Zur Abwsndung der Exekution steht den Betheiljgten binnen 2] Tagen seit Empfang dsr Za1ck1u1igsauffordsrung dic _Bchschwerde dahin zu, daß die .Hcranziehung m_cbt_dem Geseß_en11v_r1cht oder die Berechnung des Beitrages uyrtchtig, oder d1_e Kircbeukasse nach Absaß 3, von der Beitragspflccht zu entbmden 1st,
Ueber die BescbWerde entscheidet die Staatsbebörde,“
An der Diskusfion betheiligten fick; nur Graf Kraffow und der Staats:Minifter 1)r. Falk, dann wurde der Art. 17 in djeier Fassung angenommen. Die Erklärung des Staats-Minißers 1)1'. Falk lautet: _
(Gestatten Sie mir, darauf aufmerkmm zu machen, daß :um 9111. 15 bereits diese Worte voxn hohen Hause angenommen find. Vislleicht dürfte es zu e1ner gewisten Beruhiguna des Grafen v. Kraffow gereichén, daß in der Vor1age, Welche die Regierung gemacht hat, zwar niclyt 1101: einer Zusttmmung des Staats-Ministeriums, wohl aber von einer Zustimmung des KultUs-Minisiers die Rede war, und daß diese Vorlage mi: ?lüerhöcbster Genehmigung eingebracht worden ist, Es möchte wohl kein besonderer Unreréchied sem, ob das ge- ;ammte Staats- Ministerium oder eines seiner Glieder in Betracht 01111111.
Die Art. 18 bis 20 und 22 und 23 wurden unverändexrt in der Fassung ch legcordnxicnhauch 1111d (21101111) Art. 21 01,111? chattc 111 nachstehcndkr von der Kommission vorgeschla- gsnen Fassung angenommen: _
„Die Verwaltung der Ang(1egcnl)eiten der evangeli1chen Landes- kirche geht, soweit solche biéber von dem Minister der geistlichen Angelegenheiten und von den Regierungen geübt wvrden ist, auf den Cvangekschen Ober-Kirchenratk) und die Konfistorien als Organe der Kirchenregierung über.
Der Zeitpunkt und die Ausführung des Ueberganges bleibt Königlicher Verordnung vorbehalten.
Veränderungen der koslegia1en Veréaffung dieser Organe de- dürfkn der Gcnedmigung durch ein Staatsgescß (GeiicradS-yxwdal- ordnung vom 20. Januar 1876, §. 7 Nr. 5)“
__ Art. 24 lautet nach den Beschlüssen des Abgeordneten- aases:
Den Organen dcr Landeskirche stcht eine Mitwirkung bei An- steüung der Professoren an den evangelisch-tßeologiWsn Fakultäten (“Y_Landxs-Univérsitätsn und der Direktoren der Lehrerseminarien 111 , zu.
Die Kommission empfahl, diesen Artikel zu streichen, wäh-
rend die H rren Bessler un Genossen beantragten, den Art. 24 11 den BesckUÜffL des Hauses der Abgsordneten wieder- berzustcllen, jedoch mit der Abänderung, statt „eine Mitwirkung" zu setzen: „,ein 316651 der Mitwirkung“. ,
Nachdem 1)r. Bessler diesen Antrag befürwortet,“ und die Herxen Graf Kraffow, von Kleist-Reßow, Graf IHenp1i13 und Fre1herr von Malßahn denselben bekämpft hatten, wurde der Art. 24 unter Ablehnung des Antrages Bessler geftrickgen. - Den Art. 25 beantragte die Kommission in folgender Fassung anzunehmen :
_ „_Die Bcsckolitffe der kirchlichen Organe bedürfen zu 15161 Gül- tigkmt der Genehmigung der staatlichen AufsichtMchörde in folgen- den Fä111'11:
1) SU dem Erwerb, der Veräußerung oder der dinglichen Be- lastung 11011 Grundeigetxthum;
_ 2) bei der V_erä1_1ß§r11ng von Gegenständen, welche einen ge- sch1ch111chex1, miss_emckoaxtlichen oder Kunftwcrtl) 11.111111,
_ Z)_be1 Anleihen, soweit fie nich blos zu vorübergehender Aus- 511112 d1enen_und aus der laufenden Einnahme derselben Voranschlags- periodc z*._1ucherstattet Werden können;
4) be1_ der Einfüixung und Veränderung von Gebührentaxen;
_ 5) bei der Erxxcbtung uxuer, für den Gotteödienst, die Gein- 11che11 odsx andere Kirch-zndiener bestimmter Gebäude;
_ 6)_be1_ der Anlegung oder Veränderten Bcnußung yon Be- grabnißplatzsn; _
7) bei de_r Außscbrlibung, Veranstaltung oder Abhaltung all- gemkrncr Sammlnngen außethalb der Kirchengebäude, rvelche nber den Bezirk einer Parochialgemeinde hinaus- 9811611, 11111*e_fchadct dos Artikel 10, Nr. 4;
8) 1121 _xmer Verw:1_1d11ng des kirchlichen Vermögcns 311 anderen als ken 1*_xs1_1m111ungsmäßigen Zwecken.
Bew1111911ngen aus der Kirchenkasse an andsre Gemeinden oder zur 111111111111311119 _evangolischer Vereine und Anstalten, sofern die- 11117811 611159111 311161 Prozent und im Gesammtbctrage eines Erms- 155125 111111 PWZEM der Soll-Einnabme nicht übersteigen, bedürfen n1cht_ der Genehmigung der Staatßbcbörde.“
Veackzdem d1e von der Kommission zugefügten (gesperrt ge- dr11ck_ten) Warte auf Antrag der Herren 111. Besclsr und Genoffen Jkstk1chk11, wurde dcr Art. 25, ebenso auch die Art. 26 Und 27 ohne D1ski1sfion nach den Bc]cl)l1"1ffcn des Abgeordnetenhauses angenommen.
Art. 28 lautet naci) den Beschliiffen der Kommission des
Nbgeordnetenhauses:
_ „DW Staatsbehöxde ist berechtigt, von der kircküickzcn Ver- moaensverwaltuns 0311110111 zu 1111111101, zu diesem Bcbuf die EWE Und Rcchnkkch emzuwtdern, sowie aufzkrocdentliche Revisionkn vor- zunehmen und aqubsteklung der c11va gcfundenen Gsseßwidrigksiten durcb Aywendung der gcseßlichen ZwangSmittel zu drinßcn.
We1gkrt fich ctn_Gemcindek11chenrath oder eine Gemeindeder- 111111118, gescßlzche Leistungen, w_elche aus dem kirchlichen Vermögen zu benrenxn Und, _odex dcn Pmrrsingcscssenen obliegen. (1111 dsn Etat _311 5r1ngcn, 0113111113111 oder zu gsnehmégcn, so ist 191110111 das Konfindrium als auch die_ Staatsdebörde untcr gegeuscitigcm Em- rxrnckmcn 11111191, d1e Emnagung in den Etat zu 1511111511 11111) d:e wsitxr crfordcrlicben Anordnungen zu treffen.
_ Beytreitext die Gemeinreorgane die Gejeßwidrigkeit der bean- 1?_a11d«_1(11__3111*71(n oder die Verpflichtung „LU der auf Anordnung des
.Komxxtorn und der Staatsbebörde in denEtat eingetragenen Leistun-
gLn,_ 10 xmsckoerdet auf Klage der Gemeivdeorgane im Vcrwalttmgs-
1xrettvcrsa1111'n das Obewerwaltungkgericht.“
Nack; d1ese_m Vorschlage wurde Art. 28, demnächst Art. 29
Und _30 1111v€ra11dext nach den Beschlüssen der Kommission ge- 11211111131. Sch11€ßl1ch wurde, nachdem auch Titel und Uebsrschriff 9671251111131, das ganze Geseß durck) Namenöaufruf mit 64 gegen 25 Stimmen angenommen.
