1876 / 131 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 06 Jun 1876 18:00:01 GMT) scan diff

aller der Dyna tie War, blieben sein Leben und sein Tbroq ungefähr- Zet. Aber séinesSorglofigkeit und Schwäche ließen ibnymcht zu dem grausamen Beschluffe kommen. Er verbannte den Muftr nach Asien, löste das Artiaerie-Corps de_r Yamaks auf urid machte den Rebeüen sogar am 23. Ju11_, vom ganzen 231an in feier- lichem Aufzug be leitet, emen Besuch 111 ihrem Lager. Der Großvezier und 5 airaktar schwuren ibn) unbxdmgte Ergebenbcrt, und vergnüat kehrte Mustapha in das _Serail “zuruck. ' _

Aber Bairaktar führte Größeves 1111 Sch1lde. Ems SchnUerig- keit bestand für ihn nur darin, als er trachtxn mußte, deri entthronien Selim lebend aus dem Kerker zu befre1_-.*n, 111 welchem em_Wort des Padiichah genügte, die Schergen gxgen ibn 311 hetzen. Batraftarer- fuhr, das; der Sultan am 28. Juli das Serail verlassen und. zu seiner Erholung einen Kiosk am VoSporus aufsuchen wolle. Dieser Tag Wurde also zur Ausführung des Unfernehmens, bestnnmt. _

Am Morgen lud Bairaktar den Großvezier zu sich und croffnete ibm, daß heute der Tag gekommen sei, den Sultan Selim _wredcr auf seinen Thron zu srtzen. Der erschrockene Großvezikr berief fiel) auf seinen Eid und auf die Gefahren des Wagmsses; aber Bairaktar war längst froh, eine Gelegenbcix zu haben, m_n sicb desjverbafztexn Mannes zu entledigen. Er ent_r11; ihm das Re1chssiexel, ließ ibn'm Ketten legen und maricbirte mrt 8000 Mann in anftantmopel ein, wo ihn das Volk und die Truppen mit" unbeschreibltchem Jubel und mit Hochrufen auf Su1tan Selim empfingen.

Er drang in den ersten Hof des Serail,_ aber das eiserne Thor des zweiten blieb ihm verschlossen. ,Ich öffne nur auf Befehl chs Sultans Mustapha“, erklarte der Bostandschi Bascb1.:_,3um Jbiis mit Mustapha!“ schrie Vairaktar wild, „unser recbtmaßig'er Herr ist Sultan Selim. Macht auf, oder ich spreuge das Gitter mri Kanonen- scbüffcn!“ '

In diesem Augenblicke kam Mustapha in den Palast zurück. SLM Oberst-Stallmeister, Muhamed Aga, von dem drohenden An:".mrscbe drr Rebellen in Kenntnis; geießt, batte ibm Boten nacbgesendet,_d1e ihn noch rechtzeitig einholtezr. Auf Umxvegen zu Wasser erri-réhte er eine Hintertbür, und erschien im Serail Sof'ort begriff er 1_e1_ne Lage und bereute es jeßt, dem Narbe des Mufti. nicht gefolgt zu 18111. Er rief den Kislar Aga: „(Hebe binab zu Bairaktar; er möge ein Paar Minuten warten,d»1nn werden sich die Pforten öffnen und Sultan Selim wird vor ihm erfcheinen.' Kaum War der Aga verschWUxiden, als der Sultan fünf vori seinen Pagen bei „Seit»: nahm_ und eitrigst mit ihnen flüsterte. Die1clben eilten hinweg in dieGemachcr Selims.

Derselbe sas; bange und ba'rrte der Befreiung._ Er Wußte, daß seine Freunde an die Pforten seines präch11gen (Hefangmffes pochten, absr er konnte ihnen nicht helfen und mußte warten. Da bob_s1chker Trpvicb am Eingang seines Gemackoes, und die Pagen u11tbochge1chwuw genen Dolcben stürzten [)erein. Srlim erkannte ihre Absicht, und da es ihm an persönlichem Muth nicht fehlte, „warf er _stcb. auf fie und kämpfte um sein Leben. Zahlreiche Dolchsttcbe entkrafteten 11111 aber, und verblutend sank er zu Boden. Dre Mörder 11011th „die noch zUckende Leiche bei den Füßen und sckzlciften fie durcb die Sale. Um schneüer zum Thore zu kommen, nabxnenkfie den_Weg durch ein Frauengemack), wo etWa zwamjg schone xunge Madchen saßen, die ihre Ged-Uken über die Revolution austauschten. Als sie den todten Sultan erblickten, erhoben fie ein Freudengeschrei und bega11nen_zu mrzen. Sie glaubten, der Tumult müsse, damit _ zu Ende sein! Endlich öffneten sich vor drm ungeduldigen Bairaktar die Pfor- ten. Er nnd seine Begleiter i_raien Über die SchWel1€ 7- schaudernd fuhren sie zurück: zu ibren Füßen lag der enisteÜte, geschandcte Le1ch- uam ihres Herrn und Freundes. Alles war e_ntseßt, dock) Bairaktar, von der Rachsucht zur böckxsten Energie angewornt, “gab sofort den Befebl, die noch lebenden Prinzen zu fangen und vor ihm zu bringen.

Sultan Mustapha ergab sich feige uud widerstandslos, Zum Glück: für ihn erinnerte fich Bairaktar des Schwures, den sein Se- kretär für ihn dem Selim baite leisten müsssn; er schonte sein Lebsn und ließ ihn nur in das Zimmer Werren, das noch vom Blute des ermordrten Selim dampft-x. Als man aber den jungen-Prinzen Mahmud vor ihm führte, 1varf er sich zur Erde vor ibix, bu1digte ibm als seinem Herrn und Gebieter und rief ihn zum Suitan aus. So bestieg Mahmud 11. den Thron am 28. Juli 1808.

Bairaktar genoß die Fruébt seiner glücklich durchgeführten Revo- 11111011 nicht lange. Vom dankbaren Mahmud zum Großvezier erbo- 11:11, zog er fich die Feindschast der Janitscbaren und Ulcmas zu und Wurde in einem Volksaufstande verbrannt.

sanfte, schwärmeriscbe Selim, in seine Brust „gepflanzt. Vor Agent umgab er sich mit dem Nimbus der Unverle lichkeit, indem er seinen ein igen männlichen Verwandten, feinen Bru er Mustapha, erivürgen lieé. Dadurch wurde er für jeden Muselmaun, so lange._bis ihm ein Sohn geboren wurde, absolut rmantastbar. D_er ver1ch1agene Mufti soÜte Recht behalten, aber diese Grausajmkeit war damals nothwendig, um den beständigsn Bürgerkriegen ein Ende zu nxachen. Dann aber ging Mahmud an die Rixseuaufgabe, dem. zerrutteien Reiche durck) europäische Einrichtungen neues Leben emxybauchen. Seitdem sind zwei Gxnerationen vergangen, und Wir steben xeßt wie- der vor einem bedeutungsvollen Wendevunkt m der Geschtcbte der Türkei, der uns lehren wird, ob das Reformwerk Mahmuds von dauerndem Erfolge War oder nicbt.

