1876 / 163 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 13 Jul 1876 18:00:01 GMT) scan diff

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Berlin, den 13. Juli 1876.

("'n 1er efhnographiscben Abtheilung des NeuenMu- kenn?3 s bierselbst find gegenwärfig dic. Erjyerbungen aufgesteüt, Welche die deu1sche Expedition an de_r Loangokuste zu machen Gelegenheit batte. Vßrnehmlich fesseln dre mannigfachen Waffen dje Bltcke _des Bcscbaners, unter diesen besonders d1e__ kurzen, sogenannten Schlif- kléngerx in Scheiden, mit Eidechsenhaut uberzogen. Außerdem finkZen fich untxr jenen Gegenständen_noch Wurfmeffer, Dolche und e1_ne charakteristische Art von Armbrusten, _ans denen vergiftete Holszetle verschossen zu werden pflegen; Du: außge_stellten xohen Feuer-

eivehre find aus Europa emgxfukkrt, _w_ahreud dre dazu ge- örigen Pulverbüchsen und die _ Mumironen yon den Em- geborknkn herrühren. Die bekannée 50ch§y11nxrrsche Trommel fehlt auch hier nicht; neu und eizzenihumltck) _1st dagegen _eme 2 M21?!" lange, bootförmig aus emem Baumstamm geschm te, an beiden Enden aufgehängte Signaltromnzel. S_ehr zahlreich md die für den Lebensbedarf bestimmten Gefaße, wie Kalebassen aus Flaschenkürbisxn, Becher und Eimer nus Bambusstämmen, geschmack-_ vol! verzierte annen, Krüge und sonstiges Kochgeschirr, Mati_engefleckotx, Körbe und zikrliche Holzlöffel._ Auch Tabaks; und Hanfpfetfen,_sow1e Tabaksdosen _fehlen nicht. Dre Kle-1dv._ngsstucke sind von _der_emfach- sten Art, meitens Schurzfelle, abcr mcht ohne_Kunstfexttgke1t herge- steÜt; namentlich zeigen die aus Bast gewebten Muße; gefauige Muster. An Schmuckgegenständen smd_ Gürtel, Nadeln, Kamme, Poltrhölzcr für die Zähne, Ringe aus Elfenbein, Halssehange, Kupfer_- und Mes- smgringc für di? Arme und die Fußknoxhel zu _nennen. Dte Würden- trägsr in jenen Landen bedienen sich reich verziertex Stöcke, von denen einige Prachtexemplare aufgesteqt sind. In vetschledenen Formen tst auch das Scepter vertreten. Die 40 quögxsthten, abxchxcxkend rohen Fetische vk1mögen einen ungefähren Embltck m __die_ xeltgtösxn Vor- stellungen xener Bewohner zu gehen. Anch aur einige Stucke der gefürchteten giftigen Kassarinre, wn- fie_1*e1 «Gottcsurthellen angeMmst wird, 11iöch1e aufmerksam zu n1achzxn sem. Jnt_c_ressc_1_nt find auch dte aus Eckveihenden gefertigten Schropfappatqte, Pre Hiasfarten-Jnstru- mc-nte und die sogknanntcn Marim'x-Ks, ?_oww 7.312 fnx die Bearbeityng der Metalle konstruirten Apparate, wre Schmelzt1egel, Blasebalge u. dergl.

Der „Kunstvercin zu Magdeburg“ _bezrvc:ckt_, 191261111- 1iche Vercme, die Kunst sowie den Kynftfinn m moglichst rve1ten Kreisen dadurch zu fördern, daß den Kunstlern Gelegenheit zur Be- kanntmachung ihrer Wsrkc gegeben, denKunstfxeundcn die Beschauung und Ettverbung neuer guter Kunstwyrke erleichtert und ihnen _durch Gxünkung und Erweiterung eines Museums ein dauernder Kunst- genuß bereitek wird. Zu Erretchnng _des leßterchothabens soUen Gsneralveysanunlung vom 27.Mai1858) a1_1e z_wch1Jahre 1000 Thlr., ?ofern diese Summe aus den crhobenen Emtrittsgelderu. der zu ver- anstaUenden AussteÜungen nach Abzug der K_osten übrig 51eibt, ver- mandt werden. Dem neuesten (20.) Bericht uber dreWirkjamkcit des Vereins, erstattet iür die Jahre 1873 und 1874, entnehmen wir, daß in beiden Jahren Ausstéüungen veranstaltet Worden, von denen die erstere, da gleichzeitig die Wiener Weltausstellung exöffnt Wor- den, nur 399, die letztere Dagegen 578 Nummern, unter ihnen bedeu- terde Werke, arszies. Ueber die Wirksamkeit des Vereins seit sei- nem Bestehen ist hervorzuheben, daß von 1836 bis 1858 im Ganzen ungcfähr 30,439 Thlr. von Privaten und 45,268 Thlr. vom Vsrein zum "Ankauf von KunstWeWen verMndet Wotden sind. Da 11 Aus- steÜungen in dieser Zzit abgehalten wurden,. so ergiebt sich aus jener ältcren Periode für jeden zwAZäkjrxgen Cyklus im Durchséhnitt ein Umsaß von 2767 Thlr., dnrch Paivatankxuf und_ Von 4115 _Tk)_1r. durcb Ankauf des „Vexeéns. In der Fylgezert, wo .1l1jahrltcl) Auéstkllungen --*vé'ransta1tet wurdcn, sttegxn jsne Suxmnen bis zum 391712 1872 füx jeden zweijährigen Ze_rtcaum durchscbmrtlicb auf 5766 Thlr. und 4688 Thlr. In den vcidcn Jahren 1873 und 18774 dagegen wnrden Kunstwerke zum Gesammtpretse ron18,210

cntfaÜen- Diesem günstigen Resultate gegenüber ist indeß eine fort-

/“Kvlr. angekauft, Wovon auf den Ankauf durch Private 14,426 Thlr.

wähxmde Verringerung der Mitgließerzahl zu beklagen. Im Jahre 1864 belief sich die Zahl der Aktien noch auf 1135, 1872_war sie auf 914 gesunken und inzwischen sind wiederum viele M1tglieder ausgeschieden; Ende 1874 waren nur noch 866 Aktien vsrgsken. An Ge- winnen gclangten bei der letzten, am 27. Mai 1874 a__bgeha1tcnen Genc'ral- versammlung 18 “zum Theil "wertßvolle Oelgemalde, sowie eme An- zahl Kupferstiche, Photographien, Oeldrucke uno RadtrunZen 3111 VI::- 1oosung an die Mitglieder, Die Rechnung schlußt_ fur d1e Jahr_e 1873 und 1874 in Einnahme mit 12,769 Thlr., m Yuanbe Mit 9915 Thlr. ab. Ein jährlicher Beitrag von 2 Thkxn. kcrxchtigt zur Mitgliedschaft des Vereins. Das Direktortum h_estand 5er Auögabe des lsßten Jahresberichtes aus _deu Herren Ober-Bnrgermetster Hassel- bach (Vorsißender), Büraexmetster a. D. _Grubiß (Ste_llvertreter), Stadt- und Kreißricbter Wetchsel (geschäftsfuhrendes MitgllÖ), Kauf- mann M. Schuhart, Kaufmann R. Engel, Direktor 131". Holzapfel, Kaufmann Jostt.