_ Die Kommission 1,1011? ferner die Annahme der folgenden Rewsution beantragt:
_ ,Die (8111111111111; a11€_zusvrechen, daß die Königliche Staats- regrerung 1111t R_uck1"1ch1 auf die dm “Staatskaffen zustießcnden Ein- nahmen aukz fmkyerxn Kircbsngütkrn, von der neuen Organisation der_cvangéuscben Kirche Vsraulaffung nehmen Werde, de1selven eine xntwrecheyde Dotanqn zn verschaffen, und bis dahin, daß dies Ze- Éevm, die durch dié1e Orga111sation entstehenden Kosten (111? den Staatshaushalt zu bkingen.“
_ Nachdem der Regierungs - Kommissar, Geheimer Re- grexungs - Rath Lucanus fich gegen die Annahme dieser Reso- 1u110n_au6gesprochen, 1112 Herren 1). Rabe und Grai York even- faUH dre_21b[ek_)x1ung_derie1ben beéürwortet und nur Herr v. Kleifi- chz_ow_ _11ck)_ ,Ur_ d1e Annahme auSgesprdchen, erklärte sick) die Maxoritax fur die Ablehnung derselben und schloß der Präsident die Sißung um 5 Uhr 5 Minuten.
- Im Weiteren Verlaufe der . e ri enSi 1111 des- au 66 der Abgeordneten w111de die Dzebszitegüber dßas Fkomxéetersiz- geseß fortgxfuhrt. Bei Titel 111. (Von den Beschwerden) wies h_as Haus_d1e von dem Abg. Richter (Hagen) beantragte Ein- fuhrungxmer aUgemeinen Revisions: und Kaffationsklausek ab, Gegen dxesclbe erkläriexi fich a::ßcr dem Regierungskommiffar
Geheimer Regierungs-Rath von Brauchitsch, die Abgg. 131“. 1 Gneift, 1)r. Lasker und 01. Hänel, während der Abg. Windt- horst (Bielefeld) für dieselbe eintrat. Eine längere Debatte knüpfte fich sodann an §. 33, welcher von den RechtSmitteln gegen polizeiliche Verfügungen handelt. Während die Abgg. Seydel, Frenzel und Scharnweber eine Abänderung der Kom- misfionsbeschlüffe in dem Sinne befürwprteten, daß die Amts- vorsteher nicht der Saatsbeamtenkategorie eingereiht würden, so daß Beschwerden gegen sie nicht bei dem vorgesehten Exekutiv- beamten, sondern bei dem KreiSausschuß und BezirkSrath angebracht werden müssen, entschied fich das Haus auf Anrathen der Abgg. 1)r. Gneift und ])1".Lasker für die unveränderte Fassung der Kommission.
§. 34 lautet:
„An Stelle der BcsckWerde an den Landratk) beziehungsweise den Regierungspräfidenten (§. 33) findet die Klage statt und zwar 11, gegen Verfügungen des OrtSvorstebers, des Amtsvorstehers oder des Polizeiverrvaltexs ciner nicht eximirten Stadt bei dem Kreis- ausschusse, 1). gegen Verfügungen des Landratbs oder des Polizei- verwalters eines Stadtkreises oder einer eximirfen Stadt bei dem BozirksverwaltungSgerichte. Die Klage kann nur auf die gleichen Behauptungen gestützt werden, wie die Klage bei dem Ober-Ver- waltunngericbte 1§. 33)“
Derselbe wurde mit dem vom Abg. Löwenstein beantragten Zusaß angenommen:
„Die Klage ist innerhalb der gessßlicben Frist bei derjenigen _?31115rde, gegen deren Beschluß fie gerichtet ist, schriftlich anzu- ringen.“
Um 41 Uhr vertagte sick) sodann das Haus bis Abends 71 Uhr.
In der Abendsißung, welcher am Ministertische der Mi- nister des Innern Graf zu Eulenburg und der Regierungs- kommiffar Geheime Regierungs-Rath v. Brauchitsck) beiwohnten, wurden sämmtliche Paragraphen bis zum §. 71 mit unwesent- lichen Modifikationen genehmigt.
Auf den Antrag des Abg. v. ViMmrck (Flatow) beschloß das Haus, eine Lücke der KreiSordnung durch Annahme eines neuen §. 713. auSzufüUen, wonach auch dem Landrathe das Recht zur Verhängung von Ordnungsftrafen gcgen Kreisbeamte zustehen soll.
§. 79 regelt das Verwaltungsßreitverfahren in Streitig- keiten zwischen dem zur Unierhaltung einer Schule Verpflichteten und der Schulaufsichtsbehörde. Nach den Beschlüssen der Kom- mission soll die Entscheidung des Kreisausschusses bez. des Be- zirkSvertvaltungSgerichts über die Verpflichtung, zu den Bau- kosten beizutragen, endgültig und sofort voUßreckbar sein, vor- behaltlich des RechtSWeges gegen einen Dritten, den der Be- theiligte zur Entschädigung für verpflichtet hält. Ein Amende- ment des Abg. Tiedemann wollte bezüglich der Frage über die Nothwendigkeix und die Art der Ausführung des Baues die Berufung an das Ober-VerwaltungSgericht offen lassen.
Nachdem der Regierungskommiffar Geheimer Regierungs- Rath v. Brauchitsth die Annahm: des Antrages befürwortet hatte, wurde der durch Abg. Miquel unterßüßte Antrag mit 136 gegen 97 Stimmen angenommen.
§. 137 giebt dem Vezirkératl) die Entscheidung über die fernere Geßattung des Wochenmarkwerkehrs mit gewissen Hand- werkerwaaren von Seiten 'der einheimischen Verkäufer. Auf den Antrag de? Abg. Richter (Hagsn) wurde diese Entscheidung, so_wie diejenige über Zahl, Zeit und Dauer der Wochen- markte an die Bedingung der Zustimmung der Gemeinde ge- bunden. *
Unter_ die Schlußbestimmungen beantragte Nbg. Richter (Hagen),_emen neuen Paragraph einzufügen, wonach für den Stadtkreis Berlin ein besonderes BezirkSvermaltung9gericht ein: 9131th werden soll, dessen Mitglieder, soweit fie gewählt werden muffen, bis zum Erlaß des Geseßes über die Provinz Berlin 1111111 Magistrat und Stadtvsrordncten gemeinsam zu wähken find. B16_z11 dem gedachten Zeitpunkt we1den die Obliegenheiten des Bexrksrathes und Provinzialrathcs von dem Ober- Prafidenten und resp. dem zuständigen Minister wahr- genommen. Der Regierungskommiffar Geheimer chie- rungs-le] v. Brauchits (1) hat, den Antrag abzulehnen, da das Gxsctz Über die Provinz Berlin, wenn nicht in dcr gegsnmartigen, so dock) scher in dcr 11ächften Scsfion znm Abschluß gebracht werden würde. Der Abg. Richter theilke dtese Zuverfich1_ nicht und empfahl unter Hinweis auf die anomalen Zustande, in denen fick) die Hauptstadt befinde, die Annahme des Antrages.
Ter Abg. 1)r. Lasker schloß s1ch diesem Wunsche an, worauf das Haus dern Antrags mit großer Majorität beitrat. Im Ucbrtgen wurde die Vorlage mit unwesentlichen Modifikationen nach den Beschlüssen dcr Kommission angenommen.
