1876 / 149 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 27 Jun 1876 18:00:01 GMT) scan diff

zum Deutschen Reichs-Anzeiger "und Königlich Preußischen Staats-Llnzeiger.

„9.149. Berlin, Dienstag, den 27. Juni 1876.

Oeffentlichev Anzeiger.

1. 8160111111018 ÜdeIUÜlUUZZ-ZMUSU. 5. 1111111517716116 LiabliMwanw, 173111111011 um]

2. 805588606100611, Yufgsbow, 70rlaäru1gou (1703811311661. „Juvalidendauk“, Rudolf Ykoffe, Haasenstein u, äsrgl. 6. 701801116001» Zskauumaahnnxoy. & Vogler, G. L. Danhe & Co., E. SFlotte,

3. 7sr1räuf0,7sryaobim1gsn, Submissiononow. 7. 1510131180116 stjgsu. Büttner & „Winter, sowre alle übrigen gr ß

4. 761100811113, Worijgation, 2111578100113 Z Msaisr-qusjgou. 111 6.61“ Zöwou- Annoncen-Bnreaus.

11, 8. «. 7911 6118117110110!) kapjorsn. kumüisn-Uaobriobbsn. bsüago, Verkä e, Verpachtuugeu. Der Inhalt dieser Beilgge, in weleher auch die im §. 6 des Gesetzes über den Markenschutz, vom 30. November 1874, vorgeschriebenen Bekanntmachungen veröffentliöht Werden, erscheint auch iu

; _ .. „W.., .. .... «QnOral-ßalan (343. StDiiekKZklenpreblseKYUfi dier stilixsä'beeji „Fü -e5 „46 6 einem besonderen Blatt. unter dem Titel " . , ena engrue ua. one ' - . , . . . . . . . . . . . ,“5 A - , ' . . . . . . . .- , Ksar- .. Wi... : _ .. . “.?.5518188560?«90.60.04.E;".h«,s . . . . . .. 58668 .. Central-Handels-Registsv fur das Deutsche Reich. (Nr.175.)

auf eiteres betragen: ' * ' . . . . - - * ' AUS te ende ordexun en , . , _ . . . . . . . 101,561 58' Diverse Creditoren . . . . 18 529 1 - - " ' * ....x"x..;6".2"5“.6655666602 «.DE-„Fs - - - - - - - -- 03 G... - . . ...?“? .H..f“r.x“s.87“ch§.25ch 6.62“?P?.st-YÉJJMDFJF .. CH..081282765222éäM-FK“ ' * ' . t _ , . . , . , . 2,50 73 D R ' ' ' [ :"" . kßké-é-é'x'“? UU. U an e , 0 re ur ar e tt_ian _r g . er ., ontgara er ra ? , un a e onnemen e räq ür as ier e a r, -- in e ne ummern 0 en - Giro Ccn o er emgewmn vertherlt fick), wie fo It - *. Buchhandlungen, für Berlin auch durch die Expedition:, 817, Wilhelmstraße 32, Zezogen werden. InsertionSvreis für den Raum einer Druckzeile 30 45. 3

F“ “M"“ Reservefond 100/0. ... 25,389. 26. ' ' _

Dritte Beilage zum Deutschen Reich6-Anz6iger und Königlich Preußischen Staats-Anzriger.

;in 149. Berlin, Dienstag, den “27. Juni 18262.

In dieser Beilage werden bis auf Weiteres außer den gerichtlichen Bekanntmachungen über Eintragungen und Löschungen in den H and e l s -, Zei ch en- 11. M aft er reg 1 stern, sowie über Konkurs e veröffentlicht :

1) Patente, 7 d' d R' _ . „. b ,. , 2) die Uebersicht der anstehenden Konkurstermine, ) xe von_ en eicbs-, Staatö-„und Kommunalbebörden außzesckpriebenen Ou mrjfionstermme, 3) die Vakanzeu-Liste der durch Militär-Anwärter zu beseßenden Stellen, Z) Jie FWF, und Fahrplan-Veranderungenbder deutschen Eisenbahnen,

4) die UeberfiÖt vakanter SteÜen für NiÖt-Militär-Anwarter, 0) die eher cht der Haupt-Eiseribakm-Ver MPU" “' „BLÜMÖ- . . .

5) die Uebersicht der anstehenden SabbastatioUS-Termine, 11) die 116 lersicht der bextkehenden Postdampfschiff- erbmdungen mit tranSatlantrschen Landern, 6) die Verpachtungstermine derKönigl.Hof-Güter und Staats-Domänen, sowie anderer Landgüter, ) “s TeeskapbeU'Vs MMW-

, ;, ZInserate für den Deutschen Reichs- u. Kgl. Preuß. Z . Z Etaats-Anzeiger, das CWal-HmtdeMrgisier und das LF poftblatt nimmt an: die Königliche Expeditioir " ;I des Bentsäjen Reilhz-Inzeigtry unk Königlich

' preußis-heu Htaatz-Uuzeigets: Berlin, 8. 77. Wilhelm-Straße Nr. 82.