Gewerbe rmd Handel.

Zu den Annehmlichkeiten der Wohnungen gehört unzweifelhaft auch das Belegen der Fußböden mit „Teppichen re., wodurch fouzobl Schuß gegen Feuchtigkeit, Zug :c, war auch gegen Geraqsch„ge2chrt wird. In England wird zu diesem Zweck 111 neuerer Zeit em Stoff verwendet. Webber wohl auch bei uns mehr und mehr Einggng finden wird. Dieser Stoff, von welchem Fabrikaie auf _der Berlixier Vau- ausfteliung von der Firma Hugo Binder m Berlm, Köpmckerstrasze Nr. 46, ausgestellt waren, heißt Linolxum und bestebb arts pulverifirtem Korkholz und oxydirtem Leinöl. Eiwcz [intendick auf Ssgeltuch aufgktragen, giebt das Lindieum _ eine Boden- bekleidunq, welche alle anderen modernen iibertriftt, wxii es weich, elastiscb. warm, wasserdicht und_staubfrei tft. fich gera_u1chlo_s und sicher begehen läßt und, mit den einfachsten Mustern, wie tmt den elegantften und reichsten auSgest_:1_ttei. fich xbensowohl fur den Salon und das Wohnzimmer, wie 11a Comptorrs, The_ater, Bade- zimmer, ingleichen für Equipagm, ElienbaHUWÜJZOKSLC. cignet. Auch wo der Fußboden ungewöhnlich stark in,AnsPruch genommen wird, wie z. B. in Restaurants, haben sich Lruoieumteppicbc „sehr auf be- währt, da ste dauerhaft find und auch die Dessins sich auf ihnen gut erbalien. 811101211m ' kann ' von jedem Tapezierer gelegt werden, da es 1111) vcrmoge semrr Biegsamkrit und Gesibmeidigkeit überall glatt anfüak, 10 daß ,da-3 Legen keine besonde- ren Vorbereitungen erfordert, selbst Wenn die Unterlagé axis rauben Brettern, Ccment oder Stein befteht. Ebenso kann, es bei eiwaigen Umzügcn ohne Schwierigkeit aufgenommen ur1d_1xieder'v9n5.11euem gelrgt werden und läßt fick) mit Wasßer und Burjte leicht reinigen.

_ In der gestern stattgefundenenau erordeniltchxn Generalversamm- lung derKöpcuicker Chemischen Fabrik Aktien-Gesellicbaßt Wurde der Antrag eines Aktionärs auf Liqmdation der Gesellschaft mit 2910 Stimmen gegen 140 Stimmen anglebnt, dagegen_ der 2111- trag des Aufsichtsrathes auf Genehmigung des Verkaufs vxrjcbiedener Werthobjekte mit dem Amendcment daß eine- von den Aktionaren er- wählte, aus 5 Mitgliedern besiebenbe Koizmnision dem'Vdrstaride als Beiratb für diesen Zweck zur Seite stehen soli, einstimmtg an- genommen. _

- Aus der Bilanz der Halie-Sorau-Gubener Eisxn- bahn pro1875 bebrn wir folgende Hauptdaten hervor: Aktwa: Stammprioritäfenbestand 6600 .O, Baukontezr: HaÜe-Horaa und Cottbus-Guben 55,257,763 „45, Eilenburg-Leipzig 704,443 „14, Bahn- höfe Haus, Guben nud Sorau, Werkstatikonto 1,179,311 «44, Gut- haben bei Bankhäusern, Effrkten 6.495,000 «M, Guthaben bei Bank- bäusern, baar 809,078 «14, Debitores 704,443 „14, Baarbestand 15 528 „M, Mehrbedarf für Betriebskosten 2,265,770 „40. Passiva: Nétienkapjtal 40.500000 „44, Prioritäten 1.111, 11, 1592280054, 1.115 13, 6.660.000 „44, 1.116. 0. 6,495000 .“, a_uSgelooste Prioritaten 142,200 .,“, Amortisationsfond 143,115 „44, Re1ervefond 124,289 .“, Erneuerungsfonds 997,306 5411, Baukaution 144,254 „&, .Kreditores der Stammbahn 5,920,443 «44, Kreditoren der Strecke Eilenburg- Leipzig 314,801 «44, Uebertraa für Restausgabgn_123,500 5411 You den erst am 1. April 1876 fälligen Obligationszimen sind die Betrage von resp. 174.097 und 83,250 «44 für die Zeit Vom 1. Oktober RS 31. Dezember 1875 bereits in Rechnung gesZeUt. Der Posten „Kre- ditores der Stammbabn“ unter Passiva versteht sick) inkl. des bei der Berliner Handelsge1e111chafr gcgen Verpfändung der 6,495,000 „M. Obligationen 0. aufgenommenen Darlebns von 4,963,533 „44 Das Defizit des Jahres 1875 beträgt nach Deckung der Prioritätßzinken circa 960,000 „Fü

-- Nach dem Rechnungßabscbluß der Rotterdamer „Bank für das Geschäftsjahr 1875 betrug der Gesammt-Brutto ewiun des verflossenen Jahres inkl. 1320 Fl, Vortraa aus 1874 88,770 Fi„ und zwar lieferte das Zinsen-Komo 365,294 Fl., das Provrfions. Konto 262,811 Fl., der Verkehr in Wechseln und Coupons 199,344 Fl, Dagegen wurden für Salaire 114,425 Fl., fur diverse Handlungs- unkosten 27,918 Fl. aussegeben zu Abschreibungen auf Mobilien und Immobilien, auf dubiose Debitoren und auf Bethxilj. gungen an industriellen Unternehmungen, Effektxn 2c. zus- gesammt 580,762 Fl. verwendet, so daß em Gewinn. Saldo von 105,663 F1. verblieb. Dieser venhxilt sicb folgende:. maßen: dem ReserveaKonio rverdeu 10,566 [. ubrrwiesen, die Ak. tionäre erhalten 1% Dividende mit 92,406 [„ dle Steuerzahlung erfordert 2365 Fl., und auf neue Rechnung Werden 325 Fl. _vorgeira. gen. 2111 Effekten batte die Bank ultimo Dezember 1875 emen Be- stand von 1365299 Fl., aa Kassa, Coupons und Wschsein 8,705,354 Fl., an Debitoren im Konto-Korreni 8,159,089 Fl. Aus der Passiv. seite der Bilanz figurirt dagegen das Tratten-Konto mit 9,369,457 F1. und das Kreditoren-Konto mik 2,628,932 Fl.