Schluß 11 Uhr.
Zur Eisenbahnfrage. )(. (Vergl. Nr. 116 d. B1.)
Vej 05e1cgcnbcit der Verhandlungen im englischen Parlament Wkgkn .KonsLlidirung der verschiedenen Eisenbahnlinien Irlands in der Hand drs «111115 erschien bereits im Jahre 1873 eine im Wesent- 11111211 aus_ Le1tattife_1n der „Belfast T1111cs“ und des „9111er Re- portcr“ zummmengestcüte Broschüre, deren Verfasser G. R. Cron» 111 dem ersten T1)c_1le derselben auf die Mißstände dcs domals und auch ]Cßk noch bc1tchendcn Systems hinweist und nach Der „Nordd. 111113. Ztg.“ daran folgende Bemerkungen knüpft:
_Um den besiehßnden Uebelfiänden abzuhelfen, ihre Wiederkehr 111 vkrbnkcn und so _v1e1_ als möglich den vollen Vortheil aus einer 10 ?xoßen Mach, Me 1111 gut geleitetes System von Eisenbahnlinien 111 (dem Lande 1st, zu 31e11e11, ist eine _einbeitlichc und wirkéame Ver- wa1tung durcbaps gotthdig. Eine 1011192 kann aber nur der Staat dleten, er _allem 1st _im Stande, Leute zu finden und 311 dirigiren, we1che_sich 111 den vcr1chiedenen Zweigen auszeichnen und 1.11 Stande sm_d, dte marzmgfachen Obliegcnheiteu einer Eiscnbahnverwaliuns zu e1_111[[en, _sowre c11_1en einficbtigen Mann an ihre Spiße zu stellen, der seme _Pflrcht 11111 ihrex selbst und um der Ehre willen, seinem Lande u d1encn, treu erfuÜen würde, gerade wie dies in (111111 andercn
weFen der Verwaltung geschieht.
11 dem zwetten The le werden dann kurz die Vortheile hervor- gcbodxn, we1ch_e aus einem Uebergange der Eisenbahnen an den Staat cntsyrmgm wuxdxn, sowie die Nachtheile, welche durch eine derartig? Maßregel besert1gt werden würden. Sollte der Staat die Eisen- 1191111111 und deren Verwaltung übernehmen, fo würden daraus, neben v1cle11 a11d_eren, folgeyde Vortheile entspringen.
1) Me Produkttvität emes Landestheilcs würde nicht als Mitte1 a_11gesek)e11 werden, daraus Vortheil für eine bestimmte Eisenbahn zu zreyeq, sondxrn _311111 Besten des ganzen Landes entwickelt werden, Die 1121n11che Rwalitat der'Konkurrenzbahnen, unter der das Publikum 19131111 s_o hohem Maße leidet, würde verschwinden. Zest bleiben die Bedurftxtffe einer Gegend, ausgenommen so weit eine besondere Bahn 5ch_ d1e1e1be“ zu Muße machen kann, in den meisten Fällen un- berucksicbttgt.
2) D1e Tarife würden öffentlich bekannt gemacht werden, und
Händler in abgelegenen Gegenden könnten fich Kenntnis; davon ver-
schaffen, wieviel Fracht fie i_ür Waaxen, die sie früher 111.131 bezogen, zu zahlen habe;: wurden. Die vorthetlbaftesten BezugSqueÜeu könnten aufddiese Wuse festgestellt und neue Haadelöqueklen aufgeschlossen wer en. '
_ 3) Ein_en_Fah_rp1an zusammenzustellen erfordert jekt außerordent- ltxbe Geschickltchkett, da man aus den höheren Fahrpreisen so viel wie möglich herausschlagen und den „KonkurreÜbahuen möglichst schaden wil], und da que Bahnen eine Art von onopol haben, so kann das Publikum kemerlei _Genugtbuuna erhalten und muß sich dexn Aussprache der Direktionen unterwerfen. Dieser Uebelstand wurde beseitigt werden und an dessen Steüe ei11 einheitliches System für das ganze Land treten.
_ 4) Personen- und Gütertarife würden binnen Kurzem um die Halfte _bergbgeseßt werden können. Jeßt wird die allgemeine Regel em_ez einheitlichen Sayes, nicht befolgt; Rabatt wird gegeben und der Gutertarif ist au_f (111611 Bahnen ein anderer.
5) Fahrscbeme könnten zu jeder Zeit nach jedem Orte für jeden ug aussegebxn werden und so da?, furchtbare Gedränge an den cha_ltern fowte Verspätungen und die dadurch veranlaßten UnfäÜe
verm1eden werden.
6) Spezielle TcxrifeFür besondere Bedürfui e könnten eingeführt wxrden, w1_e ;. Y. fur dte Beförderung von Ar eitern aus dicht be- volkerten 111 sparlicber bewohnte Gegenden zur Zeit der Frühjahrs- 1191161111119 _oder zur Ernte, oder den Transport von Fischen und von Yjckyergerathen nach der Küste, zum Besten 1o1vobl des allgemeinen
oh1s 1119 lokaler Industrie.
7) Fur die VeFördexung von Vieh könnte durch die Errichtung v_on Futter- und _Trmkxlaßen besser gesorgt und dadurch diesem wich- ttZenHandelsange eme erhöhte Bedeutung gegeben werden. Augen- bl1ch11ch wtrd mck_11 der siebente Theil des Viebs per Bahn befördert.
8) Packetbeforderung. Man muß oft für kleine ackete auf die Entfernung vdn etwa _krekßtg (engl.) Meilen 11- Sch1111ng bezahlen, Welche durch die Post fur ern oder zwei Pence bis in die entfetnteften Theile des Landes _gefandt Werden könnten und wofür Eisenbahnen und Dampfböte bereits_vom Staate subventionirt wcrden. Ein auf den Grundlggxn für_ d1_e _Brtefbefö1derung bafirter Tarif könnte an Stelle der_ [Funn wtllkurlrchen und Übermäßigen Forderungen treten.
_ 9) Me (chnquslegung kö_nnie eine einfachere und leichter verständ- 11che wcrden. Japttal und Einkommen würden in ihre rechtmäßige Steüuns _zu emandex gekracht und Debet- und Kreditkolumnen einander xmfach gegenubergestelit werden, woraus sich leicht der Ertrag 1111er Saison 11er eines Jahres genau ergeben würde.
_10) Sia11st1sche Angaben würden, Wenn versiändi aufgestellt, de11 industrieÜm_Fortschr1tt oder Rückschritt eines jeden Bistrikts auf- weisen. Zur Zeit K_nd sie unzuverlässig; denn Wenn auch einzelne Vaynen _genaue Re1u1tat_e angebßn, so ist doch bei andern ganz das 6) 961110811 de_r _Fall. Wurden d1e laufenden Ein- und Aussaben in rtcht1gcr_ 1191101111121 Form gebucht, so könnte man daraus mit Schneklxgkett und Genauigkeit wertbvoÜe Angaben für jsden Monat, jedes V1erteljahr oder Jahr entnehmen.
11_) Abrcchnung und_P1üfung. Doms nur eine Eisenbahngesell- schaft tm Lande ge_ben winde, die ihre Verbindungen über alle Landes- 111_211e erst1cckc11_wurde, 111 denea „dies wünsche115werth erschiene, so wurxc d1e_Atbe1t _der gegenseitigen Abrechnung und der Prüfung der Belags ber den etnzelnézi Direktionsn unnöthig sein. Nur mit Eng- lawd 11nd_Schcitland_ware cine Verrechnung nöthig, fowie eine ein- fczche Prufun11_ der Einnahmen und Ausgaben und deren Beläge, und dme Arhett konnte gut_ und btllig in einem Centralbureau abgemacht werden, 111 dem man die besten der jeßigen Beamten beschäftigte.
