km., 22. U81, 111611118 6 11111". (s. '.k. 13.)
kw 11 11 111.611 111 11111 1, Usb] 1761111161111, 111. Mai 63 00, pt, .111111 63,25, 111, )ulj-Yuxnsk 64,50, pr, Zoytsmbsr-DMSmbc-r 66,00.
&mnoloo 7011 ]!aukeu on.
krisärlob-sllbolma-kjslobo 8. 11111561" 1118. (161 Ur. 120.
„!!-asabnuxxou.
krloarlob-WUbolwI-ßlolobo 311 3161010111. 15 pt. 1411116 1181 11131" (ZLISUZQUQÜZKQIZS; 3. 1115. m Fr. 120_
Theater.
kövileobe 8131111118111910. Mittwoch, 24. Mai. Overnhaus. 129. Vorstellung. Die Hugenotten. „ | „ , “ranzösiscbcn Von Scr1be, uberfetzt von Casteüi.
ustk von Meyerbeer. Baüet von Paul Taqltoni. (F11.Scharwenka: Urbain, _ Raoul: Hr, W. MüÜer vom Stadttheater in Leipzig,
rollen, F1]. chmann, Fr. v. Voggenhuber, Hr.
Salomon, Hk- SÖUÜU- Hk- Fricke.) Anfang ÖAW ,' Geborsn: Ein Sohn: Hm. Major v. Albedyll
7 Uhr. Ermäßigte Preise.
Schauspielhaus. 133. Vorstellung. Ein Schritt vom Wege. L11fisp1el_ in 4 Akten von E. Wichert. Anfang 7 Uhr. Ermäßigte Preise.
Donnerstag, den 25. Mai. Opernhaus. 130.V0_r- stellung. Der Wasserträger. Oper in 3 Ab- theilungen, nach dem Französisében von 01. Schmie- der. (Frl. Lehmann, Hr. Ernst, Hr. Kroxop). Ziexguf: Gavotte. Anfang 7 Uhr. Ermäßigte
12111.
Schaufvislbaus. 134. VorstcÜung. Die be- zähmte Widerspenstige. Lustspéel in 4 Akten von Shakespeare, nacb der Bearbeitung von Dcinbard- stein, mit Benutzung der Schlege1-Ticck'schen Ueber- setzung. „5911111111: DieDienstboteu. LebenSbild in
] Akt von R. Benedix. Anfang 7 Uhr. Ermäßigte-
Prsise.
sallvok-L'beatek. Mittwoch: Leßtes Gast- spicl und Absckyiedsbenefiz des Hrn. August Neu- mann. Zum 9, Male: Lucinde vom Theater. Gesangspoffe in 6 Bildern von Emil Pohl, Mufik von A, Conradi. _
Donnérstag. Zum 125. M,: Der Registrator auf Reisen.
Pictoria-L'bouter. Direktion: Emil Hahn. Der (Hatten ist geöffnet. Miltwocb: Mit durchweg neuer Ausstattung, neu einstudirt: Die Reise um die Welt in 80 Tagen. Nebst einem Vor- spiele: Die Wette um eine Million,_ Aus- ftattungßstück mit Ballet in 5 Abthmlungen, 15 Tableaux von A. D'Ennery und Jules VLM?- Mufik von DebiÜemont. In Scene 921181 von Emil Hahn.
Jrieairieb-s'ilbelmst. 'kbeatek. (Som- mxrbübne). Mittwoch: Dkbüt des Hrn. Schrötter von Cöln. Des Löwen Erwachen. Das Ver- 1 rechen hinterm Heerd. Dic schöne Galathöe. (Hygmalion: Hr. Schrötfer.)
Donnerstag: Die Reise durch Berlin in 80 Stunden.
(Winterbübne)
Herzogl. Meiningen'stben Hoftheaters. Zum 7. M.: -
Wilhelm Tell. Anfang 61 Uhr. Donnerstag. Dieselbe Vorstcüung.
ngiäeU-Wbeater. Direktion Emil Claar.
Mittwoch: Gastspiel der Frau Hermine Claar- Delia vom K Landestheater in Praß. Z. 39. Male: Arria uud Messalina. Tragödie in 5 Akten von Wilbrandt,
Dooncrstag: Dieselbe Vorsteliung.
[(ka “kbeater. Mittwoch: Vor und nach
der Vorsteüung: GWG Conzkrt im Garten auf
dem neu erbauten onstre-Orckoestcr von der bis
auf 60 Musiker verstätktenKapekle unter Leitung des
Dxrektors R. Bini. Neu einstudirt: Der stolze
Heinrich. _Anfang- 51, der Vorstellung 65 Uhr.
Ende des Concerts nacb der Vorsteüung 11 Uhr. Donnerstag: Schönröschen.
soltorsäorsk-L'bnter. Mittwoch: Gastspiel „
des Hrn. Otto Schindler vom Stadttheater zu Bremen. Oxpheus in der Unterwelt. (Hans Snx: „Hr. Schindler a. (H.)
onnerstag: Achtes Gastspiel des Frl. Lori Stubel. Z. 1. M.: Die fesche Sckjufterln. (Leni: Frl. Stubcl a. G.)
Ztaät-Wbeater. Mitiwoch: Ermäßigte Preise.
Erstes Ge1am11111zgstspiel der Frau Leopoldine Bors- dmf (geb.Fach1n1) dom Hoftheater zu Detmold, 1765 Frl. Ida Becker vom Stadttheater zu Bremen, des Hrn. G. Hildebrandt vom Stadttheater zu Cöln und des“ Hrn. Roman Fliegner vom Stadttheater zu Nürnberg. Zum 1. Mai?: Modernes Treiben (Demi-Monde). Schauspiel in 5 Akten von Aloxander Dumas.