Verkehrs-Anskalten-

Der Geschäftsbericht der Berlin - Poxsdam - Magde . burger Eiienbabn enthält folgende Mittheilungen zur_Lage der Berliner Stadtbahn: Auf das gezeichnete Aktienkapital ist bis jetzt in zwei Raten zusammen eine Einzahlung von 20 0/0 eleistet, Seit dem 31. Mai 1875 isteineweitkreEinzabluna nichtauSgeJchrieben worden. Die Königliche Direktion der Stadt-EisenbahngeseüWaft und ihr Aufsichtßrath waren mittlerWeile zu der „Ueberzeu ung ge- langi, das; das gezeichnete Baukavital von 48 Millionen ark zur proxektmäßigen Vollendung des Unternehmens Nicht ausreichen, daß vielmebr ein Mehrbetrag erforderlick) srin werde, welchen die König- liche Direktion auf 9,245,000 „M, der AufsichtSratb auf 11,524,000 „411 berechnete. Der "l-ßtere suchte deshalb bei der am 15. Dezember v, J. abgebaltrnen Griieralversammlung der Stadt-EisenbabngeselUchaft die Ermächtigung nacb, dieserhalb mit der Königlichen StaatSregierung in Verhandlungen einzutreten und vorbehaltlich _der Genehmigung der Generalveriammlung Vereinbarungen über die Aufbringung der als fehlend bereits nachgewiesenen und sväier als Mehrbedarf etwa noch erforder- lichen Mittel zu treffen. Die Generalversammlung lehnte zu un- serer Ueberraschung diese Ermächtigung durcb einen Mehrheits- besch1uß ab. Sorbeit die Motive dieses Beschlusses sich aus der ihm vorangehenden Dskusfion erkennen lassen, nahm die ab- lehnende Ma'orität, Welche fich aus den Vertretern des Königlich preußisében iskus und der Deutschen Eisenbahn - Baugeseüschaft zusammensetzte, an, daß für jest ein_M.hrbedarf weder als e- wis; noch als Wahrscheinlich erwiesen ser, - das; erst der Fortschriti und die Vollendung des Baues zur Klarsteklang dieser Frage führen könnten und daß dle Bescblußfafftmg über die Deckung eines etWa eintretenden Mehrbedarfs deshalb jenem spßteren Zeitvunkt vorbehal- ten bleiben müsse. Die betheiligten Eisenbabn-Gesellschaften - die Verlin-Hambarger, die Magdeburg-Halberstädter nnd die unserige - Haben geglaubt, sicb im Interesse ihrer Aktionäre bierbri nicbt be- ruhigen zu dürfen. In der Erwägung, daß der Eintritt in die Bauaus- führung bei klar erkannter Unzulänglichkeit der bewilligten Mittel wirtbscbaftlich verwerflich, daß nach Verwendung der gezzickmeten 48'Mil110ncn Mark für das Untcrnebmen ein Aufgeben dessrlben schlecbtcrdings unmöglich sein und im Fail sich dann ein Mehrbsdarf herausstellen soilte nur erubrigen würde, dieirn Mehrbedarf aufzu- bringen oder die Geselljchaft unter schwerer Schädigung aller Aktionäre mit einziaer AuSnabme des Staats aufzulösen und _in der weiteren Erwägung, das; die Unaquömmlichkeit des veransibia1ten Baukapicals schon jeßi außer Zwaifel stebe, haben fie in einer gemeinschaftl-ichen Vorstellung vom Anfang März 11. I. des Herrn Handels-Ministers Exceilrnz um einen Be- scheid darüber gebeten, ob die Königliche Staatsregierung als Ver- treterin des am Stadtbabnunirrnchmen betheiligten Fiskus auch jetzt noch das gezeicbnrte Akiienkapital für aiisrcicher-d zu proj1kkmäßiger Bosendnn und AuSrüjtung des Unternehmens erachte und auf welchen tbatfächli en Grundlagen dicse voxx dem Votum des Aufficbwratbs und der Königlichen Direktion abwe1cheude Voraussetzung beruhe.

Triest, 4. Juni. (W. T. B.) Der Lloyddampfer

.Caftore“ ist mit der ostindifckI-chinesiscben Ueberlandpoft gestern Abend 10 Uhr aus Alexandrien hier eingetroffen.

'Verlan en gegen Einsendung von 75 „„I Copialien

Mahmud aber gedachte der Reme-Jdeen, die sein Oheim, der

ck Inserate für den Dearscbeä Reicbs- u. Kgl. Preuß. Staats-Anzeiger, das Cmtral-Handelsregister und das Postblatt nimmt an: die Königliche Expeditwu

dez Uentsäxm Keirhz-aneigerx uud Sönigliüz preußisrheu Staatz-aneigrrs: Berlin, 8. 117, Wilhelm-Straßr Nr. 82. 27

Steckbriefe und Untersuchungs- Sachex. Steckbriefs-Erlediguug. Der bintx den Buck;- biuder Albert Trojahu wegen wiederholter Unter- schlagung in den Akten 1. 85 (18 1876 C, 11, un- tc: (11111 20. Maid. J. erlassene Steckbrief wird hierdurch „xiirückgenommen. Berlirr, don 1. Juni 1876. König- liches Siadtgeriebt, Abtbsimng für Untersuchungs- 1111101. Kommission 11. für Voruntersuchungen.

Steckbriefs-Erlediguug. Der in den Unter- sarbungSakten wider Krisclxork, X(. 142 (10 1876, 1157er dem 25.211311! cr. hinter dor vere lichten Schlosser Marie Henriette Krischock, g orneu Feldner, erlasjene Steckbrief ist erledigt. Berlin, *.*-7113031106 1876, Königliches Stadtgericht. Abthei- 11171-3 für Untersuchungssacben. Kommission 11. für Vrruutersuchungen.