12) Beamte. Auf kleinen Linicn ist Wk eine vollständige Be- seyung aUex Stellen nöt1)i_g. Außkr zwöl bis vierzehn Direktoren mussen siee_1nen Anwalt, emen Betriebsdirektor, Ingenieure, Buch- halter, Jnxpektoren und eine g_roße Zahl von Bureau- und anderen Beamtcn ha11en._ Daß gizte Krafte, ohne daß das Leben und Eigen- thum des_ Pnbl1kums Gefahr läuft, von ihnen nicht bezahlt werden Yonnep, 11egt auf_ der_Hand, wäre daqygen die Eisenbahnverwaltung m_Emcr Omid, 10 wnrd_e ]ede einzelne Ciseubabnabtbeilung, unter der Le1tung d(r fabtgstcu Manner stehen, die es im Lande gäbe.
13) Pxozeffe._ Nur ein RechtSauwalt würde nöthis sein, und da es_1n femem xtgenen Interesse liegen würde, Prozeffe zu vermeiden, so wurde daß _1th so fruchtbare Feld verhältnißmäßig brach liegen und eintge dxcißkgtausend Pfund würden jährlich gesparx werden.
14) _Dre era_der _Grüuder und verschiedener kost1pieiiger Aus- gaben wurde vorbet sem, da (1116 neuen Anlagen durch besoldete Beamte e_rw-zgen, be_s_chlvffen und ausgeführt werden würden, deren Motto ware, das Notbige gut und 111111111 zu machen.
_15) _Verlufte, _Da der Handelsstayd Von der Herabsc ung der TUM gr_op_c Vorthetle havcn wüxde, 10 müßten 11118 aus nfäUen oder Verypatungen entstehenden Vsrluste auf Grund eines Tarifs abgemachß werden, dem der Marktpreis der verschiedenen Waaren u Grunde l1egc_, oder_durch sch1edsrichterlichen Spruch, damit Prozeése und d1e oft ukarmaßigxu Etitscbädigunoc'n vermieden würdxu.
16) U11faUe. Wurde auf isden Fawscbein ein kleiner Zuschlag erhoben, so _könnkc cm großer Fonds gebildet werden, aus dem die (1115 den 11nfa1_1en und Verlusten entstehenden Ansprüche leicht befrie- d1gt wxrd-xn konnten. Im Jahre 1870 wurden in Irland 1,710,350 §YUffagtere erster, 4,072,825 zweiter und 8,569,425 dritter Klasse be- fordert und ayßerkem 14,831 Abonnementsmllets ausgegeben. Wü-xde auf Fahrscbcxne erster K_lasse ein Zuschlag von 111 Pence, auf d1e zwetter Klose e111_ solcher von 1Penny, auf die dritter Klasse 11011 Z Penny und fur jedes Abonnementsvillet ein solcher von 1 Sbtllm erhoben, so wurde fich jährlich die Summe von 42,591 Pfd. texl. ergeben, zehnmal so viel als an Cntschädiguvgen bezahlt wird. Aus dem Ueberschuffx könnten dann verdienstvolle Be_amte Penfionen erhalten, dercn Aufmerksamkeit auf Personen und Yutex dadurck) ne1_1 ange_1pdrnt Werden würde, das; jedes Pfund _Sterlmg, Wklckyes fur EnnchadigungSansprückoe gezahlt werden müßte, tbrem Pensionsfonds e111zogen werden würde.
17) Betrtehöxnatcrml. Unter den jetzigen Verhältnissen giebt es
auf cxnlenen 81mm viel mehr Lokomotiven und Wagen jeder Art (116 1191519, wahrend auf anderen, in Folge ihrer pekuniäreu Ver- 1cge_nhe11en_, der_Verkth aus Mangel darau Störungen erleidet. St_cmden sammt11che_ Cesenbahnen unter Einer Verwaltung, so könnte diejer Uebelstand 1e1cht verm1edc11 Werden. _ 18) Ebenso _könnxe an Majghinen, viel espart werden, da nm: enze große Fabxik fur Lokomotwen und 519111 erford erlich sein wurke. Auch konnten große AUSgabeu für Eisen- und Messingguß erspa1twerden._ _
19) Materialiekt“ und sousti;e Waaren könnten voriheilbafter ein- 111111111verden. als es 11131 der Fall ist. Würden in den gfoßen Haynplaer Dcpo_ls der Haxwtartikcl errichtet, so könme man zur 1115119111 211 große_Quantitaten ankaufen und fie (111 den verschie- drncn S_tattoneg aus deren Requisition abgeben. ' Gcgenstanden korinxe man leicht 20 0/0 sparen.
201,918ue 531111211. Keine neue Linie odcr Verlängerung einer glten w_urde ßJbaut Herden, _1ve11n nicht der deutlichste Beweis für 11119_N1_1811chk_e1t vorlage. D1_e kommerziellen und industriellen Vor- tbe11e eme: 1eden Gegend wurden in Verbindung mit dem Nußcn, den fie dem Lande 1111 Allgemeinen bieten, und der daraus erwachsen- den Hebung des Wohlstandes erwogen und dann erst die Anlage neuer Bahnen vorgenommen werden.
21) Beamxe und Aktionäre. Eine große Zahl von Privatbeam- ten_w11_rden bewldete Staatödiener und Tausende von Aktionären Glaub1ger des Staates werden und dadurch ein*um so größeres Ju- tercffe an dxr Aufrechterhaltung der Ordnung haben.
22) Krieg. Im Fakle eines Krieges ift es durchaus erforderlich, das; iammtliche Bahnen st_rate ischer Zwecke und der Beförderung von Truypen _uud Kr1eg6n1ater1al Salber unter Staatöverwaltung steheü, da dte der_etner gethxilteu Verwaltung unvermeidlichen Verzögerungen und Verwirxungey dre nachtheiligftea Folgen haben könnten.
23) Die Differenzen zwischen den VerWaltungeu der Post und Zest Telegraphen und. den Direktionen der Eisenbahnen würden auf-
ren.
24) Die jeßigen hohen Ko ten ür 11 ektioneu dar das an- delkamt könnten erspart Werbemf f I sp ck H
Grade an diejea
25) Beamten könnten für Dienstreisen Freikarten crtheilt und
dadurch die übermäßigen Reisekosten reduzirt werden. ' Von den hergebrachten Einwendungen
erweisen dürften.
1) Einmischung der Regierung in Privatunteerämnßen. Dieser a . aÜJemeinen Nutzen 1011th stets durch die Nation außqefübrt werden.
Die öffentlichen Interessen foÜten dureh R1gierungömaßregelu gewahrt «nacht, den Betrteb
Einwand ist scheinbar richfiQ hat aber keinen
GeseÜscbafteu haben dcn Versuch
werden. und dieser
unserer Eisenbahnen zu leiten, _ Ihre Verwaltung brachte wxder tt_was e_m, so vortheilhaft, als fie es hatte sem mussen.
ersucb
garantirt werden, aber um ihrer selbst willen soÜte genommen werden, _ ___ völkerung noch ferner durch u_berm_aßtge sz _ _ zu schädigen, Welche mrt ihrem mdivtducllcn
*Woblstande in Widerspruch stehen. Wir, d. b. das _Land, wwÜen die sie durch unsere eigene Drrektron,
Bahna kaufen, und Regierun, verwalYen 111111111, mag, befker kontroltren konnen,
da wir, so seltsam di
ste mit den besseren vsrschmelzen. jenen GeseUschafken zu gpstatten, Nachtheil, quer durch unsere Felder
die Schienen, oft zu
schritt nacbtheiliges Monopol zu behalten.
