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1Z76. ]Dköil'nunZ 1. MM 1876.
LÜJSik QUZZLZWUSTS LtabliZZsmsut Qutbäli; 135-1161" unä 901111111311 111 jsäsr LIWJS,
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W... WiKbdan.
Die Sommersaison ist eröffnet. Im Herbst: Traubencur.
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J _, jährlichen ordentlichen
General-Berfammluug - am Montag, den 26. Juni d. J., Vormitwgs 11 Uhr,
in den Garten-Saal dcs Gasthofes „zum goldenen Ad1er“ dahier «53611111. emzuladcn.
Die Gegenstände der bis jetzt anfaestcllten „Ta e_s-Ocdnusg nnd: _ _
1) der statutenmäßige Bericht (F. 20) 1152: dle 3 cjullate dec Rechnungs-Afx[age und aber die Gcscväfke der Gescüschaft;_ . '
2) Antrag der Königlichen Euenbabn-Direction:
für den Fal], daFl der Beginn des Etatxjahxs für dcn Staatshaaslwlt des wrkußisckocn
Staates vom ]. Vril 1877 ab auf den 1. April jedcs Jahres gesetzlich fcstgestcllt wird,
wolle die General Versammlimg Unter AbändkkUUJ dsr §§. 14, 27 und 37 der Statuten
eixust sicb [10081110 1131119110105 5.11" 'SinM Wjukaruufautbalt. 715-5-715 (16111 St, Loübarät-Zabnbof 111111 119111 [znäunZsylnt-s 1161" VamyfscWXa.
1311711an 1111118119, 0011761136101)“, 13686- uncl Üsrrljobe 8115111136 118611 11611 181211116811 W516"! "6113110151111115611 Zorromso'sabsu 11156111, klübaobs
])sutsobsr (Zottssäiovsi; 111111
17610116 auf (11111111 11116. 1306011 1188 Lbsbljs5emsr1t§ chanäan
[4146]
VakanteViirgermeisterstelle.
Die Bürgermeifierßelle hiesiger S_tczdt wird 11111 1. Juli cr. vakant. Das vensiondfahige Gehalt ist an*“- jährlicb 4500 „Fé- festgeseßt wordeiz. .;. 4-4“. Oualifizirte BewerYer, welchen d1_e_ durch Ab- legung des Siaatöexainen erlangte Beßakngung zum höheren Justix- oder Verwaltu1155dren1_te_ nicht zur Bedingung gemacht, aber doch_ axs wunicbenswertb bingestcüf wird, Werden ersucht, 1612 Meldungen unter Beifügung eines kurzgefaßtcn Lebenslaufs, bis zum 15. Juni er. dem Unterzeichneten einzureichen. Merseburg, den 11. Mai 1876.
Der Vorsteher
der Stadtverordueten-Bersammluug. ])1'. [(Mos-
Dis Stelle des Inspektors bei dcr evangeliychxn Erziehungs- und Bcssxrungs-Anstalt 'zu St. Martin bei Bcppard im Krei1e St. Goar _1st zu_ besetzen. Das vorläufig zn beziehende Minima1-E1nkommen derselben [*Lträgt 2100 ck61 neben freiex Wohnung 1111: Garten. Dasselbe ist steigkrungsfabzg bis zu 3300.46 Bewerbungen um Tie Stille 11:11) untxr Beifügung der Zeugnisse, _welche fich auch auf die Befähigung zum Untermchten ir) dsn Lebrgegeu- ständen eincr gehobenen Elemenkarkcbme 111 erstxecken haben, binnen 4 Wochen annuus emzureicben. Coblenz, den 20. Mai 1876. Konigliche Regie- rung. Abtheilung des Innern. v. Jaski.
Jm diesfc'itigen Kommisfionsbezirk finden Mehrere Pdrsouen, die Bauhandwetker sind. oder eine Ge- Werbeschu1e besucht haben, Beschaftigung a1s Bahn- mxister-Aspirantcu. Qualifizirte Benoerber,_ w_e1che das dreißigste Lebensjahr noch nicht übericbntien haben, onen ihre Meldungen an uns richten. An täglichen Yiäten werden, je nach dem Ausbildungs: grade, 2-3 „xz bewillißt. Bromberg, den 24.161111 1876. Königliche Eisenbahn-Kommisfion.
Die Kreisthierarztstelle des Kreisqs Sxolp. mit welcker ein Geha1t vmx 600 .“ und em Zu1ch11f3 von gleicher Höhe aus Kreismitteln Verbunden, ist
als Nachtrag beschließen:
1) das Etatsjahr für die Rhein - Nahebabn beginnt vom 1. April 1877 ab mit dem
1. April und schließt mit dem 31. Mär; jedes Jahres.:
2) für die Zeit vom 1. Januar bis 31. M513 1877 wird besondere Rechnung gklegi
und dem Verwaltungs-Ausschuffe mitngöeilt; . * "des bestohenden Verwaltungs-AusWumes wc1tcr,1n Functng;
3) der Verwaltungs- Ausstbuß wird ermäcdtigi, mit der preu1311chen
Vertrages vom 18. Juni 1856 „zu vereinbaren; _ 3) die Wahl zur statutenmäfzigen Erncuerung dcs Verwaltungs-AusWuffLs (§. 37).