Oeffentliche Vorladung! Nacbstebendc Mili- tärpftichtigc, als: 1) der Stellmacher Franz Iulius Engelmann aus Gusow, geboren 28. Ja- n::ar 1854, 2) der Arbeiter Gottfried Wil elm Richter, geboren 10, Dezember 1853 in Neu- ang- fdw, find 11011 der Königlicben Staatsanwaltschast zu Cüstiin unterm 14. März 1876 angeklagt, sich dem Eintritt in dcn Dieast dcs stehenden Heeres oder drr Flotte dadurch entzogen zu haben, daß fie ohne Erlaubniß entweder das Biindcsgcbict verlaffen oder 11.111“) crreicbtem militärpßichtigen Alter fick) außerhalb des Bundesgebiets aufhalten. Durch Beschluß des 11:113rzeichneten Gerichts vom 17. März 1876 ist dbeébalb gegen dieselben cmi Grund des §. 140 des Ctrafgesetzbuckyes die Unterxuckxung eröffn-t und ein Termin zur mündlichen Verhandlung und Enlschri- 111219 der Sache auf den 13. Juli 1876, Vormit- tags 12 Uhr, im SiHUUJSsaale dcs bissigen Gc- riM-chbäudes anberaumt, 311 WL1ch1m die genannten A11geklagtenhicrdurch 11151 der Aufforderimg Vorge- 111den_1r*erden, in demselben zur bestimmten Stunde 31; ertchsiiien Und die 311 ibrsr Vertbeidigung dienen- DELL wactJmiitel mir „3111 Stekl? zu bringen oder 101551“ 10 361113 vor dem T€r1111112 anzuzrigen, daß fie 111.16; 311 dsmyclben [)xrbsigcfcbafftwchen können. Jm 3711111246 Ausbleibcnß wird mit der Untersuchung und E1111cheidung jn 001110014054111 vxrfabren werden.

Seelow, den 17. März 1876.

Königlich KikiszchMI-Deputation.

. 816611011016 111111 UuterßuebuuP-Jaobsn. “. 811511451511011611, „safgsbots, 70r1aäu11g011 u. äSkZ]. , 7erkäu§2,7€rpuabtuuxeu, 811111111581011611 sw. . 7701100511115 „4111011180000, 2105251110111; 11, 11. ". 7011 6116011101100 198111131011.

OeffentlicheYAFZe-iger.

1110051116110 131145118880164118, 178117111611 111111 (3105811311601. . 701501110119ng Zékauubmaabuugeu. , 1111815115000 &axsigan, , 1110111411-411201Z611,

ck 111 1101" 1361-8011- , 83111111611-1180111'10111611,

bsüagz,

111 Inserate nehmen an: das Ceutral-Amroueen- Bureau der deutschen Zeitungen zu Berlin Mohrenstraße Nr. 45, die Annoncrn-Exp-ditionen des „Invalidendank“, Rudolf Mosse, Haaseuftein & Vogler, G. L. Daube & Co., E. Sthlotte, Büttner & Winter, sowrc alle übrigen größeren Annoncen-Bureaus.

J!

__, „.:.. „__-_ck.- „___

11111 Ertnitkeiung des gegenwärtigen AufkntbaltS-

des Franz Nodobnik, in den Jahren 1861und 1862 Kneckt auf dem DominiumS ocin bei Graeß zur Sache 61. „1304/73 wird ersucbi. Signalement: 5“ 4" groß, Haare: dunkelblond, Augenbrauen: schwarz, Bart: ksinen, Gesicht: länglich, NJW! ge- bogen, Zähne: vollständig, aber auseinarderitebend. Graetz, den 31. Mai 1876. Königliche Staa'SanWaltscbaft.

Subha|atiouem Aufgebote, Vor- ladungeu u. dergl.

Rcsnbhastations-Patent.

[4787]

Das dem Schlächtermeister Heinrich Nvibbauer

gehörige, im Gemeindebezirk Franz.-Bucholz belegene, im Grundbuch von diesem Orte Band 11., B1. Nr. 146verzeichucte Grundstück soli den 1. Juli 1876. Vormittags 11 Uhr,

an hiesiger Gerichtsstclle, Zimmerstr. Nr. 25, Zim- mer Nr. 23, im Wege der nothwendigen Reinb- bastation öffentlich an den Meistbietenden versteigert, anch1ieumächst das Urtheil über die Ertbeilung des

M agi:

den 4. Juli 1876, Mittags 12 Uhr, ebendort verkündet Werden.

Das zu versteigerndc Grundstück ist zur Grund- steuer, bei_einem derselben unterlieaenden Gcsammt- Flächenmaj; von 3 Hekt. 38 Nr 80 Qu.-M, rnit einem Reinertrag bon 56,25 .“ veranlagt. AuNug aus der Sfcuerrolle und dem Grundbuche find in unserm Bureau 17. einzusehen.

Alle Diejenigen, welchc Cigentbums- oder anderWeite, zur Wirkmmkeit gegen Dritte der Eintragung in das Grundbuch bedürfende, aber nicht eingetragene Realrechte geltend zu machen Haben, Werden ausge- fordert, die1e1beu zur Vermeidung der Pcäklufion spätestens im Versteigerungstermin anzumelden.

Berlin, den 27. Mai 1876.

Königliches Krengericht. Der SubbastatioUs - Richter.

[4035] Bekanntmachung.

Bci dem unt-xrzciäpneten Gerichte ist das öffcnt- liche Arifgebot dcs angeblich abhanden gkkommeuen VM M. Loejreiitbal auf I Péßal zu Zastrow ge- zogenen, von diesem acceptirten und von M Loewen-

thal. J. Goldfarb und Go1dfarb und Compagnie in Blanco indosfirfcn Wrcbiels vom 27. Januar 1876 über 450.44, zahlbar am 2. April 1876 bei der Reichsbank- Agentur zu Skbneidemübl beantragt 100111611. _ Dor unbekannte.- anabcr dieses Wechsels wird aufgefordert, denselben spätestens in dem auf den 18. Dezember 1876, 11 Uhr Vormittags, an bisfiaer Gerichtsstcilc, Zimmer Nr. 14, anbe- raumten Terxuine dem Gerichte vorzulegen, widrigen- faUJ sonst der Wechsel für kraftlos erklärt Werden Wir . Schneidemühl den 5. Mai 1876. Königliches Krrngericbt. erste Abtheilung.

ES Werden die unbekannten Rechtönackxfolgcr:

a.. der Ernestine Wilhelmine Schneider, welche am 14. März 1874 außerehelich von der am 24. März 1874 zu Pratcm verstorbenen unver- elulicbteu Jobanne Amaiie Schneider geboren und am 7. Juli 1874 mit Hinterlafsung von 73 .“ 35 45 verstorben ist;

. der WitttUe des Leistenmaäpers Findeisen, Sophie, geborene Winkler. w-1che zu Schmiedeberg im Regierunngeziik Merseburg, 0111 15. Mai 1874 gestorben und deren Nach- 101; 11011) nicht definitiv festgestellt ist;

0. der unverehelickpt am 28. Juni 1875 zu Wittenberg verstorbenen Näherin Friederike

Kieser, uneheliche Tochter drr gleichfalls vrr-„

storbenen separirten Scbwancebra, Eleonore Henriette, geborenen Kieser, Nachlaß circa ferner:

