcrmin auf Mittwoch, den 24. Mai er., Vormjttags 10 Uhr, im Bureau der unterzeichneten Betriebs-Jnfpxkiton anberaumt Wordcn, woselbjt während der Dienst-
taten, soll von Johannis 1876 ab auf achtzehn,
hintereinander folgende Iahre,_ also bis Johannis 1894, anderweitig und zwar im Wege Hex öffent- lichen Lizitation verpachtet iperden. Zu dlLWU B;- hufe haben wir einen Termm auf
stunden Zeichnungen, Bedingungen und Kosten- ? anschlag eingesehen, event, auch gegen Erstattung der ' Kovialien bezogen wchsn können.
! Frankfurt a O., den 1 Mai 1876.
“ [3917] [. etriebs:I11spektiou.
dinguugcn tägltkb Nachmittags bei mir einzusehen „
3916]
Die Ausführunq der Schmiede- uud Schlosser“ Arbeiten „mkl. Matc-rialienlieferung zur Hersteüung emes zwertxn Lokomotivschuppens auf Bahnhof Franxfurt 0./O., veranscHlagt auf 12,192 «F1; 70 ,x], 1011 M Wege dsr öffentlichen Submission ungetheilt Vergeben werden.
Es ist hierzu ein Termin auf Mlltwoch, den 24. Mai er., Nachmittags 4 Uhr, tm Bureau ber unterzsicbneten Betriebsinspektion an- beraumt worden, woselbst während der Dienststun- Z*_eu Zeichnungen, Bedingungm und Kostenanscblag emg-sjehen, event. auch gegen Erstattung der Kopialicn bezogen Werden können.
Frankfurt ::./O., den 1. Mai 1876.?
W M ]. Betriebs-Inspektiog.
[3924] Bekanntmachung.
Die Schulökonomie im biestgsn KönislicHen Gymnasium, derxn Unternebmsr die tägliche Spei- sung Von anscblagsmäßig 50 Alumnen zu liefern hat, soll vom 1. Oktober d. I. ab im 29de des HerabgebotI weiter bérdungen Werden.
Zu diesein BSHUsL steht im Régistraiurzimmer des Unterzricbneten -' M Mittwocky, _den 17, Mai, Nachmittags 2 Uhr, Yietuntheriitin_aU,_ in wclkbcm kantionsfäiyigb und m dex ExpeUcwrrthhaft erfahrene Uuternebmer zu erfcke_1ncn einßelaben werden.
D!? Bebmgungxn für die Gsbote find in dem Kqssenzrmznerxßs Herrn Landschulkastcnvetwaltirs Leipold bier taglich währénd den Dienststunden ein- zu1cbcz1, _auck) gegen Erstattung der Schreibgebübrcn abscbrtftlrcb zu beziehen.? **"WJMUÉKYY
Schleusiixgen, den 3. Mai 1876; -
Der Königliche Gnmvafial-Direktor. *
])1'. Weikkek.
[3908]
Liejerupg von 500 Stück Sandsteinblöcken. , Dry, Lresermig bon 500 Stück Sandsteinblöcken 101] ixn_Subm11fibnsMge verbringen werdsn. Die 2110? „Halfte der Lefsruna muß 4 Wochen nach Er- xblstltem Z::fchlage, ber Rsst 2 218030611 später er- 0 gen.
Offeribn 11151 dkr BszeiÖntwg „Lieferun vox: Sandsteinblöckeu“, find spätestkns zUm g
16. Mai er„M Vormittaas 10 Uhr. im Ckntralbureau ber Elb- strombau-Verwaltung bier, Dbmplaß Nr. 2 ] Treppe, verfielgelk abzugsben. YYZJzYxZ-„Tx? :, “-'.-__:=--'ch
Dl?- Cntsiegelung dsr eingsgxngencn Offerten 1011 dann, 111 Gxgeuwatt der etwa Erschicncnen Erfolgen.
Die spezrcllext Lieferungß-Bekingungcn find gcgen Ersatz der Kbpialien von 30 4] ZU bezishkn.
Magdeburg, dm 2. Mai 1876.
Der Clxef_11er Elbstrambau-Vextvakung, Ober-Prafideut der Provinz Sachsen; Im Auftrage: Kozlowski. (53.010,40/5)
“?
[389] Bekanntmachung.
Für die unterzci-bnete WLrit soUen (. 1250 M. eicbene Planken von 13, 11, 8 und 5 Cm. Stärke“, 100 Dm. Duxcbschnittslänge bcscbafft Werden.
Lieferunasbnertcn find bersicht mit der Aufschrift „Submission auf Lieferung von eicheueu Planken? bis zu dem am 24. Mai er., Mittags 12 Uhr, im Bureau Dkk unterzeichneten BSHSrbe an- beraumten Termine einzurbichen.
