1876 / 153 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 01 Jul 1876 18:00:01 GMT) scan diff

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etwas niedriger find. Baumwolle wurde am" Montag um %- C. und am Donnerstag abermals um “715 C. erhobt,_ so daß he11t1ge Schlußnotfrungen einen Avanz „von FC. gkgen dte Vdrwoche quf- wcifcn; Termine ebenfalls fixigend bis heute,. wo etne merklcche Reaktion eintrat. Dem Jum-Bericht des_Agrrkuliur-Departements in Washington zufolge ist nämltch das Mit Baumwvllx in Kultur genommene Areal um 3 Prozent geringer als im vorigen Jahr. Rohes Petroleum war 1131 Laufe d.W. nur unbedeutepdeqPreas- Fluktuationen unterworfen; fur raffinirtes Petroleum mamfesttrte fi.ch lebhafte Exportfrage, eineiin den „letzten Tagen angestrebte Preis- erhöhung ließ fich jedoch mcht ctabltren. _

Der Waaren- und Produkteniuzport wahrend der am 10. Juni bcendeten Woche répräsentirt emen Gesaxnm1werth von 5,907,450Dol1. gegen 4,087,668 Dollin dsr V9;woche, 1111e-Zunahme von 1.819,78? Dol]. ergebknd. Fremde Webstoffe ;parttzwiren am G:- sammiwertd des leßtwöckxkntliéhen Imports 11111: 819,394 Doll. 1211). mit 59,185 Doll. mehr als in de:: Vorwoebe, Wahre» der Import diverser Produkte und Waaren um 1,760.597 Doll. Jroßer war.

Am Waaren- und Produktcnexport wahrxnd der am 13. Juni beendeten Woche, deffkn Gesammthrxh eine Zunahme von 938,949 Doll. gegen die Vorivoche aufweist, PartiztpirtBaamwoÜe niit 7622 BaÜen im klarirten Werth von 409,225 Dou. gcgen 5382 B. im Werth von 295,340 Doll. in der Vorwoche und 11,718 B. resp.

Berlin, den 1. Juli 1876.

Die Eröffnung der internationalen Auslstelluxig für GesundheitSpflege und RettungSwesen 111 Brussel.

Brüssel, 25. Juni. Heute fand die Eröffnung der inter- nationalen Ausstellung für Gesundheitspflege und Rettzmgswesen statt, Vorher aber wurde die Feier geßern mittels enxer Re'the Ceremonien eingeleitet. Vorerst versammelten_ fich scxmmtliche auswärtige Delegirten unter Votfiß des allgemenzen Praßdeiiten, GencralRenard, Adju1antSr.Maj. des Königs, 111 der thunde dss Akademiegebäudes. Unmittelbar nach Eröffnung der S11§ung ergriff Gsneral Rencwd das Wort. In seiner kUrzen, doch sehr beifällig aufgenommenen Rede, dankte e'." der Versammlung im Namen des belgTschcn Ccntxalcomités für die fr-zundliche und wohl- wollende NUfnahme, welche er selbst Und snine KolleZ-M im Ausland: während ihrer Reisen zur Förderung des Zweckccö dcr Aussteüung gef1111den hatten, und für die kräftige Hülfe, Welche die aUSrvär- tigen Comités bei der Vsrwirklichung dcs Aussteünngsplanes geboten hatk-en. ZU gleicher Zcit tratRedm-r der Béhaupmng ent- gegen, dieser Plan habe- vielmehr einen kommexziellcn als einen humanitären Zweck, indem es betonte, daß die Mitglieder dsr Comités dem großcn Werke nicht blos ihre Zeit und ihre Mühe, sondern selbst ihr Geld geopfert hatten. Die Versammlung schritt mm zur ErledigUng verschiedener formeller Gegenstände, wozu namentlich die Feßstellung der Rangliste der «Uswärtigcn Comüés gehörte. Schließlich sprach sui) die Versammlung da- hin aus, daß man fich dabei dnrch dis AnfangWuchstaben der vertretenen Länder leiten lassen wiirde. Daher kam es, daß Deutschland (A(lemagne), dessen Comité: vollzählig an- wesend war, bei der unmittekbar darauf gefolgten Vor- ßeUung der Delegirten bei Sr. Königlichen Hoheit dem Grafen von Flanderv, den Vortritt hatte. Bei der heu- tigcn Vorstrllung der Delegirjen bei Sr. Majestät dem KöUige 1511 Über die Ancéennetät der beim hiesigen Hofe accreditirten M;:inxdkr dec."- diplomatischen Corps als Richtschnur genommen .-*WCTÖT7'.. Tk: geßrige Abend war dem Empfang der aUSrvärtigen T:?!xerxx kaex-Z dxr Kommunalbehörde auf dem [)iestgen Rath- anUk-s ZELLT-TZT. 9111132121211 der Bürgermeister Anspach, von sämm11§chxx Métg.iedern des Gemeinderathes umgeben, dic Gäste individueU am Eingange dss prachtvoUen, mit den Flaggen sämmtlichkr verjrexenen Naliorwn geschmückten Saalks begrüßt hatte, und dieselben fick; dort allmählich versammelt hatten, [1112-11 der Bürgermeister Anspach nachstehende Rédk:

