Verfolgei daher den beiretenen Pfad; fahrei unter der_Leiiung der obersten Hirten fort, Euch jederzeit allen neuen_ vermetniiicben Ansprückxen entgegengeießt zu zeigen; sie werden Euch die Haird reichen, handelt mit ihnen, um die unveräußerlichen Rechte der Kirche Jesu Christi aufrecht zu erhalten. Und da wir alle der Hulfe Golfes be- dürfen, wenden wir uns zu ihm, auf dgß er uns iegye. Möse,er Euch Kraft verleihen zu auen Vorsaßen, _durd die Ihr seine Rechte veribeidigt; möge er Euerm ouien_Willen segnen“ möge er Euere Seele und Euerm Körper segnen; moge er Euexeß rper [Läb- 1eu zum Kampfe; möge er Eueren Seelen Standhaftigkeit verleihen, um allen Angriffen der Revolution widerstehen zu können; möge er Euch in Enkrsn Familien und allen Eucken Interessen segnen; möge er seinen Sogeii auch auf alle die,.verscbiedenen Länder erstrecken, denen Jbr anaekörc. Möge er (Tuck) im sten und im Y_iißenblicke des Hinscbeidsns icznkn; möge er Euch w'erig machen, iim 1eiber zu «Tien inicn im Paradiese següen za dürien.
beusäiotio, sio.
_ 16. Mai. (W. T“. B.) Die „Gazeiia uffiziale“ ver- bffxnilickzt Dekrete des Königs, betreffend die Ernennung von 24 neuen Senatoren. Unter den Ernannien befinden sich Arwm Praii, Carlo Mezzacapo, Achille RaHponi Dagala, Giuseppe Ferrari, BLUE Caracciolo. _ Die Deputirienkammer berieth [)eiite die definitiven Budgetvoranschläge für dasIahr1876.
Türkei. Konstantinopel, 15. Mai. (W.T.B.) Von den in Salonichi verhafteten Personen smd 53 an Bord des Kriegsschiffs ,Selimie“ gebracht worden, wo auch das Verhör derselben fiattfindei. ;Oie Verhaftungen in Saloniciji werden forigéioßt. die Bcvölkcriing verhält sick) durchans 1'Uh1g.
_ Nach einer dem Wiener „Telsgrapben-Korrespondenz- Burenu“ aus Salonichi zugegangenen Meldnng find am 16. Mai die 6 Haupiickzuidigcn der wegen Tbeilnahmc an der Ermordung der Konsuln virbafieien Personen veruriheili und hingerichtet worden. Die Untersuchung gegen die Uebrigen dauert iioch fort. In der Stadt herrscht vollkommene: Ruhe.
_ Ein Telcgramm aus Konstantinopel meldet, daß am Disnstag in Salonickzi 18 weitere Verhaftungen vorgenom men worden sind.
_ 16. Mai. (W. T. B.) Der Gouverneur von Sophia bat dir Regierung die Meldung zugehen lassen, daß die In- surgenien' von Rakowilza (zwischen Sophia und Tatar- Bazardeik) in den Balkan gefiiicwet smd, nachdem fie Rakomißa niedergebrannt hatten.
Rumänien. Bukarest, 16. Mai. (W. T. B.) Die Regiermig bat die AUSHLbUUJ bonRskrUicn fiir das laufende Zabi' eingestellt.
Dänemark. Kopenhagen, 15. Mai. Dcr Reichs- tag wurde chi Mittag um 12 Uhr in rein geschäftömäßiger Weis: crbffnet. Der Hbchstcngcrichts-Ndvokat Liebe rief: ES lebe der König, worauf ein neunmaliges Hurral; erscholl; darauf rief I. A. Hansen: Es lebe das Grundgeseß, Worauf wiederum neun Hiirrahs erfolgten. Krabbe wurde zum Folkctbings-Prä- ßdenien mit 71 gegen 21 Simmen, Högöbxo uxid Hansen zu Viz c- Präsidenten mit je 64 und 62 Stimmen erwählt. _ Was über Vorlagen in Pwvinzialbläiiem verlaiiict bai, dürfte, wie der Corr. der „H..;mb. Nachr.“ meint, mit Vorsicht anfzuneh- men sein, da i'egikrungsseiiig die strengsie Gehsimhaltung be- waliit wird. Weiter wird dem genannten Blaite geschrieben: „Fiir die Linie wird die Session eine ernste Probe sein, denn auch in der Partei ist fichcr das G9fül)l vorherrscbend, daß sie mm dock) etwas Positives thun muß; das bat sie ficli jedock), wie es ?ck) jeyi zeigt, außerordentlich dadurci; «1677520, daß fie ionsiize sogenannte übliche konstitutionelle Mittel friiher ohne WirkUng (111511 berschnckcndkrisch gebraucht und derbrc:uchi hat. HbgHbro icheint in seiner „Dansk Folketidende“ die Möglichkeit wicdcrholtcr Auflösungen anzunehmen, die er natürlich jeßi von seiiicm Puricistandpunkte weniger fürchtet, und fordert die Wäh- ler aiif, in diesem Falle dieselbe ruhige Haltung wie bibhcr zu bewahren.“
_ Der König empfing vorgestern in besonderer Lliidie-nz auf Schloß Amalienborg den zum Königlich niederländischen Miiiisterrcfidenien am hiesigen Hofe ernannten Hrn. van Kar- nebcck, welchcr bei dieser Gelegenheit dem Könige seine Kre- diiibe iiberrcickzte.
_ Untcr dem Titel: „Füblen wir das Bedürfniß nach neuen Stcucm?“ hat der Nationalbanidirektor, EiaiS-Raih M. Levi), in der „Berl. Tid.“ eine Uebersicht iiber den finan- ziellen Staius Dänemarks gegeben, um dadurch nachzu- weiskii, daß das Land sehr gut cxiraordinäre Ausgaben tragen kann, ohne zur Ansichreibung einer oder mehrerer neuen Steuern zu schreiten. Etath-Raih Levq erinnert daran, daß im Laufe dieses und des nächsten Jahres _ spätestens EndeScpiem-
Berlin, den 17. Mai 1876.
AUS Straßburg meideidip ,ÉiraßbZi-g.“ unter dem 15. Mai: Tai? gestern Nachmitiag auf dem Hippodrom am linken Rheinufer ab- gilmitcve Wetixenncn Dis „Straßburger RsnnbeieinS“ uabm einen höchst bedauerlichen Verlaui. Gleich beim ersten, einsm Hürden- r*“unkii, l_rgcb _etwa 400 Motor von dcr Abriiistélle in dk: Nähe der chlbr (xbauszee und ca. 200 Schriiie vor dcr Zuichaueriribiine das von dsm Maxx und AdetantM ch Gencrai-Kommandos Frhr. von Tiircke gerittcne Pferd aus, indem (I, das Hindernis; reiiiÜrend, zwiiiben die [ikks an der Rcii'*abn sicbcnden Pappelbäume rannte. Als Rsitcrbon ungewöhnlichem Rufe suchte Major v. Türcke das Picrd in_ die Bahn zuxiickzudräiigen, wobei jedoch das Pferd den Reiter m_ WiikLULr Hast,an cinen Pappelbaum raiinic, so daß Hr. b. Türcke init zcricbmeiieriem Haupie Vom Pferde zur Erde sank. Die 11111611 [*,LkaiJLic'iiie Hülfe komnte nur die Hoffnun:«§lofigkeii des ge- icbebencn Lipglücis konstaiixßn. In einem (iligst bcrbc-igcicbaffien WZ-gxn nack)_dsr Skadi zurückgebracht, gab Major v. Tiircke in der Nabe “cer Camdsllc den Geist auf. Der Unglücksfali gestaltet sick) um so Fragiiéber, als der Vsrblickyiiie nicbt nur in allseiiiger bober Vlcbiunzii nd, sondern auch Diffi'kl Gemahlin mit ihren vier unmüa- digen Kindcm auf dem Sckpauplaße des Unglücks gegenwärtig ivar. Nicht genug mit diesem einen ichrccklichen Faiie, begegnete dem Lieu- iengiii dss hiesigeniilanen-Regiments, ?rn. v. d. Knesebeck, an der glxicbcn Steile des Rennplaßcs der Un all, bei dem Ausbrechenseines Picrxxs zwe“. RJPVM zn brecbin. Das; das Rennen cin beschleunigtes _(ane erreichte, i_aim man sich wobl denken. Frhr. v. Türcke war der Hobn des noch in Meiningen lebenden Königlich preußischen General- Miqcrs 3. D.