Die Liefcmngsbedingungcn. Wklche auf portbfrcie Un_träge gegen Erstattung ber Kobialién von „76 0,75 ab1chriftlich mitgetheilt werdcn, liegcn Ukbft ben näheren Bebarfßangaben in dcr chiétratur ber nntxrzeichneten Werft zur Einsicht aus.
Kiel, den 29. April 1876.
Kaiserliche Wkl'st.
[3928] Bekanntmachung.
Die zum Bau_ber Umwälyrung dcs Marine- Lazareths crforbsrltcbcn Archxn 20. 1011611 vxrduugen werden; hierzu ist Termm auf:
Freitag, dcn 12. Mai er., Vormittags “11 Uhr,
angeseßk wvrden.
Die Umwährung besisbt 311111 Theil aus einer masfivcn Mankr, zum Theil aus Wer Brüstunqs- mauer mit darauf siebendcm Eisengittsr, und find die Arbeiten resy. Lieferungen kiUJk1[)€1[s in:
.4, Erd- und Maurrr-Arbeikcu, inkl. Material, der-
anschlagt mit 35,675 „44, „
13. die Liefe1ung dcr oryameniirtsn Wsrksteine aus Natur- oder Kunstmndstein, v0r3x17chlagk mit 6125 ckck,
0. die Cisxnarbciten inkl. Material, Veranschlagt mit 5950 «E,
1). die Anstreicher-Arbciten inkl. Material, anfcblagt mit 250 „74
Die Offertcn könncn auf ki." bbrbsicicbnxtcn 200€: einzeln oder auf das Gesammtobjekt abgegeben werden und zwar in Prozentkn zur Anschlagßsumme.
Die Submisfious-BedingungM nebst dcn Kosten- anschlägkn und Zeichnungen li-gen im diesseitigen Bureau zur Einsicht aus; dieselben können auch, gegen Erstattung der Kbpialienkosjen, dasclbst empfangen werden.
WilhelmSlwvcu, ben 20. April 1876.
ver-
öniglickxeNiederschlesisch-Märkische Eisenbahn. .!
. Verkoosung, Amortisation, Zmözahlung u. s. w. von öffentlichew Papieren.
[MU Bekanntmachung.
Durch Nüsrhöchste Kabinets-Ordre vom 22. Sep- te'mbcr 1875 ist genehmigt Worden, daß die auf Grund der Privilegikn vom 2. März 1868 ((H. S. S. 135) und 13. Nbvember 1869 (E). S. S. 1181) ausgegebenen, noch im Umlauf ['i-findlichen 5vro- zenxixzen Obligationen des Nngcrburger Kreises 9611191 und neue 4.) prozentige ausgegebon Wkrden.
Demnach werdén sämmtliche noch umlaufsnde Angerburger Kreis-Obligaiionen aus sämmtlichen Cmiistonexi zum 1. Juli 1876 gekündigt.
_Dic Ruckzahlung dks Kapitals und dsr fäÜigen 31111111“ soll an dsm gedachte'n Tage bsi b:: land- 1ch0ftl1chen DarlehnSkasse anönicherg i/Pr. gegen Ruckgabe der Obligationen in coursfäbigem Zustxnde und Dkk noch 1111131 gultig gswbrbcnen (Coupons und Talons xrfolgén. FSHWUÖL CbUpons müssen von dsm'Kapckalbetrage abgezogen werden.
Drexlankicbaftlichk Darlekmskasis wird «!.-1111391119 den „BexkÜUs VMÜÉPWZMUZM Angcrburgsr Kreis- Obltgatronen belmrkcn.
Angerburg, ben 24. Fsbruar 1876.
Der Kreis-Ausschuß,
[3677] Privatbank zn Gotha.
Die für bas July: 1875 anf 670 kcsigsscßio Dk- videndc wird gegen den auf 1. Mai 1876 [aa- tenden'Couvon Nr. 29 unssrsr Aktien mit
-_ „771 36. -- Mark Scihs und dreißig _
in Gotha bei der Kasse der Privatbank, „ Berlin bei ber Dirsktibn dcr Diskontbgesell- schaft und bei den Herren Breest & (Hsipcke, „ Magdebuxg bei dkn Hccren Zieglerc Koch, „ Leipzig bei unserer Agsniar, von heute ab bezahlt.
Gotha, den 28. April 1876.
Direktion dex Privatbank zn Gotha. Kuhn. Iockusä).
Verschiedene Bekanntmachungen.
[39131 Soolbad Salzschlirf
an bkr Oberhessisckxen Eisenbahn. Eröffnung 15. Mai. Bade-Arzt: ])r. Freiherr von Mering. Bruu- neu- und BadevertUalter Stuhr. (171. 38.37.)
[3959] Mounts-Zleberßxht er 2111110115010. Privatbank in Pommsrn
gemäß §. 40 der Skatuten vom 24. August 1849, _ 111311710.