Dortmund, 10. Juli. Wie im vorigen Jahre in Soxst, so feiexte gcstern hier der Hauptverkany der_west fältscben Krieger- und LanDWehrvereine sein zwettes Bundesfest. .Der Verband, Welcher zu Anfang dcs abgelauiemn Vcreinßiahrcs 43 Vexeme m_n- faßte, zählt deren gegenwärtig 76 mit zusammen rund 14,000 M17:- glicdcxn. Auf “sem Bundesfesfc Waren Krieger- und Landtvebrvec- eine aus fol enden Orten vertreten: Aplerbeck, Asseln, Annen, Barop, Beckum, . ielefeld, Brakel, Burgsteinfurt, _Camen, Dortmund, Doistfeld, Eichlinghofen, Ferndorf, Grune", Hohenshbnrg, Haxnm, Hörde, Holzwickede, Hombruch, Huckarde, Jb'ycnburen, trcb- hörde, Lippstadt, Lohne, Lünen, Lgtgedortmund, Leer, Limburg, Marien, Minden, Mexchede, Munster, Neuenrade, Rhynen, Soest, Sassendorf, Schüren, Somborn, Unna, _Uentwp, War- burg, Werl, Mellinghausen, Welxinghofen, Wuten, Werdohl. Zwischen 11und 12 Uhr traten dann sammtliche Vcreine an und ord- neten sich zu dem großen Festzu e. In vier TrefFen zu je 1000 Mann marschirten dieselben durch die fraßen, jedes Tre en eführtvon einer KapeÜe. Etwas nach 1 Uhr erschienen die Ebrengäße, geführt von dem Präsidenten des Verbandes, auf dem Platze, untxr denielbeu der kommandtrende General des 711. Armee-Corps, General der Ka- vallerie Graf zu Stolberg-Wexuigerode, der Commandeur der 18.Di- vision, General-Lieutenant Stk!" v. Kaminsk? Eine Ansprache des Hrn. Harz-Dortmund bcantwortcte der ommaudirende General v. Stoiber *Wernigerode. Die Feier endete mit Festtafel der Kamez raden und ?röylichem Volksfeste am Fredenbaum. An der Festtaf-n brachte der kommandireude Gxneral dm exsten Trinkspruch auf Se. Majestät den Kaiser und König aus.

Unter den Schriften, Welche über Serbien in neuerer Zeit er- schikneu sind, geben hauptsächlich die Werke Devious (London 1862) und Ubicinis (Paris 1865) sowre die _von F.Kan_iß in Wien exans- segebenen hiftorisch-eténogr_aph1schen Retse_stu_d1en( npztg, Frrmann Fries, 1868) eine em ehende und ausfuhrliche Auskunft.

ährend'die Schrift ven DentonY-Y i_sdoch auf die _Darsteuung der ser- bi1ch-octl)odoxen Kirche beschrän , gtc-bt F. Kamß eme umfassende Schildexung des Landes und seiner Bewohner, [einer Geschichte und Denkmäler des Volks- und Skädtelebens, soww de_r Entwwkelung seiner sozialen, olitischen kirchlichen und militärischen Ver- hältnisse. Der erfa er Hat die sämmtlichen 17 Kreise des Landes in den Jahren 1 59-68 bereist. , - An der Donau, Save und Morava, zwis en dex Drina und 11er Sumadia dichten Forsten, von der Rtany_ yrat-nide bts zum Gipfel des Copaonikk suchte der Verfa er, wie er in der Vorrede mittbeilt, das Ser'beuvolk an. Er eobacbjete dessen Charak- ter, seine Sitten und Gebt uche, lauschte seinen Sagen und Gesängen und studirte; dessen _!ozial-polilifche Zustimde. Durch die auf anderm Forschungkreücn im sterreichischen Serbien, m der Herzego-

wina, in Montenegro und Busgaricn gewonnenen Vergleicbx Yesirebte er sick) andererseits einen möglichst vorurtheilsfreieu Maßstab,fur deffen Kulturforlscbritte, Bestrebungen und Au_sfichre_n zu genmnen. _

Das vorliegende Werk enthalt die Fruchte dieser Reisen des Vexfaffers in Serbien. Seine fünf ersten Abschmtte: 1. Bt_anrcevo _und Sumadia, 11. zwischen Save, Drincx und Kolubara,_111. m _Serbrens Südwesten, 17.-vom Jbar bis zur N16av_a, 7. von) Tnnok an die Save, xeben amFadeu der im begleitenden Kartcben eingezeichneten Routen und erläutert durch 60 Original-Jllgftrasiouen von _des Amors Hand keffen Reife-Eindrücke und Erlebniste, sowie zahlreiche neue Bettrage zur Geschichte, Archäologie und Ethnographie der Serben, Bulgaren, Romanen und Macedo-Vlachen. _ _

Der 71. Abschnitt „Staat und Gesellschaft“ soll (15er in fetnen zwölf Kapiteln: Geographie und Kartogralete, Gescl)1chte, Ethno- graphie, Staatsr7cht und Verwaltung. Heer, „Kommunikationen, Zand- wirthschast und chverbe, Finanzen, Handel, Bergbau, Justiz, Kirche, Unterricht, Literatur, Poesie, Theater, M_ufi_k, Bankunst, Skulptur, Malerei, mit sorgfältiger Benußung der bezugltcheu Literatur, nament- lich aber auf Grundlage eigener Forschungen em brsher unversucht gebliebenes, umfassende Aufklärnng gewahrendes Btl_d des Landes, in Vergangenheit und Neuzeit, 518 zum Jahre 1868 bieten.

Die Festung Widdin ist einer de_txnigen Punkte; des Kriegs- schauplaßes, welche augenblicklick) das mei e Jntexesse m Anspruxk) uebnnn. Die fortifikatoriscbe Anlage _und Profiltrung_v9n_W_1ddm ge'ört der „Presse“ zufolge zu _den starksten, _Welcbe m taktischen Fe-tungcn zu finden find. Widxm [is_gt auf eme: sanften Tcrrnm- welle und dominirt also nicht nur d1e_Donau und das walachische U'Zer, sondern auch die sumpfigen Wetdefiachen g_egen Westen, auf welchen j-xßt, serbischen Nachrichten zufolge, dw Tnnok-Dzvtsion v_or- zurücken gedenkt. Die meisten fortifikatortscheu Bestandtheile Widdxns dürften aus dsr zweiten Hälfte des fiebzehnten Jahrhunderts_herruh- ren; überdies sind Zubauten fast aus aÜZn Perioden der KngSmb- kunst Wahrzunehmen. Die Umfassung zahl_t acht chsttonen mit ungedecktem Maueriverk, daVor einen drei Klaffer_tiefen_, neun Klaftc-r breiten, revetitten Graben, der auf die Txefe von zwei Klaftcr inundirt wcrdsn kann. Ebenso kann das gsgen Wesien vorLiegeude, durch einen niedxren Erdwall und Grnven abgegrenzte Terrain vor dern Glacis m w_enigen Stunden ubsr- schwemmt Werden. Der Ummß ist zum großten Theil kafxn-atttri; der gedeckte Weg paliffadirt; diesqr wie _das Vorfeld des Glacis untex- minirf. Di? Kämpfe, Welche felt smetbundert Jahren um Wiodm geführt warden, zeigen am de'utllcbsjen, wre schwer den _Serben eine erfolgreiche Belagerung dieses festen Plaßxs we_rdxn_ durfte. Im Jahre 1689, da Widdin noch als Veste m prrmmvster Foxm be- stand, Wurde fie nach kurzcr Belagerung_ von dem Markgrafen von Baden erstürmt und in besssren VercbeidmungSzustand verseßt. Im Jahre 1737 erfébicnen Feldmarscha'ßl KHrVenhuüeY undTFc-rzog von Lothringen mit20,000 Mananfantxrie undKavaÜerte vor idkoin. Dée Einnahm- scheiterte an den beldenmüt'yigen Vertheidigern, nicht minder an der Lässigkeii des österreichischen Feldmarscbglls. Jm russifch-türktfchen Kriege im Jahre 1828 Wußte sicb Widdm selbst gegen d1e unter General Geismar glücklich operirenden Russen unh trotz der Nieder- lage bei Bojeleschti zu halten. Noch glänzender zetztenfich die tütkc- seben Vcrthsidigér im [213th ruffisÖ-lnrkischeu Kriege 1853, Ya Omer Pascha in Widdin kommandirte uud JCmail Pascha den Vrnckmkopf von Kalafat innehatte. AÜe Versuche der Russen, Kaiafat zn stür- men und Widdin zu bedrohen, blicben erfol los. Am 6. Janua-x 1854 brachten die Tscherkessen und Baschi- ozuks unter Achmed Yascha die Russen zum Rückzuge aus den Verfchanznnaen des Dorfes