_1)r, Myriß Willkomm, Spanien und die Balearen. Yerseerlebuiße _und Naiuricbilderungen nebst wissenschaftlichen Zu- satzeu und Erlauierungeu. _(Bibliotbck für Wissemibaii und Literatur Bd. 2 . Berlin, Tb. (Hxieben, 1876. _ Der Verfasser, zur Zeit Profe or _aa der Uniokifiiai und T_Oirektor des botanischen Gartens zu Prag, ift genauer ;Kenuer dxs waxiischcu Landes, über welches er bereits mx Jahre 1841 u_nd 1852 Reiiewcrie bat erscheinen 1a en. Das vorliegende Buch schildert in an_zie_bendcr und zutreffender eise Land und Leute_ der Balearen und ich ießi mit einem größeren Ausfluge ua_ dem spanischen Festhnde._ Die Beobachtungen über die geo ra- phichen, (_ognostischeu, klimaiiscben und vfianzengeogravbiichen er- bal_tsse etder Inseln sind in den „wissenschaftltchen Zusäßen und Erlauterungen“ niedergelegt.
ber 1877 _ drei verschiedene Schuldenpoßen vollständig abbe- zahli sein iverden, nämlich das Guthaben der Nationalbank, welches am 1. Oktober d. I. abbezahli sein wird, die englische Anleihe vom November 1864 (abbezablt am 1. Mai 1877), und endlich die englische Anleihe ber 1877). Betrachten mir, sagt Eiais-Rath Levy, das für die- ses Jahr geltende Finanzgeseß als einigermaßen normal, so wird der Status, wenn die von der Abbezablung jener Säml- denposien herrührenden Veränderungen vorgenommen werden, fich folgendermaßen stellen: Die Cinnahmeseite wird 48,489,592 Kr. und die Ausgabeseite 41,799,071 Kr. aufweisen; es enisieht also ein Ueberschuß von 6,690,521 Kr. Und dennoch find auf diesem Finanzgescize zu neuen produktiven Anlagen und zu Vorstbüffen, Welche zurückbezahlt werben, 3,140,000 Kr. bewil- ligt. Ebenso zufriedcnßellend wie dsr Ueberschuß find die an- gesammelten Bestände. Sie weisen nämlich folgende Summen nach: Die Staatseisenbahnen 67 Mill. Kr., die gewöhnlichen Aktiva 25 Mill. Kr., der Reservefond 38 Miil.Kr., der Kassen- beßand 22 Mill. Kr., zusammen 152 Mill. Kr., während die Staatsscbuib im Laufe des nächsten Jahres auf 174 MiU. Kr. herabgebrackzt sein wird, ein Verhältniß zwischen Aktiva und Pasßva, welches als sehr zuiricdenftellend betrachtet werden muß, umsomehr, als dem Staate ferner in den Domänen ein bedeutendes Vermögen zur Verfiigung ficht. Nach Etats-Rath Levys Meinung würde es keineswegs gegen eine solide Finanzpolitik streiten, wenn von den angesammelten Mitteln die Auögaben zur Erwerbung fruchibringmder Aktiva, also beson- ders zu den noch bevorstehenden kleineren Eisenbahnanlagen ge- deckt würden; aber geschähe dieses, so würde das Jinanzgeseß sogar einen kontanten Uebersckyuß von 9Mill. aufzuweisen haben, Selbst wenn zu außerordentlickzen VertbeidigungSausgaben 30 bis 33 Mill. Kr., vertbeilt auf 6_7 Jahre, bewilligt würden, wiirde dicser Uebersckzuß nur auf ca. 4 Mil]. Kr. herabsmken.
Amerika. Nachrichten vom 15. April aus Mexiko, welche der „Köln. Ztg.“ zugegangey find, melden: „Die Auf- ständis chen find im Besiße des ganzen Staates Morelos. Auch in Soriora und Sinaloa dauert die Revolution fort, dagL-chl waren die Empörungen an anderen Punkten im Innern des Landes von keiner Badeutung. Dcr eigentliche Kriegöscbauplaß find die Staaten Oajaca und Puebla. General Alatorre war in seinen Bemühungen, die von den Aufrübrern beseßte Stadt Oajaca einzunehmen, nicht erfolgreich und mußte fich unter Zurück- laffung seiner Verivundeien zurückziehen, um Verstärkungen ab- zuwarten. Nach anderen Berichten hat er seine Entlassung ge- fordert. General Labeza hat an der Spike von 1500 Mann die Stadt Chalchicomula, im Staate Puebla, befehl; der Feind entfloh, hat jedoch wiederum Jalava beseßt und die Eisenbahn zwischen Vera-Cruz und der Stadt Mexico abermals theil- Weise unfalzrbac gemacht, so daß die Züge nur bis Puebla geh-xn konnten. Der RebeÜen-General Figuera hat eben- falls die Eisenbahn bei Orizaba nnd Passo del Macho zir- ßört. Der Staat Chiapas wurde in Belagerungszustand er- klärt. _ Nack) Berichten vom 26. April War der aufstäxibisclze General Porfirio Diaz mit 1600 Mann von Mata- moros nach Monterey abgerückt. Gonzalez blieb als Befehls- haber in Maiamoros zurück. Der Regierun Sgeiieral Fuero be- fand fich mit 3000 Mann auf dem MarstZe nack) Mier und man erwartete, daß es dort oder bei Camargo zu einem ent- icbeidenden Treffen mit Diaz kommen werde. General Quirogo War mit einer Besaizung in Monterey zurückgeblieben. _ Die chien Nachrichten kommm ielegraplziscl; iiber Galvefion und be- stätigen obige Vermuthung. Der mexikanische GeneralEswbedo hatte am 14. Mai bei Camargo ein schweres Treffen zu beßelzen. Ueber den AUSgang ift'nockz nichts bekannt, dock; sollen gegen 300 Mann gefaUen und etwa 1000 verwundet sein.“
Haiti. Wort an Prince, 17. April. Die leßien Tage waren für die Bewohner dieser Skadi cine Zeit der Beäng- fügung.