Burearx der deutschen Zeitungen zu_ Berlin Mohrenstraße Nr. 45, die Annoncen-Exp-ditioneu des

eren

* 87 Inserate nehmen an: das Central-Auneem] '«_

kaßaifa.

Stüäkoblm . . . - - ' ' ZZ Reich9pfeunige, M“I“IÜU'JWMWWLC'FUW ' s

' NéWürfelkohlen . . . . . , _ “_ “. Kleinkoblen 1. Sorte . . . . 24 „'*' .Kleinkoblen 11. Sorte . . . 22 Flammkohlen. _ _ Stückkoblen . . . . . . . 45 Reichspfenmge, Würfelkohlen . . . . . . 38

örderkohlen . . . . . . . 25

! leikolen . . . . . . . 21 Z:;brhze, den 26. Juni 1876. '

Königliche Berg-Iuspektion.

*“ 5434 . [ BeZm Nmbau der Reichsbank soll der Rest der vérbundenen Rüstungen in der Front der Jäger- straße besiehend aus: ca. 1700 Kubikfuß (5000 lfd. Fuß) abzubrechen- den Bauhölzern, _ ca. 2100 Kubikfuß (6500 lfd. Fuß) bereits ab- * gebrochenen Bauhölzern zur sofortigen Beseitigung meisthietend verkauft «Werden. Die Bedingungen find m den Geschäfts- nden im Baubüreau, Kurstraße Nr. 6, einzusehen "und versiegelte O erten ebendaselhst _bis zum Donnerstag, den . Irmi er., einzureichen. Berlin, den 23. Juni 1876. Die Vaubertyaltuug.

527; Nabeiehend angegebene provisorische Holzbauten: 1. In den Werken bei Cuxhaven: 2 Reduit-Blockhäuser, 1 Laffeienschupveu, 1.6 Hoßlfravusen,

2 Revers-Baracken,

5 Pulvermggazine,

3 Geschoßraume,

2 Zünder-Reservoirs,

2 Kehlgrabenbrücken,

1 Latrine;

. In den Werken von Granerort bei Stade:

1 Reduit-Blockhaus.

] La-ffetenschuppen sollen meistbietend auf den Abbrutl; verkauft werden, wozu schriftliche Offerten_ bis zum 14. Juli er., Naehmittags 4 Uhr, m_ das Bureau der Befestigung der unteren Elbe hterselbst ,emzu- reichen sind,

Die Bedingungen, unter welchen der Verkaizf er- olnt, können in den Dienststunden von_ Vormittags 8-12 und Nachmittags 3-6 Uhr im genannten Bureau eingesehen, auch gegen Erstattung der Ko- pialien verabfolgi werden. _

Cuy aveu, den 17. Zum 1876.

Kön gliche Befestigung der unteren Elbe.

[5505] Submission.

Donneré'tag, den 13. Iuli_1876, Y_orrpittags 10 Uhr, ollen in der Königlichen ArtrUZrie-Werk- statt zu Deutz folgende Material-Gegenftande und

zwar: _ 8335 Paar Hufersxn, 28,350 Stück Hufnage], 30 OelfäFer, forme ca. 50,000 Ko. *Hchroteifen, 270 altes Gußeisen, 200 Stahlabsälle, 3000 Blechabfixlle, 5000 Lederabfalle, 20,000 Eisendreb- und Bohrspähne, 30 Borstenabfälle, 330 Bruchglas, _ 20 Drillicb- und Segeltuchabfalie, 150 altes Gummi, _ _ im Wege der öffentliében Submis on_ an den Mxift- bietenden verkauft Werden. _Kauf usttge wouen ihre poftmäßig verschlossenen, mit der Aufschrift: „Submission auf Hufeisen :e. und Mate-

rial-Ab ange“ _ _ versehenen O exten bis zum genannten Termine der

"K*!!!“-

untrrzeichneten Direktion franko einsenden. Die*

Verkaufsbedingungen liegen währepd der Diepststun-

den im dieseitigen Bureau zur Einsicht __berett, auch

können die elben auf Verlangen qbschnftltch gegen

Entrichtung der Copialieu mitgetheilt werden. Denk. den 23, Juni 1876.

Königlijxe Direktion der Artillerie-Werkftatt.

Verschiedene Bekanntmachungen. 5521 [ In162apellmrg _ist die zweite Lehrerstexle vakant und sou möglichst bald besetzt werden. Die- selbe ist mit einem _Ewkommeu von 250 „46 einer amilieuwohnung UU neuen Schulhause _und einer ntschädigung für Feuermakerml, zum Betrage von 108 „M verbunden. Unter Umstanden kann außer- dem dem Le rer eine persönliche Zulage von 150 „x

ewä rt wer en. _ . Wßmigerode, den 23. Juni 1876.

Abschr'eibimg' 260/3 Comptoir-Uienfilien-Conto ', . . . . . . Abschreibung 200/9 Perde- und Wagen-Au cha un s-Conto . . f s ff g Abschreibung Magaziu-Bau-Conio . . . . . . . . .

Abschreibung 100/9 Wohnungsbau-Couto . . . . . . . . Abschreibung 200/0 Bahnbau-Conio. . . . . . . . .