2 Die Regierung bekom1pt dadurch zu Froße Hände. Wir leben nicht x_nehr 1m_vor1gen Jahr Sckpreckcnssespenst bak keinen Bestand. Lastthier aus uns machen woslte,_ Füßen verlieren. Selbst zur Zett der fehlte, um das
würde von Seiten der Regierung ein forazua, Wenn
werden, um diefen einen Stimmgeber eben so sicher, wenn 111 t ficberer,
311 bsiördern als jetzt.
3) Protektion. _ _ tender. In der Armex 1st fie fast verjchwundeu, könnte sie gar nicht bestehen. _ seUsÖaft würden auf dem Sptele stehen, keit und Verdienst anvertraut Werden könnten.
bei
keiten angemYsene Be1chäf11gung zuweisen, 4) Die
leiten als Gesellschqftcn. _
die Eisenbahnkommijsion 1111
Im Gxgcntheii, ste
liches Bild des Ganzsn wurde damals geschaffsn, überall technisch ge- » bildete Kräfte verroandt und 311111 Ganzen erwogen.
jeder einzelneTheil Feblczr und Vorzüge werden
gegen die ErWerbung der Eisenkahnen Seitens des Staates find _nameixtlich vier_hervor_zuhebe11, die fick) bei näherer Prüfung indessen sammtlrch aks mcht stichhaltig
noch war fie für das Land Den wenigen Gesell-
ien, die eine obe Dividende ablen, kann dieselbe für immer schaf b “ z ihnen die Macht
den Werth der Bahnen Tu verringern oder die Be- se und durcb Vorschriften
a1s aÜe Eifenbahndirektionen; wir
1111111211 auck) den Vollen Werth für die nothleidenden Linien zahlen und Wenn wir früher gcnötb1gt warxn,
legen zu lassen, so 151111211 wir ihnen doch ferner nicht gestatten, die Bahnen als ein für unseren Fort-
andert und auch dies Ein Staaiömann, der ein würde bald-den Boden unter seinen Wahlen, wo eine Stimme Ministerium bei einer wichtigen Wahl zu schlagen,
Dieselbe wird aber von Tage zu Taue unbedeu-
Leben und Vefiß aller Klafssn der Ge- die nur anerkannter Fähig- Dic ießigen Beaxpfxn würde man, soweit 1171111101), beibehalten und 11» eine ihren Fahig- egierung kann derartige Unternehmungen nicht so 9111 kann es viel besser, wre Jahre 1868 gezeigt hat.
in seiner Bedeutung
Gestalf aufgedeckf.
das ganze Babuneß gethan hat. begabte Leute in
als der Regierung, Arbeit so auch die dauernde Verwaltung führen können?
die Regierung zu
und
Werke von
ist mißßlückt.
übertroffen worden, kommerzicüen
Kein Direktorigm kaun für seine eigene Babrk ] solch eine Arbeit so gründlich ausfahren. wie _es die Ragiernng für Der Grund 11egt darin, daß 1 neu, selbst Wenn sie die Fahigkeit bättezi, allen Zwergen wcnn gut ausführen konnte, der Bahnen ebsn so gut durcb- Die Verwaltung der Post 19191 seit Jahren, was leisten im Stayde ist. Diese komplizirte Maschine gebt wie ein CHronom-fex, alle Rader liefert uns täßlicb pünktltch alles _aus, eder Richtung auf das Trefste _beruhrt.
elegrapbenverwaltung aufzu1ve1seu. _ _ _ _ Hände der Regierung übergegangen find, 1y_11d vtsrmal d1_e fruhere Arbeit zu fast ein vierteL des _früheren Pret1es und zu großem Be- friedigung des Publikums geliefert. _ _ und der Uebersébuß dieses Departements b11det keinen uurvesentlicheu Theil des Budgets.
mcht enthalten. dcm Werthe um ste auSzuwählen, doch ni tso 11 Gebote stehen würden eßtere eine so sébwierige warum soÜke fie nicht des Descrederekon
8047 «M, Wodurch greifeä in einander, und sie was unsere Interessen 11111)
Denselben Erfolg hat die Seit die Tclegrapben in die
Vertheilung an d Von 3089 «Fi wir
Die höcbsten Erwartungen find
nämlick) die 213 (11112:- klingen J. Wühcr), „Prinz Friedricb Kark“, ten deutschen Panzergescbwaders, 1. Klasse „Nautilus“, nach nungen von H, Penner);
unserem großen
, b n ' * s Neu 111 Berlin. Macht ___ ck“ aus den Emu z
tende austrocknende
Korn und Weizen, sind 1151 " e teUt h! , g s der sein wird. daß an vielen 1116111161
Orlen Futtermangcl
dcn Eisenbahnen
Dürfen, wckn11_11_1cht ein gutes Wemanr erwarten.
gethan habe. Ein überficht-
in ihrer Wahren
Kunst, Wissenschaft und Literatur. Die Nr. 1716 dér Jllustrirten Zeitung (Leipzig, J. enthält 11. A,: Abbildungen der d€11t1ch€n Panzerfregatte eines der Schiffe "des 11.111) Salonichi beorder-
Konstaniinopxl beordext. _ ferner das Schi1111Sta11d1111d zu Mar- bach, moxggjx: von (F„ F. Rau und den 011.1qu des neu zu er-
Land- und Forstwirthsrhaft. Von der unteren Lahn, 19. Mai. _ _ Qstlust bat (i_uck) i_n unserer Gkgknd auf d1eFeldé früchte in der ungünnigsten Werse emgewirkk. _ _ sehr wenig (111111111111 und ist 1111011 1131 vor- auszusebxn, daß wenigstens der Strobert_rag Dkksélbkn kein bedeuten- Ebenfo find die Futterpsmnzkn derart ,:„117ückgebl1'ebe11,
Wittérung crbeb1ich steigern dürf'xe, - steht auch dieses Jahr 111 Vlusficht,_ tcnden Raupen die Aukfichten vcrmchtcn. _ _ _ dem Som1enschein der lcßien Tage 116,11 schön („(trteben und 11111? s(bädigeüde Einfkuß? 0.111 die
-- Aus Dürkheim wird berich1:*t,_daß 111 dpx Nacht v_011_1 19, auf 20. d. der Frost den Weinbergen wwder empfindückyen Schaxcn
GeWerve und Handel. - Nach deu1G11chäf1§bsrichk der Ha11eschc11Maschinenfabrik und Eisengießerei bezifferte fich derUm1a _ auf 777,32344; in dieser Summestnd die 169,44 «16 betragendkn Lie-
Verkehr übergebe
und des deutschen Kanonenboots
(Originalxeich. Kanpreis von 1,
11era1v21'1,
(Rb. K.) Die anbal- Bericht über das
Dis Wmterftücbfe, 111111 der Bestand
mit 693360828 [)erri'ckU, dcr fick) bei fortkansrnder das Essener Instit Cine reicHe Obsternte
falls nicht die Massenhaft auftre- - Die RSHM habcn umer
von 888,720 „Fü
Blüthe einwirken, Taniidmcn nach 36 .“: der Aktie
des Jahres 1875 Queen“ der N
??_ren 1825 ca. 170211111211“ befchäftégk, () 11 geza kt wurdxn. _ _ , wxlchen zu Abfchrei5ungen auf Grundstücke und Gebunde, Müschmxn :(. 51,482 „11 Verwendet worden sind; außerdem sind davon zur Dotmmg
ein Reingewinn Von 117,231 .“
- Die Arbeit1n anf dsr Weimar-Geraer _ uach der „B. Börs.-Z.“ so weit vorgsschrittsm daß d(r Gx'rßberzog, we1cher fich gestern zu einsm mehrtäßigea gsben hat, die Fahrt dorthin auf der _ _ Schwisrigkeitcu bereitet dis Herstellung dss großen Viadukts 1111-31? dre Jim bei W(imar, (111 WWW noch 1111111118118: 2115111111 criordex1ich find. Indessen wird die Bahn im Laufe des nächsten
-“ Dic vvrgestrige Ge1xeralyersa1nml1mg Weiner Ciseanh11-_(He]ell1c1)aft hat der Bahn an den 1ächfi1chen Staat 511 Tom 11011 13121101; angebotenen
halten 45 0/0 ihres Nmninalkefilzcs, (1111111111119 be1ch15ß 111111), die Regierung zu crsuchcn, dm Kaufpreis so weit erhöhe, daß die _
- In der ordentlichen Generalversammlung der Westdeut! (Hen VersickperungI-Akfienbank vom 22.