Waüo-al-L'beater. Mittwoch: Benefiz für Frl. M. Lciscb: Die Waise vou Lowood,
Donnerstag: .Ermäßigie Preise: Ein Sommer- nachtstraum.
Waüa-“l'beater (am“ Stadtpark). Mittwoch: Ultimo.
ZeUe-Wauce-Wbeatek. Täglich: Vor, während und nach der Vorstellung: Großes Garten- Concert. Abends: Brillante Jaumination des prachtvollen Sommergartens durch mehr als 10,000 GZsftammen, Mittwoch: 3. 6. M.: Das Brunnen- madchen von Ems. Anfang des Concerts 651, der Vorstellung 711 Uhr. Entrée incl. Theater 50 «3.
Donnerstag (Himmelfahrtstag): Dieselbe Bor- fteÜung. Anfang des Concerts 5 Uhr, der Vor- steUung 7 Uhr. Entrée incl. Theater 50 „3.
110111561161- 1'015011111-11310111161. 24. Ulak. 1543. 1111101311; Ü0pék111k118 “f, 1872, 11111115 561111011 7011 (331018111111 "f",
Familien-Nachrichteu.
Am 21._ Mai entjchljef die verwittweté Geheime Ober-Regterungs-Rathm Seidel, Julie, geb. Derlmg, nach vollendetem 85, Lebensjahre.
D*.e Hinterbliebenen,
Mittwoch: 23. Gastspiel deS'
den Z
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OP“ 1" 5 ANNUUUIM- nach dem , Verehelicht: Hr. Rittkrgutsbestßer Hugo Bargan-
als leste Gast-Z
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«M 1317111611116 1115. (181 Ur. 120.
Verlobt: Frl. Anna v. Busse mit Hrn, 1)1*.111611_ Max zum Sande (Wernigerode a1/H.-Lingen). -- Frl. Doris Scherz mit Hrn. Premier-Lieute- nanr Max Freiherr v. Milkau (DrSSden-Oschaß).
der mit Frl. Anna Dit1rich (Seitendorf). - Hr. Conrad v. Bonin mit Frl. Anna 1). Zankbier 1Schön1verder-Stolp). -- Hr. Lieutenant Carl v. Plüskow mit Frl. Dorothea v. Burgsdtnff (Halberstadt).
(Pasewalk). (Büßow), G estorbcn: Frau Gendarmerie-Hauptmann Maxia Wkrncckc, geb. Kahlenbeyg (Cöölin). - Hr. Medi- zinalratl) 131. Gcrckx (Göttingen). _ Vexw. Frau Kreisgsrichts-Rath v. Schlcbrügge, geb. Hoffbauer (Warendorf bci Münster). - Frau Louise v. Cnckevort, geb. Balcke (Vogelsang). - Verw. Frau Oberschenk Bertha v. Laffert, geb. v. Laffert (Dammcreß). - Verw. Frau (Gebeime Rätbin Baronin v. Patow, geb. 1). Honwald (Dresden).
- Hrn. Forstmeister v. Hartwig
Steckbriefe und Untersuchungs = Sachen.
Steckbrief. Gegen die WittWe Schulz, Louise, geb. Stephan, rvclche bigber in Nowaweß Wohnte, sich aber von dort heimlich entfernt hat, ist die gerichtliche Haft Wegen wiederholten Diebstahls aus § _242, „74 des Strafgeseßbucbs beschlossen koor- den._ Cs Wird ersuchk, auf die 21“. Schulz zu achten, fie'tm Befretungskakle festzunehmen Und mit asien bei ibx fich vorfindenden Gegenständen und Geldern Mitteln Transports an unsere Gefängniß-Jnkpektion
Rbolulsob-sostt'äuxobor 510711. 131111112 pr. 1875; 8, 1111101“ 1118, 1161" Kdololzob-TssthL-obo kiiokyorslobsruußs - üssoUsobaft. ZWÜMUZ 11081." (11311 (3850115'15118151'1611 111111 1311311: 111". 1875; 5, [1an!" Z0. „
abzuliefern. _PotSdam, den 18. Mai 1876. Königliches Kreißgcricht. Abtheilung 1.
Oeffentliche Ladung. Gegen den Drahtbiuder uud Klempner Gerczminech aus Ungarn ist durcb_Bcsc1;1uß vom [)euxigyn Tage wegen Gewerbe- polizei-Kontravention auf Grund der Anklage dcr Staatöanwaltfcbaft in Gemäßheik dcr §§. 2, 8, 26
und 31 des Gescßss vom 28.215111 1824 die Unter- *
suchung eröffnet, auch die Beschlagnahme der zum Kaufe aussebotencn Waaren angeordnet. Es wird derselbe zu dem zur 111ündlich€n Verhandlung vor der Deputation für Untersuchungssachcn auf den
' 25. August d. I., Vorm. 10 Uhr, im Sitzungs-
zimmer hier angeseßteu Termine mit der Weisung 9111117611, ,die zu 1einer Verthsidigung dienenden BeweWmittel mit zur StcÜe zu bringen oder solche dem Gericht so zeitig Vor dem Termine anzuzeigen, daß sie nock) zu demiekbcn bcrbeigeschaffk werden können. Wenn der Angeklagte ausbleiben sollte,
wird mit der Untersuchung und Entscheidung in 0011- * Stulp, dsn 6. März
1111111801811! verfahren werden,
1876. Königliches Krengcricht. 1. Abtheilung.
Verkäufe, Verpachtungen, Submissionen :e.