schetate bei Kalafat und bis zum Juni desselben Jahres, da die RUffM den einrückenden Oesterreiöhern Weicbcxn mußten, Wurde kein Versuch gewagt, fick) Widdins odcr semes Bruckenkozn'eH Kalafat, noch der dazwischen liegenden befestigten Inseln zu bemacht1gen._

Ueber die Bedeutung des Hafens von Kiek, de_r fett dem 11.

für die Ausschiffung türkischer Truppen ge_sperrtist, thnlt dre „N. fr. Pr.“ Fo!geudes mit: Der türkischen OperatxouSarmee 1_n Bosnien und der ._Herzegowina stehen nur ztpei _Straßen_ zur Verfugung, anf welchen te ihre Verbindungen mit ihrer Kriegsbgsis, dem S_udeu des türkiscben Reiches, erhalten kann. Die e_me Straße fuhrt dnrch das Paschalik Novibazar, das 91eich eiuer“ neun Meilen brei- ten turkischen Gebiets-Landenge_ emerseits _Herbien von _Mo*1te- negro trennt und auxererseiis drc_Herzegow131a _uud Boxnten mit der Haupt-Länderstraße dcr europa1s_chcn Turkei ver'omdet. D.e Passage durch diessn neun Meilen bmten _und bemaßz eizenso langen Gebieisstreifen ist edoch von m'lenZufälltgkeiten alzhcxngrg, demi ab- esehen davon, da feindliche Streifcorps die Zuzugo: an Prvyrant, ZNuuiiion u. s. w., welche für Moukbtar Paschas Truppen b:,strmmt smd, leicht aufheben können, ist ('s auch_ sehr wahrscheinlich, U12? es rm Verlaufe dés Krieges den 1-3'cntc_negr1mfchen nnd fecbisxhen an*- den vielleicht doch gelingen wird 114) dee Hand zu reichen und d-.e__Komn1n* nikaiionen von Mitrovißa (o_er Endstation der Bahn von Zglomcht) nach Saracho zu unterbinden. Di.se Gefabr__ tft f_ur den Moment auerdings beseitigt, nachdem die T_urken v1e_r fer- biscbe Kolonnen, Welche unter Zach, Czolak Autres, Ducle de Ilitscl) bei Jabra, Novibazar, Neva - Vgros und Jarmxze auf türkisches Gebiet dringen wollten, zurückgewiesen haben. Dieser Verffucb wird jedoch wiederholt Werden und, x_veun von Montenegro unterstützt, wahrscheinlich auch gelingen. In diesem Falle wäre“ dann der Hafen von Klek der einzige Punkt geWesen, woher_ 33-1? Armee Monkhtar Paschas die Mittel zur Verxhcidiaung bezogen hatte, abge- seHen davon, daß auch im gegenwärtigen Momente der Seeweg vZn Konstantinopel nach Klek der Route über O_kovibazar w2n1aßxns 'snr Munitions- und Provianttranöporte mit Ruckstcht_auf dre Slchérhéit und Raschheit der Verbindung vorgezogen wvrden ist.

Das „Journal des Débats“ yetöffentlicht einen längeren Artikel über die Gründung und jeßtge Lage des Suezkanal- Unternehmens, dem wir Folgenßes entnehmen: _ _

„Man hat die politische und internationale Wichttgxett der_ Er- Werbnng von 176,000 Aktien, Welche vordem d_em Khedtve gehocten. Seitens Englands sil): übertrieben; Die_ englischen Blätter waren einige eit außer fich vor Freude uber diesen gelungenen Coup,_ d1e franzöfi chen sahen es wie eine Niedexlage fur Frankreich an, nichts war falscher und bedauerlicher als X_nese Auffa ung. Dte Regelung der ägyptischen Schuld, Welche allerdzngs „zuert Aegyptxn selbst,dann aber auch die fran ösi chen und englzschen Gl ubiger 1_ntercs_sirt, l_)at darunter gelitten. Zo entlich aber wird_man sich bald m beiden L_an- dern überzeugen, daß die Interessen Beider. durch jenen Anknuf nicht in Widerspruch getreten; sie ftnd ldenttscb und_ bestehen darm, daß jenes Land wohl verwalte“; werde und seine Finanzen geordnet, so daß es die Zinjen seiner Schuld regelmäßCg be_zahlt._ _

Am besten hat von Anfgn? an_ die Sttugtion Hr. von Lesseps beurtheilt. Mit richtigem_d1p omatrschem_Verstanpmß _war er durch jenen Ankauf nicht im Geringsten beunruhigt; er 1a!) yielmelxr in demselben nur eine neue, schätzenswexthe und x_virksame Hulfe, die sich ihm bot, und die ErfaZrung hat ihm bis 12131 Recht ?egeben. Seit den sechs Monaten, da England jenen Kauf abgeschlos en, hat es keinerlei Schwierigkeiten erhoben, es hat vielnzebr seine guten Dienste angeboten, um die Lebensfragen der Geselljchafx R ordnen. Und Hr. v. Lesseps ist ihnen mit vollem Vertrauen mtt echt ent- gegenYkommeu. - _

, ie wirklichen Rechte, welche England m_ der Suezkanal-Geseu- Lchaft erlangt hatte, waren ßering; es war dre Frage, ob der Bestß

er Aktien allein ihm eine 9 olle _ in den _Generalvxrsamrnluanm zu- ertheilen würde. Aber selbst Wenn dies zusestande11_wtrd, hätten 76,000 Aktien von 400000, welche das Gesellschaftskapital ausmachen, ihm nach dem Statut nur 10 Stimmen m_ den Berat Ungen gegeben. Hr. v. Lesscps und die Gesellséhaft haben dies strenge echt aufgegeben,