„Meine er-cn! Wemr es einen GedankU: 95101, Welcher sämmtliche wahren Freunde der Humanität crfxeuen muß, dann freilich ist es dkxj-négc', Welche'r hei dcr morgen in unserer anmuthigcu Haupt- stadt xu exöffnended Nusx'ke-[ltmg maßgsbcnd War. In der That kann es kéin rüdrsnderés, kein großmütbigeres Unternchn1en als die an* sämmtliche Nationen gerichtete Einladung gckxen, mittels eines brüder- lich-.-n Wettkampfes zu 37157011, was jede dsr1elben zum Schutze, zUr Erhaltung des mmjcblichen Lebens zu Stande gebrachk hat, Sckxsint 26 111601, meine Herren, als ob der Boden unseres Vaterlandes sick) besondsrs für den heute verwirklicbien Plan eignet? Das auf ewige Zeiten neutrale Belgien bai fich nie in die Kouflikte zu mifchen, Welche 12119116 seiner Landesgrenzen entstehen können. Die Rolle des Landes beschränkt fich alsdann darauf -- wie es die- selbe in der Vergangenheit auffaßte - Ruinen wéeder aufzurichten und Wunden zu heilen. Verdiente es daher dix Ehre nicht, ein Werk auszuführen, w [ches bereits Seitens der öffentlichen Meinung beifäklig aufgenommen ist? Und als wir sahen, wie die größten und edelsten Naiioncn _der Welt die an sie gerichtete Einladung be- autworletcn, als „wir raven, wie in (111111 diesen großen Reichen die [öcbsigestelltem die sowohl durch ihre SteÜung als durch ihre Ta- enie hervorragenxsten Persönlichkeiten die Lettung dieser herrlichen Bewegung in die Fand nahmkn, da haben wir diesc einmüthige und dsreitwiüige ustimmung 19 zu sagen als eine Belo'yrxung Bklgiens, als emen WertbvoUen Beweis der Achtung betrachtet, Welche durch den Frieden, die Ordnung, die Wohlfahrt gerechtfertigt wird, derxn Früchte das Land seit lan en Jahren gßnießt. „In der That wkißxmnauswäris, daß die rundlagen unzerer Einrichtungen nn- vxrwusi1ich sind, denn fie berukHen auf der Zustimmung und der Liebe sczmmtlichex Bürger;_mau wei ebenfaÜs. das;, Wenn auch in Belgien Pte arteikampfe hang, leidenschaftlicb wie bei allen sich selberregiersn- dms ölkerr1, sen) koxmen bciuns 11,11r Éin WiÜen herrscht, sobald e,s fich um unsere konstrtxxtrone en Fre1ye1ten, unsere nationaieUnab _ängigkeit handelt. Dann g1ebt es, nur eine einzige artei, um diesel en 1111er dem Schüsse und der Mitwérkung des mei tgeliebten, des populärsten der Könige, zu vertheidrgenx Diese Sauzmlung so zahlreicher, ver- schiedener, nach dem nämlichen Zwexke zielenden Gagenständc- wird den Stoff eines großartigen Wechselseitigen Unterrichts bieten, welcher die Berathungen des Kongresses_ nach allcn Seiten hin beleuchten wird. Dies wird den Endzweck, die Kanung unseres Werkes bilden. Jede Nation wird aus dem Genie, aus; der Erfahrxmg ailer anderen Völker Nu en ziehen und so werd der ForUchritt zu Ta e treten, wel M 11:11e1e Bestrebungen gefördert haben wer en. Die gemeind1iche Verwaltung „schätzt „sich glücklié, meine Ferrén, Sie, in diesem der Volksfreihejk gewtdmeten Pa ast,“ wilk- ommen heißen zu können; sie wendet sich dave: besonders a_n dtejexxi- gen, Welche i ren Herd, ißt Vaterland verließen, um uns ihre M11- wirkung ange eihen zu las en.

Die Verwaltung sprach kanen so eben von dßr Grö e unZeres Unternehmens; sie kann Ihnen fur dessen Erfolg haften, as (htm gut und nützlich ist, muß gelingen.“

" Und die Beifaarufe, durch welche die Rede des Bürger-x

meißers wiederholt unterbrochen wurde, ertönten von Neuem. Nicht weniger sympathisch wurde die nachsenhende Rede des han- seatis en Minister-Refidenten Herrn Dr. Kruger aufgenommen: eine Herren, sagte der erste sterertretende Vorsiß nde_des deutschen Comités, ich hege die Ueberzeugung, der getreue Dolmet1cher sämmtlixher Delegirten zu sein, wenn ich dem Herrn Bürgermeister unsere tief; Erkénntlichkeit für die liebe, Seitens der Stadt“ Brussxl den Delegtrtetn der audwärtigen Comités bereitete Aufnahme, sow1e unseren berzl1chsten Dank für die Mitwirkung darbringe, welche_fie de1_n Werke der intematioualen Ausstellung so edelmüthig verlteh. Dte Haupt tadt Velgieps wird eine sehr gerechtfertigte Genugthuung bei der Er ffnuug, in ihrem Schooße, unter dem erlauchtesten Schuße

4007 B. im Wert!) von 862.609 Dou. re7v. 335,311 Doll.“ in der Parallelwoche beider Vorjahre.

Verkehrs:An|alten.

Die Regierung zu _Potsdam vexöffentlixht im Amtsblatt unterm 27. Juni d. I. eine Polizeivsrordnung, die Ketten- bezw. Drabt-Schleppfchiffabrt auf den öffentltcben Wasserstraßen des Verwaltungöbezirks betreffend.

- Ueber die neuen Projekte, welche die Dir'ekiion der Gott- hardbahn jüngstbin dem Bundeßrathe unterbrettetßut, um das Unternehmen womöglich auf neue Fuße zu stelxeu und d1e Fyriseßung dessélbcn zu ermöglichen, werden, der „N. Zurck). Ztg.“ zufolge, in v1rschi1denen Blättern ungésähr folgsnde Angabkn gemacht. Es smd drci Lösungen vorgeschlagen: _ 1) V00endu_ng_ des ganzeg Programm; mit 211111: möglichen Eriparniß von 17'Mcllionen gegenyder HeÜWags Voranschlag; Beschaffung des resttrenden Baukamtals mittelst 50 Miaionen Subvention von Deutschland und Italien, sowie Vermehrung des Obligatéonenkapitals_ und Ausgabe von Priori- täten. 2) Weglaffung der Zweiglimen (Mdnie Cenere, Zuger- und Jmmensee-Luzérnlinie) mit einex Ersparnis; yon 37 Millionen. Beschaffung des resiirenden Baukaptials. von 30 Millionen mittelst Subventionen von Dsutschland und Italien, nebst Vermehrung des