1) Vaarbestände, .“ 871,776
L_) W6ch1clbcst§nde. . . . . „10.608,878
3)Lombardbe1tänbe . . . . . , 997,009 4) Staats *abicre 11110 anbereVSr-
1en-E ektsn . . „ 577,268
1,073,110
5) Vsr1chicdcne Forderungen und Akkiv_a._....... . 6) Staats1chn1d1cheine bei derönig- [ichen cnkrabStaaksknffelaUt §. 8 der Statuten . . . ['n-“5131111. 7) Vanknotm und Depbfitenscheine 1111111111an . . . . . . 8) VerzinslicheDebbütcnkapitalien 9) (Halbaben verschiedener Insti- tute und Privatpkrsbncn. . . 10) (HSZLU die Staatsschuldscheine uc] 6 vom Staat reanstrte 5Tblr. Bankscheink . . . . , 798,000 Stettin, den 30. Avril 1876. Direktorium (11. 010. 59,5)! der Rittrrstkaftlicheu Privatbank in Pommern. !lltuieralu. Labyr-
795,000
2281 )95 8,725,570
3232170
C'nxopäischc chan-Öiéßchcrungs- und [3859] chtcnbnnk.
In der bMiigen brbéntiicben Gensralbersnmmlung unserer Geselwcbaft istberen Auflösung beschlossen und es smd zu Liquidatoren die Herren
Prokurator Schall in Ulm, Rcckytö-Amvalf Max Römer hécr, uad . . N. Schmal hier, erwählt worden.
Wir bringén bicsks biermit zur öffentlichen Kcnxt- nix), “indem wir gleichzeitig jämmtlicbe Gläubiger unskrkr Geseüjchaft auffordern, 1151) bei dcr leßteren zu melden.
Stuttgart, am 29. April 1876.
Europäische Lebeus-Verficherungs- uud Renteubank. Der Direktor. Fischer.
3914] _ _ , 1106181111LÜUL 311118011322 [183 1181111 1111111811318!
Batu Kesten unseres !!"aißeubauyez:
61“. Prämisn-Lollsota. 1111811118 7011011111811 1181 1618111. (1811111013108!
2101111115: 3011111, 701“ 501111155 1110803 .!zbroz.
137111" 60,000 110058 1201 40110 0811111110 fi'11' 75,000 11111111 11761111, _]"0 1ckch 10100, 2 ckch3000, 1 )( 2400, 2ckch1800, 2ckch9('*0. 2ckch600 11. 3. 11', 118111 'l'rsü'sr 1111101" 3 Mark 1781111.
110080 ck 3 Dark, 501110 sloäsrysrkäukskn 110050 111 0001101551011 uml Rabatt 8011011 bol 25 Stab, (1111011 111150111 (16110131- (*01160Q2111' Us:!a
MULL US)'S[', 1121011- 11. 11'2011501g8501151t
Kaiserliches Mariuc-Lazarcth.
[39021 Bekanntmachung.
Es sollen 40 bis 50 Stück 4,20 ux. lenzge, 3 m. breite Wagendeckcn aus wasscrdicbt prapa- rirtem ungefixicbeuen Segeltuch in Submisston [*c- schafft werben und sind vorfiegelte mit entsprechender Aufschrift versehene Preißofferten unter Beifugung einer Stoffvrobe bis “zum
16. Mai er., Mittags_12 Uhr, _ _ beim unterzeichneten Depot cinzmenden. _Die 1pe- ziellen Lieferungsbebingunqen lisgen cbenda1clbst zur
Einsichtnahme aus, auch können dieselben gegen Ein- -
sendung von 50 H in Abschrift mitgetheilt werden. Wilhelmeaveu, 29. April 1876. Marine-Artillerie-Dcpot.
lier]!!! 5!s., 3110611011311“. 171". 204. [111 1111113111] 1105 181110]. ['1011112. 1111111111. für 051710111 Iciiipponbsil.
[2929] Stettm-Copcnhagcn.
14, 1. Postdampfer „Titauia“, Capt. (H, Ziemke, von Stettin jeden Sonnabend 1 Uhr Nm., von Co enljagen jeden Mittwocky 3 Uhr Nm. Dauer er Uebe1fabrt 14 bis 15 Stunden.
Hin- und thour-Biklets (30 Tage gültig)
zwischen Berlin 11111) Copenhagen “_ 014 43. 50 .H Babu 11 (51. u. Dampfer 1. Hawke, ssl: 26. - H Balm 111, Cl. a.Damvfer 11. Caißte, verkauft die Billct-Caffe der Berlin-Stettiner Cagn- balm in Berlin, Welch: gleiÖfaTls Rundreiw-
Billets (30 Tage gültig) ausgiebt. „ (Nr. 105/3.) “' Rad. Christ. Geibel m Stettin.