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sie haben freiwillig England angeboten, die Zahl der Administratoren.

um drei von ker englischen Regierung zu_ defignirende Personen JU“. vermehren. So find die Herien Rivers Wilson, Colonel Stokes und James Standen den 21 franzöfischeu__Adnnnistratoren zugesetzt wor_den- Das franzöfiscbe Element behält also 1mmer_noch d_as Uebsrgewwht. aber das engliscße hat dock) immer emen _1vich_ttgen Einfluß erhalten.“

Herr v. Lesseps giebt in seinem Bericht mteressante Darlegungen- des Verkehrs auf dem Kanal, der Opfer,_ welche Aegyptcxn fur das. Werk gebracht, und der Traatveile, der aghptrscben (Henchtßreform und der Ausfichten für einen Erfolg der Finanzreform. _

Das Jahr 1875 war für die Suez-Unternehmung sehr glucklich gewesen; der Transit hat sich bedeutend gehoben. Den Isthmus pasfirten 1875 1494 Schiffe (gegen 1264 im Jahre 1874), _mit* 2.940,000 Tonnen Gehalt (gegen “2,423,000) und 84,446 Passagieren YUM _73597) uud ciner Einnahme von 29 MlÜ. Fr. (gegen bemahe i .).

Dieser Erfolg ist bedeutend. Dsr Kanal _ist 1869 eröffnet, be- steht also erst 7 Jahre; die vorhandenen Sch1ffe mußien, u_m sich seiner zu bedienen. umgebaut werden; dazu waren die Verhaltnisse

ungünstig: 1870-71 der größte Krieg dieses Jahrhunderts, 1872473 »

die große Kohlen- und Eisenkheueruna, Welche_ die Dampfschiffahrt entmutbigen zu sollen schien und 1875-76 die furchtbare Handels- krifis in Europa und Indien. _ _ _

Es fehlen genaue Nachrichten uber das Verhaltnis; des Tonnen“ gehalts, das dem alten Weg ums Kap folgt_ unkz dem, Welches den? neuen eingeschlagen. Doch mag wenigstens dre Halfte heut den Kanal.

a ren.

p sftObwvhl noch ungefähr drei Viertel der _Kanalflotte die _eugliscbe Flagge führt, scheinen doch die Mittelmeer-Lander berufen, e1nen_be- sonderen Vortheil aus dieser Verbinyung zu ziehxn. Genua, _Tnest, Marseikle machen unstreitig mehr direkte Geschafte mct Judten_und China als vor 10 “Jahren. Wenn has Eisenbahnnetz der nnttel-- ländischen Häfen erst fertig gesteÜt sem Wird, __werden M) _die Be- ziehungen der mittelländischen Häfen zu dem auße1sten Ocrent noch weit mehr entwickeln. _ - _ _

Im ersten SeMcster dreses Jahres hat Her rapide Fortschntt. des Kanalrranéiis natürlick) etwas nachgelassen; ist doch d1es _Jave für aÜe Jndn triezwei e und für die ggnze Welt eines 17er traurigsten, das man seit langer eik erlebt. Die Schiffahrt leidet _besonders dadurch, alle Rohstoffe smd im Preise beruntergegangen, dre Manu- fakturpcodukte schwer verkäuflich, _ und dazu kommt als _be- sonders drückend für den Orrent noch der__ xnormx Rm!- gang des Silberwerihes. So betrug beqptelSrnetse Yer Export von Baumwolle aus Bombay in den _ ersten funf" Monaten dieses Jahres nur 558,000,„Ba112n, Wahrend er „in derselben Periode des Vorjahres 990,030 betrug. _Wenn troßdem das erste Semester 1876 gegen 1875 noch eine kleine Yxxrxnehrung, des Kanaltransits zeigt, so ist das ein glückliches Omen fur dre ganze- Zukunft des Unternehmens.“ __

Wie falsch (1111? die peffimisit1chen Vorausseßnngen waren, w2[ché; man diesem Unternehmen gegönnt, zeige die Lerchttgkctt der Erhaltung.,

des Kanals. Das Meer würde die Dämme zerstören, in die Ein-

gänns des Haf-xns eindringen; die Winde_ würden den Kanal selbst Versanden u. s. w., nichts von dem «_llem 1st emgetreten. Sxcher Lei kaum ein großes Etablissement so leicht zu erhalten, als die_1es;

einer Gesammfeinnahme von etwa 31 M10.Fr. erforderten dre Kosten für Verwaltung, Unterhaltung und Betrieb nur 5,908,000 Fr. Zur Unterhaltung von Port Said habe man 1875 nur 376,500 Kubikmeicr Erde auszugraben gebraucht, gegen

584,000 im Jahr»? 1874; und doch passiren die Schiffe von 8 Meter

Tiefgang mit der größten Leickytigkeit den „Kanal. Die Aktionäre _ _ _ außer ihren Zinsen. noch eine kleme Dlvtdende erhalten.

Noch Eines ist hervorzuheben: die englischen Bläiter, ,Timcs“ „_: „Economist“ besonders, haben oft von den enormen Opfern gesprochen, die der Khedive für das Unternehmen gebracht; er habe d1e Haypt- , Nun habe allerdings «*I-_

kosten getragen, Frankreich nur beigesteuert. _ Aegypten viel für den Kanal gethan, und das _bleiße sem Ruhm fur alle Zeit; das französische Kapital habe aber viel mehr dazu o_e ahlt, als der ägypéische Schuß. Aegypten habe der Compagnie 124 M1 .Fr. _ außer den 176,000 Aktien, die es gezeichnet, gezahlt. _ L_lber nicht als - freiwillige Gabe; 38 Mill. war die gese?licl)e Verguttgung fUr die Arbeit der Feüabs, und auSdrücklicb im exten Kontrakt zwrscben Hrn. v. L=sseps und dem Khedive festgesetzt; _30 Mill. waren der Preis fur Abtretung von 60100 Hektaren kulturfahtgen Landes, das der Khed-ye von der Gesellschait gekauft. 16 M10. sei _der Pr_e1s fur Abtretung des Süßwasserkanals; 10 Mtll. fur die Dvmane von Uady, welcbe die Gesel-lschaft geschaffen und 30 Min. endlich der Preis für Magazine, Etablissements, die der Kbed_1ve_ von der Gesel!- 1chaft gekauft und für die Aufgabe gewisser Freiheiten, _welche_d1e GeskÜschaft bis dahin genossen. Und was die 176.000 AkUen betrrfft, so habe der Khedive keinen Verlust davon, da er sie zu gutem *Preise wieder verkauft habe. _ _ _ Wenn al 9 die „Times“_ sagt, der Vtze-Kömg habe 400 M11]. Fr. beigesteuert, so sei das em Jrrthum. _ _ _ Am Ende seines Berichtes, den Hr. v. Lesseps den Akttonaren m_ker Generalversammlung vorgelegt, bespricht er _nock) die_ Refqrm der Ge- richte in Aegypten, die besondcrs in Frankreich so Vill Widerstand ge-

d 1) nun 0 tre [ich und muthig als Schuß der europäischen ,. fun en un fich f ff Mit ihrer Hülfe werde auch die Finanz- "“,

JnicreffM bewährt haben. _ _ _ reform gelingen. Zulest spricht er noch von der B_een_d1gun_g einer neuen großen Axbeit, welche der Suezkanalscbrffahrt nußltck) sem und in Aegypten eine neue Ackcxbau-Proyinz schaffen Werke: _von dem Flußkanal von Kairo nacb Suez, der tm nächsten Jahre fertig gestellt ein werde. _

s Aües zeige, daß Frankrcicb und England auf d_em ägyptischen Boden nicthegner, sondern Verbündete seren; jede _Mtßdeutuug musse endlich verschwinden Beide müssen und Werden, mcht gegen, sondern mit einander dort wirken, um den andel_ zu schuÉen, den thren Landöleuten gegenüber übernommenen erpflrckxfungen eltunxz zu ver- schaffen und den Kbedive in seinen Reformplcmen zu unterstußen.