. der Matrose Friedrich Eduard 1I'llexander éohle, geboren zu Kicvziz beiN1emegk am “5. Februar 1835, Welcher zuletzt Ende der 1850er Jahre aus New-York gcscbrieben und die Abficbt ausgesprochen hat, „nach Kalifornien auszuwandern, sritdem aber keine Nachricht gc- gebcn hat, sowie dessen Rxchtsnachfolger

zu dcm [3289 am 14. Februar 1877, Vormittags 11 Uhr, im eraie dss unterz-ickmifen Gerichts vor dem „Kreisgericbts-Dirrktor von Manteuffel ansteheyden Termine und zwar 06 a., 11. 111.11 0. unter der Ver- Warnung vorgeladen, dax;__sonsi dcr landesherrlicbe Fiskus für den recbtmäMgen Erben anqsnommen, ihm als solchen der Nachla13 zur freien Disposition

verabfolgt und die nach gsschcbener Präklufion sich dann erst incidcnden Erben al]: seine andlungen und Dispositionen anzuerkennen und zu ubernehmen scbizldig, von ihm weder Rechnungslegung noch Er'aß der erhobener; Nußungen zu fordern berech- tigt, sondern sich lediglici) mit dem, was dann noch von der Erbscbaft vorhanden wäre, zu begnügen verbunden sein soßen und 3.11 (1, unter der Verwar- nung vorgeladen, das; der Verschoileue selbst für todt erklärt und sein Nachlaß den nächsten Erben mit den Folgen des §. 834 861]. Theil 11, 1:11. 18 des AUgemrinen Landreckots zuerkannt werden wird. Wittenberg, dcn 5. Ap_ri1 1876. Königliches Krengericht. 1. Abtheiluuz.

[4823] Edictalludung.

Nachdem der Vormund des pro [1101117370 erklär- ten Rittergutsbefißers Hermann von Menger- sen zu Hülsede, der Rittergutsbefißer Alexander von Strube 11 Be reuscn, die Vermögens- Unzulänglicbkeit Feines uranden dem Gerichte an- gezeigt, und damit ein Gesuch um Zusammew bcrufurg der Gläubiger seines Kuranken zum Zwecke einér aüilicb-n Vercinbaruna verbunden, auch ein genaues Verzeichnis; des Vermögens seines Ku- randcn, unter dem Erbietea zur Ableistung des Ma- nisestationScides, überreicht hat, so wird dem Vor- munde das Verfügungsrecht über das Vermögen seines Kurandrn einstweilig entzogen, etwaige Zwangsvoastreckungen werden fiskirt, und der Ober- Gerichtsanwalt Haltenboff u Hameln wird zum einstweiligen Kurator beste 1.

Zur Anmeldung sämmtlicher Ansprüche an das Vermögen des Kuranden Hermann von Menger1en auf Hülsede wird Termin auf

Dienstag, den 27. Juni d. I., anberaumt, zu Weiclxm sämmtlikbe Gläubiger bc- buf Anmeldung ihrer Aniprüche unter dem Reebxs' nachtb€ile dorgrladen Werdkn, daß, wenn ein gux- liches Arrangement zu Standenkommt, die aqulei- benden Zchirogradhariichen .Gigubiger den von den erschienenkn G1aubigcrn einstimmig gefaßten Be- schlüssen als zustimmend angrnoinmsn wcrden, 11141111 nicht, das; der Konkurs eröffnet, uud jeder Glaubi- ger, Welcher fich11ichkgeme1dek hat, von der Konkurs- masse mik seinen Ansvriichen nnd etwaigen Voxnizs- rrchten dieser Ansprüche ausgeschlossen Mrdsn 11:11,

. an das oben bezeichnete Bureau portofrei einzu-

Publikation des Ausschlußbeicbeides wird nur"uive11emmk und Gerüsfxeickmungen können in dem, - in den Tagen vom 1. bis 15.*ZU11 cr. bei dék ' 1 genannten Bmeau emgeseben werden. _ _ meldungstermme haben die Gläubi-J versiegelt und mit der Aufschrift:

btgex, die ihre Anspruche bezw. die Vorzugsrecbte) begrundenden Urkunden vorzulegen, sich auch über1 falls das? Arrangement nicht zu Stande kommen sollte, zu er-5

durcb Anschla an der Ge ' tat [ . In dem LFU "ck afk geschehen

die Person des definitiv-kn Kurators,

klären.

Mixe „Befriedigung der Gla_ubiger nchzbricheinlich, daß indeß nach einem betrits'außergericbtl1cb von den meisten bekannten G1a11biger11 unter der Vorausseßung des Zustande- kommens eines gerichtlichen Arrangements angenom- menen „Vergleiche eine ibeilwei1e Befriedigung sämmntliMr Glaubiger eintreten würde. Munder, den, 31. Mai 1876. Königliches Amtsgericht Springe. 11. Uslar.

[4818]

Es ist auf TodeSerklärung der nacbbenaunien.

Gefchwifter Fischer, Kinder des zu Weißenborn verstorbenen Schlosser: Heinrich Ji1cher, als: 11, Johann Heinrich Fischer, geboren zu Weißenborn am 4. Januar 1821, b. der l_edigen Marie Kuni- gunde Fischer, geboren zu Weißenborn am 11. No- vember 1823, wclckoe angeblich im Jahre 1850 oder 1851111161) Amerika ausgewoandert find, und seitdem Von ihrem Aufenthalte uud Leben Leine Nachricht gegeben haben, angetragen. Diese genannten Per- son1n, sowie deren eiwaice Erben und Erbnebmer werden hierdurch aufgefordert, fich vor oder in dem

auf den 20. März 1877, Vormittags 11 Uhr, -

vor dem Herrn Kreisgerichts-Ratb Fabreuholß,

Zimmrr Nr. 15, an biefiger GerichtSsteUe anbe-.

rau1riten Tannine entweder schriftlich oder persönlich zu meiden,widrig1nfakls sie für todt erklärt und ihre_ Verlassenschaften den sich meldenden und legi- timrrenden Erben, und in Ermangelung solcbrr dem Fiskus Werden ausgeaniwortet Werden. Worbis, den 26. Mai 1876. Königliches Krengericbt. 1, Ab- tbeilung.

Verkäufe, Verpachtung» Submisfionen re.

14846] Verdmgnng. Es soll die Lieferung von 600 Kbm. Lohe durch öffentliche Verdingung vergeben werden, und ist Hierzu ein Termin auf Donnerstag, den 15. Juni er.,

Vormittags 101 Uhr, in unserem GeschäftslokaLe anberaumt. Die Offerten sind schriftlich und versiegelt und mit dem Vermerk auf der Adréffe: „Offerte auf Lohe“ bis zur ge- nannten Zeit, die Lok)..vrobe bis zum 13. Juni cr. einscblicßlich an die unterzsichneie Direction franco einzusenden.

