1876 / 158 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 07 Jul 1876 18:00:01 GMT) scan diff

gegen 30 Häuser wurden zerstöxk. _Der gton-Eisenbahn mußie eing_e1tc1lt eingegangenen Nachrichten

ums Leben gekommen, Dienst auf der Darlin werden. _ Nack) aus dem Süden Truppenabiheilungen unter dem General Custer und die am 25. v. M. einen 2500 Mann ftczrken in dem Engpaß von Littlehorn angrtffen, Niederlage eilitjen. General Cbfter, 16 300 Soldaten wurden getödtet und Major Reno Rückzug nur mit Schwierigkeiten bewerkstelligen. Veistärkungen. ' ' _ (W. T. B.) Hier eingegangsne'offtzielle Nachrichten aus dem Süden bestätigen die bereits gemeldete Niederlage dec; Generals Custer in ihkem_voll€11 Umfange. - Der an Stslle Vristows zum Schaßs ckre1ar 811111111116 Senator Morikk wird heute sein Amt antreten.

- Ueber die Feier des hundertsten "Jahres'tages der amerikanischen UnabhängigkeiTSerklarung in den Vereinigten Staaten smd im Reutersckzen Bureaum London ramme einge angen:

fortfaHL'éii Wötden, kaérseits zu (dem Pazifikditbnsweike fee1iche Regierung in der Herzeßowma verfolgi. iervon in km NaÖrichten, We2che uns unser sendet. Ju dkr Tbatmcldex seinem Matsche ans rgenten zu stoßen, ver- nach Gacko zuruckkebrezt [iat den von Eurer Hoheit altung der Flüchtlinge, wc Verhinderung deiixlben, sich so daß die Leßieren ebenötnittel-TranSportes und der igen Wagten. . 111121116)? I)iax-ssiqt yaien Gefühle Einer Hohchx Zeit und am geeig- welche Sie unter

beizmragéix, W21chLID16KKT Wii“ findczj Leven Beweis!) Obcr-Beicdisbabér in der Herzegowina über Moukßtßr Pascha, daß irgend einen Widerstand Seitens der Insu Previantircn und ohne itgend ein Hindernis; Die Hohe Pforte will dieses Resu angeordneten Dikpofitionen zur Zurück» fich in Montenegro befinden. und zur mit den Jusurgenten zu verb'inden, isoiitt blieben und den Marsch des L dcnselbcn [*Cglciiendcn Truppen nichr zu beunruk) kaun dsnn EML Hohéit verfi-Hert 1ein, dsr Si-sltan bixfen neu*:n BeMis , 321751)er würdigt, und daß er zur geeigneten Haltung Rechnung fraßen Werde, dicsen Umständen beobachtet haben.

_ Die „Allg. Ztg.“ Telegramm vom 5. Juli. griechische Patriarch in Jerusale' Prozession vom türkischen Pöbel insultirt un Die griechische GrabeSkircbe Plfmderimg durch die Mitselmämwr au gänzlich abgeschlossen.

Rußland und Polen.

er NMC. Ohne UU? dem Major Reno,

I n d i an e rtr eine empfindl' Offiziere und konnte seinen Derselbe erwartet

zus-Fzreiben, . - 7. Juli.

daß Se. K

netcn Orte der

ebemed Ruichdi Pascha.

erhält aus St. Petersburg folgendes Konjulatberichte melden: . 111 wurde während emer d sein Ornat zer- aus Furcht vor

ck) für christliche Pilger

folgende Kabelteleg '

Phiadelpbia, 4. Juli. _ _ zend beleuchtet und mit Fremden uberfuÜt. wurde gebildit, der fich wo eine patriotische Feier sxattfaiid.

ie Stadt war gestern Abend 91511- Ein ungebeurer Z k-itshalle begab, Unter anderen distinguirten Gouverneur likanifclw Präsidentschaftskandidat Mr. Hartrimft, Ausstellungs - Kommiffäre Enthusiasmus rsteigr die ianguiniscbsth Erwartupgen, " , ffneten mit Böklerscbussen, Glocke'ngclabte mzd 81118111 nationalen Sala: in FairmountxPark. Die eigentliche Feiexniburde durcb eine große Parade eingelelkéf, an wzlckyer fick) dre UUUMUsÖM Vereine aUcr Pacteien in einer (Hsjcimmistarke von 10,000 Mannnbe- Die Stadt ist mit Gästcn von Rad und FM: ang*fnl11, ufer steht man “kaum in Foige dcs reikbep thnenichmxxckZs. wurdsn von General Sherman insvrzirt, m dessen (Imke km: von SÖMDM, der Kriegs-Sskretär, Mr. Cameron, fiziere befanden. amatoriscbé Jubel- Unter den

nach der Unabhängig

Haycs, der rcpub

„Journal de

vom 1. Juli empfiehlt dem serbischen elber gewollt.

Petersbourg“ Die Demonstra-

kakc, dessen eingedenk zu bleiben, was es 1 . „Es können böse Stunden kommen und das Krie ungünstig ausfal'ien“, _ . „Möge dann das serbische Volk fiel) Zrnmern, seine Erwäblten das Unternehmen gexordsrt„ Hat, sich zu stürzen der jugendliche Fürst lange gezogei't, * die ganze Veranjwortlicx) denen das Volk entgegengeizen wolxte, d an fick) n-sbm-M miiffen. Mogc 'iaforen und den Ungedu1drgen

tionen ero

daß es dllkck) in welche?: und möge keit für die

und die „OFM 1 cmz YS __ * _ sowie vii'le spaniécbe urid 1chwchdifche Mgrmx-Of dem Jndewcnbcxxcs-Squake fand cane munkaUscb-dekl feier in Gcaeirwark vbn Etwa 100,000 Personen statt. , , die Mifglieder dcs Kabineis Md das 119.710- cbier des obersten (Herickotsbofes, dt_c gudlanxi- n Aussteklung, die Mitglieder „dss d viele Personen von Desxiukttoit, er Kamei: von

es dann nicht auf diesen Enttänscbimgen werfen, und für die Opfer, die es wir es sick) vornehmlich vor den Ag . ' hüten; es hat ihnen nur zu oft sem Ohr gekreben. SchWeden uud Norrveg Der Kronprinz ist nach Dcmsckgland abgerci

:*.