Dikjenige11_-Hckren Aktionäre, welche an dioser Gcneral-Versammlung Theil zu nehmen wünschen, Die Kreisstände haben beschlossen,
für diese Zeit bleibcn die Mitglieder
Staats * Rcaierung cine dcderstebenden eniivrecbende Modification dxs §.3 des Bekrich-Uobexlaffungs-
noch nicht wiedkr defekt. Qualifizirte Thierärzte,
wclche fich um diese SteÜe bewerbe'n wollxn, fordern
wir hierdurch auf, sich unter Einreichung ihrer Zeug-
niffe bei uns binnen 6 Wochen zu mclden. Coeöliu, den 22. Mai 1876.
Königliche Regierung. Abtheilung des Innern.
Die Kreisthierarztftelle des Kreises Sehnd- berg mit dem Wohnsitz zu Stadt Kempen und einem jährlichen Gehalt von 900 „M ist erledigt. dem Inhaber der-
Werden unter inwsimng auf die Bestimmungen der §§. 25, 26, 30, 31 des Stqtuts noch darauf besondérs selben iznter Auferlegurxg der Verpflichxng zur un- aufmerkfam gémacht, da)"; nur solche Béfißxr von Aktien zur Tveilnabme berechtigt find, welcbe 1bren Befiß entgeltlichen Beaufsichnguug der im Kreise abgehal-
in die Bücher der Gesellschaft bis spätestens 8 Tage vor
dem Tage der GMkral-Versammllmg tenen Vieb- und 5)*ferdemarkte eine Remuneration
babcn eintragen lassen, und welche fich über das Fortbestehen des Befißcs bis spätestens einen Tag vor von 450 .“ jährlich, zunächst für die Dauer der
der General-Versammsuug entweder selbst oder durch ihre legitimirten BevoUmächtigten auSgewieseu nßchstxn drei,J,ahre zu bewilligen. _ rLsV. zur Entgegennahme _der hiermit qualiüzirte Bewxrber auf, sich unter Cm-
baben. Zur Erthcilunq einer Bescheinigung über den BMJ der Aktien,
Wir fordcm
Anmeldungcn für die Einschreibung in die GeseÜfchaftSbücher sind zur Erleichterung für die auswärtigsn LethLmY ihrer Zeugnisse und ihres Lebenslaufs binnen ; 0
Herren Aktionäre
die Bank für Handel und Industrie in Berlin, die Deutsche Bank in Berlin,
die Filiale der Bank für Handel und Industrie in
Frankfurt a. M. und die Deutsche Vereins-Bank in Frankfurt a. M.
und War bis 17. Juni d. J. incl._ zur Entgegennahme der Anmeldungen für die Einschreibung in di Gsieüschaftsbücbcc und bis zum 22. Juni 1). J. incl. nur noch für dsWSweis über den Forrbcfiß er mächtigr wvrden. _ , '
Die für die Tbeilnahmc an der General-Ve11amm1ung auszugebendeu EintrittsxKarieu, welch Igleick) für die nach §. 30 und 31 Stimmberechkigtm als Frei'otllets für die Her- und Ruckfabrt auf de
ahn gelten, können an den vorbezeichneten Stellen vom 18. incl. bis 22. Juni c. einschließlich, im Bureau ;
des VerWaltungs-Ausfckpuffes, jedoch vom 18, bis 25. Juni incl. gcgen Cimicfcrung des Außwcises übe den Fortbcfiß der Aktien in Empfang genommen werden.
Anstatt der Präsentation und der Dcponirung derAkiieu genügen dieDedofitenscheine der König-
lichen Hauptbank in Berlin. Kreuznach, den 18. Mai 1876. _ Der Vorsitzende des Verwaltungs-Ausls'ckmffes der Rhein Nahe-Ek1enbahn-Gesellschaft, erxor.
[4358]
Wir laden hiermit die Herren Aktionäre unserer Gesellschaft zu der im Couröximmex des hiefigen Börsengebäudes (Eingang: Neue Friedriéhsßraße) abzuhaltenden ordc11t11chen
Gcncral-Versammlimg anf Dienstag, den 20, Juni 1876, Nachmittags 5 Uhr,
ergebenst ein.
gelangen. „ _ „ „ . . Die'ersorderlichen Stimmzettel erhalten die Herren Aktiomare beim Cmgange in das Lokal na geführter Legitimation. erlin, den 19. Mai 1876.
FortuLizta, Allgemeine Verficl)erungs-Aktien-Gesellscl)af Der Vorstand. '
Der Direktor:
ür den Vertualtun Stat : F ;; h kr. Uuseblus.
Ü. blowjob.
_ m_ bei uns zu melden. Posen. den 20.Mai ? 1876. Königliche Regierung. Abtheilung des quuern. Guede.
!
* [4543]
4 1
?; "Ö
(Kohlfurt-Falkeuberg.)
e- Die Herren Actionaire der Oberlaufißer Eisen-
; Z. bahngesellscbaft werden hierdurch zu der
' DonnerstM, den 29. Juni 1876, r . - itta s 1 Uhr, 1 in Cottbus in unserem
Z GeneraL-Bersammluug eingeladen.
. „ TageSordnuug. „ 1) Bericht uber JahreSrechnungen und Bilanzen. 2) Eribeiluug der Decharge. 3) Wahl eines Mitgliedes des Aufstcbtsraibs. 4) Abxrctung der Zweigbahn nach Lauchhammer. 5) Abanderung §. 46 des Statuts.
auf §. 31 umeres Statuts verwiesen. Cottbus, den 24. Mai 1876.