[4426] Bekanntmachung. Dic KöniZlickxen Hanßfideikomißgüter
crkom nnd Zulkom,
im Kreise Wreschen de; Regierungsbezirks Posen, ' unmittelbar_an der Stmdt Zcrkdw und 5 Kilometer von dxr nachsten mit der Stadt" Uerkow durch (Zbaußec vetbundcncn Station der Öcls-Gneener Eisenbahn belcgsn, mit eincm Areal von 804,521», Hektaren, Worunter 609,19“.- Hektare Acker und' 117,746 Hekfare W:cscn, sochn auf die 18 Jahre“
' vom 1. Juli 1577 bis zum 1. Juli 1395 im Wege
des öffentlichen Meisigebots_ verpackvtet werden. 'Das Pachtxxccldermiyimum 111 auf 17.000 „M und dw 513111515111an aus den dritten Theil des jäbr-= 11chen Pachtzmses festgessßt. * ' „Zur „Uebexnabme der Pacbtung ist dcr Nachweis emcß diEpontblen Vermögens Von 129,000 „X(. erfor- derl1ch, welcher spätestens 14 Tage Vor dem Lizita- : tto1161erm1ne_durch ein Attest dcs Kreis-Landrathes cder auf 1171111 glaubhafte Weise zu fühcen ist.
Zu dem auf Montag, den 9. Oktober d. I., Voxmitxagx 11 Uhr, in unserem Sitzungszimmer, BrUte Stray? Nr. 32 bierselbst, anberaumten Bie- '
l 1 1
: tungstertyin? laden_ wir Pachtbewerber mit dem Be- 1 ' merken ein, daß d1e Verpachtungs- und Lizitations- :
bedingungen, von denen wir auf Verlangen gegen. Erstattung der'Kopiqlicn und Druckkosten Abichrif- ? ie11 crtbc1l1'n, m umerer Registratur während derZ Dienststundsn und bxi dem derzeitigen Pächter, ( Horrn Obexamtmanu Kretschmsr in Zerkow, Welcher Ä. dre Beficl)11_gung der Pachtgütcr nach vorheriger '; Meldung ge1tajtcn wird, eingesebcn wcrden können. '.
Berlin, denn17. Mai 1876. (:“. (310. 212/5.)
Konigliche Hofkammer
der Königlichen Familiengüter.
[4305]
Die Licfcrung von: 1,150,000 Kilogramm Eisenbahnsäyienen aus . Gußstabl, 1,2130,000 „ LÜÉYchMFMs aus m1c ee1 en, 185,000 „ QYFÖMÜM aus , miedeei'en, soll 1m _Wegx der_Submisfion vergeben we'rden. Termm hierzu 1st auf: - Sonnabend. den 27. Mai d, J., „ Vyrmittags 11 Uhr, 111 unserem Geschafts-Lokale, Koppenstcaße Nr. 88/89 hlerse10st anberaumt, bis zu welchem die Offerten frankut und versiegelt 11111. der Aufschrift: „Submission anf Eisenbahnschienen , _ xesp. eiserne Sthwelleu“ - em ere1cht sem müssen. : ie Sybmifsxons-Bedingungen (Modelle und Zeich- nungen) liegen m den Wochentagen Vormittags im
Bl] 3101010111. 13113112 yr. 1875; 24. 111111.
Several-seksammluuxen. 33011811 - Uöoßonor vorgworkx-zktloa-6880118011110.
0111, (1611.-761"8_ 211 1111011611; 11, 1113. 111 Ur. 120.
Sssabäfbs-USbQ'Zj-obb 111111 24. „ Ur. 120,
111
41111011 - assollsobalt Zrüoksvban (.! 0. Uarkort 111 011111111112), 0111. (1911.- 7618, 211 Onisban; 8. üoltbaräb-bv.
für 5118011 - 111111181110 111111
1115. 111 111". 120. 0111, (1165-7615. 211 1.11.126de 15. 1115, 111". 120.
vorbezeichneten Lokale zur EinfiY aus und können
dafelbst aucb „Abschriften der edingungen, sowie
Kopten der Zeichnungen gcgen Erstattung der Kosten in Empfang genommen werden.
Berlin, den 12, Mai 1876. ,
Königliche Direktion (
der Niederschleftsch*Märkischen Eisenbahn. '
1
[4306] __ * - . “'
n
40000 Kilogramm Lasébcn aus Walzeisen,
20000 Qurrvsrbiudungöstangen aus Schmiedeeisen,
1900 Unteriagéplatten aus 43000 Schrc11s1581ibolzen aus Schmiede-
ex en, . Klsmmplattcn aus Schmiedeeisen, * 6500 „ Schmiedeeisen, _ 12500 ., Winkel aus Schmiedeeisen, Z sol] 1111 Wege der Submission vergeben Werden. Sonnabend, den 27. Mai d. I., . Vormittags 11 U5r, in unserem Geschäktslokale, Koppenstraße Nr. 88/89 . hierselbst anbe1aumt, bis zu Welchem die Offerten; frankirt und vcrfieqelt mit der Aufschrift: ' „Submission auf Kleineisenzeug“
Die Submisfionsbedingungen (Modeüe und Zeicb- ?“ nungen) liegen in den Wockzentagen Vormittags im _„ vorbezetcbneteu Lokale zur Exnficbt aus und können , Kopien der Zeichnungen gege11E1stattung der Kosten “; in Empfang genommen Wsrden.
Berlin. den 13, Mai 1876. .-
der Niederschlefisax-Märkisckxeu Eisenbahn. [4342] 1
Die unlerzeicbnée Fortifikation bat die Ab- .' mit2 V m. starken Walzbleiylatten zu verge en. j
Liefcxantcn, die gsneigt sind, hierauf einzugeben,? haben 101? Offertcn bis zum 1. Juni er., Mittags? auch,die Bedingungen einzusehen sind. *.