Zuhörern béfanch fick? mxtisckw Corps, die Ri ' schen PrsiSricbier der internationale Kongrkffcs, dic Siaaten-Gonvérncurc 7"). ; darunter Six“ E. Thornton, dcr britxichx Gesa_n*cte, .d ' d die japanischen Kommtfzare. Dre Fe'ltkr begann m_tt Ouvmure, beiiieé.t „1119 Grabe! 126555116“, der sui), em Maid der Absin-

., „... „ck.- «F.;» «34-- »a- .7..;.-z_;«„-„__-;-

Stockholm, 3. Juli" der MaLmb und Kopsnhagen |, um fick) zu der Königizi zu begeben, welche fick) zur Zeir m Rippoldsau in Baden aufhalt.

Anwrika. Washington, 6. Juli der Norden Iomas von einem , " gesuäzt wordcn. In Rockdale find dabei uber 40 Personen

Berlin, den 7. Juli 1876. Die höheren Unterrickytsanftalten in Dentsclzland.

Tie „Peiermannschen Mittheilungeu“ Hesi 5 einen Nuisaiz des Höxter über

Sonntag 11

Vrafilien_ un einerÉzrocZe? i s 11) (1) ?; Gbi schß von is 0 SWM ge ro Ene ee“ an ,o. , „978100136 50 5.11 Kabions“ worms Hr.

WendeÜ Holmes d:“e UnabhärxgidkeitSerklärung.

in Pxeußen auf 771,658, bez. 308,663 und 235,17'2 Ein.tvohnex, in qucrn auf 121,586, bez. 810,575 und 0 Einwohner, _ m Uf 0, bez. 208,854 Und 232,385 Einwohner, m Würt- 454,635 und 303.089 Einwohner, in Baden auf 243,57], bez. 292,285 bnd 365,357 Einwohner, in Hessen auf 859,849, bez. 171,96 - in den norddeutschen kleineren Staaten auf 1996362, , 727 und 124,773 Einwohner, in den mitteldeutsckzen"kleine- f 423,629, bez. 181,555 und 158,861 Einwoh- nsr und in Elsaß-Lothringcn auf 1,549,587, bez. 774,793 und

VerbäiTniß zum Flächeninhalt in Veirachi, so m diebiesten die Gymnasien in den mitteldeutschxn Staaten, ern, die Realgymnasten m Sazbsßen, ingen. Am wenigjten nasien in den

. (W. T. B.) Gest'ern ". ' an Elm- ' , 1,6ftigsn Ork h gung einer Dann fo1gten em

Sachsen (:

MWM in Band 22- temberg auf 363,707, bez.

Gymnafiasprorcktor Dr. O. Henke in „die höheren Unterrickztsanstalien in Dsutschland“, dem wir nachstehende Daten entnehmen.

Von höHeren Unterrichtsa Reiche im Wcscntlichxn vier Gymnasium (in Baysr : 2) Das Reakgymnasmm gymnafimn (Lyceum; in Bayern: „_ 4) Die Realschule (auch Realschule 11. Ordnung, here Bürgerschule, Bürgerschule grnaniit).

ktskategorieci smd

9 und 171,969 Einwohner,

nstalten giebt es im Osirisckzen as (humanistische) Skadieranftalt mit Lateinschule). (Reai'schule 1. Ordnung). 3) Das Pro- voUständige Lateinschule). [ibhbrc Ge-

Klasen, 1) D ren Staaten au

129,132 Einwohner. Zieht man das

werbeschule, ' _ _ Die Zahlenverhäliniffe der emzelnsn Aixxta

bt im Deutschen Reich höhere Ujiicrriäztsiinstalten denen 350 Gymnasien, 89 Progymnafien, 127 Realgymnaßen und 166 höhere Bürgerschuien find. V'on den 350 Gymnasien kommen auf Preußen 232 (Provinz Brandenburg 30, Pommern 17, Posen 13, chsen 24, Schlesäwig-Holstein 10, Hannover 18, ()einprovinz 25, Hohenzollern 1, Sachsen 13, Württemberg 8, Mecklenburg-Schwerin 6, Oldenburg Sachsen - Alten- t4, Schwarzburg- 2, Waldeck 1, Reuß

die Progymnafien in Bat) die höheren Bürgerschulen in Elsaß-thhr dicht find die Gymnasien in Bar) norddeutschen kleineren Staatm, die höheren Bürger Von höheren L deutsckgen kleinersn Staaten ] anf 3 temberg auf; 79,066 Einw-zbner. Einwohner hält etwa die Mitte.

Vrüs sel, 1. IM. Zum 29. U. M. hatte der Vorsißmidc des ités der Ausstellung für Rextung s1vesen und wozu selbst-

ern, die Progmn die Realgymnafien in Bayern, schulen in Baden. . '

ehranstalten überhaupt kommt m decn nniiel- 6,311 Einwohner, in Wart- chußen mit 1 Stck 54,995

überhaupt 732, von

Schlefikn 36, Sa Westfalcn 20, Heffen-Naffau 12, R Lauenburg 1), auf Bayern 31,

Hessen 6, ' Mecklenburg - Streltß Sachsen - Meiningen 2,

hiesigen Com , , " Gesundheitöpflege, Herr WarochS, 250 Gaße, " , die deutschen und sonstigen aUSrrartigen Minister = Residsnt ])1'. zum Bestck] seine“: Ein Extrazug führte die Gästé Fier wurde e'ntilatoren, Nicht ohne