Abschreibung 150/o

Terraiu-Conto . . . . . . . . . . Pillxuer Jnveutarium-Conio . . . . . . Abschreibung 509/0

Sonia 1171070

Fäsfer-Conto Lagerbestand . . . . . . . Petroleum-Conko Lagerbestand. . . .

Königsberg, den 23. Juni 1876, [5511]

[5515]

vorausbezahlte Prämie auf Petroleum :c. .

Königsber- Der AufsickjtSrath. 11. Keller.

Die Dividenden-Coupons pro 1875/6 werden von heute ab in meinem Comptoir eingelöst.

Königöberger Handels-Compaguie. Togobentlorll'.

ger

5,921 '

1,510

3,539 41,298 15,427

26,217 20,543 116

982 4,005

42,800

83 1 „482

13

31

61

75 84 16.

64 Handels-Compagnie. Die Direction. “.key-5011011119147.

Extra-Dotation . Tantiöme 780/0. . . . . . . . Actienzinsen 60/0 von 8-4 540,000. . 32,400. Suprrdividende 30 0/0 von „M 540,000 162,000. -- Gewmn-Saldo-Vortrag pro 1876/7 . 61, 41

94

58

26 45

ll. Weller.

Berlin = Ham!)

urger

_

. . 15,000. _, 151 «. W 24 40,389. 26 19,04]. 95

(Ag. Kgbrs. 192.)

Eisenbahn.

_ Yetisa. . Anlagekosien der Hauptbahn

triebSmittel erfolgten Verwendungen

bis ucbbolz:

3. definitiv gebuchteVau- AUSJben nach Abzug der

1). noch nicht abgereckmeie Vorschüsse für den Bau der ZWeigdak-n. .

zusammen .

Schienen und Schwellen . . . . 711. Caffabestand in_ Baar und Wechseln

. . . . . . 42,000,000--| . Werth der seit Fertigstellung de_ör Hauptbahn zu Verbefferungrn und Erganzungen der Hauptbahn, sonne zur Ergänzung der Be- 22,197,462

. AnlcYekosten der Zweigbabn don Wittéubkrgé

au-Einnabmen . 250332715461 73 „3

5,146,044 , 83 30,179,316

17. Gegen Unierpfand ausgelieheue Capitalieu

7. Effecten zum Course vom _30. Dezember_1875

71. Vorrätbige Materialien in den_ Werkixatts- und Cokebrennerei-Depots, scwre vorrath

Berlin, den 23. Juni 1876.

nm 1. August c. erwartet, 3 Mühlhausen. den 24. Juni 1876.

Der Magistrat.

kräflith Stolberq-Weruigerödisäxes Con. üsior u

i m. (U. 52494.)

1 1 1

]

Summa 108680929725 |

Die Direction- Neuhaus.

Zl. Rßckstände von vsrLloosten Prioritäts-Obligationen . . . . 95-517 117,1. Ruckstände von fälligen Coupons und Dividendenscheinen . . 1,235,592 KLU. Verficherungsfonds 7in rollende Güter . . . . . 000 1117. Betriebs-Ertrag pro 1875: Die Einnahmen beirxgen . Die _AuSgaben betragen: &. fur die allgemeine, die Bahn und Trans- _ pori-Verwaltung 10,676,433-M29-xz b. für Verzinsung und Amortisation Prioritäts-Obliga- tionen, Betrieböczn- theile andererBahn-

verwaltuugen 26. . 3,511,115 , 35

)(7- Versckyiedene Crediioreu nach Abzug der Debitoren . . . . 1,262,376 42 Summa 108,680,929 25

kazßlfa. „M

1. Actien-Copital 1.116. 11. 11. Prioritäts-Obligationrn 111. d 17.

7. Amoriifirte Stamm-Actieri 11116, 13, . . . . . . , . 71. Amortifirte Prioritäts-Obägationen 1. Emission . . . . 2,100,000 711. . ]] do . . . . .

7111. . . . . . 111, Reservcfonds nach Abzug der für denselben vorscbußweise ge- zahlten 311,636 „M 40 43 und einschließlich 1,015,815 „M in vorhandenen Materiakien . )(. _Seit Fertigsteuung der Reservefonds zu Vexbefferuugen und Ergänzungen des Unter- zur Ergänzung der Bciriebömittel entnommene

111) do. . . . . . . . . 35,820,000

nehmens, sowie

und zwar: zur „Veri tigung der Eisenbahn- Staats teuer . . , . . . znr Ueberweisung an den Reserve-

heiluiig “als' Dividende an die Actieu 1.166. 4. . . . 1,500,000 "- .-

Die Stelle eines 2. Kalkulators mit_1_400 «FQ, Jabreögebalt ist zu besetzen. Meldungen zivil gungkberecbtigter qualifizirter Personen werde

Die Kreisjunndarztstelle des Kreises Halber- ßavt ist durch das Aus1cheiden des Inhabers der-

Dem anzustellenden Kreiswundarzt wird tritt gesucht. AnZHlagSsumme 3

600 „M verbundene

. . . . . . .. . , , , , , 15,000,000 1. Emission . . . . . . . . 12,900,000 1 do. . . . , . . . . 2,595„000 9,000,000

405,000

do. . . do. 111. do. 180,000

2,595,962 Hauptbahn aus dem Vetriebs- und

22,197,462

!