D1e Offerten haben anzugeben: 1
1) den Preis auf Lieferung pro Qu.-M.Walz-§ 2) den .Preis pro Qu.-M. Arbeit incl. Matc-; riallieferung, ; 3) den Prcis Pro Qu-M. Arbkit aÜcin. Königliche Fortifikation. [4430] Hannoversche Staatsbahn. Die ErbauunZ eines Giiterschu peus auf dem
24000 Laschenbolzen aus Schmiedeeisen, “; , Sckymiede-l 811811 17500 (größere) aus „ Termin hierzu ist auf einaereicbr sein müssen. 1 daselbst aucb Abschriften der Bedingungen, sowie Königliche Direktion dcckun von ca. 122 Qu.-M. ToSdaneu äcljen; 11 Uhr, im Fortifiiationßbureau abzugeben, woselvst ;' bleiplatten, 1 Geestemiinde, den 18. Mai 1876. Güterbahnhofe unnovcr soll im ege der öffent-
lichen Submisfion in 2 Loosen vcrdungen Werden, und war: 003 1. Erd-, Mällkkk- und Asphaltarbeiten, 8006 11. Steinhau-rarbeiten inkl. Material.
Zudem Zweckc Lst in unserm bautechnischen Bureau Termm auf Freitag, den 16. Juni d. I., Morgens 1111hr, anberaumt.
Die Submissions- und Lieferungsbedingungeu liegen in dem borbszeicbneien Bureau zur Einsicht aus, können auch auf portofreien Antrag gegen Einsen- dung von 1 „X(: pro 8008 von dort bezogen Werden.
Hanuoyxr, den 18. Mai 1876.
Konigliche Eisenbahn-Direktlon.
[4401] Subimsfions-Anzmge.
Die Lieferuyg von 4303 Hirschfängertaschen 111. 71. soll tm Wege der Submission vergeben Werden.
Hierzu Termin am
Freitag, den 2. Juni cr.- , Vormittags 11 Uhr, 1111 Vkrw111111ngs-Vureau des Kaiserlichen See-Va- tazklons, 31111mer,211.7, bis zu welchem Offerten 11111 der 3211111691111: „Submission anf Hirsch- fäugextasäzen“ daselbst; einzureichen find.
Bxdméungen und d1e von der Kaiserlichen Admi- ralttat,_estgestellte Probe liegen im Bureau zur Kenntmßnabme aus.
Kiel, den 19. Mai 1876.
Kommando des Kaiserl. See-Bataillous.
[44231 Submjsfion.
Dic Likfcrung und Bearbeitung von
24,270 Kilogr. Schmiedeeisen und
12,200 Kilogr. Gußeisen ' z1_1r Anfertrguyg sincs eisernen Schraubpfahlrostes fur das Gkbaudc der Offizier Speise-Anstalt hier- selbst soll 1111 Wege der Submisfion an den Mmdestfordernden übertragen werden, und ist h1erzu auf Donnerstag„ den 1. Juni er., Vormittags 11 Uhr, em Tcrmm 1111 Geschäftézimmer der unterzeichneten Verwaltung anberaumt, wozu geeignete Lieferanten 11111 dexn Bemerken eingeladen werden, daß die der Submtsfion zu Grunde liegenden Bedingungen 21. ebendaselbst eingesehen werden können oder gegen Erstattung der Kopialienkosten von 3 „411 zu habe:) sind.
_Die Offerten find versiegelt und bis zum Termine Mit deprszeicbnung „Schraubpfahlrost' vcrsehsn an uns einzureichen.
Colbexg. den 19. Mai 1876. (11.160911)
Königliche Garnison-Vertva1tnng.
Nassauische 611705111111; *****
„.. „,-
[4425]
Die Léefemz'tgdes Jahr _ und Schmiede ohlen soll im Submiffwnswsge ver- geben werden, und find Anerbéetungen hierauf, denon ein unterschriftlick) anerkanntes Exemplar der Liefe- ruugsbedingungen beigefügt scin muß mit der Ueber-
-; sckIrift: * „Offerte auf Lokomotiv- und Schmiedekohlen“
gibt'érig vcrfichlt bis Montag, den 19. Juni 1876, Vormittags 10 Uhr,
Lan die unterzeichnete Königlickye Direktion postfrei
einzusenden. Später eßngehende Offerten bleiben unberückfichtigt. Dec «1: dcm bezeichnctsn Termine eingkgangmen Anerbietungcn Werden in Gegenwart der etwa Persönlich erscheinenden Liefemngslustigen eröffnet., Die Lieferungsbedingungm können auf un- serem Dtrektionsbureau eingesehen nnd von da be- zogen wyrden, (13.010,226/5.) Wieébaden, den 18. Mai 1876. Königliche Eisenbahu-Direktion.
_ Verloosung, Amortisation,- Zmözahlung u. s. w. von öffentlichem Papieren.
[4445] Bekanntmachung.
Die am 10_. April 1865 ausgclooste Prioritäts- Obligation unmer GescÜschaft * ' 17. Sche Ubil). (ck, Nr. 6923 u 100 Thlr. 1st ungeachtet des vor1chrtftémäßig in dsn Jahren 1865 bis €insch1isßiich 1875 erfolgten Aufrufcs, nicht zur Einlöwng präs1'11tirt worden und nunmehr nacb §. 10 des EmissionSplans jeder Anspruch aus der- selben an das Vermögen unserer Geseüschnft er- loscbcn. Erfurt, den 18. Mai 1876.
_, Die Direktion _
der Thuringischen Eisenbahn-Gesellsckxast.