und durch die aufgeklärte und kräftige Initiative ihrer hervor- ragendsten Bürger, einer wirklich einzig dgstehendcn Ausstellung empfinden. In der Tkxat umfaßt und konzentrirt diekelbe sämmtliche zur Entwickelung der Wohlfahrt, der Humaniiat gemacbim Verf1iche, sämmtliche Versuchk, welche an: Nationen vereinen und die wichtigste Aufgabe, den größten Sieg nnsexes Jahxbunderts bilden. Meine Hsrrßn, Wenn diüse ge- meinschaftliche Arbeit, der Heute Morgsn von unserem ehrenwerihen Vorfilzenden zum Anddruä? gebrachten Hoffnung gemäß, den Aus- gangspunkt internationaler permancntc-r Einrichtungen b:!den möchte, dann wird sich sowW]. bei der jsßiszen Genoration als bei künfji-zen Gesch)lechtern die Erinnerung an die großmüfhige Unéerstüßung ihrer erstet'ischckUMFrau, der edlen mid gastfrci-mdlichm Stadt Brüsssl, nie vervoi en.“

Die Anwesenden verbreiteten fick) nun in dm prachtvollen Räumen des Rathhausez, in welchsn fick) das Mufikcorps der ßädtischen Feuerwehr hören [iM, und wo an zwei Buffets den Gäsken Erfrischungen verabreéckzt wurden.

Unter den Anwesenden befanden fich die Staats-Minißcr und fast sämmtlickx Mitglieder des diplomatischsn Corps, die fünf dsutschen Delegirten u. s, w. Erst nach Mitternacht gab das O1chester das übliche Zeichen zum Aufbruch, indem dasselbe das belgische Volkslied anhob.

Heute gixg mm die feierliche Eröffnung der Ausstellung vor stel). Zu diesem Zwecke Versammelten fick) bereits eine Stunde vorher sämmtliche Minister, die Mitglieder des diplomutischsn Corps, die Mitglieder des belgischen Comités, die auswärtigen Delegirten u. s. m, in dem mit den Flaggen der europäischm Staaten, sowie den Wappen des Reiches und der bekgischm Provinzen geschmückten Vor- portake des Gebäudes. Einige Augenblicke später traten der Ehrenpräsident, der Graf 1011 Flandern und dessen Gemahlin in die Räume des improvifirten Ausstellungleaftes. Um 2 Uhr kündigte das Trompetengeschmetfer der speziellen Corps der Bürgerwache, welche bis zum Schlosse Spalier bildeten, das Herannahen der alTerhöHsten Herrschaften an. Während Ihre Majestäten von den Anwesenden mixk lautem Jubel begrüßt wurdsn, trat der allgemeine Präfident, General Renard, vor und bot Ihrer Majestät der Königin einen pracht- vollen Blumenstrauß dar. Se. Königliche Hoheit der G1*af von Flandern dankte seinerseits dem König im Namen der AUssteUer für dessen wohlwouende Unterstützung, durch welche der Erfolg des A11ssteüungswsrkes gefichertwurde. Se. Majestät Lkwiderte mit den eimfachen Worten: „Ich erkläre die AUssteüung für eröffnet.“ Nun hielt der Vorst ende des AUSÜLÜUUJSWMZÉÖS, Herr Warocquié, die eigentli e EröffnungSrede. I)ixselbe enkhält eine gedrängte Ueberficht der Genesis der Aussteüung und erwähnt in schwungvoller Sprache die Mitwirkung des Auslandes zu der nunmehr fertig dastehenden Riesenarbeit.

Se. Majestät der König dankte den Mitgliedern des Comüés am!) im Namen Ihrer Majestät der Königin. „Mit großer Befriedigung“, fügte der Landssherr hinzu, „habe ick)"1wn der vorzüglichen Aufnahme des von Jimen an dix, au9mä*:tigen Nationen ergangenen Aufrufes Kenntnis; genommen. Mi“, nickzt Weriiger Genugthuung habe ich gesxhen, daß die fremden Staats- o'berhäupter sich bci Ihrem Werke in so hohem Maßk bethei- ltgten. Ick) schäHe mich glücklich, daß dieses Werk in meinem Land“.- zu Stande gebracht wurde; denn ohneZweifel wiK-xd dasselbe gedeilzliche, wcrthvolle Ergebnisse erzeugen. Die Gesundheits- lebzce hat große Fortschritte gemacht. Möchten diesexben einmal a[1_gemein anngLbeutet werden, dann dürfen wir auch eine Ver- “azmdcrung der cpidemischcn Krankheiten und, als weitere FolZe, die Verlängerung des mxnschlichen Lebens erwarten. Diesem Ergebniss diirfen wir bereits jeß'; entgegensehen, und indem Sie dazu, meine Herren, die Mittel sammelten, haben Eis gewiß “eine gute That verrichtet“.

Im Augenblicke, wo der König zur Eröffnung der Aus- sxellxxng schreiten soklte, tvurke Sr. Königlichen Hoheit dem Grafen von Flandern nachstehender Drahtbericht Ihrer Majestät der Deutschen Kaiserin aus Coblenz übergeben:

„.]6 1113115 “."; W'8850019k 13.1121 1611611860115 qui 76118 80111) 011131105 5. _1'000381011 ä'11116 0611171'6 13.0111 13 1611581116 fa70k180 18. 1110118 11111118111- 13.er (16 1101113 6530111113 ei; 18.11 110111113171" 911'1103131131116 (16 70118 yabris, 70118 0011111118502 10111; mou 11116er [10:11 69118 51-116 ontrsyriss.

Ing 118128“,

Freudig von diesem Beweis der Theilnahme Ihrer Majestät überrascht, befah! Se. Känigliche Hoheit die unmittelbare Mit- theilung des Drahtberichts an die anwesenden Journalisten.