raunschweig 5, burg 2,- ,Sacksen-Coburg-Gotha 2, Anhal Rudolstadt 1, Schwarzburg-Sondersbausen ' ältere und jüngere Linie 2, Schaumburg-Llppe ], . Lübeck 1, Bremen 1, Hamburg "1 und auf Elsaß-Lothrinxzen 11. - An Progymnafien zäth Preußen 32, Bayern 40, Wurttem- bern 5, Baden 6, Hessen 1, Oldenburg 1, Sachsen-Cobu'rg- Gotha 1, Sachsen-Meiningen 1, Reuß ältere und ]ungere Linie - Von den 80 Realgyninafien Deutschland:? kommen auf PreUßcn 80, Bayern 6, Sachscxi 12, WürUemberg 4, Baden 5, Hessen 5, Mccklenburg-Scbivcrm Sachsen-Weimar 2, Braunschweig 1, Sachsen-Memmgen 1, Sacbsen - Coburg - Gotlza 2 , Lübeck 1, , und Elsaß: Lothringen 2. Vtirgerscbulen , . Württemberg 6, Baden 4, Hessen 5, Mecklenburg-Sochxverm 6, ], Oldenbukg 2, Sachsen-Memmgen 1, Sachsen-Coburg-Gotha ], Anhalt 3, Schwarzburg-Sbnd-xrs- hausen 2, Reuß ältere und jüngere Linie ], Lippe 1, Lubeck ], Bremen 2. Hamburg 2 und Elsaß-Lothringen 12. - Faß; man aUe Anstalten gymnasialen Charakters und alle Realan'ftalte'n ins Auge, so verhalten fich die ersteren zu den zweiten in Sachsen wie 1 zu 1,77, in Hessen wie 1 zu 1,43, in Elsaß- Lothringen wie 1 zu 1,17, in den norddeutschen kleineren Staa- ten wie 1,18 zu 1, in Wü-xtlemberg wie 1,30 zu 1,in den mittel- deutschen kleineren Staaten wie 1,33 zu 1, in Preußen wie 1,43 zu 1, in Baden wie 1,44 zu 1, in Bayern 11,43 zu 1 Und in gam, Deutsch1and wie 1,49 zu 1. Dabei ist für Bayern zu bemerken, daß das Verhältniß von 11,43 zu 1 durch das Fehlen der sbnst so stark vertretenen höheren BÜxgerichulen hervorgkbrackzt Wird; dafür sorgt aber Bayern trefflich für seine Bevölkerung durch Fachschulen (Gewerbe-, Landwirthschafts- und Jnduftrieschulen).

Das Verhältniß der Zahl der Anstalten zum Fläckzenraum und der VevblkerungSziffer (von 1871) veranschaulichen folgende Zahlen. Im Deutschen Reiche kommt 1 Gymnasium auf 28,05 Qu.-Mln. und 117,316 Einwohiier, 110,31 Qu.-Mln. und 461,356 Einwohner, 1 Realgymngfium au":- 7 7,30 Qu.:Mln. und 323,312 Einwohner, 1 hohßre'B uxgerjchuke auf 58,79 Qu.-Mln. und 245,872 Einwohner, mithin eznehöhere Schule überhaupt auf 13,39 Qu.-M[n. xmd 56,017 E111w0hn6r. Es entfällt ] Gnmnafium in Preußen auf 106,435, 1:1 Bayern auf 156,885, in Sachsen auf 196,634, m“ Warnem- berg auf 227,317, in Baden auf 208,775, m Hessen auf 143,303, in den norddeulschen kleineren Staaten auf 79,854, in den mitteldeutschen kleineren Staaten auf 74,758, und m Elsaß-Lothringen auf 140.871 Einwohner. Von Pro ymnaswn, Bürgerschulen - ommt 1

versiändüch vor Allem Delegirten " WM.“ inzwischen nach Berlin zuruckgekehrt), Hütlenwerke eingeladen. , Mariemout, wo Hr. Wakocqus dieselben empfing.

die Zeche St. Arthur mit ihren Fbrdermaschinen, V 1. w. in Augenschein genommen.

Name von dem des Gastherrn runde ge- ,Fahrkunst“ und in bekannte Maschine. hat dieselbx;

Warocquiére-I u. GrUnd scheint der [eßtbezeicbnete hergeleitet zu sein. ' nommen die in der heimischen Industrie als England als „Mon-Engine“ WarochS

1 und Elsaß-Lotbringen ]. Zwar ist dieser Apparat im (9

wesentlich ver- Sachsen - Altenburg 1, Bremen 1,

Sachsen 11,

übrigen Gruben sowie das angrenzende Kohleiiwerk Baswup, im Ganzen 9 mit einer Totaloberftächs von 1856 Hektaxen, zu Die tägliche Produktion - die Kohlen Maxiemgnts orzüglichsten des Landes - bciragt aber Die Gesammta'nzahl der in den K-ohlenwerken cht 5000“Individuen mit einem durch- Nach und

M ck b [ gehören zu den 11 e ien urg-Sirei H beschäfti ten Arbeiter errei schnittli en Tagelohn von etwa 40,000 Francs.' . _ nach smd die Kohlenwerke denn auch zum Krtßalltsaitons- sehr stattlichen andererseits vorkamen.

(Morlauwez)

Wesentlich möchten Herrn Warocaué zu Gunsten seiner Arbeiter ge- iell das von demselben em- die Arbeiter in den Stand zugs des Wochen- Ebensowenig wie die e der Arbeiter wird ihr moralisches Intxr- Zwar giebt es bis jeßt in Belgien Kinderarbeit, deffenungeachtet aber hlenwerken nur solche Kinder in Arbeit, irückgelegt haben. Dieselben besuchen erm Warocqué- gestiftete Primßr- unnd päier die damit verbundene Fortbildungsschule. Freilich i_ragt bäude den Titel einer Kommunalanstalt, die Gemeinde aber jährlich nur die nominelle Miethe von Auch diese Anstalt wurde nachdem 35 zweispännige von Herrn pagen die Gäste dorthin ge- end belegenen Schlosses des der dort versammelten Kunst- fiicsxlichen Festes. Hier befindet

einstellungen zahlreichen, von stifteten Hülfsänrichtungen und spcz geführte System beigetragen haben, , mittels eines unwesentlichen Ab eerd zu erwerben.

zu seßen, fich, lohnes emen eigenen materielken Verhältni esse aus dem Auge verloren. kein Geseß zur Rege stehen in den Kr- welche das 12. Jahr zx die in Morlauwez von H

1 Progymnafium auf hat für dieselbe 5 Francs an den. Stifter zu erlegen. eingehend befichiigt, , WakochÉ verfügbar gestellte Eqixt führt hatten. Der Besuch dÉS reiz Herrn Warocqué und die Bestehttgun schäßebildetendenSclzluß deSwahrha , " fick) u. 21. auch das dnxch zaereicbe Radirungen pnpxxlar gewordene Bild DeEcamps „Die lAffen“, welches selbst einem Museum zur 11 der Orangerie des Schlosses war eine Tafel inmitten eines äußerst geschmack-

