1876 / 108 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 06 May 1876 18:00:01 GMT) scan diff

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diinnleibigea“ Vokalen auch noch den Mißstdiid mit fick), daß der Ab- leitung wegen eine Reihe von Formen mit ab, der objgen Regel zum Troß, unbeseitigt bleiben, z. B. nahm wegen nehmen.- Dieselbe Befreiung von 11 wird, ferner auch dem.: ge- wünscht. Wenn man es in ihn und 1hm zur U0_terscheidung von in und im belaffe, so könne es 111 den wenigen andern Wörtern, in denen es fick) findet, recht 11111111 verschwindet). Nicht kleinliche Buchstabenersparnifz, sondern die Gewinnung einer einfachen Regel gebe diesen Wunsch ein, der Regel: stiimmes [; erscheint in deuischen Wörtern nur als silbentrennend. _ „Die Zeit ist da, wo ein befreiender Schritt und Schnitt geschehen kann; wer weiß, wie bald fie noch einmal w1ederke13rt.“ So jehr nun allerdings die wenn auch 1106) so emge- schränkte Jortexißeuz des 1) in seiner Unnatur11che11 thn- funktion bedauert werden darf und _ so. „unzweifel- haft es ist, das; Auge und Auffassung sich mit Le1ch11gke11 0011; an eine undeutliche Orthographie akkomodiren(1vie andererse1ts, daß auch die akkuratefte vor falscher Silbentrennung, Tonversetzung und dergleichen Kinderspielen, welche man nie zu ernsthaften Argumxnta- tionen hätte verwenden sollen, zu schüßen vermag), so wohl begpundet dürften dennoch die Bedenken sein, Welche die Konferxnz davon abhiclms, sämmtliche Vokale, der Verschiedenheit ihrer, Be- tonungöverhältniffe ungeachtet, einer und dersxlben orthographisckzen Norm zu unterwerfen. Cine Regel wie diese: ßummes h er- scheint in deutschen Wörtern nur als silbentrennend oder anders und etwas weiter gefaßt -- die obige Formulirrzng wurde nur etwa in einem Regelbuch für die Ueberga0gszcit gaziz zweck- gemäß sein - die Vokallänge bleibt utcheze1chnet, weil sie aus _dem deutschen Wortbau erkannt werden kann, ist sicherlich an sich wünschenswerth. Daßjedoch die Tilgung des 111101713 0 géziiz beträchtlich fremdere Wortbilder schafft und foam pxaktisck; unrathsamer ist, als das gleiche Verfahren bei dßn anderen Vokalen, ist ebenso unbestreitbar wie daß in der orthographifchen Auseinanderhaltnng der Vokale a o u ä ö ü einerseits, welche nur in betonten Silben vor- kommen und daher vor einfachem Konsonanten üb0rall“xang find, der Vokale e und i andererseits, welche, jenes unendlich haufig, auch außerhalb der Tonsilbeßekien und in Folge dxffen ihreQuantität schwer erkennen laffcn, eine sprachliche Thatsache von großer Be- deutung fich ausspricht. Das natürlichste Miticl, die Vokal- quantität da, wo das Auffinden der Tonfilben umständlicher ist, graphisch kenntlich zu machen, bieten ohne Frage ?lccente, und wenn einmal der Uebergang zum lateinijchen Alphabet 111111300011 1" ein wird, wird der Cirkumflkx als Längenbezeickgnungin Wörtern ime Verkér fich ohne Mühe durchseßen. Bis dahin wird man, da deutsche Buchstaben dem Accente zu widerstreben scheinen, mit dem 01) Geduld haben und die absonderliche Verwendung eines Hauch- zeichens zur Quantitätsbezeichnung, in der Gewißheit, daß es damit zu Ende geht, ertragen müssen.

Auch hinßchtlick) des ie befürwortet die „Köln. Ztg.“ ein kühneres Vorgehen als die Konferenz, da es um die dehnende Eigenschaft des e nicht um ein Iota besser bestellt sei, als um die des zum Tode veiuriheilten 1). Wer in Wal und woiien den Vokal lang spreche, werde in 311 und fligen kkine Schwieiigkeit finden, daffelbe zu thun.