Nachdcm Hr. Warocquiéz seine Rede vollendet hatte, zogen stck) die AÜerhöchsten und Höchsten Herrschaften in den für die- 1§1be11 im Aussthungsgebäude prachtvoll hergestellten Saal zu- ruck, um danach dije sehr stattliche Sammlung in Augenschein zu nthen. Heute Abend wird große Hoftafel stattfinden, wobei sammtliche Comitémitglieder und auswartige Delegirte11"zu ezogen sind. Morgen sind die Dekegirten zu einem Festesßen bei Sr. Königlichen Hoheit dem Grafen von Flandern ge- laden. Für Mittwoch veranstaltet die städtische Ver- waltung ein Banket auf dem Rathhause. Donnerstag find die auswärtigen Gäste zu einer Abendunterhaltung bei“ dem belgischen Comitémitgliede Montefiore und Freitag SFU'MS Herrn Warocquéä zu einem Ausflugs nach dessen Huttenwerken in Mariemont geladen. Kurz, die belgische Gast- reundschast bethäiégt fick; glänzend.

Der B(zzar im Rathhause zur Ves czffun der Mittel für die Erbazm (; .emcs Feierabendhauses ur ehrerinuen und Erz1eher1n 11111 wixd am 19. Oktober eröffnet werden„

Der vierte deu_1sche Aerzte-Vereinstag ist in Düssel- dorf, am 28. Juni eröffnet worden.

„Den ersten VerhandlungSzegmstand bildete: ,Die Anzeige- pflrcht der Aerzte“.

Obligationenkapitals und Kreirung von Prioritäten. 3) Webexsches'Pro- jekt einer Traisk1schiffverbindung; übcr das Gesellschafiskapixaihm a_us wären dann nur noch 7 Millionen nöthig; Dauer der Trajektverbm-

dung bis zu einem beffern Stand der Geseüschuft und Weglassung“

der uördlichen21nschlußbahuew - Das Rekonstruktionsyrojekx vdr! Blotnißki wird in Druck gegeben, daffelbe schlägt eine bloße einwurige Ersteuung der Linie und der noch nicht gebauten Tunnel vor und glaubt mit einem Mehrbedarf von 30 Millionen das Unternehmen durchführen zu können.

New-York, 30. Juni. (W. T. V.) Der Dampfer ., Nürno- !) e rg ' vom Norddeutschen Lloyd ist hier eingetroffen.

Aus dem Wolffschen Telegraphen-Vuréan.

Haag, Sonnabend, 1. Juli. Ihre Kaiserlichen und König- lichen Hoheiten der Kronprinz und die Kronprinzessin des. Deutschen Reichs und von Preußen find mit Ihren Kindern- heute früh hier eingetroffen und alsbald nach Scheveningen wei- 1er gereift. Die Königin der Niederlande begrüßte die Krom- prinzlichen Herrschaften am Bahnhofe. *

Auf Antrag des Hrn. 131". Fräukel (Berlin) wurde naeh länaexer-- Debatte refolvirk: ]) „Eine obligatorisch einzuführendc Morbilitäts- statistik, bezüalich nicht in öffentlichen Instituten befindlicher Kranken„

* wünsiben die Aerzte nicht, sondern die Morbilitäisstaiistik soÜ durch die

freien_Arbciten der einzelncn Aerzte und Vereine ersetzt Werden. 2) Die auf WWW der "2121th einzuführende Mortalitäksstatistik uneigennützig zu fördern, ist selbstverständlich Pflicht der Aerzte, als diesbezügliche Antragsteller. 3) Das Gemeinwvhl erforkert, daß die Aerzte sich der prophylaktischen Anzeigepflicht bxreitwikiig unterziehen. In diesem Sasa liegt auägesprochen, daß eme weitergehende Anzeigepflicht, als sZe zur Verhütung koniagiöser, oder sonst das Gemeinwohl ge- fährdsndcr Krankheiten eingeführt werden soÜte unzulässig ist„ ianesondkre eine solche zu rein statistischen Zwecken. Neben den Aerzten ist auch den Haushaltungsvorständen, InstitufS- vorstehkrn, Gasthofbefißern und Hebeammen die Anzeigepflicht auf- zuerlegen, Pocken, Cholera, cxxntbematischer Typhus, Roß, Milz- brand, HundSwntl) und Woch5nkettfixber unterliegen immer, Jlio- typHus, Dipbteriiis, Ruhr, Scharlach. kontagiöie Yugenentzündung U21dkedbrjI rsourrSUI nur ausnahmsweise der Anzeigepflicht. Die Außnahmöanzeigepflickyt bkstel)t während der ganzen Dauer der (Epi- demis“ -- Des Wetteren wurde auf Antrag des Hrn. ])1'. Fränkes (Berlin) resolvirt: „In ein Gkséß, welches die LinzkigepriÖt reßclt, gehören nothwsndig Bestimmungen, welche diL Folgen präxifirsn, die- von den Behörden den Anzeigen 111 gebén sind- Namenilicb ist hier anzuführen, daß innerHalb 24 Sinnden den zuständigew. Médizinal- personen von diesen Anzeigen Kenntniß gegsben wird,“

Eine sehr lebhafte Debakie veranlaßte al-édann das Thema: „Die Agitation gegsn das Rckchöimpfgeseß.“ Die Ver- 1ammlung nahm folgende Resolution an: "„Der deat1che Acrzke Tag “115111 die 919€]! das Reictheseß in einzelnen deutsckxen Ländern aufgetauchte Agitation für.; nicht be-ecbtigt und erkarr sich für die Aufrccktxrbalt1mg des Reicbs-Jmpfgeseßcs.“ - Auf An- trag des Hrn. ])r. Dörffler (Weißenburg) wurde endlich nock) be- schlossen: „Der deutsche Nerztevereinsiag spricht die Erwartung aus, daß sämmtlichc ärztlichen Vereine im Laufe dieses Jahres Bestim- mungen treffen, durcb welöhe das Benehmen der Aerzte ge'gen einander und gegen das Publikum so geregelt wird, w1€ es die Kollegialitäx und die Würde des Standes erfordert.“

Die Ausstellung der Geschenke, welcbe der Prinz von Wales aus Jndändeimgebraeht hat, wirkt so anziehend auf das Londoner Publikum, das; fick) die Direktion des“ indischen Mu- seums veranlaßt geselxen hat, zur Vermeidung _dcs Gedränges eine Erhöhung im Eintrittsgelde stattfinden zu lassen. Auf besonderen Wunick) de_s Pxinzen bleibt die Ausstellung bis in den September hinein gcösnet.