Verschiedene Bekanntmachungen.
[4375] Nacbrlckjt fur_ Elb1ch1sser. Nachstehende Bskimntmachung wird hierdurch wrederbolt zur Kcnntmiß der die Elbe befahrenden Schiffer gebracht. Torgau. den 16. Mai 1876, Der Königin!) PreufYcht Wafferbau-Jnspektor. ro e.
Vom Heutigen Tage ab ist den Jabrxugen die Durchfahrt durch den beim Dorfe öbeltih, Regierungsbezirk Mcrsebnrg, neu angelogten Elb- dnrchstia] unter folZendsn Bedingungen gestattet:
.1) Der Durchstich darf nur während der Tages- ze1t von Sonnenaufgang bis Souncnuntergang be- fahren wordén. Die Benutzung desselben während der Nachtz1t oder bei starkem Nebel ist unbedingt untersagt.
2) Da Lin Begegnen verschiedener Fahrzeuge innerhalb des Durchsticbs mit Gefahren für die- selben verbundrn ist, so dürfen stromab gehende Fahrzeygc nur dann in den Durchstich einlaufen, wenn eme weiße Flagge aufgezogen ist, stromauf gehende Fabrzeyge nur dann, wenn eine rothe Flagge gezogen 1st.
Sieht der stromab fahrend? Schiffer einc? rothe ;Flafgge, so darf er uicht in dcn Durchstich ein- au en.
Sieht der stromauf fahrende ScbiÉr eine weiße [(Flafgge, so darf er nicht in den urchstick) em- au en.
73) Stroma!) fahrende Schiffe dürfen den Durch- stick)" „111cht stewerccht durchfahren, sondern müssen in gebomger Entfernung oberhalb desselben umbalten und denselben sackend' passtren.
Schiffer, welcbe dlefm Bestimmungen entgegen- l)andeln, haben zu gewärtigen, da); sie mit den ge- setzlichen Strafen belegt und daneben zum Crsaß des etwa entstandenen Schadens angehalten werden.
Torgau, den 2. September 1875.
Der Kouigliä] Preußische WafferbawInspector. Grote. (k 010, 21,6/5 b.)
[4448] Westdeutschc Versicherungs-Actien-Vnnk in Essen.
Nachdem m der heute stattgcbabten neunten ordentl1chen Generqlvecsammlung die statutenmäßig außschmdeudcn Mitglixder des Vorstandes Herr Fr. W101. Waldthaujen, Essen, und Herr Jul. Brockhoff, Datsburg, deSgleichen auch in dsr darauf stattgehabten Sitzung des Vorstandes Hur E. Linde- mann, Csscn,_als Vorfißender, und Herr 111“. Ham- mgcher, Yerlm, als Stellvertreter des Vorsitzenden Medergewablt worden sind, besteht der Vorstand der Gesensäjast unverändert aus folgenden Herren:
Ernst Lindemann. Bürgermeister (1. D. zu Essen, Vorfißender,
1)r. Friedrich Hammachcr, Mitglied des Preuß. Abgeordnetenhauscs, zu Berlin, stell- vertretender Vorsitzender,
Friedrich Niemann, Rentner zu Esssn,
Friedrich Wilhelm Waldthausen, Berg- Werksbcfiyer zu (Essen,
Iulius onckhoff, Fabrikbefißcr zu Duisburg,
Arnold Böuiuger, Jabrikbefitzer zu Duiöburg,
Sugo Groß, Direktor 311 Effen.
€ ca, den 22. Mai 1876.
Westdeutsche Versicherungs=Acticn-Vauk. Der Vorstand.
E. Lindemann.
Deutscher Reichs-Anzeiger
Königlich Preußisch er S
und
mats-Anzeiger.
Daz „Abonnement beträgt 4 „FC 50 H 1; für das Vierteljahr. 1 Insertionxprcix für den Kaum einer Druckzcilc 30 „ZAF
a;.“-
Se. Majeßät der König haben AUergnädigst _qcrubt: dem Polizei-Direktor von Strauß und Torney zu Wiesbaden und dem Provinziak-Steuer-Sekretär, Rechnungs-Rath Brüning zu Münster, den Rothen Adler:Orden vierter Klasse; dem Ober: und Corps-Audiicur des 71.2(1'n1ee-Corps, Geheimen Iustiz-Rath Scheller, den Königlichen Kronen-Orden zweiter Klasse; dem Amtsvogt Mejer zu Bassum im Amte Freuden- berg den Königlichen KronenDrden vierter Klasse; sowie dem Schullehrer Grzybkowski zu Gostyczyn im Kreise Adelnau, dem Küster und Schu0ehrer Tychsen zu Enge im Kreise Ton- dem und dem Vulverarbeiter Franz Wirth zu Gogarten im Kreise Wipperfürth das AUgeMeine Ehrenzeichen zu verleihen.
Deutsches Reich.
Se. Majeßät der Kaiser und König haben im Namen des Deutschen Reiches den Kaufmann H. Schlubach in Valparaiso zum Generalkonsul dss DcuTch Reiches zu er- ncnnen gerubt.
Dem Herrn John M. Wilson ift Namens des Deutschen Reichs das Exequatur als Konsul der Bareinigten Staaten von 2111161151 mit dem Sißc in Hamburg ertheilt worden.
Amtlichen Berichten zufolge ist die über den Hafen von Jacmel aaf Hahti verhängte Vlokade am 16. Aprilwiedcr aufgehoben 1vorden.
Bekanntmachung, betreffend den Umtausch beschädigter oder unbrauchbar gewordener Reickzskaffensckzeine.