. 17,475,568 M 47 43

zusammen 14,187,548 „Fi 64 „3 verbleiben . . . . . . . 3,288,019

196,875 „74 - «5 .1,591,144 , 83

Summa wie vor 3,288,019 „M 83 „5

(Ito. 227 /6.)

selben erledigt. Qualifizirte BeWerber um diese mit [5516] einem jährlichen Gehalte „vor) n bis Stelle haben “sich unter Emrer [5527] | und eines Lebe 1 zu meiden. _ die Stüdt Halberstadt “ls Wovnsiß angewiesen wer- Kt ca. 2Iabre.

den. Magdeburg, den 21. Jum1876. | Königliche ““"“an A von et

'Der Königli e Van-Inspektor.

8-11 “'n'-ll. (11 Na. 238/6)

Zur speziellen Leitung eines Kasernxnbaues chung ihrer Zeugnisse für 2 Eskadrons in Saarbrücken wird ein un Hoch- nslaufes binnen 6 Wochen bei uns bau erfahrener Bauführer zum Wfartkgen Ein-

,000 „26, Bau" ieraufReflekiirende wollen ihren * eldun en Prüfungö- und sonstige Atteste brisasen. b?beilung des Innern. St. ohauu-saarbriirkeu, den 22. Juni 1876.

_ «WMW“MM; . ,. . „.

Parente.

PVeußen. Königliäzcs Ministeriuw far Handel, Geroerbe und öffentliche Arbeiten.

Das dem Ingenieur Louis Ulzböfer zu Ber- lin unier dem 25. März 1875 auf die Dauer von drei Jahren und für den Umfang des preußischen Staates ertbeilte Patent

auf eine selbsithätige Entleerungs-Vrzrrtckßiung an

Apparaten zum Heben trockn-xr und ftysfiger Lasten,

in der durch Zeichnrmg und Beschreibung nachge-

wiesenen Zusammensetzung und ohne Jemanden m

AUWendung bekannter Theile derselben zu be- _ schränken, ist aufgehoben.

Den Herren H. Floitm 171111 & Comp. in Bochum ist unter dem 22 Juni 1876 ein Patent

auf ein durch Zeichnung und BesÖreibwng nacb-

gewiesenes Entlaftungßventil, obne Jemanden. in

der Anwéndung bekannter Theile zu behindern, auf drei Jahre. von jenem Tage an gerechnef, und für dden Umfang des preußischrn Staats ertheclt ivor en.

Dem ordentlichen Professor dcr Maschinenlehre an der Königlichen polyteéhnifcben ““E-(171118 _Carl Linde in München ist unter dem 23. Juni 1876 ein Patent _ _

. auf eine Kälte-Erzeugungsinafcbine, msoWeit dte-

selbe als neu und eigenlhümlich erkannt ist, auf drei Jahre, von jenem Tage an gerechnet, uxrd fürdden Umfang des preußikchen Staats erthetlt wor en.

Scbwar burg - Sondeerauseu, 8. Juni. Auf 5 Jahre: F?). S org e zu Vieselbacb-Erfurt, Selbst- reitungs Apparat. P, & J. Dussaud fréres, Jos. Duchez und Jaques Bendinger zu Pa- ris, neues Gerbversahren.

Entscheidungen deutscher Gerichtshöfe iu Handelssachen. *)

1) Die Berufung eincr Generalversammlung, Welche über die Herabsetzung des Grundkapitals einer AktiengeseÜschaft Beschluß fasse soll, wird der Vorfcbrist des Art. 238 H. G. B, über die Ankündigung der TagesQ-rdnung nicht dudurcb geniigt, daß als deren: Gegenstand die Abänderang der Paragraphen 008 Statuts an- gegebenist, welche das Grundkapital der Gesell- ichaft festseßen und über eine eventueÜe Erhöhung desselben Bestimmung treffen. Eine iolckxe Bekannt- machung ist zu allgemein und z1_l unbestimmt, um Ueber- raschungen der Aktionare und ubereilten Beschlüssen in der Generalversammlung entgegenzuwirken,und um dem Einzelnen im Voraus kund zu machen, ob er Inter- esse daran bat, in der Gmeralversammlung zu er- scheinen. In dieser Bekanntmachung darf nickyt auf Vermutbungen, Unterstekungen und zweifelhafte SchlußfolZerungen verwiesen Werden. Beschluß A. (H. Cölr.“ v, 1 . Januar 1876 R1). Archiv Bd. 67, S. 118 His 123.

2) Das in Art. 2078. der NodeÜe zum H. G. B. außgesmoÖene Verbot, den Nominalbeirag d:r Aktien während des Bestehens der Gesemchaft zu vermindern, ist kein absolutes. Dasselbe erleidet vieimebr eine Modifikation durch den Art. 248 HGB., wc-lcher eire Herabseyung des Grund- apitals unter den dort angegebenen, die Interessen der Gläubiger sicherndxn Formm gestattet.