Theater.

Im Friedrick - Wilhelmstädtiscben Theater wird vorkäufig am Sonntag und Montag wieder „Die Rezije durcb Berlén

in 80 Stundcn“ und zwar mit neuen Couplels zur Aufführung ,.

kommen, nachdem bisher wegen des Gastspiels des Frl. Hermine Meyerhoff die vielfeitia gewünschte „Posse nicht auf dem Repertoire erscheinen konnte.

- Das National-Theater Hat es, seitdem dasselbe unter“ Leitung des Direktors, Buchholz steht, verstanden, bei der Zu- sammsnsteüung seines Rep-srtoirs fick) auf solche Wsrke zu beschrän- ken, bei denen nur dxr erhoffte Kunstgcnuß das Publikum ins Theater

:ockt. Es darf dies ganz besonders rühmend hervorgehoben werden *

in einer Z-rit, Wo die Di1ektidnen zu den äußersten Mitteln ihre Zu- flucht nehmen_ und wo so oft nur ans die Schaulust des Publikums oder noch Schlimmeres spekulirt wird. Auch mit dem in dieser Woche in Scene gegangenen fünfaktigen Drama von G. Conrad „Bianca Cappello hat das National-Theatsr seine Bestrebungen fortgeseizt, Das Stück spielt am Hofe dcr Medici gegen Ende des 16. Jahxbunderts, m-xist im Palazzo Pitti in Florenz, Bianca Cappelko, aus einem edlen Haufe_ Venedigs, Hat einen Florentiner, Pietro Bonaventuri egen den Wtüen der Eltern zum Gemth genommen, den Fluch des Z.?ätélÖÖ, sowie den Bann Venedigs aus skch Ielxdsn, und geht mit ihrem (Haften an den Hof der Medicäer, wo derjelbe um Bianciz's willen trotz seiner niedern Herkunft Zutrttt findet. Der (Hatte fühlt Liebe zu Cassandra, der Gemahlin emes vornehmen Jlorentmers, Ro- berto Ricci, der Großherzog ekZenso zu Bianca. Der Bruder der Letzteren, Vittorio Cappeüo, schurt den Konflikt, 11111 seinen Schwager “11 verderben; des erzogs Bruder, Kardinal Fcrdiuando, ?ucvk seines Bruders Liebe zu dämpfen , dem Anschein nach weil er sclbst Bianca liebt, -- man sieht so viele und so verworrene Verhältnisse, das? man um ihre Lösung mit Recht b_eso1“gt sein dürfte.

ietro und Ca andra Werden auf Vittorio's Anstistxn vom Gemahl

assandra's überrascht, Pietro stirbt unter den Handen gedungener Mörder, Nun versöhnt fich Bianca mit ihremVater und mit Be- nedig und reicht dem Großherzog, Francesco, die Hand zu neuem Bunde. Dann baut fich auf diesem Schguspiclx als neues Trau1rspiel der fünfte Akt auf: Vittorto will, um das- Wohl seiner Schwester zu sichern, dexi Kardinal" aus dem Wege räumen, der, wenn Franceöxo ktnderlos „sturbxx, selbst

ürst geWorden wäre und Bianca seme and gereicht hatte; der

ardinal durchschaut den Plan und das fur il)n bxkettete (Haft wird der Todeßirunk Bianca's und Francesco's.'- Das, ist in allgemeinen Umrissen der Inhalt der Tragödie, die' sich die Aufgabe stellte, aus so verwickeltm Verhältnissen em kunstgewäßes klares Ganze zu gestalten, deren Hauptvorzug aber in einer poeti1ch- chböncn Sprache besteht. - Die Darstellung zeigte den besten Willen

Uer; hervorzuheben sind Dr. Nissen (Kardinal) und Frl Witt- mann (Bianca). Das Zusammenspiel war lobenSWerth; die Aus-

stattung sehr reich und schön, und, was besonders angenehm berührte,

sehr getreu; die Jnsccnirung, auch die der Massensxenen,_geschickt.

Ja den letzten Tagen des Monats hat die Yirektion des Nationaltheaters das alte klasftsche indische Drama .Sakuntal a “, von Kalidasa, in der Yaarbeitung des Frhrn. von Wolzogen, mit Erfolg wieder zur Auffahrung gebracht.

Redacteur: F. Prebm. Verlag der Expedition (Kessel). Druck: W. E[8n6r„ Sieben Beilagen (einschließlich Börsen-Beilage).

Berlin:

zum Deutschen Reichs-Anze

.A.-?» 153.

Erste“ Beilage

Berlin, Sonnabend, den 1. Juli

iger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

1876.

In dieser Beilage Werden bis auf Weiteres außer den gerichtlichen Bekanntmachungen über Eintmgungen nnd Löschungen in den Ha11d€[s-, Zeichen-

1) Patente,

2) die Ueberficht der anstehenden Konxnrstern-xine, _

Z) die Vakan en-Liste der durch Militar-Anwarter zu bexeßenden Stellen, 4) die Ueber 1cht vakanter Steilen für Nicht-Miliiär-Anwärter,

5) die Uebersicht der anstehenden Subhastations-Termine,

"

u. Musterregiftern, sowie über Konkurse veröffentlicht:

7) die von den Reicks-, Staats- und Kommunalbehörden aus*geschriekenen Sudmisstonstermine, 8) die Tarif- und Fahrplan-Veränderungen der deutschen Eisenbahnen, 9) die Uebersicht der Haupt-Eisenbahn-VerbindungLn Berlins,

10) die UeberstÖt der bestehenden Postdampfs

11) das Telegräphen-Verk'ehrsblatt.