Die Licfé-rungsbedingunßen, wclcbe jeder Vieiende zu unterschreiben, oder in sriner Offerte ais maß- gebend anzuerkennen bat, liegen im BUreau der Fabrik zur Einficbi aus; (mib werden dieselben auf

abschrr tlich mitgetheilt. Spandau, den 3. Juni 1876. Königliche Direction der Pulverfabrik.

[4625] Bekanntmachung.

Zum Verkauf von circa 2264 Ccntner Guß- eisen und 861 Centuer altem Schmiedeeisen im Artillerie-Devot zu THVTU, 1owie circa 60 Centner Gußeisen und 549 Crntner altem Schmiedeeisen in Graadcnz ist ein Submissions- termin auf

Dounerftak, den 8. “Juni er., Vorm ttags 10 Uhr, _ _ im Bureau des unterzeichneten Artillerre-Depots anberaumt. Schriftliche und versiegelte Offerten mit der Aufschrift „Submission auf Ankauf von altem Eisen“ find bis zum genannten Termin bier ein,;ureicben.

Die Verkaufs-Bedingungen liegen im diesseitigen Bureau, sowie in dem der Filiale Graudcnz zur Einsicht aus. _

Thorn, den 27. Mai 1876.

Artillerie-Depot.

[4631] Bekanntmachung.

Hannoversche Staatsbahn.

Da in dem a11120.d.M. abgehaltenen Sub- miifionstermine für Ausführung der in pneumatischer und event. theilWeise in gewöhnlicber Brunnen- icnkuug bestehenden Fundirungsarbeiten für die Pfeiler der Elbbrücke bei Lauenburg bedingungs- mäfzige Offerten nicht eingegangen find, soll eine anderweite Submission auf Ausffihrung der ge- nannten Arbeiten in 2 Loosen, von denen

Loos 1. Ausführung der Fundirungsarbeiten für die im Flußbette herzustellenden Pfeiler,

Loos 2. Ausführung der Fundirungöarbeitetx für die auf den Flußufern herzustellenden Pfeiler

enthält, eingelsitet werden.

Die Submissionsbedingungen liegen in dem Bureau des Abtheilungs-Baumeisters Wieöner zu Lauenburg 11r Cinficht aus und könnrn auch_ von dort gegen

rstatiung von 3 „M aur portofrcicn Antrag be- zogen werden.

Situationéplan und Längenyrofii können in dem genannten Bureau eingesehen werden.

Offerten find versiegelt und mit der Aufschrift: „Submission auf „Ausführuun von Fun- dirungsarbeiten fur dix Pfeiler der Elb- brücke bei Lauenburg“ bis zum

„14. Juni, Vormittags 10 Uhr“,

kkicben, wo dieselben in Gegenivart der etWa er- schienenen Submitténten eröffnet Werden. Hannover, den 25. Mai 1876. Königliche Ciscubahn-Direkiion.

[4632] Bekanntmachung.

Hannoversche Staatsbahn.

Die Lieferung von Fundamentringen und Eisen-.

[

tbeilon zu dkn Pfeilecgcrüstcn für dir Elbbrxlcke bei . Lancnburg soll im Wxge öffentlicher Subxmsxwrivcr- ! grben Werden. Die Submisfionsbedingungen liegen' tn dem Bureau des Abtbcilungs-Bauuxeistcrs Wiesner

zu Lauenburg zur Einsicht aus und konnen auch von ' dort auf Portofreirn Antrag gcgen Crstaitung von, 3 .“ bezogkn wcrden.

Offerten find „Submission auf Lieferung von Funda- mevtriugerr nnd Eisentheilen zu den Pfeiler- gerüsten für die Ejbbrricke bei Lauenburg“

bis zum 14. Juni, Vormittags 11 Uhr-

. Nachr1chiltch Wird den Glaubigern mitgetheilt,; an das oben beze1chneteBureauportofreieinzusenden, daß im Falle des Konkurses eine auch nur tbeil-1 wo dieselben in Gegenwart der etwa erschienenen" letzten byvothekarischeni Submittenteu eröffnet werden.

Harmoper, den 25. Mai 1876. Königliäxe Eisenbahn-Direktion.

[4653] Neubau MUMM-

Die Eisei-konftruktion der Saarbrücke bei Conz, 4 Oeffnungen 11111 zusammen 177 Tonnen Schmiede- und (Hußeisen, soll submiitirt werden.

Offerten find mit entsprechender Aufsibrifk ka' siegelt und portofrm zu dem in meinem Geschäfts“ lokal (Z_1mmer 40 des hiesigen Eisrnbahnverwal- tungsgrbandi-S)

Donnerstag, den 22. Juni d. I., Vormittags 11 Uhr, abzubciltendeu Termin an mich kinzr1reichen.

Bedmgungxn, Gewichtsberechnungen und Zeich- nungen sind 111 genanniem Geschäftslokal einzusehen und zu kaufen.

St. Johann 11. Saar, den 28. Mai 1876.

110115813116, (11 010, 306/51 Eisenbahu-Vaumeister.

14820] , Bekanntmaäxunq.

Fur die LaUDWebr-Valaiuone Celle und Lüneburg sind1763_Feldflaschen, 1024 Patronenbücbsen, 606 KOÖKFWWW, 758 Kochgeschirrriemen, 249 Resche- tbx11buchscn, 489 Fettbücbfen, 58 Kaffeemühlen, so- 1v1e 860 Verbindczcugc und Rekognitionsmarken zu beschaffen.

Unterncbmsr Wollen ihre Offertyn nebst Proben bis zum_13_. Juni er. an die untengenannte Kom- 111116011 einreicbkn, bei welcher aucb die Vedinguugsn zur (Einsicht ausliegen.

Celle, den 3. Juni 1876.

Die Bekleidungs-Kommisfion des 2. Hannoversäryxén ??fanterie-Regimems r. .

[48161 Snbmisfion.

Zur Vergebung einer Lieferung von ca. 98,000 Ctr._171uhrkoblen für die GarnisowAnstaffen im Bereiche des 2117. Armee-Corps ist ein Termin

auf Mitnuoch, den 14. d. Mrs., . Vormittags 10 Uhr. 111 unseri'm Bureau anJrscizt, wo die Bedingungen ebenso wie bei den Garnison-Verjvaltungen zn Cöln, Mansnbeim und Fkéibng eingesehen werden körznen.

.Di? Offerten find werßcgelt und als solche be- ze1_ch11et bis zu dem Termin kostenfrei an uns ein- zmxnden.

Königliche Garuison-Vertvaltuug Karlsruhe.

[48421 Bekanntmachung-

s KW Neubau des hiesigen Garnison-Lazaretsxs (* en 1) dieYNaurerarbeiten, veranschlagt zu 5985024 2) die Otei1ibauerarbei- ten zur Sockelplinthe nus Jura-Steinen inkl. Material . . , 3) die Steinbau-rar- beiten aus Vogesen- Scmdstoinen inkl. Material . . . .