In Folge höherer Anordnung wird hierdurch zur öffent- lichen Ksnntniß gebracht, beschädigter oder unbrauchbar gewordener Reichskaffenscheine gegen neue vom BundeSratl) die nachfolgenden Bestimmungen getroffen find:
1) Sämmtlickge Reicbs- und Landeskaffen haben die ihnen beiZaHlnngen angebotenen beschädigten oder unbrauchbar gcwor- denen (einschließlich der gkklebten und der beschmuxzten) Reichs- faffensäzkine, deren Umtauschfähigkeit (§. 6 Absay 2 des Ge- seYes, beXreffend die 2111131111112 von Reich§kaffenschcinem vom 30. April 1874, Reichschzesc1zblatt Seite 40) zweifellos ist, an- zunshmen aber nicht wieder auSzugeben.
2) Solche Reichskaffenscheinc find 11111121: von der Reichs- Hauptkaffe (111111 von den Kaiserlichen Ober-Postkaffen, der König- 11ch preußischen General-Staatskaffe, den Königlich prcußistben Regierungs- beziehungsweise Bezirks-Hauptkaffen und von den LandeH-CeUtralkaffen der ÜbrigenBundcsßaoten gegen 111111111155- fähige Reichskaffenscheine oder baarcs Geld U1113utauschcn.
Berlin, den 18. Mai 1876.
Reichssckzulde11-Ver1valt1mg.
Graf zu Eulenburg. Löwe. Hering. Rötger. Bekanntmachung. Packetverkebr mit Ostindien.
Dic Zochrhältniffe machen es nöthig, daß bei Packetscn- dungen nach Ostindien, Welche der Post zur Beförderung Über- geben werden, der Inhalt nicht aÜcin 111 "Ten zugehörigen 3011- deklarationcn, sondem übereinstimmend 111111) auf den Begleit- adreffen, mik möglichfter Genauigkeit verzeichnet sei.
Berlin W., den 20. Mai 1876.
Kaiserlicbes Gcneral-Poftamt.
Elsaß-Lothringen.
Das 7.St1"1ck des Geseßblatts für Elsaß=Lothringcn, welches heute auSgegeben wird, enthält unter
Nr. 269 die Verordnung, betreffend die SicherheitSordnung für die Eisenbahnen in Elsaß-Lothringen, auf welche das BahUpolizei-Reglement und die Signalordnung für die Eisen- bahnen Deutschlands vom 4. Januar 1875 keine Anwendung finden. Vom 24. April 1876.
Berlin, den 24. Mai 1876.
Kaiserliches Post-Zeitungsamt.
Königreich Preußen. Se, Majestät der König haben Allergnädigst geruht: 'dem Vau-Inspektor Christian Friedrich Lünzner zu Heiltgenstadt den Charakter als Baurath zu verleihen.
Ministerium der geistlichen, Unterrichts- und Medizinal-Angelegenheiten.
Em. 2c, ersuche ich ergebenft, der dorti en ilo o i en Fakultät auf ihre mir unter dem 15. Märzg d. Zh eanerhte Eingabe vom 28. Februar 11. I. Folgendes zu erwidern.
Mit der gedachten Fakultät erachte ich die sogenannte 1110- 111060 111 3118611113 für eine in hohem Maße bedenkliche Ein- richtung, welche auch bei sorgfältigßer Beobachtung der zur Abwehr unwürdiger Bewerber etwa gegebenen Vorschriften die Gefahr der Herabwürdigung des Doktorats in sich trägt und deshalb besser auch da beseitigt wird, wo die Handhabung durch die Fakultät bisher eine tadelfreic gewesen ist.
Auf preußischen Universitäten besteht ße gegenwärtig über- haupt nicht mehr, nachdem die einzige Fakultät, welche bis vor
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daß zur Förderung des Umtausche5
“;,;53' den 24.
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Kurzem ßatutarifth die Befugniß zur Promotion ohne mündli- ches Examén besaß, zu meiner Befriedigung auf die von mir ihr zugegangene Anfrage auf diefe Befugnis; verzichtet hat, wo- bei icb nick;tu11ter[affen darf. ausdrücklich zu bemerken, daß durch die Art, wie fie disselbe bisher ausseübt hatte, kein Anlaß zu einer Beschwerde gegeben worden war.
Gleich der philosophischen Fakultät zu 11. bin ich ferner der Meinung, daß durch die Beseitiguug dcr 0101110110 111 71113 311111). allein der würdige Gebrauch des Rechts der Doktor-Creirung nicbt verbürgt ist. Es bedarf noch außerdem Vor- schriften, welche dem Werjhs der zu crtbcilenden gelehr- ten Würde entsprechend eine eingehende ernsthafte Prü- fung des Grades wiffensclxaftlicher Ausbildung bei dem Doktoranden ßchern; auck) solche Vorschriften aber würden wirknngslos sein, wenn nicht das Ehr: und Pflichtgefühl dec Kmporationßmitglieder fie beßi'mmen sobte, in gewiffenhastester Weise denjenigen von der Doktorwürde auSzuschließen, der nicht darget'han 13111, daß er ein umfassendes Maß Zelehrter KennTniffe fick) zu eigen gemacht hat.
Die mir umsrstellten Univerfttäten find mit Vorschriften über die Leistungen, welche von Aspiranten der höchsten akade- mischen Würde gefordert werden müssen, im AUgemcinen aus: reichend versehen, und ich werde, wo mir ein Mangel in dieser Hinsicht bekannt werden soUte, nicht'unterlaffen, bcfferude oder ergänzende Anordnungen 511 treffen. Ick) vkrtraue aUch, daß der Geist, in welchem die preußischen Fakultäten ihre Promotions- gcscße handhaben, dauernd sich auf einer Höhe halten wird, die fie vor dem Vorwurf der Herabwürdigung ihres Ehrenrcchtes schüßt und mich der traurigen Nothwendigkcit eines Einschreitens 111 dieser Hinsicht enthebt.