6) die Verpachtungstert11i_ne der Konigs. Hof-Guter und Staats-Do111änen,1owie anderer Landgüter, ! Der Inhalt dieser Beilage, in welcher auch die im F". 6 des Geseßes über den Marke'nschutz, vom 30. November 1874,

für das DeUtsthe Reich. (2112178)

einem besonderen Blatt unter dem Titel

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Das Central-Handels-Register für das Deut che Reich kann durch alle PosÉ-Anstalten des Zu-

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Sach en, dem Königreich Württemberg und

dem Großherzogthnm Hessen Werden Dienstags,

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Leipzi resp. Stuttgcxrt und Dar1111tadf ver-

öffentli t, die beiden ersteren wöcheniüch, die 1013- teren monatlich.

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Jm Handelsregistex des untereichneten Herzog- lichen Stadtgerichts ist auf dem: di? Altenburg- Zeißer Eisenbahngefellschaft betreffenden 1701. 196 laut Beschlusses vom héutigen Tage der- lautbart wvrden, daß die §§. 11, 47, 48 und 51 der Statuten abgeändert Werden sind.

Die Bekanntmachungen, Zahlun, Saufforderun- gen, Einladungen und sonstigen Nittheiümgen Werden künfti nur in;

a. dem €Preußischen StaatS-Anzeiger, 1). dem Altenburger Amts- und Nachrichts- Hlatte, (3. der 3111391" Zeitung abgedruckt. Altenburg, am 29. Jvni 1876 Herzogl. Sächs. Stadtgericht. Findeisen. Auxekuxünae. Jn unser Firmenregister ist unter Nr. 31. Spalte Bemerkungen Folgendes eingetragen: _ Die Firma „F. Bölcke Ww.“ 111 an den Kaufmann Ernst Bölcke zu Angermünde ab- getreten; vergleiche Nr. 144. des Firmenre- Zisters. Eingetragen zufolge Verfügung vom 3. Juni 1876 am 24. Juni 1876. Angermünde den 23. Juni 1876. Königliches KreisgericHt. ]. Abtheilung.

quekmümlo. In unser Firmenregister ist

unter Nr. 144. Folgendes eingetragen: Bezeichnung des Firma-Jnhaders: Kaufmann Ernst Bölcke zu AnJermünde. Oxt der Nie- derlassung: Angermünde. Bezei ,nnng der Firma: F. Bölck-e WWe. (,mgetrjagen zufol e 5 erfügung 110111 23. Juni 1876 am 24. Juni 1876.

Angermünde den 23.J1111i 1876._ Königliches Krsngericht. 1. Abtheilung. 41101117“ _ Bekanntmachung. *

Zufolge Verfügung vom 28. Juni 1876 iyt heute in_ unser GeseÜ1chaftSregister unter Nr. 527 die Firma:

v. Iaminet & Meyer in Hamburg mit Ziveigniederlassung in Ottensen eingetragen worden. Rechtsverhältnisse der GeseÜschaff. Die Geseüschafter sind: die Kaufleute Willy Otto Hugo Von Jaminet zu Hamburg und Heinrich Ernst Meyer zu Ottensen.

Die Geseklschaft hat begonnen am 1. Mai 1876.

Altona, den 29. Juni 1876.

Königl. Kreisgericht. ]. Adiheilung. kout'len- Bekanntmachung.

Als Prokurist der am Orte Kattowitz bestehenden und im Firmenre ister Zub Nr. 53 unter der Firma; M. Yi),- er eingetragenen, dem Kauf- mann Moriß icher daselbst gehörigen Handels-

.-

einxichtung, ist

dessen Sohn Herrmann Fischer zu Kattowiß .

in unser Prokurenregister unter Nr. 141 heut Lin- getragen wvrden.

Beuthen, den 24. Juni 1876.

Königl. Krengericht. Nöth. ], Ukuuüsubllks- Bekanntmachung.

Jn unser Firmenregister ist zufolge Verfiigung pom 24. d. M. heute eingetragen wvrden:

Nr. 595. Kaufmann Joseph Levy in Bran- denburg, in Firma . Levy; Ort der Nie- deklassung: Branden urg.

Brandenburg, den 26. Juni 1876. Königliches K!:engericht. Abts). ]. vortmuml- Königliches Kreisgericht

_ in Dortmund.

Bei Nr: 249 des GeseÜschaftsregisters, woselbst die Firma: Märkische-Eisenhütte in Dort- mund eingetragen steßt, ist am 26. Juni 1876 Folgendes vermerkt:

Zufol e notarieÜ beurkundeten Beschlusses des Auffi tSraths vom 1. Februar 1876 ist der aus dem Auffichtörath ausgeschiedene Ingenieur Hugo Dieckmann zum Direktionsmitgliede er- nannt worden.

1211191413111. Bekanntmachung.

Auf Anmeldung von heute wurde unter Num- mer 963 des Prokurenrc-gifters eingetragen:

Die Handelsgesellsthast unier der Firma J. A. Henckels in Solitigen mit Zweigniederlassung in Berlin, Hat den Kaufleuten Johann Albert Henckels und Friedrich Wilhelm Beckmann in Solingkn die Ermächtiguw ertheili, die GeseÜschastsfirnra 1,11» [)1'00111'8. zn zeiiZnen, jedoch unter der Maßgabe, daß zur Verpflichtung dEr Firma die Unterschrift beider Prokuristen oder die Antsrschrift eines von beidkn mik der Unterschriff der bereits früher de- steÜten Prokuristen, der Handlungsgehiilfkn Wil- hslm Hiiser und August Langenberg in Solingen, erforderlich skill sol[.

Elberfeld, den 26. Juni 1876.

Königl. Ha11dengerichtZ=Sek1'eta1'iat.

«[nw- Bekanntmachung.