Zierde gereichen würde. 3

Realgymnafien riesenhafte hufeisenförmige

wufikäli cher Gruß an?» Brasilien, Taywrs Ceniennial-Ode, ein großer Tiiumplsmiaxicb, eine Rew- von WiUiam M. Events, der HaUelujab- Chor aus Händels „Messia?“ und zuletzt der cheus11*klkch- Die Festliébkeiien danexten ren ganzezi Tag hinduxcf) und fanden Abendd- ihren Kulminationspunkt in einem großartigen querwerk. Die deutschen Vereine Philadelphias 39an mit ihren Fahnen und unter klingendem Spiele nacb Fairmouni-Park und wohnten dort“ der feierlichen EntbüÜung eines Standbildes Alexander von Humboldts !*ei. .Die Statue ist in Berlin gegossen wvrden und hat 18,100 Dollars gekostet. , . . _

New-York, 4. Juli. Die Feier des Jubilaums begaun gestern Abend mit Umzügen. JÜuminationen und dem Libfeizexn von Salut- ickzüssen in sämmtlichen größeren Städtm der Vereinigten Staaiczt. New-York war präcbtig geschmücki. AbMds wurde ein Fackelzizg m Scene geseßt, an Welchem sich über 10,000 Personen beibeiligien. Um Mitternacbi fand in Union-Square ein Monstrc-Konzert statt„ dem etwa 100,000 Zuhörer amvohnten.

Statistische Nachrichten.

Nack) Mittbdilung des statistischen Bureaus, der Stadt- Berlin find bei den hiesigen Skandesamiern m der chbe vom 25. Juni bis incl. 1, Juli cr. zur Anmeldung gekommen: 220 Eheschlikßungen, 787 Lebendgeborene, 33 Todtgeborene, 831 Sterbefalle.

Getverbe und Handel.

Wien, 6. Juli. (W. T. B.) Das HaiidelsgeriÖÉ bai, wie die“ „Preése“ meldet, dem Prioritäienkurator der Braunaix-Straß- wa1chener Babu die Genehmigung zu dem mit der _Rcherung um den PreiI von 875,000 F1. baar oder in Elisabc'ih-Priorttqten abge- schloßenen Kaufvertrag ertheilé. - Die Uniqnbarik bat die Bemb- tigung zum außscbließlichsn Export östeixreichtscden Salze? nach RUßTand auf weitere 10 Jahre erworben. _ Dtejemgxn 10 2011131311211, we1chc aui; dem 258111111onen-VNfcbqunbafte unt, dcr chtexung nocb :ückftändig find, sol] dk); Finanz: imster noch im Laufs dieser, Woche erheben.

Verkehrs-Anskalten.

Bern, 1. Juli. Vorgesl.crn bat in_LaUsabn? zwisÖen dem Präsidenten und Vizepräsidenten der WaÜxser Regierung," den Herkxn, be Rivaz und v. Noten, und Abgeordneten der Waadtlaixder Regie- ruvg ein.- Konferenz behufs V?xaibung der, Fuiton' der Simplon-Babn-GUellfchaft mit der, „Sbisa Occidey- tale“ siatigefunden. Für den Simplon-Paß_1st dax; "System Fell m; Außfichi genommen, und ein Vertrag über seine Ausfuhrunxz mit dbx „Rail Central Company“ in London, unter Vorbehalt Okt: Rat!- fikation, von der Direktion bereits abgeschlossen Worden.

vollen Blumen- und Fahnensthmucks aufgestellt. Dort wurde daß Dejeuncr servirt, an welchem die Gemahxin des Ggsthxrrn Ybeil nahm. Trinkfprückze durften selbstverstandlich bei einem ahn- lichen Feste nicht fehlen. Die erste Rede wdr die- des Generals Renard; sie galt der Großniduftrie- Und dem Gastherrn. Hr. Schaller, ein Delegirter Oestßrrexckz-Yn- garns, widmete Frau WarocquÉ einen Toast. Der italienische Delegirte, Hr. Errera, gedachte der Veranstalter der Ausstellxmg. Wöbrend der Kaffee im Schlosse emgenomnien wbrdx, fuhrw die aus etiva 50 Arbeiiern bestehende, durch emen 1Uch11Jén Di- rigenten vom Fach vorzüglich geschulte KapelZe Martemants -- ebenfaUs eine Schöpfung des Hrn. Warocqua - berschiedene Mufikßücke aus. Ein Spezialzug führte die Gäste Nachmittags nach der Hauptstadt zurück. Vor dex Abreije abe): nzurde eme_an Herrn und Frau Warocquéz gerichtete Erkenntltchkettdadreffe tms provifirt und von sämmtlichen Abwesenden unterzerchn_et. „Der Ausfiug nach Mariemont und dre dortige gezßfreundlichc Aus- nahme werden 21mm Ehrenplatz uxzter den Erinnerungen an die jüngsten Festlichkeiten in Belgien einnehmen.

Der Katalog der Königlichen National-(Halcricz ist so eben bei E. Siegfried Mittler & _Sohn bierFelbst in zweiter Auflage erschienen und in der Natidnal-Galerie m den Besuch stundén täglich von 11-3 Uhr zum Preise port 1 „;ck zu haben. Wie man aus dem Vorwort und durch Vergleubungdes Jnhglts beider Auflagen ersieht, unterscheidet sich die tiene Edition von _ckrxr Vor- ängerin nur durch einige Vervoüstandigung-N und Berichtigungen, Howie durch eincn Nachtrag der inzwi1cherx angekaqfien ,oder dsm Ju- stiiui gesckoenkicn Kunstwerke. Was die 11111618 Enckheüung und An- ordnung anbelangt, so ist diasclbk unverarxdert geblieben und [1618119 in dér crsten Außgabx eine so übersichUicHe und die schnelle ONLY!- rung erleichtsrndd, daß in dcr That eine Vsrbeffexung macht gut mog- lich war. Auch hier sind dic_angeführten Wexke x_edcs Kunst1ers dyrcs) biograpbiföde und kunstgc1chichtliche Mittheilungen 'emgclciici, und ist dem Leser damit die iptukommene, (Hélegenß'e1t gxzboim, fick) über die Schu1steklang und die chargktxristikabeii Eigk'UfHUMllch- keiten dieses oder jenes Meisters augenblicklich zu mformxrcn. Der ansrkennenSwerihcn Objektivität des Verfasfexs, Hrn. Direktor Dr, Max Jordan, bei Behandlung dieser schwxe'rtgcn Aufgabe, haben wir bereits früher gedacht. Gern aber_hebch*n wwbeutuock) hervor, daß diese zweite Auflage die erste kemewags , enzivertbet, sondern durch die Liberalität res Direktorii dcn__ Bestßern der eryten Edition auf Wunsch (natürlich gsgen Aufwenung ihres Exxiziplars) der Nachtrag gratis verabfolgt wird. Ueber leßtüren 1ec nbch bymerkt, daß er mit der Sckylußnumgier des alten Verzexcko- nisses beginnt und nach der Zablsnfo1ge spaier foriaescßtwexdeu wrrd. Die Ausitattung ist elegant und soiidc, derDrztck klar [ind d'L'1tl-iih. - Für Kunstfreunde ist die dem Katalog bergefugte Anzeige vieÜeicht

von Interesse, daß eine Anzahl hervorragender Vildbr der Galerie .

in bow rapbischen Verviklfältigungen käuflich Duzrl) dcn Kur.s11)anbel zu xZezikbßn ist. Die photographirten Gemalde Find namentlich und- mit Preisvcrmerk angegeben.