Theater.

Im Friedrich-Wilbe_lmftädtischen Theaker _ hat dt Gesangsburleske: „Schloß Picto_rdu', nachdem cinige Langen des Dialoges beseitigt sind bei _den bisherigen Wiederholungen gesteigexte- Beifall erzielt. Die Direktion mu te _Sorge tragen, daßxdke Novität während der bevorstehenden _Urlau Szert pes Hrn. M. Schulz kein___ Unterbrechung erleide, und ist deshalh die Partie des „Flochardet 9.41 jnksrim auch Hrn. Guthery zugetheilt worden.

- Der Optiker des Londoner Pplyiechnikums Hr. Main* führt jeßt im Garten der „Floxa' seme “l'ab102a11 9911513119 (Wandelbilder) vor, die im Freren an Stärke und Klarhett m-w verlieren. Die Ausführzmg der Btlper selbst, _soxvie das _N rangement derselben ist m jeder Beztehung befriedigenk). Eine ungetheilten Beifaüs erfrent fick) namentlich eme Muhle m-, einem Rade, zunächst wre fte _fich„1m_ Somxner, dann wi sie fiel) im Winter zeigt; ferner em De_ebcld b_et Mondschein m Leuchttburm, an dem fick) die äußerst ncxturlick) wiedexgegebene Brac, dung bricht, während im Hintergrunde em Schiff mtt vollen Sege_ die wundervokl vom Mond beleuchtet sind, vorüberzieht , und en_d11 ein Schloß, das plötzlich in Flammen aufgeht. _,

Redackeur: X. Prebm. Verlag der Expedition (Kessel).

Drei Beilagen . (einschließlich Börsen-Beilage).

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Berlin:

Druck: W. Elsné_

aben auch in diesem Jahre zum ersten Male -

21" 163.

Politische Monatsübersicht für Juni.

Oesterreicthngarn. Die Verkzandlungen der Dele- gationen in Pest wurden am 3. Juni, dem Tage vor dem Pfingßfeste geschlosssn, nnchdkm das Krie-Zé-budgst ganz so, wie es im gemeinsamenP'Tinistcrmtk): “festgesté t n-uxde, angenommen Wurden war. Die Anträge “auf Verminderung des Präsenz- standes und auf verschiedene Abstriche von Budgetpofitionen wurden abgelehnt. Die Minister Andrasst), F.-M_=L, Benedek - in Vertretung des beurlaubten Kriegs-Miniftsrs Koller -, Tisza und Laser, traten mit ihrem ganzen Einfluss im Interesse der Machtstellung der Monarckzie für die Re- gierungsvorlagen ein. Bei Gelegenheit dieser Verhandlungen wurde auck) die orientalische Frage zur Sprache gebracht und von dem Grafen Andrafft) die Erklärung abgegeben, daß fick,), die Polilik der Regierung streng auf der Basis des Drei- Kaiser-Bündniffes halte, und daß Oesterreich nicht im Entfern- testen Okkupationxögedanken [)ege. Im Verlaufe der Verhand- lungen stellte es fick; herans, daß die Armeevcrwaltung auch noch über einen überschüssigen Fonds von 17 MiUionen Gulden verfügt. Nach Schluß der Delegationen trat für die cisleytha- nische Reickzshälste eine Pause auf parlamentarischem Gebiete ein. Die Mehrzahl der Minister begab fiel), auf Urlaub. Graf 2111- draffn bezog am 10. das ihm Vom Kaiser für den Sommerzur Beifügung gesteUte Stöckel in Schönbrunn. In Ungarn da- gexzen danert-en dis Parlamentzzverhandlungen fort. Im Abge- ordnetenhause Wurde ebenfans die Politik der Regierung in der türkischen Fraxze von dem Abgeordneten Iranyi zum Gegenstand einer Jnierpellation gemacht. Der Minister-Prästdent TiSza beantwortete am 14. diese InterpeUation dahin, daß die Erhaltung des Friedens in Europa von der Erhaltung des Drei-Kaiser-Bündniffcs ablzänge und desxmlb das auptziel der Regierung in dieser Richtung liegen müsse. Zwe der ungari- schen Regierung sei vor NUem, den Frieden zu erhalten und al1e EventualikäT-xn, "welche Oesterreich-Ungarn in Verlegenheit bringen könnten, zu veimeiden. Die „Correspondance Hongroise“ erk1c"_1r_te, zu gleicher Zeit in Uebereinstimmung mit Tisza's Politik, d:.xß Graf Andxaffy mit dem Drei-Kaiscr-Bündniffe ftehe Und faUe. Am 20. Juni wurde dann der ungarische Reichstag bis zum 28. September vertagt, und es trat damit für die ggnch habsburgische Monarchie in der innern Politik fast vol]- standige Ruhe ein. Defto lebhafter beschäftigten die Vorgän e auf der Balkanhalbinsel a11e politischen Kreise. Oesterreicß- Ungarn ist durch seine Lage und durch die Zusammensetzung sxmer Bevölkerung derjenige Staat, der zunächst und zumeist bei einem Kriege in der Türkei in Titleidenschaft gezogen werkzen könnte. Im südlichen Un am machten fich denn auch b_e1'etts Agitationen der Serbopßilen bemerkbar, doch Waren diz: Nachrichten über die Erfolge dieser Agitation sehr über- 1111-5211. Indeß hat die ungarische Regierung nicht gezögert, die nytkngen Maßregeln zum Schuß: ihrer Grenzen und zur Nieder- haltung de_r Zuzüge von Freischaarcen und Waffen anzuordnen.

Inznnschen waren die Zollkonferenzen z1vischen den Regierungen der beiden Reichshälften in Wien wieder in 11011217

YZLW

Inserate für den Deutfchen Reiöhs- u. Kgl. Preuß.

Staats-Anzeiger, das Central-Handelöregister und das

Postblatt nimmt an: die Königliche Expedition des Deutschen Keickxs-aneigexß und Königlich

_ Erste Bekläge zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Pre'sßischeu Staats-Anzeiger.

Berlin, Donnerstag, den 13. Juli

Thätigkeit.

Apponyk Italien.

von 12 Millionen Lire gewährt und

Linien weiterfüeren soll.

5 Stimmen genehmigt.

0119.61111Z611

1. 2. Preußischen StaatS-Anzeigers: 34: ssrkäustsryaobbunZ-sn, 8111111115510116116110.

Berlin, 8.17. Wilhelm-Straße Nr. 32. 11. 8

79r10091111g, smorßjsabion, 21118281111111Z . s. 7011 6119110101191! L'ayiersn.