Die Firma des Kaufmanns August Kertscher 311 Franksnstsin:

„A. Kertscher“

zu Frankenstein mit einer Zjveignisdcrlassuna in Glaß ist nach dssstn ?[blebsn auf seine Zfrau Maria Kcrtschex, geb. Stephan, und seine 7 Kin- der,Na111€ns: (*Tlise, August, Helsne, Margaretßa, Metha, Friedrich und Martha, Geschwister Kert- scher zu Franksnstein, iikagegangcn, und es ist der Uebkrgang der Firma unter Nr. 300 unsers Firn1cnregistcrs vermerkt, dagcgcn ist diE 15011 den Erben unter derselben Firma errichtete offene HandcngeseÜschast mii" dem Sitze 311 Frankenstein und einer Zweigniederlassung in Glatz, Wklchc am 19. Januar 1876 begonnen hat und deren VKL"- 1101111113 nur der Verwittweten Fray. Kaufmann Maria Kcrtscher, JES. StepH-nn, 3.11 Fkaukenstein zusteht, unter NUUUUU' 59 unsérs GJseU1chast§ registers eingetragen worden. Wies zufolge Ver- fügung vom 17. Juni 1876.

Glatz, den 19. Juni 1876.

Königliches Kreisgsrichk. Erste Abtheisung.

]lalborgtmll. Jm Fi1'111e111'egiste1' ist zufolgo Verfügung von Heute 5116 N:, 600 die Firma: „Fr. Schraube“ zu Halberstadt und als derert Inhaber der Kan,“- mann Frikdrich Schraube da"eldst eingetragen. Halberstadt, den 21. Juni 1876. Königl. Krciögcricks. 1. T'lbtßcilung.

"umkmkx- Eintragungen in das Handelsregister 1876. Juni 20. Eduard erdinand Meyer. Diese F1Z1-ma hat die an mil Scheuer ertheilte Prokura auf-

gehoben. Juni 24. *

H. C. Kleeberg. Hcinrich Christoph Klee- berg jr.) ist in das unter dieser Firma geführte (Hesehaft eingetreten und ssßt dasselbe mit dem bisherigen Inhaber Heinrich Christoph Klee- berg (fr.) unter Firma unverändert fort.

Verein zur Versicherung Wider Strom-

efahr zu Danzig. Die an Paul Martin Zräuckel ertyeilic VoÜ1nackt ist aufgehoben und ist Dr, Hcinricf) Stcinfl)a'l_c1'mäcktigt, die Geseüschast vor den hiesigen Gerichten zu Vertreten.

Juni 27.

Knab & Co. Inhaber: und Josef Rosenberg.

Knab & Co. Diese Firma hat an Edward Sanders Prokura ertheilt.

E. Wilczynöky. Diese Firma ist, nachdem

Heinrich Knab

jder Name des Inhabers derselben Elias Wil-

czynsky in Elias Wilczynski rectificirt wwrden ist, in E. Wilczynski verändert.

E. Wilczynéki. Diese Firma hat an Adolf Aronsohn Prokura ertheilt.

Otto Viett. Diese Firma hat an Michael Secker Prdkura ortheili.

Hamburg.

Das Handelsgericht.

Bisbsu'nn'lla- Bekanntmachun ._ _ Bei dem unter Nr. 2 unseres Genosßnjchasts- re isters eingetragenen Vorschuß-Verein zu ühlberg a. C". ist heute folgender Ver1nerk ein etra en: er aisenhaus-Jnspektor a. D. J“, G. Marsch- ner ist gestorben und an seiner Stelle durch Be- schluß vom 18. Juni 1876 der Buchbindermeister Rißmann in Mühlberg a. E. für die Zeit bis Ende 1880 zum KontroÜeur gewählt, LiebenWerda, den 24. Juni 1876. Königliches Kreißgericht. ]. Abtheilung.

l-öxsonborg i. 5611]- ZU“ unser Genosssn- schaftsregister ist bei der unter Nr. 4 eingetragenen aufgelösten G8110ss€nsckaf1 “in Firma „Dampf- Druschvereiu fiir LöWenberg in Schl. und Umgegend, eingetragene Genossen- schaft“ heute eingetragen worden, daß die Liqui- dation beendet ist.

Löwenberg in Schl., den 27. Juni 1876.

König!. Kreiskzericht. 1. 9101119011111 01116.

Jn Unser Firmenregister ist [191 der daselbst 1111- tcr Nr. 140 Vermerkten Firma „Peter Lütticke zu ?litenkleucöhedn“ hsnte eingetragsn wwrden:

die Firma ist erlosck9n. Olpe, den 27. Juni 1876. Königliches KreiEgsrichi.

()J-jnbm'joli. HandelSrcgister des Amtsgerichts OSnabrück'.

Zu dor 511.13 1701. 189 des .HandelSregisters als offknc Handslsgsscllschafi singstragsnen hiesigen Firma:

„(*-„'arl Gosling“ ist vermerkt:

(501. 3. Für den durch Tod ansgcfchiedknen Gelz-ximen Coniinorzienrail) und Senator a. D. Carl Hermann (5505111111 ist dsssen Witti»? CHN“- [otte (5506111151, ged. Wüste, hiersclbst als Gesekl- schaftsrin 111 die offene HandelsgesLUsckNfÉ wieder eingetreten,“ dieselbe 119111111 abcr die G1»s1*ilsckaft nicht.

OÖnabrück'", den 28 Juni 1876.

Köni„ liedes Athgcricht, ?. D1'00p,1)1-. l'otsllnm- Bekanntmackzuuxz. Ju unser Firniem'egifter ist 1111101“ “21“. 620 die

Firma; , S. Wolfsohn und als deren J'nHaber der Kaufumnn Samuel Wolffohn hierselbst eingetragen Wordcn. PotSdam, den 23. Juni 1870. Königliches Kreisgericht. Abthsilung [.