Der Vorsitzende des Aufsilkusraths.
ono kreiberr ro- Welck.
- _ _ Die Ko len eie an der stall eu Köni s- 6.3 werden darin die im Z. 32 des Statuts bezeichneien Gegenstande zur Verhandlung ': grube be? pr ! f fi sch g
Zcr. ab bis auf Weiteres beim Detailverkauf be- chZtragen: für 50 Kilogramm oder 1 Gentner loco
. *
KönigShüm O./S. werden vom 1.
Königögrube franco Waggon resv. Verladcvlaß
* Jettkobleu: Stückkohlen 50 „5, FörderkÄlen 38 H, Flammkobley; Stückkohlen 43.5 „5, Würfelkohlen 43,5 „5, Nuscolylen „(doppelt gesiebte) 3-5 H, Förderkoblkn 35 H, Klemkolxlen „1.1 „3, Grieskohlcn (ungefiebtc Staubkoblen) 15 „z,
;Kleinkohlen 24 „_3.
.
1 ) Étauvkovreu 7 „_5. Königshütte, 1... 23.91.11 1876. Königliche Berglnspektion. “
escllschafislokale, Großen- “* hainer Straße Nr. 5, abzubaltenden ordentliaheu
Wegen Legitimaiion der Stimmberechtigieu wird ( s. (310, 262/5.)
Juni
1111111111111
;. €...: 11611611 06581118, 51.11. (1811 76186bi€ä8u3ten kayistsorfeu 111 801151; 1111381168 701113111181161" 8115171111] 11116
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]!ofliefernut, “. _ .)" 17.?18. 1110111'611511'11586 17.318. Roko (lor 81035611 krisarlobstruss.
. * -, „ - „,x. .|„-„ - - . ._.-, - ..--..„.-; . „1 *-
[45"9] VekanntmucUuug.
Behufs Beseitigung der vielfachen Unzuiragl1cho keiten welche bisher in Folge des Mangels aus- reichepder BestimmunZeu über dgs VerfaYenöm Betreff der Frankiruug der PoriopsJichtigen o_stfeu- duudungen, besonders bei der Korrewcndenz zwücben Kommunalbehörden sichüblbar ntachtea,'l)abeu sich in Folge eines diesseitigen Cirkularsckyreibens vom 7. April d. J. fast an: größeren Städte der preußischen Monarchie damit einverstandeiz er- klärt, daß in Zukunft die Korrespondenz zwvchen den Magistraten dieser Städte und dem der Stadt Berlin, resp. zwischen dsn diesen untergebxnkn Ver- waltungs Deputationcn W in allen Fallen bei der Absendung und zwar unter gegenseitiger Verziäptleistuug auf dke Porto-Erslattuug, frautirt Werde, und glaubxn wir daber'gnne men zu dürfen, daß anch alle übrigen Stadte em- näcbst fich diesem Grundsatze anschließen
werden. _ _
Mit Rückstcbt hierauf 11.211111 wir kcichloffxm fer- nervin den MagistratW-"uud Bürgermeistereien ver Siädte des preußischen Staates resp. deren Verwaltungs-Teputatiouen ane S_äirci- de;! und Postsendungen auSnahmelos, icwohl in Dienst-Rngelcgenheiten als in Parreisacheu, obne Rücksicht darauf, Wer das Potro zu _trageu hat, frankirt zugsben zu lassen, ersuchen 111de sämmiltche preußische Städte- Vorstände (Ma istrate und Bär- germeistereien), fortan aucb ihrereits alle hierher- gerichtcten Postsendur-gen bei der Absendung. fran- kiren und VLU der etwa zulässigen Wiedereinzwhung der erwachsenen Portokostsn von uns Wstand !:;l)- men zu woÜeu. Hat eine Partei im Gebixte der empfangenden oder absendenden Behörde die, Ver- bindlichkeit zur Erstattung des Portos, so ist die Einziehung des leßteren von der Partei der betres- fenden Behörde überlassen; eine Ueberweisung Oder Erstattur-g des eingezogenen Berrages an die ahm:- dende Behörde wird nur in 17211 Fällen eintreten, in denen eine Geldübersendunq an die eben bezeichnete Behörde überhaupt stattzufinden hat. _
Wir behalten uns Übrigens vor, denjenigen Stadt?- Vorständen, Welche uns auf das diefseitige Sextet- 1en vom 7. v. Mrs. geaniwortet haben, noch nahere Mittheilung zu machen.
Berlin, den 19. Mai 1876.
Magistrat
hiesiger Königlichen Haupt- und Residenzstadt. VLN“!!!-
[1750] vamps'erforbinäunxen :u-ißeben Stettin uml ZWLPWÜUÜS, ])amix, Elbinx, ]Löujxsber j/kr.. TUIM, Lisa, 128731, 81, kereryburg (813111), CopeubaZeu, (;otbsukurg, 1712115- burg, Üjsl. IamburZ, 1318111211. QnMsrpeu, 51113168- 1310qu 0/1'Sé28 111116111511; TLJ--]W5551Z (U0.373_/2.) Rua. Obrist. (:"-kid?! 111 Stettin,
QYÖNxU'JN" - ', . *.*Z *_ [181] „U]Zemeimu'
81151111581011§Z11261Z81
lll. Iabkxaox. 6111111611118 kubjjkutions-W'xau.