Auf die erste Nachricht von den im Norden auSgebrochenen Unruhen hatte der Präsident Domingue zahlreiche Verhaftun- gen vornehmen [affen und für den Fall, daß der Aufstand fich verbreite, mit Niedermachung der Gefangenen gedroht,
Die Ausführung unterblieb wohl nur in Folge der Erklä- rung der Konsuln, daß der Präsident alsdann auf keine Zu- flucht in den Konsulaten oder an Bord ihrer Schiffe werde rechnen können.
Als kurz danach bekannt ward, daß der Ober-Komman- dirende, General Lorquet, Welcher den Empörern entgegengescbickt worden War, mit denselben gemeinsame Sache gemacht habe,
Theater.
_ Jn_1_ K_önigiicben Schauspielhausc fand gestern Abend, wie__ali1al)rlick, cine Vorsieliung zum Besten der Unierftü ungs- kame des Vereins „Berliner Presse“ statt; zur An .übrung kamen: ,Die Geichwister“ und ,Die Hageswlzen'. Bekannt- liéb smd die Partiui der Marianne und der Margarethe Glanz- roiien dcr Fr. Niemann - Rabe, und diese Kürtsiicrin, weiche ibre Mitwirkung bei der Verfüllung bereitwillig zn- gciagi, ernictc von dem das ganze Haux iniLeudcn Publikum den lcbbafissikn, durcbauß woblverdisnicn Veifill. Eröffnet wurde der Abend durcb eincn von Emil Rittcrdaus gedicko- tcicn, crgreiiendeii und 3113161ch erbebkndxn Prolvg, der von Hrn. Ka ble schwungvoii vorgetragen mit lcbbaiicstcmAbplaus begrüßt wurde, einem 21ppla114_, der sowohl dem Dichter als dem Deklamator galt. Der Prolog 1chiidnte zuerst das rastlose, nimmer rubendc, nimmer Frieden kenncnde Wirken und Kämpfen der Riiter von der Jeder, der Ritter vom_ Geist und erinnerie den verschiedenen Parteien aegenüber an L_eisiiigs Wort, Jeder möge nur sagen, was ihm Wahrheit künke; die Wahrheit isibst bleibt Gstt cmpfobleu. Dann aber ipxach er von dem kargen Lohn der Mühe, der Noll), die wit der_TYauer zugleich oft am Sierbebeiie ch Streitsrs stehe, und i_me im Kampfe mit diesem Feinde Alle, wie auch ionsi die Pariei_fie ircnnc, als cinige Gemeinde stehen; wie vereinte Stärke aiichßdicseu Gegner bezwinge; wie die Kunst zu diesem edlen Werke die Zcbwcsterband gerri und willig biete und schloß mii din Worten an di€ so zahlreich Er1chiencnem
Und möge das Bewußtsein Euch die Herzen still bewegen: Ihr habt gelegt ein Samenkorn zu guter Ernie Segev!
_ _ Jm Wallner-Tbeater ging gestern die früher im Friedrich-Wilbelmsiadtifcben Theater beifäilig aufgekommene Poblsche YoffeLLUCindx von) Theater“ zum ersten Male in Scene.
as «iini gehort _ent1chicden zu den besseren Erzeugnissen in diesem Genre. Dic Situationen_find bon wirksamerKomik und die launigen Coypieis mii der _ entwrecbcnden Musik Conradi's balien sich frei von den _biclkach beliebten, Yögtmibeils wis und ge- schniacklosen politischen Ayipieluugen. ei dem allseitig vortrefflichen Spiele fand_auch bier die amüiauie Posse bei dem sehr zahlreichen Publikum eme rechi_günftige Aufnahme. Hr. Neumann als Gast Jh die Roue des _„Hunenkypf“ init erheiternfter Wirknn . und Frl.
egener, welche die „Hermine Stresow', übrigens eine oubreiten- rolle yar 61081161100, darstellte, spielte und sana anmuibig und graziös.
Auch die übrigen Darfieüer der größeren Rollen trugen ihr volles Theil zu dem gelungenen Gesammiipiel bei.
von 1825 (abbezahlt Septem-'
war Jedermann, mit AuMahme des Präfidenieu und seiner Umgebung überzeugt, daß ein weiterer Widerstand hoffnungslos sei. Die Konsuln versuchten, jedoch vergeblich, den Präsidenten zur Abdankung zu bewegen, dagegen gab derselbe den Befehl, die in der Nationalbank deponirten Staatsgelder an Bord eines holländischen Schiffes zu bringen. Um diese Maßkegel zu verhindern, griffen die Bewohner von Port au Prince zu den Waffen. Dem Präfi- denten gelang es, verwundet in das französische General- Konsulat und später auf ein Schiff zu entkommen. Der Vize- Präsident Rameau aber Ward vom Arme des spanischen Konsuls loSJeriffen und niedergesckzoffen. Bei der allgemeinen Verwirrung wurden die Siaangelder, welche den Anlaß zu ZeYAufßaude gegeben hatten, bis auf einen kleinen Rest ge- 0 en.
Auf die Nachricht von diesen Vorgängen eilte der General Lorquet mit nur wenigen Begleitern nach Port au Prince, um Befiß von der Gewalt zu ergreifen. Er ward vom Volke ver- folgt, und, im Begriffe fiel; in das französische General-Konsulat zu reiten, niedergemacbt.
Damit war die Ruhe zeitweiliz wieder hergesteUt. Um die- Ordnung bis zur Bildung einer neuen Regierung aufrecht zu erhalien, bildete sich ein Comité von zwölf Männern.
Peru. Der Regierung von Bolivia liegt ein Antrag vor, die bedeutendsten Städte des Südens und Westens durck) Telegrapben zu verbinden. _ Die Provinz Sancta Cruz ist bereits voll- ständig beruhigt, io daß die von Italien hingescbickte wissen- schaftliche Kommission ihre Untersuchungen wieder bai aufnehmen können. Die Ernte verspricht dieSmal cine überreichc zu werden.
In Buenos-Ayres smd 46 lombardische Einwanderer- familien angekommen.
Gerverbe und Handel.
Aus dem Jabreöberichi der Berlin -Stetiiner Eisen- bahnvcrwaliung beben wir folgende Daten herbor: Die Ein- nahme aus dem gesammten Personen- und Güterverkehr hat 1) fiir die Siammbabn und deren nicbt garaniirte Zweigbabnen 11,185,12Z „M., 2) für die garaniirte Zweigbahn Stargard-Cöéiin- Solberg 2663525 „44, 3) für die garantirte chigbabn Cöslin- Danzig 1,763,153 „M, 4) für die gaxaniirien Vorpommerschen Zweig- bahnen 3,136,403 „15 betragen. Gegen die Einnahme des Jahres 1874 ergiebt siéo hiernach: bei der Stammbabn ein Minus von 482,127M(4,130/01, bei den Zweigbabnen eine Mebreinnabme von resp. 185,629 «44, 143,605 ck16, 31,665 .“, 7,49%, 8,87 0/0, 1,02 0/0. Die- BeiriebSausgaben haben sich für das ganze Unternehmen um ppir. 101,000514 gegen das Jahr 1874 höher gxfielli. Die Geiammi- Einnahme des borigk'n Jahres bei den Bahnstrecken Berlin-Stetiin- Stargard, Neufiadt-Ebchwaidc-Wriezen, Paiewaik-Mccklenburgiscbe Landcögrenzc betrug einschließlich des aus dem Jabre 1874 mit 3,645,022 „M übernommenen B-ftandes 15412277 „44, die AuSgabe, einschließiicl) der-von dcn Stammaktien von 42,107„400 „M mit 4 0/9 : 1.684,296 „Fk gezahlten Zinsen betrug 12,404,975 «46, miibiu Ueberscbuf; 3.007.302 „44 Dieser Betrag, Welcher gegen den Ueberscbuß aus dem Jahre 1874 um 637,720 „44 zurückbleibt, reicht bin, um an die Aktionäre der GescÜscbaft außer 40/0 Zinsen noch eine Dividende von 50/0 zu Jablm mii 2105370514, ferner den itaiuienmäßigen Beitrag zum Reservefonds für uuerivartete Einnabme-Ausfäi-le, Verbeiisrungcn und außsxgcwöbnlicbe Außgabea mit 420,742 .“ und die Abgabe an den Staat mii 441,862 «14 zu entrichten. Es verbleibt dann noch ein Ueberfcbuß von 4140 “44, welcher auf 1876 vorzutragen ist.