3) Wenn einer Aktiengeseüschast zum Zwrcke der Herabsetzung des Grundkapitals eigene voll einge- zahlte Aktien unentgeltlich übergeben werden, um dieselben zu vernichten, so liegt hierin Weder ein durch den Art. 215 H. G. _B. verbdtener Erwerb von eigenen Aktien, noch steUt dle Vrrmchtung selbst eine durch denselben Artikel verbotene Amortisation eige- ner Aktien dar. Auf Ankäufe, Welche zum chcke der Spekulation mit diesen Akiien geschehen, ist diese Bestimmung des Gesetzes nicht 311 befchränken.

4)_ Daß das Grundkapital m der angegebenen Weije [:erabgeseyt fei, kann erst, nachdem dies unter Beobachiuns des in den Art. 243 und 245 H. G. B, vorgeschriebenen Verfahrens ur Ausführung gebracht worden, in das Handelöregiszter eingetragen und ver- öffentlicht_ wexden.

ml 2 bis 4. Bes luß A. G. Cöln vom 10. Januar 1876, Ri). Archiv d. 67, S.118, 119, 123 bis 129 (ok. auck) sienographiche Berichte zur Novxlle 6,5811) 11. Juni 1870, Bd. 4, Anlagen S. 657,

*) Aus den neuesten Zeitschriften.

_Zur Frage der Reform des deutschen Er- findungs - Patentrvesens ist abermals eine Broxhure erschienen, welche_ den Titel führt: „M o- tivtrte Antwort auf die zur Enquete über das ReichsmPatentgeseß gestelltenFragen, nebst neuern Geseßentwurf, von Othmar Lenz, Berlin.“ Wie axis diesem Titel ersichtlich, unterzieht der Verfasser dre vom deutschen Bundes- ratb ormulirten Fragen einer kurzen Besprechung und. eantwortung. Er will nicht das ganze Pa- tentwesen erschöpfend behandeln und damit Un-

nöthiges wiederholen, sondern hauptsächlich die drei Kernpunkte der Frage, um welche der Streit der theressenten sich dreht, nochmaxs beleuchten. Als Zielscheibe dient auch in dieser Schrift wieder der Entwurf des deutschen Patcntschußvereins. Die erste Frage: „Empfiehlt sich ein gxfelzlicher Schutz für Erfindungen?“ glaubt der Veraffer für bereits entschieden erachten zu können, weil eine Verneknung eine Inkonsequenz sein würde, nach dem Vorgehen der Gesetzgebung zum Schuße des geisti- gen CtgenthumE, der Marken, Muster, Model1e2c. Im Weiteren Verlaufe der Schrift bekennt fich der Verfaffer ais enrjchiedener Anhänger des „Vorprü- fungsverfal)rens“, im Gegensatz zum „Anmelde-“ und „Aufgebotéverxahren“. Man könne die (Hut- achter durcb nahere Definirung dcffen, was als „neu und eigenthümliä)“ patentirt Wer- den könne, _besckyränken und auch Schutzmaß- regeln gegen die vom Patentschußverein PerhorreSzirte „Unfehlbarkeii“ der Pcckentbrbörde treffen. Es sou z, B. bei der Pxüfung auf Neuhkit nicht Lie abso- lute Nenheit des Prinzips der Erfindung, sondern das zur Zeit relmiveUnbekanntscin der Ausführungs- er111 des Patentobjekts maßgkdend und es soll ferner fur 1edes_ abgeschlagene Patentgesucl) eine zweimalige Appellation zulajfig sein. Der dieser „motivirten Beantwortung“ angxfügte Geseßentwurf von 37 Paragraphen ist mne Zusammensteüung aus den Patentgrßßen fast aller Länder und es ist somit diesem Entwurf des Patxnrschußvkrsins in der vor- [r*genden Brochure 6in formell abgeschlossener Gegen- entwurf gegenübergesteÜt.

Ueber den Geschäftheist, seinen Ur- sprung, Wesen und Ziel bat Hr.Ferdinand Hoch im GSWLrbeveretn zu Tübingen einen Vortrag gehalten, der in besonderem:Addruck*) erschienenist.Wir entnehmen demselben Folgendes: Den Geschäftögeist charakierisiri der Verfasser dahin:

„Jede Geseuschaft, jeder menschliche St-md. welchér unter" arinähernd gleichen und gemeinsamen außeren Verbalimsien lebt und wirkt, ist von einem bef_0nd_eren Geiste de_feelt, wie er sicb auß den eigen- tbumltcbxn Bedürfnissen und Gewohnheiten heraus- bildet;_1eder Stand hat seine besondere Art, die menschlichen Dinge und Handlungen anzusehen, zu betrachten und zu beurtveilen. Ganz Ibenso kann man im Stande der Geschäftsleute eine besondere Art _zu denken und zu urtheilen wahrnehmkn: und dies ist es, Was wir den Geschäftsgeist nennen.“

Daß der Geschäftögeist bei uns nicht nur nich? gepflegt, sondern in sei:1em Wesen auch durch und durch verkannt wird, diesem Mißstande schreibt der Verfasser vor AÜem den so langsam dahin fiechcziden Vevlauf der_ jeßigen Krifis, wie auch den uberhaupt no_ch sparlicben Wohlstand Deutsch- lands zu und spricht seine U_cberzeugung dahin aus, daß nur dann gründlich geholfen werden kann, wenn auch bei uns, wie in Frankreich und 'Hesondcrs in England, dem Geschäftheist die verdiente Aner- kennung und Pflege wird.