Derselbe erjcheiut in 8 t u t t z' a 1- t , als u 1 1 e l u 1 x e 8 3 mal wöchenllichs Farb- blatt Süd-, Mitteldeutsäxlands und enthält Inferlösgjx alls SubmisionSauk-schreiben jeslichenGewerbes in äußxrst bcqusmsr eltro- "010x131!!! & braueheun'eise geord- neter Uebersicht. Abonnementspreis 46 .“ pro Quartal incl. der Submissionoberirhte durch jede Postanstalt zu beziehen. Jmkrate 25 „5 pr. Zeile,
Die
] * Strasgesetz-Novelle vom 26. Februar 1Z76,
einqeleitet und kommentirt von O. Moves, K. AGRaiL), erscheint als Bestandtheil der in Verbin- dung mit Proff. 131). Endemann und v. Holden- dorff, Reich-OHGRatb 1). Puchelt und Gen.- StAnwalt 1). v. Schwarze und A. von 1). Bezold bei Palm & Enke in Erlangen herausgegebenxa „Gesetzgebung des Deutschen Reiches mit Erläuterungen ' und als besonderes Werk. Hefi 1 (Prcis 2 .“ 60 „Z), enthaltend Einleitung, rekmfi-
[4528
Deutsche Reick) in seiner jcßigeu Fassung“ aucb
gravhen des Reichsstrafgescßbuchs etixhaiteudcn „Hefte erscheinen demnächst in raschester Reihenfolge.
ziim; Reichsstrafgescßbuck) nebst vollständigem alpha- bet. Sachregister dazu, wurde soeben ausgsgebca und ist unter d. Titel „Strafgesehbuckj für das
besonders in jeder Buchhaydluns zu erhalten. Die folgenden, einen voüständigcn Komm'cnxar zu den neuen sowohl als zu den 5196 modifizirten Para-
Dritte
Beilage
zum Deutschen „Reickxs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzxiger.
Berlin, Sonnabend? den 27, Mai
„44? 124.
In dieser Beilage werden bis auf Weiteres außer den gerichtlichen Bekanntmachungen über Eintragungen und Löschungen in den H and e[s ., Zei ck en . u. M ust erregjstexn, sowie über Konkurs : veröffentlicku:
1) Patente,
2) die Uebersicht der anstehenden KonkurSiermine,
3) die Vakanzen-Lifte der durch Militär-Anwärter zu besetzenden Stellen,
4) die Uebersicht vakanter Stellen für Nicht-Militär-Anwärter,
5) die Uébékfitbt der anstehenden Subbastations-Termine,
6) die Verpachtungstermine der KöniUHof-Güter und Staats-Domänen, sowie anderer Landgüter,
1876.
' „W, 7) die von _den Reichs-, Staats- und Kommunalbebörden auszescbriebenen Sul-misfionstermine, 8) 131€ Tarif- und Fahrplan-Veränderungeu der deutschen Eisenbahnen, 9) die Uebersicht der Hauvt-Cisenbabn-Verbindungen Berlins, 10) die Ueberficht der béftebenden Postdampfschiff-Verbindungkn mit tranSailantischen Ländern,
11) das Tklegraphen-Vcrkehxsblatt.
Der Inhalt dieser Beilgge, in wclcher auch die im §. 6 des Geseßes übér deu Markenschutz, vom 30. November 1874, vorgesckoriebenen Bekanntmachungen veröffentlicht werdm, erscheint auch in
einem besonderen Blatt unter dem Die
Central-
Das Csniral-Handcls-Register für das Deutsche Reich kann durch (1111 Post-Anstalten des Jn- )
und Auslandes, sowie durcl) Carl Heymanns Verlag, Berlin, ZW., KöniggräLerftraße 109, und alle
Buchhandlungen, für Berlin auch durch die Expedition: ZW., Wilhelmstraße 32,
“Patente.
Preußen. Königliches Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten.
Den Herren A. A. Zeidler und_J- Brandt «ZG. W. v. Nawrocki zu Berlin ist unter dem 2 .Mai_d. I. ein Patent
a_ur eme durch Zeichnung und Beschreibung er-
lauterte Kehlhobelmafchine, soweit dieselbe für
neu _und eigenthümlicb erachtet wvrden ist, a11f dre: Jahre, von jsnom Tage an gerechnct, und fur dden Umfang des prcußitchen Staats eriheilt wor en.
Dem Ingenieur Peter Vartbel za Frank- furt a. M. ist unter dem 23, Mai 1876 ein Patent auf emen Koldenwassermesser in der durch Zeich- nung und Besckreibung nachgewiesenen Zusammen- seßung, obne Jemand in dcr Benußung bekannter Theile zu beschränken, aztf drei Jahre, vyn jenem Tage an gerechnet, und furdden Umfang des preußischen Staats ertheilt wor en.
Dem Cévil-Jngenieur Heinrich Ehrhardt in Düsseldorf ist unter dem 23. Mai 1876 ein Patent
auf einen ducch_ Zeichnung, Modsll und Beschrei-
bung nachgewie1enen Flanichenverschluß (x_uf drei Jahre, 5011 jenem Tage an gerechnet, und fur dden Umfang des preußischen Staats ertßcilt wor en.
Dem Techniker Stevh. Quast in Aachen ist unter dem 20. Mai 1876 ein Patent auf einen durch Zeichnung und Beschreibung nach- gewiefenen indirekten Uebertrager an Regulatoren, soweit derselbe als neu und eigentbümlich erkannt ist ohne Jetzianden in der Anwendung bekxnnter Tßeile zu be1chränken, auf drei Jahre, von jenem_Tage an gereckonet, und fürdden Umfang des preußischen Staats ertbeilt wor en.