_ Die Gesammt-Betriebseinnabmen der Breslau-Scbweid- niß-FreiburgerEisenbahnbetrugeniui Jahre1875t9,560,954“45. (gegen 1874 mehr 1,877,178 «ii) Die Einnahmen aus dem Pexsonen- und Gütertransport beziffern fich auf 8,924,721 „M (gegm 1874 ein Plus von 1,781,167 544). Hierunter find die Erträge aus dem Ver- kehr der 31 Kilometer langen Strecke chpen-Küsirin nicht mit ent- balxcn, da dieselben bis zum Ausbau nacb “Stettin dem Baufonds zu- fließen. Die Einnahmen auf dieser Strecke stslisn sicb im Ganzen auf 53 942 «M, oder durchschnittlich auf 145 „M pro Monat und Kilometer, wovon anf den Personenverkehr 35 „44 und auf den Güterverkehr 110 „44 entfaÜen. Von dcr 9,560,954 „44 beiragendcn BetriebSeinuabme gcbt die Betriebs- ausgabe mii4,733,875„4€ ab, so daß ein Ueberschuß von 4.827,079 .“. verbleibt. Hiervon sind gezahlt: Zur Verzinsung der Prioritäiéaktien und Obligationen 1,582,535 „44, zur Amortisation derselben 127.500 „44, zur Rücklage zum Reierveionds 3000 „44 und zur Rücklage zum Er- neuerungsionds 748,244 „44, so daß sdb der Reinerirag auf 2.265,800 „14 beläuft. Hiervon konnten nach Zahlung von 91,137 „44 Eisenbabnstruer und 2523 „M Taniiöme der Direktoren 2145230 „44 als HZ 0/0 Dividende auf 37,857,000 „14 Stammaktien zur Verthei- lung gelangen, und w:rdcn nacb Abrechnung dieser Posten 26,909 „FH in da; Jahr 1876 übertragen.
Verkehrs-Ausialten.
Rew-York, 16. Mai. (W. T; B.) De“- Dampfer ,Friiia“ von der ,Hamburg-Amerikanischen Compagni t ist gestern Nachmi1tag 3 Uhr hier angekommen.
_ Se, Königliche Hoheit der Prinz Alexcgder besuchte am Dienstag das Friedrich-Wilbelmstädtische Sommertheater und w-obnie das.lbst dex Aufführung der Posse: „Die Raise durch Berlin“ bis zum Scbiuße bei. _
_ Bei der am Dienstag !iaiiaebqbixn leßten Aufführung des „Käibcben vonHeilbrom?“ durch die MeiningerHofichauspieler mar bereits am Vormit ag das Haus ausberkauft. _ Ihre König- lichen Hoheiten die Prinzen Georg und Alexander besuchten zu ver- schiedenen Malen die Gastvorsiellungcn des Meininger Hoftheatérs. _ Die am Donnerstag in Aussicht stehende Aufführung des Schiüer- scben „Teil“ wird bereits um 61 Uhr beginnen. Das Ehrenmitglied Hr. Varna» spielt die Titelroae; die übrigen Hauptrouen befinden sicb in den Händen der Herren: Teuer (01915110, Wxilcnbeck (A11111_g" haufen), Rinald (Rudenz_)_, Helimuib-Bram (Stauffacher), Praick) (Melchibai), Heine (Parrmda), soww der Damen: Fr. Berg (Ger- trud), Frl. Hebelmanu (Hedwig), Frl. Dobm (Bertha), und Fr.
v. Moser-Sperner (Armgari). _
_ Rcsidenz-Tbeaier._ Durck)_ eme Unpäßlicbkeit der Jr. Schbnfeldt wurde die bcniige Vorstellung von „Urria und Meisa_1ina' bereiieli. Dock) werdkn die stets gut besuchten und mit großem Beifall aufgenommenen Wiederholungen dieses Dramas schon morßen. am 18., focigei-ßi.
_ Das Belle-A_l_lin_nce-Theater eröffnet am Freitag seinen Sommergarten, *.vxe alixabrlich mit dem ersten großen Doppel-Konz-rt, ausscfiibrt 13011 der Kapelle des 4. Garde-Grenadier-Regiments (Königin Eliiabeib), _unter _birsöniicber Leitung ihres Direktors Hrn. Rusibeweyl), und _der in :ieiem Jahre ganzbesonders verstärkten Haus- kapelle, imier L;1tun_g des KapeÜnieisters Hrn. Siemagel. Hierzu kommt die erste Aufführung eines vierakiigen Original-Luftspieis von Georg Horn, beiiieii: „Das Brunnenmädcben von Ems“. Mit Ein- tritt der Duniclbett beginnt die voiiständige Jiluminstion des Gar- iens, welche in diesem Jahre ducch Hinzufüguna vieler briüanier Giiskörper außexordeutlich glänzend sein und Alles das, Was Hr. Direktor Wolf in den vorhergehenden Jahren geboten hat, in den Schatten stellen soll -
_ Jm Hoftheater zu Weimar wird am Sonnabend den 20. und Sonntag den 21. Mai d. J. Goethe's Fanst1.und 11. Theil, bxarbertei von Otto Devrient, Musik von Lassen, wiederum zur Auf- fubrung gelangen.
Redaäeur: F. Prebm. W der Expedition (Kessel). Druckt W. Elsner.-
- Drei Beilagen
Berlin:
(eiuscbließliÖ Börsm-Beilage)
zum Diiiiiiixixii RiiiiiZ-WTFÜJW 11111 1111111111113 13111113
„1.4. 116.