"Das_ erste Bedürfni für einen Stand, dessen sammxltche (_Geschafte si auf die bindeyde Kraft der Vertrage grunden, ist die innere Sicherheit darüber, daß die Verträge gehalten und als nnvkrleßlich "be- trachtei werden. Ein treur-s Festhalten an allen ge- schaftltchen Abmachungen muß in den Augen eines sol- chen Standes als Pflicht und sogar als Ehrensache gelten. Unter _dem Kaufmannk- und Gewerbestande würde eme Ntchterfüüung ode“: die Abläugnung der übér- nommenen Verbindlichkeiten nicht allein den Vor- rvurfn unvorfichtiger oder unredlicber Geschäftsführung begrundrn. sondern (11111) einrn Mangel an Ehre, eine geschäftliche Gemeinßeif beWeisen. Dies ist eine ganz gute und richtige Anschauung, Welche aus dem höheren (Heindl der Unabhängigkeit und Selbst- hesttmmung des Geschäftswannes in seinen persön- lichen Angelegenheiten hervorgeht. In der That kann waw nur emen voÜkommen selbständigen und unabhangigxn Mann in dieser Weise für seine Ge- schäfte verdmdirch erklären.“

„Daß _Gefyhl _dieser Freiheit und persörilichen Unabbangtgkeit bildet nun einen großen The1l des sogenannten Geschäftsgeistes. Die Eigerithümlichkeit des wahren Geschäfwmannes besteht ja eben darin, in “1116111071 Handeln vollkommen unabhängig zu sein, von _Ntemand Hülfe oder Schutz zu verlaygen, vielmehrmYÜem fi selbst zu helfen und zu schu_ en. Der von_dre1er Anschauung durchdrungene Gescba 6- mann w1rd keine; Zeit mit Klagen über _schlechte Zeiten odrr l_mgunsjige Verhältnisse und uber die Gleichgültigkeit odcr Abgeneigtheit der Regierung gegen Handel_ oder Gewerbe verlieren: er arbeitet und treibt seine GLschäfte, und wenn die _Verhaxt- nisse der Geseklschaft oder derjeni en Kreise, fur welche er arbeitet, ihm Hinderni„e in der: Weg stellen, so wtrd_er sich bemühen, dieselben auemdder mit Hülie g„[e„1chgesinnter Freunde zu überwinden oder zu besexklgkn. Er ist vorsichtHg und zurch- Yltend, aber ohne Vorurtheil, er fugt sich 171 die - *erhältnisse, welchen er nicht ausweichen kann, ohne die Hoffnung auf Besserung aufzugeben. Er kann fortziehen, austnkJern, aber nie wird er darauf veriichten, ein nußltches Glied der menschlichen Ge- 19Ü1chafk zu bleiben. Kein Verlust schreckt ihn ab,

*) TF“- Fuessche Buchhandlung.

kein Hindernis; entmuthigt ihn, und Wem er auch noibgedrungen manchmal in den Mitteln Wechselt, so ist “und bleibt er darum doch immer Geschäfts- mann aus Neigung und_ besitzt eine Vorliebe für das Göschäftsleben, wre der Matrose für das Meer.“

„Der: Gesehäftsmann liebt, betbätigt und ermun- tert die Sparsamkeit als den ersten Schritt zur Freiheit und Unabhängigkeit; Nichts entspricht so sehr dem Wesen des Geschäftlgeistcs, als die Achtung und Aufmunterung des Sparens bei Jedermann, auch dem geringsten Arbeiter, Welcher noch etwas über seine nothwendigen Bedürfnisse zu verdienen und Zu- rückzulegen Versteht. Sparsamkeit giebt jedem (1- schäfts:nanne Anspruch auf die öffentliche Achtung“

„Sparen und Rechnen ist eine Eigenschaft, Welche sick) durch aue Stufen d-xr Gesellschaft bindurchzieht, Weil man auf allen Stufen den Werth und die Macht des Geldes kennt. Ein großes Vermögen aber zu zeigen und sehen zu lassen, ist eine im Wesen des Geschäftsgcistes selber liegende Schwäche. Der große Kaufmann oder Fabrikant zeigt feinen Reichtvum, wie der Soldat die Zeichen seiner Feld- züge und seiner Tapferkeii zur Schau trägt.“

„Leider bak der Gefchästégerst nocl) Aeßnlichkeii mit einem Freigelassenen, welcher die Reste der Ketten feiner mittelalterlichen Knechtschaft nach fich schleppt, und die Geschäf1§lcute sind häufig von fremdartigen und wider1prechcnden Anschauungen befangen, fie hängen an Vorurtheilen, Mélche andern Ständrn der GeseÜschaft und vergangenen Jahr- hunderten angehören. Man lobt die Arbeit mit schönen Worten und im Grund des erzens fröhnt man der Trägheit; man preist die [)ätigkeit und is! unzehalten, wenn fie die Bequemlichkeit stört; man empfiebli die Sparsamkeit und richtet seine Augen begehrlicb nack) äußerer Pracht; man erhebt den Sinn der Unabhängigkeit bis an den Himmel und sucht Andere mit Gewalt zu unterdrücken, oder sich selbst durch gemeine Kricchereiemporzusckowingen; man giebi sich endlich als Freund der AUfklärung aus und Winnt gegen Verbreitung richtiger Ansichten im Volk die hartnäckigsten Ränke.“