Wenn dis Fakultät andeutet, daß auf einzelnen nicht preu- -ßischen Univetfitäten erhebliche Mißstände in Betreff des Pro- motiovswesens zu chjzxgen seien,.„ko fehlt mir sowohl das Ma- terial für die Beurtheklung, ob deser Borisurf wirklich begründet sei, als die Befugniß, mich darüber zum Richter auÉ'zuwerfm. Ich muß es aber auch ablehnen, in der von der Fakultät vor- geschlagenen Weise eine Vereinbarmng mit anderen 11ich1preußi- schen chicrunßen oder UniversUäten Über das Promotionswesen herbeizuführen.
Eine Konvention dieser Art würde fick) auf einige ganz al]- gemein gshnltenc Normen beschränken miiffen, welcbcals Minima der 1111 den Doktoranden zu steÜcnden AnfordcrUngen zu be- trnchten und sch1ech11vcg überall zn erfüllen wären; smd aber solche Minima für alle Jaknltäten festgcsexzt, so würde dann das Mkizr, welches jetzt durch sorgfältig Überlegte Faknltäts- statuten oder sonstige Vorschriften bedingt wird und dem Doktorat einer solchen Fakultäk cinen bcsondcrex: Werth verleiht, schwerlich auf dic Tanck festzuhalten seii1. Solche Minimalscstseßnngen möchten bier 111.d da zu Liner gewissen Hebung der Institution beitragen, 1111) jth vieUcich1 ein 11111511119- weis e niederes Niveau besteht; im Allgemeinen aber würden fie die Bedeutung der Doktormürde auf einen gewissen mittlerm Grad und zwar unter die Stufe fixircn, welche ich auf den preußisckzsn Univer- fitäten dauernd bewahrt zu sehen 1111111115211 muß. Vor z211113111 aber würde eine solckzs Vcrcinbarung den großen Nachtdeil haben, daß wenn hier oder da die vereinbarten Normen 111010 formell gehandhabt, innerhalb ihres Rahmens aber die Doktortvürde 111 n1ißbrä11chlicher Nachsicht an unwiffcnde oder unwürdige Ve- werber vergeben werden sollte, bei dem Mangel einer gemein- samen Oberaufficht und Controle Abhülfe schwer herbeizuführen wäre, während doch die völlige leickzstcüung aller nach den Normativbcftimmungcn creirtcn Doktoren nicht versagt wer- den könnte.
Ein: Vereinbarung der fraglichen Art würde sonack; die Lage verschlimmerU, da es gegenwärtig in der Hand der preu- ßischen Behörden licgr, die mißbräuckgliche Ausübung des Pro- motionsreMs Seitens einer fremden Universität wenigstens für den diesseitigen Bereich dadurch unschädlich zu machen, das; den betreffenden Doktoren i11 PkLUßLU die Anerkennung versagt wird.
Die philosophische Faknltät in 11. selbst befißt gleich den meisten preußischen Faknltäten ein Werthvoch Schuß- mittel , um Doktoren nichtpreußischer Univerfitäten, welcbe beffer nicht hätten promovirt werden soUen, aus ihrem Kreise fern zu Halten, in der Vorschrift des §. 35 ihrer Statuten über die Nostrifikation des von einer nichtpre11ßi= scben Fakultät promovirten Doktors, der fick) bei ihr zur Habili- tatio'n als Privatdoccnt meldet. Dieses Schußmittels wird sie wohl thun, fick) vorkommenden JaUs ernsjßast zu bedienen und ick; wün1che es ihr erhalten zu sehen.
Berlin, den 19. Mai 1876.
Der Minister dcr geisFlickZekn 2c. Angelegenheiten. 11
An den Königlichen Univerfitäts-K'urator Herrn 11. ““A béereift; Se. Durchlaucht der Kanzler des Deutschen Reichs und Präsident des Königlich preußickgen Staats-Ministeriums, Fürst von Bismarck, nach dem Lauenburgisckzen.
Die heutige Nummer des Deutschen Reichs- 111111 Königlich Preußischen Staats-Anzeigers enthält 111 der Central-Handels-Regifter-Beilage:
Nr. 85 der Tarif- 2c. Veränderungen der deut- schen Eisenbahnen.
Mai, Abends.
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V FMM poß-Jnßalten ch Iu- und 21115ande nehmen “ck “ Beßcllung an; für Berlin außer den pon-ZJnßalten
„. auch die Expedition: 8117. Wilhelmstr. Nr. 32.
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1576.
. Yrchtamtsiches
Deutsches Reich.
Preußen. Berlin, 24. Mai. Se. Majestät der Kaiser und König besichtigten von heute 11111) 9 Uhr ab die 2. Garde-Infanterie-Brigade auf dsm Tempelhofer Felde und nahmen später die Vorträge des Kriegs-Ministers, Generals der Infamerie von Kameke, und des Chefs des Civil-K'abincts, Geheimen Kabinets-Raths von Wiluwwski, entgegen. Später empfingen Se. Maj-Zstät cine Deputation ans Prinzenthal bei Bromberg, bestehend aus dem Ortssckzulzen Scheu und dem Schulvorsteher Hintz.
- Der Reichskanzler Fürst von BiSmarck hat fick) am Montag Abend auf seine Befißungen in Lauenburg begeb-m, von wo derselbe vorauSficbtlich-in den ersten Tagen der näcbsjen Woche nach Berlin zurückkehren wird.