Die Streitfrage, ob deutsche oder lateinische Schrift, findet in Nr. 45 eine besondere Beiprecbung und wird darin vom historischen, ästhetiichen, internationalen und geschäftlichen GcfichLs- punkt beleuchtet. Da dieselbe dem Prinzipe nach jedoch nicht Gegenstand der Berathung oder Bejchlußfaffung Seitens der Konferenz gewesen ist, so liegt kein Grund vor, hier darauf näher einzugeben. Wir verweisen vielmehr in dieser Beziehung auf die früher veröffentlichten Aufsäße „Zur Geschichte der Schrift“ *), deren leßter, dem bekannten Wuttkc'scl)eii Werke folgend, den Werth der dcutschen gegen den der lateinischen Schrifttveise nach verschiedenen Richtungen hin abwägt imd fick) zu Gunsten der Beibehaltung der ersxeren entscheidet.

Nach der Vrröffentlichung dcr KonferenzprotokoUe erschien abermals in der „Kölnischen Zeitung“ ein Artikel Über die deutsch: Rechtschreibung - schr zweckmäßiger Weise nach den Vorschlägen der Konferenz gedruckt, nur hinsichtlich des Dehnungs- zeichens bei c 11101) entschiedener vorgehend und bald danach eine Reihe von Aufsäßcn, wclche Unter dcr Ueberschrift „Rand- bemerkungen zu dem Bericht der orthographisckzcn Konferenz“. das aus den Verhandlungen bervorgegange00 Regelbuch Para: graph für Paragraph eingehend und gründlich bewrechen. Der Raum gestattet 0118110111, 008 diesen Rand .emerkungen umfäng- lichere Proben herauszuheben, es nach den oben gegebenen Andeutungen über die Stellung des Blattes zu der orthographischen

Legden . . . . . Holtwick . . . . Coesfeld . Leite . . Lünen . .

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wird nicht garantirt.

Bork . .' ' .' ) Morgens sind schwarz umrahmt.

Dortmund - Gronau - Enscheder E ültig vom 15. Mai 1876.

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Die Titel der englischen Könige.

Das englische Journal „1110 4010101117“ hat anläßlich der Berathung der Titelbil], die nach ihrer Annahme Seitens des Parlaments unter dem 28. April in Gestalt einer Proklamation amtlich veröffentlicht worden ist und der Königin von Groß- britannien und Irland den Titel „Kaiserin von Indien“ beilegt, eine hiftorisckze Abhandlung veröffentlicht, die dem nachftehenden Aufsaße zu Grunde liegt.“ Dieselbe giebt eine Ueberficht über die Titel, welche die brit1sche11 Souveräne seit Wilhelm dem Eroberer auf dem Staatsfiegel geführt haben und läßt damit zugleich summarisch die ganze englische Geschichte an dem Leser voriiberziehen. Das große Siegel König Wilhelms 1. zeigt zwei Inschriften, deren jede eine» Hexameter bildet. Auf der einen Seite liest man: „1100 11010130001001 171110101001 00800 1101100001“, und auf dem Revers: „1100 00g115 1'0Z001 §1Zl10 111103113 000111001.“ Das Siegel Wilhelms 11. trug auf der einen Seite die Inschrift : „171110111108 [)01 451111111. 1101 1101001001“, und auf der anderen: „171110111108 [ck01 Ikaria 110111071113007010.“ Heinrich [. und Stephan fuhren fort, dieselben Titel zu führen. In den schriftlichen Doku- menten haben diese beiden Könige und Heinrich 11. im ersten Theil seiner Regierung den Titel: „1101110011710 01 11011 110g101'0111“ mit anderen untergeordneten Titeln. Die Inschrift auf der einen Seite des Siegels Heinrichs 11. hieß: „1100110118 1101 Ikaria 1101 1100101010“ und auf der anderen: „1100110118 001; 1707100001001 01 5001111001100 01 (101008 11111101511701'0111,“