Perfonal-Veränderungeu. Königliä; Preußisiize Armee. Poricbce-Fähnricbe :(. Er_nennungen, Befördcrunaen und VkrsLZUUKCU. Jm aktiven Heerx. Berlin, 6. Mai. v. Wrbßier, Haubim. 5 1:1. 511116 194. _ Jm, Regis. Nr. 82, dessen Kommdo. zux Dienstleisiung beim Kriegs-Minisis- rium bis auf Weiteres vcriäxigcrt, Jn d er Gensd'armérie. B erlin, 9. Mai. Lo b e r, Yk. Li. 11 18 511116 der Land Gensd'armerie 2c , unter Enibindung von der unktion als Distrikts-Oifizier in Saargc- münd, als Adjui. zur Gerisd'armerie-Brig. in Eiiaß-Loibringcn kbm- mandiri. Jm Beurlaubtcniiande. Berlin, 9. Mai. “Frhr. v. Ulmensieiu, Haubim, a. D., friiber Comp. Chef in Füriiiicb Schaumburg-Lippischen Diensten, in den Verband der preuß. Armee aufgenommen und als Haupim. bei dsr Landw. Ini, Micr Ueber- weiiuug zum 1. Bat. Landw. Regis. Nr. 113 angesteai. Abschiedsbewilligungen. Jm aktiven Heere. Ber» 1111, 6. Mai. 11. Gabi, Gcrseml-Lieuicnani und Gouvkrneiir dsr Fsiiunzz Naftali, _v. Woyna [„ Gen. Li. und Commdr. der “29, Div., m Genehmxgung ihres LibickyiedsgesixÖes, erst-„rer als Gen. dcr Inf, mit Pension zur 51)in. Zeiiclii. Jeckel, Pr. Li. voni Jui. ngi, Nr. 41 und kommdri. zur Dicnstleistung bei einer Militär- Jniendauiur, ais Haupim, mit Pension nebst AWMF WAR !"teiiuxxg "mi Civildiensi mid dir Arnicc-Unif, der Abschied bewilligt. Berlin, 9. Mai Frhr. v. Seckendorfs, Soc. Lt. vom 2. Gaxde'RWi. Zilk! Fuß, aiSPr. _Lt. mii Pension, Willert, Sic. Li. Vom GUM. eixt. Nr. 10. mit Pension, Dali? 1., Sec. Li. z 13 511103 des Fus;- Liri. chts. Nr. 3 und DirektionS-WMst. dsr Pulverfabiii“, in Spa:“.- dau, mii Perdfion und der Ariiiee-Unifvr-„ii, der Abschied bewilligt. PZL_WLS, Pr. Li. a. D.. bisher im Jui. Regi. Nr, 49, zu der ihm beibiiiigtcn Pension die Ausficbi (mf YUstéÜUUJ im Civiidiknst cr- U)€ilt. v, Fischern, Schde - Lici-“tlilÜUf vom Jvfanikrie- Rx- giuiciii Nr. 95 und kommdrt. zur Uiiicroffiz. Schule in PNL- dam, mi? Pension uud der Aimeeliniicrm der Abicbicd beleigi. Jm. Beurlaubienftande. Bexlin, 9. Mai. Genz, Sec. Lt. Von der Laudw. Jniani, des 1. Bais.'Landw.Resi4. Jir.43, mir Paxüon und “de: Landw.. Armee-Uniform ber Libicbied bewiUigi. BÉamie dsr Mi-li'tär-VerWaliung. Durch Verfü- gung des KriegB-Miuisterinms, DM 26, April. iköwcn- bard'i, Rechxmngs'Rail), IntendantUr-Sekreiär vom 111. Armee- Corp , auf semm Antrag mit Penswn in Den Ruhestand verseßi.
1111. (Königliäx Württemöergikcheö) Armee-Corps.
Oifizie-xe, Poxtebee-Fähnriche Lc. Ernennungen, Bé'iörderuuigen wn-d Verseizungen. Jm aktiven Heere, Dun 8.__M cri. H er-b st, Königi. SäÖs. Port. Fähnr. «. D., als Pc-ri. Fahne, “._m Train-Bat. Nr. 13 .angesteÜi. Fromm, char Poxi, “Fähnr. im Ins. Regt. Nr. 124, Habermaas, Uxiisrcff. im Pion- Bat. Nr. 13, Dokter, Schippch, Nover, Unieroffe. im 2. Feld-Art ngt. Nr.'29, Frhr. v. Viilois, Ficbie, UMLrOffS. im “Gren. Regi. Nr. 119, Wundt, übsrzäbl. Unicroff. im Inf. Regt. 'Nr. 125, Z-app, überzäbl. Unieroff. im Inf. Regt. Nr. 126, Kruse, "überzäbl. Unieroff. ini Drag. Regi. Nr. 25, Hoffmann, überzäbl. “Unteroff. im Ins.-Regi. Nr. 126, Diirsv, überzäbl.11nteroff. im .Jnf. Regi. Nr..125, Greiner, Unteroffizier im Pionier-Bataiil. Nr. 13, Frhr. v. HoutVaid, Unteroffizier im Infant. Regi. Nr. 124, Frhr. v. Ow, überziibi, Untrroff. im Ulan. Regi Nr. 19, Erpf, Unteroff, ini Pion. Bat. Nr. 13, Ströbkl, Unikwff. im Fcld-Ari. Regi. Nr. 29, Graf v. Westerl)oii-(§)l)senbeig, Unicrcff. i'm Inf. Regi. Nr. 122, Ernst, Uniewff. im Inf. ngt. Nr. 124, Maier, überzäbl. Uniercff. im Inf. Regi. Nr. 121, Letterer, überzäbl. Unieroff. im Feld-Art. RegiNr. 13, Kaysqr, Unicroff. im Ini. Regt. Nr. 124, Bauer, überzäbl. Unicroff. im Jui. RM. Nr. 125, zu Port. Fäbnrs., Frlxr. v. Palm, Ulan im Ulan. Zicgi. Nr. 19, zum cbax.Port.Fäbnr., befördert. v. Förnzier, Major zur DM)., zum BezirksÖommdr. des 1.Bais. Landw. Regis. Nr. 124 ernannt.
Vli-FchiedSbe_willigunge.n. Jm aktiven Heere. Den 8. Mai. v. Schaffer, (bar, Oberit z. D. und Bezirks-Commdr. des 1.Bais. Landw. Renis.Nr.124 von den Funktionen eines Bezirks- Commdrs. enthoben. p. P l i e n i n g e r , Mai. und Baia. Commdr. im Inf. Regi. Nr. 121, der Abschied ais Oberst-Lt. mii Penfion und mit der Regis. Uniform bewiÜigr. v. Wolff, Major und Bais. Crmmdr. im 3. Inf. Regi. Nr. 121, der Absetzied als Obersi-Lt. mii Penfiou und mit der Regts.11niform bewiÜigt. v. Hamm, Major und Bais. Cvmmdr. ixzz Inf. Regt. Nr. 120, in Gcmbmigung ieiues Abichicdsgtsucbes uni Penfion und mit dcr Rxgts.Uniform zur Disb. gciiélll, v. ' Major und ciatsmäß- Stabsoffiz. im Grm.
Offiziere,
Grimm, Regt, Nr. 119, der Abschied mii Pension und mit der Regis. Unif. bxwiüigt. Schmidi, _Haupim. Und Comp. Chef im Gren. Regt. "Nr. 123, in (Henx-bmigung scimZ Abickxicngefucbes alö Major mit ersion und mit der RéaimeutI-Uniform znr Di9pofiiiou gestellt. “13. Vi1cher, aiwtm. und Comp. Chef im Jnf.Regi, Nr. 121, der Abschied als ajor mit Pension und mii dcr Regis. Uniform be- WiUigt. Bollstetter, Haupim. und Ge“- 11. Chef im Inf. Regi. Nr. 120, in «_enebmigxng seines Abschiedshciucbc's als Major mii Pension und nut der Regtß, Uniform__Iur DiSp. gesteÜt. Heinrich, Haupim. und Comp. CM? im Ini. egi. Nr, 120, der Abschied mit PLUS. und mit der 31er. Unis. bewilligt. Knäuie, Rittm. und Comb. Chef 1111 Train-Bat. Nr. 13, der Abschied als Majkr mit Pension und mit der Uniform des Traiu-Bats. bewilligt. Camerer, Haiubtm. _und Comp. Chef im Inf. Regi. Nr. 122, der Ab- iäzied mii Pension und mit der Regis. Uniform bewilligt. (Tlxmm, Pr. Li. im Ini. Rigi. Nr. 12--, in Genehmigmig seines Abwbükögeiucbes mit PMfiOU und mit der Rist3.11niiorm zur Disp, gestellt. v. Hueber, gen. Fiorfchü v. FlorSperg, Pr. Li. im Ini; Regi. Nx._124, der Abscbied mii Pension und mit dcr Armee- Uniioxm béuullxgi. v. Förnzier, Major und Batö. Commdr. im Jui. Regi. Nr._ 124, in Genehmigung "ines Abschiedsgesucbxs mit Pension und mit der Regis. Uniform zur Disv. gesteiit
_ Jm Beurlaubtenstandc. Den 8. Mai. Sigel, Sec. Lieutenant von der_Jnfanixrie des 1. Bals. Landmelst Regiments JW: 126, der Abschied bewilligt. Welige, Sec. Lieutenant der Reierve des Infanterie Regiments Nr. 121, der Abschied crtbeilt.