Nack) der, der „Prov. Korr.“ zufolge inzwischen g(cickzfalls zu erwartenden Rückkehr des bisherigen Präfidenten des Reichs - kanz[er- Amtes, Staats-MinistchD clbrück wird die Uebergabe der Geschäfte an den demnächstigen Präfidenten stattfinden. 1
In einer am 28. oder 29. ßattfindenden SiHung der,; VU!!- chratl)es dürfte die Sckgließnng der Session desselben erfolgen.
- Die Schlußberichte über die gestrigen Sißungen des Herrenhauses Und des Nbgeordnetenhauses befinden 11113 111 der Erfien Beilage.
-- In der heutigen Sißung des Herrenhauses,1vclche der erste Vize-Präfidem v. Vernntk) in Anwesenheit dys Vize- Vräfidenten des Staats-Minifteriums Finanz=Ministcrs Camp- hansen, des Handels-Ministers 1)1. Achenbach und mehrerer Regierungskommiffarien um 11 Uhr 20 Minuten eröffnete, trat das Haus sofort in die Tagesordnung, deren erster Gegenstand die zweite Berathun des Geseßentwurfs, betreffend die Nufsichtöreckzte Fes Staates bei der Vermögens- verwaltung an den katk)olischenDiözesen, war. Nach- dkm Graf von Landsberg-Velen gegen Erlaß dcs Geseßes Protest erhobkn hatte, wnrde die G.1re1*aldiskusfio11 geschlossen. In der Spezialdiskusfion nahm 11111“ Graf Brühl das Wort, um sich gegen das Gescy zu erklären. Dann wurden die einzeinen Paragraphen des Gesexzes angenommen, und schließlich das ganze Gcstß mit 51 gegen 20 Stimmen dnrck] Namsnsaufruf genehmigt.
Der zweite Gegenstand dcr TageSordnung war dcr münd- liche Bericht dcr Kommisfion fiir Eisenbahn-Angelcgenbeiten über den GeseYeUtwurf, betreffend den Ankauf und den Ausbau der Bahnstrecken Halle-Casscl Und Nordbnusen-Nixei, Dec Bcrichterftatter Herr Hausmann beantragte Namens dcr Kommisfion, dcm Gesetzenjtvurfe in der 110111 Hause der Vlb- geordneten beschlossenen Fassung die verfaffungSmäßige 311111111- mung zn crtheilen.
Hisrzu beantragte Herr Breslau die Annahme folgender 9100111211111:
.Die Königliche Staatöwgierung aufzufordern, cumvcdcr dic 5))k*1gdcd11rg-Halder1150111 Ciscnbabngeseüscbast mit 110-311 1171111 Gebote 111'11111de11 Mitteln 3111“ 5111513611 5381061111119, dEr Balm 011a3d61111111-Erfurt „1113115111211 odcr aber in 111111161“ gccigmter Weise für baldige HersteklUUg dcr 0711111111511 MazdcbuxxySéréuri S.*:'ge zu tragen.“
Bci dcr Gc11c1'111disk111'fion nahmen 11.111) dcm chcrcnicn Herrn 3310161111001 11011) das Wort: die Herrcn Breslan, (551.11 Udo Stolberg:Wernigcrodo.Graf Von der Schulenburg:230115111de und von Kleist-Relzow. Nucl) dcr H1111dcls:51]1i11iste1' l)1'. 521111111116) fand sick) veranlaßt, in die Debatte cinzngrcifcn. Bci der Spezialbcratbnng wurden die einzelnen 533111111011pr das (550- 101516 ohne Diskussion gcncsxnigt und schließlich d.1§x1.1113e1?15=:s1*13 a111c11om111en. ZU dcr Rcsolntidn des Herrn 2316511111 1111110, Graf Udo 311 SWWA'I-«ZU'LÜ13610176 folgenden GcgeUantrag:
„Die Königliche StaatSrcgfernng aufzufordcrn, dic Magdcburg- Halberstädter Eisenbabngsscnfchast mit allen ihr zu Gebote stsbenden Mitteln zur baldigen Herstcxlung dsr Babu Magdeburg- (Z1fnrt anzuhalten“.
Unter Ablehnung des Antrages Breslau wurde diese Reso-
lution von der Majorität angenommen.
Es folgte sodann der mündlickye Bericht der Kommisfion fiir das Eisenbahnwssen über den Gescyentivurf, betreffend die Uebernahme einer Zinsgarantie des Staates für Prioritäts- a11leihen der Halle-Sorau-Gubener Eisenbahngcscll- sck]aft bis auf Höhe von 29,730,000 «16 Der Bcricbtcrstattcr Herr von Voß stellte Naturns der Kommission den Antrag, dem Geseßentwurfe in der vom Hause der Abgeordneten be- schlossenen Fassung die verfassungémäßige Zustimmung 7,11 cr- 1heilen. An dcr Diskusfion betbeiligten fich bis zum Schluß des Blattes die Herren Graf Udo zu Stolberg-Wernigcrode, Frhr. v. Mirbach, Graf v. d. Schulenburg-Beeßendorf, v. Kleift- Reßow und Graf zur Lippe, sowie der Handels-Minister 1)1'. Achenbach.
_ In dcr[)eutigen(63.)Siß1mg des Hauses der Rb- geordneten, welcher am Ministertische der Minister des Innern, Graf zu Eulenburg, der Minißer der geistlichen Ange- legenheiten 1)1*. Falk und der Minister fiir die landwirthschaft- lichen Angelegenheiten 01“. Friedenthal, mit mehrerenKommiffa- rien beiwohntcn, wurde nach einigen geschäftlichen Mittheilungen des Präsidenten in dritter Berathung der Geseßentwurf, betreffend die Verlegung des Etatjjahres und die Feftstcllung des
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