4) die Licferuug von

2,030,000Stch.Back-

steinen . . . . . , 101,500 an d0n Mindeftforderndcn vorgeben “werdcn, wozu Termm auf Montag, den 19. Juni er., Vor- mittags_10 Uhr, in unserem Büreau, Brubacber Sirciße, 1111Lazarctbgcbä11dc, anberaumt ist.

Die Bxdingimgen können daselbst bis zum gedach- ten Termin, zwisckzen 8 bis 12 Uhr Vor- und 2 bis 6 Uhr Nachmittags eingesebrn werden.

Mulharrsen i_. E., den 2. Juni 1876. (79-6)

Kaiserliches Garnison-Lazareth.

8,100 ,

40,360

Verloosung, Amortisation- Zinözahlung u. s. w. von öffentlichen Papieren.

Bekanntmachung.

Vcrlin-Anh nltische Eisenbahn.

kasse, am Askxnischcn Platz Nr. 5 hierselbst, in den Vormittagsstunden jeden Wochentagcs von 9 bis 12 Uhr eingelöst werden:

1) die zum 1. Juli cr. fällig Werdenden Zijtscoupons und zwar:

5, Nr. 7 Serie 111. der 40/0 Prioriéät“- Aktion,

11. Nr. Seri? 111. dcr 441% Prioritäts- Obligationen 1. und 11.En1ijfion, _

0. Nr. 1 Serie 111. der 410/13 Prioritäts- Obligationen 11111". L„

. Nr. 1 der 4-10/0Prioritäts-Obligationen 11111“. (),

. die Dividend-nscbcine Nr. 69 der Stamm- Aktiin 1.111. 14., L., ()„ 1). und 11, frrncr die an friiheren Jäuiqkeitsterminsn bis 11131 nicbt abgehobenen Coupons und Divi- dendcniibeine, soweit dieselben nich1ver- jährt find.

2) Die an'. 16. März cr. verloosten PrioritatZ- Aktien und Obl1gatiouen, sowie die in fru- heren Zicburgcn VUlOOstM, abcr 11011) nicht abgebobc-nen 3101611 21".

(011. unsere öffeniiicbe Vckanntmachung vom _ 17. März cr.)

Es wird ermebt, die Coupons und Dividondcrz-

scheine mittcist getrennter Nacbwi'isungsn über die:.

' Güterkasse auf unserem dortigen Babnbofe in den tVorsmittagsstundeu von 9 bis 1211hr 1???" Wochen- . age .

5 Die Einlösung der Coupons zu den 5J'rioritäts- Obligationeri l-ltx. 1). erfolgt außerdem vom ]. zbrs 15. Juli er. in raukfurt a./M. bei Herren ; . A. von Roths ild & Söhne und bei der ?. Filiale der Bank für Handel und Industrie. Berlin, den 25. Mai 1876.

Die Direktion.

[4815] Bekanntmachung.

Bei der am_ heutigen Tage stattgefundencn Aus- loosung der im Jahre 1876 zrirückzuzablenden und zu solchem Zwecke zu kündigenden Kreisobligatio- neu, sind folgende Nummern nezogen worden:

11111. 13, Nr. 8 über 500 Thlr.,

0. Nr. 144 über 200 Thlr.,

1). Nr. 21, 159, 182. 273 über je 160Tb1r.,

12. Nr. 132, 218, 360 über je 50 Thlr.,

17. Nr. 60 und 91 über je 25 Thlr., welZHe den Befißern mit der Aufforderung bierdurch gekundigt werden, den Kapitalbetrag vom 20 De- zembxr d.J. ab, gegen RÜckgabe der Obligationen, der Zinscdupons und Talons bei der Kreis-Kommu- nalkaße hierseibst in Empfang zu nebmcn.

Mit dem 20. Dez-mber d. J. bört die fernere Verzinsung der vorgedacbten Obligationen auf.

Bergen den 31. Mai 1876.

Die Chauffee-Bau-Kommisfion des Kreises Rügen.

Bei der, dem Plane gemäß, beute vor Nokar und Zeugen stattgefundenen 62. Serien-Ziebung des vor-

von Rothschild & Söhne zu Frankfurt a. M. auf- genommen-"n Staats - Lotterie - Anlehens vom Jahre 1845 sind folgende 80 Serien - Numxxiern gezogen worden: 127 130 164 187 360 370 374 382 415 426 616 663 785 897 917 1105 1211 1319 1466 1507 1549 1757 1764 2018 2119 2270 2299 2370 2395 2430 2643 2719 2731 2811 2881 2882 2926 3065 3167 3210 3333 3387 3393 3431 3470 3543 3637 3694 3955 4004 4006 4046 4155

mals knrhessischcn, bei dem Bankbau'se M.A.1

.

4.759 4375 4391 4759 4861 4535 4974 5053 5087 514,1 5162 5214 5246 5.321 5522 5638 5771 5780 5862 5955 6048 6114 6181 6397 6427 6431 6536. Wir brt.','i1kn solches hierdurch 3_U1_:' öffentlichen Kennt- niß. Caßkel, axn 1. Juni 1816. „Königliches Regierungs-Praftdium. I. V. Mittler.

Divi Nachdem die für das Jahr 1875 zur Vertbeiüangx kommende Dividende a. für die Stamm-Akiicn 111111. .4. auf 60/0 :: 18 17,6. "“'" H, 1). für die Prioritäts-Stamm-AkiiZn 1-jtt1: 13, auf“ 310/0 : 10 „44 50 „_z fcstgeseßt Worden_ist, kann dieseibe vom 7.11. Mts- ab in den Vormittagsstundcn von 9-12 Uhr bci unserer Hauptkasse bier, unseren Filial-Hauptkaffen in Berlin und Hannover, und bis 30. d. Mrs. in Berlin bci der Direktion der Distonw- Gesellschaft und bei Herrn S. 'Bleickiroeder, in Leipzig Zei DeklnA-IZ. C. Plaut und 1:1 der gemeinen Deu!" en Credit-Anstatt, „ck in Dessau bei Herrn I. s'). Cohn, in Frankfurt a. M. boi HerrM M. A. von Roth1child & Söhne

in Empfang genommen werden.

Den xinzulbsendcn Dividendcnsckzeinm ist eine Nachtveimng uber die Stückzahl und den Gs1dbetrag beizufügen.

Wkagdcbm'g, den „3. JUK1'1876.

Direktorium.

bent.

[4803]

zahlung .1111 30. December dieses Jahres.

hcrzogiikbc Staatökaiic bicrsclkst 11111 14,985 Mk. nebst

ircrdcn.

207 Nr. 760 818 821 904 0:13 10:18 1180 1474 1611“)

412140. , 1555150. . . 16.141,00. . 15.101,20. . 15001150. , 1504100.