und reservirte 63,624 «M Die aus" 1876 1111512111196111
Dividende und 9802 „16. wurdcn dcm K*awim1refervcfknds der fich hierdurch auf 108,132 „44 erhöhte.
New-York,23.5111ai.
Im Ganzen ist der Um,*6113_111 1875 gegen 1874 11a_ch etwa 10,000 «76. zurück,;eZ'Uejxexi. „Jm DUkch1chmtt an ZU? 1_m Ganzen 17386195 Der Bruttogewinn bestagk 181,930 «M, von
fexungkn der Eisengießetéi 1111 dis MKsÖanLfWrik für 191111 Guß
1175 13,216 „ckck entnommen 11111“ 1:11 verHLeth mithin Hiervon ftieizc'n 111 DM Refervefond
silb derselbe auf 17,949 «14 erhöht, 11111) es gelangen
nach Abzug der dem AuffichkSrathe nnd Vorstands zu Zewährenden Tantiéme, 90,000 „sé gleich zehn Prozent oder 60 .,ka pro
Akri? zux ie Aktionäre; der 11111111 noch verßleibegrde Uxberxchuß d auf das Jahr 1876 vorqetragen.
Eisxnßahn sind
2111121151111 uach JDM! be- Babn zurücklkaen kOUnkk.
Monats dsm
n wexden können. _ _ der Ha1n1chen-Roß- «1111111101111; den Verkauf
460,000 5161 gcnebmigk. die Aktionäre 151.79.
Die PriNitätenbefitzxr er-
Die_Ge- daß fie
210111115116 20 % exhaltcn.
_ d. M, wyrde 1111316111“: Rxfultat des RkckWUUgÖjIHr-“S 1875 erstattet. Die
Prämien-Einnabme stieg von 1,187,862 „M in 1874 auf 1,208 096 „151
am Schlusse des Jahres 1875 betrug 61,325 Po-
113111 mit 759088048 „ckck Vsrfickyetungssumme gegen 47,251 Po1izen
„46 Ende 1874, und ist sonack) eine Vermsbrung um
14,074 Polizcn 1111165,727,220„16 znkdnstatiren, An Brandschädenzablte
111 für eigene Rechnuna (111 Entschädigunqcn 351 ,945 „16 Prämieurxxcrve
Brutto, 1111) 444,421 „16 für atgene 3101111111119 nach
Abzug des bei den Rückverficßercrn vorausbezahlten Prä111ienbctrages isk um 28,290 „46. höher, resultat 1110 1875 beziffert sick)
(119 der vorhsrigs Vortrag. Das (wainn- auf 88,915 „z., 1110111111 7113 „M 72,000 „16. oder Aktionärs als z11ge11cks€11,
Maßgabé dss Statuts fick) ergeben; _ (311-1111 6'-'/0 (“(r Einzahlung ("117aitc11 d1e
Verkehrs-Anstalten- (W. T. B.) Der Damvkér „Thx afional-Dampfschiffs-Co1npagnie (EMU-
fingsch Linie) ist hier eingetroffen.
W
5!
537.5 Deutschen Krirljs-antigerx nnd Üöuigliü; Preußißhen Htaats-aneigerI: Berlin. 12. 17, Wilhelm-Straße Nr. 82. dk
Steckbriefe und Untersuchungs- Sachen-
Steckbrief. Gegen den Buchbinder Albxrt Trojahn und dessen Ehefrau Auguste, geb. Schmidt, ist die gerichtliche Haft wegen wicderholter Unter- 1chlagung in km Akten "1'. 85 (19 1876, Komm. 11., beéchloffen worden. Die Verhaxtung kak_n1cht (1116-
eéührt werden könnsn. Es wird ersuch1, drese1byu 1111
ckrctungsfaklefc1111111217111e11 und 1111111191: ".:-1:1 1[)ne_n sick) vorfindenocn (551311111511de11 nnd (H;!dun an dre Königliche Stadtvvixxoé:Diertion [)xcwclbst (11-311- liefern. Berlin, den 20. 3101111876. Königliches Stadt- gericht. Abtheilung ,i1"11: 11;'.1811111111111561acben. mission 11, für Voruntcriuäynnqen. Beschreibung. 1. Des :e. Trojahn: Aller: 36 Jahre, geboren_am 3. Noyembe: 1839, Geburtsort: Merve, Große: 5 Fuß 4 Zoll, ?garxx dunkelblond, Gefichtsb1lduug: rund, Gefiäxés arbe: gesund, Gestalt: unterseßt. 11. Der verehel. Trojabu. geb. Schmidt: Alter: 35 Jahre, geboren (1111 _18. Oktober 1840, Geburts- ort: Insterburß, Größe: 5 Fuß 4 Zoll, aare: dunkelblond, Kinn: ruyd,Na1e:_ _ dung: länglich, Gesichtssarbe: blaß, Gestalt: schlank.
Der am 8. September 11. J. gegen dcn_ Eis_eu- bahnarbeiter Friedrick) Eiger aus Muhljeifex), Kreis Löwenber , erlassene Steckbrief wird btertmt erneuert. Ca el, 19. Mai 1876. Der Staats- anwalt Baumgart.
Steckbriefs-Erledigun . Unser unterm 791111111 1). J. gcgen 13111 Müller e ellen Friedrickx Plays aug Doeringshagen bei Taugard erlassene Steckbrief ist erledigt. _ __
Greifenberg in Pommern, den 11._Ma1 1876.
Königliches K1engerichQ 1. Aßthe1laug.
Guhbaffatwneu, Aufge'bote, Vor:- laduugeu u. dergl.
„ . 144“) Subhaftanons-Patent.
Die dem Tischlermcister August Christ zu Berlin, Prinzenstr. 31 gehörige, in Vri belegenen, im Grundbuch von Briß 2511111111111. 5 1. Nr. 502 und 503 verzeichneten Grundstücke nebst Zubehör sollen
den 13. Juli 1876, Vormittags 11 Uhr,
(111 hiesiger Gnichtsstekle, Zimmerstraße Nr. 25,*
Zimmer'Nr. 23, 1111 Wege dex nofhwendigen Sub- hastation öffentlich an den Metstbietendsn versteigert und demnächst das Urtheil über die Eclveilung des Zuschlags ebenda
den 14. Juli 1876, Mittags 12 Uhr, ve1kündet werden. _
Die zu verstetgcrndcn Grundstücke fir_1d zur Grundsteuer, das Grundstück Nr. 502 ber einem drrielben unterliegenden Gesammt-Jlachenmaß von 5 Nr 43 Qu.-Meter mit einem Reinertraqe_ von 45 H, das Grundstück Nr. 503 bei gleichem Flachen- maß mit einem Reinertrag von 78 Ö, dagegen zur Gebäudesteuer zur Zeit nicht veranlagt. AuSzug aus der Steuerrokle und Absch_rift des Grundbuch- blattes, ingleichen etWaige Abstdaßungen, andere das Grundstück betreffende Nachnwsungen und besoydcre ._KZufbedingungen find in un1crm Bureau 17. einzu-
e eu.