Am 20. Juni begann eine nochmalige Durch- berathung der Zollsaße zum Zweck; ihrer endgüljigen Feststellung. _In der Veseßung der beiden wichkigstrn militärischen Posten Trat 1711 Laufe dss Monats eine Aenderung ein. An Stelle des verstorbensn F-M-L. John wurdc F.-M.-L. Schönfeld zum Chef des Generalstabes ernannt, und an SteUe des Reichs- Krixgs-Minißers KoUer, der bereits vor Eröffnung der Dele- gationen Wegen seiner Erkrankung Urlaub genommen hatte, txat Graf Bysandt-Rheidt, de: bei der Armee im Rufe eines vorzüglichen Nrtilleristen steht Der Reichs-Finanz-Minister Holzgethan, der fick] bei den Verhandlungen der Dslegationen sehr angestrengt hatte, ist am 12. Juni einem Herzschlage erlegen. Der Verstorbene war seit 1866 Mitglied des Staatswths, dann cislcithanischer Finanz- Minister unter Hohenwart und Auersperg und endlich Leiter des gemeinsamen Finanz-Ministeriums, das seit Becke's Tode nicht wieder beseßt worden war. _ _Am 3. Juni starb in Paris der kürzlich erst von dem ößer- retchtsthen BojsclJasterposten in Paris zurückgetretene Graf Rudolf

_Das Parlament war beim Beginn des Monats noch unt der Berathung des von dem Ministerium De- pretts übernommenen Minghetti'schen Budgeks beschäftigt. In der_ Sißnng der Deputirtenkammer vom 17. Juni zog der Mmister-Präftdent Depretis die von dem früheren Kabinet ein- gkbrachte Vorlage über den Rückkauf der oberitalienisckzen Eis enbczhnen zurück und legte cinen neuen Entwurf vor, dec _dle Vertrage von Basel und Wien mit den von Correnti jüngst 111_P_:aris mit dem Baron Rothjäxild als Vertreier der öster-" rexcknschen Südbahn getroffenen Vereinbarungen zusammenfaßt. Dic]? Verhandlungxn Correnti's halten zu einem Ergebuiß gefuhrt, welches der italienischen Regierung einen Vortheil die

gegen die Baseler Abmachungen außerdem feßseht, Südbahn noch zwei Jahre lang den Bekrieb der ikalienischen

_Das über diesen Verérag lautende Gescß wurde, nachdem es e_imge Tage vorher_ von der Deputirtenkammer in der RegierungSfaffnng tmt 344 gegen 35 Stimmen angenommen worden war, am 29. Juni (11111; vom Senate mit 113 gegen

Das Parlament soll nach Übereinstimmenden Zeitungs- nachrxehten im September geschlossen wetden; die Neuwahlen Wurden auf den Oktober festgkseßt.

Die Revision des deutsch-italienischen Handels- vertrages, we1cher mit Schlnß dieses Jahres abläuft, wurde nach dem Ueberemkommen beider Regierungen, bis auf Weiteres vertagt, und die Gültigkeit des österreichisch-italienischen HandelSvertrach bis zum 1. Juli 1877 verlängert.

Die Vorgänge in der Türkei veranlaßten die Regierung, ein starkes Pgnzergsschwader von Tarent aus nach den türki- schen Gewuffem abzusenden und_den Befehl zu erlassen, sämmt- liche verfügbaren Schiffe der Kriegsflotte au-Zzurüßen.

Oeffent1icher Anzeger

811b119§ßai210119n , Qufgsboßs , u. äsrg].

!

»

geben

empfing.

Am 26.

___ DZ 16, ILFi, als dreißig - ms . mur ? im Vatikan durck d;: E - 9 "71“ '

zahlreicher, Deputatio'Ken gefeiert, ) mpfaug M “MMM Papß an das Kardinals-Kollegiu auSzetshnende Ansprache hiekt, Rede, unt welcher derselbe drei Tage

darin mehrere

1896,

Der König hat sich Ende des Monats nach Turin be:,

ster Jahr:",stag der Papstmeih :

bei _welcher 03916thth der m eme dnrcsz ihre MilIe fich me1che ]"chroff abftach gegen die spater die deutschen Pixner

_ _ _ Für die halbhnndertjäyrtge Feier der bi 6 i en Thangkeit des ng669 am 3, Juni 1877 bereitef mansémcfk!) ck17?! MeldÉxng YtifkamsckYer ?lätterFZänzende Jeiexlichkeiten vor. me n rage er pani en Vi 13 e, '

der m_uen Verfassung, die religiöse fck f WW fie fich zw YenhnthsFHoZschreibtözu ?_erhaxten hätten, ist von dem Vapste ane teenWoren a ieelb ' ' beobachten soÜten. , ß s en eme versohnltckze Haltung hat der Papst ein Konsistorium ab ? aktezx und Erzbischöfe und Bischöfe ernannt. gh

Duldung für andere Be-

nen bis zur Voriheile

daß die österreichische

einer Wéise

der Kostenprei s

olgendes mit :

Exnpfangsstation in fich schließt, _ fur zu beziehende gsn nothw-antg ergeben. _ zusa_mmch-ngesteklt, und das Bncb mit Nnßen gebra_uchen wird, namentlicv da die be- treffenden Eisenbahn-D:rektwnen sammtlicbe T ElfoZdellF,kakr_1_girt haben. ma: en, a cn ie- kraus eber edem Clem [1 4 2 . i_e) eine Low;y SWUF 9 fl x p U V stkaxéttck Mf erausgeßern einen Waggon Steinkohlkn bestellt erhält den Vetta von 1 944 auf den Betrag der Kohlenfaktura zuéückvergüiet, so dag

lsaxJ-Lothringen einen sehr bedeutenden Aufschwung genommen. Gesammtzabl der vorhandenen Brennereien ist bis zum Schlusse des Jahres _1875 von 25,281 im Jahre 1873 und 27,969 in 1874 auf 29,577 tn 1875 gestiegen. Brennereien mehr als iu) ijahrs in Betrieb geseßt worden. Einnahnn an _BranntWeinsteuer hat sieb von 598,221 „M in 1874 auf 1039831944 111 1875 ge_hoben und sonacb in 1875 gegenüber dem Vorjahr em Mehrergebmß von 441,660 oder von 74% geliefert.

Gewerbe und Handel.

_ an Verlage von M. DrieSner in Berlin erscheint ,ein vo!!- standtges Tarrfbuck) für schlesische Steinkob-len, hernns- gsgeben yon A. W. Berger & Co., Waldenburg in Schisfien, enthal- Yeet_1_1T_:chSanxx_tZtltch§__x_TßandcnéchTarife für (1117: schlefischen Kohxen (:*-[ler

sn, :; errei 1 =unßar1 en, rumäni' en und ' ' * - Brest? Ei1e111_*__ahr_1_e_n. 'ch W'fich K ew xnen, EWU er e ummer bereits vorliegt, und allen am Kohlsnhandel mtereffirten G€schäftsleuten 11 em el-nit,d1 '“ ' I' ' sämmtlicher Tarifsäße z pfhi s 1 st» dre «zerglktchung

Für 1876 smd 3 Nummernin Ansficbk gen9m-

von allen Grubsn und

Abgnngsstntio- _ woraus sich (“:-_temkohlen in Wagenludun- umfangreiche Material ist in

daß man fich leicht zurcch1findea

Das

arife geprüft und, wo Um das Werk Jedem zugäuglich zu

hlen angebe tet. Der Abonnsnt, welcher bei“ den

des Buches den Abonnenten dreier Nummern vo

ständig, den Käufexn einzelner Nummern um T eil er taktet w'“ 2) BesteÜunnen sind direkt an den Verleger zuzrichtené) s W '

_- Die „Strthg.“ theilt über die Ergebnisse der Brannt- wexnbesteuerung tn Elsaß-Lotbrinqen im

Jas re 1875 Der Bkennereibctrieb hat im verflossenen2Jahre in

Die

Im Laufe des lesteren Jahres sind 2641 Die

5, 1114113111909 14113111123611191119, Mabrjkon 11116 (1108811911601.