Die Dreber-Ausstellung im 11, GZsÖoß Yer Könjgljxßew

Nationalgalerie wird Mitte nächster Woche geschlossen Werden.

Der Centralaussckpuß für die inn-er Mission der dcutscbon wan» *

eli .en Kir e wird den MTU. Kongreß fü; innexe Mission.. Zu 1772? Tage:?) vom 5. bis 7. September a. 0. m Danzig abhalten.

C"'n Wien erscheint seii dem ]. Jalikeine neue politische ZeiYchrift „dsossagor (19 Manns“ in französischer Sprache

und dreimal wöchentlick). Dieselbe bezeichnet sich selbst als ein Organ“ der Jnteresscn des Orients. Jm FemÜcton dEr crsxcn Nummer be- “__ [nut eine NoveÜe von dem griechischen GeTanc-ten in Berlin, Hrn.- "5,7:

haugabé.

Th e nter. Heute beendet

dacht genommen, worüber alsbald 9155er berichtet Werden wird.

Redacieux : F. P r o' b 111.

Berlin: Vcrxag der Expedition (Kesici). Drmk: W. ElSner.

Drei Beilagen (einsch11eßlich Börsen-Beilase).

Johann Siranß seine Concerte _im;“ ; Stadtpark. Der Komponist kehrt iiber Leipzig nach W161! zuruck,. :* um dort mehrere anaefangeue Operrxcten zku beenden. _Schon für-“- ;;; Sonnabend hat die Direktion im Stadipar auf Abwechxelung Be» * *

zum Deutschen Reichs-Anzkiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger. 1876.

der Frage, ob nicht die Herabminderung des Arbeitseffekts im Zusamrxtenhang stehe mit einem Nachlaß der Leistungen der Arbeiter, naher getreten sei. Hohe Löhne ständen, mie England und Frankreich beweise, nicht in unlöslichem Widerspruch mit geringen Prbduktionskosten, aber vom prakiiscbei: Standpunkt aus müsse „feinfühlig und mit klarem Auge die Grenzeder Lohn- höhe erkannt werden, bei der der Trieb für den Arbeiter aufhört, durch die Aneignung eines höheren Maßes von Geschicklichkeit und durch die Prästirung eines größeren Aufwandes von Fleiß seinen Verdienft zu erhöhen“.

„Es kommt darauf an, in jedem ArbeitSzweige und Falke die Gedingelöhne richtig zu stellen, damit fie für beide Theile, den Arbeiter wie den Arbeitgeber günstig wirken. wie der Erfolg ist je nach den Kulturverhältnissen der Arbeiter- bevölkerung verschieden.

Jutenigente ökonomische Arbeiter werden durch ein gerech- tes Gedinge, das als Regulator für den Gesammtlohn dient, dazu angereizt werden, immer mehr zu leißen, um auskömmlich leben und Ersparniffe zurücklegen zu können. einem neapolitanischen Lazzaroni den Lohn noch so hoch stellen, er wird nicht mehr arbeiten, als um das zu verdienen, was zur Befriedigung seiner Lebensbedürfniffe nothwendig ist. Zu der' intelligenten Arbeiterbevölkerung rechne ich auch die deutsche; diese wird stets in dem einheitlichen Gedingelohn einen starken Sporn zu erhöhten Leistungen finden, und so dazu beitragen, daß unsere Produktion und Fabrikation billiger, unsere Indu- strie gegenüber dem Auslande konkurrenzfähig wird.

_ Was die Bugdetkommisfion überhaupt dazu veranlaßt hat, dxese Frage nicht leickzthin als eine akademische zu behandeln, das ist die unbestreitbare Erscheinung, daß wir seii einigen Jahren Wirthfchaftliche Rückschritte gemacht haben; das ist die Erkenntniß, daß es kein anderes Heil giebt, um aus diesem Zu- stande heraUSzukommen, als daß Hoch wie Niedrig, der Arbeits- geber wie der Arbeiter, überhaupt alle Elemente, die auf dem wirthschaftlichen Gebiete thätig smd, sich zu erneuten und er- höhten Anstrengungen aufraffen.

Die Bergwerksverwaltung hat unter diesem Gefichtöpunkte das Reskript vom 28. Mai vorigen Jahres erlassen; so hat fie es in der Budgetkommission interpretirt, Und in diesem Sinne hat die Budgetkommisfi-m gegen den Inhalt und gegen die Ten- denz des Ministerialreskipts nichts zu erinnern gefunden“.

Das Haus der Abgeordneten erklärte hiermit den Bericht Über die Verwaltung der fiskalischen Bergwerke u. s. W. im Jahre 1874 für erledigt.

M "158.

Zur sozialen Frage.

Lohnerhöhung und Verminderung des Arbeits- effekts. [) fck. d s

reui e aus der Abgeordneien at 1, m .“ ()

eben ?FXQffexÉeHZHS-xsfion der 12. Lengaturperwde wreder- holt aus!; mit der Frage beschäftigt, 95 das Wachsen der Löhne eine Verringerung der Letßungen der Arbei- ter/zuk Folge gehabt hat, ob daher von Herabseßung

der Löhne eine Steigerung des Arbeitseffekts (d. h. ,

in n Arbeiter fallenden Produkiionquantums) zu er- :?:,lein eist? Obwohl die Erörterungen uber _diese anZe sieh nur auf der Grundlage bewegt haben, welche die Statistik der fis- ?kalischen Steinkohlengruben ergechn hat„ so ist doch diese. Pkm- zipienfrage für alle anderen Arbettögebiete von so großer W:ch- tigkeit, daß eine Uebersicht uber jene Verhandlungen . des Abgeordnetenhauses in ihrem Zusammenhange von allgemeinem