Dem Herrn Claudius Clerc zu Paris ist unter dem 23. Mai 1876 ein Patent auf eine durch Zeichnung und Beschreibung erläu- terte Fadenführung an Zwirnma1chinen, soweit dieselbe für neu und eigeuthümlich erachtet wor- den ist, auf drei Jahre, von jenem Tage an gerechnet, und für den Umfang des preußischen Staats eriheilt worden. Sachseu-Meiuingeu, 13, Mai, Reuß j. L., 15. Mai, Redacteur Aron Bernstein 111 Berlin,
Apparat zur Aussonderung falscher und markirter Goldmünzen, bis Ende 1880, bezw. 5 Jahre.
(S. Anzeige am Schluß.)
Bei_der durch einen Bevoümächtigten geschehenen Weck)! elausstellung gehört die individuelle B2- nennun des Macbtgebers mii Ramm zur forméllen Gü_ltig eit des Wechsels; es genügt jedoch nicht eine sonstige Bezeichnung des _zu Verpflichtenden, mag guck) tbaisächlich dadurch die Person des Ausstellers festgesteat werden. „Der Wechsel bedarf, um gültig zu jem, der Nennung der Trassanten mit ihrem Namen oder ihrer Firma. §Ilrt. 4 Nr. 5 der Allge- meinen Wechsel-Ordnung. Ohne dieseAngabe würde ihm zwar eine „UgUrscyrift“ nicbt fehlen - Wohl aber eine Unterschrift, die den Trassanten O_orsCHtiftS- mäßi erkennbar macht. Es mag richtig 1ein, daß die eneunung des Traffanten nicbt" nothwendig ge_rade in den Vollzugsvermetk, also zu der vom zercbnenden Mandatar gegebenen Unterschrift geseßt zu w_erden braucht; fie mag auch gültig in den Wxch1elte t geseßt werden dürfen, 3. B. „Im Namen mxmes achtgebers, des Herrn 17. U., fo1dere ich Sie auf, am gegen diesen Wechsel an die Ordre des xc. die Summe von .. . zu zahlen.“ AUein ein Wechsel mit der bloßen Unterschrift des Mandatars, der als solcher zeichnet, ohne den Man- danten gehörig 3," nennen, enthält nur die Angabe des Wechselichretbxrs, nicht die des Trassanten.“ Erkenntnis; des Re1chS*Ober-Handelsgetichts, ]. Se- n_ats. vom 12. Mai d. J. - Das Erkenntnis; be- iebt _auf emen guck) yon) Apveüationsgericht zu Frankfurt a. O. fur ungulitg erklärten Wechsel, der folgendermaßen vollzoqen war: Die S . . . schen Erben. Ju Voümacht F. S. U. S.
„Zugiassrjpxz-Kasue ko]_yksc11111qus,D. Allgem. Polyr. Zeitung ', veröffentlicht die Beschlüsse des Centralverbandes deutsch er In duftrieller u L eipzig am 5. und 6. Mai 1876. Dieselben aufen:
Zu Punkt 1 der TageSordnung vom 5. Mai, be- treffend die Gestaltung und das Wir ken des Centralverbandes: _
Der Centralverband deutscher Industrieller be- schließt einstimmig nachfolgendes Schreiben an die Reichresierung zu entsenden: _
. .Die großen Notbstände der deutschen Industrie, Kr Zurückbleibev hinter den Industrien anderer
ulturländer, der jährlich in steigender Progresfion zunehmende _Jmport fremder Fabrikate in das DMMK)? Reich und die in gleichem Verhältmffe fal-
ezogen Werden.
lende Cxportfähigkcit des Vaterlandes haben im vorigen _Jahre die Bildung eines Centralverbaudes der deut1chen Industriellen veranlaßt.