6. 791301112119119 Zskauobmaob'augon.

7. Literarische; 411291J611.

8. MSÜÜSk-ÜUTÜZSU. 111 661" 136171611-

9. kamjlisu-Uaebriabbsn. boüoxa.

Inserate nehmen an: das Central-Annoncen-

Bureau ber denksckjcn eitun en MOHrenstraße Nr. 45, die AnLucewÉ ?" Berlin

ed 1“ nvalidendank“, Rudolf MofserHacxssZYsxtediet?

Vogler, G, L. Daube & Co., E. S lotto,

Büttner &. Winter, sowie alle übrigen gr' ßeren

Annoncen-Bureaus.

Steckbriefe und Untersuchungs-Sachems Präklufion spätestens im V2r§teigerung§termin an-

Steckhrief. Gegen den Kaufmann Hermann 7 SUMME"- TrZest 1s1_1_)1e gertcbilicbe Haft wegen 17111lif15irterk Uxi'undenfalychung und Betruges in den Akten '1'. 97 , (19 1876 Komm. _11. beschlossen Worden. .Die Ver-é hqkinng hat nicht ausge“ührt werden können. Es? MTV “"Nicht, den 20 Triest im Betrelungsfalle fest-L zunehmen und mit auen bei ihm sich vorfindenden ;

Der

Berlin, den 27. Juni 1876. Königlichks Kreisgericht.

Subhastations-Richtm.

Vekanntmaihung.

. , _ , ' “7, - 9 * GMenstanden und Geldern an die Kömgltcbe Stadt- Y OKISYFZS-MLUUZ NYYYZZZÉFEQYYWWLM

])r.

voigtei-Dircktion hierselHst abxuliefern. Berlin, den 1 Benjamin Iulius Keyl hat in seinsm Testamente

8, Juli 1876. Königliches Stadtgsricht, Ab11).i!ung ; Nr. 32,310 resp. 1

fur Unterjucbungssackzen. Kommifxion 11, für VW? untersuchungen. Beschreibung: Alter: 23 Jahre,? etöyrcn am 31. Augnst 1852, Geburtßort: Hane a./S.; ? toße: 5 Fuß 5 Zoll; Haare: schwarz; Angemk bxnun; Augenbrauen: dunkel; Kinn: rund* Nasé:x langltch, gebogen; Mund: gewöhnlich; Geßchtsbil- dung: rund; Gesicthfarbe: gesund: Zähne: gut; Gestalt: unterseßt; Sprache: deutsch und französich.

; _ _ ? Wböaßativueu, Aufgeben, Von laduugeu n. dergl. i

[5995] Subhastations-Patent.

Das der verehelichten Fuhrbc-rr und Ei ent üme Schulze, Caroline Ernestine Christiane, gel? Fibßdam? mach

die

CodiciÜe mit Legaten bedacht:

) die Pathen Ruder des Barbiers Balden- F . . . . .. .. le'a :“ a r e( ree)zu uau bei Magdeburg, t [5994 , den Oekonom Stadtmaun (Hartmann?) in“ Ober-Oestreich, 4 xen AlfredSTraser, _ L en errn warxen erg in eipzig, Kathe Fiora (Horu7), , den Pathen Wolfgang Iauter, sowie 8) die Pathen, die sick) melden werden,nach Maß- _ gabx des Bedürfnisses. Dies wird den Betbeiligten hierdurch bekannt ge-

1. Berlin, den 8. Juli 1876.

gehörige, anf Reinickendorfer Feldmark an der , Königliches Stadtgericht. 11. Abtheil. fürCivilsachen.

Tegeler Chaussee belegene, im Grundbuch von

Reinickendprf Band 111. Bl. Nr. 113 verzeichnete? Grundstück nebst Zubehör soll

den_8. SeÉtexnber 1876, Vormittags 11 Uhr, 1 gn hiesiger ertchtsstelle, Zimmerstr. _25, Zimmer 23, Z [5986] un Wege der notbwendigen Subhastation öffentlich 3 an de_n Meistbietenden versteigert, und demnächst das * Urthetl uber die Ertheilung des Zuschlags

den 12. September 1876, Mittags 12 Uhr, ebendort verkündet werden.

Das zn _versteigernde Grundstück ist zur Grund- steyer, bet einem derselben unterliegenden Gesammt- Fl_achenmaß von 1,5630 Hektar mit einem Reinertrag W- 9-15 „M und zur Gebäudesteuer mit einem jähr- lichen Nußungswertk) von 132.44 veranla t. Auszug aus der Steuerroüe, beglaubigte Achhrift des Grundbucbblattes und andere das Grundstück be- treffende Naehwetsungen und Besondere Kaufbedin- gungen fitzd in_ unserm Bureau 7. einzusehen.

L_lkle Du; enrgen, welche Eigenthums- oder ander- Weite zur trksamkeit gegen Dritte der Eintragung in das Grundbuch bedurfende aber nicht ein- getragene Realrechte geltend zu machen haben, Wer- den auxgefordert, dieselben zur Vermeidung der

Die im Krcije _? burg-Hclmstedter

mendorf, 7

von Johannis 1

Vormittags und und für Ö

das VorWerk U Oevelgünne auf

tare Acker, und Oevelgünne, 597,062 darunter 462,769 Fektare Acker, sollen jedks ür fich entlich *

Verkäufe Verpachtungen Sub:,nisßonen :e. ,

Domänen-Verpacht11ng.

NeuhaldenUe-ben, an der Magde-

_ - Eisenbahn, 21 und resp. 5 Kilo- : meker von der Station Eilsleben belegeneu, bisher - usammen verxachteten

Domänen - Vorwerke 3,490 Hektare, darunter 499,75: Hek- Hektare,

77 ab auf 18 Jahre 13

meistbietend verpachtet Werden. Zu diesem Behufe haben wir auf Montag, den 14. August er.,

zwar für Ummendorf um 10 Uhr

mmendorf auf 48 000 „M und fi'xr ; 165 Nm. Ki. Kn, fest ist und dre ; m., 299 Nm. Ki.

51,000 «“ festge

. "'

Yreter stch vor dem Termine durch ein Attest ihrer «teuer-eranxagnngsbehörde oder auf sonstige glaub- hgfte Wetse uber den eig-xntbümkjéhen Besitz eines dispomblen Vermögens von 200,000 „44 wegen des VorWerks Ummendorf und 190,000 „14 wegen des Vorwerks Oevelgünne, sowie über ihreQualifikation als Landwirth auSzuweisen haben.