“InterMslftVerhäÜniß der Selbftkoften, insbesondere bei dem

"Betriebe der fiskalischen Steinkohlengruben, war in den Jahren

]871-74 in einer ungünstigen Weise gestiegen. Durch _Gx- höhung der Löhne auf der einen und durch ,Ermaßt- gung der Kohlenpreise auf der anderen Seite war die Rentabilität des Bergbaues 'in. Frage gestellt. Avus diesem Grunde hatte der andeLS-thfter unterm 28. Maxz 1875 an diejenigen Werks irektionen der Yergvertvaltunx], in deren Ressort hauptsächlich "ein solches ungunßiges Verhaltniß eingetreten war, eine Verfugung erlaffen, in welcher sie auf diesen bedenklichen Zustand aufmerksam gemacht wurden und ihnen zur Pflicht gemacht wordeti war, darauf zu halt'en, daß der Effekt der Arbeiter gesteigert und dadurch “eine Er- mäßigung der Selbstkosten erzielt würde. . Diese“ Ver- fügung hatte nicht den Zweck, die Arbeiter bei ge- börigem Fleiß in ihrem Lohxtverdienst herabzuseßeri, „im Gegentheil war darin ausdrücklich gesagt, daß gegen, dre Hohe der Löhne nickzts einzuwenden set, sobald nur die' Leistung der Arbeiter diesen Löhnen entspreche. Nichtsdestowemger war diese Verfügung vielfach angefochten worden.

Im Hause der Abgeordneten wurde die Jraxze, ob der Ziveck der Bergwerkverwaltung, durch Verniindcrung der Arbeits- löhne eine Steigerung der Leistungen zu erzielen, ex- reicht sti, bei Gelegenheit der Budgetberathung m der 22. Sißung, am 8. März d. I., durch den Abg. KaUe zur Sprache gebracht. Derselbe theilte dem Hause 31111, daß der Regierungskommiffar in der Gruppe zur allgememxn Befriedigung erklärt habe, daß, obwohl zahlenmäßige Nachweise noch nicht vorliegen, doch konstatirt sei, daß eine bedeutende Zu- nahme der Leistungen bei Abnahme der Produktionskosten, und zwar ohne wesentlichen Rückgang der absoluten Lohnhöhe stattgefunden habe. Der Regierungskommiffar habe die Hoffnung au9gefprochen, daß auf dem betretenen Wege weiter vorgeschritten werden könne, was auch durchaus nothwendig sei, da z. B. ein Vergleich mit England noch ein Zurückftehen in der Leistung des Einzelnen wahrzunehmen sei.

Nachdem der Regierungskommiffar, Wirklicher Geheimer Rail), Ober-Berg-Hauptmann Krug von Nidda, die Ausführun- q-xn des Abg. KalLe bestätigt hatte, sprach der Abg. Dr. Naffe Zweifel gegen die Richtigkeit der Vorausseßxxng aus, daß" die Leistungen der Arbeiter in den Jahren 187 2-7 4 m Folgeder erhohxen Löhne erheblich heruntergegangen seien. Er theilte mit, daß diese Aeußerung vielfach Widerspruch und Aufregung in den Arbeiter- Xreisen und Anfechtung auch bei Denéenigen hervorgerufen habe, die diesen Fragen näher stehen. Der Abg. Dr. Hammarher trat

, den Ausführungen des Abg. Dr. Nasse nur mit wenigen Be-

merkungen entgegen, indem er darauf hinwies, daß die Be-

ErsteBek-lage

Berlin, Freitag, den 7. Juli

rathung der Ueberßcht über die Verwaltung der fiskalischen Merg- werke u, s. w. im Jahre 1874 Gelegenheit zur weiteren Er- örterung dieser Frage bieten werde. Damit verließ das Haus in der Budgetberathung diesen Gegenstand.

Die Buvgctkommission nahm bei Berathung der Uebersicht über die Verwaltung der fiskalischen Ber werke 26. im Jahre 1874 die Erörterungen über das VerhäitniJ der Lobnerhöhung zum ArbeitSeffekt wieder auf. Sie stellte, „nach AuSwe 53 des vom Abg. Dr. Hammacher unter dem 5. Mai d. I. erstatteten Berichts, feft, daß auf den Saarbrücker Gruben, der Königs- und der Königin-Louise-Grube, die auf einen Bergarbeiter fal- lende Produktionömenge im Jahre 1874 höher war, als im Jahre 1868, daß aber bei den erstgenannten beiden Werken von 1872 bis 1874 eine entschiedene Abnahme (4236, 4152, 3946 Ctr. bzw. 6427, 6285, 5933 Ctr.) |ali- gefunden habe, während die Selbftkosten in den Saarbrücker Gruben, für welche die: Berechnungen voéclagen, pro Ctr. von 3 Sgr. 1,14 Pf. (1872) auf 3 Sgr. 6,24 Pf. (1873) bzw. 3 Sgr. 10,8, Pf. (1874) gestiegen waren. Die Kommission war der Ansicht, daß auf den ArbeitSeffekt zwar noch andere Umstände, wie die Gestaltung der Flöße, die Wetter:: und Temperaturverhältniffe im Innern der Grube, Wafferzuflüffe und dergleichen von Einfluß seien, st? mußte aber auch der AnnahmeRaum geben, daß die Leistung der Arbeiter ßck; verschlechtert habe. Es finde in den Beobach- tungen bei allen ArbeitSzweigen unseres Landes volle Bestäti- gung, daß unter dem Einfluffe der schwindelhaften wirthschaft= lichen Entwickelung der [eßten Jahre auch die industriellen Ar- beiter an Fleiß eingebüßt, und das Bestreben darauf ge- richtet haben, den Preis ihrer Leistungen bei gleich- zeitiger Herabminderung der leßteren zu erhöhen. Selbst- verständlich gelte dies weder von allen Arbeitern noch von allen Industriezweigen und Landestheilen. Viele Mitglieder der Budgetkommisfion glaubten jedoch, „daß die in dem ministe- riellen Reskcipt am 28, März U. I. enthaltene Aufforderung an die Leiter der fiskalischen Werke um so mehr ein richtiges Ziel verfolge, als daxin keineswegs eine Abneigung gegen hoheLöhne an und für ßch, Vielmehr der Gedanke hervortritt, daß die Höhe der Löhne den Leifiungen entsprechen, und die Feststellung der Einheitésäße bei Gedingen einen angemcffenen Sporn zur Stei- gerung der Arbeitsthätigkeit bilden muß. Dieser Standpunkt entspricht zweifellos richtigen, auf realen! Verhältnissen geftüßten wirthsckzaftlichen Anschauungen, und ebenso sehr den wohlver- standenen Interkffen der Staats- und der .Privat-Induftrie, wie der Arbeiter,“