„Der G6schäft§geist ist der Freund alles Guten und Lobenswcrthen, aber er ist der abgesagte Feind alles Schlendrians und aUer Oberflächlichkeit. Man kann ihn nicht scharf genug scheiden von Allem, Was ibm fremd und entgegen ist, von all jenen Vorur- tbeilen und Ueberbleibieln einer überwundencn Ver- gangenheit, welche L_Wch in _ den Köpfen umher- scbwirren. Der Geicixäfwgeist bewégt und belebt mehr oder Weniger Asie, welche in Handel, Gewerben oder Landwirthschaft ihre Dieuste in irgend welcher Wei]e dem gemeinsamen Besten widmen. Und woÜte Gott, er_wc"zre der einzige Geist, welcher fie beherrscht, De: Ge1chäft69eist ist em Geist des Friedens und der Arbeit, der Sparsamkeit, der Unabhängigksit, der Mäßigung und der Klarheit, ein Geist der Ver- söhnlichkeit, der Duldung und der Aufklärung, Welcher gegen alle Schwierigkeiten, gegen alle Sxö- rungen das richtige Mittel findet in i'elbstihätigem,

freiem Schaffen, in Verdoppelung der eigenen. Thätigk

keit, in Verbreitung sittlicher und geistiger Bildung, ohu-e apdere Waffen_ als die der Uederzeug'ang und der freien Verständigung; er ist mir einem Wort der Geist des Fortschrittes selbst."

„Wenn wir heut zu Tage sehen, daßxReligion, Sitte und Glaube mehr und mehr untergraben wer- den. so lassen Sie uns den Geschäftögeist in die (He- seÜichaFt einpflanzen, und wir führen derselben eine er starkstén Stutzen zu. Um _dieses zu erkennen, durfen_ wir nur einen Blick in die größte Stätte des Geschaftögeistes, nach England werfen.“

_.Der Entferntstehende kann sich kaum einen Ve- guff davon machen, _was daselbst merkantile und persönliche Respxktabilität heißt, Auf die weitesten Entfernungen bm werden die größten Waarerxtrans- aktionen abgeschlossen und ganze Generationen hin- durch Verbindungen erhalten, ohne daß sich die Kontrahenten je persönlich kennen lernen.“

„VomChef der größten Firma bis herunter zu dem Arbeiter ist jedes_ von der größten Pflichttreue und Gewrssenhastégkert durchdrungen und von der Noth- wxndigkeit uberzeugt, die eingegangenen“ Verbindlich- kelth aufs pünklichste zu erfüllen, und so ruht nicht auf seiner „Kriegsflojte, sondem auf Treue, Glauben u_nd EHrltchkeit, auf gewi enhafter, solider Arbeit, die Biuthe von Englands ande]. und Industrie.“

„Diesem erhabener: Beispiele nachzustreben, kann dem Handxls- und (Gewerbestand Deutschlands nicbt ost und_ dringend genug einge cbärft werden, damit auch wir in unserem eigenen ntereffe recht tief be- herzigen, daß die öchsie kaufmännische Klugheit stets mit der höchsten brltcbkeit zusammenfällt. und daß nur auf_ gewissenhafter, fleißiger Arbeit ein Segen ruht, wie thn das alte Testament verheißt.“

„Wie oft hört man nicbt den Einen oder Andern klagen, daß er bei redlicher Arbeit nicht so rasch vor- wärts komme, als sein Konkurrent mit unsolidem Geschäftöbetrieb. Möge sich doch Niemand i_rre machen [affen und jeder bedenken, daß eiiie Gift- pftaVe sicb rascher und_verfübrerischer entwickelt, als ein aum, der edle Fruchte briygt. _

„Mit der Pfle e des Geschäftsgeisies werden wir auch der sozialisti?chen Bewegung die schärfste Spike abbrechen.“

„Der Arbeiter wird icin Loos, seine Lage milder Einsicht hinnshmey, daß er zrvar unfcn an der Lebens- leiter steht, daß aber er oder wenigstrns seine Nach-. kommen steigen Werdm und müssen, wenn er und seine Familie dem Geschäftsgeiste huldigen,“

.Ohnedies wird die Lagexder Arbeiter auch sofort von der Pflege des Geschäftheistes günstig beein- flußt, insofern, 018_ der Arbeitgeber, Welcher von demselben beseelt iii, durck) beiderseitiges Wohl- ergehen sein Intercsse am besten gefördert Weiß.

(Schluß folgt.)