Herzoglickx Braunschwügisthes Kontingent. (angmznnge'i, Beförderungen und Versetzungen 20 Im Haniiats-Coxxxs. De_n 8. Mai. 131". Breymann, Dr. Clemens und 1)r. Gorß, Aifisi. Aerzte 2. Kl. 1er Res. des Her- _z_og1._Br_aunfchweig. Landw. Regis. Nr. 92, zu Assist. Aerzien 1. Kl. cfor er .
Monatsübersicht für April1876. 111. (Vergl. Nr. 114 d. Bl.)
Spanien. Im vergangenen Monate war die öffentliche Aufmerksamkeit vorzugSweise auf die Verhandlungen der Cortes gerichiet, in denen hochwichtige Fragen, zum Theil von inter- nationalem Intereffe, ihrer Entscheidung entgegensahm und die Regierung drängten, eine feste Stellung zu nehmen.
Rückfichilich der Aufhebung der Fueros in den baskischen Provinzen und Navarra ifi dies geschehen. In den am 1. Mai
* fkription
1
EL“?- Beilage
_Verlin, Mittwoch, den 17. Mai
ÜLJOUMULU KV.!iferenzen erklärte der Minister-Präfideni Canovas, das; den Dksiegicten jener Provinzen nur ein konsuliaiives Votum ei1*,geräumt werdcn könne Und daß hinfiibis der Kon- , nnd der Staatsabgaben völlige „Gleichheit mit den MWM Provinzen bestehm Wüffe. In der dem Dclegirtcn gc- WUUWU. Frist von sieben Tagen soUcn dieselben eiklärt haben, daß s?.e jede Berantwortlicbkeit fiir die Aufhebung der Fuerbs JblEÜMtM und auch nicht geneigt seien, fich in Unierhandlungen Uhle diese Frage einzulassen. Inzwischen Werden die Okkuya- Ukmötruppen in den baskischen Promnzen auf deren Koiien Unterhalten, _
Die Kommission zur Vorberaihung des von dem Firianz- Minister Salaverria eingebrachten BUÖJCTS hat beschlossen, ihren Bericht erst nach Riickipracbe mit den Siaangläubigern vorzu- legen. Der Minister Romero Robledo soll erklärt haben, daß das Ministerium gcwiiligi sci, alis der Annahme dss 2311011215 eiiie Kabineinrage zu machen. Die Vorlage des» Finanz-Mmistxrs empfiehlt im Wesentlichen, die schwebende Schuld duxcl) Frist- bewiliignng und böbcrii Zinsfuß zu rcguliren und mzrmschii die Emission einer iieuen Anleihe vorzubereiten.
Nail) den bisherigen Abfiimnmngon in dsr religiösen Frage läßt sich annehmen, daß der Artikel 11 des Regierungöeniwuxfs, Welcher die GlaubeNSLiiiheit betrifft, die Mebrheit_gewmnen Wird. Der Frühere Minister Sagasta bebaUpieis in seiner Rede voin 15. März, daß in den leßien Monaicn seiner Regierung die Unisrbandlungen mit Rom in erfreulicber Weise gcbiehsn wgreii, so daß nur nock) dic uniergeordneie Frage der Gehälter iibrig geblieben sei und daß, wenn seine Parici 1103; einen Monat am Ruder gsblieben wäre, i112lnbeiriichi dsr Umstände die beiiie fcbwebenden Fragen auf Grmidlage der Verfassung bon 1869 ihre Erledigung gefunden hätten. Die „Köln. Zig.“ fiigt hinzu, „daß in der That die WiederherfiLllimg der „kailwliscbeii“ Monarchie einen vollständigen Umschwung [)erbcigeiiihrt und die schroffen Anmaßimgen der Curie von iienem bslebt habe, ermutbigi durcli die Schwäche und UUUÜHOU Zugesiändniffe der Regierxing.“ „Und dennoch _ schließi die ,K.Z.“ _ giebt es seit den lthen innizelm Monaten kein Vorkommniß, bci welchem nichi die Geist- lichkeit fick) in der Reihe der erbitteriftcn Gegner der Regierung "gestellt hätte.“ __
Eins angsncbmc Unierbrccbimg in dM ernsten Gcscba'iien der Politik gcwäbiic dcn Bcwvbiicrii bon Madrid dcr cnibufiastiscbc Empfang, dessen fiel) dir Prinz von Wales bci stincm Besuch in Spanien auf der Riickkcbr dcn Indien zn crirciicn batte, iiisbcionderc einc gläiizcndc Revus dcr Gariiiion der Hauptstadt.
Der Crzbiicboi von chilla ist gcsioxbcn.
In der Jiiiiirrekiion bon Cuba isi keine crbcbliclx Vcr- äiiderung Liiigklkctkn. Die Insel lcidci an UiigewölmiiMr Dürre nnd die Aussichten dcr Tabakécrnte iind Wenig Erirculicl).