Bei der Beratbung dieses Berichts in der 70. Sißung des Hauses der Abgeordneten am 20. Juni d. I. warnte der Abg. Dr. Nasse, im Hinblick auf die handarbeitenden Klassen, die im Hause nicht vertreten keien, vor unvorsichtigen Schluß- folgerungen in der Lohnfrage. Indem er den Rückgan des ArbeitScffekts hauptsäch1ich auf die anderen Urjachen zurückzu- führen suchte, glaubte cr auch die sozialdemokratische Agitation hierbei in Betracht ziehen zu müssen, da fie die Arbeitsfreudig- keit und damit auch die Arbeits-leiftung vermindere; die sozial- demokratische Agitation bilde in ihren Wirkungen den Gegensa zu den Lohnerhöhungen. Auch er sei zwar der Ueberzeugung, daß es für uns eine Lebensfrage sei, die Qualität und die Quantität der Leistungen unserer gewerblichen Arbeiter zu erhöhen, er [eugne auch nicht die traurige Nothwendigkeit umfassender Lohnreduktio- nen, aber er könne fich nicht davon überzeugen, daß die Herab- seßung des Lohnes ein, geeignetes Mittel zur Steigerung der Arbeitsleistung sei.

Dem gegenüber führte der Referent, Abg. Dr. Hammacher aus, es sei Seitens der Bergwerks- verwaltung aks lobcnxzwerthe Aktion anzuerkennen, daß sie

IZ FEInserat; für den DeUfschen inébs- u. K;:l. Preuß. StaatL-Anzeiger, das Central-Handelsregister und das Postblatt nimmt an: die Königliche Expedition dcs Deutschen &ck&-Anzeigers und Königlith Preußistheu Staats-qukigers: Berlin, 8,17. Wilhelm-Straße Nr. 82.

Steckbriefe und Untersuchungs- Sachen-

Steckbrief. Gegen den Anstreicher Gustav Münzverbrecbens in den Akten 8. 635 (16 1876, nicht ausgeiübrt werden können.“ Es wird “ersucht,

den 20 Stepbap “im BefreiungsfaUe kestzunebmen und mit auen bei ihm sich vorfindenden Gegenständen und

Königlichs Stadtgericht, Abtheilung für Unter- !uchungSsachen. Kommiffion 11. für Vorunter-

Krause aus H

Größe: 170 Centimeter; Haare: heÜbraun; Augen- ember 1855, ??

brmxenx braun; Kinn: oval; Nase: breit; Mund: gewohnlich; Gesichtsbildung: oval; Gkfichtéfatbe:

Sprache: deutsch.

3) der An ust Wilhelm Al_beit Meyer aus Königs- berg NMI)?

Adolf Emil Stephan istbie gerichtliche Haft weaen KJUfmann Paul Hermann Schulz aus Königsberg,

aeckerick, geboren am 23. März 1855, 7) derGeorg 'Oéihsl'“ ZZZ" M"“ “Zi“ ZiidX“-JFHJW-1Zi4' Geldern an die Königliche Stadivoigtei-Direktion Lubxckxrauz W„How" "9" “e " * em . . . , geboren am 2. August 1855, bterselbst aqultefern. Berlin, den 3. Jul11876. ZK der Farmer Friedrich Wilhelm Hönke aus [535,3] Kbelehwa, geboxönl am 30WL'5aCnusatr1Y55, 10 der _ s t- ü rin en, ge oren uchungen. Bestbreibnng. Alter: 23 Jahre, ge- ar ermann am an - - boren am 21. Dezember 1852; GeburtSort: Berlin;' am 25" Februar LZZYHÉYOITKYZÜYYY YYY?) , ) der Karl August Wollenberg aus im Grundbucbe von 18a5e5ßlg132eid SIönlfliJesj gebJ-Zren (1521111. NoveÉibler . . _ .. , er ar uius tanz nzeaus U)- gesund, Zabne- vollstandig, Gestalt. 1chwachllch-lden, geboren am 8. uli 1855, 14) der Arbeiter an hiesiger Gerichtsstelle, Zimmerstraße Nr. 25, [1 YRQZermYn/Fkarl C (11136 Zu?) BerlY,5 1zxe1);)x511din Zimmer Nr. 12, im Wege der nothwendigen Subha- _"_"""*""" erg . . am . e mar .) er Steckbriefs Erledigun . Der Unterm 29. März Karl Ferdinand Reb eld aus e den eboren am und demna d s i“ ' " ' ' 1876 hinter den_ Klei chergesellen Wilhelm 28.J.1nuar 1855, 18) der Giézstxv Ädg ck| a Urberl uber die Ertberlung dss SchWar7e aus Bielefeld erlassene Steckbrief tst. zendorff aus Zehden, geboren am 10. August1855,

Oeffentlicher Wizeigee.

, Ikookbrisfa um"] Ubbersuabungs-Zasbsn„ _ Zubbasbabjonsn, .fosboßs, sorlaäungaxx a, äsxx], 6. 3, Usrkäufs, 7011356111. nnZsu, Submissiouoz obo 7. 4, sorlooaaug, Worüaabion, Fjuasablnvg 8, T'bearer-Wsigsn. 111 501" 1361-5811- 11, 8. s. 7011 6261113110501! kayisron. 9. ;

Uroxßbanäox [„War-11180116 Yusjgsn. 19:1le su-Uaabriohkou.

liches Kreisgericht. 1. Abtheilung.

olpb Schul- Zuschlags

LMI des?" Einliefkkunß erledigt. PotSdam, den smd auf Grund des H. 140 des Reichs-Straf-Geseß- ebenda verkündet werden.

1111 1876. Königliches Kreißgericht. 1. Abthei- Buchs und des Gesetzes vom 10. März 1856 an- ZXYlagt, im Jahre 1875 in der Absicht, sich dem

D _ ;--d ; tntrtiie m den Dienst des stehenden 'eeres oder er am 13. Mai 1876 gegen den Hauöbnrscheu der Flotte zu entziehen, ohne Erlaubni das Bun-

1UUJ. Sello.