AUe DieWnigen, Welche Eigcn1hums- odxr ander- weite, zur irksamkeit gegen Dritte der E1ntragu_ng in das Hypothekenbuck) bedürfende, aber n1cht em- getmgene Rcalrechte geltcnd zu machen haben, Werden
Kom- ',
spiß, Gcfi tsbjl- “
, 3166111111616 1111153 UU111150011612J8-83011811.
„_ 811111138W11011611, QÜFJZYOÜS, 1'611ac1u11g6n 11. 11011311, _
„ “7 6111511161, 70ch8211WZM, 8111111115810117711 01:0,
. Torlsmßung, WOÜißQ-ÜGU , _ 7111192211111111; “11, ;, 17. 7911 6158110101103 Dax-Wrsu,
;;:Y „__-___ __
aufgefordert, dieiclben zur Vermcidnng dcr Präklufion spätestens im VersteiaernngMermm anzumelden. , Berlin, den 12. Mai 1876. _ ! Königliches Kreiößemcbt.
* Der SubhastationS-Richter.
.[4428] Subhastations-Patent. . Das dem Kanfmann Anton Loringet gxhörige, im . Gemeindebezirk Lichtenberg 1111932112, 1111 Grund- 4131111) 11011 L1chtcnberq Band 25 B1. Nr.
. zeichnet: Grundstück 1011 Vormittags 11 Uhr,
den 18. Juli 1876, _ _ _ ' an hiesiger Gerichtsstekle, Z1111mer111'. Nr425, 3111111111 Nr. 23, im Wege der nothwend1gen “Oukhnstatxon
öffentlich an den Meistbäctcnden versteigert,
schlags den 19. Juli 1876, Vormittags 11 Uhr, ebendort verkündet Werden. _ _ _ Das zu wsrstcigsrnde Grunkstuck 111 zur Grund- siouer, bei einem derscldcn U1itkr1icgenden fou111111t- ' Flächsnmaß von 17 Aren 26 Q11,-Me1er 11111 cmsm ? Rcincrtyag von 5 «114 79 „3 veranlagt. ': 5111125119 aus der Sieuerrokle_ 11111) sind "111 1112121011 Bnreau 7. e1nzu1e111n. _ Vile Diejenige1y1ve1che Eigentbums- oder 1111111158112 zur Wirksamkeit gegen Dritle der C111t_rag11ng 111 1 das Grundduch bedürfende, aber nicht emgcrragme ? Realrcchtc ge1tend zu machen haben, wcrden_ (111ng- Lfordert, dieselben zur Vermeidxmg dcr Prakluxion spät-stcns im Versteigerungötermm anzmneldcn. Berlin, den 13. Mai 1876 * König1iches Kreißgcricbt. ** Der SubbastatiouÉ-Richter.
[4429] Subhastations-Patcnt.
- Da?» dem Bauunternehmer Johann _Ri1dcl 311
' Vcrlén gehörige, in Nixdorf bclegeue, 1111 Grund- buch von Deutsch-Rixdorf Vaud 18 Bl. Nr. 617 verzeicvnete Grundstück nebst Zubehor soll
; den 21. 2111111 |v78, Mittans_19_be,
an hicfiger Gerichwstcllx, Zimmcrstrnße 25, Z1111111er
Nr, 12, im W:“gc dcr 110111wc11dix1€n_Su11ha1tat10n
öffentlich (111 ch Mcistbietcndcn 111111813611, _und d?m-
11ächst da511111c11 über die (9111111111119 des 511101111323 * den QO. Juni 1878, Nachmittags 12.1 Uhr, ebenda in Zimmer Nr. 16 verkiinke1_werden.
Das zu versteigernde Grundstück 111 3111 Grun»- steuer, bei einem derselbkn unterlixgenden_Gejannyt- Flächenmaß vo114 Ar 17 Ou-Meter 11111 einem Rem- . ertrag von 30 „5 veranlagt. Außzug aus der ' SteuerroUe und Abschrift des Grundbuchblattes, 111- ' gleichen etwaige ijxbäßungen, a1_1d(re_ das Grunkx-
stück betreffende Nachweisungen und 11e1o11der_e Kaur-
bediugungen smd in unserm Bureau 1. emzmcbcn. . Alle Diejenigen, weiche Cigentbums- oder ander- weite, zur Wirkxamkeit gegcn Dritte der Cmtragung
1
in das vaothckenbuck) Ocdürfcnde, aber nicht ein-
j getragene Realrechte geltend zu machen haben, wax-
dM aufgefordert, diesclb:n zur Vermeidu11g_dchra- Versteigerungötermm anzu-
kluston spätestens im
“melden. den 16. Mai 1876.
Berlin, _ _ Königliches K_reisgerzébt, Der Subhastat1ons-R1chter.
[4431] Subhastations-Pükeuk-
Das dem BuchhaUer Gustav Brandis 311
!
X MWMWW "2163611111."
“*.*"; :11 21cm"? Für DM 231111117612; “31711115" U- KZ!“ “PWW“ ;Zßxgésaneiger, 1.7.11 6511.1.161sz..111111'lskcgister und das ..,-151111111 xximmt .tn: Z-ie Königlich? Expeditivu
827 vw .
und * demnächst das Uribeil über Die Citbeilnng des Zu-'
Dem Grandbilä) _
:* beantragt worden.
7
.* _ „ __ „.___. __ _,
T1. 1112111312718118 8161111838111211178, 1711er12011 "3111 (1105311311381, ,. , “17:31861110116116 ZSKMUÜULÜRWW- ', 1111161811501]? MMSjgéU, '1'1132101-11;:1191§311. ck ?. 1“:-14131111011-1130111'1611151111.
(161161192, 111 Steglitz bklegene,
11: 1.101" 85111011- 36111133. Y
stück neßst Zubehör soll
an hicfiser Gerichtöstellc, Zimmerstr. Nr. 25, Zimmer Nr. 12, im che der nojhwenkt'gen Subhastation öffentlich (111 den Meistbietenden vcrftcigsri, und dem- nächst das Uribeil Über die Crtbeilung dcs Zu1chlags :
den 7. Juli 1876, Mittags 1 Uhr, eben'da 1191111111261 wcrden.
DUS“ zu Oststcigcrnds Grundstück ist 3111 Gmmd- , 1121111, bei ein?:u 161712111811 u1its1licgcnd1n Gesammt- ? Fläcwemnaß von 12 Nr 0,3 Qu.vMeter mit ei11c_111§ Reinyrtrag von 5 „;(. 67 „5, zur Gebäuchcucr b1s- ;_ 1121 1111151 vornnlagt. _ _ _
Außzug aus der Sixsuerrollc, und HypotlU-fcMchcm, * ingleicden etwaige 211111chs1131111ge11, ander? das Grund- 1 stück 1.1ctreffc11de Nxcbwcisungén Und bewndcrc K_aus- ! bedingungsn smd 111 11111'erc111 Bureau 7. emzu- ; 1111811. _ '
Alle Disjsnigan, Wk1che(5xigcnt1)u;11_s- oxsr a:1dc_rw.1te, 1 zur Wirkiau1kcit g(ge11_Lritte der (8101153111171 111 das , HypothckonÖ dsdürscnde, abcr 111ch1 611186111111an R7alrcchie 9111an zu machen 11110711, 1dccd0n_ aufge- fordert, dieselbkn zur Vermei'mmg dcr Praklusion Zwätestens 1111 Vecftcißerungstermin «1131111011211.