Der Ztvcck die]es Verbandss, dessen Statuten wir be1folgend gebormmst überxeichen, ist die Wahrung der wmhfchaftkicOen InterUsen des deutschen Vater- landes und dixFördcrung der natio1m1€n2lrbeit(§.1 des Statuts),
Die Bildung des Centralwabandes, der zugleich ßatutenmäßig den Mittelpunkt für die vereinzelt be- stehenden industrieÜen Vereinigungen auSmachen soll, ist in aÜen industriellsn Kreisen aufs Freudigfte be- grüßt worden; und troß der Kürze seines Bestehens hgben steh, ihm berLits 11achstchende Vereine mit euzer nacb Tauscndcn zächnden Mitgliederzahl an- ge1chloffm2
]) Der Verein süddcuischer BaumwoÜ-Jndu- s1rieller,
2) Verein der rheinisch-wcstfälischen Baumwoll- Jndustrieklcn,
3) Verband derükler Und Müblen-Jnteressenten,
4) Verein für MineralöL-Jndustrie,
5) Veréiu dcutscber Eisengießereien,
6) Verein dsr Ultramatiu-Fabrikanken,
7) Industrieverein in Werdau (Sackyjen),
8) Berliner beer-Jnnung,
9) Verein deu11cher Soda-Jntereffenten,
10) Verein für deutsche. Volkswirthfckyaft,
11) Ceniralvercin deu11cher Woüwaaren - Fabri-
kanten,
12) Verein deutscher Papier-Fabrikanien,
13) Oberlauüßer Jndußriéverein,
14) Verein der rheinisch-1vestfälischen WoÜ-Jn-
dustrie, _
15) derddeutWe Gruppe der Stahl-Eisen-Jndu-
rie,
16) Vereinigung sächsischer BaumwoÜ-Spinnereien,
17) der Verein selbständiger Handwerker,
(korresyoudirendes Mitglied)
während eine neck) größcre Anzahl von Vereinen ibrcn Anschluß in 2111611151 gestellt hat, aber ihrem Statut nach veranlaßt ist, die Generalversamm- lungen abzuwarten; - endlich abcr haben sicblcsere Vereinigungen und eine Reihe Einzelner und Firmen an den (Zentralverband ange1ch1oss€n. Der Central- verbaud betrachtet es als seine Aufgabe. die Uebel- stände 311 ergründen, an denen die Eatwickclung des induxtrieüen Lebens in Dxutschland krankt, und nach Kräften zu deren Bcwitjgung mitzuwirken. Ja Erfüllung dieser Aufgabe hat fick) der Verband der 11eberzeugung_nicht vsrsckoließen können, daß die gegsnwärtig berr1ch€nden trüben und gedrückten wirihschaftlichen Zustände durch unssre Zoll- und Hande1spolitik wenigstens tbeilwcisc mitversckyuldet sind und daß die Ermittelungen über Export und Import, über Arbeitslohn und Preisverhältnisse und dergl. in den meisten Industriezweigen durcb Gut- ackxten von Experten kewirkt worden find, welche mit der thatsächlicben Lage der Verhältnisse nicht bin- läuglicb vertraut waren. Der Central - Ver- band, aus :igcter freier Initiative hervorge- gangen, ist von dem Bewußtsein durchdrungen, daß das Wohl der vatexländischeu Geiperbsamkeit der Reichsregikrung am Herzen liegt, und daß dieselbe sicherlich bestrebt icin wird, klar nachgewiesene Miß- stände in unserer) industrislleu Verhältnissen zu be- heben und zu be1eitigen. Weit entfernt, die zu Recht bestehenden Handelskammern, in denen freilich über- wiegend der Großhandek und die Börse ihre Vcr- tretung haben, und deren Zusammensetzung in den verschiedenen Gebieten Deut1chlands eine wenig kon- forme ist, vcrkrängen zu onen, glaubt der Centralverdaud doch den Anspruch erheben zu können, daß neben denselben auch er über al1e industriellen und kommerzieaen Fragen gutachtlich ge- hört werde, weil die Reichöregierung dadurch in den Sxand geseßi werden dürfte, ein erschöpfendes, un- befangenes und objektives Urtbeil über die Ver- hältnisse und Bedürfnisse des gewerblichen Lebens zu gewinnen. Die Kaiserliche ReichSregierung ersuchen wir daher ganz gehorsamst, bei aÜen that- sächlichen Crmittelnngen über die Lage unserer Industrie, zunächst auch bei der vvrauSsichtlichen quuéie über die andelöverträge, den Central- verbaud der deuts en_ Industriellen autachtlich u hören, resp. ck von demselben die- ]enigen Personen bezei nen zu lassen, Welche dieser für besonders befähigt hält, über einzelne Fragen eine kompetente Auskunft zu geben; Da auch auf dem Gebiete der Landwirihschaft 1olchen Vereinen, welche aus freier Initiative sich gebildet, von der Königlich preußischen StaatSregierung eine gleiche Anerkennung nicht versagt wird, und da der Central- verband deutscher Industrieller bemüht sein wird, das ihm von der Reichsregierung geschenkte Vertraurn indergewissenhaftestenWeisezumWohledesGesammt- Vaterlandes zu rechtfertigen, so geben wir uns der Hoffnung hin, daß wir keine Febltritte gethan haben, und daß i_mserem ehrerbietigen Antrage stattgegeben werden wird. Statuten und Mitgliederverzeichnisse :c. der dem, Centralverbande augehöxigeu Vereine, aus denen em Rückschluß auf die Bedeutung dessel- ben gezogen wexden kann, gestatten wir beifolgend geborsamst zu uberreichen.
Zu Punkt 2 der Ta ekyrduung vom 5. Mai, be-
treffend die Eisenba nfrage:
jAbonnemenk beträgt 1 «kk 50 „3
Der Ceniralverband deutscher Jndustriekler spricht die Crivartung aus, daß die auf dem Gebiei'e des Eisenbahanens inaugurirte_neue Politik, gleich- viel in Welcher Richtung diexelbe fortgeführt wird odex ob der unäckost eiuge1ch1agcne Weg als der geeignetste angeéehen werden kann, um die quf dem Gebiete des Tarif- und des VerwalrungStvUens der Eisenbahnen hervorgetreténen Uebolftände zu be- seitige1i,-- dennoch unkex allen Umßändsn dahin führen möge:
1) dem Deutschen Reiche cin überfickytüches, auf vereinfachten Grundsäßcu beruhendes Tarifsysiem zu verschaffen, _
2) die mißbränchlickye, übermäßiße Anivendung von D1fferentinltarifen abzustelxkn,
3) die Begünstigungen des Imports von auslän- dischen Fabrikaten und Waaren, ebenso wie die Er- schwe_rungen des Exports deutscher Fabrikat? auSzu- schließen.