Nack) der Eroberung von Irland im Jahre 1171 nannte 11111 Heinrich in den schriftlichen Dokumenten: „1100110118001 gm- 111111011 110111100, 1)011111111§ 111110101110“, aber er änderte sein Siegel nicht. Richard 1. folgte dem Beispiel seines Vaters, sowohl was das Siegel als was die schriftlichen Dokumente betrifft. Johann schrieb auf sein Siegel: „101111111105 1)0i 151111111 1101 11110110, 1301111008 1111101010“, auf der einen Seite und auf der andcrcn: „1011110008 1)011 1701111110010 01 1101111111110 0011108 1111110111710“. Heinrich 111. that zuerst daffelbe, aber nach 1259, als er seine Ansprüche auf die Normandie auf- gab, änderte er sein Siegel, das nun auf bcidrn Seiten die In- schrift trug: „1101111008 1101 Z1"111111110x 111111110 1)0111i008 1111101010 [)ux 1100101111110,“ Eduard ].. Eduard ]l. und einige Zeit lang Eduard 111. nahmen keine Veränderung vor; aber als dieser an- fing, Ansprüche an die Krone Frankreichs zu erheben, fügte er 8 n vorstehenden 3:00:11 noch einen französischen hinzu und die Inschrift des Siegels lautete 1100: „1111170711 1)0i 141111111. 11021 191111101110 01 110011110 01 9001111118 1111101111110.“ Bemerkenswertk) ist dabei, daß Frankreich vor England stand; aber in den Schriftstücken war es anders und Eduard 111. fiihrte hier den Titel: „1511170111118 1101 Zi'utiu 1101; 1111001110 01 191111101110 01 1)011111111§ 1111101111110,“ Nachdem der Titel „König von Frankreich“ aber einmal ange- nommen war, wurde er von 011011S011verä000, die sich bis 1801 folgten, beibehalten, Skit dieser 3011 kam er in Wegfal1

Ritsard ][. und Heinrich 17, nahmen an den Königlichen Titeln keine Aenderung vor. Die einzige, von Heinrich 7. her: rührende Modifikation an dem Staatssichl war die Umstellung Frankreichs und Englands in der Umschrift, die nun so lautete: „1101111008 U01 grxnia 1107 110g11110 01; 1917100100 01 1)0111111118 1111101111110“. Aber nach dem Vertrage 11011 Troyes, 1420, _ *) EiniLe dicser Randbemerkungen betrrffen, wie der Verfasser 1011111 sagt, '.ldiapbora, einig* (11171) Wenden fich mehr gegen eine Regel. formulirung als materiell gegen die Festseöung selbst; einmal (1011), §. 3, ist der Text mißverftandkn, insofern mit dem Ausdruck „kommen nur in betonten Silben vor“ (1011) tieston'ge (vgl. § 1) Silben ge-

*) Bes. Beil. Nr. 35-38 (Iabrg. 1875).

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10rzeichncten omplaß Nr.

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an merken in Kenntnis; geseßt, daß al1e festgestellten oder

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Wehner.

den 2. Mai 1876. Der Ganttommiffar.

K. BezirkSgerichtSratb.

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Schwabmünchen. Aungurg,

Königlich Sächsisches Handelsaericht zu Pirna, ' am 2. Mai 1876. Opis

(Die auslägdis'chen ZeicHen werdcx: 0111er Lexvzig veröffentlicht.)

Zeichen = Regißer.

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Berlin. den 4.

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en und zu den Akten anzeigen. ai 1876.

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ckwab- rokura erloschen.

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„Jeder Gläubiger, 111011501 110551 in unserm Ge-'

?Fotderungen angemeldet haben,

hiesigen Orte wohnhaft

bei der Anmeldung seiner

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Koßeu, den 29, April 1876. Königlichks Kreisgericht.

Königliche Kreisgerichts-De

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mation.

welches auf verschiedknen E11"

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daß nicht das e angkbracht wird, zu

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Broicki, den 5.

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10. Mai, Morgens 11 Uhr

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trag der Firmeninhabe dort gbgebildete voll darauf befindliche „Sch

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876, 11. Beilage

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, er Nr. 12, vor de imffar anberaumt, zu Welchem vorgeladen werden, Welche ihre Forderun halb enter der Fristen angemeldet haben. Anmeldung schriftlich der7elb

111011111110 Glä einreicbt,

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('r eingefragenen und im D

achfoiger hier im Zeichen- ar

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1111 Stadtgerichtögebäude, 31mm

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Der Termin zur P

den 24. Mai 1876

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nbaft, hat 1) reSlan nach-

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den 16. Oktober 1876, Vormi

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Hersfeld, am 3. Mai 1876. Könißüchcs Amtßgericht.

Welches auf deffeu Behältnissen angebracht wird. Königliches Handengericht zu Leipzig. 131. Hagen.

fest szten

eseßt min auf

Frist angemeldeten F

aller innerhalb der ordernngen ein T

u11d i der K

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rfch1iermeister V.

Mathias zu B

zu begründen haben.