Berlin, don 16. Mai 1876.
Kö1aia1ichcs Krengericht- Der Smdhastations-Richter.
[41.921 Bekanntmachung.
Es ist bei 11115 17.16 Aufgebot dcs verloren ge- gangenen Hypothekeu-Dokumxnts: 1111“ die auf dem Grundstncke 93.1111) 111, V1. 911.80 ch, Grundbuchs Von Tucheßand 211111711- lnng 111. Nr 2 für die Witrwe Sens, Doro- thea Sophie, geb. Landsberg, aus dem Kauf- vertrage vom 24. Mai 1862 und der Urkunde vom 4. November 1862 eingetragenen 110 Thlr.
21112 Diej-mgen, _ sprüche (118 E1ge11thüu1er, Cesßonamn, Pfand oder sonstigc Gläub1ger zu maxbcn hahen, Wdeé11_1)_1ek' durck) aufgefordyrt, fick) 111äteste1is 111 dem (111 171611gcr
Inserate n(11me11 an: _ Buremx der deutschen Zeitungen Mohremtraße Nr, 45,
& Vogler, _ __ _ Vi'ntuer & Winter, 11111112 alle ubr1gen g1o15cren
Ste 11 , Band 18 231. Nr. 569 ver eichnetc Gruud- ? - - “1 Z “ 3 1 geladsn w1rd, das; 1111 FaUe seines 21111511611161113 1711:
den 5. Juli 1876, Mittags 12 Uhr, ', Klagebebnuptungcn, insondkrs die böxkche Verlaffung,
Welche an diese HVr-otl)ckc1111cst An- .
;?
das Central - Annoncen- 311 Berlin, di:: Anncnc311-(Fxpkditioncn des Rudolf Mosie, Haaseustein
Invalidendank“,
G. L. Daube & Co.,
Annoncen-Buceans. “*I
im Grundbuch von , 111011111113 12, Zimmor 911.24, (11111e:;1111111, zuwch-1chem
der Vkrklagto hierdurch 1111121 dcr Verwarnung vor-
für zugestandcn erachtct und demgamäß was Rechtens erkannt wcrdkn wird. Görlitz, den 11. M21“ 1876. _ Königlichss Krchgeri-It. 1. 9111511111119,
Z[44361
Der Haushälter Iulius 1111r1ck1 [1111 11,11 «qm seine Edcfcan Johanna, (1.111. Wkndricv, wpgen 1:15!- 1ich1cr chlassnng auf Saxeidung mit dom AnLUJe gcklaqt: _ _ _
seine Ek)? 11111 der inklngfcy z11_1ck(1den,_ d1e Verklagtc für den (1118111 1chu1d1gex1Tvc1l za crk1är8n und derselben 111 Kosten des Prozesses aufzuerlegc'n, _ _
Zur Bsantwortung dex Klage und 3111 1111111d11x13111 Verhandlung ist T(rmia (1111 _
den 26. September er., Vormmags 11 U_11r, Vor dem Evegcricht im [1111111211 (He:icht§,1e1*a11de, Postvlat 12, Zimmer Nr. 24, (1111615111111, 511 Welchem die VUZlagfx hiermit 1111111 der Verwarnnpg vox- ßeladen wird, daß im Fall? 1171es Ausklcibens" d1c Klagebehauptnngen, insonders dic 56511011 Vcrlamung für zugestanden crachter nnd demgemäß 111.163 Rech- tcus erkannt werden wird. _
Görlitz, dcn 13. Mai 1876. _
Mnigliches Kreisgkricht. 1. Abtbcnung...
Verkäufe, Verpachtungen, Submissionen :e. '*-k§);'-1TU5'U-;.***-'Z»-*7**'4','"*' * ::" -- - “ * “
1 In Dresdcn's bcstcruud schönster
. LWL und dessen Umgegend habe 111) vw * vor'zügl. ZinShäus-zr, sowie hexxs aftliäxx Villen 11111 alten schattigen _(Yar en, 11111 theilweis Stalluug. ?]iemue 2c., von 30,000 „M 1116 300,000 _.-16._ 1111121 den 1111 ti itén Bexinsunaxn 511 vcr'ausxn. 3717? Friedrich Riede,
(Herickxtsstclie, Zimmer Nr, 17,
am 18. ?lugust, Vormittags 11 ler, anstehcnden Termine zu melden, widrige11salls (111€ unbekanntcn Jntcressenten mit ihren Llnsyxuchen pra- kludirt und die qu. HypothekcnpNt geloycht wcrden
1v1rd. Cüßriu, den 26. April 1876, _ Königliches Krc1sger1cht. 1. Abtheilung.
[4459] __ _ * ic verehel. Böttchergescll Grieger, 611111111111 Wilhelmine, (1260111111111, hier hat gegkn ihren Ehe-
. mann, den Böttchergeselleu Johann_ Angmx *Albert Grieger, wegen bös1icher V_crla1s11ng (1111 : Scheidung mik dcm Ansage geklagt, ihre (The unt .- dcm Vexklagten zu trennen, dZn Verklagten fur de_n 1 a11ein schuldigcn Theil zu erkla1en und zur HLBÜUI- * gabe des vierten Theils seines Vermögkns (116 Chez kstbeidungßstrcüc zu verurtbeüm und demjeLben d1e . Kosten des Prozcésses aufzuyrlegen.
1 Zur JeanthrtXng der Kxage und ; Wer an lun it ermin (111
'; dcnh26. STptember 1876, Vormittags 11 Uhr,
zur. mündlichen
Berlin vor 173111 Ehcgérichc im hiesigen Garichisgebände,
Vauk- nnd :kommisfiousgescbäst (1). 1277.) in Dreöden, Victoriaßr.20. ,_,_- ___-„- “"*“-M"""W.'*“".-' -„,.._.. .. 21115] Bekanntmachung. _ _ Die Lieferung des Torfvedaxfs dc: 1116111321: „K*éöniglécßen Rcucn Strakawtajt 111: 1118 28111191- 11albjavr 1876/77,_ (111211 350 3111111111111“, 1111 1m nge der Suvm'qfion vcrchu wcrdxy. _
L1cfsrungs-Bcwerbec w:*11e11 untcr chndung 12": Probe11i1ckre_Offextc11 vcxücgklt und 1121191191 11111; der 211111010“: , _
: „Torf Llemuugs-Tffette“ 1115 111111
„8. Juni cr._Vorm1ttggs 11 Uhr“, zu welcher Zeit Ticyelbcn eröxxnet werden sollen, einreichen. _
Die Licierungö-Bedingungen 1ics€n wahrcnd der Dienststunden 1111 viefigén Kassenßunncc 3111 Cm- ficht (11111. _ _
Offenen, Welche 116111) Eröffnung des Tkrmms _e1n- geben oder 111011 11011 Prdbcn begleifet smd, 1112111en unberücksichtigt, dckg1e1ch2n dic Offerien dcrjkmgen Bewerber, wclclye dis B.din,111nge11 11111)! vor dem Termin unt-étxaéßiickea 11111211.
Berlin, den 12. Mai 1876.
[ Die Direktion _ der Kön1g1ichen Nomen erafanxmlt.