Zu Punkt 3 der Tagesordnung vom 5. Mai, be- treTfuéd den Erlaß eines neuen Patent- ge e es:
Der C_enixa.lverb11nd beschließt in Anerkennung dessen, daß em dcuUMs Patentgeseß nothwendig und als eine Forderung der BiUigkeit und des Rechtes für die Industrie zu dezeichnen ist, eine weitere Be- ratbung dcr Ausschußmitglieder zur Prüfung dcs vorliegenden Patcutge188entwurfes des Pateutschuy- vereins und zur event.Beschl11ßfaffun-g über die Be- fürWOrtung deffclben eintreten 311 lasen, - ferner zur Bcratdung über die STeÜung der Ingenieure und Ingenikurvcreine "tm Ce'ntralverband, sowie zur Weiteren Riisarbkitung des Planes, Versuchsstatio- uen,_Auskunftsstc[len u. s. 111. zu Nußen der ganzen deutfthen Industrie unter der Leitung des Czniral- vexbandes zu begründen, _ eine Kcmmiifion ein- zu1eßen.
Zu Punkt 2 der Tages:)rdnung vom 6. Mai, be- treffend die Handelsverträge:
]) Der Centralverband deutscher Industrieller spricht die 5uverfich11iche Erwariung aus, daß die bestehenden Handelsverträge rechtzk'iiig gekündigt werden, und daß die Reichskegierung darauf Bedacht nehmen wird, die Jntecefscn des vaterläudiscben Gervetbfleißes bei den neu abzmchlicßsnden Ver- trägen in rationeÜerer Weise zu wahren, als dies bei dsn früheren, unter ungünstigen Politischen Verhält- nissen abgeschlosscnen Verträgen crreicßt worden ist.
2) Der Ccntralverband Verlangt im AUgemeinen für die deutsche IndUinie keine Bsgünstigung den kontinentalcn Industrikstaaten gegenüber, - v::[angt 11er andererseits eine mehr auf dem Grundsaße der Gegenseitigkeit beruhende Normirung der 30111ä13e zwischen den vertragfchliexcndxn kontinentalen Staaten unter unbedingter Aus1,ch11e1;ung der Klausel „der meistbegünstigten Nationen.“ _ Die1c Gegenseitigkeit muß fich vorzüglich darauf erstrecken, dax;_ auch in dem deutschén Zolltarife cine rationeüe KlaMfizirung der Jndustrie-Erzeugniffe in der Richtung herbeige- führt werde, daß die Tarifsäse mehr 111; bisher dem Werthe der auf die Waaren vermendcten Arbeit (den Produktionlkosten) entsprechen.
3) Der Centralwerband erachtet mit Rückücht auf das aus der alten Entwickelang, der großen Kapital- kraft und den vielseitigen natürlicben Vortheilen hervorgehende Uebergewickot der_cnglischen Industrie sorvohl, wie mi? Rücksicht auf die in bedenklicher Weise wachsende Ueberproduktidn dcrjelben seit Cin- fübrung des Schu zollwstems in fast aßen Kultur- ländorn des Erdba s, -- die Durchführung der (He- genseitigkeit England gegenüber für unmöglich; _ dcr Cmtralr-erband verlangt, das; die deutsche In- dustrie der engliichexi Industrie gegenüber 511 aus- reichender Weise ge1chüßt werde. _
4) Der Ceutraiverband beschließt gleichzeitig die Einsetzung einer Kommission mit dem Auftrage, eine Denkschrift zur Erläuterun des Antrages o.ä 1 auszuarbeiten und den Entwur eines auf rationel- len Grundlagen beruhenden ZcÜtarifes der Reichs- regierung zu übergeben, und ersucht die Reichöregie- runs hierzu eine allgemeine, offiziekle Enquöte untcr direkter Befragung Hervorragender JndustrieUer jedes Industriezweiges und Bezirkes zu veranstalten.
5) Der Centralverband beschließt den Reichskanzler- üisten zu ersuchen, die Auknahmestellung, welcbe
amburg und Bremen durch ihre Freibafenrechte zum Nachtheile der deutschen Industrie einnehmen, durch Ausdehnung des Zollvereins auf das Gebiet der genannten Städte zu beseitigen.
6) Der Centralverband beschließt, fich an den Herrn Reichskanzlcr-Fürsten zu wenden mit der Bitte, bei der in einigen Tagen bevorstehenden Zusammen- kunft der Kanzler der befreundeten Kaiserreiche auf die möglichfte Erleichterung der wechselseitigen wirth- schaftliében Beziehungen zwischen Rußland und dem Deutschen Reiche hinzuwirken.
7) Der Centralverband beschließt, die dringende Bitte an die deutsche Reichsregierung zu richten, die Erleichterung des Binnenverkehrs auf Eisenbahne_n und durch Kanäle in Deutschland zu erstrebexz, sowie möglichste Beseitigung der Differentialtartfe der Eisenbahnen, soweit dieselben 111: Zeit den Veckehr ausländischer Pläße mit dem Énlande und tranfito mit anderen ausländischxn Pläßen auf Kosten des
Binnenverkehrs begünstigen. , 8) Der Centralverband sieht die Interessen der
Handels-Register für das Deutsche Reich. (N.. 149.)