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das Zeichen

12, (;rljlou zu Paris in Frankreich, nach An- meldung vom 5. Oktober 1875, Vormittags 9 Uhr, für ein pharmaceuiisches Produkt unter Nr. 2119

lzelp-ix.

ist eingetragen zu der Firma

Als Marke

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Königliches Handelsgericht zu Leipzig. Dr. Hagen.

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1mmer Nr. 12 Zugleich bis

Konkurögläub'

ueteufalls mi ist zur An

ffar zu erscheinen. Rath Abhaltung diese

gebäude, Portal111. ,vor dem ob

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zum 16, September 1876 und zur Prüfung

sTermins wird g andlnug über den meldung der Ford eine zweite Frist

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ommiffar des Konkurses.

; Königliche Kreiögerichts-Deputaiion.

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RechtSanwalt Da der Masse bestellt.

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ber das Be Mühlhausen, den 1. Mai 1876.

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zu Canterbury in England, nach Anmeldung vom 30, Sep- tember 1875, Abends 7 Uhr, für Cauterbmy blass

George .!olnuou & (30. *

getragen zu der Firma

Als Marke ist

(Die auSläudifchen Mufin Werden unter Leipzig veröffentlicht.) es und an-

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Forderun-

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nannte er fick; englisch: „Heinric1117. oon Gottes Gnaden König von England, Erbe und Regent von Frankreich _und Herr von Irland“. Heinrich17., der einzige englische Kömg, der mehr als dem Namen nach König von Frankreich gewesen, ändern: die Inschrift seines Siegels folgendermaßen: „1101111008 7. 1)01 010010 1911100010111 01 111013111110 11011.“ Eduard 17. nahm den 011en Titel: „11011 1511113111110 011710001110 01 1301111008 1111101101110?“ Wieder an, der denn auch bis zur Regierung Heinrichs 7111. beibehalten wurde.

Im Jahre 1521 wurden die Worte: „1711101 "1161011801“ in Folge einer Verleihun? durch det) Papß _hmzugefugt'und das Siegel Heinrichs 711 . trug dte Inschrift: „1101111008 7111. 50g1130 01. 1710001110 11011, 171001 1)0i'00801' 0t 1)0111100§ 111110101110“. Dieser Zusaß scheint aber 011110 Genehmigung des Parlamentes gemacht worden zu sein. Im Sommer 1541 verfaßte das irische Parlament ein Geseß, kraft des1ei1 „„der Konig von England, seine Erben und Nachf01ger_ Komge von England heißen soUten“, obwohl Heinrich 7111.01110rte, daß solch cm G'estß durchaus nicht nothwendig sei, weil er das Recht habe, sein0n Titel nach seinem Belieben zu ändern. Dock) 1110110020110 nothwendig, die Sanktion des englischen Parl'aments fur diese Aenderung zu erhalten, denn obwohl er 1541 eme„Proklam,at1011 erlassen hatte, welche erklärte, daß sein Titel 111.010: „Heinrich von Gottes Gnaden König von England, Frankreul] 0110 Irland, Vertheidiger des Glaubens und Oberhaupt der englischen 1111d irischen Kirche“, wurde 1543 ein Gesetz erlassen, um diese Proklamaxion zu ratifiziren. . . "

Unter Eduard 71. wurde (111 dem Tttel nichts geandert, aber im erften Iahreder Regierung Maria's ein Geseß erlassen, um die Akte des Parlaments Heinrichs 7111, welche die Autorität des Papstes abschafften und u. A. das auf den Titel des Königs bezüglickze Statut aufzuheben. Die Siegelinschr1f1 Mama's war vor ihrer Verheirathung: „11111110 1). (1. 111115110, [*"100010 01 1111101010 110111071, 0_j08 11011111118 11110171, 1911101 1)01(311§01'.“ Nach ihrer Verheirathung [001010 der Titel: „9111111111118 01 11111110 1). (11. 11011 01 1101111111 1100110, 1118[)Ül1111'11l11, 19100010, 011108000 8101110, .101081110111 01 1111101010, 111101 (10100- 801'68“, und auf dem Revers stand: „0101111111008 5051110, (111688 801111101110, 111011101110 01 111011110010, 00101108 1108- 1111ri, 1710011110 01 “1110118.“ .