Dre Verpaxhtungébedmgungen sind soivohl auf mnerer Dymanen - Registratur, als auch bei dem Doméxnenpachter Toelke auf der Domäne Ummen- dorf etnzufehen._ _Auf Verlangen wird gegm E1- stattung der Kopralten und resp. Druckkosten Abschrift derselben ertheilt.

Magdeburg, den 4. Juli 1876.

Königliche Regirrung. Abtheilung für direkte Steusern, Domänen und

ersten. (5 (Ita. 104/7.) v. e n n 1 n g.

Pferde-Verkauf. Am Mittwoch, den 19. d. M., Mittags 124 l_1hr, sollen in_1 hiesigen Reithause nachfolgende, _fur das Königl'xche Landgestüt nicht meYr ganz gee1gneke, anderweit noch brauchbare Be- schaler öffentlich me1stbietend, g-xgen gleick) Haare Be- Zahlung verkauft werden: 1) Borromeo, sch1vrzbr„ [. Stern geb. 1857 v. Y. Demetrius, 177 Cntm. hoch. 2) Y. Wodan, br., kl. Stern, r.Ht*fß. w., eb.

“1860 v. Y. Demetrius 167 Cntm. hock), 3) ex,

Schimmel, geb. 1865 v. Regulus, 178 Cntm. Hoch, 4)_Salamander, dklbr, geb. 1871 v, Prince Ca- mckle, 172 Cntm. hoch, 5) Westwind, schwxzbr., geb. 1871 v.__Stormsta1d, 166 Cntm. hoch. Alle der Landgestutsverwaltun bekannten Fehler “werden an- gegeben. Außerdem Hollxn demnächst, cm demTelben T_age, 9 Hengste: verschiedenen Alters, zur asbal- digen Tödtung ge en Garantie durch Steuung einer Kaution, meißbie end verkauf Werden. Die Ver- kauföbedingungen Werden im erkau's'stermin bekannt Hemacbt. Celle, den 10. Juli 1876. Der Land- allmelster. v. Meyer.

Am Mittwoch, den I. Au,gu| er., sollen von

- 10 Uhr Vormittags ab in '] (custadt Ew. im Gask-

hofe zum deutschen Hause aus den Revieren der

„evelaünne um 112 Uhr, in unserem * Fotstinspektion otSdam-I, a imst al na stehend Sißungssaale, Domplatz Nr. 4, Termine anberaunit, ' verzeichnete BreYnhölzer Z cLutli (?

zu welchen Pacbtlustige mit dem Bemerken em- ? werden. 1. Aus der geladen Werden, daß das Pachtgelder-Minimum für ' uebetk.

verteigert O-ber ör“ trek Gr. Saxoe- Abl. Zerpenschleuse 20 2 Nm. Ki. Kl.-

Abl. Faube Wiese 983 Nm. Ki., „Rn., Abl. Spring 736 Nm.

Ki. Kl., 88 Nm. Ki. Km, Abl. Hoepsn 17 Nm. Et. Kl._, 8 Nm. Er. Km, 31 Nm. Bi. Kl., 3380 Nm, K_r. Kl., 172 Nm. Ki. Kn. ll. Aus der Oberförsterei Zehdenick. Abl. Bodenort 375 Rxn. Bu. Kl., 38 Nm. Bi. Kl, 533 Nm. Ki. Kl., Ahl. Wolfshuette 1388 Nm. Ki.. Kl., Abl. Hoepeu, 632 RM. B1. Kl., 10.53 Rm. Er. Kl., 724" Nm.. Kl, K!. 111. Aus der Oberförsterei Liebm- Wnlder. Abl. Barnoewe 119 Nm, Bi. Kl., 85 Nm» B1.Kn., 42 Nm. Er. Kl. Abl. Lenzenbudz 382 Nm“. Bi. K[., 95 Nm. Bi. Kn, 454 Nm. Er. Kl., 146 Nm. Ep Kn. Abl. Zerpenschleuse 196 Nm. Bu; Kl„ 39 Nm. Bu. KM, 156 Rm. Bi, Kl., 224 Nm. Er, Kl., 94 Rm. Er.Kn., 48 Nm. Ki.Kl. Jm Ing. 67 50 Nm. Bi. Kl., 2227 Nm. Ki. Kl. Jm, Jag. 80 379 Nrn. Kl. Kl. 17. Aus der Oberförsterei Rechtenzh. Abl. Pecbteich 73 Nm. Ei. Kl., 203

m. C1, Kl. 11, 709 Nm. BULK, 399 Rm. Bi. Kl, 11., Abl. Buchborft Ue. H. 501 Nm. Ei. K]... 339 Nm. Ei. Kl. U., 282 m. Bi. Kl., 316RM. Bi.Kl.11, Abl. Süßenwinkel 183 Nm. Bi.Kl.1l.. Abl. Alkastenbrück 25 Nm. Ei.Kl.,_29 Rm. Ei.-'kl.1].„ 44 Nm. Bi. Kl, 166 Nm. 231.111. 11., 37 R3!“- Kief. Kl. 11., Abl. Buchborst E./H. 50 Nm. Eu. Kl. 11 126 Nm. Bi. Kl. U., 22 Nm. Ki. le U„ 9191. Faule Wiese: 120 Nm. E1.Kl., 7 Nm. «„ Kl. 11, 122 Nm. Bi. Kl., 79 Rm._ Bi. 5111. U., 13 Nm. Bi. spalt. Ka„ 28 Nm. Bx. sp. Kn U., 386 Nm. Ki. Kl. 11, 100 Rm. & sp, Ku. 11.- Abl. Spring: 1952 Nm. Ki. Kl. 17. „Aus der Oberförsterei Grinmih. AbbSprinÉund Kochz- bof circa 124. Nm. Ei. Kl., 6,95 Ruy 1- Kl- 902 Nm. Ki. Kl., Abl. Miechen ctrca 2009111421911, 2790 Nm. Ki. Kl., Abl. Rohrpthl mea 435 Nm. Bk Kl., 1148 Nm. Ki. Kl., _Abl. Blankenpfuhß. 1091 Nm. Vi. Kl., _18 Nm. Kt. Kl.. Abl. Darmk- graben 96 Nm. B1. _.Kl.. 102 Nm. Ki. Kl. 71. Aus der Oberföxfterei ReierSdorf. “Abl. Vodenort 330 Nm. B1. Kl., 789 Nm. Kli, Kl, Abl. Hoepen 2542. Nm. Ki. .Kl- I-ag. 49 559 Nm. Ki. Kl Jm Ja . . 111. K . D1e_Be1auf§be-;mten und blagenaufseber 17,1», an- gewtesen, d'ke Hölzer auf Verlangen au dxm jekten 10 Tag_en vor dem Termine an Ort '.md Stelle vorzuzetgen, Auf angenommene Gebot:,- muß 1/5 im , TSkM'Lne angezablt werden. DteZab'nm der übrigen Ka'ß-fgelder muß spätestens bis Zum 15, ezember cr, ?ZcfolÉen. Die übrigen Verkau ok„djnzungen werden* im ermine bekannt gemaeht Werden. Potsdam, den 11. Juli 1876,

Der Forftmeißero, Hildebrandt.