ZLFbert Ruskin gt. Sven 1er von Wonk "wegen dcögebiet verlassen, resp. nacb erreichtem militär- her noch nicht veranlagt.

stabls erlassene Steckbrie hat seine Erlediguu er StaatSanwalt.

pflichtige: ]) der Karl Friedrich Wilhelm Wilgosch zeichneten

[bert Friedrich Wilhelm el aus KölUJSbkks N-/M-- geboren am 12. FebYua? 1855,

, pflichtigem Alter sich außerhalb des Bundes ebiets YfUUD-M- Frankfurt a. M., den 6. Juli 187 . ayfgehalten zu haben. Es ist deshalb ge en diegselben „* ZW d[Fritersuchußiéa eröffne? Smd uerün [SchenLZeZ-

„___. ' an ung cin ermin au en . ovem er . Oeffentliéhe Vorladung. Nachstehende Militar- Vormitta s 9chtUhr,b im Siixzuxigssaakkeo des unLtlcr-

. eri s an eraumt, in Wel cm die n- ?YFHKYTJFLU N-/M., geboren am 28. Dezember, Eklagten pünktlich zu erscheinen und die zu ihrer Weite, zur

Auözug aus der Steuerrolle

in unserm Bureau sa. ein ixseben.

irksamkeit

Das Mittel

Wenn Sie aber

Wir knüpfen hieran eine Mittheilung der „Köln. Ztg.“, welche darauf aufmerksam macht, daß Schneider- und Schustergesellen jeßt durchschnittlich höher, als in Deutschland bezahlt werden; ihr Arbeitslohn beträgt oft täglich an 5 bis 6 Frcs. der Arbeit fleißiger und schneller, Kollegen, selzen einen Stolz darein, gut, gewandt und solide zu arbeiten, smd während der ArbeitSzeit mit ganzer Kraft bei der Arbeit und kennen das visle Feiern nicht. Oröziplin in den französischen Werksiäiten strenger, als dies jeßt in umeren deutschen größtcntheils der Fall ist, und beson- ders _der „Meistergesell“ odcr Vorarbeiter nimmt während der Arbeitsstunden seinen MitkoÜegen gegeniiber eine weit höhere Stellxmg ein, als bei uns in Deutschland, Wo kaum noch ein Lehrling vom Meister cine Belehrung oder gar Zurechiweisung

in Frankreich die

„Sie sind als viele ihrer deutschen

Auch ist die

Inserate nehmen an: das Central-Aunoucen- Bureau d_er deutschen Zeitnu eu zu Berlin, Mohrenstraße Nr. 45, die Annoncen- xdeditionen des „Iuvalidendauk“, Rudolf Muffe, G. L. Danbe & Co., Büttner & Winter, sowie alle übrigen größeren

Annoucen-Bureaus.

5, DänsbrisUs Mabljsasvusutz, Fabrikat! ua:.i

aaseuftein

?srsobisäona Lskaunbmubaugon, &- Vogler,

bsilaxo.

_ vor dem Termine anzuzeigen haben, daß sie zu dem- ., geboren am 27. Mai 1855, 4) der se'lben'noch berbeigeschafft werden können.

. die Nichterschienenen Wird mit der Untersuchung und A M., genbotren am 27. I1ck1a1_ck1855,h 5) der KaZl Enjscheidung ju aoutumaoism verfahren Komm. 11. beschlossen worden, .Die Verhaftung hat YYY; unzr 513MB) UJZ, ZéärlerZZZedXchochZmaug'

Werden aufgefozdert, dieselben zur Vermeidung der Praklufiou spatestens tm Versteigerungstermiu an-

Berliu, den 11. Juni 1876. MW Kreißgericbt. ubbastations-Richter.

Königsberg N./M., den 22. Mai 1876. König-

subbafkationen, Anfgebote, Vor- ladungen u. dergl.

SubhastationS-Patent.

Das dem Schmiedemeister Carl Julius Rudolph Golz zu Berlin, früher dem Bauunternehmer Fried- rich Ahrends daselbst ehörige, _in Nixdorf belegene, _ eutsch-Rtxdorf Band 11 B1. Nr. 420 verzetébnete Grundstück nebst Zubehör soll den 13. September 1876, Mittags 121 Uhr.

Verkäufe Verpachtuugeu- Subojnisfiouen xc.

Pferde-Avktiou.

Am Dienstag, den 11. d. MW., Vormittags 10 l_Lhr, sollen _auf dem neuen Maße zu Münster 12 jungexe und altere Landbefchäler und 2 Wagen- pferde, welche Tags zuvor beimGastwirtb Hexin Tenckboff besichtigt werden können, öffentlich meist- bietend gegen gleich haare Byzal) Warendorf, den 3. Juli ] Westfälische Landgestüt-Direktion.

verkauft wcr- Königliche

station öffentlich an den Meistbietenden versteigert, ""“-"" Vekanutmalhung. Iagd-Verpachtung. Die Jagdnu ung auf dem Hütun öniglicben Tegeler For 1, sowie auf den Krummenlanken- und Pfefferlnchwiesen joll vom 1. August cr. ab auf 3 J 1) am Manta , den 17. Juli er., Vorm tta s 11 Uhr, im Ratbhause an den

den 15. September 1876, Vormittags 10 Uhr, .

. s-Ablösungs- Das zu, vzxrsietgernde Grundstück ist zur Grund- euer, bei einem derselben unterliegenden Gesammt- léßchenmaß von 3 Nr 55 Quadratmeter mit einem emertrag von 75 ,:Z und zur Gebäudesteuer bis-

plane an der

und beglaubigte Abschrift des Gruuxbuchblattes, ingleicheu etwaige Abschäßzmgen, andere das Grundstück betreffende Nachmeisungen und besondere Kaufbedingungen sind

eistbietcnden verpachtet

.Die Bedingungen sind auf der Registratur täglich einzusehen, wix deren Mittheilun im Termine selbst erfolg_t. Es tt vtxn dem Meitbietendea sofort im Termme eme aatton von 360 «M zu erlegen. CharlottenburZ.

er Magi trat.

Bullrich.

Alle Diejeni en, welche tgenthums- oder ander-

- - - . egen Dritte der Cm- ertbeidigung dienenden Beweiwiittel mit zyt tragung in das HypothekenbuI) bedürfende, aber nicbt Stelle zu bringen oder solche dem Gerichte so zeitig

eingetragene Realrechte geltend zu machen haben, (10t0.64/7.)4