Ein Geseß aus dem ersten Jahre der Elisabeth ßeUte die meisten der Verordnungen Heinrichs 7111, die unter der 'Re- gierung Maria's aufgehoben worden, wieder her. Das Siegel der Elisabeth gab ihr folgenden Titel: „1311201101110 1)01 Zkatm. 11011110, 71011010 01; 1111101010 11001011, 1160190100801.“

Iacob1.wünschte, nachdem er den englischen Thron be- stiegen, lebhaft, die beiden Reiche, deren König er war, 11011- ftändig zu vereinigen; aber das Parlament war diesem Wunsche einer legislativen Union zwischen England und Schottland entgegezi. Daher nahm Jacob 1. die Angelegenheit, soweit er konnte, selbst in die Hand und erließ im Oktober 1604 eine Proklamation, m welcher er erklärte, den Titel „König von Großbritannien, Frank- reich und Irland, Vertheidigec des 0510011009 0. s. w.“ anzu- nehmen. Aber da er einsah, daß die Bezeichnung „König von Großbritannien“ eine Neuerung war, welche die Sanktion des Parlamentes nicht erhalten hatte, machte er den Vorbehalt, daß diese Beßimmungen in den Staatsakten bis auf neuen Befehl nicht an ewendet werden sollten. In Folge dessen w1irde dieJnschrift des groSen Siegels: „.111001108, 1101 111111111, ÜUJÜZE, 800111110, 1711100100 01 1111101111110 101', 81001 110100807.“ Für Sclwttland hatte Jacob ein anderes Siegel, auf dem Schottland vor England

genannt war. Er erließ daher eine zweite Proklamation, in welcher er verfügte, das; die neuen Münzen dic Inschrift tragen 10111811: „.111. 1). (31. 11100. 11111. "11“. 0111. 1101“. Eine friihere Münze hatte die Worte gezeigt: „.]:10. 1). 0. 111111. 800. 191101. 01 11111. 11011“.

Die Inschrift auf dem Siegel Karls 1. war bis 1640 die- selbe, wie auf dcm seines Vaters; um diese Zeit schuf man ein neues Siegel mit der Inschrift: „011101118 0010101111 1110110710 1311111001110, 1911100100, 01; 110101111110, 11011“, 111101 90100801“, Karl 11. blieb bei diesem Titel mit Hinzufügung cines „010.“ am Schluß.

Nack; der Revolution Wurde der Name Schottlands einige Zeit lang auf dem großen Siegel ganz fortgelassen, aus folgen- dem Grunde: Nachdem Wilhelm und Maria zum König 011d_z1_1r Königin von England erklärt worden waren, und vor der Eini- gung mit den schottischenStaaten führte man ein Siegel ein, welches den Thatsachen entsprechend die Jnschrift erhielt: „(1111101111118-111: 01 111111111 11. 1)01 (1111. 11051. 17111. 01 11111. 11011 01 110Zi011. 1911101 110101180108, 010.“ Bald darauf wnrden Wilhelm 1111112110110 auf den schottischen Thron berufen, aber bis zum Tode derKonigm ward

geändert in: „(1111101111118 111. l). (11.111013. 1311. 1711111. 01 11111. 11011, 1711101 001011801.“ Wilhelm nannte |ck) König von England, Schottland, Frankreich und Irland, und so that auch die Kö- n'igin Anna, obwohl idr Siegel dasselbe wie das ihres Vorfahren war, bis 1707 die geseßliche Vereinigung mit Schottland erfolgte.

Reue Aenderungen traten nicht ein bis zur Union mit Ir- land im Jahre 1801. Um diese Zeit wurde, wie schon bemerkt, der Name Frankreich in den Königstiteln fortgelassen und der Titel „Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Irland“ angenommen. . ' .

Nach der Königlichen Proklamation vom 28. April 1876 (vergk. R. u. St.:?l. Nr. 107 v. 5. Mai unter Großbritannien und Irland) lautet der Titel der Königin Victoria nun- mehr: Victoria, von Gottes Gnaden des Vereinigten .König- reichs von Großbritannien und Irland Königin, Vertheidigerm des Glaubens, Kaiserin von Indien (710101111, 117 1110 (111100 01 (11011 01 1110 [1011011 1(10Z(1001 01' (11001 131111110 1100 11012100 (,)0000, 1)0i'011(101' 01 1110 1701111, 1310111088 01 10010).

Zur sozialen Frage. 11. (Vgl. Bes, Beil. Nr. 20 vom 29. Avril.)