Das Central-Handels- Register_ für das Deutsche Reich €tschein1 in, der Régél täglich. - Das . ' " fur das Bierteijalyr. * Einzelne Nummern kosten 20 .es - 1 Insertionspreis fur den Raum einer Druckzetlc 32-5.
einzelnen Jndustrie-Branckyen für durchaus solida- risch an und hält, um 21mm gänzlicßkn Ruin der überaus wichtigen_ Eisenindustris vorzubeugen, vor 21112111 dafur, _da); das Gesetz von 1873 über die C11enzökle_ zuruckgenemmen und ein mäßiger Zoll auf Roheiskn wieder eingeführt werde.
Zu Punkt 4 der Tagäordnung vom 6. Mai, be- treffend die Zeitungsfrags:
Der («Zentralverband beschließt, von der Begrün- dung oder Erhaltung Links eigenen Organs abzu- sehen, nachdem viele bestkhende Zeitungen, Jour- nale :c. freiwillig die Ideen und Prinzipien des Verbandes hinreichend in die Oeffentlichkeit bringen und vertreten.
„Die Eigenthümer der dcufschen Prcsfe 5011211 für die Verluste, Miche aus dem Betriebe ihrer Zeitung seit dem 15. Februar des Jahres bis beats entstan- den find nnd sOWeit dieselben nicht schon aus Mit- 18111 des Ccntralverbandes gedeckt find, thun1ichst ent- 1chädigt Werden. Die Ordnung dieser Angelegeaheit xvisxd dem besten Ermessen des Diréktoriums übe:- a1en.
_(Mittl), des Bay. Gew. M.) Im Anschluß an die 11111 18. Juni d. J. in Nürnberg stattfindende Gsneraivermmmlung des Bayerischen Géwerbe-Mu- sxums findet der ], Verbandstag bayerischer Gewerbevereine am 18.1111?) kVLUk. 19. Juni in Nürnberg ftatt.
Handels-Negifter.
Die andelsregistcreinträge aus “dem. Königreich
Sach en, dem Königreich Württemberg und
dem roßberzogthum Hess en werden Dienstags,
bezw. Sonnabends (Württemberg) unter der Rubrik
Leipzig resp. Stuttgart und Darmstadk ver-
öffentlichf, die beiden ersteren wöchentlich, die [eß- teren monatlich.
41mm» Bekanntmachung.
Die Kauüeute 1) Johann ._Hüümann zu Altona, 2) Conrad Martin Pagels da1clßst, haben ihr hier- )elbst unter der Firma G. Gosling & Walter bestehendes und _nntcr Nr. 24 dss Firmenregisters eingetragenes Gesthäst den Kauimann Carl Hüll- mann zu Altona zum ProkUristen kesteUt. Dies ift zufolge Verfügung vom 24. d. Mrs. in unser Prokurenrcgistcr 1111191“ Nr. 224 einge'tragcn.
Altona, den 24. Mai 1876.
Königliches Kcengericht. 1. Aßtheilung. .;]toua. Bekanntmachung.
Der Kaufmann Johann HüUmann zu Altona [ckat für ',sein daselbst unter der Firma Job. Hüll- manu bestehendxs und unter Nr. 99 des Firmen- rsgisters eingetragenes Geschäft
den Kaufmann (5,9111 Hiillmann zu Altona 311111 Prokuristen bestellt. Dies ist heute zufolge Verfügung vom 24. d. Mis. in unser Prokuren- register unter Nr. "225 eingetragen.
Altona, den 24. Mai 1876.
Königliches Kreisgericht. 1. Abkkyeiluug.
Kerllv. Handelskegister
des Königlichen Stadtgerickots zu Berlin.
Zufclge Verfügung vom 26. Mai 1876 find am selbigen Tage fchende Eintragungen «Folgt:
In unser GewÜscHMSregister, wo1elvst unter Nr. 3906 die hiesige Aktiengestllscbaft in Firma: Verein für Faßfabrlkation (soustC. Wunderlich) vermerkt steht, ist eingetragen: „
In der Gcncralverfammlung 119111 _1. Mai 1876 ist die Liquidation der Geieüstbakf bcschlosfeu und der Kaufmann Johannes Fraiffiuei_zu Westend zum aUeinigen Liguidatcr erwablt worden mit der Maßgabe, da); ei11 Verkauf des Geschäftes im Ganzen der Zustiqimung des Aufsichtsrathes bedarf, xmd daß, diese Zustim- mung auch erforderlich lft bei einem Verkaufe des Geschäftes im Einzelnen,_ Wenn die Kauf- summe den Betrag von funftausend Mark übersteigt.
In unser Geseüscbaftstegistcr, woselbst unter Nr. 5468 die hiesige HandengUellschait 111 Firma: H. L. Borljardt Nackxflgr. vermerkt steht, ist eingetragen: ' , , Der Kaufmann Johann _FULÖUÖ erhelm Züge ist aus der HandelngYlscbaft auSge)chie- den. Der Kaufmann Carl Schuster zu Berlin ist am 26. Mai 1876 als Handengechscbafter eingetreten.
Zn unser Firmenregister find:
unter Nr. 9388 die Firma: Selmar Hahne md als deren Inhaber der Buchhändler Selmar Hahne bier (jeßiges Geschäftslokal: Prinzenstraße 4511),
unter Nr. 9389 die Firma: Georg Be rens und als deren Inhaber der Kaufmann eorg Behrens bier (ießtges Geschäftslokal: Bischof- straße 21),
unter Nr. 9390 die Firma: Ernst Meyner (Dampfmuhle für gequetscbtes Pferdefutter
uud Maiß)
und als deren Inhaber Kaufmann Craft Meyner hier