Iajjxevjmygen. In unserem Gesellschafts- 1'egister ist zufolge Verfügung vom 28.J"1111i1876 am 29. desselben Monats 311 Nr. 9. Col 4. bei

;der Firma: Artener Darlebns =Vevvin in Artern Folgendes CkaZtLU'aJLUI

.Der persönlich 13a Ends GsseUschaftcr Kauf-

mann Franz Gottlob Beyer 111 Artern ist ge-

storben und an scim'r SteÜe der Kaufmann „Heinrich Aug11stC11,ell)ard1 in Artern, als persönlich haftender ZGc'seÜschafter eingetxeten. Sangerhausen, den 29. Juni 1876. Königliches Krengechht. "l. Abtheilung. Skkisslklb Bekanntmachung, Ju un1er Prokurenregister ist unter Nr. 13 Folgendes eingetragen worden: Die am 1.J11ni 1875 dem Kaufmann Hugo Weber in Breslau ertheilte Prokura ist 61"- loschen. Striegau, den 24. Jnni 1876. Königlichcs KrengsricHt. ]. Abtlheilnng. Ilkioxnuo Bekanntmachung, Jn unser (Henossenschakaregiste1 ist Folgsndes unter Nr. 2 cingEtragen worden: An Stelle des bisherigen Controlcurs Otto chitiivächter in Alt-Rei.che11au ist der Cantor Hüttel ebendork dsfinitiv als C.Introleur des Alt-Neichenaner Vorschuß-Bereins, eingetragene Genoffenschaft erwählt Worden. VYUJQWJM zufolge Verfügung 50111 24.. Juni Striegau, de_n 24.Juni 1876. Königliches Kreisgericht. 1. Abtheilung.

(l'lmkne Bekanntmachung.

Zu Folxx Verfügung vom 27. d. M. ist heute in unser §Zroknren-Re ister (unter Nr. 68) einge- tragen, das; der KauLnann Paul" Hartmann zu Thorn als Inhaber der da elbst untsr der Firma:

P. Hartmann bestehenden Handklsniederlassung (Firmen-Register Nr. 500) den Kaufmann Arthur Marquardt zu Thorn ermächti t hat, die voxbenannte Firma 11911 [)1'00111'8 zu zéiäßnen.

Thorn, den 28. Juni 1876.

Königliches K1'?1Sgericht. [. Abtheilung.

“[*]101-11.

Bekanntmachung.

Kaufmanns Hermann Loewenstam ebendasolbst 1111- ter der Firma: Hermann LoeWenstam 111 das dies1eitige Firmen-Register (11111111 Nr. 501) 1*mgetragen. Thorn, dsn 28. JUni 1876. Königliches Kreisgczriäyt. ]. Abtheilung.

“[*]/"11“!!- Bekanntmachung. '311 Folge Verxügung vom 27. d. M. ist heute dxe in Thorn bestehende Handelsnicderlassung des Kaufmanns Paul Hartmann ebendaseldst unter der Firma: _ _ P. Hartmann 111 das d1essc'1tigc Fimucn-Registci' (untcr N12 500) 0111 etragen.

hoxtz, _den 28. Juni 1876.

Komglrches Kreiögericßt. ]. Nötheilung.

!!"-1112161101]. 1 _ Firmen = Register. ;)111 F1r111€11-Registkr des 1111terzeich11etsn Krwis- gerlckis Und folgends EintragUngen bewirkt: &) bei der 5111) Nr. 107 eingetragsnen Firma: G. A. Oeltze. (501.6. Ben1erkungcn. Das Geschäft 111 11117 d1'11 Sohn dss [*islyerigen Inhabers Hermann AWM Oélkzs übergegangen, welcher dasscldc Unter dcr 8111) Nr. 214 des Firmen-Registcrs eing€tragene11Fir1na _ _ * „G. A. Belize“ sortsühri. Eingetragen zufolge Verfügung vom 22. Juni 1876. b) 5116 Nr. 214.

Col. 2. Bezeichnung des Firma-Juha/

ders: Hermann Albért Oelße 511 Alten- Weddingen.

Col. 3. Ort der V'Tiederlassung: Alten- weddin en.

Col. 4. 3 xzeichnung der Firma: G. A. Oelße.

Eingetragen zufolge Verfügunxz vom 22. Juni 1876. Waxz'lehen, den 26. Juni 1870. Komgltches Kreißgericht, [. Abtheilung. Meißner.

Zeichen=Negister. (Dic ansländischen Zeichen Wekdeu 1111161 Leipzig veröffentlicht.)

Als Marke ist eingetragen unter 911235 zu der Firma Cigaretten-Tabrik Theffalia Iu- lius Horwitz in 41?de nach “Anmeldung vom 16. Juni 1876, Nachmittags 121101 35 Mi-

nchn für Cigaretten, Tabacke und (Cigarren das Zeuhen;

Dresden, am 21. Juni 1876. Kömgliches Handengericht im Bezirksgericht, Bäßler.

Konkurse.

[9597] Konkurs : Eroffnung,

Uebeydaö Handels- und Privcit-Vemnögen dor Möbelhändlyr und Tapezierer Ernst Albert Constantin Woyt und Hermann Gustav Adolf Nixck, in Firma: Woyt & Rieck, Schüßenstraße Nr. 60, ist am 27. Juni1876, Nackmittags 1 Uhr der kaufmännische Konkurs eröff,n_et und ist der Ta der Zahlungs-Cinstesluug festge1eßt auf den 2. ärz 1876.

Zum einstWeiliJcn Vertvaltezx der Masse ist der Kaufmann Sieg, Alexandrinenstraße 911.37 bestellt. Die Gläubiger des Gemeinschuldners werden auf-

cfordLZt, (1,21 ?ettiZZfZ

en 1“ . «1,1 i , Vormitta s 11 u r im Stthgerichtsgebäude, Portal 1117, 1 Trek:»,pz ho„“h: Zimmer Nr. 12, vor dem Kommissar,“ dem Koercherz Stadtgerichts-Rath Kunau anberaum- t_t-n „ermmx ihre Erkiärungen und Vorschlä e Liber die Beibehaltung dieses VerWalters oder dre Bestellung emes anderßn einstWeiligen Verwalters,

„311 Folge Versügung vom 27. d. ME. ist heute , sowix eventuel] über die Besteüung eines einst- dre m Thorn errichtetS Handelöniedcrlassung des [ Weiligen Verrvaltungsrath-zs abzugeben. .