Zur Eisenbahnfrage. 1T, (Vgl. Nr. 113 d. Bl.“)
Jn Nr. 113 dcs „R. u. Si.-Anz.“ vom 13. d. Mis. haben wir_ sims Corrospondcnzxrtikcis des „Schwäb. Mxrkur“ vrm 12. Mai erwäbni, den wir nachstehend in seincm Worilmiic zum Abdruck
bringen: "
Vom Ncckar, den 8. Mai. Ein -Ariikel_ in der „Augsb. 21119. Zeitung“ „Aus Württemberg vom 1. Mai“ bciprichi das_Reicbs- Eiienbabnprojckt vorwicgcpd von dom Standpunkte diE. Verhiiltnisies dcr Einzeistaaten zancutscbén Reiche und kommt bicr_ zu folgeyden Säßcn: „Das Prinzip, Wclch€§ das Deuiscbe Reiib zumiiimcngeiiigi hat, ist dasjenige der Föderation und die Erhaltung dicics Prinzips LebenSbedingung des Deutschen Reiches auf icinc'r dcrmalig-rn Griind- lago' „Es ist auch allein aiif dieser Grundlage konirabiri Wordcn, und selbst die Bestimmungen für Verfassungsänderungcn find nur auf der Giundlage der Erhaltung der Föderation gcgcbcn, und zwar selbstverständlich einer lebensfähigen, nicht aber einer Föderation, Welche bon solcher nur din Namen trägt.“ „Nach der gibbickslickyen Entwickelung, welche die vcriciyiedeiicn dcuiscben Stämme genommen haben, und nach deren Cbaraktereigcntbümiichkcit müssen wir uns von einer auf freudiger Zustimmimg berubcnden Föderation derselben _meb_r versbrccl)en, als von einer ihnen wider i[)ren_ Winen künstlicb miitclit mühsam durchgeseyier parlamcntariscbcr Erfolge aufgenöthigten ein- l)eitlichen staatlichen Leiiung.“ „Daß das föderative _Band selbst bei erusiem Waffengange sicb erprobt hat, haben Wir ge- sehen; auf der gegenseitigen loyalen Handhabung unserer Rechte und Pflichten wird aucb in Zukunft unsere Stärke berubcn.“ _ Wir sind nicbt gemeint, auf die Reich4eiienbabnfrage bier näher einzutrei-In; allein, nacbdcm dcr Eingangs erwäbme Artikel so gxoße Beachizmq gefunden bai, daß er im „Dresd. Journ.“ und im „“Of. A. f. Wari- tcmb.“ vollständig abgedruckt wurde, möchixn wir die auégcbobcnen Säße. welcbe auf das Reiciiöeisenbalwbronkt den Schatten werfen, als ob dafielbe einen Angiiff auf die Grundlagen der Rcichbverias- sung cnibaitc', und als ob dicxeniscn, Weiche demselben 11ch ziinsigxir, die reichSbcrfassungßmäßich Re(bt: der dcuiscbxn Stämme und Staa- tcn akgreifen woliien, ein Vorwurf, welcher un1crcr21nsicht nach nicht begründet ist, nicbt unwidcriprochcn lassen. Wir sehen davon ab, o_b die deutschen Einzcliiaaiexi, wie fie fick), nicht zum kiCMM Ti):ile aus der Grundlage der Kriege zu Ende des vorigen und zu Anfang des“ gegen- wäriigen Jahrhunderts gebildet haben, die dEuiicbcn Stämme durchaus repräiéniiren und ob nicht in mobi“ als eiu-xm der Staaten provinziell und konfxifiouell miteiscbiedene Theile zu einem politischen Gianxen verbunden find, welchcs beute noch an jene Unierfcbicde und Gegensätze eriiineri. AÜein, wenn wir auch davon auégeben, die dcuiscbkn Eiiizel- fiaaten seien an sicb einheitliche Glieder de_r behaupteten Föderaiion, so müssen wir entschieden vernertien, da?? _das, w_as der Artikel 1":er den Charakter des Deniichen RelckMs 1agt, mit der Verfassung desselbcn voilständi? ubereinstimme. Das Dkniscbc ?ieich hat allerdings formell info ern cinen föderativen Cl)araktcr, als
er Bundeöratb und Vertretern der Bundesstaaten zusammengefaßt ist, welcbe die einzelnen Staaten a1s_iolche repräseniireu, als die Stimmcnveribeilung im Bunkeöraib nicbt vorwixgend nach der Größe und Bevölkerung der einzelnexi Bundesstaaten, iondern bis auf einen gewissen Grad unabbävgig biervcn geyrdnei ist, als diesem Bundes- ratbe eine sehr wichtige Stellung m de_r Reichöverfaffung ein- geräumt und als endlich bei VerfaiYmgSanderungen einer kleinen Stimmenzahl im Bundeskalb ein e10_zugestanden ist. Allein damit schließen in der Haupisacbe die föderativen Besinn- mungen der ReicHSverfaffung- Es ist bekannt und _ aner- kannt, daß selbst die ein :lnen Staaten zustehenden Reiervat- recbie nicht die Natur von ertragerechten haben, welche nicht ohne Zustimmung der Legislationen der betreffenden Bundesstaaten ge- ändert werden könnten, sondern von Bestimmungen der Reichßverfas- sung, deren Aufhebung nur in der Form von Abänderungen dcr Reichsver-
fassung zulässig ist, Daß übrigens in diesen formellen Beziehungen der
113311: Siaiiis-Anzeiger.
g-cwabrt wvrdsn ist, wird Niemand
s'iCsÉLHW wird. aus 10111143, fichiignng und Gcscizgebuxig über von den Ciuzcliiqaicn Die Ricbiicbnur fur die
über dLn Cinzelsiaaikn bildLn Zwscke des Reichs: „Der S
des deiiiichi Volkes.“ 1111E1UZ€111
[1251211 niid über die Riebiuxig, iii
Veriebrs.“ Die AnLdebx-mng dcr
nicbt cénzelne Abichniiie der Reich geben, (“1711 Angelcgenbciién ab; von de_ri Organe des Réichs. So wenig
Münzwcssn,
wsnig würds dicicr (Zbarciiii-r Nc Laiidssveribkidigang OD?!“ dcs alig kenden Wsiie gestzlien würde. 21 der Reichsverfiifiung BS_itilYm welcbe tlyeilwciie ais Be1chraui Vkrglcichung der EnisUbuvg dis] crsic Folgerung ans
dm woilie.
und 45 von der Art, das; sie
es ist für die Miiiei, _ durcb die RciibSvcrsasmng
änderung ?iiizelnerBe]
meinen Woblfabri des dcwticbcn dcr Ansicbi find,
Münx, Bamb, Papiergeldß, nicbi abweichén von dem (ZMD! biibimg der Rechte und Pilichikn
Befugnisse des
_ (wi; des innerhalb desselben giliigen Rechts,
der Reicbövrxfaffung 11er die A:“:gcicgsni);i_ten, __ _ iigung Sciiéns dcs Reiclces mid der GE] izzxebung dexjclben unter-
in ailsn unier den Art. 4 dir
bxrigen Rechie dsr Einzklitaaien ibsikMisc _
(.?i?enbabimngelcgenbxiisn aufschßi wwrden si».
noibwsndig ist, WOÜM wir nichinäber erörisrn.
cz Werde bierdurcl) bon _ _ _ _ Reichsverfassung nicbt Miisr abg-wicben, als durcb die einheitliche Juiiizgeießgßbung u s. w., darum iioch
„„...-__,
föderaiive Cbarakisr dsr Reichsverfassung bi
in Deutschland bestreiten, und man
wird der Vcrsichcrii-J Tes lciienden SfaaaisinäiitiiIÖ glauben durfen, _daß dies aucb bei dcr MUMM E::iwicklmis TSI, *)l91ch)§=E!'knbahnpkoiekts YiUékicU abcr Mibiil: 115 _ _ __ _ Was dic Bein.,iiisie DLS ?)ikicixö L;:"i d-ii ",ein-„'r Beans- zugewiesenkii
éiixiciééksiiiiffu115 durcb-
Géßcnsiänden, bestenzen ivncde.