Scric 1755 1807 1853 2012 2017.71 2128 2259 ZINK

2540

20741160. 23581 600. 2046180. 512181, 2110.

. : : ! l ! . U

65861 80. 72141 011. . 74621 40. , 76141 611. . 788131 811. 813217111. 81.381 4111). 861111 21). 92101 ".'1).

Série 3294 Nr. 31108 , .'1732

71.808

31144

4067 411711 431111 „111111;

5117 5154 567

3427 5475 11115111 5795 5972

!!,“; Nr. 1511 110, 201; 410120. 5:4 , 521/50. 1:14 1217150.

. . . Serie

263 Nr. 52-11 60. 336 670120. 3:55 67415150. 542 1032140. 640 12781800. , 1212 2482140.

. Scric 22 Nr. 421 “111. 63 124] 61).

106 2101 20.

„3:61; 73111 "311,

1549 1291111311.

885 , 1768] 700.

398 17941 "60.

Gotha,

1. Juni 1876.

von Holtzendorff.

Z) Äbthci

T'1an11111ckx111111110 dcr 1120 Stiiik “1111111111119711111111111910 1111 8101111111111101511 Wik 3T;6,000_'.14 1101111 dcm Prauncnzusckxlagc Wii 299,700 Mk. -- 1112111111111 5 Priiccnt 21211111? 1*1*11 [6131616111 .111 die

|_.) Abtheilung "- SLUB 4877 2111“.

1

a) Abtheilung 111 L;.

Bekanntmachung.

_ Im Hinblick .1111 Artikcl 29 Unsorcr Stafiifcii kündigen wir *die in Ochtiickécr Sixznng 111110cm A1111ick11§ratbc§ am 1. 1710105 511111111112; 1101011111011, 11111011 anmcfiibrtcn 56Srr1011 1011“. die dir- 1clbc11 bildenden 1120 Stiick PrämiemPfandbricfc erster 1111d zweiter 2111110111011, ibwio fernxr dic (1810116110118 Scricii Unscrcr JprkccntiMi 5111111111100 dritter 2114110111001, 14 Scricm dcr Pfandbrich, Abtheilung ]lln.. 1111d17Srric11 dcr 41111101110011111111111110, Abtheilung 1!“..

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1111111111111“ Z111'11Tkii1111111111 1111 Gcsammtbctragc

don 620,715 Pik. fiir die 1101111111011 1120 Ztiiik Prämicii-Pf.11idbric.ic 1111? 1*1*11 48,000 *.Nk. _ 10 Prrccnt “31111ng 111114800 Mk. fiir die “111110111111" Abtheilung ill.. 84,000 Mk. 112111110 Proccnt Zuschlag mit 8400 Mk. für die “1111111111101.“ Abtheilung "[a,. 1011816 von 102,000 Mk. nebst 10 Prdccnt Ziisiblag mit 10,200 IKk, fiir die Pfaiidbricfc Abtheilung "'. erfolgt bei «11111 unseren Zabiirclicii, 11101010 wir 1211111511111 wicdrrbdik 1015111111 1111111911 iiicrdcn. Vcrzcikkdniiic dcr (1810001101 Scririi nnd “1110111111111 101111011 bci dicscn 3111111011211 011150017611.

Die Auöloosung dcr Prämien findet am 1. October dieses Jahres statt. V e r z e i ck 11 i fz dcr gezogenen Serien und Nummern. 4!) Abtheilung [. Scrio 1625 Nr. 32481 500.

Scric 2605 Nr. 53851 „000. 2735 „')-1681 701), ".)-“4114 517161 811. 25:11- 507111, 50. 2371 (“17401 21). 1,51114 JAM“. ], «1. 25117 552121 41). 2020 3550] IQ. 20512 5?st 4-1.

3508] 100. 315121 *40. 376571 “700. 40621 40. 1123] .';00. 42541 130. 4Z]61 00. 47541 5100. 5117-81 . 800.

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717107; 2111". 115041 130, 55111.) 111154] 1100 11226 _ 1245-11 20. 023.8 1217-11 60. 6614") 1322.51 500, 1011541 (“0 7011". 141281 „';00. 113110180. 7171 43401 ".'0. 115851000. 7451 140001 20.

117421710. 7771) 1.3.3518] 4111).

1113-31 40. 102.121 41 1. 103001 «1, 107.101 340, 10.55.2140.

lung 111.

37 Nr. 145 48. 174 69.3 1115, , 1). 180 371 72. 224 , 447 4-9.

bit. 0. Soria

"

Lit. 13. Serie 280 632 691 909 4111 . 547 596 641

288100, 6.311 20. (2001 10. 0081 510. 1637-10. 10215 01. 119] (12. 12141 82.

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(*,) Abtheilung ls.

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722 7211 *.*-). ]7 (;.-"1 » 41 1151 114. «12 8:1 4. 6:1 , 12.1 26.

:;14 627 ;ck».

1.11. 1]. Serie 122 . 204 243 3512

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])011180116 (111111114“1011141111111". Landskv.

R. Fricbocs. (H1 127 6.)

[4834]

Bekanntmachung. * _ Bei der Ausloosrwg der nal!) dcm Tilgungswlan auf don ] Sewtembkr 1876 zur Rückxablung besttm_mten Partial-Obligationeu des Llnlrbxns der Stadtgemeinde Ems 1"1b.'r 120,0("10 Thlr. vom 1. Marz 1872 sind folgende Nmnmcrn «zogen worden: Nr. 6. 21. 78 u. 240 :'1. 400 Tle.

Die anxber dieser Partial-Obligatidnxn 10210611 hiervon mit dem 5151111811211 in Ksnuinii; 92- 11131, das; dcren Verzinsung nur bis 311111 Einlösungs-Tsrigme, 1. _Seutember 1876, stattfindet und daß die Kapitalbeträgr im Vzrfailtermine boi dsr vatkane hierjelbft, bei der Kasse der Deutschen

Stückzahl und den Werth drrfclbcn und nach den * Pcreanbank in „Frgnkfart mM. oder bei dsr Kasse ?er Baseler Handelsbunk iq Basel «.;-on 5,11». [1812111119 der Ob11111110nen und der dazu 511101123011 11051) nicht verfailcuen Zinsconpons 1115113210115,

vékicbikdrncn Katcgorien 920112116, die verlcostcxn * Prioritaten 5151.30“. mit Nummer-Ycrzeickwisseu cin-i zureichen. 1

In Leipzig erfolgt die [111-7419 Einlö1'1111g - (je“'

SitiiationsPlan, Längen- dock) nur der CMPons und Dividcndenfcheine 1111 1) «

crbobsn werden können. Ems, 3]. Mai 1876.

(_V. "2525 ',

Tas Bürgermeistcr-Rmt, Vrodxina.