Der Civilsenat des Kammergericbis publizirte gestern die Entscheidung in der Pryzeßsache einzelner Aktionäre der Wrede'scben Spritfabrik gegen deren Gründer, speziell Banquier Abkl und die „Centralbank für Industrie und Handel“. Bxkannt- [ich waren in diejen Prozessen von zivei verschiedenen Deputationen des Stadtgerichts verschiedene Erkennt- nisse gefällt und theils auf Abweisung der Kläger, Welche die Rückerstattung des von ihnen eingezahlten Aktienkapitals wegen doloser Jrrthumßerregung Sei- tens d€r Gründer verlangt hatten, theils auf Ver- urtheilung der Veiklagien erkannt wvrden. _ Die Sache gelangte nunmehr an das Kammergericht, welches für diese höchst umfangreiche und komplizirte Angelegenheit einen eigenen Senat, bestehend aus dem (Hélwimcn Justi - Rath Greiner, den Kammergerichts-Räihen ettmann, Schaper, v. Notz und dem Stadtgerichts-Rmh Liba kqnsti- tuirt hatte. - Als Vertreter der Kläger fungrrien Justiz-Raih Leffe und RechtSantvalt Winterfeld, als derjenige der Verklagten der Justiz-Ratl) Koffka. Am Freitag fand Schlußtermin in dieser Sache statt, welche sich in die drei Gruppen Hirsch, Rosen- thal, Mumme und Priem 00111121 Abel und Genossen sonderte, und Worin es fich um 7000 Thaler bis 63,000 Thaler, in Summa um mehr ais hundert- tausend Thaler handelte, und wurde sodann die Pu- blikation des Erkenntnisses auf [)eute_ vertagt. _- Daffelbe ist von hoher prinzipieuer Wichtigkeit, 111- dem entschieden ist, daß die Verklagten Wegen der yon ihnen im Prospekt angegebenen Unrichtigkeiten und der dadurch bedingten JrrtbumSerngung schuldig find, den Klägern die Aktien zum Emissionscours abzu- nehmen, wobei jedoch Zinsenanrechnung stattfindet. "- Der Gericht§hof erachtet die auch im Kriminal- prozeffe ventilirte Frage des civil- und des krimmal- rechtiichen Dolus durch die Beweisaufnahme vol!- ständig zu Ungunsten der Verklagten erwiesen und qualifizirt die durch das Verschweigen des Gründer- gewinnes im Prospekte hervorgeruftne Jrrthums- erregung als eine Thatsache, die die Aktionäre zum Zurücktritt berechtigt. Dieses Urthei', Welches einen Maßstab für alle ähnlichen Fragen kietet, bezog_sich auf den Prozeß Hirich-Abel. In den andern beiden Prozessen wurde noch auf weitere BoweiSaufnahme, fo namentlich in Being darauf «kannt, ob die Kläger lediglich auf Grund des Pro?“- fies gezeichnet und ob sie von dem Gründergcwina von 150,000 Tlen. .Kmntniß hatten.

Die .Webst.-Corresp.' enthält Folgendes: Was wir jün st wegen zu geringer Eimxagung in die Must_er?chußstammtolle aus München beklag- ten, hören wir“ nun auch. zu unserm grö teu Be- dauern, aus Nürnberg, indem daselbst, Wei es doch bLZÜJUÖ des Maikenschußgese es s. 8- eine so ber- vorragen':e Rolle spielte, im onat April gar keine und im Mai nur drei Mustereinträge stattfandezt, nämlich'zweiMuster für Schreibutensilienjund eines fur S ielwaaren. Der Grund für diese immerhin arif- fa endeErscheinung wird wohl darin zu suchen sem, daß die Bestimmurxgen des Musterschußgeseßes dort wie hier oder wie uberhaupt in ganz Bayern, mr_hr gcnügendbekannt _oder doch seine wohltbätigen Wir- kungen mcht richikg gewürdigt werden. Und doch ist der Vortheil des Gesetzes ein sehr bedeutender, denn er schüßt den Urheber des Musters vor der_Ge- Fahr, daß er dank Unberechtigte um die Fruchte einer Geschicklichkeit und seines Fleißes gebracht wird.

Zur Begründung eines Verbandes der Bau- gewerken-Unfall-Genossenschaften_ traten in dieser Woche die Vorstände und Delegaten der zur Zeit konstituirien Unfall-Genossenschaften von Berlin, Hannover, Leipzig, Erfurx, Breslau, Ham- burg und Duisburg hier _ni Berlin zur Berat uns zusammen. Nachdem allseitig bekundet War, da es die erste Aufgabe _der bestehendew Genossen cbaften sei, baldmöglichst m Gegenseitigkeit durch ückver- sicherung zu treten, wurde der,definitive Beschluß ge- faßt, mrt _der Konstitmrrmg eines xolchetn Verbandes in qum einer Kommanditgesellscha tvorzugehen und Leipzig 003 S18 der Centralstelle zu wählen. Die AySarlzeitung des Verbandsstaiuts wurde Hrn. V1". Hilfe ubertrageu.

De_r Jahresvericht der Kaufmannsöhaft Elbing 1875 konxtatjrt den zunehmenden Ruckgang des Handels und chreibt diesen Rückgang theilweis der Thorn-Jnsterburser Bahnlinie zu, welche Elbing vom natürlichen Hinterlande getrennt und von dem- selben abge1chnitten habe.

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