Reichs _ gegeii- im Allaemeinen lediglich die Bundesgebieis und des sowie die Pflege dEr Wohlfahrt (n absr die Bsstimmungen m Ari»!- w;lche drr Veauinch-
gegen- ausemein
Welcher dicie Gegenstände jener Be-
aufsicbtigung unteriisgén, bsi "den Cisenbglxnen inxbeiondkre nac1)2lri.4 911.8 das „Jnieiesse dür Landesrtbeidigiing und
155 aiinmsinen Rcicb-Zbeiugniije g-Igenübcr dm Zu-
siändigkciien der Einzsliiaaicn biingi iiiiicrl);ilb dicier (Hrsnzen, soweit:
Mrfasiuxg Bssdnderis an die Hand
Reichsvsi fassung_ „fallen-
Vc-xiaffimgénx-äizigen Beicbliij]en der ei; eine Vorlesung de,? reichwei-
iiime' Siiiäéxigsn föderaxiren Charaiiexs des Riicbés enthält, daßdaö 1 g das Bankw-xien, die Päpierßslddiiiiiiiion duich die RACHE- geicßgcbung bis iiis Eiiizciste gsrxgslt wordsn, uiid dai; bicrbsi iiiaiimg- fach fiübere Bxiugniffe dcr Cinzsiiiaaien beieiiigi Worden sind, so
tb lcidsn dnrii) ein Ncichgeieß, wei-
cbes die Reickzsiinisicbi über das Eisenbabnwesen im Jniercsje der
Vérksbr-b in enter die bis-
änderndcii und beicbran- [leidings enibiili der_1Z11._Abichxiiif ungsn 11er das Eiicnbabiiwxiey, ungen dcr Roich§zu11audigkeltexi in Allein eine nahere sr Véstimmungcn crgicbi unzweifel-
émZiiiCn
dafi, daß sie diesen Cbaraitcr nicht haben, da!; sie vielmebr nur eine 1 m Axt. 4 Nr. 8 dx: Viciaffimg icin sollten, wenn auxb vorerst, d, l). im Zähle 1867 nicht weiicr gegangen we:- Unier dieicn Bestimmungen find
kann dix Art. 43, 44 iilehaUPi nnr G-undiaßc enthalten,
Wsicbe ciner reich§geieizlichcn Eiiiwicklmig bedürfen uxid fabig find, mid welcbe bixrzu _ _ keine
Ob biorzu ein Jisicl)?» Ciienbabchscß _ _ _ _ _ schlag der iog.ReichSbabnen geeigreier 01,130 _biérzu dic_s_omnelic_21b- iimmungende41'1121bicbmitSder Reichsvcriaßimg
dienlich und nothwendig find, absolute Schranke__gezox_zen, er ob dEr Preußiiche Bor-
Soviel aber ickeiiii uus
fe t, uiiebén, dai“ der von der preußiicben Regierung vorgeschlageneWegyéchi grsuZdiäßiick) iiii Widerspruch sieht mri deni Charakirr dcr RLichrber- fassung, und daß darum dicjenigen, Wkichédikién Weg als den, der ail-
Voikss cntixricbcndcn aniebcn, welche
dem Grundgsdanken rer
uk;: dsr „chinieiiigsn loyiikn HIND-
44 .
Vollendung des
Gassen bewilligten Mitteln im
2,100,000 „46. nöihig ieiii wird. Bebra-Friedländcr Babn iiber die
wogegen bei dem Bau der BTU
Verlegung des Etatsjal)
Landtags : Angelegenheiten.
Durcb den dem Abgcordnétcnbxuie vorgxlegicn G_e_fcßeniivurf, betrefand die Deckung der für die Wéiierrubrunq Ynd Baues der Bebrg-Fr_iedlä_nder Eiixn- bahn erforderlichen Geldmittxl, 1911 die Regierung ermacb- tigt werden, soWeit die Gsldmitiel nicht aus Den darch das Gesetz vom 14. Juni 1874 zur Voliendung der Bahn von Arnsdorf
nach Betrage von 5670000 «14 entnom-
men werden können, Scioulderschxeibungxn in_dem Iimninalbekxxage auözugeken, wie er zur Beicbassung Liiii'r Summe von bochstens
T*ie Mehrkosten für den Bau der durch Gsséiz vom25. Mär; 1872 zur
Verfügung gesteÜten 7.600,000 Thlr. bclauien sich auf 3,150,000 „46,
n ?irnSdcri Gassen 1,050,000 „44 er-
wari find, so daß mzr umi) 2,100,000 „46 erforderlick) werdeii; _ Die Kommiifion des Al*geordneie_iibauics_ zur Prufung de_s Siaatöhausbaitö Ciais über den Entwurf eines Geicßes, betreffend die
res Und die Feststellung des
SiaaiIbaqualiö-Ctais für das Vierieiiabr vom1.Janua_r bis 31. März 1877, beantragt in ihrem jest voriicgenden Bericht die un- veränderte Annahme des Geicßeniwmfes,
„ Gelbcrbe Ju werks-Aciieu-Geiellichaft Summe von 2.047,023 „44 bcre stcÜi.
rsgulirt, und schwcben wcqen dez"
56,417 „44 auf RcscrvcfbndOCN sammlung zum Beisbluß.
Clberfeld,17.M.1i. Dic
1875, mithin Mindcreinnalxmc 30. Avril d. J. betrugen die einnahme 634,477 „44
sellschaftwi1dfiir das am 31 zur Vertheilung bringxn, _ Von heute an stellt die Geseliicb gelegenen Ortschaften in Dienst.
raumi «swesene Gencraiversamml
Akticndrponirung nicht statt. Gencralveriammlung auf den 28
1,186,548,000 Fr. (138,773,000 Zeitraum des Jahres 1875) und (97,801,000 Fr. weniger) auf.
rübre, so daß sich für 1875 un; ein Verlust Von den Moratoriumßicbniden vbn 1023100.“ find_87_5,_7()0 „46. durch Uebernahme von Guischriii aUs-Hcisengiors nnd Prioriiaicn
lungkn, dexen günstiger Außgang_crw_artct wird. ficbisrail) etngebracbienLintrag aux Ziiiammcnlegmg yon_ zel)_n _aiien Aktim €: 300 „44 in eme neu? Aktie 8- 500 „Fü und die Ubexicbieixsn-
und Handel.
der Generalversammlung dcr Kontinental-Waiier-
, Neptn n ' bsmerkte der Iorsißsnde
ziir Bilanz, daß von dem Verlust im Betrage von 2693582 «jk. die
its aus den Jahren 1872-74 her- von 646,459 .“ beraus-
21181165 von 147,(1(10„M die Veyband- Dcn vom UUs-
111) zu Übertragen, erb9b die V&-
Gssammieinnabmen der B er g i s ch .
Märkischen Eifxnbabn und der I)iubr- Sieg-Ciicnbabn bsiru- gcn im Monat Abril 4,975,032 .“ gegen 5,150,893 „kü im Monat April
175,891 „44 Vom 1. Janna: bis (Zinnabmcn 18,957,4'Z7 „44 gigen
19,591,904 516 in dcmsslben intramn des VoerreS, mithin Minder-
-- Dic SäÖiisÖ-BöbmisÖe DainvfsÖifiai)rts-Ge-
. März 1). J. abgelaufene Betriebs-
ijr nacb berkömmlicben Abschreibimgen “eine Dividende Von 10“,« Die Dividende des Vorjahres betrug 8%.
aft zu ihren 18 großen und schönen
Personcndampfern 2 ncue__kleincre Salon-Raddampfer zur Veriiär- kung des Lokalverkehrs zwwchcn Dresden und dcn eibaufwäris nächst-
Wien, 16. Mai. (W. T. B.) Die auf den 30. d. M. anbe-
ung der Lonibardischcn Eiken-
babn findet nach einer Meldung der „Presse“ wegen ungenügender Der Verivaliungöraih bat eine neue
. Juni ausgeschrieben.
_ Die Bewegung des französischen Handels wäbrcnd der ersten vier Monate des laufenden Jahres weist eine Einfuhr von
Fr. mehr als in dem entsprechenden emeAusfuhr vou 1,146,833,000 Fr.