Den wirthschaftlichen Standpunkt nimxnt Victor Böhmert in dem Aufsaß ein „Die soziale eFrage im Reichstag und vor dem Reichskanzler“ (Nrbeiterfreund )(17. Jahrg. 1. Heft, Berlin, Lconh. Simion 1876). Der Artikel lautetim Uuszuge:

„Wir dürfen uns den Ernst der wirthschaftlichen ,Lage und' die Gsfahr der sozialdemokratischen Wühlcrei ffir die deritsche Volksarbeit niclyt verhehlen, Der Klaffenhas; 101111 zu einem GlaubenSartikel erhoben. Neid und Mißgunst gegezi Besser- gestellte als soziale Tugend gepriesen, geringere Arbeits1exstu0g als Mittkl zur Vermehrung der Nachfrage_ n_ach Arbe? hm- gestellt, und dagegen Sparsamkeit als unwurdtge „Beschrank'ung der Lebenshaltung verworfen. Daneben werden 111 zahlreichen Schriften und Reden alle Geseße des Anstandes und der Moral vsrböhnt, alle Achtung vor Geseß und Recht, vor Familienchre und Jamilienfitte, vor Haus und Altar mit Füßetxgetreten und ein neues Evangelium der (8011013111011 und Faulheit, des Hasses imd Ungclwrsams gcgen die von Gott geordnete Hbz'igkxir ge- predigt, während nach unten zu die größte U0101'11101'f101011,unter cine tyrannijchc Führung gefordert und alle Sclbstandigkxit dcs Dcnk'cns iibcr 1000101110110 10111 göttliche Dinge durch Bc)ch1*an- kung auf eine einseitige Parteipi'cffe und Parteilitei'atur 01“- tödtct wird. , , '

Die Friicbtc dicser Lehren zeigen fick) 11010118 111 der zu- nehmendcn Brutalität, in persönlichen Angriffen auf die (1131110 von Männern und Frauen, in dcr Berleßung 111111 Zucht 01111 Sitte, in dem Sck)wind011 rechter Lebensfrkudigkeit 111111 1101“ Zu- nahme des chensübcrdruffes, vor 521110111 111 den Angriffen a_uf die Religion und religiöse Gcfinmiiig. D10_ 011011 11011) im Gange befindliche sächsische VolkszalZluiig crg10bt 30111 011100 Male in den Mittelpunkten 1101“ 1011110011011 Industrie, 1010 Glauchau, Cri111111i131ch0112c., dcn H011ptl)ccrdci1_dcr Sozial- demokratie, 011101“ der Rubrik „Religionsbckcmityi[10“ 01110 110- 1100110110 Zunahme bon „Religionslojen“. Da diese 2305010111010] bei der [013100 Volkszählung gar nicht vorgekoniincii ist, hat man es hier offenbar mit einer ganz neuen C11ch01111111g und einer 11011 (1ng01110111011 Parteipai'olc 311 1111111. '

Wenn sich dicsé 21110101111001101' 1101111011011 und 1111 1301111011011 Boden wirklich tiefere 2131113010 saßen 1111110, 11111111 11101110 'nicht nur Unzufriedenheit, 21011) und (210111) immer 111011010 Verbreitung finden, sondern die deutsch 5131111010010 selbst vci'giftxt werden. Es könnte fick) dann allerdings fragen, ob" man dreier 111011- mäßigen Vergiftung des Geistes und 010101111100, dxem “offent- lichen Schwächung der nationalen Arbeits: Und Sparkrast und dieser Vorbösynung alles Dessen, Was der großen Mehrzahl 111111) heilig ist, nicht 0011) 111111 1111011 herab Einhalt 111011 sollts, da man 110) dock) verpflichtet fühlt, 11011 Staats- und Obrigkeits- wegen gegen den öffentlichen Verkauf von chemischen Giften, gegen Ausstcliung 11011 frivolcn Bildkrn und Büchern, ngCU Sp101111111011 und andere Laster Maßregeln zu ergreifen. Soll die jetzt iiberall geforderte „öffentliche Gei1111d1)0i1öpficg0“ fick) nicht auck) auf di? Gesundheit 003 0301111111108 111110101“ Nation erstrecken? . . . .

Wenn wir uns 11013 der eben geichild0110n (5011110011 gcgen einc S11111160111111isch1mg in die sozialdcmokratischen Bestrebungen 0111111011, 10 geschieht es nicht aus doktrinärcr Vorcingenommcn-

kein neues Siegel angefertigt; zu diescr Zeit wurde die Inschrift

beit gcgen StaatShülsc, Nur Leute, die fick) in (Ermangelung